SVL ohne Chance beim Spitzenreiter

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Das erwartet schwere Spiel gegen Waspo Hannover

Die SVL-Wasserballer haben das letzte Spiel in diesem Jahr gegen den Deutschen Meister Waspo Hannover verloren. Ludwigsburg hatte ohne den Nationalspieler Timo van der Bosch und Centerverteidiger Kristian Lipar und Coach Adrijan Jakovcev auskommen müssen. Nach einer kurzen Weihnachtspause beginnen unmittelbar die Vorbereitungen auf das Spiel gegen Potsdam Mitte Januar.

Im Auswärtsspiel des SVL gegen die deutsche Top-Mannschaft Waspo Hannover steht es ganz schnell 1:0, 2:0 und dann 3:0 für den Gastgeber. Allen ist sofort klar: das Match wird m indestens so schwer wie erwartet. Auf das 3:1 folgen die nächsten Gegentore. Nach dem ersten Viertel steht es 6:2 für Hannover, zur Halbzeit dann 11:5.

In den Vierteln drei und vier geht es ähnlich weiter: Ludwigsburg gelingt hin und wieder ein Tor, aber Waspo erzielt in der Zwischenzeit zwei bis drei Treffer. Nach dem dritten Viertel heißt es 17:7. Mit dem Schlusspfiff steht es dann 22:9 für Waspo – immerhin: den letzten Treffer in der Partie erzielt Mateja Bosic für Ludwigsburg.

Der beste Schütze auf Seiten des SVL ist wieder mal Marko Martinic mit vier Treffern. Ludwigsburg hatte bei dem schweren Spiel auf den Nationalspieler Timo van der Bosch verzichten müssen, er war nach seiner Corona-Impfung nicht fit und musste kurzfristig passen – er erklärt auf Anfrage per Telefon nach dem Abpfiff, er könne aus der Distanz nichts Wesentliches zum Spielverlauf sagen, nur so viel: Gegen Waspo neun Tore zu schießen sei gut, 22 Gegentore seien aber leider zu viele, um das Spiel offener gestalten zu können.

Marko Martinic sagt: „Es war das erwartet schwere Spiel.“ Mattia Ruggeri habe ebenfalls Nebenwirkungen nach der Impfung gezeigt, deshalb habe er nur wenig gespielt. Mikael Metodiev „war die ganze Woche krank“. Aleksa Manic sei erst vor zwei Tage geimpft worden, auch er sei deshalb nicht wirklich fit gewesen, der zweite Centerverteidiger Kristian Lipar und Teammanager Adrijan Jakovcev hatte berufliche Verpflichtungen – „aber wir haben unser Bestes gegeben, haben Charakter gezeigt und wir erkennen die starke Leistung von Waspo an.”

Nun gelte es, dieses Spiel mit den vielen angeschlagenen SVL-Wasserballern schell abzuhaken. „Jetzt beginnt eine Woche, in der wir uns auf Weihnachten freuen und die Köpfe frei bekommen werden. Nach den Feiertagen beginnt dann unmittelbar die Vorbereitung auf das Spiel gegen Potsdam Mitte Januar.“

Der SVL-Edelfan Dieter Gscheidle hat das Spiel am DSV-Liveticker verfolgt – einen Video-Livestream gab es ja leider nicht, er sagt: Ohne Timo sei es noch schwieriger gegen Hannover zu bestehen, „aber unsere jungen Wilden hatten viel Spielzeit und sie haben weiter Erfahrungen gesammelt“.

Auch der SVL-Kapitän Ivan Pisk erklärt die Teamleistung mit den vielen kranken beziehungsweise verletzten Spielern. Im dritten Viertel habe Nino Blazevic wegen einer schwereren Verletzung sogar ins Krankenhaus gefahren werden müssen. Aber es sei ohnehin klar gewesen: „Waspo ist der klare Favorit, da wäre es auch mit voller Besetzung schwer geworden.“

SVL-Präsident Volker Heyn sagt, er sei super zufrieden mit den ersten Spielen in der neuen Saison. „Wir sind in der Bundesliga vorne mit dabei – und haben alle Chancen uns in dieser Saison erneut um wenigstens einen Platz zu verbessern“ – was Platz vier und damite ein mehr als respektables Ergebnis unter den Schwergewichten der Liga wäre.

Für den SVL gegen Waspo spielten: Josip Katusa, Mikael Metodiev (1 Tor), Leopold Friedrich, Tobias Bauer, Marko Martinic (4), Aleksa Manic (1), Domagoj Mijatovic, Mattia Ruggeri, Mateja Bosic (1), Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas


Versammlungsverbot in Reutlingen überwacht

Reutlingen.| Obwohl die Stadt Reutlingen und das Landratsamt Reutlingen die für Samstag, 18.12.2021 angemeldete Versammlung und den Aufzug unter dem Motto “Für Freiheit, Wahrheit und Selbstbestimmung” per Verfügung verboten hatten, versammelten sich ab zirka 18 Uhr Personen zunächst im Bereich Tübinger Tor. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die nicht genehmigte Versammlung zu verhindern.
Bereits ab etwa 15.30 Uhr begann die Polizei das verfügte Versammlungsverbot und das Maskentragegebot in der Innenstadt zu überwachen. Durch einzelne Personen wurde versucht, die durch die Allgemeinverfügung der Stadt Reutlingen erlassene Maskentragepflicht beispielsweise durch eine vorgetäuschte Nahrungsaufnahme zu umgehen.
Gegen 18 Uhr versammelten sich insbesondere am Tübinger Tor zunehmend Personen, die durch die Polizei mittels Lautsprecherdurchsagen mehrfach auf das bestehende Versammlungsverbot und die Maskentragepflicht hingewiesen wurden. Ungeachtet dessen bildeten etwa 1000 Personen einen Aufzug und marschierten zunächst kurzzeitig auf der Lederstraße in Richtung Pfullingen, konnten aber nach wenigen Metern durch die Polizei angehalten werden.
In der Folge drehte der Aufzug um, woraufhin eine größere Personengruppe im Bereich des Oskar-Kalbfell-Platzes umschlossen wurde. Der übrige Teil der Personen lief auf der Eberhardtstraße und Karlstraße und bog in die Kaiserstraße ein. Beim Versuch diese Personengruppe aufzuhalten kam es zu einem tätlichen Angriff und zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte. Die Tatverdächtigen wurden vorübergehend festgenommen. Einer der Beschuldigten klagte über Kreislaufprobleme, so dass ein Krankenwagen angefordert werden musste. Nachdem weitere Polizeikräfte hinzugezogen wurden, zerstreute sich die Personengruppe. Von den umschlossenen Personen am Oskar-Kalbfell-Platz wurden die Personalien festgestellt und Platzverweise erteilt. Diesen droht nun wegen der Teilnahme an einer verbotenen Versammlung ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.
Insgesamt kam es zu vier Straftaten gegen Einsatzkräfte. Es wurden zirka 500 Platzverweise erteilt. Das Polizeipräsidium Reutlingen setzte mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Stuttgart rund 700 Einsatzkräfte ein.

Corona: Stuttgart unterschreitet 500er-Inzidenzschwelle

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Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte ab 19. Dezember wieder aufgehoben

Stuttgart.| Die 7-Tage-Inzidenz in Stuttgart liegt am Samstag, 18. Dezember, den fünften Tag in Folge unter 500. Damit treten die in § 17a Abs. 2 CoronaVO geregelten Einschränkungen für Menschen, die weder gegen das Corona-Virus geimpft noch genesen sind, am 19. Dezember ab 0 Uhr außer Kraft. Somit gilt am Samstag die Ausgangssperre noch bis Mitternacht und ist ab dem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Nicht-Immunisierte dürfen sich von da an wieder ohne Einschränkungen außerhalb der eigenen Wohnung aufhalten.

Der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. Stefan Ehehalt sagte dazu: „Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, ist dies noch kein Grund zur Erleichterung. Noch immer bewegt sich das Infektionsgeschehen auf einem viel zu hohen Niveau. Daher ist es wichtig, die Lage nach wie vor ernst zu nehmen und die Maßnahmen wie Abstand- und Hygieneregeln, Maske tragen, Lüften und Sozialkontakte deutlich reduzieren konsequent umzusetzen – und zwar von Geimpften wie auch von Ungeimpften.“


Gemeinderat beschließt Doppelhaushalt 2022/2023

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  • Schwerpunkte: Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung von Verwaltung & Schulen und neue Stellen für „leistungsfähige“ Verwaltung
  • OB Nopper: „Haben hoch ambitionierten Etat, Vollzug wird ebenso ambitioniert“

Stuttgart.| Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat am Freitag, 17. Dezember, den Haushalt für die kommenden beiden Jahre mit breiter Mehrheit beschlossen. 45 Stadträte stimmten für den Doppelhaushalt, neun Stadträte dagegen. Für den Etat stimmten Bündnis 90/Die Grünen, die CDU, SPD, FDP, Freie Wähler und AfD sowie zwei Stadträte von PULS. Gegen den Haushalt stimmte die FrAKTION LINKE SÖS PIRATEN Tierschutzpartei sowie drei Stadträte von PULS. Eine Enthaltung gab es aus der FrAKTION LINKE SÖS PIRATEN Tierschutzpartei. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper ist als „Amtsverweser“ noch nicht stimmberechtigt im Gemeinderat. Dies könnte sich rechtlich erst Anfang 2022 ändern.

Der Etat für die Jahre 2022 & 2023 umfasst insgesamt 8,8 Milliarden Euro: 4,4 Milliarden Euro in 2022 und 4,4 Milliarden Euro in 2023. Darin enthalten sind 1,2 Milliarden Euro an Investitionen, davon 600 Millionen Euro in 2022 und 600 Millionen Euro in 2023. Beispiele sind der Bau des Neuen Gymnasium Leibniz Feuerbach mit insgesamt 132,5 Millionen Euro, vier neue Sporthallen für rund 74 Millionen, die Finanzierung der Digitalisierungsstrategie „Digital MoveS“ mit 53 Millionen Euro, der Bau eines „Haus für Film und Medien“ für 47 Millionen, die Schaffung eines neuen Amts für Digitalisierung, Organisation und IT mit 322 Stellen, ein Interimsschwimmbad für 6,3 Millionen Euro, das in Zuffenhausen, Sonnenberg bzw. Vaihingen genutzt werden kann, oder eine Studie zur Untersuchung der Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung. Im kommenden Jahr müssen keine Kredite aufgenommen werden, für das Jahr 2023 ist eine Kreditaufnahme von 418,4 Millionen Euro geplant.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Dieser Haushalt ist ein Investitionshaushalt. Wir wollen unsere Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen, Straßen, Wege, Plätze, Brücken, Brunnen, Stäffele auf Vordermann bringen. Zugleich bringen wir die energetische Sanierung und die grüne Infrastruktur voran. Er ist ein Haushalt der Digitalisierung von Verwaltung und Schulen. Er ist ein Haushalt mit dem durch die Schaffung von rund 900 neuen Stellen die Leistungsfähigkeit der Verwaltung im Interesse unserer Bürgerschaft kraftvoll gesteigert werden soll. Er ist auch ein Feuerwehrhaushalt und er ist nicht zuletzt auch ein Haushalt für Sicherheit und Sauberkeit.“ Nopper betonte, Stuttgart sei im Vergleich zu anderen Städten im „fiskalischen Paradies.“ Aber wir sind in Zeiten großer Unsicherheit, in Zeiten von Pandemiewellen mit unabsehbaren finanziellen, wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Folgen. In solchen Zeiten ist Vorsicht geboten.“ Der beschlossene Doppelhaushalt sei hoch ambitioniert. Nopper weiter: „Ihn zu beraten, war ein gutes Gemeinschaftswerk. Wir werden alle Hände voll zu tun haben, ihn umzusetzen.“ Er dankte der Stadtkämmerei und der Personalverwaltung für die Ausarbeitung des Doppelhaushalts. Zum Abschluss betonte OB Nopper: „Es ist ein ausgewogener Haushalt und unterstützungswürdig. Wenn ich dürfte, würde ich ihm zustimmen.“

Der Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen, Thomas Fuhrmann, sagte: „Das Volumen des Doppelhaushalts ist erneut auf Rekordniveau. Positiv zu verbuchen sind die November-Steuerschätzung mit möglichen Verbesserungen von 527 Millionen Euro, die erwartbaren Mehrerträge im Doppelhaushalt bei der Gewerbesteuer von insgesamt 100 Millionen Euro, Verbesserungen bei den Schlüsselzuweisungen vom Land in Höhe von gut 144 Millionen Euro oder Neuplanungen zur Flüchtlingsunterbringung mit Verbesserungen in Höhe von 40 Millionen.“ Fuhrmann verwies auf mehrere zwingende Planänderungen und einzelne Gemeinderatsbeschlüsse, die außerhalb der Planberatungen eingearbeitet werden mussten, darunter 11 Millionen Euro für die Vorbereitung des Host City Konzepts zur Fußball-EM 2024, Preissteigerungen bei Gas und Strom mit 7 Millionen Euro sowie eine neugeregelte Zinsvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG, mit jährlich 7 Millionen Euro. Die freie Liquidität liegt zum Jahresende 2021 bei 499,3 Mio. Euro. „Dies ist ein Beitrag zur Finanzierung des Doppelhaushalts 2022/2023 und reduziert die eingeplanten Kreditaufnahmen.“ Fuhrmann mahnte ausgeglichene Haushalte an. Im Finanzplanzeitraum bis 2026 beläuft sich der Kreditbedarf auf 1,287 Milliarden Euro. „Wir werden nicht darum herumkommen, gegenzusteuern und im Rahmen des gesamtwirtschaftlichen Steuerungssystems Prioritäten bei der Aufstellung des Haushalts zu setzen.“ Fuhrmann dankte dem Gemeinderat und der Verwaltung für die sachliche und konstruktive Vorbereitung und Beratung des Haushalts.


Bietigheim bleibt auf Berg- und Talfahrt

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die Bietigheimer Handballer verbauen sich mit einer 32:34(12:13)-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TuS Ferndorf den Weg ins vordere Mittelfeld der 2.Liga. Während Ferndorf mit dem ersten Auswärtserfolg in dieser Saison zeigt, dass die Mannschaft trotz vieler Verletzungsausfälle quicklebendig ist, rutscht die SG BBM Bietigheim mit 14:18 Punkten in die untere Tabellenhälfte zurück.

„Endlich machen wir in einem Spiel mal wieder über 30 Tore“, freute sich TuS-Coach Robert Andersson über den gelungenen Auftritt am Freitag in der Bietigheimer Viadukthalle und die zwei wertvollen Punkte gegen den Abstieg. „Ich hoffe, jetzt ist bei uns ein bisschen der Knoten geplatzt.“

Währenddessen sprach Bietigheims Iker Romero von der enttäuschendsten Niederlage in seiner (noch jungen) Laufbahn als Trainer. „Ich habe nach den letzten beiden Siegen geglaubt, wir haben jetzt die richtige Mentalität gefunden. Mit 32 Toren zu Hause müssen wir jedes Spiel gewinnen. Wir waren aber in der Abwehr nicht da und haben jeden Zweikampf verloren.“

Nichts wurde es mit dem erhofften dritten Sieg in Serie. Die Inspiration aus dem jüngsten Spiel in Lübeck, als die Schwaben einen hohen Rückstand drehten und an der Ostsee mit 31:35 gewannen, die war schnell verpufft. Ferndorf avanciert vor den 420 Zuschauern in der Halle am Viadukt früh zum Spielverderber, agiert von Beginn an sehr diszipliniert, hält die SG BBM mit einer offensiven Abwehr von der Nahzone weg und stört erfolgreich den Spielfluss.

Dabei ist Iker Romero mit der Offensivleistung seiner Mannschaft noch ganz einverstanden. „Wir machen alleine 26 Tore im Positionsangriff. Da sollten wir am Ende eine Chance haben. Aber unser Problem war die Abwehr.“ Vom ersten Angriff an rennen die Hausherren einem Rückstand hinterher. Bietigheim kann meist nur reagieren, während Ferndorf erfolgreich vorlegt und der Bietigheimer Defensive der Zugriff auf die zweikampfstarken Gäste fehlt. Die Ferndorfer 9:11-Führung kann die SG BBM zum 11:11 ausgleichen und geht doch mit einem 12:13-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gelingt es Ferndorf, seine Führung konstant auf 2 bis 3 Toren zu halten und kontrolliert beim 19:23 in der 42. Minute das Spiel. Dann schafft die SG BBM durch Tore vom starken Dominik Claus zweimal den Anschluss zum 28:29. Doch wirklich nervös scheint das den Tabellenletzten nicht zu machen, der weiter seine Tore erzielt und so den Bietigheimer Ausgleich verhindern kann. Nach dem Treffer von Nikola Vlahovic zum 30:31 setzt Ferndorf dann durch Mattis Michel, der die letzten drei Treffer für die Siegerländer erzielt, die entscheidenden Nadelstiche. Der Kreisläufer der Siegerländer hat am Ende, genau wie Christian Schäfer bei den Hausherren, sechs Tore ohne jeden Fehlversuch auf dem Zettel.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (3), Claus (7), Öhler, Dahlhaus (2), Schäfer (6), de la Peña (2), M. Urban, Barthe (2), Link (1), Weßeling (6/2), L. Urban, Pfeifer, Boschen, Fischer (3).

TuS Ferndorf: J. Michel, Puhl, Hottgenroth; Strakeljahn (5), L. Schneider (1), Persson, M. Michel (6), Voss-Fels (7), Siegler (6), J. Schneider, Rüdiger (3), Koloper, ten Velde (3/3), Diebel (2), Duvancic (1).

Spielverlauf: 6:6 (17.), 9:11 (24.), 11:11 (27.), 12:13 (30.), 12:15 (32.), 18:22 (40.), 25:27 (50.), 29:30 (56.), 30:33 (59.), 32:34 (60.).
Zeitstrafen: de la Peña (17.), Claus (58.) – Michel (8., 37.), J. Schneider (28.), L. Schneider (36.)
Siebenmeter: 2/2 – 3/3
Schiedsrichter: Daniela Kuschel / Sandra Senk, (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 420 (Viadukthalle Bietigheim)


Polizei bereitet sich auf Einsatz am Wochenende in Reutlingen vor

Reutlingen.| Nachdem es an den vergangenen beiden Wochenenden in Reutlingen zu Polizeieinsätzen aufgrund von Protesten gegen die aktuellen Corona-Regelungen gekommen war, bereitet sich das Polizeipräsidium Reutlingen für dieses Wochenende bereits auf den nächsten Einsatz vor. Am vergangenen Samstag kam es in der Reutlinger Innenstadt unter dem Motto “Für Freiheit, Wahrheit und Selbstbestimmung” zu einer Versammlung von rund 1500 Personen, die gegen die aktuellen Corona-Regelungen demonstrierten. Weil die vom Amt für öffentliche Ordnung erlassenen Auflagen vor Ort nicht umgesetzt wurden und sich kein Versammlungsleiter zu erkennen gab, musste die Versammlung aufgelöst werden. Trotz der Auflösung der Versammlung formierten sich die Teilnehmer zu einem nicht genehmigten Aufzug quer durch Reutlingen. Dabei wurde weder auf den fließenden Verkehr geachtet, noch wurden die Zeichen und Weisungen der eingesetzten Polizeibeamten befolgt. In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass auch ein mutmaßlich passives Überlaufen einer Polizeikette bereits eine strafbare Handlung darstellt.

Für Samstag, 18.12.2021, war unter demselben Motto wie zuvor eine Versammlung mit Aufzug durch die Innenstadt von Reutlingen angemeldet worden. Die Versammlung, der Aufzug sowie eventuell stattfindende Ersatzveranstaltungen wurden durch das Landratsamt Reutlingen sowie das Ordnungsamt der Stadt Reutlingen verboten. Das Polizeipräsidium Reutlingen geht davon aus, dass sich trotz des Verbots Personen am kommenden Samstag in Reutlingen versammeln könnten und bereitet sich intensiv auf diese Lage vor. Mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz wird das erlassene Versammlungsverbot überwacht und Verstöße hiergegen werden konsequent geahndet. Für die Teilnahme an einer verbotenen Versammlung drohen Geldbußen von bis zu mehreren hundert Euro. Auch wird die Polizei das vom Landratsamt Reutlingen für den Innenstadtbereich erlassene Maskentragegebot überwachen, dessen Nichtbeachtung bei vorsätzlichem Handeln ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro nach sich ziehen kann. Am kommenden Samstag wird – neben Einsatzkräften der Polizeihundeführerstaffel und der Reiterstaffel – unter anderem auch eine Drohne zum Einsatz kommen. Das Polizeipräsidium weist die einkaufende Bevölkerung bereits jetzt darauf hin, dass mit einer erhöhten Polizeipräsenz und mit verstärkten Kontrollen am Samstag in der Innenstadt gerechnet werden muss.


Personelle Veränderungen bei der Robert Bosch GmbH

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  • Harald Kröger scheidet auf eigenen Wunsch Ende des Jahres aus der Geschäftsführung aus.
  • Dr. Markus Heyn übernimmt zum 1. Januar 2022 als Vorsitzender des Bereichs Mobility Solutions auch die Aufgaben von Harald Kröger.
  • Aufsichtsrat und Geschäftsführung danken Harald Kröger für seinen hervorragenden Beitrag zur Entwicklung von Zukunftsthemen und für entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

Stuttgart.| In der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH gibt es mit Wirkung zum 1. Januar 2022 eine personelle Veränderung:

Harald Kröger (54), Geschäftsführer mit Zuständigkeit für die Systemintegration des Unternehmensbereichs Mobility Solutions sowie für die Geschäftsbereiche Cross Domain Computing Solutions, Chassis Systems Control, Automotive Electronics, Bosch eBike Systems und Automotive Steering sowie den Produktbereich Two Wheeler & Powersports, legt auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2021 sein Mandat als Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH nieder. Seine Aufgaben übernimmt Dr. Markus Heyn (57), Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, in seiner neuen Rolle als Vorsitzender des Bereichs Mobility Solutions ab dem 1. Januar 2022.

Volkmar Denner sagte: „Harald Kröger war in einer Vielzahl wichtiger Zukunftsthemen wie der Gründung des zukunftsweisenden Bereichs Cross Domain Computing Solutions und dem Ausbau unseres Halbleitergeschäfts die treibende Kraft. Er hat die Geschäfte in seiner Verantwortung auch unter herausfordernden Marktbedingungen sehr gut weiterentwickelt.“

Franz Fehrenbach sagte: „Wir bedauern die Entscheidung von Harald Kröger und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute. Mit seiner begeisternden Art und der gezielten Förderung von Führungstalenten hat er bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Anerkennung gefunden.“


Corona: Neue Verordnung zur Absonderung

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Stadt rät zur frühzeitigen telefonischen Krankmeldung bei Erkältungssymptomen

Stuttgart.| Das Land Baden-Württemberg hat grundlegende Änderungen für die Absonderung von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen und deren Haushaltsangehörigen veröffentlicht. Demnach beginnt die Absonderung grundsätzlich mit dem Datum des ersten positiven Tests. Bislang war das Auftreten erster Symptome Berechnungsgrundlage der Absonderungszeit. Das Land hat die Dauer der Quarantäne für Infizierte auf zehn Tage verkürzt. Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen gilt seit dem 15. Dezember dagegen eine grundsätzliche Absonderungsdauer von 14 Tagen seit dem Positivbefund bei der infizierten Person.

Für nicht-immunisierte Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen gilt seit dem 15. Dezember dagegen eine grundsätzliche Absonderungsdauer von 14 Tagen seit dem Positivbefund bei der infizierten Person. Eine Freitestung ist frühestens an Tag 7 möglich. Eine vorzeitige Freitestung von infizierten Personen oder deren Haushaltsangehörigen ist grundsätzlich nicht möglich, wenn eine besorgniserregende Virusvariante, wie vor allem „Omikron“, festgestellt wurde.

Das Stuttgarter Gesundheitsamt rät allen, die Erkältungssymptome wahrnehmen, sich umgehend freiwillig abzusondern und von der verlängerten Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung Gebrauch zu machen. Wichtig sei außerdem, sich mittels Antigenschnelltest untersuchen zu lassen, und ein positives Ergebnis möglichst per PCR-Verfahren zu untermauern.


SVL gegen die deutsche Topmannschaft

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Zu verlieren haben die Ludwigsburg Bundesliga-Wasserballer bei ihrem Auswärtsspiel am Samstagabend gegen Hannover nichts. Waspo Hannover ist der klare Favorit. Der SVL will auch seine jungen Spieler verstärkt einsetzen, sie sollen wichtige Erfahrungen sammeln.

„Vom Spiel des Jahres“ spricht der SVL-Goalgetter und Kapitän, Marko Martinic, mit Blick auf das Match gegen Waspo Hannover, das am Samstag um 18 Uhr angepfiffen wird. Ludwigsburg habe keinen Druck, denn Waspo sei ganz klar der Favorit, „eine gute Chance für unsere jungen Spieler, mal gegen die besten Wasserballer Deutschlands anzutreten“. Alle beim SV Ludwigsburg wüssten nach dem Spiel, „wo wir stehen“.

Die Begegnung ist das letzte Spiel vor der Weihnachtspause, „unsere Konzentration gilt bereits dem nächsten wichtigen Spiel gegen Potsdam“, das Mitte Januar im Inselbad Stuttgart stattfindet, sagt Martinic. Dieses Heimspiel sollte unbedingt gewonnen werden. Insgesamt sei er sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft.

2019, als er zum SVL kam, habe Ludwigsburg mit 22:4 gegen Duisburg haushoch verloren – das Auswärtsspiel am vorigen Samstag in Duisburg ging hingegen nur ganz knapp und ein bisschen unglücklich mit 9:7 verloren. Ein Unentschieden wäre drinnen gewesen. Beim Rückspiel im nächsten Jahr ist ein Sieg möglich. Vor drei Jahren hat der SSV Esslingen den SVL noch mit 18:9 besiegt – jetzt sei Ludwigsburg die klar bessere Mannschaft, das beste Team im Süden. Das Derby vor zwei Wochen hatte der SVL ebenso deutlich mit 17:11 für sich entschieden. Ludwigsburg verbessere sich stetig, so Martinic, das Team und der Verein machten immer weitere Schritte nach vorne.

Auch der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch sagt: “Waspo ist Favorit, das wird ein Spiel wie gegen Spandau, ein Spiel, auf das man sich freuen kann, weil man nichts zu verlieren hat“. Klar sei aber auch, dass „wir so lange wie möglich mithalten wollen“. Die jungen SVL-Spieler könnten sich beweisen in diesem Spiel ohne Druck. Saisonziel bleibe ein Platz unter den Top Four, die Mannschaft sei auf Kurs.

Der SVL-Teammager Adrijan Jakovcev erklärt: „Waspo ist Deutschlands beste Mannschaft“. Die Männer aus Hannover seien auch „sehr gut in der Champions League unterwegs, sie präsentieren den deutschen Wasserball gut in Europa“. Von solchen Mannschaften „können und wollen wir lernen“. Die besten Leistungen habe der SVL in dieser Saison in der Abwehr gezeigt, „darauf wollen wir aufbauen und Akzente setzen“. Man wolle „mit einem positiven Feeling ins neue Jahr starten“ – und dann am 15. Januar Potsdam im Inselbad schlagen.

Das Spiel gegen Waspo kann im DSV-Liveticker verfolgt werden. Einen Livestream gibt es voraussichtlich nicht.


Württembergische spendet 186.000 Euro an gemeinnützige Projekte

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Die Württembergische Versicherung AG unterstützt mit einer Spendenaktion zahlreiche Organisationen, die sich in besonderer Weise für die Gesellschaft engagieren. Bundesweit erhalten 21 Initiativen und Vereine Spenden in Höhe von bis zu jeweils 30.000 Euro. Insgesamt werden 186.000 Euro vergeben.

„Mit unserer Spendenaktion unterstützen wir Menschen und Organisationen, die sich in unserer Gesellschaft für andere stark machen. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Kolleginnen und Kollegen im Außendienst für regionale Projekte eingesetzt haben“, sagt Zeliha Hanning, Vorstandsvorsitzende der Württembergischen Versicherung AG.

Für die Aktion waren die Agenturen der Württembergischen Versicherung im Außendienst dazu aufgerufen, sich für ein Projekt oder eine Initiative ihrer Wahl einzusetzen. „Die Generalagentinnen und -agenten der Württembergischen sind die starken Partner ihrer Kundinnen und Kunden. Sie kennen die Region und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort genau. Deshalb haben wir sie gebeten, jeweils ein lokales Projekt vorzuschlagen“, sagt Christian Lerch, Generalbevollmächtigter und Leiter Vertrieb Ausschließlichkeit der Württembergischen Versicherung.

So vielfältig wie die Agenturen und ihre Regionen sind auch die vorgeschlagenen Hilfsprojekte. Darunter sind beispielsweise Initiativen für hilfsbedürftige oder schwerkranke Kinder, Wohnungslose, Geflüchtete oder Menschen mit Handicap. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie engagieren sich dort, wo Hilfe gebraucht wird. Die Projekte sind bundesweit verteilt – vom Allgäu bis nach Bielefeld und von Wolsfeld in der Eifel bis zur Metropole Frankfurt am Main.

Einbeziehung des Außendienstes

Alle Beschäftigten sowie Beraterinnen und Berater im Außendienst der Württembergischen konnten jeweils drei Stimmen für die vorgeschlagenen Projekte abgeben, die ihr oder ihm besonders am Herzen liegen. Die meisten Stimmen erhielt der AKI Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst aus Schwäbisch Hall. Damit verbunden ist eine Spende in Höhe von 30.000 Euro. 20.000 Euro gehen an den zweitplatzierten Verein Zusammen erLeben e.V. aus Emmendingen. Das drittplatzierte Kinderhospiz im Allgäu e.V. aus Memmingen erhält 10.000 Euro als Spende.

Passend zum Jahr 2021 gibt es insgesamt 21 Gewinnerinnen und Gewinner. Die Plätze 4 bis 21 erhalten je 7.000 Euro für ihre gemeinnützigen Projekte.