Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei bereitet sich für dieses Wochenende auf einen größeren Einsatz vor. Vor allem wegen eines zu erwartenden Demonstrationsgeschehens in der Stuttgarter Innenstadt werden am Samstag (26.10.2019) mehrere Hundert Polizeibeamte im Einsatz sein.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen zur Thematik „Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien“ und den zurückliegenden Folgeaktionen in Stuttgart, stellt sich die Polizei erneut auf hochemotionalisierte Teilnehmer von Demonstrationen sowie auf Gruppierungen ein, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Die teilweise aggressive Stimmung der vergangenen Wochen, begangene Straftaten, wie Landfriedensbruch und Körperverletzung, Böllerwürfe mit heftigen Detonationen, der Bewurf von Polizeibeamten mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen sowie die bei manchen Teilnehmern teilweise spürbare Gewaltbereitschaft haben die Einsatzleitung zur Planung des Großeinsatzes bewogen.

Die Polizei Stuttgart wird von Beamten aus dem ganzen Land sowie auch von Beamten aus anderen Bundesländern unterstützt. Sehr viele Einsatzkräfte, darunter ganze Hundertschaften mit Körperschutzausstattung, werden im Bereich der Innenstadt präsent sein. Auch der Polizeihubschrauber wird wieder zur Einsatzunterstützung sowie für die nötige Bildübertragung und die nur damit jederzeit mögliche taktische Bewertung für die Polizei-Einsatzleitung über der Stadt schweben. Auf ihn kann in diesem Einsatz nicht verzichtet werden.

Die Polizei bittet an dieser Stelle um Verständnis für die Lärmbeeinträchtigung, die zweifellos – möglicherweise auch längere Zeit – entstehen wird. Wegen der Vielzahl von Veranstaltungen und des damit verbundenen Besucheraufkommens sowie möglichen temporären Streckensperrungen kann es insbesondere in der Innenstadt, aber auch auf Zufahrtsrouten, zu Verkehrsproblemen kommen. Besucher der Innenstadt werden gebeten, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Am Einsatztag informiert die Polizei auch über ihre Social-Media-Kanäle auf Facebook und Twitter.