Bietigheimer Fashion Brand ist auch 2020/2021 klimaneutrales Unternehmen

Bietigheim-Bissingen.| Die OLYMP Bezner KG ist im Rahmen ihres weitreichenden Nachhaltigkeitsengagements bestrebt, ihre Treibhausgasemissionen am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) möglichst gering zu halten und vollständig zu kompensieren. Auf diese Weise ist es dem Modehersteller auch in 2020/2021 gelungen, Klimaneutralität am Standort mit Verwaltung und Logistikzentrum zu erreichen.

Die renommierte Klimaschutzberatung ClimatePartner GmbH aus München hat im Auftrag der OLYMP Bezner KG einen Corporate Carbon Footprint (CCF) für die Jahre 2016 bis 2020 erstellt. Dies geschah in Anlehnung an die Richtlinien der privaten transnationalen Initiative Greenhouse Gas Protocol (GHG), welche die Treibhausgasemissionen bilanziert und protokolliert.

Mathias Eggle, Geschäftsführer der OLYMP Bezner KG, sagt: „Wir sind uns unserer Unternehmensverantwortung voll und ganz bewusst. Deshalb tun wir alles, um unsere Handlungen und Prozesse so zu gestalten, dass der ökologische Fußabdruck so klein wie möglich ausfällt. Allein durch den Bezug von Ökostrom und Fotovoltaik konnten in den letzten Jahren annähernd 7.000 Tonnen an Kohlendioxid eingespart werden. Innerhalb des Bewertungsprozesses legen wir großen Wert darauf, dass sämtliche Aspekte berücksichtigt werden. Hierzu gehört für uns auch unweigerlich die Mitarbeitermobilität, die oftmals vernachlässigt wird. Immerhin wird bei mehreren hundert Beschäftigten am Standort auch in Zeiten von Homeoffice und Kurzarbeit ein nicht unerheblicher Teil des Kohlenstoffdioxidausstoßes durch Fahrtwege vom und zum Arbeitsplatz verursacht.“

Zu den weltweit von OLYMP unterstützten Klimaschutzprojekten zählen die Maßnahme Sumpfwald, durch welche Regenwald in Rimba Raya, Indonesien, vor der Abholzung geschützt wird, genauso wie die Initiative Sauberes Trinkwasser, welche die Trinkwasserversorgung Tausender Menschen im indischen Odisha sicherstellt. Außerdem das Projekt Freundliche Öfen, das Menschen in Bangladesch möglichst umweltfreundliche Kochmöglichkeiten bereitstellt, um sowohl entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten als auch die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung einzudämmen. Durch diese Maßnahmen konnten 2020/2021 fast 2.000 Tonnen an Kohlendioxid durch OLYMP ausgeglichen werden.

Der Beitrag zu mehr Klimaschutz am Standort gestaltet sich bei OLYMP vielfältig. Auf Grundlage einer ökologischen und nachhaltigen Baukörperstruktur der Firmengebäude wird ein Wärmedämmsystem, ein Energiekonzept mit Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, ein innovatives Kühlkonzept (Absorber-Prinzip) sowie Geothermie genutzt. Der Einsatz energieeffizienter Lager- und Fördersysteme ermöglicht es, durch ein Blockheizkraftwerk (200 kW) und Fotovoltaik (300 kW) bei Sonnenschein nahezu den gesamten Strombedarf der Logistik selbst zu erzeugen. Um Emissionen und CO2-Ausstoß weiter zu minimieren, erfolgen Warentransporte so umweltfreundlich wie möglich. Durch die Mehrfachverwendung von Versandkartonagen wird jährlich tonnenweise Abfall vermieden – 2020 waren es rund 33 Tonnen, die gegenüber 2019 eingespart werden konnten. Zudem werden naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Firmensitz erhalten.