Weitere Verstärkung für den SGV Freiberg

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Özkaya Zwillinge wechseln im Doppelpack an den Wasen

Freiberg a. N.| Die Zwillinge Mert und Kaan Özkaya verstärken ab sofort den SGV Freiberg Fußball. Beide Talente haben in der Vorrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz für große Furore gesorgt und gerieten dadurch in das Blickfeld vieler Vereine. Wir sind sehr froh darüber, dass sich die beiden für den SGV entschieden haben und ihren nächsten Karriereschritt mit uns machen werden.

Mert Özkaya schoss insgesamt 18 Tore in der Vorrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz. Sein Bruder Kaan Özkaya zeichnet besonders seine Flexibilität im Mittelfeld aus, sodass er auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist. Die 20-jährigen durchliefen zudem das Nachwuchsleistungszentrum in Hoffenheim.

Özkaya-Brüder: „Der SGV Freiberg ist für uns ein extrem spannender Verein und wir sind sehr motiviert, hier alles reinzuhauen und unseren nächsten Karriereschritt zu machen. Wir fühlen uns geehrt, dass wir hier die Chance bekommen und wollen sie nutzen.“

Teammanager Gerstung: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, schon zur Winterpause die beiden Özkaya Brüder zu verpflichten. Sie haben beide sehr hohe individuelle Qualität.“


Kilian Senkbeil wechselt zum SGV Freiberg Fußball

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Freiberg a. N.| Der 23-jährige Kilian Senkbeil verstärkt ab sofort das Team des SGV Freiberg Fußball. Nach dem Abgang von Adrien Koudelka musste der SGV reagieren.

Mit Kilian Senkbeil gewinnt der SGV einen erfahrenen Innenverteidiger. Er durchlief das komplette Nachwuchsleistungszentrum von Red Bull Leipzig und wechselte anschließend in die U23 des FC Bayern München. Dort wurde er unter Sebastian Höneß Deutscher Drittliga Meister. Anschließend wechselte er zum Regionalligisten Meuselwitz und war zuletzt bis Dezember beim lettischen Erstligisten und Pokalsieger FK Auda.

Senkbeil: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim SGV und hoffe, meine bisherige Erfahrungen beim SGV einbringen zu können, um das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“

Gerstung: „Wir sind froh, dass wir mit Senkbeil einen erfahrenen Innenverteidiger nach Freiberg holen konnten. Er wird hinten für zusätzliche Absicherung sorgen und ist für unser Team im Abstiegskampf ein großer Gewinn.“


Nachtleben am Charlottenplatz geht vorerst weiter

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Interimslösung für Goldmark’s gefunden

Stuttgart.| Der Weiterbetrieb des Goldmark’s am Charlottenplatz ist vorerst gesichert: Die Koordinierungsstelle Nachtleben, die Betreiber der bekannten Kneipe und Live- Location, die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Gemeinderatsfraktionen und die SSB haben sich gemeinsam auf einen Fahrplan zur zukünftigen Nutzung geeinigt. Diese sieht vor, dass der kulturelle Betrieb des vorderen Bereichs der Location bis Ende 2024 interimsmäßig unter der bisherigen Betriebsleitung weitergeführt wird. Die Wiedereröffnung ist im März 2023 geplant. Der hintere Bereich, wo sich das Universum befindet, bleibt geschlossen.

Die SSB als Eigentümerin der Räumlichkeiten hatte den Betreibern des Goldmark’s und Universums zum Jahresende 2022 gekündigt, da der Verkehrsbetrieb am Standort Charlottenplatz zusätzliche Räumlichkeiten für die technische Infrastruktur und einen größeren Pausenraum für die Mitarbeitenden benötigt. Durch die Planungen war der nachtkulturelle Standort Charlottenplatz gefährdet, der mit seinen Betrieben Goldmark’s und Universum ein wichtiger und zentraler Anlaufpunkt des Stuttgarter Nachtlebens ist. Die Koordinierungsstelle Nachtleben, angesiedelt bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart und dem Pop-Büro der Region Stuttgart, hatte daher frühzeitig zu einem Dialogformat eingeladen, um eine gemeinsame Lösung mit allen beteiligten Akteuren zu finden.

Puls der Nacht bleibt vorerst erhalten

Nils Runge, Nachtmanager der Stadt und Region Stuttgart, sagte: „Der Standort Charlottenplatz steht für ein unterrepräsentiertes Genre in der Stuttgarter Konzertlandschaft. Für ein funktionierendes Nachtleben und um unserem Anspruch als attraktive Metropole und Region gerecht zu werden, ist ein vielfältiges Kultur- Angebot wichtig. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir es geschafft haben, den Puls der Nacht am Charlottenplatz vorerst zu erhalten und es jetzt eine Perspektive für den Weiterbetrieb gibt. Das war nur möglich, indem sich alle Beteiligten konstruktiv an einen Tisch gesetzt haben und gemeinsam in mehreren intensiven Runden nach Lösungen gesucht und jetzt einen Kompromiss gefunden haben.“

Bei der weiteren Nutzungskonzeption des Standorts ab dem Jahr 2025 wird ein möglicher Weiterbetrieb des vorderen Bereichs untersucht werden. Dafür soll eine Machbarkeitsstudie mit unterschiedlichen Varianten einschließlich Kostenrahmen erarbeitet werden. Nachtmanager Runge sagte: „Unser Ziel ist natürlich ein dauerhaftes Nutzungskonzept für das Nachtleben am Charlottenplatz. Die aktuelle Interimslösung gibt uns nun Zeit für die weiteren gemeinsamen Planungen. Die SSB und das Stuttgarter Nachtleben sind natürliche Partner, daher ist es allen Beteiligten ein großes Anliegen, die Bedarfe der SSB und die des Stuttgarter Nachtlebens gemeinsam zu berücksichtigen.“

Hintergrund

Der Charlottenplatz ist der städtebauliche Auftakt zur Stuttgarter Kulturmeile sowie zum politischen Herzen des Landes Baden-Württemberg. Architektonisch wurde die Haltestelle so angelegt, dass eine öffentlichkeitswirksame Nutzung an dieser Stelle von Anfang an mitgedacht wurde. Durch die zentrale Lage der Haltestelle im Stuttgarter Streckennetz konnten damals verfügbare Räume einer kulturellen Nutzung zugeführt werden. Durch eine zukünftige Nutzung der Flächen als Betriebsräume durch die SSB wäre diese wichtige Funktion verloren gegangen.


Waffenverbotszone tritt am 3. Februar in Kraft

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„Sowohl die öffentliche Sicherheit als auch das Sicherheitsgefühl verbessern“

Stuttgart.| Die Waffenverbotszone in der Stuttgarter Innenstadt tritt am Freitag, 3. Februar, in Kraft. Die Verwaltung wird am Vortag die zu Grunde liegende Rechtsverordnung bekanntgeben. Der Bundes- und Landespolizeivollzugsdienst und der Städtische Vollzugsdienst werden die Einhaltung der Vorgaben überwachen. Der Gemeinderat hatte Mitte Dezember beschlossen, zwei Bereiche in der Innenstadt auszuweisen, in denen das Mitführen von Messern und anderen Waffen untersagt ist.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Wir wollen dadurch sowohl die öffentliche Sicherheit als auch das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Wir werden mit einer Waffenverbotszone zwar nicht alle Messerdelikte verhindern können, wollen auf diesem Wege aber ihre Zahl wirksam reduzieren. In Anbetracht der hohen Geldbußen soll die Waffenverbotszone eine stark präventive Wirkung entfalten. Präventive und repressive Maßnahmen sowie Betreuung durch Mobile Jugendarbeit sollen sich ergänzen und ineinandergreifen.“

Wo gilt das Verbot?

Es gibt zwei Bereiche in der Stuttgarter Innenstadt, in denen das Führen von Waffen künftig untersagt ist. Ein Bereich erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis zum Finanzamt am Rotebühlplatz und vom Haus der Wirtschaft bis zum Leonhardsviertel bzw. der Staatsgalerie. Der zweite Bereich umfasst den Stadtgarten.

Was ist verboten?

Generell verboten sind Butterflymesser, Faustmesser, Schlagringe, Stahlruten, Totschläger, Wurfsterne oder Gegenstände, die vortäuschen, ein Alltagsgegenstand zu sein, in Wirklichkeit aber eine Waffe sind, wie etwa ein Stockdegen. Sogar der Besitz dieser Waffen ist untersagt. Waffen, deren Besitz zwar erlaubt ist, die aber im öffentlichen Raum in den zwei genannten Bereichen nicht geführt werden dürfen, sind:

  • Anscheinswaffen (Schusswaffen, die „echten“ Waffen täuschend ähnlich sehen, etwa Softairwaffen)
  • Hieb- und Stoßwaffen (Schlagstöcke, Säbel, Dolche, Bajonette, Degen, usw.)
  • Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser)
  • Messer mit feststehender Klinge, wenn die Klingenlänge 12 cm überschreitet
  • Luftdruckwaffen (Waffen, die Geschosse verschießen können)

Durch die neuen Vorgaben sind in den beiden Zonen ab Februar 2023 auch Messer mit feststehender Klinge, die vier Zentimeter oder länger ist, verboten. Das gilt auch, wenn die Klinge ausschwenk- und einklappbar ist. Untersagt sind ferner sämtliche Werkzeuge mit feststehenden Klingen, die unter die Regelung einer „feststehenden Klinge über 4 cm“ fallen (z.B. Sensen, Hecken- und Baumschneidewerkzeuge), wenn diese nicht unter die formulierten Ausnahmetatbestände gehören. Ebenso dürfen „Elektroschocker“, die mit dem Prüfzeichen PTB E versehen sind, nicht geführt werden.

Wie wird die Länge ermittelt?

Entscheidend ist die „wirksame Klingenlänge“, sie gilt von der Klingenspitze bis zur vorderen Griffkante, die bei einem gerade ausgeführten Stich wirken würde. Zum Vergleich: Ein Streichholz ist rund sechs Zentimeter lang.

Wann gelten die Verbote?

Die Stadt untersagt das Führen dieser Waffen in den genannten Bereichen freitags, samstags und an den Tagen vor Feiertagen in den Abend- und Nachtstunden. Genau gelten die Vorgaben freitags ab 20 Uhr bis samstags 6 Uhr, samstags ab 20 Uhr bis sonntags 6 Uhr sowie an Tagen vor Feiertagen von 20 Uhr bis 6 Uhr des Feiertags.

Gibt es Ausnahmen?

Der Gesetzgeber hat Ausnahmen benannt, die bei Vorliegen eines berechtigten Interesses das Mitführen von Waffen und Messern erlauben. Zu den Ausnahmen zählen etwa, dass Personen mit „Kleinem Waffenschein“ ihre Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen führen dürfen, soweit es ihr „Kleiner Waffenschein“ abdeckt. Die Waffen tragen das PTB-Prüfzeichen. Es ist erlaubt, geprüfte Reizstoffsprühgeräte und eindeutig gekennzeichnete Tierabwehrsprays zu führen. Die Reizstoffsprühgeräte führen als Kennzeichnung „BKA…r“ oder „PTB R…“.

Ausgenommen von der Verordnung sind auch Menschen, die in den Waffen- und Messerverbotszonen wohnen, sofern sie Waffen und Gegenstände nach oder von Zuhause transportieren müssen. Die Gegenstände müssen verpackt oder verschlossen sein und dürfen nicht zugriffsbereit mitgeführt werden. Das gilt auch für Mitarbeitende der Post- oder Transportunternehmen.

Für Personen, die in Ausübung ihres Dienstes oder Berufs mit Messern, Waffen und Gegenständen zwingend umgehen müssen, gibt es ein berechtigtes Interesse – und somit eine Ausnahme. Dazu zählen: Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte, Handwerker, Bauarbeiter, Landschaftsgärtner.

Welche Strafen drohen?

Wer bei einer Kontrolle ohne berechtigtes Interesse eine unerlaubte Waffe bei sich führt, handelt ordnungswidrig. Dies kann mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden, mindestens jedoch 200 Euro. Die Waffen und Messer können beschlagnahmt und eingezogen werden.

Wie wollen Polizei und Städtischer Vollzugsdienst die Einhaltung kontrollieren?

Die Sicherheitsbehörden sind weiterhin im Rahmen ihrer bestehenden gesetzlichen Aufgaben vor Ort auf Streife. Es wird keine gesonderten Kontrollen auf Waffen geben. Sollten sich bei anlassbezogenen Kontrollen Hinweise auf verbotene Waffen ergeben, haben die Sicherheitskräfte nun eine Rechtsgrundlage, dem nachzugehen, die Waffen möglicherweise zu beschlagnahmen und Anzeigen zu erstellen.

Wann weiß man mehr über die Wirkung der Maßnahme?

Die Stadt ist bereits in Kontakt mit Hochschulen bezüglich einer wissenschaftlichen Begleitung der ordnungsrechtlichen Maßnahme. Die Umsetzung der neuen Verordnung soll schon vor Beginn wissenschaftlich begleitet werden, um eine vom Gemeinderat beschlossene anschließende Evaluation zu ermöglichen.

Alle Informationen zu den Waffenverbotszonen sind zu finden unter www.stuttgart.de/waffenverbotszone.


Investieren Sie gewinnbringend mit dem DAX 40-Index

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Geschäftliche Information

DAX 40 ist ein Index, der die vierzig größten Unternehmen Deutschlands vereint. Es hilft, nicht nur die Wirtschaft des Landes, sondern auch die Lage in der gesamten Region zu analysieren. Der Index enthält Namen, die den meisten Erdbewohnern bekannt sind: Adidas, Puma, Siemens, Porsche Automobil Holding usw. Interessanter für den deutschen Markt sind folgende Unternehmen: Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Post, Deutsche Telekom.

Der DAX 40 Index wird auch als Germany 40, GER 40-Index, Deutscher AktienindeX 40 bezeichnet. Seine Hauptmerkmale sind großes Wachstumspotenzial und Relevanz, die durch regelmäßige Überprüfung der in diesem Index enthaltenen Unternehmen sichergestellt werden. Sie sollten nur die besten Entwicklungsperspektiven und einen großen Einfluss auf den Markt haben, sowohl national als auch regional.

Der DAX 40 ähnelt zum Teil dem New Yorker Dow-Jones-Index, der übrigens der erste in der Geschichte der Weltwirtschaft ist. Zu beiden gehören die wichtigsten Unternehmen für die Entwicklung des Landes. Wenn es also darum geht, den wahren Stand der Dinge zu ermitteln und eine detaillierte Analyse des Marktes durchzuführen, sind genau solche Indizes das effektivste Mittel.

Eigenschaften des DAX 40 Index:

  • ist seit seiner Gründung fast fünfzehnmal gewachsen;
  • die Korrelation mit den größten Indizes der Welt beträgt mehr als 80 %;
  • wird als Preis- und Produktivitätsindex berechnet;
  • die Liste der in diesem Index enthaltenen Unternehmen regelmäßig aktualisiert wird;
  • DAX repräsentiert 80 % der Marktkapitalisierung börsennotierter Unternehmen in Deutschland;
  • der Index ist die Grundlage für mehr als 150.000 verschiedene Finanzprodukte;
  • zur Berechnung des DAX 40 wird das weltweite elektronische Wertpapierhandelssystem Xetra verwendet.

Was ist der Vorteil von DAX 40?

Dieser Index kann sowohl für die Marktanalyse als auch für den Handel verwendet werden. Letzteres ist dank CFD-Kontrakten, also Differenzkontrakten, möglich. Sie können in beide Richtungen handeln, sowohl für das Wachstum als auch für die Reduzierung der Notierungen. Beispielsweise kann ein Trader eine Vereinbarung zum Kauf des DAX-Index zu 13.000 eröffnen und ihn bereits bei 14.000 schließen.

Somit hat er 1000 Gewinnpunkte. Aber wenn das Geschäft bei 12.000 geschlossen wird, dann hat der Händler dementsprechend 1.000 Verlustpunkte.

Indizes Broker können den DAX auch mit Futures-Kontrakten handeln. Grundsätzlich ist es eine Verpflichtung, einen ausgewählten Vermögenswert zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem vorher festgelegten Preis zu verkaufen oder zu kaufen. Diese Art des Handels eignet sich für erfahrene Trader, die sich mit dem Markt auskennen. Auch der DAX-Index ist vorteilhaft für die effiziente Bildung eines Anlageportfolios. Er ist seit Beginn seines Bestehens diversifiziert, weil er Unternehmen nicht nach Wirtschaftszweigen, sondern nach ihrem Markterfolg vereint.

Der DAX weist eine hohe Korrelation mit anderen Weltindizes auf, was dem Trader interessante Möglichkeiten eröffnet. So wird beispielsweise früher festgehalten, dass bei einem Anstieg des DAX auch andere Börsenindizes steigen. Damit kann es die Analyse der Wirtschaft in verschiedenen Regionen unseres Planeten erfolgreich ergänzen.

Der DAX 40 ist eine Erfolgsgeschichte, wie der Kurschart deutlich zeigt. Der Index wächst ständig. Begünstigt wird dies durch die recht entwickelte Wirtschaft Europas im Allgemeinen und Deutschlands im Besonderen sowie die Tatsache, dass die Liste der im DAX 40 enthaltenen Unternehmen regelmäßig aktualisiert wird. Um einen Platz in diesem Index zu haben, muss man wirklich ein erfolgreiches Unternehmen sein und darf die zuvor besetzten Positionen im Markt nicht verlieren.


Blindgänger im Feuerbacher Tal gefunden

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Entschärfung am Samstag

Stuttgart.| Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Feuerbacher Tal im Gewann Ziegelwiesen entdeckt worden. Die Bergung und Entschärfung des Sprengkörpers ist für den kommenden Samstag, 4. Februar, vorgesehen. Davor muss um die Fundstelle ein Sicherheitsbereich in einem Radius von 500 Metern evakuiert werden. Davon betroffen sind rund 170 Personen. Das Amt für öffentliche Ordnung hat sie darüber bereits informiert.

Der Sicherheitsbereich umfasst:

Die Polizei beginnt mit der Evakuierung am Samstag um 9 Uhr. Der Sicherheitsbereich wird abgesperrt, ein Einfahren ist nicht mehr möglich, das Herausfahren hingegen schon. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Busse der Linie 91 zwischen Feuerbach und Botnang fahren während der Evakuierung. Der Betrieb wird erst mit Beginn der Entschärfung eingestellt.

Wie lange der Kampfmittelräumungsdienst für die Entschärfung braucht, ist aktuell nicht einzuschätzen. Dies hängt unter anderem von der Bauart und vom Zustand des Sprengkörpers ab.

Die Stadt Stuttgart wird über stuttgart.de und ihre Social-Media-Kanäle Facebook https://www.facebook.com/Stadt.Stuttgart und Twitter https://twitter.com/stuttgart_stadt informieren.

Durchwachsene Partie gegen den OSC Potsdam

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Der SVL hat das Spiel spannend gemacht. Zu spannend. Lange war nicht klar, ob der Favorit sich gegen den OSC Potsdam würde durchsetzen können. Zur Halbzeit stand es 5:5, später lag kurzzeitig der OSC sogar vorne. Schlussendlich hat Ludwigsburg mit 11:9 gewonnen.

Der OSC Potsdam hat bis dato in der Liga keinen Sieg geholt, und das soll aus Ludwigsburger Sicht auch gerne so bleiben. Der SVL ist bei dem Bundesligaspiel am Samstagabend im Sportbad Stuttgart der klare Favorit, man hat das Hinspiel in Potsdam mit 15:10 deutlich gewonnen. 19 Uhr, los geht’s. Das Anschwim men gewinnt der OSC. Aber kein Tor. Angriff SVL, auch kein Treffer. Nach einer kurzen technisch bedingten, ungeplanten Pause Angriff OSC, Parade Josip Katusa. Der Ludwigsburger Keeper wird auch in diesem Spiel wieder zeigen: er ist einer der wichtigsten Männer des SVL.

Potsdam bleibt weiter am Ball, Unterzahl SVL. Die nächste tolle Parade des Ludwigsburger Torwarts. Und der nächste Angriff des SVL über den Kapitän Nino Blazevic, dann Sergio Prieto Hernandez: das erste Tor im Spiel, das 1:0. Wenig später das 2:0 durch Jakov Skiljic. Ludwigsburg hat die Partie im Griff, fast alles läuft nach Plan. Zunächst. Doch dann wieder Unterzahl SVL – und der Anschlusstreffer für Potsdam zum 2:1. Überzahl SVL, der nächste Treffer zum 3:1 durch Mikael Metodiev. Jetzt kommt der OSC besser ins Spiel, noch zwei Minuten im ersten Viertel, der erneute Anschlusstreffer. 3:2. Foul OSC, Strafwurf für Ludwigsburg, Tobias Bauer verwandelt sicher, es steht 4:2. Ende des Viertels.

Der SVL-Betreuer Adrijan Jakovcev sagt in der Pause, „wir hätten mehr Tore schießen können“. Das Team brauche mit dem neuen Trainer Marko Curic wohl noch eine bisschen Zeit zum Einspielen, Potsdam sei eine gute Mannschaft, aber er erwarte, dass Ludwigsburg gewinnt.

Das zweite Viertel beginnt mit dem Anschlusstreffer für Potsdam. 4:3. Der nächste Ludwigsburger Angriff bringt nichts Zählbares. Der OSC macht Druck, aber Tobias Bauer passt auf. Weiter fahrige Angriffe des SVL – ohne Tore. Die Ludwigsburger Spieler sollten langsam aufwachen und Potsdam nicht unterschätzen, sagt Adrijan im Livestream. Unterzahl SVL. Der Ausgleich zum 4:4. „Jetzt Gas geben“, sagt Adrijan. Doch auch der nächste Angriff bringt nichts. Fast zwangsläufig fällt das 4:5 für den OSC. Sergio bringt mit seinem 5:5 wieder etwas Ruhe ins Spiel des SVL. Mit einem blauen Auge geht Ludwigsburg in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel beginnt wie das zweite, mit einem Tor für den OSC. 5:6. Noch sind die SVL-Spieler nicht wirklich aufgewacht, sie tun sich weiter schwer. Sind sie womöglich noch müde vom Euro-Spiel gegen das spanische Top-Team Terrassa am Dienstag? Der Kapitän Nino Blazevic übernimmt Verantwortung, zieht ab – und macht den Ausgleich zum 6:6. Der Startschuss zu einem besseren Ludwigsburger Spiel? Es geht munter hin und her. Der OSC hält weiter mit. Vitor Pavicic-Capucho gelingt der Führungstreffer für den SVL zum 7:6. Der nächste SVL-Angriff, Guram Kutchuashvili macht das 8:6. Foul SVL, Strafwurf OSC, Treffer zum 8:7.

Es bleibt spannend. Unnötig spannend aus Ludwigsburger Sicht. Auszeit. Der SVL-Trainer will Ruhe ins Spiel bringen. Die Partie bleibt aber hektisch. Ludwigsburg geht mit der knappen Führung ins letzte Viertel. Nehmen die SVL-Spieler den OSC zu leicht? Potsdam ist hungrig, spielt besser als erwartet.

Die letzten acht Minuten. Dieses Anschwimmen geht an Ludwigsburg. Angriff, Schuss, Parade des OSC-Keepers. Jan Wörsinger, der Sprecher im SVL-Livestream, sagt, die Ludwigsburger seien zeitweise ein bisschen blass. Beim Konterangriff Glück für den SVL. Der Schuss geht an die Latte. Überzahl OSC. Kein Tor. SVL-Konter. Wieder kein Treffer. Ludwigsburg kämpft. Curic beschwert sich, und bekommt die gelbe Karte. Bis dato elf Rausstellungen von SVL-Spielern, nur vier für Potsdam!

Vier Minuten gespielt in diesem Viertel und noch immer keine Treffer. Sergio macht das Tor für den SVL zum 9:7. Dieser Treffer ist wichtig – doch Potsdam zieht bald nach. 9:8 Überzahl SVL. Auszeit SVL. 60 Sekunden Pause. Es wäre für Ludwigsburg so wichtig, dieses Überzahlspiel mit einem Tor zu beenden! Und Sergio macht das 10:8. Die Vorentscheidung? Noch knapp drei Minuten sind auf der Uhr. Parade Josip, aber der Ball bleibt beim OSC. Unterzahl SVL. Auszeit Potsdam. Der Anschlusstreffer. 10:9. Spannung pur bis zum Schluss.

Jetzt muss ein SVL-Tor her. Domagoj Mijatovic macht das super wichtige 11:9. Das sollte es gewesen sein für den SVL. Beim Konter des OSC verhindert Mijatovic mit einem Kopfball das Gegentor. Was für ein Spiel! Keins für schwache Nerven. Ende der Partie.

„Wir haben schlecht gespielt“, so der SVL-Trainer. Die Spieler seien noch müde gewesen nach der Partie im Challenger Cup am Dienstag. Aber das dürfe nicht als Entschuldigung gelten. Die positive Nachricht des Abends: „Ein gutes Team gewinnt selbst, selbst wenn es schlecht spielt.“ Josip habe die Mannschaft gerettet. Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle sagt nach dem Abpfiff: „Glücklich gewonnen, ein sehr schwieriges Spiel für uns, wir haben nicht unseren besten Tag erwischt.“ Nicht 100 Prozent abgerufen, trotzdem gewonnen, „am Ende zählt nur das Ergebnis“. Der Kapitän Nino Blazevic: „Glückwunsch an Potsdam, sie haben gut gespielt. Wir haben schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen.“ Das sei die einzige gute Nachricht.

Armin Bölke, SVL-Urgestein, sagt: die Physis habe gewonnen, aber großes Kompliment an die junge Truppe aus Potsdam. Sergio habe das Spiel gedreht. Und der SV Ludwigsburg habe einen „Wahnsinnstorwart“. Potsdam sei wohl ein wenig unterschätzt worden. Nun stehen in der Bundesliga das Derby gegen Esslingen und das Viertelfinale im DSV-Pokal gegen Cannstatt an. Armin Bölke erklärt mit Blick auf die Entwicklung, die der SVL in den vergangenen Jahren gezeigt hat, er erwarte zwei Siege. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ludwigsburg gegen Esslingen oder gegen Cannstatt verliert.“


Teilnehmerfeld für das HBF Final4 steht fest

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Die TuS Metzingen, die HSB Bensheim/Auerbach, der VfL Oldenburg und der amtierende DHB-Pokalsieger, SB BBM Bietigheim, haben das Endrundenticket für das HBF Final4 gebucht. Diese vier Mannschaften werden am 1. + 2. April in der Porsche-Arena in Stuttgart um den Deutschen Pokal der Frauen spielen.

Es ist das vorgezogene Saison-Highlight im Handball der Frauen: Das HBF Final4 am 1. + 2. April in der Porsche-Arena Stuttgart. Nachdem am gestrigen Samstagabend die letzten beiden Viertelfinalspiele ausgetragen wurden, stehen nun die vier Vereine fest, die um den Deutschen Pokal der Frauen spielen werden. Für das Finalwochenende haben sich die TuS Metzingen, die HSB Bensheim/Auerbach, der VfL Oldenburg und die SG BBM Bietigheim qualifiziert.

Am gestrigen Samstag, den 28. Januar, gewann die HSB Bensheim/Auerbach im Spiel der Erstligisten gegen Borussia Dortmund das Viertelfinalspiel mit 34:33 (17:21). Ebenfalls am HBF Final4 wir die SG BBM Bietigheim teilnehmen. Der Titelverteidiger qualifizierte sich durch einen 47:33-Auswärtssieg gegen die HSG Bad Wildungen Vipers für das Anfang April anstehende Endrundenturnier in der Porsche-Arena in Stuttgart.

Bereits am Mittwoch, den 25. Januar, konnten sowohl der VfL Oldenburg als auch die TuS Metzingen das HBF Final4-Ticket buchen. Der viermalige DHB-Pokalsieger aus Oldenburg feierte in der Auswärtspartie beim Zweitligisten HL Buchholz 08-Rosengarten einen ungefährdeten 34:25-Sieg. Der Favoritenrolle wurden ebenfalls die Tussies aus Metzingen gerecht. In einer torreichen Begegnung feierte der Bundesligist einen souveränen Erfolg. Im Viertelfinale beim TuS Lintfort aus der 2. HBF setzte die TuS Metzingen sich am Ende mit 48:30 (25:16) durch.

Die Auslosung der Halbfinalbegegnungen findet in der ersten Februarhälfte statt. Genauere Informationen werden zeitnah bekanntgegeben. Der Zeitplan für das Event ist wie folgt:
 
Samstag, 1. April 2023
15.00 Uhr:          1. Halbfinale
17.30 Uhr:          2. Halbfinale

Sonntag, 2. April 2023
14.30 Uhr:          Spiel um Platz 3
17.00 Uhr:          Finale

Karten für das Saison-Highlight der HBF sind erhältlich bei Ticketmaster (www.ticketmaster.de / Tel. 01806 – 999 0000) und Easy Ticket (www.easyticket.de / Tel. 0711 – 2 555 555).


SWS und SVG Süd eröffnen Schnellladepark

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  • SWS bringen Verkehrswende in der Landeshauptstadt voran
  • starke Partnerschaft mit Straßenverkehrsgenossenschaft Süd eG

Stuttgart.| E-Mobilisten können seit dem 26. Januar an der Bundesstraße 10 in Stuttgart ihr Fahrzeug zügig mit Strom laden. Auf dem Gelände des Autohofs der SVG Straßenverkehrsgenossenschaft Süd eG (SVG Süd) an der Hedelfinger Straße in Stuttgart-Wangen wurden hierfür fünf Schnellladesäulen errichtet. Zur Einweihung des Schnellladeparks trafen sich die SVG Süd-Vorstände Uwe Nestel und Michael Dietzel sowie Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der SWS. Die Ladesäulen verfügen über jeweils zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 300 Kilowatt. „Als Motor der Energiewende treiben wir die E-Mobilität im Raum Stuttgart stetig voran und freuen uns, dass wir den Schnellladepark an dieser strategisch wichtigen Verkehrsachse ermöglichen können“, berichtet Peter Drausnigg. „Uns ist es wichtig, die E-Mobilität mit einem lokalen Partner zu entwickeln. Unser Autohof ist ein wichtiger Anlaufpunkt mit einem regen Durchgangsverkehr. Der neue Schnellladepark ist ein weiterer Schub für die E-Mobilität in der Region und ein guter Grundstein für das, wo wir uns mit unserem Autohof hin entwickeln möchten“, ergänzt SVG Süd-Vorstand Michael Dietzel.

Ladesäulen sind ein Puzzlestück des Autohofs der Zukunft

Die Investitionen von rund 900.000 Euro wurden durch die SWS finanziert. Neben der Errichtung übernehmen die Stadtwerke Stuttgart auch den technischen Betrieb der Ladesäulen und sorgen dafür, dass die E-Autos zuverlässig und schnell mit Ökostrom geladen werden können. Laden kann man hier sowohl vertragsunabhängig, also Ad-Hoc, als auch über Ladekarten und Lade-Apps. Der Ad-Hoc-Ladepreis beträgt 79 Cent pro Kilowattstunde, die ersten 20 Minuten Standzeit sind kostenfrei. In dieser Zeit kann ein E-Auto mit einer Ladeleistung von 150 kW DC für eine Reichweite von rund 200 Kilometern geladen werden. Während der Ladezeit können die Kundinnen und Kunden im Bistrobereich der beiden Tankstellen eine Pause einlegen. „Unser Autohof verfügt außerdem über ein Hotel, Kurz- und Langzeitparkplätze für Pkw und Lkw, einen Reifen- und Autoservice, Waschboxen für individuelle Fahrzeugreinigungen sowie einen Getränkemarkt. Zukünftig möchten wir mit dem Autohof Transport- und Logistikprozesse noch weiter vereinfachen und damit auf die stetig wandelnden Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, erklärt SVG Süd-Vorstand Uwe Nestel.

Investition in die Nachhaltigkeit

Die Stadtwerke Stuttgart tragen als Motor der Energiewende entscheidend zur Klimaneutralität der Landeshauptstadt bis 2035 bei. Das Unternehmen soll bis zu einem Viertel der Emissionen Stuttgarts durch Lösungen in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität reduzieren. Das hat der Gemeinderat im Dezember bestätigt. Schon heute betreiben die SWS das größte öffentliche Ladenetz in Stuttgart. Im Rahmen der neuen Strategie möchte das Unternehmen bis ins Jahr 2035 insgesamt 15.000 Ladepunkte in der Landeshauptstadt ausbauen. „Unser Ziel ist es, dass der Raum Stuttgart mit der E-Mobilität vorankommt. Mit einem zuverlässigen Partner wie der SVG Süd haben wir ein starkes Bündnis für die E-Mobilität im Raum Stuttgart“, sagt Peter Drausnigg.


Kostenfreies Deutschlandticket für Stuttgarts Beschäftigte

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Stuttgart.| Die Mitarbeitenden der Stuttgarter Stadtverwaltung und ihrer Eigenbetriebe sowie Beschäftigte an den Kitas können schon bald deutschlandweit kostenlos den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Die Verwaltung übernimmt die Kosten für das geplante Deutschland-Ticket in einer Höhe von maximal 49 Euro und weitet damit das bestehende Jobticket erheblich aus. Der Gemeinderat hat dem entsprechenden Vorschlag des Oberbürgermeisters am Donnerstag, 26. Januar, zugestimmt.

OB Dr. Frank Nopper sagte: „Wir wollen mit diesem bärenstarken Angebot in Zeiten des Fachkräftemangels als Arbeitgeber noch attraktiver werden und einen wichtigen Beitrag zum Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr leisten. Im Unterschied zu einer Arbeitgeber-Zulage ist das kostenlose ÖPNV-Ticket sogar steuerfrei. Es kommt somit in vollem Umfang bei unserer Belegschaft an. Es ist ein Signal für die Stadt als attraktive Arbeitgeberin sowie für die Verkehrswende. Es ist vor allem eine Maßnahme zur Personalerhaltung und -gewinnung.“

Der für das Personal zuständige Erste Bürgermeister, Dr. Fabian Mayer unterstreicht: „Uns fehlen viele Fachkräfte, da ist so eine Maßnahme ein kräftiges Ausrufezeichen! In Kombination mit der etablierten Möglichkeit zum mobilen Arbeiten wird eine Tätigkeit bei der Stadt Stuttgart auch für Pendlerinnen und Pendler immer attraktiver. Die kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs ist dabei ein weiterer wichtiger Schritt.“

Die Stadt investiert für die Maßnahme jährlich 8,8 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich auf in 5,7 Millionen Euro für die Verwaltung und die Eigenbetriebe, sowie 3,07 Millionen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der freien KiTa-Träger im Bereich der Kinderbetreuung, deren Kosten die Stadt analog zur Förderrichtlinie zu 95 % übernimmt. Damit das Deutschlandticket für die Beschäftigten auch in Zukunft kostenfrei bleibt, will die Stadt reguläre Preisanpassungen auffangen.

Eine Ausweitung für Beteiligungsbetriebe ist laut Verwaltung und Gemeinderat empfehlenswert. Ob diese ein Jobticket dieser Art einführen und wie sie es finanzieren, entscheiden die jeweils zuständigen Gremien in eigener Zuständigkeit.