Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei zieht nach der Demonstration “Gen Z regelt das” am Samstag (31.10.2026) und den anschließenden Ereignissen in der Nacht zum Sonntag eine gemischte Bilanz.
An der Demonstration beteiligten sich nach polizeilichen Schätzungen rund 6.000 Menschen, die überwiegend friedlich demonstrierten. Dennoch registrierte die Polizei im Verlauf des Einsatzes rund 50 Straftaten. Sieben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte wurden verletzt.
Unter anderem kam es zu Farbschmierereien, dem Bewurf von Einsatzkräften sowie dem Anzünden von Mülltonnen. Am Marienplatz versuchten Unbekannte, die Scheibe einer Bankfiliale einzuwerfen. In den Abendstunden wurden zudem Polizeifahrzeuge an einer Polizeidienststelle im Stuttgarter Süden mit roten Farbbeuteln beworfen. Durch das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte konnten weitere und größere Störungen verhindert werden.
Polizeipräsident Markus Eisenbraun erklärt hierzu: “Krawall ist keine Protestform und Straftaten wie Sachbeschädigungen und erst recht Gewalt gegen Einsatzkräfte befinden sich weiter außerhalb der Meinungsfreiheit. Bedauerlicherweise hat das unfriedliche und unkooperative Verhalten einiger weniger die eigentlichen Themen und Interessen der Kundgebung überlagert. Der linke Block hat der jungen Generation damit einen Bärendienst erwiesen.”