Wasserballer im Pokal gegen Cannstatt

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Ludwigsburg.| Für den SVL-Center Timo van der Bosch ist das Pokalspiel gegen den SV Cannstatt ein ganz besonderes Spiel. Er hat lange für Cannstatt gespielt, kennt den Club und die Atmosphäre in deren Vereinsbad wie kein anderer im SVL-Team.

„Wir dürfen Cannstatt nicht unterschätzen“, sagt der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch. In den Trainingsspielen der vergangenen Jahre war der SVL zwar immer klar überlegen, aber „die Cannstatter werden kämpfen, speziell im eigenen Becken“ im Mombach-Bad in Cannstatt. In den ersten Vierteln werde das Pokalspiele &b dquo;nicht so klar“ zugunsten von Ludwigsburg laufen, vermutet van der Bosch. Die Cannstatter Zweitligaspieler hätten eine gute Moral. „Wir müssen ins Spiel kommen“, wenn das klappt „werden wir als Sieger hervor gehen“. Klar sei indes auch: Cannstatt habe in dem Match gegen Ludwigsburg „nichts zu verlieren“.

Der SVL-Team-Manager Adrijan Jakovcev sagt mit Blick auf das Spiel, das am Freitagabend angepfiffen wird: „Wir freuen uns das Lokalderby spielen zu dürfen. Wir respektieren den großen Traditionsverein und ehemaligen Deutschen Meister, wissen aber auch: Wir sind die klaren Favoriten.“ Die SVL-Spieler würden Cannstatt „erst nehmen und seriös auftreten“. Ludwigsburg wolle umbedingt siegen und im Pokal eine Runde wieder kommen.

Auf der Facebook-Seite des SV Cannstatt heißt es: „It’s derby time.“ Die Losfee habe Cannstatt im Achtelfinale des DSV-Pokals „gleich einen echten Hochkaräter beschert“. Am Freitag von 20.30 Uhr an treffen „unsere Jungs auf unsere Nachbarn vom SVL“. Die Europapokalteilnehmer aus Ludwigsburg gingen, so der SVC weiter, „als klarer Favorit in die Partie, doch an der Mombachquelle werden keine Geschenke verteilt“. Das Spiel werde auf dem YouTube Kanal „SVC Waterpolo“ live übertragen und kommentiert.

Der SVL will beim Pokal möglichst bis ins Final Flour Turnier kommen. Klar, der Erfolg hänge immer auch von den Auslosungen ab, sagt der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel. Gegen die beiden deutschen Top-Teams Waspo Hannover und Spandau sei „meistens Schluss“. Gegen alle anderen Mannschaften indes „rechen wir uns schon ein bisschen was aus“. Wenn Ludwigsburg jetzt Cannstatt schlägt und dann auch noch das Viertelfinale gewinnt, spielt das Team mit dem neuen Trainer Janusz Gogola im Final-Four-Tournier Mitte Oktober um den Deutschen Pokal, wäre also unter den vier besten Teams Deutschlands. Das gab es in der Geschichte des SVL noch nie.


TRUMPF investiert mehr in Quanten-Startup Q.ANT

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  • Einstieg in die Entwicklung von Quantencomputer-Chips, Herstellung in Ulm geplant
  • Neues Verfahren ermöglicht Einsatz von Quantencomputern unter Alltagsbedingungen
  • TRUMPF CTO Leibinger: „Mit dieser Investition ebnen wir den Weg für Quantencomputer-Chips made in Germany“

Ditzingen, 16. September 2021.| Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF erhöht sein Investment in die hundertprozentige Tochtergesellschaft Q.ANT um einen zweistelligen Millionenbetrag. Damit kann das Start-Up in die Entwicklung und Produktion von Quantencomputer-Chips einsteigen. Q.ANT hat ein Photonik-Chip-Verfahren entwickelt, durch das sich hochspezielle Lichtkanäle auf gewöhnliche Silizium-Chips aufbringen lassen. Durch dieses Verfahren lassen sich die heute etablierten elektronischen Großrechner um Prozessoren erweitern, die mit modernster Quantentechnologie arbeiten.

„Den Entwicklern von Q.ANT ist es gelungen, die optische Welt der Quanten an die elektronische Welt anzubinden. Unser erneutes Investment ist daher der logische nächste Schritt, um den Weg für die Entwicklung und Produktion von Quantencomputer-Chips made in Germany zu ebnen. Denn nur wenn wir Quantentechnologien schnell, mutig und unternehmerisch fördern, kann der Industriestandort Deutschland sein Potenzial im internationalen Wettbewerb auch nutzen“, sagt Peter Leibinger, Chief Technology Officer von TRUMPF. Ziel ist, in spätestens fünf Jahren einen voll funktionsfähigen Quanten-Chip zu entwickeln, der heutige Computer ergänzt und leistungsfähiger macht.

Einsatz in gewöhnlichen Rechenzentren

„Wir konnten in verschiedenen Testszenarien belegen, dass sich mit unserer Technologie Quantencomputer-Chips in Zukunft auch in gewöhnlichen Rechenzentren einsetzen lassen, weil sie weder eine besonders aufwändige Kühlung noch eine vibrationsfreie Umgebung benötigen. Unser Herstellungsverfahren ist im Vergleich zu anderen Quantencomputer-Plattformen einfach und ermöglicht die Erzeugung von vielen Quantenbits. Diese elementaren Recheneinheiten brauchen die Quantencomputer in großer Anzahl, um besonders leistungsfähig zu sein. Aus technologischer Sicht haben wir damit einen großen Wettbewerbsvorteil. Wir sind derzeit mit strategischen Partnern aus verschiedenen Industrien im Gespräch, um schnellstmöglich Anwendungen in die Praxis umzusetzen“, sagt Michael Förtsch, CEO von Q.ANT. Das Start-Up mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen arbeitet mit Chipherstellern, IT-Ausrüstern und internationalen Industrieunternehmen zusammen. Bis Ende nächstes Jahr will Q.ANT 120 Mitarbeiter beschäftigen, heute sind es rund 20.

Herstellung bei TRUMPF Photonic Components geplant

Weitere Investitionen plant TRUMPF auch in sein hundertprozentiges Tochterunternehmen TRUMPF Photonic Components mit Sitz in Ulm. Dort sollen die Quantencomputer-Chips von Q.ANT später in Produktion gehen. Dafür plant TRUMPF die in Ulm bereits bestehenden Reinraumproduktionsanlagen für Laserdioden um Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Quantencomputer-Chips zu ergänzen. „Als etablierter Hersteller von Komponenten für die Halbleiterbranche besitzen wir fundiertes Know-how, ein starkes Partnernetzwerk und eine hochmoderne Fertigungsumgebung. Wir bieten damit die optimalen Voraussetzungen für die Produktion von Quantencomputer-Chips“, sagt Berthold Schmidt, Managing Director von TRUMPF Photonic Components. Bis Ende des Geschäftsjahrs im Juni 2022 soll es Q.ANT gelingen, Chip-Komponenten für Quantencomputer zu entwickeln, die jeweils Quanten erzeugen, führen und manipulieren können. Im Anschluss soll der erste Prototyp eines Quantencomputer-Chips entstehen.


Sebastian Schnoy: Hauptsache Europa!

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Ostfildern.| Zum Auftakt der neuen Nachtstudio-Saison des städtischen Kulturbüros macht sich der Kabarettist Sebastian Schnoy am Freitag, 24. September, ab 21 Uhr voller Leidenschaft auf, im Theater An der Halle in Nellingen Europa zu retten. Als in Großbritannien für den Austritt aus der EU getrommelt wurde, durften Übertreibungen nicht fehlen. Angeblich – so hörte man in jedem Pub – habe Brüssel 1980 probiert, in England den Rechtsverkehr einzuführen, übergangsweise nur für Lkw. Nun ist es passiert: Großbritannien tritt aus, Schottland will wieder eintreten und über die grüne, irische Insel läuft bald eine EU-Außengrenze.

Sebastian Schnoy knöpft sich die europäischen Länder vor und klärt, ob die Unterschiede doch zu groß sind – zwischen Polen, einem Land das schon mal von allen Nachbarn überfallen wurde, und Deutschland, das schon mal alle Nachbarn überfallen hat? Die Schweiz ist nicht nur da die Ausnahme und schaut gern zu, wenn sich andere streiten. Holland wird bald vom Meer verschluckt und in Frankreich löst sich der Staat auf. Kann man Grenzen schließen in der Hoffnung, dass das Leid dahinter bleibt? Klar, sagt der Stammtisch, hat bei der DDR doch auch vierzig Jahre geklappt. Jetzt braucht es leidenschaftliche Europäer, die den Laden noch retten. Sebastian Schnoy gehört dazu. Aufklärung ist eine Kulturpflanze, die täglich neu gegossen werden muss. Hass und Dummheit dagegen wachsen wie von selbst. red


Großauftrag für Daimler Truck in Südafrika

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Bakers SA Limited erhält über 90 Mercedes-Benz Actros

Stuttgart/Pretoria.| Daimler Trucks and Buses Southern Africa hat vor kurzem eine beeindruckende Flotte an Neufahrzeugen an einen langjährigen Kunden ausgeliefert: 90 Mercedes–Benz Actros 2645LS gingen an das Logistikunternehmen Bakers SA Limited. Dieser umfangreiche Auftrag erweitert den bereits bestehenden Fuhrpark von etwa 650 Lkw, allesamt ausschließlich von Mercedes-Benz.

Seit über vier Jahrzehnten verbindet Mercedes–Benz Trucks und Bakers SA Limited eine vertrauensvolle Partnerschaft. Diese begann in den frühen 70er Jahren, als das Familienunternehmen Bakers SA seinen ersten Lkw von Mercedes–Benz erwarb. Seither ist die Firma zu einem der führenden unabhängigen Logistikunternehmen des Landes avanciert – dabei sind Trucks von Mercedes–Benz ein wesentlicher Teil des Erfolges. Bakers bietet ein breites Spektrum an Logistikdienstleistungen von Transport-, Umschlag- und Lagerungsleistungen bis hin zur Auslieferung auf der „letzten Meile“. Transportiert werden vor allem Verpackungen, Waren des täglichen Bedarfs und Haushaltsgegenstände in ganz Südafrika bis in die benachbarten Länder hinein.

Weitere 43 Leicht-Lkw vom Typ FUSO Canter an City Logistics in Durban ausgeliefert

Auch die Daimler Truck Marke FUSO kann einen erfolgreichen Flotten-Auftrag in Südafrika verbuchen. Das Unternehmen City Logistics ist im ganzen Land und über die Landesgrenzen hinaus auch bis nach Botswana, Lesotho, Namibia und Swasiland vertreten. Mit einem vorwiegend aus großen Einzelhändlern und Vertriebsgesellschaften bestehenden Kundenstamm, bietet City Logistics eine Reihe von Dienstleistungen in den Bereichen Verteilerverkehr, Fernverkehr und Lagerlogistik an. Im Juli 2021 unterstrich Daimler Trucks and Buses Southern Africa seine langjährige Partnerschaft mit City Logistics durch die Übergabe von 43 Leicht-Lkw vom Typ FUSO Canter. Damit verdoppelt City Logistics die Anzahl seiner FUSO–Lkw und erweitert die Gesamtflotte auf etwa 1200 Fahrzeuge.

Daimler Trucks & Buses Southern Africa im Überblick

Daimler Trucks & Buses Southern Africa wurde vor rund 60 Jahren gegründet und bietet zusammen mit verschiedenen Daimler Truck Marken die optimale Erfahrung, Expertise und ein attraktives Angebot an Produkten und Dienstleistungen für seine Kunden. Der Erfolg des Unternehmens beruht auf dem Vertrieb und Service von Mercedes–Benz und FUSO Nutzfahrzeugen, sowie der Bereitstellung von Ersatzteilen und Dienstleistungen für Lkws von Freightliner und Western Star. Die umfassende Produktpalette wird durch marktführende Dienstleistungen wie FleetBoard, TruckStore, TruckTraining und den Finanzierungsangeboten von Daimler Trucks Financial Services komplettiert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria verfügt über eine Marktpräsenz, die sich bis nach Namibia, Lesotho, Botswana, Swasiland, Malawi, Mosambik, Zimbabwe und Sambia erstreckt. Die Lkw und Busse werden in einem CKD-Werk in East London regional montiert.


OLYMP bleibt hundertprozentig klimaneutral am Firmensitz

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Bietigheimer Fashion Brand ist auch 2020/2021 klimaneutrales Unternehmen

Bietigheim-Bissingen.| Die OLYMP Bezner KG ist im Rahmen ihres weitreichenden Nachhaltigkeitsengagements bestrebt, ihre Treibhausgasemissionen am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) möglichst gering zu halten und vollständig zu kompensieren. Auf diese Weise ist es dem Modehersteller auch in 2020/2021 gelungen, Klimaneutralität am Standort mit Verwaltung und Logistikzentrum zu erreichen.

Die renommierte Klimaschutzberatung ClimatePartner GmbH aus München hat im Auftrag der OLYMP Bezner KG einen Corporate Carbon Footprint (CCF) für die Jahre 2016 bis 2020 erstellt. Dies geschah in Anlehnung an die Richtlinien der privaten transnationalen Initiative Greenhouse Gas Protocol (GHG), welche die Treibhausgasemissionen bilanziert und protokolliert.

Mathias Eggle, Geschäftsführer der OLYMP Bezner KG, sagt: „Wir sind uns unserer Unternehmensverantwortung voll und ganz bewusst. Deshalb tun wir alles, um unsere Handlungen und Prozesse so zu gestalten, dass der ökologische Fußabdruck so klein wie möglich ausfällt. Allein durch den Bezug von Ökostrom und Fotovoltaik konnten in den letzten Jahren annähernd 7.000 Tonnen an Kohlendioxid eingespart werden. Innerhalb des Bewertungsprozesses legen wir großen Wert darauf, dass sämtliche Aspekte berücksichtigt werden. Hierzu gehört für uns auch unweigerlich die Mitarbeitermobilität, die oftmals vernachlässigt wird. Immerhin wird bei mehreren hundert Beschäftigten am Standort auch in Zeiten von Homeoffice und Kurzarbeit ein nicht unerheblicher Teil des Kohlenstoffdioxidausstoßes durch Fahrtwege vom und zum Arbeitsplatz verursacht.“

Zu den weltweit von OLYMP unterstützten Klimaschutzprojekten zählen die Maßnahme Sumpfwald, durch welche Regenwald in Rimba Raya, Indonesien, vor der Abholzung geschützt wird, genauso wie die Initiative Sauberes Trinkwasser, welche die Trinkwasserversorgung Tausender Menschen im indischen Odisha sicherstellt. Außerdem das Projekt Freundliche Öfen, das Menschen in Bangladesch möglichst umweltfreundliche Kochmöglichkeiten bereitstellt, um sowohl entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten als auch die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung einzudämmen. Durch diese Maßnahmen konnten 2020/2021 fast 2.000 Tonnen an Kohlendioxid durch OLYMP ausgeglichen werden.

Der Beitrag zu mehr Klimaschutz am Standort gestaltet sich bei OLYMP vielfältig. Auf Grundlage einer ökologischen und nachhaltigen Baukörperstruktur der Firmengebäude wird ein Wärmedämmsystem, ein Energiekonzept mit Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, ein innovatives Kühlkonzept (Absorber-Prinzip) sowie Geothermie genutzt. Der Einsatz energieeffizienter Lager- und Fördersysteme ermöglicht es, durch ein Blockheizkraftwerk (200 kW) und Fotovoltaik (300 kW) bei Sonnenschein nahezu den gesamten Strombedarf der Logistik selbst zu erzeugen. Um Emissionen und CO2-Ausstoß weiter zu minimieren, erfolgen Warentransporte so umweltfreundlich wie möglich. Durch die Mehrfachverwendung von Versandkartonagen wird jährlich tonnenweise Abfall vermieden – 2020 waren es rund 33 Tonnen, die gegenüber 2019 eingespart werden konnten. Zudem werden naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Firmensitz erhalten.


Stadtwerke führen Energieprojekt an Stuttgarter Grundschulen weiter

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Stuttgart.| Spielerisch das Thema Nachhaltigkeit und Energiewende entdecken? Das Energieprojekt für Grundschulen der Stadtwerke Stuttgart macht vor, wie das geht. Das Projekt bietet Stuttgarter Grund-, Förder- und Sonderschulen die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler die Energiewende näher zu bringen. Nach Corona-bedingter Pause wird das Projekt nun unter strengen Hygienemaßnahmen im Schuljahr 2021/2022 zum achten Mal umgesetzt.

Spannende Einblicke rund um das Thema “Strom und Wärme aus der Kraft der Sonne” erwarten die Schülerinnen und Schüler: So bauen sie beim Energieprojekt sogar eigene kleine Solarkollektoren. “Die Kinder lernen spielerisch, wie umweltfreundlicher Strom erzeugt wird und wie man ganz einfach selbst Energie sparen kann”, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Drausnigg. “Es ist wichtig, die Generation von morgen frühzeitig und mit Spaß an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen. Nur so kann umweltbewusstes Handeln für sie zur Selbstverständlichkeit werden.”

Den Unterricht an den teilnehmenden Grund-, Förder- und Sonderschulen übernehmen geschulte Umweltpädagogen der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. Für die Schulen ist die Teilnahme kostenlos, da die Stadtwerke Stuttgart die Aktion finanzieren. Interessierte Stuttgarter Schulen können sich ab sofort bei den Stadtwerken anmelden. Am Energieprojekt der Stadtwerke haben seit dem Schuljahr 2013/2014 rund 700 Stuttgarter Schulklassen teilgenommen.


WHS verkauft Quartiersentwicklung „Victoria Gärten“ vollständig

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Bad Homburg.| Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat alle Baufelder des Großprojekts „Victoria Gärten“ in Bad Homburg an drei Investoren verkauft. Insgesamt errichtet die WHS auf dem ehemaligen Du-Pont-Gelände mehr als 500 Wohnungen in 27 Häusern mit etwa 41.000 Quadratmetern Wohnfläche sowie eine Kindertagesstätte. Die ersten Bewohner ziehen voraussichtlich Ende 2022 ein. Die Fertigstellung des gesamten Quartiers ist bis Anfang 2024 vorgesehen. Neben den „Victoria Gärten“ vermarktet die WHS selbst noch 40 Eigentumswohnungen im Einzelvertrieb.

Insgesamt werden auf dem an der Stadtgrenze zu Frankfurt gelegenen Areal sieben Einzelquartiere errichtet, in denen sich jeweils circa 40 bis 110 Wohneinheiten befinden. Die Gebäude im Effizienzhaus-55-Standard erhalten unterschiedliche Fassadenentwürfe, in denen sich die städtebauliche Leitidee „Einheit in Vielfalt“ konkretisiert – denn die Gebäudefamilien unterscheiden sich charmant voneinander und befinden sich gleichermaßen im Einklang. So entsteht ein harmonisches Ensemble ohne drastische visuelle Brüche.

Für eine besondere Aufenthaltsqualität in Verbindung mit einer naturnahen Atmosphäre sorgen neben der abgestimmten Anordnung der Baukörper besonders die großzügigen Grünflächen mit ihrer vielfältigen Pflanzenauswahl. Generell wurde darauf geachtet, möglichst wenig Fläche zu versiegeln. So entsteht ein Freiraum mit viel Grün, Pocket parks, Quartiersplätzen, Spielflächen und Gärten, der die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner zum Verweilen einlädt.

Mittlerweile wurden die „Victoria Gärten“ komplett an institutionelle Anleger veräußert. Bei der Abwicklung und Strukturierung der Transaktionen wurde WHS vom Beratungsunternehmen JLL exklusiv beraten, die rechtliche Beratung für WHS erfolgte durch Arnecke Sibeth Dabelstein.

Das Gesamtprojekt wurde in drei Tranchen veräußert. Der britische Vermögensverwalter M&G kaufte ein Paket mit 230 Wohnungen. Die Wertgrund aus München kaufte für zwei von ihr gemanagte Fonds 154 Wohnungen. Schroder Real Estate hat für das Family Office East Guardian das dritte Paket erworben. Es umfasst 113 Wohnungen. Schroder Real Estate fungierte als Investment Manager für die Käuferseite und wird auch künftig das Asset Management übernehmen. Die Übergaben finden voraussichtlich von Ende 2022 bis Ende 2023 statt.

Im Nordosten des Quartiers werden darüber hinaus 40 Eigentumswohnungen unter dem Projektnamen  „Taunus Terrassen“ direkt von der WHS vermarktet. Der Vertriebsstart erfolgt in Kürze.


Stuttgart Reds im DM-Halbfinale von Bonn Capitals geschlagen

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von Monja Keßler

Im Duell mit den Bonn Capitals müssen sich die TVC-Softballdamen in zwei Spielen mit 4:11 und 0:7 geschlagen geben und treten jetzt am kommenden Wochenende gegen die Hamburg Knights im Deutschland-Pokal an.

Pünktlich zum Ende der Sommerferien durften die Softballerinnen der Stuttgart Reds die Capitals aus Bonn begrüßen. Die Gäste hatten zum Abschluss der regulären Saison Titelverteidiger und Top-Favorit Wesseling Vermins schlagen können und traten entsprechend selbstbewußt im TVC Ballpark zur Halbfinalserie an.

Als nominelles Gastteam begannen die Reds das Spiel am Schlag und Annie Stepniak konnte auch sofort den ersten Hit für die Reds erzielen. Ein Sacrifice Bunt von Jessica Weil brachte sie auf die zweite Base und auf das folgende Ground-Out von Hope Cornell konnte sie sogar die dritte Base erlaufen. Leider konnten die Capitals anschließend Kaleigh Fisher am ersten Base auswerfen und die Reds mussten ohne Punkt in die Defensive gehen. Dort konnte zwar die erste Schlagfrau Meredith Ramsey direkt ins Dugout zurückgeschickt werden, direkt anschließend erreichte dann aber Christin Poon durch ein Single das erste Base und wurde von Noemi Weyel mit einem Triple zur Führung für die Capitals ins Ziel geschlagen. Auf einen Fehler in der Stuttgarter Feldverteidigung konnte Weyel dann auch gleich den zweiten Run für Bonn erzielen. Anschließend konnten die Capitals zwar noch einmal die Bases laden, einen weiteren Gegenpunkt konnten die Reds aber noch rechtzeitig abwehren.

Im zweiten Inning konnte Jule Breuninger zwar ein Single für die Reds erzielen, kam anschließend aber nicht über das dritte Base hinaus. Die defensive Hälfte des Innings brachte dafür aber ein ein echtes Highlight-Play. Nachdem Meredith Ramsey bei einem Aus auf Base kam, konnten die Reds sich anschließend durch ein spektakuläres Double-Play von Kaleigh Fisher – Jessica Weil – Jennifer Weil die Offensivbemühungen der Capitals ersticken.

Im dritten Inning konnten die Reds dann erstmals selbst punkten. Annie Stepniak erzielte ein Double und spielte beim anschließenden Sacrifice Bunt von Jessica Weil ihre ganze Schnelligkeit aus und erreichte direkt von der zweiten Base die Homeplate. Leider brachen in der folgenden Defense die Dämme bei den Reds. Die Capitals landeten einige sehr harte Schläge, mit denen sie auch immer genau die Lücken trafen. Damit legten sie auf sechs Hits ganze sechs Runs nach zum Spielstand von 1:8, effektiv eine Vorentscheidung.

In den folgenden drei Innings, konnten Stepniak und Jennifer Weil zwar noch drei weitere Runs für die Spielerinnen des TV Cannstatt erzielen, da die Capitals ihrerseits jedoch ebenfalls drei Runs erzielten, endete das Spiel im sechsten Inning mit 11:4 aufgrund der Run-ahead-Regel vorzeitig zugunsten der Gäste.

Damit standen die Reds zu Beginn des zweiten Spiels mit dem Rücken an der Wand. Eine weitere Niederlage wäre das Aus im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Defensiv konnten die Reds im ersten Inning ein schnelles Three up – Three down Inning erzielen, doch die Offensive wollte gegen die starke Elisabeth Engler nicht wirklich ins Rollen kommen. Zwar begann Annie Stepniak das Spiel mit ihrem vierten Hit bei ihrer vierten Schlagchance des Tages, kam auf einen weiteren Sacrifice Bunt von Jessica Weil aber nur an die dritte Base, bevor zwei Strike Outs die Offensivbemühungen der Reds schon wieder beendeten. Dabei gab es erste Irritationen, als Hope Cornell von einem Pitch gestreift wurde, was die Schiedsrichter allerdings anders bewerteten. Dagegen hatte sich die Capitals im zweiten Inning etwas besser auf Kaleigh Fisher eingestellt und erzielten auf drei Hits die ersten beiden Runs.

Während sich die Reds-Schlagleute weiterhin schwer taten und selbst gute Kontakte immer wieder die gegnerischen Handschuhe fanden, konnten die Capitals immer wieder harte Schläge genau in die Lücken landen und im vierten Durchgang mit vier Runs auf zwei Hits, sowie zwei Fehler der sonst so sicher stehenden Stuttgarter Abwehr ihren Vorsprung auf 6 Runs ausbauen konnten. Im Nachschlag wurde Hope Cornell in ihrer zweiten Plate Appearance wieder vom Ball getroffen, was die Umpire ein zweites Mal nicht registriert hatten. Dieses Mal konnte sie den Ärger darüber zwar in ein Double umwandeln, doch das blieb die letzte gelungene Offensivaktion der Cannstatterinnen und nachdem die Capitals im fünften Durchgang den Run zum 7:0 nachlegen konnten, ging auch Spiel 2 an die Spielerinnen aus der Bundesstadt.

Damit stehen die Bonn Capitals als Gegner für Serienmeister Wesseling Vermins in der Finalserie fest, die am kommenden Samstag in Bonn beginnen wird. Für die Stuttgart Reds heißt es jetzt, die Niederlagen zu verarbeiten und richtig einzuordnen. Das erfahrenere Team aus der Nordgruppe hat dem Aufsteiger gezeigt, woran im kommenden Winter gearbeitet werden muß, um dann noch besser vorbereitet die zweite Saison in der Bundesliga anzugehen und dann hoffentlich auch in den Playoffs bestehen zu können. Viel Zeit zum Erholen bleibt allerdings nicht, denn es geht am kommenden Samstag direkt weiter, wenn die Freising Grizzlies für die zweite Runde im Deutschlandpokal auf dem Schnarrenberg zu Gast sein werden.


Bietigheim startet mit einer Niederlage

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die Handballatmosphäre ist zurück in der mit 787 Zuschauern gut gefüllten Viadukthalle in Bietigheim, der Erfolg noch nicht. Am ersten Spieltag 2. Handball-Bundesliga unterlag die SG BBM am Samstag dem ThSV Eisenach mit 26:29 (13:14) Toren. Der Erfolg der Wartburgstädter war dank einer effizienteren Chancenauswertung verdient.

Nein, das war nicht der Traumstart in die Punktspielrunde, wie ihn sich Iker Romero bei seinem Cheftrainer-Debüt mit seiner Mannschaft vorgenommen hatte. Am Ende bejubelte wie schon bei ihrem letzten Auftritt in Bietigheim im Juni die Mannschaft von Markus Murfuni ausgelassen die Premierenpunkte. „Der Sieg tut gut“, freute sich der ThSV-Coach über den Coup. „Dass wir hier gewinnen, hat keiner auf dem Schirm.“

„Natürlich haben wir uns mehr erwartet, Eisenach hat das sehr gut gespielt“, musste Romero eingestehen, der aber seine Mannschaft in Schutz nahm. „Das erste Heimspiel ist immer schwer“, bemerkte der Spanier zum Umstand, dass die SG BBM ihr Potential und nebenbei die Elemente der spanischen Handballschule noch nicht erfolgreich auf die Platte bringen konnte. „Wir müssen uns weiter und weiter verbessern, die Saison ist noch sehr lang.“

Schon die ersten Minuten deuteten an, dass Eisenach der erwartet schwere Auftaktgegner werden würde. Die Thüringer Handballer führten nach der Anfangsviertelstunde mit 4:9. Eisenach zeigte gleich zu Beginn eine bärenstarke Chancenauswertung, während die drei Tore von Dominik Claus bis zu diesem Zeitpunkt nicht darüber hinwegtäuschen konnten, dass die SG BBM die größeren Probleme mit ihren Wurfversuchen hatte. „Kompliment an meine Mannschaft, sie hat in der Abwehr grandios gefightet“, freute sich Murfuni. „Und wir hatten einen saustarken Johannes Jepsen im Tor, der 14 Bälle wegmacht.“ Damit hat Eisenachs Neuzugang das Torhüterduell gegen Bietigheims neuen Keeper Konstantin Poltrum und Nick Lehmann, der im zweiten Abschnitt eingewechselt wurde, für sich entschieden. Aber auch das 21-jährige Torwarttalent konnte nicht verhindern, dass die SG BBM zum Ende der ersten Hälfte besser ins Spiel fand. Sven Weßeling traf per Siebenmeter kurz vor der Pause zum 12:13-Anschluss.

Der 23-jährige von Emsdetten an Enz und Metter gewechselte Rückraumlinke war am Ende mit 8 Toren erfolgreichster Werfer auf dem Feld. Weßelings couragierter Auftritt hat Lust auf mehr gemacht. In dieser Form wird er eine tragende Rolle im Spiel der SG BBM einnehmen. Und dann deutet die SG BBM kurz nach der Pause einmal an, wie das Spiel der Schwaben auch laufen könnte. Bietigheim führte nach drei schnellen Treffern von Tim Dahlhaus, Christian Schäder und Juan de la Pena erstmals mit 16:14 Toren – prompt gefolgt von drei Fehlwürfen. „Wir sind in der 2. Halbzeit schleppend ins Spiel gekommen“, beschrieb Eisenachs Murfuni später diese Phase. „Aber wir haben die Ruhe bewahrt und am Ende den längeren Atem gehabt.“ Zunächst drehte Eisenach das Spiel erneut zum 16:19, fand dabei immer wieder Lösungen und Wurfchancen aus nahezu allen Positionen. Und als Bietigheim in der Schlussphase mit aller Macht drängte, war da noch ein Jepsen im Tor der Gäste, der beispielsweise beim Stand von 22:25 zweimal gegen die frei vor ihm auftauchenden Jonathan Fischer und Dominik Claus rettete.

Weßeling verkürzte zwar noch auf 24:26. Eisenach antwortete auf die wütenden Angriffe der Hausherren mit sicheren Abschlüssen und nahm Zeit von der Uhr. Spätestens als Eisenachs Linksaußen Ivan Snajder mit seinem sechsten Tor im sechsten Versuch zum 24:27 traf, war gut zwei Minuten vor dem Ende die Partie entschieden.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (1), Claus (3), Öhler, Dahlhaus (3), Schäfer (3), de la Peña (4), Barthe (1), Asmuth (1), Weßeling (8/2), Pfeifer, Boschen, Fischer (2).

ThSV Eisenach: Jepsen, Voncina, Eichberger; Iffert (2), Wöhler, Hangstein (6/3), Walz (2), Hideg (5), Tokic (4), Sousa, Dicker, Donker (1), Schneibel, Snajder (6), Weyhrauch (2), Saul (1).

Spielverlauf: 1:4 (8.), 4:9 (17.), 10:12 (24.), 13:14 (30.), 16:14 (33.), 16:19 (40.), 19:23 (48.), 23:25 (55.), 25:27 (59.), 26:29 (60.).
Zeitstrafen: Weßeling (14.), Dahlhaus (38.) – Dicker (24.), Snajder (29.), Saul (52.), Walz (59.)
Siebenmeter: 2/4 – 3/4
Schiedsrichter: Marvin Cesnik / Jonas Konrad (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 787 (Sporthalle am Viadukt, Bietigheim)


Brillen-Mosqua auf Einkaufstour in Hamburg

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Brillen „Made in Germany“ für Ludwigsburg

Ludwigsburg.| Bei Brillen-Mosqua legt man Wert darauf, dass man seine Lieferanten kennt und genau weiß, wo und wie die Brillen produziert werden, die dann in Ludwigsburg angeboten werden.

Aus diesem Grund waren Markus und Sandra Stammberger, die Inhaber der Top 100 Optikers aus der Myliusstrasse, vor kurzem in Hamburg, um der Einladung von HARBOUR-BRILLEN zu folgen und sich direkt vor Ort die Produktion der hochwertigen, handgefertigten Brillen anzusehen und bei Gefallen gleich neue Schmuckstücke für die Kundschaft in Ludwigsburg einzukaufen.

„Wir sind immer wieder auf der Suche nach kleinen Labels, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt, dabei sind wir auf HARBOUR BRILLEN aus Hamburg gestoßen. Die Brillen werden direkt in Hamburg produziert und haben so keine extrem lange Reise mit dem Flugzeug zurückzulegen. Hierbei spielt natürlich auch unser Gedanke an den Umweltschutz eine große Rolle, der bei Flugreisen aus zum Beispiel Asien oft zu kurz kommen würde,“ erklärt Markus Stammberger, geschäftsführender Gesellschafter von Brillen-Mosqua, warum er gerne „Made in Germany“ im Angebot hat.

Die Optiker aus der Myliusstrasse haben direkt jede Menge Titan- und Kunststoffbrillen des neuen Lieferanten eingekauft, die es ab sofort und exklusiv in Ludwigsburg bei Brillen-Mosqua gibt.

Beratungstermine können direkt unter: 07141/924351 vereinbart werden.
Infos gibt es auch hier: www.brillenmosqua.de