Digital, clean, persönlich: Die Zahnarztbranche wird modern

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Zähne haben einen gesundheitlichen und einen ästhetischen Aspekt. Oft geht beides Hand in Hand und der Trend zu modernen Zahnarzt-Konzepten beweist, dass das Bewusstsein seitens der Patienten gestiegen ist.

Webauftritte sind mehr als eine Visitenkarte
Kein Geheimnis: Strahlend weiße, perfekt ausgerichtete Zähne sind der Wunschzustand, da sie als Schönheitsideal gelten. Dieses Bild ist allerdings nur selten naturgegeben: Verfärbungen, Zahnbelag und Zahnstein lassen sich über die Zeit auch mit perfekter Pflege nicht ausschließen und eine Zahnspange im Kindesalter ist keine Garantie dafür, dass es später keine Verschiebungen gibt. Da Zähne als Folge des steigenden Beauty- und Gesundheitsbewusstseins ein wichtigeres Thema als je zuvor sind, hat die Branche entsprechend reagiert.

Deutlich wird das auf den Online-Präsenzen der Praxen. Homepages wie www.drsmile.de bestätigen die Richtung, in die sich der Markt entwickelt hat: Ansprache und Optik sind gleichermaßen modern gefasst, noch wichtiger ist jedoch die zielgerichtete Funktionalität mit konkretem Informationsgehalt. So gibt es im genannten Beispiel ein Umfrage-Feature, mit dem Interessenten feststellen können, ob sie für die Behandlung geeignet sind. Dabei geht es, sofern online möglich, sogar in medizinische Details, beispielsweise den Grad der Zahnkrümmung. Dass die Terminbuchung direkt anschließend möglich ist, versteht sich vor diesem Hintergrund von selbst.

Wenn High Tech zur Normalität wird
In den Praxen zeigt sich dann der Einfluss des heutigen Technologie-Niveaus. Brachial anmutende Werkzeuge und Methoden sind in den Hintergrund gerückt, anstelle dessen gibt es 3D-Scans und hochmoderne Materialien, deren Effekte auf den Laien schon fast wie Magie wirken. Und das hat praktische Vorteile, die einander bedingen und sich gegenseitig verstärken. So sind die Eingriffe durchschnittlich weniger schmerzhaft als noch vor 20 Jahren, was dazu führt, dass die große Zahl der Angstpatienten den Besuch nicht mehr ganz so extrem hinauszögert. Und da eine möglichst frühe Behandlung gesundheitlich gut ist, führt diese Bereitschaft zu einem besseren Zahnbild der Gesamtbevölkerung.

Was bleibt, ist wie immer die Frage nach den Kosten. Das deutsche Gesundheitssystem, ob privat oder gesetzlich, ist beim Thema Zähne weiterhin nicht allzu spendabel. Das betrifft speziell kosmetische Behandlungen, die medizinisch nicht unbedingt notwendig sind. Aufgrund der hohen Kosten überlegen es sich viele Menschen folglich zweimal, ob der Besuch die finanzielle Belastung wert ist. Die Tendenz zeigt jedoch aufwärts und das ist auch rational begründbar: Zähne sind schließlich, genau wie alle körperlichen Aspekte, wichtiger als teure Restaurantbesuche, Luxus-Kleidung oder andere Konsumprodukte, und einen Überfluss an Gesundheit kann es bekanntlich nie geben.


Für Handwerker greift Ausnahmeregelung des Diesel-Fahrverbots

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Handwerkskammer berät Betriebe zum Thema Flottenerneuerung

Stuttgart.| Die seit 1. Januar 2019 in Stuttgart geltenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm 4 / IV und schlechter werfen in der Bevölkerung viele Fragen auf – insbesondere, was das Thema Ausnahmegenehmigungen betrifft. Handwerker, die mit ihren Fahrzeugen nach Stuttgart einfahren wollen, haben in der Landeshauptstadt freie Fahrt – und müssen dafür keine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Handwerker gehören zu den Verkehrsteilnehmern, die unter die allgemein gültigen Ausnahmen fallen. Denn: Fahrten mit Handwerkerfahrzeugen zu Kunden oder Baustellen gelten als geschäftsmäßiger Lieferverkehr, wenn sie als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden und unbedingt vor Ort sein müssen.

Keine Ausnahmegenehmigung erforderlich
Offensichtlich sind sich einige Handwerker noch unsicher über das richtige Vorgehen und beantragen bei der Stadt Stuttgart eine Ausnahmegenehmigung für ihren Fuhrpark. Das ist jedoch nicht notwendig. Handwerker, die mit ihren Fahrzeugen nach Stuttgart einfahren wollen, müssen keine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Beschilderung mit der Aufschrift „Diesel (außer Lieferverkehr) erst ab Euro 5/V frei“ kennzeichnet die Allgemeinverfügung für den Lieferverkehr – und damit auch für die so genutzten Handwerkerfahrzeuge.

Erhalten parkende Handwerkerfahrzeuge ein Bußgeld?
Im ruhenden Verkehr achtet die städtische Verkehrsüberwachung auf ältere Fahrzeuge, die durch Kennzeichnung und äußere Merkmale eine Überprüfung ihrer Schadstoffklasse nahelegen. Fahrzeuge, die dem Handwerk angehören und rein optisch als solche zu identifizieren sind, haben keine Bußgelder zu erwarten. Sofern sich keine Firmenwerbung auf den Fahrzeugen befindet empfiehlt die Kammer, eine Kopie der Handwerkskarte hinter die Windschutzscheibe zu legen.

Das können Handwerker jetzt tun
Handwerker, die trotz Ausnahmegenehmigung ihre alten Dieselfahrzeuge austauschen möchten, können sich bei der Handwerkskammer Region Stuttgart zum Thema Flottenerneuerung beraten lassen. Experten der Kammer aus dem Bereich Fuhrparkmanagement analysieren gemeinsam mit den Unternehmern den Einsatz ihrer Fahrzeuge, zeigen Kosteneinsparpotenziale auf und weisen auf Alternativen zum bisherigen Fahrzeugeinsatz hin. Die Kammer empfiehlt Handwerkern, nur noch Diesel-Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 / VI d-TEMP beim Neukauf anzuschaffen, soweit die gewünschten Modelle verfügbar sind. Weitere Informationen zum kostenfreien Beratungsangebot gibt es online unter www.hwk-stuttgart.de/fuhrparkmanagement


Klinikum Stuttgart: OB Kuhn weist Vorwürfe gegen Rathausspitze zurück

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Stuttgart.| Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat betont, dass die Landeshauptstadt Stuttgart die Aufklärung der Misswirtschaft an der mittlerweile aufgelösten Internationalen Abteilung (International Unit/IU) am Klinikum Stuttgart entschieden vorangetrieben und das Klinikum inzwischen neu aufgestellt hat.

Kuhn erklärte am Freitag, 11. Januar, als Reaktion auf einen Bericht der Stuttgarter Zeitung: „Den erfolgreichen Neuanfang am Klinikum Stuttgart haben wir konsequent organisiert. Wir haben eine neue Geschäftsführung, wir haben im Gemeinderat die Rechtsform geändert und uns den Zukunftsthemen des Klinikums wie dem Neubauprogramm zugewandt. Dies ist entscheidend, damit das Klinikum seine Spitzenstellung halten kann und damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre hervorragende Arbeit zum Wohle der Patienten fortsetzen können.“

Den in der Zeitung transportierten Vorwurf der Lüge im Zusammenhang mit einer Antragsbeantwortung zum Klinik-Skandal vom März 2017 um die International Unit wies der Oberbürgermeister entschieden zurück. „Ich habe den Antrag nach umfassender Abstimmung in der Verwaltung beantwortet. Ich glaube – bis zum Beweis des Gegenteils – den fachlich zuständigen Bürgermeistern. Das hat auch eine menschliche Dimension kollegialer Zusammenarbeit. Nur so kann ein Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung und Vorsitzender des Gemeinderats eine Stadt führen.“ Jetzt gehe es darum, den diese Woche öffentlich gewordenen SMS- Verkehr zwischen dem damaligen Krankenhausbürgermeister und dem damaligen Leiter der International Unit soweit wie möglich aufzuklären. Er habe daher den Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration und damaligen Krankenhausbürgermeister, Werner Wölfle, diesbezüglich um eine dienstliche Erklärung gebeten.

Der besagte SMS-Verkehr wurde in Teilen erstmals im August 2017 im Zusammenhang mit einem Arbeitsgerichtsprozess aktenkundig. Die Antragsbeantwortung erfolgte aber bereits im März 2017. Bei der Landeshauptstadt Stuttgart unterzeichnet der Oberbürgermeister die Antworten der Verwaltung auf Anträge aus dem Gemeinderat auf der Basis von Stellungnahmen der Referate.

Bezüglich einer möglichen Korruptionsaffäre bei der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) erklärte Kuhn: „Dies hat mit der Rathausspitze rein gar nichts zu tun.“ Er als Aufsichtsratsvorsitzender sei nicht mit Verträgen der SSB über Mediations- und Coachingleistungen befasst. „Dies gehört zum operativen Geschäft und liegt ausschließlich in der Verantwortung des Vorstands, der im Übrigen Konsequenzen gezogen hat“, so Kuhn. Nachdem ihm im Dezember 2018 staatsanwaltschaftliche Ermittlungen bekannt geworden seien, habe er allerdings umgehend einen internen Bericht des Vorstands verlangt. Im Übrigen sei dies ein schwebendes Verfahren, zu dem er sich nicht weiter äußern könne.

Oberbürgermeister Kuhn und Erster Bürgermeister Michael Föll als Krankenhausbürgermeister werden in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am 23. Januar 2019 in öffentlicher Sitzung Stellung nehmen.


Bauarbeiten am Hauptbahnhof: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr

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An allen Wochenenden zwischen 11. Januar und 17. Februar 2019

Stuttgart.| Wegen Bauarbeiten für Stuttgart 21 muss die S-Bahn-Rampe, also die Zufahrt in den S-Bahn-Tunnel am Hauptbahnhof, an den Wochenenden zwischen 11. Januar und 17. Februar 2019 gesperrt werden. Fahrgäste müssen mit Fahrplanänderungen, Einschränkungen und längeren Reisezeiten durch die Streckenunterbrechung rechnen. Da die meisten Linien am Hauptbahnhof enden und umgestiegen werden muss, wird das Fahrgastaufkommen dort sehr hoch sein. Auch Nachtschwärmer sollten sich rechtzeitig über ihre Fahrten informieren, denn die Sperrung beginnt jeweils bereits freitags, 23.30 Uhr. Sie dauert bis zum Betriebsschluss am darauffolgenden Sonntag. Der Regionalzugverkehr ist durch diese Bauarbeiten nicht eingeschränkt.

Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Antritt ihrer Reise über die elektronische Fahrplanauskunft unter www.vvs.de oder die App „VVS Mobil“ über ihre Verbindung zu informieren.

Da der Hauptbahnhof (tief) aus Richtung Bad Cannstatt und Zuffenhausen nicht angefahren werden kann, sind die S-Bahnen wie folgt unterwegs:

  • Die S1 wird über Hauptbahnhof (oben) umgeleitet, dabei entfallen die Halte Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld.
  • Die S2 fährt zwischen Schorndorf und Hauptbahnhof (oben) sowie zwischen Hauptbahnhof (tief) und Filderstadt.
  • Die S3 fährt zwischen Backnang und Bad Cannstatt sowie zwischen Hauptbahnhof (tief) und Flughafen/Messe bzw. Vaihingen.
  • Die S4 ist zwischen Backnang bzw. Marbach und Hauptbahnhof (oben) unterwegs.
  • Die S5 fährt zwischen Bietigheim-Bissingen und Hauptbahnhof (oben).
  • Die S6 fährt zwischen Weil der Stadt und Hauptbahnhof (oben).
  • Die S60 fährt samstags nur zwischen Böblingen und Renningen.

So kommen Sie mit der S-Bahn in die Stuttgarter City:
Fahrgästen, die mit der S1 aus Richtung Kirchheim/Teck und mit der S2 aus Richtung Schorndorf kommen, wird empfohlen, am Hauptbahnhof (oben) auszusteigen und zu Fuß über die Königstraße zur Stadtmitte zu gehen. Vom Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) kommt man auch mit den Stadtbahnlinien U14 und U34 zur Stadtmitte/Rotebühlplatz oder mit den Linien U5, U6, U7, U12 und U15 zum Schlossplatz. Gleiches gilt für die Fahrgäste aus Richtung Weil der Stadt (S6), Marbach (S4) und Bietigheim (S5).

Fahrgäste, die aus Richtung Backnang mit der S3 in die City fahren möchten, müssen in Bad Cannstatt aussteigen und können mit den Stadtbahnlinien U1 und U2 zur Haltestelle Rathaus fahren.

Fahrgäste, die mit der S1 aus Richtung Herrenberg kommen, fahren bis Hauptbahnhof und laufen von dort über die Königsstraße zur Stadtmitte. Alternativ können sie in Vaihingen auf die Stadtbahnlinie U1 umsteigen.

Fahrgäste aus Richtung Filderstadt (S2) und Flughafen/Messe (S3) können ohne Einschränkung bis in die Stuttgarter City fahren.

So kommen Sie mit der S-Bahn zum Flughafen und zur Messe (CMT):
Für Fahrgäste aus Richtung Kirchheim/Teck (S1) ändert sich durch die Rampensperrung nichts, sie fahren bis Rohr und steigen dort in die S2 oder S3 um.

Fahrgäste aus Richtung Schorndorf (S2) können bis zum Hauptbahnhof (oben) fahren und dort in die S3 umsteigen, die ab Hauptbahnhof (tief) unterwegs ist.

Fahrgäste aus Richtung Backnang (S3) müssen in Bad Cannstatt aussteigen. Für sie besteht die Möglichkeit, mit der S1 nach Rohr zu fahren und dort in die S3 nach Flughafen/Messe umzusteigen.

Fahrgäste aus Richtung Weil der Stadt (S6), Marbach (S4) und Bietigheim (S5) können bis zum Hauptbahnhof (oben) fahren und im Hauptbahnhof (tief) auf die S2 oder S3 Richtung Flughafen/Messe umsteigen.

Mit dem Bus zur Messe
Damit der Hauptbahnhof entlastet wird, fährt am Samstag, 12. Januar, und Sonntag, 13. Januar 2019, eine zusätzliche Buslinie zwischen Messe West (Busterminal) und EnBW City. Die Busse sind von 14.30 bis 18.30 Uhr alle zehn Minuten unterwegs und haben Anschluss an die Stadtbahnlinie U6.

Die Stadtbahnen der Linien U5, U6, U8, U12 und die Zahnradbahn bringen Messebesucher zur Haltestelle Degerloch. Von dort aus fahren die Busse der Linie 78 zur Haltestelle Messe West (Busterminal) und zurück. Montags bis freitags starten die Busse im Zeitraum zwischen 9.35 und 18.18 Uhr alle zehn bis 20 Minuten ab Degerloch. Ab Messe West (Busterminal) sind sie zwischen 9.50 und 18.33 Uhr im Zehn- bis 20-Minuten-Takt unterwegs. Am Wochenende fahren die Busse zwischen 8.35 und 18.18 Uhr ab Degerloch alle zehn bis 20 Minuten. Der gleiche Takt gilt ab Messe West (Busterminal) zwischen 8.50 und 18.33 Uhr.

Auch die RELEX-Expressbusse bringen Fahrgäste aus Richtung Kirchheim/Teck (X10) und Leonberg (X60) direkt zur Messe.

Besucher aus Richtung Esslingen und Ostfildern kommen mit der Buslinie 122 im 30-Minuten-Takt direkt zur Messe.


Schneeunfälle häufen sich

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Bergwacht-Tipps zur Lawinengefahr und Schneebruch

Schneemassen in den Alpen – in den beliebtesten Ski-Gebieten häufen sich die Berichte über Lawinenunfälle. „Leider kommt es häufig vor, dass sich Skifahrer äußerst fahrlässig verhalten“, sagt Bernd Adler, Lawinenexperte der Bergwacht im DRK und gibt folgende Tipps:

1. Unbedingt auf gekennzeichneten Pisten bleiben
Abseits gesicherter Pisten besteht grundsätzlich immer Lawinengefahr, deshalb nur freigegebene und gekennzeichnete Abfahrten nutzen.

2. Gefahrenstufe beachten und Wetter beobachten
Wie hoch das Gefahrenpotential in der jeweiligen Region ist, zeigt ein Blick auf die Europäische Lawinengefahrenskala von 1 (gering) bis 5 (sehr hoch).
Langanhaltender Schneefall mit Wind und Frost erhöht die Gefahr. Starke Erwärmung durchfeuchtet die Schneedecke und macht sie instabil.

3. Touren unbedingt planen
Wer auf Tour geht, benötigt eine Ausrüstung mit Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Lawinenschaufel sowie einer Sonde. Zu empfehlen ist ein Rucksack mit Lawinenairbag, ein Erste-Hilfe-Set und ein Biwaksack.

4. Alarmzeichen beachten
“Wumm”-Geräusche, auftretende Risse beim Betreten der Schneedecke, spontan abgehende Lawinen, kritische Neuschneemengen sind Alarmzeichen, die zur sofortigen Umkehr veranlassen sollten! Risikofaktoren sind schlechte Sicht, große Gruppen (mehr als vier Personen), schockartige Belastung (z. B. nach einem Sturz), große Hänge sowie Absturz- und Verschüttungsgefahr.

5. Verhalten im Gelände
Steile Hänge einzeln befahren, felsdurchsetzte Steilgelände und Korridore meiden, Abstand halten (im Aufstieg mindestens 10 Meter, bei Abfahren mehr), Abfahrtskorridor festlegen, schonende Fahrweise, Stürze vermeiden, pausieren auf “sicheren Inseln”.

6. Was tun nach einem Lawinenabgang mit verschütteten Personen
– Übersicht verschaffen, eigene Sicherheit beurteilen und Notruf (112) absetzen
– wenn möglich, Suche in Fließrichtung unterhalb des Punktes starten, an dem der Verschüttete das letzte Mal gesehen wurde
– bei Ortung Sonde stecken lassen und mit dem Ausgraben beginnen, sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und durchführen bis zum Eintreffen der organisierten Rettung.

Raimund Wimmer, Pressesprecher der DRK Bergwacht Württemberg warnt vor der steigenden Gefahr durch Schneebruch in den Wäldern.

So stelle die große Menge nassen Schnees auf den Baumkronen ein großes Risiko dar. „Von herabstürzende Ästen und umstürzenden Bäumen geht eine große Gefahr aus. Abstürzende schwere Nassschneemengen können auch zu Verschüttungen führen,“ so Raimund Wimmer .Bis der Schnee von den Ästen der Bäume abgetaut ist, sollten die Waldgebiete unbedingt gemieden werde n. Besonders betroffen seien der Schwarzwald, die Schwäbische Alb, der Schwäbisch-Fränkische Wald, die Ostalb und Oberschwaben.


Kindertagespflege als wichtigen Baustein der Kindertagesbetreuung aufgewertet

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  • Landkreis erhöht Bezahlung der Tagespflegepersonen
  • Neu: Inklusive Tagespflege

Kreis Böblingen.| Seit Bestehen des Rechtsanspruchs auf frühkindliche Betreuung und Bildung ab dem ersten Lebensjahr im Jahr 2013 ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen spürbar gestiegen. Hinzu kommen die aktuell hohen Geburtenziffern von zuletzt über 4.100 Geburten pro Jahr im Landkreis Böblingen. Gerade für die Betreuung der unter 3-jährigen Kinder hat sich die Kindertagespflege in Form des Modells TAKKI sehr bewährt. 597 Plätze standen am 1.3.2018 in qualifizierter Tagespflege für Kinder unter 3 Jahren zur Verfügung. Die Kindertagespflege ist nicht nur für die Kleinkindbetreuung sehr geeignet, sie wird auch wegen ihrer hohen Flexibilität und der Möglichkeit, Betreuung auch an Randzeiten des Tages oder auch mal über Nacht zu ermöglichen, sehr geschätzt.

Der Landkreis Böblingen hat nun zu Beginn des neuen Jahres die Rahmen­bedingungen für die Tagesmütter und -väter deutlich verbessert. Statt 5,50 € erhalten sie nunmehr 6,50 € je Kind und Betreuungsstunde. „Es ist mir persönlich wichtig“, so Landrat Roland Bernhard, „dass die Kindertagespflege eine gleichwertige und qualitativ gute Alternative zur Kinderkrippe bzw. dem Kindergarten bleibt. Dafür braucht es eine angemessene Vergütung.“ Das Land beteiligt sich an den Kosten der Kindertages­pflege für die unter 3-Jährigen im Umfang von 68%. Neu hinzu kommt eine Landes­beteiligung auch an den Kosten für die über Dreijährigen in Höhe von 0,50 € pro Kind und Betreuungsstunde.

Der Landkreis setzt zudem ab dem 1.1.2019 ein neues, innovatives Konzept für mehr Inklusion in der Kindertagespflege um. Gemeinsam mit den beiden Tagespflege­vereinen in Leonberg und Sindelfingen werden Tagespflegepersonen, die beabsichtigen, ein Kind mit besonderem Förderbedarf zu betreuen, speziell hierfür qualifiziert. Auch erhalten die Vereine für die intensivere Betreuung dieser Pflegeverhältnisse einen doppelt so hohen Betreuungsschlüssel. „Schließlich“, so Sozialdezernent Alfred Schmid, „erhalten die Tagesmütter für die oft besonders herausfordernde Arbeit mit einem behinderten Kind eine höhere Vergütung. Es ist uns wichtig, dass Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf auch in der Kindertages­pflege eine gute und adäquate Betreuung erhalten können.“ Die Vergütung kann in diesen Fällen bis zu 11,26 € je Kind und Betreuungsstunde betragen.

Der Landkreis und die beiden Tagespflegevereine suchen ständig interessierte und geeignete Personen, die die selbständige Tätigkeit einer Tagesmutter bzw. eines Tagesvaters in den eigenen vier Wänden ausüben möchte. Die Tagespflegepersonen werden für ihre Arbeit im Rahmen einer 160-Stunden-Ausbildung vorbereitet und während ihrer Arbeit gut begleitet. Interessierte können sich sehr gerne wenden an:

Tages- und Pflegemutter e.V. Leonberg, Distelfeldstr. 20, 71229 Leonberg, Tel: 07152/9064970 oder Email: [email protected]

für Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach
Tages- und Pflegeeltern e.V. Kreis Böblingen Untere Burggasse 1
71063 Sindelfingen Tel:07031/21371-0 oder Email: [email protected]  für alle anderen Kommunen im Landkreis Böblingen


Junger Ludwigsburger Film in Saarbrücken

Filmakademie-Produktionen beim 40. Filmfestival Max Ophüls Preis

Mit insgesamt sieben Filmen ist die Filmakademie Baden-Württemberg ab kommendem Montag auf dem renommierten Saarbrückener Filmfestival Max Ophüls Preis vertreten. Drei Filme sind in den Wettbewerbskategorien „Mittellanger Film” und “Kurzfilm” nominiert, drei weitere werden in den Reihen MOP-Watchlist, MOP-Shortlist sowie MOP-Industry zu sehen sein. Darüber hinaus präsentiert das Festival in der Sonderreihe PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO zwei Filmakademie-Produktionen eines etablierten Absolventen der Ludwigsburger Kaderschmiede.

Den Ludwigsburger Filmreigen eröffnet im „Wettbewerb Mittellanger Film“ der Diplomfilm DAS ROTE RAD (Regie: Nicolas Ehret). Das Kriegsdrama um einen siebenjährigen Jungen, dem außer seinem roten Fahrrad nichts geblieben ist, spielt im Hier und Jetzt und wurde an verschiedenen Orten rund um Ludwigsburg gedreht. DAS ROTE RAD konkurriert mit 13 weiteren Produktionen um einen Jury- und einen Publikumspreis.

Den Sprung in den Kurzfilm-Wettbewerb haben zwei Spielfilme aus Ludwigsburg geschafft: Neben AM CU CE – MEIN GANZER STOLZ (Regie: Hannah Weissenborn) über den rumänischen Fernfahrer Stancu, der hin- und hergerissen ist zwischen Lieferdruck und der Sorge um seinen Neffen Dragan, ist auch die Filmakademie-Produktion HOT DOG (Regie: Marleen Valin, Alma Buddecke) nominiert: Der Kurzfilm erzählt von der Liebes- und Leidensgeschichte einer jungen Frau mit ihrer Vagina.

Darüber hinaus bieten die Reihen „MOP-Shortlist“ und „MOP-Watchlist“ mit einer Auswahl der besten Nachwuchsfilme einen Einblick in die enorme Vielfalt hochwertigen filmischen Schaffens im deutschsprachigen Raum. Hier zeigt die Filmakademie mit dem Dokumentar-Kurzfilm WE WILL SURVIVE (Regie: Nele Dehnenkamp) sowie dem Diplomfilm SCHWIMMEN (Regie: Luzie Loose) Beispiele für die Bandbreite an filmischen Werken, die die Ludwigsburger Filmschule jedes Jahr hervorbringt.

Außerdem werden in der Sonderreihe „Perspektive Deutsches Kino beim Filmfestival Max Ophüls Preis“ gleich zwei Produktionen von Filmakademie-Absolvent Thomas Stuber präsentiert: Zum einen TEENAGE ANGST, den er im 3. Jahr seines Studiums realisierte, und zum anderen sein Diplomfilm VON HUNDEN UND PFERDEN, mit dem der mittlerweile etablierte Filmemacher 2012 den Studenten-Oscar gewinnen konnte.

Zudem wird bei „Kurz.Film.Tour – Der Deutsche Kurzfilmpreis“ eine Auswahl an Kurzfilmen präsentiert, die im letzten Jahr mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurden oder für ihn nominiert waren: Teil der Reihe ist auch der Smartphone-Thriller FOLLOWER (Regie: Jonathan Behr).

Darüber hinaus wurde der Serienpilotfilm BLÜHE IN FRIEDEN von Stefan Bürkner (Regie), Tibor Kovac und Amadeus Erlemann (Konzept) in die Reihe MOP-Industry eingeladen. Und last but not least wird auch in diesem Jahr wieder das Atelier Ludwigsburg-Paris seine traditionelle Kurzfilmreihe präsentieren, die in Zusammenarbeit mit ARTE entstanden ist. Dieses Mal zum Thema „Hast du schon gehört?“.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchsfilmfestivals zur Förderung junger Regisseur*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es versteht sich als wichtigstes Forum für die Förderung neuer Talente und kann für sich beanspruchen, das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum zu sein. Vom 14. bis zum 20. Januar wird dem Publikum und den Fachbesucher*innen unter der Leitung von Svenja Böttger ein vielseitiger und zugleich fokussierter Blick auf das aktuelle Filmschaffen geboten.


Längere Fahrzeiten und Umsteigeverbindungen für S-Bahn-Fahrer

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  • Bau Stuttgart-21-Tunnel für S-Bahn am Hauptbahnhof: besondere Linienführungen an allen sechs Wochenenden vom 11. Januar bis 18. Februar 2019 (jeweils ab Freitag, 23.30 Uhr, bis Montag, 4.10 Uhr)
  • Bahn kennzeichnet Umsteigewege mit auffälliger Wegeleitung und setzt zusätzliche Mitarbeiter ein

Stuttgart.| Die Fahrgäste der S-Bahn Stuttgart müssen sich von Januar bis März 2019 an insgesamt elf Wochenenden auf längere Fahrzeiten und Umsteigeverbindungen einstellen. Grund sind am Hauptbahnhof Stuttgart die Arbeiten für Stuttgart 21 am neuen Tunnel für die S-Bahn. Zwischen Gleisvorfeld und der Station im Tiefgeschoss führen die Bauarbeiten zu Gleissperrungen. Deshalb muss die S-Bahn ihre Linienführungen ändern.

Vom 11. Januar bis zum 18. Februar 2019 wird an allen sechs Wochenenden der betreffende Streckenabschnitt komplett gesperrt. Auf den Linien kommt es jeweils freitags ab 23.30 Uhr bis montags um 4.10 Uhr zu folgenden Änderungen:

– S1 Kirchheim/Teck–Herrenberg hält in Stuttgart Hauptbahnhof oben und wird im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen umgeleitet. Die Halte in Stuttgart Stadtmitte, Stuttgart Feuersee, Stuttgart Schwabstraße, Stuttgart Universität und Stuttgart-Österfeld entfallen. An den Samstagen fahren die S-Bahnen zwischen Plochingen und Stuttgart statt im Viertelstunden- im Halbstunden-Takt.

– S2 Schorndorf–Filderstadt fährt in den zwei Abschnitten Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof oben und Stuttgart Hauptbahnhof tief–Filderstadt

– S3 Backnang–Stuttgart Flughafen/Messe fährt in den zwei Abschnitten Backnang–Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof tief–Stuttgart Flughafen/Messe. Im Abschnitt Stuttgart-Bad Cannstatt–Stuttgart Hauptbahnhof oben nutzen die Fahrgäste bitte die Linien S1 und S2. Im Nachtverkehr fährt die S3 in den beiden Abschnitten Backnang–Stuttgart Hauptbahnhof oben und Stuttgart Hauptbahnhof tief–Stuttgart Flughafen/Messe

– S4 fährt nur im Abschnitt Backnang/Marbach(Neckar)– Stuttgart Hauptbahnhof oben.

– S5 fährt nur im Abschnitt Bietigheim–Stuttgart Hauptbahnhof oben. Der Nachtverkehr beschränkt sich auf den Abschnitt Bietigheim–Stuttgart Zuffenhausen. Zwischen Stuttgart Zuffenhausen und Stuttgart Hauptbahnhof oben nutzen die Fahrgäste bitte den Nachtverkehr der Linien S4 und S6.

– S6 fährt nur im Abschnitt Weil der Stadt–Hauptbahnhof oben. Die Linie S60 verkehrt an den Samstagen nur im Abschnitt zwischen Böblingen und Renningen.

Durch die Umstiege verlängern sich die Fahrzeiten um bis zu 30 Minuten. In der Verbindungsauswahl der Reiseauskunft wird der Fußweg für das Umsteigen zwischen den Bahnhofsteilen Stuttgart Hauptbahnhof oben und Stuttgart Hauptbahnhof tief mit 13 Minuten berücksichtigt. Die Bahn weist den Fußweg für die Fahrgäste mit Plakaten, Bannern und mit Bodenmarkierungen in gelber Signalfarbe aus und setzt im Hauptbahnhof zusätzliche Mitarbeiter ein.

Keine Event-Linie S11 zu den VfB-Heimspielen
Aufgrund der Gleissperrungen im Bereich des Hauptbahnhofs können zu den Heimspielen des VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga gegen 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 19. Januar 2019, 15.30 Uhr), SC Freiburg (Sonntag, 3. Februar 2019, 18.00 Uhr) und RB Leipzig (Samstag, 16. Februar 2019, 15.30 Uhr) keine Sonderzüge der Event-Linie S11 fahren. Die Bahn empfiehlt den Besuchern der Fußballspiele frühzeitig anzureisen und bittet die Fußball-Fans darum, für die An- und Abreise nach Möglichkeit auch den Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt sowie die Züge des Regionalverkehrs zu nutzen.

Weiterer Bauzeitraum vom 23. Februar bis 24. März 2019
Vom 23. Februar bis zum 24. März 2019 kann an fünf Wochenenden im Streckenabschnitt zwischen Gleisvorfeld und der Station im Tiefgeschoss nur ein Gleis für den S-Bahn-Verkehr genutzt werden. Das dann geltende Linienkonzept gibt die Bahn rechtzeitig bekannt.

Fahrplanauskünfte
Die Fahrgäste werden gebeten, sich bei www.bahn.de/Reiseauskunft, der mobilen Reiseauskunft m.bahn.de sowie in der App DB Navigator und in der App DB Streckenagent über die neuen Verbindungen zu informieren.
Für die Baumaßnahmen und die auftretenden Beeinträchtigungen bittet die Bahn die Fahrgäste um Verständnis.


Hausverkäufer muss auf versteckte Mängel hinweisen

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Der Verkäufer eines Altbaus muss auf ihm bekannte wesentliche Mängel hinweisen, die für den Käufer bei der Besichtigung nicht ohne Weiteres erkennbar sind. Andernfalls muss er das Haus zurücknehmen und dem Käufer alle Aufwendungen für den Erwerb des Hauses ersetzen. Das gilt auch dann, wenn im notariellen Kaufvertrag die Haftung für Mängel ausgeschlossen ist. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), weist auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig (9 U 51/17) hin.

Im entschiedenen Fall ging es um ein älteres Fachwerkhaus, das eine Reihe von Mängeln aufwies. Am gravierendsten war der Befall des Fachwerks mit holzzerstörenden Insekten und Pilzen. Der Verkäufer hatte lediglich vor Jahren Bohrlöcher verfüllt und überstrichen, aber keine Maßnahmen zur Beseitigung des Schadens ergriffen. Laut der Urteilsbegründung musste sich zwar für den Käufer aufgrund des Alters des Gebäudes ein Mangelverdacht ergeben. Aber nur der Verkäufer kannte das Ausmaß und die Dauer des Befalls. Er handelte arglistig, befand das Gericht, da er den Käufer über diesen gravierenden Mangel nicht aufklärte. Auf den Ausschluss der Gewährleistung im notariellen Kaufvertrag könne er sich daher nicht berufen. Das Gericht verurteilte den Verkäufer, das Haus zurückzunehmen und dem Käufer den gezahlten Kaufpreis, die Notar- und Grundbuchkosten sowie die Maklerprovision zu erstatten.


Den Stuttgartern stinkt‘s

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Es stinkt, die Luft ist schlecht und die Feinstaubbelastung hoch. Das gilt nicht nur für Stuttgart, sondern auch für viele andere Städte Deutschlands, die dem starken Verkehrsaufkommen nicht gewachsen sind. Die gesundheitlichen Belastungen und die Belastungen der Umwelt durch den stark zunehmenden Verkehr sind enorm. Besonders ärgerlich ist es, wenn man sich für ein Fahrzeug mit reduziertem Abgasausstoß entschieden hat, nun aber feststellen musste, dass dem nicht so ist. Viele Autofahrer fühlen sich verschaukelt. Doch das ist noch nicht alles. Neben der Tatsache, dass viele Fahrzeuge mit anderen Abgaswerten verkauft wurden, entsteht nun eine große Diskussion darüber, wer die Kosten für die Nachrüstung trägt. Scheinbar gibt es bereits finanzierbare Pläne, die der Öffentlichkeit jedoch lange Zeit nicht zugänglich gemacht wurden. Auch wir berichteten.

Was Betroffene tun können
Sind auch Sie vom Abgasskandal betroffen? Viele Fahrzeughalter haben bisher nicht geklagt. Das könnte sich jedoch bald ändern. Denn inzwischen haben viele Verbraucherschützer Musterklagen angekündigt. Stellvertretend für alle Betroffenen wollen sie vor Gericht ziehen – und das sind nicht wenige. Schließlich bewegen die Motorenmanipulationen die komplette Branche der Automobilindustrie. So sind sowohl Karosserien der edlen Klassen wie BMW und Mercedes betroffen als auch Kleinwagen von VW und Seat.

SFoto: ©istock.com/gopixa

Was lange währt, wird endlich gut?
Die Diskussionen um die Kostenübernahmen in Sachen Dieselskandal sind schier endlos. Alles fing damit an, dass VW im September 2015 in den USA fast 500.000 Fahrzeuge zurückrief. Bereits damals gab es erste Vorwürfe Abgaswerte mit Hilfe von Software manipuliert zu haben. Kurz darauf gab VW die Manipulation zu – und der Abgasskandal nahm seinen Lauf. Nach vielem Hin und Her ist noch immer nicht final geklärt, wer die Kosten der getäuschten Autofahrer trägt. Nachdem in den USA Entschädigungen in großem Stile an die Käufer manipulierter Fahrzeuge gezahlt wurde, gingen die Deutschen zunächst leer aus. Eine Erklärung gab es dafür nicht. Es bleibt nur zu hoffen, dass im Rahmen der Sammelklagen endlich auch deutsche Käufer von betroffenen Dieselfahrzeuge Kompensationen erhalten und dass auf lange Sicht die Luft in den Städten besser wird.