STADTRADELN Stuttgart – jetzt anmelden und mitmachen

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Stuttgart ist 2025 wieder Teil der STADTRADELN-Kampagne, die vom Klimabündnis ins Leben gerufen wurde. Mit rund 3.000 teilnehmenden Kommunen und mehr als einer Million Radfahrenden im Vorjahr setzt die Aktion bundesweit ein klares Zeichen für Klimaschutz und den Ausbau der Radinfrastruktur. Vom 5. bis 25. Mai können alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter mitradeln und aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich.

So einfach geht’s

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums legen die STADTRADLER so viele Wege wie möglich klimafreundlich mit dem Fahrrad zurück. Ein besonderer Anreiz ist der Wettbewerb unter den Teams: Die gefahrenen Kilometer werden täglich online erfasst – so ist jederzeit sichtbar, welche Teams vorne liegen und welchen Platz Stuttgart im bundesweiten Ranking erreicht.

Ein Erfolgsmodell für Stuttgart

Die Kampagne STADTRADELN ist in Stuttgart seit Jahren ein großer Erfolg. 2024 sammelten rund 8.000 Teilnehmende gemeinsam über 1,6 Millionen Kilometer.

Für Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, ein erfreuliches Ergebnis, das für 2025 noch ausbaufähig ist: „Wir arbeiten stetig an einer besseren Radinfrastruktur. Neue Fahrradstraßen und verbesserte Wege sorgen dafür, dass das Radfahren in Stuttgart immer attraktiver wird. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir beim STADTRADELN Stuttgart 2025 die 2-Millionen- Kilometer-Marke knacken.“

Jetzt anmelden und mitradeln

Wer beim STADTRADELN Stuttgart 2025 dabei sein möchte, kann sich ab sofort unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Voraussetzung: Die Radfahrenden müssen in Stuttgart wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder einem Verein angehören. Wer kein eigenes Team gründen möchte, kann sich einem offenen Team anschließen und gemeinsam Kilometer für Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität sammeln.

Schulradeln

Im Rahmen des STADTRADELN können sich Schulen in Baden-Württemberg ebenfalls am Schulradeln beteiligen. Gesucht und prämiert werden die „fahrradaktivsten Schulen“ des Landes. Das Schulradeln läuft parallel zum STADTRADELN, und alle Kilometer fließen in die Gesamtwertung ein. Weitere Infos dazu gibt es unter www.stadtradeln.de/schulradeln-bw.

Alle Infos zu Teilnahme, Anmeldung und Ablauf unter www.stadtradeln.de/stuttgart


SG BBM Bietigheim startet Vereins-Aktion für das Heimspiel gegen Potsdam

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Ticket-Bundle und Fan-Party

Bietigheim-Bissingen.| Am 22. März trifft die SG BBM Bietigheim in der heimischen EgeTrans Arena auf den Mitaufsteiger 1. VfL Potsdam. Ein echtes Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Für dieses besondere Duell braucht das Team von Chefcoach Iker Romero die volle Unterstützung seiner Fans – und bietet dafür ein attraktives Ticket-Bundle sowie eine stimmungsvolle Fan-Party vor und dem Spiel.

Exklusives Ticket-Bundle für Gruppen ab 10 Personen

Um die Halle in einen echten Hexenkessel zu verwandeln, bietet die SG BBM allen Vereinen, Gruppen und Mannschaften ein besonderes Angebot:

Bundle 1: Stehplatz + Getränk für 7 Euro pro Person
Bundle 2: Sitzplatz Kategorie 2 + Getränk für 12 Euro pro Person Bundle 3: Sitzplatz Kategorie 1 + Getränk für 17 Euro pro Person

Das Angebot gilt für Gruppenbestellungen ab mindestens 10 Tickets – perfekt für alle Teams, die gemeinsam ein spannendes Handballspiel erleben wollen.

Fan-Party vor der EgeTrans Arena

Als besonderes Highlight startet ab 17:30 Uhr eine große Party gegenüber der Arena, mit Musik, Drinks und guter Laune. Dort können auch die Getränkegutscheine eingelöst werden und weitere Getränke zu fairen Preisen erworben werden.

Zu dieser Party sind alle Fans eingeladen, sich in entspannter und geselliger Atmosphäre aufs Spiel einzustimmen – und nach Abpfiff den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Tickets für das Bundesligaduell sind ab sofort im Online-Ticketcenter der SG sowie zu den bekannten Öffnungszeiten auf der Geschäftsstelle erhältlich.


Warnung vor Betrugsmasche!

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Unbekannte bekleben Parkscheinautomaten mit falschen QR-Codes – Zeugen gesucht

Stuttgart-Mitte.| Unbekannte haben an der Hohe Straße echte QR-Bezahlcode an Parkscheinautomaten mit betrügerischen QR-Codes überklebt. Ein 46 Jahre alter Mann wollte am Mittwoch (12.03.2025) gegen 10.30 Uhr sein Parkticket mit seinem Handy bezahlen und scannte hierfür den QR-Code an einem Parkscheinautomaten. Er wurde auf eine Webseite weitergeleitet und aufgefordert seine Kreditkartendaten anzugeben. Kurz darauf erhielt er eine Nachricht, dass ihm rund 120 Euro von seinem Konto abgebucht wurden. Der Mann alarmierte daraufhin die Polizei, die im Bereich des Hospitalviertels noch fünf weitere Parkscheinautomaten feststellten, bei denen offenbar der richtige QR-Bezahlcode mit einem falschen QR-Code überklebt war. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 an das Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße 34 zu wenden.

Präventionshinweise:

Die Stadt Stuttgart weist darauf hin, dass der Bezahlvorgang nie über QR-Code-Aufkleber gestartet werden sollte, sondern immer direkt über die jeweiligen Park-Apps. Diese sind zuvor über zuverlässige Quellen wie dem App Store oder Google Play Store herunterzuladen.

Seit 15. Januar 2025 können Parkgebühren im öffentlichen Straßenraum der Landeshauptstadt auch per Mobiltelefon bezahlt werden. Dafür kooperiert die die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Dort stehen mehrere Apps zur digitalen Bezahlung der Parkgebühren zur Verfügung: EasyPark, mobilet, Yellowbrick/flowbird, Paybyphone, Parkster, PARCO. Weitere Informationen sind auf der städtischen Webseite abrufbar: https://www.stuttgart.de/parken


Licht aus für den Klimaschutz

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Nürtingen.| Am Samstag, 22. März geht um 20.30 Uhr wieder weltweit für eine Stunde das Licht aus: Im Rahmen der 19. Earth Hour verzichten Städte, Unternehmen und Privatpersonen unter dem Motto “Licht aus. Stimme an. Für einen lebendigen Planeten” auf die Beleuchtung von Denkmälern, Wahrzeichen, Kirchen, offiziellen Gebäuden oder zu Hause, um ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Bekannte Bauwerke wie das Kolosseum in Rom und die Oper in Sydney oder die Skyline von Hongkong blieben letztes Jahr für eine Stunde im Dunkeln. Auch die Stadt Nürtingen schließt sich wieder diesem internationalen Aufruf an und verzichtet auf die Beleuchtung an städtischen Gebäuden wie dem Rathaus, dem Technischen Rathaus, der Stadtkirche St. Laurentius und dem Max- Planck-Gymnasium. Auch die Kirche St. Johannes wird während dieser Stunde dunkel bleiben.

Die Aktion appelliert an das Verantwortungsbewusstsein jedes und jeder Einzelnen, um gemeinsam für eine intakte Natur als Grundlage unserer Sicherheit, Gesundheit und unseres Wohlstands zu sorgen. Jede und Jeder kann Energie einsparen – ob zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder unterwegs. Mit dem Ausschalten des Lichts an dem Aktionstag kann man ein symbolisches Zeichen setzen und damit auch den Startschuss für ein dauerhaftes individuelles Stromsparprogramm geben.

Die Earth Hour des World Wide Fund For Nature (WWF) nahm im Jahr 2007 in Sydney ihren Anfang. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 550 Städte und Gemeinden in Deutschland teil.


Rivalisierende gewalttätige Gruppierungen im Visier der Polizei

Zahlreiche Durchsuchungen bei Tatverdächtigen durchgeführt

Stuttgart.| Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg haben unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstag, den 11. März und Donnerstag, den 13. März 2025 insgesamt 19 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Personen vollstreckt, die dem Personenkreis zweier rivalisierender gewalttätiger Gruppierungen im Großraum Stuttgart zugeordnet werden.

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit einem Handgranatenwurf auf eine Trauergemeinde am 9. Juni 2023 in Altbach (wir berichteten). Der damals 23-jährige, mittlerweile rechtskräftig verurteilte Täter wurde damals auf seiner Flucht durch eine größere Gruppe von Trauergästen verfolgt, gestellt und zusammengeschlagen. Dabei trug er schwere Verletzungen davon. Die Besatzung des alarmierten Rettungswagens wurde durch die Gruppe an der notwendigen Erstversorgung gehindert und von einzelnen Personen aus der Verfolgergruppe sogar mit dem Tode bedroht.

Im Zuge aufwändiger Ermittlungen wurden mittlerweile über 60 Beschuldigte ermittelt, die entweder unmittelbar Gewalt gegen den Handgranatenwerfer ausgeübt oder Beihilfe durch Anfeuern oder Aufwiegeln geleistet haben. Zwölf der Tatverdächtigen wurden zwischenzeitlich zu empfindlichen Haftstrafen zwischen einem Jahr und neun Monaten sowie vier Jahren und zehn Monaten verurteilt. Derzeit werden weitere Ermittlungen in diesem Zusammenhang geführt. Die Identifizierung der Tatverdächtigen erfolgte unter anderem durch Spezialistinnen und Spezialisten für die Wiedererkennung von Gesichtern, so genannten Super Recognizern.

Die insgesamt 19 Durchsuchungsbeschlüsse wurden in zwei Wellen gegen Personen im Alter von 18 bis 42 Jahren vollstreckt, die der Beihilfe zum versuchten Totschlag bezichtigt werden.

Die Maßnahmen fanden in Stuttgart, Esslingen, Plochingen, Fellbach, Freiberg am Neckar, Kirchheim/Teck, Weilheim/Teck, Reichenbach, Altbach, Rohrdorf und Schramberg statt.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden unter anderem sechs Schreckschuss- und Softairwaffen mit Munition, neun Messer, drei Hiebwaffen, vier pyrotechnische Gegenstände, zwei Reizstoffsprühgeräte, Kleinstmengen an Betäubungsmitteln, über 50 elektronische Datenträger sowie mutmaßliche Tatkleidung sichergestellt.

Damit wurden im Zusammenhang mit der Bekämpfung rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen im Großraum Stuttgart bislang 305 Durchsuchungen durchgeführt und zwischenzeitlich 93 Haftbefehle vollstreckt.


TVB Stuttgart verpflichtet Antonio Serradilla Cuenca

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Stuttgart.| Der spanische Rückraumspieler Antonio Serradilla Cuenca wird ab Sommer 2025 im Trikot der WILD BOYS auflaufen. Ante Ivanković dagegen wird den TVB zum Saisonende verlassen.

Antonio Serradilla Cuenca wechselt im Sommer vom SC Magdeburg an den Neckar. Der 1,98m große Spanier ist auf der Rückraumlinks-Position zu Hause und hat beim TVB Stuttgart einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Serradilla begann das Handballspielen bei CB Montequinto. Nach Stationen bei den spanischen Clubs Quabit Guadalajara und BM Logroño La Rioja ging es im Februar 2023 für den damals 24-Jährigen zum norwegischen Spitzenclub Elverum Håndball. Noch bis zum Sommer 2025 ist Serradilla beim amtierenden Deutschen Meister SC Magdeburg unter Vertrag.

Ante Ivanković dagegen wird den TVB zum Saisonende verlassen. Der 24-jährige Kroate kam im Februar 2024 vom slowenischen Club RK Celje nach Stuttgart. Ivanković hat in der aktuellen Saison 21 Tore für den TVB erzielt.

Serradilla freut sich auf den Transfer: „Ich freue mich sehr darauf, im Sommer nach Stuttgart zu kommen und dem Team zu helfen. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt in den Gesprächen mit Misha und den TVB-Verantwortlichen.“

Das sagt Geschäftsführer Jürgen Schweikardt zur Verpflichtung des Spaniers: „Wir freuen uns sehr, dass wir Antonio von unserem Konzept überzeugen konnten. Antonio hat trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau sammeln können und wird unserer Mannschaft damit weiterhelfen können.“


Volleyball: Als Tabellendritter in den Endspurt

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Barock Volleys MTV Ludwigsburg empfangen zum Doppel-Heimspieltag die Youngstars und Mimmenhausen

Ludwigsburg.| Wird das Dutzend voll? Nach elf Siegen in Folge wollen die Zweitliga-Volleyballer der Barock Volleys MTV Ludwigsburg am Wochenende die Serie weiter ausbauen: Zunächst empfängt der Tabellendritte am Samstagabend (19 Uhr, Innenstadtsporthalle) die Nachwuchsspieler der Youngstars Friedrichshafen, bevor am Sonntag (15 Uhr) der TSV Mimmenhausen in der Ludwigsburger Innenstadtsporthalle aufschlägt. „Der Plan ist klar: Gegen die jungen Talente aus Friedrichshafen wollen wir ein gutes Spiel abliefern und möglichst drei Punkte sichern“, sagt Ludwigsburgs Kapitän Ben-Simon Bonin. Während die Youngstars mit einem Sonderspielrecht als Bundesstützpunkt-Mannschaft auf Tabellenplatz-13. nicht absteigen können, kämpft der Sonntag-Gegner Mimmenhausen als Tabellen-Zwölfter noch um den Klassenverbleib. Unterschätzen darf man die Mannschaft von Trainer Christian Pampel deshalb aber nicht: „Mimmenhausen hat sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert. Wir wollen aber keine Punkte abgeben und unsere Position auf Tabellenplatz 3 festigen“, kündigt der 22-jährige Außenangreifer an.

Mit vollem Fokus und klarem Ziel in beide Spiele

Auch wenn die Tabellensituation der beiden Gegner auf den ersten Blick deutlich ist, gehen die Barockstädter mit vollem Fokus und einem klaren Ziel in die beiden Spiele. „Wir haben diese Woche gut trainiert und sind gut vorbereitet. Wir treffen auf zwei Mannschaften, die sehr wechselhaft spielen“, sagt Ludwigsburgs Trainer Michael Dornheim. „Sie können teilweise sehr starke Leistungen abrufen, spielen aber auch sehr schwankend und sind fehleranfällig. Wir freuen uns auf unser Heimpublikum und hoffen auf möglichst große Unterstützung im Saison-Endspurt.“

Fünf Spieltage vor Saisonschluss sind die Barock Volleys mit 39 Punkten auf Tabellenplatz 3 gerückt. Der Tabellenführer Blue Volleys Gotha (57 Punkte) hat sich am vergangenen Wochenende mit dem Sieg gegen Rottenburg bereits die Meisterschaft in der 2. Liga Süd gesichert. Der Tabellenzweite TuS Kriftel liegt mit einem Spiel mehr auf dem Konto derzeit fünf Punkte vor den Barock Volleys.


Deponiestandortsuche: Verband Region Stuttgart konkretisiert Standortkriterien

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Kriterienkatalog für systematische und mehrstufige Bewertung potenzieller Standorte festgelegt. Erste Ergebnisse der Standortsuche werden für Ende 2025 erwartet.

Stuttgart.| Der Verband Region Stuttgart thematisierte in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung die nächsten Schritte in der Suche nach geeigneten Deponiestandorten zur Ablagerung von belastetem Bodenaushub und mineralischen Abfällen.

In Zusammenarbeit mit einem Fachgutachter, der Firma wat Ingenieurgesellschaft mbH und unter Einbeziehung der Ergebnisse des Bürgerforums mit Zufallsbürgerinnen und -bürgern wurde ein umfassender Kriterienkatalog entwickelt, der die Grundlage für die Standortsuche bildet. Dabei fand sich eine hohe Deckungsgleichheit zwischen den vom Bürgerforum erarbeiteten Vorschlägen und dem vom Fachgutachter erstellten Kriterienkatalog. Er beinhaltet eine systematische und mehrstufige Bewertung potenzieller Standorte, wobei vier Kriteriengruppen unterschieden werden: Ausschluss-, Rückstell-, Ergänzungs- und Abwägungskriterien. Die vorläufigen Ergebnisse der Standortsuche werden bis Ende 2025 erwartet. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die endgültige Entscheidungsfindung und tragen dazu bei, die zurück gehenden Deponiekapazitäten der Region im Bereich der Abfallwirtschaft langfristig wieder aufzubauen und damit die geforderte mindestens zehnjährige Entsorgungssicherheit wieder herzustellen.

Ausweisung geeigneter Standorte anhand strenger Kriterien

Die Ausschlusskriterien stellen sicher, dass innerhalb von Gebieten mit wichtigen natürlichen oder sozialen Funktionen, wie Naturschutzgebieten oder Abstandsflächen zu Wohngebieten, keine Deponiestandorte ausgewiesen werden.  Ziel ist es langfristige Beeinträchtigungen für Flora, Fauna und die menschliche Gesundheit zu vermeiden.

Rückstellkriterien bezeichnen typischerweise Flächen, bei denen Nutzungskonflikte bestehen könnten, weshalb diese Flächen zunächst zurückgestellt werden. Ergänzungskriterien werden auf Flächen angewandt, die nach Berücksichtigung der Ausschluss- und Rückstellkriterien noch als Potenzial verbleiben. Sie berücksichtigen zusätzliche Aspekte der Umweltverträglichkeit und regionalplanerische Vorgaben, um Ressourcen zu schonen.

Die Liste der Abwägungskriterien wird iterativ weiterentwickelt und kann bei Bedarf um zusätzliche Faktoren ergänzt werden. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass die wesentlichen Aspekte im Rahmen der Bewertung bzw. Abwägung Berücksichtigung finden.

Ziel der Standortsuche ist es, durch die Anwendung der Kriterien potenzielle Standorte auszuweisen, die den genehmigungsrechtlichen Anforderungen genügen und dementsprechend geeignet sind.

Stimmen der Fraktionen

CDU/ÖDP
„Wir waren viele Jahre mit dieser Aufgabe nicht behelligt, machen uns aber jetzt kraftvoll auf den Weg und wollen es vorantreiben“, so Andreas Koch. Man brauche ein rechtssicheres und transparentes Verfahren. „Wir wollen uns nicht angreifbar machen“, sagt Koch weiter. Von daher trage man die Kriterien so mit.

Bündnis 90/Die Grünen
„Es ist ein sehr umfassender Kriterienkatalog aber in dieser Form auch absolut notwendig“, sagt Ulrich Dilger. „Von daher geben wir sehr gerne die Zustimmung für die Kriterien bei der Suche nach einem Deponiestandort.“

Freie Wähler
„Wir befassen uns seit vielen Jahren mit dem Verfahren“, sagt Gerd Maisch. „Bereits 2018 kamen die ersten Signale aus Ludwigsburg, dass man diese Aufgabe nicht weiter übernehmen werde.“ Man könne die Standortkriterien nachvollziehen und ihnen zustimmen.

AFD
„Die AfD-Fraktion trägt diese Kriterien mit“, so Ulrich Deuschle. „Es ist ein sehr umfangreicher Suchprozess mit Bürgerbeteiligung“ Eventuell brauche es eine weitere Bürgerbeteiligung, wenn es am Ende um den finalen Standort gehe.

SPD
„Es ist ein sehr ausführlicher Kriterienkatalog und das ist auch wichtig“, sagt Jürgen Kessing. „Denn es wird keiner begeistert sein, diese Deponie zu bekommen.“ Wenn es bei der Standortsuche konkreter werde, werde es emotionaler und schwieriger.

FDP
„Der Kriterienkatalog ist beeindruckend gründlich“, sagt Kai Buschmann. „Diese Gründlichkeit wird positiv in den Kommunen aufgenommen und ist ein wichtiger Schritt für die Vertrauensbildung.“

LINKE.Piraten.SÖS
„Unsere Fraktion trägt die umfangreiche Vorlage mit“, so Marc Dreher. „Die große Kunst wird sein, diese Gründlichkeit später zu kommunizieren. Da braucht es eine gute Strategie.“


Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2024

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Minimaler Anstieg der Verkehrsunfallzahlen – Unfälle mit Personenschaden weiter rückläufig

Ludwigsburg.| Im Jahr 2024 verzeichnete das Polizeipräsidium Ludwigsburg einen nur minimalen Anstieg der Verkehrsunfallzahlen um 203 Unfälle im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ereigneten sich 30.762 Verkehrsunfälle. Gleichzeitig sanken die registrierten Unfälle mit Personenschaden erneut von 2.774 auf 2.743. Getrübt wird diese positive Bilanz allerdings dadurch, dass die Anzahl der schwerverletzten und getöteten Personen gleichzeitig zunahm.

“Obwohl die Unfallzahlen grundsätzlich ein positives Bild zeichnen, bleibt doch ein leicht bitterer Nachgeschmack zurück, da wir im Jahr 2024 gleich zwei Opfer mehr zu beklagen hatten, die im Straßenverkehr ihr Leben ließen. Dieser Entwicklung begegnen wir jedoch unmittelbar. Wir haben unsere Verkehrsüberwachungs- und präventionsmaßnahmen nochmals genau unter die Lupe genommen und lageangepasst an verschiedenen Stellschrauben gedreht. Beispielsweise werden wir künftig die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden bei der Geschwindigkeitsüberwachung intensivieren. Insbesondere bei Motorradfahrenden, die “geblitzt” werden, wollen wir als Polizei direkt im Anschluss an den Verstoß eine Kontrolle durchführen. So kann die Identifizierung der verantwortlichen Bikerin bzw. des verantwortlichen Bikers noch vor Ort erfolgen. Das Entdeckungsrisiko für Motorradfahrende wird damit beträchtlich gesteigert. Wir erhoffen uns damit einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, um der Unfallursache Nr. 1 entgegenzutreten “, erklärt der Leiter des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Thomas Wild. “Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen steht die Reduzierung der im Straßenverkehr schwerverletzten und getöteten Personen. Das optimierte Konzept ist ein wichtiger Baustein, um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen und daran arbeiten wir mit Beharrlichkeit”, so Thomas Wild weiter.

Die Verkehrsunfallbilanz 2024 belegt abermals, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine maßgebliche Rolle bei schweren Verkehrsunfällen sowie bei Unfällen unter Beteiligung von Motorrädern und des Radverkehrs spielt.

Geschwindigkeitsmessungen förderten im Jahr 2024 mehr als 150.000 Verstöße zu Tage. Daraus resultierten über 2.000 Regelfahrverbote.

Auffällig ist, dass im Jahr 2024 die Verkehrsunfälle, die sich im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol ereigneten, einen Höchstwert von 332 Unfällen im fünf-Jahres-Vergleich erreicht haben. Gleichzeitig rangiert die mangelnde Verkehrstüchtigkeit bei schweren Unfällen auf Platz 3. “Ein besorgniserregendes Ergebnis”, ordnet Erwin Grosser, Leiter der Schutzpolizeidirektion, diese Zahlen ein. “Den Verkehrsteilnehmenden muss klar sein, wie gefährlich eine Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol sein kann, und welche schwerwiegenden Folgen sich daraus ergeben können. Wie schon in der Vergangenheit werden wir Verkehrskontrollen flankiert von Präventionsmaßnahmen als probates Mittel einsetzen, um Fahrzeuglenkerinnen und -lenkern diese Gefahr deutlich zu machen”, zeigt Erwin Grosser auf.

Fast schon vorhersehbar könnte man die Entwicklung bei Unfällen mit E-Scootern nennen: es wurde ein Anstieg von 97 auf 110 verzeichnet. Als häufigste Unfallursache wurde hier jedoch das verbotswidrige Benutzen von Straßenteilen festgestellt, gefolgt von mangelnder Verkehrstüchtigkeit. Nicht angepasste Geschwindigkeit, im Vorjahr noch Hauptunfallursache, nimmt im Jahr 2024 eine weniger bedeutende Rolle ein.

Betroffen macht die Betrachtung der Unfälle des Radverkehrs im Jahr 2024. Obwohl die Unfallzahlen dezent zurückgegangen sind, registrierte das Polizeipräsidium Ludwigsburg acht tödlich verletzte Personen und damit sieben mehr als im Vorjahr. Über die Hälfte dieser Personen stürzte alleinbeteiligt. “Unser Ziel ist es, das Gefahrenbewusstsein der Radfahrenden zu steigern, die im Gegensatz zu anderen Verkehrsteilnehmenden einer erhöhten Verletzungsgefahr unterliegen”, macht der Leiter der Schutzpolizeidirektion deutlich. “Eine herausragende Bedeutung kommt dabei dem direkten Kontakt zwischen Polizei und Radfahrenden zu. Wir wollen insbesondere vermitteln, wie (lebens-) wichtig eine geeignete Schutzausrüstung ist und welche wesentliche Rolle die gefahrene Geschwindigkeit bei der Verhinderung von schweren Unfallfolgen im Zusammenhang mit dem Radverkehr spielt. Hierzu beabsichtigen wir, spezielle Fahrradgruppen einzusetzen, um “auf Augenhöhe” die Akzeptanz der Präventions- und Kontrollmaßnahmen zu steigern und eine Verhaltensänderung zu erzielen.”

Jeweils rückläufig waren die Unfallzahlen der Risikogruppen Kinder und junge Erwachsene im Jahr 2024. “Diese Ergebnisse sind erfreulich, wenngleich der kontinuierliche Anstieg der Unfallzahlen bei der Gruppe der älteren Menschen eine beunruhigende Entwicklung darstellt”, so der Leiter des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. “Auch hier werden wir mit verschiedenen gezielten Maßnahmen ansetzen und speziell auf Seniorinnen und Senioren zugehen. Ich möchte jedoch auch einen Appell direkt an die Betreffenden richten. Handeln Sie selbstverantwortlich. Nehmen Sie regelmäßig freiwillige Gesundheitschecks wahr. Um am zwischenzeitlich recht anspruchsvollen Straßenverkehr aktiv teilnehmen zu können, müssen alle Sinne funktionieren. Wer selbst mobil sein will, sollte altersentsprechend fit sein”, hebt Thomas Wild hervor.


DFB reicht vorläufige Bewerbungsunterlagen für UEFA Women’s EURO 2029 ein

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am heutigen Mittwoch seine vorläufigen Bewerbungsunterlagen – das so genannte Preliminary-Bid Book – für die Ausrichtung der UEFA Women’s EURO 2029 bei der UEFA eingereicht. Nach sechsmonatiger intensiver Arbeit in zahlreichen Projektgruppen aus den verschiedensten Fachbereichen ist damit ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Vergabe des Turniers im Dezember getan.

Das Bid Book umfasst elf Kapitel, die sich ausgiebig mit von der UEFA vorgegebenen Fragestellungen auseinandersetzen. Thematisch werden unter anderem die Bereiche Vision und Wirkung, Nachhaltigkeit, Recht, Stadien, Sicherheit, Mobilität, Logistik und Finanzen bearbeitet. Das Bid Book umfasst rund 650 Seiten. Die UEFA wird die eingereichten Unterlagen in den nächsten Monaten prüfen und dann eventuell noch zu klärende Fragen bei den Bewerbern hinterlegen. Fristende für die finale Version des Bid Books ist Ende August 2025.

Kern der DFB-Bewerbung ist die Vision, die in dem Slogan „Together WE Rise“ zum Ausdruck kommt. Die Frauen-EM soll einen Rekorderlös erzielen, um den Frauenfußball in ganz Europa nachhaltig in allen Bereichen zu stärken.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: „Ich danke den Mitgliedern des Projektteams sowie allen Beteiligten der Städte und Stadien für die engagierte Arbeit in den vergangenen Monaten. Das vorliegende Bid Book untermauert unseren Anspruch, mit dem Turnier den Frauenfußball in Europa in sämtlichen Bereichen nachhaltig zu stärken. Wir wollen mehr als eine Millionen Menschen in unseren Stadien willkommen heißen und die UEFA-Women‘s EURO zu einem ökonomischen Erfolg werden lassen.“

DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich ergänzt: „Die Abgabe des vorläufigen Bid Books ist ein weiterer Meilenstein. Wir haben in den vergangenen Monaten gemeinsam innerhalb des DFB-Projektteams und mit unseren starken Partnern der Städte und Stadienbetreiber intensiv an den Inhalten gearbeitet. In den verschiedenen Bereichen konnten wir umfassend die geforderten Fakten zusammentragen und dabei unsere Vision mit konkreten und zahlreichen Maßnahmen untermauern. Für uns ist das vorläufige Bid Book nun die Basis, um in den kommenden Monaten im Dialog mit der UFEA und unseren Bidding-Partnern unsere Bewerbung noch besser zu machen.“