Start im Kreisimpfstützpunkt (KIS)

Impfen nach vorheriger Online-Terminvereinbarung in der Messe Sindelfingen

Kreis Böblingen.| Der Kreisimpfstützpunkt (KIS) in der Messe Sindelfingen hat den Betrieb gestartet. Am ersten Tag konnten rd. 1.600 Termine eingestellt werden. Start war um 9 Uhr, um 11 Uhr waren schon über 400 Menschen geimpft. Der Ablauf war reibungslos.

Wie funktionieren Terminvergabe und Abläufe?

Wie gibt es Termine?
Termine gibt es online über die Homepage des Landkreises, www.lrabb.de, Stichwort: Informationen zur Corona-Impfung. Öffnungszeiten richten sich nach der Belegung des KIS. Je nach dem, wie viele Impfstraßen besetzt werden können, werden Termine eingestellt. Deshalb werden die Termine zunächst jeweils kurzfristig, von einem Tag auf den anderen eingestellt.

Wer kann den Kreisimpfstützpunkt nutzen?
Den KIS können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte nutzen, die Test- und Impfzentren oder auch sonstige Ärztinnen und Ärzte bzw. Betriebsärztinnen und ärzte. Wer Interesse hat, mitzumachen, – gesucht werden jedoch ausschließlich medizinische Berufe – kann sich an [email protected] wenden.

Wie funktioniert die Terminvergabe?
Bei der Registrierung über den sogenannten „Impfomizer“ erhält man einen QR-Code und eine Mail, mit der man den richtigen Adressat bestätigen muss. Der Code muss dann vor Ort vorgezeigt werden. Zudem müssen ein Ausweispapier sowie der Impfpass (wenn vorhanden) mitgebracht werden. Den Code zum Einlesen der Impfung in die Handy-App gibt es wenige Tage nach der Impfung per Mail; ein Ausdruck direkt vor Ort ist nicht möglich.

Adresse des KIS: Messehalle Sindelfingen, Mahdentalstr. 116, 71065 Sindelfingen (für die Navigation: Schwertstraße 58). Mehrere Buslinien fahren die Messe an, es sind ausreichend Parkplätze vorhanden.


Neues zum Fahrplanwechsel im Landkreis Esslingen

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Die wichtigsten Änderungen im VVS-Gebiet ab 12. Dezember 2021 – alle Verbindungen bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft über App oder Web abrufbar

Kreis Esslingen.| Ab dem 12. Dezember gilt im VVS ein neuer Fahrplan. In dieser Pressemitteilung sind die wichtigsten Änderungen für Bus und Bahn im VVS-Gebiet beschrieben. Alle Verbindungen sind bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft des VVS über die VVS-App oder die Internetseite abrufbar.

Fahrplanbuch nur noch digital abrufbar

Das Fahrplanbuch erschien zum Fahrplanwechsel 2020 zum letzten Mal in gedruckter Form. Hintergrund: Die Fahrpläne im VVS verändern sich aufgrund von Anpassungen und Verbesserungen mehrfach unterjährig. Das einmal im Jahr gedruckte Fahrplanbuch ist häufig bereits kurz nach der Erscheinung nicht mehr aktuell. Auch ist die Nachfrage in den letzten Jahren rasant gesunken. Deshalb wird zukünftig auf die Herausgabe neuer Fahrplanbücher verzichtet. Über unsere Fahrplanauskunft auf vvs.de und über VVS Mobil haben Fahrgäste immer die aktuellen Verbindungen abrufbar. Für stark nachgefragte Linien wird es weiterhin die beliebten Minifahrpläne geben, die man zum Beispiel über die Kundenzentren der Verkehrsunternehmen erhalten kann. Die Fahrplanbuchseiten selber lassen sich nach wie vor über die Homepage sowie über die App VVS Mobil abrufen.

S-Bahn

Alle 15 Minuten nach Filderstadt

Bei der S-Bahn wird der Fahrplan weiter verbessert: Ab 12. Dezember sind die S-Bahnen der Linie S2 zwischen 6 und 20.30 Uhr im 15-Minuten-Takt – anstatt wie bislang im 30-Minuten-Takt – unterwegs. In diesem Zeitraum fährt die Linie S3 nur von Backnang bis Vaihingen. An Wochenenden ist die S2 (Schorndorf – Filderstadt) und die S3 (Backnang – Flughafen/Messe bzw. Vaihingen) nach wie vor im Halbstundentakt im Einsatz.

15-Minuten-Takt an Samstagen

Die S-Bahn ist künftig auch an Samstagen zwischen 13 und 18.30 Uhr im 15-Minuten-Takt unterwegs. Auf den Linien S1 und S6, gilt der Viertelstundentakt zwischen Plochingen und Herrenberg bzw. Renningen und Schwabstraße schon ab etwa 9 Uhr. Auf einzelnen Strecken sind die S-Bahnen nach wie vor nur alle halbe Stunde unterwegs. Das betrifft die folgenden Strecken und Linien:

  • S1 Böblingen – Herrenberg: Wegen Trassenkonflikten mit dem IC zwischen Stuttgart und Zürich gibt es alle zwei Stunden Taktlücken
  • S2 Vaihingen – Filderstadt und S3 Vaihingen – Flughafen/Messe
  • S4 Marbach – Backnang
  • S60 Böblingen – Renningen

Sperrung Stammstrecke

In den Sommerferien vom 30. Juli bis 11. September 2022 müssen Fahrgäste mit Einschränkungen auf der Stammstrecke rechnen. Wegen weiteren Sanierungsarbeiten und Vorarbeiten für das Projekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ muss diese nämlich komplett gesperrt werden – für diesen Zeitraum wird ein Baustellenfahrplan eingerichtet.

Stadtbahnen:

Linie U6 (Gerlingen – Flughafen/Messe)

Die Stadtbahnline U6, die bislang zwischen Gerlingen und Fasanenhof Schelmenwasen unterwegs war, fährt ab 12. Dezember weiter bis Flughafen/Messe. Auf der Strecke zum Flughafen hält die U6 an den neuen Stationen Stadionstraße und Messe West in Echterdingen.

Regionalzüge

Die Sperrung der Stammstrecke bei der S-Bahn vom 30. Juli bis 11. September 2022 hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Fahrgäste müssen während der Sommerferien 2022 mit Einschränkungen rechnen, da nicht mehr alle Regionalbahnen am Hauptbahnhof Stuttgart Halt machen können. Das Konzept entspricht weitgehend dem der Sommerferien 2021, allerdings ist geplant, auf der Gäubahn mehr Züge bis Stuttgart fahren zu lassen.

Go-Ahead:

Linie MEX16 (Ulm – Stuttgart)

Zwei Züge der Linie MEX16, die bisher nur bis Esslingen gefahren sind oder dort abfahren, fahren künftig bis bzw. ab Stuttgart:

  • in Richtung Stuttgart startet um 6.49 Uhr ein Regionalzug in Geislingen
  • von Stuttgart fährt ein zusätzlicher Zug um 8.02 Uhr bis Ulm

DB Regio AG:

Linie RE5 (Lindau – Ulm – Göppingen – Stuttgart)

Zwischen Ulm und Lindau sind die Züge künftig elektrisch unterwegs – bislang waren auf der Strecke von Ulm bis Lindau Dieselloks im Einsatz. Am Fahrplan der Linie RE5 zwischen Stuttgart und Ulm ändert sich durch die Elektrifizierung aber nichts.

Nebenbahnen:

Teckbahn-Linie RB64 (Oberlenningen – Kirchheim (T))

Wegen unübersichtlicher Bahnübergänge in Unterleningen sind die Bahnen der Teckbahn zwischen Owen und Oberlenningen eine Minute länger unterwegs. In den Sommerferien 2022 wird die Teckbahn außerdem wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt.

Änderungen im Busverkehr

Linie X4 (Nürtingen – Degerloch), Linie 74 (Nürtingen – Degerloch), Linie 76 (Echterdingen – Stetten – Bernhausen), Linie 77 (Degerloch – Echterdingen – Harthausen), Linie X7 (Harthausen – Degerloch)

Wegen des neuen 15-Minuten-Takts zwischen Vaihingen und Filderstadt ändert sich bei fünf SSB-Buslinien der Fahrplan:

  • Die Busse der Linie X4 (Nürtingen – Degerloch), fahren künftig ganztägig von Bernhausen Bahnhof um die Minute 00 und 30 ab
  • Die Linie 74 (Nürtingen – Degerloch) ist von Bernhausen Bahnhof um die Minute 15 und 45 im Einsatz. Zur Hauptverkehrszeit sind die Busse bis Degerloch unterwegs.
  • mit den Linien 76 (Echterdingen – Stetten – Bernhausen) und 77 (Degerloch – Echterdingen – Harthausen) sind Fahrgäste zwischen Echterdingen und Harthausen alle 15 Minuten unterwegs. Damit Fahrgäste auch künftig bequem in Bernhausen auf die S2 umsteigen können, bekommen die Busse der Linie 77 neue Abfahrtszeiten. Dadurch ändern sich auch die Zeiten der Linie X7 zwischen Harthausen und Degerloch
  • Die Busse der Linie 76, welche nur im Berufsverkehr zwischen Degerloch und Bernhausen Bahnhof im Einsatz sind, werden künftig wieder als Linie 74 bezeichnet.

Linie 81 (Leinfelden – Waldeck)

Die Fahrt um 19.57 Uhr ab Waldeck bzw. 20.16 Uhr ab Vaihingen ZOB fährt künftig weiter bis nach Leinfelden Bahnhof.

Linie 86 (Vaihingen – Leinfelden)

Einzelne Fahrten erhalten leicht geänderte Fahrzeiten. Grund dafür ist die Änderung durch den 15-Minuten-Takt bis Filderstadt. Anschlüsse in Leinfelden, Rohr und Vaihingen werden dadurch besser.

Linie 109 (Esslingen ZOB – Rüdern) und Linie 111 (Esslingen ZOB – Serach Schulzentrum)

Die Busse der Linie 111 sind nur noch bis Serach Schulzentrum unterwegs, im Gegenzug bedient die Linie 109 den Stadtteil Neckarhalde. Zwischen Esslingen ZOB und Sulzgries fährt die Linie 109 künftig montags bis freitags im morgendlichen Berufsverkehr, mittags bis abends sowie samstags tagsüber alle 10 anstatt alle 15 Minuten. In Sulzgries teilt sich dann der Linienweg: Alle 20 Minuten fährt ein von Esslingen ZOB kommender Bus weiter nach Neckarhalde, ebenfalls alle 20 Minuten fährt ein Bus nach Rüdern. Außerhalb des Berufsverkehrs fahren die Busse der Linie 109 von Sulzgries über Rüdern und Neckarhalde zurück nach Sulzgries und weiter nach Esslingen.

Linie 110 (Esslingen ZOB – Wäldenbronn – Dulkhäusle) und Linie 112 (Wäldenbronn Kreuzung – Serach Nord)

Die Busse der Linie 110 halten künftig auch im Stadtteil Wiflingshausen. Rund jeder zweite Bus der Linie 110 soll von seiner aktuellen Endstelle Wäldenbronn Betriebshof weiter nach Wiflingshausen Dulkhäusle fahren. Fahrgäste profitieren von folgenden Vorteilen:

  • Die Fahrt von Esslingen ZOB nach Wiflingshausen ist ohne Umstieg möglich.
  • Sonn- und feiertags sind die Busse durchgehend im Stundentakt im Einsatz – anstatt wie bislang nur zweimal täglich

Die Linie 112 fährt mit Kleinbussen und verbindet weiterhin das Wohngebiet Serach Nord mit Wäldenbronn Kreuzung, wo es die Möglichkeit gibt Einkäufe zu erledigen. An der Haltestelle Am Schönen Rain, die neu in den Linienverlauf aufgenommen wurde, können Fahrgäste auf die Linie 105 umsteigen. Die Linie 112 ist von etwa 8.50 bis 18.20 Uhr auf der Strecke von Serach Nord über Hohenkreuz, Am Schönen Rain bis Wäldenbronn Kreuzung im Einsatz.

Linie 141 (Plochingen – Stumpenhof)

Ab 1. Januar 2022 sind die Busse der Linie 141 an Schultagen zwischen 12.02 und 13.32 Uhr im 15-Minuten-Takt unterwegs. Bisher waren die Busse in diesem Zeitraum nur im Halbstundentalkt im Einsatz.

Linie 262 (Plochingen – Schorndorf)

Je nach Tageszeit sind die Busse montags bis freitags nur noch alle 30 oder 60 Minuten unterwegs. Am Wochenende sind die Busse alle zwei Stunden im Einsatz, am Samstagvormittag jede Stunde. Diese Änderungen werden notwendig, weil die Linie vom Unternehmen Fischle nicht weiter eigenwirtschaftlich betrieben werden kann.

Neue Haltestellennamen

Im Landkreis Esslingen bekommen 26 Haltestellen einen neuen Namen:

  • Alt: Berkheim Vesperstüble. Neu: Nellinger Straße
  • Alt: Hegensberg Linde. Neu: Hofstraße
  • Alt: Esslingen Hirschlandkopf. Neu: Anna-Schieber-Weg
  • Alt: Esslingen Schwimmbad. Neu: Merkel’sches Bad
  • Alt: Mettingen (Linie 102). Neu: Mettingen Bahnhof
  • Alt: Mettingen (Linie 101). Neu: Bahnhof (Trollingerweg)
  • Alt: Mettingen Burgunderstraße (Cannstatter Str.). Neu: Alte Schiffahrt
  • Alt: Oberesslingen Bahnhof (Süd). Neu: Oberesslingen Bahnhof (Süd)
  • Alt: Oberesslingen Bahnhof. Neu: Oberesslingen Bahnhof (Nord)
  • Alt: Oberesslingen Krankenhaus. Neu: Paracelsusstraße
  • Alt: Oberesslingen Lerchenäcker Endstation. Neu: Lerchenäcker
  • Alt: Oberesslingen Rosenau. Neu: Stauffenbergstraße
  • Alt: Pliensauvorstadt Adalbert-Stifter-Schule. Neu: Eberhard-Bauer-Straße
  • Alt: Neckarhalde Endstation. Neu: Herrenwiesenweg
  • Alt: Rüdern Glocke. Neu: Hinterer Holzweg
  • Alt: Sulzgries Krone. Neu: Maienwalterstraße
  • Alt: Sirnau Betriebshof. Neu: Eckenerstraße
  • Alt: Neckarhalde Kelter. Neu: Heidestraße
  • Alt: Zell Zentrum. Neu: Körschstraße
  • Alt: Zell Berufliches Schulzentrum (Alleenstr.). Neu: Zell Steinbeisstraße
  • Alt: Wäldenbronn Betriebshof. Neu: Obertalweg
  • Alt: St. Bernhardt Sängerkranz. Neu: Alte Talstraße
  • Alt: Wiflingshausen Grüner Kranz. Neu: Volker-Böhringer-Weg
  • Alt: Holzmaden Weilheimer-/Brunnenstraße. Neu: Holzmaden Seestraße.
  • Alt: Weilheim (T) KSK/Brunnenstraße Neu: Weilheim (T) Marktplatz (Bussteig 1 und 2)
  • Alt: Weilheim (T) KSK/Kirchheimer Straße. Neu: Weilheim (T) Marktplatz (Bussteig 3)

Mit der S2 alle 15 Minuten nach Filderstadt – Anpassungen im Busverkehr:

Linie 806 (Flughafen/Messe – EnBW-City)

Die Linie 806 entfällt. Stattdessen wird die Stadtbahnlinie U6 von Fasanenhof Schelmenwasen bis Flughafen/Messe verlängert.

Linie 811 (Bernhausen – Stetten)

Bisher sind von Bernhausen Bahnhof über Bernhausen Luftfrachtzentrum und TÜV die Busse der Ringlinien 812 und 813 gefahren. Auf dieser Verbindung fährt nun montags bis freitags tagsüber alle Stunde die Linie 811. In Stetten fährt die Linie 811 parallel zur Linie 818 bis zur Endstelle Erlach – dadurch bekommt dieses einwohnerstarke Wohngebiet Stettens zusätzlich zur Anbindung Richtung Leinfelden-Echterdingen einen Anschluss Richtung Filderstadt.

Von der Linie 811 besteht montags bis freitags Anschluss an die zusätzlichen S-Bahnen in Filderstadt, die den neuen 15-Minutentakt bilden. Zwischen Bernhausen Bahnhof und Bernhausen Turnackerstraße sind die Busse nach wie vor alle halbe Stunde im Einsatz. Spät abends und sonn- und feiertags, wenn die Linie 811 nicht fährt, halten die Linien 812 und 813 an den Haltestellen Bernhausen Luftfrachtzentrum West, Bernhausen Nordwestumfahrung und Bernhausen TÜV. Montags bis freitags fahren die Busse der Linie 811 ab Stetten Erlach direkt weiter als Linie 814 nach Bernhausen und umgekehrt. So entstehen neue, direkte Verbindungen beispielsweise von Plattenhardt Lailensäcker zum Gewerbegebiet Stetten oder von Stetten Lindachschule zum E-Selbert-Gymnasium in Bernhausen.

Linien 812/813 (Ringlinien Flughafen/Bernhausen)

Die Ringlinien 812/813 werden umgestaltet und dadurch deutlich attraktiver gemacht:

  • Zwischen Bernhausen und Stetten fahren die Busse künftig über Bonlanden Filderklinik und Plattenhardt Altenheim, wo bisher die Linie 814 gefahren ist. Den Abschnitt über Bernhausen TÜV, wo bisher die Linien Linie 812/813 fuhren, übernimmt die neue Linie 811.
  • Statt über Echterdingen Bahnhof, fahren die Busse zwischen Stetten und Flughafen/Messe künftig direkt über Echterdingen Zaunäcker. An der neuen Stadtbahn-Haltestelle Messe West entstehen direkte Umsteigemöglichkeiten zur Stadtbahn-Linie U6.
  • Von den Buslinien 812/813 besteht während dem Viertelstunden-Takt der S2 Anschluss an die wegen dem 15-Minutentakt zusätzlich fahrenden S-Bahnen in Filderstadt.

Für die Fahrgäste entstehen dadurch zahlreiche Vorteile:

  • Plattenhardt und Bonlanden erhalten erstmals eine umsteigefreie Direktverbindung zum Flughafen und zur Messe
  • Von Stetten zum Flughafen und zur Messe entfällt der Umweg über Echterdingen. Auch Fahrgäste aus der südlichen Hälfte von Stetten erhalten eine Direktverbindung zum Flughafen
  • Für Fahrgäste, die weitere Strecken mit der Ringlinie zurücklegen, verkürzt sich die Fahrzeit – die Standzeit am Stuttgart Airport Busterminal (SAB) entfällt und in Bernhausen fahren die Busse wegen des neuen Linienwegs nicht mehr zweimal zwischen Turnackerstraße und Bahnhof
  • Am Flughafen entsteht ein neuer Anschluss zwischen der S2 und der Linie 812/813 Richtung Bernhausen Filder-Airport-Areal. Fahrgäste, die von Stuttgart zum Filder-Airport-Areal wollen, müssen nicht mehr über Bernhausen Bahnhof fahren, sondern können bereits am Flughafen umsteigen
  • Von Stetten, Plattenhardt und Bonlanden kann man an der neuen Stadtbahn-Haltestelle Messe West bequem in die Stadtbahnen der Linie U6 umsteigen.

Linie 814 (Bernhausen – Musberg)

Die Linie 814 fährt zwischen Bernhausen und Stetten neu über Plattenhardt Lailensäcker, bisher war das die Route der Linie 817. Dadurch können Fahrgäste in Echterdingen weiterhin direkt in die S-Bahn umsteigen, was aus dem Gewerbegebiet Stetten kommend sonst aufgrund der geänderten Fahrzeiten der S-Bahn nicht mehr möglich wäre. Tagsüber an Werktagen fährt die Linie 814 neu alle halbe Stunde bis Stetten. Zwischen Bernhausen Bahnhof und Plattenhardt Lailensäcker bleibt der Halbstundentakt somit bestehen. Die Busse, die zusätzlich im Halbstundentakt fahren, halten auch an der Haltestelle Stetten Erlach. Durch die Integration von Plattenhardt Lailensäcker, Weilerhau und Griebenäcker in die Linie 814, bekommen die angrenzenden Wohngebiete eine neue Direktverbindung nach Leinfelden-Echterdingen.

Die Linie 814 wird an Sonn- und Feiertagen und im Spätverkehr nicht fahren. Zu diesen Zeiten wird die Linie 818 über Stetten Erlach hinaus über Plattenhardt Lailensäcker nach Bernhausen verlängert, wo Anschluss von und zur S2 besteht. Die direkten Verbindungen nach Echterdingen und Bernhausen bleiben erhalten.

Ein deutlicher Vorteil für Fahrgäste aus den Bereichen Weilerhau, Lailensäcker und Griebenäcker, die in Richtung Stuttgart fahren: an Sams-, Sonn- und Feiertagen sowie im Spätverkehr haben sie alle halbe Stunde Anschluss von einem Bus auf eine S-Bahn Richtung Stuttgart und von der S-Bahn aus Stuttgart auf einen Bus – und zwar immer abwechselnd in Echterdingen und Bernhausen. Bislang hatten Fahrgäste samstags sowie sonn- und feiertags tagsüber nur alle Stunde Anschluss an die S-Bahn.

Linien 815/816 (Waldenbuch – Bernhausen / Bernhausen – Ruit) und Linien 805/809 (Walddorf – Bernhausen / Neckartenzlingen – Bernhausen)

Von den Linien 815/816 besteht in Zukunft montags bis freitags Anschluss an die ab Fahrplanwechsel zusätzlich fahrenden Züge der S2 in Filderstadt. Hierdurch ergeben sich montags bis freitags tagsüber dichtere Takte auf einzelnen Abschnitten:

  • Bernhausen – Neuhausen 30‘-/15‘-/15‘-Takt statt Halbstundentakt (Linien 816/817)
  • Bernhausen – Bonlanden 15‘-Takt statt Halbstundentakt (Linien 76/812/813/815)
  • Bernhausen – Aich 15‘-Takt statt Halbstundentakt (Linien 805/808/809)

Bei der Linie 816 entfällt die Verlängerung von einzelnen Fahrten im Berufsverkehr nach Echterdingen. Auf der Verbindung zwischen Bernhausen und Aich kann sich die vollständige Umsetzung des Viertelstunden-Takts aus betrieblichen Gründen noch bis zum 10. Januar 2022 verzögern.

Linie 817 (Neuhausen – Bernhausen)

Die Linie 817 fährt künftig nur noch bis Bernhausen. Da sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten der S-Bahn ab 12. Dezember 2021 ändern, fällt die Verlängerung der Linie 817 nach Plattenhardt Lailensäcker weg. Als Ersatz ist die Linie 814 auf der Route im Einsatz, auf die Fahrgäste in Bernhausen bequem umsteigen können. In Neuhausen wird die neue Wohnsiedlung „Akademiegärten“ besser an das Busnetz angebunden: Alle Fahrten werden zum Novizenweg verlängert, wohin bisher zu vielen Zeiten gar keine Busse fuhren. Außerdem wird der bisherige Stundentakt der Linie 817 an Samstagen zwischen 8 und 21 Uhr zu einem Halbstundentakt verdichtet. Im Gegenzug wird der bisher ab 21 Uhr geltende Halbstundentakt durch einen Stundentakt ersetzt. Fahrgäste kommen aber auch weiterhin nach 21 Uhr alle halbe Stunde nach Sielmingen und Neuhausen (F) – sie können alternativ mit den Linien 74 und 816 fahren.

Linie 818 (Musberg – Stetten)

Die Busse der Linie 818 enden in Musberg künftig auf einem Ring mit den Haltestellen Ludwigstraße, Sonnenhalde, Kirche, Friedhof, Scharfgartenstraße und Karlstraße. An den Haltestellen Friedhof, Scharfgartenstraße und Karlstraße haben die Busse der Linie 818 bislang nicht gehalten – dadurch wird der nördliche Teil Musbergs besser erschlossen. Die Haltestelle Wanderweg wird im Gegenzug nicht mehr bedient, kann aber von den Haltestellen Friedhof und Kirche zu Fuß gut erreicht werden. Die Busse der Linien 86 und 814 halten weiterhin an der Haltestelle Wanderweg. Am Samstagnachmittag ist die Linie 818 künftig deutlich länger, bis 20.30 Uhr statt wie bisher bis 14 Uhr, im 30-Minuten-Rhythmus unterwegs. Neu ist auch, dass die Busse spät abends sowie an Sonn- und Feiertagen von Stetten Erlach weiter nach Bernhausen fahren.

Linie 819 (Citybus Leinfelden-Echterdingen)

Vom Echterdinger Bahnhof wird die Linie über die neue Stadtbahnhaltestelle Stadionstraße und Heilbronner Straße bis zur Haltestelle Industriegebiet verlängert. Damit sind auch die Einkaufsmöglichkeiten im Norden Echterdingens sowie die neu eröffnete Stadtbahnlinie U6 mit dem Citybus von den Wohngebieten in Echterdingen und Leinfelden aus erreichbar. Am Bahnhof Echterdingen halten die Busse neu an der Haltestelle Bahnhof (Burgstraße) statt direkt am Busbahnhof.

Der Fahrplan wird ausgeweitet, insbesondere auf dem Abschnitt Echterdingen Industriegebiet – Echterdingen Bahnhof – Echterdingen Walter-Schweizer-Kulturforum sind in Zukunft deutlich mehr Fahrten unterwegs. Von Beginn an profitiert damit das neu entstehende Wohngebiet im Bereich der Maierholzstraße von einer guten Busanbindung. Bisher gab es außerhalb des Berufsverkehrs nur ein zweistündliches Angebot und samstags fuhr der letzte Bus gegen 17.00 Uhr. Zu den Stoßzeiten der Wochenmärkte an Samstagen sind die Busse sogar auf der Strecke nach Leinfelden außerdem zeitweise im Stundentakt unterwegs. Montags bis freitags fahren die Busse auf dem kompletten Linienweg eine Stunde länger als bisher.


Neues zum Fahrplanwechsel im Landkreis Böblingen

Die wichtigsten Änderungen im VVS-Gebiet ab 12. Dezember 2021 – alle Verbindungen bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft über App oder Web abrufbar

Kreis Böblingen.| Ab dem 12. Dezember gilt im VVS ein neuer Fahrplan. In dieser Pressemitteilung sind die wichtigsten Änderungen für Bus und Bahn im VVS-Gebiet beschrieben. Alle Verbindungen sind bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft des VVS über die VVS-App oder die Internetseite abrufbar.

Fahrplanbuch nur noch digital abrufbar

Das Fahrplanbuch erschien zum Fahrplanwechsel 2020 zum letzten Mal in gedruckter Form. Hintergrund: Die Fahrpläne im VVS verändern sich aufgrund von Anpassungen und Verbesserungen mehrfach unterjährig. Das einmal im Jahr gedruckte Fahrplanbuch ist häufig bereits kurz nach der Erscheinung nicht mehr aktuell. Auch ist die Nachfrage in den letzten Jahren rasant gesunken. Deshalb wird zukünftig auf die Herausgabe neuer Fahrplanbücher verzichtet. Über unsere Fahrplanauskunft auf vvs.de und über VVS Mobil haben Fahrgäste immer die aktuellen Verbindungen abrufbar. Für stark nachgefragte Linien wird es weiterhin die beliebten Minifahrpläne geben, die man zum Beispiel über die Kundenzentren der Verkehrsunternehmen erhalten kann. Die Fahrplanbuchseiten selber lassen sich nach wie vor über die Homepage sowie über die App VVS Mobil abrufen.

S-Bahn

15-Minuten-Takt an Samstagen

Die S-Bahn ist künftig auch an Samstagen zwischen 13 und 18.30 Uhr im 15-Minuten-Takt unterwegs. Auf den Linien S1 und S6, gilt der Viertelstundentakt zwischen Plochingen und Herrenberg bzw. Renningen und Schwabstraße schon ab etwa 9 Uhr. Auf einzelnen Strecken sind die S-Bahnen nach wie vor nur alle halbe Stunde unterwegs. Das betrifft die folgenden Strecken und Linien:

  • S1 Böblingen – Herrenberg: Wegen Trassenkonflikten mit dem IC zwischen Stuttgart und Zürich gibt es alle zwei Stunden Taktlücken
  • S2 Vaihingen – Filderstadt und S3 Vaihingen – Flughafen/Messe
  • S4 Marbach – Backnang
  • S60 Böblingen – Renningen

Nachtverkehr auf der S60 (Böblingen – Renningen) 

Auf der Linie S60 zwischen Böblingen und Renningen gibt es künftig wie auf allen anderen S-Bahn-Linien an Wochenenden einen Nachtverkehr im Stundentakt. Anstatt der Nachtbuslinie N60 fährt ab 12. Dezember 2021 die S-Bahn-Linie S60 – immer um 1.34, 2.34, 3.34 und 4.34 Uhr von Böblingen.

Neue S-Bahn-Linie S62 zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen

Zum Schulbeginn am 12. September 2022 geht die neue Express-S-Bahn S62 zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen an den Start. Sie ist in den Hauptverkehrszeiten zwischen ca. 6 und 8.30 Uhr sowie zwischen ca. 15.30 und 18.30 Uhr im Einsatz. Die Züge halten unterwegs nur in Leonberg, Ditzingen, Weilimdorf und Korntal. Die Fahrzeit reduziert sich auf 28 Minuten zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen bzw. auf 23 Minuten zwischen Zuffenhausen und Weil der Stadt. Sobald das ehemalige Gleis der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) nach Feuerbach elektrifiziert ist, soll die S62 weiter bis Feuerbach fahren.

Sperrung Stammstrecke

In den Sommerferien vom 30. Juli bis 11. September 2022 müssen Fahrgäste mit Einschränkungen auf der Stammstrecke rechnen. Wegen weiteren Sanierungsarbeiten und Vorarbeiten für das Projekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ muss diese nämlich komplett gesperrt werden – für diesen Zeitraum wird ein Baustellenfahrplan eingerichtet.

Regionalzüge

Die Sperrung der Stammstrecke bei der S-Bahn vom 30. Juli bis 11. September 2022 hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Fahrgäste müssen während der Sommerferien 2022 mit Einschränkungen rechnen, da nicht mehr alle Regionalbahnen am Hauptbahnhof Stuttgart Halt machen können. Das Konzept entspricht weitgehend dem der Sommerferien 2021, allerdings ist geplant, auf der Gäubahn mehr Züge bis Stuttgart fahren zu lassen.

Nebenbahnen

Schönbuchbahn-Linie RB46 (Dettenhausen – Holzgerlingen – Böblingen)

Der am 1. Mai 2021 probeweise eingeführte 30-Minuten-Takt an Sonn- und Feiertagen wird nach der Finanzierungszusage des Landes dauerhaft eingeführt.

Regionaler Busverkehr

Linie 84 (Vaihingen – Sindelfingen – Universität)

Die Busse der Linie 84 fahren montags bis freitags zwischen 6 und 10 Uhr sowie zwischen 15 und 20 Uhr zwischen Vaihingen und Eiermann Campus alle 15 Minuten – bisher ist nur alle 30 Minuten ein Bus zum Eiermann Campus gefahren. Damit soll das Eiermann-Areal und das Industrie- und Gewerbegebiet „Obere Waldplätze“ besser angebunden werden.

Linie 631 (Böblingen – Warmbronn – Leonberg)

Zur Verbesserung der Pünktlichkeit bekommt die Linie 631 innerhalb von Sindelfingen eine neue Fahrtroute. Statt an der Haltestelle Gottlieb-Daimler-Schule, halten die Busse künftig an der Haltestelle IKEA. Schülerinnen und Schüler, die die Gottlieb-Daimler-Schule erreichen wollen, können diesen wenige hundert Meter langen Weg zu Fuß von der Haltestelle IKEA aus zurücklegen. Neu können Leonberger damit auf direktem Weg den IKEA-Markt in Sindelfingen erreichen.

Linie 634 (Leonberg – Weissach) 

An Sonn- und Feiertagen fahren die Busse der Linie 634 bereits um 21.12 Uhr vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg sowie um 21.19 Uhr vom ZOB Leonberg über Gebersheim und Perouse. Bislang sind die Busse erst ab 22.12 Uhr über Gebersheim und Perouse gefahren. Durch die frühere Anbindung kann für Fahrgäste aus Gebersheim und Perouse eine Lücke von 90 Minuten im Fahrplan geschlossen werden.

Linie 635 (Gerlingen Breitwiesenhaus – Leonberg Leo-Center)

Das Angebot der Linie 635 wird im nachmittäglichen Berufsverkehr von einem 60- auf einen 30-Minuten-Takt verdoppelt, indem die bisher an der Haltestelle Gerlingen Ringstraße endenden bzw. beginnenden Busse weiter nach Leonberg verlängert werden. An beiden Enden der Linie ändert sich auch die Fahrtroute: In Gerlingen fahren die Busse ab der bisherigen Endstelle Breitwiesen hinaus bis zum Breitwiesenhaus. In diesem Zuge werden auch die Haltestellen Siedlung (mit Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn) und Rossbaum neu bedient.
Die ringförmige Route in Leonberg wird aufgelöst. Von Gerlingen kommend fahren die Busse dann über Altstadt und ZOB zur neuen Endhaltestelle Leo-Center und auf dem gleichen Weg zurück.

In Gerlingen fahren die Busse auf direktem Weg zwischen der Haltestelle Ringstraße und dem Stadtzentrum. Die Haltestellen entlang der Ringstraße und der Umweg über die Haltestelle Alte Steige entfallen. Fahrgäste sind dadurch deutlich schneller zwischen den beiden Stadtzentren unterwegs.

Linie 638 (Ditzingen – Leonberg Golfplatz)

Die Buslinie 638 wird zwischen der Stadtbahnhaltestelle Gerlingen und Schillerhöhe über die Ringstraße fahren und dabei an den Haltestellen Richthofenstraße, Vesouler Straße und Rosenstraße halten. Montags bis freitags fährt außerdem nur noch jede zweite Fahrt über die Haltestellen Robert-Bosch-Platz und Waldfriedhof. Wer aus den Stadtteilen Schillerhöhe, Ramtel und Forchenrain kommt, spart sich damit künftig den Umweg zum Waldfriedhof. Die Fahrgäste, die zum Waldfriedhof oder Robert-Bosch-Platz fahren möchten, haben aber gute Alternativen: Die Haltestelle Robert-Bosch-Platz ist ganz in der Nähe der Haltestelle Schillerhöhe Bosch und kann gut zu Fuß erreicht werden. Zum Waldfriedhof können Fahrgäste ganz einfach in den nun schnelleren Bussen sitzen bleiben: Ab der Endstelle Leonberg Golfplatz fährt der Bus direkt wieder zurück Richtung Schillerhöhe und hält dabei am Waldfriedhof. In der Gegenrichtung können Fahrgäste, die vom Waldfriedhof nach Gerlingen wollen, auch einen Bus in Richtung Leonberg Golfplatz nehmen. Von dort fahren die Busse auf dem direkten Weg wieder zurück nach Gerlingen.

Linie 753 (Rohrau – Herrenberg)

Die Busse der Linie 753 fahren nicht mehr das Gewerbegebiet Gärtringen-Riedbrunnen an. An der Haltestelle Riedbrunnen halten künftig alle Stunde die Busse der Linie 768.

Linie 762 (Pforzheim – Heimsheim – Renningen)

Mit der Linie 762 wird eine neue Busverbindung von Renningen über den Robert-Bosch-Campus, Perouse und Heimsheim nach Pforzheim eingeführt. Auf der Strecke zwischen Heimsheim und Renningen fahren die Busse montags bis freitags von etwa 6 bis 19.30 Uhr im Halbstunden- bzw. Stunden-Takt.

Fahrgäste aus dem Enzkreis sowie aus Perouse kommen mit der neuen Linie ohne Umstieg zum Malmsheimer Robert-Bosch-Campus sowie mit einem Umstieg auf die S-Bahn in die Städte Sindelfingen und Böblingen. Fahrgäste aus dem Landkreis Böblingen erreichen mit den Bussen das Oberzentrum Pforzheim sowie den Gewerbepark Heckengäu, wo unter anderem die Firma Bertrandt ansässig ist. Die neue Linie 762 geht aus der bisherigen VPE-Linie 761 (Pforzheim – Heimsheim) hervor. Die ursprünglich von Seitter betriebene Linie 761 wird in 762 umbenannt – Hintergrund: die VPE-Linie 761 gibt es bereits im VVS-Gebiet. Auf der Linie 762 sind dann Busse der Firma Klingel im Einsatz.

Linie 763 (Calw – Böblingen)

Die Linie 763 fährt aktuell auf dem sehr schmalen Straßenzug Irmweg/Kreuzstraße in Deufringen. Auf dieser Straße darf aus Sicherheitsgründen künftig nur noch alle Stunde ein Linienbus fahren, was sich auch auf den Fahrplan der Linie 763 auswirkt. Das Angebot der Linie 763 wird auf drei Linien aufgeteilt:

  • Die Linie 763 bleibt mit dem heutigen Linienweg (Böblingen-Calw) erhalten, fährt aber nur noch alle Stunde.
  • Die Fahrten von und nach Gechingen bekommen eine eigene Liniennummer: die Busse der Linie 743 (Böblingen – Gechingen) fahren auf direktem Weg zwischen Gechingen und Deufringen und nicht mehr wie bisher über Dachtel. Für die Linie 743 werden die ehemaligen Haltestellen Gechingen Gartenstraße und Deufringen Geißhalde wieder in Betrieb genommen – Einwohner aus den angrenzenden Wohngebieten haben dadurch einen kürzeren Fußweg zur nächsten Haltestelle.
  • Die Fahrten, die in Dachtel enden und beginnen bekommen eine eigene Liniennummer: die Busse der Linie 744 (Böblingen – Dachtel) halten nicht mehr an der Haltestelle Deufringen Rathaus.

An der Haltestelle Deufringen Rathaus halten durch die Fahrplanänderungen weniger Busse als bislang. Im Berufsverkehr sind die Linien 743 und 763 im Halbstunden-Takt im Einsatz, außerhalb des Berufsverkehrs im Stundentakt. Alternativ können Fahrgäste die Busse ab der Haltestelle Deufringen Aidlinger Straße nutzen.

Auch in Dachtel fallen Fahrten weg. Fahrgäste aus Dachtel können alternativ den Bus der Linie 764 nach Ehningen nutzen. In Ehningen haben sie Anschluss an die S-Bahn nach Böblingen oder Stuttgart.

Linie 764 (Dachtel – Ehningen)

Die Busse der Linie 764 fahren künftig nachmittags schon um 14.13 Uhr und damit rund zwei Stunden früher als bisher. Bis 15.13 Uhr sind die Busse alle Stunde und anschließend wie gewohnt alle halbe Stunde im Einsatz.

Der Schülerverkehr zur Gemeinschaftsschule Ehningen ist künftig weitestgehend in Linien 768 und 768A integriert – und nicht wie bisher in die Linie 764. Dadurch profitieren Fahrgäste der Linie 764 künftig von einem gleichmäßigeren Takt und einer einheitlicheren Fahrtroute.

Auf dem Straßenzuges Irmweg/Kreuzstraße darf aus Sicherheitsgründen künftig nur noch alle Stunde ein Linienbus fahren. Die Busse der Linie 764 können deshalb künftig nicht mehr an der Haltestelle Deufringen Rathaus halten. Fahrgäste können alternativ die Busse an der Haltestelle Deufringen Aidlinger Straße nutzen.

Linie 768/768A (Lehenweiler – Gärtringen)

Die Linie 768 fährt künftig nicht mehr nach Ehningen, sondern nach Gärtringen. Dadurch entsteht eine neue Busverbindung zwischen Aidlingen und Gärtringen. In Gärtringen haben Fahrgäste Anschluss an die S-Bahnen der Linie S1 nach Herrenberg und nach Stuttgart. Vom Bahnhof Gärtringen fahren die Busse der Linie 768 jede Stunde weiter zum Gewerbegebiet Riedbrunnen.

Je Richtung sind auf der Linie 768 künftig 15 Fahrten unterwegs, vier mehr als bisher. Die Busse sind dadurch tagsüber stündlich im Einsatz und fahren am Abend zwei Stunden länger als bisher.

Für Fahrgäste bietet die Umstellung einige Verbesserungen:

  • An der Ecke Friedhofweg/Aidlinger Weg in Gärtringen geht die neue Haltestelle Lammtal an den Start. Dadurch bekommt das Wohngebiet in der Nähe der Haltestelle eine bessere Anbindung.
  • Neue Möglichkeiten für Fahrgäste von Stuttgart oder Böblingen nach Aidlingen: Außerhalb des Berufsverkehrs gibt es zusätzliche Verbindungen über Gärtringen – dort besteht Anschluss an die S-Bahnen der Linie S1.
  • Zur Anbindung der Gemeinschaftsschule Ehningen fahren einzelne Busse schon ab oder bis Ehningen Talstraße.

Die bisherigen Schülerfahrten der Linie 768 sind künftig als Schülerlinie 768A im Einsatz. Unter dieser Liniennummer sind auch Schülerfahrten zu den Gemeinschaftsschulen in Döffingen und Ehningen sowie zu den Schulstandorten in Gärtringen unterwegs.

Linie 826 (Leinfelden – Waldenbuch – Tübingen)

Weil die S-Bahnen künftig montags bis freitags statt alle 10 bis 20 Minuten alle 15 Minuten in Leinfelden halten, wird auch der Takt der Buslinie 826 angepasst. In der Hauptverkehrszeit sind die Busse dann alle 15 Minuten unterwegs. Außerhalb dieser Zeit, wenn die Linie im Halbstundentakt fährt, müssen die Fahrzeiten außerdem verschoben werden. Dadurch gibt es weiterhin Anschlüsse an die S-Bahnen. Zwischen Tübingen und Leinfelden sind die Busse planmäßig etwas länger unterwegs, damit es seltener zu Verspätungen kommt. Auch früh morgens und spät abends werden die Abfahrtszeiten verschoben, damit ist der Fahrplan einheitlicher und besser merkbar.

Linie 828/X82 (Flughafen – Tübingen)

Aktuell hat nicht jeder Bus der Linie 828 dieselbe Fahrtroute: Manche Busse halten an allen Haltestellen in Waldenbuch und Steinenbronn, andere hingegen nutzen das Schnellstraßennetz und halten nur an jeweils einer Station in Waldenbuch und Steinenbronn. Damit man die Busse besser voneinander unterscheiden kann, bekommen die schnelleren Busse die neue Bezeichnung X82.

Außerdem halten die Linien 828 und X82 künftig an der neuen Haltestelle Echterdingen Stadionstraße. Hier können Fahrgäste auf die Stadtbahnlinie U6 in Richtung Gerlingen umsteigen. Fahrgäste aus Steinenbronn, Waldenbuch und Dettenhausen kommen so mit nur einem Umstieg nach Möhringen, Degerloch oder Stuttgart-Süd.

Die beiden Linien 828 und X82 sind künftig montags bis freitags jeweils alle Stunde unterwegs – einzelne Lücken im Fahrplan werden damit geschlossen. Auf der Strecke zwischen Waldenbuch und Flughafen/Messe sind die Linien X82 (in Richtung Flughafen/Messe) und 828 (in Richtung Waldenbuch) künftig in Nächten vor Sams-, Sonn- und Feiertagen die ganze Nacht im Einsatz. Dadurch ist der Flughafen aus Richtung Steinenbronn, Waldenbuch und Echterdingen in Wochenendnächten durchgehend erreichbar. Es verbessert sich auch die Erreichbarkeit von Flügen und Fernbussen am frühen Morgen. Die Nachtfahrten der Linien X82 und 828 ersetzen die bisherige Nachtbuslinie N76 (Oberaichen – Waldenbuch), die daher wegfällt.

Linie 826A (Tübingen – Weil i. S. – Breitenstein / Waldenbuch – Leinfelden)

Einzelne Schülerfahrten der Linie 826A, die in letzter Zeit weniger nachgefragt werden, sind künftig nicht mehr im Einsatz. Schüler, die von Tübingen nach Weil im Schönbuch fahren wollen, können künftig ab Dettenhausen die Züge der Schönbuchbahn nutzen. Die direkten Schulbusse entfallen aufgrund der schwachen Nachfrage.

Linie N75 (Böblingen – Grafenau – Aidlingen – Böblingen)

Die Busse der Linie N75 fahren künftig bis zum Amazon-Standort in Sindelfingen. Der Bus, der um 1.36 Uhr von Böblingen ZOB abfährt, hält an der Haltestelle Häslach – direkt am Amazon-Standort. Dieser Bus um 1.36 Uhr ab Böblingen ist auf der Strecke Böblingen ZOB – Dagersheim – Darmsheim – Häslach nun täglich unterwegs. Fahrgäste aus Dagersheim und Darmsheim können so täglich spät abends von Böblingen ZOB nach Hause fahren, bisher gab es diese Verbindung nur in den Nächten auf Sams-, Sonn- und Feiertagen.

Linie N76 (Oberaichen – Waldenbuch)

Die Linie N76 entfällt. Als Ersatz fahren die Linien 828 und X82 in den Nächten vor Sams-, Sonn- und Feiertagen auch nachts. Nach Musberg fährt in Zukunft die Linie N18.

Neue Haltestellennamen

Im Landkreis Böblingen bekommen zwei Haltestellen einen neuen Namen:

  • Alt: Waldenbuch Postamt. Neu: Waldenbuch Schloss
  • Alt: Waldenbuch Gänswiese. Neu: Waldenbuch Altstadt

SV Ludwigsburg nur im ersten Viertel auf Augenhöhe

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Ludwigsburg.| Stark begonnen, dann aber nachgelassen: die SVL-Wasserballer haben das Spitzenspiel gegen Spandau 04 – Erster gegen Zweiter in der Tabelle – am Samstag im Inselbad in Stuttgart schlussendlich recht deutlich verloren. Beim Schlusspfiff stand es 6:15. Doch die Niederlage war quasi einkalkuliert. Im nächsten Spiel gegen Esslingen indes soll wieder ein Sieg her.

Was für ein Start für den SV Ludwigsburg gegen den Rekordmeister Spandau 04. Die ersten knapp drei Minuten fällt kein Tor. Und dann hat Marco Martinic richtig viel P latz vor dem Tor der Berliner, er versenkt den Ball, es steht 1:0 für Ludwigsburg. Gegen den deutschen Rekordmeister!

Wenig später erzielt Spandau per Strafwurf den Ausgleich. Keine Chance für den Ludwigsburger Torwart und Kapitän Ivan Pisk, der top in Form ist, der super verteidigt – in diesem ersten Viertel und auch später. Bald erzielt Nino Blazevic das 2:1 für den SVL. Freude auf der Bank und bei den Zuschauern in der Halle und daheim vor den Bildschirmen. Das Spiele wird vom SV Ludwigsburg wieder live auf YouTube übertragen, diesmal sogar mit drei Kameras und mit Wiederholungen in Zeitlupe. Nur zwei Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels gelingt Spandau der neuerliche Ausgleich. 2:2, schade für Ludwigsburg. Aber sicherlich hätten alle Spieler vor dem Anpfiff einen Gleichstand nach dem ersten Abschnitt sofort genommen.

Das zweite Viertel läuft dann gar nicht nach den Vorstellungen der SVL-Spieler und des Teammanagers Adrijan Jakovcev. Schnell steht es 2:3, dann 2:4 und 2:5 für Spandau. Michael Metodiev verkürzt zwar zwischenzeitlich auf 3:5, doch im Gegenzug schießen die Berliner das 3:6. Spandau setzt sich immer weiter ab: 3:7.

Ludwigsburg findet kaum ein Mittel gegen die Routiniers. Nur dank des Torwarts sind die Berliner nicht noch viel weiter weg. Der Kommentator des Livestreams, SVL-Mann Jan Wörsinger, sagt: „Ludwigsburg schlägt sich wacker, aber die Kräfte lassen wohl schon ein bisschen nach.“

Nach der Halbzeit gewinnen die Berliner erneut das Anschwimmen – und erzielen bald das 3:8 und das 3:9. Marko Martinic schmettert einen Heber an die Latte. Wieder kein Tor. Spandau verschießt einen Fünfmeter, trifft aber bald danach zum 3:10. Vor dem Beginn des letzten Viertels ist das Spiel gelaufen. In diesem letzten Viertel fällt zwar bald auch noch das 3:11, aber der SVL kommt dann nochmal ein bisschen in Schwung.

Nino Blazevic trifft zum 4:11 und Martinic zum 5:11. Na also. Wieder ein toller Pass – und Metodiev erzielt das 6:12. Das war’s aus Ludwigsburger Sicht. Das Spiel endet mit 6:15. Ordentlich gespielt, deutlich verbessert im Vergleich zum Pokalspiel gegen die Berliner vor ein paar Wochen, das 21:5 für das Team aus Spandau endete.

Unmittelbar nach dem Abpfiff sagt der Spandauer Spieler Mateo Cuk im Interview, dass der SVL „jedes Jahr besser wird“. Auf die Frage von Jan Wörsinger, welche Mannschaft hinter Spandau und Waspo Hannover wohl auf Platz drei landen könnte, erklärt Cuk, er erwarte, dass sich Ludwigsburg und Duisburg einen harten Kampf liefern werden. Spandau und Waspo gelten als gesetzt für die Plätze eins und zwei in der Liga.

Der SVL-Kapitän Pisk sagt augenzwinkernd, „die Spiele gegen Spandau und Waspo sind immer die einfachsten in der Saison“, weil er dieses genießen könne (und nicht unbedingt gewinnen müsse) – „Spiele ohne Ergebnisdruck“. In der Woche vor dem Spandau-Spiel habe die Mannschaft „ein bisschen härter trainiert – um für die nächsten zwei Wochenenden vorbereitet zu sein“.

Dann warten nämlich zwei Gegner, die es zu schlagen gilt. Nächsten Samstag steht das Lokalderby im Inselbad gegen Esslingen an, dann das Auswärtsspiel in Duisburg. Pisk sagt mit Blick auf das Spandau-Spiel: „Wir haben im ersten Viertel gut mitgespielt, danach hat Spandau einen Gang höher geschaltet“ – das habe die Differenz ausgemacht. Die Schiedsrichter, sagt der Kapitän, „haben sehr, sehr gut gepfiffen“.

Der SVL-Center Timo van der Bosch sagt, „wir haben nicht gut gespielt, auch nicht schlecht, das Ergebnis ist ok“. Nun gelte es Vollgas zu geben – und am nächsten Samstag ein gutes Derby zu spielen. „Wir wollen zeigen, dass wir die beste Mannschaft im Süden sind.“

Es spielten für den SVL: Josip Katusa, Mikael Metodiev (2 Tore), Timo van der Bosch, Tobias Bauer, Marko Martinic (2), Aleksa Manic, Leopold Friedrich, Kristijan Lipar, Mattia Ruggeri, Mateja Bosic, Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk


Rückschlag für Bietigheimer Handballer

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM kann sich nicht freispielen. Am 13. Spieltag unterliegen die Bietigheimer Handballer dem HC Elbflorenz Dresden mit 24:26 (11:12) Toren und bleiben mit 10:14 Punkten tief im Mittelfeld der 2. Liga. Die Sachsen feiern den ersten Sieg aus den letzten sechs Spielen.

„Wir sind zuallererst froh über die Punkte“, freute sich Elbflorenz-Coach Rico Göde über einen kleinen Befreiungsschlag, nachdem sein Team zuletzt auf den 16. Tabellenplatz abgerutscht war. „Das war nach den letzten Ergebnissen wichtig für uns.“ Währenddessen bemängelte SG BBM-Trainer Iker Romero die hohe Fehlerquote seines Teams. „10 technische Fehler und 19 Fehlwürfe, das war am Ende des Tages wirklich hart. Dresden hat eine starke Einstellung gezeigt, Hunger, Mentalität“. Die lobenden Worte des Spaniers für den Auftritt der Gäste waren indirekt auch an seine Mannschaft adressiert, die da nicht in gleicher Weise gegenhalten konnte.

711 Zuschauer hatten trotz verschärfter Corona-Regeln den Weg zum einzigen Gastspiel der SG BBM in dieser Saison in die Ludwigsburger MHPArena gefunden. Und sie hatten lange darauf gehofft, dass ihre Mannschaft den Schalter irgendwann umlegt in diesem Spiel. Von Beginn an hatte die SG BBM in Rückstand gelegen und keine Lösungen gefunden gegen eine leidenschaftlich verteidigende Elbflorenz-Truppe. Beim Stand von 4:7 nimmt Iker Romero die erste Auszeit, aber seine Jungs kommen einfach nicht ins Rollen. Elbflorenz wirkt spritziger und torgefährlicher in der zweiten Welle und baut seine Führung bis auf 5:9 aus. Der Rückraum der SG BBM: ausgebremst von unzähligen Stopp-Fouls der Gäste. „Das war eine sehr gute Abwehrleistung von uns“, bestätigte Göde. „Wir haben die SG immer vor Aufgaben gestellt. Wir gewinnen auch das Torhüterduell, dann bist du immer gut aufgestellt. Vorne war das von beiden Teams sicher keine Glanzleistung.“

Weil auch Dresdens Offensive keineswegs rund lief, gelang der SG BBM in ihrer besten Phase der Anschluss. Juan de la Peña netzte zweimal hintereinander zum 11:12-Halbzeitstand ein. Nach dem Seitenwechsel fiel schließlich der 12:12-Ausgleich durch Dominik Claus. Doch technische Fehler in den Offensivaktionen verhinderten mehr, die SG BBM ging nie in Führung. Nur zwei Torerfolge der Hausherren in der Viertelstunde nach der Pause gaben Dresden in der umkämpften Spielphase schließlich die Gelegenheit, sich zu stabilisieren. Elbflorenz führte wieder mit 13:17. Die nächste Auszeit der SG BBM verpuffte, die Gäste erhöhten auf 14:20.

Die Bietigheimer Aufholjagd – zehn von 24 Toren der Schwaben fielen in den letzten 10 Minuten – kam zu spät, weil auch Dresden in der Schlussphase immer noch eins drauflegen konnte. Dominik Claus stellt zwar noch auf 22:24, aber auch Dresden trifft in den letzten 90 Sekunden durch Ivan Stavast noch zweimal.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (1), Claus (5), Öhler, Dahlhaus, Schäfer (3/2), de la Peña (5), M. Urban, Barthe (1), Link (3), Weßeling (3/2), Pfeifer (2), Boschen, Süsser, Fischer (1).

HC Elbflorenz Dresden: Huhnstock, Mohs; Zobel, Wucherpfennig (2/1), Emanuel (1), Dierberg (1), Buschmann, Dumcius (6), Kretschmer (4), Jungemann (1), Stavast (4), Greß (4), Vanco, Quade (1), Neuhold (2).

Spielverlauf: 1:3 (7.), 5:9 (18.), 9:11 (28.), 11:12 (30.), 12:12 (34.), 12:15 (42.), 14:20 (51.), 18:21 (56.), 20:24 (58.), 24:26 (60.).
Zeitstrafen: Öhler (20., 27.), Link (37.) – Jungemann (55.) Siebenmeter: 4/5 – 1/1
Schiedsrichter: Simon Reich / Hanspeter Brodbeck (DHB Elitekader)
Zuschauer: 711 (MHPArena, Ludwigsburg)


SWR-Funkhaus wird öffentliche Corona-Impfstelle

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SWR stellt Räume im Stuttgarter Funkhaus für öffentliche Corona-Impfungen zur Verfügung

Stuttgart.| Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart und der SWR sind sich einig: In den Räumlichkeiten im SWR Funkhaus sollen so bald wie möglich Impfungen angeboten werden.

Die Landeshauptstadt Stuttgart bietet in Kooperation mit Impfambulanzen bereits an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen. Mit der Aktion beim SWR soll es nun ein Angebot in Stuttgart-Ost geben. Die Impfungen werden durch die Stadt koordiniert, der SWR stellt Räumlichkeiten im Stuttgarter Sender zur Verfügung. Dort soll eine Impfstraße eröffnet werden, die unter anderem einen abgetrennten Teil der Kantine umfasst. Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister von Stuttgart, zeigt sich erfreut: „Die Einrichtung einer Impfstelle im Funkhaus ist ein freundschaftlicher Akt des SWR, ein Akt der Solidarität. Er hilft uns enorm in der städtischen Impfoffensive. Im Moment haben wir zwölf Impfstationen, bald werden es 19 sein, einschließlich der neuen Station im SWR. Dementsprechend werden wir unsere Impfkapazität von aktuell 20.000 Impfungen pro Woche auf 40.000 verdoppeln können.“

Gemeinsames Vorgehen mit dem SWR

Auch Kai Gniffke, Intendant des SWR, ist von der gemeinsamen Aktion überzeugt: „Unser Versprechen an die Menschen im SWR Sendegebiet heißt ‚Für Euch da!‘ Das wollen wir gerade in schwierigen Zeiten wie diesen einlösen und ganz praktisch helfen. Daher stellen wir unsere Infrastruktur in Stuttgart sehr gerne für Impfungen zur Verfügung. Wir hoffen, dass viele Menschen von diesem Angebot Gebrauch machen, damit die Lage für alle besser wird.“ Seinen Beschäftigten hat der SWR bereits im Sommer Impfungen über die Betriebsärzte und das DRK angeboten. Vom Impfangebot in den Räumen des SWR können sie nun auch Gebrauch machen.

Umsetzung so schnell wie möglich geplant

Die Vorbereitungen für die Eröffnung der Impfstraße laufen bereits auf Hochtouren. Die Impfungen selbst werden in Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes mit der Impfambulanz von Frau Dr. Esra Trumpf und Herrn Dr. Horst Heydlauf durchgeführt. Die Eröffnung der Impfstraße ist derzeit bis spätestens Mitte Dezember geplant. Über ein Online-Tool wird es die Möglichkeit geben, Termine für Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfungen zu buchen. Je nach Auslastung sind Impfungen auch ohne Voranmeldung möglich. Abhängig von der Verfügbarkeit werden die Impfstoffe von Moderna, BioNTech und für Erstimpfungen auf Wunsch auch Johnson & Johnson angeboten. Weitere Informationen zum Beginn der Impfaktionen und zur Terminbuchung werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.


Neue Corona-Regelungen für TVB-Heimspiele

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Bittenfeld/Stuttgart.| Der gestern erfolgte Eintritt Baden-Württembergs in die Alarmstufe 2 der Coronaverordnung des Landes hat neue Regeln für den Besuch der TVB-Heimspiele zur Folge. In der Heimspielstätte des TVB, der Porsche-Arena, gelten ab sofort das Konzept 2G+, eine verschärfte Kapazitätsobergrenze und weitere neue Regelungen.

Das Konzept 2G+ bedeutet, dass alle Zuschauerinnen und Zuschauer geimpft oder genesen sein und zudem einen negativen Coronatest vorweisen müssen. Impfnachweise sind in digital auslesbarer Form vorzulegen. Auch für volljährige Schülerinnen und Schüler gilt diese Regelung. Schülerinnen und Schüler bis 17 Jahre erhalten weiterhin Zutritt zur Arena bei Vorlage des Schülerausweises. Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der Nachweispflicht befreit. Ab 6 Jahren ist das Tragen einer medizinischen Maske unabhängig vom 2G+-Status verpflichtend.

Ein Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Der Testnachweis kann sowohl in digitaler als auch in gedruckter Form erbracht werden. Testmöglichkeiten rund um die Arena bestehen in Testzelten vor dem Palm Beach und auf dem Wasenparkplatz sowie im Testbus auf dem Wasenparkplatz. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird jedoch empfohlen, den Test vor der Anreise zur Porsche-Arena zu machen.

Weiter gilt nun eine verschärfte Kapazitätsobergrenze für Veranstaltungen. Die Porsche- Arena darf nur noch bis zu 50% ausgelastet werden. Dies entspricht einem maximalen Aufkommen von 3.100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Alle Sponsorentickets und Dauerkarten sowie alle bereits erworbenen Einzeltickets für die TVB-Spiele bis zum Jahresende behalten, Stand heute, ihre Gültigkeit.

Nicht immunisierte Ticketkäufer, die aufgrund der 2G+-Regelung nicht zum Spiel kommen dürfen, haben selbstverständlich die Möglichkeit, die Tickets zurückzugeben. Alle weiteren Infos zur Rückabwicklung finden sich auf unserer Homepage.


SVL am Samstag gegen den Deutschen Rekordmeister

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Ludwigsburg.| SV Ludwigsburg 08 gegen Spandau 04 am Samstag im Inselbad: die Favoritenrolle ist vergeben. Die Berliner sind Deutscher Rekordmeister. Aber Ludwigsburg will dieses Mal für mehr Spannung sorgen und gegen die Berliner, die Begegnung möglichst lange offen halten – und, wer weiß, womöglich einen Überraschungscoup landen.

Der SV Ludwigsburg hat in der Wasserball-Bundesliga einen Lauf, alle Begegnungen bis dato wurden gewonnen. Jetzt kommt es zum Kracher: am Samstag um 18.00 Uhr beginnt das Spiel gegen den deutschen Rekordmeister Spandau 04. Die Berliner tun sich in der laufenden Runde unerwartet schwer, das Spiel gegen Duisburg hat Spandau erst gegen Ende der Partie gedreht und dann gewonnen. In der Champions League schwimmen die Berliner den eigenen Erwartungen hinterher.

„Wir wollen so lange wie möglich mithalten“, sagt der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel. „Und dann werden wir sehen, was am Ende dabei rauskommt.“ Die Mannschaft sei fit und vorallem alle gesund. Ludwigsburg habe bis dato in der Liga „sehr ordentlich gespielt“. Die Sportler wissen allerdings, dass sie sich gegen die Spitzenteams von Spandau, Waspo Hannover und Duisburg werden steigern müssen. Alle Ludwigsburger Spieler sind gut vorbereitet für das Topspiel.

Der SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev sagt, „wir sind bereit, alles abzurufen“. Aus den zwei Siegen in der Liga gegen die White Sharks Hannover und gegen Neukölln „wollen wir das Positive mitnehmen und versuchen, wieder konstant von Anfang bis Ende zu spielen – auch gegen den Rekordmeister, das ist unser Ziel“.

Er sie sich aber bewusst, sagt Jakovcev, dass Spandau nach der „Klatsche in der Champions League“ am vergangenen Wochenende sich in Ludwigsburg rehabilitieren und die Bundesliga-Punkte unbedingt holen wolle. „Wir werden unser Bestes geben und die Berliner ein bisschen ärgern.“

Centerverteidiger Aleksa Manic hofft auf „ein gutes Spiel“, der SVL werde versuchen so gut und so lange wie möglich mit dem Favoriten Spandau mitzuspielen. Speziell für die jungen Spieler sei eine Partie gegen so ein Topteam eine großartige Gelegenheit neue Erfahrungen zu machen.

Der Ludwigsburger Center Timo van der Bosch hat früher für Spandau gespielt und sagt: “Wir haben nichts zu verlieren, gerade die jüngeren Spieler können sich beweisen, ich finde solche Spiele nicht schlecht, wir können ein paar taktische Sachen ausprobieren.” Die Mannschaft werde versuchen, möglichst lange dran zu bleiben an Spandau. “Das ist kein Spiel, das wir gewinnen müssen.”

Zum Spiel im Inselbad sind – Stand heute – Zuschauer zugelassen. Es gilt die 2G+-Regel, also geimpft oder genesen und aktuell getestet. Alle SVL-Spieler sind seit dem Sommer geimpft. Laut Nagel sind die Sportler verantwortungsbewusst der Impfempfehlung des Vereins gefolgt. Auseinandersetzungen wie jüngst im Fußball gab es nicht, vielmehr will man sich demnächst in einer gemeinsamen Aktion die Auffrischimpfung geben lassen, um weiter so sicher wie möglich Sporttreiben zu können und einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Das Spiel wird wieder live auf dem SVL-YouTube-Kanal übertragen – erstmals mit mehreren Kameras und damit noch mehr Action im und am Wasser für die Fans zu Hause.


Die „Glanzlichter Stuttgart“ leuchten

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Start der Illumination auf Schlossplatz, Königstraße und Schulstraße

Stuttgart.| Stuttgart glänzt: Am Abend des 24. Novembers hat die Stuttgart-Marketing GmbH die „Glanzlichter Stuttgart“ – Lichtkunstwerke auf dem Schlossplatz sowie Illumination der Schul- und Königstraße – gestartet.

Vom 24. November bis 28. Dezember 2021 (Beleuchtung der Königstraße und Schulstraße bis 6. Januar 2022) erstrahlt die baden-württembergische Landeshauptstadt wieder in weihnachtlichem Glanz. Gemeinsam mit ihrem Ökostrom-Partner, den Stadtwerken Stuttgart, hat die Stuttgart-Marketing die Illumination jetzt aktiviert.

OB Nopper eröffnet gemeinsam mit dem Stuttgarter Christkind und seinen himmlischen Begleitern die „Glanzlichter“ auf dem Schlossplatz: „Es ist wunderbar, dass die acht Stuttgarter Glanzlichter in schwerer Corona-Zeit unsere Gemüter aufhellen. Nach der Absage des Weihnachtsmarktes, die uns allen furchtbar weh getan hat, sind diese Glanzlichter wichtiger denn je – für weihnachtliche Stimmung und für adventliche Freude trotz Corona. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe Vorweihnachtszeit bei weihnachtlichem Lichterglanz auf dem Schlossplatz.“

„In der schönsten Zeit des Jahres strahlen auch die ‚Glanzlichter‘ wieder und machen Stuttgart in der Vorweihnachtszeit noch festlicher“, freut sich Thomas Fuhrmann, Stuttgarts Finanzbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stuttgart-Marketing GmbH.

„Mit den Lichtskulpturen auf dem Schlossplatz und der Beleuchtung der Königstraße leisten wir auch im vierten ‚Glanzlichter‘-Jahr einen Beitrag für eine lebendige und vorweihnachtliche Innenstadt“, sagt Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH. „Die neu beleuchtete Schulstraße ergänzt die bisherige Illumination.“

„Das ‚Glanzlichter‘-Projekt ist seit seinem Start ein fester Partner der Energiewende in Stuttgart: Für die Illumination von Königstraße und Schlossplatz kommen neben unserem zertifizierten Ökostrom ausschließlich LED-Lichter zum Einsatz, die im Vergleich zu herkömmlicher Weihnachtsbeleuchtung rund 80 Prozent weniger Strom benötigen“, so Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart.


Alarmstufe II im Kreis Esslingen

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Ab sofort Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte und Einkauf mit 2G-Regel im Landkreis Esslingen

Kresi Esslingen.| Seit Mittwoch, 24. November gilt landesweit eine neue Coronaverordnung mit der neu eingeführten „Alarmstufe II“. Zusätzlich gelten im Landkreis Esslingen ab sofort neue Regelungen, mit einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte und nicht Genesene sowie einer 2G-Regelung im Handel außerhalb der Grundversorgung.

Die Alarmstufe II in der neuen Coronaverordnung des Landes sieht unter anderem vorwiegend für öffentliche Veranstaltungen sowie Clubs und Diskotheken eine 2G+-Regelung vor. Das bedeutet, dass auch geimpfte und genesene Personen teilweise einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen müssen. Für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen gelten in der Regel Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt sowie einer weiteren Person.

Im Landkreis Esslingen ist die Inzidenz von 500 an zwei Werktagen bereits überschritten worden, deswegen gelten hier ab Mittwoch, 24. November zusätzliche Einschränkungen: Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 21 bis 5 Uhr. Ausnahmen gelten zum Beispiel bei der Berufsausübung. Zudem gilt im Handel, der nicht zur Grundversorgung zählt, eine 2G-Regel mit dem Nachweis, geimpft oder genesen zu sein.

Das Gesundheitsamt traf am Dienstag, 23. November die förmliche Feststellung, dass der Landkreis Esslingen bereits an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner überschritten hatte. Die Feststellung wurde auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht: www.landkreis-esslingen.de, Amtliche Bekanntmachungen.