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StartSportHeidenheim fegt die Reds mit zwei deutlichen Siegen vom Platz

Heidenheim fegt die Reds mit zwei deutlichen Siegen vom Platz

SportHeidenheim fegt die Reds mit zwei deutlichen Siegen vom Platz

Die Stuttgart Reds haben das Wochenende gegen die Heidenheim Heideköpfe mit zwei empfindlichen Niederlagen abgeschlossen. Nachdem sich die TVC-Baseballer am Vorwochenende gegen Regensburg noch auf Spitzenniveau präsentierten, war das 0:12 am Freitagabend im TVC Ballpark überraschend heftig. Am Samstagmittag folgte in Heidenheim ein noch deutlicheres 1:17.

Bereits das erste Spiel verlief für Stuttgart einseitig. Heidenheims Starter Oskar Syrén dominierte die Reds-Offensive über alle sieben Innings: drei Hits, null Runs, sechs Strikeouts. Auf Stuttgarter Seite geriet Starting Pitcher Jonathan Schäffer früh unter Druck. Nach 3.1 Innings und fünf zugelassenen Earned Runs musste er den Mound räumen. Sein Bruder Benedikt übernahm, ließ zunächst nichts zu, geriet dann aber durch vier Walks ins Straucheln. Den Schlusspunkt setzte Lucas Traut, der im siebten Inning noch einen 2-Run-Homerun von Shawn Larry zuließ.

Offensiv fanden die Reds nie wirklich ins Spiel: 0-für-4 mit Runner in Scoring Position, sechs Strikeouts, und vier Errors im Feld machten den Abend komplett.

Samstag: Totalabsturz in Heidenheim

Das zweite Spiel am Samstag war noch schwerer anzusehen. Die Heideköpfe beendeten die Partie bereits nach fünf Innings per Mercy Rule mit 17:1. In den ersten drei Innings ließen die Reds insgesamt 17 Runs zu – allein im zweiten und dritten Abschnitt kam Heidenheim auf sechs bzw. acht Punkte.

Starter Arnad Mulamekic fand überhaupt keinen Zugriff auf das Heidenheimer Lineup. In zwei Innings kassierte er neun Hits und neun Runs – dazu drei Wild Pitches. Joel Petzold, der nach zwei Innings übernahm, überstand sein 0.2-Innings-Einsatz ebenfalls nicht schadlos: drei Hits und acht Runs in kurzer Zeit. Nur Lucas Traut blieb in seinen 1.1 Innings scoreless.

Heidenheims Pitcher, der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Ex-Majorleaguer Alejandro Sanabia hingegen ließ über vier Innings nur einen einzigen Hit zu – einen Double von Austin Bull im ersten Inning. Kein einziger Earned Run war ihm anzulasten. Sven Helge Enter beendete das Spiel mit einem fehlerfreien fünften Inning.

Für die Reds blieb offensiv kaum etwas zu notieren: ein Hit in 17 At-Bats, kein einziger Walk, vier Strikeouts. Einziger Stuttgarter Scoring-Moment war ein Sacrifice Fly von Moritz Köhler im ersten Inning zum zwischenzeitlichen 1:3. Dazu kamen sieben Errors der Reds – und damit insgesamt elf Defensiv-Fehler über das gesamte Wochenende.

Ausblick

Am Pfingstwochenende ist die DBL wegen europäischer Wettbewerbe spielfrei – Zeit genug also für die Reds, sich für die weitere Rückrunde neu zu sortieren. Mit nun 6 Siegen und 6 Niederlagen ist Stuttgart weiterhin Tabellendritter, hat allerdings den Anschluss an die beiden Spitzenplätze verloren. Für zwei Spiele am 30. und 31. Mai reisen die Reds dann zu den Gauting Indians.


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