Bietigheim verpasst Sprung auf Rang 4

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Nichts wurde es aus dem erhofften Sieg der SG BBM bei der Rückkehr der Zuschauer in die Viadukthalle nach langer Corona-bedingter Abstinenz. Bietigheim verlor nach einer 18:16-Pausenführung im zweiten Abschnitt den Faden und unterlag dem ThSV Eisenach mit 32:35 Toren. Der Erfolg der Wartburgstädter war aufgrund einer höheren Wurfeffektivität verdient.

„Der Grund für die Niederlage liegt ganz eindeutig in der Abwehr“, sagte Brian Ankersen. „Uns hat die Aggressivität gefehlt.“ Doch so ganz konnte sich der Interimscoach der Bietigheimer Handballer kurz nach dem Schlusspfiff noch keinen Reim darauf machen, warum das Spiel in der Schlussphase kippte. „Wir haben 40 Minuten lang dominiert und hätten schon zur Halbzeit mit 4 bis 5 Toren führen müssen.“

Erstmals seit Oktober letzten Jahres durfte die SG BBM wieder vor eigenen Fans spielen, 250 Zuschauer waren am Samstag zugelassen. Da rückte auch beim 32-jährigen Dänen die Enttäuschung über die vermeidbare Niederlage einen kleinen Moment lang in den Hintergrund. „Wir hatten eine bombastische Stimmung in der Viadukthalle. Vor Zuschauern zu spielen war fantastisch“, sagte Ankersen.

Und anfangs beflügelte das die Schwaben. Nach einem furiosen Auftakt lag die SG BBM bereits nach 20 Minuten mit 14:9 Toren vorne. Doch Eisenach ließ sich nicht abschütteln. Markus Murfuni sah sich in seinem Matchplan bestätigt. „Wir wollten versuchen, das Spiel im Angriff zu verschleppen und uns hundertprozentige Chancen erspielen, die wir wiederum auch genutzt haben – besonders in der 2. Halbzeit“, sagte der ThSV-Coach. „Am Ende haben wir den Sieg auch ein bisschen mehr gewollt“, sieht Murfuni seine Mannschaft nach dem dritten Sieg in Folge in einem Lauf, der gerne noch bis zum nahen Saisonende anhalten darf. Die erfolgreichsten Werfer hatten die Gäste mit Daniel Hideg (8) und Alexander Saul (7) im Rückraum. Bei der SG BBM trafen Christian Schäfer (9/6), Jonas Link (8) und Jonathan Fischer (6) am häufigsten.

Vielleicht hatte sich die SG BBM ein wenig zu sehr auf ein Offensivspektakel konzentriert und darüber die Abwehr vergessen. Bietigheim glänzte mit Anspielen auf den abschlusssicheren Jonathan Fischer am Kreis, Jonas Link und Juan de la Pena trafen und Christian Schäfer versenkte seine Siebenmeterchancen. Beim 14:9 roch alles nach einem Torefestival. Doch so sollte es nicht weitergehen. Während Bietigheims Effektivität nicht auf dem anfänglich hohen Niveau blieb, punktete Eisenach mit sicheren Abschlüssen und rückte wieder näher.

In der 42. Minute hatte die SG BBM ihre Halbzeitführung beim Stand von 24:21 behauptet. Nur drei Minuten später konnten die Thüringer Handballer durch den starken Peter Walz am Kreis zum 24:24 ausgleichen. Sekunden später drehte Daniel Hideg mit der ersten Führung der Gäste, die fortan den Takt angaben, das Spiel. Jonas Link konnte mit seinem achten Torerfolg acht Minuten vor dem Ende noch einmal zum 28:28 gleichstellen. Doch insgesamt glückten den Hausherren in der Schlussphase in der Abwehr zu wenige Ballgewinne, Eisenach nutzte seinen Wurfchancen konzentriert, allen voran Peter Walz mit vier Toren in den letzten 8 Minuten.

Nils Boschen, der nach überstandenem Muskelfaserriss ins Team der SG BBM zurückkehrte, brachte es auf den Punkt: „35 Gegentore daheim, da hat es auf jeden Fall in der Abwehr nicht gestimmt.“

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Reich; Schäfer (9/6), Link (8), Fischer (6), de la Peña (4), Claus (2), Marčec (1), Barthe (1), Asmuth (1), Vlahovic, Dahlhaus, Öhler, Boschen, L. Urban, M. Urban.

ThSV Eisenach: Voncina, Eichberger, Fehr; Hideg (8), Saul (7), Walz (5), Tokic (4), Wöhler (3/3), Snajder (3), Potisk (2), Iffert (1), Schneibel (1), Weyhrauch (1), Volar, Dicker, Obranovic.

Spielverlauf: 9:4 (8.), 10:7 (14.), 14:9 (19.), 15:13 (23.), 18:16 (30.), 21:20 (37.), 24:21 (42.), 24:25 (46.), 26:28 (51.), 28:28 (52.), 29:32 (57.), 32:35 (60.).
Zeitstrafen: Fischer (53.) – Walz (10.), Iffert (25.), Weyhrauch (26.), Wöhler (39.)
Siebenmeter: 6/6 – 3/4
Schiedsrichter: Sophia Janz / Rosana Sug (EHF-Young Referee Project)
Zuschauer: 250 (Sporthalle am Viadukt, Bietigheim)


Erfolgreiches SGV-Trainerteam bleibt zusammen

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Auch Marcel Ivanusa hat seinen Vertrag verlängert

Freiberg a. N.| Der 36-jährige, Ivanusa geht in seine 3. Saison als Co-Trainer des SGV Freiberg Fußball und freut sich mit dem unveränderten Trainerteam um Chef-Trainer Laki Sbonias, Ferdi Groß (Co.) und Philipp Bürkle (Tor), die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können.

Ivanusa: Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und den Verantwortlichen sowie die tägliche Arbeit mit den Spielern macht mir unglaublich viel Spaß. Ich blicke der neuen Saison mit Vorfreude und großem Tatendrang entgegen.

Dr. Christian Werner, SGV Sportdirektor: Ich freue mich sehr, dass wir den Vertrag mit Marcel verlängern konnten. Marcel ist ein sehr guter Co-Trainer und ein toller Charakter. Er passt somit sehr gut in unser Trainerteam und wir freuen uns alle sehr, auch in dieser Konstellation in die nächste Saison gehen zu können.


Aktiv in der City

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Ab sofort abwechslungsreiches Sportangebot in der Stuttgarter Innenstadt

Stuttgart.| In der Stuttgarter Innenstadt gibt es ab sofort ein abwechslungsreiches Sportangebot für Jugendliche und Heranwachsende. Wie die Landeshauptstadt Stuttgart am Freitag, 11. Juni, bekanntgegeben hat, kann jetzt auf dem Kleinen Schlossplatz an sechs robusten Outdoor-Fitness-Geräten trainiert werden. Außerdem gibt es jeweils dienstags ab 18 Uhr ein betreutes Sportprogramm auf dem Interimspausenhof des Königin-Katharina-Stifts im Oberen Schlossgarten.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, sagte: „Gerade junge Menschen mussten in den vergangenen Monaten aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auf viel verzichten. Häufig fehlt ihnen die Möglichkeit, Energie abzubauen.“ Die Arbeit des Gemeinschaftserlebnisses Sport an der Schnittstelle von Sport, Sozialem und Bildung zeige seit Jahren, dass Sport das Sozialverhalten positiv beeinflussen würde und dadurch helfen könnte, Kriminalität vorzubeugen. Maier betonte, man dürfe von dem Sportangebot keine Wunder erwarten, es sei jedoch ein weiterer Baustein, um Auseinandersetzungen in der Stuttgarter City vorzubeugen. „Wir setzen auf eine Mischung aus Prävention und Repression. Mit der Sperrung der Freitreppe am Kleinen Schlossplatz haben wir auf Flaschenwürfe und Provokationen gegenüber der Polizei reagiert. Mit dem Sportangebot gehen wir nun einen Schritt auf die jungen Leute zu“, so der Bürgermeister.

Am Mittwoch, 9. Juni, fand bereits ein erster Testlauf auf dem Interimspausenhof des Königin-Katharina-Stifts im Oberen Schlossgarten statt. Insgesamt 16 Heranwachsende entschieden sich von 18 bis 21 Uhr, Fußball zu spielen. Sie hatten sich vorab auf Corona testen lassen. Pädagogen des Gemeinschaftserlebnis Sport (GES) und von der Mobilien Jugendarbeit betreuten das Angebot. Nach dem erfolgreichen Testlauf soll das betreute Sportangebot ab sofort jeden Dienstag ab 18 Uhr auf dem Interimspausenhof des Königin-Katharina-Stifts stattfinden. Teilnehmen können bis zu 25 Personen, die einen gültigen und negativen Coronatest vorweisen. Bei Bedarf kann das sportliche Angebot ausgeweitet werden. Uwe Jaeger vom GES sagte: „Der Pausenhof bietet viele Möglichkeiten. Kicken ist gerade für junge Männer der beliebteste Sport, das erfahren wir auch bei unserem Projekt ‚Nachtaktiv‘. Aber auch Tischtennis und andere Sportarten sind möglich, wir rechnen mit zunehmendem Interesse und bauen unsere Angebote nach und nach aus, soweit es zurzeit möglich ist. Junge Frauen wollen wir dabei ebenfalls erreichen.“

Außerdem werden ab dem 11. Juni sechs schwergewichtige und robuste Outdoor- Fitness-Geräte zunächst auf dem Kleinen Schlossplatz aufgestellt. Die Geräte ermöglichen ein selbstständiges Fitnesstraining für den gesamten Körper. Somit können Muskelaufbauübungen für alle wichtigen Körperpartien wie Oberarme, Rücken, Bauch, Brust und Beine durchgeführt werden. Zudem kann das Gewicht und die Höhe eingestellt werden, wodurch ein individuelles Training ausgeführt werden kann.

Die rasche Umsetzung des Sportangebots wurde möglich durch die zuletzt schnell sinkenden Inzidenzwerte und eine kurzfristige Abstimmung unter der Leitung von Bürgermeister Maier zwischen dem Amt für Sport und Bewegung, dem Gemeinschaftserlebnis Sport, der Mobilen Jugendarbeit, dem Polizeipräsidium Stuttgart und der Kommunalen Kriminalprävention. Die Amtsleiterin des Amts für Sport und Bewegung, Daniela Klein, erklärte: „Sport und Bewegung haben in der Pandemie einen noch höheren Stellenwert bekommen. Aktuell erleben wir in Stuttgart einen regelrechten Outdoor-Fitness-Boom, gerade bei jungen Männern. Das Outdoor-Gym auf dem Kleinen Schloßplatz ist ein weiteres Angebot zum Trainieren. Mit dem neuen, offenen Angeboten im Interimspausenhof des Königin-Katharina- Stifts schaffen wir einen Rahmen, ungezwungen zusammen zu kommen und gemeinsam aktiv zu werden. Die Trainer des Gemeinschaftserlebnis Sport können dabei auf 25 Jahre Erfahrung bauen und verstehen ihre Arbeit auch als Bildungsarbeit, die die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung der jungen Erwachsenen unterstützt und fördert.“


Bietigheim hat Platz 4 im Visier

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Drei Tage nach dem 28:28-Unentschieden beim ASV Hamm-Westfalen haben die Handballer der SG BBM Bietigheim weiter vierten Platz fest im Visier. Dazu müssen gegen den ThSV Eisenach am Samstag (19:30 Uhr) die Punkte in der Viadukthalle bleiben. Im vorletzten Heimspiel in dieser Zweitliga-Saison sind erstmals seit Oktober wieder Zuschauer zugelassen.

Das Gefühl, vor einer wenn auch begrenzten Zahl eigener Fans zu spielen, kennen die Bietigheimer Handballer nur vom Saisonauftaktspiel. Gegen Dormagen war den 500 in der EgeTrans Arena kein Erfolgserlebnis beschieden, die Saisonpremiere ging mit 25:26 Toren verloren. Das soll jetzt gegen den Tabellenzwölften aus Eisenach anders werden. Maximal 250 Zuschauer sind in der Viadukthalle zugelassen, die Eintrittskarten hat die SG BBM ihren Sponsoren und Dauerkarteninhabern angeboten. Die Partie wird unverändert im Livestream unter www.sportdeutschland.tv kostenfrei zu sehen sein.

Die letzte Nachholpartie am Mittwoch beim ASV Hamm-Westfalen hat Spuren hinterlassen im Kader der SG BBM. Torhüter Nick Lehmann, der zu Beginn den Vorzug vor Aron Edvardsson erhalten hatte, musste nach einem Kopftreffer ausgewechselt werden und wird mit einer Gehirnerschütterung am Samstag fehlen. Schwer wiegt auch das Ausscheiden von Routinier Patrick Rentschler. Noch steht die Schwere der Knieverletzung beim 30-jährigen Abwehrchef nicht fest, doch an einen Einsatz gegen Eisenach ist nicht zu denken. Da in Hamm auch der zuletzt starke Jonathan Fischer fehlte und der angeschlagene Nils Boschen noch nicht ins Team zurückkehren konnte, spielte die SG BBM 50 Minuten lang ohne nominellen Kreisläufer. Paco Barthe und Nikola Vlahovic versuchten abwechselnd den Part am Kreis, konnten die Spezialisten aber naturgemäß nicht adäquat ersetzen. Fischer wird gegen Eisenach vermutlich wieder dabei sein können.

Umso erstaunlicher war, dass die Bietigheimer Handballer auch nach der frühen Roten Karte gegen ihren Top-Werfer Christian Schäfer ruhig geblieben sind. Hamm konnte begünstigt durch diese Schwächungen zeitweilig eine 5-Tore- Führung behaupten. Die Comeback-Qualitäten in den letzten 20 Spielminuten sprechen aber für Moral und Selbstbewusstsein des Bietigheimer Kollektivs. Am Ende jubelten die Gastgeber über die Punkteteilung, nachdem die SG BBM in den Schlusssekunden näher dran war am Sieg.

Der Tabellenfünfte wird das Remis mit Blick auf die 17:3 Punkte aus den letzten zehn Begegnungen verschmerzen können. Gegen den ThSV Eisenach bietet sich nur 70 Stunden nach dem Schlusspfiff die nächste Chance zum Angriff auf Rang 4. Da sie unter der Woche nicht im Einsatz waren, kommen die Handballer aus der Wartburgstadt ausgeruhter in die Viadukthalle und können zudem ohne jeden Druck aufspielen. Die Mannschaft von Coach Markus Murfuni räumte zuletzt mit einem 31:27-Erfolg im Ost-Duell gegen den HC Elbflorenz Dresden auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt beiseite. Kapitän Alexander Saul formulierte die Ziele im Saisonendspurt so: „Wir wollen die verbleibenden Partien, auch wenn wir den Ligaverbleib in der Tasche haben, so gut wie möglich abschließen. Das heißt konkret, alle drei Spiele gewinnen, sechs Punkte holen.“

Der Linkshänder ist der gefährlichste Werfer der Thüringer aus der zweiten Reihe. Die meisten Tore für Eisenach sammelte bislang Linksaußen Ivan Snajder (147/39). Das Duo Saul/Snajder traf auch im Hinspiel für Eisenach am häufigsten. Gegen eine SG BBM, die offensivstark aus der Winterpause gekommen war, blieben die Wartburgstädter Anfang Februar jedoch chancenlos. Der Top-Torjäger der Liga, Christian Schäfer, hatte beim Bietigheimer 29:34- Auswärtserfolg zweistellig getroffen.


Stufenweise Öffnung der Stuttgarter Bäder

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  • Außenbereich im Mineralbad Berg ab 14. Juni geöffnet
  • Leuze und SoleBad Cannstatt folgen in weiteren Schritten
  • Neue Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim
  • Hallenbäder während der Freibadsaison nur für Schulen, Vereine und Anfängerschwimmkurse geöffnet

Stuttgart.| Nachdem in einem ersten Schritt seit 27. Mai alle Stuttgarter Freibäder unter Pandemiebedingungen geöffnet sind, folgen – trotz des bekannten Personalengpasses – noch im Juni weitere Bäderöffnungen. Ab 14. Juni öffnet der Außenbereich im Mineralbad Berg für alle Mineralwasserbegeisterten. In einem weiteren Schritt steht ab 21. Juni der Innen- und Außenbereich inklusive Sauna im Leuze für alle Gäste zur Verfügung. Das SoleBad Cannstatt soll noch im Sommer folgen. Möglich werden die Thermen-Öffnungen im Mineralbad Berg und Leuze durch den Wechsel im Inselbad Untertürkheim in den Ein-Schicht-Betrieb. Dadurch wird kurzfristig Personal frei. Die Stuttgarter Hallenbäder bleiben wie im vergangenen Jahr während der Freibadsaison für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.

Außenbereich im Mineralbad Berg ab 14. Juni geöffnet
Ab 14. Juni wird der Schwimmbadbetrieb im Außenbereich des Mineralbad Berg unter Pandemiebedingungen wiederaufgenommen. Die Stuttgarter Bäder erweitern damit ihr bestehendes Angebot in fünf Freibädern durch das gesundheitsfördernde Schwimmen in bestem Mineralwasser. Ein öffentlicher Betrieb der Innenbecken sowie der Sauna ist bis auf Weiteres nicht möglich. Das Mineralbad Berg öffnet zu zwei Zeitfenstern: Das erste Zeitfenster geht montags bis sonntags von 9 bis 15 Uhr und das zweite Zeitfenster von 16 bis 22 Uhr. Der Normal-Tarif für das gesamte sechsstündige Zeitfenster liegt bei 8 Euro. Der ermäßigte Tarif für das gesamte Zeitfenster kostet 6,40 Euro. Dies entspricht dem Zwei-Stunden-Tarif im Normalbetrieb.

Leuze mit Sauna ab 21. Juni in Betrieb
Das Leuze öffnet aufgrund zeitintensiver Vorbereitungsarbeiten ab 21. Juni die Innen- und Außenbereiche sowie die Sauna zu drei Zeitfenstern: Das erste Zeitfenster geht montags bis sonntags von 6 bis 10 Uhr, das zweite Zeitfenster von 11.30 bis 15.30 Uhr und das dritte Zeitfenster von 17 bis 21 Uhr. Der Eintrittspreis normal beträgt 9,50 Euro und der ermäßigte Eintritt kostet 7,60 Euro für jedes vierstündige Zeitfenster. Dies entspricht dem Zwei-Stunden-Tarif im Normalbetrieb.

SoleBad Cannstatt soll noch im Sommer folgen
Für das SoleBad Cannstatt kann aufgrund des aktuellen Personalengpasses bei den Stuttgarter Bädern zum jetzigen Zeitpunkt noch kein fester Öffnungstermin genannt werden. Die Stuttgarter Bäder setzen weiter alle Hebel in Bewegung, um weitere Saisonkräfte für die Freibadsaison zu gewinnen und für eine Entspannung der Personalsituation zu sorgen, sodass das SoleBad Cannstatt noch im Sommer den Betrieb aufnehmen kann.

Inselbad Untertürkheim wechselt ab 14. Juni in den Ein-Schicht-Betrieb
Wegen des anhaltenden Saisonkräftemangels, besonders verstärkt durch die Corona-Pandemie und die über Monate fehlende Öffnungsperspektive für Bäder, ist die Öffnung des Außenbereichs im Mineralbad Berg sowie des Innen- und Außenbereichs inklusive Sauna im Leuze nur dann möglich, wenn Personal aus den Freibädern verfügbar wird. Aus diesem Grund müssen die Öffnungszeiten im größten und personalstärksten Stuttgarter Freibad angepasst werden: Ab 14. Juni gibt es im Inselbad Untertürkheim daher nur noch ein Zeitfenster. Dieses geht von 11 bis 20.30 Uhr. Die Eintrittspreise bleiben unverändert.

Kein öffentlicher Badebetrieb in den Hallenbädern während der Freibadsaison
Die Stuttgarter Hallenbäder bleiben wie bereits 2020 auch während der diesjährigen Freibadsaison für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen, weil den Stuttgarter Bädern auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie bisher kein ausreichendes Saisonpersonal für die Freibäder zur Verfügung steht. In diesem Sommer liegt der Schwerpunkt auf dem Freibadbetrieb mit großen Liege- und Schwimmflächen sowie Schwimmen unter freiem Himmel mit frischer Luft. Diese Möglichkeit gibt es in den Hallenbädern nicht. Aufgrund der Besucherbegrenzung dürfen auch weit weniger Badegäste in ein Hallenbad und somit soll im Sommer möglichst vielen Badegästen die Möglichkeit geboten werden, zu schwimmen.

Die Stuttgarter Hallenbäder wurden bereits für eine Nutzung durch die Stuttgarter Schulen und Vereine vorbereitet. Darüber hinaus ist auch der Studienbetrieb, der Profi- und Spitzensport sowie die Nutzung für dienstliche Zwecke (etwa für Polizei und Feuerwehren) in den Hallenbädern möglich – und findet in ausgewählten Hallenbädern bereits seit längerem statt.


Das Carl-Zeiss Planetarium öffnet wieder

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Stuttgart.| Nach sieben Monate dauernder Schließzeit wird das Planetarium für Gäste wieder öffnen. Mit der Wiedereröffnung am Dienstag, 15. Juni, wird dem Publikum zugleich ein neues Programm vorgestellt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Planetariums haben die publikumsfreie Zeit genutzt, um die Technik zu warten − insbesondere an der Klima- und Lüftungsanlage −, den Keplersaal so herzurichten, dass Vorträge live und interaktiv gestreamt werden können und neue Shows vorzubereiten.

Zur Wiedereröffnung startet nun die lange erwartete Pink-Floyd-Show „The Dark Side of the Moon“. Sie ergänzt die erfolgreiche Multimediashow „Heaven“ von Queen und läuft jeden Freitag um 20 Uhr. „Dark Side of the Moon“ heißt das erfolgreichste Album der britischen Rockband Pink Floyd. Ohne dass es vom Bandleader Roger Waters beabsichtigt war, scheinen etliche Stücke des Albums geradezu für die Kuppelprojektion im Planetarium geschaffen zu sein. Die Kompositionen von Pink Floyd in Kombination mit der leistungsfähigen Tonanlage des Planetariums, einer 360 Grad-Projektion, dem Sternenprojektor und einer Lasershow sind ein intensives Multimediaerlebnis, das in die Tiefen des Kosmos und in die Abgründe der menschlichen Seele führt.

Die Fulldome-Show „Aufbruch zum Mars“ hat im Bereich Astronomie, Weltraumforschung, Sonnensystem und Raumfahrt Premiere. Darin machen die Zuschauer und Zuschauerinnen einen Zeitsprung um rund 15 Jahre in die Zukunft und erleben in mitreißenden Szenen den ersten Flug von Menschen zum roten Planeten. Die Darstellungen basieren auf den aktuell laufenden Vorbereitungen der NASA und des Raumfahrtunternehmens SpaceX, die beide unabhängig voneinander an einer Verwirklichung dieser Expedition arbeiten. Diese Show ist bildgewaltig und macht von Bewegungseffekten der Kuppelprojektion umfassend Gebrauch. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich zur Gewöhnung eine ruhigere Vorführung im Planetarium ansehen, wie zum Beispiel die „Sommersterne über Stuttgart“.

Auch die Kinder können sich wieder auf Shows wie „Polaris und das Geheimnis der Nacht“, „Plötzlich Astronaut“ oder das „Kinetarium“ freuen, bei dem sie mit dem Smartphone interaktiv in das Geschehen an der Kuppel eingreifen können.

„Für das Team des Planetariums fühlten sich die vielen Monate ohne Publikum und mit den leeren Räumen so befremdlich und bizarr an“, so Dr. Uwe Lemmer, der Direktor des Planetariums. „Das ist ab nächsten Dienstag zu Ende, und wir freuen uns schon auf die Kinder und Erwachsenen, die uns besuchen.“

Auch Ubbo Grassmann, der im Planetarium für Fulldome-Produktionen und Live-Acts zuständig ist, freut sich, dass es wieder losgeht: „Ein schönes Signal ist bereits das Konzert mit DJ Jens Herzberg im Rahmen seiner ‚Tour of Hope‘, bei dem er an verschiedenen Stuttgarter Sehenswürdigkeiten auflegt und am Freitag, 11. Juni, aus dem Kuppelsaal des Planetariums streamt – passend zur Stimmung der Location.“ Dieses Konzert findet noch ohne Publikum statt, im Juli beginnen aber voraussichtlich auch wieder die beliebten Live Acts und Konzerte des Tunesdays im Planetarium.

Wie überall gelten bei den Vorführungen im Planetarium die Regelungen der aktuellen Corona-Verordnung. Momentan dürfen nur Getestete, Geimpfte und Genesene an den Vorführungen teilnehmen, dies wird am Eingang kontrolliert. Außerdem werden die Kontaktdaten erfasst, entweder auf einem Formular oder mit der Luca-App. Neben der Maskenpflicht gilt weiterhin das Abstandsgebot von 1,5 Metern, so dass nur 49 von 270 Plätzen besetzt werden können. Reservierungen werden deshalb dringend empfohlen unter Telefon 216-89015 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr).

Wegen der Fertigstellung der nahe gelegenen Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie wird aktuell der Fuß- und Radweg am Planetarium umgeleitet − der Haupteingang des Planetariums ist ausschließlich über die SSB-Haltestelle erreichbar. Am besten ist es, mit einer der Stadtbahnlinien U1, U2, U4, U9 oder U14 zu fahren und an der Staatsgalerie auszusteigen. Von dort ist der Eingang des Planetariums barrierefrei zu erreichen. Für Menschen mit Rollstühlen, Fahrrädern sowie Kinderwagen ist zu beachten, dass die Fußstrecke vom Hauptbahnhof zum Planetarium zum Schluss auch durch die Stadtbahnhaltestelle führt. Auf dem Weg dorthin ist eine Treppe zu passieren, die nicht für Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwagen geeignet ist. Aus diesem Grund ist die Fahrt mit der Stadtbahn momentan der ideale Zubringer zum Planetarium.

Alle aktuellen Informationen sowie der Spielplan des Planetariums finden sich unter www.planetarium-stuttgart.de. Das Programm kann dort auch als PDF heruntergeladen werden. Das Programm „Aufbruch zum Mars“ ist auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Entdecken“ zu finden. Auf Anfrage kann zudem ein Flyer mit aktuellem Spielplan sowie der Kalenderübersicht kostenlos abgeholt werden: Planetarium Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 25, Haltestelle Staatsgalerie, zu den Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr.


Neue Parkregelung in Teilen einiger Stadtbezirke

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Änderung für Bad Cannstatt, Nord, Vaihingen und Untertürkheim ab 1. Juli

Stuttgart.| In weiteren Teilen der Stadtbezirke Bad Cannstatt und Stuttgart-Nord sowie erstmalig in den Stadtbezirken Untertürkheim und Vaihingen wird ab 1. Juli das Parkraummanagement erweitert beziehungsweise eingeführt, um insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner die Parksituation zu verbessern. Künftig werden alle in dieser fünften Umsetzungsstufe betroffenen Parkplätze im öffentlichen Straßenraum der neuen Bewohnerparkgebiete Bad Cannstatt (Ca5 bis Ca8), Stuttgart-Nord (N6a und N6b), Vaihingen (V1) und Untertürkheim (U1 und U2) gebührenpflichtig sein. Die betroffenen Bewohner und Gewerbetreibenden können nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises oder einer Ausnahmegenehmigung ohne Parkschein parken.

Parkraum ist in vielen Stadtbezirken Stuttgarts knapp, deshalb werden Autos häufig auf Gehwegen, im Halte- oder Parkverbot abgestellt. Das gefährdet unter anderem Fußgänger, die auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Auto- und Fahrradfahrenden wird die Sicht in Einmündungen oder Kurven versperrt. Auch für Schulkinder ist ein sicherer Schulweg nicht mehr gewährleistet. Parksuchverkehr verursacht zudem unnötig Lärm und Abgase. Daher gehört das Parkraummanagement zu einem Bündel an Maßnahmen des Luftreinhalteplans. Nachdem sich dieses mittlerweile in vielen Stadtbezirken bewährt hat, werden die neuen Parkregeln nun nach und nach auf weitere Stadtbezirke übertragen – vorrangig dort, wo nachweislich besonders hoher Parkdruck herrscht.

Die hierfür notwendigen baulichen und organisatorischen Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Grundsätzlich wurden die Standorte der Parkscheinautomaten in den neuen Teilgebieten so gewählt, dass diese bevorzugt im „Windschatten“ bestehender Möblierung wie Schaltschränke oder Beleuchtungsmasten aufgestellt werden, oder dort, wo die Gehwegbreiten es ohnehin zulassen. An einigen Standorten, an denen beides nicht gegeben ist, wurden für die Parkscheinautomaten sogenannte Gehwegnasen hergestellt. Neu ist auch das kontaktlose Bezahlen mit Girokarte oder Kreditkarte.

Mischprinzip in den Bewohnerparkgebieten
Das Parkraummanagement funktioniert nach dem sogenannten Mischprinzip: Grundsätzlich stehen alle Parkplätze allen Verkehrsteilnehmern parkgebührenpflichtig zur Verfügung. Allerdings ist die Nutzung für Bewohner nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises parkgebührenfrei. Für Gewerbetreibende mit Sitz im Gebiet besteht alternativ die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Alle anderen – also zum Beispiel Besucher oder Kunden – müssen ein Ticket am Parkscheinautomaten lösen.

Parkgebühren in den Bewohnerparkgebieten
Das Parken ist generell werktags, von Montag bis Samstag zwischen 8 und 22 Uhr für Personen ohne Bewohnerparkausweis oder Ausnahmegenehmigung gebührenpflichtig. Zudem gibt es zwei verschiedene Parkbereiche: Kurzzeitparkplätze und Langzeitparkplätze („normale Parkplätze“). Im Straßenraum auch erkenntlich durch das blaue „P“ für Langzeitparkplätze und das orangene „P“ für Kurzzeitstellplätze am Parkscheinautomaten.
Die Höchstparkdauer auf den Kurzzeitparkbereichen, die vor allem in Bereichen mit Geschäften angelegt sind, beträgt für alle Nutzer zwei Stunden. Auf den Langzeitparkplätzen kann ein Tagesticket gelöst werden. Dieses gilt für 14 Stunden Parkzeit, die auf den folgenden Tag übertragbar sind. Bewohner mit Bewohnerparkausweis können hier gebührenfrei und zeitlich unbegrenzt parken.

Die kostenpflichtigen Bewohnerparkgebiete werden hauptsächlich durch das P-Zone- Schild (Parkraumbewirtschaftungszone) entsprechend beschildert.

Bewohnerparkausweis und Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende
Die Verwaltungsgebühr für den Bewohnerparkausweis beträgt derzeit 30,70 Euro im Jahr. Je nach Wunsch kann dieser auch gestaffelt für drei, sechs, zwölf oder 24 Monate beantragt werden. Der Ausweis berechtigt zum gebührenfreien Parken im jeweiligen Bewohnerparkgebiet, in dem der Antragssteller wohnhaft ist. Die Gebühr für eine Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende mit Sitz im Bewohnerparkgebiet beträgt 120 Euro im Jahr.

Seit 1. April 2021 können Bewohnerparkausweise sowie Ausnahmegenehmigungen für Gewerbetreibende mit Sitz im Bewohnerparkgebiet online unter stuttgart.de/parkraummanagement beantragt werden.

Bei Einträgen von bis zu drei Kennzeichen, Carsharing-Fahrzeugen (mit Bestätigung der Mitgliedschaft) und ausländischen Kennzeichen ist der Gang zu einem Bürgerbüro der Innenstadtbezirke (Mitte, Nord, Ost, Süd und West), Bad Cannstatt, Untertürkheim oder Vaihingen notwendig. Dies gilt auch nach Erhalt des Bewohnerparkausweises, wenn sich das Kennzeichen ändert, wegen eines Umzugs in ein anderes Regelungsgebiet oder bei Verlust des Ausweises.

Öffentliche Verkehrsmittel als Alternative zum Auto
Eine günstige Alternative zum Auto bietet der VVS mit Bus und Bahn. Die Stadtbezirke mit Parkraummanagement-Regelung sind sehr gut erschlossen, Busse und Bahnen fahren hier meist im Zehn-Minuten-Takt.


1. Baseball Bundesliga: Spannung um die Playoffteilnahme

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Die Baseballer des TV Cannstatt spielen eine tolle Saison 2021 und trotzdem ist der Kampf um die Playoffteilnahme neu entfacht. Zwar konnten die Reds die letzten sechs Spiele alle gewinnen und stehen mit 14:8 Siegen in einer sehr guten Ausgangslage da. Doch gerade der nächste Gegner, der amtierende Deutsche Meister Heidenheim, hat den Stuttgart Reds die schon fast sicher geglaubte Playoffteilnahme erneut gefährdet. Denn letztes Wochenende verlor das wohl beste Team Deutschlands völlig überraschend und auch etwas unnötig zweimal gegen die München-Haar Disciples.

Zwei Siege die Heidenheim bestimmt fest eingeplant hatten aber auch die Stuttgart Reds im Rennen um die ersten vier Tabellenplätze, die wiederum wichtig sind um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Statt 5 Spiele Vorsprung sind es bei sechs ausstehenden Spielen nur 3 Spiele Vorsprung auf München und Mannheim.

Dabei haben die Baseballer des TV Cannstatt eindeutig das schwerste Restprogramm. Mit den kommenden Gegnern Heidenheim (1. Platz), Regensburg (2. Platz) und Mannheim (4. Platz) spielt man ausgerechnet noch gegen die drei Gegner wo man in der Hinrunde keines der sechs möglichen Spiele gewinnen konnte. Um aber sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren müssen nun weitere Siege für die Cannstatter her.

Freitagabend steigt in Heidenheim das nächste Spiel. Spiel 2 findet dann im heimischen TVC-Ballpark am Samstag, den 12. Juni um 14:00 Uhr statt. Es sind inzwischen 500 Zuschauer erlaubt. Allerdings nur mit negativen Corona-Test und/oder 2x geimpft. Ein Testzentrum befindet sich direkt auf dem Vereinsgelände des TV Cannstatt und hat extra bis 15:00 Uhr geöffnet.


Softballbundesliga-Damen des TV Cannstatt zu Gast bei den Tübingen Hawks

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von Monja Keßler

Am kommenden Sonntag kommt es auf dem neuen Softballfeld der Tübingen Hawks zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams in der höchsten deutschen Spielklasse. Dennoch kennen sich beide Teams sehr gut. Von 2016 bis 2018 spielten die Reds bereits in der Bundesliga, damals unterstützt von Spielerinnen aus Tübingen, die 2019 ihr eigenes Aufstiegsrecht wahrnahmen und in den beiden folgenden Jahren mit Unterstützung aus Stuttgart selbst in der Bundesliga antraten. In diesen beiden Jahren wurde beim Turnverein Cannstatt intensiv an der Stärkung des eigenen Unterbaus gearbeitet und der Wiederaufstieg geschafft.

Dabei verlief der Start in die Saison mit vier Siegen aus vier Spielen mehr als erfolgreich. In der langen Pause seit dem letzten Spiel waren vor allem die Nationalspielerinnen Jennifer Weil (Damen), sowie Jessica Weil und Jule Breuninger (U18) auf diversen Kadermaßnahmen unterwegs und ansonsten wurde weiter am Feinschliff gearbeitet um bestmöglich vorbereitet anzutreten. Die Zielsetzung ist dabei klar: nach Möglichkeit die weiße Weste behalten.

Dabei sieht die Ausgangssituation auf dem Papier eindeutig aus. Die Reds sind als einziges Team noch ungeschlagen, während die Hawks lediglich eines von sechs Spielen gewinnen konnten. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Die Tübingerinnen konnten dem Deutschen Vizemeister Freising Grizzlies einen Sieg abringen und am vergangenen Wochenende fehlte in zwei umkämpften Partien mit ständigen Führungswechseln das nötige Quäntchen Glück zur rechten Zeit und beide Partien gingen knapp verloren.

Die Reds-Damen sind also gewarnt und werden sicher nicht den Fehler machen, die Gastgeber zu unterschätzen, die sicherlich nicht nur aufgrund der Derby-Situation hochmotiviert sein werden. Mit der Partie wird nach gut 1,5-jähriger Bauzeit auch das neue Softballfeld der Hawks durch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer mit dem traditionellen „First Pitch“ eingeweiht.

Unter den bekannten Corona-Auflagen werden Zuschauer vor Ort erlaubt sein, für alle die nicht vor Ort sein können werden die Spiele unter Tübingen Hawks TV auf YouTube übertragen. Spiel 1 wird um 13.00h beginnen, Spiel 2 im Anschluß gegen 15.00h


Auch 2021 kein Cannstatter Volksfest

  • Cannstatter Volksfest kann in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden
  • Schausteller und Marktkaufleute mit Ständen und Fahrgeschäften in der Innenstadt
  • Weihnachtsmarkt wird verlängert

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart, die in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft sowie Vertreter der Schausteller, Marktkaufleute und Festwirte haben sich am Mittwoch, 9. Juni 2021, nach intensiver Beratung bezüglich der Durchführung des Cannstatter Volksfestes auf Folgendes verständigt: Das Cannstatter Volksfest kann auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie weder als Vollversion noch als Lightversion in Form eines kleineren Herbstfestes stattfinden. Stattdessen werden sich die Schausteller und Marktkaufleute von Juli bis September mit Ständen und Fahrgeschäften in der Stuttgarter Innenstadt präsentieren. Außerdem soll der Weihnachtsmarkt – wenn es das Infektionsgeschehen zulässt – bis einschließlich 30. Dezember 2021 verlängert werden. Dies will der OB so dem Gemeinderat empfehlen.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Ich bin ein leidenschaftlicher Freund und Anhänger unseres Cannstatter Volksfestes. Aber leider lassen es die Rahmenbedingungen und Einschränkungen in Pandemiezeiten sowie die fehlende Planungssicherheit nicht zu, das Cannstatter Volksfest in diesem Jahr durchzuführen. Ich habe volles Verständnis für die Sehnsucht vieler Menschen, wieder das Cannstatter Volksfest zu erleben und ich habe auch großes Verständnis für die angespannte Situation von Schaustellern, Marktkaufleuten und Gastronomen, die über viele Monate hinweg nicht arbeiten durften. Dennoch müssen wir der Realität ins Auge blicken.“

Ähnlich äußerte sich Thomas Fuhrmann, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen sowie Wasen-Bürgermeister: „Für die Schausteller und Marktkaufleute ist die Situation schwer. Die Unsicherheiten sind groß und keiner weiß, wie sich die Pandemie entwickelt. Daher versuchen wir alles, um ihnen zu helfen.“

In.Stuttgart-Geschäftsführer Andreas Kroll ergänzte: „Unser Job und unsere Leidenschaft ist es, Veranstaltungen zu organisieren. Jedoch ist uns klar, dass Veranstaltungen mit einem Ausmaß wie dem Cannstatter Volksfest weder infektiologisch umsetzbar noch finanziell tragbar sind.“ Der Blick gehe nun nach vorne, meinte Kroll: „Wir hoffen, dass auf dieses weitere Durstjahr dann ein umso freudigeres 175. Cannstatter Volksfest im kommenden Jahr folgen wird.“

Um den Schaustellern und Marktkaufleuten entgegen zu kommen, bietet ihnen die Stadt für den Zeitraum Juli bis September etwa 30 Standorte in der Innenstadt an, an denen sie ihre Stände und Fahrgeschäfte aufbauen können. Die Stadt will hierfür auch das Land gewinnen. „Mein Vorschlag ist es, die Stände um die Königin der Fahrgeschäfte, um ein Riesenrad, zu ergänzen“, so der Oberbürgermeister. Nopper weiter: „Die Version mit Ständen und Fahrgeschäften in der Innenstadt kann das Cannstatter Volksfest natürlich bei Weitem nicht ersetzen, aber dennoch hat sie im Rahmen der Corona-Möglichkeiten Charme und belebende Wirkung für die Innenstadt.“