Wechsel im Gemeinderat

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Susanne Kletzin scheidet aus, Michael Jantzer rückt nach

Stuttgart.| Stadträtin Susanne Kletzin ist mit Ablauf des 19. Januar aus dem Stuttgarter Gemeinderat ausgeschieden. Der Gemeinderat stellte in seiner Sitzung am 20. Januar fest, dass ein wichtiger Grund für das Ausscheiden vorliegt. Kletzin begründete ihren Antrag auf Ausscheiden gemäß der Gemeindeordnung mit der Tatsache, dass sie mehr als 62 Jahre alt ist und ihren Wohnort familiär bedingt nach Berlin verlegt. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper verabschiedete die SPD- Stadträtin in der Sitzung des Gemeinderats am 20. Januar mit einem Weinpräsent aus dem städtischen Weingut. Für Kletzin rückt Dr. Michael Jantzer in den Gemeinderat nach.

Die 1958 geborene Fränkin Susanne Kletzin war 2014 erstmals für die SPD in den Gemeinderat gewählt worden und seit 2015 Mitglied des Fraktionsvorstands. Sie war Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik, im Ausschuss für Kultur und Medien sowie unter anderem im Städtebauausschuss und im Aufsichtsrat der Internationalen Bauausstellung IBA 2027. An der TU Berlin hatte Kletzin Architektur studiert. Nach Stationen in Architekturbüros in Köln, Berlin und Stuttgart von 1982 bis 1994 war sie Lehrerin und Abteilungsleiterin an der Steinbeis-Schule, Berufliche Schule für Bautechnik, Medien und Umwelt. Als Betreuungsstadträtin kümmerte sich Susanne Kletzin um die Belange der Menschen in ihrem Wohnbezirk Feuerbach sowie in Stuttgart-Nord und Mühlhausen.

Die nächste Ersatzperson wäre laut dem Ergebnis der Kommunalwahl 2019 Katrin Steinhülb-Joos gewesen, die im März vergangenen Jahres in den Landtag gewählt wurde. Der Gemeinderat gab jedoch ihrem Antrag auf Nichtnachrücken aus wichtigem Grund statt. Stattdessen beschloss die Vollversammlung, dass Dr. Michael Jantzer gemäß der Gemeindeordnung Baden-Württemberg für Susanne Kletzin in den Stuttgarter Gemeinderat nachrückt. In seiner Sitzung stellte der Gemeinderat förmlich fest, dass keine Hinderungsgründe für seinen Eintritt vorliegen. Jantzer hatte bei der Kommunalwahl 2019 Platz 9 mit 38.759 Stimmen auf der Liste der SPD belegt. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper verpflichtete den neuen Stadtrat in der Sitzung des Gemeinderats.

Dr. Michael Jantzer ist bisher schon für die SPD Mitglied des Bezirksbeirats in Obertürkheim und Uhlbach. Er ist zudem Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Stuttgart, Mitglied im Kreisvorstand der Stuttgarter SPD, Sprecher AK Energiewende im BUND Stuttgart und Vorstandsmitglied im Infoladen Rosenstein auf der Prag.

Dr. Jantzer hat ein Diplomstudium der Technischen Kybernetik in Stuttgart und ein Masterstudium Engineering Science and Mechanics in Atlanta (USA) absolviert. Seit 2018 arbeitet er als freier Berater, systemischer Coach und Autor. Davor war er von 1990 bis 2018 Entwicklungsingenieur und Führungskraft in der Robert Bosch GmbH, von 2011 an als Leitender Direktor „Koordination Technik und Entwicklungsmethodik“ unter anderem für die Gestaltung des Bosch Innovation Frameworks sowie die Weiterbildung von Führungskräften und Experten in der Entwicklung zuständig.

Der fußballgeisterte Stadtrat ist 63 Jahre alt, verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und zwei Enkel.


Wasserball-Bundesliga: SVL will Punkte in Hannover holen

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Ludwigsburg/Hannover.| Wird gespielt? Oder wird auch das kommende Spiel wegen Corona abgesagt? Diese Fragen beschäftigen die Vereine in der Wasserball-Bundesliga seit Jahresbeginn wieder häufiger.

Das Spiel des SVL gegen Potsdam Mitte Januar war kurzfristig gestrichen worden, wegen Infektionen bei mehreren Spielern des Gegners. Stand heute soll das Spiel am kommenden Sonntag in Hannover gegen die White Sharks Hannover ausgetragen werden. Ludwigsburg will zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

„Wir wollen auf jeden Fall nach Hannover reisen und auch spielen“, sagt der SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev. Stand heute wird gespielt, aber wer weiß, was Corona bringt. Das SVL-Spiel gegen Potsdam Mitte Januar war kurzfristig abgesagt worden, wegen mehrerer Coronainfektionen beim Gegner.

Das Team Ludwigsburg reiste deshalb spontan zu einem Trainingsspiel nach Straßburg. Jakovcev sagt: „Die Junges sind fit und bereit, es ist nicht kompliziert: wir wollen zwei Punkte nach Hause bringen.“ Die White Sharks stehen mit null Punkte auf dem letzten Platz in der Bundesliga Gruppe A, der SVL steht auf Platz vier, hinter den Wasserfreunden Spandau 04, Waspo Hannover und dem ASC Duisburg.

Die Liga beobachte die Situation wegen der Corona-Infektionen genau, so Jakovcev. In den vergangenen Tagen wurde auch über ein Pausieren des Spielbetriebs diskutiert. Manche Spieler und Betreuer wären gar nicht unglücklich über ein vorübergehendes Aus. Dann könnte im Frühjahr und im Sommer in den Freibädern gespielt werden, dann sollten die Corona-Zahlen wieder mehr Kontakte erlauben.

Und im Freien ist ja mit Blick auf die Pandemie ohnehin alles unkomplizierter. Doch laut DSV geht der Ligabetrieb erstmal weiter. „Die Zeiten sind eben so“, sagt der Teammanager, „jedes Wochenende müssen wir uns Gedanken machen, ob gespielt wird oder nicht. Da müssen wir durch, werden nicht aufgeben, sind bereit und gesund – was am wichtigsten ist“.

Der SVL-Kapitän Ivan Pisk sagt, „wir reisen als Favorit nach Hannover zum Match gegen die White Sharks, allerdings mit großer Unsicherheit aufgrund der aktuellen Situation wegen der Pandemie“. Wenn gespielt wird, werde der SVL in jedem Fall mit einer möglichst starken Aufstellung an den Start gehen. „Wir setzen auf Sieg, um unseren Kampf um den dritten Platz in der Liga weiter zu verfolgen.“

Das Spiel am Sonntag beginnt um 15 Uhr, Livestream? DSV-Online-Ticker


Polizeieinsatz wegen Versammlungen am Samstag

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Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei bereitet sich intensiv auf das Demonstrationsgeschehen am Samstag (22.01.2022) vor und wird mit einer erhöhten Präsenz unterwegs sein. Anlass sind angemeldete Versammlungen, die in der Stuttgarter Innenstadt und am Cannstatter Wasen stattfinden sollen. Dabei stehen insbesondere das Geschehen rund um einen angemeldeten Aufzug von Kritikern der Pandemiemaßnahmen im Stuttgarter Osten sowie eine Versammlungslage am Schillerplatz im Fokus.

Das Polizeipräsidium Einsatz unterstützt die Stuttgarter Polizei unter anderem mit Polizeireitern und weiteren Spezialisten. Im Bedarfsfall werden auch Polizeihubschrauber und Drohnen zur Aufklärung und Videobeobachtung eingesetzt.

Durch die Versammlungen und den begleitenden Polizeieinsatz muss mit Verkehrsbehinderungen sowie zeitweise gesperrten Straßen in der Innenstadt, Bad Cannstatt und Stuttgart-Ost gerechnet werden.

Im Bereich des City-Rings sind wie bislang schon alle nicht angemeldeten und nicht behördlich bestätigten Versammlungen und Ersatzversammlungen mit generellen Aufrufen zu sogenannten “Spaziergängen” oder ähnlichen Veranstaltungen, die sich gegen die Regelungen der Corona-Verordnung richten, untersagt.


Wüstenrot unterstützt SOS-Kinderdorfzentrum mit 112.500 Euro

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Wüstenrot unterstützte das 2020 fertiggestellte neue SOS-Kinderdorfzentrum Dortmund mit einer Fördersumme in Höhe von 112.500 Euro. Der Betrag ist das Ergebnis einer Charity-Aktion im Vertrieb der ältesten deutschen Bausparkasse, bei dem die Zentrale von Wüstenrot, der Außendienst sowie Kundinnen und Kunden für die gute Sache zusammenwirkten.

Bei jedem Abschluss eines Wohnsparvertrags konnten Kundinnen und Kunden im Zeitraum von Oktober 2019 bis Dezember 2021 einen individuell wählbaren Betrag an SOS-Kinderdorf zugunsten der Einrichtung in Dortmund spenden. Alternativ dazu konnte dieser Betrag auch von den Beraterinnen und Beratern der Bausparkasse aufgebracht werden. Das Unternehmen Wüstenrot legte zentral für jede getätigte Spende ab 20 Euro nochmals weitere 20 Euro oben drauf.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse: „Sich als Kind oder Jugendlicher auszuprobieren, im Garten toben oder sich angstfrei fallen zu lassen: In der aktuellen Corona-Situation ist das insgesamt nur schwer möglich. Gerade auch für die Kinder aus einem SOS-Kinderdorf ist es in den letzten Jahren somit alles andere als leicht. Umso mehr lag es uns am Herzen, diese gerade jetzt in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Über die beträchtliche Gesamtsumme, die hier im Teamwork zustande gekommen ist, freue ich mich sehr. Denn zusätzlich zu unserem Betrag in Höhe von 112.500 Euro haben Kundinnen und Kunden sowie unser Außendienst noch erhebliche zusätzliche Beträge spenden können.“

Was schon erreicht wurde

Der Betrag, den Wüstenrot bei einer – durch die Pandemie bedingt – rein virtuellen Scheckübergabe jetzt an SOS-Kinderdorf überreichen konnte, wurde während des Aktionszeitraums bereits in Teilbeträgen ausbezahlt. Die Bauarbeiten im Dachstuhl des SOS-Kinderdorfzentrums Dortmund konnten somit bereits komplett abgeschlossen werden, ebenso wie die Einrichtung der Räumlichkeiten.

Der Dachboden ist in verschiedene Zonen eingeteilt, die es den Kindern ermöglichen, kindgerecht zu agieren und selbst zu entscheiden, was sie gerade tun möchten. Ein Spiel- und Ruhe-Bereich lädt dazu ein, Spielwelten zu kreieren und Geschichten zu lauschen. Als gemütlicher Rückzugsraum dient die „hölzerne Ritterburg“ in einer zweiten Ebene des Spitzgiebels. Durch die Abgeschlossenheit dieses mit Kissen und Decken ausgestatteten Bereichs sollen die Kinder sich entspannen und angstfrei fallen lassen können. Ein Raum für Begegnungen wurde für die Kinder aus dem stationären Bereich durch ein „Elternkontakt-Appartement“ geschaffen. Hier können Eltern und Kinder bei Besuchszeiten ungezwungen und spielerisch in Kontakt treten und die gemeinsame Zeit in Ruhe nutzen.


Wüstenrot Immobilien mit Umsatzrekord

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Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) verzeichnet im Jahr 2021 bei der Vermittlung von Wohnimmobilien neue Rekordzahlen. Der Vermittlungsumsatz stieg von 663 Millionen Euro auf 703 Millionen Euro. Die Provisionserlöse legten von 31,3 Millionen Euro auf 35,3 Millionen Euro zu. Die Wüstenrot Immobilien ist Teil des Geschäftsfelds Wohnen der W&W-Gruppe und beschäftigt bundesweit rund 220 Maklerinnen und Makler.

Der Immobilienmarkt 2021 war bei Wohneigentum aus Maklersicht von Angebotsknappheit, steigenden Preisen und hartem Wettbewerbsdruck geprägt. „Wir sind stolz, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie sehr gute Umsatzwerte erzielen konnten“, sagt Jochen Dörner, Sprecher der Geschäftsführung der WI.

Besonders gefragt waren wie in den Vorjahren Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Anteil von 51 Prozent am Vermittlungsumsatz von 703 Millionen Euro, gefolgt von Eigentumswohnungen mit 24 Prozent Anteil. Von 19,3 Millionen Gebäuden in Deutschland entfallen 16 Millionen auf Ein- und Zweifamilienhäuser, die am häufigsten in den Speckgürteln der Ballungsgebiete und im Umfeld von mittelgroßen Städten und Kleinstädten zu finden sind.

Bei der Vermittlung von Finanzprodukten wie Baufinanzierungen und Bausparverträgen konnte mit 241 Millionen Euro das Vorjahresergebnis von 196 Millionen Euro deutlich übertroffen werden, gut zwei Drittel davon entfielen auf Baufinanzierungen.

Erstmals seit Inkrafttreten der neuen Provisionsregeln Ende 2020 mussten 2021 die Käufer- und Verkäuferprovisionen hälftig geteilt werden. „Der Anteil der Käuferprovisionen an den Gesamtprovisionen betrug bei den Maklerinnen und Maklern der WI im Jahr 2021 knapp unter 50 Prozent. Käuferinnen und Käufer wurden im Vergleich zum Vorjahr bei uns dadurch um 4 Millionen Euro trotz gestiegener Preise entlastet“, sagt Dörner.

Für 2022 erwartet die WI höhere Immobilienumsätze auch durch weiterhin steigende Preise. Hauptgründe sind die niedrigen Finanzierungszinsen, die Selbstnutzern ins Wohneigentum verhelfen, und bei Kapitalanlegern Negativzinsen, die zur Kapitalumlenkung in Wohnungsvermietungen führen.

Nach Meinung der WI müssen einige Entwicklungen mit Einflüssen auf die ganzjährige Marktentwicklung aber sorgfältig beobachtet werden. Das betrifft die Zinsentwicklung und die Inflation. Insbesondere die stark steigenden Energiekosten treiben die Wohnkosten. Zudem ziehen die verschärften rechtlichen Anforderungen an den Klimaschutz im Gebäudebereich einen hohen Beratungs- und Investitionsbedarf nach sich. 80 Prozent der Gebäude wurden vor der dritten Wärmschutzverordnung 1995 gebaut. Zwei Drittel davon müssen bereits energetisch ertüchtigt werden. Das hat bei Kaufverhandlungen und Finanzierungsgesprächen wachsende Bedeutung.


Marco Kehl-Gómez wechselt an den Freiberger Wasen

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Der SGV Freiberg Fußball vermeldet einen neuen Top-Transfer

Freiberg a. N.| Mit Marco Kehl-Gómez wechselt ein erfahrener Mittelfeldspieler an den Freiberger Wasen. Der 29-jährige, 1,81m große zentrale Mittelfeldspieler mit schweizer und spanischen Wurzeln unterschreibt beim SGV einen langfristigen Vertrag und kommt vom Drittligisten Türkgücü München nach Freiberg. „KG“, wie er genannt wird, bringt reichlich Erfahrung mit nach Freiberg. Mit 47 Spielen in Liga 3 und 197 Spielen in der Regionalliga, sowie 8 Spielen im DfB-Pokal wird er ein wichtiger Baustein für das Ziel „Regionalliga“ im Kader des SGV werden. Vor seiner Station in München sorgte Kehl-Gómez als Kapitän des West Regionalligisten RW Essen im DFB-Pokal für Furore, als man erst im Viertelfinale an Holstein Kiel scheiterte und zuvor Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und Bayer 04 Leverkusen aus dem Wettbewerb kegelte.

Nun möchte Marco Kehl-Gómez nach einer schwierigen Hinrunde in München wieder voll angreifen. In Freiberg trifft „KG“ auf alte Bekannte. Mit Christian Mauersberger und Marcel Hofrath spielte er beim Chemnitzer FC in der dritten Liga.

„Ich freue mich sehr, dass wir diesen Transfer verwirklichen konnten, da Marcos Qualität ihm auch andere interessante Angebote von 3-Ligisten und Top-Regionalligavereinen einbrachten.

Dass er sich nun für unser Projekt entschieden hat, freut mich wirklich extrem und zeigt auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den Verein in die Regionalliga zu führen und dort auch für Überraschungen zu sorgen. Marco ist ein toller Mensch und wir freuen uns alle darauf, ihn im Team willkommen zu heißen. Ein besonderer Dank geht auch an Marcos Management für die gute Zusammenarbeit.“ (Dr. Christian Werner, Sportdirektor)

„Ich freue mich sehr, dass wir Marco für unsere ehrgeizigen Ziele gewinnen konnten und er sich bewusst dazu entschieden hat, einen langfristigen Vertrag in Freiberg zu unterzeichnen. Er wird ein wichtiges Element in der Rückrunde sein, um unser großes Ziel den Aufstieg zu erreichen. Mit seiner enormen Mentalität und Erfahrung wird er uns auf dem Platz, aber auch neben dem Platz sicherlich schnell voranbringen.“ (Marco Grüttner, sportlicher Leiter und Kapitän)

„Ich freue mich sehr, dass der Transfer mit Marco geklappt hat. Im persönlichen Gespräch hat es schnell gepasst und dass er Lust auf die Aufgabe hier hat, hat man direkt gespürt. Er wird uns mit seinen fußballerischen und menschlichen Qualitäten sofort weiterbringen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“ (Evangelos Sbonias, Chef-Trainer)

„Ich sehe in diesem Projekt sehr viel Potenzial und habe deshalb einen langfristigen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Zudem ist es angedacht, dass ich in den letzten zwei Jahren im sportlichen Management mitwirken kann. Meine Familie ist natürlich ein sehr wichtiger Faktor und wir freuen uns wieder in der Nähe unserer Heimat zu leben.“


Laurents Hörr geht 2022 in der Asian Le Mans Series an den Start

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Für Laurents Hörr steht die nächste Herausforderung am Plan: Nachdem der Deutsche Rennfahrer im Vorjahr die European Le Mans Series mit DKR Engineering für sich entscheiden konnte, setzt er das Engagement 2022 mit dem Einsatz in der Asian Le Mans Series fort.

Nach drei Meistertiteln in Folge, bestreitet Laurents Hörr in diesem Jahr zunächst die Asian Le Mans Series. 2019 und 2020 konnte er als erster Fahrer überhaupt den Titel im Michelin Le Mans Cup zweimal gewinnen. 2021 krönte der European Le Mans Titel die Erfolgsserie.

Der europäischen Langstreckenmeisterschaft folgt nun der Sprung auf einen anderen Kontinent. Die Asian Le Mans Series besteht aus vier Rennen, die in Dubai und Abu Dhabi als 4h-Veranstaltungen ausgetragen werden. Dabei vertraut der Deutsche erneut auf DKR Engineering.

„Ich freue mich sehr auch dieses Jahr unter anderem wieder bei der Asian Le Mans Series an den Start zu gehen. Nach dem ich mit DKR den Titel in der European Le Mans Series gewinnen konnte, möchte ich die positive Energie mitnehmen und freue mich auf eine weitere Meisterschaft mit meiner eingespielten Mannschaft“, zeigt sich Laurents Hörr motiviert für die Herausforderung.

Rennkalender
12. Februar 2022 – Dubai
13. Februar 2022 – Dubai
19. Februar 2022 – Abu Dhabi
20. Februar 2022 – Abu Dhabi


Inzidenzwert hat die Marke 500 überschritten

Ausgangsbeschränkungen auch im Landkreis Böblingen

 Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Böblingen hatte am Freitag, 14. Januar 2022, erstmals den Wert 500 überschritten. Die Landkreisbehörde muss gem. den Vorgaben der Corona-Verordnung (§17a) diese Überschreitung in Form einer öffentlichen Bekanntmachung feststellen. Die Allgemeinverfügung findet sich auf der Homepage des Landkreises Böblingen, www.lrabb.de. Die Rechtsfolgen treten ab dem Tag nach der Bekanntmachung, also ab Dienstag, 18. Januar, in Kraft.

Damit tritt auch eine Ausgangsbeschränkung in Kraft. Nicht genesene und nicht geimpfte Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr ihre Wohnung nur verlassen, wenn sie einen der Ausnahmetatbestände erfüllen. Ausnahmen sind beispielsweise der Besuch bestimmter Veranstaltungen wie Gremiensitzungen, berufliche Gründe oder der Besuch des Partners.  Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter 500, werden die lokalen Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben.


Nächtliche Ausgangssperre für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene

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  • Stuttgart überschreitet 500erInzidenzschwelle
  • Ab dem 16. Januar dürfen nichtImmunisierte ihre Wohnung nachts nur mit „triftigem Grund“ verlassen

Stuttgart, 15.01.2022.| Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 500 liegt, gelten ab Mitternacht erneut Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder gegen das Corona‐Virus geimpft noch genesen sind. Sie dürfen sich nachts nur noch „bei Vorliegen eines triftigen Grundes“ außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten.

Die Inzidenzen steigen aktuell auch wegen der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante wieder an. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart bei 523,2 (tags zuvor: 489,3), am Samstag bei 536,7. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Samstag bei 538,9.

Die Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, greifen ab Sonntag, 16. Januar. Sie gelten zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann nur gestattet zum Besuch von Ehepartnern oder Lebenspartnern, zur Ausübung eines Berufs oder eines Ehrenamts, etwa bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder Rettungsdienst, zur medizinischen Versorgung, zur alleinigen Ausübung von Sport im Freien, zum Besuch von religiösen Veranstaltungen oder zur unaufschiebbaren Versorgung von Tieren.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärt: „Wir befinden uns erst am Beginn der Omikron-Welle. Diese müssen wir gemeinsam abschwächen, um die Ausbreitung des Virus wirkungsvoll zu verlangsamen. Die Maßnahmen der Pandemiebewältigung sind bekannt und bewährt. Hierzu gehören vor allem das Impfen und Boostern sowie Basismaßnahmen wie Maske tragen, gutes Lüften, soweit möglich Abstand halten und Sozialkontakte reduzieren. Es gilt, die Vorgaben des Landes konsequent umzusetzen.“

Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts Dr. Florian Hölzl betont: „Der Weg aus der Pandemie führt über einen breiten Gemeinschaftsschutz, den wir nur über eine hohe Impfquote erreichen können. Im Zusammenhang mit Omikron ist insbesondere auch die Auffrischimpfung von großer Bedeutung. Besonders gefährdet sind aber natürlich die Menschen ohne vollständigen Impfschutz. Jede Impfung zählt.“

Grundlage für die lokalen Ausgangsbeschränkungen ist die geltende Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (siehe Paragraph 17a). Demnach werden die Beschränkungen in Stuttgart dann wieder aufgehoben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 500 unterschreitet.


Corona: Erstmals mehr als 1000 Infektionen an einem Tag gemeldet

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  • Zahl „beruht auf Nachmeldungen, ist aber realistisch“
  • Amtsleiter prognostiziert vierstellige Inzidenz

Stuttgart.| Für Stuttgart sind für Donnerstag, 13. Januar, 1189 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden – ein absoluter Spitzenwert. Die Höhe der Neuinfektionen fußt zwar zum Teil auf Nachmeldungen, ist aber nach Angaben des Leiters des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt durchaus realistisch. Ehehalt sagte: „Wir erleben eine rasante Ausbreitung des Virus, insbesondere durch die Omikron- Variante. Die derzeitige Dynamik der Infektionen ist unerreicht, war allerdings durchaus erwartet. Zum einen hat sich die Omikron-Variante nun auch in Stuttgart durchgesetzt.“ Laut Stichproben habe sie Delta auf etwa 20 Prozent der Neuinfektionen zurückgedrängt. „Zum anderen ist bekannt, dass sich das Virus in dieser Ausprägung besonders leicht verbreitet. Deswegen gehe ich davon aus, dass wir bald eine 7-Tage-Inzidenz im vierstelligen Bereich haben werden“, so Ehehalt. Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 489,3 auf 100.000 Einwohner für Stuttgart. Seit Beginn der Pandemie haben sich 63.092 Stuttgarterinnen und Stuttgart mit dem Coronavirus infiziert – somit also jeder Zehnte.

Ein Anzeichen für die Dynamik des Infektionsgeschehens ist die gestiegene Positivrate bei den Schnelltests. Sie hat sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdoppelt (aktuell liegt sie bei 0,58 % – heißt 58 von 10.000 Tests sind positiv. Im Dezember lag der Wert bei 0,23 %). Ehehalt unterstrich: „Viel ist die Rede davon, dass die Omikron-Variante für mildere Krankheitsverläufe sorge. Dies ist wenig beruhigend, denn durch die rasante Ausbreitung werden seltene, schwere Verläufe schlicht häufiger auftreten. Das könnte das angespannte Gesundheitssystem weiter belasten.“ Aktuell liegt die Hospitalisierungsrate bei 1,45 %, heißt von den 1189 heute gemeldeten Infektionen ist in rund 17 Fällen mit einer stationären Behandlung zu rechnen.

Ehehalt stellt fest: „Die Maßnahmen zur Pandemiebewältigung sind bekannt und bewährt. Hierzu gehören vor allem das Impfen und Boostern, aber auch Basismaßnahmen wie Maske Tragen, gutes Lüften und soweit möglich Abstand halten und Sozialkontakte reduzieren. Weitere wichtige Bausteine sind klare, nachvollziehbare Vorgaben, die bundes- oder mindestens landesweit gelten. Diese sollten wir alle nun miteinander konsequent umsetzen.“