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Schon die alten Römer nutzten die Thermalquellen Baden-Badens; im 19. Jahrhundert erlebte der Ort sein Revival. Auch in unserer modernen Zeit hat uns die alte Kurstadt noch viel zu sagen.

Die berühmte Kur- und Bäderstadt liegt im Westen Baden-Württembergs, in direkter Nähe des Schwarzwalds. Im Mittelalter diente sie dem Markgrafen von Baden als Residenzstadt und verlieh dem Land Baden seinen Namen. Im Jahr 1689 erfolgte dann eine furchtbare Zäsur: Baden-Baden brannte bis auf die Grundmauern nieder, der Markgraf floh mit seiner Habe nach Rastatt. Bis zur erneuten Blüte dauerte es viele Jahrzehnte, im 19. Jahrhundert war es endlich so weit: Die heißen Quellen zogen allmählich wieder betuchte Erholungssuchenden an und auch das neu errichtete Casino spülte Geld in die städtischen Kassen.

Eine Stadt – zwölf sprudelnde, heiße Quellen
Baden-Baden verfügt über zwölf Quellen mit heilsamem Thermalwasser, das aus ungefähr 2.000 Metern nach oben sprudelt. Ungefähr 800.000 Liter sind es, die Tag für Tag neu zu Verfügung stehen, gut angewärmt auf etwa 68 Grad Celsius. Das Wasser ist angereichert mit zahlreichen Mineralien, die dem menschlichen Körper guttun. Die Caracalla Therme steht für alle offen, die diese Wirkung am eigenen Leib testen möchten. Sie punktet mit einer beeindruckenden Architektur, einer facettenreichen Saunalandschaft sowie zahlreichen Wellness- und Beauty-Angeboten. In Konkurrenz dazu tritt das historische Friedrichsbad: An dieser Stelle nützt uns kein Vergleichsportal im Internet, die Besucher müssen höchstpersönlichen testen, was ihnen am besten liegt.

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Altehrwürdiger Casino-Glamour mitten in Baden
Im Casino Baden-Baden, Deutschlands traditionellstem Casino, trifft Glamour auf die neueste Technologie. Schon damals war es mehr als nur ein Spiel, als sich die Reichen und Schönen der Welt hier offline trafen. Ohne besondere Aktionen und Werbemittel erfährt die Spielbank seit Jahrzehnten enormen Zuspruch. In Zeiten der Digitalisierung kann kaum eine andere Spielbank auf einen Online Casino Bonus ohne Einzahlung verzichten – oder auf Freispiele und die damit verbundenen Bonusbedingungen wie bei Freespinx. Die sorgen dafür, dass der Zustrom trotz der zahlreichen Wettbewerber nicht so schnell nachlässt. Das Casino in Baden-Baden hingegen versucht, kulturelle Veranstaltungen, gehobene Küche und Unterhaltung unter einem Dach zu vereinen. Ein Besuch in diesen historischen Hallen lohnt sich allein schon wegen des überragenden optischen Eindrucks.

Geschichtsträchtige Attraktionen in der Innenstadt
Baden-Baden hat außer dem allen noch einiges mehr zu bieten: Auf der Museumsmeile reiht sich Kunstwerk an Kunstwerk, die alten Meister messen sich hier mit ihren modernen Nachfahren. Die Stadt ist gespickt mit feinen Hotels und Restaurants, die ebenfalls einen ästhetischen Anblick bieten – und zugleich zum Verweilen einladen. Das pompöse Festspielhaus gilt als eine der feinsten Adressen für hochwertige Musik in Deutschland. Es handelt sich um das größte Konzert- und Opernhaus des gesamten Landes, hierher zieht es alle Stadtbesucher, die einen Abend voller klangvoller Genüsse verbringen möchten. Das altehrwürdige Kurhaus verzaubert mit dem Glanz der Belle Epoque, auch dort finden regelmäßig Konzerte statt. Aber auch rauschende Bälle und Mitternachts-Dinner beleben den geschichtsträchtigen Bau. Kaum ein Gast Baden-Badens wird es sich nehmen lassen, einmal entlang der korinthischen Säulen der Trinkhalle zu flanieren, einfach nur aufgrund des erhebenden Gefühls.

Der begehbare Quellenstollen am Florentinerberg
Am Südosthang des sogenannten Florentinerberges befinden sich die Thermalquellen der Stadt. Kein Kurort Baden-Württembergs hat heißeres oder mineralreicheres Wasser zu bieten. In früheren Zeiten lag die ertragreichste Quelle unter dem Alten Dampfbad, doch beim Bau des Friedrichsbades im 19. Jahrhundert legten die Stadtväter mehrere große Thermalaustritte zusammen. Der damals erbaute Stollen ist heute noch begehbar und zu besichtigen, er erstreckt sich über eine Länge von 200 Metern.

Das romantische Umland: grün und voller Geschichte(n)
Das Umland Baden-Badens ist von natürlicher Schönheit geprägt. Viele Einheimische und Touristen zieht es zum Beispiel zum Alten Schloss, einer Ruine, die jederzeit frei zugänglich ist. Doch auch das Baden-Badener Rebland hat seine Freunde, hier reiht sich Weinberg an Weinberg. Immer wieder ergeben sich herrliche Panoramen mit Blick über die Rheinebene bis hin zum Schwarzwald. Das Naturschutzgebiet Blattern wartet mit einer spektakulären Felsenlandschaft auf, die nicht nur Sportkletterer zu einem Besuch einlädt, sondern auch ganz normale Spaziergänger, Wanderer und natürlich begeisterte Fotografen. Unterhalb der Felsen zieht sich das Tal der Oos entlang, das sich manchmal in mystischem Nebel hüllt. Wer erst noch zum Kletterer werden möchte, der kann an den Blatterfelsen, die übrigens aus Porphyr bestehen, einen Anfängerkurs buchen. Hinterher geht es dann weiter zur Burgruine Alt Eberstein mit ihrem romantischen Burgcafé mitten im Grünen – zum genüsslichen Entspannen kurz vor der Fahrt zurück nach Hause.