Fahrplanangebot im Oberen Gäu wird ein Drittel erweitert

VBN setzt sich im Wettbewerb durch

Kreis Böblingen.| Ab 15. Dezember 2019 gibt es im Oberen Gäu ein deutlich verbessertes Busangebot. Fahrgäste aus Herrenberg, Gäufelden, Jettingen, Mötzingen, Nagold, Altensteig, Rohrdorf, Ebhausen und Berneck können sich auf mehr Fahrten, bessere Verbindungen und längere Betriebszeiten freuen. Insgesamt wird das Fahrplanangebot um eine rund 340.000 Kilometer auf rund 1,5 Millionen Fahrzeugkilometer pro Jahr aufgestockt, das sind fast ein Drittel mehr.

„Der Busverkehr im Oberen Gäu ist besser als jemals zuvor. Durch neue Linien und mehr Fahrten verbessert sich das Leistungsangebot für Fahrgäste um rund 30 Prozent. Dank des verbesserten Angebotes und dem attraktiven Anschluss zur Gäubahn gelangen die Fahrgäste aus dem Oberen Gäu einfacher zum Ziel und sind mit Herrenberg, Böblingen und Stuttgart noch enger vernetzt“, sagte Böblingens Landrat Roland Bernhard.

„Herrenberg setzt als Modellstadt für saubere Luft derzeit verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität um. Der Öffentliche Nahverkehr spielt dabei eine wichtige Rolle“, so Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler. „Es freut mich deshalb, dass das Busangebot im Oberen Gäu jetzt nochmal deutlich verbessert wurde“, sagte Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler.

„Mit der jetzt ausgeweiteten Direktverbindung von Altensteig über Nagold nach Herrenberg verbessern wir die Anbindung an die Region Stuttgart deutlich. Die bereits 2016 umgesetzte Einbindung in den VVS-Tarif und das neue Angebot schaffen eine bessere Möglichkeit, dass die Menschen vom Auto auf den ÖPNV umsteigen“, so der Calwer Landrat Helmut Riegger.

„Wir sind schon seit Jahren im Oberen Gäu unterwegs und freuen uns, dass wir uns im Wettbewerb durchsetzen konnten“, sagte VBN-Betriebsleiter Stefan Ring. Wir werden den Fahrgästen nicht nur einen deutlich aufgestockten Fahrplan bieten, sondern auch eine innovative und moderne Busflotte. Die neuen Busse werden aller Voraussicht nach aber erst ab Spätsommer im Einsatz sein, da durch die knapp bemessene Zeit bei den Vergabeverfahren keine frühere Bestellung möglich war.“

„Seit der historischen Tarifreform am 1. April 2019 ist für die Fahrgäste wesentlich einfacher und oft auch günstiger, mit Bus und Bahn zu fahren. Ich bin mir sicher, dass der Trend auch weiterhin anhält und noch mehr Menschen auf die Öffentlichen umsteigen werden. Das deutlich verbesserte Angebot ab 15. Dezember sorgt dafür, dass Bus und Bahn fahren im Oberen Gäu sehr viel attraktiver wird“, so VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger. Gleichzeitig wirbt Hachenberger aber um Verständnis, wenn angesichts neuer Fahrer und neuem Fahrplan am Anfang noch nicht alles hundertprozentig klappe. Die Firma VBN sei mit dem Verkehrsgebiet schon seit Jahren vertraut und damit bestens gerüstet.

Seit 2009 ist die EU-Verordnung Nr. 1370/2007 in Kraft. Sie gibt vor, dass alle Buslinien, die öffentlich gefördert werden, nach bestimmten Vergabevorschriften ausgeschrieben werden müssen. Für das Bündel 11 (Oberes Gäu) wurde ein wettbewerbliches Vergabeverfahren durchgeführt, bei dem sich die VBN gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt hat. Damit nicht jede Linie einzeln vergeben werden muss, wurden Linienbündel geschnürt, in diesem Fall das Bündel 11 des Landkreises Böblingen. Zu diesem Linienbündel zählen die bisherigen Linien 770, 774, 777, 778, 790, N70, neu kommen die Linien 774A, 776 und X77 (früher Linie 770) hinzu.

Haushaltsverteilung und Schnupperfahrten

Über die Änderungen wurden alle betroffenen Haushalte im Landkreis Böblingen im Rahmen einer Haushaltsverteilung informiert. Die Infobroschüren werden nur eingeworfen, wenn am Briefkasten kein „Werbung verboten-Schild“ klebt. Wer die Infos nicht bekommen hat und sich trotzdem gerne informieren möchte, kann sich die Broschüre bei der Stadt bzw. Gemeindeverwaltung abholen.

Außerdem war der VVS am 11. Dezember in der Kalkofenstraße in Herrenberg präsent, um über die Neuerungen zu informieren.

Die Fahrpläne für die neuen Angebote sind bereits im Internet auf den Seiten des Verkehrsverbundes Stuttgart unter vvs.de abrufbar.

Wer das Angebot testen möchte, hat zum Start des neuen Verkehrsangebots am Sonntag, 15. Dezember 2019, die Möglichkeit dazu. In allen Bussen der betroffenen Linien, die an diesem Tag unterwegs sind, kann man den ganzen Tag lang kostenlos mitfahren (bis Betriebsschluss um 6 Uhr des Folgetages).

Die Verbesserungen im Einzelnen:

Linie X77 (Herrenberg – Nagold – Altensteig) (früher 770)
Künftig tragen alle Direkt-, Schnell- und Expressbuslinien im VVS ein „X“ in der Liniennummer. In diesem Zusammenhang wird die Linie 770 in X77 umbenannt. Außerdem wird das Fahrplanangebot deutlich erweitert. Während die Schnellbusse derzeit bis etwa 20 Uhr zwischen Herrenberg und Nagold im Einsatz sind, wird der letzte Bus künftig an allen Tagen erst um 0.22 Uhr von Herrenberg bis Nagold fahren. Damit können Fahrgäste auch im Spätverkehr von der schnellen Verbindung der beiden Städte Herrenberg und Nagold profitieren. Doch auch für Fahrgäste auf der Strecke zwischen Nagold und Altensteig bringt der neue Fahrplan deutliche Verbesserungen: Die Buslinie 770 war auf diesem Abschnitt unter der Woche bislang nur neun Mal täglich unterwegs. Künftig bietet die neue Schnellbuslinie X77 ganztags bis in die Nacht hinein stündliche Direktverbindungen zwischen Altensteig, Nagold und Herrenberg. Lediglich an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sind die Schnellbusse ab 17.22 Uhr im Zwei-Stunden-Takt zwischen Nagold und Altensteig unterwegs. Zwischen Herrenberg und Nagold fahren die Busse ganztägig im Stundentakt.

Eine kleine Einschränkung im Fahrplan wird es aber auch geben: Montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr wird der bisherige Halbstunden-Takt der Linie zwischen Herrenberg und Nagold auf einen Stunden-Takt ausgedünnt. Dennoch besteht weiterhin auch in diesem Zeitraum ein Halbstunden-Takt zwischen Herrenberg und Nagold. Beide Linien 774 (über Haslach) und X77 fahren vormittags jeweils stündlich abwechselnd zwischen Nagold und Herrenberg. So entsteht in Summe ein Halbstunden-Takt.

Auf dieser Linie werden im Laufe des Jahres 2020 neue Busse eingesetzt. Sie werden mit W-LAN, Gepäckablagen, größerem Sitzabstand und komfortablen Sitzen ausgestattet sein.

Linie 774 (Herrenberg – Nagold)  und Linie 774A (Schülerverkehr Nagold – Herrenberg)
Zwischen Oberjettingen Einkaufszentrum und Herrenberg fahren die Busse der Linie 774 künftig montags bis freitags tagsüber bis 20 Uhr durchgehend im Halbstunden-Takt. Davon profitiert vor allem der Herrenberger Stadtteil Haslach, wo die Busse bislang vormittags nur stündlich im Einsatz waren. Während des Berufsverkehrs fahren die Busse sogar bis zum ZOB Nagold alle halbe Stunde.

Auch wer spätabends noch unterwegs ist, profitiert vom neuen Fahrplan: Während bislang montags bis freitags der letzte Bus von Herrenberg über Haslach nach Jettingen bereits um 22.50 Uhr fuhr, sind die Busse künftig stündlich bis 23.52 Uhr unterwegs. In Nächten von Sams-, Sonn- und Feiertagen sogar bis 0.52 Uhr.

Neu ist auch, dass die Schülerfahrten der Linie 774 als separate Linie 774A geführt werden. Dadurch wird der Fahrplan der Linie 774 einfacher und verständlicher.

Linie 780 (Herrenberg ZOB – Schwarzwaldsiedlung – Holdergraben – Herrenberg ZOB) 
Die Linie 780 gehört zwar nicht zum Linienbündel BB 11, hat jedoch Auswirkungen auf den Fahrplan der Linie 774. Da das Angebot auf der Linie 774 ab 15. Dezember ausgeweitet wird, muss auch der Fahrplan der Linie 780 angepasst werden. Künftig fahren die Busse der Linie 780 nur noch um 0.52 Uhr und um 1.52 Uhr ab Herrenberg ZOB nach Haslach. Zu allen anderen Zeiten enthält der Fahrplan der Linie 774 künftig Fahrten nach Haslach, mit denen die Einwohner dieses Herrenberger Stadtteils schneller nach Hause kommen als mit der Stadtverkehrslinie 780. Fahrgäste, die zu später Stunde nach Haslach fahren wollen, sollten Folgendes beachten: Die Busse der Linie 780 fahren in Herrenberg am ZOB an der Bahnhofstraße ab. Die Busse der Linie 774 fahren dagegen von der Bushaltestelle Kalkofenstraße am Hinterausgang des Herrenberger Bahnhofs ab.

Linie 777 (Altingen – Gäufelden – Nagold) und 776 (Altingen – Gäufelden)
Die Linie 777 wird künftig am Bahnhof Gäufelden sowohl aus Richtung Mötzingen/Öschelbronn als auch aus Richtung Tailfingen attraktive Anschlüsse zu den InterCity- und Regionalbahn-Zügen der Gäubahn in und aus Richtung Stuttgart bieten. Um das Umsteigen am Bahnhof Gäufelden zu erleichtern, wird es während des Berufsverkehrs eine zusätzliche Ringlinie 776 zwischen Altingen und Gäufelden geben. Sie ist stündlich unterwegs. Dadurch haben Fahrgäste aus Öschelbronn künftig morgens im Berufsverkehr halbstündliche Umsteigeverbindungen über den Bahnhof Gäufelden nach Böblingen und Stuttgart. Das gilt auch nachmittags während des Berufsverkehrs in der Gegenrichtung. Auch abends werden die Busse in Zukunft länger unterwegs sein als bisher.

Darüber hinaus werden die Busse der Linie 777 künftig länger im Einsatz sein, wobei der letzte Bus je nach Streckenabschnitt und Wochentag zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt verkehrt (zwischen 20.30 Uhr und 22.30 Uhr). Zudem wurde am bewährten Stunden-Takt montags bis freitags sowie am Zwei-Stunden-Takt an Sams-, Sonn- und Feiertagen festgehalten.

Eine weitere Neuerung gibt es für Fahrgäste, die im westlichen Teil von Tailfingen wohnen: Dort wird im Laufe des Jahres 2020 eine neue Haltestelle Tailfingen Maueräcker eröffnet, die von den Bussen der Linie 777 angefahren wird.

Linie 778 (Bondorf – Mötzingen – Nagold)
Die Busse der Linie 778 sind künftig montags bis freitags eine Stunde länger unterwegs als bislang: Die letzten Fahrten finden ab Bondorf um 20.02 Uhr und ab Nagold um 19.30 Uhr statt. Samstags wurden die Fahrten neu über den Tag verteilt. Statt wie bislang einen Stunden-Takt zwischen 8 und 15 Uhr, gibt es künftig einen Zwei-Stunden-Takt zwischen 7 und 20 Uhr. Für Fahrgäste aus Mötzingen ergeben sich aber weiterhin stündliche Verbindungen sowohl nach Nagold (abwechselnd mit der Linie 777 und 778) als auch auf die Züge der Gäubahn (abwechselnd mit der Linie 777 ab und zum Bahnhof Gäufelden und mit der Linie 778 ab und zum Bahnhof Bondorf). Dadurch fahren die Busse auf dieser Verbindung samstags künftig tagsüber im Stunden-Takt.

Linie 790 (Mötzingen – Herrenberg)
Der bislang vormittags geltende Stundentakt unter der Woche auf der Linie 790 wird künftig zu einem durchgehenden Halbstunden-Stunden-Takt unter der Woche bis 20 Uhr aufgewertet. Im Spätverkehr bis 0.20 Uhr fahren die Busse im Stundentakt. Der anmeldepflichtige Betrieb mit Ruftaxen wurde durch ein komfortableres Busangebot ersetzt.

Damit die Busse der Linie 790 direkter und pünktlicher fahren können, halten sie künftig nicht mehr an den Haltestellen Rathaus und Öschelbronn Post. Beide Haltestellen erhalten aber einen ausgeweiteten Fahrplan der Linie 777 mit attraktiven Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof Gäufelden auf die InterCity- und Regionalbahn-Züge der Gäubahn in Richtung Herrenberg, Böblingen und Stuttgart (siehe Linie 777). Zudem wird für die Linie 790 in Öschelbronn die neue Haltestelle Mötzinger Straße errichtet.

Linie N70 (Herrenberg – Öschelbronn – Mötzingen – Nagold)
Die Nachtbusse der Linie N70 sind weiterhin in den Nächten vor Samstagen-, Sonn- und Feiertagen stündlich im Einsatz. Allerdings fahren seit Dezember 2017 ab Herrenberg in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen zweistündlich Regionalbahnen zwischen Herrenberg und Horb mit Halt unter anderem in Gäufelden und Bondorf. Für Fahrgäste aus Nebringen und Bondorf bedeutet dies, dass sie alle zwei Stunden mit dem Bus oder mit dem Zug nach Hause fahren können. Um diese Doppelbedienung von Nebringen und Bondorf zu vermeiden, halten die Nachtbusse der Linie N70 künftig nur noch alle zwei Stunden in Nebringen und Bondorf – immer dann, wenn dort kein Zug hält. Diese Orte sind zwar weiterhin stündlich, dafür abwechselnd mit dem Zug und mit dem Bus erreichbar. Der dadurch im Fahrplan der Linie N70 gewonnene Spielraum wird dazu genutzt, Tailfingen zweistündlich einzubinden. Damit können Fahrgäste aus diesem Gäufeldener Teilort erstmals mit dem Nachtbus fahren.


So wird Wintergrillen zum Genuss

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München.| Ganzjähriges Grillen liegt im Trend. Auch in der Wintersaison und zu den Festtagen lässt sich qualitativ Hochwertiges auf dem Grill zubereiten. Damit das Grillen auch in Kälte und Schnee zum Genuss wird, haben die Experten von TÜV SÜD die wichtigsten Hinweise zusammengestellt.

Die Zeiten, in denen der Grill im Winter eingelagert wurde, sind in immer mehr Haushalten vorbei. Wintergrillen ist ein Trend, der in den letzten Jahren viele Freunde gefunden hat. Manche Verbraucher geben an Weihnachten oder Silvester auch bewusst mehr Geld für Fisch, Fleisch und Vegetarisches aus. „Grillen ist wegen der Röst- und Aromastoffe so beliebt und gleichzeitig ermöglicht es eine fettarme und nährstoffreiche Ernährung“, sagt Dr. Andreas Daxenberger von TÜV SÜD. Damit das winterliche Grillen auch ein kulinarischer Genuss wird, sollte man folgendes beachten:

Hochwertiges Grillgut: Verbraucher sollten zu hochqualitativen Zutaten greifen, denn schließlich soll sich der Aufwand des Wintergrillens ja auch lohnen. Lebensmittel aus der Region sind immer ein Gewinn. Auch im Winter gibt es ein regionales Angebot an Gemüse: Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Kürbis oder andere saisonale Gemüsesorten lassen sich auch auf dem Grill zubereiten.

Temperaturen richtig einschätzen: Trotz eisiger Außentemperaturen hilft „viel Feuer“ nicht. Die Temperaturen, die die Oberfläche des Grillguts erreichen, sollen die Zutaten nicht verkohlen, sondern bräunen (ca. 250 Grad Celsius). Beim klassischen Holzkohlegrill gart das Grillgut schneller als beim Gas- oder Elektrogrill. Aber es kann auch leichter austrocknen oder anbrennen. Wenn das Fleisch beginnt, eine erste leichte Kruste zu bilden, sollte man besonders aufmerksam sein und das Grillgut rechtzeitig aus der heißen Zone nehmen.

Geeignete Fleischsorten: Manche Grillgeräte erreichen über 800 Grad Celsius. Diese können das Fleisch im Inneren fast roh belassen, während die Oberfläche schnell eine knusprige Kruste erreicht. Für solche Grills ist vor allem Rindfleisch geeignet. Geflügel, Schwein, Fisch und Wild sollten vor dem Verzehr immer durcherhitzt werden.

Reinigung und Temperatur: Fleisch und Fisch erst auf den Grill legen, wenn der Grill die optimale Temperatur erreicht hat. Beim Holzkohlegrill ist die Kohle dann bereits von einer leichten Ascheschicht bedeckt. Bei zu hoher Temperatur verbrennt das Grillgut, und bei zu niedriger trocknet es aus. Dass der Rost vor dem Grillen gereinigt wird, versteht sich von selbst.

Kein Fett in die Glut: Beim Grillen über offener Glut (Holzkohlegrill) bilden sich unter bestimmten Bedingungen (große Hitze, Verbrennen von Grillgut) gesundheitlich bedenkliche Stoffe (z.B. Benzpyren). Dies ist vermeidbar, wenn möglichst wenig Fett in die Glut tropft und weniger von diesem Dampf mit der Oberfläche des Grillgutes in Kontakt kommt. Dazu sollte das Grillgut nicht vor Marinade oder Öl triefen und der Abstand zwischen Rost und Glut möglichst groß sein.

Aluminium beim Grillen: Aluminiumschalen können bei salzigen oder sauren Lebensmitteln Aluminium an der Kontaktfläche zum Lebensmittel freisetzen. Wenn man sie verwendet, sollte man das Grillgut zum Schluss würzen und nicht in den Schalen aufbewahren. Heute gibt es auch wiederverwendbares Geschirr wie Grillschalen aus Edelstahl.

Ungeeignete Grillmethoden: Wegen des Risikos, dass Schadstoffe auf das Fleisch übergehen, ist das Grillen mit Hilfe ungeeigneter Hilfsmittel wie z.B. Bierdosen oder Blumentöpfen nicht zu empfehlen (z.B. Rezepte für „Bier-Grillhähnchen“). Bei Dosen verbrennen die Farben und Lacke und die dabei entstehenden Schadstoffe können gehen direkt auf das Grillgut übergehen.


Kickers haben die Nase vorn – Braig unterschreibt Vertrag

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Stuttgart.| Die Stuttgarter Kickers machten das Rennen: Der von mehreren Vereinen umworbene David Braig (28), der bisher beim SSV Ulm gespielt hat, unterschrieb jetzt bei den Blauen und wird ab der Rückrunde den Kader des Oberligisten verstärken.

„Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt der Sportliche Leiter Lutz Siebrecht. Damit wurde auch der lange Atem der Kickers belohnt. Seit Braig im November bei seinem bisherigen Verein SSV Ulm 1846 um Vertragsauflösung bat, bemühten sich die Blauen um den 28-jährigen Stürmer. Aus gutem Grunde: „Er ist ein sehr guter Spieler mit einer beeindruckenden Mentalität“, sagt Lutz Siebrecht, der Braig bestens kennt. Braig war in den vergangenen 13 Jahren beim SSV Ulm, bei dem Siebrecht von 2015 bis 2018 als Sportlicher Leiter tätig war.

Kickers-Cheftrainer Ramon Gehrmann kennt Braig von vielen Spielen, bei denen er Trainer der gegnerischen Mannschaft war. Dabei fiel der Neu-Degerlocher vor allem durch seine Einstellung und durch seine Quote auf: In 230 Pflichtspielen erzielte er für die Ulmer 89 Tore.

Für Lutz Siebrecht ist dieser Transfer in der Winterpause auch ein deutliches Zeichen: „Wir wollen für alle Situationen gewappnet sein. Und wenn sich die Möglichkeit ergibt, den Kader zu verstärken, dann setzen wir das natürlich auch um.“

Das erste Training der Kickers findet am Dienstag, 14. Januar 2020, um 10:30 Uhr voraussichtlich im ADM-Sportpark statt (Trainingsort je nach Wetterlage). Das erste Testspiel bestreitet die Mannschaft am Donnerstag, 16. Januar 2020 gegen den VfB Oberesslingen / Zell Anstoß um 19 Uhr.


Kryptotrading für Anfänger

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Geschäftliche Information

Krypto-Börsen sind der natürliche Lebensraum der meisten Investoren und Händler von digitalen Assets. Ihre Zahl hat bereits 15.000 überschritten und wächst täglich weiter. Heute werden wir versuchen, Anfänger an den Grundfragen des Tradings zu orientieren und erklären, warum es viel einfacher und profitabler ist, mit automatisierten Bots wie News Spy zu handeln, als sich mit dem Trading auseinanderzusetzen.

Wie funktioniert der Kryptowährungsaustausch? Sie ermöglichen es Ihnen, einige Kryptowährungen gegen andere (oder gegen Fiat) einzutauschen sowie Münzen zu kaufen und zu verkaufen. Kryptowährungsbörsen legen den Preis sowohl für Kryptowährungen als auch für Token fest. Der Preis hängt von den Aktionen der Käufer und Verkäufer ab und sie hängen bereits von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zum Beispiel aufgrund des technischen Potenzials eines Vermögenswerts, möglicher Marktmanipulationen oder sogar des Drucks der Finanzaufsichtsbehörden.

Unterschiedliche Handelsplattformen haben unterschiedliche Optionen und Funktionen. Einige von ihnen sind für Händler gemacht, andere – für den sofortigen Austausch von Fiat gegen Krypto. Krypto-Börsen nehmen für ihre Funktion eine Provision von jeder Transaktion und von der Entnahme von Münzen in eine Brieftasche.

Im Allgemeinen arbeiten sie nach dem Prinzip der traditionellen Börsen. Krypto-Börsen sind zwar 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche verfügbar. Die Börsen arbeiten zeitweise. Mit Trading können Sie in einem volatilen Markt mit sich ändernden Kryptowährungskursen Geld verdienen. Denken Sie aber daran, dass die Reihenfolge der Währungen in einem Handelspaar sehr wichtig ist. Wenn Sie beispielsweise der Meinung sind, dass Bitcoin in naher Zukunft gegenüber dem Dollar zulegen wird, sollten Sie BTC / USD kaufen. Umgekehrt müssen Sie USD / BTC kaufen, wenn die Haupt-Kryptowährung sinkt. Diese Regel gilt für Kryptowährungen.

Fragen Sie sich, warum verschiedene Börsen unterschiedliche Preise haben? Weil sie in keiner Weise miteinander verbunden sind. Die Preise hängen nur von der Stärke der Käufer und Verkäufer an den einzelnen Standorten ab. Jeder Tauscher bestimmt den Preis eines Vermögenswerts unter Berücksichtigung des Handelsvolumens, der Nachfrage und der Angebote seiner Kunden. Das heißt, je größer die Börse, desto zuverlässiger ist der Preis eines Vermögenswerts, den sie festlegt.

Es gibt keinen stabilen Preis für Bitcoin oder Altcoin. Ihr Wert wird immer vom Markt bestimmt. Zur Vereinfachung verwenden viele Nachrichtendienste Gesamtpreis digitaler Assets. Meist wird es als Kreuzung zwischen der Performance mehrerer großer Börsen berechnet.

Sie können von den Preisunterschieden an den Börsen profitieren, aber nur, wenn die Differenz größer ist als die Provision der Börsenplätze. Vergleichen Sie den Preis von Bitcoin an fünf Börsen. Tagsüber werden Sie einen Unterschied von 1-2 Prozent bemerken. In den Tagen des aktiven Handels können es sogar fünf Prozent sein.

Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Bitcoins an einer Börse zu einem höheren Preis zu verkaufen und mehr zu einem niedrigeren Preis zu kaufen, berücksichtigen Sie alle Kosten für Provisionen. In der Regel sind diese Manipulationen das Ergebnis nicht wert. Diese Verdienstmethode wird als Schiedsverfahren bezeichnet. Jetzt ist es Zeitverschwendung, es manuell zu machen. Alles wurde lange Zeit durch den Handel mit Bots automatisiert, die Kryptowährung an verschiedenen Börsen ständig neu kaufen. Dank der Schiedsgerichtsbarkeit ist der Preis für digitale Assets im gesamten Kryptowährungsmarkt übrigens ungefähr gleich. Schiedsverfahren gleichen Angebot und Nachfrage an unabhängigen Börsen aus.


Kein Silvester-Feuerwerk im Bereich Schlossplatz

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  • Silvester: Stadt veröffentlicht Allgemeinverfügung zum Feuerwerkskörperverbot rund um den Schlossplatz
  • Haltestelle Schlossplatz wird am Silvesterabend nicht bedient

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart veröffentlicht am Donnerstag, 12. Dezember, die Regelungen zum Feuerwerkskörperverbot auf dem Schlossplatz. Das Amt für öffentliche Ordnung erlässt hierzu eine Allgemeinverfügung auf Grundlage des Polizeigesetzes. Demnach ist das Mitführen oder Abbrennen von Feuerwerkskörpern wie Raketen, Böllern und Co. von Dienstag, 31. Dezember 2019, 20 Uhr bis Mittwoch, 1. Januar 2020, 2 Uhr verboten.

Das Verbot gilt für folgende Bereiche in der Stuttgarter Innenstadt: den Schlossplatz, die Königstraße zwischen der Domkirche St. Eberhard und dem Gebäude Königstraße 11, die Arkaden des Königsbaus, die Fürstenstraße zwischen Königstraße und dem Aufzug vor den Königsbau-Passagen, die Treppe neben dem Kunstmuseum Stuttgart, die Richard-von-Weizsäcker-Planie zwischen Königstraße und Stauffenbergplatz, den Wolfgang-Windgassen-Weg, die Stauffenbergstraße, die Bolzstraße zwischen Stauffenbergstraße und dem Gebäude Bolzstraße 4.

Feuerwerkskörperverbot ist Teil des Sicherheitskonzepts für die Silvesterfeier
Laut Beschluss des Verwaltungsausschusses gibt es zum Jahreswechsel 2019/2020 eine Silvester-Veranstaltung auf dem Schlossplatz. Das Feuerwerkskörperverbot ist Teil des Sicherheitskonzepts, das die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet. Dieses Konzept sieht vor, dass der beschriebene Geltungsbereich des Feuerwerkskörperverbots abgesperrt und von der Polizei kontrolliert wird. Innerhalb dieses Bereichs wird eine gesonderte Veranstaltungsfläche ausgewiesen, die ebenfalls nochmals abgesperrt und von einem Ordnungsdienst kontrolliert wird. Auf der gesamten Fläche ist es verboten, Feuerwerkskörper mitzuführen oder abzubrennen.

Rechtsgrundlage für die Allgemeinverfügung zum Feuerwerksverbot sind die §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes Baden-Württemberg. Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, sagte am Mittwoch, 11. Dezember: „Wir als Stadt haben das Interesse, dass die Silvesterfeier auf dem Schlossplatz friedlich abläuft. Deshalb werden alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger darum, sich an das Feuerwerkskörperverbot zu halten. Man kann Silvester auch feiern, ohne zu böllern.“

Stadtbahnen und Busse fahren Haltestelle Schlossplatz nicht an
Aus Sicherheitsgründen wird die Stadtbahn-Haltestelle Schlossplatz in der Zeit von Dienstag, 31. Dezember 2019, 21 Uhr bis Mittwoch, 1. Januar 2020, 1 Uhr voll gesperrt und von den Stadtbahnen auch nicht angefahren. Die Buslinie 42 fährt – wie jetzt schon während des Weihnachtsmarkts – nicht in den gesperrten Bereich der Richard-von-Weizsäcker-Planie ein und bedient daher die Haltestelle Schlossplatz nicht; Gleiches gilt für die Linie 44.

Die Haltestelle Schlossplatz ist erst ab etwa 1 Uhr wieder für die Nachtbusse befahrbar. In der Neujahrsnacht können daher wie üblich um 1.20 Uhr, um 2 Uhr, 2.30 Uhr, 3.10 Uhr und 3.40 Uhr die Nachtbusse ab der Haltestelle Schlossplatz starten. Beim sogenannten Silvestertreffen fahren die Stadtbahnlinien U1, U6, U14 und U15 jeweils um 1.30 Uhr, 2.30 Uhr, 3.30 Uhr und die Linien U2, U7, U9 und U12 jeweils um 2 Uhr, 3 Uhr und 4 Uhr an der Haltestelle Charlottenplatz ab. Bei diesen zusätzlichen Silvesterfahrten fahren die Linie U9 und U14 abweichend von ihrer normalen Strecke. Die U9 fährt über Ostendplatz nach Hedelfingen und die U14 über Vogelsang nach Botnang statt zum Hauptbahnhof.

Multimediashow bildet um Mitternacht den Höhepunkt
Die Silvesterfeier wird von der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft organisiert. Einlass ist am 31. Dezember um 21 Uhr, voraussichtliches Ende am 1. Januar gegen 1 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Programm beginnt gegen 21.30 Uhr. Auf der Bühne, die vor dem Ehrenhof des Neuen Schlosses stehen wird, treten verschiedene Künstler auf: darunter der schwäbische Comedian Dodokay, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, Cornelius Meister, die Sopranistin Alexandra Urquiola, der Freiburger Jazzchor, die Akrobatik-Show „Acrodanse“, die Trommelgruppe „Drumaturgia“ sowie ein Ensemble um den Träger des baden- württembergischen Jazzpreises, Alexander „Sandi“ Kuhn. Den Höhepunkt der Silvester-Veranstaltung bildet die Mitternachtsshow mit Videoprojektionen, lichttechnischen Inszenierungen sowie Laser- und Spezialeffekten. Getränke und kleinere Speisen können vor Ort gekauft werden.


Präventionsprojekt “ACHTUNG?!” im Johannes-Kepler-Gymnasium

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Stuttgart.| Polizeibeamte des Referats Prävention sowie zahlreiche Helfer, Unterstützer und auch Darsteller machen sich bereit für die Fortsetzung des landesweiten Präventionsprojekts “ACHTUNG?!” am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 im Johannes-Kepler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Wie bei den bisherigen Aufführungen auch, zählt das interaktive Theaterstück des Theaters Q-Rage zu den zentralen Punkten des Projektes. Dabei bildet das Publikum einen unverzichtbaren Teil der Aufführung. Gemeinsam werden die Ursprünge von religiösem Extremismus sowie rechtem Fanatismus erörtert und Radikalisierungsmechanismen herausgearbeitet. Ab 09.45 Uhr nehmen rund 75 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe neun an der Aufführung teil. Hierzu ist sind auch Pressevertreter willkommen.

Dabei richtet sich das in Modulen aufgebaute Präventionsprojekt gegen alle Formen des Extremismus, Schwerpunkte bilden jedoch der Rechtsextremismus sowie der religiöse Radikalismus. Ziel ist es, insbesondere Jugendliche der Klassenstufe neun sowie Berufsschüler zu erreichen, zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, potenziellen Radikalisierungstendenzen sicher und selbstbewusst entgegenzutreten. Auch sollen so Vorurteile und Halbwahrheiten abgebaut sowie metaphorische Mauern eingerissen werden, um so einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern. In weiteren Modulen werden Lehrkräfte sowie auch Eltern im Rahmen verschiedener Vortragsreihen durch Polizeibeamte des Referats Prävention geschult. Unterstützt werden die Beamten dabei auch von Mitarbeitern der Landesstelle für politische Bildung. Zusätzlich wird das Präventionsprojekt von der Ausstellung “Weltethos” begleitet, die bereits seit zwei Wochen im Johannes-Kepler-Gymnasium zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, anhand von Bildern und Motiven gemeinsame ethische Werte und Normen der Religionen aufzugreifen und später im Unterricht aufzuarbeiten.

Das Präventionsprojekt “ACHTUNG?!” wurde im Jahr 2015 durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg zusammen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie weiteren kompetenten Partnern entwickelt und bis 2018 durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert. Auf Initiative der Regierungsfraktionen des Landtages ließ sich durch bereitgestellte Mittel aus dem Landeshaushalt das Projekt für die Jahre 2018 und 2019 fortsetzten. Die Gesamtkoordination des Projekts erfolgt durch das beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg angesiedelte Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex), welches das Projekt nach wissenschaftlichen Kriterien evaluiert und zur Information auch eine Internetseite eingerichtet hat: https://achtung.polizei-bw.de Für die Jahre 2018/2019 wird das Projekt landesweit an über 50 Schulen Halt machen. Davon alleine an fünf Schulen in Stuttgart. Aufgrund der hohen Nachfrage und der vielen positiven Resonanz beabsichtigt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg das Präventionsprojekt nach Auslaufen der Mittel für weitere zwei Jahre aus Mitteln des konex weiterzuführen.


Gegen die White Sharks unglücklich und ohne Chance gegen Waspo

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SVL geht in Hannover leer aus

Trotz starker Moral: Der SV Ludwigsburg muss sich in der Pro-A-Wasserballbundesliga erneut gegen die beiden Hannover-Teams geschlagen geben und überwintert am Tabellenende.

Wieder Hannover. Wieder keine Punkte. Der SV Ludwigsburg verliert beim Auswärts-Doppelspieltag gegen White Sharks Hannover mit 12:13 und einen Tag später gegen das Champions League-Team Waspo Hannover mit 7:20. Damit überwintern die Ludwigsburger Wasserballer mit einem Punkt nach acht Spieltagen als Tabellenletzter in der Pro A.

„Das ist keine schöne Situation. Wir haben aber noch die Möglichkeit, den mit den Klassenerhalt verbundenen sechsten Platz zu erreichen“, sagt vierfach-Torschütze Timo van der Bosch. Dazu müssten die Barockstädter von den sechs noch anstehenden Hauptrundenspielen in der Pro A zumindest drei Spiele gewinnen. Mit der kommenden SG Neukölln Berlin und dem SSV Esslingen stehen die Chancen nicht schlecht da.

Dennoch: Der verpasste Sieg gegen White Sharks Hannover kostete van der Bosch und Co. den sechsten Platz vor der Winterpause. Denn zum selben Zeitpunkt haben der Tabellensiebte SSV Esslingen (zwei Punkte) und der Pro-A-Sechste SG Neukölln Berlin (zwei Punkte) ihre Spiele am Wochenende verloren.

„Diese Chance haben wir nun liegen gelassen“, sagt dreifach-Torschütze Marko Martinic. Gegen den Tabellenvierten White Sharks Hannover, der ohne seinen verletzten Kapitän Marvin Götz antrat, schlug sich der SVL selbst: Bis zum zweiten Viertel ließen sich die Barockstädter auf das statische Spiel der Gastgeber ein. Hannover führte zur Halbzeit mit 7:5.

„Wir waren in der Pressverteidigung nicht zwingend genug. Teilweise haben wir einfache Tore wegen individuellen Fehlern kassiert“, sagt Marko Martinic. Auch im dritten Viertel änderte sich nichts dran. White Sharks entschied mit einen gut aufgelegten Niclas Schipper den Abschnitt mit 10:8. Der SVL glich im letzten Viertel nach mehrmaligen zwei-Tore Rückstand zum 12:12 durch van der Bosch aus.

Doch die Freude hielt nicht lange: Sieben Sekunden vor dem Ende erzielte Luka Sekulic in Überzahl den 13:12-Siegtreffer für den Gastgeber.

Heim – White Sharks Hannover: Dominik Schimanski, Christos Diamantidis, Niclas Kai Schipper (4 Tore), Felix Struß (1), Phillip Kubisch (1), Philipp Dolff (1), Predrag Jokic, Maximilian Froreich (1), Luka Seculic (3), Janek Brinkmann, Jan Rotermund (1), Vincent Winkler (1)

Gast – SV Ludwigsburg 08: Josip Katusa, Tim Kraut, Timo van der Bosch (4), Luka Vuckovic, Marko Martinic (2), Veljko Stanimirovic, Domagoj Mijatovic (2), Leopold Friedrich, Philipp Kotowski, Mitko Nachev (3), Aleksandar Katic (1), Milan Attila Melegh, Ivan Pisk

Keine vierundzwanzig Stunden später verloren Jakovcev und sein Team gegen die Profis von Waspo Hannover mit 7:20. Bei Waspo überragte der Montenegriner Aleksandar Radovic mit acht Toren. „Wir haben das Spiel durch unser schnelles Umschaltspiel gewonnen“, sagt Waspo- und Nationaltorwart Kevin Götz.

Heim – Wassersportfreunde von 1898 Hannover: Kevin Götz, Ante Corusic (1 Tor), Julian Real (1), Darko Brguljan (1), Aleksandar Radovic (8), Petar Muslim (2), Tobias Preuss (1), Ivan Nagaev (3), Matija Brguljan (1), Fynn Schütze, Jorn Winkelhorst (2)

Gast – SV Ludwigsburg 08: Josip Katusa, Tim Kraut (1), Timo van der Bosch, Luka Vuckovic (1), Marko Martinic (1), Veljko Stanimirovic, Domagoj Mijatovic, Leopold Friedrich, Philipp Kotowski, Mitko Nachev (2), Aleksandar Katic (1), Milan Attila Melegh (1), Ivan Pisk


Trinkwasserpreis in Stuttgart steigt 2020 um drei Prozent

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Wasserbezugskosten und Verbraucherpreise berücksichtigt

Stuttgart.| Der Trinkwasserpreis in Stuttgart steigt zum Jahreswechsel um drei Prozent. In den neuen Preisen schlagen vor allem die gestiegenen Bezugskosten zu Buche, zu denen das Stuttgarter Trinkwasser bei den beiden großen Zweckverbänden Bodensee- und Landeswasserversorgung eingekauft wird. Sie stiegen um rund vier Prozent (Bodenseewasserversorgung) bzw. um rund 6,9 Prozent (Landeswasserversorgung).

Konkret kostet der Kubikmeter Wasser (also 1.000 Liter) ab dem 1. Januar 2020 2,82 Euro brutto und damit knapp 8 Cent mehr als bisher; der Bereitstellungspreis steigt entsprechend. Für einen typischen Haushalt mit rund 150 Kubikmetern Wasserverbrauch im Jahr bedeutet dies unter dem Strich eine Mehrbelastung von rund 1 Euro im Monat.

Die Stadt Stuttgart wurde im Vorfeld über die Preisanpassung informiert.

In Stuttgart werden pro Jahr rund 38 Milliarden Liter Wasser verbraucht. Mangels eigener Trinkwasservorkommen stammt das Wasser von zwei Zweckverbänden; je etwa zur Hälfte von der Bodenseewasserversorgung und der Landeswasserversorgung. Statistisch gesehen verbrauchen die Einwohner der Landeshauptstadt pro Kopf und Tag rund 137 Liter Wasser. Hinzu kommt der Verbrauch von Industrie und Infrastruktur.


Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Kliniken-Modernisierung

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Kreis Böblingen.| Der Planungs- und Bauausschuss des Landkreises Böblingen gibt grünes Licht für die Entwurfsplanung des Krankenhauses Leonberg sowie die Vorentwurfsplanung des Krankenhauses Herrenberg.

Die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen an den Krankenhäusern Leonberg und Herrenberg nehmen Gestalt an: So gab der Planungs- und Bauausschuss (PBA) des Landkreises Böblingen in seiner Sitzung Anfang Dezember sowohl die fertige Entwurfsplanung mit einem Kostenrahmen von 72,5 Millionen Euro für Leonberg frei und beauftragte parallel die Entwurfsplanung für Herrenberg auf Basis der vorliegenden, abgeschlossenen Vorentwurfsplanung mit einem Gesamtvolumen von 42,5 Millionen Euro inklusive Hubschrauberlandeplatz fortzuführen.

Landrat Roland Bernhard erklärte: „Die Beschlüsse des PBA zur Investition in die Krankenhäuser Herrenberg und Leonberg sind ein bedeutender Meilenstein. Wir senden damit ein wichtiges Signal an die Patienten und die Mitarbeitenden. Es steht ein arbeitsreiches Jahr bevor, wenn an beiden Standorten 2020 erste Baumaßnahmen sichtbar werden. Die Entwurfsplanung für Leonberg ist am 16. Dezember noch im Kreistag zu beschließen. Zur Stützung des Medizinkonzepts brauchen wir für Herrenberg und Leonberg flankierend schlüssige Campus-Lösungen mit der Verzahnung verschiedenster Gesundheitsdienstleistungen. Der Kreis ist bereit, dafür seine Grundstücke um die Krankenhäuser zu entwickeln“.

Der Gesamtprojektleiter Michael Hartmann, Geschäftsbereichsleiter Bau- und Technik beim Klinikverbund Südwest, stellte dem Gremium die Planungen, Kostenberechnungen sowie den weiteren Zeitplan vor. „Für beide Häuser haben wir in den vergangenen Monaten im intensiven und konstruktiven Dialog mit unseren Mitarbeitern sehr gute Ideen und zukunftsfähige, bauliche Lösungen entwickelt, um unsere klinischen Prozesse und Abläufe maßgeblich zu unterstützen und zu verbessern“, betonte der medizinische Geschäftsführer des Verbundes Dr. Jörg Noetzel. Diese enge Nutzereinbindung werde sich auch in den weiteren Planungs- und dann vor allem Bauphasen, fortsetzen. In den kommenden Wochen stehen u.a. für Leonberg die Erstellung der Förderanträge beim Sozialministerium sowie die weitere Genehmigungsplanung (Bauantrag) an, für Herrenberg schließt sich jetzt die Phase der Entwurfsplanung an, welche Mitte des kommenden Jahres dann im PBA respektive Kreistag vorgestellt wird.

In Leonberg fließen allein rund 52,5 Millionen Euro des Gesamtvolumens in die Modernisierung der Gebäudestruktur und Gebäudetechnik, der Rest in die Planung, Erschließung inkl. Außenanlagen und Ausstattung. Die ersten Umbau- und Interimsmaßnahmen hierfür haben im Hintergrund bereits begonnen, richtig sichtbar werden die Baumaßnahmen am sogenannten „Pavillon“ im Frühjahr 2020, alle weiteren Modernisierungsmaßnahmen innerhalb der Klinik schließen sich dann sukzessive ab Mitte 2020 an.

Neben einer Erneuerung der Gebäudetechnik sehen die Planungen in den kommenden fünf Jahren mehrere gewichtige Teilprojekte für das Krankenhaus Leonberg vor – insgesamt eine Modernisierung von fast 15.000 Quadratmetern Nutzfläche. Bereits umgesetzt wurden hier in den letzten Jahren u. a. der Neubau der Intensivstation, die Notstromversorgung und auch die neue DSA-Röntgenanlage zur bildgebenden Diagnostik und Behandlung von Gefäßerkrankungen. Bis Ende 2024 bleiben damit aber immer noch gut 10.000 Quadratmeter, denen man den Zahn der Zeit ziehen muss, um nicht nur für Patienten, sondern auch für die Mitarbeiter zukunftweisend und attraktiv zu bleiben.

So werden unter anderem sukzessive der OP-Bereich, die Notfallaufnahme mit Untersuchungskabinen, Gipsraum, gynäkologischer Untersuchungsraum, Wundversorgung und Schockraum, sowie die Radiologie und die Ambulanzen modernisiert. Der OP-Bereich verbleibt am heutigen Standort im Westbau. Damit wird eine optimale Anbindung an die Intensivstation ermöglicht und eine enge funktionale Verbindung zur Notfallaufnahme geschaffen. Die Sanierung der Operationssäle erfolgt stufenweise im laufenden Betrieb, eine komplexe Logistik ermöglicht dabei den Erhalt aller notweniger OP-Kapazitäten auch während des Umbaus.

Die Radiologie wird künftig ins Erdgeschoss des Nordflügels verlegt, ebenengleich zur Notaufnahme und zum Ambulanzbereich. Die restlichen, bis damals einschließlich 2010 noch nicht modernisierten Pflegestationen werden im Standard an die heutigen Anforderungen angepasst, hinzu kommt eine Wahlleistungsstation im zweiten Obergeschoss des Nordflügels mit gehobener Ausstattung. Die ambulante Notfallpraxis zieht zudem in den Eingangsbereich um – das ermöglicht eine einfachere, optimale Patientenführung und -steuerung zwischen Notfallpraxis und den Ambulanzen der Klinik.

Zudem zieht die bisher im Haus verortete Psychosomatik des Zentrums für Psychiatrie Nordschwarzwald (ZfP) voraussichtlich bis Herbst 2022 in einen eigenständigen neuen Gebäudekomplex neben dem Bestandsgebäude, um zentrale Krankenhausflächen frei zu machen für die Modernisierung. Gleichzeitig bleibt so dennoch die Nähe des ZfP zur Akutmedizin gewahrt. Für diesen Zusatz-Neubau geht man aktuell von knapp 6 Millionen Euro an Investitionskosten aus, finanziert durch das ZfP mit dem Land Baden-Württemberg als Träger.

In Herrenberg verteilen sich die 42,5 Millionen Gesamtinvestition auf 24 Millionen Euro für die Modernisierung der Gebäudestruktur und –technik, etwas über 4 Millionen Euro für Ausstattung und Außenanlagen, 2,5 Millionen Euro für die Neuverortung des Hubschrauberlandeplatzes und der Rest in Planung und Nebenkosten. Zum anvisierten Baustart Ende 2020 / Anfang 2021 wird der OP-Bereich an den aktuellen Stand bei Krankenhausneubauten angepasst und im laufenden Betrieb auf die freie Dachfläche über dem Erdgeschoss erweitert. So können zukünftig ambulante und stationäre Operationen auf einer Ebene im 1. Obergeschoss durchgeführt werden. Im Zuge dessen wird auch der Aufwachbereich deutlich vergrößert. Integriert wird auf dieser Ebene auch der Sectio-Saal (Kaiserschnitt). Ebenso stößt der derzeitige Kreißsaal-Bereich im 2. Obergeschoss aufgrund der anhaltend hohen Geburtenzahlen an seine Kapazitätsgrenzen (jeweils bis zu 1.400 Geburten jährlich). Um möglichst kurze Wege u.a. für Not-Kaiserschnitte zu ermöglichen, wird der Kreißsaal-Bereich daher von drei auf vier Säle erweitert und ebenfalls ins 1. Obergeschoss angrenzend an den OP-Bereich verlegt. Auch die Wochenstation wird ebenen gleich in die Nähe zu den Kreißsälen umziehen. Vorteilhaft für Mitarbeiter und Schwangere: Während des Ausbaus an neuer Stelle im 1. OG kann der Betrieb im 2. OG bis zur Fertigstellung ganz regulär und parallel weitergehen.

Gleiches gilt für die Intensivstation, welche innerhalb des ersten Stockwerkes nach Fertigstellung in moderne Räumlichkeiten mit drei beatmeten Intensivplätzen und vier überwachten Intermediate-Care-Betten umziehen kann. Kurze Wege gibt es künftig auch im Erdgeschoss, wenn die Kassenärztliche Notfallpraxis mit ihren Räumlichkeiten vom 1. OG ins Erdgeschoß vis-à-vis der Zentralen Notaufnahme umzieht. Neben den Funktionsbereichen werden aber auch die Pflegestationen mit ihren Patientenzimmern saniert und zeitgemäß modernisiert. Zukünftig wird auch im Krankenhaus Herrenberg dann die 2-Bettzimmer-Struktur mit eigener Nasszelle (Dusche/WC) im Zimmer zum Standard.


Bietigheim punktet verdient gegen Ferndorf

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Bundesliga-Absteiger SG BBM Bietigheim zeigt die richtige Reaktion auf die jüngste Auswärtsschlappe in Dormagen und gewinnt sein „Retro-Heimspiel“ gegen den TuS Ferndorf am Freitag knapp aber verdient mit 30:29 (14:13) Toren.

„Es geht einem auf die Nerven, wenn wir auf die Anzeigetafel schauen und jede Woche dieses Ergebnis sehen“, war die erste Reaktion von TuS-Coach Michael Lerscht nach dem Schlusspfiff. Zum wiederholten Mal in dieser Saison unterlag sein Team mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse. Lerscht hatte erneut eine gute Leistung seiner Mannschaft gesehen, die jetzt aber bereits seit acht Spielen auf einen doppelten Punktgewinn wartet. Am Ende waren die Schwaben den entscheidenden Tick besser und buchen die beiden Punkte verdient auf ihr Konto.

Für ein Heimspiel kehrte der Bundesliga-Absteiger in dieser Saison in die altehrwürdige Halle am Viadukt zurück und feierte mit rund 1300 Zuschauern bei toller Stimmung in seiner ausverkauften Trainingshalle den dritten Heimerfolg in dieser Saison. „Wir wollten zeigen, dass das Spiel in Dormagen ein Ausrutscher war. Das ist uns heute gelungen“, freute sich Christian Schäfer, der mit seinen sieben Treffern zusammen mit Dominik Claus erfolgreichster Werfer bei den Gastgebern war. Für Ferndorf traf Julius Lindskog Andersson achtmal.

Bei der SG BBM war in diesem Spiel Konzentration und voller Einsatz bis zum Schlusspfiff gefordert, denn Ferndorf erwies sich über 60 Minuten als der erwartete zähe Gegner. Die erste Viertelstunde gehörte den Westfalen, die sehr konzentriert begannen und nach 17 Minuten mit 5:7 in Führung lagen. Dann erst gelangen der SG BBM die ersten Ballgewinne und der 7:7-Ausgleich durch Jonas Link. Michael Kraus versenkte in den nächsten Minuten vier Würfe in schneller Folge im Tor der Gäste zur 12:10-Führung. Lange konnte sich die SG BBM nicht mehr als diese zwei Tore Distanz verschaffen, weil Ferndorf es verstand, im Angriff seine Chancen immer wieder gut herauszuspielen. Psychologisch wichtig war, dass SG BBM-Keeper Jürgen Müller noch mit dem Pausenpfiff einen Siebenmeter gegen Lindskog Andersson parierte. So ging es mit einer knappen Bietigheimer 14:13-Führung in den Seitenwechsel.

„Der Angriff hat bei uns heute eigentlich ganz gut funktioniert“, meinte Hannes Jón Jónsson zum Offensivspiel seines Teams, in dem neben Kraus und Link vor allem der eingewechselte Dominik Claus mit viel Durchsetzungsvermögen aus dem rechten Rückraum immer wieder Akzente setzen konnte. Weniger glücklich war der Bietigheimer Coach mit der Abstimmung in der Defensive. „Die 24 hat ein überragendes Spiel in der Rückraummitte gemacht. Darauf waren wir nicht vorbereitet“. Gemeint war Ferndorfs Julian Schneider, der im Spielaufbau viel mehr als nur eine Entlastung für den Schweden Lindskog Andersson war.

Aber weil die Bietigheimer Offensive meist auch die passenden Antworten parat hatte, verteidigte die SG BBM ihre Führung im zweiten Abschnitt hartnäckig. Bezeichnend für das mit viel Einsatz auf beiden Seiten geführte Spiel war, dass die erste Drei-Tore-Führung der SG BBM fällig war, nachdem Jonas Maier einen weiteren Strafwurf gegen Lindskog Andersson parieren konnte. Dominik Claus traf in der 50. Minute zum 23:20. Und selbst als Martin Marcec knapp zwei Minuten vor dem Ende zum 29:26 traf, war das noch nicht die Entscheidung für die SG BBM. 30 Sekunden vor dem Ende hämmerte Ferndorfs Patrick Weber eines seiner fünf Tore zum 29:28-Anschluss n die Maschen. Erst mit dem Treffer von Dominik Claus im Gegenzug blieben die beiden Punkte in Bietigheim.

SG BBM Bietigheim: Müller, Maier; Dahlhaus, Claus (7), Schäfer (7/4), Kraus (5), Link (5), Rentschler (4), Asmuth (1), Marčec (1), Fischer, Vlahovic, Öhler, Rønningen, Emanuel, Boschen.

TuS Ferndorf: Puhl, Hottgenroth, Durica; Lindskog Andersson (8/5), Weber (5), J. Schneider (5/1), M. Michel (4/3), Rüdiger (3), L. Schneider (2), Neitsch (1), Bornemann (1), Rink, Faulenbach, Barwitzki, Wicklein, Koloper.

Spielverlauf: 2:4 (7.), 5:7 (17.), 9:7 (21.), 12:10 (25.), 13:13 (29.), 14:13 (30.), 16:16 (35.), 19:17 (38.), 23:20 (50.), 26:23 (54.), 27:26 (57.), 29:26 (59.), 30:29 (60.).

Zeitstrafen: Fischer (13., 15.), Asmuth (17., 42., 51.), Dahlhaus (37.), Claus (60.), – Bornemann (11.), Koloper (18., 54.), Lindskog Andersson (23.), Rink (39., 58.)

Siebenmeter: 4/4 – 9/11

Schiedsrichter: Tobias Schmack / Philipp Dinges (Bundesligakader)

Zuschauer: 1300 (Halle am Viadukt, Bietigheim)