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StartRegionBaden-WürttembergBerlinale 2023: Filmakademie-Studierende und -Alumni in mehreren Programmen vertreten

Berlinale 2023: Filmakademie-Studierende und -Alumni in mehreren Programmen vertreten

RegionBaden-WürttembergBerlinale 2023: Filmakademie-Studierende und -Alumni in mehreren Programmen vertreten

Vom 16. bis 26. Februar sind wieder die Bären los: Dann findet die 73. Berlinale statt, an der auch etliche Studierende und Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg teilnehmen.

Zum Beispiel das Team rund um den Diplomfilm ELAHA (Regie: Milena Aboyan). Der Spielfilm, der in der Sektion Perspektive Deutsches Kino seine Weltpremiere feiert, greift die Geschichte der 22-jährigen Elaha auf, die glaubt, vor ihrer Hochzeit eine vermeintliche Unschuld wiederherstellen zu müssen: Ein Chirurg soll ihr Hymen rekonstruieren. Doch für den Eingriff fehlt ihr das Geld.

Als Gast der Perspektive Deutsches Kino kommt der Dokumentarfilm KASH KASH auf die Berlinale Leinwand. Regisseurin Lea Najjar erzählt in ihrem Abschlussfilm von ihrer Heimatstadt Beirut, die zerrissen ist von einer korrupten, politischen Elite, Protesten gegen die Regierung und einer der größten Explosionen des 21. Jahrhunderts. KASH KASH beobachtet eine Stadt im Umsturz aus der Perspektive von drei Taubenspielern und einem Mädchen, das darum kämpft, seine eigenen Vögel freizulassen.

Eine weitere Filmakademie-Produktion mit dem französischen Titel MISE À NU (Regie: Simon M. Kubiena und Lea Marie Lemke) läuft in der Sektion Generation 14plus. Der szenische Kurzfilm entstand während des deutsch-französischen Austauschs der FABW mit der Filmhochschule La Fémis in Paris und stellt das Neuverhandeln von Beziehungen in den Mittelpunkt: Die selbstverständliche Körperlichkeit zweier Sportler*innen wird durch ihre ersten sexuellen Impulse in Frage gestellt. Die Grenzen zwischen Freundschaft und Sehnsucht verschwimmen in einem männlich geprägten Umfeld.

Außerdem ist der Dokumentarfilm DAS EINHORN MIT DER SCHNEEHOSE RANNTE PLÖTZLICH LOS (Regie: Philipp Schaeffer) für den PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2022 in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. Er porträtiert drei Kinder, für die ihre Blindheit weniger eine Behinderung als eine alternative Form der Normalität ist. Der Film erforscht so die Spannung zwischen den Fantasiewelten der Kinder und der Realität. Der Filmpreis wird vom Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) verliehen und ist die einzige Auszeichnung, die ausschließlich von Kritiker*innen vergeben wird. Die Preisverleihung findet am 19. Februar im Rahmen der Berlinale statt.

Darüber hinaus wird der Mystery-Thriller SCHNEE während des Berlinale Series Market Selects präsentiert. Die Mini-Serie war ursprünglich das Diplomprojekt von Drehbuchautorin Michaela Taschek an der FABW und lieferte die Grundidee für den Sechsteiler. Im Mittelpunkt der Geschichte, die in einem vom Klimawandel bedrohten Tiroler Dorf angesiedelt ist, steht die Ärztin Lucia Salinger, gespielt von Brigitte Hobmeier. In der archaischen Gebirgswelt muss sie ihre plötzlich verschwundene zehnjährige Tochter finden. Robert Stadlober spielt ihren Mann. In weiteren Rollen sind Maria Hofstätter, Karl Fischer und Stipe Erceg zu sehen.

Und last but not least läuft die internationale Mini-Serie DER SCHWARM im Programm der Berlinale Series. An der Frank-Schätzing-Adaption, in der sich die Natur an der Menschheit rächt, haben auch einige Alumni der FABW mitgewirkt: Zum Beispiel Friedemann Goez und Charlotte Groth (Produktion), Dascha Dauenhauer (Filmmusik), Dominik Berg (Bildgestaltung) oder Robert Stuprich, Philipp Ostermann und David Gesslbauer (Montage/Schnitt).

Weitere Informationen: www.berlinale.de


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