Testzentrum Herrenberg wird abgebaut

Die Zentrale Corona Ambulanz in Sindelfingen geschlossen
  • Mit der gesunkenen Inzidenz wird auch so manche Infrastruktur zurückgefahren
  • Aktuell keine Zulassung für weitere Teststellen

Kreis Böblingen.| Aufgrund der stark zurückgegangenen Infektionszahlen werden spezielle Einrichtungen nun teilweise abgebaut bzw. der Betrieb eingestellt. So schließt ab Juli die Zentrale Corona Ambulanz in Sindelfingen. Sie war am 23. April 2020 vom Landkreis zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung eingerichtet worden, um mit Corona infizierte Patienten zu testen und behandeln zu können. Mittlerweile sind die Arztpraxen im Kreis mit Schutzausrüstungen ausgestattet und erfahren im Umgang mit an Corona erkrankten Patienten, so dass diese Einrichtung nicht mehr benötigt wird.

Auch wird der Betrieb des Corona-Testzentrums Herrenberg, das auf dem Parkplatz der Straßenmeisterei im März 2020 als damals landesweit eines der ersten Testzentren aufgebaut worden war, eingestellt. Es war Anlaufstelle für Kontaktpersonen von infizierten Personen, die dort nach Terminvergabe durch das Gesundheitsamt einen PCR-Test machen lassen konnten.

Schließlich gibt es eine geänderte Rechtslage i.Z.m. der Zulassungen von Schnellteststellen. Das Land hatte die Teststellen zuvor mittels Verfügung generell zugelassen, dem Landkreis mussten sie lediglich angezeigt werden. Diese Rechtsgrundlage ist mit Aufhebung der Allgemeinverfügung entfallen. Der Landkreis kann jedoch bei Bedarf als Einzelfallentscheidung Zulassungen erteilen; angesichts einer aktuell aber sehr guten Versorgung mit solchen Stellen wird es derzeit aber keine weiteren Zulassungen geben.


Reds-Damen gegen Karlsruhe Cougars

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Softball-Bundesligateam am Sonntag mit Heimpremiere gegen die Karlsruhe Cougars

Stuttgart.| An ihrem vierten Spieltag in der laufenden Saison dürfen die Bundesligadamen der Stuttgart Reds endlich auch einmal zuhause antreten. Als Gäste im heimischen TVC Ballpark begrüßen sie die Karlsruhe Cougars, gegen die bei der Saisonpremiere zwei Siege gefeiert werden durften.

Nach dem überraschend starken Start in die Saison sind die Reds als einziges Team in der Bundesliga Süd noch ungeschlagen und müssen sich daran gewöhnen vom Aufsteiger zum Gejagten geworden zu sein. Dabei haben die Reds jedoch noch nicht gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister Freising Grizzlies gespielt, was die Aussagekraft der Tabelle etwas einschränkt.

Entsprechend haben die Coaches Nadja Manske und Markus Weil für das Spiel die Devise ausgegeben konzentriert das eigene Spiel zu machen und die weiße Weste zu verteidigen.

Zuschauer sind inzwischen auch wieder erlaubt, selbstverständlich unter den gewohnten „3G“- Regeln „geimpft, getestet oder genesen“. Wer sich Umwege sparen möchte: das Testzentrum des TV Cannstatt ist unmittelbar am Platz gelegen und Termine können gebucht werden unter www.testzentrum-schnarrenberg.de.

Sofern das Wetter mitspielt wird Reds TV auch diese Spiele live übertragen, die Links dazu reichen wir kurzfristig an dieser Stelle nach. Spielbeginn im TVC Ballpark für Spiel 1 um 13.00h und Spiel 2 im Anschluß gegen 15.00h


Startschuss für präventive Videoüberwachung fällt

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Kameras gehen in Betrieb

Stuttgart.| Nach der sogenannten Krawallnacht am Samstag/Sonntag, 20./21. Juni 2020 vereinbarten das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart eine Sicherheitspartnerschaft. In einem 10-Punkte-Plan wurde unter anderem auch die Prüfung der Einrichtung einer Videoüberwachung mit aufgenommen.

Nach intensiver Planung und Vorbereitung werden am Samstagabend (19.06.2021) in einem ersten Schritt an drei Standorten rund um das Neue Schloss die Kameras für eine offene, polizeirechtliche Videoüberwachung in Betrieb genommen. Die Kameras erfassen Teilbereiche des Oberen Schlossgartens und des Schlossplatzes. Hinweisschilder informieren Passantinnen und Passanten in den relevanten Bereichen über den Einsatz der Videoüberwachung.

Der Einsatz der Videokameras beschränkt sich auf die Zeiten, in denen zurückliegend eine Häufung von Straftaten festzustellen war. Die Videoüberwachung ist nur in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr in Betrieb. Bei Versammlungen im Videoüberwachungsbereich bleibt die Anlage grundsätzlich deaktiviert. Besonders schutzwürdige Bereiche, wie beispielsweise private und gewerbliche Flächen, werden von der Überwachung ausgenommen. Die Maßnahme verfolgt in erster Linie präventive Ziele. Straftaten sollen gar nicht erst begangen oder bereits bei der Entstehung entdeckt werden, so dass von polizeilicher Seite ein schnelles Eingreifen gewährleistet werden kann. Das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger soll hierdurch an lokalen Brennpunktbereichen erhöht werden.

Die aktuelle Videoüberwachungsanlage stellt einen ersten Ansatz dar, um dort ab sofort noch besser auf Störungen und problematische Entwicklungen in der Stuttgarter Innenstadt reagieren zu können. In Zukunft soll gegebenenfalls eine städtische Videoüberwachung im Innenstadtbereich realisiert werden, welche sich allerdings noch in der Planungsphase befindet. Die technische Machbarkeitsstudie zur Videoüberwachung die aus dem 10-Punkte-Plan resultiert, sieht eine mehrstufige Erweiterung der Videoüberwachung für den Oberen Schlossgarten, den Schlossplatz, den Kleinen Schlossplatz sowie die Klett-Passage vor. Für alle genannten Bereiche ist die rechtliche Prüfung für die Voraussetzungen einer Videoüberwachung bereits erfolgt.


Bosch liefert Brennstoffzellen-Komponenten an cellcentric

Großauftrag für innovative Antriebslösung
  • Langfristige Liefervereinbarung mit cellcentric, dem 50:50-Joint Venture von Daimler Truck AG und Volvo Group AB, über elektrischen Luftverdichter mit integrierter Leistungselektronik.
  • Einsatz in Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge und weitere On- und Off-Highway-Anwendungen.
  • Geplante Serienfertigung ab Mitte des Jahrzehnts.

Stuttgart.| Die Brennstoffzelle kommt weltweit auf die Straße. Nächster Meilenstein für Bosch ist der Großauftrag für einen elektrischen Luftverdichter mit integrierter Leistungselektronik. Er regelt im Brennstoffzellensystem die Sauerstoffzufuhr. Für die Hightech-Komponente hat Bosch eine langfristige Liefervereinbarung mit cellcentric geschlossen. Als 50:50-Joint-Venture von Daimler Truck AG und Volvo Group AB verantwortet cellcentric alle Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wie Bosch verfolgt das Joint Venture das Ziel, ein weltweit führender Hersteller von Brennstoffzellen-systemen zu werden und damit zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Transport bis zum Jahr 2050 beizutragen. Der Luftverdichter wird Bestandteil des cellcentric-Brennstoffzellensystems. Dieses kommt künftig in schweren Nutzfahrzeugen und stationären Anwendungen zum Einsatz. Die Serienproduktion ist ab Mitte des Jahrzehnts geplant.

„Bosch betreibt einen enormen Entwicklungsaufwand. So arbeiten beispielsweise 15 bereichsübergreifende Teams an der Industrialisierung des elektrischen Luftverdichters.“
Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Powertrain Solutions

Brennstoffzelle macht Nutzfahrzeuge klimaneutral
In Brennstoffzellen reagiert Wasserstoff mit Luftsauerstoff. Dabei entsteht elektrische Energie sowie Wasser und Wärme. Wird grüner, also regenerativ erzeugter Wasserstoff eingesetzt, sind Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb klimaneutral unterwegs. Der elektrische Luftverdichter führt die benötigte Menge an gefilterter Luft zu. Er gehört zu den Kernkomponenten des Brennstoffzellen-systems. „Bosch betreibt einen enormen Entwicklungsaufwand. So arbeiten beispielsweise 15 bereichsübergreifende Teams an der Industrialisierung des elektrischen Luftverdichters“, sagt Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Powertrain Solutions. Bosch bietet den Luftverdichter in zwei Leistungsklassen mit 20 und 30 Kilowatt an. Die 30-Kilowatt-Klasse ist für Spannungen von 450 bis 850 Volt ausgelegt, die 20-Kilowatt-Klasse wahlweise für Spannungen von 250 bis 450 Volt oder 450 bis 850 Volt. Das Verdichterrad erreicht Drehzahlen von mehr als 100 000 Umdrehungen pro Minute. „Die Kombination von hochdrehendem Elektromotor mit integrierter Leistungselektronik ermöglicht eine einfache Systemintegration zu wettbewerbsfähigen Herstellungskosten“, betont Gackstatter. Die in der Leistungselektronik von Bosch eingesetzten Siliziumkarbid-Halbleiter machen das Energiebündel darüber hinaus besonders effizient. Eigenschaften, auf die cellcentric Wert legt.

Hightech-Produkt sichert Arbeitsplätze
Die größte technische Herausforderung liegt beim Luftverdichter darin, die luftgelagerten Hochdrehzahl-E-Maschinen in Kombination mit der Leistungselektronik aus der Einzelteilfertigung in die Großserienfertigung zu überführen. Insgesamt lässt sich die technische Komplexität mit einem Diesel-Einspritzsystem für Nutzfahrzeuge vergleichen und wirkt sich damit nicht zuletzt positiv auf die Beschäftigung aus. „Mit dieser zukunftsträchtigen Komponente sichern wir Arbeitsplätze in unserem Werk in Homburg“, sagt Gackstatter.

Bosch arbeitet an mobiler und stationärer Brennstoffzelle
Bosch ist vom Energieträger Wasserstoff überzeugt und geht daher erheblich in Vorleistung. Von 2021 bis 2024 investiert das Unternehmen gut 600 Millionen Euro in mobile Anwendungen, in stationäre für die Strom- und Wärmeerzeugung nochmals 400 Millionen Euro. Das Portfolio für Fahrzeuge reicht von einzelnen Sensoren über Kernkomponenten wie dem elektrischen Luftverdichter und dem Stack bis zum kompletten Brennstoffzellen-Modul.


Schnelltestzentrum am Schlossplatz schließt zum 30. Juni

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Testzentrum Cannstatter Wasen verlängert

Stuttgart.| Das Schnelltestzentrum am Schlossplatz schließt zum 30. Juni. Der Bedarf an Schnelltestungen kann gut von der wachsenden Zahl an kleineren Zentren im gesamten Stadtgebiet gedeckt werden. Nach Angaben des Gesundheitsamts haben die Bürgerinnen und Bürger an 325 Orten in der Stadt die Möglichkeit für einen Antigen-Schnelltest.

Die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, sagte am Mittwoch, 16. Juni: „Ich danke allen beteiligten Personen ganz herzlich für ihren Einsatz für das Testzentrum. Seit April haben die Verantwortlichen und hunderte Testende auf dem Schlossplatz Tag für Tag von frühmorgens bis spätabends – ja, sogar nachts – mitangepackt. Zehntausende Schnelltests haben die Testenden durchgeführt und somit einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet.“

Insgesamt über 70.000 Schnelltests
Seit Inbetriebnahme der Teststelle im April wurden 73.725 Schnelltests durchgeführt. Davon waren 384 positiv (0,52%). Die durchschnittliche Anzahl Testungen pro Tag lag im April bei 966, im Mai bei 1.076 und im Juni bei 1.631 Tests. Die erhöhte Anzahl an Testungen im Juni ergibt sich aus der Testpflicht im Rahmen der Öffnungsstrategie.

In der Stuttgarter Innenstadt, insbesondere im Bereich Königstraße, mangelte es im Frühjahr an geeigneten Test-Angeboten. Mit Einführung des Bürgertests nach der Corona-Testverordnung des Bundes vom 8. März haben Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf wöchentlich mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest.

Über 16 Teststationen im Bereich der Königstraße
Derzeit befinden sich mehr als 16 Teststationen im Bereich der Königstraße. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt mit Stand 15. Juni 2021 325 Teststellen, 36 Apotheken und 28 Arztpraxen, die testen, gemeldet. Die Gesamttestkapazität liegt bei rund 129.000 Testungen pro Tag. Die durchschnittliche Anzahl durchgeführter Schnelltests lag in der KW 22 (01.06. bis 06.06.) bei rund 21.200 Testungen pro Tag. Dies entspricht für die KW 22 einer nicht abgerufenen Mehrkapazität von 107.800 Tests pro Tag.

Testzentrum Cannstatter Wasen verlängert
Das Corona Testzentrum Cannstatter Wasen wird weiterhin, erstmal bis zum 30. September, seine Leistungen anbieten. Hier wurden seit dem 7. September mehr als 108.000 PCR-Tests und 33.200 Schnelltests durchgeführt. Trotz sinkender Inzidenzen treten immer wieder Mutationen auf. Zudem verreisen die Bürgerinnen und Bürger während der Sommer- und Ferienzeit vermehrt. Aus diesen Gründen gibt es nach wie vor eine große Nachfrage nach PCR-Tests. Mit der Verlängerung des Testzentrums Cannstatter Wasen können hier bis Ende September Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt werden.


Bowl mit spicy Ofengemüse, Hirse, Feta und Grapefruit-Rotkohl

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Vitaminreich in den Sommer starten

Meckenheim.| Sommer, Sonne, Vitamine. Bei gutem Wetter sind wir häufiger an der frischen Luft aktiv und durch die hohen Temperaturen benötigt unser Körper viele Nährstoffe sowie Vitamine. Aus diesem Grund kann unser Körper dieses Powerfood in der ungewöhnlichen Kombi von Roter Beete, Spinat, Zitrusfrucht und Nüssen besonders gut gebrauchen: Die Bowl mit spicy Ofengemüse, Hirse, Feta und Grapefruit-Rotkohl von der Grafschafter Krautfabrik. Die Walnüsse sowie der Grapefruit-Rotkohl versorgen unseren Körper mit Vitamin C und E.  Im Babyblattspinat sowie in der Hirse ist ausreichend Vitamin B enthalten, welches anregend für den Kreislauf ist. So ist die Bowl eine wahre Vitamin-Bombe, die sich ideal als leichtes Essen für warme Sommertage eignet und durch den Grafschafter Goldsaft eine würzige Süße erhält. Ein Profi-Tipp der Grafschafter Krautfabrik: Die Bowl mit in die Hängematte nehmen, so fühlt sich der fruchtige Essensmix an wie ein kleiner Urlaub. Weitere Informationen auf www.grafschafter.de.

Das Gemüse gesund ist, ist kein Geheimnis. Es steckt voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Aber auch das Getreide der Hirse enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Eisen und Magnesium. Kombiniert mit dem frischen, säuerlichen, leicht bitteren Geschmack des Grapefruit-Rotkohls, der zusätzlichen Frische des Fetas und dem aromatischen Geschmack des Grafschafter Goldsaftes, sorgt die Bowl mit spicy Ofengemüse so für ein echtes Geschmackserlebnis. Bei der Bowl wird auf Fertigprodukte verzichtet, weshalb nur natürliche, frische, meist nährstoffreiche Zutaten verwendet werden. Für den leckeren Geschmack sorgen dabei innovative Dressings und verschiedene Toppings, wie Nüsse oder Sprossen. Die Bowl der Grafschafter Krautfabrik kombiniert so Walnüsse, Chiliflocken und Rote Bete-Sprossen mit frischem Grapefruitsaft und dem würzigen, leicht süßlichen Geschmack des Grafschafter Goldsafts.

Der Grafschafter Goldsaft ist ein naturreiner Sirup, welcher aus Zuckerrüben hergestellt wird und das ganz ohne chemische Zusätze. Der Sirup ist laktose- und glutenfrei und so vielseitig in der Küche einsetzbar. Ob Backen, Kochen oder Braten – Grafschafter Goldsaft gibt jedem Gericht ein natürlich-süßes Extra.

Rezept
Bowl mit spicy Ofengemüse, Hirse, Feta und Grapefruit-Rotkohl

Zutaten für 4 Personen.
Zubereitungszeit ca. 45 Minuten.
Pro Portion 2600 kJ, 620 kcal.

Zutaten:
500 g bunte Möhren (zum Beispiel Orange, Weiß und Violett)
400 g Petersilienwurzeln
400 g Rote Bete
4–5 EL Olivenöl
2 EL + 1 EL Grafschafter Goldsaft
1/2 TL Ras el Hanout
Salz
1/2 TL Chiliflocken
200 g Hirse
2 rosa Grapefruits
150 g Feta
50 g Walnüsse
1 Radicchio
50 g Babyblattspinat
evtl. Rote Bete-Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:
Zu Beginn Möhren, Petersilienwurzel und Rote Bete schälen, waschen und in Stücke schneiden. Das in Stücke geschnittene Gemüse auf einem Backblech verteilen. 2–3 EL Olivenöl, 2 EL Grafschafter Goldsaft, Ras el Hanout, Salz und Chiliflocken verrühren. Gewürzöl über das Gemüse träufeln und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C) 25–30 Minuten garen.

Inzwischen die Hirse nach Packungsanweisung zubereiten. Die Grapefruits so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt ist. Das Grapefruitfilets mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Übrige Trennhäute ausdrücken und den Saft auffangen. Feta grob zerbröckeln. Walnüsse hacken. Radicchio-Salat putzen, waschen, abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Den Spinat bei Bedarf verlesen, waschen und gut abtropfen lassen.

Im nächsten Schritt Grapefruitsaft, 1 EL Grafschafter Goldsaft, Salz und Pfeffer verrühren. 2 EL Olivenöl darunter schlagen. Vorbereitete Zutaten und Ofengemüse vorsichtig mischen. Grapefruit-Goldsaft-Dressing gleichmäßig darüber träufeln und servieren. Als optischer Hingucker zum Schluss, eignen sich Rote Bete-Sprossen zum Garnieren.


550 Corona-Impfungen in der ersten Woche

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Bietigheim-Bissingen, 15. Juni 2021.| Der Dürr-Konzern ist gut in seine betriebliche Corona-Impfkampagne gestartet und konnte in der vergangenen ersten Impfwoche bereits gut 550 inländische Mitarbeiter mit der ersten Dosis versorgen. Die meisten Impfungen wurden in der Konzernzentrale in Bietigheim-Bissingen vorgenommen (rund 300). Auch bei den Tochtergesellschaften HOMAG in Schopfloch, Carl Schenck in Darmstadt sowie Teamtechnik in Ludwigsburg ist das Impfen reibungslos angelaufen, ebenso an den Dürr-Standorten Püttlingen (Saarland) und Stollberg (Sachsen).

Sämtliche Impfungen wurden in der vergangenen Woche mit dem Vakzin von Biontech vorgenommen. In der Regel führen die Betriebsärzte die Impfungen durch. Die notwendige Infrastruktur wurde von den jeweiligen Standorten auf die Beine gestellt. Die Terminvergabe und die Abläufe funktionierten gut.

In der laufenden Woche werden in Bietigheim vor allem Zweitimpfungen verabreicht. Dabei sind rund 300 Mitarbeiter an der Reihe, die bereits im Mai bei einem Modellversuch die erste Biontech-Dosis erhalten haben. Impfwillige Mitarbeiter des Konzerns können sich in der Regel im Intranet über die Registrierungssoftware „Vacci-App“ anmelden, die eigens vom IT-Bereich entwickelt wurde. Im Intranet finden Impfinteressenten auch alle Informationen und Formulare.

Mit seinem Impfangebot will der Dürr-Konzern seine Mitarbeiter unterstützen und einen Beitrag zum Impferfolg in Deutschland leisten. Mareike Kahl, Personalleiterin der Dürr Systems AG, ist für die Organisation der Impfungen in Bietigheim-Bissingen zuständig und zieht ein positives Fazit zur ersten Impfwoche: „Unser Impfangebot stößt bei den Mitarbeitern auf sehr gute Resonanz. Es ist uns wichtig, unsere Mitarbeiter zu schützen, insbesondere diejenigen, die nicht im Homeoffice arbeiten können, sondern im Außendienst oder in der Fertigung im Einsatz sind.“

Wünschenswert wäre aus Sicht des Unternehmens, dass mehr Impfstoff geliefert und die Zuteilung früher angekündigt wird. „Wir könnten noch deutlich mehr Mitarbeiter bedienen, wenn wir entsprechende Impfstoffmengen bekämen“, so Personalleiterin Mareike Kahl. „Der Wunsch ist in der Belegschaft vorhanden, und die nötige Infrastruktur haben wir.“


Nichts zu holen für die Stuttgart Reds gegen deutschen Meister

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Die Baseball-Bundesligisten des TV Cannstatt haben beide Partien gegen den amtierenden deutschen Meister aus Heidenheim verloren. Vor allem das zweite Spiel auf dem Schnarrenberg war sehr sehenswert und zum Ende hin an Spannung kaum zu überbieten.

Die erste Partie der Stuttgart Reds gegen die Heideköpfe fand am Freitagabend in Heidenheim statt. Zu Beginn des Spiels kam das Team um Headcoach Curtis Di Salle nicht ins Spiel: Die ersten zwölf Schlagleute der Reds konnten die Bases nicht erreichen und mussten unverrichteter Dinge ins Dugout zurück. Auf der Gegenseite konnten die Hausherren sich schnell auf den Starting-Pitcher der Reds, Toni Horvatic, einstellen und bereits im ersten Spielabschnitt mit drei Punkten in Führung gehen. Ab dem zweiten Spielabschnitt fand Horvatic ins Spiel und ließ nur vereinzelt Heidenheimer Schlagleute auf Base kommen. Das erste Stuttgarter Lebenszeichen kam erst im 5. Inning. Jonas van Bergen sorgte für den ersten Base Hit auf Seiten der Stuttgarter. Die Heideköpfe antworteten im folgenden Inning: Nach einem Base-Hit von Simon Gühring sorgte der Ex-Stuttgarter Gary Owens mit einem Homerun zum Zwischenstand von 0:5.

Den Reds wollte im verbleibenden Spiel offensiv nichts gegen die Heidenheimer Werfer gelingen. Lediglich Moritz van Bergen konnte noch einen Base Hit gegen Heidenheims Nachwuchswerfer Luca Hörger verzeichnen. Nach zwei weiteren Runs endete das Spiel mit 0:7 für Heidenheim. Die Baseballer des TV Cannstatt konnten im gesamten Spiel nur fünf Läufer, davon lediglich zwei per Basehit, auf die Bases bringen. Für die Highlights im sonst eher ungewöhnlich schwachen Spiel der Reds sorgte Fridolin Fink. Der Catcher der Reds konnte drei Heidenheimer Läufer auf den Bases auswerfen, was in der Bundesliga sonst eher selten zu sehen ist. Im Großen und Ganzen konnten die Reds ihr Potential gegen das starke Heidenheimer Pitching nicht zeigen. Lediglich die Defensive der Stuttgarter stand sicher und konnte alle möglichen Spielzüge verwandeln.

Das zweite Spiel des Doppelspieltags fand am Samstag bei bestem Wetter im TVC Ballpark auf dem Schnarrenberg statt. Die Corona-Bedingte Zuschauerbegrenzung auf 500 Personen wurde von den Fans nahezu vollständig ausgenutzt. Und diese sollten ein packendes Spiel erleben.

Die Partie begann allerdings ähnlich wie am Abend zuvor: Die Bundesligisten des TV Cannstatt lagen nach der dritten Heidenheimer Offensive bereits mit 4:0 zurück. Im dritten Inning konnten die Reds nach einem weiten Schlag von Elias Macias den ersten Run für sich verbuchen. Die Gäste aus Heidenheim konterten im Anschluss und bauten ihren Vorsprung zum Zwischenzeitlichen 7:1 nach vier Innings aus. Billy Germaine konnte, wie so oft, mit einem Homerun im fünften Inning auf 7:2 verkürzen.

Im Folgenden sechsten Inning schlug Garry Owens einen 3-Run Homerun zum 10:2. Danach sollte den Heideköpfen kein weiterer Run gelingen und die rote Aufholjagd wurde eingeläutet. Im siebten Inning konnten die Reds alle Bases besetzen. Jonas van Bergen, Xavi Gonzalez und Kruno Gojkovic konnten die Läufer jeweils eine Base weiterschieben und so drei Runs zum 10:5 erzielen. Mit etwas Glück wäre in diesem Inning noch mehr für die Baseballer des TV Cannstatt möglich gewesen. Fortuna war aber an diesem Tag keine Stuttgarterin. Während diesem Inning wurde der Schnarrenberg zum Hexenkessel. Dieser Schub trug die Reds ins achte Inning. Die Reds konnten durch Schläge von Toni Horvatic, Frido Fink und Billy Germaine auf 10:6 verkürzen. Daniel Zeller, Danilo Weber und Jonas van Bergen konnten die Bases erneut laden. Und wieder fehlte das letzte Quäntchen Glück um die Heidenheimer entscheidend zu treffen, es gelang kein weiterer Punkt.

Die letzte Möglichkeit das Spiel noch zu gewinnen begann vielversprechend: Der eingewechselte Fabian Beck und Toni Horvatic erreichten die Bases. Ein schöner Schlag von Billy Germaine verkürze das Spiel zum 10:7. Somit trat der Punkt zum Ausgleich in Form von Daniel Zeller ans Schlagmal. Heidenheim konnte allerdings dieses letzte Aus machen. Die Reds verlieren das zweite Spiel gegen Heidenheim mit 10:7. Das Stuttgarter Pitching in Form von Dustin Ward, Ex-Heidenheimer Marcel Giraud und Ruben Kratky machte über weite Strecken im Spiel einen guten Job, die Heidenheimer zeigten aber, warum sie wieder ein heißer Aspirant auf den Titel des deutschen Meisters sind. Mit etwas mehr Glück wäre ein Stuttgarter Sieg aber möglich gewesen.

Nun geht es für die Reds am nächsten Samstag nach Mannheim, zum Duell um Platz Drei der Liga. Die Mannheim Tornados stehen mit nur einem Sieg weniger den Reds direkt im Nacken, Spannung garantiert!


Stuttgart Reds weiter auf Erfolgskurs in der Softball-Bundesliga

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Zwei klare Siege bei den Tübingen Hawks

Stuttgart.| Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren die Softball-Damen des TV Cannstatt am Sonntag zu Gast bei den Tübingen Hawks. Dominantes Pitching legte den Grundstein für zwei klare Siege mit 7:1 und 12:0 Runs.

Vor Spielbeginn wurde das neue Softballfeld der Hawks mit einer kleinen Zeremonie samt First Pitch durch Tübingens OB Boris Palmer feierlich eröffnet, dann hieß es „Play Ball“.

Erste Schlagfrau für Stuttgart war Annie Stepniak, die den Ball zu einem Double ins Outfield schlug und auf den nachfolgenden Pitch die dritte Base stahl, wobei den Hawks noch ein Error unterlief und der erste Run war im Ziel. Danach fingen sich die Hawks etwas und die drei folgenden Schlagfrauen der Reds gingen nacheinander aus.

In ihrer Defense starteten die Reds um Pitcherin Stepniak zunächst etwas wackelig. Die erste Tübinger Schlagfrau wurde von einem Pitch getroffen. Anna-Lena Haule kam dann per Fielder’s Choice auf Base und durch drei Wild Pitches konnte sie den Ausgleich für die Hawks erzielen. Dann hatte Stepniak ihren Rhythmus gefunden gab keine weiteren Runs ab.

Inning zwei brachte für beide Pitcherinnen je drei Strike Outs und für kein Team etwas Zählbares. Im dritten Inning begannen die Reds-Damen dann das Spiel aufzubrechen. Annie Stepniak kam per Single auf Base, erreichte mit einem Steal die zweite Base und wurde von Jessi Weil mit einem mustergültigen Sacrifice Bunt auf die dritte Base gebracht. Hope Cornell brachte mit einem RBI Triple den zweiten Run für die Reds ins Ziel und scorte anschließend noch selbst auf ein RBI Double von Kaleigh Fisher.

Da inzwischen Annie Stepniak die Tübinger Offense nach Belieben im Griff hatte, brachten zwei weitere Runs im vierten sowie je ein Run im fünften und siebten Inning die Reds vollends auf die Siegerstraße, wobei Jule Breuninger und Kaleigh Fisher jeweils mit Triples  noch einmal zwei Glanzlichter setzen konnten und das Spiel mit 7:1 Runs endete.

Spiel 2 startete ebenfalls verhalten, keines der beiden Teams konnte in den ersten beiden Innings einen Run erzielen. Im dritten Inning kam zunächst Lead-off Annie Stepniak per Walk auf Base, leistete sich dann beim folgenden Pitch aber einen Early Steal und wurde folgerichtig Aus gegeben. Eigentlich ein Stockfehler, aber auch die Initialzündung für die Cannstatter Offensive. Drei Singles und ein Double brachten die ersten drei Runs für die Spielerinnen des TV Cannstatt auf die Anzeigetafel.

Kaleigh Fisher blieb für die Tübinger Schlagfrauen weiter ein unüberwindbares Hindernis, während sich die Offensive der Reds inzwischen eingerollt hatte. Annie Stepniak kam per Single auf Base und erzielte nach einem Wild Pitch auf ein Bunt Single von Jessica Weil den nächsten Run für die Reds. Hope Cornells weiten Schlag konnte die Tübinger Leftfielderin zwar zum ersten Aus fangen, doch ein Single, zwei Doubles und ein Error brachten Runs für Jessica Weil, Kaleigh Fisher und Jennifer Weil.

Die Tübinger Offensive fand weiterhin kein Mittel gegen Kaleigh Fisher, drei schnelle Aus brachten wieder die Damen in Rot ans Schlagmal. Beim Spielstand von inzwischen 7:0 war auch der nötige Vorsprung für einen vorzeitigen Spielabbruch gemäß der „Run-ahead“-Regel erreicht, was die Spielerinnen der Hawks zusätzlich unter Druck setzte. Im Zusammenspiel mit der Hitze und dem hohen Druck, den die Stuttgarter Offensive weiterhin ausübte, brachen die Dämme nun vollends. Je 2 Singles und Triples, ein Hit by Pitch sowie 4 Fehler in der Feldverteidigung schraubten den Spielstand auf 12:0 und da die Hawks auch im fünften Inning keinen Läufer auf Base brachten, wurde das Spiel nach 5 Innings vorzeitig beendet.

Damit bewahren die Bundesligadamen des TV Cannstatt weiterhin ihre weiße Weste und setzen sich an der Tabellenspitze der Bundesliga Süd fest. Besonders zu erwähnen sind die Leistungen der beiden Stuttgarter Pitcherinnen Annie Stepniak ( 7IP, 1R, 3H, 1BB, 11K) und Kaleigh Fisher (5IP, 0R, 1H, 0BB, 8K), die dazu beide noch sehr wesentlich zur Offensivleistung beigetragen haben.

Bereits am kommenden Sonntag kommt es dann endlich zum ersten Heimspiel der Saison. Am Sonntag 20.06.21 ab 13.00 h sind die Karlsruhe Cougars zu Gast im TVC Ballpark auf dem Schnarrenberg. Zuschauer sind herzlich willkommen.


„24 Heures Motos“ in Le Mans

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BMW Motorrad World Endurance Team fährt mit grandioser Aufholjagd auf das Podium der „24 Heures Motos“ in Le Mans

Le Mans.| Das BMW Motorrad World Endurance Team ist mit einer Podiumsplatzierung in die Saison 2021 der FIM Endurance World Championship (FIM EWC) gestartet. Bei den „24 Heures Motos“ in Le Mans (FRA) sicherten sich Markus Reiterberger (GER), Ilya Mikhalchik (UKR) und Xavi Forés (ESP) auf der neuen #37 BMW M 1000 RR mit einer grandiosen Aufholjagd den dritten Rang.

Bereits in der Qualifikation hatte das Team um Werner Daemen den dritten Platz belegt. Als der Langstreckenklassiker am Samstag um 12.00 Uhr (MESZ) begann, gelang Reiterberger ein perfekter Start: Er übernahm sofort die Führung. Doch bereits kurz darauf musste das BMW Motorrad World Endurance Team einen Rückschlag hinnehmen. Ein Problem mit dem Kraftstoffsystem führte zu mehreren ungeplanten Boxenstopps. Das Team fiel mit vielen Runden Rückstand auf den scheinbar aussichtslosen 43. Rang zurück.

Aber das Team bewies seinen großartigen Kampfgeist, und die drei Fahrer überzeugten mit einer begeisternden Performance auf der M RR. Mit sehr schnellen Rundenzeiten arbeiteten sie sich Position um Position wieder nach vorn. Zur Rennhalbzeit um Mitternacht lag die #37 bereits schon wieder auf dem fünften Platz, kurz darauf übernahm Mikhalchik Position vier. Am Sonntagmorgen lag das BMW Motorrad World Endurance Team dann auf Rang drei und nahm damit endgültig Kurs auf das Podium. So blieb es über die gesamte verbleibende Renndistanz, und nach 24 Stunden brachte Forés die #37 BMW M 1000 RR auf dem dritten Platz ins Ziel.

Die beiden privaten BMW Motorrad Motorsport Teams, das Team LRP Poland (#90 BMW S 1000 RR) und das Team Univers Racing/AC Racing (#23 BMW S 1000 RR) schieden vorzeitig aus.

Die zweite Runde der FIM Endurance World Championship 2021, das 12-Stunden-Rennen in Estoril (POR), wird am 17. Juli ausgetragen.

Stimmen nach den „24 Heures Motos“ in Le Mans.

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Herzlichen Glückwunsch an das gesamte BMW Motorrad World Endurance Team zu dieser fantastischen Leistung. Ich selbst habe das Rennen von Misano aus verfolgt, wo wir an diesem Wochenende zeitgleich mit der FIM Superbike World Championship zu Gast sind. Doch wann immer es ging, lief bei uns die Fernsehübertragung aus Le Mans und ich stand in permanentem Kontakt mit dem Team. Nach dem starken Start von Markus Reiterberger bekamen wir leider das Problem mit dem Kraftstoffsystem, das uns weit zurückgeworfen hat. Da könnte man meinen, das Rennen sei bereits in der ersten Stunde gelaufen. Doch die Mannschaft von Werner Daemen und unsere Fahrer Markus, Ilya und Xavi haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und die Herausforderung angenommen. Es war großartig zu sehen, wie sie das Feld von hinten aufgerollt haben und immer weiter nach vorn kamen. Dass sie nach 24 Stunden auf dem Podium stehen, ist mehr als verdient und ein Beweis für das Können und den Kampfgeist dieses Teams. Damit wurde es nach dem frühen Rückschlag doch noch ein guter Auftakt in die Saison.“

Werner Daemen, Team Manager BMW Motorrad World Endurance Team: „Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Im Rennen selbst hatten wir nach Markus‘ kleinem Crash nicht den besten Start. Zudem hatten wir technische Probleme, und wir haben ungefähr acht, neun Runden dadurch verloren. Anschließend haben die Fahrer und das Team einen tollen Job gemacht und zurückgeschlagen. Zum Glück haben wir am Ende den dritten Platz geholt – das war besser, als wir es nach den ersten Runden erwartet haben. Das Team hat während der gesamten Woche perfekt zusammengearbeitet, und so wollen wir in Estoril weitermachen.“

Markus Reiterberger: „Ich habe mich geehrt gefühlt, den Start fahren zu dürfen. Schon der Lauf zum Bike war gut, und als ich dann weggefahren bin, war es richtig gut. Ich habe ganz vorsichtig versucht, die Reifen nicht so abkühlen zu lassen und Sprit zu sparen. Anscheinend war der Reifen aber doch noch nicht ganz auf Temperatur, was mich sehr gewundert hat, denn es war wirklich heiß. Letztendlich ist mir in der vorletzten Kurve das Vorderrad eingeknickt, und ich bin ins Kiesbett geschlittert. Ich bin anschließend noch zwei Runden mit dem beschädigten Bike gefahren, musste dann aber doch an die Box. Es tut mir leid für das ganze Team, dass mir dieser Fehler unterlaufen ist. Der Sturz war im Endeffekt gar nicht so schlimm, das Problem waren die technischen Defekte. Nachdem diese behoben waren, sind wir quasi fehlerfrei durch die 24 Stunden gekommen. Ich möchte mich beim ganzen Team für die harte Arbeit bedanken, und auch bei meinen Teamkollegen, dass sie so tapfer durchgehalten haben.“