Erfolgreiche „Glanzlichter Stuttgart“

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Die Lichtskulpturen am Schlossplatz werden abgebaut

Stuttgart.| 35 Tage leuchteten die „Glanzlichter Stuttgart“ am Schlossplatz und haben die Innenstadt erhellt. Nach der letzten Licht- und Soundshow um 21 Uhr am heutigen 28. Dezember werden die Lichtinstallationen abgebaut.

Bereits zum vierten Mal in Folge fanden die „Glanzlichter Stuttgart“ in diesem Jahr statt. Die acht Lichtskulpturen sorgten für eine zauberhafte Stimmung auf dem Schlossplatz und leisteten während ihres knapp fünfwöchigen Gastspiels einen wichtigen Beitrag für eine festliche Atmosphäre in der Stuttgarter Innenstadt. „Nach der Absage des Weihnachtsmarkts sind die ‚Glanzlichter‘ noch stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt“, sagt Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH. „Besonders freut mich, dass der große Zuspruch der Besucher:innen auch während der Weihnachtsfeiertage ungebrochen war.“

Auch das Zusammenspiel mit dem Riesenrad hat sich als eine glückliche Fügung für alle Beteiligten herausgestellt. „Den beleuchteten Schlossplatz von oben zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis“, so Armin Dellnitz.

Die Illumination der 1,2 Kilometer langen Königstraße sowie der Schulstraße bleibt noch bis 6. Januar 2022 bestehen.

Im kommenden Jahr finden die „Glanzlichter Stuttgart“ vom 23. November bis 28. Dezember 2022 statt.


Änderungen bei Gebühren und Entgelten

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Stuttgart.| Im Bereich der Abfallwirtschaft werden die Restabfallgebühren um durchschnittlich 5,57 Prozent – abhängig von der Behältergröße – steigen. Bei Großanfallstellen gibt es eine Erhöhung um durchschnittlich 2,97 Prozent je nach Containergröße. Bei Behälteränderungen der 60- bis 240-Liter-Behälter steigen die Kosten um drei Euro und bei den 1,1-Kubikmeter-Behältern um vier Euro. Die Gebühren für Zusatzleerungen von Abfallbehältern bleiben beziehungsweise erhöhen sich in Abhängigkeit von Behältergröße und Abfallart um bis zu vier Euro. Die Entgelte der unterschiedlichen Abfallfraktionen steigen bzw. bleiben unverändert. Unverändert bleiben die Gebühren für Biomüll, für Direktanlieferer an die Anlage Münster, für Expresssperrabfall, für Mehrmengen bei Sperrabfall sowie bei der Anlieferung ohne Karte, ebenso bei „brennbaren Renovierungsabfällen“ auf Wertstoffhöfen und beim Aufstellen von Abfallbehältern bei Festen und Veranstaltungen.

Die Gebühren bei der Gehwegreinigung in der Reinigungszone 1 – City-Bereich – werden gesenkt: bei siebenmaliger Reinigung in der Woche (Gebühr 1) von 43,80 Euro auf 37,40 Euro pro laufenden Meter und bei dreimaliger Reinigung pro Woche (Gebühr 2) von 18,70 Euro auf 16 Euro pro laufenden Meter. In der Reinigungszone II – Arnulf-Klett- und Rotebühlpassage – bleibt die Gebühr mit 178,50 Euro pro laufendem Meter unverändert.

Im Bereich der Stadtentwässerung reduzieren sich die Kosten des Schmutzwasserentgelts von 1,69 auf 1,66 Euro pro Kubikmeter bezogene Frischwassermenge. Und auch die Niederschlagswassergebühr sinkt von 0,73 auf 0,70 Euro pro Berechnungsfläche.

Mit der Umsetzung der 6. Stufe des Parkraummanagements wird auch in den neuen Anschlussgebieten in den Bezirken Degerloch und Zuffenhausen sowie in den Erweiterungsgebieten in den Bezirken Mitte und Ost die flächendeckende Bewirtschaftung mit den entsprechenden Parkgebühren eingeführt. Als Optionsgebiete sind die Stadtbezirke Möhringen und Vaihingen bei Vorliegen der Voraussetzungen vorgesehen.


Bietigheim geht mit Sieg in die Winterpause

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim verabschieden sich mit einem Erfolgserlebnis in die EM-Pause. Am letzten Spieltag der Hinrunde besiegen die Schwaben den TV Großwallstadt mit 29:24 (11:12) Toren und überwintern mit einem ausgeglichenen Punktekonto (18:18) auf Rang 10.

Wäre da nicht die schmerzliche Heimniederlage gegen Schlusslicht TuS Ferndorf, die Bilanz der Jungs von Iker Romero von vier Siegen aus den letzten 5 Spielen des Jahres 2021 wäre perfekt ausgefallen. „Mit der Einstellung der letzten zwei Spiele haben einfach alle Spaß“, freute sich der spanische Trainer der SG BBM. „Die Körpersprache war heute von der ersten Minute an da. Wir waren richtig gut und kompakt in der Abwehr und das ist entscheidend für unser Spiel.“ Alle Defensivstatistiken gingen am Sonntag an Bietigheim, Torsteher Konstantin Poltrum konnte am Ende mit 13 Paraden glänzen.

„Ich bin schon enttäuscht, wie das Spiel gelaufen ist“, musste TVG-Coach Ralf Bader eingestehen. „Wir haben lange Zeit clever gespielt, sind das Tempo nicht mitgegangen. Unser kleiner Kader hat das heute nicht hergegeben, weil wir kaum Wechselmöglichkeiten hatten. Das Ergebnis zur Halbzeit spricht dafür. Doch dann verlieren wir den Zugriff in der Abwehr und vergeben in eigener Überzahl reihenweise unsere Chancen.“

Großwallstadt, das nach einigen Ausfällen mit nur zehn Feldspielern in der Bietigheimer Viadukthalle angetreten war, startete gut ins Spiel. Die Unterfranken führten mit 7:9 Toren, als Iker Romero seine Spieler zum ersten Mal zur Auszeit bat. Es knirschte anfangs noch im Aufbauspiel und bei den Abschlüssen der Hausherren. Wie schon beim Erfolg beim Tabellenzweiten in Hagen wurde Torjäger Sven Weßeling geschont, der an einer Verletzung im Fuß laboriert. Im linken Rückraum teilten sich deshalb Paco Barthe und Nikola Vlahovic die Spielzeiten. Durch Christian Schäfer fällt der 9:9-Ausgleich. Doch noch fehlt die nötige Abgeklärtheit im Bietigheimer Spiel. Großwallstadts Torjäger Savvas Savvas markiert unter Zeitdruck den Treffer zur 11:12-Halbzeitführung der Gäste.

Der Pausentee scheint besonders den Bietigheimer Handballern geschmeckt zu haben. Die corona-bedingt nur 420 Fans in der Viadukthalle erlebten die stärkste Phase der SG BBM, die jetzt das Spiel an sich riss. Jetzt passten Tempo und Präzision im Bietigheimer Angriff und die von Romero beschriebene Präsenz in der Defensive, die SG BBM führte nach dem Treffer von Alexander Pfeifer in Minute 43 mit 21:16 Toren. „Ich bin superfroh, dass wir gut aus der Halbzeit kommen, unsere Fehler minimieren und eine Reaktion gezeigt haben auf die erste Halbzeit“, freute sich Torsteher Poltrum.

Das war das Signal für Ralf Bader für eine erneute Auszeit. Die folgende taktische Variante des TVG mit einem zusätzlichen Feldspieler beantwortete zunächst Nikola Vlahovic mit seinem Wurf ins leere Tor zum 23:17. Und doch schienen sich die Mainfranken im Anschluss wieder stabilisieren zu können, rückten mit dem Siebenmetertor von Pierre Busch vier Minuten vor dem Ende bis auf 26:24 heran. Bietigheim musste nicht bis zum letzten Angriff um den fünften Heimerfolg zittern, dafür sorgte Kapitän Paco Barthe höchstpersönlich. Direkt von der Strafbank kommend gelingt ihm ein Steal, zweimal wird der treffsichere Jonathan Fischer bedient und statt eines möglichen Anschlusses steht es zwei Minuten vor dem Ende 28:24.

„Wir waren in den letzten Spielen immer in der Lage, um die 30 Tore zu machen. Wenn die Abwehr so steht wie heute, dann spielen wir auch mit weniger Druck unsere Angriffe vorne und wir können die Spiele gewinnen“, freute sich Iker Romero und verabschiedete sich mit Kusshändchen Richtung Tribüne in die sechswöchige Winterpause.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (4), Claus (5), Öhler, Dahlhaus, Schäfer (4/3), de la Peña (4), M. Urban, Barthe (3), Link, Asmuth, Weßeling (1/1), Pfeifer (2), Boschen, Fischer (6).

TV Großwallstadt: Minerva, Adanir; Jansen (4), Klenk (3), Babarskas, Bandlow (1), Bicer, Weit, Corak (3), Stark (2), Savvas (4), Busch (7/2).
Spielverlauf: 1:4 (9.), 5:6 (16.), 9:9 (24.), 11:12 (30.), 13:12 (32.), 15:15 (35.), 23:16 (44.), 24:22 (52.), 26:23 (55.), 29:24 (60.).
Zeitstrafen: Fischer (3.), Vlahovic (32., 39.), Barthe (33., 56.), Schäfer (36.), Dahlhaus (48.) – Babarskas (15., 28.), Busch (32.), Jansen (46.)
Siebenmeter: 4/6 – 2/3
Schiedsrichter: Marvin Cesnik / Jonas Konrad (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 420 (Viadukthalle Bietigheim)


Sonnenstrahlen für den Klimaschutz

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  • Stadtwerke Stuttgart haben 2021 über 100 Fotovoltaikanlagen realisiert
  • Zubau spart jährlich 735 Tonnen CO2
  • Tendenz zum Speicher

Stuttgart.| Zum Ende des Jahres ziehen die Stadtwerke Stuttgart eine stattliche Bilanz: Über 100 Fotovoltaikanlagen hat das kommunale Unternehmen im laufenden Jahr installiert, weitere 60 sind derzeit noch in der Abwicklung. In der Summe ersparen diese der Umwelt über 400 Tonnen Kohlendioxid – je Betriebsjahr.

„Das ist fantastisch und belegt: Jedes Projekt bringt den Klimaschutz voran. Auch hier leisten wir mit Know-how und den richtigen Partnern an unserer Seite einen Beitrag“, unterstreicht Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. „Wir führen die große Nachfrage auch auf das städtische Förderprogramm aus der Solaroffensive zurück“, ergänzt Martin Rau, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Klar im Trend seien zudem Energiespeicher, die inzwischen bei rund 80 Prozent der neuen Anlagen gleich mitinstalliert werden. Auf diese Weise kann ein großer Teil des Sonnenstroms vom eigenen Dach direkt vor Ort verbraucht werden. Die Möglichkeit des Direktverbrauchs von Solarenergie hat auch Thomas Fuhrmann mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach seines Privathauses gewählt. Der Stuttgarter Finanzbürgermeister ist sowohl von den ökologischen wie auch den ökonomischen Aspekten des Systems mit Speicher überzeugt. „Und ich freue mich, auf diese Weise Partner der Energiewende in Stuttgart und zugleich der Stadtwerke zu sein – einem Unternehmen der Landeshauptstadt“, unterstreicht er.

Auch in anderen Bereichen der Kommune tut sich viel: So arbeitet auf dem Dach der Martin-Luther-Schule seit Mitte des Jahres ein rund 800 Quadratmeter großes Solarkraftwerk. Entwickelt hat dieses Projekt die Stadtwerke-Tochter Energiedienste Stuttgart (EDS). Mit einer Jahreserzeugung von gut 153.600 Kilowattstunden gehört diese Fotovoltaikanlage zu den großen Anlagen in Stuttgart, das entspricht dem Bedarf von rund 80 Drei-Personen-Haushalten.

Vertikale Flächen erschließen – Partnerschaften pflegen

Ein innovatives Projekt hat die EDS zudem in Stammheim ebenfalls mit der Landeshauptstadt realisiert: Dort arbeiten seit November 96 Solarmodule an der Fassade der Sporthalle. „Es ist die dritte Anlage dieser Art und es braucht ein wenig Mut, die Dinge bei der Projektierung neu zu denken. Aber diesen Weg gehen wir bewusst“, betont Peter Drausnigg. Aus seiner Sicht ist es wichtig, Erfahrungen und Innovation eng miteinander zu verknüpfen. Dazu arbeiten die Stadtwerke mit verschiedenen Stellen der Landeshauptstadt zusammen, auch um emissionsarme Wärmeprojekte und die örtliche Ladeinfrastruktur voranzubringen. Dabei setzen die Stadtwerke Stuttgart auf strategische Allianzen und faire Partnerschaften auch außerhalb des städtischen Umfelds.

Das habe sich gerade in den vergangenen Monaten ausgezahlt. Denn sowohl Lieferengpässe bei Fotovoltaikmodulen bis hin zu Mikrochips für die anderen Komponenten als auch der Mangel an Fachkräften im Handwerk haben vielerorts zu massiven Verzögerungen bei neuen Solarprojekten geführt. „Wir kennen diese Herausforderungen und planen gemeinsam mit unseren Partnern. Es gehört zu unserem Service dazu, dass wir den Kunden realistische und verlässliche Termine anbieten“, betont Peter Drausnigg. Für 2022 rechnet das Unternehmen mit einer deutlich steigenden Nachfrage und stellt sich entsprechend auf, um die Projekte umsetzen zu können.

Bereits seit sieben Jahren sind die Stadtwerke Stuttgart mit einem eigenständigen Geschäftsfeld „Urbane Energiesysteme“ unterwegs. In diesem Zeitraum haben sie 430 Fotovoltaikanlagen mit der Gesamtleistung von 6.900 Kilowatt-Peak entwickelt, bei der Umsetzung begleitet und einen nennenswerten Teil unterstützen sie auch im technischen und kaufmännischen Betrieb. Diese Erfahrung nutzen neben der Landeshauptstadt Stuttgart auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft, Unternehmen und Privatpersonen in der Region.


Einsatzmaßnahmen zur Überwachung von Versammlungsverboten

Reutlingen.| Auch am 1. Weihnachtstag war es erforderlich, das in Reutlingen für einzelne angemeldete Versammlungen, entsprechende Ersatzversammlungen und -ansammlungen bestehende Verbot zu überwachen. Hierauf hatte sich die Polizei erneut entsprechend vorbereitet und zeigte am Samstag mit zahlreichen Einsatzkräften wieder verstärkt Präsenz. Eigene Kräfte des Polizeipräsidiums Reutlingen wurden wie schon in vorausgegangen Einsätzen vom Polizeipräsidium Einsatz, darunter auch Polizeireiter, unterstützt.
Ab etwa 17.45 Uhr wurden in der Innenstadt und vereinzelt in den Randgebieten immer wieder Kleingruppen oder auch – wie z.B. im Bereich der Firmenparkplätze in der Föhrstraße – größere Personengruppen festgestellt, die teilweise mit Kerzen und Lichtern unterwegs waren. Hier griff die Polizei frühzeitig konsequent ein. Die Gruppen wurden angesprochen und nochmals auf das Verbot und die Folgen bei Nichtbeachtung hingewiesen. Fast 170 Personen wurden kontrolliert, in rund 130 Fällen wurden Platzverweise erteilt. Größere, länger andauernde Versammlungen oder Ansammlungen konnten die Einsatzkräfte verhindern.
Nach derzeitigem Stand werden 15 Personen wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz bei der Bußgeldbehörde der Stadt Reutlingen zur Anzeige gebracht.

SG BBM Bietigheim will mit einem Erfolg in die Winterpause

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Noch einmal in diesem Jahr nehmen uns die Bietigheimer Zweitliga-Handballer mit auf ihre Achterbahnfahrt. Am 2. Weihnachtsfeiertag (17 Uhr) ist zum Abschluss der Hinrunde der TV Großwallstadt zu Gast. Danach ruht der Ball aufgrund der EM bis zum 6. Februar.

Die aktuelle Coronaverordnung in Baden-Württemberg schränkt die maximale Zahl an Zuschauern stark ein. Die SG BBM trägt ihr letztes Spiel im Jahr 2021 aus diesem Grund in der Halle am Viadukt aus. Es gibt keinen Vorverkauf von Einzeltickets, die verfügbaren Plätze werden ausschließlich an Dauerkarteninhaber vergeben. Das Spiel ist als kostenloser Livestream unter www.handball-deutschland.tv zu sehen.

Berg- oder Talfahrt im letzten Heimspiel des Jahres? Das ist nach dem Verlauf der Hinrunde gar nicht so einfach vorherzusagen. Zu häufig wurde bei der SG BBM Top-Leistungen von ernüchternden Vorstellungen abgelöst. Das beste Beispiel lieferte der Dezember. Der enttäuschenden 32:34-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TuS Ferndorf ließen die Spieler von Iker Romero wie ausgewechselt am Mittwoch einen 26:33-Erfolg beim Tabellenzweiten Eintracht Hagen folgen.

Eine konstante Leistung abzurufen, das ist zurzeit die größte Baustelle bei den Schwaben. Das gilt für die verschiedenen Mannschaftsteilen und häufig auch individuell. Einer, der sich in Hagen erneut in Topform präsentierte, war im rechten Rückraum Dominik Claus, der bei acht Wurfversuchen 7 Tore beisteuerte. Jonathan Fischer blieb bei seinen sechs Toren am Kreis ohne Fehlversuch und Nikola Vlahovic erzielte, von Romero mit viel Spielzeit im linken Rückraum ausgestattet, ebenfalls sechs Tore. Konstantin Poltrum im Tor der SG BBM erreichte in Hagen mit 17 Paraden und nahezu 40 Prozent gehaltener Bälle seinen persönlichen Topwert in der aktuellen Runde.

Am Sonntag können die Spieler von Iker Romero pünktlich zum Ende der Hinrunde im Spiel gegen den TV Großwallstadt ihr Punktekonto auf 18:18 Zähler ausgleichen. Die Mainfranken belegen aktuell den 16. Tabellenrang, vier Punkte trennen den Traditionsverein von einem Abstiegsplatz, aber nur einen Minuspunkt ist es zur SG BBM auf Rang 10. In der vergangenen Runde hatte das Team unter Ralf Bader, der 2018 eine Halbsaison die Bietigheimer Handballer in der 1. Liga coachte, als Aufsteiger mit einem 6. Platz überrascht. Mit zu diesem ausgezeichneten Ergebnis haben auch zwei deutliche Siege gegen die SG BBM Bietigheim beigetragen. Die 17:28-Niederlage vor Jahresfrist war überschattet von coronabedingten Ausfällen in den Reihen der SG BBM.

In der aktuellen Saison gehen den Mainfranken die Spiele nicht mehr so leicht von der Hand. Als letzte Ergebnisse stehen zwei Niederlagen gegen die Bundesliga-Absteiger aus Nordhorn-Lingen und Essen. Der TV Großwallstadt kommt mit dem Griechen Savvas Savvas im linken Rückraum, der mit 120/15 Saisontoren aktuell die Torschützenliste der Liga anführt. Tom Jansen im rechten Rückraum gehört mit seinen 92/11 Toren in dieser Kategorie auch zur Ligaspitze.

Kapitän Florian Eisenträger musste zuletzt mit einem Muskelfaserriss pausieren. Sein Gespannpartner auf der linken Außenposition hieß in der vergangenen Saison Alexander Pfeifer, der jetzt für die SG BBM auf Torejagd geht. Der 20- Jährige hat mit viel Spielzeit in Bietigheim jetzt schon mehr Tore (43) erzielt als in der gesamten vergangenen Runde. Einer der Neuzugänge im Großwallstädter Kader zur aktuellen Saison ist Povilas Babarskas. Wem der Nachname bekannt vorkommt: der jüngere Bruder des 31-jährigen Litauers, Gerdas Babarskas, spielte von 2015 bis 2018 im linken Rückraum der SG BBM.


Relevante Ausbrüche mit Omikron in einer Schule und zwei Kitas

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BM Fezer: „Persönlicher Kraftakt als Mahnung“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart hat drei relevante Ausbruchsgeschehen mit dem Coronavirus festgestellt. In zwei Kindergärten (Stuttgart-Ost bzw. Stuttgart- Fasanenhof) und in einem Gymnasium in Stuttgart-Mitte wurden nach Infektionen mit der Omikron-Variante zahlreiche Quarantänen erforderlich.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, sagte am Donnerstag, 23. Dezember: „Allen Erkrankten wünsche ich von Herzen schnelle und umfängliche Genesung. Die betroffenen Familien haben unser Mitgefühl; nach einer so langen Pandemie trifft es sie hart, dass Kinder, Jugendliche oder Erwachsene nun Weihnachten und den Jahreswechsel in Quarantäne verbringen müssen. Dies ist ein persönlicher Kraftakt für jede einzelne Familie, aber unerlässlich, um die Dynamik der Ausbreitung zu verlangsamen. Ich verstehe dies als Mahnung an uns alle, Kontakte zu reduzieren, Abstand zu halten, Masken zu tragen, bei Treffen in Innenräumen zu lüften – und sich impfen oder boostern zu lassen.“

In einem Kindergarten sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Pressemitteilung insgesamt 5 Fälle, Kinder und Personal betreffend, festgestellt worden, die Omikron- Variante wurde dabei bislang in zwei Fällen festgestellt. In dem anderen Kindergarten sind fünf Infektionen mit dem Coronavirus per PCR-Test bestätigt. Auch hier wurde in zwei Fällen die Omikron-Variante entdeckt. Alle Kinder sowie das Personal gelten nach der aktuellen Landesverordnung als enge Kontaktpersonen, weswegen für sie – nicht aber für ihre Haushaltsangehörigen – eine Quarantänepflicht für 14 Tage besteht, ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Freitestung.

Die gleichen Vorgaben gelten für eine Gymnasiums-Klasse. Hier sind zwei Schülerinnen positiv auf die Omikron-Variante getestet worden; weitere Infektionen sind an der Schule festgestellt worden, noch ohne einen Nachweis der Variante. Das Gesundheitsamt hat die betroffenen Personen und Familien in einem Schreiben über die geltenden Regeln informiert und zugleich allen empfohlen, die Sozialkontakte in den zwei Wochen der Quarantäne zu minimieren.

Insgesamt vier Kitagruppen mit insgesamt 100 Kindern und 19 Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern befinden sich in Quarantäne, Omikron wurde in zwei Kitas nachgewiesen. Neun Schulklassen mit insgesamt 233 Schülerinnen und Schülern befinden sich in Quarantäne, Omikron wurde nur im benannten Gymnasium nachgewiesen. Aufgrund der noch immer großen Dynamik zum Ende der vierten Welle und der zu erwartenden exponentiellen Ausbreitung von Omikron sind alle Angaben als Momentaufnahme zu verstehen.


Breitbandausbau im Kreis Esslingen auf einem guten Weg

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  • Verdreifachung der Glasfaseranschlüsse im Landkreis Esslingen innerhalb eines Jahres
  • Erste Förderausschreibung steht vor dem Abschluss
  • Kooperationen zwischen Stadtwerken und Deutscher Telekom

Kreis Esslingen.| Dieses Jahr hat sich der Breitbandausbau im Landkreis Esslingen rasant weiterentwickelt. Bei einer digitalen Verbandsversammlung des Zweckverbandes Breitbandversorgung zogen der Verbandsvorsitzende Landrat Heinz Eininger sowie die Vertreter der Telekom eine positive Bilanz.

„Wir konnten unsere Ausbauquote bei der Breitbandversorgung dieses Jahr verdoppeln und im Vergleich zu 2019 nahezu verdreifachen. Bis zum Jahresende können 7,4 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis einen Glasfaseranschluss nutzen“, so kommentiert Landrat Heinz Eininger als Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung die Zahlen. Allein im ersten Halbjahr 2021 konnte die Anzahl der Glasfaseranschlüsse von 12.793 auf 18.311 gesteigert werden.

Insgesamt sind dieses Jahr mehr als 12.500 neue Glasfaseranschlüsse hinzugekommen. Dafür hat die Telekom über 93 Kilometer Glasfaser verlegt. Die Zahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse im Landkreis steigt damit auf insgesamt deutlich über 31.000.

Mit diesem Ergebnis kann der Landkreis Esslingen neben der Stadt Stuttgart in diesem Jahr den größten prozentualen Zuwachs an Anschlüssen verzeichnen. Die Quote liegt nun bei 7,4 Prozent. Das entspricht dem landesweiten Durchschnitt. Gegenüber 2020 (2,5 Prozent) wurden die landkreisweiten Anschlusszahlen jedoch nahezu verdreifacht. Bis zum Jahresende wird für 10 Prozent der Bevölkerung in der Region Stuttgart die Möglichkeit bestehen einen Glasfaseranschluss zu nutzen.

Das Jahr 2021 stand beim Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Esslingen ganz im Zeichen des geförderten Ausbaus: Zu Beginn des Jahres startete eine erste Ausschreibung für 34 Projekte in 24 Kommunen des Landkreises, schwerpunktmäßig in den Bereichen Schulen und Gewerbegebiete, um Telekommunikationsunternehmen für den Ausbau zu suchen. Die Frist für die verbindliche Angebotsabgabe der Unternehmen ist inzwischen abgelaufen. Nach der Auswertung der Angebote ist mit der Zuschlagsvergabe der Aufträge Anfang 2022 zu rechnen. Bis Juli 2021 wurden vom Zweckverband 53,8 Mio € Fördermittel von Bund und Land für den Landkreis akquiriert.

Eine zweite Ausschreibung mit dem Schwerpunkt „unterversorgter Haushalte“ wird Anfang 2022 gestartet. Hierbei wird die Realisierung geförderter Projekte in bis zu 40 Kommunen des Landkreises in Angriff genommen. Mitte nächsten Jahres ist dann eine dritte Ausschreibung für den Landkreis geplant.

Eine weitere sehr positive Entwicklung zeigen auch die geschlossenen Kooperationen zwischen Stadtwerken und der Deutschen Telekom. „Durch den Abschluss dieser Kooperationen profitieren auch die wichtigen, lokalen und regionalen Stadtwerke im Landkreis vom regionsweiten Breitbandausbau“, stellt der Verbandsvorsitzende positiv heraus. Die erste Kooperation wurde im Landkreis Esslingen zwischen den Filderstadtwerken in Filderstadt und der Deutschen Telekom geschlossen. In Nürtingen und Leinfelden-Echterdingen sind die Verhandlungen weit fortgeschritten.


Kein Silvesterfeuerwerk in Teilen Stuttgarts

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  • Silvester: Stadt verbietet Feuerwerk und Alkohol innerhalb des Cityrings
  • Verweilverbot für Gruppen mit mehr als zehn Personen in diesem Bereich
  • Schlossplatz wird eingezäunt
  • Prüfung einer Ausweitung der Vorgaben auf andere Orte

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart setzt die Vorgaben in der Corona-Verordnung des Landes um: Sie verbietet für die Silvesternacht das Abbrennen von Pyrotechnik innerhalb des Cityrings und schränkt den Zugang zum Schlossplatz durch einen Bauzaun ein, so dass nur der Besuch des Riesenrads möglich sein wird. Die Stadt verbietet zudem den Verkauf und Konsum von Alkohol in diesem Bereich. Sie prüft auch eine Ausweitung auf andere stark frequentierte Orte der Stadt. Als dritter Baustein nach der Corona-Verordnung des Landes gilt in diesem Bereich ein Verweilverbot für Gruppen von mehr als zehn Personen zwischen 21 Uhr am 31. Dezember und 5 Uhr am 1. Januar. Grund für die Festsetzung ist die besorgniserregende Corona-Lage und die Verbesserung des Sicherheitsgefühls innerhalb des Cityrings. So hat es die Stadtspitze mit der Polizei, in.stuttgart und dem Land abgestimmt. Die entsprechende Allgemeinverfügung wird am 30. Dezember veröffentlicht.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, erklärte am Dienstag, 21. Dezember: „Wir setzen frühzeitig ein Zeichen, dass dieses Jahr in der City keine Silvester-Feierlichkeiten stattfinden sollen. So verständlich der Wunsch nach einer ausgelassenen Feier zum Ende dieses außergewöhnlichen Jahres ist – jetzt ist es wichtig, Kontakte zu reduzieren, größere Ansammlungen zu meiden und das Böllern einzuschränken.“

Bereits zum dritten Mal in Folge gelten an Silvester Einschränkungen in der City. Vor 2019 war insbesondere der Schlossplatz stark frequentiert. Bürgermeister Dr. Maier: „Das Publikum bestand überwiegend aus jungen, alkoholisierten Erwachsenen, die eine Vielzahl an Pyrotechnik mitten in der Menge abbrannten, wodurch es zu Gefahrensituationen und auch zu Verletzungen kam.“ Zum Jahreswechsel 2019/20 wurde deshalb das Mitführen oder Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Schlossplatz untersagt. Damals wurde eine zentrale Feier von rund 10.000 Personen besucht. Beim letzten Jahreswechsel 2020/21 herrschte coronabedingt eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr.


Nächtliche Ausgangsbeschränkung im Kreis Esslingen aufgehoben

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Kreis Esslingen.| Im Landkreis Esslingen ist die nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht immunisierte Personen wieder aufgehoben worden. Das Gesundheitsamt hat am Freitag, 17. Dezember die förmliche Feststellung getroffen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner seit mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten worden ist. Die Feststellung ist auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht. Die Beschränkungen der Alarmstufe II gelten weiterhin.