OB Kuhn macht ersten Anlauf für „Lebenswerte Stadt für alle“

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  • Neue Verkehrsregeln in der Eberhardstraße
  • Schrittweise Ausweitung auf Stadtkern

Stuttgart.| Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat symbolisch den ersten „Anlauf“ genommen: Mit Experten der Fachbehörden und zahlreichen Interessierten präsentierte er am Freitag, 15. November, bei einem Gang durch die Eberhardstraße die neue Gestalt dieses Abschnitts. Dabei gab die Verwaltung auch einen Ausblick auf die Umsetzung des Zielbeschlusses „Lebenswerte Stadt für alle“.

OB Kuhn sagte: „Wir wollen die Attraktivität der City Schritt für Schritt steigern. Weniger Verkehr bedeutet mehr Aufenthaltsqualität. Davon profitieren Bewohner, Besucher und Handel gleichermaßen. Es geht darum, attraktive Orte in der City zu verbinden und ein Netz der kurzen Wege zu schaffen. Die Eberhardstraße ist der Auftakt, wir werden in den nächsten Monaten innerhalb der City spürbar den öffentlichen Raum vom Autoverkehr entlasten.“

Laut Zielbeschluss sollen oberirdische Parkplätze entfallen, die Zufahrten zu den Parkhäusern oder Behindertenparkplätzen dennoch möglich sein. Die Verwaltung erwägt darüber hinaus, in verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen Tempo 20 einzuführen.

Mehr Aufenthaltsqualität in der Eberhardstraße
In der Eberhardstraße hat die Stadt den Zielbeschluss bereits realisiert. Ehemalige Parkflächen dienen nun der Außengastronomie, Sitzwürfel laden zum Verweilen ein und farbliche Markierungen sowie zusätzliche Radbügel stärken den Radverkehr.

Jochen Hutt, Leiter der Abteilung Straßen und Verkehr im Tiefbauamt, sagte: „In der Eberhardstraße gibt es jetzt zusätzlich 68 Quadratmeter für die Außengastronomie. Dafür haben wir Parkflächen auf Gehwegniveau angehoben. Außerdem haben wir 23 Sitzwürfen installiert, 20 Sitzbügel sollen folgen. Entlang der Eberhardstraße gibt es nun 56 feste Radbügel, farbliche Markierungen an den Einmündungen betonen ihre Widmung als Fahrradstraße.“ Insgesamt hat die Stadt 260.000 Euro investiert.

Weitere Maßnahmen sollen in der Eberhardstraße noch in diesem Jahr folgen: spezielle Radbügel für Lastenräder, eine Fahrradservicestation mit Luftpumpe und Werkzeug für kleinere Reparaturen sowie Baumtröge mit und ohne Sitzbänken.

Neue Verkehrsregeln in der Eberhardstraße
Seit Ende Oktober gelten neue Verkehrsregeln für Kraftfahrzeuge und motorisierte Zweiräder in der Eberhardstraße. Wer in der Nadlerstraße aus Richtung Rathausgarage in Richtung Hauptstätter Straße fährt, darf die Eberhardstraße nur noch queren und wird über die Dornstraße geradeaus direkt aus dem Quartier herausgeleitet. Diese Regelung gilt noch während der Baumaßnahmen rund um die Eichstraße und den Töpferplatz. Danach wird die Nadlerstraße zwischen Töpferstraße und Eberhardstraße zu einer Fußgängerzone. Die Zufahrt ab der Einmündung Nadler-/Dornstraße in Richtung Torstraße ist wie bisher für den Kfz- Verkehr nicht zugelassen. Der Lieferverkehr ist zwischen 5 und 11 Uhr zugelassen. Taxen und Menschen mit Behinderung, die einen blauen Parkausweis haben, können weiterhin die Fahrradstraße befahren und auf den ausgewiesenen Stellplätzen parken.

Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Amt für öffentliche Ordnung, sagte: „Neue Regeln brauchen eine Zeit, bis sie den Verkehrsteilnehmern bewusst sind. Dennoch: Die neuen Verkehrsregeln sind eindeutig und gelten bereits. Darauf weisen auch Banner in den Einfahrtbereichen der Torstraße und Hauptstätter Straße hin. Wir achten schon jetzt sehr genau auf die Einhaltung und sanktionieren, aber informieren gleichzeitig auch über den Sinn der Maßnahme.“

Gesamtkonzeption für den City-Ring
In der Eberhardstraße wird der Zielbeschluss zum ersten Mal im Stadtgebiet sichtbar. Der Beschluss umfasst das Gebiet innerhalb des City-Rings. Stephan Oehler, Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Stadtgestaltung im Amt für Städtebau, Wohnen und Umwelt, sagte: „Momentan analysieren wir das Gebiet innerhalb des City-Rings, um im Ergebnis ein Gesamtkonzept für die Innenstadt zu haben. Inhalt werden Vorschläge dazu sein, wo wir Fußgängerflächen erweitern beziehungsweise zusätzliche Verkehrsberuhigungen umsetzen können. Mit den Ergebnissen rechnen wir bis Mitte nächsten Jahres. Wir wollen in der Zwischenzeit mit schnellen, flexiblen Maßnahmen zeigen, dass wir vorankommen. Als nächstes folgt die Dorotheenstraße. Wir werden neue Wege gehen, Erfahrungen sammeln und Änderungen vornehmen, wo es zwingend oder angemessen ist.“

Die Stadt setzt auf mehr Grünflächen, Flächen zum Verweilen ohne Konsumzwang, eine bessere Radinfrastruktur inklusive Abstellmöglichkeiten, mehr Angebot für Kinder und Jugendliche sowie Flächen für Außengastronomie.


Ran ans Futterhaus: Meise, Fink und Spatz – alle haben Platz

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  • NABU-Tipps zur fachgerechten Winterfütterung
  • Auch Natur sollte Vögeln den Tisch decken

Stuttgart.| Mit dem ersten Frost füllen viele Vogelfreundinnen und -freunde wieder ihre Futterhäuschen und -säulen auf, hängen Meisenknödel in die Äste und legen Obststückchen aus. So füllen sich die Gärten, Vorgärten und Balkone wieder mit einer bunten Vogelschar auf der Suche nach Leckereien. „Mit attraktivem, gesundem Futter und mehreren, sauberen Futterplätzen locken wir eine Vielzahl an heimischen Vögeln in den Garten. Damit schaffen wir ein spannendes Naturerlebnis für Groß und Klein direkt vor unserer Haustüre. Vögel beobachten ist wie ein kleiner Rätselkrimi: Wer lässt sich heute blicken? Ist ein neuer Besucher dabei und was nascht welcher Vogel am liebsten? Insbesondere Kinder sind regelrecht begeistert, wenn sich neben Spatz, Blau- und Kohlmeise auch seltenere Gäste wie Erlenzeisige oder Gimpel bedienen – und sie diese auch erkennen“, sagt Dr. Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Ornithologie. Dabei erleben Kinder und Jugendliche die flinken Flugkünstler aus nächster Nähe.

Angesichts des zunehmenden Vogelschwunds möchten viele Menschen Vögeln bei der Futtersuche helfen, damit sie gut durch den Winter kommen. „Allerdings erreicht die Fütterung am Vogelhaus weniger als zehn Prozent der heimischen Brutvogelarten. Vor allem Körnerfresser nutzen das Angebot. Optimal wäre es daher, für alle Vögel Natur- und Kulturräume zu schaffen und zu erhalten, in denen sie das ganze Jahr über satt werden. Einen solchen Beitrag liefern etwa Stoppeläcker, auf denen Restkörner liegen bleibe, oder Altgrasbestände und Wegränder, die nicht abgemäht wurden, sowie naturnahe Gärten.“

In vielfältigen Gärten finden Vögel schmackhafte Sämereien und Beeren. Zu den vogelfreundlichen Sträuchern gehören Haselnuss, Holunder, Liguster, Schneeball oder Weißdorn. Die Früchte des heimischen Weißdorns schmecken 32 Vogelarten, die des Schwarzen Holunder fressen sogar über 60 Vogelarten. „Wer im Hausgarten auf heimische, Beeren tragende Sträucher setzt, unterstützt die heimische Vogelwelt“, fasst Bosch zusammen. Einige Gräser, Blumen und Getreidesorten wie Distel, Vogelmiere und Mohn bieten kleine Samen- und Fruchtstände, die manchem Vogel schmecken. Wer Sonnenblumen nach dem Blühen stehen lässt, lockt Körnerfresser wie Buch- und Grünfink an.

Welches Futter schmeckt welchem Vogel?
Als Basisfutter eignen sich Sonnenblumenkerne. Freiland-Futtermischungen enthalten weitere Samen verschiedener Größe. „Reine Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern sind mit einem kräftigen Schnabel ausgerüstet und lieben Sonnenblumenkerne, Hanf und andere Sämereien“, erklärt Bosch. Daneben überwintern bei uns Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und Star. Sie bevorzugen tierische Kost oder sehr feine Sämereien wie Hirse oder Leinsamen. Hinzu kommen die flexiblen „Allesfresser“ wie Meisen, Spechte und Kleiber, die im Winter von Weichfutter auf Körnern umstellen. Wer eine Vielzahl an Vögeln beobachten möchte, kann mehrere Plätze mit unterschiedlicher Nahrung anbieten.

Sauberkeit ist sehr wichtig: Alle Futtergeräte sollten regelmäßig gereinigt und das Futter auf Schimmel überprüft werden. „Eine Großkantine für Vögel birgt stets das Risiko, dass sich Krankheitskeime ausbreiten können. Anstelle von großen Futterhäuschen sollten lieber Futterröhren mit nachrutschendem Futter, Fettblockhalter und andere, kleinere Futtergeräte genutzt werden“, sagt Bosch. Wer immer nur Tagesrationen anbietet, ist auf der sicheren Seite. Für Meisenknödel gibt es spezielle Metallhalter, damit kann auf die in Plastiknetze verpackten Knödel verzichtet werden. Spezielle Bodenfutterspender sind für Amseln, Drosseln und Rotkehlchen attraktiv, die gerne am Boden fressen. Wer Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie offen am Boden anbietet, sollte darauf achten, dass die Futterstelle trocken bleibt und sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen können.

Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel“
Die NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel vom 10. bis 12. Januar 2020 bietet deutschlandweit eine tolle Gelegenheit, sich mit den heimischen Vögeln am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park vertraut zu machen. Wer die Vögel erkennt, kann sie dort eine Stunde lang zählen und das Ergebnis dem NABU melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Bei einer Exkursion mit dem NABU erhalten Interessierte Infos über Lebensweise, Gefährdungen und Schutz unserer heimischen Vogelwelt.

NABU: Vier goldene Regeln zur Winterfütterung:

  1. Keine Speisereste, kein Brot, verdorbenes Futter oder gesalzene Speisen wie Nüsse anbieten
  2. Kleine Futterspender sind besser als große und Futtersilos besser als offene Vogelhäuschen oder Futterbretter
  3. Geeignet sind energiereiche Samen und Nüsse, Hafer, Maisflocken, Sonnenblumenkerne, feinere Sämereien, Hirse, Fettfuttergemische, Obst und Rosinen
  4. Bodenfutterstellen trocken aufstellen oder extra Bodenfutterspender nutzen. An einem übersichtlichen Ort platzieren, damit sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen können

Literaturtipp: Der NABU-BW-Shop hält die Broschüre „Vögel füttern im Winter“ bereit, bestellbar über www.NABU-BW-Shop.de.


Apple Pay gibt es bald auch für Sparkassen-Kunden

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Im Sommer 2018 haben die Sparkassen eine eigene App für den mobilen Bezahlvorgang gestartet. Nun gehen die öffentlich-rechtlichen Institute einen Schritt weiter: Noch in diesem Jahr will man den Kunden Apple Pay anbieten – zu Beginn nur für die Kreditkarte, ab dem Jahr 2020 dann auch für die Girocard.

Kommt Apple Pay noch tatsächlich 2019?
Befasst man sich mit dem Bitcoin, so benötigt man eine Wallet, also ein digitales Portemonnaie – außer, man spekuliert über Bitcoin Future, wie sich der Kurs entwickelt. In diesem Fall erwirbt man keine Coins. Eine digitale Geldbörse benötigt man auch, wenn man mit dem Smartphone bezahlen will. Eine Möglichkeit, die immer beliebter wird. Das wissen auch die Banken.

Ende Oktober hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband die im Frühjahr getroffenen Aussagen konkretisiert, nannte jedoch aber keinen genauen Termin, wann denn die Kunden der Stadt- und Kreissparkassen auf Apple Pay zugreifen können. Dass der Service noch 2019 zur Verfügung stehen soll, lässt zumindest vermuten, dass es sich nur noch um ein paar Wochen handeln kann.

Neben der Konkretisierung gab es auch Neuigkeiten: Man will zu Beginn zwar nur die MasterCard einbinden, auf lange Sicht gesehen aber auch die Girocard mit ins Boot holen – das ist jedoch erst für das kommende Jahr geplant.

Auch die Volks- wie Raiffeisenbanken haben sich bereits zu Apple Pay geäußert und im August bekräftigt, demnächst das mobile Bezahlen auch für iOS anbieten zu wollen.

Apple Pay steht in Deutschland bereits seit Ende 2018 zur Verfügung
Zu Beginn haben die Sparkassen den Apple iPhone-Bezahldienst noch abgelehnt. So wurde beispielsweise gefordert, die NFC-Schnittstelle des iPhones freizugeben, damit die Banken ihre eigenen Apps anbieten können. Doch wenig später war klar, dass man diesen Kampf wohl nicht gewinnen kann – und verwies im Frühjahr darauf, dass man zum Wohle der Kunden handeln will, die Apple Pay natürlich interessant finden.

Laut heise.de gab es ein Schreiben an die Kunden der Sparkassen, in dem geschrieben stand, dass es nun bei Verwendung der digitalen Karten ein neues Verfahren zur Authentifizierung geben wird, „die vom Karteninhaber direkt auf dem Smartphone“ durchgeführt werden kann – etwa mittels biometrischer Verfahren wie Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder mittels Eingabe des Geräte-Codes. Derartige Verfahren werden auch beim mobilen Bezahldienst aus dem Hause Apple genutzt – aber auch bei den Wettbewerbern, so beispielsweise bei Google Pay.

Apple Pay wurde in Deutschland Ende 2018 gestartet. Im Laden können die Benutzer nun den Service mit ihrer Kreditkarte nutzen. Um den Service in Anspruch nehmen zu können, muss man hier am iPhone oder der Apple Watch nur die Bezahlfunktion aktivieren und sodann das Gerät direkt an das Bezahlterminal halten. Jedoch ist zu beachten, dass aber der kontaktlose Bezahlvorgang von Seiten der Kassentechnik unterstützt werden muss.

Apple Pay funktioniert bisher mit Kredit- wie Debitkarten der Deutschen Bank, der HypoVereinsbank, der Santander Consumer Bank, der N26 Bank sowie der DKB und  Comdirect Bank. Noch in diesem Jahr folgen die Sparkassen; die Volks- und Raiffeisenbanken werden Apple Pay wohl im kommenden Jahr anbieten können.

Das heißt aber nicht, dass von den Sparkassen wie Genossenschaftsbanken keine Lösungen für den mobilen Bezahlvorgang angeboten werden. Seit Juli 2018 gibt es eine eigene App, die mehr als eine halbe Million Kunden der Sparkasse auch genutzt haben. Jedoch war der mobile Bezahlvorgang nur über Smartphones möglich, die mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet waren. Dies deshalb, weil es mit dem iPhone nicht möglich ist, auf den NFC-Funkchip zuzugreifen.

Bild: Ahmad Ardity auf Pixabay

Das Bezahlen mit dem Smartphone wird beliebter werden
Helmut Schleweis, Präsident der Sparkassen, hat zu Beginn des Jahres betont, es sei wichtig, Apple Pay einzubinden – vor allem auch, wenn es darum geht, Apple Pay mit der Girocard zu kombinieren.

Dass der Deutsche ein Fan des Bargelds ist, mag keine Überraschung sein. Jedoch wird die Möglichkeit, mit dem Smartphone bezahlen zu können, von einem immer größer werdenden Anteil, vorwiegend von unter 30-Jährigen, in Anspruch genommen. Die Zukunft, das besagen zumindest die aktuellen Zahlen, wird also noch stärker vom Smartphone geprägt werden.


Probefahrten auf der Schönbuchbahn-Strecke

Die Bauarbeiten zum Ausbau und zur Elektrifizierung der Schönbuchbahn befinden sich in der Endphase. Ab dem 21. November beginnen die Probefahrten, zunächst noch im Dieselbetrieb. Ab dem 29. November 00:00 Uhr fließt in den Oberleitungen auch Strom. Ab diesem Zeitpunkt steht sie ständig unter Spannung von 15.000 Volt, sodass dann auch die Elektrofahrzeuge überführt werden und ihren Probebetrieb auf der Schönbuchbahn aufnehmen können.

Oberleitungen unter Strom
Berührungen mit der Oberleitung können tödliche Folgen haben. Der Zweckverband Schönbuchbahn und die Württembergische Eisenbahngesellschaft weisen daher auf die Gefahren bei unbefugtem Betreten von Bahnanlagen hin. Wer auf Brückenbauten, Maste oder andere an der Strecke befindlichen Bauwerke klettert, begibt sich in Lebensgefahr.

Bereits eine Annäherung von 1,5 Meter zur Oberleitungsanlage und ihrer Aufhängungen kann zu einem meist tödlichen Stromschlag führen. Dies gilt auch für das Hantieren mit Luftballons, Drachen und Wasserschläuchen neben und über der Bahnanlage.

Auf den Bahnsteigen und Bahnübergängen werden zusätzliche Hinweisschilder angebracht, die auf die Gefahren aufmerksam machen.

Schnupperfahrten und ein Eröffnungsfest
Die Schönbuchbahn nimmt ihren regulären Fahrbetrieb auf der gesamten Strecke am 15. Dezember wieder auf. Bereits am Samstag, den 14. Dezember, gibt es zur Wiederinbetriebnahme der Strecke Schnupperfahrten mit Elektrofahrzeugen. Außerdem findet an dem Tag im neu errichteten Betriebswerk beim Böblinger Bahnhof ein Fest für die Öffentlichkeit statt. Informationen zum Eröffnungswochenende folgen in den nächsten Wochen über die Tagespresse.


SGV kommt gegen Aufsteiger unter die Räder

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SGV Freiberg Fußball – 1 FC Rielasingen-Arlen 0:5 (0:3)

von Fabian Bölke

Freiberg a. N.| „Ich kann mich für die heutige Leistung der Mannschaft nur bei allen Zuschauern entschuldigen.“, befand SGV-Cheftrainer Mario Estasi auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegenüber den anwesenden Journalisten und Fans. Im Detail bemängelte er die fehlende Fokussierung und fragwürdige Einstellung bei einigen seiner Spieler, die an diesem Samstagnachmittag auf dem Platz standen.

In der Tat kam die Mannschaft schon schlecht aus den Startlöchern. Bereits nach vier gespielten Minuten gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Mario Andric leistete sich in der eigenen Hälfte einen eklatanten Fehlpass ins Zentrum, von wo aus auf Kunze gespielt wurde, welcher den Ball eiskalt hoch im kurzen Toreck unterbrachte. Nur sechs Minuten später das 0:2 – Flanke von links, kurz vor der Grundline, Kopfball durch Battaglia im Fünfmeterraum – Tor. Zu einfach machte man es dem Gegner in dieser Anfangsphase.

Etwas aufgerüttelt kam anschließend auch der SGV zu seinen ersten Torchancen. Doch sowohl Barini per Kopf, als auch Kutlu per Schuss aus 25 Metern, scheiterten knapp mit deren Versuchen in der 15. und 19. Spielminute.

Anstatt dem kurzzeitig in der Luft liegenden Anschlusstreffer kam es aber ganz anders. Erneut war es ein Fehlpass in der Hintermannschaft. Beim Versuch den verloren gegangenen Ball zurückzuerobern, holte Matthias Stüber seinen Gegenspieler im Strafraum von den Beinen. Foulelfmeter und Tor durch Plavci zum 0:3, nach gerade einmal 24 gespielten Minuten.

Außer einer Kopfballgelegenheit durch Milisic, nach Freistoßflanke durch Lushtaku, passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SGV sichtlich bemühter. Gegen nun tiefstehende Gäste fehlte aber weiterhin die Durchschlagskraft in der Offensive. Stattdessen sorgte Rielasingen-Arlen, mit den sich bietenden Räumen, in der 65. Minute durch Stark mit dem 0:4 für die endgültige Vorentscheidung. Das 0:5 durch Kunz in der 84. Minute war dann der Schlusspunkt eines für den SGV gebrauchten Tages, der sich mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsplätze heranpirschen hätte können. Nun steckt man weiterhin im Mittelfeld der Tabelle fest und muss aufpassen, nicht nach unten abzurutschen.


Der Hauptbahnhof in Stuttgart

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Der Bonatzbau, Teil des Hauptbahnhofs, wird renoviert, was für den Stuttgarter Bürger bedeutet, dass die Aufzugmontage erst Mitte November durchgeführt wird, die Arbeiten sollten dann bis Ende November endgültig abgeschlossen sein. Ein neuer Aufzug wird 2020 in der großen Schalterhalle eingerichtet. Wichtig ist jedoch, dass jederzeit ein Aufzug in Betrieb ist. Während der Bauarbeiten ist die stufenfreie Verbindung garantiert, und zwar zwischen dem Arnuf-Klett-Platz und der kleinen Schalterhalle. Es ist selbstverständlich nicht zumutbar, dass behinderte Menschen nicht mit der Bahn fahren können, weil Modernisierungen zu realisieren sind.

Rampe dient als provisorische Lösung
Die Rampe wird mit einem mobilen Autokran an Ort und Stelle gebracht, Reisende sozusagen umgeleitet, damit die Arbeiten reibungslos durchgeführt werden können. Die barrierefreie Verbindung zwischen S-Bahn und Fernzügen wird während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Trotzdem müssen die Reisenden mit Einschränkungen rechnen. Jeder Bürger hofft, dass sich die Bauzeit nicht allzu lange hinzieht. In der Bahnhofstraße befindet sich eine Spielothek, geeignet für Leute, die auf einen Anschlusszug warten. Sie können stattdessen Ihr Smartphone nutzen um online casino bonus im Glücksspiel zu bekommen. Wartezeiten überbrücken Sie einfach, indem Sie Online Casinos auf mobiler Basis aktivieren.

Der künftige Bahnhof Stuttgart
Die fünfte Kelchstütze ist montiert, insgesamt sollen es jedoch 28 Stück sein. Die fünfte Kelchstütze befindet sich an den Fußgängerwegen, die den Bonatzbau mit dem Bahnsteigbereich verbinden. Der nächste Kelch kommt wohl Anfang 2020 zum Aufbau. Immerhin werden zehn Stunden berechnet, um ungefähr 600 Kubikmeter Beton in 100 Fuhren zu transportieren. Es handelt sich tatsächlich um ein kelchartiges Bauwerk, es wird nicht nur so betitelt. Die sogenannte Kelchblüte ist immerhin sechs Meter hoch, der gesamte Kelch umfasst 12 Meter. Der Hauptbahnhof Stuttgarts war schon häufiger Gegenstand interessanter Pressemeldungen, es handelt sich um den wichtigsten Bahnhof der Landeshauptstadt. Die Architekten waren Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer. Bahnhöfe verfügen meist über eine Passage, wo sich unterschiedliche Geschäfte und häufiger Kioske befinden.

Weitere Gebäude entstehen am Bahnhof Stuttgart
Unterirdische Gebäude und komplett neu gestaltete Bahnhofsvorplätze werden diesem Stadtteil ein neues Gesicht geben. Das Empfangsgebäude oder der Bonatzbau werden nicht nur modernisiert, das historische Bauwerk wird außerdem mit einem neuen Tragwerk versehen. Moderne Technik sorgt für die effiziente Nutzung. An der Seite zu den Gleisen entsteht eine neue Fassade, die dem architektonischen Gesamtbild entspricht. Der Bonatbau ist die Anlaufstelle der Geschäftsreisenden. Wenn Sie bis hierher gelesen haben, pausieren Sie etwas; versuchen Sie Ihr Glück mit einem Automatenspiel Spielautomaten Spiele. Viele Reisende bevorzugen das Spielen im Online Casino mit dem Smartphone. Gerade wenn der Spieler sich nur die Zeit vertreiben will und gar nicht damit rechnet, kommt ein Gewinn. Das Projekt Bahnhof wird wohl noch einige Jahre die Stuttgarter Bürger in Atem halten, die Einschränkungen werden die Stuttgarter nicht einfach tolerieren.


Neuen Kosten für Rosensteintunnel zugestimmt

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Stuttgart.| Die Kosten für den Rosesteintunnel erhöhen sich auf 392,71 Millionen Euro, inklusive Eigenleistungen von 18,605 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat am 7. November die Gesamtkosten mit 29 Stimmen neu festgesetzt, 7 Stimmen dagegen und 20 Enthaltungen wurden gezählt. Zudem nahm das Gremium Kenntnis vom Stand der Bauarbeiten und beschloss Vergaben sowie Honorarerhöhungen.

Im Bereich Neckartalstraße laufen derzeit die Rohbauarbeiten am B 10- Rosensteintunnel. Bis November 2019 werden die SSB Gleise in ihrer endgültigen Lage auf dem neuen Tunnel hergestellt. Im Anschluss daran wird die B 10 erneut verlegt, um das letzte Baufeld für die Herstellung der Zufahrtsrampen freizumachen. Die Rohbauarbeiten werden voraussichtlich Anfang 2021 abgeschlossen.

Als Ersatz für den ehemaligen Elefantensteg baut die Stadt in Verlängerung des Stegs unter der neuen S21-Bahnbrücke einen Steg über die Neckartalstraße. Nach heutigem Stand kann der Steg über die Neckartalstraße ab Herbst 2020 gebaut und im Frühjahr 2021 für Fußgänger in Betrieb genommen werden. Nach heutigem Stand ist die Inbetriebnahme des B 10-Rosensteintunnels Mitte 2021 vorgesehen. Danach können die Prag- und Neckartalstraße zurückgebaut und umgestaltet werden.

Beim Baubereich B 10/B 14 Verbindung am Leuze laufen die erneut vergebenen Rohbauarbeiten planmäßig. Der Kurztunnel soll im nächsten Sommer in Betrieb genommen werden, die Geh- und Radwegeverbindung zwischen Mineralbad Leuze und Rosensteinpark zum Jahreswechsel 2019/2020. Mit einer Gesamtinbetriebnahme des Baubereichs B 10/B 14 Verbindung am Leuze wird Ende 2024 gerechnet, nach der Fertigstellung der dritten Leuzeröhre, der Rampenbrücke zur Anbindung von Bad Cannstatt sowie der Sanierung der bestehenden Leuzeröhren 1 und 2.

Im März 2017 hatte der Gemeinderat zugestimmt, den Bauvertrag mit der Firma Wolff & Müller Ingenieurbau GmbH im Baubereich B 10/B 14 Verbindung am Leuze zu kündigen. Die Stadt hat das Unternehmen auf Rückzahlung des Überzahlbetrags und Schadenersatz in Höhe von derzeit insgesamt 59,6 Millionen Euro verklagt. Mehrkosten in Höhe von 10,5 Millionen Euro für Ingenieurbüros in Zusammenhang mit dem Rechtsstreit sowie erforderliche Ersatzvornahmen in Zusammenhang mit der Kündigung wurden deshalb vorläufig über zur Verfügung stehende Projektmittel finanziert und müssen jetzt zusätzlich bereitgestellt werden. Die Mehrkosten im Rahmen der Vergaben und zusätzlichen Leistungen betragen 34,5 Millionen Euro. Hieraus ergibt sich ein zusätzlicher Mittelbedarf Höhe von insgesamt 45 Millionen Euro, zuzüglich Eigenleistungen in Höhe von 2,7 Millionen Euro.


Degerloch: Marco-Oliver Luz neuer Bezirksvorsteher

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Stuttgart.| Marco-Oliver Luz wird neuer Bezirksvorsteher von Degerloch. Der Gemeinderat hat ihn am Donnerstag, 7. November, mit 40 Stimmen gewählt. Auf die Kandidatin Stephanie Reinhold entfielen 18 Stimmen.

Luz folgt auf Brigitte Kunath-Scheffold, die nach 40 Jahren im Dienste der Stadt und davon fast 20 Jahre als Bezirksvorsteherin Ende 2019 in den Ruhestand geht.

Luz sagte: „Degerloch ist ein Kleinod dieser Stadt. Seine Kennzeichen sind der Fernsehturm, die Waldau und die Zacke.“ Er sehe sich als Brückenbauer zwischen dem Stadtbezirk einschließlich dem Bezirksbeirat, der Fachverwaltung und dem Gemeinderat als politischen Souverän. Er wolle Interessenvertreter für das gesamte Gemeinwesen in Degerloch sein und Gutes bewahren und Neues entwickeln. Als wichtige Themen sieht er die Entwicklung der Ortsmitte von Degerloch, insbesondere die Verkehrssituation, einen möglichen Anschluss des Gewerbegebiets Tränke an die B 27, die Bebauung in der Felix-Dahn-Straße und die Weiterentwicklung des Schulstandorts.

Luz, Jahrgang 1976, ist Verwaltungswirt (FH) mit dem Zusatzschwerpunkt Betriebswirtschaft der öffentlichen Hand. Seit 2002 arbeitet er für die Landeshauptstadt in verschiedenen Ämtern, seit 15 Jahren in verantwortlichen Positionen – so leitet er seit 2016 beim Sozialamt die Abteilung „Flüchtlinge“. Privat engagiert er sich in der Sterbebegleitung und als Jugendschöffe beim Amtsgericht Stuttgart.

Degerloch zählt rund 17.000 Einwohner und ist etwa 800 Hektar groß. Prägend für den Bezirk ist der Fernsehturm, das Sport- und Erholungsgebiet Waldau oder der Waldfriedhof. Das Durchschnittsalter der Degerlocher ist mit 44,7 Jahren das vierthöchste in der Stadt, der Anteil der evangelischen Bevölkerung ist mit 30,5 % der höchste stadtweit, auch die Anzahl der Wohnungen mit 5 oder mehr Zimmern ist mit 30,8% auf Höchstwert. Interessant ist auch, dass der Anteil an Sport-, Freizeit und Erholungsfläche mit 30,5 % weit über dem stadtweiten Durchschnitt liegt, zugleich ist der Anteil der Verkehrsfläche mit 46,5 % der viertniedrigste in der Stadt. Das Bevölkerungswachstum ist mit 3 % seit 2000 recht gering.


Schockanrufe: Polizei warnt vor Telefonbetrügern

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Stuttgart.| Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor der Betrugsmasche “Schockanrufe” und “Falscher Polizeibeamter”. Im Laufe des heutigen Mittwochs (06.11.2019) griffen Täter offenbar mehrere Male zum Telefon, um überwiegend ältere Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger um ihr Vermögen zu betrügen.

Mit der Masche “Schockanrufe” gaukeln die Täter vor, ein naher Verwandter würde sich in einer finanziellen Notlage befinden und bräuchte dringend Bargeld. Nicht selten soll der nahe Angehörige angeblich im Ausland in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sein oder gegen den Verwandten würde ein Haftbefehl bestehen. Dabei fordern die Täter teilweise horrende Summen, um dem Angehörigen in seiner mutmaßlich misslichen Lage zu helfen und zu unterstützen.

Auch die Betrugsmasche “Falscher Polizeibeamter” besitzt nach wie vor hohe Aktualität. Die in der Regel aus dem Ausland agierenden Täter geben sich am Telefon als Polizisten oder Staatsanwälte aus und versuchen die Bürgerinnen und Bürger mit einer angeblichen Festnahme von Einbrecherbanden einzuschüchtern. Scheinbar aus Sicherheitsgründen werden die potenziellen Opfer aufgefordert, ihr gesamtes Hab und Gut einem Kurier zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort im Freien abzulegen.

Bei dieser Art von Anrufen handelt es sich ausnahmslos um Betrügereien. Am anderen Ende der Leitung befindet sich nicht die echte Polizei.

Aus diesen Gründen rät die Polizei:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. – Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Bekannten, denen Sie vertrauen, insbesondere mit der  Person, um die es geht.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de


Statt schwäbischer Sparsamkeit in Klima- und Artenschutz investieren

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Angesichts der neuen Steuerschätzung der Landesregierung mit Mehreinnahmen in Höhe von zwei Milliarden Euro freut sich der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle über das Ziel von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, mehr Geld in den Klima- und Artenschutz zu investieren: „Jetzt ist nicht die Zeit für schwäbische Sparsamkeit. Die Finanzministerin will Geld für schwere Zeiten sparen? Diese Zeiten sind längst da. Neue Studien belegen einen dramatischen Verlust an Artenvielfalt auch in Baden-Württemberg. Auch der Klimawandel erfordert konsequentes Handeln und Investitionen in die Energie- und Verkehrswende. Die Landesregierung sollte den Steuerschwung nutzen, um ihre Ziele beim Klima- und Artenschutz zu erreichen“.

Enssle weiter: „Das vom Landeskabinett beschlossene Eckpunktepapier, das die Landesregierung als Alternative zum Volksbegehren vorgelegt hat, enthält viele sinnvolle Maßnahmen, für deren Umsetzung mit einem höheren zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag zu rechnen ist. Bereits vor wenigen Wochen hat der NABU mit weiteren 14 Verbänden die Studie „Kulturlandschaft 2030“ veröffentlicht, die allein für den ökologischen Umbau der Landwirtschaft einen Mehrbedarf von 225 Mio. Euro pro Jahr berechnet hat.“

Wie wichtig diese Investitionen sind, verdeutlichen die Zahlen zum Rückgang der Artenvielfalt in Baden-Württemberg: Am Bodensee ist die Zahl der Brutvögel in nur drei Jahrzehnten um 25 Prozent gesunken, von rund 465.000 Brutpaaren in 1980 auf nur noch 345.000 im Jahr 2012, wie das Max-Planck-Institut im September verkündete. Bei den einst häufigen Feldlerchen hat das Land innerhalb von 20 Jahren jedes Jahr 11.000 Brutpaare verloren, das sind täglich 30 Paare weniger. Heute brüten höchstens noch 100.000 Feldlerchen-Paare im Südwesten.

Auch bei den Insekten ist der Schwund wissenschaftlich belegt. In einer Schmetterlingsstudie des Naturkundemuseums Karlsruhe beschrieb ein Team um den Insektenkundler Robert Trusch erst Mitte Oktober, wie sich die „Artenvielfalt in freiem Fall“ befände. Die Studie, so die Wissenschaftler, belege eine flächendeckende Reduktion der Häufigkeit der meisten Arten – ein Trend, der auch vor Naturschutzgebieten und extensiv genutzten Flächen nicht Halt macht, unabhängig von Nutzungsgrad und Nutzungsänderung.