Laurents Hörr auf Platz vier in Spa-Francorchamps

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Laurents Hörr bestritt sein erstes LMP2-Qualifying und sicherte sich die zweite Startreihe. Trotz eines Unfalls in der ersten Kurve kämpfte sich IDEC SPORT Racing auf Platz vier vor. 

  • Platz 4 in der LMP2-Klasse beim European Le Mans Series Rennen in Spa-Francorchamps
  • Laurents Hörr im IDEC SPORT Racing Cockpit mit der #28 

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter Laurents Hörr. Das LMP-Ass hatte sein Ziel, ein weiteres Podium in der European Le Mans Series zu feiern, klar vor Augen. 41 Fahrzeuge traten beim vierten Saisonstopp am Circuit Spa-Francorchamps gegeneinander an.

Laurents Hörr, Paul-Loup Chatin und Paul Lafargue pilotierten die #28 von IDEC SPORT gekonnt durch die freien Trainings. Das Qualifying war ein ganz besonderes für den Stuttgarter. Es war sein erstes im LMP2-Fahrzeug und dann noch auf einer Strecke, die 2021 Bühne für seinen Sieg in der European Le Mans Series war. Der Langstrecken-Routinier manövrierte den Oreca 07 – Gibson- Boliden im internationalen Fahrerfeld mit einer top Rundenzeit auf Platz drei und damit zu einer sehr guten Ausgangslage für das bevorstehende Rennen.

Doch leider meinte es das Glück auf der 7.039 Kilometer langen Strecke in den belgischen Ardennen nicht gut mit dem IDEC SPORT-Team. In der ersten Kurve kam es zu einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen, in die Laurents‘ Teamkollege Paul Lafargue unverschuldet verwickelt war, sodass die #28 das Feld von hinten aufrollen musste. Einmal mehr bewies Laurents Hörr seine ganze Klasse und überzeugte mit seinem unermüdlichen Kampfgeist. Dank der starken Performance des Trios überquerte der blaue Bolide die Ziellinie nach vier Stunden und 87 Runden auf dem vierten Rang in der LMP2-Kategorie.

Zwei weitere European Le Mans Series-Rennen liegen nun vor Laurents Hörr und seinem französischen Team. Der nächste Stopp findet am 20. Oktober in Portugal statt.

In der Meisterschaft hat das Team mit 21 Punkten Rückstand, bei noch zu vergebenen 52 Punkten, theoretisch noch alle Chancen auf den Titel.

“Es war sehr schade, dass wir in Kurve 1 aus dem Rennen genommen wurden. Die Pace war wirklich gut und hätte für ein Top-Ergebnis gereicht. Am Ende konnten wir mit P4, nachdem wir eine Runde zurück waren, noch Schadensbegrenzung betreiben“, so Laurents Hörr.

Ergebnisse European Le Mans Series LMP2 

  1. #25 Algarve Pro Racing / K. Simpson, J. Allen, A. Lynn
  2. #65 Panis Racing / J. Van Uitert, M. Madonado, T. Van Der Helm
  3. #47 Cool Racing / V. Lomko, R. De Gerus, J. Lopez
  4. #28 IDEC SPORT / P. Lafargue, P. Chatin, Hörr L.

Bietigheim zurück in der Erfolgsspur

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim entscheidet das Duell der beiden Aufstiegsaspiranten gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 29:23 (15:11) Toren für sich. Bietigheim springt am vierten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga auf Platz 3.

Na, das musste mal raus. Nach dem dritten abgewehrten Strafwurf an diesem Abend reckt Fredrik Genz die Faust in den Hallenhimmel. Der Bietigheimer Keeper hält sein Team in der 46. Minute bei einer 22:15-Führung und zeigt, wie eng Auf und Ab im Handball beieinander liegen können. Bei der 34:33-Niederlage in Großwallstadt noch tief enttäuscht über die eigene Leistung, am Montag mit 14 Paraden einer der Garanten für den zweiten Heimerfolg der Schwaben. Die meisten unter den 1302 Zuschauer in der stimmungsvollen EgeTrans Arena sind begeistert.

„Wir haben heute als Mannschaft unsere beste Saisonleistung gezeigt“, freute sich SG BBM-Cheftrainer Iker Romero. „Wir waren in jedem Moment in diesem Spiel fokussiert.“ Stimmt, auch wenn der Fokus erst nach einigen Minuten scharfgestellt war. Die Gastgeber liegen anfangs mit 1:4 Toren in Rückstand. Nordhorn-Lingen steht in der Defensive eng, lässt Bietigheim zunächst ratlos aussehen und macht seine ersten Tore über den Kreis. Aber die SG BBM fängt sich schnell, findet gegen die massive HSG-Hintermannschaft Lösungen im gebundenen Angriff und stabilisiert ihre Abwehr. Beim 6:6 (14.) steht alles wieder auf Anfang.

„Auch wenn es das Ergebnis nicht ganz zeigt: Das waren heute zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, analysiert HSG- Coach Daniel Kubeš. „Wir haben heute leider das Torhüterduell verloren und unsere Chancen zu wenig genutzt.“ Das gilt insbesondere in einer Phase 15 Minuten vor und nach der Pause, als Bietigheim aus einem 7:9-Rückstand heraus das Spiel an sich reißt und in der 35. Minute mit 17:11 Toren vorne liegt. Bestechend, wie selbstbewusst die Schwaben da auftreten – und Emotionen zeigen. So wie Juan de la Peña nach seinem Rückhandtor zum 19:13, spanisches Spielsystem und spanisches Temperament eben.

Doch das mit dem Temperament auf dem Spielfeld kann inzwischen die ganze Bietigheimer Mannschaft. Kubeš nimmt beim Stand von 20:13 eine Auszeit, stellt die Abwehr um, die HSG spielt jetzt mit ganz viel Einsatz eine offensive Verteidigung. Auch HSG-Keeper Björn Buhrmester bringt es auf 10 Paraden, pariert gegen Schäfer und Wolf zwei Siebenmeter. Doch der Abstand wird nicht geringer, pendelt bis zum Ende konstant um 6 oder 7 Tore. Auch weil Bietigheims engagierte Defensivarbeit insgesamt nur 23 Gegentore zulässt. „Immer wenn wir am Dücker waren, macht Genz eine Parade und wir kommen wieder runter“, so zumindest der Eindruck von Kubeš. Denn Bietigheim lässt bis zum Ende nichts mehr anbrennen, fährt einen hochverdienten Sieg ein. Wie das mit der spanischen Kleingruppe im Idealfall funktioniert, demonstrieren dann noch Juan de la Peña und Jonathan Fischer: Doppelpass unter Zeitdruck auf engstem Raum und Tor Fischer zum 28:22 (56.). Das war dann schon einer für die begeisterte Galerie in der EgeTrans Arena.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (4), Michalski, Claus (3), Wolf (3), Schäfer (7/3), de la Peña (2), Wiederstein (2), Velz, Barthe (1), Hejny, Clarius, Pfeifer (3), Kaulitz, Fischer (4).

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester, Budalic; Ritterbach, Stricker, Lux (6/1), Marschall, Stegefelt (3), Terwolbeck (2), de Boer (2), Firnhaber, Seidel (1), Simovic, Feld, Wasielewski (6), Pöhle, Kalafut (3).

Zeitstrafen: de la Peña (30.), Claus (35.), Vlahovic (44.), Fischer (58.) – Pöhle (8.), Marschall (20.), Wasielewski (40.), Stegefelt (60.)
Siebenmeter: 3/5 – 1/4
Spielverlauf: 1:4 (8.), 6:6 (13.), 7:9 (19.), 10:9 (22.), 12:11 (24.), 15:11 (28.), 17:11 (35.), 20:13 (42.), 25:18 (51.), 27:22 (55.), 29:23 (60.)
Schiedsrichter: Leon Bärmann / Nico Bärmann (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1302 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


Ein gutes Viertel reicht gegen Mataro nicht

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Am Ende des letzten der drei Euro Cup Spiele geben die Ludwigsburger Wasserballer Vollgas. Diese Leistung im vierten Viertel – quasi im Schlussspurt – reicht gegen CN Mataro, das vermeintlich schwächste Team in der SVL-Gruppe, nicht für den Sieg. Bilanz eines turbulenten Wochenendes in Budapest: keine Punkte geholt, viele Erfahrungen gesammelt.

Am Ende geben die Ludwigsburger Wasserballer gegen Mataro Vollgas. Leider erst ganz am Ende. Das letzte Viertel im letzten Spiel am Wochenende geht mit 4:1 an den SVL. Die ersten drei Viertel  gewinnen die Spanier von CN Mataro. Die Partie endet schließlich einigermaßen knapp mit 12:9 für CN. Ludwigsburg kann in der ersten Runde des Euro Cups mit drei Spielen nichts gewinnen – außer Erfahrungen – und verabschiedet sich aus dem internationalen Geschäft, zumindest für dieses Jahr. Die Mannschaft kann sich jetzt voll auf die Bundesliga konzentrieren, die für den SVL am kommenden Samstag im Freibad Hoheneck mit dem Kracher gegen den Rekordmeister Spandau 04 beginnt.

Das letzte von drei Spielen am Wochenende beim Euro Cup in Budapest ist schnell erzählt: Das erste Anschwimmen gewinnt Ludwigsburg, aber kein Tor. Unterzahl CN und trotzdem das 1:0 für die Spanier. Keine Ruhe im SVL-Spiel, blöde Ballverluste, schlechte Pässe. Der SVL-Keeper Max Vernet Schweimer hält ein paar Schüsse. Vorne sind die Ludwigsburger zu schwach, bald fällt das 2:0. Überzahl SVL und ein schönes Tor: Guram Kutchuashvili macht das 2:1. Kurz vor Schluss des Viertels das 3:1 für CN.

Zweites Viertel, CN holt den Ball. Weiter wie im ersten Viertel, Tor CN zum 4:1. Foul SVL, Strafwurf und Tor Mataro. 5:1. Überzahl SVL, gute Chancen werden vergeben. Unterzahl, 6:1. So hatten sich die Spieler und der Trainer Raul de la Pena das nicht vorgestellt, wenn man wirklich noch gewinnen will, dann müssen jetzt Tore fallen. Das passiert aber vorerst nicht. Die nächste Chance vertan. Und das nächste Gegentor, 7:1. Endlich ein Überzahlspiel mal genutzt, Zoran Bozic macht das 7:2. Wenig später das 8:2. Dann wieder Guram, der Ludwigsburger Top-Torschütze an diesem Tag erzielt das 8:3. Halbzeit.

Im dritten Viertel wieder Guram, diesmal sitzt sein Schuss aus der Distanz, 8:4. Ludwigsburg ist jetzt besser im Spiel, Foul CN, Strafwurf SVL, der Kapitän Nino Blazevic macht das 8:5. Aber Mataro legt nach. 9:5. 10:5. 11:5. Dieses Spiel dürfte entschieden sein. Das letzte Viertel kann der SVL nur noch zur Schadensbegrenzung nutzen. Und das gelingt. Und wie! Tobias Bauer macht das 11:6. Parade Max. Schöne Kombination, Treffer zum 11:7, wieder Tobias. Warum nicht von Beginn an so? Das fragen sich vermutlich viele Zuschauer. Gute Abwehr, blitzschnell vorne, Foul CN, der Strafwurf ist im Nachschuss drinnen, diesmal Timotej Filo. 11:8. Und der nächste Treffer für den SVL, das 11:9 – wieder durch Guram. Jetzt gelingt fast alles, gute Abwehr, Ludwigsburg ist immer wieder schnell vorne. Die letzte Minute. Auszeit Mataro. Die Spanier erzielen noch das 12:9. Und dann ist das Spiel aus.

Guram sagt nach dem Abpfiff: Der Gegner habe „sehr diszipliniert“ angefangen, „wir sind leider erst am Ende wach geworden“. Es gelte, an der Ballkontrolle zu arbeiten und das taktische Denken zu verbessern. Der Ludwigsburger Kapitän: „Wir müssen noch viel arbeiten“, Wiederholung sei die Mutter des Könnens. Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle sagt, die „schlechte Mann-mehr-Quote“ sei entscheidend gewesen, in Überzahl hätten die Ludwigsburger zu wenig Tore geschossen. Die Spanier hätten das besser gemacht. Zudem hätten einige Ludwigsburger Spieler „under-performt“, nur Guram sei meistens voll da gewesen. Dieters Motto: „Immer positiv weiterdenken, wir haben wieder viel während der Tage in Ungarn gelernt. Wir wissen, woran es noch fehlt und woran wir arbeiten müssen.“

Der Trainer sagt, „wir haben zwei Viertel verschlafen und die Spanier spielen lassen.“ Auf diesem Euro-Cup-Niveau „darfst du am Anfang nicht schlafen“. Sein Team habe noch zu wenig Spielpraxis, die anderen Teams seien in ihren Ligen daheim längst gestartet. „Das soll aber keine Ausrede sein, wir haben nicht gut gespielt.“ Mataro sei schlagbar gewesen, die Ludwigsburger Mannschaft ohne Spielpraxis habe aber dem Druck nicht standgehalten. „Ich verliere ungern, aber jetzt haben wir viele Informationen und wissen, wie wir weiterarbeiten müssen.“

Matthias Nagel, SVL-Vizepräsident: „Wir sind noch nicht so weit, die Vorbereitung fehlt, wenn das erste offizielle Spiel der Mannschaft im Euro Cup ist, dann ist das eben nicht optimal.“ Das Team müsse sich noch finden. Das top besetzte Turnier sei eine gute Vorbereitung auf die Saison in der Bundesliga. Aber klar, „wir hätten uns am Ende einen Sieg gewünscht, auch für die Moral. Wir müssen anerkennen: Die anderen sind ein bisschen weiter. Wir wissen, wo wir hin wollen und was wir dafür tun müssen – das Wochenende war deshalb sehr gut für uns.“ Matthias Nagel weiter: „Wir haben eine gute Mannschaft mit viel Potenzial.“ Dieses Potenzial sollte der SVL gleich am kommenden Samstag zeigen; Spandau spielt sicherlich auf einem Niveau mit den beiden ungarischen Teams in der Ludwigsburger Euro Cup Gruppe.


Wie populär ist die Sportwettenkultur in Deutschland?

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Viele Menschen kennen inzwischen den Begriff und man kann auf so gut wie jede Sportart eine Wette abgeben. Das Wetten gehört für viele Sportsfreunde sogar zum festen Bestandteil des Abends, wenn sie ein Spiel im Fernsehen oder online verfolgen. Durch die Wetten wird jedes Spiel noch spannender und emotionaler, da man sich nicht nur als Fan für die Mannschaft freut, sondern mit einer gehörigen Portion Glück sogar Geld gewinnen kann. Doch was genau macht die Faszination für Sportwetten aus und warum werden sie in Deutschland zunehmend beliebter?

Die Unterhaltungskultur hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Das liebt vor allem daran, dass Sportwetten leichter zugänglich geworden sind. Während man früher in eine Spielothek gehen musste, um seinen Wettschein von Hand auszufüllen, machen das viele Menschen inzwischen bei einem Online-Anbieter oder per App. Das Wetten auf Sportereignisse gestaltet sich hierdurch so einfach wie nie zuvor. Ohne dafür das Haus verlassen zu müssen, kann man jetzt auf den Sieg seiner Lieblingsmannschaft setzen.

Ob man bei Sportwetten mit seinem Tipp gewinnt oder verliert, sehen viele nicht mehr als reines Glück an. Stattdessen gelten sie als Möglichkeit, sein Wissen auf die Probe zu stellen und auf bestimmte Ergebnisse oder Ereignisse während des Spiels zu wetten. Die jubelnden Fans werden somit zu wahren Gewinnern, wenn sie mit ihrer Vorhersage richtig liegen. Zudem ist diese Art des Glücksspiels in der Gesellschaft angekommen und wird nicht mehr derart verpönt, wie es früher der Fall war. Selbst bei großen und bekannten Zeitungen wie beispielsweise der Bild ist es möglich, seine Wetten abzugeben, was zum allgemeinen Bekanntheitsgrad und Akzeptanz von Sportwetten in der Bevölkerung beiträgt.

Mehr Sportwetten dank Internet und Onlinecasinos

Natürlich hat das Internet maßgeblich dazu beigetragen, dass sich mehr Menschen für Sportwetten begeistern und an dieser Form des Glücksspiels teilnehmen. So konnten auch die Anbieter neue Formen der Sportwetten etablieren, die es früher nicht gab. Besonders die Live-Wetten, für die man früher zu einem großen Anbieter fahren musste, stehen nun überall online zur Verfügung. Auf diese Weise können Spieler jedes Spiel live mitverfolgen und auch während des Spiels neue Wetten abgeben. Die Quoten werden je nach Spielverlauf aktualisiert, was den Nervenkitzel zusätzlich in die Höhe treibt.

Besonders beliebte Sportarten für Sportwetten in Deutschland

Die meisten Sportwettenanbieter bieten die Möglichkeit, auf alle bekannten Sportarten zu wetten. Dazu gehören nicht nur Fußball, Handball und Basketball, sondern weitere Sportarten wie Motorsport, Golf, Tennis, Hockey, Kampfsport, Darts oder Pferderennen. Die Auswahl der Anbieter ist meistens riesig und oft findet man mehr als 30 Sportarten in den Casinos, auf die sich Wetten platzieren lassen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Sportarten für Sportwetten in Deutschland.

Fußball

Wenn es um Sportwetten geht, kommt den meisten sicherlich Fußball in den Sinn. Fußballfans können in der heutigen Zeit kaum ein Spiel ansehen, bei dem sie nicht irgendwo mit Sportwetten konfrontiert werden. Zunehmend lassen sich auch Fußballstars auf Werbeverträge mit den Wettanbietern ein, was die Popularität der Wetten zusätzlich steigert. Kein Wunder also, dass der Fußball bei Sportwetten dominiert und für mehr als ein Drittel aller Sportwetten in Deutschland verantwortlich ist. Hier kann man nicht nur auf die Endergebnisse, sondern auch viele weitere Ereignisse während des Spiels wetten. Wer denkt, dass er das nächste Sportwettenereignis vorhersagen kann, der kann auch darauf wetten, wer die nächste gelbe oder rote Karte bekommt oder eine Ecke oder Freistöße erhält. So kann man seine Expertise auf einem herausfordernden Level testen und schauen, wie gut man die Mannschaften wirklich kennt.

Handball

Die beliebteste Sportart nach Fußball ist Handball, weshalb man bei so gut wie jedem Sportwettenanbieter die Möglichkeit hat, auf die nächsten Spiele zu wetten. Handball bietet ebenso viel Spannung wie Fußball und gehört aufgrund seiner schnellen Spielart ebenfalls zu den Sportarten, bei denen gern Live-Wetten platziert werden.

Übrigens wurde das deutsche Team bereits acht Mal Weltmeister im Handball, letztes Mal im Jahr 2007. Die Europameisterschaft 2016 liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, doch seit sich das deutsche Team damals den zweiten Europameistertitel sichern konnte, ist die Begeisterung ungebrochen. Kein Wunder also, dass Handball bei Sportwettenanbietern einen festen Platz hat und es viele Menschen gibt, die sich auf die nächsten Spiele und Wetten freuen.

Basketball

Auch für Basketball gibt es ein reges Interesse unter Spielbegeisterten. Zwar ist der Sport weniger präsent als in den USA, doch den Namen Dirk Nowitzki hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Wer sich mit dieser Sportart beschäftigt, kann sich kaum davon losreißen. Das liegt an der unvorhersehbaren Spielweise, denn innerhalb von Minuten – oder manchmal sogar Sekunden – kann sich das Spiel komplett drehen. Die Unvorhersehbarkeit macht Basketball bei Sportwettenliebhabern äußerst beliebt, wodurch man Handball bei jedem Anbieter finden kann. Übrigens wird selbst in Deutschland viel öfter auf die NBA gewettet als auf Spiele in Deutschland oder Europa.

Tennis

Während es in Deutschland vor etwa zehn Jahren selten Anbieter gab, bei denen man auf Tennisspiele wetten konnte, hat sich das mittlerweile geändert. Denn Tennis und Wetten passen so gut zueinander wie kaum eine andere Sportart. Zwar mag die Wettauswahl im Vergleich mit Fußball oder anderen Sportarten geringer sein, dafür gibt es das ganze Jahr über spannende Turniere wie die US-Open und Großveranstaltungen wie Wimbledon. Natürlich haben sich die Buchmacher auch hier etwas einfallen lassen, um die Wetten vielfältiger zu gestalten. So kann man nicht nur auf einen Sieg oder eine Niederlage wetten, sondern auch auf die Satzanzahl oder darauf, welcher Spieler die meisten Asse erzielt.

Fazit

Da immer mehr Medien über Sportwetten berichten und die Möglichkeiten steigen, seine Wetten abzugeben, sind Sportwetten inzwischen in der Gesellschaft angekommen. Zu diesem Trend konnten die Entwicklung des Internets und die neuen Online-Anbieter für Sportwetten maßgeblich beitragen. Aber auch die Marketingmaßnahmen in der Fußballwelt mit zahlreichen Superstars als Werbeträger haben Sportwetten salonfähig gemacht und dafür gesorgt, dass mehr Menschen auf den Zug aufspringen und sich an Sportwetten versuchen, während sie das Spiel ihrer Lieblingsmannschaften verfolgen.


Titelverteidiger ist zu stark für den SVL

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Wasserball Euro Cup in Budapest

Die Ludwigsburger Wasserballer haben ihr zweites Euro Cup Spiel beim Turnier in Budapest verloren. Der Titelverteidiger A-Hid Vasas Plaket war zu stark für die neu zusammengestellte Mannschaft aus Schwaben, die phasenweise gute Spielzüge gezeigt hat.

Das zweite Euro Cup Spiel der SVL-Wasserballer ist ausgegangen wie erwartet: mit einer Niederlage gegen den Titelverteidiger A-Hid Vasas Plaket. Die Partie endete ziemlich deutlich mit 20:8. Die Ludwigsburger haben zwar immer wieder gute Spielzüge gezeigt, waren aber über alle Viertel unterlegen, nur im z weiten und vierten Viertel war das Spiel einigermaßen ausgeglichen. Der neue SVL-Torwart Max Vernet Schweimer bewahrte sein Team mit ein paar tollen Paraden vor einer noch deutlicheren Niederlage.

Das erste Anschwimmen ging zwar an den SVL, nach knapp vier Minuten aber das erste Tor für Vasas. Bald stand es bereits 4:0. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels erzielte der SVL-Kapitän Nino Blazevic den Anschlusstreffer zum 4:1. Blöde Ballverluste und top Paraden im zweiten Viertel – schnell hieß es 6:1 für die Ungarn. Zoran Bozic gelang der Anschlusstreffer zum 6:2, aber quasi im Gegenzug das 7:2. Mattia Ruggeri erzielte das 7:3 für Ludwigsburg, doch dann das 8:3 für Vasas, ein top eingespieltes Team. Ludwigsburg müsse noch viel lernen, so der SVL-Trainer Raul de la Pena bereits am Vorabend nach dem ersten Spiel in Budapest, das der SVL auch verloren hatte, wenn auch weniger deutlich. Kurz vor der Halbzeit: Treffer Tobias Bauer zum 8:4, aber im Gegenzug das 9:4.

Das dritte Viertel: acht Minuten zum Vergessen. Vasas erzielte sieben Tore, Ludwigsburg gelang nur eins, geschossen vom Kapitän. 16:5. Im letzten Viertel erzielte Sergio Prieto Hernandez das 16:6, dann legte Vasas nach zum 17:6, wenig später Tobias Bauer für Ludwigsburg zum 17:7. Strafwurf Vasas, 18:7. Unterzahl SVL, Auszeit Vasas. Treffer, 19:7. Nochmal eine schöne Parade des SVL-Keepers, doch wieder war Vasas blitzschnell vor dem SVL Tor, Treffer zum 20:7. Sekunden vor dem Abpfiff: Guram Kutchuashvili, das 20:8. Ende des Spiels gegen das überlegene Team aus Budapest.

Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle sagt nach dem Spiel: „Gegen so eine Top-Mannschaft wird halt jeder Fehler bestraft.“ Das Ergebnis sei „etwas zu deutlich“ – das Spiel sei aus seiner Sicht trotzdem „ein nächster Schritt nach vorne“ gewesen. Morgen gegen die Spanier vom CN Mataro müsse das Ludwigsburger Team „alles in die Waagschale werfen, gewinnen – und dann mit einem ordentlichen dritten Platz und viel, viel Gelerntem die Reise nach Hause antreten“. Sergio Prieto Hernandez am Abend nach dem zweiten von drei Spielen: „Wir wussten, dass Vasas das beste Team im Turnier ist – und sie waren besser.“ Das Spiel sei „eine gute Vorbereitung auf morgen. Wir sollten gegen Mataro gewinnen.“ Emmanouil Petikis sagt: „Wir wissen, wo unsere Fehler liegen, wir werden im Training daran arbeiten.“

Nino Blazevic sagt, er habe ein hartes Spiel erwartet, Vasas sei nicht zufällig ungarischer Vizemeister. Sein Team habe zu viele Fehler gemacht, „wir wissen, wo wir stehen, aber wir wissen auch: wir können kämpfen“. Die Teilnahme am Euro Cup sei für Ludwigsburg ein „nächster großer Schritt“. Ludwigsburg habe gegen ein Team mit Olympiasieger ein paar gute Spielzüge gezeigt. „Am Sonntag wollen wir das dritte Spiel gewinnen – das wäre auch gut für den Start der neuen Saison in der Bundesliga.“ Der SVL-Trainer spricht mit Blick auf die vier Viertel gegen Vasas von „einer guten Lehrstunde“ für den SVL. „Ich bin trotzdem glücklich, aber nicht zufrieden.“ Zeitweise habe Ludwigsburg gut mitgehalten, „aber die Ungarn waren zu stark“. Am Sonntagmittag gelte es; Klar, auch die Spanier seien ein schwerer Gegner, „aber einer auf unserem Niveau“.


Wer aufsteigen will, muss punkten

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von Bernhard Gaus

Keine Veränderungen gibt es in der neuen Saison im Regelbuch der 2. Handball-Bundesliga, dafür einige abseits des Spielgeschehens. Beispiel Montagsspiele. Die SG BBM Bietigheim trifft am Montag (19:30 Uhr) in der EgeTrans Arena auf die HSG Nordhorn-Lingen.

Die Partie gegen die Mannschaft aus dem äußersten Südwesten Niedersachsens hat das Zeug zu einer echten Standortbestimmung. Schließlich hat auch die HSG Nordhorn-Lingen ähnlich offensiv wie die SG BBM den Aufstieg als ihr Saisonziel ausgegeben. Beide Teams legen nach drei Spieltagen mit 4:2 Punkten einen aussichtsreichen Auftakt hin. Nur noch Absteiger ASV Hamm-Westfalen ist in der Liga ungeschlagen.

In dieser Saison gibt es in der 1. und 2. Handball-Bundesliga regelmäßig Montagsspiele. Dyn Media, der neue Streaming-Partner der HBL, will mit dem zusätzlichen Spieltag parallele Spielansetzungen reduzieren und den Abonnenten seiner Plattform möglichst verteilte Live-Übertragungen bieten. Die gesamte HBL schaut gespannt und durchaus mit geteilter Meinung auf diese Montagspartien. Ob das Konzept aufgeht, werden wohl erst die Besucher- und Mediazahlen am Ende der Saison zeigen.

Sportlich gesehen treffen in der EgeTrans Arena zwei der Top-Teams der Liga aufeinander. Punktgleich belegten beide in der vergangenen Saison die Plätze 4 und 6 – und wollen diesmal noch mehr. Für beide steigt automatisch der Erfolgsdruck in jedem einzelnen Match, erst recht, wenn es gegen einen der direkten Konkurrenten geht.

Denn wer aufsteigen will, muss punkten. Entsprechend werden die Schwaben ihre erste Saisonniederlage aufarbeiten. Das 34:33 beim TV Großwallstadt bietet SG BBM-Cheftrainer Iker Romero einige Ansatzpunkte, beginnend beim verlorenen Torhüterduell über den deutlichen 8-Tore-Rückstand (22:14) und die misslungene Crunchtime, in der die SG BBM zweimal in Überzahl in Führung gelegen hatte. Immerhin: kämpferisch haben seine Jungs zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt und mit viel Einsatz einen haushohen Rückstand noch egalisiert. Eine Einstellung, die so ganz nach dem Geschmack des früheren spanischen Weltklasse-Handballers ist und die er auch am Montag in der EgeTrans Arena wieder sehen will. „Wenn wir diese Überzeugung auf die Platte bringen und unsere Fans im Rücken haben, wird es gegen uns für jeden Gegner schwer“, unterstreicht auch Rechtsaußen Christian Schäfer.

Nordhorn-Lingen präsentierte sich in den ersten Partien in ausgezeichneter Frühform, gewann seine Heimpartien gegen Aue (27:25) und Dessau-Roßlau (33:27) und erreichte wie die SG BBM im DHB-Pokal die 3. Runde. Nur bei Bundesliga-Absteiger TuS N-Lübbecke zog die Mannschaft von Daniel Kubeš den Kürzeren (27:21). Der frühere tschechische Nationaltrainer – seit 2020 bei den Grafschaftern auf dem Kommandoposten – muss nur auf punktuelle Veränderungen in seinem Team reagieren. Nach dem Weggang des niederländischen Nationalkeepers Bart Ravensbergen steht in dieser Saison wieder Björn Buhrmester voll im Fokus. Der 38-Jährige beweist sich im 14. Jahr in Nordhorn als starker Rückhalt seines Teams. Auffälligster Neuzugang ist Rechtsaußen Maximilian Lux, der sich wie schon beim EHV Aue, als sicherer Siebenmeterschütze präsentiert.

Wie die SG BBM sieht der Verein aus der Grafschaft Bentheim nahe der niederländischen Grenze dank personeller Konstanz seine Stärke in einem eingespielten Kollektiv. Gleich mehrere Akteure im Rückraum können ein Spiel entscheiden. Zum Beispiel Georg Pöhle, der der SG BBM in den beiden letzten Begegnungen 19 Treffer einschenkte, oder Lukas Firnhaber, der in der letzten Heimpartie gegen Bietigheim zehnmal traf. In den drei aktuellen Ligaspielen waren ihre beiden Rückraum-Kollegen Johannes Wasielewski (14) und Tarek Marschall (13) die treffsichersten im Team. Ausgesprochen deutlich gingen beide Vergleiche in der letzten Saison an die Niedersachsen, die in Bietigheim mit 21:29 gewannen und sich auch im Heimspiel mit 34:27 Toren die Zähler sicherten.


Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt: Vorsicht bei Geldanlagen

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Warnung vor dem Abschluss von Geldanlagen im Internet und am Telefon – nicht nur Online – Handelsplattformen locken mit hohen Gewinnaussichten. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) weist auf stark steigende Fallzahlen hin.

Stuttgart.| Die Zinsen steigen, die Anlageangebote sind vielfältig, die Betrugsmaschen auch. In den letzten Monaten meldeten sich zahlreiche Anleger, welche im Internet oder am Telefon Opfer von Betrügern und Betrügerinnen geworden sind. Der Anstieg im Vergleich zum letzten Jahr ist drastisch. Während im vergangenen Jahr sich viele Anlagebetrüger hinter dubiosen Tradingplattformen versteckt haben, lauern die Gefahren mittlerweile auch bei den vermeintlich sicheren Geldanlagen im Tages- und Festgeldbereich.

Was wird seitens der Täterschaft in Aussicht gestellt: “Die Geldanlagen werden mit einer festvereinbarten Laufzeit, einem festvereinbarten Zins und einer attraktiven Willkommensprämie angepriesen. Diese ist oftmals an die Höhe des Anlagebetrages gekoppelt und erhöht sich laut den Betrügern prozentual um bis zu 50% des anzulegenden Betrages”, so LKA-Pressesprecher David Fritsch. “Fakt ist allerdings, dass die eingezahlten Gelder keiner Kapitalanlage zugeführt werden. Weder die versprochenen Zinsen, noch die Willkommensprämie, noch die investierte Summe erhalten die Geschädigten letztlich zurück”, mahnt Fritsch.

Aber auch vermeintliche Festgeldanlagen ohne utopisch anzusehenden Konditionen werden von den Betrügern, welche sich als Vermittler angeblicher Partnerbanken ausgeben, angeboten. Die Antragsformulare wirken seriös, sehen täuschend echt aus.

Auch wenn die Chancen auf Rückerlangung der Gelder gering sind, gibt es doch immer wieder Erfolge in den Ermittlungen. “Daher raten wir Opfern von solchen Betrugsmaschen zur Anzeige bei der Polizei”, so Oliver Hoffmann, Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität beim LKA BW und “prüfen sie im Vorfeld genau wem sie ihr Geld anvertrauen.”

Aktuell sind nicht nur die lebensälteren Bürgerinnen und Bürger betroffen, auch junge Anleger und Anlegerinnen fallen auf Anlagebetrüger herein. Über Social Media werden gerade auch junge Menschen angesprochen, an schnell wachsenden Vermögen zu partizipieren. “Oftmals erfolgt der Erstkontakt über Messengerdienste, worüber sich zunächst das Vertrauen der Opfer erschlichen wird. Ist das Vertrauen einmal aufgebaut, werden meist erst kleinere Beträge gefordert, mit denen man innerhalb kürzester Zeit einen hohen Gewinn erzielt, was die Geschädigten oftmals dazu veranlasst, höhere Beträge zu investieren. Erst wenn die Auszahlung der Gewinne gefordert wird, fliegt der Betrug auf”, so Hoffmann.

Weitere Tipps des LKA BW:

  • Seien Sie misstrauisch bei Versprechen auf ungewöhnlich hohe Zinsen oder Renditen mit wenig Risiko.
  • Informieren Sie sich genau über die Trading-Plattform, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um das Angebot in Ruhe zu prüfen und zu bewerten.
  • Bedenken Sie das hohe Spekulationsrisiko bei Kryptowährungen. · Seien Sie misstrauisch bei angeblichen Bonusstufen, die Sie durch die Zahlung eines Geldbetrages erreichen, oder bei Geldanlagen, die ins Ausland transferiert werden.
  • Geben Sie keiner fremden Person einen Remote-Zugriff auf ihr Smartphone oder Ihren Computer.
  • Informieren Sie sich bei der Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest, der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht oder Ihrer Hausbank und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote überprüfen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de.


Präventionsmaßnahmen während des 176. Cannstatter Volksfestes

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Stuttgart.| Das 176. Cannstatter Volksfest vom 22. September bis 08. Oktober 2023 wird von der Stuttgarter Polizei wieder mit Präventionsmaßnahmen begleitet. Junge Festbesucher werden während der Volksfestzeit über die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums und Risiken des Missbrauchs informiert, denn starke Alkoholeinwirkung spielt bei der Gewaltbereitschaft dieser Zielgruppe eine erhebliche Rolle. Auf dem Festgelände sind uniformierte und zivile Polizeibeamtinnen und -beamte unterwegs, die ihr Augenmerk insbesondere auf das junge Publikum, auf mögliche, auffällige Gruppierungen sowie die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen legen.

Bereits bei der Anreise müssen erkennbar Betrunkene damit rechnen, kontrolliert zu werden. Aus der polizeilichen Erfahrung heraus werden dabei junge Festbesucher vorrangig im Fokus der Polizei stehen. Die Polizei achtet auch auf den immer wieder vorkommenden Missbrauch von Ausweispapieren. Die jungen Leute werden in Gesprächen darauf hingewiesen, dass die Benutzung fremder Ausweispapiere oder das Fälschen von Ausweisen kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat ist.

Die Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart werden im Umfeld des Festes Verkehrskontrollen durchführen, um Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung konsequent zu verfolgen. Für alle Besucher gilt: Ein unbeschwertes Festvergnügen braucht eine richtige Planung. Daher empfehlen wir, Fahrgemeinschaften zu organisieren und eine Fahrerin oder einen Fahrer zu bestimmen, die oder der selbstverständlich auf Alkohol verzichtet. Alternativ sollten öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen benutzt werden.

In diesem Jahr werden die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention am Mittwoch, den 27. September 2023, Donnerstag, den 28. September 2023 und Mittwoch, den 04. Oktober 2023 jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr an einem Infostand direkt am offiziellen Eingang zum Volksfest darüber informieren, wie man sich vor Taschendieben oder Gewaltdelikten schützen kann. Darüber hinaus informieren sie über K.O.-Tropfen sowie über Zivilcourage. Das Team der Einstellungsberatung wird am 04. Oktober 2023 ebenfalls vor Ort sein und Interessierte rund um den Polizeiberuf informieren.

Die Präventionsbeamtinnen und -beamten werden zudem am 05. und 06. Oktober 2023 mobil auf dem Wasengelände unterwegs sein.

Die Polizei wünscht allen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und fröhliches Festvergnügen.

Präventionstipps der Polizei Stuttgart zum Thema Taschendiebstahl:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld- und Zahlungskarten sowie Dokumente immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihr Handy, Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie im Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

SVL bleibt am Favoriten dran

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Wasserball Euro Cup in Budapest

Die erste Partie im Euro Cup haben die Ludwigsburger Wasserballer verloren. Das neu zusammengestellte Team des neuen SVL-Trainers Raul de la Pena hat zeitweise gut mitgehalten mit den favorisierten Ungarn vom BVSC Zuglo.

„Das war nicht schlecht, aber auch nicht gut.“ Mit diesen Worten kommentiert der neue SVL-Trainer Raul de la Pena das Ergebnis des ersten Punktspiels seines Teams am Freitagabend in Budapest. Die Ludwigsburger hatten die Partie gegen die favorisierten Ungarn von BVSC Zuglo soeben mit 17:12 verloren. Bereits vor einer Woche, nach dem Gewinn eines Vorbereitungsturniers in Potsdam gegen drei Bundesligateams, hatte der Trainer erklärt, der Euro Cup „kommt für uns zu früh“. Am Freitag sagt Raul: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Knapp eineinhalb Stunden vorher, der Anpfiff des Euro Cup Spiels Nummer eins. Zuglo gewinnt das erste Anschwimmen, macht aber zunächst kein Tor, dann Angriff SVL, eine gute Chance, aber auch kein Treffer. Kontertor Zuglo, das 1:0. Ein schöner Spielzug des SVL – und der Ausgleich zum 1:1 durch den Kapitän Nino Blazevic. Na also, geht doch! Tolle Kombination Zuglo, Treffer zum 2:1. Dann ein dummer Ballverlust beim Vorwärtsspiel des SVL, Kontertor Zuglo, das 3:1. Vier Minuten sind gespielt, ein schöner Distanzschuss, Treffer SVL zum 3:2, erzielt vom Spanier Sergio Prieto Hernandez. Und gleich der nächste Ludwigsburger Treffer, Tobias Bauer macht den erneuten Ausgleich, der SV Ludwigsburg ist dran, leistet gute Abwehrarbeit, spielt mit. Ein paar mutige Distanzschüsse, leider ohne Zählbares – und eine top Parade: der neue Ludwigsburger Keeper Max Vernet Schweimer pflückt dem Gegner den Ball quasi vor der Nase weg. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels machen die Ungarn das 4:3.

Das zweite Viertel beginnt wie das Erste: mit einem Treffer für die Ungarn, das 5:3 und bald das 6:3. Im Gegenzug wieder Tobias Bauer, das 6:4. Und noch eine super Parade von Max. Tobias muss raus, Auszeit Zuglo – das 7:4 und dann das 8:4. Jetzt lassen sich die Männer aus Schwaben zu leicht ausspielen, 9:4. Die Partie dürfte bereits entschieden sein. Aber abwarten. Sergio macht das 9:5, dann Foul SVL, Strafwurf, Treffer Zuglo zum 10:5. Joel Morillo Dolz erzielt kurz vor dem Halbzeitpfiff das 10:6. SVL-Trainer und Betreuer dürften mit diesem Zwischenstand ganz zufrieden sein. Keine Packung für das neu zusammengestellte Team, das phasenweise gut mithält.

Die zweite Hälfte der Partie. Das Anschwimmen geht erneut an die Männer aus Budapest. Kein Treffer. Konter, Schuss Mattia Ruggeri, der Rückkehrer, der in der Vorsaison für Esslingen gespielt hat, macht den Anschlusstreffer zum 10:7. Schöne Kombinationen beider Teams, aber leider das 11:7. Dann ein sehenswertes Tor, wieder der Ludwigsburger Jugendnationalspieler Tobias Bauer! Diesmal ein sehr schöner Treffer aus der Drehung. Foul, Strafwurf SVL, Mattia macht das 11:9. Jetzt ist Ludwigsburg super im Spiel, Zuglo verliert den Ball, Konter, aber leider kein Treffer. Dann der Gegenkonter und das 12:9. Dumme Fehler, Ballverluste, bald das 13:9. Ludwigsburg bleibt weiter dran, Mattia macht das 13:10.

Das letzte Viertel. Auch dieses Anschwimmen geht an die Ungarn. Angriff, Foul, Freiwurf und Tor Zuglo zum 14:10. Angriff SVL, Treffer Nino Blazevic zum 14:11. Top Abwehrarbeit Ludwigsburg, Angriff und Schuss – leider genau in die Arme des Torwarts. Auf der anderen Seite macht’s Zuglo besser, ein schöner Treffer zum 15:11. Überzahl und Auszeit Ludwigsburg. Ohne Tor. Nächstes Foul SVL, aber kein Treffer. Wenig später nochmal Tobias, das 15:12. Leider im Gegenzug das 16:12 und kurz vor dem Abpfiff das 17:12. Ende der Partie.

Der Kapitän Nino Blazevic sagt, wir haben zwar verloren, aber „wir haben einen guten Job gemacht, gekämpft von Anfang bis Ende“. Glückwunsch an Zuglo, „die waren besser, wir haben gezeigt, wir sind auch gut, wir kämpfen, geben nie auf“. Einige SVL-Spieler hätten erstmals im Euro Cup gespielt. „Wir bleiben hungriger, wollen gewinnen, das Team hat gezeigt: Die Chemie stimmt.“ Auch der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle ist „absolut, super zufrieden mit dem Spiel“. Der Gegner sei die Nummer fünf in Ungarn! „Im Mutterland des Wasserballs.“ Der SVL habe toll mitgehalten „gegen ein Topteam und zwölf Tore geschossen“. Auf diese Leistung lasse sich aufbauen. Der SVL-Spieler Ivo Dzaja sagt: „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und haben gut mitgehalten, gegen Ende hat uns die nötige Restkraft gefehlt – wir gehen positiv gestimmt in die nächsten Spiele.“ Mattia Ruggeri spricht von einem „schwierigen Spiel“, aber „wir haben gut reagiert“. Auch in der nächsten Partie am Samstagabend „werden wir von Anfang bis zum Ende kämpfen“.


Die ersten Punktspiele fürs neue Team

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Große Aufgaben warten auf die SVL-Wasserballer beim Euro Cup Auftaktturnier in Budapest. Leider fällt ein wichtiger Spieler wegen einer Bronchitis aus, und einer ist angeschlagen.

Der neue SVL-Trainer Raul de la Pena sagt mit Blick auf das anstehende Turnier am Wochenende: „Wir freuen uns auf die ersten offiziellen Spiele.“ Die ohnehin schon große Aufgabe in Budapest wird womöglich noch ein bisschen größer: Der Torwart Josip Katusa ist krank und daheim geblieben. Zoran Bozic, Neuzugang aus Berlin, ist angeschlagen, er hat Schmerzen im rechten Arm . Ob er spielen kann, entscheidet sich vermutlich erst kurz vor dem Anpfiff des ersten Spiels am Freitagabend.

Im Euro Cup geht es für den SVL in der ungarischen Hauptstadt gegen A-HID Vasas Plaket (Ungarn), gegen BVSC-Zuglo (Ungarn) und gegen CN Mataro (Spanien). Vasas ist der Titelverteidiger. Das Team SVL bereitet sich seit Dienstag in Budapest vor. Tobias Bauer ist erst am Freitagfrüh angereist – zusammen mit dem SVL-Vizepräsident Matthias Nagel, dem Betreuer Dieter Gscheidle und ein paar wenigen Fans aus Schwaben.

Matthias Nagel sagt: „Es ist schön, dass es jetzt losgeht.“ Das Team habe sich intensiv und gut mit mehreren Testspielen in Ungarn vorbereitet. Ludwigsburg habe beim Cup nicht viel zu verlieren. Motto: Erfahrungen sammeln, sich mit hochkarätigen Gegnern messen und auf den Start der Bundesliga einstimmen. „Wir werden sportlich alles reinwerfen – und dann schauen, was raus kommt.“ Der SVL sei im Spiel gegen den Gastgeber Zuglo am Freitag sicherlich nicht der Favorit. Es gelte, so lange wie möglich mitzuhalten. „Wir spielen im Land der Wasserball-Weltmeister – das ist ein Meilenstein für Ludwigsburg.“ Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle sagt: „Wir können nur dazu lernen.“

Beobachter gehen davon aus, dass Vasas der Top-Favorit in der Ludwigsburger Gruppe ist. Der Spanier Sergio Prieto Hernandez, der seit gut einem Jahr für den SVL spielt, hatte bereits unmittelbar nach der Auslosung gesagt: „Wir haben eine sehr interessante Gruppe.“ Er kenne die spanische Mannschaft von CN Mataro, das Team sei komplett neu aufgestellt worden, mit vielen jungen Spielern und einem neuen Trainer. Sergio ist mit Blick auf die Gruppe, die man eine Todesgruppe nennen könnte, aber optimistisch: „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen.“ Der Trainer sagt am Vorabend der ersten von drei Partien in Ungarn: „Das werden sehr schwere Spiele.“ Ludwigsburg hat beim Vorbereitungsturnier am vorigen Wochenende in Potsdam allerdings drei Bundesligamannschaften geschlagen. Vielleicht ein gutes Omen? Abwarten.

Das Euro-Cup-Reglement ist simpel: aus jeder Gruppe kommen die zwei besten Mannschaften weiter in die nächste Runde, die jeweils dritten und vierten sind raus aus dem Wettbewerb.