Dagersheim feiert 950 Jahre

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Jubiläumswochenende mit Musical und Schlapphüadle-Fest

Dagersheim lädt anlässlich des Jubiläums „950 Jahre Dagersheim“ vom 27. bis 29. Juni 2025 herzlich zum Musical „Stell dir vor…“ sowie zum Schlapphüadle-Fest auf dem Dorfplatz ein. Nach intensiven Musicalproben in der Festhalle am vergangenen Wochenende sind die letzten Vorbereitungen für die drei Musicalaufführungen in vollem Gange, und die Vorfreude auf das Festwochenende ist groß.

Das Musical „Stell dir vor…“ – eine faszinierende Reise durch 950 Jahre Dagersheimer Geschichte

Am Freitag, 27. Juni, sowie am Samstag, 28. Juni 2025, werden drei Vorstellungen des Musicals auf dem Dorfplatz aufgeführt.

Termine

  • Freitag, 27. Juni 2025, um 19.00 Uhr
  • Samstag, 28. Juni 2025, um 15.00 Uhr
  • Samstag, 28. Juni 2025, um 19.00 Uhr

Der Einlass erfolgt jeweils eine Stunde vor Beginn, sodass die Besucherinnen und genügend Zeit haben, sich auf das Erlebnis einzustimmen.

Das Musical ist eine liebevoll gestaltete Produktion, die in zwei Akten und fünf Szenen die Entwicklung des Ortes Dagersheim von den Anfängen bis heute zeigt. Über 50 Sänger*innen, Schauspieler*innen und zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen haben monatelang an diesem Projekt gearbeitet, um eine lebendige und authentische Darstellung zu schaffen. Insgesamt sind rund 200 Mitwirkende vor und hinter den Kulissen beteiligt, was die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in Dagersheim eindrucksvoll widerspiegelt.

Das Libretto stammt von Margit Hartmann, die Komposition von Daniel Schunn. Musikalisch unterstrichen wird dies von den vier örtlichen Musikvereinen. Das Musical ist ein Ausdruck der engen Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat und zeigt, wie Tradition, Gemeinschaft und Geschichte miteinander verbunden sind. Es ist ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die Geschichte Dagersheims auf eine kreative und unterhaltsame Weise zu erleben.

Tickets und weitere Informationen

Karten sind noch erhältlich und können online über Reservix ( https://boeblingen.reservix.de/events ) sowie bei den Verkaufsstellen im Bezirksamt und im Alten Rathaus, Amt für Kultur, erworben werden. Der Verkauf in den städtischen Verkaufsstellen endet am Freitag, 27. Juni, um 12.00 Uhr. Über Reservix sind die Karten weiterhin erhältlich und auch an der Abendkasse.

Für das leibliche Wohl sorgt die Süddeutsche Gemeinschaft Dagersheim/Darmsheim vor und nach der Aufführung sowie während der 30-minütigen Pause. Bei sommerlichen Temperaturen wird eine flache Kopfbedeckung empfohlen, da das Aufspannen von Regenschirmen nicht gestattet ist.

Ortsvorsteher Hendrik Queck betont: „Dieses Musical ist mehr als nur eine Aufführung – es ist ein lebendiges Zeugnis unserer Gemeinschaft, unserer Geschichte und unserer Tradition. Es zeigt, wie viel Engagement und Herzblut in diesem Projekt stecken.“

Schlapphüadle-Fest am Sonntag, 29. Juni 2025 – ein Fest für die ganze Familie

Am Sonntag, 29. Juni, lädt Dagersheim herzlich zum Schlapphüadle-Fest auf dem Dorfplatz ein. Das Fest beginnt um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst. Die evangelische Kirche ist weiterhin geöffnet und bietet Kirchturmführungen sowie die Ausstellung „12 Schätze“ an.

Das Fest verspricht einen Tag voller Spaß, Musik und Gemeinschaft. Die vier Dagersheimer Musikvereine sorgen für eine festliche Atmosphäre, während für die kleinen Gäste zahlreiche Attraktionen bereitstehen. Dazu gehören Kindertattoos, Schätzspiele, ein Luftballonkünstler, ein „Kunstbike“ – ein kreatives und sportliches Mitmachangebot – sowie der Vorlesefriseur Danny Beuerbach, der Kinder zum Vorlesen motiviert und ihnen gleichzeitig eine neue Frisur zaubert. Die Bücherei bietet eine Fotobox an, in der schöne Erinnerungsfotos gemacht und als Erinnerung mitgenommen werden können.

Ein besonderes Highlight ist die Aufführung der Grundschule Dagersheim, die mit ihren Beiträgen das Jubiläum mitgestaltet. Außerdem treten die Klavierschüler*innen der Musikschule auf, und die TSV-Schwimmabteilung präsentiert eine historische Bademodenschau. Für musikalische Unterhaltung sorgt auch das eigens zum Jubiläum komponierte Kinderlied „Dagoldi aus Dagersheim“, das live von den Sängerinnen Anabel Ohnhaus, Lorena Bublica und Johanna Mühlhausen vorgetragen wird. Das Maskottchen Dogoldi ist ebenfalls vor Ort und verteilt leckere Gummibärchen. Weitere Überraschungen für Groß und Klein runden das Programm ab.

Für das leibliche Wohl sorgen die Dagersheimer Vereine mit regionalen Spezialitäten. In der Zehntscheune gibt es beim Liederkranz Dagersheim Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre. Für eine kühle Erfrischung sorgt die Jugendgruppe der Schwippe-Angler mit ihrem Eisstand. Auch der Süßigkeitenstand hat Slushed Ice an Board.

Da die Parkplätze begrenzt sind, wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder dem Fahrrad anzureisen. Auf der Jubiläumshomepage dagersheim.boeblingen.de/Jubilaeum sind auch Parkmöglichkeiten zu finden.


WEG darf Kostenverteilung ändern

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Eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kann mehrheitlich eine neue Verteilung der Kosten beschließen und dabei von der bislang vereinbarten Gemeinschaftsordnung abweichen. Allerdings darf die neue Regelung nicht einzelne Mitglieder der Gemeinschaft unangemessen benachteiligen. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH V ZR 236/23) hin.

Im entschiedenen Herbst gehörte zur Wohnanlage eine Tiefgarage mit 15 Stellplätzen. In der Gemeinschaftsordnung war geregelt, dass die auf die Tiefgarage fallenden Kosten nur diejenigen Mitglieder der Gemeinschaft tragen, die über einen Stellplatz verfügen. Als eine Sanierung des Flachdachs oberhalb der Tiefgarage anstand, beschloss jedoch die Gemeinschaft mehrheitlich, dass die Sanierungskosten auf sämtliche Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer nach dem Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile umgelegt werden. Dagegen wehrte sich gerichtlich eine Wohnungseigentümerin, die über keinen Stellplatz verfügte.

Laut dem BGH konnte zwar die Eigentümergemeinschaft die seither vereinbarte Kostenregelung durch einen Mehrheitsbeschluss ändern. Der Beschluss muss jedoch ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen und dürfe nicht einzelne Mitglieder der Gemeinschaft unangemessen benachteiligen. Eine unangemessene Benachteiligung liege grundsätzlich vor, wenn einzelne Mitglieder der Gemeinschaft erstmalig mit Kosten belastet werden und die seitherige Regelung angemessen war. Hier muss ein sachlicher Grund vorliegen, warum die Kosten anders verteilt werden. Ein solcher Grund läge zum Beispiel vor, wenn der zu sanierende Schaden vom übrigen Gemeinschaftseigentum außerhalb der Tiefgarage herrührt. Da insoweit der Sachverhalt noch nicht ausreichend ermittelt war, verwies der BGH den Fall an die Vorinstanz zurück.


Menschen schützen sich immer weniger vor Cyberkriminalität

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 Fahrlässigkeit trotz hoher Betroffenheit

Bonn.| Ob starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentisierung oder regelmäßige Updates: Trotz anhaltend hoher Bedrohungslage verwenden Menschen weniger Maßnahmen als noch in den Vorjahren zum Schutz vor Gefahren im Internet, so der Cybersicherheitsmonitor 2025. Die repräsentative Dunkelfeldstudie von BSI und Polizei betrachtet das Schutzverhalten der Bevölkerung sowie ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität.

Eine Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schützt sowohl Benutzerkonten als auch Geräte nur unzureichend vor möglichen Angriffen. “Nur 34 Prozent geben etwa an, die Zwei-Faktor-Authentisierung zu verwenden. Im Jahr 2023 lag der Anteil noch bei 42 Prozent der Befragten. Auch automatische Updates hatten 2023 noch 36 Prozent aktiviert, während 30 Prozent Updates regelmäßig manuell durchführten. 2025 sind beide Anteile gesunken – auf 27 Prozent bei den automatischen und 24 Prozent bei den manuellen Updates.”

BSI-Präsidentin Claudia Plattner: „Cybersicherheit betrifft uns alle – privat, beruflich und gesellschaftlich. Gerade in der aktuellen geopolitischen Situation müssen wir Cybersicherheit viel ernster nehmen: Das gilt für den Staat, für die Hersteller von IT-Produkten und für jede und jeden Einzelnen von uns!“

Der wachsenden Sorglosigkeit in der Bevölkerung steht eine hohe Betroffenheit gegenüber: Zwar geben mit sieben Prozent etwas weniger als noch in den Vorjahren an, in den letzten zwölf Monaten von Cyberkriminalität betroffen gewesen zu sein. Keineswegs rückläufig ist jedoch der Anteil von Menschen, die eine Straftat im Internet mit finanziellem Schaden erlebten: Zwei Prozent der Befragten erlitten allein im Vorjahr einen finanziellen Schaden durch Cyberkriminalität.

Dr. Stefanie Hinz, Landespolizeipräsidentin und Vorsitzende des ProPK: „Cyberkriminalität taucht im Alltag von vielen Menschen auf. Ob als betrügerische E-Mail oder als Betrug beim Online-Shopping. Die Polizei hilft durch intensive Präventionsarbeit dabei, Täterstrategien öffentlich zu machen, damit diese möglichst ins Leere laufen. Wenn sie betroffen sind, erstatten Sie Anzeige. Prävention, Aufklärung und konsequente Strafverfolgung tragen entscheidend dazu bei, die digitale Welt sicherer zu machen.“

Wie aber vorgehen im Ernstfall? Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) wünscht sich dazu Informationen. BSI und ProPK veröffentlichen daher gemeinsam zwei neue sowie drei überarbeitete „Checklisten für den Ernstfall“ mit Handlungsempfehlungen im Falle von u.a. einer Infektion mit einem Schadprogramm oder Betrug beim Onlinebanking. Die Checklisten ebenso wie der Bericht zum Cybersicherheitsmonitor 2025 sind auf den Webseiten von BSI und ProPK abrufbar.

Über den Cybersicherheitsmonitor: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) erheben gemeinsam das Informations- und Schutzverhalten der Bevölkerung sowie ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität. Die diesjährige Befragung wurde vom 3. – 7. Februar 2025 durchgeführt. Dabei wurden 3.061 Personen ab 16 Jahren bundesweit befragt und die Ergebnisse anhand der Bevölkerungsstrukturmerkmale Alter, Geschlecht, Bundesland und Bildung in Deutschland gewichtet.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 26

Quelle: ots

Mutmaßlich aufgrund Alkoholbeeinflussung Unfall verursacht
Sachschaden in Höhe von zirka 80.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Sonntagmorgen (29.06.2025) auf der Oberen Weinsteige ereignet hat. Ein 51-jähriger Porschelenker war gegen 02.39 Uhr in Richtung Stadtmitte unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholbeeinflussung in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Grünfläche, beschädigte ein Verkehrszeichen, kollidierte mit einer Werbetafel und touchierte einen geparkten VW-Golf. Der Golf wurde aufgrund des Aufpralls gegen einen weiteren geparkten VW-Golf geschoben und dieser Golf wiederum in der Folge auf einen ebenfalls geparkten Opel. Der Porsche kam, nachdem er an eine Betonmauer prallte, zum Stehen. Der 51-jährige Porschefahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen, der Führerschein wurde einbehalten und das Fahrzeug beschlagnahmt.

Stuttgart-West: Mutmaßlich betrunkener Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Ein 52 Jahre alter Fußgänger hat sich am Donnerstag (26.06.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Rotebühlstraße schwere Verletzungen zugezogen. Der 52-Jährige stand gegen 17.45 Uhr auf Höhe der Hausnummer 121 am Straßenrand. Mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung geriet er auf die Fahrbahn und wurde von einem Sattelzug gestreift, der auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Innenstadt unterwegs war. Der 37 Jahre alte Fahrer versuchte noch, den Unfall zu vermeiden und wich auf den linken Fahrstreifen aus. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Zuffenhausen: Passant ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ein unbekanntes Duo hat am Mittwochmorgen (25.06.2025) an der Unterländer Straße einen 54 Jahre alten Mann überfallen und 90 Euro Bargeld erbeutet. Der 54-Jährige hielt sich gegen 07.15 Uhr in einer öffentlichen Toilette am Kelterplatz auf, als die beiden Täter hereinkamen. Während einer der Männer den 54-Jährigen festhielt, zog der andere den Geldbeutel aus dessen Umhängetasche und nahm das Geld heraus. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Von den Tätern ist lediglich bekannt, dass sie rund 30 Jahre alt sein sollen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Schlafenden 41-Jährigen geschlagen und ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Dienstagabend (24.06.2025) am John-Cranko-Weg einen schlafenden 41 Jahre alten Mann geschlagen und ausgeraubt. Der 41-Jährige hielt sich gegen 22.00 Uhr in der Nähe des Eckensees auf und schlief, als die Täter auf ihn einschlugen und ein Mobiltelefon, einen Ausweis sowie 20 Euro Münzgeld stahlen. Seine Begleiterin machte eine Polizeistreife erst am Mittwoch (25.06.2025), gegen 09.45 Uhr in der Königstraße auf den Verletzten aufmerksam. Rettungskräfte brachten den 41-Jährigen in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Botnang: Gebäudebrand – Zeugen gesucht
Aus unbekannter Ursache ist am Mittwochabend (25.06.2025) in einem Gebäudekomplex an der Griegstraße ein Brand ausgebrochen. Eine 13 Jahre alte Anwohnerin bemerkte gegen 17.50 Uhr die starke Rauchentwicklung, entdeckte kurz darauf die Flammen im Bereich des Daches und setzte einen Notruf ab. Einsatzkräfte brachten alle Bewohner unverletzt aus dem Haus. Drei Wohnungen sind derzeit unbewohnbar, der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Erfolgloser Fluchtversuch – Polizei nimmt mutmaßlichen rabiaten Ladendieb fest
Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (21.06.2025) einen 44 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Drogeriemarkt an der Königstraße Waren gestohlen und sich gegen das Festhalten durch den 35-jährigen Detektiv gewehrt zu haben. Der Detektiv beobachtete, wie der 44-Jährige gegen 13.50 Uhr zwei Kosmetikartikel im Wert von knapp 32 Euro in seine Umhängetasche steckte und damit an der Kasse vorbeiging, ohne die Waren zu bezahlen. Als der 35-Jährige den Tatverdächtigen ansprach und festhielt, soll dieser sich gewehrt haben. Auf seiner Flucht soll der 44-Jährige seine Beute weggeworfen haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf unweit des Tatortes fest. Der 44-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde am Sonntag (22.06.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mühlhausen: Opel contra Stadtbahn – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall am Mittwochmorgen (25.06.2025) in der Aldinger Straße hat sich ein 19 Jahre alter Mann leichte Verletzungen zugezogen. Der 19-Jährige Opel-Fahrer war gegen 06.10 Uhr in der Aldinger Straße Richtung Aldingen unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er auf Höhe der Hausnummer 108 ein Rotlicht missachtet haben, weshalb er ihm Schienenbereich mit einer Stadtbahn zusammenstieß, die ihm entgegenkam. Die Stadtbahn war bis auf einen 62 Jahre alten Fahrer unbesetzt. Durch die Stadtbahn wurde der Opel noch etwa 50 Meter auf den Gleisen geschoben, bis er im Gleisbett zum Stehen kann. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Während der Bergungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Gleise und Straßen waren ab 09.00 Uhr wieder freigegeben. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 70.000 Euro.

Stuttgart-Degerloch: Gedenkstele erinnert an verstorbenen Polizisten
Ein Jahr nach dem tragischen Unfall am Albplatz kehrten Kolleginnen und Kollegen, Angehörige und Freunde sowie Vertreter von Land und Stadt am Dienstagvormittag (24.06.2025) an den Unfallort zurück, um eine Gedenkstele für den verunglückten Polizisten Thomas Hohn zu enthüllen. Um 11.18 Uhr – dem exakten Zeitpunkt des Unfalls vor einem Jahr – begann die Gedenkveranstaltung, die musikalisch von der Polizeimusik Stuttgart umrahmt wurde. Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl betonte in seiner Rede die Bedeutung des Gedenkens: “Thomas Hohn war Polizist aus Überzeugung und Leidenschaft – einer der voranging und an dem sich andere Kolleginnen und Kollegen ausrichten konnten. Sein Verlust schmerzt uns alle noch immer sehr. Gerade den Hinterbliebenen, seiner Familie, seinen Freunden, Kolleginnen und Kollegen wollen wir zeigen: Bei der Polizei Baden-Württemberg ist niemand in seinem Schmerz und mit seiner Trauer alleine – wir trauern gemeinsam und wir erinnern uns gemeinsam an Tom Hohn. Dafür steht die Gedenkstele, die wir heute enthüllt haben – zum Gedenken und zu Ehren von Polizeihauptkommissar Thomas Hohn. Er verlor im Dienst für unser Land sein Leben.” Im Anschluss enthüllte er die Stele gemeinsam mit Polizeipräsident Eisenbraun. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper betonte in seiner Rede: “Thomas Hohn ist als Teil der Eskorte für den ungarischen Ministerpräsidenten in hochengagierter Ausübung seines Polizeidienstes bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Die Stele am Unfallort soll an eine allseits geschätzte Persönlichkeit und an seinen vorbildlichen Einsatz als Polizeibeamter erinnern.” Polizeipräsident Eisenbraun unterstrich in seiner Ansprache den bleibenden Eindruck, den Thomas Hohn hinterlässt. “Tom war für viele von uns eine Inspiration – einer, der mit Fachwissen, Herz und Haltung überzeugt hat. Diese Stele ist ein stilles Andenken an ein – von nun an – stilles Vorbild”. Neben den Vertretern des Innenministeriums, der Stadt und des Polizeipräsidiums nahmen auch Freunde, Angehörige und Weggefährten – vorwiegend von der Verkehrspolizei – an der bewegenden Veranstaltung teil. In einem letzten gemeinsamen Moment wurden Rosen niedergelegt.

Stuttgart-Weilimdorf: Transporter gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Sonntag (22.06.2025) oder Montag (23.06.2025) in der Motorstraße einen Mietwagen des Typs Peugeot Boxer gestohlen. Die Diebe stahlen den weißen Kastenwagen mit dem Kennzeichen M-WC 2287 zwischen 14.00 Uhr und 07.00 Uhr auf unbekannte Weise. Der Transporter hat einen Wert von rund 50.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Motorradfahrer bei Sturz schwer verletzt – Zeugen gesucht
Ein 30 Jahre alter Motorradfahrer hat sich am Montagabend (23.06.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Heilbronner Straße schwere Verletzungen zugezogen. Der 30-Jährige fuhr gegen 18.00 Uhr mit seiner Kawasaki in der Heilbronner Straße Richtung Innenstadt. Auf Höhe der Kriegerstraße stürzte er aus unbekannter Ursache. Rettungskräfte kümmerten sich um den 30-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Schaden am Motorrad beträgt rund 10.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903200 beim Polizeirevier 2 Wolframstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Beim Abbiegen mit Stadtbahn zusammengestoßen – Zeugen gesucht
Beim Zusammenstoß eines Mercedes GLC mit einer Stadtbahn ist am Montag (23.06.2025) auf der Kreuzung Waiblinger Straße/Daimlerstraße ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden. Ein 62 Jahre alter Mann fuhr kurz vor 13.30 Uhr mit seinem Mercedes in der Waiblinger Straße Richtung Innenstadt. An der Daimlerstraße bog er nach links ab und stieß mit einer Stadtbahn der Linie U 13 zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Verletzt wurde niemand. Zeugen, die insbesondere zur Ampelschaltung Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Handy geraubt – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am späten Samstagabend (21.06.2025) einen 27 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, an der Hohenheimer Straße das Handy eines 85 Jahre alten Mannes geraubt zu haben. Der 27-Jährige ging gegen 22.20 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Bopser an dem Senior vorbei und riss ihm dessen Handy aus der Hand. Anschließend flüchtete er und warf dabei seinen Rucksack und das geraubte Handy weg. Ein mutmaßlicher Komplize des 27-Jährigen nahm den Rucksack an sich und flüchtete Richtung Charlottenplatz. Mehrere Zeugen verfolgten den flüchtenden 27-Jährigen und hielten ihn unweit des Tatortes bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Seinem mutmaßlichen Komplizen gelang unerkannt die Flucht. Er ist etwa 170 Zentimeter groß, rund 20 bis 30 Jahre alt und hat kurze dunkle Haare. Zur Tatzeit hatte er eine schwarze Umhängetasche dabei und trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Dreiviertel-Hose und weiße Badeschuhe. Der 27-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-West: Rollerfahrer schwer verletzt
Bei einem Unfall am Samstagmittag (21.06.2025) hat sich ein 34 Jahre alter Rollerfahrer in der Schwabstraße schwere Verletzungen zugezogen. Ein 43-jähriger Mercedes-Fahrer war gegen 13.30 Uhr in Richtung Rotebühlstraße unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 33 wendete er, um in eine Parklücke am Fahrbahnrand einzuparken. Hierbei übersah er offenbar den 34-jährigen Roller-Fahrer, der in Richtung Augustenstraße unterwegs war und durch den Zusammenstoß stürzte. Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Zuffenhausen: 23-Jährigen angegriffen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Donnerstagabend (12.06.2025) einen 23 Jahre alten Mann in der Mönchsbergstraße angegriffen und zu Boden geschlagen. Der junge Mann war gegen 18.45 Uhr zu Fuß unterwegs, als er auf Höhe der Markelsheimer Straße drei unbekannte Männer überholte. Zwei der Männer griffen den 23-Jährigen nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung an und schlugen und traten auf ihn ein, bevor sie von ihm abließen und flüchteten. Einer der Unbekannten war etwa 175 bis 180 Zentimeter groß, hatte gebräunte Haut und schwarze kurze Haare. Er trug ein weißes Hemd und eine blaue Jeans. Sein Komplize war ebenfalls 175 bis 180 Zentimeter groß, hatte gebräunte Haut, schwarze kurze Haare und trug ein blaues Fußballtrikot. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903700 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 26

Quelle: ots

Wendlingen: Fußgänger schwer verletzt (Zeugenaufruf)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es auf dem betonierten Feldweg zwischen Wernau und Wendlingen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war gegen 00:40 Uhr eine Personengruppe auf diesem Weg zu Fuß in Richtung Wendlingen unterwegs. Kurz vor der Einmündung in die Hermann-Löns-Straße kam von hinten ein Geländewagen angefahren. Obwohl sich ein 45-jähriger Mann aus der Fußgängergruppe bereits im Grünstreifen neben der Fahrbahn befand, wurde er von dem Pkw angefahren. Der Fahrer des Fahrzeuges hielt daraufhin an, lieferte sich ein kurzes Wortgefecht mit den anwesenden Personen und fuhr dann aber wieder in Richtung Wendlingen davon. Der 45-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und musste in eine Klinik verbracht werden. Beim geflüchteten Pkw soll es sich um einen SUV, vermutlich einen Pickup, mit Nürtinger Zulassung und rötlicher Lackierung gehandelt haben. Der Verkehrsdienst Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalles sich unter Telefon 0711/3990400 zu melden.

Wendlingen: Nach Leichenfund in Neckar – toter Mann identifiziert
Der am 23.06.2025 tot aus dem Neckar in Wendlingen geborgene Mann konnte zwischenzeitlich identifiziert werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 26 Jahre alten Mann, der in Stuttgart gewohnt hat. Im Zuge einer am Donnerstag durchgeführten Obduktion ergaben sich weiterhin keine Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung. Wie bereits berichtet, hatte ein Passant den Leichnam am 23.06.2025 am Neckarwehr bei der Schäferhauser Straße entdeckt und die Polizei verständigt. Die Identität des Mannes war zunächst unbekannt gewesen.

Esslingen: BMW-Fahrer nach gefährlichen Überholvorgängen auf B10 gesucht (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Esslingen ermittelt seit dem frühen Freitagmorgen gegen die Insassen eines noch unbekannten BMW unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Gegen 1.15 Uhr befuhr ein 32-Jähriger mit einem blauen VW-Phaeton die Bundesstraße 10 in Richtung Ulm. Etwa auf Höhe des Neckar-Centers Esslingen soll dann ein mit zwei Personen besetzter, silberfarbener 3er BMW aufgeschlossen, mit eingeschaltetem Fernlicht überholt und unmittelbar vor dem VW wieder auf die rechte Spur gewechselt haben, woraufhin der 32-Jährige eine Gefahrenbremsung durchführen musste. Nachdem der VW-Lenker im Anschluss den BMW mit großem Abstand überholte, soll der BMW erneut an dem Volkswagen vorbeigefahren und wiederum äußerst knapp vor diesem auf die rechte Fahrspur gewechselt haben. Um eine Kollision zu verhindern, musste der 32-Jährige seinen Pkw daraufhin stark abbremsen. Etwa auf Höhe der Pliensauvorstadt soll der Beifahrer des BMW dann noch durch das geöffnete Fenster mit einem unbekannten Gegenstand bedrohlich auf den VW-Fahrer gezeigt haben. Dieser beschleunigte in der Folge sein Fahrzeug stark, woraufhin er von einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung gemessen wurde und letztlich die Bundesstraße in Richtung Köngen verließ, während der BMW weiter in Richtung Göppingen fuhr. An dem gesuchten BWM fehlten das hintere Kennzeichen sowie das Typenschild. Das Fahrzeug wird mit Alufelgen und Sportauspuff beschrieben. Zudem wies es offensichtlich Unfallbeschädigungen rechtsseitig an der hinteren Stoßstange auf. Der gesuchte Fahrer trug eine dunkle Schildmütze, einen Vollbart und hatte möglicherweise einen dunklen Teint, der Beifahrer hatte einen längeren Vollbart und dunkle lockige, seitlich kurze Haare. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Fahrer, den Beifahrer oder den silberfarbenen BWM geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Esslingen unter der Telefonnummer 0711/3990-330 zu melden.

Leinfelden-Echterdingen: Betrunken Unfall verursacht
Ein erheblich unter alkoholischer Beeinflussung stehender Pkw-Lenker hat am frühen Freitagmorgen auf einem Tankstellengelände in der Echterdinger Hauptstraße einen Verkehrsunfall verursacht. Der 54-Jährige setzte kurz nach sechs Uhr mit seinem Audi A7 zurück und blieb hierbei an einem abgestellten Seat hängen. Eine Frau bemerkte den Unfall und sorgte dafür, dass der Fahrer bis zum Eintreffen der Polizei nicht wegfahren konnte. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine starke Alkoholfahne bei dem Fahrer fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von deutlich über zwei Promille. Der Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Einen Führerschein konnten ihm die Polizisten noch nicht abnehmen, da er bislang keinen vorweisen konnte. Über die Höhe des entstandenen Schadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Leinfelden-Echterdingen: Alkoholisierte und pöbelnde Fluggäste
Zwei alkoholisierte und Fluggäste anpöbelnde junge Männer haben am Donnerstagabend in einem Terminal des Flughafens die Polizei auf den Plan gerufen. Es stellte sich heraus, dass die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer aufgrund ihres Zustandes bereits von ihrem Flug ausgeschlossen worden waren. Da sie sich hiermit nicht einverstanden zeigten, musste ihnen durch die verständigte Polizeistreife ein Platzverweis ausgesprochen werden. Anschließend begleiteten die Beamten die beiden aus dem Gebäude.

Unterensingen: Wiesenbrand
Zu einem Wiesenbrand ist es am Mittwochabend bei Unterensingen gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache war kurz vor 18 Uhr eine Wiese neben der B 313 und der Zufahrt zu einem Ausflugslokal im Gewann Goldbrunnen in Brand geraten. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer auf einer Fläche von 9 x 4 Metern bereits aus. Der Polizeiposten Wendlingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Kirchheim/Teck: Kollision zwischen Pkw und Lkw (Zeugenaufruf)
Zu einem Verkehrsunfall, der sich bereits am Samstag, 21.06., gegen 9.50 Uhr auf der B 465 ereignet hat, sucht das Polizeirevier Kirchheim Zeugen. Zu diesem Zeitpunkt befuhr dort ein 80-jähriger Golf-Lenker die Bundesstraße aus Richtung Owen kommend in Fahrtrichtung Kirchheim, während ein 53 Jahre alter Lkw-Fahrer mit seinem MAN von der Autobahn A8 abfuhr, um anschließend nach links auf die Bundesstraße 465 in Richtung Owen abzubiegen. In der Folge kollidierten die beiden Fahrzeuge an der Ampel-geregelten Einmündung, wodurch der Pkw so schwer beschädigt wurde, dass er abgeschleppt werden musste. Der Schaden an den Unfallfahrzeugen wird auf rund 6.000 Euro beziffert. Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zur Schaltung der Ampelanlage zum Unfallzeitpunkt machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kirchheim unter der Telefonnummer 07021/501-0 zu melden.

Neuffen: Auf Auseinandersetzung folgt Polizeigewahrsam
Nach einer Auseinandersetzung am frühen Donnerstagmorgen in der Bahnhofstraße ist einer der Beteiligten in Gewahrsam genommen worden. Gegen 1.30 Uhr teilten mehrere Anrufer eine handfeste Auseinandersetzung in einer Gaststätte mit. In diesem Zusammenhang soll eine männliche Person eine Angestellte beleidigt, angespuckt und auch geschlagen haben. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen in der Lokalität den sich weiter äußerst aggressiv verhaltenden Gast an. Dieser hatte zwischenzeitlich auch noch mutwillig ein Fahrzeug beschädigt und in der Gaststätte zu randalieren begonnen. Da der 35-Jährige nicht zu beruhigen war, musste er in Gewahrsam genommen und ihm dazu Handschellen angelegt werden. Der stark alkoholisierte Störer verbrachte im Anschluss die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Nürtingen.

Plochingen: Schadensträchtiger Auffahrunfall
Knapp 47.000 Euro Schaden und eine verletzte Pkw-Lenkerin sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Dienstagmorgen in der Schorndorfer Straße ereignet hat. Hierbei fuhr ein 61-jähriger VW-Fahrer kurz vor 7.30 Uhr aus Unachtsamkeit auf den verkehrsbedingt haltenden Tesla einer 49-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tesla im Anschluss auf einen davorstehenden Dacia geschoben, den ein 39 Jahre alter Mann lenkte. Die Tesla-Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

Erkenbrechtsweiler: Rauchentwicklung in Wohnung
Zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Goethestraße sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Mittwochmorgen ausgerückt. Dort hatten kurz nach 5.30 Uhr auf einer eingeschalteten Herdplatte liegende Zeitungen zu qualmen begonnen. Ein anderer Hausbewohner bemerkte den Brandgeruch sowie die ausgelöste CO-Melder und verständigte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kümmerte die um die Belüftung der verrauchten Wohnung. Der Bewohner wurde vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Eine Weiterbehandlung im Krankenhaus lehnte er ab. Bis auf eine Verrußung rund um den Bereich des Herdes entstand kein weiterer Sachschaden. Die Wohnung blieb bewohnbar.

Esslingen: Verletzte Motorradfahrerin und hoher Sachschaden bei Überholvorgang
Bei einem Verkehrsunfall im Bereich der Römerstraße ist am Dienstagabend eine Zweiradfahrerin verletzt worden. Kurz vor 21 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit einem VW T-Roc auf der Römerstraße in Richtung Katzenbühl. An der Einmündung der Strümpfelbacher Steige bog der Pkw-Lenker links ab. In diesem Moment setzte eine hinter ihm fahrende 18-jährige Motorradfahrerin mit ihrer Yamaha zum Überholen an und kollidierte hierbei mit dem abbiegenden Wagen. Durch den anschließenden Sturz zog sich die 18-Jährige Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes zu und wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Schäden am Pkw und am Bike werden auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Da der VW nicht mehr fahrbereit war, musste dieser durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden.

Esslingen-Mettingen: Brand auf Balkon
Ein auf einem Balkon in der Obertürkheimer Straße gemeldeter Brand hat die Feuerwehr und die Polizei am Dienstagabend beschäftigt. Als die Rettungskräfte gegen 21.30 Uhr an dem Mehrfamilienhaus eintrafen, löschten bereits mehrere Anwohner mithilfe eines Gartenschlauchs den Brand auf einem Balkon. Die Feuerwehr, welche mit 22 Kräften im Einsatz war, löschte den Rest ab. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte als mögliche Brandursache eine in einem Blumentopf ausgedrückte Zigarette in Betracht kommen. Zum entstandenen Schaden liegen noch keine Informationen vor. Das Polizeirevier Esslingen ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Wendlingen: Missachtung der Vorfahrt führt zu hohem Sachschaden
Ein Blechschaden in Höhe von rund 20.000 Euro ist die Folge eines Unfalls am Dienstagmorgen an der Einmündung Seerosenweg – Neckarstraße. Dort missachtete gegen 6.30 Uhr eine 48-jährige Mercedesfahrerin, welche aus dem Seerosenweg nach links in die Neckarstraße abbiegen wollte, die Vorfahrt eines VW Passat, den ein 38 Jahre alter Mann lenkte. Durch die heftige Kollision der beiden Fahrzeuge wurde der Mercedes so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Leinfelden-Echterdingen: Mädchen inhalieren Lachgas (Warnhinweis)
Zu zwei verhaltensauffälligen Mädchen ist die Polizei am Dienstagabend in die Hauptstraße gerufen worden. Mehreren Passanten hatten gegen 20.30 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie sich Sorgen um zwei Mädchen gemacht hatten, die auf einem Spielplatz saßen und offensichtlich unter dem Einfluss von unbekannten Substanzen standen. Eine Polizeistreife konnte die Beiden kurze Zeit später antreffen und bei ihnen eine Flasche mit Lachgas feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten diese von dem Gas inhaliert. Die Beamten verständigten daraufhin die Eltern, die sich um die Kinder kümmerten. Die Flasche wurde sichergestellt. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich vor dem verbreiteten, gefährlichen Trend, Lachgas als Rauschmittel zu konsumieren. Der Konsum birgt ernsthafte und schwerwiegende Risiken für Gesundheit und Leben. Nähere Informationen dazu sind unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/lachgas/ zu erfahren.

Ohmden: Böschung in Brand geraten
Aus unbekannter Ursache ist am Dienstagnachmittag die Böschung an der K1203 zwischen Ohmden und Schlierbach in Brand geraten. Gegen 16.10 Uhr war die gemeinsame Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert worden. Die Feuerwehr rückte daraufhin zur K1203 aus und löschte im Bereich des Lindenhofs die auf einer Länge von rund 20 Metern brennende Böschung. Verletzt wurde niemand.

Ostfildern: Auseinandersetzung in U-Bahn
Wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt der Polizeiposten Ostfildern seit Dienstagnachmittag gegen einen 52 Jahre alten Mann. Dieser soll gegen 15.10 Uhr in der U7 einen 42-Jährigen geschlagen und zu Boden gestoßen haben. Die Hintergründe sind noch unklar. Als zwei Fahrgäste im Alter von 21 Jahren schlichtend eingreifen wollten, wurden diese offenbar ebenfalls von dem 52-Jährigen angegangen. Alle Beteiligten konnten an der U-Bahn-Haltestelle in der Hedelfinger Straße angetroffen werden. Die drei Geschädigten erlitten nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Sie wurden zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Dem 52-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Er sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Esslingen: Mann bei Auseinandersetzung verletzt
Ein Mann musste am Montagabend in einer Klinik behandelt werden, nachdem ihn mehrere Jungs geschlagen hatten. Aus bislang ungeklärter Ursache waren drei Jungs und der 41-Jährige gegen 17.50 Uhr vor einem Lebensmittelmarkt in der Rotenackerstraße in St. Bernhardt in Streit geraten. In dessen Verlauf soll einer der Jungs den Mann mit mehreren Faustschlagen zu Boden gebracht haben. Im Anschluss soll das Trio den am Boden Liegenden getreten haben. Der 41-Jährige musste im Anschluss mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus gebracht werden. Im Rahmen der Fahndung konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 13 und 15 Jahren nach einer kurzen Verfolgung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten überstellt. Die Ermittlungen zum dritten Schläger dauern an. Das Polizeirevier Esslingen hat Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Wendlingen: Mann tot aus Neckar geborgen
Am Montagvormittag ist ein Mann tot aus dem Neckar geborgen worden. Ein Passant hatte gegen elf Uhr im Bereich des Neckarwehrs bei der Schäferhauser Straße den leblosen Körper im Wasser entdeckt und die Polizei verständigt. In der Folge wurde der Leichnam durch das DLRG und die Feuerwehr geborgen. Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung ergaben sich bislang nicht. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Todesursache sowie zur Identität des Mannes dauern an.

Filderstadt: Alkoholisiert in fremdem Garten gelegen
Nachdem er sich zum Schlafen in einen fremden Garten gelegt hatte, ist ein stark alkoholisierter Mann am Montagabend in Gewahrsam genommen worden. Anwohner der Oberdorfstraße in Bonlanden hatten kurz nach 20 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie eine Person, in offensichtlich stark alkoholisiertem Zustand in einem Garten liegend vorgefunden hatten. Die Polizeibeamten stellten bei dem 45-Jährigen einen Atemalkoholwert von über drei Promille fest. Er verbrachte die Nacht zu seiner Sicherheit in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Filderstadt.

Nürtingen: Unfall mit verletztem Motorradfahrer
Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes hat ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Nürtingen erlitten. Eine 78-Jährige wollte kurz vor 15.30 Uhr mit einem Skoda vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes aus nach links auf die Rümelinstraße abbiegen. Hierbei kam es zur Kollision mit dem von links kommenden Kradlenker. Der 20-jährige Biker stürzte im Anschluss von seiner KTM zu Boden und musste mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden. An den Fahrzeugen war ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden.

Großbettlingen: Bäume stürzen auf Stromleitung
Zu einem kleineren Wiesenbrand ist es am Montagnachmittag am Ortsrand von Großbettlingen gekommen. Aufgrund des stürmischen Windes stürzten gegen 15.50 Uhr zwei morsche Bäume auf einem Wiesengrundstück Im Hohen Rain um. Diese fielen auf eine Stromleitung, so dass ein Strommasten umknickte und die stromführende Leitung die Wiese in Brand setzte. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen bereits erloschen. Mitarbeiter des Energieversorgers kümmerten sich um die beschädigte Stromleitung. Ersten Erkenntnissen nach war es zu keinem größeren Blackout gekommen.

Deizisau: Von der Fahrbahn abgekommen
Schwere Verletzungen hat ein Pkw-Lenker bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag bei Deizisau erlitten. Der Mann befuhr mit seinem Auto gegen 16.20 Uhr die Achalmstraße bergabwärts in Richtung Wertstraße. An der Einmündung fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache geradeaus weiter und einen stark abfallenden Hang hinunter. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Pkw befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort stationär aufgenommen. Das Auto musste von einem Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden.

Schlaitdorf: Passant verhindert Aufflexen von Zigarettenautomaten
Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass der Aufbruch eines Zigarettenautomaten in der Hauptstraße am späten Montagabend misslungen ist. Der Passant traf kurz nach 22 Uhr den bislang unbekannten Täter dabei an, wie dieser mit einem Trennschleifer versuchte, den Automaten zu öffnen. Anschließend flüchtete der Kriminelle mit einem Motorrad. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtenden verlief ohne Erfolg.

Kirchheim: Mehrere Verletzte bei größerem Gartenbrand
Zu einem größeren Gartenbrand mussten am Montagnachmittag die Rettungskräfte in Jesingen ausrücken. Ersten Ermittlungen nach hatten zwei Männer im Alter von 57 und 58 Jahren gegen 15 Uhr im Amselweg in einer Grillschale gegrillt. Aufgrund des heftigen Windes kam es zu einem starken Funkenflug, der eine angrenzende Thujahecke in Brand setzte. Diese brannte auf einer Länge von etwa 50 Metern vollständig ab. Hierdurch entzündeten sich in der Folge auch die Rasenflächen von zwei Wohngebäuden. Auf diesen brannten dadurch zwei Gartenhäuschen ab. Weiterhin wurde die Fassade eines Wohngebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude jedoch verhindert werden. Der 58-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Er sowie eine 51 Jahre alte Frau und ein elf Jahre alter Junge, die sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen hatten, mussten mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot an Kräften vor Ort. Deswegen musste die parallel verlaufende Durchgangsstraße von Jesingen während der Einsatzes bis 17 Uhr gesperrt werden. Der Schaden dürfte sich im sechsstelligen Bereich belaufen. Gegen die beiden Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

Aichtal-Neuenhaus: Geldautomat und Gebäude durch Sprengung schwer beschädigt (Zeugenaufruf)
Wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und schweren Bandendiebstahls ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen mehrere noch unbekannte Täter nach einer Explosion in einem Gebäude am frühen Montagmorgen in der Häfnerstraße. Gegen 4.30 Uhr meldeten mehrere Anwohner des Gebäudes über Notruf eine laute Explosion. Zeugen sahen kurz darauf drei dunkel gekleidete Personen, die einen dunklen Pkw bestiegen und damit in Richtung Aicher Straße flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte bislang noch nicht auf die Spur der Verdächtigen.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte der Polizei einen durch die vorangegangene Detonation stark beschädigten Geldausgabeautomaten feststellen. Durch die Wucht der Explosion waren die Trümmer bis auf die Fahrbahn geschleudert worden. Die Häfnerstraße musste deshalb halbseitig für etwa vier Stunden gesperrt werden. Der erhebliche Sachschaden am Gebäude und Inventar dürfte ersten Schätzungen zufolge mehrere 10.000 Euro betragen.
Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu den flüchtigen Tätern, die unter Tel. 0711/3990-0 entgegengenommen werden.
Im Zusammenhang mit der Tat werden auch die Besitzer von Garagen, Hallen oder landwirtschaftlichen Gebäuden, die in den vergangenen Tagen Aufbrüche festgestellt haben, gebeten, diese der Polizei zu melden. Möglicherweise wurden dort von den Verdächtigen vor der Tat fremde Fahrzeuge untergestellt.

Aichtal: Gegen Schutzplanken gekracht und verletzt
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache ist ein 71-Jähriger mit seinem Jaguar am Sonntagmittag auf der B312 verunglückt. Der Mann geriet kurz vor 14 Uhr mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn und prallte im weiteren Verlauf gegen die Schutzplanken. An seinem nicht mehr fahrbereiten Pkw, der abgeschleppt werden musste, und den Schutzplanken entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Der 71-Jährige wurde zur medizinischen Abklärung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Seine Beifahrerin blieb unverletzt.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 26

Quelle: ots

Sindelfingen: Einbrecher entwenden Palette mit alten Autobatterien
Noch unbekannte Täter brachen zwischen Mittwoch (25.06.2025) 18:15 Uhr und Donnerstag (26.06.2025) 07:30 Uhr in eine Garage auf dem Gelände eines Kraftfahrzeugzubehörhändlers in der Mahdentalstraße in Sindelfingen ein. Die Täter flexten mutmaßlich mehrere Vorhängeschlösser auf und gelangten so in die Garage. Aus dem Inneren entwendeten die Unbekannten eine Palette mit alten Autobatterien sowie einen Satz Stahlfelgen. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf rund 600 Euro. Das Polizeirevier Sindelfingen nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Sindelfingen: vermisste Frau tot aufgefunden – 46-Jähriger wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts in Haft
Im Fall der im Mai 2025 in einem Waldgebiet bei Sindelfingen aufgefundenen Frauenleiche konnte die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg einen Ermittlungserfolg erzielen: Ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Konstanz steht im dringenden Verdacht, für den Tod der 38-jährigen Frau verantwortlich zu sein.
Das Opfer war im Februar 2025 zuletzt lebend gesehen worden und galt seit Anfang März 2025 offiziell als vermisst. Am 22.05.2025 war ihre Leiche von Arbeitern in einem Waldgebiet östlich von Sindelfingen aufgefunden worden. Hierzu hatten wir bereits berichtet.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf ein mögliches Kapitalverbrechen, weshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts eingeleitet und eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung des Sachverhalts eingerichtet wurde. Eine Obduktion ergab, dass die Frau durch Gewalteinwirkung verstorben war. Umfangreiche Ermittlungen brachten die Kriminalpolizei schließlich auf die Spur des Tatverdächtigen, der mit dem Opfer persönlich bekannt ist. Am vergangenen Dienstag (24.06.2025) wurde der 46-Jährige von Einsatzkräften der Polizei festgenommen und seine Wohnung im Landkreis Konstanz durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte gegen den 46-Jährigen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Am Mittwoch (25.06.2025) wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl erließ, ihn in Vollzug setzte und den aus der Ukraine stammenden 46-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg dauern an.

Sindelfingen/Böblingen bis Nufringen: Unbekannter belästigt 19-Jährige sexuell
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen, die am Mittwoch (25.06.2025) gegen 15.15 Uhr eine sexuelle Belästigung in der S-Bahn 1 zwischen Stuttgart-Vaihingen und Nufringen beobachtet haben bzw. Hinweise zum unbekannten Täter geben können. Gegen 15.05 Uhr stieg eine 19 Jahre alte Frau in die S-Bahn ein und setzte sich in ein Vierer-Abteil auf einen Gangplatz. Ihr gegenüber saß bereits ein Mann am Fenster. Etwa nach 10 Minuten begann der unbekannte Täter den Oberschenkel der Frau zu berühren. Die 19-Jährige versuchte dies durch Wegdrehen zu verhindern. Doch der Täter fasst sie weiterhin an und packte ihren Oberschenkel einmal auch kräftig, bevor er in Nufringen ausstieg. Die 19-Jährige stieg schließlich in Herrenberg aus und erstattete direkt Anzeige beim Polizeirevier. Sie beschrieb den Täter als zwischen 65 und 70 Jahren alt mit einer knolligen Nase. Der Mann soll mit einer schwarzen Schildmütze, einem T-Shirt und einer beigen kurzen Hose bekleidet gewesen sein. Außerdem trug eine Sonnenbrille mit orangefarbenen Gläsern. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] entgegen.

Leonberg: Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen
Mit der Beschlagnahme seines Führerscheins endete die Fahrt eines 28 Jahre alten Motorradlenkers am Mittwoch (25.06.2025) in Leonberg. Der 28-Jährige war gegen 21.45 Uhr einer Zivilstreife in der Gebersheimer Straße aufgefallen. Die Streife war im Begriff von der Römerstraße in die Gebersheimer Straße bei grüner Ampel abzubiegen. Im selben Moment fuhren von links zwei Motorradlenker, darunter der 28-Jährige, mutmaßlich bei Rot und mit überhöhter Geschwindigkeit, über die Einmündung in Richtung Lohlenbach. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf, die über die Gebersheimer Straße zu einem Kreisverkehr im Bereich der Kreisstraße 1082 und wieder zurück in die Gebersheimer Straße führte. Während der zweite, noch unbekannte, Motorradlenker in die Schubartstraße abbog und nicht kontrolliert werden konnte, gelang es der Streife, den 28-Jährigen einer Verkehrskontrolle unterziehen.
Dabei ergab sich der Verdacht, dass der Motorradlenker unter Alkoholeinfluss stehen könnte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,6 Promille. Er muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Überschreitens der 0,5-Promillegrenze im Straßenverkehr sowie einer Strafanzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens rechnen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise, vor allem zu dem zweiten Motorradfahrer, geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Leonberg zu melden.

Renningen: Schwer verletzter Motorradfahrer mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen
Am Mittwoch (25.06.2025) ereignete sich gegen 09:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 295 (B 295) auf Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 1007 (K 1007). Gemäß den ersten polizeilichen Ermittlungen war ein 71-jähriger Lenker eines Honda-Motorrads auf der B 295 von Weil der Stadt kommend in Richtung Renningen unterwegs. Auf Höhe der Einmündung zur Kreisstraße überholte er zunächst ein unbeteiligtes Fahrzeug und wollte im weiteren Verlauf noch den Mercedes einer 68-Jährigen überholen. Die 68-jährige bog nahezu zeitgleich, kurz hinter der Einmündung zur K 1007, nach links in einen Feldweg ein. Hierbei kam es zu einer Kollision zwischen dem Mercedes und dem Motorrad. Der 71-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des Gesamtsachschadens beläuft sich auf rund 8.000 Euro. Das Honda-Motorrad musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der betroffene Abschnitt der B 295 für rund drei Stunden gesperrt.

Sindelfingen: Unfall mit Radlader in der Mahdentalstraße
Neben Polizei und Rettungsdienst rückte auch die Feuerwehr am Mittwoch (25.06.2025) in die Mahdentalstraße in Sindelfingen aus, nachdem sich dort gegen 08.45 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet hatte.
Eine 90 Jahre alte BMW-Lenkerin fuhr in Richtung Innenstadt, während ein 56-Jähriger Fahrer eines Radladers im Bereich einer Baustelle tätig war, die sich zwischen den Einmündungen Schwertstraße und Eschenbrünnlestraße befindet. Mutmaßlich übersah der 56-Jährige die BMW-Lenkerin, als er mit dem Radlader rangierte und dabei rückwärts in die Mahdentalstraße fuhr. Das Heck des Radladers kollidierte daraufhin mit dem BMW. Durch die Wucht der Kollision wurde die 90-Jährige in dem Pkw eingeschlossen. Die Feuerwehr befreite die Seniorin aus dem Fahrzeug, die den bisherigen Erkenntnissen unverletzt blieb. Vorsorglich wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 12.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bis etwa 10.40 Uhr musste die Mahdentalstraße in beide Richtung gesperrt werden, was zu einem erhöhten Stauaufkommen führte.

Weil im Schönbuch: Schönbuchbahn – E-Scooter-Fahrerin stirbt nach Unfall von Montag
Wie wir bereits am Montag (23.06.2025) berichteten, hat sich am Montagnachmittag (23.06.2025), gegen 14.15 Uhr auf dem Streckenabschnitt der Schönbuchbahn zwischen Weil im Schönbuch und Holzgerlingen ein schwerer Bahnunfall ereignet. Eine 18 Jahre alte E-Scooter-Fahrerin soll beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Zug erfasst und zunächst schwer verletzt worden sein. Am Dienstagnachmittag (24.05.2025) erlag die junge Frau in einer Klinik ihren Verletzungen. Laut der für die Schönbuchbahn zuständigen Württembergischen Eisenbahn Gesellschaft ist Bahnübergangstechnik des betreffenden Bahnübergangs mit einer Lichtzeichenanlage (gelb/rot) sowie einem Akustiksignal ausgestattet. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen.

Sindelfingen: 82-Jährige wird Opfer von Betrügern
Mit der dreisten Masche des Schockanrufs betrogen noch unbekannte Täter am Dienstag (24.06.2025) eine 82 Jahre alte Sindelfingerin. Die Unbekannten nahmen am Nachmittag telefonisch Kontakt mit der Seniorin auf. Durch geschickte Gesprächsführung machten ihr ein angeblicher Polizist und ein angeblicher Richter glaubhaft, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Untersuchungshaft zu umgehen, sei eine hohe Kaution erforderlich. Letzte Zweifel der 82-Jährigen wurden ausgeräumt, als eine weinende Frau mit ihr sprach, die sie schließlich für ihre Tochter hielt. Am frühen Abend übergab die Seniorin dann einem vermeintlichen Mitarbeiter eines Amtsgerichts Bargeld und Edelmetall im Wert eines sechsstelligen Betrags.

A8 Leonberg: umgekippter Lkw sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen
Ein 65-jähriger Lenker eines Sattelzuggespanns war am Dienstag (24.06.2025) gegen 12:30 Uhr auf der Bundesautobahn 8 (BAB 8) von München in Richtung Karlsruhe unterwegs, als er zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Leonberg-West aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Sattelzug durchbrach zunächst die rechte Schutzplanke und fuhr die Böschung hoch. Im weiteren Verlauf kippte der Sattelzug auf die linke Seite und blieb auf der Schutzplanke liegen.
Der 65-jährige Lenker des Sattelzugs erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren werden. Bei dem Unfall riss der Tank der Zugmaschine auf und eine nicht bekannte Menge Kraftstoff versickerte im Erdreich.
Für die Dauer der Absperrmaßnahmen und die Bergung des Sattelzuggespanns sowie der Ladung, die aus mehreren knapp 1,4 Tonnen schweren Papierrollen bestand, waren neben der Polizei noch ein Bergemanager, das technische Hilfswerk, die Feuerwehr, die Autobahnmeisterei und mehrere Abschleppfahrzeuge vor Ort.
Im Zuge der Bergung der Papierrollen, die bis etwa 15:45 Uhr andauerte, waren der Standstreifen sowie der rechte und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Für die aktuell noch andauernde Bergung des Sattelzuggespanns sind der Standstreifen und der rechte Fahrstreifen weiterhin gesperrt.
Zudem wurde für den Zeitraum von 14:15 Uhr bis 16:20 Uhr die Überleitung der BAB 81 von Heilbronn kommend in Richtung Karlsruhe von der Autobahnmeisterei gesperrt. Hier wurde kurzfristig eine örtliche Umleitung über die Anschlussstelle Leonberg-Ost eingerichtet.
Im Anschluss an die Bergungsarbeiten, die mutmaßlich noch bis in die frühen Abendstunden andauern werden, sollen die Erdabtragungsmaßnahmen unter Leitung des Umweltamtes des Landratsamtes Böblingen beginnen.
Auf der BAB 8, den umliegenden Bundesautobahnen sowie auf den innerörtlichen Ausweichstrecken ergaben sich erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Die Höhe des Gesamtsachschadens beläuft sich auf rund 150.000 Euro.
Die Bergung des Lkw, Verfüllung des Grünstreifens, Instandsetzung der Schutzplanken sowie die Reinigungsarbeiten konnten kurz vor 04:00 Uhr abgeschlossen werden.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Sindelfingen-Darmsheim: Aggressiver Kunde sorgt für Aufruhr in Supermarkt
Mit einem aggressiven Kunden bekamen es Supermarkt-Mitarbeite am Montag (23.06.2025) gegen 21:00 Uhr in der Dagersheimer Straße in Darmsheim zu tun. Mutmaßlich, da es an der Selbstbedienungskasse zu Problemen kam, geriet ein 37-jähriger Mann so in Rage, dass er zunächst einen 20-jährigen Mitarbeiter und im weiteren Verlauf einen 25-jährigen Mitarbeiter des Supermarktes mehrfach lautstark bedrohte und beleidigte. Nachdem der 37-Jährige nach längerem Disput den Supermarkt verlassen hatte, sah er auf dem Parkplatz den 20-Jährigen wieder. Der immer noch aufgebrachte Mann fuhr mit seinem Fiat auf den Mitarbeiter zu und bedrohte ihn erneut. Beim Wegfahren warf der 37-Jährige noch eine Kunststoff-Getränkeflasche in Richtung der Mitarbeiter. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte die alarmierte Polizeistreife den 37-Jährigen in Aidlingen antreffen. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich Hinweise auf Alkoholeinfluss bei dem 37-Jährigen. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Im weiteren Verlauf beleidigte der Mann noch die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Der 37-Jährige muss nun mit Strafanzeigen wegen mehrerer Beleidigungen und Bedrohungen sowie des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.

A81 Sindelfingen sowie Stadtgebiet Sindelfingen: Polizei ermittelt nach Straßenverkehrsgefährdung – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg derzeit gegen einen 31-jährigen BMW-Lenker. Der Mann war am Montag (23.06.2025) gegen 08:45 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (BAB 81) aus Richtung Singen kommend unterwegs, als er kurz vor der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost auf der linken Fahrspur sehr dicht unter Betätigung der Lichthupe auf den VW eines 34-Jährigen aufgefahren sei. Der 31-Jährige habe den VW-Lenker dann rechts überholt und sei unmittelbar vor ihm wieder auf die linke Spur gezogen. Hierbei habe der BMW den VW touchiert. Der 31-Jährige habe seine Fahrt mit erhöhter Geschwindigkeit fortgesetzt. Er verließ mit seinem BMW die BAB 81 an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und fuhr weiter Richtung der Sindelfinger Innenstadt. An der Kreuzung Mahdentalstraße und Schwertstraße habe der BMW-Lenker das Rotlicht der dortigen Ampel missachtet und im anschließenden Baustellenbereich ein unbekanntes Fahrzeug überholt. Im weiteren zweispurigen Bereich der Madentalstraße habe der 31-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit mehrfach die Fahrspuren gewechselt, um weitere unbekannte Fahrzeuge wechselseitig zu überholen. Alarmierte Polizeistreifen konnten den BMW-Lenker letztlich in der Mahdentalstraße in Höhe einer Tankstelle stoppen. Am BMW des 31-Jährigen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro und am VW des 34-Jährigen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen sowie weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des 31-Jährigen gefährdet worden sind. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Leonberg-Eltingen: unbekannter Mann entblößt sich vor Siebenjährigen – Zeugen gesucht
Die Krimimalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Täter, der am Montag (23.06.2025) gegen 18.30 Uhr im Lichtensteiner Weg in Eltingen im Bereich eines Spielplatzes zwei Mädchen angesprochen und sich vor ihn entblößt hat. Er forderte sie ferner auf, ihre Unterwäsche zu zeigen. Die Mädchen gingen hierauf davon. Der Täter soll zwischen 30 und 40 Jahren alt gewesen sein, mittellange Haare haben, die die Stirn bedecken, und mit einer schwarzen Hose und einem roten T-Shirt bekleidet gewesen sein. Bereits am Mittwoch, 21.05.2025, war es zu einem ähnlichen Vorfall in der Schopflochstraße in Eltingen gekommen, die ebenfalls nahe des genannten Spielplatzes liegt. Eine Siebenjährige war dort von einem Unbekannten angesprochen und aufgefordert worden, ihm ihre Unterwäsche zu zeigen. Sie rannte davon, während der Täter mit einem E-Scooter das Weite suchte. In diesem Fall wurde der Unbekannte als etwa 170 cm groß, zwischen 17 und 25 Jahren und mit kurzen dunkle Haaren beschrieben. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und dunklen Hosen. Um den Hals habe er Kopfhörer in türkis-blau getragen. Der E-Scooter sei schwarz gewesen. Möglicherweise besteht ein Tatzusammenhang zwischen beiden Taten. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] zu melden.

Leonberg-Eltingen: Audi gestohlen
Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0 oder E-Mail: [email protected], sucht Zeugen, die Hinweise zu einem PKW-Diebstahl zwischen Dienstag, 10.06.2025, und Montag, 23.06.2025, in der Mollenbachstraße in Eltingen geben können. Der Fahrer eines grauen Audi A6 Avant hatte das Fahrzeug am Fahrbahnrand der Mollenbachstraße auf Höhe des Technischen Hilfswerk abgestellt. Als er Montagabend gegen 18.50 Uhr zum Abstellort zurückkam, war der PKW verschwunden. Derzeit muss davon ausgegangen werde, dass der PKW gestohlen wurde. Der Wert des Audi dürfte sich auf mehrere Tausend Euro belaufen.

Weil im Schönbuch: Schönbuchbahn – Unfall auf der Strecke zwischen Weil im Schönbuch und Holzgerlingen
Am Montag (23.06.2025) ereignete sich gegen 14.15 Uhr auf dem Streckenabschnitt der Schönbuchbahn zwischen Weil im Schönbuch und Holzgerlingen ein schwerer Bahnunfall. Gemäß den derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg wollte eine 18 Jahre alte Frau mit einem E-Scooter einen Bahnübergang aus Richtung des Bäumlesweg in Weil im Schönbuch in Richtung Bundesstraße 464 überqueren. Nahezu zeitgleich befuhr eine Bahn der Württembergischen Eisenbahn Gesellschaft die Strecke. Die junge Frau wurde vom Zug erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Sie musste von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Insgesamt befanden sich rund 30 Personen im Zug, die nach Freigabe durch den zuständigen Notfallmanager von der Feuerwehr aus dem Zug geleitet wurden. Sie wurden vor Ort durch den Ortsverein des DRK betreut und mit Getränken versorgt. Derzeit dauern die Ermittlungen vor Ort an. Die Strecke ist bis auf weiteren gesperrt. Durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Gutachter zur Klärung des Unfallhergangs bestellt. An dem unbeschrankten Bahnübergang befindet sich ein Andreaskreuz mit rotem Blinklicht. Ist das Blinklicht in Betrieb, besteht eine Wartepflicht für den kreuzenden Verkehr.

Bondorf: Reifen zerstochen – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Zwischen Samstag (21.06.2025) 13:00 Uhr und Sonntag (22.06.2025) 08:30 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in der Boschstraße in Bondorf sein Unwesen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zerstach der Unbekannte an zehn geparkten Fahrzeugen mindestens einen Reifen. Betroffen sind drei VW, zwei Opel, zwei Ford, ein Chrysler, ein Audi sowie ein Peugeot. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Bereits am vergangenen Wochenende kam es zu gleichgelagerten Taten (wir berichteten). Ob mögliche Tatzusammenhänge bestehen, auch zu weiteren Sachbeschädigungen im Gemeindebereich, ist Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeiposten Gäu unter Tel. 07032 95491-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Bondorf: Zeugen nach Sachbeschädigungen gesucht
Nach mehreren Sachbeschädigungen, die ein noch unbekannter Täter am Samstagabend (21.06.2025) gegen 21:00 Uhr im Gemeindegebiet von Bondorf verübte, sucht der Polizeiposten Gäu, Tel. 07032 95491-0 oder E-Mail: [email protected], noch weitere Geschädigte und Zeugen.
Ein bislang unbekannter Mann, der mit einer dunkelblauen Jeans, einer grünen Jacke sowie einem grünen Käppi bekleidet gewesen sein soll, warf zunächst einen Stein gegen die Fensterscheibe eines in der Hindenburgstraße ansässigen Bankinstitutes und beschädigte diese hierdurch. Auf seinem weiteren Weg beschädigte der Unbekannte in der Boschstraße zudem noch die Scheiben eines geparkten Dacia sowie eines geparkten Ford. Gemäß den ersten polizeilichen Ermittlungen ist der Täter anschließend weiter in Richtung Benzstraße gelaufen.

Sindelfingen: Unbekannter wirft Knallkörper in Vereinsheim
Noch unbekannte Täter warfen am Sonntag (22.06.2025) gegen 01:00 Uhr einen brennenden Böller durch das geöffnete Fenster eines Vereinsheimes in der Ernst-Barlach-Straße in Sindelfingen. Durch die Detonation des Knallkörpers erlitt ein 20-jähriger Gast einer dort stattfindenden Feierlichkeit leichte Verletzungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen.

Weissach: Senior fällt Trickdieb zum Opfer – Zeugen gesucht
Am Freitag (20.06.2025) kam es gegen 16:10 Uhr in der Bachstraße in Weissach zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil eines Seniors. Der Geschädigte wurde auf einem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes von einem noch unbekannten Täter angesprochen, der ihn zunächst in ein Gespräch verwickelte. Nachdem das Opfer den Ausführungen des Täters jedoch nicht folgen konnte, holte der Täter eine Zwei-Euro-Münze hervor und legte diesem dem Geschädigten in die Hand. Unter dem Vorwand, ihm einen Trick zu zeigen, hob der Täter die Hand und das Handgelenk des Seniors fest. Hierbei streifte er mutmaßlich unbemerkt die hochpreisige Armbanduhr des Geschädigten von dessen Handgelenk und entwendete die Uhr. Anschließend verlies der Täter das Parkplatzgelände und rannte wenig später in Richtung Gartenstraße davon. Das Diebesgut hat einen Wert von mehreren tausend Euro. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 40 Jahre alten und rund 170 bis 175 Zentimeter großen Mann von kräftiger Statur gehandelt haben. Er hatte ein rundes Gesucht und dunklen Haare. Zur Tatzeit trug er ein T-Shirt und eine kurze Hose. Zeugen, die das Geschehen beobachten konnten oder Angaben zu dem Unbekannten machen können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Rutesheim unter Tel. 07152 99910-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Böblingen: Unbekannte brechen in Freibad ein
In der Nacht zum Freitag (20.06.2025) brachen noch unbekannte Täter in das Freibad im Silberweg in Böblingen ein. Der Einbruch wurde kurz nach 03.00 Uhr durch einen Zeugen entdeckt, der sogleich die Polizei alarmierte. Vermutlich verschafften sich drei Einbrecher Zugang auf das Gelände, indem sie zunächst den Zaun überstiegen. Anschließend brachen sie die Türen zum Gastronomiebetrieb und zum Kassenbereich auf. Die Diebe durchsuchten beide Gebäudeteile, wobei sie einen immensen, noch nicht bezifferbaren Sachschaden hinterließen. Gemäß den derzeitigen Ermittlungen warfen sie einen aufgefundenen Tresor sowie weitere Gegenstände in eines der Becken. Es wurden nach jetzigem Stand der Inhalt einer Kaffeekasse und mehrere Getränkedosen entwendet. Der Wert des Diebesguts steht abschließend noch nicht fest. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail: [email protected] beim Polizeirevier Böblingen zu melden.

A8 Gemarkung Rutesheim: Unfall mit mehreren Fahrzeugen nach Fahrstreifenwechsel und Überholvorgang
Am Samstag (21.06.2025) um 12:40 Uhr befuhren eine 46-jährige Fahrerin eines PKW Mazda 3 und eine 34-jährige Nissan-Fahrerin die linke Spur der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Heimsheim in Richtung Karlsruhe. Nachdem die Nissan-Fahrerin einen Spurwechsel auf die mittlere Fahrspur begann, setzte die folgende Mazda-Fahrerin zum Überholen an. Zur gleichen Zeit befuhren zwei Wohnmobile, die von einem 54 und einem 64 Jahre alten Fahrer gelenkt wurden, die rechte Fahrspur. Das nachfolgende Wohnmobil startete einen Überholvorgang und wechselte dazu auf die mittlere Spur. Dies erkannte die Nissan-Fahrerin und brach ihrerseits den Spurwechsel ab um eine Kollision mit dem überholenden Wohnmobil zu vermeiden. Beim Versuch, wieder auf die linke Fahrspur zurückzukehren kam es zur Kollision zwischen dem Nissan und dem überholenden Mazda. Beide Fahrzeuge kamen ins Schleudern. Während der Mazda zweimal mit der linksseitigen Betonschutzwand kollidierte, wurde der PKW Nissan nach rechts abgewiesen, kollidierte mit der rechten Schutzplanke und im weiteren Verlauf mit der Beifahrerseite des überholten Wohnmobils. Durch den Unfall wurden die Nissan-Fahrerin, sowie ein mitfahrendes, 3-jähriges Kind leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schutzplanke wurde über mehrere Elemente hinweg beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 41.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme musste die rechte Fahrspur, sowie die Auffahrt zum Parkplatz Höllberg gesperrt werden.


 

Energetische Sanierung

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Beratungskampagne startet in die nächste Runde

Kirchheim unter Teck.| Die Stadt Kirchheim unter Teck startet die zweite Runde ihrer Energieberatungskampagne mit dem Fokus auf Jesingen. Nach 62 durchgeführten Beratungen im November 2024 werden vom 30. Juni bis Ende Juli 2025 über 60 kostenfreie Vor-Ort-Beratungen angeboten. Den Auftakt macht einen Informationsvortrag am 24. Juni 2025 im Evangelischen Gemeindehaus Jesingen.

Neue gesetzliche Regelungen, sich wandelnde Förderprogramme und eine rasch entwickelte Heizungstechnik stellen viele Immobilienbesitzerinnen und -besitzer vor große Herausforderungen bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude. Widersprüchliche Informationen erschweren die Entscheidungsfindung zusätzlich. Mit einer mehrteiligen Beratungskampagne möchte die Stadt Kirchheim unter Teck deshalb gezielte Unterstützung durch kostenfreie Vor-Ort-Beratungen anbieten.

Der Erfolg der ersten Kampagne bestätigte den Bedarf: Bereits im November 2024 wurden 62 Vor-Ort-Beratungen in Kirchheim unter Teck durchgeführt, mit Schwerpunkt in den Ortsteilen Ötlingen und Lindorf. Nun startet die zweite Runde der Beratungskampagne. Diesmal mit dem Fokus auf den Ortsteil Jesingen.

Den Auftakt zur Beratungskampagne bildet einen Informationsvortrag am Dienstag, 24. Juni 2025, um 18:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Jesingen, Reußensteinstraße 15. Unter dem Titel „Ihr Haus zukunftsfähig erhalten, sanieren und modernisieren“ erläutert Energieberater Daniel Reuter die wichtigsten Aspekte zu energetischer Sanierung, Heizungstausch, gesetzlichen Vorgaben und Fördermöglichkeiten. Außerdem stellt er den Ablauf der individuellen Beratungen vor. Im Anschluss an den Vortrag können direkt Beratungstermine gebucht werden.

Die Energieberatung vor Ort bietet die Gelegenheit, sich kostenfrei über konkrete Sanierungsmöglichkeiten durch qualifizierte Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. beraten zu lassen. Den üblicherweise anfallenden Eigenanteil der Beratungskosten in Höhe von 30 Euro übernimmt vollständig die Stadt Kirchheim unter Teck.

Die Erstberatungen sind individuell auf jedes Gebäude zugeschnitten und beinhalten einen ausführlichen Hausbesuch. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung gestellt oder mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen besprochen werden. Die Energieberatung informiert außerdem umfassend über entsprechende Fördermöglichkeiten.

Die Beratungskampagne wird in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Klimaschutzagentur im Landkreis Esslingen durchgeführt.

Eine Anmeldung zu den Beratungsterminen ist bei der Auftaktveranstaltung am 24. Juni sowie ab 25. Juni 2025 online möglich unter: www.kirchheim-teck.de/beratungskampagne .

Vorrangig werden Anfragen aus Jesingen berücksichtigt, jedoch sind auch Anfragen aus dem gesamten Stadtgebiet willkommen.


Mückenstiche verhindern

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Tipps im Umgang mit Stechattacken

Kaum steigen die Temperaturen, werden auch Mücken immer aktiver. Ihre Stiche jucken, sorgen für Schwellungen – und können sogar Krankheiten übertragen. Wie sich Mücken fernhalten lassen, welche Hausmittel bei Stichen helfen und wann ärztlicher Rat gefragt ist, erklärt Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV.

Warum Mücken überhaupt stechen

Es gibt 51 Stechmückenarten in Deutschland, doch von ihnen stechen nur die weiblichen Mücken. Sie benötigen das Eiweiß aus dem Blut, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Besonders aktiv sind die Tiere bei feuchtwarmem Wetter und in der Nähe von stehenden Gewässern. Mücken fliegen bestimmte Personen an und orientieren sich am ausgeatmeten Kohlendioxid sowie dem Körpergeruch. „Wer schwitzt oder stark duftet, wird schneller zur Zielscheibe. Auch eine hohe Körpertemperatur und parfümierte Haut erhöhen das Risiko für Mückenstiche“, erklärt Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV.

Stechattacken vermeiden – so klappt’s

Die Vorbeugung beginnt bereits bei der Kleiderwahl: Lange Ärmel, lange Hosen und geschlossene Schuhe erschweren den Insekten das Stechen. „Ideal ist lockere, helle Kleidung, da dunkle Farben Mücken stärker anziehen“, rät die DKV Expertin. Zudem spielt die Umgebung eine Rolle: Fenster mit engmaschigen Gittern schützen Innenräume, im Freien helfen Plätze ohne stehendes Wasser – also möglichst weit entfernt von Regentonnen, Pfützen oder Gartenteichen. Zusätzlichen Schutz bieten Anti-Mücken-Sprays, sogenannte Repellents. „Diese Mittel überdecken den menschlichen Geruch und machen die Haut für Mücken unattraktiv. Wer sie nutzt, sollte sie nach etwa vier Stunden erneut auftragen“, betont Haw.

Was bei Stichen wirklich hilft

Trotz aller Vorsicht kann es dennoch passieren: Die Haut juckt, ein Stich ist sichtbar. Jetzt gilt: nicht kratzen. Das verschlimmert die Reizung und erhöht das Infektionsrisiko. „Am besten helfen kühlende Umschläge oder medizinische Gels, die beruhigend wirken“, empfiehlt die Gesundheitsexpertin. Auch Hitzestifte oder ein heißer Löffel mildern die Folgen ab. „Wichtig ist, die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Betroffene sollten Hitze oder Kälte nur so anwenden, wie sie es gut vertragen“, rät die DKV Expertin. Auch Hausmittel wie Zwiebel- und Zitronensaft oder Essigwasser können den Juckreiz lindern.

Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist

Meistens ist ein Stich harmlos – doch es gibt Ausnahmen: Bei starken Schwellungen, Fieber oder anhaltendem Unwohlsein ist Vorsicht geboten. „Auch Symptome wie Kopf- oder Gliederschmerzen, Hautausschläge oder geschwollene Lymphknoten können auf eine Infektion hinweisen – besonders nach Reisen in tropische Regionen“, warnt Haw. Tropenerkrankungen wie das Dengue-Fieber treten in Europa inzwischen häufiger auf. In solchen Fällen hilft nur eine rasche ärztliche Abklärung.

Wie man sich vor Infektionen durch Mückenstiche schützen kann

In bestimmten Regionen können Mückenstiche ein Gesundheitsrisiko darstellen, da sie Infektionen übertragen können. Neben dem gezielten Schutz vor Mücken sind Prophylaxe und Impfungen von großer Bedeutung. Reiseimpfungen sind zwar meist nicht zwingend vorgeschrieben, werden jedoch je nach Zielregion empfohlen, erklärt die Ärztin. Aktuelle Informationen hierzu bieten das Robert Koch-Institut (RKI), das Auswärtige Amt und spezialisierte Tropeninstitute. Eine individuelle Beratung bei einem Reise- oder Tropenarzt hilft dabei, sinnvolle Schutzmaßnahmen und Impfungen auszuwählen, um die Gesundheit auch während der Reise bestmöglich zu sichern.


Stadtwerke gewinnen ZfK-Nachhaltigkeitsaward in Silber

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  • Ganzheitliches Konzept „EnergieCampus“ ausgezeichnet

  • Preisverleihung bei der ZfK-Nachhaltigkeitskonferenz in Berlin

 
Stuttgart, Berlin.| Mit Silber sind die Stadtwerke Stuttgart (SWS) jetzt beim ZfK-Nachhaltigkeitsaward 2025 in Berlin ausgezeichnet worden. Überzeugt haben sie das führende Branchenmagazin ZfK (Zeitung für kommunale Wirtschaft) mit ihrem ganzheitlich ökologischen Projekt EnergieCampus, das nach dem Motto „Energiewende vorleben und erleben“ konzipiert worden ist. Den Preis in der Kategorie „Energie“ hat der Technische Geschäftsführer Peter Drausnigg im Rahmen der Nachhaltigkeitskonferenz am 17. Juni entgegengenommen. Mit dabei waren der Leiter der Innovationsabteilung Frank Hägele und die Technische Referentin Selina Poric.

Stadtwerke machen Lust auf Energiewende

Der im Juli 2024 eröffnete EnergieCampus in Stuttgart-Wangen ist der neue, nachhaltig modernisierte Unternehmensstandort der Stadtwerke Stuttgart und der Stuttgart Netze. „Dass wir den zweiten Platz mit unserem EnergieCampus gewonnen haben, freut mich. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit dem Energie- und Nachhaltigkeitskonzept unseres neuen Unternehmenssitzes für die gesamte Stadtwerke Stuttgart-Gruppe in der Branche beispielhaft vorangehen“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. Für die Stadtwerke Stuttgart sei der Preis Bestätigung und Antrieb zugleich, die Energiewende für ein klimaneutrales Stuttgart bis 2035 weiterhin mit voller Kraft voranzutreiben. Dazu gehört auch, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für eigene Klimaschutzaktivitäten zu motivieren. Hier gehen wir ebenfalls neue Wege. Wir machen an unserem Sitz die Energiewende erlebbar, indem wir interaktiv zeigen, wie es geht und für jeden Einzelnen individuell zugeschnittene Lösungen haben. Energiewende-Lösungen werden hier mit realen Kundendaten simuliert, auch die Energieströme des Standorts werden in Echtzeit abgebildet.“

Konzept dient als Blaupause 

Das Nachhaltigkeitskonzept des EnergieCampus besteht im Wesentlichen aus fünf Modulen: „Nachhaltiges Energiekonzept“, „Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb“, „Nachhaltiges Mobilitätskonzept“, „Nachhaltiges Kundencenter EnergiePlaza“ und Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag.
So haben die Stadtwerke Stuttgart für ihren neuen Unternehmenssitz ein bestehendes Gebäude und ausschließlich nachhaltige Materialien für dessen Revitalisierung und Umgestaltung genutzt. Ausgestattet ist der Sitz mit einer zukunftsweisenden Energieversorgung und einem Kundenzentrum, das die Energiewende erlebbar macht. Zentral ist, dass auf dem EnergieCampus nicht nur die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität intelligent zu einem hocheffizienten Energiesystem vernetzt, sondern diese zudem mit einem smarten Gebäudemanagement verknüpft werden. Das berücksichtigt die Arbeitsplatzbelegung des Gebäudes und die Arbeitszeitgewohnheiten der Mitarbeitenden. Um den Betrieb kontinuierlich zu optimieren, kommen dabei Tausende von Sensoren zum Einsatz.
Auf dem EnergieCampus wird jede vor Ort verfügbare erneuerbare Energiequelle eingesetzt; die Versorgung ist zu 100 Prozent grün. So stammt die Wärmeenergie zum Großteil aus dem Abwasser, Strom überwiegend aus Photovoltaikanlagen. Die verfügbare Energie am Standort wird durch ein Managementsystem, das in einen energiewirtschaftlichen Bilanzkreis eingebunden ist, optimal genutzt – zum Beispiel auch zur Ladung der E-Fahrzeuge von Mitarbeitenden, wenn es am günstigsten ist, jedoch so, dass das Auto voll geladen ist, wenn der Mitarbeitende Feierabend macht. Der Mobilitätshub bietet Parkplätze mit 200 E-Ladesäulen für Mitarbeitende, geladen wird mit 100-prozentigem Ökostrom. Hinzu kommt, dass auch der Alltag der Mitarbeitenden im Betrieb durch ökologische Betriebsmittel und organisatorische Maßnahmen nachhaltig gestaltet ist. „Wir haben mit dem neuen SWS-Hauptsitz einen energieeffizienten und digitalen Modern Workplace mit viel Raum für kreative Köpfe geschaffen, der anderen Unternehmen als Blaupause dient“, betont Frank Hägele, Leiter der Innovationsabteilung, der das Projekt maßgeblich mitentwickelt hat.


Sicher und entspannt campen: Tipps vom Kreisbrandmeister

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Ludwigsburg.| Ob im Zelt, Wohnmobil oder unter freiem Himmel – für viele Menschen bedeutet Camping Freiheit, Natur und Abstand vom Alltag. Doch neben Naturgenuss spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Kreisbrandmeister Andy Dorroch mahnt zur Vorsicht, insbesondere beim Umgang mit Gas und Feuer.

Beim Campen gehören Gasflaschen oft zur Grundausstattung, egal ob zum Kochen, Heizen oder Grillen. Doch sie bergen auch Risiken, wenn sie unsachgemäß verwendet werden. Daher erforderte der Umgang mit ihnen Umsicht: „Beschädigte Gasflaschen dürfen auf keinen Fall verwendet werden“, warnt der Kreisbrandmeister.

Die Lagerung muss stets in gut belüfteten Bereichen erfolgen – keinesfalls im Zelt oder in unmittelbarer Nähe. Ein deutliches Warnsignal: „Wenn es nach Gas riecht, ist das ein Zeichen für ein mögliches Leck – dann muss die Flasche sofort entsorgt werden.“
Beim Betrieb ist ein fester Stand der Flasche Pflicht, um Kipp- und Unfallgefahr zu vermeiden.

Lagerfeuer nur an erlaubten Stellen

Gerade abends sorgt ein Lagerfeuer für gemütliche Stimmung. Doch auch hier gilt: Sicherheit vor Romantik. „Bei Wind sollte ganz auf offenes Feuer verzichtet werden“, rät Dorroch. Feuerstellen dürfen keinesfalls kurzfristig eingerichtet werden – öffentliche, genehmigte Feuerstellen sind die sichere Alternative. Ansonsten droht eine rasche Ausbreitung des Feuers auf Wald oder Vegetation – mit verheerenden Folgen.

Auch beim Grillen mit Holzkohle gelten klare Regeln: Feuerfeste Unterlagen, ausreichend Abstand zu Bäumen und Zelten sowie Löschmittel in Griffweite – wie zum Beispiel ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher – sind Pflicht. Nach dem Grillen müssen Glutreste vollständig gelöscht werden.

Gut vorbereitet mit dem richtigen Erste-Hilfe-Set

Unfälle lassen sich nie ganz ausschließen. Umso wichtiger ist die richtige Vorbereitung. „Ich empfehle, den Verbandskasten aus dem Auto mitzunehmen“, so der Experte. Ergänzend rät er zur Mitnahme des Impfpasses – besonders bei Reisen ins Ausland. Auch die Notrufnummer 112 sollte bekannt sein. Die Notrufnummer funktioniert in der ganzen EU.

Im Notfall praktisch: Kühlpacks, die durch Knicken aktiviert werden, leisten etwa bei Prellungen oder Insektenstichen gute Dienste.

„Sicherheit ist ein guter Reisebegleiter“, fasst der Kreisbrandmeister zusammen. Wer einfache Regeln beachtet, kann den Campingurlaub unbeschwert genießen – und schützt sich und andere vor unnötigen Risiken.