Polizei will Innovationsplattform für KI unterstützen

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Die Polizei Baden-Württemberg ist bereits mit mehreren Projekten aktiv an der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) beteiligt. Für eine weitere Vernetzung will sich die Landespolizei künftig am Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) Heilbronn beteiligen.

„Für die Polizei Baden-Württemberg setzen wir auf modernste Technik und Innovation. Die Digitalisierung verändert unsere Welt und der technische Fortschritt schreitet immer schneller voran. Die Polizei Baden-Württemberg stellt sich dieser Herausforderung und begreift die Digitalisierung als Chance. Wir wollen den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Dafür ist die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wirtschaft und Forschung ganz entscheidend und deshalb besiegeln wir die Absicht, künftig mit dem Innovation Park Artificial Intelligence Heilbronn zusammenarbeiten“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl. Anlass dafür war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung von Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz für das Innenministerium Baden-Württemberg und CEO Moritz Gräter für den Innovation Park Artificial Intelligence am Montag, 18. Dezember 2023, in Heilbronn.

Die Polizei Baden-Württemberg beteiligt sich bereits mit mehreren Projekten aktiv an der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Intelligenter Videoschutz in Mannheim. Für eine weitere Vernetzung mit Akteuren aus Wirtschaft und Forschung will sich die Polizei Baden-Württemberg künftig am Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) Heilbronn beteiligen.

Anwendungsfelder der KI für die Polizei identifizieren

„Wir setzen auf innovative Technologien, um die Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Kriminalitätsformen anzugehen. Die Partnerschaft mit dem Ipai ermöglicht es uns, im Austausch mit der Wirtschaft und der Wissenschaft Anwendungsfelder der KI für die Polizei zu identifizieren, Anwendungen zu entwickeln und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich zu qualifizieren, um künftig noch effizienter Straftätern das Handwerk zu legen und präventive Maßnahmen zu verstärken“, so Landespolizeipräsidentin Dr. Hinz.

Auch der CEO des Ipai zeigt sich überzeugt: „KI nachhaltig, transparent und zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen bedeutet, sich als Gesellschaft auch gegen den möglichen unethischen Einsatz vorzubereiten. Mit der Ipai-Plattform zu helfen, hier Antworten zu finden und mit der Polizei Baden-Württemberg ein neues, zukunftsorientiertes Mitglied dazugewonnen zu haben, freut uns sehr.“

Innovation Park Artificial Intelligence

Baden-Württemberg macht sich auf, bei der Künstlichen Intelligenz (KI) ganz vorne mitzuspielen. Mit dem Ipai, dem Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn, entsteht mit einer Anschubfinanzierung des Landes Baden-Württemberg ein Zentrum für KI mit internationalem Format. Im Ipai soll die gesamte KI-Wertschöpfungskette abgebildet werden – von der Qualifizierung von Fachkräften über die Forschung bis hin zur Entwicklung, Anwendung und Kommerzialisierung von ethisch verantwortungsbewusster KI. In einem europaweit einmaligen, innovationsfördernden Ökosystem werden zukünftig unterschiedlichste Unternehmen, Start-ups, Forschung und Wissenschaft sowie Akteure aus dem öffentlichen Sektor zusammenkommen. Basierend auf den Ipai-Fundamenten Nachhaltigkeit, digitale Verantwortung und europäische Souveränität werden Forschung, KI-Entwicklung und unternehmerische Anwendungsfälle in engem Austausch mit etablierten Partnern und Netzwerken zusammengeführt.

Im Zukunftspark Wohlgelegen entsteht derzeit ein erster Baustein des Ipai. Der erste Abschnitt ist seit September 2022 in Betrieb, der zweite Abschnitt wird zu Beginn des Jahres 2024 fertiggestellt. Im Norden von Heilbronn (Steinäcker, Stadtteil Neckargartach) wird darüber hinaus innerhalb der nächsten Jahre ein internationaler KI-Campus realisiert. Hier wird ein circa 23 Hektar großes Plangebiet neu entworfen und in Abschnitten realisiert. Der Baustart soll noch im Jahr 2024 erfolgen und erste Gebäude bereits ab 2026 bezugsfertig sein.


Bessere Busverbindungen in Plochingen und Umgebung

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Bisheriger Betreiber bleibt: Busunternehmen Fischle Regionalverkehr

Zum 1. Januar 2024 wird das Fahrplanangebot in Plochingen und Umgebung weiter verbessert. Fahrgäste aus Plochingen, Reichenbach, Hochdorf, Notzingen, Lichtenwald, Notzingen, Deizisau und Altbach können sich auf neue Haltestellen und dichtere Takte freuen. Außerdem gibt es mit der N11 eine neue Nachtbuslinie, die die Ruftaxis in Lichtenwald, Reichenbach, Hochdorf und Notzingen ersetzt und Anschluss von und zur S-Bahn haben. Die Buslinien 140 bis 144, 147, 148, 149 und 262 sowie die Nachtbuslinie N11 werden vom bisherigen Betreiber Fischle Regionalverkehr Stuttgart weiter gefahren.

„Wir freuen uns, dass das Busangebot im Raum Plochingen weiter ausgebaut wird. Im Vergleich zum vergangenen Jahr kommen nochmals 42.000 Kilometer im Jahr dazu. Hinzukommt, dass alle Leistungen ausschließlich mit sauberen und emissionsfreien Bussen gefahren werden“, freut sich die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr.

Für den Betrieb hat Fischle Regionalverkehr mehrere fabrikneue Busse bestellt. Darunter sechs vollelektrische Batteriebusse. Die vorhandenen Dieselbusse, die auch weiterhin fahren, werden künftig ausschließlich mit synthetischen Kraftstoffen betrieben. „Diese Kraftstoffe verursachen bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen als Diesel. Durch den Einsatz der Elektrobusse zusammen mit dem synthetischen Kraftstoff leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Klimaschonung. Die neuen Busse werden voraussichtlich ab Herbst 2024 geliefert“, informierte Ralf Steinmetz, Geschäftsführer von Fischle Regionalverkehr Stuttgart.

Anlässlich der Inbetriebnahme sagte VVS-Geschäftsführerin Cornelia Christian: „Unser Dank gilt einerseits dem Landkreis Esslingen, der dafür gesorgt hat, das Fahrplanangebot noch weiter auszubauen.“ Sie bittet auch um Verständnis, wenn angesichts neuer Busse und neuem Fahrplan am Anfang noch nicht alles hundertprozentig klappen sollte. „Erfahrungsgemäß braucht es ein paar Wochen, bis sich alles eingespielt hat“, so Cornelia Christian.

Seit 2009 ist die EU-Verordnung Nr.1370/2007 in Kraft. Sie gibt vor, dass alle Buslinien, die öffentlich gefördert werden, nach bestimmten Vergabevorschriften ausgeschrieben werden müssen. Damit nicht jede einzelne Linie extra vergeben werden muss, wurden Linienbündel geschnürt, in diesem Fall das Bündel 5 im Landkreis Esslingen. Zu diesem Linienbündel zählen die Linien 140 bis 144, 147, 148, 149 und 262 sowie die Nachtbuslinie N11.

Die Fahrpläne für die neuen Angebote sind bereits im Internet auf den Seiten des Verkehrsverbundes Stuttgart (www.vvs.de) abrufbar.


Bietigheim geht als Spitzenreiter in die Rückrunde

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim macht die Halbzeitmeisterschaft in der 2. Handball-Bundeliga perfekt. Die Schwaben gewinnen beim Dessau-Roßlauer HV verdient mit 26:34 (15:17) Toren und sind am 17. Spieltag nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Doch was für eine Begegnung war das zwischen dem Drittletzten der Liga und dem Tabellenführer! Bietigheim muss bis zum Ende volle Power gehen, Dessau-Roßlau ist bis zum 25:27 in der 51. Spielminute in Schlagdistanz. „Es war ein enges Spiel, das am Ende zu deutlich ausgeht“; sieht auch Bietigheims Coach Iker Romero. „Unsere taktische Vorbereitung war hinfällig. Als bei Dessau mit Sohmann, Löser und Mitrovic die komplette erste Reihe im Rückraum ausfällt, war das auch für uns eine schwierige Situation.“

Doch wieder treffen die Ausfälle – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – den letztjährigen Dritten besonders hart. Der erfolgreichste Feldtorschütze der Liga, Timo Löser, stand beim DRHV zwar noch auf der Spielaufstellung, konnte dann aber nicht eingesetzt werden. Der Frust bei Biber-Trainer Uwe Jungandreas groß: „Da sind heute einige Dinge zusammengekommen. Ich bin zufrieden mit den Jungs. Sie haben toll gekämpft und ihre Leistung gebracht. Aber wir spielen nicht darum, uns mit einer Rumpftruppe nur gut aus der Affäre zu ziehen.“

Auch Iker Romero musste umstellen. Tom Wolf fällt mit einem Muskelfaserriss in Dessau und auch für die letzten beiden Spiele in diesem Jahr aus. Christian Schäfer war erkrankt nicht mitgereist und für Fabian Wiederstein schon in der ersten Hälfte mit Beschwerden in der Leistengegend Schluss. Jona Bader rückt auf die rechte Außenposition und macht seine Sache mit vier Treffern bei fünf Versuchen gut. Alexander Velz vertritt die gewohnten Siebenmeterschützen, versenkt seine drei Versuche. Im Rückraum erhält Paco Barthe mehr Spielzeiten, ist am Ende mit sechs Toren erfolgreichster Bietigheimer Torschütze. Wobei der Kapitän Übersicht beweist und in Überzahl dreimal ins verwaiste Tor des Drittletzten trifft.

Der Spitzenreiter hat sich nach dem Treffer von Alexander Pfeifer mit 5:9 Mitte der ersten Hälfte die Spielkontrolle gesichert. Aber die „Biber“ zeigen Comeback-Qualitäten, gleichen zum 11:11 aus. In Führung geht Dessau-Roßlau aber zu keinem Zeitpunkt im Spiel. Bietigheims 15:17-Vorsprung bei Seitenwechsel hätte deutlicher ausfallen können.

Der Abstand nach dem Tor von Dominik Claus zum 20:26 hätte dem Tabellenführer eigentlich mehr Überlegenheit geben können. „Wir haben in der 2. Halbzeit die Spielkontrolle, führen mit Plus 6“, sagt Romero. „Aber Dessau hat unglaublich gekämpft und kommt wieder auf 2 heran.“ Deshalb muss Bietigheim nach dem 25:27 auch in den letzten zehn Minuten auf dem Gas bleiben. „Man hat heute gesehen, wie stabil Bietigheim in dieser Saison spielt“, sagt DHRV-Coach Jungandreas über die Schlussphase. „Bietigheim hat die Nerven behalten und uns immer vor neue Aufgaben gestellt.“ Denn es wird noch deutlich. Während die Gastgeber in den letzten zehn Minuten nur noch einmal treffen, spielt Bietigheim noch einmal ganz starke Minuten. Als Jonathan Fischer Sekunden vor dem Ende noch einmal den Ball stibitzt und den Schlusstreffer im Tempogegenstoß setzt, steht am Ende ein 26:34 auf der Anzeigetafel.

Dessau-Roßlauer HV 06: Patzwaldt, Ambrosius; Bones (5), Hrstka (9/3), Haake (1), Baumgart (1), Misovych (1), Schmidt, Emanuel (2), Danneberg (5), Pust (2).

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic, Michalski, Claus (5), de la Peña (3), Wiederstein (2), Velz (5/3), Barthe (6), Hejny (1), Bader (4), Pfeifer (4), Kaulitz, Fischer (4).

Zeitstrafen: Pust (23.), Haake (53.), Emanuel (55.) – Bader (13.)
Siebenmeter: 3/4 – 3/3
Spielverlauf: 3:3 (5.), 7:10 (19.), 11:11 (22.), 15:17 (30.), 18:21 (39.), 20:26 (46.), 25:27 (51.), 25:32 (58.), 26:34 (60.)
Schiedsrichter: Konrad Gimmler / Jannik Rips (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1304 (Anhalt Arena Dessau)


Stadtwerke Stuttgart investieren in erste PV-Großanlage

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  • Kommunales Unternehmen kauft Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Niederkirchen
  • Leistung von 13,5 Megawattpeak
  • Inbetriebnahme am 7. Dezember
Stuttgart.| Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) bauen ihre Ökostromproduktion weiter aus: Das kommunale Unternehmen hat seine erste Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Freiflächenanlage) im Oktober vom Projektentwickler ABO Wind erworben. Auf einer Fläche von gut 13,5 Hektar bei Niederkirchen (Landkreis Kaiserslautern) erzeugen künftig rund 24.000 Solarmodule Ökostrom. „Im Rahmen unserer Zukunftsstrategie setzen wir auf eigene regenerative Erzeugungsanlagen. So haben wir bereits mehrere Windenergieprojekte in Angriff genommen und zahlreiche PV-Anlagen errichtet“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. Er fügt hinzu: „Mit dieser ersten PV-Freiflächenanlage weiten wir unsere solare Energieproduktion entscheidend aus.“ Die SWS investieren mit diesem Projekt rund 15 Millionen Euro in die Energiewende. Die Inbetriebnahme hat der Energieversorger für den 7. Dezember geplant.
Rechnerisch können mit dem Stromertrag rund 7.900 durchschnittliche Zwei-Personen-Haushalte versorgt werden. Der grüne Strom soll den Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Stuttgart direkt zugutekommen. „Mit dem Kauf des Solarparks zahlen wir auch auf die klimaneutrale Zukunft der Landeshauptstadt ein. Denn wir steigern unsere Produktionskapazitäten erheblich und ebnen den Weg für eine emissionsfreie und grüne Stromversorgung“, sagt Martin Rau, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart.
Der Solarpark befindet sich östlich der Gemeinde Niederkirchen. Er liegt außerhalb des Ortsteils Heimkirchen auf einer erhöhten Lage und ist damit vom Ort aus kaum sichtbar. Dank einer umlaufenden Heckenbepflanzung gliedert sich der PV-Park ins Landschaftsbild und die umliegenden land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen ein. Im Flächennutzungsplan sowie im Bebauungsplan ist sie als Sondergebiet Photovoltaik ausgewiesen.
Erfahrungsschatz aus über 600 PV-Anlagen
Die Stadtwerke Stuttgart haben seit 2014 bereits mehr als 600 Photovoltaik-Anlagen auf Privathäusern oder Firmendächern installiert. Das entspricht einer Leistung von mehr als 9.000 Kilowattpeak. Der so erzeugte grüne Strom wird in das lokale Stromnetz eingespeist und spart mehr als 3.800 Tonnen CO2 pro Jahr ein.
Großer Schritt für die Klimaneutralität
Die Stadtwerke Stuttgart tragen als Motor der Energiewende entscheidend zur Klimaneutralität der Landeshauptstadt bis 2035 bei. Das Unternehmen wird bis zu einem Viertel der heutigen Emissionen Stuttgarts durch zukunftsfähige Lösungen für Strom, Wärme und Mobilität reduzieren. Konkret wollen die Stadtwerke Stuttgart den Ökostrom für ihre Kunden künftig selbst erzeugen: Angestrebt wird bis 2035 eine Erzeugungsmenge von etwa 1,7 Terawattstunden pro Jahr.


Wüstenrot übernimmt start:bausparkasse AG in Deutschland

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG erwirbt die start:bausparkasse AG (ehemals Deutscher Ring Bausparkasse). Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartell- und Aufsichtsbehörden wird das Closing im Jahresverlauf 2024 erfolgen. Verkäuferin der start:bausparkasse in Deutschland ist die österreichische BAWAG P.S.K. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Der Erwerb der start:bausparkasse in Deutschland stärkt die Position von Wüstenrot als führender Kooperations-Bausparkasse weiter. Schon heute verfügt Wüstenrot über das am dichtesten gespannte Bauspar-Vertriebswegenetz in Deutschland. Mit den eigenen Außendienstorganisationen von Wüstenrot und den Württembergischen Versicherungen, zahlreichen Kooperationen im Bank- und Versicherungsbereich, enger Zusammenarbeit mit Verbänden sowie durch die Präsenz im Makler- und Direktgeschäft kann Wüstenrot derzeit ein Kundenpotenzial im zweistelligen Millionenbereich erreichen.


Aktueller Stand Zulassung neue Schönbuchbahn-Fahrzeuge

Schönbuchbahn: Zweckverband und CAF peilen Einsatz neuer Elektro-Fahrzeuge für Juni an

Landrat: „Endlich ist Land in Sicht.”

Die neuen Elektrozüge für die Schönbuchbahn werden derzeit intensiv getestet und erprobt. Seit ca. einer Woche finden neben den Testfahrten des Herstellers CAF auch Abnahmefahrten durch den Zweckverband statt, der die Triebfahrzeuge mit dem Namen Nexio in Auftrag gegeben hat. In intensiven Absprachen haben sich nun der Zweckverband und CAF auf einen Termin für die lange herbeigesehnte Inbetriebnahme der Züge verständigt: Der Einsatz ist zum Sommerfahrplanwechsel am 9. Juni 2024 angepeilt.

Der Verbandsvorsitzende, Landrat Roland Bernhard freut sich über die klare Perspektive: „Endlich ist Land in Sicht. Der Zulassungsprozess dauert eine gefühlte Ewigkeit. Aber jetzt haben wir die begründete Hoffnung, das Verfahren ins Ziel zu bringen. CAF hat eine klare Ansage gemacht die Unterlagen zu vervollständigen und auch die Zusammenarbeit mit den Behörden stimmt uns zuversichtlich, dass die Schönbuchbahn Priorität genießt. Nach jetziger Kenntnis kann der Nexio im Juni fahren.“

Bis die Nexio-Züge im Sommer Fahrgäste befördern dürfen, sind noch einige Meilensteine zu erreichen. Im Februar plant CAF die noch fehlenden Nachweise zu erbringen. Das Eisenbahnbundesamt hat eine Prüfzeit bis längstens Ostern, jedoch laufen schon jetzt die Prüfungen in solchen Handlungsfeldern, in denen die erforderlichen Unterlagen bereits komplett sind.

Eine Sondergenehmigung erlaubt es voraussichtlich dem Betreiber der Schönbuchbahn, seine Triebfahrzeugführer noch vor der offiziellen Zulassung für die Elektrofahrzeuge zu schulen. So kann das Personal ab Januar 2024 die neuen Fahrzeuge erproben und sich auf die Inbetriebnahme vorbereiten.

Zweckverbands-Geschäftsführer Dr. Walter Gerstner sagt: „Jetzt muss ein Rädchen ins andere greifen. Wir setzen alles daran, die Prozesse so gut wie möglich parallel zu steuern. Wir wollen keine Zeit verlieren.“

Das Zulassungsverfahren wurde 2017 mit Zustimmung der Landeseisenbahnaufsicht gestartet. Dabei kam es ab 2020 zu Verzögerungen, weshalb das Verfahren bis jetzt noch immer nicht abgeschlossen ist. Die Ursachen hierfür sind äußerst komplex und liegen in einem Methodenkonflikt über die Nachweisführung nach den für verschiedene Bauarten vorgesehenen Regularien. Dies hatte eine Unmenge an zeitraubenden Tests in Theorie und Praxis zur Folge. Noch bis Oktober dieses Jahres ging der Hersteller davon aus, alle erforderlichen Unterlagen bis Dezember einreichen zu können. Jedoch hat die Behörde vom Hersteller erneut zusätzliche Nachweise eingefordert, sodass diese nun im Februar 2024 vorliegen werden.

Um für die Fahrerausbildung Zeitfenster für die Ausbildungsfahrten zu ermöglichen, kann es ab Nachmittag zwischen Böblingen und Holzgerlingen nur einen 30-Minuten-Takt geben. Der angepasste Fahrplan wird rechtzeitig veröffentlicht.

Die Vorfreude auf die neuen Züge ist groß. Der Nexio ist im Vergleich zu den alten Regio-Shuttles der Schönbuchbahn komfortabler, umweltfreundlicher und schneller. Fahrgäste werden eine deutliche Qualitätssteigerung spüren. Die Fahrzeuge sind mit 40 Metern um 15 Meter länger als die Regio-Shuttle und haben somit eine höhere Kapazität. Die Fahrzeuge stoßen keine Abgase aus und sind leichter und spurtstärker, wodurch sie auch die Infrastruktur geringer belasten. Sie verfügen über WLan und Steckdosen und sind klimatisiert. Bildschirme informieren in Echtzeit über Anschlussverkehre. Alle Sitze haben 1. Klasse-Qualität mit Fensterplatz. Im Bereich der Türen gibt es sehr großzügige Freibereiche mit Platz für z.B. Rollstühle, Fahrräder, Kinderwagen.


Nationalmannschaft bezieht EM-Trainingslager in Thüringen 

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Die deutsche Nationalmannschaft wird sich in Thüringen auf die Europameisterschaft im eigenen Land vorbereiten. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird vom 26. bis 31. Mai sein Trainingslager im Spa- und GolfResort Weimarer Land in Blankenhain beziehen. Die Hotelanlage, die während des Turniers auch ein UEFA Team Base Camp sein wird, liegt rund 30 Kilometer entfernt von der Landeshauptstadt Erfurt. Die Trainingseinheiten werden auf den hoteleigenen Trainingsplätzen stattfinden. Die Sportliche Leitung der Nationalmannschaft hatte sich zuvor mehrere mögliche Trainingszentren für die Vorbereitung auf die EM angeschaut.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sagt: „Die EM soll nicht nur an den zehn EURO-Spielorten stattfinden, sondern in ganz Deutschland. Es wird eine Europameisterschaft für alle. Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir uns auch in Deutschland auf die EM im eigenen Land vorbereiten wollen. Wir gehen mit der Nationalmannschaft ganz bewusst in den Osten Deutschlands, bevor wir unser Quartier im Süden des Landes beziehen. Wir freuen uns auf unsere Fans in Thüringen.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagt: „Wir finden im Weimarer Land perfekte Bedingungen vor, um uns auf die großartige Aufgabe Heim-EM vorzubereiten. Das Resort mit seinen hauseigenen Trainingsanlagen hat uns durch optimale Platzbedingungen und Regenerationsmöglichkeiten sowie eine insgesamt kompakte Infrastruktur überzeugt. Aber auch abseits des Trainingsplatzes können wir die Tage im Weimarer Land bestmöglich nutzen, um uns als Mannschaft auf die Europameisterschaft einzustimmen und einzuschwören. Wir brauchen einen ganz besonderen Teamgeist, um möglichst weit im Turnier zu kommen.“

Der thüringische Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sagt: „Ganz Thüringen freut sich, dass unsere Nationalmannschaft ihre EM-Vorbereitungen hier in der Region absolviert. Das ist ein toller Auftakt für die Heim-EM. Ich bin überzeugt, dass unsere Elf aus ihrem Thüringer Trainingslager ganz viel Begeisterung und Rückenwind mit in das Turnier nehmen wird.“ Der Aufenthalt der Nationalmannschaft sei auch ein wichtiges Signal an den sportbegeisterten Osten: „Außer Leipzig gibt es während der Europameisterschaft keine weitere ostdeutsche Spielstätte. Aber mit dem Trainingscamp der deutschen Mannschaft und dem anschließenden Basiscamp der Engländer wird Blankenhain zu einem zweiten Hotspot für die Fußballbegeisterung im Land.“

Das Land wolle die internationale Aufmerksamkeit vor und während der EM nutzen, um kräftig die Werbetrommel für Thüringen zu rühren. „Wir werden uns einer breiten überregionalen Öffentlichkeit als weltoffenes Sport- und Tourismusland zu präsentieren.“

Matthias Grafe, Inhaber des Spa & GolfResorts Weimarer Land, sagt: „Unsere Mitarbeiter und meine Familie sind stolz, die deutsche Nationalmannschaft in Thüringen begrüßen zu dürfen. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit ist es uns gelungen, perfekte Bedingungen für den internationalen Fußball im Weimarer Land zu schaffen. Mit besonderem Teamgeist steht unser Familienunternehmen für Zusammenhalt und wir wissen genau, was man gemeinsam erreichen kann. Meine Mannschaft und ich wünschen unserer Elf schon jetzt viel Erfolg für das Turnier!“

Die deutsche Nationalmannschaft wird in der Gruppenphase des Turniers mit den Spielorten München, Stuttgart und Frankfurt aus Gründen der Nachhaltigkeit vor allem im Süden Deutschlands präsent sein. Zum ersten Mal sind die zehn Spielorte der UEFA EURO 2024 in drei sogenannte regionale Cluster unterteilt worden, um die Reiseaktivitäten der teilnehmenden Teams möglichst gering zu halten.

Deutschland eröffnet die Europameisterschaft am 14. Juni in München gegen Schottland. Es folgen die Gruppenspiele gegen Ungarn am 19. Juni in Stuttgart und gegen die Schweiz am 23. Juni in Frankfurt. Zuvor trifft die Nationalmannschaft am 23. März in Lyon auf Frankreich und am 26. März in Frankfurt auf die Niederlande.


Verband Region Stuttgart informierte über Flächen für Windenergieanlagen

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Beteiligung noch bis 2. Februar 2024 möglich 

In sechs Terminen zwischen Geislingen a.d. Steige und Vaihingen/ Enz sowie einer Online-Veranstaltung informierte der Verband Region Stuttgart über die vorgesehenen Vorranggebiete für Windenergieanlagen. Gut 1.000 Personen haben dieses Angebot wahrgenommen.

Stuttgart.| Auf der Grundlage gesetzlicher Vorgaben hat der Verband Region Stuttgart mindestens 1,8% der Regionsfläche für die Nutzung der Windenergie auszuweisen. An dem dafür notwendigen Planungsverfahren kann sich neben Städten, Gemeinden und Trägern öffentlicher Belange auch die Öffentlichkeit zu beteiligen. Über die dafür erforderliche Auslegung der Planunterlagen in Landratsämtern und der Geschäftsstelle des Regionalversammlung hinaus wurde in sechs Gemeinden vor Ort und einer Online-Veranstaltung der Planentwurf vorgestellt.

Ziel der Veranstaltungen war es, die umfassenden Planunterlagen zu erläutern und aufzuzeigen, wie Hinweise und Anregungen in das weitere Verfahren eingebracht werden können. Gut 1.000 Personen haben dieses Angebot wahrgenommen – darunter auch Mitglieder aus Landtag, Regionalversammlung, Kreistagen und Gemeinderäten sowie unterschiedliche Bürgerinitiativen und Interessensverbände.

“Gute Pläne brauchen Transparenz und Mitwirkungsbereitschaft. Es freut mich daher, dass wir eine breite Öffentlichkeit erreichen konnten – die hoffentlich auch von den bestehenden Mitwirkungsmöglichkeiten Gebrauch macht“, so Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl.

 „Windenergie ist ein emotionales Thema, das viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Motiven umtreibt. Im Mittelpunkt stand aber bei allen Veranstaltungen das Interesse am konkreten Planentwurf – nicht die abstrakte Diskussion der Energiewende“ lobt Dr. Lahl den sachlichen Verlauf der Termine.

Noch bis zum 2. Februar 2024 haben alle Interessierten die Möglichkeit, Anregungen zum Planentwurf vorzubringen. Alle Unterlagen sowie die Dokumentation der Informationsveranstaltungen finden sich bis zu diesem Termin auf der Homepage des Verband Region Stuttgart (Verband Region Stuttgart: Wind (region-stuttgart.org). Alle eingegangenen Stellungnahmen werden in der Regionalversammlung beraten und gehen somit in die Entscheidungsfindung ein. Vorgesehen ist eine Behandlung des Themas im April 2024.


Württembergische spendet 100.000 Euro für gemeinnützige Zwecke

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„Ihr Fels in der Brandung für die Zukunft des Ehrenamts“ – die Württembergische Versicherungsgruppe unterstützt mit einer Spendenaktion ihres Außendienstes Vereine und Initiativen, die sich ehrenamtlich für gemeinnützige Belange engagieren. Insgesamt werden 100.000 Euro vergeben.

Die Württembergische Versicherungsgruppe mit ihren Tochterunternehmen Württembergischen Versicherung AG, Württembergische Lebensversicherung AG und Württembergischen Krankenversicherung AG bedenkt bundesweit 20 Initiativen und Vereine mit Spenden in Höhe von bis zu 25.000 Euro. Für die Spendenaktion waren die Agenturen im Außendienst dazu aufgerufen, eine Organisation oder Initiative auszuwählen, die sich ehrenamtlich engagiert.

„Wir haben das Ehrenamt und die vielen Menschen, die sich hier engagieren und täglich einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten, in den Mittelpunkt der AO-Spendenaktion gestellt. Die Generalagentinnen und -agenten der Württembergischen kennen ihre Regionen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort sehr genau“, sagt Zeliha Hanning, Vorstandsvorsitzende der Württembergischen Versicherung und Vertriebschefin. „Einmal mehr haben sie sich in diesem Jahr für Projekte eingesetzt, die ihnen persönlich am Herzen liegen – darüber freue ich mich sehr.“

Jacques Wasserfall, Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Lebensversicherung und der Württembergischen Krankenversicherung ergänzt: „Die hohe Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen im Außendienst an der Spendenaktion macht es möglich, Vereine und Initiativen zu unterstützen, die mit ihrem Engagement einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.“

Alle Beschäftigten sowie Beraterinnen und Berater im Außendienst konnten jeweils drei Stimmen für die vorgeschlagenen Projekte abgeben, die ihnen besonders am Herzen liegen. Die meisten Stimmen bekam der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V. und erhielt dafür eine Spende in Höhe von 25.000 Euro. 15.000 Euro gingen an den Verein Herzenswünsche e.V. sowie 8.000 Euro an die Stiftung Kinderseele. Die Plätze 4 bis 20 erhielten je 3.000 Euro.

So vielfältig wie die Agenturen und ihre Regionen sind auch die Hilfsprojekte. Darunter sind beispielsweise Initiativen für hilfsbedürftige oder schwerkranke Kinder, benachteiligte Menschen, Inklusion, Sport und generationenübergreifendes Zusammenleben. Eines haben sie alle gemeinsam: Die dort engagierten Menschen setzen ihre private Zeit ein, um ihren Teil für das Miteinander in der Gesellschaft beizutragen.


Toller Schlagabtausch im DHB-Achtelfinale

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim feiert ihr Highlight-Spiel im Achtelfinale des DHB-Pokals. Der 33:42 (16:19)-Sieg der favorisierten Füchse aus Berlin tut der tollen Stimmung in der EgeTrans Arena keinen Abbruch. Der Tabellenzweite der 1. Liga marschiert verdient in die nächste Runde.

3024 Zuschauer in der EgeTrans Arena sorgen am Dienstagabend von Beginn an für eine super Atmosphäre, auch weil die Schwaben nach einer Viertelstunde nach dem Treffer von Dominik Claus mit 7:6 Toren in Führung liegen. Die SG BBM ist bis zur Pause in Schlagdistanz, dann vergrößern die Füchse im zweiten Abschnitt ihr Torepolster und steuern ungefährdet ins Viertelfinale.

„In der 1. Halbzeit waren wir drin im Spiel, haben immer gekämpft“, zollt SG BBM-Coach Iker Romero seiner Mannschaft Respekt. „Das Ergebnis aber spricht für sich. Es war ein total verdienter Berliner Sieg.“ Die Enttäuschung hielt sich beim Spanier in Grenzen. „Klar, die technischen Fehler gefallen mir nicht. Aber Kompliment an meine Mannschaft, 33 Tore gegen die Füchse sind super.“

Nach der Bietigheimer Führung ziehen die Hauptstadt-Handballer mit klaren Spielzügen kurz das Tempo an, räumen wiederholt die rechte Abwehrseite der SG BBM ab und führen wieder mit 7:10 Toren. Berlins Linksaußen Tim Freihöfer steuert in dieser Phase drei Tore bei, bleibt über das gesamte Spiel bei seinen acht Versuchen fehlerfrei. Weil Dejan Milosavljev im Füchse-Tore bei vielen Würfen die Finger dran hat, ist für den Zweitliga-Spitzenreiter bei Halbzeit nicht mehr drin als das 16:19. Bietigheim hat seine Stärken ausgespielt, Fabian Wiederstein und Jonathan Fischer treffen vom Kreis bis zur Pause sechsmal, Alexander Pfeifer steuert von Linksaußen bis dahin erneut drei Tore bei.

Berlins Trainer Jaron Siewert: „Ich bin natürlich megahappy, dass wir das Spiel gewonnen haben. Bietigheim hat uns das Leben extrem schwer gemacht und Mathias Gidsel aus dem Spiel genommen“. Der dänische Ausnahmespieler hat am Ende dennoch zwölfmal den Ball im Gehäuse der SG BBM versenkt. Und Berlin bekommt das Spiel schließlich immer besser in den Griff, zeigt mit 82 Prozent Trefferquote Abschlussqualität und führt eine Viertelstunde vor dem Ende beim 24:33 erstmals mit neun Toren.

Das Spiel bleibt temporeich, jeweils 69 Angriffe fahren beide Teams am Ende. „In vielen Momenten haben wir das heute wirklich gut gemacht“, unterstreicht Romero den Einsatzwillen seines Teams, das noch einmal auf 33:38 verkürzen kann. Fünf Tore Rückstand fünf Minuten vor dem Ende. Weil in vier Tagen bereits die Ligapartie beim Dessau-Roßlauer HV auf der Agenda steht, hatte Iker Romero angesichts einer deutlichen Gästeführung da längst durchgewechselt. „Am Samstag in der Liga in Dessau, das ist unser Kampf“, gibt Iker Romero seinem Team gleich nach dem Schlusspfiff den Fokus mit auf den Weg.

„Das Ergebnis spiegelt am Ende nicht den Leistungsunterschied wider“, verteilt Füchse-Trainer Jaron Siewert artig Komplimente. Berlin wirft die letzten vier Tore, macht es am Ende deutlich. „Das Spiel hätte genauso nur mit Plus 5 für uns ausgehen können“, sagt Siewert. Dennoch bleibt festzuhalten: Favorit Berlin hat seine Pokalaufgabe mit viel Ernsthaftigkeit gelöst.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (4), Michalski, Claus (4), Wolf, Schäfer (2), de la Peña (2), Wiederstein (5), Velz (3), Barthe (2), Hejny (1), Bader (1), Pfeifer (4), Kaulitz (1), Fischer (4).

Füchse Berlin: Kireev, Milosavljev; Darj (3), Tollbring, Andersson (3), Nowak (1), Lichtlein (4), Lindberg (4/4), Gidsel (12), Freihöfer (8), Orlov, av Teigum (3), Kopljar, Jacobs, Marsenic (4).

Zeitstrafen: Barthe (19.) – Darj (29.)
Siebenmeter: 0/0 – 4/4
Spielverlauf: 3:3 (5.), 7:6 (15.), 7:10 (18.), 11:16 (23.), 16:19 (30.), 21:25 (38.), 22:30 (43.), 28:35 (50.), 30:38 (54.), 33:38 (56.), 33:42 (60.)
Schiedsrichter: Andre Kolb / Markus Kauth (Elite-Anschlusskader)
Zuschauer: 3024 (EgeTrans Arena Bietigheim)