Marcel Hofrath wechselt zum SGV Freiberg Fußball

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Freiberg a. N.| Der 1,80 große, 28 Jahre alter Defensivspieler, wurde in der Jugend von Fortuna Düsseldorf ausgebildet, spielte in der Junioren-Bundesliga (U17 und U19) und hatte anschließend 25 Regionalliga West-Einsätze in der U23 der Fortunen. Über den Chemnitzer FC kam er 2015 zum SSV Jahn Regensburg und stand dort in den Aufstiegsmannschaften, die 2016 den Sprung in die 3. Liga und 2017 in die 2. Bundesliga, schaffte. 2018/19 wechselte er zum SV Waldhof Mannheim in die Regionalliga Südwest und konnte auf Anhieb mit den Waldhöfern ebenfalls den Aufstieg in die 3. Liga feiern. Marcel Hofrath kommt mit der Erfahrung aus 3 Aufstiegen, 8 Zweitliga, 107 Drittliga und 68 Regionalliga-Spielen an den Freiberger Wasen.

SGV Sportdirektor Christian Werner: Mit diesem Transfer reagieren wir auf den Abgang von Alexander Nandzik. Marcel ist ein sehr guter, vielseitig einsetzbarer Spieler, der sowohl als LV, IV, oder im LM einsetzbar ist. Da Marcel bis gestern noch im Mannschaftstraining von Waldhof Mannheim war, wird er, zeitnah einsatzfähig sein.

Marcel Hofrath: Ich freue mich sehr, dass es mit dem SGV Freiberg Fußball geklappt hat. Der Verein hat hohe Ambitionen mit denen ich mich zu 100% identifiziere. Ab sofort gilt es Vollgas zu geben und die Ziele gemeinsam mit der Mannschaft zu realisieren.


Stuttgart Hauptbahnhof: Neue Wegeführung am Bonatzbau

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  • Reisende gelangen künftig über die Große Schalterhalle sowie entlang der Heilbronner Straße zu den Zügen
  • Wege bleiben barrierefrei
  • Aufzug zur S-Bahn weiterhin in Betrieb

Stuttgart.| Die Modernisierung des Bonatzbaus des Stuttgarter Hauptbahnhofs schreitet weiter voran. In der Kopfbahnsteighalle des historischen Empfangsgebäudes wird nach und nach der Hallenboden abgebrochen, um zwei neue, lichtdurchflutete Ebenen zu schaffen.

Für die anstehenden Baumaßnahmen muss der Weg durch den Bonatzbau teilweise gesperrt werden: Von Dienstag, 21. September 2021, an gelangen Reisende im nördlichen Bereich auf einem neuen Weg entlang der Heilbronner Straße zum Querbahnsteig. Der Steg für Fußgängerinnen und Fußgänger auf Höhe von Gleis 5/6 wird geschlossen.

Damit Reisende weiterhin auf sicheren Wegen zum Bahnsteig gelangen, wurden einzelne Bereiche an der Heilbronner Straße sowie Richtung LBBW baulich angepasst. Den Reisenden stehen entlang des neuen Weges in regelmäßigen Abständen Sitzbänke zur Verfügung.

Der S-Bahn-Aufzug im nördlichen Bereich der Kopfbahnsteighalle ist weiterhin in Betrieb, sodass die Bahnsteige der S-Bahn während der gesamten Bauzeit stufenfrei erreichbar sein werden.

Der Steg für Fußgängerinnen und Fußgänger auf Höhe von Gleis 15/16 zwischen Querbahnsteig und Großer Schalterhalle bleibt offen. Die Verbindung zwischen Querbahnsteig und Innenstadt bleibt somit weiterhin auf zwei unterschiedlichen Wegen erhalten.

Sogenannte Baustellen-Buddys, Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter in roten Hoodies und T-Shirts, werden die Reisenden vor Ort bei ihrem Weg um das Gebäude unterstützen.

Zeitweise Verlegung der Taxistellplätze

Auch am Bahnhofsvorplatz wird die Wegeführung in Richtung Innenstadt baulich verbessert. Zeitgleich wird an der Schillerstraße die neue Taxivorfahrt eingerichtet. Deshalb fahren die Taxis von Samstag, 11. September, an für etwa vier Wochen von der Verkehrsinsel in Höhe der Königstraße aus ab. Außerdem muss für Straßenbauarbeiten und für die Ertüchtigung des Fußgängerüberwegs im Bereich der Lautenschlagerstraße von Montag, 13. September, an für vier Wochen die Ampelanlage auf Höhe der Kleinen Schalterhalle abgeschaltet werden. Reisenden, die vom Querbahnsteig aus in Richtung Innenstadt / Königstraße oder zu den Taxis gehen, wird dann empfohlen, den Steg auf Höhe von Gleis 16 zu nutzen, um so direkt über die Große Schalterhalle in Richtung Innenstadt und zu den Taxis zu gelangen.

Fahrradweg entlang der Jägerstraße

Infolge der Arbeiten vor der Bahnhofshalle wird die Fahrradroute vor dem Bonatzbau und entlang der Heilbronner Straße vom 13. September an für voraussichtlich vier Wochen umgeleitet. Radfahrerinnen und Radfahrer werden über die Jägerstraße geführt.

Neue ebenerdige Zugänge entstehen

Die Deutsche Bahn baut den Bonatzbau bis zum Jahr 2025 zu einer modernen Mobilitätszentrale als Teil der Zukunft Stuttgarts um. Damit Reisende den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof zukünftig möglichst bequem erreichen können, wird im Bonatzbau eine neue Haupterschließungsebene geschaffen, die den rundum ebenerdigen und barrierefreien Zugang ins Empfangsgebäude sicherstellt. Die denkmalgeschützte Außenfassade bleibt erhalten.


Ab Montag dreitägiger Streik bei regionalen Busunternehmen

VVS empfiehlt seinen Kunden, sich vor Fahrtantritt zu informieren

Die Gewerkschaft verdi hat für Montag, 13. September, bis Mittwoch, 15. September auch die regionalen Busunternehmen im VVS zu einem dreitägigen Streik aufgerufen. Betroffen sind nach derzeitigem Stand folgende Unternehmen:

Im Landkreis Esslingen und Göppingen

  • OVG
  • Sihler
  • Fischle (Standort Esslingen)
  • Friedrich Müller Omnibus Tübingen.

Davon werden insbesondere die Stadtverkehre in Plochingen, Göppingen und Geislingen betroffen sein. Am Dienstag werden zusätzlich die Linien von Friedrich Müller Omnibus im Filderraum bestreikt.

Im Bereich Stuttgart und den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen und Rems-Murr sind es folgende Unternehmen:

  • Ludwigsburger Verkehrslinien,
  • Omnibusverkehr Spillmann in Bietigheim-Bissingen,
  • Omnibus Verkehr Ruoff (Standorte Hemmingen, Waiblingen und Backnang),
  • Omnibusverkehr Fischle (Standort Waiblingen)
  • Wöhr Tours, Weissach,
  • Friedrich Müller Omnibusverkehr,
  • WBG Württembergische Busgesellschaft, Standort Ludwigsburg

Der S-Bahn- und Regionalverkehr sowie die Busse und Bahnen der hier nicht genannten Verkehrsunternehmen werden nicht bestreikt. Je nach Stand unserer Informationen werden die bestreikten Linien aus der VVS-Fahrplanauskunft entfernt.

In der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ und www.vvs.de werden Fahrtverbindungen für die Streiktage automatisch ohne die bestreikten Linien angezeigt. Fahrgäste können sich so schnell einen Überblick verschaffen, ob eine Verbindung auch ohne die betroffenen Busse möglich ist.

Einzelne Fahrten können trotz des Warnstreiks stattfinden, weil Auftragsunternehmen sie fahren, die möglicherweise nicht bestreikt werden. Diese Fahrten werden aber nicht in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt, weil im Vorfeld keine Gewissheit darüber besteht, ob sie tatsächlich fahren.

Für manche Fahrgäste könnte es eine Alternative sein, mit dem Fahrrad zu fahren. Die Radroute kann man sich mit dem VVS-Radroutenplaner ausgeben lassen, den man unter www.vvs.de/radroutenplaner anklicken kann. Auf einfache Weise kommt man so zu einer Routenempfehlung an den Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Im Einzelfall können auch Carsharing, Miet-Roller, E-Bikes zum Leihen oder die private Mitfahrgelegenheit eine gute Alternative sein, um von A nach B zu kommen. Informationen dazu gibt es unter www.vvs.de unter der Rubrik „Clever kombinieren“ auf der Seite „Rundum mobil“ (www.vvs.de/rundum-mobil).


Nördliche Umfahrung der S-Bahn-Baustelle geht in Betrieb

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Stuttgart.| Beim Bau der neuen S-Bahn-Trasse zwischen dem Halt Hauptbahnhof und der künftigen Haltestelle Mittnachtstraße steht der nächste Schritt bevor: Um die letzten Tunnelblöcke für die quer zur Fahrbahn verlaufende Gleistrasse bauen zu können, wird der Verkehr in der Wolframstraße auf zwei Umfahrungsrampen um das Baufeld herumgeleitet. Die nördliche Rampe geht früher als geplant bereits am Montag, 13. September, voraussichtlich gegen 15 Uhr in Betrieb.

Die dortige Ampelanlage muss während der Phase der Inbetriebnahme von 9 Uhr an abgeschaltet werden. Daher ist während dieser Zeit Linksabbiegen von der Wolfram- in die Nordbahnhofstraße sowie von der Nordbahnhof- in die Wolframstraße nicht möglich. Rechtsabbiegen von der Wolfram- in die Nordbahnhofstraße ist dagegen wieder möglich.

Die südlich vom künftigen Tunnelblock verlaufende Umfahrung des Baufelds wurde bereits Ende April für den Verkehr freigegeben.


Instandsetzungsarbeiten am Gebhard-Müller-Platz

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Stuttgart.| Derzeit werden an der B14-Unterführung am Gebhard-Müller-Platz Rampenwände und Brüstungen instandgesetzt. Für die Sanierungsarbeiten ist in der Konrad- Adenauer-Straße oberirdisch vor der Kreuzung Gebhard-Müller-Platz in Richtung Neckartor eine Fahrspur gesperrt.

Aufgrund der Witterung können nicht alle vorgesehenen Arbeiten wie geplant bis zum 10. September fertiggestellt werden. Für die erforderlichen Restarbeiten muss die Sperrung der einen Fahrspur bis zum 21. September verlängert werden.

Für Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet das Tiefbauamt Betroffene um Verständnis.


Standortbestimmung zum Ligaauftakt

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die neue Zweitliga-Saison beginnt für die Handballer der SG BBM mit einer echten Standortbestimmung. In der Bietigheimer Viadukthalle treffen die Männer unter ihrem neuen Trainer Iker Romero am Samstag (19 Uhr) auf den ThSV Eisenach. Erst Mitte Juni hatten die Wartburgstädter an gleicher Stelle mit 32:35 Toren triumphiert.

Doch nicht nur das überraschende Ergebnis des drittletzten Spieltages der Vorsaison macht dieses Auftaktmatch zu einem echten Gradmesser für beide Teams. Die Thüringer Handballer knüpften in der Vorbereitung an ihren starken Saisonendspurt an und setzten sich in der ersten Pokalrunde beim Ligakonkurrenten VfL Lübeck-Schwartau mit 31:35 Toren durch. Und auch die SG BBM legte im DHB-Pokal bei Aufsteiger Empor Rostock einen Traumstart hin.

Beim 19:26-Erfolg der Schwaben an der Ostsee war sie schon zu sehen, die Handschrift des früheren spanischen Weltklassespielers. Manche wollen schon Elemente der spanischen Handballschule erkennen, die der neue Mann auf der Trainerbank mit nach Bietigheim bringt. Ob hohe Ballgeschwindigkeit in den Angriffsaktionen oder antizipatives Abwehrverhalten, davon dürfen sich am Samstag mehr Zuschauer als zum Ende der vergangenen Saison vor Ort ein Bild machen. Zum Saisonauftakt gilt für Hallenveranstaltungen in Baden-Württemberg unter den aktuellen Pandemieregeln eine Obergrenze von 5000 Zuschauern. Die kann die altehrwürdige Halle am Viadukt, in die die SG BBM zu ihren beiden ersten Heimspielen ausweicht, natürlich nicht ausschöpfen. Beim Saisonfinale im Juni jedoch war die erlaubte Zuschauerzahl noch auf 250 begrenzt. Und zumindest diese Zahl sollte die SG BBM locker toppen, auch wenn die Sommerferien in Baden-Württemberg erst an diesem Wochenende enden. Für die Fans gelten vor Ort die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) und eine Maskenpflicht. Ticket sind nur im Vorverkauf oder online erhältlich. Parallel dazu wird die Partie im Livestream auf www.sportdeutschland.tv zu sehen sein.

Die Umsetzung des aktuellen Hygienekonzeptes wird der Vorfreude auf die neue Saison keinen Abbruch tun. Die Spieler um ihren neuen Kapitän Paco Barthe brennen auf das erste Punktspiel und auf eine Bestätigung ihrer guten Testspiel-Ergebnisse in der Saisonvorbereitung. Bietigheim muss unverändert auf den langzeitverletzten Patrick Rentschler sowie auf Jonas Link (Daumenbruch) und Mario Urban (Nasenbruch) verzichten. Der Einstieg ins Mannschaftstraining steht für die beiden letztgenannten immerhin unmittelbar bevor.

Am Samstag soll es aber die in Rostock erfolgreiche Formation richten. Gut möglich, dass in der Viadukthalle zwei ähnliche Spielsysteme sichtbar werden. Regelrecht von einem „Paradigmenwechsel“ wird in Eisenach zur neuen Saison gesprochen. Tempohandball ist angesagt beim Tabellenelften der letzten Runde, wo man wie im letzten Gastspiel in Bietigheim die Angriffe noch (erfolgreich) verschleppen wollte. Die Mannschaft von Markus Murfuni wurde dafür gezielt mit jungen Handballtalenten verstärkt. Bereits in der letzten Rückrunde stießen mit Jannis Schneibel (21) und Daniel Hideg (24) zwei talentierte Rückraumspieler zu den Wartburgstädtern. Dazu erwies sich die Verpflichtung von Peter Walz (HG Saarlouis) als echter Glücksgriff. Der 27-jährige Kreisläufer führt den ThSV in dieser Saison als Kapitän aufs Feld. Auch die ersten Auftritte von Torsteher Johannes Jepsen (21, N-Lübbecke) und den beiden Rückraumtalenten Fynn Hangstein (21, Lemgo) und Malte Donker (23, Hannover-Burgdorf) nähren in Eisenach die Hoffnung auf eine bessere Platzierung als in der Vorsaison.

Fast schon das Zeug zum „Running Gag“ haben die Aussagen der Erst- wie der Zweitligisten, wenn ganz konkret nach den Saisonzielen gefragt wird. Zurückhaltung ist dann überall angesagt, zu viele Unwägbarkeiten stecken wohl in der vor uns liegenden Saison. Daran hält man sich genauso in Eisenach wie in Bietigheim-Bissingen. Während die Ziele der Wartburgstädter zwischen „frühzeitig den Klassenerhalt sichern“ und einem „einstelligen Tabellenplatz“ variieren, will Bietigheims Paco Barthe mit seinem Team immerhin „möglichst lange vorne mitspielen“. Auch wenn die Ergebnisse eines 1. Spieltages niemals überbewertet werden sollten, zu einem Fingerzeig für die kommenden Wochen taugt die Partie gegen den ThSV Eisenach allemal.


 

Kristjánsson fällt mehrere Wochen verletzungsbedingt aus

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Stuttgart/Bittenfeld.| Kurz vor dem ersten Spiel der Saison 2021/22 in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga muss der TVB Stuttgart einen weiteren schwerwiegenden Verletzungsfall hinnehmen. Der Halbrechte Viggó Kristjánsson zog sich einen subkutanen Strecksehnenabriss am linken Daumen zu. Er wird dem TVB mindestens acht Wochen fehlen.

Neben Spielmacher Max Häfner und Nachwuchstalent Fynn Nicolaus fällt nun auch Viggó Kristjánsson verletzungsbedingt aus. Der Isländer war in der vergangenen Saison mit 230 Treffern erfolgreichster TVB-Torschütze. Den anstehenden Saisonstart wird er aufgrund der im Training ohne Fremdeinwirkung zugezogenen Verletzung verpassen. Für ihn rückt Luis Foege, der per Zweitspielrecht beim TVB Stuttgart spielt, in den Kader.

„Viggós Verletzung ist sehr bitter. Nach den Ausfällen von Max und Fynn ist das ein weiterer Rückschlag für uns. Für unseren Saisonstart sind das natürlich keine optimalen Bedingungen. Nach einer guten Vorbereitung müssen wir nun alles dafür geben, die Ausfälle bestmöglich zu kompensieren,“ äußert sich TVB-Cheftrainer Roi Sánchez.


Testpflicht soll Betrieb in Kitas und der Pflege sicherer machen

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Stadt stellt Lolli-Tests bereit

Stuttgart.| In der Landeshauptstadt gibt es nach den Sommerferien erneut eine Testpflicht in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die am 13. September 2021 in Kraft tritt. Wie im Frühjahr müssen alle Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres zweimal pro Woche getestet werden, um das Betreuungsangebot wahrnehmen zu dürfen. Die Stadt empfiehlt dringend, unter 3-Jährige zweimal wöchentlich zu testen.

Ziel ist es, eine Infektion rechtzeitig zu erkennen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Nach Vorgaben des Landes werden bei einem relevanten Ausbruchsgeschehen Quarantänemaßnahmen notwendig. Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, sagt am Donnerstag, 9. September: „Wir wollen Eltern, Kindern und dem Personal Kita-Schließungen ersparen.“ Fezer weiter: „Die Testungen sind ein gutes Frühwarnsystem, da bei Kindern eine Infektion häufig symptomfrei verläuft. Dennoch können sie das Virus übertragen. Wichtig ist uns, dass wir mit Vorsicht und Umsicht dazu beitragen, die Stuttgarter Kindertageseinrichtungen als wichtige Betreuungsangebote für Kinder offen zu halten.“ Darüber hinaus sieht die Landesregierung eine tägliche Testpflicht für alle nicht immunisierten Beschäftigten der Kitas vor.

Zur Umsetzung der Testpflicht stellt die Stadt Stuttgart allen Kitaeinrichtungen und Kindertagespflegepersonen zwei Schnelltests pro Kind und pro Woche zur Verfügung. Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Lolli-Tests zur Laienanwendung. Diese werden von den Einrichtungen an die Eltern ausgegeben. In einem Modellprojekt kommen in vier Kindertageseinrichtungen PCR-Lolli-Pooltestungen zum Einsatz.

Fezer sagte: „Denkbar ist, dass wir diese Methode in allen Stuttgarter Kindertageseinrichtungen anbieten. Das hängt vom Verlauf des Projekts ab.“ Diese Methode gilt als genauer als ein Antigen-Schnelltest. Anders als beim Schnelltest wertet ein Labor die Speichelproben aus.

Die Stadt begründet in ihrer Allgemeinverfügung die Maßnahme mit der stetig steigenden 7-Tage Inzidenz (Stand 8. September: 98,4) und der hohen Anzahl an infizierten Reiserückkehrern (bis zu 30% der positiv getesteten Fälle seit Anfang August). Auch zeichnet sich ein Anstieg der Hospitalisierungsrate (Juli 2021: 1,4% bis 2,2%; August 2021: 2,4% bis 4,5%) ab. Während es für Erwachsene und junge Menschen ab 12 Jahren mittlerweile verschiedene Schutzmaßnahmen gibt, wie Impfen, Abstand halten und Maske tragen, gibt es für die Jüngsten unserer Gesellschaft nach wie vor kaum Möglichkeiten, außer der regelmäßigen Testung.


Stuttgart Reds am Samstag im Halbfinale um Deutsche Meisterschaft

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Softball-Bundesligadamen wollen den Titel

von Monja Keßler

Stuttgart.| In der Best-of-Three Serie werden am Samstag die ersten beiden Partien ausgetragen, ein evtl. notwendiges Spiel drei würde am Sonntag ebenfalls im TVC-Ballpark folgen.

Nach einer herausragenden Ligasaison, die Aufsteiger Stuttgart bei 14 Siegen und lediglich zwei Niederlagen als Südmeister beendete, ist am kommenden Wochenende mit den Bonn Capitals der Vizemeister der Nordgruppe zu Gast auf dem Schnarrenberg.

Dabei betreten die Reds kein völliges Neuland. In den Jahren 2016 bis 2018 konnten sie sich jeweils als Vizemeister der Südgruppe für die Playoffs qualifizieren, jedoch gelang dabei bislang kein Sieg. Man muss konstatieren, dass in den letzten 10 Jahren die Nordgruppe insgesamt stärker besetzt ist als der Süden. Seit 2012 ging der Titel immer in den Norden, davon sieben Mal an die Wesseling Vermins und meist kam auch der Finalgegner aus dem Norden.

Auch wenn die Reds ausgerechnet am letzten Spieltag ihre beiden ersten Saisonniederlagen hinnehmen mußten, gehen sie optimistisch in die Begegnungen mit den Bonn Capitals, die sicher ein starker Gegner sein werden, der neben drei Nationalspielerinnen auch zwei US-Imports in seinen Reihen hat.

Dennoch gehen die Spielerinnen um ihre Coaches Nadja Manske und Markus Weil mit dem Ziel zumindest den historischen ersten Playoff-Sieg zu erkämpfen.

Das erste Spiel startet am Samstag zu gewohnter Zeit um 13:00h, mit Heimrecht für die Bonn Capitals. Im anschließenden Spiel 2 gegen 15:30h sind die Reds dann auch nominell Heimteam, ebenso wie in einem evtl. Spiel, welches falls nötig am Sonntag um 11:00h gespielt werden würde.

Zuschauer sind wie immer im Ballpark herzlich willkommen und für alle, die nicht selbst in den Ballpark kommen können, überträgt REDS TV alle Spiele auf sportdeutschland.tv


Das ultimative Mobility O.S.

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MHP arbeitet gemeinsam mit SAP an cloudbasierten digitalen Mobilitätslösungen

Ludwigsburg/München.| Die MHP Management- und IT-Beratung GmbH (MHP) hat heute bekannt gegeben, dass sie plant, ihre Partnerschaft mit SAP auszubauen. Ziel ist es, die Einführung neuer digitaler Mobilitätslösungen auf Basis der Industry Cloud von SAP zu beschleunigen. Im Rahmen der Initiative planen MHP und SAP, Co-Innovationen und gemeinsame Go-to-Market-Lösungen auf Basis der Industry Cloud von SAP für alle Aspekte der Mobilität in einem Green-Field-Ansatz auszuloten.

Die vorgesehene Partnerschaft soll Kunden dabei unterstützen, sich bei den Megatrends Connected Mobility, Autonomous Driving, Shared/Serviced Mobility und E-Mobility zu orientieren – zumal diese sich noch grundlegend verändern und schnell entwickeln. In einem ersten Schritt wollen beide Partner Lösungen für das Fleet Management, das Load Management, das Battery Lifecycle Management und für Mobility-as-a-Service diskutieren. Zu den Co-Innovationskunden, die an der Initiative teilnehmen können, gehören OEMs, Energieversorger und Start-ups. Daher plant MHP, die SAP.iO Mobility Cohort zu unterstützen, um so interessante Start-ups in diesem Technologie- und Geschäftsbereich zu identifizieren.

Kunden, die an Co-Innovationen teilnehmen, haben die Möglichkeit, Einfluss auf die neuen Lösungen zu nehmen, die sich in die SAP-Landschaft und die ihres Ökosystems integrieren werden. Diskutiert werden unter anderem Pläne für die Bereitstellung zukunftssicherer Mobilitätslösungen, eine schnelle Integration und die globale Skalierung des neuen Mobility O.S.

Andreas Barth, Head of Markets and Member of the Board of Management bei MHP: „Mobilität ist eine Herzensangelegenheit für mich. Ich freue mich daher, dass wir bei MHP planen, gemeinsam mit SAP das spannende Thema Industry Cloud for Mobility voranzutreiben. Besonders reizt mich daran, dass wir branchenübergreifend zusammenarbeiten und den Kunden in den Mittelpunkt stellen.“

„Über 80 Prozent der Automobilhersteller haben sich verpflichtet, ihr Angebot in naher Zukunft zu elektrifizieren, einige planen, innerhalb des nächsten Jahrzehnts ganz elektrisch zu fahren. MHP arbeitet eng mit SAP zusammen, um Pläne zu entwickeln, die dazu beitragen, das Versprechen des intelligenten Unternehmens für Kunden in der Mobilitätsbranche zu erfüllen. MHP beabsichtigt dafür, Brancheninnovationen mit fundiertem Branchen-Know-how und Branchen-Business-Services für den schnell wachsenden Markt der Mobilitätslösungen zu kombinieren”, sagt Hagen Heubach, Global VP, Head of Automotive Industry Business Unit bei SAP.

MHP ist ein langjähriger SAP Gold Partner im SAP® PartnerEdge®Programm mit einer nachgewiesenen jahrzehntelangen Erfolgsbilanz in der Digitalisierung in den Bereichen Automotive und Mobility. Dieser Status unterstreicht das hohe Qualitätsniveau, das MHP Unternehmen bietet, die SAP-Lösungen einsetzen. MHP ist in der Lage, Softwareanwendungen zu entwickeln, zu vermarkten und zu verkaufen, die SAP-Software und Technologie von SAP ergänzen und darauf aufbauen. Das Programm SAP® PartnerEdge® ermöglicht Tools, Vorteile und Support, um die Erstellung hochwertiger, disruptiver Anwendungen zu erleichtern, die sich auf spezifische Geschäftsanforderungen konzentrieren – schnell und kostengünstig. Das Programm beinhaltet den Zugriff auf alle relevanten SAP-Technologien in einem einfachen System im Rahmen eines globalen Vertrags.