Glasperlenspiel Asperg
Quizabend
Elisabeth Kabatek: Cleverle Contest No2
Bestsellerautorin und Kabarettistin Elisabeth Kabatek führt durch einen launigen Quiz-Abend mit vielen lustigen Fragen rund ums Schwäbische, zu Asperg und Stuttgart. Außerdem gibt es einen schwäbischen Zungenbrecher-Contest! Du kannst dich mit einem Rätselteam von drei bis sechs Personen anmelden oder alleine/zu zweit kommen und dich mit anderen zusammentun. Welches Team gewinnt den Cleverle-Preis? Reigschmeckte willkommen! Nach dem großen Erfolg des ersten Cleverle-Contest im Februar gibt es neue Fragen, so dass sich der Abend auch für Wiederholungstäter eignet!! Bitte rechtzeitig anmelden, da der Cleverle-Contest in der Kneipe stattfindet – die Platzzahl ist begrenzt.
Mittwoch, 21.10. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 12,-*
Jazz
Piano Cocktailnight
Gerhard Volz und Stefan „Mad Piano“ Zenner waren beide Schüler des bekannten und allzu früh verstorbenen Stuttgarter Pianisten Hans-Jürgen „Specht“ Bock. Ihr Repertoire reicht vom Swing und Ragtime über Boogie Woogie bis zum Blues. Beim Swing begleitet der versierte Bassist Didi Eckmaier mit seinem E-Bass. Zudem unterhält Sie Gerhard Volz mit schwäbischen Geschichten. Diese Jazz-Veranstaltung finden in der Kneipe mit Bewirtung statt.
Freitag, 23.10. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 9,-
Theater
Ein Inspektor kommt
England der 50er Jahre. Mitten in einen gemütlichen Abend der Familie des Unternehmers Arthur Birling, platzt ein ungebetener Gast mit einer wenig erheiternden Botschaft: Inspektorin Goole informiert die Familienmitglieder, dass sich Eva Smith, eine Arbeiterin in der Fabrick Birlings das Leben genommen hat. Die Herrschaften sind konsterniert-weshalb stört die Inspektorin wegen einer derartigen Lappalie die nette Feier? Doch nach und nach stellt sich heraus, dass jedes einzelne Familienmitglied in die Angelegenheit verstrickt ist. Paralel zu dieser schmerzhaften Erkenntnis, mit der jeder der betroffenen anders umgeht, wächst bei den Birlings der Zweifel: Welches Spiel treibt die Inspektorin mit ihnen? Ist Eva Smith wirklich tot?
Samstag, 24.10. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 14,-*
Theater
Alte Liebe
Das Ehepaar Lore und Harry ist seit vierzig Jahren verheiratet und hat Höhen und Tiefen des Ehealltags durchlebt. Die leidenschaftliche Bibliothekarin Lore befürchtet, mit ihrem frisch pensionierten Harry ab jetzt untätig im Garten zu sitzen. Da kommt die Einladung ihrer Tochter zu ihrer dritten Hochzeit. Wie konnte es so weit kommen? Ein temporeicher Schlagabtausch und wundervolle Dialoge erzählen auf amüsante und bewegende Weise von Lores und Harrys Ehekrise.
Sonntag, 25.10. – 19.00 Uhr Eintritt: € 14,-*
Musik
XANG: Jubel, Trubel, Heiserkeit
Sieben jung gebliebene Männer, die ganz ohne Instrumente, alte und neue Klassiker, Rock- und Pop-Songs, Soul und Schlager zum Leben erwecken. Sieben Stimmen ein Klang – das ist Xang. Wir erfahren von archaischen Auseinandersetzungen unter Männern und Stilblüten maskuliner Problembewältigung. Das spiegelt sich auch in den gewitzten Texten der eigenen Lieder wieder, die sich meist auch typischen Männerproblemen widmen. Bei alledem schwingt aber durchweg die sichtliche und hörbare Freude des Septetts am gemeinsamen Musizieren mit, die sich auch an ihrer ausgefeilten Performance zeigt. Das Publikum wird immer wieder mit in die Show integriert, als Mandolinenchor für einen Klassiker aus Italien, als Backgroundstimmen für Udo Jürgens oder bei gesangsartistischen „call and response“-Spielereien. Die sieben Sänger schaffen es das alles zu einer kurzweiligen Einheit verschmelzen zu lassen. Xang ist eine Show für sich, das sollte man sich nicht entgehen lassen
Freitag, 30.10. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 18,–*
Theater
Ein Inspektor kommt
England der 50er Jahre. Mitten in einen gemütlichen Abend der Familie des Unternehmers Arthur Birling, platzt ein ungebetener Gast mit einer wenig erheiternden Botschaft: Inspektorin Goole informiert die Familienmitglieder, dass sich Eva Smith, eine Arbeiterin in der Fabrick Birlings das Leben genommen hat. Die Herrschaften sind konsterniert-weshalb stört die Inspektorin wegen einer derartigen Lappalie die nette Feier? Doch nach und nach stellt sich heraus, dass jedes einzelne Familienmitglied in die Angelegenheit verstrickt ist. Paralel zu dieser schmerzhaften Erkenntnis, mit der jeder der betroffenen anders umgeht, wächst bei den Birlings der Zweifel: Welches Spiel treibt die Inspektorin mit ihnen? Ist Eva Smith wirklich tot?
Samstag, 31.10. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 14,-*
Theater
Dein Theater: Fisch ohne Fahrrad
Sie galt als die „leise Stimme Berlins“: Mascha Kaléko, 1907 in Galizien geboren, verbrachte ihre „paar leuchtenden Jahre“ in den Dreißigerjahren in der Hauptstadt, wo ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem „Lyrischen Stenogrammheft“ blitzartig begann. Der frech-subtile Ton ihrer Gedichte, die sich oft um Alltägliches und Beobachtungen des Lebens in der Großstadt drehten, kippte bisweilen in eine charmant-schnodderige Traurigkeit und fing damit das Lebensgefühl jener Zeit perfekt ein. „Hell glitzern Fenster auf der Tauentzien. Man kann sich herrlich ziellos treiben lassen. Da protzen Cafés mit dem bisschen Grün und geben sich nebst Efeu als ‚Terrassen‘.“ 1938 muss sie als Jüdin emigrieren, sie zieht mit ihrer Familie nach New York, wo die Minetta Street ihre neue Adresse wird. Ende der Fünfzigerjahre erfolgt die Übersiedlung nach Jerusalem. Ihr Leben, geprägt von schmerzlichen Verlusten und dem nie mehr vergehenden Gefühl der Fremdheit, wird zum Stoff für ihre „im besten Sinn volkstümlichen Gedichte“ (Daniel Kehlmann, Vorwort zu „Ich tat die Augen auf und sah das Helle. Gedichte und Prosa“, München 2024). Obwohl ihre Bücher nach dem Krieg mitunter sehr hohe Auflagen erreichen und sie immer wieder in ihre alte Heimat zurückkehrt, bleibt ihr der ganz große Ruhm zu Lebzeiten verwehrt. „Mir ist zuweilen so, als ob das Herz in mir zerbrach. Ich habe manchmal Heimweh. Ich weiß nur nicht, wonach …“ Barbara Mergenthaler und Katharina Reich nähern sich dem Leben und Werk der Dichterin anhand ihrer Lyrik und Biografie in szenischen Momenten. Ein zeitloser Abend über Mascha Kaléko, ihre philosophische Neugier, poetische Beharrlichkeit, ihre Suche nach Heimat, Identität und dem Sinn des Lebens.
Sonntag, 01.11. – 19.00 Uhr – Eintritt: € 20,–*