Spielmacher Max Häfner bleibt bis mindestens 2025 beim TVB

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Der TVB Stuttgart hat den zum 30.06.2024 auslaufenden Vertrag mit Spielmacher Max Häfner bis Juni 2025 verlängert.

Der gebürtig aus dem Schwabenland stammende Max Häfner, dessen Heimatverein der TSB Schwäbisch Gmünd ist, kam 2017 von diesem nach Stuttgart. Zuvor war er bei FRISCH AUF! Göppingen aktiv und spielte dort in der A-Jugend-Bundesliga. Der 27- Jährige, der mittlerweile seine siebte Saison bei den WILD BOYS bestreitet, hat einen Einjahresvertrag bis zum 30.06.2025 unterschrieben.

Bislang hat der 183 cm große Mittelmann in 191 Pflichtspielen im blau-weißen Trikot 374 Tore erzielt. In den vergangenen sieben Jahren hat sich der gebürtige Gmünder auch von Verletzungen nicht aus dem Tritt bringen lassen. Als Spieler des TVB Stuttgart entwickelte er sich von einem Youngster in der Liga zu einem gestandenen Bundesligaspieler, der nun die Offensive der Schwaben lenkt.

TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt: „Betrachtet man die letzten zwei Monate, hat die Formkurve von Max deutlich nach oben gezeigt. Es ist klar zu erkennen, dass er der strategische Kopf unseres Angriffsspiels ist und dieses sehr gut leitet. Damit ist die weitere Zusammenarbeit mit ihm für uns eine logische Konsequenz gewesen.“

„Mich freut es persönlich sehr, dass ich ein weiteres Jahr im Trikot des TVB Stuttgart auflaufen werde. Ich fühle mich hier extrem wohl und bedanke mich beim Verein für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Sportlich ist es unser Ziel, gemeinsam den nächsten Schritt zu machen, da möchte ich natürlich meinen Teil dazu beitragen”, so der Spielmacher.


SG BBM geht auf einem Aufstiegsplatz in die Winterpause

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von Bernhard Gaus

Die Bietigheimer Handballer verabschieden sich mit einer echten Willensleistung und einem hochverdienten 29:36 (12:19)-Erfolg bei den Eulen Ludwigshafen auf einem Aufstiegsplatz in die EM-Pause.

Erst drei Tage ist es her, da waren die Köpfe der Jungs von Iker Romero nach der 33:36-Heimniederlage gegen Eintracht Hagen unten. Jetzt liefert der Tabellenzweite in der ausverkauften Ebert-Halle in Ludwigshafen im letzten Spiel des Jahres eine hochkonzentrierte Leistung ab. „Der Sieg war wichtig, die Pause ist jetzt wichtig“, sagt ein erleichterter Iker Romero. Dem Trainer der SG BBM war es gelungen, innerhalb kürzester Zeit seinen Spielern wieder neues Leben einzuhauchen, die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. „Eine Niederlage wie gegen Hagen ist gefährlich“, sagt der Spanier. „Entweder stürzt du danach weiter ab oder es folgt ein Spiel wie dieses heute.“

Die Schwaben haben sich für die zweite Variante entschieden und bleiben bis nach der Heim-EM auf dem zweiten Tabellenplatz. Den Grundstein legten die Gäste schon sehr früh im Spiel. Bis zur 20. Spielminute trägt Bietigheim seine Offensivversuche fehlerfrei vor, trifft bei jedem Angriff. Es steht 9:14, die SG BBM geht mit voller Konzentration zur Sache.

„Bietigheim trifft in jedem Angriff, Genz beginnt zu halten, dann wird es für uns schwierig zur Pause noch heranzukommen“, sagt Eulen-Linksaußen Kian Schwarzer hinterher. Es sollte noch dicker kommen für die Eulen. Fredrik Genz hat am Ende 12 Paraden auf dem Zettel, auch dank derer Bietigheim bis auf 10:18 Tore enteilt. „Nach der ersten Viertelstunde hatten wir einen klaren Einbruch“, musste Eulen-Trainer Johannes Wohlrab feststellen. „Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, wir kommen in der zweiten Hälfte nicht zurück.“

Die SG BBM aber startet mit derselben Konzentration aus der Pause. Nach 38 Minuten muss Wohlrab die nächste Auszeit nehmen, der Rückstand wird zweistellig: 15:25. Seine Jungs werfen aus der zweiten Reihe mit mäßiger Quote, umgekehrt glänzen die Werfer der SG BBM aus der Nahdistanz. Bietigheim besticht weiter mit hoher Angriffseffektivität, auch wenn Žiga Urbič jetzt den einen oder anderen Ball entschärfen kann.

Die Eulen brauchen Torerfolge, Wohlrab bringt den zusätzlichen Feldspieler. Doch das kann den Rückstand höchstens eindämmen, Bietigheims Defensive steht auch in numerischer Unterzahl gut. Genz und Maximilian Hejny treffen in den leeren Eulen-Käfig. 24:35 steht es knapp fünf Minuten vor dem Ende.

Die rund 200 mitgereisten Bietigheimer Fans waren da schon in Feierlaune, lautstark hatten sie von Beginn an ihre Mannschaft angefeuert. Jetzt gehörte auch akustische die Ebert-Halle ihnen. Höchststrafe für die Hausherren. Die Crunchtime entfällt, Iker Romero wechselt zum Ende des Jahres noch einmal kräftig durch, gibt der Bank Spielzeit. Das geht zwar daneben, weil die um Ergebnisverbesserung bemühten Eulen noch fünfmal in Folge treffen. Den Schlusspunkt darf dann aber Alexander Velz zum 29:36-Endstand setzen. „Ich hatte eine Reaktion gefordert von der Mannschaft, jeder hat heute sein Bestes gegeben“, darf Iker Romero am Ende feststellen. „Bis auf vielleicht zehn Minuten haben wir dieses Spiel kontrolliert.“

Eulen Ludwigshafen: Grupe, Urbič; Schaller, Raguse (7), Eisel (1), Meyer-Siebert, Haider (1), Falk (3), Schwarzer (4/1), Straub (2), Bergner (4), Trost (3), Leun (1), Manfeldt-Hansen, Klein (3).

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz (1); Vlahovic (3), Michalski, Claus (5), Schäfer (9/2), de la Peña (1), Wiederstein (4), Velz (4), Barthe, Hejny (2), Bader, Pfeifer (4), Kaulitz, Fischer (3).

Zeitstrafen: Meyer-Siebert (10., 22.), Schwarzer (12.), Raguse (35.), Haider (46.), Bergner (50.) – Hejny (18.), Fischer (24.), Wiederstein (43.)
Siebenmeter: 1/1 – 2/3
Spielverlauf: 2:5 (6.), 3:8 (12.), 6:12 (17.), 10:18 (27.), 12:19 (29.), 15:25 (38.), 20:27 (45.), 22:32 (52.), 24:35 (56.),29:35 (59.), 29:36 (60.)
Schiedsrichter: Timo Hofmann / Thomas Hörath (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 2350 ausverkauft (Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen)


Dortmund gegen Bietigheim live im Free-TV bei Eurosport

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Top-Handballspiel zwischen den Jahren

Dortmund/Bietigheim.| Die Handball Bundesliga Frauen kehrt mit einem Spitzenspiel aus der WM-Pause zurück. Am Mittwochabend (27.12.2023) empfängt Borussia Dortmund den ungeschlagenen Tabellenführer SG BBM Bietigheim zum Duell. Eurosport überträgt das Spiel aus der Helmut-Körnig-Halle ab 19:30 Uhr live.

Weihnachtliche Stimmung in der Handball Bundesliga Frauen – als besonderes Geschenk liegt für die Fans kurz nach den Festtagen ein echter Leckerbissen unter dem Baum. Borussia Dortmund empfängt am Mittwochabend den ungeschlagenen Serienmeister aus Bietigheim und möchte den Abstand auf den Tabellenprimus verringern.

Die ungeschlagene Serie Bietigheims ist eng mit den Borussinnen verknüpft. Am 23. Spieltag der Saison 2020/21 setzte es für die SG BBM zum letzten Mal eine Niederlage – Gegner war auch damals der BVB, welcher wiederum auf dem Weg zu einer meisterlichen Saison ohne Verlustpunkt war. Seit diesem 31. März 2021 begann für Bietigheim eine atemberaubende Serie: Seit mittlerweile 66 saisonübergreifenden Spieltagen hat der vierfache Meister kein Bundesliga-Spiel mehr verloren.

Am 9. Spieltag kommt es wieder zum Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Die Borussia musste gerade zum Saisonstart einige schmerzliche Schläge einstecken. Kreuzbandrisse für Dana Bleckmann und Lena Degenhardt sowie das frühe Pokal-Aus im Achtelfinale gegen Leverkusen gehörten sicherlich nicht zur Planung der Schwarzgelben. Trotz der Rückschläge hält sich die Mannschaft von Henk Groener in der Liga gut und befindet sich mit nur vier Verlustpunkten auf Platz fünf.

Bietigheim wiederum erlebte einen Start nach Maß. Der Sieg im Supercup, eine starke Serie in der Champions League und die Tabellenführung in der Bundesliga sorgen im Süden der Republik für zufriedene Gesichter. Jedoch zeigten sich die Bietigheimerinnen in dieser Saison auch schon verwundbar: Gegen stark aufspielende Flames aus Bensheim kam die SG nicht über ein Unentschieden hinaus.

Für beide Mannschaften wird die Begegnung eine erste Standortbestimmung nach der Handball-WM sein. Auf Seiten Bietigheims werden die Zuschauer zudem ein neues Gesicht begrüßen dürfen – Noemi Hafra, frisch aus Györ verpflichtet, wird gegen den BVB ihr erstes Spiel im Dress der SG machen.

Die Partie in der Helmut-Körnig-Halle wird um 19:30 Uhr angeworfen und von den Unparteiischen Marvin Cesnik und Jonas Konrad geleitet.

Eurosport überträgt die Begegnung des 9. Spieltags live im Free-TV auf Eurosport 1. Bereits ab 19:15 Uhr wird Kommentator Uwe Semrau gemeinsam mit Expertin Isabell Klein durch die Partie leiten.

Darüber hinaus kann das Spiel mit dem Kauf eines Abo-Passes oder im Pay-per-View bei Sportdeutschland.TV abgerufen werden. Dyn-Abonnenten können ebenfalls die Partie als Teil ihres Abonnements genießen.


SG BBM ist Tabellenführung los

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von Bernhard Gaus

Spitzenreiter SG BBM Bietigheim stolpert im letzten Heimspiel des Jahres und unterliegt gegen dem VfL Eintracht Hagen am Samstag mit 33:36 (17:17) Toren. Im Dreikampf an der Tabellenspitze geht es am 2. Weihnachtsfeiertag bei den Eulen Ludwigshafen jetzt darum, nicht noch auf Rang 3 zurückzufallen.

Der Spitzenreiter wird in eigener Halle vor 2553 Zuschauern kalt erwischt und unterliegt verdient gegen den Neunten der Tabelle aus dem Ruhrgebiet. „Einige Spieler waren nicht in der Einstellung und Konzentration, wie es für ein so wichtiges Spiel nötig gewesen wäre“, sagt Iker Romero. „Das wiegt für mich schwerer als die zwei Punkte“, so der spanische Coach der SG BBM. Jetzt ist erhöhter Druck im Kessel vor dem „Lokalderby“ gegen die Eulen Ludwigshafen, wenn man sich auf einem Aufstiegsplatz in die Winterpause verabschieden will.

„Es hat viel funktioniert von dem, was wir uns vorgenommen haben, vor allen Dingen in der Offensive“, freute sich indes Eintracht-Coach Stefan Neff über die Bonuspunkte für die mit einigen Ausfällen angereisten Südwestfalen. „Wir sind supergut ins Spiel gekommen.“ Die erste Auszeit im Spiel beantragt Iker Romero nach einer Viertelstunde. Beim Stand von 7:11 hat der Tabellenführer noch überhaupt keinen Zugriff in der Abwehr gefunden. Hagen aber kann seine Führung noch bis auf 8:14 ausbauen. Es sollte bis zur 21. Minute dauern, ehe die SG BBM die Gäste das erste Mal unter Zeitspieldruck setzen konnte.

Dann aber scheint sich das Blatt von der einen Minute zur anderen zu wenden. Nach dem 12:17 trifft Hagen bis zur Pause nicht mehr, scheitert einige Male am eingewechselten Filip Baranasic im SG BBM-Tor, macht technische Fehler. Dadurch kann Bietigheim endlich schneller umschalten, kommt ins Tempospiel. Mit der Halbzeitsirene markiert Dominik Claus das 17:17.

Als Kapitän Paco Barthe zum 18:17 trifft, scheint Bietigheim nach einem 6:0-Lauf dort nach der Pause weitermachen zu wollen. Doch es sollte die erste und einzige Führung für den Spitzenreiter bleiben. „In der Halbzeit haben wir uns neu justiert, ein, zwei Wechsel vorgenommen und Frische reingebracht“, sagt VfL-Trainer Neff. Sein Team dominiert die nächsten Minuten wieder, liegt mit 19:22 Toren vorn. Bietigheim häuft technische Fehler an, kann umgekehrt zu selten die erfolgreichen Hagener Würfe verhindern. 36 Gegentore in eigner Halle sprechen eine deutliche Sprache. Vor allem Hagens Rechtsaußen Pierre Busch zeigt sich treffsicher, auch Spielmacher Pouya Norouzi bleibt bei seinen Würfen fehlerfrei.

Die Gastgeber finden den Weg über den Kreis. Die Tore von Jonathan Fischer halten den Spitzenreiter im Spiel, schließlich fällt der Ausgleich zum 29:29 durch Alexander Pfeifer und später zum 31:31 durch Dominik Claus. Aber Iker Romero muss sehen, dass heute die Mentalität nicht ausreicht, um das Spiel in der Schlussphase noch an sich zu reißen. „Wenn es auf Unentschieden ging, haben wir immer eine Antwort gefunden“, sagt Stefan Neff und verteilt nicht nur wegen seiner beiden Tore ein Extralob an seinen Youngster Luca Richter im rechten Rückraum. Juan de la Peñas Anschluss zum 33:34 sorgt 90 Sekunden vor dem Ende noch für Hoffnung in der EgeTrans Arena. Aber Hagen antwortet eiskalt.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (2), Claus (3), Schäfer (4/4), de la Peña (5), Wiederstein (2), Velz (2), Barthe (5), Hejny, Bader (2), Pfeifer (3), Kaulitz, Fischer (5), Boschen.

VfL Eintracht Hagen: Mahncke, Grzesinski; Bürgin (2), Becker (4), Norouzi (5), Alves, Klein, Weck (3), Panisic, Voss- Fels (4), Spohn (2), Styrmisson (3), Gaubatz, Stüber (2), Richter (2), Busch (9/1).

Zeitstrafen: Fischer (30.), Vlahovic (36.) – Voss-Fels (20.), Weck (25.), Becker (28.), Stüber (44.)
Siebenmeter: 4/4 – 1/1
Spielverlauf: 4:7 (10.), 7:9 (13.), 7:13 (17.), 12:17 (22.), 17:17 (30.), 18:17 (32.), 19:22 (37.), 25:27 (43.), 28:28 (49.), 31:31 (55.), 32:34 (59.), 33:36 (60.)
Schiedsrichter: Markus Kauth / André Kolb (Elite-Anschlusskader)
Zuschauer: 2553 (EgeTrans Arena Bietigheim)


Feuerwerksverbot gilt an Silvester wieder in der Stuttgarter Innenstadt

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Stuttgart.| Zum Jahreswechsel greift in der Stuttgarter Innenstadt wieder ein Feuerwerksverbot. Dies soll an Silvester für die Großveranstaltung auf dem Schlossplatz mit Musik, Tanz und Lichtershow ein sicheres Umfeld schaffen sowie den in der City feiernden Menschenmengen einen unbeschwerten Start ins neue Jahr gewähren, teilt die Stadtverwaltung mit. Um die Verletzungs- und Brandgefahr dort zu bannen, untersagt eine Polizeiverordnung am Silvesterabend ab 18 Uhr bis 3 Uhr in der Frühe am Neujahrstag, Pyrotechnik in der Zone innerhalb des City-Rings zu zünden – oder auch nur mitzubringen.

Dies gilt für alles, was über Kinder- und Jugendfeuerwerk der Kategorie F1 hinausgeht. So sind nur etwa Wunderkerzen, Knallerbsen, Brummkreisel oder Springteufel noch gestattet. Unter das Verbot fallen dagegen mit den Kategorien F2, F3, und F4 alle klassischen Silvesterraketen und Böller, wie auch Vulkane und Batteriefeuerwerk sowie noch explosivere Pyrotechnik im Sinne des Sprengstoffgesetzes.

Dennoch mitgebrachtes Feuerwerk wird beschlagnahmt und unbrauchbar gemacht. Außerdem drohen Platzverweise und Geldbußen – je nach Schwere des Verstoßes von 200 bis 5000 Euro, kündigt das Amt für öffentliche Ordnung an. Die Kontrollen nehmen Polizei und Sicherheitsdienste vor, insbesondere an den Durchlassstellen zum Schlossplatz.

Die Grenzen der betroffenen Verbotszone innerhalb des sogenannten City-Rings bilden wie im Vorjahr in erster Linie der Arnulf-Klett-Platz vor dem Hauptbahnhof und die Paulinenstraße (inklusive Rupert-Mayer-Platz) sowie die Konrad-Adenauer- / Hauptstätterstraße und die Theodor-Heuss- / Friedrichstraße. Die Details werden mit der Bekanntmachung im Amtsblatt in der Ausgabe vom 21. Dezember und auf der Webseite der Stadt unter www.stuttgart.de veröffentlicht.

Über die Verbotszone hinaus untersagen es bundesweite Regelungen grundsätzlich, aus Gründen des Lärm- und Brandschutzes im direkten Umfeld von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie in unmittelbarer Nähe besonders gefährdeter

Gebäude, wie zum Beispiel Fachwerkhäusern, Pyrotechnik zu zünden. Zudem haben die Staatlichen Schlösser und Gärten im Bereich der Grabkapelle auf dem Württemberg ein Böllerverbot an diesem gerade an Silvester äußerst beliebten Aussichtspunkt mit Blick über das Neckartal ausgesprochen.


Co-Kapitän Röthlisberger muss operiert werden

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Der TVB Stuttgart muss zum letzten Spiel des Kalenderjahres am Samstag, den 23.12.23 um 19:00 Uhr, gegen die Rhein-Neckar Löwen auf einen weiteren Leistungsträger in der Abwehr verzichten. Nach dem langzeitverletzten Jonas Truchanovičius fällt nun auch Co- Kapitän Samuel Röthlisberger verletzungsbedingt aus. Die Einsätze der bereits bei den Füchsen Berlin krankheitsbedingt ausgefallenen Akteure Egon Hanusz und Sascha Pfattheicher sind weiterhin fraglich.

Michael Schweikardt: „Die Situation ist natürlich schwierig für uns. Mit Samuel Röthlisberger und Jonas Truchanovičius fehlen uns zwei absolute Leistungsträger in der Abwehr. Egon Hanusz und Sascha Pfattheicher sind ebenfalls noch fraglich. Wir müssen jetzt schauen, dass wir die Lücken schließen und als Team noch enger zusammenstehen.“

Samuel Röthlisberger muss sich nach einer zugezogenen Bandverletzung in der Hand einer Operation unterziehen. Neben dem Ausfall beim letzten Spiel des TVB Stuttgart im Jahr 2023 bedeutet dies für den Schweizer ebenfalls das EM-Aus. Die Ausfallzeit beträgt voraussichtlich sechs Wochen. Die weitere Abwehrstütze Jonas Truchanovičius fehlt dem TVB Stuttgart mit einem Kreuzbandriss am rechten Knie weiterhin bis Saisonende.

Der TVB Stuttgart befindet sich momentan auf dem 16. Tabellenplatz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Die Gäste aus Mannheim stehen nach der Niederlage gegen den ThSV Eisenach auf dem achten Tabellenplatz. Die Porsche-Arena wird diese Saison erstmals ausverkauft sein, somit dürfen sich die WILD BOYS auf eine lautstarke Unterstützung von den Rängen freuen.

„Wir freuen uns trotz allem auf das Weihnachtsspiel und hoffen, dass unsere Fans uns bei dieser schweren Aufgabe unterstützen”, führt der Cheftrainer des TVB Stuttgart fort.


S-Bahn-Netz Erweiterung beschlossen

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Die Regionalversammlung Stuttgart hat in ihrer jüngsten Sitzung bedeutende Beschlüsse zur Erweiterung des S-Bahn-Netzes gefasst. Im Zentrum stehen die Verlängerung der S1 nach Geislingen an der Steige, der S5 nach Vaihingen (Enz) und die Integration der Schusterbahn in das S-Bahn-System von Esslingen bis nach Walheim. Diese Maßnahmen folgen umfangreichen Machbarkeitsstudien, die ihre Vorteilhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit bestätigen.

S1 nach Geislingen an der Steige

Die S1 könnte zukünftig bis Geislingen a.d.S. verlängert werden. In Göppingen würde durch den Überholvorgang einer Regional-Express-Linie eine Wartezeit entstehen, die genutzt werden könnte, um die Fahrzeugkapazitäten in Richtung Geislingen a.d.S. flexibel anzupassen oder im Sinne der Reaktivierungsgedanken der Voralbbahn (Boller-Bahn) den Zug in Göppingen in die Fahrtrichtungen Geislingen a.d.S. und Bad Boll aufzuteilen. Die größten Investitionsnotwendigkeiten wurden für die Bereiche Plochingen, Göppingen, Geislingen a.d.S. und -sofern dieser Gedanke weiterverfolgt wird – für den Reaktivierungsabschnitt nach Bad Boll identifiziert. Sowohl die Variante nur nach Geislingen.a.d.S. als auch die Untervariante nach Geislingen a.d.S. und Bad Boll der S1-Linie erweisen sich als wirtschaftlich. Eine endgültige Entscheidung zwischen diesen Optionen erfordert noch eine umfassende Analyse aller Anbindungsvarianten von Bad Boll. Um die Auswirkungen der Baumaßnahmen auf den Betrieb zu minimieren, schlägt die Machbarkeitsstudie vor, diese in die anstehende Korridorsanierung der Filstalbahn zu integrieren, um den zeitlichen Bedarf für darüber hinaus gehende Sperrpausen zu minimieren.

Für den Streckenast nach Weilheim (T) besteht laut Studie weiterhin Optimierungspotenzial, insbesondere in Bezug auf die Betriebskosten und die städtebauliche Gestaltung. Daher wird derzeit im Rahmen der laufenden Untersuchung zur Modernisierung Teckbahn als eine weitere Variante die Verlängerung der Regionalbahn Oberlenningen – Kirchheim (T) nach Weilheim (T) untersucht. Zudem sollen die Ergebnisse der Betrachtung der Durchbindungsvariante Kirchheim (T) – Göppingen abgewartet werden, bevor für den Bereich Unterlenningen, Kirchheim (T), Weilheim (T), Bad Boll, Göppingen in ein Maßnahmenranking eingestiegen werden kann.

S1 nach Bondorf

Aufgrund der aktuellen Taktung ist eine Überholung der S-Bahn in Herrenberg erforderlich. Dies führt dazu, dass die S1 einen Aufenthalt von etwa 5 Minuten in Herrenberg einlegen muss, bevor sie ihre Fahrt nach Bondorf fortsetzen kann. Diese Situation erfordert einen weiteren Langzug-Umlauf, was sich auf die Betriebslogistik auswirkt. Bisher konnte diese Betriebsvariante in Bezug auf den Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) noch nicht überzeugen. Daher läuft derzeit eine Sensitivitätsanalyse, die untersucht, ob durch eine Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage und eine Attraktivierung des Bahnhofsumfelds in Bondorf
(z. B. durch Nahversorgungsangebote) ein ausreichender verkehrlicher Nutzen generiert werden könnte. Diese Analyse ist entscheidend für die Empfehlung zum weiteren Vorgehen.

S5 nach Vaihingen an der Enz und Walheim

Um das betriebliche Ziel von vier Bahnfahrten pro Stunde und Richtung durch überlagerte MEX- und S-Bahn-Angebote zu erreichen, müssten zwei der vier stündlich in Bietigheim-Bissingen ankommenden S-Bahnen je S5-Linienast verlängert werden. Ursprünglich wurde erwogen, die ankommenden Züge abwechselnd in Richtung Walheim und Vaihingen (Enz) zu führen, um beide Korridore zu bedienen. Diese Idee musste jedoch aufgrund der Fahrplanlagen der anderen Verkehre verworfen werden, da nur der in Bietigheim-Bissingen ankommende Zwischentakt für beide Korridore genutzt werden könnte.Eine Weiterführung der S5 auf der Bestandsinfrastruktur mit Wende in Vaihingen (Enz) ist zwar derzeit möglich, wird aber mittel- und langfristig als betrieblich suboptimal angesehen. Probleme wie die Nutzung des Gegengleises für die Ein- und Ausfahrt in Vaihingen (Enz) und die Belegung eines Bahnsteiggleises während der Wendezeit schränken die Entwicklungsmöglichkeiten für zukünftige Verkehre ein. Mehrere Lösungsansätze könnten in Betracht gezogen werden, darunter die Verlegung der Wende weiter entlang der Bestandsstrecke oder die Entflechtung der Verkehre durch separate neue Gleisanlagen zwischen Sersheim und Vaihingen (Enz). Jede Option bringt eigene Herausforderungen mit sich und bedarf weiterer Gespräche zur Ausgestaltung.Für die geplante Verlängerung nach Walheim musste der ursprünglich vorgesehene Endhalt in Kirchheim (Neckar) aufgrund mangelnder Flächenverfügbarkeit für Wendevorgänge verworfen werden. Die Studie empfiehlt stattdessen Walheim als Endpunkt. Eine Weiterfahrt nach Lauffen (Neckar) würde aufgrund der zu kurzen Wendezeit einen zusätzlichen Fahrzeugbedarf erfordern.Die NKI beider S5-Verlängerungskorridore überzeugen im direkten Vergleich. Aufgrund der höheren verkehrlichen Wirkungen empfiehlt die Studie, sich auf den Korridor Vaihingen (Enz) zu konzentrieren. Anstelle der S5 könnte jedoch die Schusterbahn (RB 11) als S-Bahn-System bis Walheim verlängert werden.

Schusterbahn Esslingen – Walheim

Vor dem Hintergrund möglicher Förderungen hat sich die Region zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Attraktivierung der Schusterbahn mit verschiedenen Zeithorizonten entschlossen. Kurzfristige Verbesserungen wie ein 60-Minuten-Takt zwischen Untertürkheim und Ludwigsburg wären unter Auslassung des Haltes Kornwestheim Personenbahnhof in Fahrtrichtung Untertürkheim ohne größere Infrastrukturänderungen umsetzbar, wohingegen ein 30-Minuten-Takt zusätzlicher Infrastruktur bedürfe, die kurzfristig nicht umsetzbar ist. Langfristig zielt das Projekt auf eine umfassende Integration der Schusterbahn in das regionale S-Bahn-Netz einschließlich notwendiger Infrastrukturerweiterungen.Die beidseitige Verlängerung nach Esslingen und Walheim erscheint besonders für das S-Bahn-System geeignet. Neue Haltepunkte in Zazenhausen-West und Bietigheim-Nord werden aufgrund potenzieller Vorteile in weiteren Planungen berücksichtigt. Bevor kurzfristige Angebotsverbesserungen bestellt werden, muss geklärt werden, ob sich das Land an den Betriebskosten beteiligen wird und wie die Förderfähigkeit der langfristigen Konzepte dabei sichergestellt werden kann. Zudem sollte die Inbetriebnahme von S21 abgewartet werden, um ein zuverlässiges Angebot mit einem stabilen Fahrplan sicherzustellen.

StuKiX, S2 nach Plüderhausen, S3 und S4 Verlängerung nach Murrhardt

Das Konzept des StuKiX sieht vor, Regionalzüge über den Stuttgarter Hauptbahnhof und Flughafenbahnhof in Richtung Kirchheim (T) zu führen, wobei sie in Wendlingen die Neubaustrecke verlassen. Eine Förderung des Projekts erscheint nur möglich, wenn Teile der benötigten Infrastruktur, insbesondere die Südumfahrung Wendlingen, unabhängig vom StuKiX-Projekt realisiert werden. Aktuell fehlen sowohl die Projektierung als auch die Finanzierung dieser Umfahrung, wodurch der StuKiX eher eine langfristige Perspektive hat.Für die S2-Linie nach Plüderhausen ist aufgrund der Taktlage von IC- und Regionalzügen eine Überholung in Schorndorf notwendig, was zu einem Aufenthalt von etwa 5 Minuten führt. Größere erforderliche Infrastrukturanpassungen in Schorndorf überschreiten den verkehrlichen Nutzen deutlich. Daher wird empfohlen, anderen Maßnahmen den Vorzug zu geben.Ein Betriebskonzept für die Verlängerung der S3 und S4 nach Murrhardt konnte aufgrund der Eingleisigkeit zwischen Backnang und Murrhardt und ohne umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen nicht entwickelt werden. Die ermittelten Fahrgastpotenziale rechtfertigen die notwendigen Investitionen für die erforderlichen Zweigleisigkeiten nicht. Unterdessen setzt sich das Land aus eigenem Interesse für einen Ausbau dieser Strecke ein. Vor diesem Hintergrund soll die S-Bahnverlängerung nach Murrhardt so lange zurückgestellt werden, bis die Bemühungen des Landes zum Ausbau der Strecke eine belastbare Untersuchungsgrundlage bieten.

Stimmen der Fraktionen

Laut Rainer Ganske (CDU/ÖDP) sei die Qualität der S-Bahn so schlecht wie nie und da wolle man jetzt ausbauen. Ja, laute die entschlossene Antwort seiner Fraktion. „Unsere Aufgabe ist, die Mobilität in der Region für die Zukunft sicherzustellen“, so Ganske. Seine Fraktion sehe hier Chancen und Notwendigkeiten. „Mögen noch Jahre ins Land gehen, wer sich nicht auf den Weg nach Rom macht, wird auch nie ankommen“, betonte Ganske. Angesicht der langen Planungs- und Bauzeiten müsse man jetzt handeln, denn die Planungen seien auch immer Voraussetzung für die Realisierung und Gewährung von Fördermittel. Für seine Fraktion gelte die Prämisse „Innenentwicklung vor Ausentwicklung. „Die Prioritäten liegen innerhalb der Region. Außerhalb können wir ein Angebot machen, aber nur, wenn unser Verkehr, unsere Ideen und Planungen nicht beschränkt werden“, betonte Ganske. Ein „Highlight“ und „Jahrhundertchance“ sei die S-Bahn nach Göppingen. „Region ist, wo die S-Bahn fährt. Jetzt wächst endlich zusammen, was zusammengehört“, konstatierte Ganske. Laut Philipp Buchholz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) erzeuge die S-Bahn derzeit vor allem Negativschlagzeilen. Heute durchbreche man die Spirale. „Heute legen wir die Grundsteine für das S-Bahn-Netz von morgen“, so Buchholz. Wie lange Bahnprojekte bis zu ihrer Umsetzung benötigen, wisse man insbesondere in Stuttgart. „Als Regionalversammlung beweisen wir heute daher Mut und Weitsicht“, so Buchholz weiter. Lange habe seine Fraktion für das Potenzial der Schusterbahn geworben, heute wisse man, „dass die Schusterbahn eine S-Bahn ist, die aus ihrem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden muss“. Sektkorken könne man von Göppingen bis nach Stuttgart knallen hören. „Mit einer S-Bahn von der Schwabstraße bis nach Geislingen vervollständigen wir das Schienenangebot von der Alb ra in den Talkessel von Stuttgart. Künftig ist jedes Ziel entlang der Filsachse umstiegsfrei erreichbar“, freute sich Buchholz. Großes Potenzial sehe seine Fraktion für die Panoramabahn. Diese zweite Stammstrecke werde Teil des S-Bahn-Netzes von morgen und von übermorgen sein. „Die S-Bahn ist die Klimaschutzmaschine der Region und heute stellen wir die Weichen auf Zukunft“, resümierte Buchholz.„Die Qualität vor jeder Ausbauoption muss besser werden, und zwar so schnell wie möglich! Sonst können wir alles Weitere vergessen“, so Bernhard Meier (Freie Wähler). Trotzdem sei es richtig, nach vorne zu blicken, wenn man die Länge der Planungszeiten bedenke. „Aber es ist Nüchternheit angesagt, hochfliegende Wünsche, die wir hier immer wieder hören, müssen sich der Realität stellen. Das ist leider nicht bequem“, appellierte Meier in Hinblick auf die Kosten der Ausbauoptionen. Die nächste Regionalversammlung werde Prioritäten setzten müssen. Mit dem heutigen Beschluss ebne man den Weg. Dann werde die Kunst darin bestehen, sich nicht zu verzetteln und die hoffnungsvollsten Projekte herauszupicken und weiterzuführen. Seine Fraktion werde dem Vermächtnis des heutigen Beschlussvorschlags zustimmen, ohne dabei den Blick auf die Wirklichkeit zu verlieren.„Maßnahmen, die wir heute anstoßen, werden erfahrungsgemäß frühestens in zehn oder 15 Jahren in Betrieb genommen werden können“, so Susanne Widmaier (SPD). Daher sei es wichtig, sich frühzeitig damit zu beschäftigen. „Mit einer S-Bahn nach Göppingen und Geislingen könnte der letzte Geburtsfehler des Verbands Region Stuttgart beseitigt werden, dass nämlich noch nicht jeder Kreis durch eine S-Bahn an das Zentrum der Region angeschlossen ist“, so Widmaier. Alle jetzt diskutierten Maßnahmen seien noch mit vielen Fragen und weiteren Untersuchungen verbunden. Erst wenn alle Untersuchungen vorlägen, könnte man ein Bild davon bekommen, wie der Schienenknoten Stuttgart und das S-Bahn-Netz im Jahr 2035 oder 2040 aussehen würden. „Da Zeit bekanntlich Geld ist, stimmen wir dem Beschlussvorschlag heute zu, damit die Ausbaumaßnahmen zeitnah angegangen werden können“, so Widmaier.„Die Machbarkeitsstudie erlaubt einen Ausblick auf die Zukunft und die Schwerpunktsetzung für die Erweiterung des S-Bahn-Netzes über das Ende dieses Jahrzehnts hinaus“, so Holger Dorn (AfD/FR). Trotz anhaltender Schwäche bei den Fahrgastzahlen würde die Verkehrsbewegungen insgesamt zunehmen. „Gehen wir mit Optimismus davon aus, dass es gelingen wird und soll die Fahrgastzahlen im Regionalverkehr nachhaltig zu steigern, so ist dennoch klar: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit sind oberstes Gebot“, so Dorn. Seine Fraktion unterstütze die Anbindungen von Göppingen, Geislingen/Steige und Vaihingen/Enz sowie den Ausbau der Schusterbahn.„Das Ausbaupaket A mit 424 Millionen Euro scheint in greifbarer Nähe“, so Gabriele Heise (FDP). Jetzt müsse gelten: „Investitionen ins S-Bahn-Angebot ja, aber sie müssen finanziell tragbar sein.“ Eine Erweiterung der S-Bahn nach Plüderhausen sei derzeit nicht machbar. Aber wie sehe es mit einer Erweiterung bis Schwäbisch Gmünd aus, fragte Heise. Diese würde angesichts der Pendlerströme sicher eher Sinn machen, scheitere jedoch an der Zuständigkeit für den schienengebundenen ÖPNV.„Die möglichen Erweiterungen des S-Bahn-Netzes sind wichtige Bausteine der Verkehrswende, denn sie befriedigen die Verkehrsbedürfnisse, die sich nicht nur auf die Landeshauptstadt richten“, so Wolfgang Hoepfner (DIE LINKE/PIRAT). Ihren Beitrag für ein klimaschonendes Verkehrsangebot könnten diese Erweiterungen nur leisten, wenn die DB die infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen für einen pünktlichen und zuverlässigen Schienenverkehr wiederherstelle. Die Verbindung nach Göppingen sei „die Chance, für einen eher ländlich strukturierten Raum ein ganzheitliches und umfassendes Mobilitätsangebot zu schaffen.“


Die ersten Ergebnisse der Stuttgart‐Umfrage 2023 im Detail ausgewertet

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Die ersten, im September kommunizierten, Ergebnisse der Stuttgart‐Umfrage 2023 haben offengelegt, dass die Bevölkerung in einigen Bereichen zunehmend kritisch über die Stadt urteilt.

Grund genug, die Antworten zu Zufriedenheit, Problemwahrnehmung und städtischen Ausgaben, samt der methodischen Hintergründe der Stuttgart‐Umfrage, genauer in den Blick zu nehmen – nachzulesen im Hauptbeitrag des neuen Monatshefts 11/2023 des Statistischen Amts.

Stuttgarterinnen und Stuttgarter wünschen sich mehrheitlich, dass ihre Stadt in der Zukunft mit anderen Eigenschaften in Verbindung gebracht wird, als es heute der Fall ist. Das belegt die Auswertung der jüngsten Stuttgart‐Umfrage. Demnach erfahren die künftigen Zuschreibungen „Klimabewusst und nachhaltig“, „Grün und erholsam“ sowie „Sozial und gerecht“ die größte Zustimmung.

Im vergangenen September hat die Landeshauptstadt ihr Smart City Dashboard LIVE|STR vorgestellt, das maßgeblich vom Statistischen Amt mitentwickelt wurde. Modern und benutzerfreundlich stellt es aktuelle Daten aus der Stadt dar und bündelt das gesamte Dashboardangebot. Durch die Umsetzung in Eigenregie ist die Kompetenz im Statistischen Amt vorhanden und damit die Weiterentwicklung gesichert.

Das Monatsheft Nr. 11/2023 ist als PDF‐Dokument kostenfrei im Internet unter  www.stuttgart.de/statistik‐infosystem verfügbar. Druckexemplare sind beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 37, 70173 Stuttgart, Telefon 0711/216−98587, zum Preis von je 4 Euro (bei Versand zuzüglich 1,60 Euro) erhältlich. Für den Newsletter des Statistischen Amtes kann man sich unter  https://www.stuttgart.de/newsletter/ anmelden.


Noch zwei herausfordernde Gegner für den Spitzenreiter

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim will zum Rückrundenauftakt da weitermachen, wo sie vor einer Woche aufgehört hat – an der Tabellenspitze der 2. Liga. Am Samstag (18 Uhr) kommt der VfL Eintracht Hagen in die Bietigheimer EgeTrans Arena.

Am Tag vor Heiligabend steht vielen Fans in Bietigheim-Bissingen und Umgebung offenbar der Sinn nach Handball. Das Spiel gegen den Tabellenneunten aus Südwestfalen wird gut besucht sein, alle wollen die Mannschaft von Iker Romero auch nach den letzten beiden Partien in diesem Jahr noch ganz vorne sehen. Und die zwei Rückrundenspieltage vor der Heim-WM haben es in sich. Nach der Partie gegen Hagen müssen die Schwaben am 26. Dezember bei den Eulen Ludwigshafen bestehen. Dann erst geht es in die verdiente Winterpause.

Der 17. Spieltag markierte ein historisches Datum für die SG BBM. Noch nie ist ein Bietigheimer Team in der 2. Liga nach Abschluss der Hinrunde ganz oben gestanden. Die Statistik seit Einführung der eingleisigen 2. Liga in der Saison 2011/12 spricht eine deutliche Sprache. Mit einer Ausnahme hatte der Halbzeitmeister am Ende auch den Aufstieg in der Tasche.

Doch Statistik ist Statistik. Die meisten SG BBM-Akteure haben wie ihr Trainer Iker Romero die Partie beim Dessau- Roßlauer HV schnell abgehakt. Der 26:34-Erfolg fällt in den Annalen unter die Kategorie Arbeitssieg. Die volle Konzentration gilt jetzt dem Spiel gegen Eintracht Hagen. Nicht so bei Fabian Wiederstein. Der Kreisläufer bringt eine Zerrung im Oberschenkelbereich mit zurück an Metter und Enz, die unter der Woche nicht an eine Teilnahme am Mannschaftstraining denken lässt. Hinter dem Einsatz des Abwehrstrategen der SG BBM steht für Samstag ein Fragezeichen. Christian Schäfer jedoch, der erkrankt die Fahrt nach Sachsen-Anhalt nicht mitgemacht hatte, gibt grünes Licht. Und Max Öhler ist in dieser Woche wieder mit leichter Belastung ins Mannschaftstraining eingestiegen. Für den schnellen Linksaußen ist nach seiner Fersenoperation jedoch der Rückrundenstart Anfang Februar das große Ziel.

Eines haben die nächsten Gegner Ludwigshafen und Hagen gemeinsam. An einem guten Tag können beide auch den topplatzierten Teams der Liga ein Bein stellen. Nur an der Konstanz, da mangelt es in der Rheinpfalz und in Südwestfalen gelegentlich noch.

Die Formkurve der Eintracht aus Hagen indes zeigt nach oben. Der jüngste 23:30-Erfolg beim TuS Vinnhorst beschert dem Team von Eintracht-Coach Stefan Neff am Ende der Hinrunde erstmals eine positive Punktebilanz. 18:16 Zähler bedeuten Platz 9, die Grün-Gelben stehen in etwa dort, wo sie die letzte Saison (Platz 10) beendet hatten. Die Hagener Ausfallliste in Vinnhorst war lang. Zu den Langzeitverletzten gehört auch Kapitän Valentin Schmidt, der Anfang 2019 von Bietigheim ins Ruhrgebiet gewechselt war. Neuzugang und Ex-Nationalspieler Niclas Pieczkowski fehlte bei Sieg gegen den Aufsteiger ebenso wie Rückraum-Shooter Philipp Vorlicek. Im breiten Kader der Eintracht stehen aber immer noch Ausnahmekönner und Spieler mit reichlich Erfahrung aus 1. und 2. Liga, wie der iranische Spielmacher Pouya Norouzi, Valentin Spohn oder Frederic Stüber am Kreis.

Zum Saisonauftakt hatte die SG BBM in Hagen mit 26:32 Toren die Nase vorn, setzte mit dem Auftaktsieg ein erstes Ausrufezeichen. Weil sich die verletzungsbedingten Ausfälle schon seit Saisonbeginn bemerkbar machen, hat Hagen seitdem nachgerüstet. Anfang September noch nicht dabei war der Isländer Hakon Styrmisson auf der linken Außenposition (kam vom VfL Gummersbach). Auch Alexander Weck stieß erst Ende Oktober zur Eintracht, Hagen reagierte mit der Ausleihe vom Bergischen HC auf die Verletzung von Valentin Schmidt.


Traktoren-Korso über die B10 von Vaihingen nach Stuttgart

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Bei der Versammlungsbehörde der Stadt Vaihingen an der Enz wurde für den morgigen Donnerstag (21.12.2023) eine Versammlung mit dem Titel “Traktoren-Demo gegen die Agrarpolitik der Deutschen Bundesregierung” angemeldet. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg bittet um Beachtung nachstehender Information der Stadt Vaihingen an der Enz: “Aufgrund einer Traktoren-Demo mit mindestens 200 Fahrzeugen von Pulverdingen/Vaihingen an der Enz nach Stuttgart kommt es am Donnerstag, den 21.12.2023 voraussichtlich zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr auf der Bundesstraße 10 (B10) zu Verkehrsbeeinträchtigungen.”