Neue Verkehrsregeln in der Eberhardstraße

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Vorboten für „Lebenswerte Stadt für alle“

Stuttgart.| Für Auto- und Motorradfahrer gelten in der Eberhardstraße ab sofort neue Verkehrsregeln. Das Amt für öffentliche Ordnung hat die Zufahrtsmöglichkeiten für den motorisierten Verkehr geändert. Für Kraftfahrzeuge wie auch motorisierte Zweiräder gelten nun folgende Regeln: Lieferverkehr ist zwischen 5 und 11 Uhr zugelassen, Taxen und Menschen mit Behinderung, die einen blauen Parkausweis haben, können weiterhin die Fahrradstraße befahren und auf den ausgewiesenen Stellplätzen parken.

Wer in der Nadlerstraße aus Richtung Rathausgarage in Richtung Hauptstätter Straße fährt, darf die Eberhardstraße nur noch queren und wird über die Dornstraße geradeaus direkt aus dem Quartier herausgeleitet. Diese Regelung gilt noch während der Baumaßnahmen rund um die Eichstraße und den Töpferplatz. Danach wird die Nadlerstraße zwischen Töpferstraße und Eberhardstraße zu einer Fußgängerzone.

Die Zufahrt aus Richtung Marktstraße ab der Einmündung Nadler-/Dornstraße in Richtung Torstraße ist wie bisher für den Kfz-Verkehr nicht zugelassen. Diese bestehende Regelung wird nun durch eine vorgezogene Eckausrundung an der Einmündung Eberhardstraße/Torstraße zusätzlich verdeutlicht. Die entfallenen Stellflächen für Taxen und Motorräder werden in die Hauptstätter Straße verlegt; die entfallene Elektroladestation wird am Wilhelmsplatz installiert.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, sagt: „Im Stadtzentrum gibt es rund 10.000 Parkplätze in Tiefgaragen. Dennoch blockieren Autofahrer den öffentlichen Raum, indem sie nur ‚ganz kurz‘ im Park- oder gar im Halteverbot stehen. Damit gefährden sie Fußgänger und Radfahrer oder besetzen Parkplätze, auf die Menschen mit Behinderungen angewiesen sind. Daher wird die Verkehrsüberwachung diesen Bereich verstärkt in den Blick nehmen.“

Hintergrund: Zielbeschluss „Lebenswerte Stadt für alle“ für mehr Aufenthaltsqualität innerhalb des Cityrings
Der Gemeinderat hat im Juli 2017 den Zielbeschluss „Eine lebenswerte Stadt für alle“ gefasst. Der Rat forderte innerhalb des Cityrings mehr Aufenthaltsqualität und bessere Bedingungen für Fußgänger und Radfahrende sowie den Wegfall der öffentlichen Parkplätze im Straßenraum und den Rückbau entbehrlicher Straßen. Die Zufahrt zu den Parkgaragen und für den Lieferverkehr sowie zu Behindertenparkplätzen bleiben erhalten.
Die Stadt setzt auf mehr Grünflächen, Flächen zum Verweilen ohne Konsumzwang, eine bessere Radinfrastruktur, inklusive Abstellmöglichkeiten, mehr Angebot für Kinder und Jugendliche sowie Flächen für Außengastronomie. Laut Amt für Stadtplanung und Wohnen entfallen etwa 350 Kurzzeitparkplätze.


Naturnahe Gärten und Nisthilfen helfen Tieren beim Überwintern

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Nistkästen, Stauden und natürliche Strukturen für Vögel, Kleinsäuger und Insekten

Stuttgart.| Wenn die Nächte länger und kälter werden, suchen sich viele Tiere im Garten einen trockenen, geschützten und frostfreien Unterschlupf. Selbst die robustesten Outdoor-Profis unter den Tieren schätzen dann eine warme Stube. Daher rät der NABU, den Garten zum Überwinterungsquartier zu entwickeln. In naturnahen Gärten mit wilden Ecken, Laubhaufen, Trockensteinmauern, Kompost- und Totholzhaufen finden Igel, Eidechse & Marienkäfer kinderleicht ein passendes Versteck.

„Für Insekten schaffen Gärtnerinnen und Gärtner ganz entspannt frostsichere Domizile, indem sie ihre Gärten im Herbst weniger akkurat aufräumen und vertrocknete Pflanzenstängel bis zum Frühjahr stehen lassen“, empfiehlt NABU-Gartenexpertin Anna Sesterhenn. Einige Wildbienenarten überwintern in den markhaltigen Stängeln von Beerensträuchern. Die Samenstände von Flockenblume und Wilder Karde werden gern von Gartenvögel wie dem Stieglitz gefressen. „Auch aufgeschichtete Haufen mit Laub, Reisig oder Totholz dienen diversen Tieren als Überwinterungslager. Neben Igeln finden darin Spinnen, Käfer, Molche, Raupen und Falter ebenso wie Eidechsen, Schlangen und Frösche ein Versteck“, so Sesterhenn.

Wer überwintert in meinem Nistkasten?
Vogelnistkästen sind willkommene Wohnstuben nicht nur für Spatz & Co. Wer noch einen Nistkasten im Keller hat, sollte ihn bald aufhängen. Denn die künstlichen Nisthilfen sind eine gute Ergänzung zu natürlichen Bruthöhlen in großen Bäumen. „Im Garten vorhandene Nistkästen sollten jetzt nicht mehr gereinigt werden, da oft schon neue Bewohner eingezogen sind. Sie dienen Spatzen, Meisen, Zaunkönigen und anderen Vögeln als Unterschlupf in kalten Herbst- und Winternächten. Mancher Vogelkasten ist mit Siebenschläfern, Haselmäusen oder Fledermäusen belegt, die man besser ebenfalls nicht stört“, erklärt Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Ornithologie. Eine Ausnahme sind alte Eier oder gar tote Küken im Nest, die samt Nest entfernt werden sollten.

Wer jetzt noch vogel- und insektenfreundliche Sträucher und Stauden pflanzen kann, deckt vielen Tieren auf natürliche Weise für lange Zeit den Tisch. Einheimische, blühende Gehölze wie Schlehe, Weißdorn oder Holunder bieten neben Nistplätzen auch Schutz und Beerennahrung im Winterhalbjahr. Früh blühende Gehölze wie Salweide und Kornelkirsche sind für Insekten im Frühjahr eine erste Nahrungsquelle. „Wer nur wenig Platz hat, kann auch Frühblüher wie Krokus, Narzisse oder Traubenhyazinthe stecken – sie lassen ab März den Garten bunt aufleuchten“, rät Sesterhenn.

Viele Tipps zum naturnahen Gärtnern bietet das Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ unter www.blühendegärten.de sowie am NABU-Gartentelefon, das unter Tel. 0711.966 72 58 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar ist. Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert und läuft bis Ende März 2020.


NABU: Zustand des Waldes erfordert mehr Engagement beim Klimaschutz

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Für den NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle zeigt der heute von Forstminister Peter Hauk veröffentlichte Waldzustandsbericht 2019, dass sich das Land – auch auf Bundesebene – noch stärker als bisher für den Klimaschutz stark machen muss: „Ein ambitionierter Klimaschutz ist der beste Waldschutz. CO2 darf es daher nicht zum Ramschpreis geben. Wir brauchen noch mehr Druck aus Baden-Württemberg auf das Klimakabinett, damit am Ende ein CO2-Preis steht, der wirkt und die Energie- und Verkehrswende vorantreibt.“

Zugleich müssen wir unsere Wälder fit machen für zunehmende Hitze- und Trockenperioden, so der NABU-Landeschef: „Unser Wald hat Fieber. Das können wir nur senken, wenn wir ihm großflächig kühle Umschläge machen. Dafür müssen die Eingriffe in das Ökosystem Wald deutlich gesenkt und Wälder naturnah umgebaut werden. Nur so können wir es schaffen, die Widerstandskräfte unserer Wälder weiter zu stärken.


Turn- und Sportvereine fit für die Zukunft

Sportkongress in Stuttgart

Der Sportkongress Stuttgart gilt als der „Branchentreff“ für Vereins-Vertreter aus ganz Deutschland. Beim Kongress in diesem Jahr diskutierten die 900 Teilnehmer drei Tage lang unter anderem gemeinsam über Sport bis ins hohe Alter, Bewegung als Grundlage für ein gesundes Leben und die seit Jahren angesagte Trainingsform Functional Fitness. Der einhellige Tenor am Ende des Kongresses lautete: Die Übungsleiter und Funktionäre und damit auch ihre Turn- und Sportvereine entwickeln sich stetig weiter und sind dadurch fit für die Zukunft.

Wolfgang Drexler, Präsident des ausrichtenden Schwäbischen Turnerbunds, konstatierte am Schlusstag: “Für uns ist klar: Unsere Vereine leisten durch ihr bürgerschaftliches Engagement einen unverzichtbaren Mehrwert für die gesamte Gesellschaft. Dies gilt nicht nur für heute, sondern auch für unsere Zukunft. Dafür müssen wir uns mit der Gesellschaft weiterentwickeln und dürfen uns nicht auf der Vergangenheit ausruhen. Als Partner seiner Vereine sieht es der STB als seine Pflicht euch bei diesen Entwicklungen zu unterstützen und gemeinsam den Weg in die Zukunft anzugehen. Der Sportkongress Stuttgart ist hierfür ein Paradebeispiel.”

Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg: „Gemeinschaft, Fitness, Integration, Erziehung, Spiel und Spaß – das alles und vieles mehr bieten unsere Turn- und Sportvereine in Baden-Württemberg. Der organisierte Sport ist nicht nur wichtiger Bildungspartner, sondern auch Stützpfeiler unseres Gemeinwesens. Er vermittelt Werte – und das ist von unschätzbarem Wert. Der organisierte Sport ist zudem eine starke Klammer für unsere Gesellschaft. Als größte Bürgerbewegung im Land integrieren die Turn- und Sportvereine Menschen unterschiedlicher Herkunft und Milieus“, sagt Baden-Württembergs Sportministerin und fügt hinzu: „Dieser Erfolg fußt auch auf dem Austausch und den Erkenntnissen beim Sportkongress Stuttgart, der 2019 mit seinen zahlreichen Workshops, Vorträgen und Kursen wieder einmal einen gewinnbringenden Beitrag für den Sport geleistet hat – und völlig zu Recht als der führende Branchentreff des organisierten Sports gilt.“

Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart: “Mit einer attraktiven Mischung aus sportlicher Praxis und Themen der Vereinsentwicklung unterstützt der Sportkongress Stuttgart die Vereine erfolgreich dabei, sich für die Zukunft aufzustellen. Der Kongress ist ein Wegweiser für die Sportvereine“, sagt  der Sportbürgermeister und ergänzt: „Die Vereine sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres kommunalen Netzwerks. Ohne sie wäre die Landeshauptstadt Stuttgart um viel Lebensqualität ärmer.“

Prof. Dr. Jürgen Freiwald, Leiter des Arbeitsbereichs Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal, sprach über neuere Aspekte des Krafttrainings und das Foam-rolling: “Faszien sind immer mehr in den Fokus wissenschaftlicher Forschung gerückt. Das Arbeiten mit einer Faszienrolle sollte jedoch kritisch betrachtet werden. Beim Rollen wirken hohe Kräfte und Drücke auf die darunter liegenden Gewebe, welche die Faszien nicht auflockern, sondern zusammendrücken. Hieraus entstehen Entzündungen die negative Folgen nach sich ziehen können. Zudem gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, dass das Rollen positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit hat, die über übliche Anwendungen hinausgehen.” Der Wissenschaftler fügt hinzu: „Der Sportkongress bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich die neuesten Erkenntnisse in Theorie und Praxis anzuhören und direkt umzusetzen. Durch den gelungenen Mix aus Theorie und Praxis ist der Sportkongress in jeder Hinsicht gewinnbringend.“

Peter Martin Thomas, Leiter der Sinus-Akademie, lobte das Engagement der Vereinsvertreter: “Sportvereine haben großes Potenzial, aktuelle Trends wie Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung aufzugreifen und für ihre Mitglieder umzusetzen. Damit werden sie auch in Zukunft für viele Menschen attraktiv bleiben.”


Tages- oder Monatslinsen? Welche Kontaktlinsen passen zu mir

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Viele Menschen steigen aus optischen Gründen auf Kontaktlinsen um, da sie schlichtweg keine Brille tragen möchten. Doch schnell stellt sich die Frage: Welche Linsen passen zu mir? Sollen es Tages- oder Monatslinsen sein? Nachfolgend wird alles Wissenswerte erläutert: Wo liegen die Unterschiede beider Linsenarten, was sind die Vorteile und was gibt es zu beachten?

Tages- oder Monatslinsen? Welche Kontaktlinsen sind für mich passend?
Bei Kontaktlinsen, der modernen Sehhilfe und sehr beliebten Alternative zur Brille, handelt es sich um hauchdünne, durchsichtige Linsen, die auf das Auge gesetzt werden und in der Regel nicht auffallen. Sie sind fast unsichtbar und man spürt sie kaum. Sie “schwimmen” auf der Tränenflüssigkeit. Genau wie die Brillen gleichen sie Sehfehler aus. Doch welche Linsen sollen es sein, Monats- oder Tageslinsen?

* Monatslinsen
Diese Linsen werden, wie der Name verrät, vier Wochen lang getragen. Wichtig ist jedoch die tägliche Reinigung, um die Kontaktlinsen von Ablagerungen, Schmutzpartikel und Bakterien zu befreien: Die Linsen werden vor dem Schlafengehen herausgenommen, gereinigt und morgens wieder eingesetzt. Hierfür gibt es praktische Kombilösungen. Monatslinsen erfordern zwar eine regelmäßige Pflege, doch sie sind aufgrund der längeren Lebensdauer preisgünstiger als Eintageslinsen. Biofinity Kontaktlinsen sind atmungsaktive Silikon-Hydrogel-Linsen, die einen sehr hohen Komfort bieten, von morgens bis spätabends, bei Wunsch auch durch die gesamte Nacht. Zum Aufbewahren und Spülen der Linsen gibt es eine spezielle Kontaktlinsenflüssigkeit, die üblicherweise aus einer Kochsalzlösung besteht. Bei speziellen Peroxidsystemen, die auf der Basis von Wasserstoffperoxid optimal wirksam und verträglich sind, erfolgen die Reinigung und Aufbewahrung in einem Schritt. Wasserstoffperoxid wird durch Neutralisation in eine Kochsalzlösung umgewandelt.

* Tageslinsen
Tageslinsen eignen sich gut für Gelegenheitsträger, wenn die Linsen beispielsweise zu bestimmten Anlässen oder beim Sport getragen werden sollen. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber gewissen Inhaltsstoffen der Kontaktlinsenhygieneflüssigkeiten sind sie ebenfalls nützlich. Für diese Kontaktlinsen sind keine Pflegemittel notwendig, da sie nach dem einmaligem Gebrauch direkt entsorgt werden. Bei der nächsten Verwendung kommen somit neue Kontaktlinsen zum Einsatz. Sie werden täglich neu aufgesetzt und am Ende des Tages nach dem Herausnehmen entsorgt. Das charakteristische Merkmal an den Tageslinsen ist also die kurze Tragedauer. Der Vorteil ist die stetige Gewissheit, dass es sich immer um saubere und frische Linsen handelt, sodass das Infektionsrisiko minimiert wird. Tageslinsen sind grundsätzlich weiche, flexible Kontaktlinsen, die sich gut anpassen und sehr angenehm zu tragen sind. Die Verbrauchskosten sind jedoch, auf Dauer gesehen, verglichen mit den Monatslinsen, sehr hoch. Bei regelmäßiger Nutzung lohnen sich daher Monatslinsen eher. Zum Einsetzen wird die Linse mit sauberen Fingern dem Behälter entnommen und in das Auge gesetzt. Der Daumen und Zeigefinger greifen die Kontaktlinse zum Entfernen und legen sie auf den Handteller.

Zusammenfassung
Monatslinsen sind die beliebtesten Kontaktlinsen, da sie bei der täglichen Verwendung in Bezug auf die Anschaffungskosten am günstigsten sind. Zur Sicherstellung einer optimalen Hygiene ist es wichtig, Monatslinsen jeden Tag zu reinigen. Hinsichtlich der Pflegemittel sollten die Angaben des Herstellers beachtet werden, denn nicht jedes Produkt eignet sich für jede Linse. Von der Reinigung ausgenommen sind Tageslinsen, die nach dem Tragen stets entsorgt und täglich neu ersetzt werden. Diese Linsen eignen sich jedoch eher für Gelegenheitsträger.


Prominente Verstärkung für den MTV Stuttgart

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Stuttgart.| Die Schwebebalken Weltmeisterin von 2017 Pauline Schäfer steht ab sofort im Kader des MTV Stuttgart. Mit der Neuverpflichtung gelang dem Verein aus der Landeshauptstadt ein Paukenschlag. Die Marschrichtung für den Rekordmeister ist damit klar definiert. „Wir wollen zum elften Mal Deutscher Mannschaftsmeister werden“, so die Aussage von Trainer Robert Mai.

Schäfer geht erstmals am 2. November in Buchholz bei Hamburg für den MTV an die Geräte. „Ich freue mich sehr für Stuttgart turnen zu dürfen. Ich war noch nie Deutsche Mannschaftsmeisterin, die Chancen stehen gut, dass ich mit Stuttgart meine Titelsammlung erhöhen kann“, sieht die Balkenspezialistin optimistisch nach vorne.


Wüstenrot-Starthilfe für Kinder

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Den eigenen Kindern oder Enkeln eine finanzielle Startbasis geben und gleichzeitig benachteiligten Kindern helfen – das ermöglicht die Wüstenrot Bausparkasse AG seit Oktober mit dem Wüstenrot-Geschenk-Wohnsparen.

Kunden können sich bei Abschluss eines Geschenk-Wohnsparvertrags entscheiden, ob sie auch für ein SOS-Kinderdorfprojekt in Dortmund spenden wollen. Beträgt die Spende mindestens 20 Euro legt das Unternehmen noch 20 Euro drauf. Die gesamte Summe dieser bundesweiten Aktion kommt einem neuen Gebäudekomplex zugute. Dort entsteht ein neuer Spielbereich für eine Kinderdorf-Familie sowie für Kinder, die vorübergehend ihr Elternhaus verlassen müssen.

Wüstenrot-Chef Bernd Hertweck: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden das neue SOS-Kinderdorfprojekt in Dortmund unterstützen können. Kindern Geborgenheit geben, das ist uns eine Herzensangelegenheit.“

Ein Geschenk-Wohnsparvertrag von Wüstenrot hilft aber auch dem eigenen Nachwuchs. Eltern und Großeltern können regelmäßig kleine Beträge einzahlen und so schon frühzeitig eine finanzielle Startbasis schaffen. Und der Staat spart mit attraktiven Fördermitteln mit, Förderberechtigung vorausgesetzt.


Großeinsatz der Polizei am Samstag

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Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei bereitet sich für dieses Wochenende auf einen größeren Einsatz vor. Vor allem wegen eines zu erwartenden Demonstrationsgeschehens in der Stuttgarter Innenstadt werden am Samstag (26.10.2019) mehrere Hundert Polizeibeamte im Einsatz sein.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen zur Thematik “Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien” und den zurückliegenden Folgeaktionen in Stuttgart, stellt sich die Polizei erneut auf hochemotionalisierte Teilnehmer von Demonstrationen sowie auf Gruppierungen ein, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Die teilweise aggressive Stimmung der vergangenen Wochen, begangene Straftaten, wie Landfriedensbruch und Körperverletzung, Böllerwürfe mit heftigen Detonationen, der Bewurf von Polizeibeamten mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen sowie die bei manchen Teilnehmern teilweise spürbare Gewaltbereitschaft haben die Einsatzleitung zur Planung des Großeinsatzes bewogen.

Die Polizei Stuttgart wird von Beamten aus dem ganzen Land sowie auch von Beamten aus anderen Bundesländern unterstützt. Sehr viele Einsatzkräfte, darunter ganze Hundertschaften mit Körperschutzausstattung, werden im Bereich der Innenstadt präsent sein. Auch der Polizeihubschrauber wird wieder zur Einsatzunterstützung sowie für die nötige Bildübertragung und die nur damit jederzeit mögliche taktische Bewertung für die Polizei-Einsatzleitung über der Stadt schweben. Auf ihn kann in diesem Einsatz nicht verzichtet werden.

Die Polizei bittet an dieser Stelle um Verständnis für die Lärmbeeinträchtigung, die zweifellos – möglicherweise auch längere Zeit – entstehen wird. Wegen der Vielzahl von Veranstaltungen und des damit verbundenen Besucheraufkommens sowie möglichen temporären Streckensperrungen kann es insbesondere in der Innenstadt, aber auch auf Zufahrtsrouten, zu Verkehrsproblemen kommen. Besucher der Innenstadt werden gebeten, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Am Einsatztag informiert die Polizei auch über ihre Social-Media-Kanäle auf Facebook und Twitter.


Reds Mädels erstmals Deutscher Meister

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Softball: Die Damen und Nachwuchsmädels vom TV Cannstatt räumen richtig ab. Meisterschaften, individuelle Preise und nun zum Höhepunkt der Saison gelingt dem U16 Team der große Coup: Erstmals werden die U16 Mädels Deutscher Meister.

Ziemlich genau ein Jahr ist es nun her, dass die Damen der Stuttgart Reds nach drei Vizemeistertitel hintereinander ihre Softball Bundesligamannschaft aus dem höchsten Spielbetrieb in Deutschland zurück ziehen mussten. Finanziell war das Team des TV Cannstatt nicht zu halten, und man hätte zu viel Geld investieren müssen, um die Abgänge im Team kompensieren zu können. Geld, das in den vielen Sportarten in Stuttgart selten da ist, schon gar nicht für die inzwischen olympische Sportart Softball. Mit viel Mühe konnte man zwei Teams im Spielbetrieb halten, hatte man nach dem Bundesligarückzug noch viel mehr Spielerinnen verloren. Nach schwierigem Start in die Saison raufte sich das stark verjüngte Team um Spielertrainerin Hope Cornell zusammen und konnte am Ende sogar die Baden-Württembergische Meisterschaft bejubeln. Und wie in den vielen Jahren davor auch, wurden nun Spielerinnen und auch das Budget zusammen gezählt, um die Machbarkeit des Wiederaufstiegs in die 1. Bundesliga zu prüfen. Doch ernüchternd musste das Team und der Vorstand sich der Realität stellen: sportlich aufgestiegen, aber für die Bundesliga reicht der Kader nicht. Und um diesen bundesligatauglich zu machen, fehlt schlichtweg das Geld. “No Sponsors No Sports”, der Slogan aus der Vereinszeitschrift der Stuttgart Reds, trifft den Softballsport der Stuttgart Reds um so mehr.

Aber um sportlich auch langfristig erfolgreich zu sein, starteten die Trainer Markus Weil und Nadja Manske Anfang des Jahres ein neues Nachwuchsprogramm für Mädels im Verein. Konnte man doch auf einzelne junge Talente, teilweise Nationalspielerinnen, in den eigenen Reihen zählen. Mit viel Werbung, Schul AG´s, usw. versuchte man Mädels zu begeistern Softball zu spielen. Der große erhoffte Zulauf blieb noch aus, aber es langte, um erstmals ein U16 Team im Spielbetrieb zu melden.

Durch die einzelnen großen Talente, die davor Baseball spielten, teilweise Softball Nationalspielerinnen wurden, konnte man souverän die Nachwuchsmeisterschaft in Baden Württemberg gewinnen. Anfang Oktober schickte man dann über ein Zweitspielrecht vier Spielerinnen der Stuttgart Reds mit den Karlsruhe Cougars zur U19 Deutschen Meisterschaft nach Kiel. Und hoch im Norden der Republik glänzten vor allem die beiden Geschwister Jennifer und Jessica Weil. Am Ende wurde das badische Team mit schwäbischer Hilfe Deutscher Meister, und die Cannstatterinnen räumten die Einzelawards ab. Jennifer Weil wurde als beste Pitcherin des Turniers ausgezeichnet und ihre jüngere Schwester zur besten Spielerin gekürt (MVP = most valuable player).

Letztes Wochenende dann der Showdown in Karlsruhe mit den Deutschen Meisterschaften der U16. Die Stuttgart Reds, diesmal mit badischer Unterstützung der Cougars angetreten, wollten sich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte auf einem Podiumsplatz spielen. Nach einem lockeren 11:3 Sieg gegen Darmstadt trafen die Reds auf den amtierenden Deutschen Meister, die Freising Grizzlys. Es bedurfte zwei Verlängerungen bis den Reds die Überraschung gelang und sie das dominierende Team der letzten Jahre mit 11:10 bezwangen. Anschließend konnte man den dritten Turniersieg gegen Augsburg mit 6:0 feiern. Sonntags schaffte es dann das badisch/schwäbische Team denkbar knapp gegen die Spielgemeinschaft Neunkirchen/Hagen mit 1:0 zu gewinnen. Gegen München glänzte das Team wieder mit einem 9:1 Kantersieg. Damit stand man im Finale und das Ziel Podiumsplatz war längst erreicht.

Die Trainer schwörten nun das Team nach den vielen Spielen unter teilweise schlechten wetterbedingten Umständen erneut ein. Mit den Regensburg Legionären wartete ein schwerer Gegner, hatten die Legionäre immerhin davor Freising deutlich mit 12:1 schlagen können. Gleich im 1. Inning lag das Team prompt mit 1:0 zurück. Doch konnte man mit drei Runs im Nachschlag sofort kontern. Aber im letzten Spielabschnitt eroberte Regensburg sich die Führung erneut zurück und lag mit 4:3 vorne. Mit dem Rücken zur Wand bei schon 2 Aus, aber Runner auf der 3. Base, rettete sich das Team nach einem Schlag ins Infield gerade noch in die Verlängerung. Regensburg gelang in dieser Verlängerung wieder ein Run zum 5:4 und baute damit viel Druck auf das junge Team auf. Doch diesmal hatten die Reds sofort eine Antwort, schafften den Ausgleich und konnten somit ganz befreit aufspielen. Jule Walther rückte als Läuferin nach ihrem Schlag bis an die 3. Base vor. Jule Breuninger gelang dann der erlösende Schlag ins Outfield, der es ihrer Namensvetterin erlaubte, locker den vielumjubelten Siegpunkt zu erlaufen. Zwei Reds Spielerinnen erhielten noch Einzelawards. Sarah Jones wurde als beste Pitcherin des Turniers ausgezeichnet und Lola Robie wurde als beste Schlagfrau gekürt.

Was für ein erfolgreiches Jahr für den Stuttgarter Softball, und doch bleibt der Traum mit der Softball Bundesliga in der kommenden Saison wieder unerfüllt.


Durch den Schönbuch zum Schönbuchturm

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Landrat Roland Bernhard: „Zeichen der Wertschätzung für alle Unterstützer des Schönbuchturms“

Kreis Böblingen.| Als ein Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung bezeichnete Landrat Roland Bernhard die gemeinsame Veranstaltung des Landkreises Böblingen mit den Stufenspendern und sonstigen Unterstützern rund um Bau und Erhalt des Schönbuchturms. „ich freue mich, dass wir unsere Verbundenheit im Rahmen einer solchen regelmäßigen Veranstaltung pflegen“, so der Landrat. 80 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und trafen sich am Samstag, 19. Oktober 2019, zunächst an der historischen Sandmühle in Rohrau.

Nach einer Führung durch dieses kulturhistorisch bedeutsame Kleinod ging es auf einer rd. 4 km langen Wanderung durch den Naturpark Schönbuch hinauf zu dem, der die Verbindung zwischen allen Anwesenden darstellt, zum Schönbuchturm. „Sie werden keine freie Stufe am Turm mehr finden. Alle 348 Treppenstufen sind inzwischen verkauft.“ Das und der gewachsene Verein „Aussichtsturm im Naturpark Schönbuch e.V.“ zeigten, dass der Schönbuchturm von Anfang an ein Turm für die Menschen im Landkreis Böblingen sei. „Die Identifikation mit diesem tollen Highlight in unserer Region ist groß“, so Landrat Bernhard.

Der Schönbuchturm wurde Anfang Juni 2018 eröffnet. Seine Anziehungskraft ist ungebrochen, kaum einmal trifft man ihn leer an. Darauf ruhe man sich aber nicht aus. „Wir arbeiten ständig daran, die Attraktivität hoch zu halten.“ Im Lauf diesen Jahres wurden Panoramatafeln auf dem Boden der obersten Plattform angebracht; erst vor wenigen Tagen wurde eine Rundwanderung „Turmtour“ ausgeschildert. Dazu fanden Veranstaltungen statt, die jeweils auf riesiges Interesse stießen – so die Illumination des Turms im Februar diesen Jahres oder das große Konzert verschiedener Posaunenchöre im Juli. Ideengeber für solche Events ist auch der Förderverein. „Ein solcher Besuchermagnet will laufend unterhalten und gepflegt sein“, warb Roland Bernhard für eine Mitgliedschaft im Förderverein Aussichtsturm im Naturpark Schönbuch e.V., der eben dies zum Vereinszweck hat. Wer sich dafür interessiert, findet entsprechende Informationen bzw. direkte Unterlagen zum Beitritt auf der Homepage des Turms, www.schönbuchturm.de.