Polizei-Großeinsatz am kommenden Wochenende

0

Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei steht vor einem anspruchsvollen Wochenende, da am Samstag, 2. Dezember 2023, mehrere größere Veranstaltungen in der Landeshauptstadt stattfinden. An den Ereignisorten können auch Polizeidrohnen zum Einsatz kommen.

Zunächst findet in Zuffenhausen eine Veranstaltung eines eritreischen Vereins statt. Aufgrund der Ausschreitungen bei einer ähnlichen Veranstaltung am 16. September 2023 mit über 30 verletzten Einsatzkräften wird die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort sein. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat die Stadt Stuttgart gegen die Störer vom 16. September 2023 Aufenthaltsverbote für den Veranstaltungsort verfügt. Für Eritreer, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und an den Straftaten vom 16. September 2023 ebenfalls beteiligt waren, bestehen Einreiseverbote. Die Polizei wird nicht zuletzt deshalb am Veranstaltungsort umfangreichere Vorfeldkontrollen durchführen und warnt alle potenziellen Störer vor einer Anreise.

In der Innenstadt findet nachmittags eine größere propalästinensische Versammlung zu den Geschehnissen im Nahen Osten statt.

Am Samstagabend startet um 18:30 Uhr in der MHPArena das Bundesligaspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen. Aufgrund der allgemeinen abstrakten Gefährdungslage werden – wie auch schon bei vergangenen Spielbegegnungen – Polizeibeamte mit besonderer Schutzausrüstung und Bewaffnung sichtbar sein.

Die Stuttgarter Polizei wird am Samstag auf ihren Social-Media-Kanälen, insbesondere auf X, über die aktuelle Lage informieren und gegebenenfalls Hinweise herausgeben. Wir heißen alle Besucher herzlich in Stuttgart willkommen und wünschen einen angenehmen Aufenthalt sowie einen erfolgreichen und sicheren Verlauf der Veranstaltungen.


Bietigheim dominiert den Aufsteiger aus Vinnhorst

0

von Bernhard Gaus

Die Bietigheimer Handballer zeigen sich vom Verlust der Tabellenführung gut erholt und gewinnen am Mittwoch gegen den TuS Vinnhorst überlegen mit 28:14 (11:5) Toren. Der Zweitliga-Neuling bleibt trotz einer im ersten Abschnitt starken Defensivleistung chancenlos.

11:11 – das war nicht der Halbzeitstand vor den 1017 Handballfans in der Bietigheimer Viadukthalle, sondern die Paradenbilanz der beiden Torsteher Fredrik Genz und Stefan Hanemann in den ersten 30 Minuten. Und das, gepaart mit der Torausbeute, sagt einiges aus über den Verlauf des Spiels. Bis zu diesem Zeitpunkt dominierten nämlich beide Abwehrreihen. Neun Minuten muss Vinnhorst auf seinen ersten Torerfolg warten, doch da hatten auch die Hausherren erst zweimal eingenetzt.

Starke Abwehrreihen provozieren technische Fehler und machen es den Torleuten in der einen oder anderen Situation einfacher, etwas für ihre Statistik zu tun. Aber nicht nur – Genz wie Hanemann nehmen auch eine Reihe freier Bälle weg. Früh bringt TuS-Coach Davor Dominikovic aufgrund der Torflaute den zusätzlichen Feldspieler – ohne jeden gefühlten und messbaren Erfolg. Die SG BBM bleibt im Defensivverbund selbst in dieser numerischen Unterzahl „rock-solid“, 9:2 steht es nach dem Tor von SG BBM-Kapitän Paco Barthe nach 23 gespielten Minuten. Noch finden beide Seiten vorne wenig spielerische Lösungen.

Beim 11:5 zur Pause deutet sich ein Offensivdesaster an für die Gäste aus dem Norden Hannovers. Zumal es zu Beginn des zweiten Abschnitts nicht wirklich besser aussieht. Nachdem mit Jonathan Fischers Distanzwurf zum 18:9 das dritte Mal in kurzer Folge der Ball den Weg ins verwaiste Vinnhorster Gehäuse findet, nimmt Dominikovic bereits seine letzte Auszeit.

Bis dahin hat auch der Tabellenzweite trotz deutlicher Führung reichlich technische Fehler in seinem Spiel. Die Schwaben legen aber noch eine starke Schlussviertelstunde aufs Parkett, zeigen endlich ihr Tempospiel, während bei Vinnhorst die Konzentration sinkt. Dabei hat Iker Romero längst kräftig durchgewechselt, bringt Filip Baranasic für Genz im Tor und lässt in diesem Spiel nach längerer Zeit wieder die Youngsters Jona Bader, Valentin Clarius oder Tim Kaulitz von der Leine.

Bietigheim spart Körner. Bereits am Montag geht es zum zweiten Aufsteiger nach Aue, weitere vier Tage später kommt freitags der Tabellenvierte HSC Coburg in die EgeTrans Arena. An dieser Stelle ersparen wir Iker Romero die Spielanalyse, der SG BBM-Coach ist nach seiner Mandeloperation weiter ohne Stimme.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (3), Claus (1), Wolf, Schäfer (5/3), de la Peña (1), Wiederstein (1), Velz (2), Barthe (2), Hejny (4), Bader (3), Clarius (1), Pfeifer (2), Kaulitz (1), Fischer (2).

TuS Vinnhorst: Kristoffersen, Hanemann; Mileta (1), Kolodziej, Ruddat, Lungela (3/0), Mazic (3), Gertges (1/1), Hagen, Timm, Müßner (2), Schröder, Durmaz (1), Hild (3).

Zeitstrafen: Clarius (59.) – Timm (14.), Durmaz (20.), Mazic (38.), Lungela (51.)
Siebenmeter: 3/3 – 1/2
Spielverlauf: 3:2 (13.), 9:2 (23.), 11:5 (28.), 12:8 (36.), 16:8 (41.), 21:9 (48.), 23:12 (53.), 28:13 (59.), 28:14 (60.)
Schiedsrichter: Katharina Heinz-Hebisch / Sonja Lenhardt (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1017 (Viadukthalle Arena Bietigheim)


Biomüllabfuhr durch Brand im Kompostwerk nicht beeinträchtigt

0

Kirchheim/Teck.| In den frühen Morgenstunden des 28. Novembers kam es im Kompostwerk Kirchheim unter Teck zu einem Brand in der Rottehalle. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand im Laufe des Morgens unter Kontrolle gebracht werden. Nach Angaben der Kompostwerk Kirchheim unter Teck GmbH wurde das Werk für den restlichen Tag geschlossen. Vom Brand betroffenes Material musste mit schwerem Gerät aus der Halle herausgeholt werden. Die Schadensermittlung ist angelaufen.

Die Biomüllabfuhr im Landkreis ist durch den Brand im Kompostwerk nicht beeinträchtigt, diese läuft weiter wie gewohnt. Die Kompostwerk Kirchheim unter Teck GmbH und der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Esslingen haben mit den benachbarten Landkreisen rasch Vereinbarungen zur vorübergehenden Übernahme des Materials der Biomüllsammlungen auf andere Anlagen treffen können.

Vor Ort beim Kompostwerk in Kirchheim können Privatpersonen ab Mittwoch, 29. November Biomüll und Grünschnitt wieder anliefern. Dann kann dort auch wieder Elektroschrott abgegeben werden und die Ausgabe von Abfallbehältern ist wieder möglich.


Wüstenrot begibt Green Bond im Volumen von 500 Millionen Euro

0

Die Wüstenrot Bausparkasse hat ihren ersten grünen Pfandbrief erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Der Green Bond im Benchmark-Volumen von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Kupon liegt bei 3,375 Prozent bei einer Rendite von 3,391 Prozent. Die erwartete Bonitätsnote für den Pfandbrief durch die Rating-Gesellschaft S&P beträgt AAA.

Die Emission stieß in einem herausfordernden Umfeld auf gute Nachfrage. Das Orderbuch verzeichnet insgesamt rund 50 nationale und internationale Investoren, wobei Banken und Zentralbanken an der Spitze der Nachfrager standen. Zum Investorenkreis zählten insbesondere auch Gesellschaften, die ausschließlich oder ganz überwiegend in grüne Anlagen investieren, woraus für Wüstenrot eine erfreuliche Verbreiterung der bisherigen Investorenbasis resultiert. Begleitet haben die Emission die Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, Helaba und UniCredit.

Die Nettoerlöse aus der Emission des Green Bonds werden von der Wüstenrot Bausparkasse ausschließlich genutzt, um geeignete grüne Assets vollständig oder teilweise zu finanzieren oder zu refinanzieren. Geeignete grüne Assets sind künftige oder bestehende Kredite oder Investitionen, die im Bereich der Wohnimmobilien beispielsweise folgende nachhaltige Kriterien beinhalten: einen Energieausweis nach Klasse A+, A oder B, einen Energieverbrauch unter 70kWh/m²a oder einen Energiestandard nach EnEV 2009.

Den Deckungsstock für den Green Bond bilden rund 520 Millionen Euro Hypothekendarlehen, die mit grünen Immobilien unterlegt sind, darunter mehrheitlich 72 Prozent Einfamilienhäuser. Die verbleibenden 28 Prozent werden durch Mehrfamilienhäuser (12 Prozent) und Eigentumswohnungen (16 Prozent) gedeckt.


OB Nopper begrüßt Neubürgerinnen und Neubürger im Rathaus

0

Stuttgart.| Die Stadt begrüßt aktuell so viele neu eingebürgerte Stuttgarterinnen und Stuttgarter wie seit langem nicht. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat 378 von ihnen bei der Einbürgerungsfeier am Montag, 20. November, im Stuttgarter Rathaus offiziell willkommen geheißen.

Oberbürgermeister Nopper ermutigte die Neubürgerinnen und Neubürger: „Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Stärken aus Deutschland und aus Ihrem Herkunftsland am Arbeitsplatz ein. Werden Sie Teil unserer städtischen Gemeinschaft – gerade auch in einem Ehrenamt. Helfen Sie mit, unser Land und unsere Stadt nach vorne zu bringen.“

Im Anschluss an die Begrüßung von Oberbürgermeister Nopper erzählten Valentina Hovanjec, Chhaya Shivaji Chavan und Bassel Matli, drei der eingebürgerten Stuttgarterinnen und Stuttgarter, in einer Gesprächsrunde von ihren Beweggründen für den deutschen Pass. Für die neu Eingebürgerten stellt die deutsche Staatsangehörigkeit einen Meilenstein auf dem Weg zu Anerkennung und Teilhabe dar. Für die Stadtgesellschaft ist es eine große Chance, das Zusammenleben bunt und vielfältig zu gestalten.

Bis Ende des Jahres werden ungefähr 2100 Neubürgerinnen und Neubürger diesen Schritt gegangen sein und die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Zudem wird mit insgesamt circa 3600 Einbürgerungsanträgen im Jahr 2023 gerechnet. Damit steigen in Stuttgart sowohl die Anträge als auch die Zahl der Einbürgerungen weiterhin an. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 wurden nur rund 1573 Einbürgerungen vorgenommen. Bei den Antragszahlen ist in den vergangenen drei Jahren sogar eine Verdoppelung auszumachen.

Die meisten Neubürgerinnen und Neubürger – in der Stadt, im Land und im Bund – kommen aktuell aus Syrien (294 in der Stadt im Jahr 2022). In Stuttgart folgen Einbürgerungen von Menschen aus der Türkei (182), Griechenland (106) und dem Irak (96). Zudem erhielten viele Ukrainerinnen und Ukrainer sowie Menschen aus Kroatien und Italien die deutsche Staatsbürgerschaft.

Ein Großteil der neu eingebürgerten Stuttgarterinnen und Stuttgart ist zwischen 20 und 40 Jahre alt (57 Prozent). 21 Prozent sind unter 20 Jahre alt und fast ebenso viele zwischen 40 und 60 Jahre. Zwei Prozent der Neubürgerinnen und Neubürger sind 60 Jahre oder älter.


Bundesweite Durchsuchungen in der Reichsbürgerszene

0

Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zu den bundesweiten Durchsuchungen in der Reichsbürgerszene am 23. November 2023:

„Mit den Durchsuchungen zeigen wir ganz klar und unmissverständlich: Wir lassen nicht nach im Kampf gegen Extremismus. Wir schauen ganz genau hin. Wir geben hier keinen Millimeter nach. Denjenigen, die die Existenz unseres Staates leugnen, zeigen wir: Dieser Staat ist stark, unsere Demokratie wehrhaft. Der heutige Tag, die heutigen Durchsuchungen und die bundesweit geführten Ermittlungen zeigen auch: Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten vernetzt und mit aller Entschlossenheit zusammen, um unsere Gesellschaft, unsere Demokratie und unsere gemeinsamen Werte zu schützen. Die Einsatzmaßnahmen erstreckten sich in Baden-Württemberg auf insgesamt zehn Objekte. In Baden-Württemberg wurden die Maßnahmen durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg koordiniert und gemeinsam mit den Polizeipräsidien Karlsruhe, Konstanz, Offenburg, Reutlingen, Ravensburg und Ulm durchgeführt. Dabei war eine niedrige dreistellige Anzahl an Einsatzkräften in Baden-Württemberg im Einsatz.“


TVB Stuttgart: Serrano fällt bis Jahresende aus

0

Jorge Serrano wird aufgrund einer Muskelverletzung bis Jahresende ausfallen.

Der spanische Rechtsaußen hat sich im Training am hinteren Oberschenkel verletzt und wird Coach Michael Schweikardt im Kalenderjahr 2023 nicht mehr zur Verfügung stehen.

Für die kommenden Begegnungen gegen den THW Kiel, die TSV Hannover-Burgdorf, den Bergischen HC, die Füchse Berlin sowie die Rhein-Neckar Löwen wird Nico Bacani aus dem Team der U23 in den Profikader nachrücken.

Nico Bacani ist 2021 von FRISCH AUF! Göppingen in der A-Jugend nach Bittenfeld gewechselt und spielte in dieser Saison mit dem TVB um die deutsche Meisterschaft. Der 20-jährige feierte sein Bundesligadebüt am 09.06.2022 in Hamburg und ist aktuell bester Torschütze des Perspektivteams.

„Für Jorge ist es sehr schade, da er in den letzten Wochen wirklich sehr gute Leistungen gebracht hat. Die Aufgabe wird jetzt sein, ihn so schnell wie möglich wieder in den Spielbetrieb zu bekommen. Gleichzeitig ist das eine gute Chance für Nico Bacani, der aus unserer eigenen Jugendabteilung stammt und aktuell in unserer zweiten Mannschaft spielt, sich in der Bundesliga zu beweisen.“, so Trainer Michael Schweikardt

Tickets für das Heimspiel am Sonntag, den 26.11. um 18:00 Uhr in der Porsche-Arena gibt es hier: https://tickets.tvbstuttgart.de


W&W-Gruppe setzt das Wachstum im Neugeschäft fort

0
  • Gute bis sehr gute Zuwächse in nahezu allen Sparten.
  • Wüstenrot weiterhin auf Rekordkurs
  • starkes Neugeschäft auch bei Personen- und Sachversicherungen der Württembergischen.
  • Außergewöhnlich hohe Schadenaufwendungen im dritten Quartal belasten, wie bekanntgegeben, das IFRS-Konzernergebnis
  • HGB-Ergebnis stabil.
  • Jahresüberschuss erreicht nach neun Monaten 101 Millionen Euro.
  • Unternehmen bestätigt HGB-Ergebnisziel für 2023 und strebt Dividendenkontinuität an.

W&W-Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „Die W&W-Gruppe hat im bisherigen Jahresverlauf bewiesen, dass sie auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich arbeiten und sich einmal mehr deutlich weiterentwickeln kann. Das zeigen Zuwächse im Neugeschäft von teilweise mehr als 30 Prozent.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im dritten Quartal, wie in den ersten neun Monaten dieses Jahres, weiteres Wachstum im Neugeschäft erzielt. Dabei konnte der Vorsorgekonzern in nahezu allen Bereichen gute Zuwächse, teilweise deutlich über dem Marktdurchschnitt, erreichen. Die nach IFRS ausgewiesenen Erträge der W&W-Gruppe waren vor allem im dritten Quartal durch eine Häufung von Elementarschäden infolge von Unwettern und durch inflationsbedingt deutlich höhere Kosten für die Regulierung von Kfz-Schäden beeinflusst. Der Konzern-Jahresüberschuss lag nach neun Monaten bei 101,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 179,7 Millionen Euro). Das Unternehmen hat deshalb, wie bereits am 25. Oktober bekanntgegeben, seine IFRS-Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2023 mit Bezug auf den W&W-Konzern angepasst. Für den Einzelabschluss der W&W AG nach HGB wurde die Erwartung eines Jahresüberschusses von rund 120 Millionen Euro bestätigt. Zugleich strebt das Unternehmen Dividendenkontinuität an.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Die W&W-Gruppe ist im operativen Geschäft unverändert gut, teilweise sehr gut unterwegs – der eingetrübten Konjunktur und der erheblichen Verunsicherung und Belastung vieler Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund der weltweiten Krisen, der Inflation, stark steigender Lebenshaltungskosten und unklarer politischer Vorgaben zum Trotz. Die W&W-Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Jahres bewiesen, dass sie auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich arbeiten und sich einmal mehr deutlich weiterentwickeln kann. Das zeigen Zuwächse im Neugeschäft von mehr als 30 Prozent in einzelnen Sparten.

Die Resilienz und Wetterfestigkeit, die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben, tragen dazu bei, unsere strategischen Ziele mit Nachdruck weiterverfolgen zu können. Wir werden weiterhin in die gezielte Digitalisierung zum Nutzen der Kundinnen und Kunden, in innovative Produkt- und Serviceangebote sowie in die Steigerung unserer Effizienz investieren und dadurch unsere Position in den Märkten ausbauen. Zugleich ist es uns wichtig, Dividendenkontinuität zu wahren und damit weiterhin verlässlich für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu sein.“

Entwicklung des Neugeschäfts in den ersten neun Monaten 2023

Im Geschäftsfeld Versicherung erreichte die Schaden-/Unfallversicherung von Januar bis September 2023 einen Zuwachs im Neugeschäft (Jahresbestandsbeitrag, Neu- und Ersatzgeschäft) von 24,6 Prozent auf 349,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 280,6 Millionen Euro). Dabei verzeichneten das Kfz- und das Firmenkundengeschäft Zuwachsraten von jeweils mehr als 30 Prozent. In der Sparte wirkten sich die Häufung unwetterbedingter Elementar- und Großschäden ebenso wie höhere Kosten pro Kfz-Schaden aus, nicht zuletzt infolge inflationsbedingter Preiserhöhungen bei den Werkstätten. In der Lebensversicherung stieg die Beitragssumme des Neugeschäfts auf 2,44 Milliarden Euro, ein Plus von 2,8 Prozent zu den ersten neun Monaten des Jahres 2022 (2,38 Milliarden Euro). Motor dieser Entwicklung war die betriebliche Altersvorsorge mit einem Wachstum von fast 18 Prozent, die gerade im dritten Quartal an Dynamik gewonnen hat.

Im Geschäftsfeld Wohnen verzeichnete Wüstenrot in den ersten drei Quartalen 2023 einen Zuwachs des Brutto-Bausparneugeschäfts um 3,1 Prozent auf 14,25 Milliarden Euro (Vorjahrszeitraum: 13,83 Milliarden Euro). Damit bewegt sich das Wachstum von Wüstenrot weiterhin oberhalb des Marktniveaus. Das Kreditneugeschäft (einschließlich Vermittlungen ins Fremdbuch) nahm erwartungsgemäß deutlich auf 2,89 Milliarden Euro ab (Vorjahreszeitraum: 5,28 Milliarden Euro). Es ist unverändert stark von den Folgen des erhöhten Zinsniveaus und den schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland für Neubauten, Modernisierungen und Immobilienerwerbe geprägt.

Ausblick

Das Unternehmen bestätigt seine angepassten Erwartungen an das Gesamtjahr 2023, die es am 25. Oktober 2023 bekanntgegeben hat. Bei einem weiterhin positiven Neugeschäft geht es von einem IFRS-Jahresüberschuss im Konzern von 130 bis 160 Millionen Euro aus. An der Prognose für das HGB-Ergebnis nach Steuern der W&W AG von rund 120 Millionen Euro für 2023 hält das Unternehmen fest.

Für 2024 rechnet die W&W-Gruppe trotz der inflationsbedingten Steigerung der Schadenaufwendungen sowie einem voraussichtlich weiterhin schwachen Immobilienmarkt mit einer Steigerung des Konzernüberschusses gegenüber 2023. Der Wert wird jedoch unterhalb des mittelfristig angepeilten Zielkorridors von 220 bis 250 Millionen Euro liegen. Im Einzelabschluss wird für 2024 ein HGB-Ergebnis von rund 130 Millionen Euro angestrebt. Die W&W-Gruppe rechnet weiterhin mit Dividendenkontinuität sowie einer positiven Neugeschäftsentwicklung.

Voraussetzung für das Eintreffen dieser Prognosen ist, dass es zu keinen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzmärkten, zu sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen und auch nicht zu weiteren Belastungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher kommt.


Kfz-Zulassung stellt auf Terminvergabe um

0

Kreis Esslingen.| Bei den Kraftfahrzeugzulassungsstellen des Landkreises Esslingen ist der Besuch vor Ort von 1. Dezember an nur noch mit einem vorher vereinbarten Termin möglich. Viele Zulassungsvorgänge lassen sich mittlerweile komplett digital abwickeln.

Lange Wartezeiten bei den Zulassungsstellen sollen künftig der Vergangenheit angehören. Daher wird ab Dezember das Verfahren in den Zulassungsstellen umgestellt. Von 1. Dezember an sind Zulassungen mit einer persönlichen Vorsprache vor Ort nur noch mit einer vorherigen Terminvereinbarung möglich. Termine für die Kfz-Zulassung können ab sofort auf der Webseite des Landkreises Esslingen unter www.Landkreis-Esslingen.de gebucht werden. Eine Terminbuchung ist bis zu vier Wochen im Voraus möglich. Es werden aber auch kurz- und mittelfristige Termine eingestellt, so dass immer auch kurzfristige Buchungen möglich sind. Niemand soll wochenlang auf einen freien Termin warten müssen.

Inzwischen ist die persönliche Vorsprache bei der Zulassungsbehörde aber nicht mehr unbedingt notwendig. Viele Zulassungsvorgänge lassen sich mittlerweile komplett über das Internet abwickeln. Der Landkreis Esslingen bietet hier alles an, was derzeit technisch machbar und rechtlich möglich ist. Mit der aktuellen Ausbaustufe des sogenannten i-Kfz-Verfahrens wurde das „sofortige Losfahren“ verwirklicht. So muss man nicht mehr wie seither warten, bis einem die Zulassungsplaketten und Fahrzeugpapiere mit der Post zugestellt werden. Stattdessen kann man sich eine Bescheinigung herunterladen und ausdrucken, welche einen berechtigt, bis zu zehn Tage lang ohne Zulassungsplaketten zu fahren, bis die Unterlagen mit der Post kommen. Auch Firmenfahrzeuge können mittlerweile über das Internet zugelassen werden. Die Verwaltungsgebühren für Internetvorgänge sind größtenteils erheblich niedriger als bei der Bearbeitung vor Ort. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich auf der Homepage des Landkreises über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren.


Frauen-Nationalmannschaft: Ein Neuling und drei Rückkehrerinnen

0

Interimsbundestrainer Horst Hrubesch hat einen Neuling und drei Rückkehrerinnen in den insgesamt 24 Spielerinnen umfassenden Kader für die Partien in der UEFA Women’s Nations League gegen Dänemark am 1. Dezember (ab 20.30, live im ZDF) in Rostock und gegen Wales am 5. Dezember (ab 19.30, live auf sportschau.de) in Swansea berufen.

Erstmals nominiert ist Mittelfeldspielerin Elisa Senß von Bayer 04 Leverkusen. Torhüterin Merle Frohms (VfL Wolfsburg) sowie die Mittelfeldspielerinnen Sydney Lohmann und Lina Magull (beide FC Bayern München) kehren ins DFB-Team zurück, nachdem sie zuletzt wegen Verletzungen im Kreis der Nationalmannschaft gefehlt hatten. Verletzungsbedingt verzichten muss Horst Hrubesch diesmal auf die Wolfsburgerinnen Lena Oberdorf (Rückenprobleme) und Felicitas Rauch (Verletzung am Zeh).

Horst Hrubesch sagt: “Die Spielerinnen haben bei den vergangenen Länderspielen nachgewiesen, welche Qualität und welches Potenzial sie haben. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, müssen diese jedoch besser nutzen. Das wird der entscheidende Faktor in den beiden Spielen sein. Unser Ziel ist klar: Wir wollen diese beiden letzten Spiele des Jahres positiv gestalten und einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Olympia machen.”

Die Begegnung mit den Däninnen im Rostocker Ostseestadion wird für die DFB-Frauen das letzte Heimländerspiel des Jahres. Für die Partie sind nur noch wenige Restkarten erhältlich. Das Hinspiel hatte Deutschland gegen Dänemark mit 0:2 verloren.

Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die Finalrunde der besten vier Nationen, die vom 21. bis 28. Februar 2024 ausgetragen wird. Die beiden Finalisten der UEFA Women’s Nations League qualifizieren sich neben Gastgeber Frankreich für das Olympische Fußballturnier 2024. Erreichen die Französinnen das Endspiel der Nations League, erhält der Drittplatzierte das noch offene Olympiaticket. Zum Kader