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A81 – Sindelfingen: Betrunkener Lkw-Fahrer leistet massiven Widerstand
Nach Hinweisen mehrerer Verkehrsteilnehmer konnte am Samstagabend gegen 21:15 Uhr der 33-jährige ukrainische Lenker einer Sattelzugmaschine durch Polizeibeamte der Verkehrspolizei Ludwigsburg kontrolliert werden, nachdem dieser mit starken Schlangenlinien auf der A81 in Richtung Singen unterwegs war. Da ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von über 2,4 Promille ergab, musste sich der bis dahin kooperative Lkw-Fahrer der Entnahme einer Blutprobe unterziehen. Für die Kontrolle musste die Autobahn für kurze Zeit voll gesperrt werden, die Sattelzugmaschine wurde durch ein Abschleppunternehmen von der Autobahn gezogen. Für die weiteren Maßnahmen sollte der Beschuldigte anschließend zur Dienststelle verbracht werden, als dieser während der Rückfahrt zur Wache auf dem Rücksitz des Streifenwagens zunächst eine medizinische Notlage vortäuschte. Nachdem der Streifenwagen auf dem Standstreifen der Autobahn angehalten hatte, fing der 33-Jährige unvermittelt zu randalieren an und griff eine Polizeibeamtin an, während er versuchte, über die Fahrerseite des Fonds auf die Durchgangsfahrbahn auszusteigen. Während er unter massiver Gegenwehr auf den Standstreifen gezogen werden musste, schlug und trat er vehement auf die eingesetzten Beamten ein, die den Beschuldigten letztlich unter starkem Kraftaufwand zu Boden bringen und bis zum Eintreffen weiterer Unterstützungsstreifen fixieren konnten. Sowohl der Lkw-Fahrer wie auch die eingesetzten Beamten wurden hierbei leicht verletzt. Über den gesamten Zeitraum waren acht Streifen der Polizeireviere Böblingen und Sindelfingen sowie der Verkehrspolizei Ludwigsburg eingesetzt. Der Lkw-Fahrer musste die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen und wird sich wegen der Trunkenheit im Verkehr und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

BAB 81, Gemarkung Ehningen: Fahrzeug überschlagen – Fahrer leicht verletzt
Der Fahrer eines Peugeot 208 war am Freitagabend gegen 22:50 Uhr in Richtung Singen unterwegs und wollte die Autobahn 81 zunächst an der Anschlussstelle Hildrizhausen verlassen. Beim Abfahren bemerkte der 24-Jährige jedoch, dass er eigentlich bis Gärtringen weiterfahren wollte und lenkte deshalb unkontrolliert gegen, um vom Verzögerungsstreifen wieder auf die Durchgangsfahrbahn zu fahren. Dabei verlor er im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Grünstreifen überfuhr er zunächst einen Leitpfosten ehe sich der Peugeot mehrfach überschlug und letztlich auf dem Dach zum Liegen kam. Der 23 Jahre alte Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, konnte sich aber selbst auf seinem Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Anschlussstelle Hildrizhausen musste in Fahrtrichtung Singen zur Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Zu nennenswerten Behinderungen kam es dadurch aber nicht.

B464/ Holzgerlingen: 52-Jährige nach Trunkenheitsfahrt im Gewahrsam
Am Donnerstag meldete ein Zeuge gegen 17:30 Uhr einen VW Golf, der vor ihm auf der Bundesstraße 464 (B464) in Richtung Böblingen auf Höhe von Holzgerlingen mit deutlichen Schlangenlinien, stark reduzierter Geschwindigkeit und durchgehend rechts blinkend fahren würde.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Polizisten eine 52-jährige VW-Fahrerin kurz nach dem Holzgerlinger First anhalten. Bei der anschließenden Kontrolle war deutlicher Alkoholgeruch feststellbar. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung war die Dame nicht fähig, den angebotenen Atemalkoholtest durchzuführen. Die Beamten mussten die 52-Jährige durchgehend stützen und wurden während den polizeilichen Maßnahmen auch einige Male beleidigt. Nach einer Blutentnahme verbrachte sie auf richterliche Anordnung die Nacht im Polizeigewahrsam. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel.

Leonberg-Höfingen: 25.000 Euro Sachschaden bei Brand auf Gartengrundstück
Geschätzte 25.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Feuers auf einem Gartengrundstück im Bereich „Vogtsbrönnle“ nördlich der Hirschlander Straße in Leonberg-Höfingen. Die Flammen wurden am Freitag gegen 01:00 Uhr bemerkt und die Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort war, löschte den Brand. Dem bisherigen Spurenbild nach brach das Feuer im Bereich einer Holzpergola aus und griff in der Folge auf ein angrenzendes Gartenhaus über. Vermutlich dürfte ein nicht ganz erloschener Grill ursächlich für den Brandausbruch gewesen sein.

Renningen: Nächtliche Ruhestörung in der Montessoristraße zieht Anzeigen nach sich
Das Verhalten zweier Männer im Rahmen eines Einsatzes wegen einer nächtlichen Ruhestörung am Donnerstag gegen 01:35 Uhr in der Montessoristraße in Renningen zieht strafrechtliche Konsequenzen nach sich.
Die Beamten mussten sich Zugang zur betreffenden Wohnung verschaffen, nachdem ein 30-Jähriger den Polizisten zunächst den Einlass verwehren wollte. In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte dann auf einen 52-Jährigen und eine 28-jährige Zeugin. Der 52-Jährige geriet in der folgenden Diskussion völlig außer sich und musste immer wieder auf Distanz gebracht werden. Aufgrund seiner aggressiven und unkontrollierten Sprechweise übertrug sich dabei auch Speichel auf die Beamten.
Die beiden Männer verweigerten anfangs die Angaben ihrer Personalien und beleidigten die Beamten mehrfach. Der 52-Jährige, der die Zeugin auch aufforderte die Szene mit dem Smartphone zu filmen, beruhigte sich bis zum Schluss nicht und schrie nach Beendigung der Maßnahmen noch Beleidigungen aus einem geöffneten Fenster.

Steinenbronn: Ein Unglück kommt selten allein. Hammerschlag auf den Daumen führt zu etwa 9.000 Euro Sachschaden
Am Mittwoch führte ein 33-Jähriger gegen 16 Uhr Arbeiten in seinem Garten durch. Hierbei schlug er sich mit einem Hammer so unglücklich auf den Daumen, dass dieser stark anschwoll und er sich zur Versorgung der Wunde zu seinen Eltern fahren wollte. Kurz nachdem er sich in sein Pkw gesetzt und diesen gestartet hatte, wurde er ohnmächtig. Der VW fuhr derweil selbstständig weiter und streifte nach wenigen Metern einen ordnungsgemäß geparkten Pkw Dacia. Der VW rollte weiter und kam erst an einer Betonsäule und dem Gartenzaun neben einer Hofeinfahrt zum Stehen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.500 Euro.
Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde zudem so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Der entstandene Sachschaden am VW wird auf 5.000 Euro geschätzt. Der Fahrzeughalter des Dacia beklagt einen Schaden von etwa 1500 Euro.
Der Pechvogel ist wohlauf, der verletzte Daumen wurde noch am Unfallort von einem Rettungsdienst versorgt.

Schönaich: Unfall mit Kind – Zeugenaufruf
Am Mittwochnachmittag kam es gegen 17:30 Uhr an der Einmündung der Mozartstraße in die Böblinger Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem SUV und einem 7-jährigen Radfahrer. Eine weibliche SUV-Fahrerin fuhr mit ihrem dunklen Fahrzeug die Mozartstraße in Richtung der Böblinger Straße, in die sie einbiegen wollte. An der Einmündung übersah sie den 7-jährigen Radfahrer, welcher auf dem Gehweg der Böblinger Straße unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß erkundigte sich die PKW-Fahrerin kurz nach dem Wohlergehen des jungen Verkehrsteilnehmers, fuhr aber dann weiter.
Der Junge erlitt durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen, sein Fahrzeug blieb unbeschädigt.
Wer Hinweise zu der Unfallverursacherin mit einem dunklen SUV geben kann oder den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter der Telefonnummer 07031 13-2500 zu melden.

Böblingen: zu lauter Mercedes aus dem Verkehr gezogen
Am Samstag kontrollierten Beamte des Polizeirevieres Böblingen gegen 20.00 Uhr einen 22 Jahre alten Mercedes-Fahrer im Bereich des Flugfelds in Böblingen, da ihnen dessen PKW übermäßig laut erschien. Im Zuge der ersten Begutachtung fielen ihnen Veränderungen im Bereich der Auspuffanlage auf. Die Beamten zogen hierauf eine weitere Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hinzu. Da sich der Verdacht, dass die Abgasanlage manipuliert worden sein könnte, erhärtete, wurde der Mercedes mit Einverständnis des 22-Jährigen sichergestellt. Am Mittwochmorgen wurde ein unabhängiges Gutachten durch eine Prüfstelle erstellt. Da der 22-Jährige die Veränderungen der Abgasanlage nicht gutachterlich überprüft und gegebenenfalls eintragen hatte lassen und das Motorengeräusch hierdurch erhöht war, erlosch nun die Betriebserlaubnis. Die Kennzeichen und der Fahrzeugscheinn wurden sichergestellt. Die Veränderung muss der junge Mann nun rückgängig machen. Erst nach Wiedererteilung der Betriebserlaubnis durch einen Gutachter, darf der Mercedes wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Jettingen: Mercedes völlig zerkratzt – 5.000 Euro Sachschaden
Etwa 5.000 Euro Sachschaden verursachte ein bislang unbekannter Täter, indem er oder sie zwischen Montag, 17:00 Uhr und Dienstag, 16:00 Uhr einen im Ruhesteinweg in Jettingen abgestellten Mercedes rundherum zerkratzte. Das Polizeirevier Herrenberg nimmt unter Tel. 07032 2708 0 Zeugenhinweise entgegen.

K 1362 Jettingen: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt
Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste am Dienstag ein 24-jähriger Motorradfahrer nach einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1362 bei Jettingen von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Er war den polizeilichen Ermittlungen zufolge gegen 09:55 Uhr in Richtung Nagold unterwegs und hatte zunächst mehrere Fahrzeuge überholt. Bei einem erneuten Überholvorgang vor einer Kuppe prallte er frontal mit dem entgegenkommenden Skoda einer 52-jährigen Frau zusammen und wurde 60 Meter weit in den Grünstreifen geschleudert. Die 52-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die K 1362 für zwei Stunden in beiden Richtungen gesperrt und der Verkehr durch die Polizei örtlich umgeleitet werden. Zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam es dadurch nicht.

B464 Holzgerlingen: Motorradfahrer bei Sturz schwer verletzt
Im Zuge eines Überholmanövers stürzte ein 20-jähriger Motorradfahrer am Dienstag gegen 08:10 Uhr auf der Bundesstraße 464 (B464) bei Holzgerlingen und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Der 20-Jährige kam über die B464 aus Richtung Böblingen und ordnete sich zunächst auf Höhe Holzgerlingen beim Kreuzungsbereich zwischen der B464 und der Erlachstraße auf die dortige Linksabbiegespur ein. Als die Ampel für die beiden Geradeausspuren auf Grün schaltete, entschloss sich der 20-Jährige auf den linken der beiden Fahrstreifen zu wechseln. Hierbei übersah er aber vermutlich einen dort befindlichen 49-jährigen BMW-Fahrer, der zur Vermeidung einer Kollision auf die rechte Fahrspur ausweichen musste.
In der Folge verlor der 20-Jährige mutmaßlich die Kontrolle über sein Motorrad und fuhr gegen eine Verkehrsinsel. Aufgrund der Kollision stürzte der junge Mann von seinem Fahrzeug und schlitterte noch etwa 50 Meter weit über den Asphalt. Auch das Motorrad rutschte noch einige Meter über die Fahrbahn.
Während sich der 20-Jährige schwere Verletzungen zuzog und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, entstand am Motorrad ein Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Leonberg: Senior in Unfall verwickelt – Führerschein beschlagnahmt
Vermutlich da er aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht in der Lage war seinen Porsche sicher zu führen, war ein 88 Jahre alter Mann am Dienstag gegen 09.00 Uhr in der Poststraße in Leonberg in einen Unfall verwickelt. Der Mann kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei am Fahrbahnrand abgestellten BMW. Die beiden BMW und auch der Porsche waren nicht mehr fahrbereit. Der Porsche wurde abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Der Führerschein des Seniors wurde beschlagnahmt.

Weil der Stadt: 15-Jähriger flüchtet mit Roller vor der Polizei
Ohne Führerschein und mit einem nicht versicherten Roller flüchtete ein 15 Jahre alter Rollerfahrer am Montagnachmittag in Weil der Stadt vor der Polizei. Eine Zeugin hatte die Beamten gegen 17.00 Uhr alarmiert, da ihr der Jugendliche im Bereich der Jahnstraße ohne Helm aufgefallen war. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Leonberg konnte den Roller, der mit einem Fahrer und einer Sozia besetzt war, feststellen. Nachdem die Polizisten das Zweirad überholt hatten und das Blaulicht einschalteten, bremste der Jugendliche abrupt ab und ließ die 14 Jahre alte Mitfahrerin absteigen. Anschließend wendete er und machte sich in Richtung der Josef-Beyerle-Straße davon. Die Beamten mussten die Verfolgung im Bereich eines mit dem Streifenwagen nicht passierbaren Feldwegs allerdings aufgeben. Anhand des abgelaufenen Kennzeichens gelang es ihnen jedoch die Halterin des Rollers zu ermitteln. Es stellte sich heraus, dass der 15-jährige Fahrer den Roller unbefugt in Gebrauch genommen hatte. Der Jugendliche muss unter anderem mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein und unbefugter Ingebrauchnahme rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

Gäufelden-Nebringen: 26-Jähriger mit über drei Promille im Straßenverkehr unterwegs
Einer Polizeistreife des Polizeireviers Herrenberg fiel am Montag gegen 21:15 Uhr der 26-jährige Fahrer eines Opel Corsas auf, als er gerade auf der Altinger Straße in Gäufelden-Nebringen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle des offensichtlich stark alkoholisierten Mannes, der deutliche Ausfallerscheinungen zeigte, wurden die Beamten gleich mehrfach fündig.
Zunächst wies ein Atemalkoholtest einen Wert von etwa 3,1 Promille aus. Des Weiteren konnte der 26-Jährige keine Fahrerlaubnis vorweisen, da diese wegen einschlägiger Delikte bereits gerichtlich eingezogen worden war. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der Corsa schon im Februar außer Betrieb gesetzt wurde und die angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Wagen gehörten.
Der 26-Jährige musste sich in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen und die Polizisten stellten die Kennzeichen sicher. Ihm drohen nun Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Böblingen: Zwölfjähriger bei Unfallflucht verletzt
Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, sucht Zeugen, die am Montag gegen 10.45 Uhr in der Hölderlinstraße in Böblingen einen Unfall zwischen einem PKW und einem rollerfahrenden Kind beobachtet haben. Der zwölfjährige Junge fuhr mit seinem Tretroller am Straßenrand entlang, als er von einem noch unbekannten PKW-Lenker auf Höhe der Rosenstraße überholt wurde. Vermutlich hielt der Unbekannte nicht genügend Sicherheitsabstand zu dem Jungen ein, so dass er ihn berührte und das Kind in der Folge auf die Straße stürzte. Anstatt anzuhalten und sich um den Zwölfjährigen zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Mercedes, neueres Modell mit Calwer Kennzeichen (CW-) gehandelt haben. Der Junge wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

BAB 81 Sindelfingen: schwerer Unfall auf der BAB 81 führt zu größerem Rückstau
Am Montag gegen 05.20 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart in Fahrtrichtung Stuttgart zu einem schweren Unfall. Ein 47 Jahre alter Sattelzuglenker musste aufgrund einer Reifenpanne auf dem rechten der drei vorhandenen Fahrstreifen anhalten. Sein Pannenfahrzeug sicherte er anschließend mit einem Warndreieck ab und begab sich in sein Führerhaus. Einige Minuten danach wechselte ein 51 Jahre alter Fiat-Transporter-Fahrer aus noch unbekannter Ursache von der mittleren auf die rechte Spur. Der Fiat kollidierte in der Folge mit dem Sattelzugauflieger und wurde teilweise darunter geschoben. Der 51-Jährige wurde schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen befand sich mit 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort und befreite den Fahrer aus dem Transporter. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert. Der 47-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Währen der Unfallaufnahme musste zunächst die komplette Richtungsfahrbahn Stuttgart gesperrt werden. Etwa gegen 07.00 Uhr wurde die Sperrung des linken Fahrstreifens aufgehoben. Ab etwa 08.30 Uhr war die gesamte Fahrbahn wieder frei. Durch den Unfall entstand ein Rückstau von bis zu zehn Kilometern. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Renningen/Leonberg: Disput zwischen zwei VW-Lenkern
Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, sucht Zeugen, die am Montag gegen 07.30 Uhr zwei VW-Lenker auf der Bundesstraße 295 zwischen Renningen und Leonberg beobachtet haben. Auf der Strecke sei es vermutlich zu gegenseitigen Verkehrsverstößen gekommen, die anschließend zu Beleidigungen und Bedrohungen geführt hätten. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle Leonberg-West eskalierte die Situation und der 51 Jahre alte VW-Transporter-Fahrer soll den 42-jährigen VW-Tiguan-Fahrer mit Pfefferspray besprüht haben. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

Leonberg: Auf der A 8 bei Leonberg getöteter Fußgänger identifiziert
Die Identität des zunächst unbekannten Fußgängers, der am 5. Mai gegen 21:45 Uhr auf der Autobahn A 8 zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Stuttgarter Kreuz von einem Pkw erfasst und getötet wurde, ist mittlerweile geklärt. Nach einer Presseveröffentlichung meldete sich der Vermieter des 33-Jährigen aus Leonberg und konnte ihn identifizieren. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge könnte der 33-Jährige unter dem Eindruck einer psychischen Belastungssituation auf die Autobahn gegangen sein.

Böblingen/Ludwigsburg: Zahlreiche Maßnahmen am Aktionswochenende zur Bekämpfung von Motorradunfällen
Mit 22 Aktionen in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg beteiligte sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg zum Beginn der diesjährigen Motorradsaison am landesweiten Aktionswochenende zur Bekämpfung von Motorradunfällen. 87 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte kontrollierten insgesamt 713 Motorräder mit ihren Fahrerinnen und Fahrern und stellten dabei 88 Verstöße fest. Dabei handelte es sich überwiegend um technische Mängel an den Fahrzeugen sowie um nicht mitgeführte Bescheinigungen. Für die Polizei stand bei den Kontrollaktionen insbesondere die Sensibilisierung der Motorradfahrenden im Vordergrund und die Einsatzkräfte nahmen sich daher auch viel Zeit für Gespräche über die Gefahren der Verkehrsteilnahme, die auf ein ganz überwiegend positives Echo stießen. Diese Gefahren resultieren dabei sowohl aus eigenem Verhalten (Geschwindigkeitsüberschreitung, Überschätzung des Fahrerischen Könnens, Handlingfehler vor allem zu Beginn der Saison oder auch technische Veränderungen) als auch aus dem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer (verspätete Wahrnehmung, Unterschätzung der Geschwindigkeit von Motorrädern).
Nach sehr durchwachsenem Wetter am Freitag luden Samstag und Sonntag bei angenehmen Temperaturen zu Motorradtouren ein. Am Bikertreff am Glemseck im Kreis Böblingen und an der Kreisstraße zwischen Gündelbach und Häfnerhaslach im Kreis Ludwigsburg richtete die Polizei größere Kontrollstellen ein, an denen jeweils Einsatzkräfte mehrere Polizeireviere, der Verkehrspolizeiinspektion und des Referats Prävention beteiligt waren. Von 150 in Gündelbach kontrollieren Maschinen wiesen 22 technische Mängel. Gravierende Mängel waren aber nicht darunter. Am Glemseck waren es bei 134 Kontrollierten nur die fehlende allgemeine Betriebserlaubnis, die in acht Fällen zur Beanstandung führte. Am Samstag war die Polizei auch im Bereich Prevorst im Kreis Ludwigsburg präsent und überprüfte dort 62 Motorradfahrende. Außer zwei Verstößen gegen die Helmtragepflicht gab es dort praktisch keine Beanstandungen.
Mit dieser und weiteren Kontrollaktionen im Verlauf der Motorradsaison will die Polizei dazu beitragen, die Anzahl der Motorradunfälle nachhaltig zu senken. In den Jahren 2017 bis 2020 registrierte das Polizeipräsidium Ludwigsburg insgesamt 1.361 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrenden. 14 von ihnen verloren dabei ihr Leben und 348 wurden schwer verletzt. Die Hälfte der Unfälle wurde dabei von den Motorradfahrenden selbst verursacht.

Waldenbuch: alkoholisierte Feiernde legen sich mit der Polizei an
Für drei Personen endete eine Feier in einer Wohnung in der Straße „Im Heimbach“ in Waldenbuch am Samstag kurz nach Mitternacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen. Ein Anwohner hatte die Polizei alarmiert und eine Ruhestörung gemeldet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, vernahmen sie sie lautes Stimmengewirr aus einer Wohnung. Nachdem ihnen geöffnet worden war, zählten die Polizisten insgesamt sieben, vermutlich erheblich alkoholisierte Personen, von denen drei einen gemeinsamen Haushalt bildeten. Auf die derzeit geltenden Corona-Bestimmungen hingewiesen, versuchten die übrigen vier Gäste die Wohnung zu verlassen, ohne jedoch ihre Personalien anzugeben. Als die Beamten eingriffen und sie hinderten, wurden die beiden 27 Jahre alten Frauen und ihre 30 und 31 Jahre alten Begleiter aggressiv. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung wurden weitere Streifenwagenbesatzungen hinzugezogen. Eine der beiden Frauen versuchte sich nun erneut davon zu machen und wurde hierauf von einem Beamten festgehalten. Der 31 Jahre alte Mann drängte sich zwischen sie und den Polizisten und stieß diesen gegen ein geparktes Fahrzeug. Der Mann wurde hierauf zu Boden gebracht und ihm wurden Handschließen angelegt. Die zweite Frau und der 30-Jährige wollten in der Folge die vorläufige Festnahme ihres Bekannten verhindern. Im Zuge dieses Angriffs musste Pfefferspray gegen die Personen eingesetzt werden. Als einer der Beamten der 27-Jährigen ein Taschentuch reichen wollte, beleidigte sie ihn und versuchte ihn anzuspucken, worauf die Frau ebenfalls zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden musste. Im Anschluss wurden die 27-Jährige und der 30 Jahre alte Mann vom Rettungsdienst behandelt. Diese beiden und der 31-Jährige wurden für den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen untergebracht. Die Ermittlungen dauern an.

K1009/ B295/ Leonberg-Warmbronn: 31-Jährige stürzt mit Motorrad und wird schwer verletzt
Eine 31-jährige Motorradfahrerin war am Samstag gegen 21:50 Uhr auf der Kreisstraße 1009 (K1009) von der Bundesstraße 295 (B295) kommend in Richtung Leonberg-Warmbronn unterwegs, als sie in einer Linkskurve zu nah an den unbefestigten Fahrbahnrand kam und in der Folge stürzte. Bei dem Sturz wurde sie schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Ein Abschleppdienst barg das Fahrzeug.

Magstadt: Brand eines Wochenendhauses
Am Sonntag gegen 09.30 Uhr entdeckte ein Zeuge Rauch, der von einem Garten- bzw. Wochenenhäuschen im Bereich der Neue Stuttgarter Straße in Magstadt aufstieg. Die Freiwillige Feuerwehr Magstadt rückte mit 30 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen aus und löschte den Brand. Das Feuer war im Innenbereich entstanden und hatte auch auf das Dach übergegriffen. Die genaue Ursache steht derzeit noch nicht fest. Möglicherweise könnte jedoch ein technischer Defekt in Frage kommen. Der entstandene Sachschaden konnten zunächst nicht geschätzt werden.

Leonberg: Polizei sucht nach Trunkenheitsfahrt Zeugen und Geschädigte
Nachdem ein 36-Jähriger am Montag gegen 01:00 Uhr mutmaßlich alkoholisiert mit einem VW Golf in der Mühlstraße in Leonberg unterwegs war, sucht das Polizeirevier Leonberg nun Zeugen und Geschädigte zu diesem Vorfall.
Dem bisherigen Ermittlungsstand nach soll der Mann alkoholisiert in der Mühlstraße umhergelaufen und beim Rangieren mit einem VW Golf gegen eine Hauswand, eine Baustellenabsperrung und andere Fahrzeuge gefahren sein. Eine in der Nähe befindliche Polizeistreife traf den 36-Jährigen in der Nähe des VWs an, allerdings leugnete der Mann gefahren zu sein.
Da der Tatverdächtige deutlich alkoholisiert war, musste er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Die Ermittlungen zu möglichen Schäden im Umfeld und zum genauen Tatablauf dauern noch an. Das Polizeirevier Leonberg bittet Zeugen und eventuelle Geschädigte sich unter Tel. 07152 605 0 zu melden.