Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald: Naturpark aktiv April 2025

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Termine für die geführten Wanderungen mit den Naturparkführerinnen und Naturparkführern im Monat April 2025

Nachhaltig – Lebendig – Verbunden

6. April – Sonntag
Schatzkammer Naturpark – grüne Köstlichkeiten im Frühjahr
Mit allen Sinnen nehmen die Teilnehmenden auf dieser ca. 3-stündigen Tour mit Naturparkführerin Birgit Gilbert das frische Grün der Wildkräuter, jungen Baumblättern und Fichten­nadeln wahr. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Gabrain in Berglen – Stöckelhof und die Kosten betragen 10 €/Person, Kinder bis 16 Jahre zahlen 5 €. Anmeldung bis 5. April unter 017 74 21 05 64 oder [email protected]. Weitere Termin am 29. Juni und 14. September.

6. April – Sonntag
25km-Tour rund um Lorch
Auf weitgehend unbekannten und naturnahen Pfaden erkunden die Teilnehmenden mit Naturparkführer Prof. Dr. Manfred Krautter den südlichen Naturpark.  Treffpunkt dieser ca. 8-stündigen Tour ist um 8:30 Uhr Parkplatz am Römerturm beim Kloster Lorch in Lorch und die Kosten betragen 23 €/Person, inkl. Vesper und Getränken. Anmeldung bis 2. April unter 0 71 81 / 8 39 94 oder [email protected].

13. April – Sonntag
Ankneippen am Kneippbecken an der Friedrichsquelle
Nach einem frühlingshaften Waldspaziergang mit Naturparkführerin Sabine Reiss lädt das Kneippbecken zum Armbad oder Wassertreten ein. Gemeinsamer Abschluss mit Weißwürsten und Hefeweizen (alkoholfrei). Treffpunkt der ca. 2-stündigen Veranstaltung ist um 9 Uhr am Parkplatz Wellingtonien, Wellingtonienstraße in Wüstenrot und die Kosten betragen 8,50 €/Person inkl. 1 Weißwurstfrühstück. Anmeldung bis 12. April unter 0 71 30 / 40 35 88 oder [email protected]. Bitte Handtuch mitbringen.

13. April – Sonntag
Mit dem Osterhas´ rund um Allmersbach
Die ca. 3-stündige Wanderung mit Naturparkführerin Dr. Andrea Schad wird begleitet vom Osterhas´ und führt die Teilnehmenden mit Geschichten durch sanft hügelige Wiesen und Felder. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz hinter dem Rathaus, Hofäcker 9 in Allmersbach im Tal und die Kosten betragen 12 €/Person, Kinder bis 14 Jahre zahlen 6 €. Anmeldung bis 12. April unter 017621972718 oder [email protected]. Bitte Tasse mitbringen. Die Tour ist kinderwagentauglich.

18. April – Freitag
Das keltische Rätsel vom Flinsberg
Auf der ca. 3-stündigen Wanderung mit Naturparkführer Andreas Walz erfahren die Teilnehmenden mehr zum keltischen Rätsel vom Flinsberg und genießen wunderschöne Ausblicke. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Ebersberg – Flinsbergstüble in Oberrot – Ebersberg. Die Kosten betragen 8 €/Person, Kinder bis 14 Jahre können kostenlos teilnehmen, inkl. Zaubertrank und Probiererle von Trockenfleisch. Anmeldung bis 16. April unter 0172/7334554 oder [email protected].

20. April – Sonntag
Österliche E-Biketour in den Frühling
Diese unterhaltsame, ca. 3-stündige E-Bike-Tour mit Naturparkführerin Dr. Andrea Schad von etwa 25 Kilome­tern führt die Teilnehmenden zu einem kleinen, leckeren Oster-Event inmitten der Natur. Treffpunkt ist im 14 Uhr am SportErlebnisPark, Schorndorfer Straße 70 in Allmersbach im Tal und die Kosten liegen bei 12 €/Person.  Anmeldung bis 19. April unter 017621972718 oder [email protected].

21. April – Montag
Ritter, Räuber und Hausierer
Die Teilnehmen­den erfahren bei dieser ca. 2,5-stündigen Wanderung mit Naturparkführerin Petra Kuch mehr über die Burg Maienfels, die legendä­re Räuberbande des Mainhard­ter Waldes und über das einst ärmliche Leben der Bewohner des Burgfriedens. Start ist um 15 Uhr in Wüstenrot – Busch (der genaue Treffpunkt wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt) und die Kosten betragen 8 €/Person, Kinder bis 16 Jahre kostenlos. Anmeldung bis 19. April unter [email protected]. Die Strecke ist kinderwagentauglich und ca. 4 km lang.

22. April – Sonntag
Frühling im Wald der Bienen
Auf dieser ca. 2,5-stündigen Tour mit Naturparkführer Matthias Motzigemba erfahren die Teilnehmenden mehr über das Handwerk der Zeidler und die Honigbiene. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz am Wanderheim Eschelhof (oben) in Sulzbach/Murr – Eschelhof und die Kosten betragen 8 €/Person, Kinder bis 16 Jahre 2 €. Anmeldung bis 26. April unter 01 51/ 41 33 66 15 oder [email protected]. Am Bienenhaus sind Bienen aktiv.
Einkehr am Wanderheim Eschelhof möglich. Weiterer Termin am 29. Juni.

27. April – Sonntag
Genuss-Walkingtour am Morgen im April
Zusammen starten die Teilneh­menden zu einer ca. 3,5-stündigen Walkingrunde mit Naturparkführerin Dr. Andrea Schad, um Wissenswertes zur Natur zu erfahren. Start der Tour ist um 10 Uhr am SportErlebnisPark, Schorndorfer Straße 70 in Allmersbach im Tal und die Kosten betragen 10 €/Person. Anmeldung bis 26. April unter 017621972718 oder [email protected]. Die Strecke beträgt ca. 9 km. Bitte Tasse mitbringen. Weitere Termine finden am 20. Juli und 16. November statt.


Umstellung auf Sommerzeit: Wie fahren Bus und Bahn?

Zeitumstellung in der Nacht von Samstag am Sonntag: Bei der S-Bahn wird die Uhr umgestellt, bei den SSB-Nachtbussen nicht

In der Nacht von Samstag, 29. März, auf Sonntag, 30. März 2025, werden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Nachtbusse der SSB

Auf die Abfahrtszeiten der SSB-Nachtbusse hat die Zeitumstellung keine Auswirkung. Sie fahren wie gewohnt die ganze Nacht durch noch nach der Winterzeit. Die SSB-Nachtbus-Linien N1 bis N10 fahren ab Schlossplatz um 1:20 Uhr, 2 Uhr, 2:30 Uhr (Sommerzeit: 3:30 Uhr), 3:10 Uhr (Sommerzeit: 4:10 Uhr) und 3:40 Uhr (Sommerzeit: 4:40 Uhr).

S-Bahn

Für S-Bahn-Fahrgäste macht sich die Zeitumstellung in der Nacht vom 29. auf 30. März bezüglich des Fahrtangebots nicht bemerkbar. Wer zur gewohnten Abfahrtsminute am Bahnsteig steht, wird abgeholt, unabhängig davon, ob die Uhr Winter- oder Sommerzeit angezeigt wird.

Regionalzüge

Die Regionalzüge fahren im Nachtverkehr bis 02:00 Uhr nach der Winterzeit, ab 03:00 Uhr nach der Sommerzeit. Dadurch kommt es zu Angebotsanpassungen, es fahren folgende Züge:

MEX12 (Heilbronn – Stuttgart):

  • Heilbronn ab 01:11 und 03:11 Uhr (Sommerzeit) in Richtung Stuttgart.
  • Stuttgart ab 00:19 und 03:10 Uhr (Sommerzeit) nach Heilbronn.

MEX12 (Tübingen – Stuttgart):

  • Tübingen ab 01:04 und 03:04 Uhr (Sommerzeit) in Richtung Stuttgart.
  • Stuttgart ab 00:48 und 03:08 Uhr (Sommerzeit) nach Tübingen.

MEX13 (Aalen – Stuttgart):

  • Aalen ab 00:37 und 03:37 Uhr (Sommerzeit) in Richtung Stuttgart.
  • Stuttgart ab 01:20 und 03:20 Uhr (Sommerzeit) nach Aalen.

RE14 (Stuttgart – Herrenberg – Horb/Freudenstadt):

  • Herrenberg ab 00:48 und 03:48 Uhr (Sommerzeit) nach Horb.
  • Horb ab 01:42 und 03:42 Uhr (Sommerzeit) nach Herrenberg.

MEX16 (Stuttgart – Plochingen – Göppingen – Ulm):

  • Geislingen ab 01:13 und 03:17 Uhr (Sommerzeit) nach Stuttgart.
  • Stuttgart ab 01:42 und 03:42 Uhr (Sommerzeit) nach Geislingen.

MEX17 (Stuttgart – Vaihingen (Enz) – Mühlacker – Pforzheim/Bruchsal):

  • Pforzheim ab 01:07 und 03:07 Uhr (Sommerzeit) nach Stuttgart.
  • Stuttgart ab 00:23 und 03:07 Uhr (Sommerzeit) nach Pforzheim.

MEX90 (Schwäbisch Hall-Hessental – Stuttgart):

  • Schwäbisch Hall-Hessental ab 01:47 und 04:32 Uhr (Sommerzeit) nach Stuttgart.
  • Stuttgart ab 00:34 und 03:37 Uhr (Sommerzeit) nach Schwäbisch Hall-Hessental.

Regionale Nachtbusse und Linientaxis in den Landkreisen

Die Nachtbusse und Linientaxis in den Landkreisen fahren die ganze Nacht über nach der Winterzeit.


WO TRÄUME WAHR WERDEN

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Die schönsten Schlafplätze im Süden 

Stuttgart.| Baden-Württemberg bietet eine Vielzahl außergewöhnlicher Übernachtungsmöglichkeiten: von naturnahen Trekkingcamps bis hin zu romantischen Suiten in historischen Monumenten. Weinliebhaberinnen genießen in den „Weinsüden Hotels“ die perfekte Kombination aus regionalem Wein und erstklassigem Service. Ruhesuchende finden in idyllischen Hideaways oder den luxuriösen „Best-of -SouthWest“-Hotels ihr Traumreich. Ob im Camper, auf dem Bauernhof oder nahe einer Therme – im Süden sind unvergessliche Nächte garantiert.

Schlafen im Grünen

Im Hotel übernachten kann jeder. Schlaf-Abenteuer warten woanders. Im Süden gibt es nicht nur über jede Menge ursprüngliche Natur, sondern auch immer mehr Angebote für ungewöhnliche Nächte in wilder Umgebung. Im Odenwald, im Schwarzwald und im Naturpark Obere Donau geben Trekkingcamps die Gelegenheit, rund um die Uhr unter freiem Himmel zu sein. Auch der Landkreis Waldshut lädt mit seinen „One Night Camps“ zum individuellen und naturnahen Übernachten im eigenen Zelt ein. In Bad Peterstal-Griesbach kann man eine original mongolische Jurte beziehen und im Remstal eine Nacht im Baumhängezelt verbringen.
trekking-odenwald.de; trekking-schwarzwald.de; trekking-obere-donau.de; landkreis-waldshut.de; www.bad-peterstal-griesbach.de; abenteuerreich.de

Schlafen in den Reben

Moderne Hotels, traditionelle Hotels, Sterne- oder Wellnesshotels: Im Weinsüden sind zahlreiche Unterkünfte mit Weinbezug beheimatet. Eines haben alle gemeinsam: die Liebe zu regionalem Wein. Das Qualitätssiegel „Weinsüden Hotel“ tragen Häuser, in denen der regionale Wein eine große Rolle spielt. Die Angestellten der ausgezeichneten Unterkünfte kennen ihre Region und Weinbaubetriebe vor Ort und geben ihren Gästen die entsprechenden Ausflugstipps. Passende Weinempfehlungen zum Abendessen runden jeden Weinerlebnistag ab.
weinsueden-hotel.de

Schlafen auf dem Bauernhof

Blühende Obstwiesen, Hänge voller Trauben und Tiere, die ein artgerechtes Leben führen. Das sind die Bilder, die viele von einem Urlaub auf dem Land im Kopf haben. Wer dabei außerdem regionalen Erzeugern und Produzentinnen über die Schulter schauen möchte, findet in Baden-Württemberg viele Höfe, die Übernachtungsgästen die ländliche Idylle näherbringen. Vom Winzer- bis zum Schwarzwaldhof, vom Obstbauern bis zum Pferdehof lassen sich im Süden ganz unterschiedliche Facetten des Landlebens hautnah kennenlernen. Und ganz bestimmt kräht irgendwo auch noch ein Hahn.
urlaub-bauernhof.de

Schlafen auf Sterneniveau

Wer herausragende Qualität und exquisiten Service schätzt, kann sich bei einer Übernachtung in einem der neun „Best-of-SouthWest“-Hotels in Baden-Württemberg auf höchstem Niveau verwöhnen lassen. Die neun „Besten der Besten“ sind allesamt mit „5 Sternen Superior“ dekoriert, der höchsten Auszeichnung, die es in der Hotellerie gibt. Viele der luxuriösen Häuser verfügen über beeindruckende Spa- und Beauty-Landschaften, manche sind schon seit Generationen in Familienhand und alle verbinden Gastfreundschaft mit dem gewissen Etwas.
tourismus-bw.de/urlaub-im-sueden/best-of-hotels

Schlafen im Hideaway

Sie sind kleine Verstecke in ländlicher Idylle mit traditionellem Charme und gemütlicher Ausstattung: die Rede ist von den „Hideaways“, besonderen Ferienhäusern in den vielseitigen Regionen des Südens. Gäste können hier mitten in der Natur zur Ruhe kommen. Die Chalets, Baumhäuser und Design-Quartiere fügen sich perfekt in ihre ländliche Umgebung ein, setzen architektonisch überraschende Akzente und erfüllen damit abseits der Großstadt moderne Ansprüche.
tourismus-bw.de/urlaub-im-sueden/natur/hideaways

Schlafen im Camper

Egal ob mit dem eigenen Wohnmobil, Caravan oder in einer der vielfältigen Mietunterkünfte auf den Campingplätzen zwischen Odenwald und Bodensee: die „Freiluft-Hotels“ in Baden-Württemberg begeistern mit abwechslungsreichen Landschaften, unberührter Natur und besonderen Übernachtungsangeboten vom Schlaffass bis zum Safarizelt. Viele der zertifizierten Betriebe überzeugen zudem durch ihre hohen Qualitätsstandards und bieten Camperinnen und Wohnmobilisten trotz einfacher Ausstattung erstklassigen Komfort.
camping-bw.de

Schlafen in der Therme

Wenn es um stilvolles Badevergnügen geht, können die Menschen in Deutschlands Süden auf eine jahrtausendealte Tradition zurückblicken. Schon die Römer errichteten hier ihre prächtigen Thermen, an die so mancher Badetempel noch heute erinnert. Ästhetisches Vergnügen trägt aber nicht nur in den historischen Bädern zum Wohlbefinden bei. Auch zeitgenössische Wellnessoasen haben für das anspruchsvolle Auge viel zu bieten. Und an einige von ihnen schließt sich unmittelbar ein Hotel an, in dem man nach einem Tag im Wasser weiter relaxen kann.
naturgesund-bw.de


Wüstenrot würdigt den Sportnachwuchs 

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Im Rahmen der Sportlerehrung 2025 der Stadt Ludwigsburg und des Stadtverbands für Sport hat die Wüstenrot Bausparkasse AG erneut einen gesonderten Preis vergeben. Für herausragende sportliche Leistungen im zurückliegenden Jahr zeichnete die Bausparkasse in diesem Jahr den Hockey-Club Ludwigsburg 1912 e.V. für seine Nachwuchsarbeit aus.

Der mit 2.500 Euro dotierte Wüstenrot Ehrenpreis soll der Jugendförderung zugutekommen. Bei diesem traditionsreichen und familiären Verein spielt der Jugendbereich schon immer eine wichtige Rolle. Über 400 Kinder werden heute von mehr als 65 Übungsleiterinnen und -leitern sowie Betreuerinnen und Betreuern an den Sport herangeführt. Es konnten bereits beachtliche Erfolge erzielt werden. Viele baden-württembergische Meisterschaften, süddeutsche Titel und Teilnahmen an der Deutschen Meisterschaft sowie Berufungen in die jeweiligen Nationalmannschaftskader kann der Hockey-Club Ludwigsburg vorweisen. Demnächst spielt sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft in der 1. Hockey-Bundesliga. Die Spielerinnen und Spieler stammen überwiegend aus dem Nachwuchsbereich des Vereins.

Bereits seit 2016 zeichnet die Wüstenrot Bausparkasse AG förderungswürdige Mannschaften mit ihrem Ehrenpreis im Rahmen der Sportlerehrung aus. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auch auf der Förderung des Jugend- und Nachwuchsbereichs.


Barock Volleys finden zurück in die Erfolgsspur

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Barock Volleys sichern sich mit dem Sieg gegen Mimmenhausen weiterhin den dritten Tabellenplatz – Bittere Niederlage gegen Youngstars

Ludwigsburg.| Das war nichts für schwache Nerven: Nach der 1:3-Niederlage gegen die Youngstars Friedrichshafen am Samstagabend konnten sich die Barock Volleys MTV Ludwigsburg am Sonntag im zweiten Heimspiel des Doppelspieltags in einer hart umkämpften Partie gegen den TSV Mimmenhausen mit 3:1 (25:15, 23:25, 25:20, 25:23) durchsetzen. Damit sichern sich die Barockstädter drei Spieltage vor Saisonschluss weiter den dritten Tabellenplatz. „Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung“, sagte Trainer Michael Dornheim nach der Partie, „das Team hat sich nach der bitteren Niederlage gestern zurück gekämpft und sich mit drei Punkten belohnt.“ Auch Kapitän Ben-Simon Bonin zeigte sich erleichtert: „Das war ein versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Wochenendes. Wir konnten leider nicht die sechs Punkte holen, die wir uns vorgestellt haben, haben aber heute eine wichtige Reaktion gezeigt.“

Variables Angriffsspiel gegen Mimmenhausen

Dabei zeigte die Mannschaft am Sonntag gegen Mimmenhausen von Beginn an, dass sie die Niederlage vom Vorabend gegen die Youngstars wieder gutmachen und zumindest drei Punkte aus dem Wochenende mitnehmen wollte. Zum Vorabend veränderte Trainer Dornheim die Startformation nur auf der Diagonalposition, auf der Raphael Noz startete. Mit solidem Sideout, guter Blockfeldabwehr, starken Angriffen über Diagonal und Mitte gingen die Barock Volleys schnell in Führung, die sie bis zum klaren 25:15 ausbauen konnten. Im zweiten Durchgang zeigte Mimmenhausen dann aber seine Stärken und kämpfte um jeden Ball – das Ergebnis: der Satzausgleich. In Durchgang drei und vier erhöhte Ludwigsburg dann vor dem begeisterten Publikum – darunter auch die künftige VBL-Geschäftsführerin Kim Renkema – wieder den Druck: Zuspieler Jonah Dornheim konnte aus einer stabilen Annahme alle Angreifer variabel einsetzen – und fand in Mittelblocker Philipp Herrmann seinen erfolgreichsten Angreifer, der am Ende von VLW-Präsident Martin Walter als Gold-MVP ausgezeichnet wurde.

Bittere Niederlage gegen Friedrichshafen

Am Vorabend mussten die Barock Volleys eine bittere 1:3-Niederlage (22:25, 20:25, 25:14, 18:25) gegen die Youngstars Friedrichshafen und damit die erste Niederlage seit Mitte Dezember nach elf Siegen in Folge einstecken. „Das war leider eines unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison“, bilanzierte Trainer Michael Dornheim nach der Partie, „wir haben nie unseren Spielrhythmus gefunden und der starken kämpferischen Einstellung des Gegners zu wenig entgegengesetzt. Dass so eine unglaubliche Serie irgendwann endet, war zwar absehbar – aber mit so einer spielerischen Mannschaftsleistung wäre das heute auch nicht verdient gewesen.“ Die Nachwuchsspieler vom Bodensee überzeugten mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen vom ersten Satz an. Ludwigsburg hatte mit einer hohen Fehlerquote in Aufschlag und wenig Lösungen im Angriff nur wenig dagegenzusetzen. Die Barockstädter bekamen von Mitte des ersten Satzes keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Auch mehrere Spielerwechsel zeigten keine Wirkung. Die Youngstars, die auch ihr zweites Spiel am Sonntag gegen Mühldorf klar mit 3:0 gewinnen konnten, spielten sich in einen Flow und brachten den Sieg erfolgreich ins Ziel. Die MVP-Medaillen wurden von VLW-Präsident Martin Walter an Friedrichshafens Außenangreifer Felix Gudermuth und Ludwigsburgs Libero Laurin Schiegl überreicht.

Noch drei Spiele im Saison-Endspurt

Im Saison-Endspurt stehen für Ludwigsburg jetzt noch drei Spiele an: In den nächsten zwei Wochen geht es zunächst auswärts zum Derby gegen den TV Rottenburg, danach zu den Blue Volleys Leipzig, bevor zum letzten Heimspiel am 13. April der SV Schwaig in die Innenstadtsporthalle kommt.

Polizei-Report Stuttgart | Woche 12

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Kundgebungen
Die Polizei war am Samstag (22.03.2025) anlässlich mehrerer Kundgebungen in der Stuttgarter Innenstadt mit mehreren Hundert Kräften im Einsatz. Im Stadtgarten fand eine Versammlung mit dem Thema “Gemeinsam für Deutschland” statt, zu der rund 1500 Teilnehmer kamen. Zudem fanden mehrere Gegenversammlungen zum Thema “Gegen Rechts” im Bereich der Keplerstraße, Marstallstraße und des Börsenplatzes statt, die insgesamt in der Spitze rund 2500 Teilnehmer zählten. Teilweise schlossen sich Demonstranten der Gegenveranstaltungen zusammen. Um ein Zusammentreffen der beiden Lager zu verhindern wurden die Versammlungsbereiche mit Gitterlinien getrennt. Im Laufe des Nachmittags setzte die Polizei mehrfach Drohnen zur Aufklärung ein. Von beiden Lagern gingen Provokationen aus, bei drohenden Auseinandersetzungen gingen die Beamten konsequent dazwischen.
Gegen 15.00 Uhr startete ein angemeldeter Aufzug über die Willy-Bleicher-Straße zur Theodor-Heuss-Straße und über die Büchsenstraße zurück in den Stadtgarten. Gegendemonstranten versuchten den Aufzug mit Blockaden im Bereich des Rotebühlplatzes zu stoppen, weshalb der Aufzug von der ursprünglich geplanten Strecke umgeleitet wurde. Gegen 16.10 Uhr beendete der Versammlungsleiter der Demonstration “Gemeinsam für Deutschland” vorzeitig die Versammlung.
“Vor dem Hintergrund der erwartbaren Emotionalisierung ziehen wir eine positive Bilanz. Es ist uns gelungen, größere Zusammenstöße zwischen rivalisierenden Versammlungsteilnehmern zu verhindern und durch geschickte Wegeführung einen Aufzug doch zu ermöglichen”, resümiert Timo Brenner, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart. Im Bereich der Liederhalle verhinderten Einsatzkräfte eine drohende Auseinandersetzung zwischen rechtsgerichteten Versammlungsteilnehmern und Personen die deren Aufzug stören wollten durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock.
Durch eine linksgerichtete Versammlung im Bereich des Börsenplatzes kam es im Nachgang zum Versuch eines nichtangemeldeten Folgeaufzugs, der nach Rücksprache mit der Versammlungsbehörde durch Einsatzkräfte verhindert wurde.
Im Rahmen des Einsatzgeschehens kam es im Umfeld der Versammlungsflächen und -strecken zu mehreren vorläufigen Festnahmen wegen versammlungstypischer Straftaten, darunter Verstöße gegen das Vermummungsverbot, Körperverletzungsdelikte und tätliche Angriffe beziehungsweise Widerstände gegen Polizeibeamte. Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen liegen hierzu noch keine abschließenden Zahlen vor.

Stuttgart-Feuerbach: Nach Probefahrt Auto nicht zurückgebracht
Unbekannte Täter haben am Freitag (21.03.2025) ein hochwertiges Fahrzeug nach einer Probefahrt nicht zurückgebracht. Ein Pärchen suchte gegen 10.30 Uhr ein Autohaus an der Heilbronner Straße auf und bat um eine Probefahrt mit einem grauen Mercedes-Benz Typ G63 AMG. Als die ursprünglich vereinbarte Nutzungszeit abgelaufen war, meldete sich die Frau telefonisch bei einem Mitarbeiter des Autohauses und bat darum, das Fahrzeug erst gegen 14.00 Uhr zurückbringen zu dürfen. Als diese Rückgabezeit nicht eingehalten wurde und das Paar auch telefonisch nicht mehr zu erreichen war, verständigten die Angestellten des Autohauses die Polizei. Am Fahrzeug, das einen Wert von zirka 200.000 Euro hat, war für die Probefahrt ein rotes Händlerkennzeichen S-060820 angebracht. Der Mann wird als zirka 50 Jahre alt und 180 Zentimeter groß beschrieben. Er soll eine Halbglatze haben und eine Rolex-Armbanduhr getragen haben. Zur Legitimation für die Probefahrt zeige er einen rumänischen Führerschein im Autohaus vor. Seine Begleiterin wird als zirka zwanzigjährig und von dicker Statur beschrieben. Die beiden Personen unterhielten sich in rumänischer Sprache. Zeugen, die Angaben zum Verbleib des Fahrzeugs machen können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-West: Mit Stadtbahn kollidiert – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, bei dem am Freitag (21.03.2025) in der Schloßstraße ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstanden ist. Ein 61-jähriger Mann fuhr mit seinem Audi gegen 18.30 Uhr die Silberburgstraße von der Leuschnerstraße kommend in Richtung Breitscheidstraße. Im Kreuzungsbereich zur Schloßstraße stieß er mit einer Stadtbahn zusammen, welche die Schloßstraße in Richtung Rotebühlplatz befuhr. Durch die Kollision wurde der 61-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Fahrgäste wurden in der Stadtbahn nicht verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge beläuft sich die Schadenshöhe auf rund 50.000 Euro. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Stadtbahnverkehr war während der Unfallaufnahme gesperrt und konnte gegen 20.10 Uhr wieder freigegeben werden. Die Stuttgarter Straßenbahn AG richtete währenddessen einen Schienenersatzverkehr ein. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Toter nach Wohnungsbrand
Aus bislang unbekannter Ursache ist am Freitagnachmittag (21.03.2025) in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rostocker Straße ein Feuer ausgebrochen. Zeugen meldeten gegen 15.00 Uhr eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung. Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer. Aus der Brandwohnung konnten Rettungskräfte einen Bewohner nur noch tot bergen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Güterverkehr kontrolliert – teils erhebliche Mängel festgestellt
Polizeibeamte der Verkehrspolizei haben am Donnerstag (20.03.2025) auf dem Gelände des Cannstatter Wasen Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Beamten kontrollierten zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr Fahrzeuge des Güterverkehrs und legten ihr Augenmerk unter anderem auf die Verkehrssicherheit. Die Polizisten kontrollierten 28 Fahrzeuge, sowie 35 Personen und stellten dabei 35 Verstöße fest. Es handelte sich hierbei größtenteils um technische Mängel, Verstöße gegen die Sozialvorschriften und unzureichende Ladungssicherung, unter anderem bei einem Gefahrguttransport. Zum Teil waren die Mängel so erheblich, dass insgesamt fünf Lkw-Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde. Alle Betroffenen müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Stuttgart-Mitte: Bei Auseinandersetzung Geldbeutel gestohlen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Donnerstag (20.03.2025) einen 49 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, bei einer Auseinandersetzung in der Königstraße den Geldbeutel eines 43-Jährigen gestohlen zu haben. Zeugen beobachteten gegen 17.40 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern und riefen die Polizei. Als die Beamten am Tatort eintrafen, war der 49-Jährige bereits geflüchtet. Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer aus unbekannten Gründen in Streit gerieten, der in einer handfesten Auseinandersetzung endete. Dabei soll der Tatverdächtige den Geldbeutel des 43-Jährigen gestohlen haben. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen gegen 19.30 Uhr nach einem Zeugenhinweis vorläufig fest. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Waldbrand
Polizeibeamte haben am Donnerstag (20.03.2025) einen 15 Jahre alten Jugendlichen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Wald an der Musberger Straße einen Brand verursacht zu haben. Eine Zeugin bemerkte gegen 11.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Musberger Straße und verständigte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte im Wald eine Fläche mit einem geschätzten Durchmesser von rund 50 Metern. Polizeibeamte kontrollierten gegen 12.35 Uhr den 15-Jährigen und nahmen ihn vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben sie den Jugendlichen an seine Mutter.

Stuttgart-Mitte: Polizeibeamte beobachten mutmaßlichen Rauschgifthandel – Tatverdächtige festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (19.03.2025) zwei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Beamten beobachteten gegen 19.05 Uhr im Oberen Schlossgarten, wie die beiden Tatverdächtigen Rauschgift an einen 32-Jährigen verkauften. Bei der anschließenden Kontrolle des mutmaßlichen Käufers fanden die Polizisten das zuvor erworbene Rauschgift. Als die Beamten die beiden mutmaßlichen Rauschgifthändler kontrollieren wollten, warf der 28-Jährige eine Tüte mit elf Ecstasy-Tabletten, rund fünf Gramm Kokain, etwa einem Gramm Marihuana weg. Beim 29-Jährigen fanden die Polizisten 75 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie rund 19 Gramm Marihuana. Die beiden Tatverdächtigen mit gambischer Staatsangehörigkeit werden am Donnerstag (20.03.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Zuffenhausen: 12-Jähriger bei Stadtbahnunfall schwer verletzt
Ein 12 Jahre alter Junge ist am Donnerstagmorgen (20.03.2025) an der Stadtbahnhaltestelle Hohensteinstraße von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Junge lief gegen 07.40 Uhr auf dem Bahnsteig an der Stadtbahnhaltestelle. Als er die am Übergang die Schienen überquerte, erfasste ihn eine Stadtbahn der Linie U15, die in Richtung Friedrichswahl fuhr und gerade losgefahren war. Hierbei zog sich der 12-Jährige schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Wangen: Geschlagen und ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Mittwochabend (19.03.2025) an der Hedelfinger Straße einen 31 Jahre alten Mann geschlagen und ausgeraubt. Der Mann hielt sich gegen 23.05 Uhr an einem Supermarkt in der Rohrackerstraße auf. Anschließend ging er mit seiner Begleitung die Hedelfinger Straße entlang. Auf Höhe der Hausnummer 54 stellte er fest, dass ihnen eine größere Personengruppe von etwa sieben Personen folgte. Diese schlugen auf den 31-Jährigen ein, traten ihn und stahlen sein Handy und seinen Geldbeutel. Anschließend flüchteten sie zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Alarmierte Polizeibeamte nahmen im Rahmen der Fahndung drei Männer im Alter von 16, 17 und 25 Jahren vorläufig fest und setzten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Stuttgart-Möhringen: Streifenwagen ausgebrannt – Zeugen gesucht
Aus unbekannter Ursache ist am frühen Donnerstagmorgen (20.03.2025) in der Balinger Straße ein Streifenwagen ausgebrannt. Polizeibeamte, die sich im Polizeirevier 4 Balinger Straße befanden, entdeckten die Flammen gegen 03.25 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Streifenwagen vorsätzlich in Brand gesteckt wurde, fahndeten die Beamten nach möglichen Tatverdächtigen. Auch ein Polizeihubschrauber war zur Fahndung, die ohne Ergebnis verlief, eingesetzt. Der Schaden an dem völlig ausgebrannten Mercedes Vito beträgt nach ersten Schätzungen rund 20.000 Euro. Da eine politische Motivation im Falle einer Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart/Nürnberg: Mutmaßlichen Bankrotteur festgenommen
Beamte der Bundespolizei Nürnberg haben am Donnerstag (13.03.2025) einen 60 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, in der Zeit ab 2016 über eine Aktiengesellschaft mittels Schuldverschreibungen Anlegergelder im Umfang von ca. 30 Millionen Euro vereinnahmt zu haben, ab dem Jahr 2017 aber zur Rückzahlung dieser Gelder nicht mehr in der Lage gewesen zu sein. Bei Zahlungsunfähigkeit einer Aktiengesellschaft besteht die gesetzliche Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, er habe diesen Antrag vorsätzlich nicht gestellt (Insolvenzverschleppung) und die Gesellschaft stattdessen zum Nachteil ihrer Gläubiger beerdigt, indem der Vorstand ausgetauscht, die Gesellschaft umbenannt und nach Berlin verlegt wurde, wo sie alsbald nicht mehr erreichbar war (Bankrott). Intensive Ermittlungen führten die Ermittler auf die Spur des Tatverdächtigen, der seinen Wohnsitz in Dubai hatte. Fahndern aus Stuttgart gelang es, den Aufenthaltsort des 60-Jährigen bei der Einreise nach Deutschland zu ermitteln, woraufhin ihn die Bundespolizisten im Laufe des Donnerstagvormittags in einem ICE in Nürnberg festnahmen. Der Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde am Freitag (14.03.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Zuffenhausen: Mutmaßlich Rotlicht missachtet – Drei Leichtverletzte
Drei Leichtverletzte und ein Schaden von rund 40.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls der sich am Mittwoch (19.03.2025) im Bereich der Ludwigsburger Straße ereignet hat. Ein 42 Jahre alter Fahrer eines Mercedes war gegen 11.00 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Richtung Heilbronner Straße unterwegs. Auf Höhe der Frankenstraße missachtete er mutmaßlich das Rotlicht und stieß mit einem Ford eines 36-Jährigen zusammen, welcher aus der Frankenstraße nach links in die Ludwigsburger Straße abbiegen wollte. Der 42-jährige Mercedes-Fahrer und der 36-jährige Ford-Fahrer sowie der 44 Jahre alte Beifahrer im Ford verletzten sich beim Zusammenstoß leicht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Falsch abgebogen – Mercedes stößt mit Stadtbahn zusammen
Beim Zusammenstoß eines Mercedes Vito mit einer Stadtbahn sind am Mittwochvormittag (19.03.2025) in der Neckartalstraße zwei Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren leicht verletzt worden. Ein 28 Jahre alter Mercedes-Fahrer war mit seinem Vito gegen 10.45 Uhr in der Neckartalstraße Richtung Münster unterwegs. An der Einmündung der Haldenstraße bog er nach links über die Gleise ab und stieß mit einer Stadtbahn der Linie U 14 zusammen, die in die gleiche Richtung fuhr. In der Stadtbahn stürzten die beiden Kinder. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um den Sechsjährigen und das sieben Jahre alte Mädchen. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Stuttgart-Mitte: Betrüger erbeuten 160.000 Euro – Zeugen gesucht
Unbekannte Täter haben am Mittwoch (18.03.2025) einen 77-jährigen Mann um rund 160 000 Euro Bargeld betrogen. Ein bislang unbekannter Mann traf sich gegen 16.00 Uhr mit dem 77-Jährigen an der Königstraße, um von ihm Goldmünzen und Armbanduhren im Gesamtwert von rund 160 000 Euro zu kaufen. Der 77-Jährige übergab dem Unbekannten die Gegenstände und erhielt im Gegenzug eine Tasche mit Geldscheinen. Zuhause bemerkte der 77-Jährige, dass es sich bei den Scheinen um Fälschungen handelt und verständigte die Polizei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: An Kreuzung mit Stadtbahn zusammengestoßen
Eine 65 Jahre alte Fahrerin ist am Dienstag (18.03.2025) mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Die 65-Jährige fuhr gegen 15.00 Uhr mit ihrem Dacia in der Wildbader Straße. An der Kreuzung zur König-Karl-Straße stieß sie mit der von links kommenden Stadtbahn der Linie U19 zusammen, die Richtung Daimlerplatz fuhr. In der Bahn verletzte sich ein 55 Jahre alter weiblicher Fahrgast leicht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 45.000 Euro.

Stuttgart-Hedelfingen: Beim Abbiegen mit Stadtbahn zusammengestoßen
Ein Sachschaden von rund 50.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag (18.03.2025) in der Hedelfinger Straße ereignet hat. Ein 52 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters fuhr gegen 13.40 Uhr in der Hedelfinger Straße Richtung Hedelfingen. Auf Höhe der Hausnummer 102 bog er ersten Erkenntnissen zufolge verbotswidrig links ab und stieß mit der Stadtbahn der Linie U9 zusammen, die in dieselbe Richtung fuhr. Bei dem Zusammenprall verletzte sich niemand. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Stuttgart-Weilimdorf/Bruchsal/Wiesloch: Tatverdächtiger nach zwei sexuellen Übergriffen in Haft
Ermittler der Kriminalpolizei Stuttgart und Karlsruhe haben am Freitag (14.03.2025) einen 29 Jahre alten Mann festgenommen, dem u.a. zwei Taten des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgeworfen werden. Er soll ein acht Jahre altes Mädchen am 3. Juni 2024 in Stuttgart-Wolfbusch nahe der Thaerstraße und am 26. September 2024 ein neun Jahre altes Mädchen im Bruchsaler Ortsteil Büchenau sexuell missbraucht haben. Zur Aufklärung der beiden Taten richtete die Kriminalpolizei Stuttgart mit Unterstützung des Polizeipräsidium Karlsruhe eine Ermittlungsgruppe ein. Intensivste Ermittlungen führten letztlich dazu, dass sich aufgrund eines DNA-Abgleichs der Tatverdacht gegen den 29-Jährigen ergab. Zusätzlich ging noch ein Hinweis eines Zeugen in Zusammenhang mit dem vom Täter bei der zweiten Tat genutzten Fahrrad ein, welcher ebenfalls zum Tatverdächtigen führte. Die Kriminalbeamten nahmen den Mann gegen 14.15 Uhr in Wiesloch vorläufig fest. Der deutsche Staatsangehörige wurde im Laufe des Samstags (15.03.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Vaihingen: Beim Überholen zusammengestoßen – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls vom Freitagnachmittag (14.03.2025) im Bereich der Hauptstraße. Ein 29-jähriger Mann war mit seinem Renault gegen 15.35 Uhr in der Hauptstraße Richtung Autobahnauffahrt unterwegs. Auf Höhe der Einmündung Heerstraße überholte ein 55-Jähriger in einem Audi den 29-jährigen Renault-Fahrer mutmaßlich verbotswidrig auf dem rechten Abbiegestreifen und stieß mit ihm zusammen. Anschließend soll der 55-jährige Audi-Fahrer ausgestiegen sein und den 29-Jährigen durch das geöffnete Fenster der Fahrerseite bespuckt und beleidigt haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Möhringen: Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Freitag (14.03.2025) oder am Samstag (15.03.2025) in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Egerer Straße eingebrochen. Die Täter schlugen zwischen 19.30 Uhr und 02.30 Uhr die Terrassentür einer Erdgeschosswohnung auf und stahlen mehrere Hundert Euro Bargeld. Anschließend gelangten die Täter über das Treppenhaus in eine Wohnung im ersten Obergeschoss und durchwühlten sämtliche Räume. Ob sie dort etwas stahlen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 12

Quelle: ots

Nürtingen: Papiertonnen in Brand gesetzt
Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt gegen einen bislang unbekannten Täter, der im Verlauf des Samstags mutmaßlich mehrere Papiertonnen im Stadtgebiet in Brand gesetzt hat. Das erste Feuer wurde gegen 8.15 Uhr von einem Passanten in der Metzinger Straße gemeldet. Durch die Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein Fenster an dem benachbarten Gebäude beschädigt. Kurz vor 23 Uhr kam es erneut zur Alarmierung der Rettungskräfte, nachdem bei der Integrierten Leitstelle in Esslingen mehrere brennende Mülltonnen in der Gerberstraße gemeldet wurden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude verhindert werden. Der durch die Brände entstandene Sachschaden wird auf insgesamt circa 3.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

Esslingen: In Wohnhaus eingebrochen
Ein Wohnhaus im Schlößlesweg ist am Samstag ins Visier eines Einbrechers geraten. In der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 20.40 Uhr versuchte der Täter zunächst die Terrassentüre aufzuhebeln. Als dies misslang schlug er die Scheibe ein und verschaffte sich so Zutritt zum Gebäude. Dort durchwühlte er Schränke, entwendete Schmuck und flüchtete anschließend unerkannt. Der entstandene Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Esslingen hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten die Ermittlungen aufgenommen.

Reichenbach an der Fils: Rauch in Wohnung
Zu einem gemeldeten Brand im Bruckwasen sind am Samstagmittag gegen 13 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wohnung verraucht war, in welcher sich noch der 47-jährige Bewohner befand. Er wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung wurde durch Öffnen der Fenster belüftet. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte das unsachgemäße Verbrennen von Plastik durch den Bewohner Ursache für den Rauch gewesen sein, eine Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. Das Polizeirevier Esslingen hat diesbezüglich Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen.

Esslingen am Neckar: Rettungsdienst angegangen
Das Polizeirevier Esslingen ermittelt gegen einen Mann, der in der Nacht zum Sonntag in der Plochinger Straße einen Rettungssanitäter körperlich angegriffen hat. Der 48-jährige war gegen 01.40 Uhr gerade dabei, einen 44-jährigen Patienten medizinisch zu behandeln, als dieser ihm unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug. Nach einer anschließenden kurzen Rangelei konnte der 44-Jährige zunächst flüchten, im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung aber in unmittelbarer Nähe angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Er sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen. Der verletzte Sanitäter wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Esslingen: Frau belästigt und geschlagen
Eine 26-jährige ist in der Nacht zum Sonntag im Bereich der Sportanlagen Zell von zwei bislang unbekannten Männern angegangen und verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau in der Zeit zwischen 23.30 Uhr und 00.30 Uhr zu Fuß auf einem Feldweg in der Nähe des Sportplatzes unterwegs als sie von den Männern zunächst aufdringlich angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf wurde die Frau von einem der Beiden beleidigt und unsittlich berührt, woraufhin sie den Mann zurückstieß. Dies veranlasste den Unbekannten mehrfach auf die 26-Jährige einzuschlagen, wodurch sie schließlich zu Boden ging. In der Folge sollen beide Männer noch mehrfach auf die am Boden liegende eingeschlagen haben, so dass sie kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Als sie wieder zu sich kam waren die Täter geflüchtet. Im Verlauf der anschließenden Anzeigeerstattung beim Polizeirevier Esslingen wurde die Geschädigte wegen zunehmendem Unwohlsein zur ärztlichen Behandlung in ein Klinikum gebracht. Einer der Angreifer konnte von der 26-Jährigen wie folgt beschrieben werden: circa 30 Jahre alt, 180-190 cm groß, stämmige Statur, Kurzhaarschnitt, Drei-Tage-Bart, dunkel bekleidet. Die Ermittlungen dauern an.

Ostfildern: Wohnungseinbruch
Zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Senefelderstraße ist es am Samstagabend im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 20 Uhr gekommen. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich über ein gekipptes Fenster gewaltsam Zutritt zum Wohngebäude. Zuvor nutzte er das Dach eines angrenzenden Nachbarhauses als Aufstiegshilfe. Der Täter durchwühlte mehrere Zimmer und entwendete diverse Schmuckgegenstände. Die während der Tatausführung anwesenden Bewohner stellten den Einbruch erst einige Stunden später fest. Zusammen mit Spezialisten der Kriminaltechnik hat das Polizeirevier Filderstadt die Ermittlungen aufgenommen.

Aichtal: Phosphorbombe aufgefunden
Das Auffinden einer britischen Phosphorbombe hat am Samstagmittag zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, Kampfmittelbeseitigungsdienst und Polizei geführt. Ein Mann hatte um 12.25 Uhr den Gegenstand an der Landesstraße 1185 zwischen Neuenhaus und Burkhardtsmühle in der Aich festgestellt und in der Annahme, dass es sich um Metallschrott handelt, aus dem Fluss gezogen. Als dieser dabei anfing zu rauchen, ließ er davon ab und wählte den Notruf. Bis zum Eintreffen der Fachdienste wurde die Fundstelle und auch die Landstraße in diesem Bereich für circa zwei Stunden abgesperrt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte die 15 Kilogramm schwere Bombe anschließend bergen und einer fachgerechten Entsorgung zuführen. Die Feuerwehr war mit fünf, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen vor Ort.

Weilheim/Teck: Mann ohrfeigt Jungen auf Bolzplatz
Am späten Freitagnachmittag spielten mehrere Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren Fußball auf einem kleinen Fußballfeld des Spielplatzes im Wermeltswiesenweg. Während dem Kicken schoss ein 12-Jähriger unabsichtlich aus nächster Nähe einem anderen Jungen den Fußball gegen den Kopf. Dieser Junge rief danach seine Eltern an, die auch kurze Zeit später, gegen 17 Uhr, auf dem Bolzplatz erschienen. Während die Mutter ihren Sohn tröstete, lief der Vater auf das Spielfeld und ohrfeigte mit voller Wucht den 12-Jährigen. Nach dem Angriff stieg der Täter mit seiner Familie in ein Auto und fuhr weg. Die Mutter des 12-jährigen Geschädigten begab sich nach der Anzeigenaufnahme mit ihrem Sohn in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen

Filderstadt: Brennende Wiese
Sachschaden in bislang unbekannter Höhe ist das Ergebnis von mehreren gelegten Bränden, welche am späten Freitagabend entstanden sind. Gegen 20.15 Uhr wurde durch die Integrierte Leitstelle ein Brand auf einer Wiesenfläche im Gewann “Im Löhle” gemeldet. Vor Ort konnte eine mit Dornensträuchern bedeckte brennende Wiesenfläche und weitere kleinere Brandherde rund um ein Gartengrundstück festgestellt werden. Diese konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache und dem Brandleger dauern an.

Aichwald: Bagger ausgebrannt
Ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro ist beim Brand eines Kleinbaggers am Donnerstagabend in Aichelberg entstanden. Anwohner hörten kurz nach 22 Uhr Knallgeräusche in der Schnaiter Straße und stellten beim Nachschauen einen brennenden Bagger auf einem Grundstück fest. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr brannte das Fahrzeug aus. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wernau: Pannen-Lkw blockiert über Stunden B313
Ein defekter Lkw hat ab dem frühen Freitagmorgen für massive Verkehrsbehinderungen auf der B313 in Fahrtrichtung Plochingen gesorgt. Der 40-Tonner war gegen zwei Uhr auf der Bundesstraße unterwegs, als sich etwa auf Höhe von Wernau die Antriebswelle löste und infolgedessen der Tank aufgerissen wurde. Der 59-jährige Lenker stoppte sein Fahrzeug, aus dem eine größere Menge Diesel austrat. Der Kraftstoff verteilte sich über die gesamte Fahrbahn, den Grünstreifen und floss auch teilweise in die Kanalisation. Polizei, Feuerwehr und die Straßenmeisterei eilten daraufhin zur Unglücksstelle. Die vielbefahrene Bundesstraße musste für die komplizierte Bergung des Iveco-Lkws mit Spezialgerät sowie zur aufwendigen Reinigung der Fahrbahn, bei der eine Ölreinigungsmaschine eines Unternehmens zum Einsatz kam, bis kurz nach acht Uhr komplett gesperrt werden. Dazu wurde eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Das kontaminierte Erdreich musste ebenfalls abgetragen und entsorgt werden. Die Höhe des eingetretenen Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Nürtingen / Leinfelden-Echterdingen: Taxis und Mietwagen kontrolliert
Die Verkehrspolizei Esslingen hat am Donnerstagvormittag bei Kontrollmaßnahmen im Bereich von Nürtingen und dem Flughafen insbesondere Taxis sowie Mietfahrzeuge überprüft. Hierbei stellten die Beamten verschiedenste Verstöße fest, wie z. B. nicht vorhandene Dokumente für die Fahrgastbeförderung, fehlende Ordnungsnummern an den Fahrzeugen oder nicht angelegte Sicherheitsgurte.

Neidlingen: Gleitschirmflieger abgestürzt
Zu einem Einsatz von Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei ist es am Donnerstagnachmittag im Bereich des Gleitschirmstartplatzes Neidlingen gekommen. Gegen 14 Uhr war ein 64-jähriger Gleitschirmflieger ersten Erkenntnissen nach infolge eines Flugfehlers in die Baumkronen gestürzt. Er musste von der Bergwacht in einem Steilhang in mehreren Metern Höhe gerettet werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der Mann, der eine entsprechende Fluglizenz besitzt, nur leichte Verletzungen erlitten.

Ostfildern: Bekannten bedroht und beleidigt
Wegen Bedrohung und Beleidigung ermittelt der Polizeiposten Ostfildern seit Donnerstagnachmittag gegen eine 37-Jährige. Dieser wird vorgeworfen, gegen 15 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Plochinger Straße / Hedelfinger Straße einen 43-jährigen Bekannten mit einem kleineren Küchenmesser bedroht und beleidigt zu haben. Die alkoholisierte Frau wurde von den hinzugerufenen Beamten angetroffen. Das Küchenmesser wurde beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand. Die Tatverdächtige sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Wendlingen: Kind bei Unfall verletzt
Ein Kind ist bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Wendlingen verletzt worden. Gegen 14.50 Uhr war der 13-Jährige mit einem Fahrrad auf der Bürgerstraße von der Kirchstraße herkommend unterwegs und fuhr in die Kreuzung mit der Schlossstraße ein. Im Kreuzungsbereich kollidierte der Junge mit dem dort bereits befindlichen Laster eines 65-Jährigen, der schon wieder dabei war, die Kreuzung in Richtung Bahnhof zu verlassen. Das Kind stürzte in der Folge zu Boden und erlitt ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den Jungen zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus. Am Laster war kein Schaden erkennbar, das Fahrrad wurde lediglich geringfügig beschädigt.

Wernau: Auffahrunfall mit Personenschaden
Ein Auffahrunfall hat sich am Mittwochmittag auf der Kirchheimer Straße ereignet. Im Bereich des Stadionwegs war dort gegen 13.30 Uhr eine 44 Jahre alte Frau mit einem VW von der Innenstadt herkommend unterwegs und fuhr auf den Opel einer 49-Jährigen auf, die verkehrsbedingt angehalten hatte. Bei der Kollision verletzte sich die 55-jährige Beifahrerin im Opel ersten Erkenntnissen zufolge leicht. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Den Blechschaden an den beiden Autos beziffert die Polizei insgesamt mit rund 4.500 Euro.

Wernau: Brand in Sporthalle
Zum Brand in der Wernauer Neckartalsporthalle mussten am Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte ausrücken. Kurz vor 17 Uhr wurden Beamte der Verkehrspolizei, die gerade ihre Kontrollstelle auf dem nahegelegenen Festplatz abgebaut hatten, auf Knallgeräusche aus der Turnhalle aufmerksam gemacht. Sofort eilten sie in die Halle und mussten einen Mitarbeiter aus einem Technikraum befreien, da sich die Tür nicht mehr öffnen ließ. Ersten Ermittlungen nach hatte der Mann Flexarbeiten durchgeführt, die zu dem Feuer in dem Raum geführt haben könnten. Erste Versuche mit Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen, waren nicht erfolgreich, da er sich bereits auf eine Holztribüne ausgedehnt hatte. Erst der sofort verständigten Feuerwehr gelang es schließlich, das Feuer zu löschen. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich eine Jugend-Handballmannschaft und eine Gruppe des Kinderturnens samt ihren Trainern in der Halle. Sie alle konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Der mutmaßliche Brandverursacher zog sich Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes zu. Er musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden. Er dürfte sich jedoch im sechsstelligen Bereich bewegen. Die Feuerwehr war mit 67 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit sieben Einsatzkräften und drei Fahrzeugen an der Brandstelle. Der Polizeiposten Wernau hat die Ermittlungen übernommen.

Wernau: Hohe Beanstandungsquote bei Fahrzeugkontrollen
Von elf kontrollierten Fahrzeugen mussten am Mittwochnachmittag zehn Fahrzeuge beanstandet werden. Beamte der Verkehrspolizei richteten in der Zeit von 13.30 Uhr bis kurz vor 17 Uhr am Festplatz vor dem Wernauer Eisstadion eine Kontrollstelle für den gewerblichen Güterverkehr ein. Zwei Beamte auf Polizeimotorrädern zogen die Lkw aus dem fließenden Verkehr und führten sie der Kontrollstelle zu. Die Beamten stellten im Anschluss unter anderem Verstöße im Bereich der Lenk- und Ruhezeiten, der Anschnallpflicht sowie der Ladungssicherung aber auch technische Mängel an den Fahrzeugen fest. Bei einem Lkw waren durch einen Verkehrsunfall die Längsträger erheblich abgeknickt. Ein Sachverständiger musste daraufhin vor Ort kommen. Er stufte den Laster bei einer Begutachtung als verkehrsunsicher ein. Die Kontrollen werden in Zukunft fortgesetzt. Im Anschluss mussten die Beamten noch die ersten Maßnahmen beim Brand in der nahegelegenen Turnhalle treffen und einen Mann aus dem Technikraum befreien.

Nürtingen: Gaststätte mit erheblichen Mängeln
Am Dienstagabend stellten Beamte des Polizeireviers Nürtingen bei der Kontrolle einer Gaststätte erhebliche betriebliche Mängel fest. Während der Überprüfung des Lokals im Stadtgebiet gegen 21 Uhr konnten die Verantwortlichen weder eine Konzessionsbescheinigung noch ein Ausweisdokument vorzeigen. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten zudem ein zwar ausgehängtes, jedoch ungültiges Jugendschutzgesetz fest. Neben fehlenden Eichstrichen an Gläsern, fand sich in der Gaststättenräumlichkeit keine Preisübersicht als Aushang. Zuletzt stellten die Beamten Unzulänglichkeiten beim Betrieb der Geldspielautomaten fest sowie das Fehlen von vorgeschriebenen Hygieneräumlichkeiten für die Angestellten. Die Verstöße werden entsprechend zur Anzeige gebracht.

Neidlingen: Auseinandersetzung unter Angehörigen
Mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ist die Polizei am Mittwochvormittag, kurz vor 10.30 Uhr, in die Gottlieb-Stoll-Straße nach Neidlingen ausgerückt. Dort war es nach derzeitigem Kenntnisstand zunächst zwischen zwei 74 und 75 Jahre alten Angehörigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in die im weiteren Verlauf auch ein 71-jähriger Bekannter eingriff. Im Zuge des Streits sollen eine Schaufel sowie ein Stock gegenseitig zum Einsatz gekommen sein. Bei der Auseinandersetzung wurden alle drei Personen verletzt. Die 74-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Da der 75-Jährige nach dem Streit gedroht haben soll, mit einer Waffe zurückzukehren, waren mehrere Streifenwagenbesatzungen angerückt und hatten teilweise zusätzliche Schutzausstattung angelegt. Er wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Polizeiposten Weilheim/Teck hat nun die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zu dem genauen Ablauf der Auseinandersetzung aufgenommen.

Wernau: Auf Pannenfahrzeug aufgefahren
Eine Verletzte und Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Dienstagnachmittag am Plochinger Dreieck. Ein 40-Jähriger befuhr gegen 15.30 Uhr mit einem Peugeot TGSL die Bundesstraße 313 in Richtung Nürtingen. Dabei fuhr er auf den Audi eines 26-Jährigen auf, der infolge einer Panne mit seinem Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand gekommen war. Der 26-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Im Zuge der Abschlepparbeiten musste die Bundesstraße in Richtung Nürtingen gesperrt werden. Gegen 16.45 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

Esslingen: Nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Fachklinik eingeliefert
Ein psychisch auffälliger Mann musste am Dienstagabend in Gewahrsam genommen und in eine Fachklinik eingeliefert werden. Kurz nach 18.30 Uhr war die Polizei von einem Zeugen in die Hauptstraße gerufen worden, da ein dortiger Bewohner randaliert und Gegenstände umhergeworfen hatte. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung hatte sich der Betroffene bereits in seine Wohnung zurückgezogen und antwortete auf die Ansprachen und Kontaktversuche der Einsatzkräfte nicht. Nachdem sich die Beamten Zugang zur Wohnung verschafft hatten, hielt der Mann ein Messer in der Hand, weshalb gegen ihn Pfefferspray eingesetzt wurde. Da er darauf keine Reaktion zeigte, musste zur Überwältigung des Mannes ein Diensthund hinzugezogen werden. Der Betroffene leistete derart Widerstand, dass ihm nur unter erheblichem Kraftaufwand mehrerer Beamter Handschließen angelegt werden konnten. Der durch Bisse des Diensthundes verletzte Mann wurde nachfolgend zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht und anschließend in eine Fachklinik eingeliefert. Auch einer der eingesetzten Beamten war im Zuge der Widerstandshandlungen leicht verletzt worden. Ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

Leinfelden-Echterdingen/Landesflughafen Stuttgart: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Flughafen seit Dienstagnachmittag gegen einen 30-Jährigen. Gegen 17 Uhr waren die Einsatzkräfte zu einem Kiosk am Busterminal gerufen worden, da sich der Mann dort äußerst aggressiv verhalten und herumgeschrien hatte. Einem Passanten soll der 30-Jährige außerdem einen Aschenbecher gegen den Kopf geworfen haben. Gegen die erforderliche Ingewahrsamnahme, bei der er auch geschlossen werden musste, leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand. Auch noch auf der Dienststelle setzte der psychisch auffällige Mann sein aggressives Verhalten fort und fügte sich selbst Verletzungen zu. Er musste schließlich in eine Fachklinik eingeliefert werden. Beim Einsatz wurden auch drei Polizeibeamte verletzt. Sie konnten ihren Dienst zunächst fortsetzen. Der 33-Jährige wird nun bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Esslingen: Mann in Klinik gebracht
Aufgrund einer vermeintlichen Bedrohung ist es am Dienstagnachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz in der Hirschlandstraße in Oberesslingen gekommen. Aufmerksame Zeugen meldeten gegen 17 Uhr, dass eine Person das Personal in einem Imbiss mit einem Messer bedrohen soll. Bis zum Eintreffen der ersten Polizeistreifen vor Ort, hatte sich der Mann bereits entfernt. Kurze Zeit später kehrte der 23-Jährige jedoch zurück und konnte vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er führte das mutmaßlich zuvor verwendete Messer in seinem Hosenbund mit sich. Dieses wurde beschlagnahmt. Aufgrund seines Gesundheitszustandes musste der 23-Jährige der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses vorgestellt und dort untergebracht werden.

Kirchheim: Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen
Ein Auffahrunfall hat am Dienstagmorgen für Verkehrsbehinderungen auf der B297 zwischen Kirchheim und Reudern gesorgt. Eine 57-Jährige befuhr gegen 7.15 Uhr mit einem Ford Focus die Bundesstraße in Richtung Reudern. Auf Höhe des Fluggeländes fuhr sie mit ihrem Wagen auf den vor ihr befindlichen VW Caddy auf, dessen 19 Jahre alter Lenker verkehrsbedingt angehalten hatte. Der VW wurde daraufhin auf den davorstehenden Opel Corsa einer 30-Jährigen geschoben. Der Opel prallte wiederum auf den davor befindlichen Opel Zafira eines 18-Jährigen. Sowohl die 57-Jährige als auch ihre 16 Jahre alte Beifahrerin erlitten nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Der Ford und der VW mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Im Zuge der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen. Der Verkehr musste vor Ort durch Polizeibeamte geregelt werden. Gegen 8.50 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

Frickenhausen: Aufgefahren und aufgeschoben
Ein Auffahrunfall mit Verletzten und vier beteiligten Fahrzeugen hat sich am Montagnachmittag in Frickenhausen ereignet. Gegen 15 Uhr war ein 40 Jahre alter Mann mit einem Streetscooter Elektrofahrzeug auf der Hauptstraße unterwegs und fuhr im Bereich des Bahnübergangs auf den verkehrsbedingt stehenden VW Polo einer 52-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Polo noch auf einen Skoda geschoben, der wiederrum auf einen Ford gedrückt wurde. Beim Unfall erlitten die 52-Jährige und ihr 49 Jahre alter Beifahrer ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Da sich beim Unfallverursacher Hinweise auf eine Beeinflussung durch berauschende Mittel ergaben, musste dieser eine Blutprobe abgeben. Den Gesamtschaden an den vier Fahrzeugen beziffert die Polizei auf schätzungsweise 24.000 Euro. Der Streetscooter sowie der VW mussten zudem abgeschleppt werden.

Neuhausen/Fildern: Grill in Brand geraten
Zum Brand eines Elektrogrills sind Feuerwehr und Polizei am Montagabend in die Filderstraße ausgerückt. Gegen 19.45 Uhr war der auf einem Balkon eines dortigen Wohnhauses stehende Grill in Brand geraten. Einem Bewohner gelang es, diesen noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte zu löschen. Verletzt wurde niemand. Sachschaden entstand nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Kirchheim/Teck: Angriff auf junge Frau am 14.03.2025 – Ermittlungen laufen auf Hochtouren (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen derzeit gegen einen noch unbekannten Tatverdächtigen, der am Freitagnachmittag (14.02.2025) im Stadtgebiet eine Fußgängerin schwer verletzt hat.
Gegen 15.45 Uhr war die Polizei von einer 27 Jahr alten Frau alarmiert worden. Diese war auf dem Fußweg zwischen der Senefelder Straße und der Henriettenstraße in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen. Dort soll sie, wie bereits berichtet, unvermittelt von einem Unbekannten angegriffen und mutmaßlich mit einem Messer verletzt worden sein. Als die Frau lautstark um Hilfe schrie, ließ der Mann von ihr ab und flüchtete zurück in die Senefelderstraße und mutmaßlich weiter in Richtung Boschstraße oder Liststraße. Ein Rettungswagen brachte die Schwerverletzte zur Behandlung ins Krankenhaus. Zwischenzeitlich soll sie sich wieder auf dem Wege der Besserung befinden. Sofort nach der Alarmierung eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Streifenwagen, Polizeihundeführern und einem Polizeihubschrauber verliefen bislang ergebnislos.
Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zur Ergreifung des Täters wurde zwischenzeitlich eine 15-köpfige Ermittlungsgruppe gebildet. Die mit Hochdruck geführten Ermittlungen zum Tatablauf und möglichen Hintergründen dauern an. Bislang ergaben sich keine Hinweise, dass sich das Opfer und der Täter kannten.
Der Angreifer, der bei der Tat nichts gesprochen haben soll, wird als etwa 30 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, von normaler Statur und von dunklem Teint beschrieben. Er hatte dunkle Haare und soll mit einer schwarzen Winterjacke mit Kapuze und glänzender Oberfläche bekleidet gewesen sein.
Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen bittet weiterhin unter der Telefonnummer 0711/3990-0 um Hinweise. Diese nimmt auch das Polizeirevier Kirchheim unter der Telefonnummer 07021/501-0 entgegen.

Esslingen: Mit Fahrrad als Falschfahrer auf B10
Auf der B10 ist am Sonntagmittag ein 30-jähriger Radler als Falschfahrer unterwegs gewesen. Mehrere in Richtung Stuttgart fahrende Verkehrsteilnehmer alarmierten ab 13.50 Uhr die Polizei, nachdem ihnen der Radfahrer auf dem Standstreifen entgegengekommen war. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Mann zwischen den Anschlussstellen Esslingen-Mettingen und -Zentrum anhalten. Zu einem Unfall oder einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es nicht gekommen. Der offensichtlich psychisch auffällige 30-Jährige wurde anschließend in einer Fachklinik aufgenommen.

Esslingen: Angebranntes Essen auf Herd
Aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Sonntagmittag, gegen 13.10 Uhr, in die Lerchenbergstraße ausgerückt. Eine Seniorin hatte Essen auf den eingeschalteten Herd gestellt und konnte dieses infolge gesundheitlicher Probleme nicht mehr rechtzeitig herunternehmen, sodass es verbrannte und qualmte. Die Seniorin wurde von einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung vor Ort versorgt. Ob durch die Rauchentwicklung Sachschaden entstand, ist noch nicht bekannt.

Esslingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Ein 29-Jähriger ist am Sonntagabend wohl aufgrund gesundheitlicher Probleme mit einem Mercedes von der B10 abgekommen. Der Mann befuhr kurz nach 17.30 Uhr mit dem Wagen die Bundesstraße in Richtung Stuttgart. Auf Höhe von Mettingen touchierte er mit dem Fahrzeug die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand. Einige hundert Meter später verkantete sich der Mercedes im Bereich der Anschlussstelle zur Hafenbahnstraße in der Leitplanke und kam dort zum Stehen. Daraufhin lösten die Airbags aus. Ersthelfer kümmerten sich um den 29-Jährigen, der vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es Zeugenangaben zufolge nicht gekommen. Die Ausfahrt zur Hafenbahnstraße musste im Zuge der Bergungsarbeiten mehrfach gesperrt werden. Kurz nach 19.30 Uhr waren diese beendet.

Ostfildern: Mit Gegenverkehr kollidiert
Fünf nach ersten Erkenntnissen Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagnachmittag auf der Breslauer Straße ereignet hat. Eine 42-Jährige befuhr kurz vor 16 Uhr mit einem VW Sharan die Breslauer Straße in Richtung L1200. Den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge kam sie kurz nach der Kreuzung mit der Robert-Koch-Straße wohl infolge eines Sekundenschlafs mit dem Wagen auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der VW frontal mit dem entgegenkommenden Opel Mokka eines 55-Jährigen. Sowohl der Opel-Lenker als auch seine 47 Jahre alte Beifahrerin wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der Rettungsdienst, der mit einem Notarzt und drei Rettungswagen vor Ort war, brachte sie ins Krankenhaus. Auch die VW-Fahrerin und vier im Auto befindliche Kinder zwischen fünf und elf Jahren wurden zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Neben der 42-Jährigen wurden nach aktuellem Kenntnisstand zwei der Kinder leicht verletzt. Beide beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt. Diese musste bis zum Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten gegen 18.15 Uhr voll gesperrt werden.

Leinfelden-Echterdingen/Filderstadt: Pkw aufgebrochen
Auf Wanderparkplätzen bei der Seebruckenmühle und im Schlattweg haben am Sonntagnachmittag Pkw-Aufbrecher ihr Unwesen getrieben. Zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr brach ein Unbekannter die hintere rechte Scheibe eines auf einem Parkplatz bei der Seebruckenmühle abgestellten Ford Fiesta auf und entwendete einen auf der Rückbank liegenden Rucksack. Im Zeitraum von 16 Uhr bis etwa 17.50 Uhr beschädigte ein Unbekannter das Beifahrerfenster des auf einem Parkplatz im Schlattweg abgestellten Ford EcoSport. Aus dem Inneren entwendete er eine auf dem Beifahrersitz liegende Handtasche, die unter einer Decke lag. In beiden Fällen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf jeweils 1.000 Euro. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, auch bei nur kurzer Abwesenheit beim Verlassen eines Fahrzeugs Wertsachen stets mitzunehmen. Diebe nutzen oft auch spontan eine sich auf die Schnelle bietende Gelegenheit. Wertgegenstände und persönliche Papiere sollten daher weder offen noch scheinbar gut versteckt im Wagen zurückgelassen werden.

Wendlingen: Unter Alkoholeinfluss mit Pedelec gestürzt
Nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen hat ein 57-Jähriger bei einem Sturz mit einem Pedelec am Sonntagnachmittag in der Heinrich-Otto-Straße erlitten. Der Mann befuhr gegen 16.30 Uhr den dortigen Fuß- und Radweg in Richtung Oberboihingen. Als er im Bereich der Sportplätze an einer entgegenkommenden Fußgängerin vorbeifahren wollte, stürzte er mit seinem Zweirad zu Boden. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den 57-Jährigen ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden musste. Weil ein im Zuge der Unfallaufnahme durchgeführter Alkoholtest einen vorläufigen Wert von über drei Promille ergeben hatte, musste er dort auch eine Blutprobe abgeben. Das Pedelec wurde zum Polizeirevier transportiert und dort untergestellt.

Esslingen: Brennender Bad-Mülleimer auf Gehweg (Zeugenaufruf)
Ein brennender Bad-Mülleimer hat das Polizeirevier Esslingen am frühen Montagmorgen in der Oberen Beutau beschäftigt. Anwohner hatten gegen vier Uhr ein verdächtiges Knallgeräusch auf der Straße gehört und den Notruf gewählt. Die Beamten stellten einen Bad-Mülleimer und dessen brennenden Inhalt, bei dem es sich um Hygieneartikel handelte, auf dem Gehweg fest. Die kleine Brandstelle konnte durch die Einsatzkräfte umgehend gelöscht werden. Das Polizeirevier Esslingen ermittelt und nimmt Hinweise zu verdächtigen Personen, Handlungen oder zur Herkunft des Mülleimers unter Telefon 0711/3990-330 entgegen.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 12

Quelle: ots

Weil im Schönbuch: Pedelec-Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag, gegen kurz vor 13.00 Uhr, kam es auf der B464 vor Weil im Schönbuch, kurz nach der Kälberstelle zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Pedelec. Der 57-Jährige Fahrer des Elektro-Fahrrads wollte die Fahrbahn der Bundesstraße überqueren und hatte daher zunächst angehalten, um mehrere Fahrzeuge passieren zu lassen. Als er schließlich anfuhr, um die Straße zu überqueren, übersah er dann eine von links in Fahrtrichtung Böblingen herannahende Mercedes A-Klasse. Der 29-Jährige Pkw-Lenker konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden. Es kam zum Zusammenprall des Fahrzeuges mit dem Pedelec. Hierbei wurde der Radfahrer schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik verbracht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 2500 Euro. Zur Unfallaufnahme war die B464 kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt. In Fahrtrichtung Böblingen musste die Sperrung im weiteren Verlauf für ca. eine Stunde aufrechterhalten werden.

Böblingen: Diebstahl aus Luxusfahrzeug
Wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Böblingen gegen unbekannte Täter, die am Donnerstag (20.03.2025) zwischen 15:30 Uhr und 15:40 Uhr im Brahmsweg in Böblingen eine der hinteren Fensterscheiben eines Ferrari einschlugen. Im Anschluss entnahmen sie diverse Personaldokumente sowie ein Mobiltelefon im Wert von circa 400 Euro und entfernten sich in unbekannte Richtung. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per Mail unter [email protected] bei der Polizei zu melden.

Leonberg: Rennradlenker nach Verkehrsunfall schwer verletzt
Zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Zweiradfahrer kam es am Mittwoch gegen 13:10 Uhr auf der Mühlstraße in Leonberg. Ein 66-jähriger Rennrad-Lenker befuhr die abschüssige Mühlstraße aus Richtung Felsensägmühle in Fahrtrichtung Rutesheimer Straße am rechten Fahrbahnrand. Hier kamen ihm ein 14-jähriger Pedelec-Lenker sowie ein weiterer Zweiradlenker, die zu diesem Zeitpunkt nebeneinander auf der Fahrbahn fuhren, entgegen. Mutmaßlich aus Unachtsamkeit oder einer sonstigen noch unbekannten Ablenkung lenkte der 14-jährige Pedelec-Lenker, der links neben dem weiteren Zweiradlenker fuhr, nach links. Hierdurch kollidierte das Zweirad des 14-Jährigen mit dem entgegenkommenden Rennrad des 66-Jährigen. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Zweiradfahrer zu Boden. Durch den Sturz erlitt der Rennradlenker schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 14-jährige blieb durch den Verkehrsunfall unverletzt. Am Rennrad entstand ein Sachschaden von rund 400 Euro.

Böblingen: Unfall zwischen Linienbus und PKW – 30.000 Euro Sachschaden
Eine leicht verletzte Person und ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstag (18.03.2025) kurz vor 14.00 Uhr in der Calwer Straße in Böblingen ereignete. Ein 46 Jahre alter Linienbusfahrer, der rund 20 Personen an Bord hatte, war in der Calwer Straße in Richtung der Herrenberger Straße unterwegs. Er benutzte die dort vorhandene Busspur. Auf Höhe eines Baumarkts stand rechts daneben, aufgrund einer roten Ampel, eine Fahrzeugkolonne. Aus dieser scherte ein 44-jähriger Mercedes-Lenker verbotenerweise nach links auf die Busspur aus, vermutlich um zu wenden. Der Busfahrer konnte hierauf nicht mehr rechtzeitig reagieren und die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes um seine eigene Achse gedreht und stieß ein zweites Mal gegen den Linienbus. Der PKW war hierauf nicht mehr fahrbereit. Der 44 Jahre alte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Mercedes befreit werden. Er wurde anschließend leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise gab es keine weiteren Verletzten. Während der Mercedes abgeschleppt werden musste, blieb der Bus fahrbereit. Während der Unfallaufnahme und der Rettungs- sowie Abschleppmaßnahmen musste die Calwer Straße in beide Fahrtrichtungen bis gegen 15.30 Uhr gesperrt bleiben.

Sindelfingen: Fußgängerin flüchtet nach Unfall – Zeugen gesucht
Das Polizeirevier Sindelfingen ermittelt seit Dienstagnachmittag (18.03.2025) wegen Unfallflucht gegen eine noch unbekannte Fußgängerin, die im Kreuzungsbereich der Rudolf-Diesel-Straße und der Tübinger Allee in Sindelfingen in einen Unfall verwickelt war und geflüchtet ist. Gegen 15.00 Uhr war ein 22 Jahre alter VW-Lenker in der Rudolf-Diesel-Straße unterwegs und wollte die Kreuzung mit der Tübinger Allee und der Käsbrünnlestraße geradeaus in Fahrtrichtung der Bundesautobahn 81 fortsetzen. Die für ihn geltende Ampel zeigte gemäß den polizeilichen Ermittlungen zu diesem Zeitpunkt grün. Rechts neben ihm stand ein Sattelzug auf dem Linksabbiegestreifen, der bei Rot warten musste. Als der 22-Jährige in die Kreuzung einfuhr, rannte eine bislang unbekannte Fußgängerin am Führerhaus des Sattelzugs vorbei und in Richtung der Käsbrünnlestraße. Der VW-Lenker versuchte noch ein Zusammenstoß zu verhindern. Doch trotz eines Brems- und Ausweichmanövers touchierte er die Frau, die hierauf stürzte. Nachdem sich die etwa 30 bis 40 Jahre alte Frau, die kurze braune Locken hat und eine helle Stoffjacke sowie helle Hosen trug, wieder aufgerappelt hatte, setzte sie ihren Weg kurzerhand fort. Ob die Frau Verletzungen erlitt, ist bislang nicht bekannt. Am VW entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu der Fußgängerin geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mai: [email protected] zu melden.

Grafenau-Döffingen: 39-Jährige in psychischem Ausnahmezustand mit Messer unterwegs
Mutmaßlich, da sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, sorgte eine 39-Jährige am Dienstag (18.03.2025) gegen 09:15 Uhr in Döffingen für einen Polizeieinsatz.
Nach vermutlich vorausgegangenen familiären Streitigkeiten zwischen einer 29-Jährigen und der 39-jährigen Aggressorin flüchtete die 29-Jährige, um Schutz zu suchen, in einen Einkaufsmarkt in der Dätzinger Straße. Hier folgte ihr die 39-Jährige mit einem Küchenmesser in der Hand ebenfalls in den Markt. Mitarbeitende des Marktes erkannten die Situation und wirkten sofort beruhigend auf die 39-Jährige ein. Ihnen gelang es die Frau festzuhalten sowie im weiteren Verlauf ihr das Messer abzunehmen. Anschließend verständigten sie die Polizei und hielte die 39-Jährige bis zu deren Eintreffen weiter fest. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die 39-Jährige vorläufig festnehmen. Die genauen Gesamtumstände sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Da sich die 39-Jährige vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Verletzt wurde niemand.

Sindelfingen-Darmsheim: Mehrere Unfallfluchten in Wohngebiet – Verursacher ermittelt
Eine regelrechte Schneise der Verwüstung hinterließ ein zunächst unbekannter Lenker eines Sattelzuges am Montag (17.03.2025) gegen 06:00 Uhr in der Höhenstraße in Darmsheim. Der Lenker des Gespanns fuhr vom Rappenbaumweg kommend in die ringförmige Höhenstraße. Da sein großes Gefährt offensichtlich nicht zu den örtlichen Gegebenheiten passte, blieb er an insgesamt drei Grundstücksmauern sowie an einem am Straßenrand stehenden Wohnmobil hängen und beschädigte diese teils erheblich. Bislang wird der Sachschaden auf knapp 10.000 Euro geschätzt. Der Verursacher entfernte sich anschließend aus dem Wohngebiet, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Anwohner, die auf die lautstarken Kollisionen aufmerksam wurden, erkannten noch ein wegfahrendes Gespann, welches Betonplatten geladen hatte. Erst am Folgetag kehrte der 59-jährige Verursacher mit seinem beschädigten Gespann zur Unfallstelle zurück und stellte sich der Polizei. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Das Polizeirevier Sindelfingen sucht in diesem Zusammenhang mögliche weitere Geschädigte aus dem Wohngebiet. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Ludwigsburg: negative Bilanz der Kontrollwoche – zahlreiche Gurtmuffel und Ablenkung durch Handynutzung registriert
Insgesamt 420 Verkehrsteilnehmende wurden in der Kontrollwoche in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg ohne den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt erwischt. Ferner fuhren 28 Kinder in Fahrzeugen mit, ohne dass die verantwortlichen Erwachsenen auf eine ordnungsgemäße Kindersicherung geachtet haben. Eine durchaus besorgniserregende Bilanz, denn bei einem Unfall ohne geeignete Rückhalteeinrichtungen steigt selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten das Verletzungsrisiko erheblich an. Hinzu kommt, dass auch andere Sicherheitssysteme wie beispielsweise der Airbag nur im Zusammenspiel mit dem Sicherheitsgurt ihre volle Wirkung entfalten können.
Ebenfalls mit Sorge blickt die Polizei auf das zweite Ergebnis der Kontrollwoche: 451 Verkehrsteilnehmende benutzten während der Fahrt verbotswidrig ihre Mobiltelefone, obwohl bekannt ist, dass die Ablenkung durch fahrerfremde Tätigkeiten ein erhebliches Unfallrisiko darstellt. Gemäß der jüngst veröffentlichten Verkehrsunfallbilanz 2024 des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen rangiert das Thema “Ablenkung” auf Platz zwei der drei häufigsten Unfallursachen bei tödlichen Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg. Mindestens 47 Menschen bezahlten dies im Jahr 2024 landesweit mit ihrem Leben.
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg wird im Sinne der Verkehrssicherheit und vor dem Hintergrund der “Vision Zero” auch weiterhin Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Gurtpflicht, die vorschriftsmäßige Kindersicherung sowie das Handyverbot am Steuer zu überwachen.

Böblingen: Trickdiebe nutzen Hilfsbereitschaft aus
Zwei noch unbekannte Frauen sprachen am Samstag (15.03.2025) gegen 16:00 Uhr vor einem Lebensmittelgeschäft in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen einen 60-jährigen Mann an und baten ihn um Spenden. Da der 60-Jähige kein Bargeld dabeihatte, bot er den Frauen an, ihn zu seiner Wohnanschrift in der Sindelfinger Straße zu begleiten. In der Wohnung bat eine der Frauen den hilfsbereiten Mann um einen Kaffee um mutmaßlich den Mann abzulenken. In dieser Zeit schauten sie sich in den Räumlichkeiten um und verließen anschließend fluchtartig die Wohnung. Etwas später stellte der 60-Jährige das Fehlen eines vierstelligen Bargeldbetrages fest. Das Polizeirevier Böblingen sucht Zeugen, denen die Frauen als Spendensammlerinnen im Bereich des Lebensmittelgeschäftes und eines Einkaufszentrums an der Wolfgang-Brumme-Allee aufgefallen sind. Diese werden gebeten, sachdienliche Hinweise unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Leonberg-Ramtel: Einbrecher treiben im Industriegebiet ihr Unwesen
Zwischen Freitag (14.03.2025) 16:30 Uhr und Samstag (15.03.2025) 09:30 Uhr trieben noch unbekannte Täter in der Riedwiesenstraße in Ramtel ihr Unwesen. Indem sie ein Fenster einschlugen verschafften sie sich Zutritt in zwei Büros einer Firma und durchwühlten sämtliche Schränke. Ob sie etwas entwendeten, steht derzeit noch nicht fest. Vermutlich dieselben Täter drangen anschließend in ein zweites benachbartes Unternehmen ein und durchsuchten dort ebenfalls die Büroräume. In diesem Fall entwendeten sie Bargeld in noch unbekannter Höhe aus einer Geldkassette, die sie zuvor aufgebrochen hatten.
Die Höhe des entstandenen Gesamtsachschadens kann noch nicht beziffert werden. Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier Leonberg unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] zu wenden.


Masern in Europa wieder auf dem Vormarsch

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Die Zahl der Maserninfektionen war in Europa und Zentralasien im letzten Jahr so hoch wie seit 27 Jahren nicht mehr. Gesundheitsminister Manne Lucha weist auf die Notwendigkeit eines vollständigen Impfschutzes hin.

Nach einer Corona-bedingten Pause war die Zahl der in Europa und Zentralasien gemeldeten Maserninfektionen im letzten Jahr laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so hoch wie seit 27 Jahren nicht mehr. In 2024 wurden in der europäischen WHO-Region rund 127.000 Masernfälle gemeldet.

Die Zahl der Masern-Fälle in Baden-Württemberg nähert sich mit 72 Fällen in 2024 wieder dem Niveau der Vor-Corona-Jahre an. „Wir sehen weiterhin Masern-Ausbruchsgeschehen im Land – vor allem durch Ausbrüche in Einrichtungen mit niedrigen Impfquoten“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag, 14. März 2025.

Keine harmlose Krankheit

Im Jahr 2024 waren über zwei Drittel (72 Prozent) aller in Baden-Württemberg gemeldeten Masernfälle unter 14 Jahre alt. Davon waren 98 Prozent der Fälle nicht gegen Masern geimpft. „Eine Impfung ist der beste Schutz gegen Masern. Wer geimpft ist, schützt sich und andere“, betont Lucha.

Masern sind hochansteckend und keine harmlose Krankheit, denn schwere Komplikationen sind möglich. So tritt bei etwa einem von 1.000 Masernfällen eine Gehirnentzündung auf. 10 bis 20 Prozent der Betroffenen sterben daran. Bei 20 bis 30 Prozent bleiben schwere Folgeschäden wie geistige Behinderungen oder Lähmungen zurück.

Masernschutzgesetz zeigt Wirkung

Mit einer Masern-Impfquote von fast 97 Prozent im Untersuchungsjahr 2022/2023 war der Anteil der gegen Masern grundimmunisierten Vorschulkinder in Baden-Württemberg so hoch wie noch nie zuvor. „Wir haben die 95 Prozent-Zielmarke, die großflächige Ausbrüche verhindert und zur Elimination von Masern notwendig ist, endlich erreicht“, sagte Lucha. „Jetzt heißt es dran bleiben, verbleibende Impflücken schließen und Auffrischungsimpfungen nicht vergessen!“

Kinder können durch eine zweimalige Impfung im Abstand von mindestens vier Wochen wirksam gegen Masern geschützt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die erste Masernimpfung im Alter von elf Monaten. Die zweite Impfung sollte im Alter von circa 15 Monaten erfolgen, wobei ein Mindestabstand von vier Wochen zwischen den zwei Impfungen einzuhalten ist.

Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, wird als Standardimpfung eine einmalige Impfung empfohlen, wenn sie nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden. Das gilt auch bei einem unklaren Impfstatus. Für Personen in besonderen beruflichen Tätigkeitsbereichen, die nach 1970 geboren sind, wird eine zweimalige Impfung gegen Masern empfohlen. Dazu zählt Personal in Gemeinschaftseinrichtungen, in medizinischen Einrichtungen, in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung beispielsweise von Geflüchteten sowie für Personal in Fach-, Berufs- und Hochschulen.


Umbau des Leuzeknotens B10/B14: Zustimmung für Mehrkosten

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Stuttgart.| Für den umfangreichen Umbau der B10/B14-Tunnelverbindung am Stuttgarter Leuze (Leuzeknoten) steigen die Kosten. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 13. März, die Mehrkosten in Höhe von 39,4 Millionen Euro zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Gesamtkosten für den Umbau des Leuzeknotens steigen damit auf knapp 200 Millionen Euro.

Grund für die Kostensteigerungen sind unvorhergesehene bauliche und technische Herausforderungen beim Umbau der Leuzeröhren, die aus 1970er Jahre stammen. Das Tiefbauamt hatte im Vorfeld dargestellt, dass der schlechte Zustand der Tunnel und Altlasten im Untergrund zahlreiche Änderungen an den Planungen erforderlich machten. Hinzu kamen massive Kostensteigerungen für Material und Personal infolge der weltweiten Covid-19-Pandemie und des russischen Überfalls auf die Ukraine.

Der Leuzeknoten ist ein Verkehrsbauwerk, das mit mehreren Röhren nahe dem Neckarufer die beiden Bundesstraßen B10 und B14 miteinander verknüpft. Er spielt für die Abwicklung des Verkehrs zwischen dem Neckartal und dem Stuttgarter Talkessel eine entscheidende Rolle. An einem gewöhnlichen Werktag werden die Röhren des Leuzeknotens von rund 120.000 Fahrzeugen durchquert.

Der seit dem Jahr 2013 laufende Umbau steigert die Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens und bringt das Bauwerk zudem auf den neuesten Stand der Sicherheitstechnik. Durch den Umbau des Leuzeknotens und den Neubau des Rosensteintunnels ergeben sich durch zusätzliche Grünflächen Verbesserungen für den Rad‐ und Fußverkehr, etwa am Rosensteinufer vor dem Eingang der Wilhelma.