Teehaus im Weißenburgpark erhält 14.000 Euro

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Spende des Fördervereins Alt Stuttgart e.V. übergeben

Stuttgart.| Der Förderverein Alt Stuttgart e.V. hat am Mittwoch, 22. September, eine Spende in Höhe von 14.000 € für das Teehaus im Weißenburgpark übergeben. Der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts Volker Schirner nahm die Spende entgegen, die nach einem Aufruf des Fördervereins im Frühjahr 2020 gesammelt wurde.

Herr Schirner zeigte sich erfreut über das große bürgerschaftliche Engagement für diesen schönen und wichtigen Ort in der Stuttgarter Parklandschaft.

Im vergangenen Jahr wurden bereits Sanierungsarbeiten rund um das Teehaus und am Gebäude selbst durchgeführt. Die Instandhaltungskosten beliefen sich auf rund 40.000€, von denen nun 14.000€ durch Spenden finanziert werden können.

Der Kinderspielbereich im Norden der Parkanlage wird aktuell neu geplant. Der Bau der Neuanlage ist für Frühjahr 2022 vorgesehen, die Kosten betragen 730.000€. Im Rahmen eines 1. Bauabschnittes werden Wege- und Mauersanierungen im Winter 2021/22 umgesetzt. Die Summe dafür beträgt 300.000€. Die Sanierung der Zufahrtswege erfolgt nach Fertigstellung des Kinderspielbereichs. Ein Möblierungskonzept wird derzeit erarbeitet und soll im Jahre 2021 realisiert werden.

Das Teehaus wurde 1913 im Auftrag des Industriellen und Antikenforschers Ernst von Sieglin von dem Architekten Heinrich Hennes im Park der Villa Weißenburg errichtet. 1956 erwarb die Landeshauptstadt Stuttgart von den Sieglin-Erben die damals über 100-jährige Villa Weißenburg und machte die Parkanlage der Öffentlichkeit zugänglich. Zwischen 1987 und 1989 wurde das Teehaus renoviert. Der Gemeinderat stellte hierfür rund 1,5 Mio.€ bereit. Durch das bürgerschaftliche Engagement des Fördervereins Alt Stuttgart e.V. hat sich das Teehaus seitdem zu einem beliebten öffentlichen Treffpunkt entwickelt.


Stuttgart Reds: U12 ist Deutscher Meister 2021

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von Felix

Stuttgart.| Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in Mainz können die Baseballer des TV Cannstatt nach zwei dramatischen Spielen im Halbfinale und Finale in der Altersklasse U12 den Deutschen Meistertitel bejubeln.

Eigentlich hatte ihr Trainer letztes Wochenende etwas ganz anderes vor: Der Urlaub mit Sightseeing in Venedig war für Trainer Christoph Manske fest im privaten Terminkalender eingetragen. Statt im sonnigen Venedig war dann aber doch die Deutsche Meisterschaft im schönen Baseballstadion der Mainz Athletics wichtiger. Die Youngsters der U12 überzeugten von Anfang an und zeigten ihrem Trainertrio, Michele Grassellini, Marcus Ehrnecker und Christoph Manske, schon in der spät startenden Saison, dass sie es über Teamgeist und Trainingsfleiß auch in diesem Jahr weit bringen konnten. Die Spielsaison begann wegen der Corona-Pandemie erst sehr spät in diesem Jahr, doch die ersten Ligaspiele zeigten schon, dass die Mannschaft die altersbedingten Abgänge in die nächste Altersklasse Anfang der Saison gut verkraftet hatte. Anfang September bei der Baden-Württemberg Meisterschaft war das Team dann voll da. Zuerst schlugen die Reds die favorisierten Raubritter aus Schriesheim souverän mit 9:1 Punkten und feierten mit einem nie gefährdeten 8:4 gegen die Heidenheim Heideköpfe den Titel im Ländle, wodurch die Tickets zu den Deutschen Meisterschaften in Mainz gebucht waren.

Samstag, früh morgens, ging es dann gleich gegen den Titelfavorit aus Paderborn für die 13 Stuttgarter Spieler los. Beide Teams schonten wegen der strengen Turnierregel (Beschränkung, wie viele Würfe ein Pitcher an dem Wochenende machen darf) ihre besten Pitcher. Nur zu Beginn starteten die Reds etwas nervös, lagen früh mit 2:1 Runs hinten, waren dann aber plötzlich hellwach. Stuttgarts Pitcher Lanoh Awokou gelang es mit Hilfe seiner Defensive die Paderborner Offensive, gespickt mit zig Nationalspielern, in Schach zu halten. Lediglich drei Runs brachte Paderborn im gesamten Spiel auf die Anzeigetafel. Die Offensive der Reds hingegen zündete gegen die Werfer der Paderborn Untouchables ein wahres Feuerwerk. Ab dem zweiten Spielabschnitt droschen die Reds den Ball immer wieder weit ins Outfield und scorten damit Run um Run. Der Endstand fiel entsprechend hoch mit 15:3 aus. Stuttgarts Trainer waren mehr als zufrieden mit der Leistungsexplosion. War doch gerade die Offensive der vermeintliche Schwachpunkt der Roten aus Cannstatt. Die neue Offensivpower der Reds erlebten dann im Nachmittagsspiel die Bad Homberg Hornets mit voller Wucht. 13 Punkte alleine im 1. Spielabschnitt entschied die einseitige Partie gegen den hessischen Meister sehr früh. In der bestens aufgelegten Reds-Mannschaft stachen Laszlo Hellwig und Samuel Redle mit zwei Homeruns weit über den Outfieldzaun heraus. 15:0 lautete der Endstand, wobei es den Reds zudem gelang, ihre Pitcher für den Folgetag zu schonen. Im Halbfinale trafen sie auf das Team des Gastgebers, den Mainz Athletics. Die Reds, nach den beiden starken Auftritten am Vortag zum Titelanwärter aufgestiegen, mussten nicht nur gegen eine hochmotivierte Mainzer Mannschaft antreten, sondern hatten auch noch das gesamte Heimpublikum gegen sich, welche das Stadion in einen wahren Hexenkessel verwandelten. Beide Teams hatten als Ziel vorab Kund getan, dass sie mit ihren Mannschaften jeweils das Halbfinale erreichen wollten. Dies war nun gelungen, und beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie jetzt den Einzug ins Finale schaffen wollten. Es entwickelte sich ein spannendes Pitcher-Duell zwischen den beiden Teamkollegen in der Nationalmannschaft Robert Haffner auf Mainzer Seite und Stuttgarts Tristan Manske. Offensiv war gegen das gute Pitching beider Teams nicht viel auszurichten. Mainz konnte sich durch einen Fehler der Reds Defensive einen 2:1 Vorsprung erarbeiten. Ein letztes Aufbäumen der Stuttgarter Offensive gelang zum Schluss der hochklassigen Partie, als alle drei Bases mit Runnern geladen wurden. Allerdings hatten die Reds bereits zwei Aus gegen sich. Stuttgarts letzte Hoffnungen ruhten damit nun auf den Schultern des nächsten Schlagmanns, und Michel Hundt lieferte prompt ab. Ihm gelang der Schlag des Spiels. Sein hoch geschlagener Ball konnte nicht vom Mainzer Leftfielder gefangen werden, rollte bis an die Outfieldbegrenzung und ermöglichte nicht nur die drei Runs der Läufer auf den Bases. Michel Hundt selbst konnte auch noch punkten, und so hatten die Reds die Partie mit 5:2 gedreht. Doch noch gaben sich die Mainzer nicht geschlagen. Tristan Manske übergab den Baseball als Pitcher bei einem Aus und einem Runner auf Base nach einem starken Auftritt an seinen Mannschaftskameraden Luca Grassellini. Zwar gelang es Grassellini noch einen zweiten Mainzer auszumachen, war zwischenzeitlich sogar nur noch einen Strike entfernt die Partie zu beenden, doch nach einem Hit by Pitch, einigen Walks und zwei Gegenpunkten im mittlerweile tobenden Stadion, in dem das eigenes Wort nicht mehr zu verstehen war, wechselte das Trainertrio nochmals auf der Pitcherposition. Samuel Redle zeigte dabei starke Nerven und warf das erlösende Strike Out. Mit dem 5:4 Erfolg gegen Mainz zogen die Stuttgart Reds nun ins Finale ein.

Dort trafen die Baseballer des TV Cannstatt dann erneut auf Paderborn. Die Untouchables starteten nach der Auftaktniederlage gegen die Reds, wie erwartet, voll durch und besiegten im Halbfinale souverän die Freising Grizzlys. Entgegen der Auftaktpartie am Vortag hielten sich beide Teams nicht mehr zurück und schickten ihre vermeintlich besten Werfer aufs Feld. Somit traten die gut befreundeten Samuel Redle (Stuttgart) und Emilio Götz (Paderborn) gegeneinander an. Und damit war auch schon klar, dass das Spiel von guten Defensivaktionen bestimmt werden sollte. Doch Paderborn überraschte im  ersten Inning mit kurz geschlagenen Bällen (Bunts) und schaffte damit die 2:0 Führung. Stuttgart konnte aber sofort im Nachschlag ausgleichen. Im dritten Inning gingen die Stuttgart Reds erstmals in Führung. Durch Hits von Grasselini, Hellwig und McElveen brachten die Reds drei weitere Runs zum 5:2 Zwischenstand nach Hause. Analog zum Halbfinale gegen Mainz hatten die Reds im letzten Inning eine komfortable Dreipunkte-Führung und benötigen lediglich 3 Aus, um den Titel zu gewinnen. Doch wieder, den Sieg vor Augen, gerieten die Reds unter Druck, und Paderborn punktete fleißig. Bei lediglich nur einem Aus schaffte der NRW-Meister den Ausgleich mit den letzten Schlagchancen in der regulären Spielzeit. Zudem stand der mögliche Siegespunkt als Läufer bereits an der 3. Base. Die Reds wechselten einen bis dahin grandiosen Samuel Redle auf der Pitcherposition gegen Luca Grassellini aus. Ausgerechnet Grassellini, dem im Halbfinale etwas die Nerven flatterten und dadurch Mainz wieder zurück ins Spiel brachte. Dieses Mal jedoch zeigte sich das 12 jährige Talent bärenstark und erlöste sein Team mit zwei schnellen Aus, und das vor allem ohne weiteren Gegenpunkt. Das Spiel ging damit in die Verlängerung. Um hier eine schnelle Spielentscheidung zu finden, werden den Turnierregeln nach in den sogenannten Extra-Innings dazu Runner an die 1.- und 2. Base gesetzt. Paderborn versuchte nun wie im Auftakt-Inning mit kurzgeschlagenen Bällen (Bunts) ihre Läufer punkten zu lassen. Doch Grassillinis Pitching war stärker, weshalb es Paderborn nicht erneut gelang, und die Reds gingen ohne weiteren Gegenpunkt nun selbst in die Offensive. Selbstverständlich bekamen die Reds ebenso in der Verlängerung Runner jeweils an die 1. und 2. Base gesetzt. Stuttgarts Tristan Manske gelang als nächster Schlagmann das, was gerade den Paderbornern misslang: Einen perfekter Bunt, langsam rollend Richtung der 1. Base, zu setzen. Die Untouchables wussten mit diesem Ball nichts anzufangen, und somit hatten die Reds nun „Bases loaded“ bei keinem Aus. An den  Schlag kam nun wieder Michel Hundt, der mit seinem harten Treffer in der Halbfinalpartie den Finaleinzug überhaupt erst ermöglichte. Und auch hier gelang ihm der alles entscheidende Kontakt. Laszlo Hellwig überquerte durch den Schlag von Hundt die Homeplate zum sechsten Run – die Entscheidung war gefallen. Die Stuttgart Reds feierten ausgelassen ihren insgesamt vierten Titel in der Altersklasse U12 seit dem Jahr 2009.

Tristan Manske heimste noch einen Einzelaward als „Best Pitcher“ für seinen starken Auftritt in der Halbfinalpartie ein. Doch war der Titel der Stuttgart Reds eine wahre Teamleistung. Die Reds zeigten sich als Team, was immer an sich glaubte und in schwierigen Spielsituationen oder gar Fehlern zusammenhielt, sich selbst aufbaute und dadurch immer stärker wurde. Und zum Schluss letztendlich sich selbst mit dem höchst möglichen Titel, der Deutschen Meisterschaft, belohnte.


Bedruckte Tassen mit Logo

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Geschäftliche Information
Das tun sie für Ihr Marketing

Bedruckte Tassen und Tassen mit Logo sind unter den Werbeartikeln besonders beliebt und daher bei der Wahl der Werbegeschenke ganz vorne mit dabei. Die meisten Menschen besitzen oder besaßen sogar bereits mindestens einen Werbebecher mit Logo oder Firmennamen. Verwunderlich ist das nicht. Schließlich ist Becher bedrucken seit jeher eine kluge Investition in Ihr Marketing: Es geht einfach und schnell, bietet eine tolle Werbefläche und die bunten Tassen haben einen praktischen Nutzen für den Konsumenten. Sie möchten genauer wissen, warum Becher und Tassen mit Logo als Werbegeschenk so beliebt sind? Wir haben die besten Gründe für bedruckte Tassen als Werbegeschenk in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Einfach Becher bedrucken

Ein Becher hat die perfekte Werbefläche und kann ganz einfach mit Ihrem Firmenlogo individualisiert und verschönert werden. Ihr Logo ist auf der glatten Oberfläche gut sichtbar und hält – richtig aufgedruckt – lange und sicher. Die Fläche ist dabei groß genug, um besonders schöne Details des Firmenlogos zu zeigen, dennoch aber auch klein genug, um als Werbegeschenk praktisch und ansehnlich zu sein. Becher bedrucken können Sie oftmals ganz bequem online. Gehen Sie zum Beispiel auf die Website von National Pen und suchen Sie sich hier das passende Produkt und den Becher Ihrer Wahl aus. Anschließend laden Sie Ihr Logo oder Ihren Slogan hoch und bestellen die fertig bedruckten Tassen bequem zu sich nach Hause oder ins Büro. Mit wenigen Klicks haben Sie so individuelle und schöne Tassen mit Logo bestellt. Einfacher geht Werbung nicht.

Praktisch und somit gern angenommen

Diverse Studien haben in der Vergangenheit gezeigt: Werbeartikel mit praktischem Nutzen sind bei den deutschen besonders beliebt. Und dies trifft auf bedruckte Tassen zu. Schließlich trinken die Deutschen gerne Kaffee. Nutzen Sie dies einfach aus und lassen Sie Becher bedrucken für Ihr Marketing.

Eine positive Assoziation – direkt am Morgen

Die Deutschen lieben Kaffee. Und trinken diesen häufig. Besonders gern bei schlechter Laune oder direkt am Morgen. Ihr Logo auf dem Kaffeebecher wird somit direkt am frühen Morgen mit einer positiven Erfahrung verbunden. Über mehrere Tage oder Wochen hinweg hat dies die Folge, dass der Kunde Ihr Logo oder den Namen Ihrer Firma mit positiven Emotionen assoziiert. Und das bedeutet eine gute Kundenbindung auf lange Sicht.

Stets im Blickfeld: Gute Sichtbarkeit

Nicht nur bietet die Oberfläche eines Bechers eine besonders gute Fläche für den Druck Ihres Logos, sie bietet auch eine tolle Werbefläche. Denn ob Coffee-to-Go-Becher für unterwegs oder Tassen mit Logo auf dem Frühstückstisch: Bedruckte Tassen und Becher werden häufig gesehen – und das nicht nur vom Kaffeetrinker selbst! Sorgen Sie für mehr Sichtbarkeit und Reichweite Ihres Unternehmens, indem Sie Becher bedrucken lassen!

Zeitlos und für jeden zu gebrauchen

Wer denkt Becher sein nur für Kaffeeliebhaber, der irrt! Denn bedruckte Tassen müssen nicht ausschließlich für Kaffee sein. Ob Tee, Kakao oder andere Heiß- und Kaltgetränke: Becher und Tassen mit Logo sind vielseitig verwendbar und kommen nicht so schnell aus der Mode. Sie möchten besonderes Aufsehen mit Ihren Werbemitteln erreichen? Wie wäre es mit einer besonders großen Tasse oder einem netten Frühstücksset mit Firmenlogo? Ob einzelne Tasse oder ganzes Set: Becher bedrucken ist zeitlos und bringt Ihr Marketing mit wenig Aufwand voran. Versuchen Sie es einfach einmal.


Bietigheimer Handballerinnen zurück an der Spitze

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Thüringer HC schlägt Metzingen

Vier Begegnungen hielt der 3. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen am Samstagabend bereit. Die Sport-Union Neckarsulm konnte mit dem 36:29 (22:13) über die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen ebenso den zweiten Saisonsieg feiern, wie die HSG Blomberg-Lippe, die bei der HSG Bad Wildungen Vipers doppelt punktete. Beide Teams sind gleichauf mit Metzingen, das bereits Freitagabend beim Thüringer HC mit 23:31 (10:13) klar verlor.

EHF Champions League
Buducnost BEMAX – Borussia Dortmund 29:34 (15:18)

Borussia Dortmund ist auch im zweiten Spiel der Champions League ungeschlagen. “Wir haben mit einer 5:1-Abwehr gespielt und wollten den Gegner überraschen – das ist uns gelungen”, freute sich Dortmunds Coach André Fuhr über den 34:29-Auswärtserfolg in Montenegro auf der BVB-Homepage. “Ein Auswärtssieg in der Champions League ist immer etwas ganz Besonderes. Wir sind sehr glücklich, dass wir schon drei Punkte auf dem Konto haben. Wir hatten viele Ausfälle, das hat die Mannschaft als Team hervorragend gelöst”, sagte der Trainer, der mit seinem Team nach dem Erfolg in Buducnost mit 3:1-Punkten voll auf Kurs liegt.

1. Handball Bundesliga
Thüringer HC – TuS Metzingen 31:23 (13:10)

Nach einer eindrucksvollen Vorstellung haben die Handballerinnen des Thüringer HC ihren ersten Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison gefeiert.

Gegen die zuvor noch verlustpunktfreie TuS Metzingen gewann das Team von Trainer Herbert Müller am Freitagabend unerwartet deutlich mit 31:23 (13:10). Beste Werferinnen des THC waren Anika Niederwieser und Lamprini Tsakalou mit jeweils fünf Treffern. Übertragen wurde die Partie live bei Eurosport.

“In den ersten sechs bis sieben Minuten haben wir den Handball gespielt, den ich nicht sehen wollte. Dann haben wir 48. Minuten den THC gesehen, den ich mir wünsche. Wir haben es geschafft, die Stärken von Metzingen zu unterbinden. Das war Handball mit Leidenschaft, Emotionen und Herzblut”, fasste THC-Chefcoach Herbert Müller zufrieden zusammen.

“Bis zur 15. Minute haben wir guten Handball gespielt. Dann kam der Bruch. Wir haben den THC zu leichten Toren eingeladen. Wir haben gewusst, dass es keine Überraschung werden würde”, gestand Metzingens Trainerin Edina Rott, fügte aber auch hoffnungsvoll hinzu: “Wir haben eine junge Mannschaft und brauchen noch Zeit. Was wir können, werden wir noch in anderen Spielen zeigen.”

Sport-Union Neckarsulm – TSV Bayer 04 Leverkusen 36:29 (22:13)

Die Sport-Union Neckarsulm konnte ihre Position in der oberen Tabellenhälfte mit einem letztlich klaren 36:29 (22:13) über Bayer Leverkusen festigen. Die Werkselfen hatten in beiden Hälften mehrminütige Schwächephasen. Neckarsulm konnte sich in Halbzeit eins schon auf zehn Tore lösen, ließ die Rheinländerinnen dann aber noch einmal auf zwei Tore (27:25) verkürzen.

“Mit dem Start in die Partie bis zum 7:8 war ich zufrieden, lediglich Sarah Wachter hat uns bereits da einige Male im Weg gestanden und so einen höheren Rückstand verhindert. Doch mit den zweiten 15 Minuten kann ich nicht einverstanden sein. Zehn technische Fehler, die allesamt per Gegenstoß von den schnellen Gegnerinnen bestraft wurden, dass darf uns nicht passieren. In dieser Phase haben wir das Spiel hergeschenkt”, befand Bayer-Trainer Martin Schwarzwald mit Blick auf die erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang seien seinem Team nach der Aufholjagd dann “die Körner”
ausgegangen.

“Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und viele Fehler provoziert. In der zweiten Hälfte machen wir es noch einmal spannend aber über 60 Minuten war es eine wirklich gute Leistung meiner Mannschaft. Unser Angriff war im gesamten Spiel hervorragend und das heutige Spiel zeigt, dass wir in der Abwehr die ganze Zeit konzentriert und kämpferisch arbeiten müssen, um einen Aussetzer wie zu Beginn der zweiten Hälfte zu vermeiden”, erklärte die glückliche Neckarsulm-Trainerin Tanja Logvin nach dem Spiel.

VfL Oldenburg – HSG Bensheim/Auerbach 26:32 (14:13)

Eine Niederlage hat der VfL Oldenburg zum Heimauftakt der neuen Saison kassiert. Gegen die HSG Bensheim/Auerbach unterlag die Mannschaft von Trainer Niels Bötel mit 26:32 (14:13). Beste Werferin der Huntestädterinnen war Merle Carstensen mit acht Toren. Bei den Flames trafen Lisa Friedberger (6/2) und Ines Ivancok (5) am häufigsten.

“Wir haben in der ersten Halbzeit super gefightet”, lobte Coach Niels Bötel sein Team für den couragierten Auftritt in den ersten 30 Minuten und musste dann mit Blick auf die zweite Halbzeit einräumen: “Am Ende geht die Niederlage auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben es nicht geschafft, den Druck über das gesamte Spiel hochzuhalten und konnten die Chancen heranzukommen, nicht nutzen.”

“In der ersten Halbzeit war noch die Unsicherheit da, weil wir das letzte Spiel nicht besonders gut waren. Wir haben zu viele Fehler gemacht und waren noch nicht hundertprozentig mutig. Die Abwehr war ok und wir haben das in der Halbzeit angesprochen und gewinnen am Ende mit sechs.

Das ist dann schon sehr deutlich und sehr souverän”, so Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm und ergänzte: “Wir können auf die Leistung, die wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, aufbauen und stolz sein.”

HSG Bad Wildungen Vipers – HSG Blomberg-Lippe 32:22 (18:7)

Die HSG Blomberg-Lippe hat mit dem 32:22 (18:7) bei der HSG Bad Wildungen Vipers einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Beste Werferinnen auf Seiten der Nelkenstädterinnen waren Nele Franz und Lisa Rajes, mit jeweils sechs Treffern. Bei den Vipers konnte sich die ehemalige Blombergerin Munia Smits ebenfalls sechsmal in die Torschützinnenliste eintragen.

“Wir haben über 60 Minuten eine ansprechende Leistung gezeigt. Heute nur 22 Gegentreffer bekommen zu haben, spricht für unsere strukturierte Abwehrarbeit. Im Angriff bin ich sehr zufrieden mit der hohen Effektivität unserer Außenspielerinnen. Auch in Phasen, wo es nicht so gut lief, haben wir uns schnell wieder gesammelt und uns selbst erfolgreich aus diesen Situationen befreit”, lobte Blombergs Trainer Steffen Birkner seine Schützlinge für einen couragierten Auftritt.

HL Buchholz 08-Rosengarten – SG BBM Bietigheim 19:32 (12:15)

Die SG BBM Bietigheim hat sich die Tabellenführung mit einem klaren 32:19 (15:12) bei den HL Buchholz 08-Rosengarten geholt. Vor allem den Rückraum mit Julia Maidhof (7/1) und Kim Naidzinavicius (5/3) bekamen die Handball-Luchse nicht in den Griff. Bei den Gastgeberinnen erzielte Sarah Lamp (6/6) die meisten Treffer.

“Mit dem Spiel meiner Mädels in der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, denn in der Abwehr standen wir sehr gut und haben im Angriff sehr geduldig, im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten, gespielt”, so Luchse-Trainer Dubravko Prelcec und ergänzte: “Wir wissen woran wir in Zukunft arbeiten müssen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Natürlich sind nur sieben geworfene Tore in der zweiten Halbzeit eine schwache Ausbeute und daran werden wir arbeiten müssen, um in Zukunft erfolgreicher zu sein.”

“Wir haben uns in der ersten Halbzeit viele freie Würfe erarbeitet, sie aber nicht genutzt. Nach der Pause fanden wir die notwendige Ruhe in den Abschlüssen und standen sicher in der Defensive, weshalb wir letztendlich verdient gewonnen haben”, bilanzierte Bietigheims Chefcoach Markus Gaugisch.

Buxtehuder SV – SV Union Halle-Neustadt 32:22 (17:11)

Im Sonntagsspiel konnte der Buxtehuder SV seine weiße Weste wahren und mit dem klaren 32:23 (17:11) über den SV Union Halle-Neustadt auf Rang vier vorstoßen. Die Wildcats konnten rund 20 Minuten mithalten, dann aber übernahm der BSV das Kommando. Charlotte Kähr erzielte neun, Johanna Heldmann fünf Tore für den BSV, bei Halle-Neustadt traf Julia Niewiadomska (7/3) am häufigsten.

Die Gäste begannen sehr konzentriert und führten nach zehn Minuten mit 5:2. Dann aber riss der Spielfaden beim SV Union Halle-Neustadt, auch aufgrund des Ausfalls von Spielmacherin Camilla Madsen. Buxtehude drehte mit einem 5:0-Lauf die Partie, aus dem 2:5 wurde ein 7:5. Die Saalestädterinnen liefen sich in der offensiven Deckung des Gegners immer wieder fest, leisteten sich viele Ballverluste und waren in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit völlig neben der Spur.

Die Gastgeberinnen zogen in dieser Phase von 12:11 auf 17:11 davon und setzten ihren Lauf nach Wiederbeginn fort: Nach 33 Minuten war die Führung beim 19:11 auf acht Tore angewachsen. Zwar konnte Halle-Neustadt zwischenzeitlich auf 21:17 verkürzen, doch am Ende steuerte Buxtehude auf einen insgesamt souveränen Erfolg zu, bei dem die Differenz beim 32:23-Endstand am Ende neun Treffer betrug. Er habe eine “sehr gute Teamleistung” gesehen und wolle niemanden einzeln herausheben sagte BSV-Coach Dirk Leun, der von einer “überragenden Abwehrleistung inklusive Torhüterin” sprach.


Stefan Kuntz verlässt den DFB

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Stefan Kuntz verlässt den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der bisherige Trainer der deutschen U 21-Nationalmannschaft übernimmt mit sofortiger Wirkung das Cheftrainer-Amt der türkischen Nationalmannschaft. Das DFB-Präsidium hatte bereits am vergangenen Freitag einstimmig beschlossen, Kuntz aus seinem laufenden Vertrag zu entlassen, sollte er sich mit dem Türkischen Fußball-Verband auf eine Zusammenarbeit einigen. Diese Einigung ist nun erfolgt.

Stefan Kuntz sagt: “Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn ich hatte eine überragende Zeit beim DFB, der mich 2016 nach zwölf Jahren Abstinenz in den Trainerjob zurückgeholt hat. Das war eine Win-Win-Situation für beide Seiten, denn wir können auf eine erfolgreiche Zeit mit der U 21-Nationalmannschaft zurückblicken. Gleichzeitig freue ich mich sehr über die neue Herausforderung in der Türkei. Seit meiner Station als Spieler bei Beşiktaş Istanbul sind meine Beziehungen dorthin nie abgerissen. Ich bin dem DFB-Präsidium sehr dankbar, dass es mich vorzeitig aus meinem Vertrag entlassen hat, um meinen neuen Trainerjob beim türkischen Verband zu beginnen. Dem DFB, seinen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und vor allem dem U 21-Team und dem überragendem Staff hinter dem Team wünsche ich alles Gute und hoffe, dass sie unsere erfolgreiche Zeit fortsetzen können. Danken möchte ich auch der sportlichen Leitung um Oliver Bierhoff, Joti Chatzialexiou und Meikel Schönweitz für die vertrauensvolle Arbeit in den vergangenen Jahren.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Für mich steht außer Frage, dass Stefan die Fähigkeit besitzt, Trainer einer A-Nationalmannschaft zu sein. Und das kann er nun in der Türkei auf einer großen Bühne beweisen. Wir kennen uns schon lange, bei der EM 1996 haben wir gemeinsam einen großartigen Erfolg errungen. Damals waren wir Teamkollegen, aber auch Konkurrenten. Und was ich in dieser Zeit erlebt habe, gilt bis heute: Stefan ist ein Kämpfer, Teamplayer und macht alles mit großer Leidenschaft. Er kann seine Spieler und Teams auf eine ganz besondere Art begeistern. Alle Spieler, die unter ihm gespielt haben, schwärmen von ihm und der Atmosphäre, die er in seinen Mannschafen geschaffen hat. Dem türkischen Verband kann man zu dieser Verpflichtung nur gratulieren, er bekommt einen absoluten Toptrainer. Und wir sind stolz darauf, dass wir mit dem DFB Stefans Weg begleitet und ihn gefördert haben. Alles Gute und viel Erfolg, Stefan!”

Kuntz übernahm im September 2016 das Amt des U 21-Nationaltrainers von Horst Hrubesch. Unter Kuntz’ Leitung feierte der DFB-Nachwuchs große Erfolge: Dreimal in Folge (2017, 2019 und 2021) zog er mit seiner Mannschaft in das Finale der U 21-Europameisterschaft ein, 2017 und 2021 gewann er das Endspiel und wurde U 21-Europameister. Zudem war Kuntz Trainer des “TeamD Fußball”, das in diesem Sommer an den Olympischen Spielen in Tokio teilnahm.


Reds-Damen finden im Deutschlandpokal zurück in die Erfolgsspur

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Nach 8:4 Niederlage in Spiel 1 setzen sich die Reds mit 7:1 und 5:0 in den Spielen 2 und 3 durch.

von Monja Keßler

Eine Woche nach dem enttäuschenden Aus im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft wollten sich die Reds im heimischen TVC Ballpark in der zweiten Runde des Deutschlandpokals rehabilitieren.

Spiel 1 startete dabei vielversprechend. Als nominelles Gastteam legten die Reds in den ersten beiden Innings unterstützt durch Fehler in der Freisinger Defensive vier Runs vor. Im zweiten Durchgang konnten die Grizzlies dann auf 4:2 verkürzen und diesen Vorsprung bis zur Mitte des vierten Innings verteidigen. Einige gut getimte Schläge, sowie ein folgenschwerer Fehler sorgten für insgesamt 5 Freisinger Runs und das Spiel war gekippt. Da den Reds keine weiteren Runs mehr gelangen, ging das Spiel am Ende mit 8:4 Runs an das Team aus Bayern.

Somit standen die Reds vor dem zweiten Spiel bereits mit dem Rücken an der Wand. Offensichtlich hatten die Coaches in der Pause dann die richtigen Worte gefunden und das Team für die zweite Partie optimal eingestellt. Angeführt von Pitcherin Kaleigh Fisher, die den Angriff der Grizzlies über die ganze Partie fast nach Belieben im Griff hatte, gingen die Reds motiviert und konzentriert ins Spiel und zeigten von Beginn an, daß sie nicht bereit waren eine zweite Niederlage hinzunehmen.

Nachdem das erste Inning noch punktlos blieb, legten die Reds im zweiten Inning durch Jule Breuninger den ersten Run vor, dem im dritten Inning vier weitere folgen sollten. Mit diesem Vorsprung im Rücken ließen sie sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ein Triple und ein anschließender Error den Ehrenpunkt für die Grizzlies brachten. Im sechsten Inning legten die Reds noch einmal zwei weitere Runs zum 7:1 nach, was gleichbedeutend war mit dem Endstand und für die Stuttgart Reds die Serie ausglich.

Nach der Siegteilung mußte am Sonntag ein drittes Spiel die Entscheidung bringen. Die Grizzlies setzten dabei auf Mara Sandner als Pitcherin, die bereits Spiel 1 gewonnen hatte. Die Coaches der Reds setzten auf Nachwuchstalent Jessica Weil als Pitcherin, unterstützt von Catcherin Jennifer Weil. In der Bundesligasaison hatte Jessica die Grizzlies bei ihrem Debüt beim Auswärtsspiel in Freising sehr gut im Griff gehabt und das sollte auch dieses Mal nicht anders sein.

Lediglich im ersten Inning brachten die Grizzlies bei bereits zwei Aus eine Läuferin per Triple auf die dritte Base, für alle weiteren Angreiferinnen war spätestens auf der zweiten Base Schluss. Die Defensive der Reds zeigte sich ebenfalls von ihrer gewohnten Seite und unterstützte ihre Pitcherin ein ums andere Mal mit spektakulären Plays. Dennoch taten sich die Reds auch in diesem Spiel relativ schwer mit der Defensive der Grizzlies. Zwar konnten Annie Stepniak und Hope Cornell im ersten Inning zwei Runs vorlegen, doch in den folgenden drei Innings bissen sich die Reds die Zähne an den Grizzlies aus. Alia Petzold und Annie Stepniak legten im fünften Durchgang die Runs Nummer 3 und 4 nach und vergrößerten damit das Punktepolster. Im sechsten Durchgang konnte Jennifer Weil noch den fünften Run für die Damen des TV Cannstatt nachlegen und drei weitere Aus später ging Spiel drei mit 5:0 Runs an die Reds, die damit auch die Serie gewonnen haben und nun am kommenden Wochenende gegen die Hamburg Knights um den Einzug in die Finalserie zu spielen.


SVL schießt sich souverän ins Viertelfinale

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Wasserballer im DSV-Pokal erfolgreich

Die Bundesliga-Wasserballer haben das Achtelfinale im DSV-Pokal am Freitagabend gegen den SV Cannstatt mit 30:10 (7:4, 8:2, 7:3, 8:1) souverän gewonnen. Der Lokalrivale aus Stuttgart konnte nur im ersten Viertel mithalten mit Ludwigsburg, später hatte der SVC keine Chance mehr.

Er wünsche sich für sein Team „keine Packung“, sagt Volker Wörn, die Torwartlegende des SV Cannstatt unmittelbar vor dem Anpfiff des Spiels gegen den SVL im Cannstatter Mombachbad. Nach dem Schlusspfiff wird es 30:10 für Ludwigsburg heißen. Und auch die Zweitligisten des Lokalr ivalen mussten eingestehen: Das war dann doch zumindest ein Päckchen. Die Hoffnung mancher Cannstatter hieß: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Doch die Ludwigsburger Erstligisten lassen dem SV Cannstatt nur im ersten Viertel eine Chance auf eine offene Partie.

Der SVC geht sogar zunächst mit 1:0 in Führung. Marko Martinic gleicht für den SVL bald aus und Aleksa Manic schießt das 2:1 für Ludwigsburg. Wenig später steht es schon 3:1. Dabei ist der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch noch gar nicht im Spiel. Er hatte vor dem Anpfiff erklärt, „die Cannstatter werden kämpfen, speziell im eigenen Becken“ im Mombach-Bad. Im ersten Viertel werde das Spiele „nicht so klar“ zugunsten von Ludwigsburg laufen, so die Voraussage von van der Bosch vor der Partie.

Und der Mann, der lange für Cannstatt gespielt hat, behält Recht. Gegen Ende des ersten Viertels steht es 4:4. Wird das Match doch noch unerwartet spannend? Nein, Kristijan Lipar schießt noch im ersten Viertel das 5:4 für Ludwigsburg, der mittlerweile eingewechselte Timo van der Bosch das 6:4 und Mattia Ruggeri auch noch das 7:4. Ende des ersten Viertels. Mit ihrer individuellen Klasse setzen sich die SVL-Spieler durch.

Im zweiten Viertel geht das muntere Toreschießen des SVL weiter. Der Sprecher des SV Cannstatt, der das Spiel im Livestream kommentiert, sagt: „Der SVL ist einfach klasse.“ Der Torhüter des SVC zeigt viele tolle Paraden, dennoch steht es nach der Hälfte der Spielzeit 15:6 für Ludwigsburg. Die international erfahrenen SVL-Spieler sind eine Klasse für sich, sie spielen schnelle, kurze Pässe. Die Ballbeherrschung ist beeindruckend – das muss auch der Sprecher eingestehen.

Im dritten und im vierten Viertel erzielen die SVL-Spieler weiter Tor um Tor, der SVC versucht mitzuhalten – so gut es eben geht. Nach dem dritten Viertel seht es 22:9 für den Bundesligisten – und allen Zuschauern in der Halle und daheim an den Bildschirmen ist wohl klar: dieses Spiel ist gelaufen. Am Ende heißt es: 30:10 für Ludwigsburg.

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt unmittelbar nach dem Abpfiff sinngemäß: Achtelfinale gewonnen, Pflicht erfüllt. Die Mannschaft habe bis dato leider wenig Spielmöglichkeiten gehabt, längst laufe noch nicht alles rund. Aber „wir sind sehr zufrieden“. Zufrieden, dass der SVL souverän ins Viertelfinale einzieht. Was gibt es noch zu tun? „Die Abstimmung und die Abwehr verbessern.“

Der SVC-Spieler Volker Wörn, der vor einer Packung für sein Team gewarnt hatten, sagt; aus seiner Sicht habe der SVL drei bis vier Tore zu viel geschossen. Er sei aber dennoch einigermaßen zufrieden, denn Ludwigsburg gehöre „zu den drei, vier besten Mannschaften in Deutschland“. Cannstatt habe gekämpft, aber ganz offenkundig „keine Chance“ gehabt.

Nagel erklärt noch, dass er sich auf eine hoffentlich normale Saison freue – eine Saison ohne größere Corona-Einschränkungen. „Wir wollen in unseren Rhythmus kommen.“ Timo van der Bosch, der über weite Strecken des Spiels geschont wurde, sagt: die jungen, neuen Spieler des SVL hätten in dem Match schon ganz gut zusammengefunden. Dass Ludwigsburg gewinnen würde, das sei ihm klar gewesen – ein so deutliches Ergebnis habe er aber nicht erwartet.

Nun freuten er und die ganze Mannschaft sich auf die Eurocup-Spiele Anfang Oktober in Süditalien. Dort könne sich Ludwigsburg mit top Mannschaften aus Italien, Griechenland und Frankreich messen. Im DSV-Pokal sei das erklärte Ziel die Teilnahme am Final-Four-Turnier. Um das zu erreichen, muss der SVL zunächst das Viertelfinale gewinnen, der Gegner für diese Partie steht noch nicht fest.

Für den SVL spielten:
Josip Katusa, Mikael Metodiev (4), Timo van der Bosch (2), Tobias Bauer (1), Marko Martinic (5), Veljko Stanimirovic (3), Kristijan Lipar, Mattia Ruggeri (4), Mateja Bosic (3), Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas (4), Aleksa Manic (2)


Fahrplan des Impfbusses im Kreis Esslingen

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In der kommenden Woche ist der Impfbus im Landkreis Esslingen wie folgt im Kreisgebiet unterwegs:

Sonntag, 19. September: Nürtingen, Tiefenbachstraße, Veranstaltung „Mobil ohne Auto“, 11 bis 15 Uhr

Montag, 20. September: Lenningen, Parkplatz Sporthalle/Feuerwehr, Pouilly-Platz 1, 12 bis 14 Uhr; Dettingen, Parkplatz Schlossberghalle, Teckstraße 35, 15.30 bis 18 Uhr

Dienstag, 21. September: Deizisau, Am Marktplatz 1, 12 bis 14 Uhr; Denkendorf, Parkplätze Albert-Schweitzer-Schule, 15.30 bis 18 Uhr

Mittwoch, 22. September: Oberboihingen, Skaterplatz, May-Eyth-Straße/Neckarstraße, 12 bis 13.15 Uhr; Kirchheim, Parkplatz Ziegelwasen, Obere/Untere Steinstraße, 15 bis 18 Uhr

Donnerstag, 23. September: Nürtingen, Ausländeramt, Europastraße 40, 13.30 bis 18 Uhr

Freitag, 24. September: Leinfelden-Echterdingen, Kirchplatz vor dem Rathaus Echterdingen, Bernhäuser Straße/Burgstraße, 12 bis 13:30 Uhr; Filderstadt, Parkplatz Real-Markt Bernhausen, Plieninger Straße 63D, 15 bis 18 Uhr

Samstag, 25. September: Wernau, Maultaschenfest, Hauptstraße/Kirchheimer Straße, 17 bis 21 Uhr


Gemeinsame Impfaktion am Kunstmuseum Stuttgart

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Stadt und Robert-Bosch-Krankenhaus impfen

Stuttgart.| Eine gemeinsame Impfaktion des Kunstmuseums Stuttgart mit dem Robert-Bosch- Krankenhaus und dem Gesundheitsamt findet am Mittwoch, 22. September, statt. Geimpft wird am Kunstmuseum von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr und von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Bisher konnten bereits mehr als 135 Impfaktionen über die Stadt verteilt durchgeführt werden, mehr als 13.800 Bürgerinnen und Bürger wurden so erreicht.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, betont: „Wir freuen uns, dass wir bereits so viele Menschen mit unseren niederschwelligen Impfangeboten erreichen konnten. Es ist sehr erfreulich, dass wir diese erfolgreiche Reihe nun in einem Museum im Herzen unserer Stadt fortsetzen können. Ein großer Dank hierfür geht auch an die Mitarbeitenden des Kunstmuseums, die das durch ihr Engagement ermöglichen.“

Prof. Mark Dominik Alscher, Medizinischer Geschäftsführer des Robert-Bosch- Krankenhauses, sagt dazu: „Der Einsatz unserer Mobilen Impfteams beim Kunstmuseum Stuttgart ist eine der letzten offenen Impfaktionen unter Mitwirkung des Robert-Bosch-Krankenhauses im September. Umso mehr freuen wir uns, an diesem zentralen Ort in der Innenstadt auf die Wichtigkeit der Immunisierung gegen Covid19 aufmerksam machen zu können. Wir hoffen, möglichst viele Menschen mit unserem Impfangebot zu erreichen.“

Dr. Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart, äußert sich erfreut: „Als die Initiative an uns herangetragen wurde, haben wir keine Sekunde gezögert, alle Schritte in die Wege für eine Impfaktion im Kunstmuseum einzuleiten. Der stark frequentierte Standort in unmittelbarer Nähe zu Schlossplatz und Königstraße verspricht, viele Bürger*innen der Stadt für eine Impfung zu gewinnen.“

Die Landeshauptstadt Stuttgart forciert in enger Kooperation mit den Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses, den niedergelassenen Hausärzten und weiteren Institutionen den Ausbau niedrigschwelliger, aufsuchender und quartiersbezogener Impfaktionen. Bürger*innen brauchen verstärkte persönliche Motivation und auch Aufklärung durch Schlüsselpersonen oder -institutionen vor Ort. Mit der entsprechenden Ansprache und einem niedrigschwelligen Angebot können viele Impfwillige erreicht werden, die sich mit einem bürokratischen Zugang schwertun.

Eingeladen sind nicht nur Museumsbesucher und -besucherinnen sondern auch Personen ohne Eintrittskarte.

Adresse: Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1, 70173 Stuttgart, kunstmuseum-stuttgart.de


Verweilverbot für kommenden Samstagabend für Max-Eyth-See

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Stadt geht gegen Facebookpartys vor

Stuttgart.| Das Verweilen am Max-Eyth-See ist am kommenden Samstagabend von 20 Uhr bis Sonntagmorgen um 6 Uhr nicht erlaubt. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Freitag, 17. September, bekanntgegeben. Die Stadt begründet ihre Entscheidung mit den Partyexzessen an den vergangenen beiden Wochenenden und erneuten Aufrufen über Facebook zu einer Party dort am nächsten Samstag.

Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, sagte: „Die Entwicklung lässt uns keine andere W ahl. Der Max-Eyth-See ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucherinnen und Besucher von nah und fern – gerade auch an den Wochenenden. Nichts spricht gegen eine maßvolle Nutzung dieses idyllischen Landschaftsschutzgebietes. Wir tolerieren aber nicht, dass sich der Max-Eyth-See in letzter Zeit an den Wochenenden zu einem Party-Hotspot mit tausenden Besuchern entwickelt. Natur und Anwohnerinnen und Anwohner leiden erheblich unter dem Lärm und der massiven Vermüllung. Daher haben wir nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit der Polizei entschieden, für den kommenden Samstagabend ein Verweilverbot zu erlassen.“

Bürgermeister Maier machte auch darauf aufmerksam, dass man versuchen würde, die Identität der Aufrufer von Facebookpartys zu ermitteln. Sie hätten dann die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen. Die Stadt würde darüber hinaus prüfen, ob dies auch für die Kosten der Müllbeseitigung möglich sei.

Ralf Bohlmann, Bezirksvorsteher von Mühlhausen, betonte: „Weder die Infrastruktur noch das Gelände des Sees sind für solche Events geeignet. Die Anwohner und die Besucher beschweren sich zurecht über Belästigungen und die Verschmutzung. Es schmerzt zu sehen, wie Jugendliche und junge Erwachsene sich rücksichtlos eine öffentliche Fläche aneignen und dabei keinerlei Verständnis für das besondere Umfeld, die Natur, zeigen. Das Naherholungsgebiet ist bei schönem Wetter tagsüber ein gern besuchter Spazier- und Aufenthaltsort. Dies hat schon Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt rund um den See. Durch die ausufernden Feiern in den Abend- und Nachtstunden wird die Belastung extrem verstärkt. Mir ist bewusst, dass Jugendliche und junge Erwachsene einen Raum zur Begegnung und zum Feiern benötigen. Da sehe ich die Stadtgesellschaft auch in der Pflicht, dies zu ermöglichen. Das Naherholungsgebiet Max Eyth See ist dazu allerdings nicht der geeignete Platz.“

Um den Aufenthaltsbereich am Max-Eyth-See für die Einsatzkräfte besser einsehbar zu machen, wird die Stadt das Gelände am Samstagabend temporär ausleuchten.

Nach Partyexzessen in der Innenstadt hatte die Verwaltung in den vergangenen Monaten bereits für den Marienplatz und die Anlagen des Feuersees Verweilverbote erlassen. Dort hat sich die Situation mittlerweile verbessert, sodass die Verweilverbote aufgehoben werden konnten.