Böblingen auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035

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Böblingen.| Vor zwei Jahren hatte der Böblinger Gemeinderat ein wegweisendes Ziel beschlossen: Die Stadt Böblingen soll bis 2035 klimaneutral werden. Darauf aufbauend hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am 4. Juni 2025 ein umfassendes Klimaneutralitätskonzept verabschiedet. Es bildet die zentrale Grundlage für alle städtischen Klimaschutz-Maßnahmen der nächsten Jahre. Am 21. Juli 2025 bietet die Stadt hierzu eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten an.

Das Klimaneutralitätskonzept ist mehr als nur ein Konzept. Es ist ein wichtiges strategisches Instrument, um den lokalen Klimaschutz in Böblingen und Dagersheim auf eine gute Basis zu stellen und in den nächsten zehn Jahren zielführend voranzubringen. Dabei bietet es einen Überblick über die Potenziale, die in der Stadt liegen, und zeigt mögliche Wege auf, wie das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 erreicht werden kann.

Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit den Fachämtern durch den Dienstleister Energielenker Projects GmbH erstellt. Im Rahmen vielfältiger Beteiligungsformaten wurden die Impulse des (Jugend-)Gemeinderats, des Klima-, Umwelt- und Wärmebeirats sowie der Bürgerschaft eingeholt. Diese wichtigen Erkenntnisse sind in die Entwicklung des Konzepts eingeflossen.

Positives Leitbild

Das Klimaneutralitätskonzept folgt einer positiven Zukunftsvision, die deutlich macht, um was es beim Klimaschutz geht – um ein lebenswertes Böblingen für alle, auch in Zukunft:

„Im Jahr 2035 ist es gelungen, ein gutes Leben und Arbeiten von schädlichen Treibhausgasemissionen zu entkoppeln. Die hohe Lebensqualität für alle Generationen, Kulturen und Lebenslagen der Böblinger Bürger ist vor dem Hintergrund eines nachhaltigen und verantwortungsbewussten Handelns in der Stadt Böblingen Wirklichkeit geworden Böblingen ist damit Teil einer globalen Lösung geworden, welche die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen vermag“.

Böblingen ist auf dem Weg: Emissionen bereits um 23 Prozent gesunken

„Klimaschutz wird in Böblingen großgeschrieben – und das nicht erst seit gestern, denn Klimaschutz ist eine langfristige Aufgabe.“ „Um 23 Prozent werden diese Gebäudekonzepte durch die jetzige Fortschreibung des Klimaneutralitätskonzepts gebündelt“, so Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.

Der Weg zur Klimaneutralität ist kein Selbstläufer, sondern erfordert Investitionen und zielorientiertes Handeln der gesamten Stadtgesellschaft. Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch gemeinsame Anstrengungen und Engagement von Bürgern, Unternehmen, Politik und Verwaltung erfolgreich umgesetzt werden kann. Ob im Unternehmen, im Verein oder als ehrenamtliche Klimapatinnen und -paten: Jede Form der aktiven Mitwirkung leistet einen wichtigen Beitrag auf dem gemeinsamen Weg zur Klimaneutralität.

Böblingen informiert: Einladung zur Informationsveranstaltung am 21. Juli

Wie sieht das Klimaneutralitätskonzept im Detail aus? Und was sind die nächsten Schritte? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Informationsveranstaltung zum Klimaneutralitätskonzept für die Bürgerschaft beantwortet. Die Informationsveranstaltung findet am Montag, 21. Juli, von 18.30 bis 20.00 Uhr im Saal des Treffs am See statt. Neben einem Einblick in das Konzept bieten Thementische die Möglichkeit, sich mit anderen Interessenten und Experten auszutauschen.

Weitere Informationen zum Klimaneutralitätskonzept unter https://www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/klimakonzept.html .


Große Einigkeit bei der Extremismus-Bekämpfung

Bei der Frühjahrstagung der Innenministerkonferenz wurden zielführende Beschlüsse zu aktuellen Themen gefasst. Dazu zählen Innere Sicherheit, Extremismus-Bekämpfung und Migration.

„Die Innenministerinnen und Innenminister der Länder und der Bundesinnenminister zeigen große Einigkeit und Entschlossenheit bei der Bekämpfung des Extremismus. Um extremistische Bestrebungen aus der Mitte unserer Gesellschaft herauszuhalten, ist es ganz entscheidend, dass die Politik nah an den Sorgen der Menschen ist und die Probleme löst, die die Menschen bewegen. Das haben wir getan: Bei der Innenministerkonferenz haben wir gemeinsam gute Lösungen erarbeitet, die dem Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit nachkommen. Die Demokratie hat in den vergangenen drei Tagen ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. Ganz entscheidend ist, dass alle Innenministerinnen und Innenminister – über Parteigrenzen hinweg – eine große Geschlossenheit beim Umgang mit der AfD erarbeitet haben. Das war vor der Innenministerkonferenz mein Ansatz, dass die Demokraten zusammenbleiben im Kampf gegen die Extremisten – und dafür haben sich die Innenministerinnen und Innenminister nun ausgesprochen: Bund und Länder stimmen sich beim Umgang mit gesichert als extremistisch eingestuften Bestrebungen eng ab. Die Innenministerkonferenz wird, für den Fall, dass die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem gerichtlich bestätigt wird, eine gemeinsame Bewertung zu den Auswirkungen auf den öffentlichen Dienst und das Dienstrecht, auf den Waffenbesitz und auf Sicherheitsüberprüfungen entwickeln. Hierbei wird aus meiner Sicht ein strenger Maßstab angelegt: Keine Waffen bei Extremisten, keine Extremisten bei der Polizei und überhaupt im öffentlichen Dienst. Zudem soll ein Austausch stattfinden zu den Auswirkungen, die eine mögliche Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem im Bund auf die Einstufungspraxis in den einzelnen Ländern hat, also konkret für uns in Baden-Württemberg“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum Abschluss der Frühjahrstagung 2025 der Extern: Innenministerkonferenz (Öffnet in neuem Fenster).

Die Innenministerinnen und Innenminister sowie die Innensenatorinnen und Innensenatoren der Länder hatten sich gemeinsam mit dem Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt von Mittwoch, 11. Juni 2025, bis Freitag, 13. Juni 2025, in Bremerhaven intensiv zu Themen der Inneren Sicherheit beraten. Die Innenministerkonferenz hat unter anderem auch zwei Vorschlägen aus Baden-Württemberg zur Extremismus-Bekämpfung einstimmig zugestimmt. Beide von Innenminister Thomas Strobl eingebrachten Vorschläge zielen darauf ab, eine Radikalisierung frühzeitig zu verhindern.

Konsequenter gegen die Verherrlichung extremistischer Anschläge vorgehen

In verschiedenen extremistischen Milieus – insbesondere im Rechtsextremismus, freilich auch bei islamistischen Terroristen – ist eine wachsende Tendenz zur Glorifizierung von Attentätern zu beobachten. Diese sogenannten „Attentäter-Fanszenen“ verbreiten ideologische Inhalte, fördern Nachahmungstaten und vernetzen sich zunehmend digital, anonym und grenzüberschreitend. „Die sicherheitspolitischen Herausforderungen sind groß – wir haben eine anhaltend abstrakt hohe Anschlagsgefahr und erleben eine zunehmende Radikalisierung in digitalen Räumen. Nach terroristischen Anschlägen werden Täter im Netz zu Märtyrern erklärt, ja geradezu wie Heilige verehrt, in sozialen Netzwerken, in geschlossenen Chatgruppen, in den Tiefen des Darknets. Sie und ihre Taten sollen zum Vorbild für möglichst viele Nachahmer werden. Diese sogenannten ‚Fanszenen‘ sind keine Randerscheinung. Sie sind Bestandteil aktueller Radikalisierungsprozesse. Das ist brandgefährlich und Teil einer systematischen, digitalen Radikalisierung. Deshalb muss der Rechtsstaat alle Mittel ausschöpfen, um sogenannte ‚Attentäter-Fanszenen‘ auszurotten. Wir brauchen ein besseres Verständnis dieser Strukturen – und wir brauchen konkrete Maßnahmen, um diese Szenen konsequent aufzudecken. Attentäter dürfen bei uns niemals einen Heldenstatus erlangen“, so Minister Thomas Strobl. Dementsprechend hat die Innenministerkonferenz beschlossen, den gegenwärtigen Stand bei den Sicherheitsbehörden zur Erkennung, Überwachung und Bekämpfung der „Attentäter-Fanszene“ zu analysieren, bestehende Strukturen und Maßnahmen zu überprüfen sowie eine bundesweit abgestimmte „Best Practice“-Strategie zur Identifikation und Zerschlagung dieser Netzwerke zu erarbeiten.

Kinder und Jugendliche auf Gaming-Plattformen besser vor Extremisten schützen

Außerdem hat die Innenministerkonferenz auf Initiative von Innenminister Thomas Strobl einstimmig eine systematische Aufklärung über die Art und Weise, wie extremistische Gruppierungen oder Einzelpersonen in den Netzwerken operieren, beauftragt. Das umfasst eine Analyse extremistischer Rekrutierungsstrategien in sozialen Medien, Online-Foren und insbesondere in Gaming-Plattformen, die Überprüfung bestehender Strukturen und Maßnahmen zur Bekämpfung digitaler Radikalisierung, die Entwicklung von Best-Practice-Modellen zur Erkennung extremistischer Aktivitäten in digitalen Räumen, sowie die Erarbeitung von Handlungsvorschlägen für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Plattformbetreibern und Institutionen des Jugend- und Medienschutzes. Damit sollen Kinder und Jugendliche besser vor extremistischer Beeinflussung im digitalen Raum geschützt werden. „Kinder und Jugendliche verbringen heute ganz selbstverständlich einen erheblichen Teil ihrer Zeit online – in sozialen Netzwerken, auf Video-Plattformen, in Foren oder auf Gamingplattformen. Das ist Teil ihrer Lebenswelt. Freilich geraten sie dabei zunehmend auch in den Fokus extremistischer Akteure. Extremisten haben längst erkannt: Wer junge Menschen früh erreicht, wer sich unauffällig in ihre digitale Umgebung schleicht, der kann ganz subtil Einfluss nehmen. Diese Entwicklung bereitet mir zunehmend Sorgen. Wir können nicht weiter zuschauen, wie uns junge Menschen im Netz für die Demokratie verloren gehen, sich immer weiter radikalisieren, sogar gewalttätig werden“, besorgt sich Innenminister Thomas Strobl.

Ausfallsichere Kommunikation im Krisenfall sicherstellen – Satelliten-Infrastruktur stärken

Auf Vorschlag von Innenminister Thomas Strobl hat die Innenministerkonferenz zudem die Bedeutung und dringende Notwendigkeit einstimmig unterstrichen, den Aufbau einer resilienten und souveränen Satelliteninfrastruktur voranzutreiben und zu stärken. Dafür werden auch die Länder gebraucht. „Unsere digitale Sicherheit und Souveränität stehen mehr denn je auf dem Spiel – in Krisensituationen, wenn terrestrische Infrastrukturen versagen oder diese zerstört wurden, kann die Satelliteninfrastruktur unsere einzige funktionierende Kommunikationsmöglichkeit sein – und schon deshalb müssen wir hier unbedingt unabhängig werden. Europa muss lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Wir brauchen eigene und unabhängige Satelliten nicht nur – freilich auch – für die Innere Sicherheit. Die Flutkatastrophe im Ahrtal mit den furchtbaren Zerstörungen etwa hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Netze möglichst ausfallsicher zu gestalten. Dafür brauchen wir eine souveräne, resiliente, autonome und sichere Satelliteninfrastruktur – nur so können wir den Informationsfluss aufrechterhalten und unsere nationale sowie europäische Souveränität auch im Krisenfall wahren“, so Strobl.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 25

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: Illegales Kraftfahrzeugrennen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Samstagmorgen (21.06.2025) einen 30 Jahre alten Fahrer eines weißen BMW einer Verkehrskontrolle unterzogen, welcher sich mit einem 24 Jahre alten Fahrer eines schwarzen Mercedes ein Kraftfahrzeugrennen im Planie Tunnel geliefert haben soll. Die beiden Fahrzeuge waren gegen 02.00 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B27 vom Berliner Platz in Richtung Charlottenplatz nebeneinander unterwegs und konnten durch eine Polizeistreife angehalten werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Führerscheine beider Fahrer beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Prostituierte mutmaßlich vergewaltigt – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am späten Mittwochabend (18.06.2025) einen 34 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, eine 20 Jahre alte Frau in einem Bordell vergewaltigt zu haben. Der Tatverdächtige soll gegen 22.50 Uhr sexuelle Handlungen mit der 20-Jährigen vereinbart haben. Nachdem diese erbracht wurden, soll der 34-Jährige sie gewürgt, geschlagen und vergewaltigt haben. Der Frau gelang es, den Alarmknopf zu drücken. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hielt den Tatverdächtigen dann fest und übergab ihn den alarmierten Beamten. Die 20-Jährige erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige mit eritreischer Staatsangehörigkeit wurde am Donnerstag (19.06.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den 34-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Vaihingen: Spaziergängerin sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat in der Nacht zum Freitag (20.06.2025) an der Universitätsstraße eine 20 Jahre alte Spaziergängerin sexuell belästigt. Die 20-Jährige ging gegen 02.30 Uhr mit ihrem Hund spazieren, als sie den Mann an der Bushaltestelle Universität bemerkte. Er hatte seine Hose heruntergelassen, schaute in ihre Richtung und manipulierte an seinem Glied. Kurze Zeit später ging er in Richtung des Wohngebietes weg. Trotz sofortiger Fahndung gelang dem Unbekannten die Flucht. Er ist etwa 175 Zentimeter groß, rund 25 bis 30 Jahre alt und hat blonde Haare mit einem schrägen Pony. Zur Tatzeit trug er eine graue kurze Hose und einen türkisfarbenen Kapuzenpulli. Möglicherweise war er mit einem Fahrrad unterwegs. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: 86-Jährige in Stadtbahn gestürzt – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall hat sich am Donnerstagnachmittag (19.06.2025) eine 86 Jahre alte Frau in einer Stadtbahn der Linie U6 Richtung Feuerbach schwere Verletzungen zugezogen. Die Stadtbahn fuhr gegen 17.30 Uhr in die Stadtbahnhaltestelle Feuerbach ein und bremste aus bislang unbekannten Gründen stark ab. Die Seniorin wollte die Bahn verlassen, weshalb sie bereits stand und durch das Abbremsen stürzte. Hierbei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um die Schwerverletzte und brachten sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Auseinandersetzung im Straßenverkehr – Zeugen gesucht
Bei einer Auseinandersetzung in der Karl-Schurz-Straße hat sich am Mittwochabend (18.06.2025) ein 43 Jahre alter Fußgänger leichte Verletzungen zugezogen. Ein unbekannter Mercedes-Fahrer war gegen 19.50 Uhr in der Karl-Schurz-Straße Richtung Steubenstraße unterwegs, als der 43-Jährige die Fahrbahn auf Höhe der Klotzstraße mit einem Kinderwagen überquerte. Der Mercedes-Fahrer bremste stark ab, hupte und tat seinen Unmut über das Verhalten des Fußgängers kund. Anschließend soll er auf den Fußgänger zugefahren und ihn mit seiner Fahrzeugfront berührt haben, sodass er sich leichte Verletzungen zuzog. Der Fahrer des schwarzen Mercedes war etwa 70 Jahre alt, hatte grau-weiße Haare und trug ein dunkles Oberteil. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Lkw beschädigt beim Abbiegen Haus
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch (18.06.2025) im Bereich der Neckar- / Villastraße entstand ein Schaden von etwa 18.000 Euro. Ein 40-jähriger Fahrer eines Lkw mit Auflieger war gegen 13.20 Uhr von der Villastraße nach rechts in die Neckarstraße eingebogen und unterschätzte hierbei die Ausmaße seines Vehikels. Während des Abbiegevorgangs blieb der Auflieger an einer Hausecke hängen und geriet dadurch in Schräglage, sodass mehrere Reifen in der Luft hingen. Zur Bergung des Verunfallten musste sowohl die Feuerwehr, als auch ein Abschleppunternehmen mit schwerem Gerät tätig werden. Der Bereich um die Unfallstelle war sowohl für den Stadtbahnverkehr, als auch für den Individualverkehr gesperrt. Die Aufhebung aller Sperrungen erfolgte gegen 17.20 Uhr.

Stuttgart-West: Pkw von der Fahrbahn abgekommen
Drei verletzte Personen sowie zirka 40.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochabend (18.06.2025) im Bereich der Bergheimer Steige ereignet hat. Ein 18 Jahre alter BMW-Fahrer war gegen 21.00 Uhr vom Schloss Solitude in Richtung Bergheimer Steige unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der BMW kam von der Straße ab, touchierte ein Verkehrsschild und kollidierte in der Folge mit einem Baum. Der 18-jährige Fahrer sowie ein 18-jähriger Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen, ein 18-jährige Beifahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer. Rettungskräfte verbrachten die Verletzten zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser. Der BMW-Lenker musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde einbehalten.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Mehrere Verletzte nach Brand in Wohnhaus
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bottroper Straße ist am Dienstagabend (17.06.2025) ein Feuer ausgebrochen und hat einen Schaden von rund 150.000 Euro verursacht. Eine Bewohnerin entdeckte gegen 23.45 Uhr den Brand und wählte den Notruf. Die Rettungskräfte evakuierten daraufhin mehrere Bewohner und löschten das Feuer. Vier Personen erlitten mutmaßlich eine Rauchgasintoxikation und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Stuttgart-Sillenbuch: Pedelec-Fahrer lebensgefährlich verletzt – Zeugen gesucht
Ein 53 Jahre alter Pedelec-Fahrer ist am Dienstag (17.06.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Mittleren Filderstraße lebensgefährlich verletzt worden. Eine 34 Jahre alte Frau war gegen 07.35 Uhr mit ihrem Opel Corsa in der Mittleren Filderstraße Richtung Birkach unterwegs. Auf Höhe des Wellingweges soll die 53-Jährige den Pedelec-Fahrer überholt haben. Dabei soll es zum Kontakt zwischen dem Opel und dem Pedelec gekommen sein, so dass der 34-Jährige stürzte. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Stadtgebiet: Suche erfolgreich – Vermisste 22-Jährige gefunden
Polizeibeamte haben in der Nacht zum Mittwoch (18.06.2025) die seit 12.06.2025 vermisste 22 Jahre alte Frau aus Kaltental (wir berichteten) gefunden. Nach dem Hinweis einer Zeugin aus der Schönbuchstraße, bei der die Vermisste gegen 21.40 Uhr geklingelt hatte, ergaben weitere Ermittlungen, dass sich die 22-Jährige in einem Waldstück zwischen Rohr und Oberaichen aufhalten könnte. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber und Suchhunde der Rettungshundestaffel des DRK eingesetzt waren, fanden Einsatzkräfte die Frau gegen 01.35 Uhr im Wald zwischen der Schönbuchstraße, der Autobahn und der Gäubahnstrecke und nahmen sie in Gewahrsam. Rettungskräfte brachten sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Degerloch: Mit mutmaßlich gefälschtem Ausweis unterwegs – Tatverdächtigen festgenommen
Beamte der Verkehrspolizei haben am Montag (16.06.2025) an der Straße Obere Weinsteige einen 25 Jahre alten Mann festgenommen, der mit einem gefälschten Ausweis unterwegs gewesen sein soll. Die Beamten kontrollierten gegen 16.15 Uhr einen Opel. Einer der Mitfahrer wies sich mit einem mutmaßlich gefälschten Ausweis aus. Die Beamten erkannten die Fälschung und nahmen den Mann fest. Der mutmaßlich aus der Türkei stammende Mann wird im Laufe des Dienstags (17.06.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Süd: 22-Jährige vermisst – Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Aufenthaltsort einer vermissten 22-jährigen Frau. Die 22-Jährige verließ am 12.06.2025, gegen 19.00 Uhr ihren Wohnsitz in Stuttgart-Kaltental und ist seither unbekannten Aufenthalts. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich krankheitsbedingt in einer hilflosen Lage befindet. Bisherige Ermittlungen der Polizei führten nicht zum Auffinden der Vermissten. Aufgrund der Ermittlungen der Kriminalpolizei könnte sie sich auch in Österreich im Bereich Hopfgarten bei Kufstein oder in Bayern im Bereich des Bärnsees bei Aschau aufhalten. Sie ist schlank, zirka 170 Zentimeter groß und hat dunkelbraune, glatte, schulterlange Haare. Bei ihrem Verschwinden trug sie eine blauweiß gemusterte Sommerhose mit maritimem Muster sowie ein helles T-Shirt, rosafarbene Badeschlappen und weiße Socken. Sie ist möglicherweise mit einem hellblauen Mountainbike der Marke Merida unterwegs. Die Polizei bittet Zeugen, welche die Vermisste gesehen haben oder Hinweise zum Aufenthaltsort der 22-Jährigen geben können, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0711/8990-5778 zu melden.

Stuttgart-Ost: Nach Autokorso – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Sonntag (15.06.2025) mehrere Fahrer von Fahrzeugen kontrolliert, die an einem Autokorso von der Heilbronner Straße bis nach Wangen beteiligt gewesen sein sollen. Ein Zeuge meldete gegen 17.45 Uhr mehrere Fahrzeuge, die in einem Korso auf der Bundestraße 10/27 aus Ludwigsburg in Richtung Stuttgart fuhren. Anlass hierfür soll eine Hochzeit gewesen sein. Die beteiligten Fahrer sollen mehrere Verstöße begangen haben. Die alarmierten Beamten kontrollierten den Korso auf der Bundesstraße 10, als er auf Höhe Wangen war und nahmen die Ermittlungen auf. Zeugen und vor allem Verkehrsteilnehmer, die gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903700 beim Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: 51-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am Samstagabend (14.06.2025) im Bereich der Straße Veielbrunnenweg eine 51 Jahre alte Frau sexuell belästigt. Diese befand sich gegen zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr im Veielbrunnenweg in Begleitung einer Freundin. Die beiden Frauen wurden von zwei unbekannten Männern angesprochen und einer küsste die 51-Jährige gegen ihren Willen. Der Unbekannte lies zunächst aufgrund verbaler und körperlicher Gegenwehr der Frau von ihr ab. Als die 51-Jährige später alleine ihres Weges ging kam der Unbekannte erneut auf sie zu und küsste sie erneut. Die Frau rannte davon und der Unbekannte flüchtete Richtung Daimlerstraße. Der Täter war zirka 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte einen hellen Schnauzbart. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Hose und eine schwarze Baseballkappe. Seine Begleitung war etwa 175 bis 180 Zentimeter groß. Dieser trug grüne Kleidung und hatte einen dunklen Vollbart. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei Stuttgart zu melden.

Stuttgart-Fasanenhof: Pkw überschlagen – Zwei Leichtverletzte
Rund 40.000 Euro Sachschaden und zwei leicht verletzte Personen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagmittag (15.06.2025) auf der Heigelinstraße ereignet hat. Ein 20-Jahre alter Fahrer eines Hyundai fuhr gegen 14.10 Uhr auf Heigelinstraße in Fahrtrichtung Kreisverkehr zur Schelmenwasenstraße. Beim Fahrstreifenwechsel vom rechten auf dem linken Fahrstreifen übersah er einen neben ihm fahrenden 50-jährigen Skoda-Fahrer und stieß mit ihm zusammen. Bei dem Zusammenstoß überschlug sich der Skoda und blieb auf dem Dach liegen. Beide beteiligten Fahrzeuglenker erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 25

Quelle: ots

Esslingen: Diebe suchen Hochschule auf
Das Polizeirevier Esslingen ermittelt derzeit gegen einen oder mehrere unbekannte Täter, die bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Hochschule Esslingen in der Kanalstraße drei Lebensmittelautomaten aufgebrochen haben. Im Zeitraum von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 7 Uhr wurden ein Snack-, ein Kaffee- und ein Getränkeautomat mittels unbekanntem Werkzeug aufgebrochen und das darin befindliche Münzgeld in bislang nicht bekannter Höhe entwendet. Der an den Snackautomaten entstandene Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die Spurensicherung erfolgt durch Spezialisten der Kriminalpolizei.

Dettingen unter Teck: Betrunken mit E-Scooter gefahren
In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnte ein erheblich betrunkener E-Scooter-Fahrer auf der Gutenberger Straße zwischen Owen und Dettingen u. T. durch die Polizei kontrolliert und anschließend aus dem Verkehr gezogen werden. Gegen 0.20 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kirchheim ein 35-jähriger E-Scooter-Fahrer aufgefallen, der deutliche Schlangenlinien fuhr und daher einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Ein im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bei dem 35 Jahre Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Alkoholbeeinflussung von deutlich über einem Promille. Da zudem noch der Verdacht einer Drogenbeeinflussung im Raum stand, sollte bei dem 35-Jährigen im weiteren Verlauf eine Blutprobe entnommen werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens mussten dem 35-Jährigen hierfür noch an der Kontrollörtlichkeit Handschellen angelegt werden. Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle wurde zudem festgestellt, für den E-Scooter bereits seit längerem kein Versicherungsschutz mehr bestanden hatte. Somit sieht der E-Scooter-Fahrer nun Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz entgegen. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er sich dann ohne Fahrzeug auf den Nachhauseweg begeben.

Esslingen am Neckar: Busch in Brand geraten
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Freitagabend in den Rohrackerweg nach Esslingen-Berkheim ausgerückt. Gegen 18 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle mitgeteilt, dass dort ein Busch in Brand geraten sei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, versuchte der 59-jährige Grundstücksinhaber bereits, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen. Das Feuer hatte jedoch schon teilweise auf das Vordach des Wohnhauses und die Eingangstür übergegriffen. Die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen vor Ort war, konnte die Flammen vollständig löschen und somit ein vollständiges Übergreifen auf das Gebäude verhindern. Ersten Erkenntnissen zu Folge war der Busch während Unkrautvernichtungsarbeiten mit einem Gasbrenner in Brand geraten. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug vor Ort, verletzt wurde jedoch niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 7.000 Euro. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bissingen an der Teck: Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten
Zehn verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von circa 30.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am späten Freitagabend auf der Kreisstraße 1250 ereignet hat. Gegen 21.20 Uhr befuhr ein 21-Jähriger mit seinem VW Transporter die K1250 aus Richtung Ochsenwang kommend und wollte an der Einmündung zur K1252 nach links in Richtung Nabern abbiegen. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines aus Richtung Nabern kommenden VW Caddy, woraufhin es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Durch den Aufprall wurde der VW Caddy auf die Gegenfahrbahn abgewiesen, wo er noch mit dem auf der Linksabbiegespur wartenden VW Golf einer 21-Jährigen zusammenstieß. Der Unfallverursacher und dessen 20-jähriger Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu. Der 38-jährige Lenker des VW Caddy, welcher zum Unfallzeitpunkt mit insgesamt sechs Personen besetzt war, erlitt schwere Verletzungen. Die 36-jährige Beifahrerin sowie vier Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren wurden leicht verletzt. Ebenfalls leichte Verletzungen zog sich die Lenkerin des VW Golf sowie deren 19-jähriger Beifahrer zu. Alle Beteiligten wurden durch den Rettungsdienst nach medizinischer Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Verlauf der Unfallaufnahme konnten beim Unfallverursacher Hinweise auf einen vorangegangenen Alkoholkonsum erlangt werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille, weshalb im Anschluss eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des 21-Jährigen beschlagnahmt wurde. Alle drei Fahrzeuge wurden durch den Unfall so stark beschädigt, dass diese nicht mehr fahrbereit waren und durch Abschleppdienste geborgen werden mussten. Neben der Feuerwehr, welche mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften an der Unfallstelle eingesetzt war, erforderten ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn den Einsatz der Straßenmeisterei Kirchheim unter Teck, welche die Reinigung vornahm. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die anschließenden Reinigungsarbeiten musste die K1250 bis gegen 01.15 Uhr voll gesperrt werden.

Leinfelden-Echterdingen: Parfum von hohem Wert geraubt (Zeugenaufruf)
Parfum im Wert von mehreren hunderttausend Euro ist in der Nacht zum Freitag aus einem Lkw geraubt worden. Ein 38-Jähriger parkte in der Zeit von 22.30 Uhr bis 7.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz Schmellbachtal neben der L 1192 zwischen Oberaichen und Stuttgart-Rohr nahe der Autobahn A 8. Bislang unbekannte Täter brachen in dem Zeitraum gewaltsam den Auflieger des Sattelzugs auf und nahmen fast die gesamte Ladung an hochwertigem Parfum mit. Der Fahrer hatte die Nacht in der Fahrerkabine verbracht. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet dringend unter Telefon 0711/3990-0 um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Parkplatzes nahe der Betriebsausfahrt der Autobahn gemacht haben. Zum Abtransport müssen ein oder mehrere größere Fahrzeuge verwendet worden sein. Weiterhin werden Hinweise zum Verbleib der mehrere Dutzend Paletten umfassenden Beute erbeten.

Beuren: Von der Fahrbahn abgekommen
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache ist es am Donnerstagnachmittag auf der L 1210 bei Beuren zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 38-Jährige war gegen 15.25 Uhr auf der Landstraße vom Tunnel herkommend in Richtung Owen unterwegs. Kurz nach dem Ortsende kam die Frau nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und blieb im Grünstreifen stehen. Zeugen sowie eine unmittelbar danach eintreffende Polizeistreife leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Nachfolgend musste die Frau mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden. Es war geringer Sachschaden entstanden. Zur Unterstützung war die Feuerwehr ebenfalls an die Unfallstelle ausgerückt.

Esslingen: Drei Biker bei Verkehrsunfall verletzt
Drei Motorradfahrer sind bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Römerstraße verletzt worden. Gegen 19.40 Uhr befuhr eine vierköpfige Biker-Gruppe die Straße in Richtung Segelflugplatz. Im Bereich eines Reitvereins wollte ein vorausfahrender Pkw nach links auf das Grundstück abbiegen und bremste verkehrsbedingt. Den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge fuhr die an dritter Stelle fahrende 25-Jährige daraufhin mit ihrer KTM auf die davorfahrenden KTM-Lenker im Alter von 21 und 24 Jahren auf, die den langsamer werdenden Pkw bemerkt und rechtzeitig gebremst hatten. Infolge der Kollision zog sich die 25-Jährige nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auch die beiden vorausfahrenden KTM-Lenker wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus transportiert. Ihre Zweiräder blieben fahrbereit. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Filderstadt: Zeugen zu gefährlicher Fahrweise gesucht
Wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt das Polizeirevier Filderstadt seit Mittwochnachmittag gegen eine 78 Jahre alte Frau. Diese war gegen 14.50 Uhr mit einem schwarzen BMW von Sielmingen in Richtung Bonlanden unterwegs. Zeugenangaben zufolge soll sie dabei etwa in der Mitte der beiden Fahrspuren gefahren sein, sodass offenbar mehrere Verkehrsteilnehmer dem BMW ausweichen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die 78-Jährige konnte in der Ortsmitte von Bonlanden einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dabei bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Die BMW-Fahrerin musste in der Folge eine Blutprobe abgeben. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder eventuell durch die Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/7091-3 zu melden.

Lenningen: Motorradfahrer gestürzt
Mit Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes musste ein gestürzter Motorradfahrer am Donnerstagnachmittag in eine Klinik gebracht werden. Der 20-Jährige befuhr gegen 17.20 Uhr mit seiner Kawasaki die B 465 von Gutenberg herkommend in Richtung Schlatterhöhe. Nach der letzten 180°-Kurve kam er vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Biker streifte mit seinem Motorrad im Anschluss zunächst an der Leitplanke entlang, fuhr danach einen großen Bogen über die angrenzende Wiese und geriet anschließend auf die Straße zurück. Dort stürzte der Biker von seiner Kawasaki und rutschte noch etwa 15 Meter über die Fahrbahn. Der junge Mann wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Der Schaden an dem Motorrad wird auf 4.000 Euro geschätzt.

Nürtingen: Radfahrerin gestürzt
Mit schweren Verletzungen musste eine gestürzte Radfahrerin am Donnerstagnachmittag in eine Klinik gebracht werden. Die 66-Jährige befuhr gegen 14.20 Uhr mit ihrem Pedelec die Nürtinger Stadtbrücke vom Hallenbad herkommend auf dem linksseitigen Gehweg. Am Ende der Brücke wollte sie vor dem dortigen Kreisverkehr den Fußgängerüberweg überqueren. Hierbei stieß sie gegen den hohen Bordstein und stürzte von ihrem Rad. Die Verunglückte wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht.

Kirchheim unter Teck / Nabern: Unglückliche Landung von Leichtflugzeug
Am Mittwochnachmittag hat ein Flugunfall zu einem Polizeieinsatz geführt. Ein 74-jähriger Pilot meldete gegen 14.20 Uhr über das Polizeirevier Kirchheim, dass er mit seinem Ultraleichtflugzeug, Typ Aeropro, über die Landebahn auf dem Flugplatz Nabern hinaus in ein dortiges Maisfeld geraten sei. Glücklicherweise blieben sowohl er, als auch seine 49-jährige Begleiterin unverletzt. Am Flugzeug selbst entstand augenscheinlich am Propellerbereich ein Sachschaden, der auf circa 2.000 Euro geschätzt wird. Weiterhin wurde durch das Flugzeug Flurschaden an einem Maisfeld und einem Kartoffelacker verursacht.

Ostfildern: Zündelnde Jungs setzen Heu in Brand
Zündelnde Jungs haben am späten Dienstagnachmittag für einen Einsatz der Rettungskräfte im Scharnhauser Park gesorgt. Die 13 und 14 Jahre alten Buben waren gegen 17.30 Uhr im Bürgerpark im Bereich der Edith-Stein-Straße unterwegs. Ersten Ermittlungen nach entzündete der 14-Jährige mit einem Feuerzeug abgemähtes Gras, das zur Trocknung noch ausgebreitet war. Hierdurch geriet eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern unkontrolliert in Brand. Eigene Löschversuche der Jungs blieben zunächst erfolglos. Erst der Feuerwehr, die mit 32 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ausrückte, gelang es, die Flammen schnell zu löschen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.

Neuffen: Mann erleidet schwere Brandverletzungen
Mit schweren Brandverletzungen musste ein junger Mann am Dienstag mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der 19-Jährige wollte kurz nach 17.30 Uhr eine Efeuhecke in einem Garten im Uracher Weg in Neuffen entfernen. Hierzu schüttete der Heranwachsende Benzin über die Pflanzen und zündete sie an. Fatalerweise entzündete sich hierbei der in der Nähe stehende Benzinkanister und explodierte im Anschluss. Durch die Flammen zog sich der junge Mann so schwere Verletzungen zu, dass er nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus geflogen wurde. Zuvor wurde durch eine unmittelbar nach dem Unglück eintreffende Polizeistreife Erste Hilfe geleistet. Die sofort verständigte Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen und ein Übergreifen auf Wohnhäuser vermeiden.

Lenningen: Motorradfahrer in Pfulbkurve verunglückt
Ein gestürzter Motorradfahrer musste am Montagnachmittag in eine Klinik gebracht werden. Der 18-Jährige war gegen 15 Uhr mit einer Honda auf der L 1212 von der B 465 herkommend in Richtung Schopfloch unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve brach ihm aus bislang ungeklärter Ursache das Hinterrad aus. Im Anschluss verlor der Biker die Kontrolle über seine Maschine, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte im angrenzenden Grünstreifen. Der Verunglückte wurde mit vermutlich leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Der Schaden an seinem Motorrad beträgt zirka 500 Euro.

Nürtingen: Unfall mit Rettungswagen
Ein Schaden in Höhe von etwa 35.000 Euro ist bei einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen auf Einsatzfahrt am Montagmittag in Nürtingen entstanden. Eine 44-Jährige war gegen 13.25 Uhr mit einem Tesla auf der Neuffener Straße vom Amtsgericht herkommend unterwegs. Auf Höhe der Eugenstraße kam es zur Kollision mit dem von rechts, von der Rettungswache kommenden Rettungswagen einer 25 Jahre alten Frau, die mit eingeschalteten Sondersignalen zu einem Notfall fuhr. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Leinfelden-Echterdingen: Pfefferspray in Bus versprüht
Jugendliche haben mutmaßlich Pfefferspray am Montagabend in einem Linienbus in Echterdingen versprüht. Die Unbekannten versprühten kurz nach 19.30 Uhr im fahrenden Bus kurz vor der Haltestelle Stadionstraße Pfefferspray und verließen an der Haltestelle schlagartig das Fahrzeug. Im Anschluss rannten sie in Richtung Hauptstraße davon. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten sie unerkannt entkommen. Im Bus klagten vier Fahrgäste über Atemwegsreizungen. Eine Behandlung durch den vorsorglich angefahrenen Rettungsdienst war nicht notwendig.

Flughafen Stuttgart: Rauchentwicklung in Terminal-Restaurant
Zu einer Rauchentwicklung in einem Restaurant im Terminal 1 sind Feuerwehr und Polizei am Montagvormittag ausgerückt. Gegen 10.10 Uhr war die Flughafenfeuerwehr alarmiert worden, nachdem im Ofen des Restaurants befindliche Speisen kurzzeitig zu brennen begonnen hatten. Ein Mitarbeiter löschte die Flammen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge sammelte sich der entstandene, heiße Qualm anschließend in den Abluftrohren, wo er Ablagerungen erhitzte, die für die Rauchentwicklung sorgten. Die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften anrückte, kümmerte sich um die Abluftanlage und lüftete das Restaurant. Hierzu wurde das Terminal 1 in den Bereichen rund um den betroffenen Laden gesperrt. Verletzt wurde niemand. Sachschaden entstand nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Plochingen: Vor vorbeifahrendem Zug entblößt
Ein 60-Jähriger hat sich am Sonntagabend in der Filsallee vor einem vorbeifahrenden Zug entblößt. Kurz vor 18 Uhr verständigte eine Passagierin des Zugs die Polizei, nachdem sie einen Mann auf einem dortigen Parkplatz bemerkt hatte, der sich unbekleidet in Richtung einer in Richtung Stuttgart vorbeifahrenden Bahn gewandt hatte. Vor Ort trafen die alarmierten Einsatzkräfte auf den 60-Jährigen, dessen Aussehen der abgegebenen Personenbeschreibung entsprach. Dieser wurde einer Personenkontrolle unterzogen und sieht nun einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Nürtingen: Unfall mit verletztem Radfahrer
Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes hat ein Radfahrer beim Sturz von seinem Pedelec am Sonntagnachmittag erlitten. Der 74-Jährige war gegen 14.50 Uhr in der Nürtinger Robert-Mayer-Straße unterwegs und wollte mit seinem Fahrrad von der Fahrbahn auf den Gehweg fahren. Aufgrund eines Fahrfehlers stürzte der Senior zu Boden und verletzte sich so schwer, dass er mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden musste. Der Schaden an seinem Pedelec beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Filderstadt: Betrunkener Pkw-Lenker verursacht schadensträchtigen Unfall
Einen Schaden in Höhe von zirka 60.000 Euro hat ein betrunkener Pkw-Lenker bei einem Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen verursacht. Der 35-Jährige befuhr kurz vor vier Uhr mit einer Mercedes-Benz C-Klasse die Fabrikstraße in Bonlanden bergabwärts. Auf Höhe eines Zweiradhändlers kam er mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die Wand einer dortigen Garage und prallte gegen sechs geparkte Motorroller. Da der Unfallverursacher sich leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde er vom Rettungsdienst versorgt. Weiterhin war die Feuerwehr zur Unterstützung vor Ort gekommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine Alkoholfahne bei dem Fahrer fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von deutlich über drei Promille. Nach der fälligen Blutentnahme musste der Mann seinen Führerschein aushändigen.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 25

Quelle: ots

Sindelfingen: Brand eines Mehrfamilienhauses
Am Samstag gegen 11:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Balkonbrand in die Kruppstraße in Sindelfingen-Darmsheim gerufen. Das Feuer, welches sich mutmaßlich auf dem Balkon im Obergeschoss entzündete und von dort auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses ausbreitete, konnte von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Das Wohnhaus war nach dem Löschangriff nur noch teilweise bewohnbar. Die betroffenen Personen kamen bei Bekannten und Verwandten unter. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit starken Kräften vor Ort. Auch vom Polizeirevier Sindelfingen waren insgesamt sechs Streifenfahrzeuge eingesetzt. Der Sachschaden am Gebäude wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Grafenau: Pkw fängt nach Unfall Feuer
Ein 20 Jahre alter BMW-Lenker fuhr am frühen Freitag (20.06.2025), gegen 3.15 Uhr die Landesstraße 1182 von Sindelfingen-Darmsheim kommend in Richtung Döffingen entlang. Mutmaßlich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der BMW in einem Kurvenbereich ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Nachdem es einen Baum touchierte, blieb das Fahrzeug in einer Böschung schließlich stehen und begann zu qualmen. Der 20-Jährige konnte sich selbstständig aus dem BMW befreien, ehe dieser Flammen fing. Der Rettungsdienst brachte den jungen Mann mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.

Böblingen: Unbekannte versuchen Zigarettenautomaten aufzubrechen
Am Freitagmorgen (20.06.2025) gegen 04.25 Uhr alarmierte ein Anwohner der Bussardstraße in Böblingen die Polizei, nachdem er festgestellt hatte, dass drei bislang noch unbekannte Personen versuchten einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren daraufhin den Tatort an. Währenddessen ergriffen die Täter die Flucht in Richtung Murkenbachweg. Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Am Zigarettenautomat, der lediglich beschädigt, aber nicht aufgebrochen wurde, entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Böblingen zu melden.

Deckenpfronn: Kraftstoffspur führt zu zwei Unfällen
Das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0 oder E-Mail: [email protected], ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der am Dienstagnachmittag (17.06.2025) vermutlich beim Befahren des Kreisverkehrs der Bundesstraße 296, der Landesstraße 1357 und der Kreisstraße 1075 Kraftstoff bei Deckenpfronn verloren hat. Ein 57- und ein 24 -Jähriger hatten die Spur bemerkt und gegen 16.35 Uhr im Bereich des Kreisverkehrs angehalten, um die Polizei zu informieren. Während sich die beiden Männer vor Ort befanden, kam zunächst ein noch unbekannter Radfahrer ins Rutschen und stürzte. Der Mann verließ den Unfallort noch bevor die Polizei eingetroffen war, könnte sich aber Verletzungen zugezogen haben. Kurz darauf wollte eine 61 Jahre alte Roller-Fahrerin den Kreisverkehr befahren. Auch sie stürzte, nachdem ihr Zweirad ins Rutschen gekommen war. Die Frau erlitt vermutlich leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden am Roller wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und den Reinigungs- bzw. Streumaßnahmen musste der Verkehr durch die Polizei geregelt werden. Die Polizei bittet nun zum einen den gestürzten Radfahrer sich zu melden und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verursacher der Kraftstoffspur geben können.

Weil der Stadt: Zeugen zu Verkehrsunfall mit einer schwer und einer leicht verletzten Person gesucht
Am Dienstagabend (17.06.2025) gegen 23:40 Uhr verunfallte ein Leichtkraftrad auf dem Sägewerk in Weil der Stadt. Das mit zwei Personen besetzte Leichtkraftrad war auf Höhe der Unterführung der Bundesstraße 295, aus Richtung Leonberger Straße kommend, in einer Linkskurve aus noch unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem es über einen Bordstein und kurzzeitig über den Gehweg fuhr, prallte es gegen eine Betonwand. Anschließend wurde das Leichtkraftrad wieder auf die Fahrbahn abgewiesen und die beiden Personen stürzten zu Boden. Hierbei erlitt ein 24-jähriger Mann schwere und ein 21-jähriger Mann leichte Verletzungen. Beide Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Wer zum Unfall das Leichtkraftrad lenke und wer als Sozius auf dem Zweirad saß, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Beide Personen trugen zum Unfallzeitpunkt keinen Helm. Weder der 21-jährige noch der 24-jährigen Mann sind im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis, zudem war das Leichtkraftrad nicht zugelassen. Des Weiteren konnte bei beiden Personen Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter bestellt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Renningen: 34-jähriger alkoholisiert an Unfallflucht beteiligt
Am Mittwochmorgen (18.06.2025) gegen 00:25 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 464 bei Renningen ein Verkehrsunfall. Zeugen meldeten der Polizei, dass auf der B 464 von Magstadt kommend in Richtung Renningen ein Pkw in einem Grünstreifen neben der Fahrbahn stehen soll. Nachdem die Zeugen den Fahrer ansprachen, soll dieser signalisiert haben, dass er unverletzt sei. Kurz danach flüchtete er unerkannt zu Fuß über die Felder. Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sindelfingen stellte vor Ort fest, dass der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Fahrer eines Mercedes zunächst im Bereich einer Bahnbrücke mit einem zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen installierten Anpralldämpfer kollidierte und sein Fahrzeug anschließend nach rechts abgewiesen wurde. Hierbei überfuhr der Mercedes folglich einen Bordstein und geriet in eine Senke neben der Fahrbahn. Mutmaßlich platze hierbei der hintere rechte Reifen seines Fahrzeugs und die Fahrerseite zersprang. Nach rund 90 Metern endete seine Fahrt im Grünstreifen. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen stellte eine Streifenwagenbesatzung kurze Zeit später den 34-jährigen mutmaßlichen Fahrer unweit seiner Wohnanschrift fest. Während die Beamten den Mann kontrollierten, nahmen sie bei ihm Alkoholgeruch wahr. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Der 34-Jährige musste sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde darüber hinaus beschlagnahmt. Der am PKW entstandene Sachschaden wurde auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Sindelfingen: Pedelec-Fahrer bei Verkehrsunfallflucht schwer verletzt – Zeugen gesucht
Zu einem Verkehrsunfall, der bereits am Freitag (13.06.2025) gegen 07:30 Uhr in der Lindenstraße in Sindelfingen einen schwerverletzten Zweiradfahrer zur Folge hatte, sucht die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg noch Zeugen. Ein 77-jähriger Pedelec-Lenker befuhr aus Richtung Rudolph-Harbig-Straße kommend die Lindenstraße in Richtung Fronäckerstraße. Hier kam ihm in der, durch Verkehrszeichen geregelte, Anliegerstraße ein bislang noch unbekannter Fahrzeuglenker entgegen. Im Begegnungsverkehr kam es dann zu einem mutmaßlich seitlichen Kontakt zwischen dem Pkw und dem Pedelec, wodurch der 77-Jährige von seinem Zweirad zu Boden stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Der unbekannte Fahrzeuglenker entfernte sich im Anschluss an den Verkehrsunfall unerlaubt vom Unfallort. Ein hinzugerufener Rettungsdienst brachte den gestürzten Senior in ein Krankenhaus. Zeugen, die Angaben zu dem verantwortlichen Fahrzeugführer oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich unter der Tel. 0711 6869-0 zu melden.

Sindelfingen-Maichingen: ungebetener nächtlicher Besuch in der Stuttgarter Straße
Der Polizeiposten Maichingen ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Täter, der am Montagnacht (16.06.2025) in einem Garten in der Stuttgarter Straße sein Unwesen trieb. Kurz vor Mitternacht vernahm eine Anwohnerin seltsame Geräusche aus ihrem Garten. Vermutlich durchsuchte der Unbekannte gerade einen Schuppen nach Stehlenswertem. Die Frau rief dem Unbekannte zu und drohte ihm die Polizei zu rufen, worauf dieser die Flucht ergriff. Es soll sich um einen etwa 35 Jahre alten Mann gehandelt haben, der circa 175 bis 180 cm groß und dünn ist. Er dürfte dunkle Kleidung getragen und einen Rucksack mit auffällig breiten Schultergurten mitgeführt haben. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 20405-0 oder per E-Mail: [email protected] bei der Polizei zu melden.

Leonberg-Eltingen: Treppenabgang mit Straße verwechselt
Eine 56 Jahre alte, ortsunkundige Frau war am Montagvormittag (16.06.2025), gegen 11.30 Uhr, im Bereich der Neuköllner Straße in Eltingen in einen Unfall verwickelt. Vermutlich verwechselte die Dacia-Fahrerin einen Treppenabgang auf Höhe der Volkshochschule mit einer Straße und fuhr die Treppen hinunter. Der PKW setzte schließlich mit dem Unterboden auf, so dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Der Dacia, an dem ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro entstand, musste abgeschleppt werden.

A81 Leonberg: Fahrzeugbrand im Engelbergtunnel führt zu Stau
Auf den Bundesautobahnen 8 und 81 rund um den Engelbergtunnel kam es am Montagnachmittag (16.06.2025) zu Staus, nachdem ein Fahrzeug zu brennen begonnen hatte, was eine Tunnelsperrung zur Folge hatte. Gegen 15.50 Uhr bemerkten ein 37-jähriger VW-Lenker und seine 32 Jahre alte Beifahrerin, die sich gerade im Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart befanden, dass Rauch aus der Lüftung des PKW hervorquoll. Hierauf stoppten sie den PKW und stiegen aus. Zufällig befanden sich Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landeskriminalamts BW vor Ort, die sofort begannen, mit mitgeführten Feuerlöschern den Fahrzeugbrand zu löschen. Gegen 16.15 Uhr war der Brand bereits gelöscht. Nahezu zeitgleich stürzte ein 62 Jahre alter Motorradfahrer, der sich im Stau hinter dem Fahrzeugbrand befand. Vermutlich war ein medizinisches Problem ursächlich für diesen Unfall. Nachdem die alarmierte Feuerwehr und die Polizei die jeweiligen Überprüfungen durchgeführt hatten, konnte die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Heilbronn gegen 16.40 Uhr frei gegeben werden. Im Anschluss erfolgte Schritt für Schritt auch die Freigabe der Tunnelröhre in Richtung Stuttgart. Der Fahrstreifen, auf dem sich der VW und das Motorrad befanden, mussten noch gesperrt bleiben, bis die Fahrzeuge abgeschleppt worden waren. Gegen 19.30 Uhr war der polizeiliche Einsatz beendet. Verletzte gab es keine. Der Motorradfahrer wurde jedoch vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die durch den Brand und den Unfall entstandenen Sachschäden stehen derzeit noch nicht fest.

Böblingen: PKW verliert Anhänger – Unfall mit Leichtverletzten
Am Samstagnachmittag (14.06.2025) ereignete sich in der Hanns-Klemm-Straße in Böblingen ein Unfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Ein 33 Jahre alter Mann befuhr mit einem Peugeot mit Anhänger die Hanns-Klemm-Straße aus Richtung Schickardstraße kommend. Die Straße führt zunächst über die Bundesstraße 464 und kreuzt dann ein Bahngleis. Im dortigen Bereich löste sich aus bislang unbekannter Ursache der Anhänger vom Peugeot und kollidierte mit einem Fiat, der in entgegengesetzte Richtung unterwegs war. Der 66-jährige Fahrer des Fiat und die 44 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 6.500 Euro belaufen. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 44-Jährige das PKW-Anhänger-Gespann gefahren haben dürfte, ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Die Ermittlungen dauern an.

Böblingen: Verdacht auf illegales Kraftfahrzeugrennen
Ein 18 Jahre alter Mercedes-Lenker fuhr am Samstag (14.06.2025), gegen 23.00 Uhr die Calwer Straße in Richtung Dagersheim entlang. Mutmaßlich, da er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, verlor er beim Versuch, nach links in die Hans-Klemm-Straße abzubiegen die Kontrolle über das Fahrzeug. Der 18-Jährige kam schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Gartenmauer. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 6.000 Euro belaufen.
Im Zuge der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der Mercedes-Lenker gemeinsam mit einem weiteren Pkw-Lenker unterwegs gewesen sein könnte. Beide könnten sich ein illegales Kraftfahrzeugrennen geliefert haben.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Böblingen zu melden.

Gäufelden-Öschelbronn: weiterer Brand in der Mötzinger Straße
Nachdem es bereits am Samstag (14.06.2925) gegen 15.20 Uhr im Bereich eines Sport- und Freizeitgeländes in der Mötzinger Straße in Öschelbronn gebrannt hat, waren Feuerwehr und Polizei am Sonntag gegen 18.20 Uhr dort erneut im Einsatz. Nahe dem Waldkindergarten hatten zwei Baumstümpfe Feuer gefangen, die die Einsatzkräfte der Feuerwehr zügig löschen konnten. Darüber hinaus lagen drei Brutkästen am Boden. Möglicherweise haben bislang unbekannte Täter auf dem Gelände randaliert und die Stümpfe angezündet. Die Ermittlungen hierzu und auch, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen vom Wochenende besteht, dauern an. Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich an den Polizeiposten Gäu, Tel. 07032 95491-0 oder E-Mail: [email protected].

Gärtringen: Tatverdächtigen nach Einbruch in Wohnhaus auf frischer Tat ertappt
Der Anruf eines Anwohner brachte Einsatzkräfte des Polizeireviers Herrenberg am frühen Sonntagmorgen (03.50 Uhr) auf die Spur von sechs jungen Männern, die verdächtigt werden, in ein Wohnhaus in der Wilhelmstraße in Gärtringen eingebrochen zu sein. Dem Anwohner war zunächst der Schein von Taschenlampen in einem Haus in der Nachbarschaft aufgefallen, worauf er die Polizei alarmierte. Auf der Anfahrt zum Tatort wurde eine Streifenwagenbesatzung auf zwei PKW und mehrere Personen aufmerksam, die auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe standen. Eine zweite Besatzung stellten währenddessen fest, dass an dem betreffenden Wohnhaus ein Fenster offenstand, sich jedoch niemand vor Ort befand. Die sechs jungen Männer wurden schließlich einer Kontrolle unterzogen, wobei Gegenstände wie Bilder und Porzellan in den Fahrzeugen festgestellt wurden, die vermutlich aus dem Wohnhaus stammen könnten. In der Folge wurden die sechs Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren vorläufig wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls festgenommen und zum Polizeirevier Herrenberg gebracht. Dort wurden die polizeilich notwendigen Maßnahmen durchgeführt und die sechs Personen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Wert des Diebesguts steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

Böblingen: Öl an Hauswände geschmiert – Zeugen gesucht
Das Polizeirevier Böblingen ermittelt derzeit wegen Sachbeschädigung gegen noch unbekannte Täter. Mutmaßlich Motoröl schmierten ndie Unbekannten zwischen Freitag (13.06.2025), 22.00 Uhr und Samstag (14.06.2025), 6.00 Uhr, auf Hausfassaden in der Stockholmer Straße in Böblingen. Auch in einigen Briefkästen und Eingangsbereichen verteilten die Täter die schmierige Substanz, ebenso wie auf der Fahrbahn einer Wendeplatte. Bereits im April soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein. Für sachdienliche Zeugenhinweise stehen beim Polizeirevier Böblingen die Tel. 07031 13-2500 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.


 

Deutscher Kamerapreis 2025

Student und Absolvent der FABW gewinnen Auszeichnung

Der Deutsche Kamerapreis würdigt seit 1982 herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Montage und zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen der Branche im deutschsprachigen Raum. Am Freitagabend, 13. Juni 2025 wurde der Preis zum 35. Mal vergeben. Bei der festlichen Verleihung im WDR Funkhaus in Köln reihten sich auch ein Student und ein Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg in die Riege der Preisträger*innen ein.

In der Kategorie Kurzfilm fiel die Wahl der Jury auf Paul Ader* als DoP der Filmakademie-Produktion HAUS AM HANG (Regie: Konstantin Münzel), die in Los Angeles bereits mit einem BAFTA Student Award ausgezeichnet wurde. Der Film entstand im 2. Studienjahr und spielt in einer Einrichtung für straffällig gewordene Jugendliche, in der körperliche Arbeit sowie kompromisslose, hierarchische Strukturen vorherrschen. Dort gerät der Insasse Jurek in ein Spannungsfeld aus faszinierender Anziehung, unterdrückter Aggression und wiederentdeckter Zärtlichkeit mit dem Neuling Sascha, das seine Entlassung gefährdet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Paul Ader findet in HAUS AM HANG Bilder, die über das Darstellende hinausgehen. Die kühlen Farbtöne und weiche Textur der Bildausschnitte spiegeln exzellent das Spannungsfeld zwischen rauer Umgebung und poetischer Annäherung der Figuren wider. Seine leise und unaufdringliche Kameraführung erschafft Räume für emotionale Annäherung. Paul Aders klare künstlerische Haltung spiegelt sich in seinen gekonnt und bewusst eingesetzten Stilmitteln wider.“

In der Kategorie Fiktion Kino ging die Auszeichnung für die beste Filmmontage an Editor und FABW-Alumnus Stephan Bechinger für das Drama THE OUTRUN (Regie: Nora Fingscheidt). Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rona (Saoirse Ronan), die nach einem ausschweifenden Leben in London nach langer Zeit als schwere Alkoholikerin in ihre Heimat auf einem Archipel vor der Nordküste Schottlands zurückkehrt. Dort hofft sie, mit Hilfe ihrer Eltern einen Schlussstrich unter ihr selbstzerstörerisches Verhalten setzen zu können.

Auch hier war die Jury voll des Lobes: „Ein Film in Zeitebenen, die durcheinanderwirbeln, erzählt vom Alkoholismus einer jungen Frau. Die Montage lässt den Zuschauer zum Teilnehmer ihres Bewusstseinsstroms werden. Selbstzerstörung und Selbstrettungsversuche wechseln lange wie völlig außer Kontrolle, bis der Film langsam einen auch zeitlich wieder eindeutiger orientierten Ausgang findet. Die Montage ist nicht nur immer wieder überraschend in den assoziierenden Details, sondern sie trägt auch entscheidend zur Deckung von Form und Inhalt dieses grandios erzählten Films bei.“

Insgesamt waren die Filmakademie Baden-Württemberg und ihre Alumni mit fünf Nominierungen beim Deutschen Kamerapreis vertreten.

In der Sektion Nachwuchspreis hatte es FABW-Student Jona Riese für seine Bildgestaltung des Films UNHCR – THROUGH MY EYES in die Endauswahl geschafft, den er als externes Projekt mit Beteiligung mehrerer Filmakademie-Studierender realisiert hat.

Darüber hinaus waren die Ehemaligen Yunus Roy Imer (Bildgestaltung THE OUTRUN in der Kategorie Fiktion Kino) sowie Anna Nekarda (Montage WER OHNE SCHULD IST in der Kategorie Fiktion Screen) nominiert.

*Paul Ader ist Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung und hat im Rahmen seines Studiums an einem internationalen Partnerprogramm teilgenommen.


Stuttgart bringt Sparprogramm auf den Weg

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Haushaltssicherungskonzept soll der Landeshauptstadt spätestens 2030/31 wieder Überschüsse einbringen

Stuttgart.| Mit einem Sparprogramm will die Landeshauptstadt Stuttgart ihre Finanzen konsolidieren. Diese haben sich zuletzt massiv verschlechtert und der Stadt 2025 im Ergebnishaushalt ein geplantes Defizit von 889 Millionen Euro eingetragen. Der Gemeinderat hat jetzt die Verwaltung in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Juni, beauftragt, ein Sparkonzept zu erarbeiten. Kurzfristig soll dies angesichts der sich weiterhin abzeichnenden Fehlbeträge einen genehmigungsfähigen Haushaltsplan 2026/27 ermöglichen. Mittelfristig ist das Ziel des Haushaltssicherungskonzepts, eine Wende zu erreichen und spätestens mit dem Doppelhaushalt 2030/31 ein strukturell positives ordentliches Ergebnis von plus 200 Millionen Euro jährlich zu erzielen.

Die Haushaltslage leidet zum einen unter drastisch gesunkenen Einnahmen aus der Gewerbesteuer und nicht auskömmlichen Erstattungen des Landes für durch die Kommune erbrachte Leistungen. Zum anderen kommt sie zunehmend unter Druck durch wachsende Sozialausgaben, Tariferhöhungen und strukturell gestiegene Personalkosten.

Konkrete Einsparungen bereits für 2026

Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann unterstreicht die Notwendigkeit eines Haushaltssicherungskonzepts: „Für das Sparkonzept sind bis zur Beratung des Haushaltsplans 2026/27 konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die bereits 2026 zu ersten Einsparungen führen. Denn Rücklagen aus früheren Jahren gibt es nicht mehr. Die Stadt braucht schon ab 2026 deutliche Verbesserungen, um einen genehmigungsfähigen Haushalt aufstellen zu können.“

Um die notwendige Summe konkreter zu berechnen, bedarf es noch der Verarbeitung der regionalisierten Daten aus der neuesten Steuerschätzung. Auch ohne die Budgetanmeldungen der städtischen Ämter für eventuellen Mehrbedarf ist bereits ersichtlich, dass der Sparbedarf schon im ersten Schritt bei voraussichtlich mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr liegen wird, teilt die Kämmerei mit. Unausweichliche Ausgabensteigerungen erhöhen den Druck zu konsolidieren zudem.


In den warmen Monaten werden Hornissen und Wespen wieder aktiv

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So gelingt ein friedliches Miteinander

Wissenswertes und Empfehlungen für den respektvollen Umgang mit den geschützten Insekten

Mit den warmen Tagen erwacht die Natur zum Leben – auch die Königinnen von Hornissen und Wespen beenden ihre Winterruhe und werden aktiv. Bereits Mitte April beginnt die Saison, die – je nach Witterung- bis Ende Oktober bzw. Anfang November andauern kann. Die untere Naturschutzbehörde des Rems-Murr-Kreises informiert über den richtigen Umgang mit diesen Insekten und darüber, wie ein konfliktarmes Zusammenleben gelingen kann.

Wie ein Hornissenvolk entsteht – Wissenswertes zur Entwicklung der Nester

Im Frühjahr beginnt die Hornissenkönigin mit dem Nestbau. Aus morschem Holz und Speichel formen sie die ersten papierartigen Waben, in die sie ihre Eier legen. Bereits nach etwa vier Wochen schlüpfen die ersten Arbeiterinnen. Diese übernehmen von nun an den weiteren Ausbau des Nestes sowie die Brutpflege. Die Königin konzentriert sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich darauf, weitere Eier zu legen. Hauptnahrungsquelle der Arbeiterinnen sind Zuckersäfte von Bäumen und gelegentlich auch Fallobst. Für die Fütterung der Larven erbeuten die Arbeiterinnen jedoch andere Insekten wie etwa Raupen, Fliegen, Käfer oder auch Wespen und Bienen. Ein Hornissenvolk erreicht zwischen Mitte August und Mitte September seinen Entwicklungshöhepunkt und kann dann aus 400 bis 700 Tieren bestehen. Die Jungköniginnen und Drohnen, so werden männliche Hornissen genannt, schlüpfen erst in diesem Zeitraum und werden dann von den Arbeiterinnen weiter großgezogen. Die alte Königin verlässt das Nest, ihre Aufgabe ist erfüllt. Die Volksentwicklung ist erst im Herbst abgeschlossen, wenn die Drohnen die Jungköniginnen befruchtet haben. Die gezeugten Jungköniginnen fliegen aus um einen geschützten Unterschlupf zum Überwintern zu finden und ruhen dort bis zum nächsten Frühjahr. Die letzten Arbeiterinnen im Volk sterben Anfang November ab, womit das Volk erlischt.

Nicht alle Wespen interessieren sich auch für Süßes

Von den zwölf heimischen Wespenarten suchen nur zwei gezielt die Nähe des Menschen auf der Suche nach Nahrung für die Brut: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sie sind es, die sich gerne an der Kaffeetafel oder der Grillplatte bedienen. Ihre Volksentwicklung dauert oft bis Ende Oktober, weshalb sie bis in den Herbst manchmal lästige Begleiter sind.

Rückzug ins Haus – weil natürliche Lebensräume fehlen

Hornissen und Wespen besiedeln Lebensräume wie lichte Wälder, Streuobstwiesen oder natürliche Gärten. Durch negative Beeinflussung der Lebensbedingungen durch den Verlust alter Bäume mit Höhlen, die zunehmende Bebauung, sowie durch eine Verschlechterung der Biotopqualität durch intensivere Landnutzung, suchen die Tiere zunehmend im Wohnumfeld nach geeigneten Nistplätzen. Immer weichen die Tiere daher auf Dachböden, in Rollladenkästen oder anderen Gebäudeteilen wie Holzverschalungen an Terrassen und Balkonen aus und suchen so immer öfter die Nähe des Menschen. Für viele Menschen werden Hornissen- und Wespennester erst dann deutlich bemerkbar, wenn die Größe des Volkes zunimmt und vermehrt Tiere auf Nahrungssuche ausfliegen.

Was ist der Unterschied zwischen Hornissen und Wespen?

Hornissen, welche auch zur Gattung der Wespen gehören, stehen wie Wildbienen oder Hummeln unter besonderem Artenschutz (§44 Bundesnaturschutzgesetz) das bedeutet: Sie dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Auch ihre Nester dürfen nicht ohne behördliche Genehmigung beseitigt werden.

Wer ein Nest am oder im Haus entdeckt, sollte ruhig bleiben und Abstand halten. In der Regel verhalten sich Hornissen friedlich, solange sie sich nicht bedroht fühlen. Einfache Maßnahmen wie das aktivierte Abdichten potenzieller Niststellen am Haus oder das Anbringen von Fliegengittern an Fenster können helfen, Konflikte vornherein zu vermeiden.

Die heimischen Wespenarten hingegen sind als Wildtiere geschützt, ebenso wie Fliegen oder auch Schnacken. Das bedeutet, dass jede Person situationsabhängig und in Eigenverantwortung selbst entscheiden muss, ob die Entfernung eines Wespennestes notwendig ist oder ob diese nicht für „eine Saison“ geduldet werden kann. Wie auch bei den Hornissen gilt es für ein friedliches Miteinander zu achten, dass Nester nicht vorsichtig gestört werden sollte und wenn möglich ein Abstand eingehalten wird. Konflikte im Wohnumfeld können nicht vermeidbar sein, daher muss sich jede Person selbst um eine potenzielle Entfernung des Nestes kümmern. Eine Beteiligung der unteren Naturschutzbehörde ist nicht erforderlich.

Fragen oder Unsicherheiten?

Wer Fragen zu den geschützten „Gästen auf Zeit“ hat oder Unterstützung benötigt, kann sich an die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis wenden. Das Hornissen-Servicetelefon ist ganzjährlich unter der Nummer 07151 – 501 9955 erreichbar.


Kaderbildung läuft beim SGV Freiberg auf Hochtouren

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Tim Schmidt kommt vom FC Schalke 04 II

Der SGV Freiberg Fußball freut sich, mit Tim Schmidt einen weiteren vielversprechenden Neuzugang begrüßen zu dürfen. Der 22-jährige Innenverteidiger wechselt vom FC Schalke 04 II nach Freiberg.

Schmidt bringt trotz seines jungen Alters bereits beachtliche Erfahrung mit. In der Jugend des 1. FC Heidenheim ausgebildet, entwickelte er sich beim VfR Aalen in der Regionalliga Südwest zu einem absoluten Stammspieler und absolvierte dort 49 Pflichtspiele. Zuletzt stand er bei der U23 des FC Schalke 04 unter Vertrag und kam sogar im DFB-Pokal für die Profimannschaft der Knappen zum Einsatz.

„Tim ist ein junger, aber schon sehr abgeklärter Innenverteidiger, der trotz seines Alters bereits viele Spiele im Herrenbereich vorweisen kann. Seine Zeit in Aalen und zuletzt auf Schalke zeigt seine Qualität – wir freuen uns, dass er sich für den SGV entschieden hat“, so Sportlicher Leiter Mario Estasi.

Mit Tim Schmidt erhält der SGV einen robusten und spielstarken Innenverteidiger, der die Defensive gezielt verstärken soll.

Stürmertalent Armin Sivic aus Koblenz verstärkt den Regionalligisten

Der SGV Freiberg Fußball treibt seine Kaderplanung weiter voran und freut sich über das Engagement von Armin Sivic . Der 19-jährige Stürmer wechselte vom FC Rot-Weiß Koblenz nach Freiberg.

Sivic absolvierte in seiner Jugend die Ausbildung beim SV Sandhausen und absolvierte sein erstes Herrenjahr in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Dort überzeugte er mit starken Leistungen: In 34 Einsätzen erzielte er 10 Tore und bereitete 4 weitere Treffer vor.

„Armin bringt viel Potenzial mit und hat in seinem ersten Jahr im Herrenbereich bereits gezeigt, was in ihm steckt. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den SGV entschieden hat“, so Sportlicher Leiter Mario Estasi.


Neues vom SGV Freiberg Fußball

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  • Kushtrim Lushtaku verlängert als Cheftrainer
  • David Pisot wird Co-Trainer beim SGV

Der SGV Freiberg Fußball geht mit Kontinuität und frischem Schwung in die neue Saison: Cheftrainer Kushtrim Lushtaku hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie stehen. Neu im Trainerteam ist David Pisot, der nach dem Ende seiner aktiven Karriere ab sofort als Co-Trainer fungieren wird.

Lushtaku überzeugte in der Rückrunde mit einer starken Entwicklung der Mannschaft und einer hervorragenden Platzierung in der Regionalliga Südwest. Seine Vertragsverlängerung ist ein wichtiges Signal für den eingeschlagenen Weg des Vereins.

Mit David Pisot bekommt Lushtaku nun einen erfahrenen Co-Trainer an seine Seite. Der 37-Jährige bringt große Erfahrung aus dem Profifußball mit und war zuletzt selbst Teil des SGV-Kaders. Nach dem offiziellen Ende seiner Spielerkarriere beginnt er nun ein neues Kapitel an der Seitenlinie. Der SGV bedankt sich für seinen Einsatz als Spieler und freut sich auf die Zusammenarbeit im Trainerteam.

Zum Start der neuen Saison wird das Trainerteam durch einen weiteren Co-Trainer ergänzt. Zudem bleibt Torwarttrainer Niclas Heimann dem Verein erhalten. Auch Physiotherapeut Niklas Gröll wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Funktionsteams sein. Damit ist das Trainer- und Betreuerteam für die kommende Spielzeit komplett und professionell aufgestellt.

„Wir sind sehr glücklich, dass Kushtrim weiterhin Cheftrainer bleibt. Mit ihm, David und dem gesamten Team sind wir bestens aufgestellt. Die Entwicklung in der Rückrunde war stark – und diesen Weg wollen wir gemeinsam fortsetzen“, so Sportlicher Leiter Mario Estasi.

Der SGV Freiberg Fußball blickt mit großer Vorfreude auf die neue Saison – mit einem eingespielten und ambitionierten Trainerteam an der Spitze.