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In ganz Filderstadt für drei Euro am Tag fahren

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Günstiges StadtTicket für Filderstadt ab 1. Januar 2020

Filderstadt.| Bürger von Filderstadt können künftig ihn ihrer Stadt günstiger Bus fahren. Die Stadt führt zum 1. Januar 2020 das StadtTicket ein. Die StadtTickets werden als TagesTicket verkauft und kosten drei Euro. Die GruppenTicket-Variante für bis zu fünf Personen ist für sechs Euro erhältlich. Das StadtTicket gilt einen Tag lang – und zusätzlich bis 7 Uhr am nächsten Morgen – für beliebig viele Fahrten im Stadtgebiet. Möglich wird das neue Angebot durch einen geschätzten jährlichen Zuschuss der Stadt Filderstadt in Höhe von 149.000 Euro, die so die fehlenden Einnahmen der Verkehrsunternehmen ausgleicht.

„Wir als Stadt Filderstadt leisten einen wichtigen Beitrag für einen attraktiveren ÖPNV. Ein wesentliches Merkmal dafür ist ein angemessener Ticketpreis. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass wir Menschen zum Umsteigen motivieren können. Steigen Sie um, steigen Sie ein!“, appellierte Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub.

Der Vorteil des neuen StadtTickets liegt auf der Hand. Wer sich bislang beispielsweise für zwei Fahrten in Filderstadt zwei EinzelTickets für insgesamt fünf Euro gekauft hat, braucht jetzt nur noch drei Euro für ein TagesTicket zu bezahlen. Damit fährt man ab der dritten Fahrt kostenlos. Da die meisten Kunden hin und zurück fahren, dürfte sich das neue StadtTicket zum Basisangebot im Gelegenheitsverkehr entwickeln. Der Verkauf von Einzel- und 4er-Tickets wird zu Gunsten des deutlich attraktiveren StadtTickets zurückgehen.

Nutzen fünf Personen das GruppenTagesTicket, bedeutet das, dass jeder nur 1,20 Euro zahlt. Das StadtTicket gibt es in den Bussen, an den Automaten und auch als HandyTicket über die beliebte App „VVS Mobil“.

Auch den Verkehrsunternehmen, die in Filderstadt unterwegs sind, kommt das neue Ticketangebot in Form eines TagesTickets zu Gute. Denn anstelle von zwei oder mehr EinzelTickets reicht  ab 1. Januar 2020 ein StadtTicket pro Tag. Das erleichtert das Verkaufsprozedere, verkürzt die Fahrgastschlangen beim Einstieg und sorgt somit für pünktlichere Busse.

„Das StadtTicket ist ein Modell, das Schule macht. Mit Ludwigsburg, Esslingen und Herrenberg bieten derzeit schon drei Städte im VVS ein StadtTicket zum vergünstigten Preis an. In Ludwigsburg haben wir in nur 15 Monaten schon 500.000 Tickets verkauft. Mit den Verkaufszahlen sind wir sehr zufrieden und ich bin mir sicher, dass wir auch in Filderstadt gute Erfahrungen machen werden“, sagte VVS-Geschäftsführer Horst Stammler. Neben Filderstadt wird das StadtTicket ab Januar 2020 in 15 weiteren Kommunen im VVS erhältlich sein.


Drei TVB-Spieler im Aufgebot der Nationalmannschaft

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Stuttgart.| Bundestrainer Christian Prokop hat gleich drei Spieler des TVB Stuttgart in den vorläufigen 28er-Kader für die bevorstehende Europameisterschaft in Norwegen, Schweden und Österreich berufen. Torhüter Johannes Bitter, Rückraumspieler David Schmidt und Linksaußen Patrick Zieker wurden von Prokop berücksichtigt.

Damit stellt der TVB zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte drei deutsche Nationalspieler auf einmal ab. Das Turnier startet am 10. Januar 2020 und endet mit dem Finale am 29. Januar 2020 in Stockholm. Die Bekanntgabe des endgültigen 16er- Kaders für die Europameisterschaft erfolgt am 8. Januar beim Technical Meeting in Trondheim.

Patrick Zieker hat in der bisherigen LIQUI-MOLY HBL-Saison 78 Tore in 14 Spielen erzielen können und weist dabei eine Trefferquote von 76% auf. David Schmidt verpasste aufgrund einer Verletzung aus der Vorsaison zwar den Rundenstart, ist aber seit 11 Spielen auf der rechten Rückraum-Position gesetzt und traf seither 52 Mal. Insgesamt war Schmidt in 43 Partien für den TVB 184 Mal erfolgreich.

Johannes Bitter, der bereits in der Vergangenheit 144 Spiele für die Nationalmannschaft absolvierte und 2007 die Weltmeisterschaft gewann, kehrt somit nach seiner letzten Nominierung im Dezember 2017 wieder in die Auswahl des DHB zurück. In der laufenden Saison führt der 2,05 Meter große Bitter mit 138 Paraden die Torhüter- Statistik des deutschen Handball-Oberhauses an.

„Wir freuen uns sehr für David, Patrick und Jogi. Diese Nominierung bestätigt ihre konstant guten Leistungen in den vergangenen Monaten. Darüber hinaus macht es auch uns als Verein stolz, gleich drei Spieler des Nationalmannschaftskaders stellen zu dürfen. Das ist ein beeindruckendes Indiz für die Entwicklung, die dieser Verein in den letzten Jahren genommen hat. Wir drücken unseren Jungs die Daumen und wünschen ihnen, dass sie den Sprung in den endgültigen Kader schaffen“, so TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt.


Moderate Tarifanpassung ab 1. April 2020

Preise für Schüler, Studierende und Auszubildende bleiben im dritten Jahr stabil

Stuttgart.| Im VVS-Aufsichtsrat wurde heute über den Gemeinschaftstarif für das Jahr 2020 beraten. Nachdem in den letzten Tagen die Gremien der Landkreise Ludwigsburg, Böblingen und Rems-Murr-Kreis das Angebot des Landes als nicht ausreichend bewertet und abgelehnt hatten, gab es den erforderlichen Konsens der Verbundpartner für eine Nullrunde nicht. Der Aufsichtsrat hat sich daher für eine moderate Tarifanpassung um 1,9 Prozent zum 1. April 2020 ausgesprochen. Es ist die erste Tarifanpassung nach zweieinviertel Jahren. Die Fahrpreise sind seit Anfang 2018 nicht erhöht worden. Mit der Tarifreform zum 1. April 2019 gab es sogar eine kräftige Entlastung für die Fahrgäste. Viele Verbindungen wurden in Folge der Tarifreform deutlich günstiger. Für Fahrten innerhalb der Landeshauptstadt ist seither nur noch eine Zone zu bezahlen, auch Fahrten nach Stuttgart wurden für viele Pendler um 25 bis 30 Prozent im Preis gesenkt.

Die Tarifanpassung wurde nach der erfolgreichen Tarifreform bewusst niedrig angesetzt. Nach Berechnungen des VVS ist zur Deckung der Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen im Jahr 2020 eine Erhöhung der Fahrgeldeinnahmen um 3,5 Prozent notwendig. Diese Kostensteigerung wird nur zum Teil an die Fahrgäste weitergegeben. Ein Teil soll über eine Steigerung der Fahrgastzahlen, der andere Teil über eine moderate Anpassung der Tarife erwirtschaftet werden.

Die Preisanpassung ist erforderlich, weil die Kosten der Verkehrsunternehmen gestiegen sind. Hier sind in erster Linie die Personalkosten zu nennen. Aber auch die Kosten für die Beschaffung neuer Busse und Bahnen sowie den Bau und die Instandhaltung von Bahnanlagen sind gestiegen.

Bei der Umsetzung der Tarifanpassung werden die Schüler, Studierende und Auszubildende von einer Erhöhung ausgenommen. Die Preise für das Scool-Abo, das StudiTicket und Ausbildungs-Abo bleiben daher mindestens drei Jahre (2018, 2019 und 2020) stabil. Auch die Kinderfahrpreise für Einzel- und 4er-Tickets werden nicht angepasst.

Ebenfalls nicht angepasst werden die Preise für das TagesTicket, das sich immer mehr zum Basisangebot im Gelegenheitsverkehr entwickelt. Die Einzeltickets werden um zehn bis maximal 20 Cent erhöht, die Zeittickets im Schnitt knapp über zwei Prozent.

Zum 1. Januar 2020 wird das preisgünstige StadtTicket in 15 weiteren Städten angeboten, zum 1. April kommen nochmals zusätzliche Kommunen hinzu.


Verkehrsüberwachung stellt drei neue teilstationäre Blitzer auf

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Stuttgart.| Die Verkehrsüberwachung der Landeshauptstadt Stuttgart nimmt drei neue mobile Geschwindigkeitsmessanlagen – sogenannte „teilstationäre“ Blitzer – in Betrieb. Derartige Anlagen gehören in Frankreich und der Schweiz schon länger zum Straßenbild. In Deutschland steigt ihre Verbreitung innerorts wie außerorts. Die erste Anlage ist am Montag, 2. Dezember, im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen aufgestellt worden. Am Dienstag, 3. Dezember, werden die zwei weiteren Anlagen im Bereich Am Neckartor und an der Pragstraße positioniert.

Die Verkehrsüberwachung der Stadt Stuttgart hat bereits testweise Erfahrungen mit diesen modernen und mobilen Messanlagen an der Planckstraße und Am Neckartor gesammelt. Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Amt für öffentliche Ordnung, sagte: „Die Auswertungen haben gezeigt, dass sich überhöhte Geschwindigkeitsspitzen nachhaltig reduzieren lassen.“ Schon jetzt werden die Verkehrsteilnehmer an vielen Stellen in Stuttgart über Anzeigetafeln auf ihre Fahrgeschwindigkeit hingewiesen. „Künftig erfolgen in Stuttgart vermehrt Kontrollen – an verschiedenen Standorten und auch nachts. Unser Ziel ist es, zu schnelles und unfallträchtiges Fahren zu vermeiden und durch eine Harmonisierung des Verkehrsflusses den Schadstoffausstoß zu vermindern“, so Scherz weiter.

Beispielsweise an der Kreuzung Seeblickweg/Benzenäckerstraße gab es in den vergangenen Jahren tödliche Verkehrsunfälle. Polizei und städtische Verkehrsüberwachung haben ermittelt, dass es im Streckenverlauf des Seeblickwegs – insbesondere in den Nachtstunden – zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt. Der dort nun aufgestellte teilstationäre Blitzer verbleibt dort mindestens eine Woche.

Anlagen sind mit modernster Technik ausgestattet
Der Leiter der städtischen Verkehrsüberwachung, Joachim Elser, erklärte: „Die teilstationären Messanlagen sind als Anhänger mobil einsetzbar und verfügen über modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik.“ In den Anhängern seien Mess- und Kameratechnik mit eigener Stromversorgung über Batterien verbaut. „Sobald sie installiert und justiert sind, können sie mehrere Tage lang mehrere Fahrstreifen gleichzeitig überwachen“, sagte Elser. Ihm zufolge seien die Anhänger sehr gut vor Vandalismus geschützt.

Laut Auskunft des Amts für öffentliche Ordnung ermöglichen teilstationäre Geschwindigkeitsmessanlagen die gleichzeitige Überwachung von zwei Fahrtrichtungen – je nach Standort auch über mehrere Fahrstreifen. Dabei arbeitet das System – abhängig vom Verkehrsaufkommen – dank seines Akkubetriebs bis zu einer Woche autark, vergleichbar mit einer stationären Anlage. Das System ist in einem versenkbaren und anschlagsicheren Anhänger untergebracht und kann jederzeit an einen neuen, geeigneten Standort verbracht werden. Durch den drehbaren Aufsatz kann der Anhänger frei aufgestellt werden, was die Einsatzmöglichkeiten um ein Vielfaches erhöht.

Maßnahme beugt einem erhöhten Schadstoffausstoß im Straßenverkehr vor
Der Betrieb der teilstationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sind Bestandteil der Maßnahme „Digitale Verkehrsflussoptimierung“ des Green City Masterplans der Landeshauptstadt Stuttgart. Mit der Verstetigung des Verkehrsflusses werden erhöhte Beschleunigungen reduziert, die sonst zu überproportionalem Stickoxid-Ausstoß führen. Daher werden die Anlagen auch an Tempo-40-Strecken zum Einsatz kommen.


Alle in Blau zum Pokal-Kracher

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Allianz MTV-Stuttgart

Stuttgart.| „FINALE“ DAHEIM – Mit der „blauen Wand“ nach Mannheim! Zum Pokal-Kracher im Halbfinale am Mittwoch, 11. Dezember um 18.10 Uhr in der SCHARRena gilt: alle in blau! Gegen Schwerin benötigen wir die volle Fan-Power! Deshalb gibt´s besondere Ticket- und Trikotangebote in unserer “Blaue Wand-Woche” – dabei gilt: mächtig sparen!

Es ist die Paarung, welche viele Beobachter vorhergesagt haben, allerdings erst in Mannheim, im Pokalfinale. Doch nun kommt es bereits im Halbfinale des renommierten DVV-Pokals zum Duell der Superlative: der Deutsche Meister Stuttgart gegen den Pokal- und Supercup-Sieger Schwerin. Die Wiederholung des Pokalfinales 2019, des Supercup 2019 und der heißen Duelle in der Play-Off Finalserie der vergangenen Saison. Showtime am Mittwoch, 11. Dezember in der SCHARRena. Spielbeginn bereits um 18.10 Uhr!

Es ist das wichtigste Spiel des Jahres – beide Teams wollen nach Mannheim; vor rund 12.000 Zuschauern um den begehrten Pott spielen, den wir 2017 das letzte Mal in die Höhe strecken konnten. Dies geht nur gemeinsam! Mit unseren starken Fans im Rücken wollen wir das Halbfinale zum vorgezogenen Finale machen. Und was gehört dazu? Natürlich die „blaue Wand“, wie wir sie aus Mannheim kennen und lieben. Mit dieser Unterstützung unserer Fans im Rücken wollen wir die Damen aus Schwerin schlagen, ins Finale einziehen und unsere „Road to Mannheim“ fortsetzen. Daher gilt:

ALLE IN BLAU!
Mitmachen! Kommt am Mittwoch, 11. Dezember 2019 zum Topspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin in blau gekleidet in die SCHARRena. Mit Eurem blauen Trikot oder mit dem blauen Pokalshirt, natürlich auch mit dem Fanhut und dem Schal. Oder ganz egal mit irgendeinem blauen Kleidungsstück! Wir wollen ringsherum in der SCHARRena alle Fans blau gekleidet sehen. Wir brauchen Eure Unterstützung. Jetzt gilt´s: alle in blau!

Ticket- und Trikot-Bundle
Tickets für dieses Spiel gibt´s noch in unserem Online-Shop unter www.stuttgarts-schoenster-sport.de oder bei der Easy Ticket Service Hotline unter Tel. 07 11 / 2 555 555. Spart mit dem Doppelpack-Ticket 50 Prozent! 2 Tickets zum Preis von einem (nur in Kategorie 3 und bei den Stehplätzen, solange verfügbar)!

Außerdem haben wir die “Blaue Wand-Woche” gestartet. Bestellt unser neues schickes Heim-Trikot im Online-Shop und automatisch gibt´s zwei Stehplatz-Tickets für das Pokalspiel automatisch dazu. Gilt auch für das orange Trikot. Nur im Online-Shop und nur bis 8.12.2019, 24.00 Uhr.


Ein Lichtlein brennt …

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DEKRA gibt Tipps zur Kerzensicherheit in der Weihnachtszeit
  • Feuergefahren zu Hause durch Adventskranz & Co.
  • Kerzen und Lichte nie unbeaufsichtigt brennen lassen
  • RAL-Gütezeichen gewährleistet Qualität und Sicherheit

Adventszeit ist Kerzenzeit – und damit auch die Zeit für zahlreiche Wohnungsbrände, warnen die Experten von DEKRA. Wer im Kerzenschein die besinnliche Zeit verbringen will, sollte unbedingt die Sicherheitshinweise beachten. Außerdem beginnt Kerzensicherheit bereits beim Einkauf.

Zu den häufigsten Fehlern zählt ein zu geringer Abstand der brennenden Kerzen zu Vorhängen, Adventskränzen, Gestecken oder Dekorations-Teilen. Am Weihnachtsbaum dürfen die Kerzen nur in ausreichendem Sicherheitsabstand zu einem Ast angebracht sein. Zudem ist es gefährlich, brennende Kerzen unbeaufsichtigt oder mit Kindern oder Haustieren allein zu lassen.

Eine zusätzliche Brandgefahr kann von Kerzen minderer Qualität ausgehen. So kann es zum Brand führen, wenn eine Kerze ausläuft und der Docht umkippt. Gerade an Adventskränzen, Gestecken und Christbäumen sind Kerzen sicherer, die von selbst verlöschen, bevor sie völlig abgebrannt sind. Die Brandgefahr vermindert auch, wer die Kerzenflamme nicht ausbläst, sondern mit einem Kerzenlöscher erstickt. Denn bei mangelhafter Dochtqualität oder Zugluft kann sich die Flamme nach dem Ausblasen erneut entzünden.

DEKRA empfiehlt, beim Einkauf auf das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Kerzen zu achten. Das Zeichen, das erst nach der neutralen Prüfung im DEKRA Kerzenlabor vergeben wird, garantiert ein sicheres Brandverhalten, Qualität und Schadstofffreiheit.

Eine spezielle Gefahr kann auch von Teelichten ausgehen: Rutscht der Docht an den Rand des Aluminiumbechers, kann sich das Material so stark erhitzen, dass ein Wachsbrand entsteht. Dieses Risiko besteht vor allem bei fast leeren Teelichtbechern oder wenn mehrere Teelichte zu nah nebeneinander stehen und sich die Becher dadurch zu stark erhitzen.

Hier die DEKRA Sicherheits-Tipps:

  • Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt oder mit Kindern oder Haustieren allein lassen.
  • Auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen aller Art sowie auf einen stabilen, hitzebeständigen Kerzenhalter achten.
  • Kerzen nicht ausblasen, sondern mit einem Kerzenlöscher ersticken. Vorsicht: Zugluft kann einen glimmenden Docht neu entzünden.
  • Beim Kerzenkauf auf Qualität achten. Sicherheit signalisiert „RAL Gütezeichen Kerzen“, das an einer stilisierten Kerzenflamme zu erkennen ist.
  • Nach Möglichkeit selbstverlöschende Kerzen verwenden.
  • Wassereimer, Löschdecke und Feuerlöscher bereithalten. Im Notfall 112 anrufen.

DEKRA prüft im akkreditierten Labor für Umwelt- und Produktanalytik in Stuttgart Kerzen und Kerzenrohstoffe auf Abbrandsicherheit und chemische Sicherheit für Hersteller und Handel.


Die Wohnungsbauprämie soll steigen

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Gute Nachrichten für Sparer: Zum 1. Januar 2021 soll die Wohnungsbauprämie (WoP) steigen. Zugleich wird sie durch eine Anpassung der Einkommensgrenzen einem deutlich größeren Berechtigtenkreis zustehen. Ziel der Neuerungen sind die Stärkung der privaten Vermögensbildung sowie positive Impulse für den in Teilen Deutschlands sehr angespannten Wohnungsmarkt.

Die Prämie soll für eigene Sparleistungen von derzeit 8,8 Prozent auf zehn Prozent zulegen, wobei der maximal geförderte Sparbetrag ebenfalls von derzeit 512 Euro für einen Alleinstehenden auf 700 Euro pro Jahr steigen soll. Für Paare gelten 1.400 Euro (bisher 1.024 Euro) als neue Obergrenze. Unter dem Strich erhöht sich die jährliche WoP von rund 45 Euro auf 70 Euro für Alleinstehende, was einer Steigerung der direkten Förderung von 55 Prozent entspricht. Ebenso gilt dies bei verheirateten beziehungsweise in einer eingetragenen Partnerschaft lebenden Bausparern, deren Wohnungsbauprämie von rund 90 Euro auf 140 Euro pro Jahr steigen soll.

Genauso positiv wie die direkte kräftige Erhöhung der staatlichen Prämie ist die geplante spürbare Erweiterung des Berechtigtenkreises. Die Einkommensgrenzen, die den möglichen Bezug der WoP bestimmen, sollen nach dem Berliner Beschluss von derzeit 25.600 Euro zu versteuerndem Einkommen (Alleinstehende) auf 35.000 Euro steigen. Für Paare werden 70.000 Euro (nach 51.200 Euro) als neue Grenze markiert.

Wüstenrot-Chef Bernd Hertweck: „Die Neuregelung der Wohnungsbauprämie ist eine gute Sache für Millionen Vorsorgesparer und für die Wohneigentumsbildung in Deutschland. Sie stärkt die Bedeutung und die positiven Effekte des Bausparens für die Eigenkapitalbildung. Und sie kommt zur genau richtigen Zeit.“

In den letzten Jahrzehnten hat sich bei den starren Einkommensgrenzen der Kreis der WoP-Berechtigten durch die allgemeine Wirtschaftsentwicklung auf der einen Seite stark verringert, andererseits sind die Erwerbs- und Baukosten, Eigenkapitalbedürfnisse und das durchschnittliche Alter von Immobilienerwerbern immer weiter gestiegen. Hertweck: „Im Endeffekt ist so die Schere am Immobilienmarkt zwischen Wunsch und finanzieller Realisierbarkeit immer weiter auseinandergegangen. Die neue Wohnungsbauprämie setzt jetzt für mehrere Millionen Menschen zusätzlich einen kräftigen Anreiz, das Sparen für die Immobilie konsequent anzugehen.“

Nach Ansicht von Wüstenrot ist die Anpassung der Wohnungsbauprämie nicht nur für die direkt WoP-Berechtigten von Nutzen, sondern wirkt im Zeitverlauf auch der besonders in Groß- und Universitätsstädten weitverbreiteten Wohnungsknappheit entgegen. Denn durch die Wohneigentumsbildung der Haushalte werden wiederum Mietwohnungen freigesetzt, die dem Markt dann neu zur Verfügung stehen. Gesamtgesellschaftlicher und privater Nutzen gehen bei der Wohnungsbauprämie somit eine sehr gute Verbindung ein.


Demos: Freitagmittag Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt erwartet

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Stuttgart.| Für die Landeshauptstadt Stuttgart sind am Freitag, 29. November, mehrere Demonstrationen angemeldet, die zu Straßensperrungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich führen werden.

Es findet ein Sternmarsch anlässlich der kommenden UN-Klimakonferenz in Madrid statt. Von den Ausgangspunkten Hölderlinplatz (Traubenstraße) im Westen, Erwin- Schoettle-Platz im Süden und Presselstraße im Norden führen Aufzüge über drei Routen zur Abschlusskundgebung in der Schillerstraße/Arnulf-Klett-Platz. Außerdem wird ein Fahrradaufzug von Esslingen nach Stuttgart fahren, um sich zur Abschlusskundgebung auf der Schillerstraße einzufinden.

Die Aufzüge werden von 12:00 bis 14:00 Uhr stattfinden. Von den hierfür notwendigen, vorübergehenden Straßensperrungen sind zeitweilig auch die Bundesstraßen B 27/27a Heilbronner Straße, Friedrichstraße und Theodor-Heuss- Straße und B 14 Willy-Brandt-Straße betroffen. Die Abschlusskundgebung in der Schillerstraße dauert von ca. 14 bis 16 Uhr. Hierfür wird die Schillerstraße in beiden Richtungen gesperrt.

Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der gesamten Innenstadt einschließlich des City-Rings gerechnet.

Von den Sperrungen ebenfalls betroffen sind die Stadtbahnlinien U1, U4, U5, U6, U7, U9, U15, U34 sowie die Buslinien 40, 41, 42, 43, 44, 92 und X2. Diese Linien werden zeitweise unterbrochen. Die Buslinie X1 wird zeitweise eingestellt. Es kann deshalb zu Fahrplanabweichungen und Fahrtausfällen kommen.

Die Auswirkungen der Sperrungen werden sowohl für den ÖPNV als auch für den Autoverkehr nach den Sperrungen noch andauern. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, den gesamten Innenstadtbereich einschließlich der Bundesstraßen B 27/27a und B 14 in den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren, auf andere Zeitbereiche auszuweichen oder auf die S-Bahn-Linien oder nicht betroffenen Stadtbahnlinien umzusteigen.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale wird über Variotafeln und Verkehrsmeldungen auf die Sperrungen und Verkehrsbehinderungen hinweisen.


Fünf Jahre Friedrichsbau Varieté am Pragsattel

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Dankbarer Blick zurück, zuversichtlicher Ausblick

Stuttgart.| Am 04.12.2019 feiert das Friedrichsbau Varieté ein besonderes Jubiläum, denn am 04.12.2014 öffnete das Theater seine Pforten am neuen Standort Pragsattel mit der Show „Celebrating THE KING“.

„Wenn ich an unser Jubiläum hier auf dem Pragsattel denke, nehme ich mein zeitliches Empfinden sehr unterschiedlich war. Auf der einen Seite ist es kaum zu glauben, dass wir hier schon seit fünf Jahren beheimatet sind, auf der anderen Seite ist die Bindung an unser ‚neues‘ Zuhause so intensiv, dass die Erinnerung an das, was davor war, schon fast verschwimmt.“, so Geschäftsführer Timo Steinhauer. An den Eröffnungstag erinnert er sich allerdings ganz genau: „Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat zusammen mit Gabriele Frenzel und mir das neue Theater eröffnet. Es waren viele treue Kunden und prominente Gäste dabei. Wir waren alle sehr aufgeregt, denn für den Bau des neuen Theaters blieben uns nur vier Monate und für die Proben zur Eröffnungsshow lediglich zwei Tage. Das war schon der absolute Wahnsinn! Aber wir waren sehr stolz, dass wir es mit der Hilfe der Stadt Stuttgart geschafft haben, dass Varieté für Stuttgart zu erhalten!“.

Das Jubiläum lädt den Künstlerischen Leiter Ralph Sun zum Reflektieren ein: „Wenn ich, dem Anlass bedingt, nun die vergangenen fünf Jahre Revue passieren lasse, muss ich sagen, dass ich diese Zeit in vollen Zügen genossen habe. Es war eine Zeit der Veränderung, des Umbruchs und Aufbaus. Eine Zeit in der nichts sicher zu sein schien. Eine Zeit, in der wir alle zusammenhalten und wachsen mussten, um etwas noch Besseres entstehen zu lassen als die alten Theaterräume, die uns so lange als Schaffensheimat galten.“

Am Eröffnungstag war vielleicht noch nicht alles in jeder Hinsicht den eigenen Ansprüchen genügend, doch entscheidend war: Der engagierte Kampf um den Erhalt des Friedrichsbau Varietés hatte sich gelohnt und der Blick war von Anfang an nach vorne gerichtet. „Für uns war klar, dass wir uns nach dem Neustart nicht ausruhen, sondern kontinuierlich an diesem neuen Haus weiterarbeiten werden. Auch durch die Unterstützung von Sponsoren konnten wir als gemeinnütziges Theater schnell Verbesserungen umsetzen. Dieses Ziel habe ich auch im Laufe der Jahre nicht aus den Augen verloren. Erst zu Beginn dieses Jahres konnten wir uns durch die Hilfe von vielen Spendern eine neue Bestuhlung anschaffen. Der Saal glänzt nun im warmen Rot- und Goldtönen.“, so Timo Steinhauer. Außerdem bot der neue Standort von Anfang an neue Möglichkeiten, die das Friedrichsbau Varieté genutzt hat. „Es entstand ein Bühnenraum, der in allen Belangen besser für eine Varieté-Bühne geeignet ist, als es zuvor der Fall war. Dadurch können wir dem Publikum auch artistische Disziplinen darbieten, die in den alten Räumlichkeiten nicht möglich waren. Auch Bühnenbilder sind durch die größere Bühnenfläche nun in opulenterem Maß möglich. Weiter darf man den Zugewinn einer erstklassigen Gastronomie nicht vergessen, der dank neuer Raumgestaltung nun umsetzbar ist.“, so Ralph Sun.

Das Varieté-Publikum kann Speisen à la carte oder speziell auf die Shows abgestimmte Menüs genießen. So hat die Gastronomie Schmücker dem Friedrichsbau Varieté am neuen Standort als klassisches Verzehrtheater eine zusätzliche, neue Qualität verliehen. Im großzügigen Foyer finden außerdem regelmäßig Aftershow-Partys mit DJ oder Live-Musik statt, wie zum Beispiel an Silvester oder am 8. Februar bei der „La nuit D ́or – Die 20er Jahre Nacht“. Bei dieser Sonderausgabe der „1925 – Die 20er Jahre Revue“ in Zusammenarbeit mit den Machern des Stuttgart Burlesque Festivals gilt ein 20er Jahre Dresscode für die Gäste.

Neben den drei großen Eigenproduktionen jährlich warten außerdem regelmäßig Gastspielprogramme wie Weihnachts- und Musicalkonzerte, Chanson-Abende und Comedy-Veranstaltungen, die auch neue Gäste angezogen haben. „Durch spannende Themen haben wir es geschafft, auch ein junges Publikum zu begeistern und die langjährigen Stammgäste mit neuen Ideen zu überraschen.“, so Timo Steinhauer. Eine Qualität, die auch Ralph Sun gleichermaßen als Motor und Lohn seiner Arbeit sieht:

„Wir als Varieté Theater sind natürlich auch darauf bedacht, immer wieder neues Publikum zu erreichen. Das spiegelt sich ich auch deutlich darin wider, dass wir uns darüber freuen können, vermehrt jüngeres Publikum mit unseren Show-Produktion anzusprechen und sie für unser Haus zu begeistern. Für mich ist dieses generationsübergreifende Miteinander des Publikums einer der schönsten Aspekte, wenn ich abends in der Show bin. Immer wieder beflügelt mich das Strahlen in den Augen der Gäste und der Applaus dazu, scheinbar bekannte Themen aufs Neue zu betrachten, um Neues zu schaffen. Und ich denke, ich werde niemals in Jahren ausdrücken können, wie lange ich diesen Traum noch leben werde.“ Auch für Timo Steinhauer ist diese persönliche Ebene das Besondere an seiner Arbeit, die in gewisser Weise einer ganz eigenen Zeitrechnung unterliegt: „Ich persönlich messe die Zeit im Varieté vor allem an bewegenden Momenten, guten Gesprächen mit unseren Gästen und tollen Begegnungen mit Künstlern. Da gab es in den letzten Jahren glücklicherweise reichlich von. Viele wunderbare Momente, die ich für mich gespeichert habe und die meine Arbeit hier so besonders für mich machen.“

Fünf Jahre nach dem Umzug auf den Pragsattel blickt er dankbar zurück und zuversichtlich nach vorne, mit dem festen Willen, das Friedrichsbau Varieté weiterhin als Institution auf der bunten kulturellen Landkarte Stuttgarts zu feiern und zu stärken: „Zum Jubiläum wünsche ich mir, dass noch viele Menschen unser schönes Haus für sich entdecken! Es gibt immer noch viele Gäste, die häufig in der Innenstadt im alten Varieté waren, aber den Weg auf den Pragsattel noch nicht gefunden haben. Daher werden wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass viele abwechslungsreiche Shows mit spannenden Künstlern aus der ganzen Welt auf unserer Bühne zu sehen sind. Noch bis zum 23.02. spielen wir unsere „1925 – Die 20er Jahre Revue“, bevor wird dann im März mit „TOLLhouse – Die abgedrehte Comedy-Artistik-Show“ ins Frühjahr starten.“

Zur Feier des Jubiläums und als Dankeschön an seine Gäste lädt das Friedrichsbau Varieté am 04.12. alle Besucher der Show „1925 – Die 20er Jahre Revue“ zu einem Glas Sekt ein.


UV-Schutz in der kalten Jahreszeit: Kein Auge zudrücken

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Berlin.| Nur wenige wissen, dass die Sonne es auch in den Herbst- und Wintermonaten in sich hat. Dabei genügen bereits wenige Minuten UV-Strahlung, um dauerhafte Sehschäden auszulösen. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen ab 40 und Helläugige. Eine Sonnenbrille mit hochwertigen Gläsern und spezieller Beschichtung ist daher weniger ein modisches als ein gesundheitliches Muss.

Im Sommer wirkt das Grün von Blättern und Grasflächen wie eine Barriere gegen die Reflexion der Lichtstrahlung. In den Wintermonaten fehlt es – die Umgebung reflektiert dann ein Vielfaches des Lichts. Nässe, Nebel, Eis und Schnee wirken noch als Reflexionsverstärker. Die Augen sind nicht nur stark geblendet, sondern ebenso den schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt.

Zu viel Sonne schadet den Augen 
Treffen UV-Strahlen zu lange oder mit zu hoher Intensität auf das Auge, bekommt die Hornhaut einen Sonnenbrand. Bei dieser als Schneeblindheit bekannten Photokeratitis sterben Zellen ab. In der Regel treten die Beschwerden innerhalb von sechs bis acht Stunden nach der UV-Einstrahlung auf. Symptome sind neben starken Schmerzen typischerweise tränende Augen, Blendempfindlichkeit und Fremdkörpergefühl.

Langzeitschäden oft unterschätzt
Während die Schneeblindheit schnell abklingt, sind die möglichen dauerhaften Schäden durch UV-Strahlung viel dramatischer: Grauer Star (Eintrübung der Augenlinse) und Makuladegeneration (Erkrankung der Netzhaut) werden zum wesentlichen Teil von UV-Licht ausgelöst. Forschungen der LMU München belegen, dass diese Schädigungen irreparabel sind. Prävention durch eine hochwertige Sonnenbrille ist das A und O.

Auge ist nicht gleich Auge
Sensibel reagieren vor allem helle Augen, die häufiger an Makuladegeneration erkranken als dunkle. „Die Iris, das ist der durch Pigmente gefärbte Teil unseres Auges, ist bei hellen Augen weniger stark pigmentiert. Die UV-Strahlen können leichter als bei dunklen Augen in den hinteren Bereich des Auges vordringen und dort Schäden verursachen.“ erklärt Toam Katz M.D., Facharzt für Augenheilkunde und refraktive Chirurgie. Regelmäßige Sehtests helfen, Risiken richtig einzuschätzen.

Empfindliche Kinderaugen
Sie haben weniger Pigmente, die Linsen sind noch klar. Bei Einjährigen treffen bis zu 90 Prozent der Strahlen auf die Netzhaut. Erst mit 18-20 Jahren absorbiert die Linse effektiv.

40plus  ̶  alt genug, um aufzupassen
Ab etwa 40 nimmt der natürliche Lichtschutz der Netzhaut ab. Die Konzentration der schützenden, gelben Farbstoffe Lutein und Zeaxanthin sinkt, die Augen werden blendempfindlicher.

Gut abgeblendet, gut geschützt
Je dunkler die Glasfarbe der Sonnenbrille, desto stärker ihr Blendschutz. Tiefstehende Sonne, Nässe und vereiste Straßen fordern die Augen im Herbst und Winter besonders. Das Sehen wird entspannter, wenn die Reflexionen spiegelnder Oberflächen gefiltert werden. Polarisierende Gläser blockieren diese Lichtwellen durch eine Spezialfolie. Meist lohnt auch die Investition in entspiegelte Glasrückseiten. Sie verhindern, dass Reflexionen vom Glas ins Auge gelangen.

Beim Kauf der Sonnenbrille richtig hingucken – 7 Tipps

Hat die Brille einen UV-Filter?
Die Filterung ist nicht an der Tönung zu erkennen, sie findet im Glas statt. Auch farblose Gläser können mit einem UV-400 Filter optimal vor UV-Strahlen schützen. Wer sicher gehen will, lässt sich vom Augenoptiker beraten.

Was bewirken polarisierende Gläser in der Brille?
Sie schützen vor Blendung und vermindern zusätzlich störende Lichtreflexe von spiegelnden Flächen. Das ist für Autofahrer ideal, für Skifahrer aber nicht empfehlenswert. Hier benötigt das Auge die reflektierten Lichtinformationen, um vereiste oder unebene Pistenstücke zu erkennen.

Sind die Gläser groß genug?
Die Gläser sollten die Fläche zwischen Augenbrauen und Jochbein einnehmen. Dann sind sie groß genug, um die seitliche Strahlung bestmöglich abzufangen.

Sitzt die Fassung?
Studien zeigen, dass seitlich noch bis zu 60 Prozent ungefiltertes Licht in die Augen gelangen kann. Fatal, da sich die Pupillen hinter einer Sonnenbrille weiten. Im Schnee und im Gebirge sind somit Sonnenbrillen mit breiten Bügeln oder einem Seitenschutz zu bevorzugen.

Ist die Brille versiegelt?
Der Sehkomfort wird deutlich höher, wenn Schmutz, Wasser und Dampf die Gläser kalt lässt. Antibeschlag- und Antistatik-Varianten sind bei Nässe und Temperaturschwankungen eine Überlegung wert.

Wie ist die Brille verarbeitet?
Wölben oder verzerren sich gerade Linien durch die Gläser, ist die Qualität mangelhaft. Schnelltest: In 50 cm Entfernung die Brille hin- und her bewegen, währenddessen eine Achse im Hintergrund fixieren. Diese darf sich nicht verändern. Für einen hohen Tragekomfort dürfen die Brillenbügel außerdem nicht zu schwer- oder leichtgängig sein. Dies lässt sich testen, indem die Bügel mehrmals hintereinander auf- und wieder zugeklappt werden.

Welche Vorteile haben Wechselscheibenbrillen?
Bei vielen Sportbrillen lassen sich, je nach Wetterlage, hellere gegen dunklere Gläser tauschen. Manche sogar über Magnetsysteme, ohne dass die Brille abgenommen werden muss. Auch Fehlsichtige müssen auf nichts verzichten, denn alle Sonnenbrillen können mit den passenden Korrektionsgläsern ausgerüstet werden.