Präventionsmaßnahmen der Polizei während des Frühlingsfests

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Stuttgart.| Das 81. Stuttgarter Frühlingsfest vom 20. April bis 12. Mai 2019 wird von der Stuttgarter Polizei wieder mit Präventionsmaßnahmen begleitet. Junge Festbesucher werden während der Volksfestzeit über die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums und Risiken des Missbrauchs informiert, denn starke Alkoholeinwirkung spielt bei der Gewaltbereitschaft dieser Zielgruppe eine erhebliche Rolle. Auf dem Festgelände sind uniformierte und zivile Fußstreifen unterwegs, die ihr Augenmerk insbesondere auf das junge Publikum, auf mögliche, auffällige Gruppierungen sowie die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen legen. Bereits bei der Anreise müssen erkennbar Betrunkene damit rechnen, kontrolliert zu werden. Aus der polizeilichen Erfahrung heraus werden dabei junge Festbesucher vorrangig im Fokus der Polizei stehen. Die Polizei achtet auch auf den immer wieder vorkommenden Missbrauch von Ausweispapieren. Die jungen Leute werden in Gesprächen darauf hingewiesen, dass die Benutzung fremder Ausweispapiere oder das Fälschen von Ausweisen kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat ist. Die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Stuttgart werden im Umfeld des Festes Verkehrskontrollen durchführen, um Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung konsequent zu verfolgen. Für alle Besucher gilt: ein unbeschwertes Festvergnügen braucht eine richtige Planung. Daher empfehlen wir, Fahrgemeinschaften zu organisieren und einen Fahrer zu bestimmen, der selbstverständlich auf Alkohol verzichtet. Alternativ sollten öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen benutzt werden.

In diesem Jahr werden die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention am Dienstag, 30. April 2019, von zirka 13.00 bis16.00 Uhr an einem Infostand in der Nähe der Wasenwache darüber informieren, wie man sich vor Taschendieben schützen kann und darüber hinaus weitere Präventionsbotschaften vermitteln. Sie werden zudem auch mobil auf dem Wasengelände, an Haltestellen sowie in der Stadtbahn U11 unterwegs sein. Die Polizei wünscht allen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und fröhliches Festvergnügen.

Präventionstipps der Polizei Stuttgart zum Thema Taschendiebstahl:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld- und Zahlungskarten sowie Dokumente immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihr Handy, Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. (ots)

Neckartor: Neuer High-Tech-Straßenbelag soll Schadstoffe senken

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Das Tiefbauamt der Stadt Stuttgart erneuert am Neckartor, im Streckenabschnitt zwischen Willy-Brandt-Straße und Cannstatter Straße, die Fahrbahnen mit einem photokatalytischen Straßenbelag. Über die komplette Fahrbahnbreite wird ein Clean Air (ClAir) Asphalt von der STRABAG AG eingebaut. Der Belag ist mit einer besonderen Deckschicht versehen und soll dazu beitragen, die Luftbelastung durch Stickoxide zu verringern.

Ministerialdirigent Andreas Hollatz, Leiter der Abteilung Straßenverkehr und Straßeninfrastruktur im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, Wolfgang Schanz, Leiter des Tiefbauamts der Stadt, und Peter Hübner, Vorstand der STRABAG AG, haben am Montag, 15. April, die Maßnahme erläutert.

Der High-Tech-Belag ist Teil der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes zur Minderung der Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastungen. Ministerialdirigent Hollatz sagte: „Insgesamt hat sich die Schadstoffbelastung der Luft in den letzten Jahren aufgrund zahlreicher Luftreinhaltemaßnahmen deutlich verbessert. Inwieweit und in welchem Umfang hierbei schadstoffreduzierende Fahrbahnbeläge einen substanziellen Beitrag leisten können, werden wir hier und bei einem weiteren Pilotprojekt mit der STRABAG AG in Stockach untersuchen.“

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Verkehr, hatte die Stadt aufgefordert, die im Luftreinhalteplan festgehaltene Maßnahme bis Ostern 2019 umzusetzen. Es beteiligt sich finanziell mit insgesamt bis zu 200.000 Euro, das sind 50 Prozent der Kosten für die spezielle Deckschicht. Die Stadt übernimmt die restlichen 50 Prozent sowie die Erneuerung der darunterliegenden Asphaltschichten. Die Gesamtkosten betragen rund 700.000 Euro.

Schanz sagte: „Das Tiefbauamt arbeitet intensiv daran, den Zustand der Infrastruktur in Stuttgart zu erhalten und wo notwendig zu verbessern. Eine moderne Infrastruktur ist die Voraussetzung für einen guten Verkehrsfluss. Wenn wir mit dem hier angewandten Sanierungsverfahren einen Beitrag dazu leisten können, die Belastungen der Luft durch den Autoverkehr zu reduzieren, dann umso besser.“

Neuer High-Tech-Straßenbelag am Neckartor soll Schadstoffe senken, Photokatalytischer Straßenbelag soll Stickoxide abbauen
Das eingesetzte photokatalytische Abstreumaterial mit Titandioxid baut giftige Stickoxide ab und wandelt diese in unschädliche Stoffe um. So soll der neue Fahrbahnbelag einen Beitrag zur Stickstoffdioxidreduktion leisten. Über ein vom STRABAG Kompetenzzentrum TPA entwickeltes Einbauverfahren wird das Abstreumaterial direkt in die Asphaltoberfläche eingebunden. Das Projekt wird wissenschaftliche begleitet, um zu messen, wie groß der schadstoffmindernde Effekt des Asphalts ist.

Der neuartige Asphalt wurde von der STRABAG AG und ihren Verbundpartnern im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts Nachhaltiger HighTech-Asphalt (NaHiTAs) entwickelt.

Hübner sagte: „Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau versteht sich die STRABAG AG auch als Innovationstreiberin für die Branche. Deshalb freue ich mich, dass wir auf der Pilotstrecke an dieser exponierten Stelle nun bundesweit erstmals die Gelegenheit haben, unseren nachhaltigen ClAir Asphalt einzubauen. Mit dieser Innovation aus dem Forschungsprojekt NaHiTAs hoffen wir nun, einen spürbaren Beitrag zur Luftreinhaltung in Stuttgart leisten zu können.“

Arbeiten in den Osterferien
Die Arbeiten im Schichtbetrieb werden in der ersten Woche der Osterferien, zwischen dem 12. und dem 18. April, durchgeführt. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, wird auch nachts gearbeitet. Während den Arbeiten sind stets zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung befahrbar. Auf dem rund 300 Meter langen Abschnitt Am Neckartor werden insgesamt ca. 8.200 kg des Clean Air Granulats in die Asphaltdeckschicht eingewalzt.


Für die Wohnortwahl ist guter ÖPNV entscheidend

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Pendeln ist für die Menschen der Region Stuttgart Alltag. Eine gute Verkehrsanbindung ist daher ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Wohnorts. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Kantar TNS-Umfrage in Stuttgart und Umgebung im Auftrag von Wüstenrot.

Für Arbeitnehmer in Stuttgart und Umgebung ist das Pendeln Normalität. 51 Prozent der Befragten halten eine Anfahrtszeit zur Arbeitsstätte von bis zu 30 Minuten für zumutbar, über ein Viertel sogar von bis zu 45 Minuten. Klar ist damit aber auch: Eine gute Verkehrsanbindung ist ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Wohnorts. Für jeweils eine deutliche Mehrheit der Befragten sind eine gute Infrastruktur für öffentliche Verkehrsmittel, eine schnelle Anbindung an Schnellstraße oder Autobahn sowie attraktive Fuß- und Radwege relevant.

Guter Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel wichtig
Besonders der ÖPNV steht dabei im Zentrum des Interesses: Eine gute S- oder U-Bahn-Anbindung ist rund acht von zehn Menschen zwischen 14 und 64 Jahren wichtig. Selbst unter den Senioren ab 65 sind es noch knapp sieben von zehn Befragten. 86 Prozent der Menschen zwischen 40 und 64 Jahren erwarten von ihrem Wohnort gute Fuß- und Fahrradwege. Auffällig ist zudem, dass der Wunsch nach guter Anbindung an Schnellstraßen oder Autobahnen für junge Menschen an Bedeutung verliert. Bei den Befragten zwischen 14 und 39 Jahren ist dies mit 56 Prozent nur einer knappen Mehrheit wichtig. Zwischen 40 und 64 Jahren steigt dieser Wert bereits auf 63 Prozent, während der gute Zugang zu Schnellstraßen für 72 Prozent der Senioren wichtig ist.

Auto verliert unter jungen Menschen an Bedeutung
Bisher ist das Auto die klare Erstwahl für die individuelle Fortbewegung: 61 Prozent der Befragten nennen den Pkw zuerst, wenn es um hauptsächlich genutzte Verkehrsmittel geht. Dabei zeigen sich je nach Alter deutliche Unterschiede. Während unter den 14- bis 39-Jährigen nur knapp die Hälfte das Auto als Hauptverkehrsmittel nennt, sind es unter den Menschen zwischen 40 und 64 Jahren 70 Prozent. Bei den jungen Menschen nutzen zudem fast 40 Prozent der Befragten primär öffentliche Verkehrsmittel, bei den 40- bis 64-Jährigen hingegen nur neun Prozent.

„Hier scheint es einen Generationenwandel zu geben. Bei jungen Leuten nimmt die Bedeutung für das eigene Auto offensichtlich ab. Wenn Städte und Gemeinden diese als Einwohner halten oder gewinnen wollen, braucht es verstärkte Investitionen in eine gute ÖPNV-Infrastruktur“, bewertet Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG, das Thema Wohnen mit Blick auf die Verkehrspolitik.

Viele Menschen würden gerne verstärkt ÖPNV nutzen
Naturgemäß zeigen sich darüber hinaus Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Wohnorten. In Stuttgart nutzt beispielsweise ein Drittel der Befragten primär die S- oder U-Bahn, in Ludwigsburg sind es noch zwölf Prozent.

Weitere Potenziale für den ÖPNV zeigt ein Blick auf die präferierten Verkehrsmittel. Wenn sich Menschen ihr Transportmittel aussuchen könnten, würden die öffentlichen Verkehrsmittel (S-/U-Bahn, Zug, Bus) mit 39 Prozent sogar knapp vor dem eigenen Pkw (38 Prozent) liegen. Auch hier zeigt sich die Jugend besonders aufgeschlossen gegenüber Bus und Bahn: 46 Prozent würden öffentliche Verkehrsmittel wählen, nur 28 Prozent den eigenen Pkw.

Fahrrad nur ein Baustein künftiger Verkehrskonzepte
Das Fahrrad scheint für die meisten Befragten nicht der Ausweg aus der Verkehrskrise. Als tatsächliches Hauptverkehrsmittel wird es nur von gut jedem Zehnten genutzt. Selbst wenn sie es sich aussuchen könnten, würden nur 18 Prozent der Befragten das Fahrrad wählen.

„Wenn man sich die öffentlichen Diskussionen anschaut, erhält man manchmal den Eindruck, das Fahrrad sei das Allheilmittel gegen den viel zitierten Verkehrsinfarkt. Doch nur mit dem Ausbau von Fahrradwegen werden Städte und Gemeinden als potenzieller Wohnort für einen Großteil der Bevölkerung nicht attraktiv. Es braucht vielmehr ganzheitliche Verkehrskonzepte, die Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel intelligent miteinander vernetzen“, sagt Hertweck.

Minderheit der Bürger zu persönlichen Einbußen bereit
Die Bereitschaft zu persönlichen Einbußen für eine verbesserte Verkehrssituation am Wohnort fällt eher gering aus. Am ehesten nähmen die Befragten mit 41 Prozent noch Fahrverbote in Kauf. Höhere Preise für den ÖPNV-Ausbau würden 37 Prozent der Befragten akzeptieren; zusätzliche Gebühren für die Straßennutzung sind nur für ein Viertel denkbar.


Neue Feuer- und Rettungswache 5 Filder

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Stuttgart.| Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 11. April dem seit langem geplanten Neubau der Feuer- und Rettungswache 5 Filder in der Sigmaringer Straße 115 in Möhringen zugestimmt. Die derzeitige Feuer- und Rettungswache in Degerloch ist seit längerer Zeit stark sanierungsbedürftig, die Raumsituation dort beengt und schwierig. Ein Neubau am heutigen Standort im Industriegebiet Tränke hätte im laufenden Betrieb stattfinden müssen, die Kosten wären noch höher ausgefallen.

Auf der geplanten Teilfläche des ehemaligen Hansa-Areals in Möhringen kann der Neubau mit einer Nutzfläche von insgesamt 9100 Quadratmetern die Büro-, Verwaltungs- und Lagerflächen jedoch im erforderlichen Umfang gut aufnehmen. Die neue Wache soll dann letztendlich das alte Domizil ersetzen. Die Gesamtkosten belaufen sich aufgrund gestiegener Baupreise und Mehrkosten inzwischen auf 50,35 statt wie bisher 41 Millionen Euro. Mit den ersten Baumaßnahmen soll noch im Mai angefangen werden, die Fertigstellung erfolgt dann im Sommer 2021.


Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 in Leinfelden

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Stuttgart.| Die Stadtbahnlinie U5 soll von „Leinfelden Bahnhof“ bis „Leinfelden Neuer Markt“ weitergeführt werden. Dazu wird eine Vereinbarung mit der Stadt Leinfelden- Echterdingen geschlossen, und die SSB wird ein Planfeststellungsverfahren durchführen. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 11. April beschlossen.

Mit dem Ausbau der U5 werden das neu ausgewiesene Baugebiet Schelmenäcker sowie die bestehenden Baugebiete im Süden Leinfeldens an das Stadtbahnnetz angebunden. Eine spätere eventuelle Fortführung der Trasse nach Echterdingen ist weiterhin machbar.

Der Baubeginn an der Neubaustrecke soll im Herbst 2020 erfolgen, der Betrieb könnte dann Ende 2021 aufgenommen werden. Nach der Fertigstellung wird die U5 weiterhin im 20-Minuten-Takt und mit 40-Meter-Zügen fahren. Die Gesamtkosten für die geplante Infrastruktur betragen zirka 11,9 Millionen Euro. Die Stadt Stuttgart rechnet mit Zuwendungen durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) in Höhe von 6,6 Millionen Euro, auf die Stadt Leinfelden-Echterdingen entfielen dann noch 5,3 Millionen Euro.


Bau des Rosensteintunnels schreitet wieder voran

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Alle Bauleistungen vergeben – Projektkosten gestiegen

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart hat einen wichtigen Schritt zur Vollendung des Bauprojektes „Rosensteintunnel“ gemacht. Sie wird, sofern der Gemeinderat der Budgeterhöhung und der Vergabe zustimmt, den Auftrag für den Baubereich „3. Leuzeröhre“ an Ed. Züblin AG vergeben.

Die Neuvergabe war nötig geworden durch die Kündigung des Bauvertrags mit Wolff&Müller Ingenieurbau GmbH aus wichtigem Grund. Viele Bauleistungen waren nicht erbracht, diese musste die Stadt neu ausschreiben. Die Stadt wird Schadenersatz für die erheblichen Mehrkosten aus den Neuvergaben geltend machen. Für den Verkehr könnte der Baubereich B10/B14 Verbindung am Leuze im Jahr 2024 freigegeben werden.

Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau erklärte: „Die Verzögerungen und die ungünstige Entwicklung der Baupreise machen sich auch bei den Gesamtkosten bemerkbar.“ Die Verwaltung werde dem Gemeinderat in der nächsten Woche eine erste Prognose vorstellen. Durch die Mehrbelastung von 35 Millionen Euro sei der Risikopuffer mit seinen ursprünglich 43 Millionen Euro aufgebraucht, so der Bürgermeister. Thürnau weiter: „Dies wird die Verwaltung in der kommenden Woche mit dem Gemeinderat besprechen. Über die weitere Kostenentwicklung sollte Klarheit herrschen, wenn im Sommer 2019 die Preise für die betriebstechnische Ausstattung der B10 Rosensteintunnels beziffert werden können.“

Gute Nachrichten gibt es für die Fußgänger und Radfahrer: Sie kommen voraussichtlich schon dieses Jahr wieder über die Rosensteinstege vom Mineralbad Leuze in den Rosensteinpark. Die Wegeverbindung war seit 2014 unterbrochen.

Der Bau B10 Rosensteintunnel ist eine Etappe weiter: Bereits im Juli 2019 sollen die Arbeiten für die betriebstechnische Ausstattung vergeben werden. Damit könnte der B10 Rosensteintunnels Mitte 2021 in Betrieb genommen werden.


Wie funktioniert eigentlich eine Gleitsichtbrille?

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In der Bundesrepublik Deutschland tragen mehr als 40 Millionen Menschen eine Brille. Die Gründe dafür liegen natürlich in einer Beeinträchtigung des Sehvermögens, das entweder für nahegelegene oder weit entfernte Objekte nicht ausreicht. Etwa ab dem 45. Lebensjahr stellen viele Personen fest, dass ihr Sehen im nahen Umkreis immer mehr beeinträchtigt wird: Während in der Ferne alles noch wie gewohnt erkannt wird, fällt etwa das Lesen immer schwerer. An dieser Stelle kommt die Gleitsichtbrille ins Spiel: Die Gläser dieser speziellen Sehhilfe verfügen über mehrere Zonen, sodass ein ständiger Brillenwechsel überflüssig wird.

Was ist das Besondere an einer Gleitsichtbrille?
Wenn mit zunehmendem Alter die Akkomodation, also das Anpassen der Augen an unterschiedliche Entfernungen immer mehr nachlässt, bleibt vielen Menschen nichts anderes übrig, als ihre Brille immer wieder auf- und abzusetzen oder gar zwischen mehreren Brillen hin- und herzuwechseln. Diese lästigen Wechsel fallen aber weg, wenn anstelle einer gewöhnlichen Brille eine Gleitsichtbrille verwendet wird. Deren Gläser beinhalten unterschiedliche Sehbereiche, die es möglich machen, dass mit nur einer Sehhilfe verschiedene Beeinträchtigungen des Sehvermögens ausgeglichen werden können.

Im oberen Bereich der Gläser befindet sich die Zone für den Fernbereich, während in der Mitte der Bereich für Objekte in der sogenannten Zwischenentfernung angesiedelt ist. Durch diesen werden beispielsweise beim Fahren das Lenkrad und die Armaturen des Autos fokussiert. Je weiter nach unten der Gleitsichtbrillenträger schaut, umso mehr rutscht er in den Nahbereich, der etwa beim Lesen in Anspruch genommen wird. Abhängig davon, durch welche Zone des Brillenglases geschaut wird, können also Objekte in ganz unterschiedlichen Entfernungen gestochen scharf wahrgenommen werden.

Selbstverständlich können die einzelnen Bereiche der Gleitsichtbrille auf die individuellen Ansprüche des Trägers abgestimmt werden. So ist es möglich, alle Zonen mit einer entsprechenden Sehstärke zu versehen. Auf diese Weise können auch gleich mehrere Sehstörungen mit nur einer Brille korrigiert werden. Dabei sind die unterschiedlichen Bereiche und Sehstärken der Gleitsichtbrille nicht anzusehen, was einen ästhetischen Vorteil bietet, denn schließlich möchte niemand durch besonders dicke oder offensichtlich eingeschliffene Gläser auffallen.

Welche Vor- und Nachteile bieten Gleitsichtbrillen?
Die Vorteile einer Brille mit Gleitsichtgläsern liegen auf der Hand: Anstatt mehrerer Brillen oder eines ständigen Auf- und Absetzens der Sehhilfe genügt eine einzelne Brille, die alle individuellen Funktionen in sich vereint. Ob im Auto oder am PC; alle Distanzen können optimal gesehen werden. Eine Einschränkung bei der Sehstärke gibt es nicht: Gleitsichtgläser können an bis zu +/- 10 Dioptrien angepasst werden.

Allerdings bieten Gleitsichtgläser nicht nur Vorteile. Meist dauert es einige Wochen, bis sich der Träger an die unterschiedlichen Zonen der Gläser gewöhnt hat. Während dieser Zeit kommt es nicht selten zu Kopfschmerzen und Schwindel. Und nicht zuletzt schlagen Gleitsichtbrillen in der Anschaffung mit hohen Preisen zu buche. Grund dafür ist das aufwendige Herstellungsverfahren und das individuelle Anpassen an die Bedürfnisse des Einzelnen.

Foto: TOPGLAS GmbH

Alternative zum Neukauf: Neuverglasung der alten Brille
Um die hohen Anschaffungskosten für eine neue Gleitsichtbrille zu umgehen, greifen Online Optiker wie TOPGLAS aus München auf eine vergleichsweise preisgünstige Alternative zurück und bieten an, bereits genutzte Brillen verglasen. Die Sehstärke der Blickfelder sowie weitere Extras können auch hier an die Bedürfnisse des Trägers angepasst werden. Auch Gleitsichtsonnenbrillen lassen sich auf diesem Wege mit geringen Kosten herstellen. Interessenten können bis zu 60 % im Vergleich zum Kauf einer neuen Gleitsichtbrille beim stationären Optiker sparen.

Gleitsichtbrillen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie mehrere Funktionen in sich vereinen und eine Zweit- oder Drittbrille überflüssig machen. Wer die hohen Anschaffungskosten nicht tragen kann oder möchte, kann sich alternativ an einen Online Optiker wie TOPGLAS wenden und seine alte Brille zu einem günstigen Preis neu verglasen lassen: Beeinträchtigungen des Sehvermögens und Brillenwechsel gehören damit der Vergangenheit an.


Feinstaubalarm in Stuttgart endet am Montag um 24

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Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Montag, 25. März, zum neunten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst.

Beginn:
seit Mittwoch, 20. März, 0 Uhr für den Autoverkehr,
seit Dienstag, 19. März, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Montag, 1. April, 24 Uhr

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch bis einschließlich Montag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub, aber auch von Stickstoffdioxid in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte.

Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort- Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamten Periode bis zum 15. April 2019.

Schnelle Informationen über Social-Media-Kanäle
Feinstaubalarm wird ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert. Der Alarm wird mit einem Tag Vorlauf bekannt gegeben, so dass sich Autofahrer rechtzeitig Mobilitätsalternativen suchen können. Medien und Öffentlichkeit werden im Falle eines Feinstaubalarms täglich etwa zwischen 13 und 14 Uhr über Beginn, Fortgang und Ende des Alarms informiert. Zudem informiert die Stadt umgehend über ihre Social-Media-Kanäle www.facebook.com/Stadt.Stuttgart und www.twitter.com/stuttgart stadt. Autofahrer erhalten auch über Verkehrsmeldungen im Radio und Vario-Tafeln an den städtischen Ein- und Ausfahrtstraßen aktuelle Informationen zum Feinstaubalarm. Aktuelles und Hintergrundwissen gibt es auch auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

Um die Bevölkerung schnellstmöglich zu informieren, wird die Stadt wieder die Messaging-Dienste WhatsApp, Telegram und Insta anbieten. Interessierte Bürger können den städtischen Kanal des jeweiligen Anbieters abonnieren und erhalten dann umgehend per Push-Nachricht Informationen zur aktuellen Luft-Belastung und zum Feinstaubalarm. Zudem bietet die Stadt auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de Widgets an, die in Webseiten oder Intranets von Unternehmen eingebunden werden können, um auf den Feinstaubalarm hinzuweisen. Einmal installiert, aktualisieren sich die Widgets automatisch.

UmweltTagesTicket und neue Schnellbuslinie X1
Um noch mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen, ist vom 15. Oktober 2018 bis 31. März 2019 erneut ein kostengünstiges UmweltTagesTicket (= TagesTicket für 1 Person) erhältlich. Das UmweltTagesTicket, das bereits in der vergangenen Alarm-Periode sehr gut angenommen wurde, wird in drei Preisstufen ausgegeben: für eine bis zwei Zonen, für drei bis vier Zonen und ab fünf Zonen für das gesamte Netz. Das günstige Ticketangebot führt zu Mindereinnahmen beim VVS von ca. 1,9 Millionen Euro. Stadt und Land teilen sich die Kosten je zur Hälfte.

Mit Beginn der neuen Feinstaubalarm-Periode am 15. Oktober 2018 wird die neue Schnellbuslinie X1 ihren Betrieb aufnehmen. Der Schnellbus verbindet Bad Cannstatt mit der Stuttgarter Innenstadt und verkehrt Montag bis Freitag von 6 bis 20:30 Uhr im 5-Minuten-Takt. Der X1 startet am Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt, fährt durch bis zur Dorotheenstraße (Charlottenplatz) und hält dann noch fünfmal direkt am Cityring, bevor er wieder Richtung Bad Cannstatt fährt. So ist ein bequemer Ein- und Ausstieg in der gesamten Innenstadt möglich – und das im 5-Minuten-Takt.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 gibt es zudem eine neue Stadtbahnlinie: Die U16 fährt auf der Strecke Giebel – Feuerbach – Pragsattel – Wilhelmsplatz Bad Cannstatt – Augsburger Platz – Fellbach. Die U16 wird die stark nachgefragten Streckenabschnitte der U13 und der U1 entlasten. Gleichzeitig geht auch eine zweite Schnellbuslinie an den Start: Der X2 verbindet Leonberg mit der Stuttgarter Innenstadt und fährt von Montag bis Freitag zwischen 6 Uhr und 20:30 Uhr im 30- Minuten-T akt.

Vergünstigungen bei stadtmobil und car2go
Erstmals bietet der Carsharing-Anbieter stadtmobil Stuttgart Vergünstigungen während der Feinstaubalarm-Periode an: Neukunden erhalten bei Vertragsabschluss an Tagen mit Feinstaubalarm einen Bonus in Höhe von 25 Euro als Fahrtguthaben. Wer darüber hinaus sein Auto in der aktuellen Feinstaubalarm-Periode aus seinem Haushalt abmeldet, erhält als Neukunde weitere 25 Euro Fahrtguthaben. Das Angebot ist gültig bis zum Ende der aktuellen Feinstaubalarm-Periode und gilt im Gebiet der stadtmobil carsharing AG, Stuttgart.

Auch der stationsunabhängige Carsharing-Anbieter car2go unterstützt die Luftreinhalte-Aktivitäten der Stadt Stuttgart: car2go ermöglicht allen Kunden, die vollelektrischen smarts fortwo von car2go bei Feinstaubalarm für 25 Cent pro Minute (statt 29 Cent) zu nutzen. Der Minutenpreis für die elektrische B-Klasse beträgt 34 Cent. Neukunden können sich während der gesamten Feinstaubalarm-Periode zusätzlich kostenlos bei car2go anmelden und erhalten ein Guthaben in Höhe von fünf Euro unter Eingabe des folgenden Promotioncodes bei der Onlineregistrierung: J18_LC_STG/Feinstaubalarm Der Rabatt gilt im gesamten Stuttgarter car2go- Geschäftsgebiet inkl. Region (Esslingen, Sindelfingen, Böblingen und Gerlingen).

„Straßenreinigung Feinstaub“ am Neckartor wird fortgeführt
Auch in der neuen Feinstaubalarm-Periode wird die „Straßenreinigung Feinstaub“ fortgesetzt. Die Fahrspuren und Gehwege rund um das Neckartor werden dann wieder von Sonntag bis Freitag zwischen 22 und 5 Uhr bis zum Ende der Feinstaubalarm-Periode intensiv gereinigt. Die Koordination der Straßenreinigung übernimmt erneut DEKRA. Beginn ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober.

Die Reinigung der Straßen und Gehwege soll dazu beitragen, die Feinstaub- Belastung an stark befahrenen Strecken zu senken. Durch die Reinigung sollen die Vorprodukte des Feinstaubs – z. B. Reifenpartikel, Bremspartikel, Streugut – beseitigt werden, sodass diese sich gar nicht erst zu Feinstaub entwickeln können.

Mehr zur Luftreinhaltung in Stuttgart
Die Stadt Stuttgart hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dazu gehören massive Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Einführung der Umweltzone, das Lkw-Durchfahrtsverbot, die intensive Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das Jobticket, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima und auch der Feinstaubalarm.

Im Jahr 2017 konnte so erstmals der Stundengrenzwert für Stickstoffdioxid an der Messstation Am Neckartor eingehalten werden. Gemessen wurden drei Überschreitungsstunden, erlaubt sind 18. An allen weiteren Messstellen, wie beispielsweise in der Hohenheimer Straße oder am Arnulf-Klett-Platz, wird dieser Grenzwert eingehalten. Im Gegensatz zum Feinstaub ist bei Stickstoffdioxid jedoch der Jahresmittelwert problematisch. Der Grenzwert liegt im Jahresmittel bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Am Neckartor lag das Jahresmittel 2017 bei 73 Mikrogramm, 2016 bei 82 Mikrogramm.

Dagegen gehen die Feinstaub-Werte deutlich zurück: So wurden 2017 nur noch 41 Überschreitagstage Am Neckartor gemessen. Der Grenzwert liegt bei 35. Bereits abgezogen der Beitrag Streusalz (4 Tage) und natürliche Quellen (0 Tage). 2016 waren es noch 58 Überschreitungstage. An allen weiteren Messstellen im Stuttgarter Stadtgebiet werden die Feinstaub-Grenzwerte inzwischen eingehalten. Der Feinstaub-Jahresmittelwert sogar an sämtlichen Messstationen.

Noch in diesem Jahr soll zudem die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart in Kraft treten. Das Land benennt darin eine Vielzahl an Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die von der EU vorgegebenen Grenzwerte schnellstmöglich einzuhalten. Dazu gehören auch Verkehrsverbote. Diese sollen ab dem 1. Januar 2019 für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter gelten. Das Verkehrsverbot beträfe ganzjährig die Umweltzone der Stadt Stuttgart. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 wären von diesem Verbot ausgenommen. Ausnahmen vom Verkehrsverbot soll es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende geben. Zudem ist für Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019 geplant.


Schönbuchbahn in den Osterferien gesperrt

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Kreis Böblingen.| Die Strecke der Schönbuchbahn zwischen Holzgerlingen und Dettenhausen wird wegen Bauarbeiten in den Osterferien von Samstag, 13. April (2:00 Uhr) bis Montag, 29. April (3:00 Uhr) gesperrt. Die Fahrgäste der Schönbuchbahn werden in dieser Zeit mit Bussen befördert.

Letzte Abfahrten mit dem Zug in Dettenhausen in der Nacht zum Samstag ist um 0:46 Uhr und in Holzgerlingen um 1.02 Uhr. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen startet am Samstagmorgen, 29.04. um 5:35 Uhr in Böblingen und um 5:49 Uhr in Dettenhausen.

Der Fahrplan wird an den Haltestellen ausgehängt und ist abrufbar unter www.schoenbuchbahn.de und www.weg-bahn.de und www.vvs.de.

Die Streckensperrung ist nötig, weil im Bereich zwischen Holzgerlingen und Dettenhausen Vorbereitungen für die elektrifizierte Inbetriebnahme der Gesamtstrecke getroffen werden. Im Wesentlichen werden Anlagenkomponenten der Leit- und Sicherungstechnik errichtet. Weiterhin werden Regulierungsarbeiten an der Oberleitungsanlage mit anschließenden Mess- und Abnahmefahrten durchgeführt.

Für den Autoverkehr kommt es an den Bahnübergängen durch die Bauarbeiten zu keinen Beeinträchtigungen.

Der Zweckverband Schönbuchbahn und die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft mbH bitten die Fahrgäste sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.


Gemeinderat wählt Dr. Georg Thomas Belge zum Leiter der Branddirektion

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Stuttgart.| Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat am Donnerstag, 28. März, Dr. Georg Thomas Belge mit 54 von 58 gültigen Stimmen, bei zwei Enthaltungen, zum Leiter der Branddirektion gewählt. Er ist damit Nachfolger von Dr. Frank Knödler, der zum 1. September in den Ruhestand tritt. Der Kandidat hat sich als einziger Bewerber dem Gremium vorgestellt, eine weitere Bewerbung war zurückgezogen worden.

Georg Thomas Belge wurde am 22. September 1972 in Tübingen geboren, studierte dort von Oktober 1993 bis Mai 2000 Chemie an der Eberhard-Karls-Universität und promovierte anschließend bis März 2003 am Institut für Physikalische und theoretische Chemie. Von April 2003 bis Juni 2005 absolvierte er den Vorbereitungsdienst für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst mit dem Abschluss Brandassessor.

Von Juni 2005 bis April 2008 war Belge bereits in der Branddirektion Stuttgart als Leiter des Sachbereichs Besondere Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz tätig. Danach ging er zur Feuerwehr der Stadt Reutlingen, wo er bis November 2010 als stellvertretender Amtsleiter, Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter arbeitete. Seit Dezember 2010 ist er als Amtsleiter, Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter bei der Feuerwehr der Stadt Heidelberg mit der Einstufung als Stadtbranddirektor tätig.

Belge betonte vor dem Gemeinderat, er sei engagiert und motiviert, um die Feuerwehr Stuttgart in die Zukunft zu führen. Die wichtige Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Kommunalpolitik, der Polizei und dem Technischen Hilfswerk kenne er aus seiner bisherigen Berufserfahrung. Wichtig seien ihm die Leistungsfähigkeit sowie Personalerhalt und -gewinnung bei der Berufsfeuerwehr und die Stärkung des Ehrenamts bei der Freiwilligen Feuerwehr.