OB Nopper stellt klare und erweiterte Forderungen an die Bahn

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Angekündigte Streckensperrungen der Deutschen Bahn im Fokus

Stuttgart.| Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik klare Forderungen an die Deutsche Bahn gestellt. Zwei Vertreter der Bahn – Olaf Drescher, Vorsitzender der Geschäftsführung des Projekts Stuttgart-Ulm und Rüdiger Weiß, Leiter für Betrieb und Fahrplan Südwest der DB Netz – erklärten dort, weshalb die angekündigten Streckensperrungen für die Vorbereitung des Digitalen Knotens Stuttgart unerlässlich seien.

Nopper betonte: „Diese außerplanmäßige wochen- und monatelange Sperrung von Strecken mit gravierenden, verkehrlichen Auswirkungen ist ein riesen Ärgernis und es ist eine ganz bittere Pille für uns alle, gerade auch für die Pendlerinnen und Pendler sowie für die Bahnnutzer.“

Er äußerte sechs klare Forderungen:

„1. Die Bahn muss einen jederzeit funktionierenden und guten Ersatzverkehr sicherstellen. Wir gehen davon aus, dass hierfür unverzüglich ein Plan vorgelegt wird. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist bereit, die Deutsche Bahn hierbei zu unterstützen.

2. Die Sperrungen sind so kurz wie irgend möglich zu halten.

3. Um die ständigen Störungen auch im regulären S-Bahn-Betrieb bis zur Inbetriebnahme des neuen Bahnknotens zu vermeiden und zu verkürzen, muss die DB Netze vorbeugende Instandhaltung betreiben und Ersatzteile vor Ort bevorraten.

4. Die im Zuge der Sperrungen zu erwartenden Einnahmeausfälle dürfen nicht zu Lasten der Stuttgarter Straßenbahnen AG gehen, deren Abmangel die Landeshauptstadt Stuttgart und damit letztlich der Steuerzahler übernimmt. Wir gehen von einer fairen Einnahmenverteilung im VVS aus, die Benachteiligungen der SSB und anderer Unternehmer des Nahverkehrs ausschließt.

5. Die betroffenen Fahrgäste müssen einen angemessenen finanziellen Ausgleich erhalten.

6. Alle für Baustellen im öffentlichen Straßenraum zuständigen Verantwortungsträger sind aufgefordert, während der Sperrzeiten nur die absolut unverzichtbaren Bauarbeiten im Straßenraum durchzuführen, damit die Ersatzverkehre und die anderen Verkehre so gering wie irgend möglich beeinträchtigt werden.“


Liebe in Literatur und Popmusik im Haus der Geschichte

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Stuttgart (hdgbw).| „Love, Love, Love“ heißt es am Donnerstag, 30. März 2023, um 19 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg: Die Kölner Schauspielerin Sonja Kargel und der Stuttgarter Plattenunterhalter Andreas Vogel nehmen das Publikum wieder mit auf eine emotionale Reise durch Literatur und Popmusik. Erste Liebe, ewige Liebe, Liebeskummer, brennendes Verlangen, Enttäuschungen und Abschied waren dort von Anbeginn das größte Thema. Goethes junger Werther schmachtet nach seiner Lotte. Für die Schweizer Band Grauzone gibt es im Wunderland der Liebe nur Honigbäume und Marmelade. „Ich war noch nie verliebt“, befindet dagegen Paula Hartmann. Verruchter: Gertrud Kolmar und Else-Lasker-Schüler feiern Orgien, Charlotte Roche sendet „Schoßgebete“ zum Himmel. Und Roxy Music seufzen „Love is the drug“.

Der Eintritt kostet 5 €. Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected]. Der Abend ist Teil des Begleitprogramms zur Großen Landesausstellung „Liebe. Was uns bewegt“, die noch bis zum 23. Juli im Haus der Geschichte in Stuttgart zu sehen ist.


Wie wählt man das richtige Online-Casino aus? 

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Geschäftliche Information

Der Bereich des Glücksspiels ist mehr als aufregend. Allerdings kann es vor allem für unerfahrene Spieler eine Herausforderung sein, bestimmten Online-Casinos zu vertrauen. Glücklicherweise wächst das Angebot stetig, und mit der richtigen Prüfung lässt sich leichter feststellen, welches Casino eine Überlegung wert ist und welches man lieber meiden sollte. Hier ist, worauf Sie achten sollten.

Ein guter Ruf

Viele Menschen scheuen sich davor, ein Online-Casino zu betreten, weil sie befürchten, dass sie betrogen werden könnten. Diese Befürchtungen sind angesichts der Geschichte vieler Betreiber, die die gesamte Branche in ein schlechtes Licht gerückt haben, durchaus berechtigt. Doch wie in jeder Branche gibt es gute und schlechte Beispiele, und in der digitalen Welt ist es noch einfacher, diejenigen zu finden, von denen man sich fernhalten oder denen man sich anschließen sollte.

Wenn Sie sich also entschlossen haben, ein Konto zu eröffnen und Ihre erste Einzahlung zu tätigen, sollten Sie sich vergewissern, dass das Online CasinoSeiten, in das Sie Ihre Zeit und Ihr Geld investieren möchten, vertrauenswürdig ist. Sie können auf den Bewertungsportalen der verfügbaren Casinos nach Bewertungen suchen und Foren besuchen, in denen Spieler ihre Erfahrungen mit einem bestimmten Unternehmen mitgeteilt haben.

Achten Sie auch darauf, wie lange ein bestimmtes Online-Casino bereits auf dem Markt ist. Ein neues Casino braucht zum Beispiel eine Weile, um seine Mitglieder zu täuschen. Auch wenn es ehrlich erscheint, bedeutet das nicht, dass es sich nicht um Betrüger handelt. Andererseits kann es sein, dass Sie ein seriöses Online-Casino haben, das zwar alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt, aber eine oder zwei Beschwerden hat, die Sie an seinen Absichten zweifeln lassen.

Benutzerfreundlichkeit

Wir alle wissen, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte, aber im Fall von Online-Casinos ist dies ratsam. Ein Online-Casino mit einem angemessenen Budget, das sich auf die Benutzerfreundlichkeit konzentriert, bietet ein hochwertiges Erscheinungsbild, das von einem spezialisierten Entwicklungsteam erstellt wurde.

Wenn Sie ein Casino finden, das nur langsam lädt und ein schlechtes Design hat, ist es wahrscheinlich, dass es an allem fehlt, was wir gerade erwähnt haben. Aus diesem Grund ist die Benutzerfreundlichkeit einer der wichtigsten Parameter bei der Auswahl einer Glücksspielseite.

Langjährige Erfahrung in der Branche ist ebenfalls ein Indikator für Qualität. Wenn ein Online-Casino schon seit Jahren in Betrieb ist, ist seine Website einfach zu navigieren, die Spiele sind zugänglich und das Design ist ansprechend. Aber auch einige neue Online-Casinos konzentrieren sich darauf, ihren potenziellen Mitgliedern solche Anreize zu bieten, da sie wissen, dass dies der beste Weg in die Herzen der Spieler ist.

Akzeptanz von Spielern aus Ihrem Land  

Ein weiterer wichtiger Punkt, der vor der Anmeldung in einem Online-Casino geklärt werden sollte, ist die Frage, ob das Casino Spieler aus dem Land, in dem Sie leben, akzeptiert. Leider erlauben einige Regierungen den Betrieb von Online-Casinos in ihrem Hoheitsgebiet nicht, so dass die meisten Glücksspielunternehmen, die sich in dieser Situation befinden, den Einwohnern des Landes keine Mitgliedschaft gestatten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Möglichkeiten Sie haben, ist es am sichersten, den Kundendienst des Online-Casinos zu kontaktieren und zu fragen, ob sie Spieler aus Ihrem Land akzeptieren. Wenn die Antwort ja lautet, können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

In einigen Casinos können Sie sich registrieren und eine Einzahlung vornehmen. Wenn das Land, in dem Sie leben, Online-Glücksspiele verbietet, kann es jedoch schwierig sein, Ihre Gewinne abzuheben, da das Online-Casino möglicherweise einen Nachweis über Ihren Wohnsitz verlangt. Wenn Sie diesen nicht haben, können Sie möglicherweise kein Geld abheben.

Mobile Casino-Angebote

Eines der attraktivsten Dinge an Online-Casinos ist die Flexibilität, die sie bieten. Die Spieler können ihre Lieblingsspiele genießen, wann immer sie es für richtig halten. Außerdem sind Mobiltelefone zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden, und wir neigen dazu, so viel wie möglich auf ihnen zu erledigen.

Daher wird ein Online-Casino, das relevant bleiben und seinen Kundenstamm erweitern möchte (und das tun sie alle), seinen bestehenden und neuen Kunden zahlreiche Optionen anbieten. Mobile Casinos gehören zu den effektivsten.

Wenn Sie bei dem Betreiber, den Sie in Betracht ziehen, keine solche Option finden, sollten Sie Ihre Suche fortsetzen. Stellen Sie sich vor, wie bequem es ist, Ihr Lieblingscasino zu haben, wo immer Sie sind.

Erreichbarer Kundenservice

Neben einer guten Auswahl an Spielen und Boni sollten Sie bei einem Online-Casino auch auf einen zuverlässigen Kundendienst achten. Zwar möchte niemand unangenehme Situationen erleben, wenn er seine Lieblingsspiele spielt, doch ist es immer besser zu wissen, dass Sie jemanden haben, der Ihnen bei Problemen zur Seite steht.

Die meisten seriösen Casinos bieten so viele Kanäle wie möglich an, um den Kundendienst zu kontaktieren. Die bequemste Option neben Telefon und E-Mail ist jedoch der Live-Chat, was diese Plattformen am attraktivsten macht.

Machen Sie Ihre Zeit mit Online-Glücksspielen stressfrei 

Geld motiviert viele Menschen dazu, weiter zu spielen. Es sollte jedoch nicht unser Hauptaugenmerk sein. Ja, große Gewinne sind verlockend, aber es ist wichtiger, dass das Online-Casino-Erlebnis angenehm und entspannend ist – ein vertrauenswürdiges Online-Casino ist eine Voraussetzung dafür.


Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts

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Bis 2040 will der Landkreis Böblingen klimaneutral sein

Am 6. März fand die Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes im Landratsamt Böblingen statt. Zielsetzung ist – im Einklang mit den Zielen des Landes Baden-Württemberg – der Landkreis soll bis 2040 klimaneutral sein. „Das ist ein ehrgeiziges aber notwendiges Ziel, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten und die Erderhitzung zu begrenzen“, so Landrat Roland Bernhard. „Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen; unser Klimaschutzkonzept soll dazu eine Vorreiterrolle zukommen.“ Der öffentlichen Verwaltung komme eine besondere Rolle zu, eine Vorbildfunktion für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Kommunen und Unternehmen.

In einem breiten Beteiligungsprozess werden für alle relevanten Sektoren (Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie, Land-, Forstwirtschaft und Landnutzung) Maßnahmen erarbeitet. Als Erstes werden Daten erhoben, um den Ist-Zustand darzustellen. Unterstützung erhält der Landkreis durch B.A.U.M. Consult GmbH in Zusammenarbeit mit der KEEA GmbH. Für die Erstellung des Konzeptes hat sich der Landkreis auf Fördermittel des Bundes beworben (Nationale Klimaschutzinitiative).

Zudem wird das Projekt durch einen noch zu gründenden Klimabeirat begleitet. Die Fraktionen werden hierfür jeweils einen Fraktionsvertreter benennen, zusätzlich werden Vertreter der Verwaltung und im Klimaschutz engagierte Gruppen/Organisationen einbezogen. Der Klimabeirat wird während der Konzepterstellung aktiv sein und Kreisverwaltung und Kreistag zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes beraten.

Mit dem jetzigen Startschuss wird das Konzept aus dem Jahr 2013 fortgeschrieben. Es hatte eine Analyse der Energie- und Treibhausgas-Bilanz beinhaltet, sowie einen Maßnahmenkatalog bis zum Jahr 2025 zur Minderung der Emissionen um 27% (ausgehend von 2008). Letzteres sollte überwiegend durch Energieeffizienzmaßnahmen erreicht werden. Eine Auswahl schon umgesetzter Maßnahmen: Klimahauskampagne und Klimasparbuch, der Sanierungsfahrplan für kreiseigene Liegenschaften sowie eine Nutzersensibilisierung über beispielsweise Schul-Projekte, Vorträge und Beratungsangebote für Kommunen und die Bürgerschaft.


SVL schlägt die White Sharks

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Die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer haben ihr letztes Spiel in der Vorrunde souverän gewonnen. Der SVL lag gegen die White Sharks Hannover über die gesamte Partie vorne und steht nun auf Platz vier der Tabelle.

„Ein sehr gutes Spiel“, sagt ein zufriedener Ludwigsburger Trainer nach dem Ende der Partie gegen die White Sharks Hannover am Samstag im Sportbad Neckarpark in Stuttgart. Marko Curic weiter: „Wir hatten einen exzellenten Start – und lagen dann immer vorne. Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel und mit meiner Mannschaft.“

Der SVL-Torwart Josip Katusa fasst die Partie knapp in einem Satz zusammen: „Wir waren die bessere Mannschaft.“ Das Spiel ist gut gelaufen, man könnte sagen: wie geplant. In der ersten Partie gegen die Sharks im Herbst hatten sich die Ludwigsburger noch schwer getan, das Hinspiel in Hannover war verloren gegangen. Nun haben die Männer aus der Barockstadt die offene Rechnung beglichen – mit dem Sieg zieht Ludwigsburg an den Sharks vorbei und steht nun auf Platz vier der Bundesligatabelle.

Gut eine Stunde vorher, vor der letzten Partie der Vorrunde, 18 Uhr im Sportbad Stuttgart: Nach dem Anpfiff tut sich zunächst nicht viel, jedenfalls nichts Zählbares. Dann Unterzahl SVL – und wenig später trotzdem das 1:0 durch Jakov Skiljic. Dann Unterzahl White Sharks Hannover. Und das 2:0 für Ludwigsburg durch den Goalgetter Sergio Prieto Hernandez, der an diesem Abend ein top Spiel machen wird. Ein guter Start für den SVL in diese Partie um Platz vier in der Vorrunde.

Und wieder Unterzahl Sharks, der nächste Treffer für Ludwigsburg, wieder Sergio Prieto Hernandez. 3:0. Die SVL-Männer sind in Torlaune, nach viereinhalb Minuten, wieder Jakov Skiljic, das 4:0. Was für ein Start! Auszeit White Sharks. Die Stimmung bei den SVL-Fans auf der Tribüne ist prächtig. Jetzt Unterzahl Ludwigsburg. Foul SVL, Strafwurf für Hannover, der Anschlusstreffer zum 4:1. Und erneut antwortet Sergio, der Spanier, der seit dieser Saison für Ludwigsburg spielt und macht das 5:1. Doch die Sharks bleiben dran, machen das 5:2. Ende des ersten Viertels.

Im nächsten Viertel zunächst wieder keine Tore, nach zweieinhalb Minuten aber der Anschlusstreffer für die Sharks, nur noch 5:3. Der SVL-Trainer ruft seine Spieler auf, mehr Druck zu machen. Ein super präziser Schuss, wieder trifft Sergio Prieto, 6:3. Bald das 6:4. Curic ist jetzt nicht ganz zufrieden. Doch bald macht Jakov Skiljic das wichtige 7:4 . Foul SVL, Strafwurf und Treffer Hannover, 7:5. Alles ist noch offen, Ludwigsburg hat in der Abwehr ein bisschen nachgelassen – und macht vorne eine Zeitlang keine Tore. Wieder sind die Sharks schnell vor dem SVL-Kasten und machen das 7:6. In diesem Spiel ist noch alles offen. Ein feiner Schuss in die linke untere Ecke, wieder die Tormaschine Sergio Prieto, das 8:6. Kurz vor Schluss, Josip Katusa beweist Nervenstärke, eine tolle Parade. Der Halbzeitpfiff.

Die zweite Hälfte. Ludwigsburg gewinnt das Anschwimmen. Aber die Sharks machen das erste Tor. 8:7. Die SVL-Abwehr ist nicht souverän. Der Keeper hatte keine Chance. Überzahl für Ludwigsburg. Tobi Bauer macht das 9:7. Ein tolles Tor. Angriff Hannover, aber der Pfosten rettet Ludwigsburg. Unterzahl SVL, Schuss Hannover, Treffer. Das 9:8, nur noch 9:8! Angriff Bauer, Parade. Vitor Pavicic-Capucho macht das 10:8 – und verschafft seinem Team etwas Luft. Überzahl SVL, Auszeit SVL. Angriff, Kende John trifft nach einem schönen Kombinationsspiel zum 11:8. Da ist sie wieder, die drei-Tore-Führung. Es geht mitunter ein bisschen ruppig zur Sache. Ende des dritten Viertels.

Die letzten acht Minuten. Noch ist nichts gewonnen. Drei Tore lassen sich in einem Viertel durchaus aufholen. Der SVL gewinnt das Anschwimmen. Torschuss SVL, aber eine tolle Parade des Keepers der Sharks, nächster Ludwigsburger Angriff, Treffer, auf Sergio Prieto ist und bleibt Verlass, er macht das 12:8. Die Sharks indes erzielen wenig später das 12:9 und bleiben dran am SVL. Zumal wenig später das 12:10 fällt. Angriff SVL, ein toller Heber vom Kapitän Nino Blazevic zum 13:10. Die Ludwigsburger Verteidigung steht gut.

Nächster Angriff SVL, Schuss Blazevic, tolle Parade des Sharks-Keepers. Domagoj Mijatovic macht das 14:10. Die Vorentscheidung. Noch gut drei Minuten zu spielen und vier Tore Vorsprung. Hannover bleibt dran, macht das 14:11. Foul SVL, Strafwurf Hannover. Treffer zum 14:12. Beim nächsten Angriff macht Jakov Skiljic das 15:12. Das war’s wohl. Drei Tore sind nicht mehr aufzuholen.

Noch 44 Sekunden trennen Ludwigsburg von Platz vier. Auszeit SVL. In der letzten Sekunde macht Skiljic das 16:12. Der Sieg bringt Ludwigsburg in eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinale der Playoffs. Die nächsten Spiele gegen die Sharks werden voraussichtlich in der zweiten Aprilwoche ausgetragen. Der SVL trifft als Tabellenvierter auf den Fünften, wieder einmal die White Sharks Hannover. Das erste von maximal drei Spielen wird in Hannover ausgetragen, Ludwigsburg hat den Vorteil, dass das zweite und das womöglich dritte und entscheidende Spiel zuhause gespielt werden.

Nach dem Abpfiff erklärt der Sharks-Spieler Jan Rotermund, der SVL habe verdient gewonnen. Wenn sein Team die nächsten Spiele gegen Ludwigsburg gewinnen wolle, dann „müssen wir in der Verteidigung beweglicher werden und uns im Angriff was Neues überlegen“. Der SVL-Kapitän Nino Blazevic erzählt, dass „wir uns drei Wochen lang auf das Spiel gegen die Sharks vorbereitet haben“. Sein Team habe zwar ein paar Fehler gemacht, „aber wir haben gewonnen“ – souverän gewonnen.

Mit Blick auf die nächsten Spiele gegen die Sharks sagt er: „Wir versuchen, gleich in Hannover zu gewinnen“. Aber die Sharks seien ein „gutes, junges Team“. Adrijan Jakovcev, bis vor kurzen noch SVL-Teammanager, sagt: „Wir haben unser Ziel bereits erreicht.“ Platz vier in der Liga und der Einzug ins Finale des DSV-Pokals! Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Die Ludwigsburger Wasserballer hätten gezeigt: „Wir sind da!“

Mit Blick auf die Konkurrenz im Land sagt Adrijan: „Es tut mir leid für Esslingen und für Cannstatt“ – beide Teams steigen ab. „Wir sollten mehr zusammenarbeiten in Baden-Württemberg, in anderen Regionen machen die das.“ Diese Aussage ist auf Hannover gemünzt, wo das Top-Team Waspo Hannover und die White Sharks eng kooperieren, einige Spieler haben ein doppeltes Startrecht, sie spielen mal für Waspo und mal für die Sharks.

Der Trainer blickt nach dem Sieg in der Liga voraus auf das Pokalfinale, das am kommenden Wochenende in Düsseldorf ausgetragen wird. Der SVL trifft im Halbfinale auf Waspo – und vermutlich auch auf ein paar der Spieler, die am Samstagabend für die Sharks im Wasser waren. Diese Partie gegen den amtierenden Meister dürfte schwerer zu gewinnen sein.

Im Spiel um Platz drei bekäme es Ludwigsburg dann vermutlich mit Potsdam zu tun, die in ihrem Halbfinale auf den Rekordmeister Wasserfreunde Spandau treffen. Marko Curic hofft, dass alle SVL-Spieler fit bleiben. Josip Katusa sagt, er sei auch froh über den Sieg gegen die Sharks, denn der Platz vier in der Liga garantiere die erneute Teilnahme am Europa-Pokal.

Der-SVL Betreuer Dieter Gscheidle sagt, das SVL-Team wachse immer weiter zusammen, auch er spricht von einem guten Spiel gegen die Sharks „mit einem überragenden Sergio“ – „eine perfekte Vorbereitung auf das Pokalturnier der Final-Four“. Das Team wolle mit einer Medaille heim kommen aus Düsseldorf.


Weinheimat Württemberg stellt 0,75 Liter Mehrwegflasche für Wein vor

Mehrweg-Pool der Wein-Mehrweg eG wirbt um weitere Teilnehmer

Die Weinheimat Württemberg eG hat am Sonntag auf der Fachmesse ProWein die bundesweit erste 0,75-Liter-Mehrwegpoolflasche für Wein vorgestellt. Sie ist Grundlage eines hierzu gehörenden Pfandsystems. Erste Weine in der neuen Flasche soll es schon im Laufe des Jahres geben. Verantworten wird den neuen Mehrweg-Pool die hierfür gegründete Gesellschaft „Wein-Mehrweg eG“.

„Wichtig war, die Flasche als Mehrwegflasche erkennbar zu machen“, erklärt Werner Bender, Vorstand der Wein-Mehrweg eG. Dies gelte sowohl für den Verbraucher, aber auch für die in einem Mehrwegsystem notwendigen Automaten bei der Rücknahme im Handel. „Hierzu besitzt die Flasche eine eigene Charakteristik, zusätzlich gibt es auf der Flasche eine umlaufende, leicht erhöhte Stempelprägung in Wort-Bild-Form, die bei der Produktion in die Flasche eingebrannt wird“.

Großen Wert legen die Macher der neuen Flasche aber auch auf die vorhandene Stoßfestigkeit. Hierdurch wird das Gebinde überhaupt erst mehrwegtauglich. „Um bis zu 50 mal reinigen und wieder befüllen zu können, brauchen wir eine entsprechende Statik“, erklärt Ulrich-M. Breutner, Bevollmächtigter der Wein-Mehrweg eG. Beim Verschluss startet die neue Mehrwegflasche mit einem MCA Schraubverschluss. Hier will sich die Wein-Mehrweg eG in der Zukunft jedoch weitere Optionen offenhalten.

Langjährige Mehrweg-Erfahrung in Württemberg

In die Karten spielt der neuen Wein-Mehrweg eG die jahrzehntelange Erfahrung mit Mehrweg in Württemberg, mit der 1-Liter-Flasche. So gibt es in Möglingen (Kreis Ludwigsburg) auch das leistungsfähigste Spülzentrum für Weinflaschen in Deutschland. Dieses und die für die Logistik wichtigen, ebenfalls vorhandenen Mehrwegkästen können dank des ausgefeilten Flaschen-Designs jetzt auch beim neuen 0,75 Liter Mehrweg zum Einsatz kommen.

Beste Argumente auch für den Handel 

Auch für den Handel gibt es überzeugende Argumente, die 0,75 Liter Mehrwegflasche zu listen. „Die Mehrwegflasche ist ein erstklassiges Kundenbindungsinstrument“, ist sich Bender sicher. „Schließlich bringen diese die Flaschen wieder zum POS zurück, was die Chance des Wiederkaufs deutlich erhöht“. Außerdem spiele das Argument, die bestehenden Kästen auch für die neue Flasche verwenden zu können, eine entscheidende Rolle. „Ganz nebenbei spart der Handel viel Verpackungsmüll, und sofern er auch die Gastronomie beliefert, dieser das Entsorgen der leeren Flaschen“.

Wein-Mehrweg eG lädt Interessenten zum Mitmachen ein

Wichtig ist Bender und Breutner die ausdrückliche Einladung an Erzeuger- und Abfüllbetriebe, in die Wein-Mehrweg eG einzutreten und damit am neuen Mehrwegsystem teilzuhaben. „Neben den ökologischen Vorteilen verschafft die Mehrwegflasche den Teilnehmenden auch eine größere Unabhängigkeit“. Denn: Ein Engpass in der Lieferfähigkeit der Glashütten, wie zuletzt im vergangenen Jahr, treffe die Weinbranche mit Mehrweg künftig deutlich weniger hart als bisher.


Bietigheim erkämpft in Hüttenberg die nächsten Auswärtspunkte

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von Bernhard Gaus

Der Rhythmuswechsel durch die Länderspielpause hat der Form der Zweitliga-Handballer der SG BBM nicht geschadet. Bietigheim gewinnt seine Partie beim TV Hüttenberg mit 32:36(18:20) Toren und startet mit breiter Brust in die nächste Englische Woche. Bereits am Mittwoch (19:30 Uhr) kommt der VfL Eintracht Hagen in die Bietigheimer Viadukthalle.
Gut gelaunt klatscht Iker Romero nach dem Schlusspfiff die Reihe der mitgereisten Drummer und SG-Fans ab. „Das war eine super Atmosphäre in der Halle, das Spiel hat wirklich Spaß gemacht“, freut sich der Coach der SG BBM über die lautstarke Rückendeckung aus der Auswärtsecke. Mit 1150 Zuschauern war die Stimmung im praktisch ausverkauften Hüttenberger Sportzentrum ohnehin am oberen Anschlag – zumindest so lange die Mittelhessen bis in die Schlussphase noch Chancen auf einen Punkterfolg hatten. Erneut eine wichtige Erkenntnis für den Spanier: seine Jungs bleiben in der Crunchtime stabil, machen ihre Tore und belohnen sich mit zuletzt 9 Punkten aus fünf Spielen.

„Das Spiel war am Ende so eng, wie wir uns das gedacht haben“, so Romero, dessen Team von der ersten Minute an in Führung gelegen hatte, gegen die kampfstarken Mittelhessen, die bis zum Samstag nur drei Punkte hinter der SG BBM rangierten, jedoch erst in der Schlussphase für klare Verhältnisse sorgen konnte. „Bietigheim war in allen Belangen heute ein klein bisschen besser“, musste TVH-Trainer Johannes Wohlrab eingestehen. „Da war sehr viel Tempo im Spiel. Beide Teams haben sehr variabel gespielt, daraus entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bis zum 23:23 vor der letzten Viertelstunde haben wir dagegen gedrückt.“

Bietigheim führte im ersten Abschnitt beim 11:15 erstmals mit vier Toren, ehe Wohlrab mit einer Auszeit seine Mannschaft wieder sammelte. Die knappe 18:20-Gästeführung zur Pause spiegelt die umkämpfte Partie. „Es ist klar, dass wir gegen eine Mannschaft wie Hüttenberg eine hohe Führung nicht über die gesamte Spielzeit kontrollieren können“, sagt Iker Romero. Dabei haben seine Jungs die Hüttenberger Shooter wie Ian Weber oder Niklas Theiß (je 2 Feldtore) gut im Griff, können im variablen Angriff des TVH jedoch nicht alle Optionen ausschalten.

Auf der Gegenseite läuft die Tormaschine der Liga längst auf Hochtouren. Vor allem Dominik Claus; Juan de la Peña und Christian Schäfer sind immer wieder in Wurfposition und vollenden erfolgreich. Doch in der zweiten Hälfte sollten beide Teams ihre Wurfchancen weit weniger effektiv nutzen als noch im ersten Abschnitt. Das gilt zunächst für die SG BBM. Trotz schneller 18:22-Führung der SG BBM nach Wiederanpfiff kann Hüttenberg in der 41. Minute zum 23:23 ausgleichen.

Aber Bietigheim zeigt Steherqualitäten. Hüttenberg bringt alleine vier Strafwürfe nicht am kurz vor der Pause eingewechselten Torsteher Konstantin Poltrum vorbei. Der Ex-Hüttenberger wird im zweiten Abschnitt zum stabilisierenden Faktor der Schwaben, die nach dem Ausgleich wieder die Initiative gewinnen können. Der Weg der SG BBM geht jetzt über den Kreis, Fabian Wiederstein und Jonathan Fischer treffen nach dem Wechsel beide dreimal. Bietigheim geht mit einer 27:31-Führung in die letzten Minuten. Der Crunchtime-Fluch – Bietigheim hat gefühlt in der Saison bis dato zu viele Punkte in den letzten Minuten liegen lassen – hat seinen Schrecken endgültig verloren.

TV 05/07 Hüttenberg: Grazioli, Plaue; Martin, Schwarz (4), Kirschner (5/1), Theiß (2), Fujita, Weber (7/5), Zörb (3), Reichl (2), Schneider (1), Klein, Kompenhans (2), Jockel, Schreiber (4), Kuntscher (2).

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Genz; Vlahovic, Claus (6), Öhler (1), Wolf (2), Schäfer (8/4), de la Peña (5), Wiederstein (4), Velz (2), Barthe (3), Hejny, Brenner, Pfeifer (2), Kaulitz, Fischer (3).

Spielverlauf: 3:5 (7.), 9:10 (17.), 11:15 (23.), 16:20 (28.), 18:20 (30.), 18:22 (32.), 23:23 (42.), 24:26 (44.), 28:33 (57.), 32:36 (60.).
Zeitstrafen: Zörb (4., 30.), Weber (13.), Kirschner (20.), Theiß (34., 47., 58.) – Wolf (8.), Claus (14.), Vlahovic (35., 52.), Wiederstein (39.), Fischer (54.)
Rote Karte: Theiß (58.)
Hüttenberg, 18.03.2023 Siebenmeter: 6/10 – 4/4
Schiedsrichter: Leon Bärmann / Nico Bärmann (DHB Nachwuchskader)
Zuschauer: 1150 (Sportzentrum Hüttenberg)


Zweite Anhörung zur Krankenhausreform

Stuttgart.| Bei insgesamt drei Anhörungen holt sich Gesundheitsminister Manne Lucha die Vorschläge und Anregungen der Beteiligten des Gesundheitssystems im Land zur Krankenhausreform ein. Der zweite Austausch fand mit Verbänden der Krankenkassen, Kammern und Vereinigungen statt.

Gesundheitsminister Manne Lucha hat sich am Freitag, 17. März 2023, mit Vertreterinnen und Vertretern der Verbände der gesetzlichen und privaten Krankenkassen, der Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigung, der Ärzte- und Zahnärztekammer, der Psychotherapeutenkammer und des Marburger Bundes getroffen, um über die anstehende Krankenhausreform zu diskutieren.

„Mir ist ganz wichtig, dass wir nicht nur hinter verschlossenen Türen verhandeln, sondern alle an unserem Gesundheitssystem Beteiligten frühzeitig einbinden“, sagte Lucha im Anschluss an die Video-Konferenz. „Wir brauchen die Expertise und die Anregungen, Anstöße und Meinungen der Kassen, Kammern und Vereinigungen, um am Ende ein gutes Ergebnis für alle zu erzielen.“

Übereinstimmung in vielen Punkten

Bund und Länder arbeiten derzeit an einer großen Reform des Krankenhauswesens, zu der bis zum Sommer Eckpunkte vorliegen sollen. Ziel ist, dass die Reform Anfang 2024 in Kraft tritt. „Ganz wichtig war mir heute, deutlich zu machen, dass der Bund die Empfehlungen der Regierungskommission natürlich nicht 1:1 umsetzt. Wir befinden uns derzeit aber noch am Beginn eines langen Beratungsprozesses und haben inhaltlich bislang noch keine Entscheidungen getroffen“, sagte der Minister. „Ein großer Erfolg für uns ist es jedenfalls, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach uns Länder so eng einbindet und das Reformpaket ein zustimmungspflichtiges Gesetz wird, über das wir am Ende auch im Bundesrat abstimmen.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Anhörung waren sich grundsätzlich einig, dass eine Reform wichtig ist. „Uns wurde bestätigt, dass unser ehrgeiziger Zeitplan richtig ist und wir zügig Ergebnisse erzielen müssen, um die Reform umzusetzen“, berichtete Lucha. „Ich freue mich, dass wir in vielen Punkten übereinstimmen. Das bestätigt uns, denn es besteht Handlungsbedarf.“

Insgesamt drei Anhörungen geplant

Es brauche eine Verbesserung der Versorgungsqualität. Minister Lucha: „Wir müssen wegkommen vom reinen Effizienzdenken in Fallzahlen. Zudem muss die finanzielle Ausstattung der Krankenhäuser verbessert werden. Unser Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung sicherzustellen mit wirtschaftlich gesunden Krankenhäusern.“

Bei insgesamt drei Anhörungen holt sich Gesundheitsminister Lucha die Vorschläge und Anregungen der Beteiligten des Gesundheitssystems in Baden-Württemberg ein. Vergangene Woche hatte er sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen und der Krankenhausträger getroffen. Kommende Woche sind dann medizinische Fachgesellschaften, Pflege- und Sozialverbände, Rettungsdienste, Selbsthilfeorganisationen und Gewerkschaften dran.


DFB-Team: Vier Rückkehrer und fünf Neulinge für Peru und Belgien

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Auf dem Weg zur UEFA EURO 2024 in Deutschland geht die deutsche Nationalmannschaft mit im Vergleich zum WM-Kader vier Rückkehrern und fünf Neulingen im Team in die ersten Länderspiele des Jahres. Bundestrainer Hansi Flick berief Torwart Bernd Leno (FC Fulham), Emre Can (Borussia Dortmund), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Timo Werner (RB Leipzig), die zuletzt aus unterschiedlichen Gründen im Kreis der Nationalmannschaft gefehlt hatten, zurück in sein 24 Mann starkes Aufgebot.

Erstmals nominiert sind die U 21-Europameister Josha Vagnoman vom VfB Stuttgart und Mergim Berisha vom FC Augsburg, Marius Wolf von Borussia Dortmund, Felix Nmecha vom VfL Wolfsburg und Kevin Schade vom FC Brentford aus der englischen Premier League.

“Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht. Wir wollen für die UEFA EURO 2024 in Deutschland einen starken Kader zusammenstellen. Dafür ist es auch wichtig, die ersten Länderspiele des Jahres zu nutzen, um neue Spieler einzuladen. Um ihnen Raum und Gelegenheit zu geben, sich zu zeigen. Jedes einzelne Training auf dem Weg zur Europameisterschaft im eigenen Land ist enorm wichtig, um die beste Mannschaft zu finden und um mit begeisternden Auftritten die Vorfreude auf das Turnier zu steigern”, sagte Hansi Flick am heutigen Freitag auf dem DFB-Campus. Der Bundestrainer absolvierte im Rahmen des DFB-Formats “Der beste Tag” ein Training mit zwei Amateur-Jugendmannschaften und stand auf einer Kinderpressekonferenz Rede und Antwort.

Das DFB-Team trifft auf dem Weg zur Europameisterschaft im eigenen Land zunächst am 25. März (ab 20.45 Uhr, live im ZDF) in Mainz auf Peru und am 28. März (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Köln auf Belgien.

Der Mannschaftskader


U 21-Kader für letzte EM-Testspiele steht

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Di Salvo beruft Neuling Matriciani

Letzte Chance, sich vor der EM noch einmal zu zeigen: Cheftrainer Antonio Di Salvo hat den U 21-Kader für die beiden letzten offiziellen Testländerspiele vor der U 21-Europameisterschaft in Rumänien und Georgien (21. Juni bis 8. Juli 2023) bekanntgegeben. Dabei trifft der Titelverteidiger am 24. März (ab 18.15 Uhr, live auf ProSieben MAXX) in der Frankfurter PSD-Arena auf Japan und am 28. März (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX) in Sibiu auf EM-Co-Gastgeber Rumänien. Unter den 23 Spielern befindet sich mit Henning Matriciani vom FC Schalke 04 ein Neuling im Kader.

Im Vergleich zum 4:2-Auswärtssieg gegen Italien im November 2022 kehren Faride Alidou, Ansgar Knauff (beide Eintracht Frankfurt), Jamie Leweling (1. FC Union Berlin), Jessic Ngankam (Hertha BSC, noch ohne Einsatz) und Patrick Osterhage (VfL Bochum) zurück in den U 21-Kader.

Armel Bella Kotchap (FC Southampton), Felix Nmecha (VfL Wolfsburg), Kevin Schade (FC Brentford) und Josha Vagnoman (VfB Stuttgart) wurden von Bundestrainer Hansi Flick für die A-Nationalmannschaft nominiert.

“Nun geht es mit großen Schritten Richtung EM”, sagt Di Salvo. “Die beiden Testspiele wollen wir nutzen, um unser Spiel und unsere Abläufe für das Turnier zu optimieren, obwohl uns durch Verletzungen und Nominierungen für die Nationalmannschaft einige Stammspieler fehlen. Dadurch ergibt sich die Chance für andere Jungs, sich vor der EM noch mal zu zeigen. Mit Japan erwartet uns ausnahmsweise ein asiatischer Gegner. Man hat bei der WM gesehen, über welch großes fußballerisches Potenzial sie verfügen. In Rumänien treffen wir auf ein Team, das bereits bei den vergangenen beiden Europameisterschaften überzeugt hat.”

Der U 21-Coach ergänzt: “Zu den Spielern, die Hansi nun für die Nationalmannschaft nominiert hat, waren wir in den vergangenen Tagen im ständigen Austausch. Es ist eine große Auszeichnung für die Jungs, auf dem höchstmöglichen Level anzukommen. Dort werden sie gefordert und können wichtige Erfahrungen sammeln, die sie dann bei der EM einbringen.”

Die U 21 trifft sich am Montagmittag, 20. März, in Frankfurt nach einer gemeinsamen Pressekonferenz (ab 11 Uhr) von Antonio Di Salvo, Bundestrainer Hansi Flick und Sportdirektor Rudi Völler auf dem DFB-Campus. Im Rahmen seiner Herzzeigen-Aktion erwartet das Team zwei Tage später im Teamhotel einen Besuch von Betroffenen und Betreuern der Initiative “Du musst kämpfen”, die sich für krebskranke Kinder einsetzt.

Am Sonntag, 26. März, reist die U 21 von Frankfurt nach Sibiu zu ihrem letzten offiziellen Testspiel vor der Europameisterschaft. Dort trifft der Titelverteidiger in Gruppe C auf Israel (22. Juni, ab 18 Uhr), die Tschechische Republik (25. Juni, ab 18 Uhr) und England (28. Juni, ab 18 Uhr). Die Gruppensieger und -zweiten erreichen das EM-Viertelfinale. Ab dieser Runde spielen die Mannschaften den Sieger im K.o.-System aus.