Wasserball: Umkämpftes Spiel in Duisburg knapp verloren

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Der SVL ist dran an Duisburg, kann das Spiel bestimmen und immer wieder in Führung gehen. Das ist das positive Fazit nach einem hart umkämpften Match gegen die Mannschaft, mit der Ludwigsburg um Platz drei in der Wasserballbundesliga kämpft. Das Auswärtsspiel hat der SVL nach einem super Start (0:2) im letzten Viertel aber abgegeben und schlussendlich ein bisschen unglücklich mit 9:7 verloren.

Toller Start für den SVL. Nach wenigen Minuten steht es beim schweren Auswärtsspiel gegen den ASC Duisburg 0:2 für den SVL. Doch die Män ner aus dem Ruhrgebiet kommen ran und gleichen gegen Ende des ersten Viertels aus, es steht 2:2. Das Spiel, bei dem es um Platz drei in der Bundesligatabelle geht, ist ruppig. Allein, während der ersten acht Spielminuten werden, zehn Zeitstrafen verhängt, vier gegen Duisburg und sechs gegen Ludwigsburg.

Marko Martinic beweist wieder einmal, wie wichtig er für den SVL ist. Immer wieder heißt es: Tor Martinic. Der Goalgetter erzielt in Duisburg fast unglaubliche fünf von sieben Ludwigsburger Toren. Das kurioseste ist vielleicht der Treffen zum 2:3 in der aller letzten Sekunde des ersten Viertels. Das zweite Viertel beginnt mit zwei Ausschlüssen, einen gegen den SVL, einen gegen den ASCD. Die beiden Teams schenken sicj nichts, das Spiel ist und bleibt eng. 3:3, 4:3, 4:4, 5:4 – die erste Führung für Duisburg kurz vor der Halbzeitpause. Doch dem SVL gelingt wenig später das 5:5 durch Mattia Ruggeri.

Die zweite Hälfte beginnt wie das zweite Viertel: mit zwei Zeitstrafen, eine gegen Ludwigsburg, eine gegen Duisburg. Nach dem 6:5 schießt Martinic das 6:6. Der Fight um Platz drei geht weiter – schlussendlich mit dem besseren, ein bisschen glücklicheren Ende für den ASCD. Der SVL kann eine Auszeit nicht nutzen – es fällt kein Tor. Anders beim ASCD, Auszeit und dann das 7:6. Ende des dritten Viertels.

Im letzten Viertel fällt das 8:6, die erste Zwei-Tore-Führung für die Heimmannschaft, nun wird es richtig schwer für Ludwigsburg. Es geht ruppig weiter: mit je einer Gelben Karte für die Trainer wegen Meckerns. Wieder eine Zeitstrafe gegen Duisburg – und diesmal erzielt Mikael Metodiev den Anschlusstreffer. Noch sind 1:47 Minuten auf der Uhr, noch könnte es also für den Ausgleichstreffer für den SVL reichen. Aber Duisburg erzielt in der letzten Spielminute das letzte Tor der Partie zum 9:7.

Timo van der Bosch sagt, „das Spiel war ruppig, aber fair, wir haben in der Verteidigung gut gespielt und gegen die guten Duisburger nur neun Tore gekriegt.“ Im Angriff sei der SVL leider manchmal „ein bisschen planlos“ gewesen,  „wir haben viele Torchancen nicht genutzt. Wir hätten dieses Spiel gewinnen können, vielleicht sogar müssen.“ Nun sei klar: Duisburg sei wohl ein bisschen mehr Favorit auf Platz drei, „aber wir sind noch in der Runde, alles ist noch offen. Nichts verloren, außer dieses Spiel.

Der SVL-Kapitän Ivan Pisk indes sagt: „Wir haben besser gespielt, besser geschwommen, aber leider kein Glück gehabt“. Der SVL-Teammager Adrijan Jakovcev spricht unmittelbar nach dem Abpfiff von „einem richtig guten Wasserballspiel mit vielen Emotionen und viel Kampf“. Viel Kampf, wenig Taktik, sagt er. Der ASCD sei offenkundig besser eingespielt. Und die Duisburger seien in den entschiedenen Momenten ruhiger geblieben. „Ihr Plan war wohl unsere Führungsspieler zu provozieren, und dieser Plan ist aufgegangen, leider.

Wir wussten eigentlich was wir machen müssen, um zu gewinnen: ruhig bleiben und unsere Taktik umsetzten.“ Alle SVL-Spieler hätten gewusst: „Wir müssen viel besser sein als Duisburg um hier zu gewinnen, unser Plan ist aber bis zur letzten Minute ganz gut aufgegangen – ein Ludwigsburger Tor beim 8:7 und wir hätten einen Punkt mitgenommen.“

Timo habe aber leider knapp neben das Tor geschossen, das wäre der Punkt gewesen. Das Überzahlspiel des SVL sei schlecht gewesen, die Abwehrarbeit hingegen richtig gut. Jakovcev ist ein fairer Verlierer und sagt: „Alle Glückwünsche an Duisburg, wir freuen uns hier zu spielen, das sind richtige Wasserballspiele, man kann dabei viel lernen.“

Ludwigsburg werden den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter gehen, „wir nehmen die Erfahrungen mit“. Zunächst mal mit nach Hannover, wo am kommenden Samstag um 18 Uhr das sicherlich noch schwerere Spiele gegen Waspo angepfiffen wird.

Für den SVL vs. ASCD spielten: Mikael Metodiev (1 Tor), Timo van der Bosch, Tobias Bauer, Marko Martinic (5), Aleksa Manic, Domagoj Mijatovic, Kristijan Lipar, Mattia Ruggeri (1), Mateja Bosic, Nino Blazevic, Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk


Corona: Stuttgart überschreitet 500er-Inzidenzschwelle

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Nicht-Immunisierte dürfen Haus nachts ab dem 11. Dezember nur mit „triftigem Grund“ verlassen

Stuttgart.| Für Menschen, die weder gegen das Corona-Virus geimpft noch genesen sind, gelten ab dem morgigen Samstag weitere Einschränkungen: Sie dürfen sich nachts nur noch „mit triftigem Grund“ außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten. Hintergrund ist, dass in den vergangenen zwei Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart jeweils über dem Schwellenwert von 500 lag. Somit greifen ab Samstag, 11. Dezember, die Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann nur gestattet zum Besuch von Ehepartnern oder Lebenspartnern, zur Ausübung eines Berufs oder eines Ehrenamts, etwa Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, zur medizinische Versorgung, zur alleinigen Ausübung von Sport im Freien, zum Besuch von religiösen Veranstaltungen oder zur unaufschiebbaren Versorgung von Tieren.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärte: „Wir beobachten eine dramatische Zunahme der Fallzahlen. Nach Überschreiten der Warnstufe am 3. November befinden wir uns in Baden-Württemberg seit dem 17. November in der Alarmstufe und seit dem 24. November sogar in der Alarmstufe II. Aufgrund weiter steigender Inzidenzen greift nun in Stuttgart leider die nächste Eskalationsstufe des Landes. Dies zeigt deutlich, dass die Situation ernst ist. Ich bitte jeden von uns darum, die jetzt notwendigen Maßnahmen mit der nötigen Konsequenz umzusetzen.“


Real Madrid ist wohl an Bayerns Serge Gnabry interessiert

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Geschäftliche Information

Nachdem im letzten Sommer die Gerüchte über ein mögliches Interesse von Real Madrid an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski die Runde machten, soll nun ein neuer FCB-Profi bei Real Madrid ganz weit oben auf der Wunschliste stehen. Laut SportBild soll es sich dabei um den DFB-Offensivmann Serge Gnabry handeln. Der 26-Jährige steht bei den Münchnern noch bis 2023 unter Vertrag und soll eine vorzeitige Verlängerung seines Arbeitspapieres für erste abgelehnt haben. Da die Bayern im Falle eines Wechselwunsches des Goalgetters diesen nur noch bis in den Winter 2022/23 für eine Ablösesumme verkaufen könnten, ist klar, dass bei Berichten über „gescheiterte Verhandlungen“ andere Teams ihr Interesse anmelden.

Es ist durchaus denkbar, dass Gnabry gewillt ist, den FC Bayern zu verlassen. Nachdem der Stuttgarter in der Jugend sein Glück vergeblich in England suchte, kann es durchaus sein, dass er sich nochmals im Ausland beweisen möchte. Dabei wäre ein Wechsel zurück nach England oder in die spanische La Liga der wohl logischste Schritt. Während bei einem konkreten Wechselwunsch Gnabrys sicher auch englische Topteams wie der FC Liverpool Interesse anmelden würden, hätte der Wechsel nach Madrid für den deutschen Nationalspieler einen großen Vorteil. Mit David Alaba wäre er bei den königlichen wieder mit seinem kongenialen Partner aus der Triple-Saison der Bayern vereint.

Zwar sollten bei den Bayernanhängern bei solchen Meldungen alle Alarmglocken schallen, doch ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass es Gnabry wirklich ins Ausland zieht. Bei den Bayern ist er zuhause, wird sicher reich entlohnt und gilt bei Sportwettenexperten wie bwin immer als Favorit auf den Sieg. Zudem hat er seinen Startplatz bei dem Team aus München sicher. Vieles wird wohl vom Abschneiden in der Champions League und dem Gehalt, welches die Bayern Ganbry im Falle einer Verlängerung bieten, abhängen.

Inwieweit das Interesse der Madrilenen ein echtes ist, ist zudem fraglich. Ähnlich wie beim Konkurrenten FC Barcelona, hat auch in Madrid ein Umdenken stattgefunden. Beide Topteams aus Spanien haben einen Sparkurs eingeschlagen und die letzten Transferperioden davon abgesehen, hohe Ablösesummen zu zahlen. Eine Verpflichtung Gnabrys würde bei einem kolportierten Marktwert von etwa 60 Millionen Euro eine Abkehr von dieser Strategie bedeuten. Wahrscheinlicher ist wohl, dass Madrid bei Ganbry den gleichen Weg wie bei seinem Ex-Kollegen Alaba gehen möchte. Dieser verließ im Sommer ablösefrei den deutschen Rekordmeister, nachdem die Verhandlungen über eine Verlängerung gescheitert waren. Eine ablösefreie Verpflichtung eines weiteren Bayern-Stars wäre ein absoluter Coup für Real Madrid, den die Münchner sicher unter allen Umständen vermeiden möchten.

Ein Interesse an Gnabry seitens Real Madrids ist durchaus realistisch, allerdings werden noch viele Spieltage ins Land gehen, bis ein Wechsel des Bayern-Stars erfolgen könnte. Der FCB wird alles tun, um ihn zu halten und ihn, wenn nötig, wohl frühestens im Winter 2022/23 gegen eine hohe Ablösesumme ziehen lassen.


Wüstenrot: Staatliche Förderung für 2021 voll ausschöpfen

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Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage, Riester-Förderung: Millionen Haushalte, die einen Bausparvertrag besitzen, haben Anspruch auf staatliche Zuschüsse und Förderung. Aber bei Weitem nicht alle Berechtigten nutzen diese auch aus. Wer in diesem Jahr noch sicherstellen möchte, dass ihr oder ihm kein Geld vom Staat entgeht, sollte daher Folgendes beachten:

Wohnungsbauprämie: Um in den Genuss der höchstmöglichen Förderung zu gelangen, gilt es, Einzahlungen auf den Bausparvertrag vor dem Jahresende zu überprüfen und gegebenenfalls eigene Sparleistungen zu erhöhen. Oder alternativ einen Bausparvertrag ganz neu abschließen. Besonders interessant ist dies im Übrigen für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr, die in diesem Alter erstmals einen Anspruch auf die sogenannte Wohnungsbauprämie haben, oder für Senioren, deren Einkommen nicht mehr so hoch ist wie zur Zeit des Berufslebens.

Bei der Wohnungsbauprämie (WoP) werden eigene Sparleistungen auf einen Bausparvertrag bis zu einem Höchstbetrag von 700 Euro pro Jahr für Singles und bis zu 1.400 Euro für Verheiratete beziehungsweise eingetragene Lebenspartner mit zehn Prozent staatlicher Prämie gefördert. Jahr für Jahr können sich Alleinstehende somit maximal 70 Euro an Prämie sichern, Paare erhalten bis zu 140 Euro. Im Lauf der Zeit kommt so ein hübsches Sümmchen zusammen.

Die Prämie erhält, wer das Guthaben später für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet. Ausnahme: Alle, die bei Vertragsabschluss jünger als 25 sind, dürfen nach sieben Jahren frei darüber verfügen. Die Einkommensgrenze, bis zu der die WoP ausgezahlt wird, liegt bei Alleinstehenden bei einem zu versteuernden Einkommen von 35.000 Euro beziehungsweise 70.000 Euro für Paare. Die Beträge sind damit seit diesem Jahr deutlich höher.

Arbeitnehmersparzulage: Viele Arbeitgeber zahlen ihren Angestellten zusätzlich zum Gehalt vermögenswirksame Leistungen, zum Beispiel auf einen Bausparvertrag. Je nach Branche sind das bis zu 40 Euro pro Monat. Der Staat belohnt diese Anlage zusätzlich mit der Arbeitnehmersparzulage. Bei bis zu 470 Euro Sparleistung bekommen alleinstehende Sparerinnen und Sparer so 43 Euro extra im Jahr. Auch für die Arbeitnehmersparzulage gelten Einkommensgrenzen: Ein Paar erhält die Prämie bis zu einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von 35.800 Euro, Singles bei maximal 17.900 Euro.

Riester-Bausparen: Wer ein Haus oder eine selbst genutzte Wohnung im Rahmen der Riester-Förderung finanzieren will, profitiert vom Riester-Bausparen. Seit dem Beitragsjahr 2018 erhält jede und jeder förderberechtigte Erwachsene 175 Euro Grundzulage vom Staat. Zusätzlich gibt es für jedes Kind 185 Euro und für ab 2008 Geborene sogar jeweils 300 Euro Kinderzulage oben drauf. Diese Zulagen fließen, sofern vier Prozent des  sozialversicherungspflichtigen Brutto-Einkommens des Vorjahres in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, maximal jedoch 2.100 Euro inklusive Zulagen. Bei Paaren ergeben sich 4.200 Euro pro Jahr. Diese Zulagen werden ohne Einkommensgrenzen gewährt.

Die Förderung gibt es sowohl für die Bildung von Eigenkapital als auch für Tilgungsbeiträge beim Darlehen. Mit Zulagen und zusätzlichen Steuervorteilen können insgesamt über die Laufzeit mehrere zehntausend Euro Förderung zusammenkommen.


48-Stunden-Impfmarathon auf der Landesmesse

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Kreis Esslingen.| Der Landkreis Esslingen, der Malteser Hilfsdienst und die Messe Stuttgart veranstalten kommendes Wochenende einen Drive-In Impfmarathon. Unter dem Motto „Wir impfen THE LÄND“ können im Drive-In-Verfahren binnen 48 Stunden bis zu 20.000 Impfungen gesetzt werden.

Am kommenden Wochenende, 17. bis 19. Dezember, startet auf der Landesmesse Stuttgart die wohl bisher größte Impfaktion im Rahmen der Impfkampagne #dranbleibenbw. Das große Impfevent wird vom Landkreis Esslingen und von den Maltesern Neckar-Alb in Kooperation mit der Messe Stuttgart gestemmt – mit Unterstützung des DRK, der Johanniter-Unfallhilfe, den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Esslingen, dem Technischen Hilfswerk und Mitarbeitern der Landesmesse. Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer sind im Schichtbetrieb vor Ort.

Von Freitagabend, 18 Uhr bis Sonntagabend, 18 Uhr soll rund um die Uhr 48 Stunden lang geimpft werden, um möglichst viele Menschen vor dem Coronavirus und einem schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung zu schützen. 24 Impfstraßen sollen dabei in einer der Messehallen entstehen, wobei nach dem Drive-In-Prinzip geimpft wird: Alle Impfwilligen können dabei in ihren Fahrzeugen sitzen bleiben. In einer weiteren Messehalle bleiben die Geimpften dann – ebenfalls in ihren Fahrzeugen – eine kurze Zeit zur Nachbeobachtung vor Ort. Damit die Wartezeit nicht zu langweilig wird, ist dort auch ein Rahmenprogramm vorgesehen.

„Angesichts der derzeit stark steigenden Infektionszahlen ist es mehr denn je eine Bürgerpflicht, sich impfen zu lassen“, sagt Landrat Heinz Eininger. „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern übernimmt auch Verantwortung für andere. Mit dem Impfmarathon bieten wir nun eine weitere Möglichkeit, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Ich wünsche mir, dass das Angebot gut angenommen wird und danke bereits heute allen Beteiligten und insbesondere den ehrenamtlichen Helfern.“

„Mit dem Impfmarathon auf der Landesmesse geben wir für viele Menschen eine ganz unkomplizierte Möglichkeit, sich genau dann gegen das Coronavirus impfen zu lassen, wenn es für sie geschickt ist – mit Impfterminen rund um die Uhr“, sagt Marc Lippe, Bezirksgeschäftsführer der Malteser Neckar-Alb. Für die Malteser ist die Bekämpfung der Corona-Pandemie im Rahmen des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes eine Kernaufgabe, der sich die Malteser im Haupt- und Ehrenamt mit vielen Aktionen stellen.

In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Impfquotenmonitorings des Robert-Koch-Institutes inzwischen 67,4 Prozent der Menschen im impffähigen Alter vollständig geimpft. Allerdings haben noch nicht einmal 20 Prozent eine Auffrischungsimpfung erhalten. Wie gut die meisten Baden-Württemberger also vor der neuen Omikron-Variante geschützt sind, ist in vielen Fällen fraglich. Deshalb sollte mit der Impfkampagne im Land nicht nur die Impfquote erhöht werden, sondern durch viele Booster-Impfungen auch der Schutz vor der neuen Virusvariante.

Für die Teilnahme am Impfmarathon ist eine vorherige Terminbuchung notwendig. 15.000 Impftermine sind ab sofort auf den Internetseiten www.landkreis-esslingen.de und www.malteser-neckar-alb.de/impfen freigeschaltet. In einer Bestätigungs-E-Mail erhalten die Impfwilligen anschließend alle weiteren Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung auf der Landesmesse. Weitere 5 000 Impfungen stehen für Kurzentschlossene auch ohne Termin zur Verfügung.

Für diese Aktion werden noch Ärzte und Medizinisches Fachpersonal gesucht. Wer die Aktion unterstützen möchte, darf sich über ein Formular auf www.malteser-neckar-alb.de/impfen melden.


Wasserball-Bundesliga: Duell der Verfolger

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Dieses Spiel verspricht Spannung pur. Der Dritte der Bundesliga-Tabelle, der SV Ludwigsburg, gegen den Vierten, den ASC Duisburg. Das Duell der Verfolger von Waspo Hannover und Spandau wird am Samstag um 16 Uhr in Duisburg angepfiffen.

„Unser Ziel ist auf jeden Fall: am Wochenende gegen Duisburg gewinnen“, sagt der SVL-Neuzugang Tobias Bauer. Die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer sind momentan Dritter in der Tabelle, die Duisburger belegen Platz vier. Das Duell der Waspo Hannover/Spandau-Verfolger verspricht Spannung pur.

Bauer sagt, sein Team wolle sich für die Niederlage gegen Duisburg im DSV-Pokal-Turnier revanchieren. „Aber wir wissen auch, dass es unheimlich schwierig wird, in Duisburg zu gewinnen“, auch wegen der Fans der Heimmannschaft. „Wir werden trotzdem alles daran setzen zu gewinnen.“ Der SVL wolle mit Rückenwind auch in die kommenden Spiele gehen.

Bislang hat Ludwigsburg alle Spiele gewonnen, außer das gegen den Rekordmeister Spandau. Die Partie gegen Waspo Hannover steht noch vor der Weihnachtspause aus. Der SVL-Spieler Nino Blazevic sagt, „auf dieses Spiel gegen Duisburg warten wir schon lange, es ist das Spiel, auf das wir uns vorbereiten, das Spiel um Platz drei. Wir kennen die Duisburger Spieler, ihre Taktik, haben schon ein paarmal gegen sie gespielt.“ Ja, der ASCD sei beim bis dato letzten Spiel im Pokal besser gewesen, „aber ich hoffe, dass wir an unsere guten Spiele im Inselbad anknüpfen können.“

Bereits unmittelbar nach dem Derby am vergangenen Samstag im Inselbad Stuttgart gegen den SSV Esslingen, das der SVL mit 17:11 gewonnen hat, waren viele Spieler in Gedanken bei dem Match gegen Duisburg. Eric Fernandez Rivas sagte: Nun denke jeder beim SVL an dieses Spiel. „Meine Prognose? Wir gewinnen.“ Der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch erklärte, „so ein Spiel wird auch zwischen den Ohren entscheiden“, sprich: auch der Kopf müsse vorbereitet sein.

Der SVL-Teammager Adrijan Jakovcev dämpft die Euphorie mancher Spieler ein klein bisschen und sagt, Ziel müsse zunächst sein, eine Mannschaft zusammenzustellen, die nach Duisburg fahren kann. „Wir haben nämlich einige Probleme mit Verletzungen.“ Der ASCD sei in der Favoritenrolle, denn „wir wissen, wo wir herkommen“ – der SVL hat noch vor nicht allzu langer Zeit der Zweiten Liga gespielt, während Duisburg regelmäßig um die Medaillen in der Bundesliga spielte. Aber klar sei auch: „Jeder, der eine Ludwigsburger Wasserball-Kappe auf dem Kopf hat, wird bis zur letzten Minute für ein gutes Ergebnis kämpfen.“

Der ASC Duisburg formuliert auf seiner Internetseite das Ziel des Traditionsclubs so: alle „schweren Heimspiele“ vor Weihnachten gewinnen zu wollen, also auch die Partie gegen Ludwigsburg. Vorigen Samstag hat der ASCD die Potsdamer deutlich mit 16:7 geschlagen. Auf der Facebook-Seite des ASCD heißt es: „Gegen Ludwigsburg geht es um Platz drei in der Liga.“ Viele Wasserballfans im Land blicken am Samstag gespannt nach Duisburg.

Der Spandauer Spieler Mateo Cuk hatte im Interview nach dem Sieg der Berliner gegen den SVL vor zwei Wochen bereits erklärt: Ludwigsburg werde jedes Jahr besser, er erwarte, dass sich der SVL und ASC Duisburg einen harten Kampf liefern werden. Man kann also sagen: es ist angerichtet. Das Duell beginnt um 16 Uhr im Schwimmstadion in Duisburg.

Ob das Spiel im Livestream übertragen wird, ist noch nicht bekannt. Der DSV-Live-Ticker wird voraussichtlich aber im Einsatz sein.


Nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte im Kreis Esslingen

Seit Dienstag, 7. Dezember, gilt im Landkreis Esslingen wieder eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen.

Kreis Esslingen.| Im Landkreis Esslingen ist die Inzidenz von 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erneut überschritten, deswegen gelten hier seit Dienstag, 7. Dezember Einschränkungen: Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 21 bis 5 Uhr. Ausnahmen gelten zum Beispiel bei der Berufsausübung.

Das Gesundheitsamt traf am Montag, 6. Dezember die förmliche Feststellung, dass der Landkreis Esslingen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner überschritten hatte. Die Feststellung wurde auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht: www.landkreis-esslingen.de, Amtliche Bekanntmachungen.

Diese Feststellung tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 500 liegt. Die Regelungen der Alarmstufe II gelten unbenommen davon weiter, diese Alarmstufe II orientiert sich an der Hospitalisierungsinzidenz und an der Auslastung der Intensivbetten landesweit.

Seit Inkrafttreten der neuen Coronaverordnung am 4. Dezember gilt in der in Baden-Württemberg bestehenden Alarmstufe II im Handel, der nicht zur Grundversorgung zählt, und bei öffentlichen Veranstaltungen eine 2G+-Regel mit dem Nachweis, geimpft oder genesen zu sein sowie dem Nachweis eines negativen Schnell- oder PCR-Tests.

Bei der 2G+-Regelung sind Personen von der Testpflicht befreit, die bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erhalten haben sowie geimpfte und genesene Personen, deren Impfung oder Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt.


TRUMPF baut neues Bildungszentrum

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  • Am Stammsitz des Hochtechnologieunternehmens TRUMPF entsteht ein modernes, dreistöckiges Bildungszentrum mit eigener Smart Factory
  • 120 neue Ausbildungsplätze in den nächsten drei Jahren
  • Personalgeschäftsführer Maassen: „Klares Bekenntnis zum Bildungsstandort Baden-Württemberg und zu unserer sozialen Verantwortung.“

Ditzingen.| Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF investiert in die Ausbildung- und Weiterbildung und baut am Firmensitz in Ditzingen ein neues Bildungszentrum. Das dreistöckige Gebäude entsteht auf den Flächen des alten Schulungszentrums und wird Platz für die steigende Anzahl an Auszubildenden und dual Studierenden bieten. „Gute Ausbildungsangebote sind ausschlaggebend, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Das neue Bildungszentrum wird eine der modernsten Lehr- und Lernumgebungen in der Region sein. Wir bekennen uns damit einmal mehr zu unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen und zum Industrie- und Bildungsstandort Baden-Württemberg“, sagt Oliver Maassen, Personalgeschäftsführer von TRUMPF. Das neue Aus- und Weiterbildungszentrum wird eine große Veranstaltungsfläche für bis zu 400 Personen und eine digital vernetzte Produktion beherbergen. Es wird zudem mit Seminarräumen, Werkstätten sowie Kreativ- und Kollaborationsbereichen ausgestattet sein. Insgesamt investiert TRUMPF rund 14,5 Millionen Euro. Im Frühjahr 2023 soll die neue Lernfabrik den Betrieb aufnehmen.

Ausbildungszahlen sollen von 180 auf über 300 wachsen
TRUMPF stellt sich mit dem neuen Bildungszentrum weiter auf die Anforderungen der Generation Z ein, für die ein modernes Arbeitsumfeld auschlaggebend bei der Wahl des Arbeitgebers ist. „Eine ausgewogene Work-Life-Balance, kreatives Arbeiten, eine nachhaltige Firmenphilosophie und eine gute Digital-Ausstattung werden heutzutage von Unternehmen erwartet. TRUMPF hat sich auf diesen Kulturwandel von Anfang an eingestellt und ist den Weg ganz bewusst mitgegangen. Das neue Bildungszentrum erfüllt gezielt die Anforderungen junger Nachwuchskräfte und untermauert unseren Anspruch als herausragender Arbeitgeber“, sagt Marco Klein, Leiter Aus- und Weiterbildung bei TRUMPF. Insgesamt bildet TRUMPF in 17 Berufen aus und setzt verstärkt auf Ausbildungs- und Studiengänge im digitalen und im IT-Bereich, zum Beispiel in Cybersicherheit. „Im neuen Bildungszentrum sollen die Auszubildenden und dual Studierenden den Umgang mit Schlüsseltechnologien in einer eigenen kleinen Smart Factory erlernen. Sie können dort vom ersten Lehrjahr mit digital vernetzten Maschinen, Lasern und 3D-Druckern arbeiten“, sagt Klein. Dieses Jahr haben rund 70 Auszubildende und duale Studenten bei TRUMPF in Ditzingen begonnen; bereits im nächsten Jahr sollen es 116 sein. Ziel ist, die Ausbildungszahlen in den nächsten drei Jahren von 180 auf über 300 zu erhöhen.

Nachhaltige und repräsentative Industriearchitektur
Das neue TRUMPF Education Center hat das Berliner Architektenbüro Barkow Leibinger entworfen. Das Gebäude wird höchste Ansprüche an repräsentative, funktionale und nachhaltige Architektur erfüllen. So erfolgt die Energieversorgung zu großen Teilen über eine Photovoltaik-Anlage und durch die Nutzung von Umweltwärme. Außerdem setzen die Planer durch ökologische Holzbauweise auf nachwachsenden Rohstoff. Glasfassaden sorgen für viel Tageslicht und einen großzügigen Blick ins Freie. Herzstück des sechseckigen Baus wird eine große Veranstaltungsfläche mit einer Freitreppe sein.

Nachwuchskräfte planten mit
Bei der Planung des neuen Bildungszentrums haben Auszubildende und dual Studierende von TRUMPF mitgewirkt. „Es war für uns etwas ganz Besonderes, unsere eigenen Vorstellungen von einem modernen Ausbildungsplatz einbringen zu können. Dass unser Konzept jetzt tatsächlich umgesetzt wird, freut mich natürlich umso mehr“, sagt Philip Schinzel, ehemaliger Student des Maschinenbaus. Gemeinsam mit vier Kommilitonen hat er ein Konzept für Besprechungsräume ausgearbeitet, das Kollaboration und Kreativität im Arbeitsalltag erleichtern soll.


WürttVers: Horgby neues Vorstandsmitglied

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Die Württembergische Versicherung AG (WürttVers), das Sachversicherungsunternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), baut ihre Position im Wettbewerb weiter aus. Nach zum Teil sehr deutlichen Zuwächsen im Neugeschäft und Zugewinnen an Marktanteilen schafft das Unternehmen jetzt ein neues Vorstandsressort, in dem Privatkunden- und Kfz-Geschäft sowie Kundenservices gebündelt sind. Die Verantwortung für das neue Ressort übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2022 Dr. Per-Johan Horgby (54). Jens Lison (56) wird weiter das ebenfalls deutlich wachsende Firmenkundengeschäft sowie die Schaden-Sparte verantworten. Ziel der Neuordnung ist ein fortgesetztes und nachhaltiges Wachstum der WürttVers.

Dr. Per-Johan Horgby war zuletzt Vorstand bei der VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover, und dort unter anderem für das Kfz-Geschäft verantwortlich. Zuvor war er unter anderem für die Allianz Private Krankenversicherungs-AG in leitender Funktion tätig. Der Aufsichtsrat der WürttVers wünscht den beiden Beteiligten im Führungsteam der WürttVers-Vorstandsvorsitzenden Zeliha Hanning alles Gute und viel Erfolg.


Fördermitgliedschaft bei den aktiven Stuttgartern

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Stuttgart (mueb).| Durch Beschluss bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der aktiven Stuttgarter haben Unternehmen in Stuttgart nun die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden. Damit öffnet sich die Gemeinschaft der Stuttgarter Handels- und Gewerbevereine für alle Unternehmen in Stuttgart. Bisher war eine Mitgliedschaft bei den aktiven Stuttgartern nur Handels- und Gewerbevereinen mit ihren Mitgliedern vorbehalten, die als Ganzes den aktiven Stuttgartern beigetreten waren.

Mit der Fördermitgliedschaft können nun Unternehmen unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem HGV direkt den aktiven Stuttgartern beitreten. Damit haben sie die Möglichkeit, an den Angeboten für die Mitglieder zu partizipieren. Bisher waren die vielfältigen Vorteile nur den Mitgliedern der angeschlossenen HGVs zugänglich.

„Wir freuen uns, dass die mit der Fördermitgliedschaft unser interessantes Angebot für Unternehmen endlich allen zugänglich gemacht werden kann“, erklärt Angelika Grupp, Vorstand der aktiven Stuttgarter. „Je mehr Mitglieder wir haben, desto interessanter sind wir natürlich auch für weitere Kooperationspartner, und auch gegenüber der Politik haben wir mit unseren Wünschen und Anliegen mehr Gewicht“, begründet sie den Schritt bei der letzten Mitgliederversammlung.

Fördermitglieder bei den aktiven Stuttgartern haben genauso wie die Mitglieder Zugang zu allen Vorteilsprogrammen, wie der Einkaufsgemeinschaft KMU Zentrale, dem SSB-Firmenticket für sich und Mitarbeiter (auch als Einzel- oder Kleinunternehmen), Netzwerken mit vielen anderen Mitgliedern, Zugriff auf einen Expertenpool, günstige Konditionen bei der GEMA, Vorteilsangebot bei den Stadtwerken etc.

Einzig die Teilnahme bzw. das Stimmrecht bei den jährlichen Mitgliedsversammlung bleibt den ordentlichen Mitgliedern vorbehalten. Die Fördermitgliedschaft kann jederzeit beantragt werden, das entsprechende Beitragsformular kann auf der Website https://www.aktive-stuttgarter.de/corona-hotline-schliesst-am-12-06-2020-2-2-2-2/ heruntergeladen werden.

Natürlich stehen Interessenten auch die Vorstände für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Die aktive Stuttgarter e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder in den Stadtbezirken miteinander zu ver­netzen und durch die Bündelung der vielen kleinen Gewerbe eine ihnen entsprechende Größe zu repräsentieren. Durch die Menge ihrer Mitglieder über die verschiedenen Stadtteile hinweg sprechen sie auch gegenüber der Politik und Stadtverwaltung mit einer gemeinsamen, hörbaren Stimme. Als ihre Aufgabe sehen sie die Unterstützung und Entlastung der Vorstände der Gewerbevereine bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.