Rückkehr von Pfauen lässt Tradition auf dem Killesberg aufleben

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Der Killesberg ist um eine alte Attraktion reicher. Mit der Rückkehr von Pfauen lebt im Höhenpark eine jahrzehntealte Tradition auf. Nach einer Eingewöhnungsphase im Stall sind die je zwei Hähne und Hennen jetzt für die Gäste zu sehen: wo jedoch, das ist nicht vorhersagbar, denn die vier Neuzugänge dürfen die ganze Parkanlage nutzen. Für die Besucherinnen und Besucher schaffen sie den zusätzlichen Anreiz, das vielseitige Naherholungsgebiet komplett zu erkunden. Wer sie entdeckt, erlebt eine Überraschung, die es hier noch nie gab: Während ein Pfauenpaar in spektakulären Farben schillert, erscheint das andere durch und durch in einem erhabenen Schlohweiß.

„Das ist eine tolle Sache für den Killesberg“, sagt Anja Neupert vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Stuttgart, das den Höhenpark gestaltet und pflegt. „Pfaue gab es hier eigentlich immer, seit die Anlage damals zur Gartenschau 1939 entstand. Sie gehören einfach hierher.“ Vor gut zehn Jahren war die Haltung mit dem Tod der letzten Pfauen zunächst ausgelaufen. Viele hatten ein hohes Alter erreicht. Doch dass ausgerechnet einer der Letzten einem Fuchs zum Opfer fiel, hatte unter der Belegschaft für Frust gesorgt. „So etwas kommt aber höchst selten vor“, erklärt die Parkentwicklerin. „Pfaue können gut fliegen und sich vor Füchsen in Sicherheit bringen. Die Art stammt aus Indien und Sri Lanka, wo es viele Raubtiere gibt. Deshalb schlafen sie auch meist auf Bäumen.“

Die Sorge, dass die Pfauen ganz davonfliegen, besteht nicht. „Sie können sich frei bewegen und sollen ruhig den gesamten Park nutzen“, sagt Tierpflegerin Susanne Miniböck. „Aber Pfaue sind recht bequem und gelten allgemein als standorttreu, soweit ihnen nichts fehlt.“ Neben den Käfern, Maden und Larven, die sie sich selber suchen, erhalten sie eine ausgewogene Körnermischung als Futter. Sonderlich schwer zu halten, sind die Fasanenartigen Hühnervögel nicht. Schon seit der Antike hat die gehobene Gesellschaft sie als Geflügel gezüchtet. Später gewannen sie zudem aufgrund ihres extravaganten Aussehens bei dem europäischen Adel den Rang als Statussymbol.

So exotisch sie aussehen: Sehr selten sind sie durch die Zucht also nicht – zumindest nicht die bunten Pfauen. Bei den farbprächtigen Neubewohnern auf dem Killesberg handelt es sich um Schwarzflügelpfaue. Sie stammen von einer Zuchtfarm im Landkreis Tübingen, wie auch die zwei weißen Artgenossen. Obwohl sie fast von Kralle bis Krone eierschalenfarben sind, gehören diese Exemplare nicht zu den Albinos. Sonst hätten sie zum Beispiel rot erscheinende Augen. Weißen Pfauen fehlen genetisch bedingt farbstoffbildende Pigmentzellen, was bei dem sogenannten Leuzismus jedoch nicht total ist, sondern sich in erster Linie auf die Federn beschränkt. Andere Körperteile wie Schnabel, Augen, Beine und Haut sind zwar in der Regel deutlich aufgehellt, zeigen aber noch Reste einer Färbung.

Das bedeutet für die Tiere keine Erkrankung, beeinflusst sie aber insofern, dass die hellen Tiere für Beutegreifer auffälliger sind und die Balz für diese Hähne erschwert wird. Sie fächern dabei ihre extralangen Schwanzdeckfedern zum Werben um das andere Geschlecht auf. Das berühmte Radschlagen wirkt ohne das Farbspiel jedoch weniger anziehend. Ein weißer Hahn dürfte daher in direkter Konkurrenz zu einem bunten Artgenossen bei der Damenwahl eher das Nachsehen haben. Weiße Hennen dagegen paaren sich durchaus mit bunten Hähnen. Aufgrund der autosomal- rezessiven Vererbung des Farbmerkmals kann deren Nachwuchs dann bunt oder weiß werden, falls der Schwarzflügelpfau schon einen weißen Vorfahren hatte. Gescheckt werden deren Küken allerdings nicht. Weiß-bunt gescheckte Pfauen gehen auf eine andere Mutation zurück.


WHS feiert Richtfest in Ostfildern

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Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat dieser Tage zum Richtfest im Wohnquartier Grüne Gärten in Ostfildern-Scharnhausen geladen. Nach dem Start der Bauarbeiten Mitte 2022 ist nun, wie geplant, der Rohbau fertig. Insgesamt errichtet die WHS auf dem ehemaligen Vereinsgelände des TSV Scharnhausen 19 Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen. Die Fertigstellung des Quartiers ist bis Frühjahr 2024 vorgesehen.

Mit einem Angebot an Reihenhäusern und Mietwohnungen versprechen die Grünen Gärten maßgeschneiderte Wohnkonzepte besonders für Familien. Der Fokus liegt hierbei auf Zukunft, Ökologie und Natur; Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Aspekt. Dazu tragen unter anderem die durchdachte Dachbegrünung, der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Ostfildern sowie die energiesparende Bauweise als Effizienzhaus 55 bei.

Jedes der Reihenhäuser, die den Bauhaus-Stil aufgreifen, bietet mit drei Wohnebenen und privatem Garten viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Die bauliche Struktur schafft eine Gliederung, die den Wunsch nach Privatsphäre berücksichtigt. Für die einheitliche Erscheinung des Quartiers und die Verbindung zwischen Reihenhäusern und Wohnungen sorgt ein großzügiger gemeinsam genutzter Freibereich mit Spielfläche.

Bei der Planung des neuen Quartiers arbeiteten die Stadt Ostfildern und die WHS Hand in Hand. Dazu Marc Bosch, Geschäftsführer der WHS, beim Richtfest: „So konnte eine gute Balance zwischen den Interessen der Stadt und der WHS gefunden werden.“ Darüber hinaus sei es gelungen, mithilfe einer gelungenen Verdichtung sechs Reihenhäuser mehr zu bauen, als ursprünglich im städtebaulichen Entwurf vorgesehen waren.

Während die Reihenhäuser derzeit an Privathaushalte veräußert werden, wobei sechs bereits verkauft sind, bleibt das Mehrfamilienhaus im Bestand der WHS. Vier der acht Wohnungen werden an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vermietet: „Damit leisten wir einen wichtigen sozialen Beitrag“, sagt Bosch.


Barock Volleys MTV Ludwigsburg: 2. Bundesliga, wir kommen!

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Das gab es noch nie in Ludwigsburg: Damen 1 und Herren 1 der BAROCK VOLLEYS MTV LUDWIGSBURG schaffen gleichzeitig den Sprung in die 2. Bundesliga Süd!

Im April und Mai überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst stand der Endspurt in den Ligen an.

Meister2

Damen 1 konnte souverän die Meisterschaft in der Regionalliga feiern, um dann Ende April auch im Verbandspokal den Titel gegen die TSG Tübingen zu verteidigen.

Durch die Erweiterung der Damen-Bundesliga um die 2. BL Pro sind Plätze in der 2. Bundesliga Süd frei geworden. Diese Chance haben die BAROCK LADIES genutzt.

Anstrengung belohnt

Herren 1 hat sich nach einer anstrengenden Saison und 4 Jahren in der Spitzengruppe der 3. Liga Süd ebenfalls den Traum der 2. Bundesliga Süd verwirklicht. Zudem unterlag man im Verbandspokal denkbar knapp 3:2 gegen den TV Rottenburg, auf den man nun auch wieder in der neuen 2.-Liga-Saison im Derby treffen wird.

„Damit hat sich schon im ersten Jahr der BAROCK VOLLEYS eine unglaubliche Weiterentwicklung ergeben, die uns tolle Chancen für die Zukunft bietet“ so Sebastian Schiegl, Leitung Sponsoring | Kommunikation BAROCK VOLLEYS MTV LUDWIGSBURG.


Reds gewinnen beide Spiele gegen Aufsteiger Hünstetten

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Nachdem die Hinspiele in Hünstetten im April bei sehr winterlichen Temperaturen stattgefunden hatten, zeigte sich der Schnarrenberg am Freitag und von seiner besten Seite: Perfektes Baseballwetter für Zuschauer und Spieler.

Das erste Spiel des Doppelspieltags am Freitagabend begann sehr ausgeglichen. Erst im fünften Inning konnten die ersten Punkte erzielt werden. Hünstetten legte, bei bereits zwei Outs, mit drei Base-Hits zwei Punkte vor. Die Hausherren vom TV Cannstatt glichen aber gleich ich ihrer Hälfte des fünften Innings die Partie mit zwei Runs aus. Die Reds waren mit Base Hits von Daniel Abiles, Danilo Weber und Moritz van Bergen erfolgreich. Bis zum siebten Inning gab es dann keine weiteren Punkte, aber schöne Spielzüge in der Defensive zu bestaunen. Im siebten Inning sorgten die Reds dann für die Vorentscheidung: Drei weitere Runs nach schönen Schlägen in Feld von Ramon Uhl und erneut Daniel Abiles und Danilo Weber brachten eine 5:2 Führung.

Hünstetten gab aber nicht auf und konnte durch Walks und einen Base Hit die Bases im neunten Inning laden. Der auf den Mound gewechselte Moritz van Bergen musste durch einen Fehler der Stuttgarter Defense zwar einen Punkt abgeben, beendete das Spiel dann aber per Strike Out. Die Reds gewannen das erste Spiel damit mit 5:3

Am Samstag begann die zweite Begegnung ähnlich wie die erste am Freitag: In den ersten beiden Innings konnten beide Teams nur wenige Läufer auf die Bases bringen und somit auch keine Punkte erzielen. Im dritten Inning waren es wieder die Gäste aus Hünstetten, die die ersten Punkte der Partie auf die Anzeigetafel brachten. Ex-Stuttgarter Jose Pimentel drosch den Ball zur 2:0 Führung über den Zaun. Und wieder glichen die Baseballer des TV Cannstatt sofort aus. Ebenfalls per Homerun von Daniel Abiles. Spielstand damit 2:2. Und gleich im Folgenden, vierten Inning, konnten die Reds weitere Runs erzielen. Base-Hits von Moritz Köhler, Yannick Witt und Daniel Abiles, sowie Walks für Jannik Denz, Yannis Weber und Jonas van Bergen sorgten für fünf weitere Punkte für die Reds. Mit diesem 7:2 für Stuttgart sollte die Partie auch enden, da keinem der Teams offensiv noch viel gelang. Den Zuschauern wurden dafür aber viele schöne Spielzüge der Defensiver gezeigt.

Die Stuttgart Reds liegen damit weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz der 1. Baseball Bundesliga Süd, welcher den letzten Play-Off Platz darstellt. Der Kampf um das Mittelfeld der Liga bleibt eng, Auf den dritten Platz fehlen den Reds drei Siege und man liegt zwei Siege vor den Munich-Haar Disciples.

Die kommenden beiden Wochenenden werden für die Reds spannend, da man viermal gegen Tabellenführer Heidenheim antritt. Die Spieltage sind als so genannte „Split-Games“ terminiert. Das bedeutet, dass die Partien Freitags und samstags im Wechsel in Stuttgart und in Heidenheim stattfinden. Zuerst empfängt das Team um Rick Jacques die Heideköpfe am kommenden Freitag, 09. Juni um 19 Uhr im TVC Ballpark am Schnarrenberg. Samstagnachmittag und am 16. Juni finden die Spiele in Heidenheim statt. Erst am Samstag, 17. Juni spielen die Reds wieder auf eigenem Boden.


Starke Teamleistung von Porsche in Jakarta

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Mit Führung in der Team- und Fahrerwertung belohnt

  • Rennbericht: Jakarta E-Prix, 11. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
  • Pascal Wehrlein (GER) übernimmt im Porsche 99X Electric wieder die Spitze in der Fahrerwertung.
  • Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team baut seine Führung in der Teamwertung aus.
  • António Félix da Costa (POR) steuert wichtige Punkte zum guten Mannschaftsergebnis bei.
  • Rennen 12 wird am 24. Juni in Portland/USA ausgetragen.
Erfolgreicher Auftritt von Porsche beim Jakarta E-Prix: Mit einer starken Mannschaftsleistung in den Rennen 10 und 11 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft holte sich das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team die Führung in der Teamwertung zurück. Und Pascal Wehrlein setzte sich im Porsche 99X Electric wieder an die Spitze der Fahrerwertung.

Stuttgart.| Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team trotzte auch am Sonntag erfolgreich den extremen Wetterbedingungen in Jakarta mit 34 Grad Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Nachdem die Mannschaft aus Weissach im Rennen 10 am Samstag mit seinem insgesamt vierten Saisonsieg die Führung in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft zurückerobert hatte, zog Pascal Wehrlein im Rennen 11 am Sonntag nach und setzte sich wieder an die Spitze der Fahrerwertung. Dazu reichte ihm nach seinem grandiosen Sieg vom Vortag ein sechster Platz im hart umkämpften zweiten Hitzerennen auf dem Jakarta International E-Prix Circuit. Sein Teamkollege António Félix da Costa kam nach 38 Runden als Siebter ins Ziel.

In der Teamwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft liegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team nach elf von 16 Rennen mit 212 Punkten an der Spitze vor Envision Racing (190), Jaguar (171) und Avalanche Andretti (156). Pascal Wehrlein führt in der Fahrerwertung mit 134 Punkten vor Jake Dennis (GBR/133), der für das Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti in beiden Jakarta-Rennen Zweiter wurde. António Félix da Costa (78) ist Sechster, André Lotterer (GER/23) belegt den 14. Platz. Wegen seiner Teilnahme mit Porsche Penske Motorsport am offiziellen Test für die 24 Stunden von Le Mans war er in Indonesien nicht am Start. David Beckmann, sein Vertreter im Porsche 99X Electric von Avalanche Andretti, musste sein erst zweites Formel-E-Rennen unverschuldet schon nach sieben Runden beenden.

Das Rennen 11
Pascal Wehrlein schaffte es im Qualifying erneut in die Duelle und startete das Rennen mit seinem Porsche 99X Electric von P6. Auf dieser Position kam er, nachdem er sich zwischenzeitlich auf den vierten Platz vorgekämpft hatte, auch ins Ziel. António Félix da Costa machte, von P11 gestartet, vier Positionen gut und steuerte als Siebter wichtige Punkte zum guten Teamergebnis bei.

Stimmen zum Jakarta E-Prix, Rennen 11

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war auch heute wieder eine starke Leistung des gesamten Teams unter extremen Bedingungen, vielen Dank dafür an alle. Wir reisen aus Jakarta mit der Führung in der Team- und in der Fahrerweltmeisterschaft ab. Das ist eine gute Basis für die noch ausstehenden fünf Saisonrennen. Wir müssen jedoch weiter hart arbeiten und versuchen, unsere Führung sukzessive auszubauen. Das Titelrennen ist sehr eng und verspricht Spannung bis zum Schluss.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Nach meinem Sieg vom Samstag freue ich mich, dass ich mir heute die Führung in der Meisterschaft zurückholen konnte. Insgesamt war es heute ein bisschen schwieriger. Ich musste auf der schmutzigen Seite der Strecke starten und habe gleich eine Position verloren. Ich habe versucht, weiter nach vorne zu kommen, doch das Überholen war sehr schwierig. Mit Blick auf die Meisterschaft wollte ich nicht zu viel riskieren.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Im Qualifying machte ich einen Fehler, der mich eine bessere Startposition kostete. Im Rennen konnte ich einige Positionen gut machen. Zusammen mit Pascal wollte ich möglichst viele Punkte für das Team holen. Das ist uns gelungen. Insgesamt war Jakarta ein Erfolg für Porsche mit der Führung in beiden Meisterschaften. Ein großes Dankeschön an das Team, das unter diesen schwierigen Bedingungen wieder einen tollen Job gemacht hat.“

So geht’s weiter
Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 24. Juni der Portland E-Prix in den USA, das Rennen 12 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

Porsche in der Formel E
Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bestreitet 2023 mit dem in Weissach entwickelten Porsche 99X Electric seine vierte Saison in der ersten vollelektrischen Rennserie der Welt. Als erstes Porsche-Kundenteam in der Formel E setzt Avalanche Andretti zwei Porsche 99X Electric ein. Die Formel E bringt als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch in dieser Saison das offizielle Safety Car und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport.


Porsche führt wieder in der Formel-E-Weltmeisterschaft

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Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team holt sich mit Sieg in Jakarta die WM-Führung zurück

  • Dritter Saisonsieg für Pascal Wehrlein (GER) im Porsche 99X Electric.
  • António Félix da Costa (POR) sammelt als Achter wichtige Punkte.
  • Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team übernimmt wieder die Führung in der Teamwertung.
  • Rennen 11 am Sonntag, 4. Juni in Jakarta.

Erfolgreicher Auftakt für Porsche beim Jakarta E-Prix: Mit seinem Porsche 99X Electric gewann Pascal Wehrlein am Samstag in der indonesischen Hauptstadt das Rennen 10 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team holte sich mit diesem Erfolg die Führung in der Teamwertung zurück.

Stuttgart.| Extreme Bedingungen auf dem Jakarta International E-Prix Circuit: 34 Grad Celsius und 75 Prozent Luftfeuchtigkeit verlangten den 22 Fahrern alles ab. Im Porsche 99X Electric sicherte sich Pascal Wehrlein mit einer souveränen Leistung seinen dritten Saisonsieg und verringerte dadurch seinen Rückstand in der Fahrerwertung auf nur noch zwei Punkte. Sein Teamkollege António Félix da Costa sammelte als Achter wichtige Punkte. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team war es bereits der vierte Rennsieg in dieser Saison.

Die Zuschauer auf den vollbesetzten Tribünen erlebten ein spannendes Rennen und eine Gala-Vorstellung des Porsche 99X Electric: Hinter Sieger Pascal Wehrlein kam Jake Dennis (GBR) vom Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti, der Gewinner des Saisonauftakts in Mexiko, mit dem in Weissach entwickelten Elektrorennwagen als Zweiter ins Ziel. Gut geschlagen hat sich David Beckmann (GER) bei seiner Formel-E-Premiere: Der Test- und Ersatzfahrer des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams und von Avalanche Andretti kam als Vertreter von Stammfahrer André Lotterer (GER) im zweiten Kunden-Porsche auf Platz 17 ins Ziel.

Vor Rennen 11 am Sonntag hat das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 198 Punkten wieder die Führung in der Teamwertung übernommen, vor Envision Racing (189), Jaguar (156) und Avalanche Andretti (137). In der Fahrerwertung liegt Pascal Wehrlein als Zweiter mit 126 Punkten nur noch zwei Zähler hinter Nick Cassidy (NZL/128). Dritter ist Jake Dennis (114). António Félix da Costa (72) belegt den sechsten, André Lotterer (23) den 13. Platz.

Das Rennen 10

Nach seiner besten Saisonleistung im Qualifying ging Pascal Wehrlein von P3 ins Hitzerennen auf dem 2,37 Kilometer langen Jakarta International E-Prix Circuit. Bereits in der vierten Runde setzte er sich mit seinem Porsche 99X Electric an die Spitze. Durch die Aktivierung des Attack Modes verlor er kurzzeitig die Führung, eroberte sie sich aber in der zwölften Runde zurück. Mit einer souveränen Leistung wehrte der Doppel-Sieger von Diriyah alle Angriffe seiner Verfolger ab und holte seinen dritten Saisonerfolg. Sein Teamkollege António Félix da Costa, der Gewinner von Kapstadt, startete von P15 und kämpfte sich mit einem soliden Rennen als Achter in die Punkteränge.

Stimmen zum Jakarta E-Prix, Rennen 10

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport: „Unglaublich. Wir haben extrem stark angefangen in dieser Saison, hatten dann einen kleinen Durchhänger und haben in Monaco die Führung in der Weltmeisterschaft verloren. Heute haben wir gezeigt, dass wir es noch können. Wir sind wieder da, und die Richtung für den Rest der Saison ist klar: Wir wollen Weltmeister werden, keine Frage.“

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war ein sensationeller Sieg von Pascal. Als Führender über fast das komplette Rennen die starke Konkurrenz hinter sich zu lassen, war eine grandiose Leistung. Das Team an der Strecke und in Weissach hat die Strategie, die wir uns vorgenommen hatten, perfekt umgesetzt. Ein starkes Rennen hat auch António gezeigt. Von P15 auf P8 vorzufahren, obwohl es insgesamt nur wenige Überholmanöver gab, ist schon beachtlich. Wir führen jetzt wieder die Teamwertung an. Morgen erwartet uns ein weiterer harter Tag. Wir sind hochmotiviert und darauf fokussiert, uns auch die Führung in der Fahrerwertung zurückzuholen.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Die letzten Rennen waren schwierig für uns. Doch wir haben die richtigen Schlüsse gezogen und sind heute megastark zurückgekommen. Obwohl ich nach meinem besten Qualifying in dieser Saison von P3 startete, war es kein einfaches Rennen. Wir haben sehr viele Runden geführt, dadurch waren die anderen im Windschatten und konnten Energie sparen. Doch dank unserer guten Strategie konnten wir die Führung verteidigen. Ich danke dem ganzen Team, hier an der Strecke und auch in Weissach, für die harte Arbeit und tolle Unterstützung.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Das war ein großartiger Tag für das Team mit dem Sieg von Pascal und der Führung in der Weltmeisterschaft. Ich hatte einige Probleme im Qualifying und musste von weit hinten starten. Heute war es sehr schwierig, zu überholen, deshalb bin ich froh, dass ich noch einige Punkte für das Team holen konnte. Wir arbeiten hart daran, dass es im zweiten Rennen morgen besser für mich läuft.“

So geht’s weiter
Das Rennen 11 findet am Sonntag, 4. Juni in Jakarta statt. ProSieben und ran.de übertragen ab 9.30 Uhr live.


Konsequenz aus sexueller Belästigung im Inselbad

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Städtische Bäderbetriebe verstärken Ordnungsdienst

OB Nopper: „Wir reagieren mit voller Entschiedenheit!“

Stuttgart.| Nachdem es am Pfingstwochenende im Inselbad Untertürkheim zu mehreren Fällen sexueller Belästigung kam, hat die Landeshauptstadt Stuttgart umgehend reagiert. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Wir gehen mit voller Entschiedenheit gegen diese Übergriffe vor. Deshalb wird der Ordnungsdienst ab sofort an den Wochenenden von zwei auf sechs Personen erhöht. Es gibt null Toleranz! Unsere Freibäder sollen sichere Orte sein, an denen sich alle Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können.“

Im Inselbad Untertürkheim sind permanent mindestens acht Badeaufsichten vor Ort. Unter der Woche erhalten sie Verstärkung durch zwei externe Ordnungskräfte. An den Wochenenden sind in Untertürkheim künftig sechs Ordnungskräfte vor Ort und das durchgehend während der gesamten Betriebszeit. Das wechselnde Personal stellt dafür ein fester Dienstleister, der das Inselbad während der gesamten Saison betreut.

Die sexuellen Übergriffe ereigneten sich am vergangenen Wochenende unter anderem im Strömungsbereich des Familienbeckens. Dort wird einmal pro Stunde eine Strömung eingeschaltet, von der sich Badegäste treiben lassen. Die Sicht nach unten in Richtung Beckenboden ist im bewegten Wasser eingeschränkt. Bäderchef Alexander Albrand versichert: „Unsere Aufsichtskräfte haben im Familienbecken insbesondere den Strömungsbereich genau im Blick und ziehen, falls sich eine problematische Ansammlung bilden sollte, einzelne Personen gegebenenfalls gezielt heraus.“

Sollte es in einem Stuttgarter Freibad zu einer Belästigung kommen, sollten sich Betroffene oder auch Zeugen sofort an das geschulte Aufsichtspersonal wenden, das sehr schnell die Polizei vom örtlichen Posten hinzuziehen kann. Vor Ort wird sofort ein mündliches Hausverbot ausgesprochen. Die Stuttgarter Bäder ahnden schwerere Vorfälle sogar mit einem lebenslänglichen Haus- und Badeverbot.

Die Stuttgarter Polizei veranstaltet seit Jahren Schulungen speziell für die Beschäftigten der Stuttgarter Bäderbetriebe, um darüber aufzuklären, welche Straftaten in Bädern geschehen können, woran man sie erkennen kann und wie darauf zu reagieren ist. In den Stuttgarter Freibädern befinden sich Aufsteller mit bebilderten Baderegeln in mehreren Sprachen; dazu kommen zu den bereits vorhandenen Plakaten der Aktion „Tu Was“, einer Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage, noch weitere hinzu.

Im Jahr 2022 besuchten insgesamt 218.015 Gäste das Inselbad Untertürkheim, was durchschnittlich 1.615 Gäste pro Tag bedeutete. Am Pfingstwochenende dieses Jahres kamen rund 1.700 (Pfingstsonntag) beziehungsweise. 2.150 Gäste (Pfingstmontag).

Externes Ordnungspersonal gibt es auch in zwei anderen Stuttgarter Freibädern: dem Freibad Rosental und dem Höhenfreibad Killesberg, wo zusätzlich zu den regulären Badeaufsichten jeweils zwei Ordnungskräfte im Einsatz sind.


Die fünf größten Ängste von Wärmepumpen-Besitzern

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Tipps für Hausbesitzer zum angesagten Heizsystem – und wie sie den Diebstahl einer Luftwärmepumpe absichern können

Wärmepumpen sind derzeit das Thema schlechthin: Sie gelten als umweltfreundliches Heizsystem und sind immer begehrter bei Häuslebauern – und bei Dieben. Was sind die größten Ängste von Hausbesitzern, die sich eine Wärmepumpe anschaffen wollen oder bereits eine besitzen? Worauf sollte man achten? Wie sich auch ein Diebstahl absichern lässt, weiß die Debeka, eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland.

Angst vor hohen Anschaffungskosten
Die Anschaffungskosten für eine neue Heizanlage zahlen die wenigsten Hausbesitzer aus der Portokasse. Immerhin geht es oft um mehrere tausend Euro – oder gar mehr. Rentiert sich der Kauf überhaupt? Langfristig betrachtet können Wärmepumpen Energie sparen und Heizkosten reduzieren, wenn ein Modell gewählt wird, das mit möglichst wenig Strom viel Wärme erzeugt. Mögliche Förderprogramme von Bund, Land oder Kommune beziehungsweise steuerliche Vergünstigungen können die finanzielle Belastung beim Erwerb senken.

Sorge um Effizienz
Wird der Wohnraum ausreichend warm mit einer Wärmepumpe? Wichtig ist, dass die Anlage entsprechend dem Wärmebedarf des Hauses dimensioniert wird. Dafür ist vorab eine professionelle Wärmebedarfsberechnung nötig. Die erstellen Fachleute, die beispielsweise unter https://www.energie-effizienz-experten.de in der Nähe zu finden sind. Ein intelligentes Regelungssystem kann die Effizienz weiter verbessern. Tipp: Optimal sind Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen bzw. große Heizkörper und eine gute Dämmung des Hauses.

Lärmbedenken
Viele Menschen befürchten, Wärmepumpen seien zu laut und beeinträchtigen dadurch den Wohnkomfort – oder führen zu Streit mit den Nachbarn. Grundwasser- und Erdwärmepumpen verursachen quasi keinen Lärm, die Ventilatoren von Luftwärmepumpen hingegen schon. Sie liegen meist zwischen 30 und 50 Dezibel, also etwa die Lautstärke von Flüstern bis zum moderaten Gespräch. Tipp: Beim Kauf auf den Schallausstoß und leiseren Nachtmodus achten. Bei der Installation einer Luftwärmepumpe nicht nur den Abstand zum Nachbargrundstück beachten, sondern den optimalen Standort wählen: Während Hecken den Schall eher schlucken, können nackte Wände ihn reflektieren.

Wartungsaufwand
Einmal aufgebaut, nie wieder angefasst? Das ist keine gute Einstellung. Wer in eine regelmäßige Wartung der Anlage durch Fachleute investiert, sichert die optimale Leistung und Lebensdauer der Wärmepumpe. Wegen eines plötzlichen Ausfalls im Kalten sitzen möchte sicher niemand.

Angst vor Diebstahl
In jüngster Zeit werden immer wieder neben dem Haus stehende Luftwärmepumpen gestohlen. Das führt auch zu erhöhten Nachfragen bei der Debeka. Die wenigsten Versicherer sichern das jedoch ab. In der aktuellen Wohngebäudeversicherung der Debeka ist je nach Tarif der einfache Diebstahl einer Luftwärmepumpe auf dem versicherten Grundstück aber bis 10.000 Euro sogar beitragsfrei mitversichert. Das Besondere hier ist, dass sie dabei nicht am Gebäude befestigt sein muss.


W&W-Gruppe verzeichnet guten Start ins Jahr 2023

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  • Erstes Quartal 2023 mit Konzernüberschuss von 64,1 Millionen Euro.
  • Bestes Quartals-Neugeschäft bei Wüstenrot – Steigerung des Brutto-Neugeschäfts nach Bausparsumme um rund 75 Prozent.
  • Steigende Nachfrage, positives Versicherungsergebnis, erfolgreiche Beratung, Kundengewinnung und stabilere Lage an den Finanzmärkten wirken sich positiv auf das Ergebnis aus.
  • W&W-Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „Nach dem erfreulichen Jahresauftakt liegt die W&W-Gruppe voll auf Kurs. Mit zahlreichen neuen digitalen Angeboten haben wir zudem stark in noch mehr Kundennähe investiert.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2023 eine gute operative Entwicklung verzeichnet und ihren Wachstumskurs nachhaltig fortgesetzt. Der Konzernüberschuss des Finanzdienstleisters belief sich im ersten Quartal auf 64,1 Millionen Euro und lag damit leicht über dem angepassten Vorjahreswert von 62,1 Millionen Euro. Erstmals wurde der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 17 angewendet. Für das Gesamtjahr 2023 bestätigt der Vorstand die bisherige Erwartung, einen Konzernüberschuss in der Zielspanne von 220 bis 250 Millionen Euro zu erreichen.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Der Jahresauftakt ist für die W&W-Gruppe erfreulich verlaufen. Nach dem ersten Quartal liegen wir voll auf Kurs für das Gesamtjahr. Es gelingt uns, neue Kundinnen und Kunden sowie Marktanteile zu gewinnen und im Neugeschäft mitunter besser als der Markt abzuschneiden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir die digitale Transformation unserer Gruppe mit innovativen Produkten und Initiativen, die den schnell ändernden Kundenbedürfnissen Rechnung tragen, kontinuierlich vorantreiben. Dadurch erhöhen wir stetig das Kundenerlebnis mit Blick auf Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit. Aktuelle Beispiele sind der inzwischen vollständig digitale Abschluss von Bausparverträgen über alle Vertriebswege, der stetige Kundenzuwachs bei unserer sehr erfolgreichen Digitalmarke Adam Riese oder die zu Jahresbeginn erfolgte Umstellung der Kundenkommunikation in der Krankenversicherung auf unser Onlineportal. Die W&W-Gruppe wird dadurch immer digitaler, schneller und kundennäher. Gleichzeitig sind wir erfolgreich in der anspruchsvollen Beratung. Allerdings tun wir für den weiteren Jahresverlauf gut daran, angesichts der konjunkturellen und auch politisch begründeten Risiken in Deutschland wachsam zu bleiben. In diesem Umfeld setzen wir weiterhin auf unsere operative Schlagkraft, unsere Beweglichkeit und nicht zuletzt auf unsere bilanzielle Wetterfestigkeit.“

Neugeschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2023

Im Geschäftsfeld Versicherung verzeichnete die Schaden-/Unfallversicherung ein sehr erfreuliches Neugeschäft mit einem Zuwachs von 31,5 Prozent auf 167,7 Millionen Euro (erstes Quartal 2022: 127,5 Millionen Euro) – gemessen am Jahresbestandsbeitrag (Ersatz- und Neugeschäft). Wachstumstreiber waren das Kraftfahrt- und das Firmenkundengeschäft. Zu einem besseren versicherungstechnischen Ergebnis, das im Vorjahresquartal unter anderem durch höhere Elementarschäden aus Winterstürmen beeinflusst gewesen war, trugen die Normalisierung der Schadenentwicklung und das starke Neugeschäft bei. Die Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) in der Schaden-/Unfallversicherung, die erstmals nach IFRS 17 erstellt wurde, verbesserte sich netto um knapp 5 Prozentpunkte auf gute 92,1 Prozent (erstes Quartal 2022: 96,9 Prozent).

In der Lebensversicherung war das Neugeschäft – analog zur Branchenentwicklung – rückläufig. Die Beitragssumme lag in den ersten drei Monaten mit 821,2 Millionen Euro um 16,6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert (985,0 Millionen Euro). Überdurchschnittlich entwickelte sich dagegen weiterhin die betriebliche Altersvorsorge, bei der die Beitragssumme im Neugeschäft mit 319,3 Millionen Euro nahezu stabil blieb.

Im Geschäftsfeld Wohnen erreichte Wüstenrot das historisch bisher beste Neugeschäft in einem Quartal und entwickelte sich deutlich besser als der Markt. Das Brutto-Neugeschäft nach Bausparsumme stieg um 74,6 Prozent auf 6,08 Milliarden Euro nach 3,48 Milliarden Euro im gleichen Quartal des Vorjahres. Für viele Kundinnen und Kunden ist das Bausparen angesichts der deutlich erhöhten Bauzinsen weiter ein attraktives Instrument der Risikoabsicherung und Planungssicherheit. Das Kreditneugeschäft war angesichts der aktuellen Unsicherheiten auf den Immobilienmärkten analog zur Branche im ersten Quartal erwartungsgemäß rückläufig und erreichte 838 Millionen Euro (erstes Quartal 2022: 1,90 Milliarden Euro, -55,8 Prozent).

Ausblick auf das Gesamtjahr 2023

Die W&W-Gruppe rechnet unverändert damit, im Gesamtjahr 2023 einen Konzernüberschuss in der Spanne von 220 bis 250 Millionen Euro zu erreichen. Voraussetzung ist, dass es zu keinen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzmärkten oder zu sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen von wesentlicher Tragweite für die W&W-Gruppe kommt. Unverändert bestehen Risiken, etwa infolge der Inflation, aber auch politisch begründeter Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher.


Laurents Hörr wieder erfolgreich in Oschersleben

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Erste Pole Position der ADAC Prototype Cup Germany Saison      

Beim zweiten Rennwochenende der ADAC Prototype Cup Germany Saison verzeichnete Laurents Hörr erneut Top-Rundenzeiten und eine gewohnt starke Performance. Der Koiranen Kemppi Motorsports Pilot sicherte sich die erste Pole Position der Saison.

  • Vierter Platz im ersten Rennen
  • Laurents Hörr und Matthias Lüthen mit Koiranen Kemppi Motorsports

Bei der zweiten ADAC Prototype Cup Germany Veranstaltung ging es für Koiranen Kemppi Motorsports erneut auf Punktejagd. Laurents Hörr setzte bereits im ersten Qualifying ein Ausrufezeichen. Mit einer Rundenzeit von 1:18.461 sicherte sich der Deutsche die Pole Position für das Rennen. Damit nicht genug – mit dieser Spitzenzeit hält Laurents Hörr in der Motorsport Arena Oschersleben nun den offiziellen Rundenrekord für Prototypen.

Nach einem fehlerfreien Stint und makelloser Strategie übergab er im Rennen die #72 auf P1 liegend an seinen Teamkollegen Matthias Lüthen. Im Prototype Cup Germany besagt das Regularium, dass die Mindestzeit beim Boxenstopp 90 Sekunden beträgt. Je nach Fahrerpaarung werden weitere Sekunden hinzugefügt. Im Falle des Koiranen Kemppi Motorsports Boliden mussten 20 weitere Sekunden eingehalten werden. Das Duo überquerte so die Ziellinie nach 39 Runden auf dem vierten Gesamtrang und sammelte mit dem Top-Ergebnis wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Der Duqueine D08 im schwarz-orangenen Design wurde am Sonntag mit Matthias Lüthen hinter dem Steuer ins Rennen geschickt. Von Platz 13 gestartet, hatte es sich Laurents Hörr in seinem Stint zum Ziel gemacht, möglichst weit nach vorne zu kommen. Doch ein Kontakt mit einem Kontrahenten und einer daraus umstrittenen Durchfahrtsstrafe hielten das LMP-Ass auf. Schlussendlich belegte das Duo den neunten Platz.

Damit liegen Laurents Hörr und Matthias Lüthen mit 36 Punkten aktuell auf dem vierten Rang der Fahrer-Wertung des ADAC Prototype Cups Germany.

„Ergebnistechnisch war es nicht ganz das Wochenende, das wir uns vorgestellt haben. Zurückblickend können wir mit unserer Entwicklung als neues Team aber sehr zufrieden sein. Wir waren das einzige Team, das nicht in Oschersleben testen war und trotzdem die Schnellsten im Zeittraining. Auch über den neuen Rundenrekord freue ich mich natürlich. Wir hätten uns einen Pokal in der Gesamtwertung gewünscht – an diesem Ziel arbeiten wir beim nächsten Mal weiter“, so Laurents Hörr.