Feinstaubalarm in Stuttgart endet am Samstag

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Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Mittwoch, 5. Februar, zum neunten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst.

Beginn:
ab Freitag, 7. Februar, 0 Uhr für den Autoverkehr
ab Donnerstag, 6. Februar, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Samstag, 8. Februar, 24 Uhr

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Luftschadstoffen wie Feinstaub zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch bis einschließlich Samstag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte. Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort- Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2020.

Auch in dieser Alarmperiode wird die Stadt wieder Informationen zum Feinstaubalarm über die Messaging-Dienste WhatsApp, Telegram und erstmals Notify anbieten. Ab dem 7. Dezember 2019 ändert sich allerdings die Informationsübermittlung über WhatsApp, da ab diesem Zeitpunkt keine Push-Nachrichten mehr versendet werden können. Nutzer erhalten also keine Feinstaubalarm-Meldung mehr über WhatsApp auf dem Display ihres Smartphones. Damit wir Sie weiterhin mit den aktuellsten Informationen über den Feinstaubalarm auf dem Laufenden halten können, gibt es ab 7. Dezember zwei Möglichkeiten, wie Sie den Feinstaubalarm-Kanal über WhatsApp weiterhin nutzen können:
1. Installieren Sie die App „Notify“ auf Ihrem Handy: Wenn Sie unseren Feinstaubalarm-Kanal auf WhatsApp abonniert haben, erhalten Sie automatisch eine Nachricht von uns, mit einem personalisierten Link zu Notify. Wenn Sie die Notify-App installiert haben, erhalten Sie zukünftig Push-Benachrichtigungen auf dem Display Ihres Smartphones, wenn es aktuelle Informationen zum Feinstaubalarm gibt. Klicken Sie die Push-Benachrichtigung an, werden Sie in den WhatsApp- oder Notify-Kanal weitergeleitet und können dort die aktuellste Meldung zum Feinstaubalarm mit der Nachricht #news abrufen.
oder
2. Rufen Sie täglich ab 15 Uhr die aktuellsten Feinstaubalarm-Meldungen ab, indem Sie uns über den Feinstaubalarm-Kanal von WhatsApp die Nachricht mit #news zukommen lassen.
Die Stadt wird rechtzeitig vor der Umstellung des WhatsApp-Kanals noch einmal über die Vorgehensweise informieren.
Zudem bietet die Stadt auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de Widgets an, die in Webseiten oder Intranets von Unternehmen eingebunden werden können, um auf den Feinstaubalarm hinzuweisen. Einmal installiert, aktualisieren sich die Widgets automatisch.

Weitere Verbesserungen beim öffentlichen Nahverkehr
Die Stadt Stuttgart hat ein dichtes und gut funktionierendes Netz an Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnlinien. Über 900.000 Menschen nutzen täglich den öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart – und es werden immer mehr. Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut.

Seit dem 1. April 2019 gilt im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) ein neues Tarifzonensystem: Aus 52 Tarifzonen wurden fünf Ringzonen im VVS-Kerngebiet. Viele Fahrgäste profitieren davon. Manche sparen zwischen 25 und 30 Prozent, in Einzelfällen auch mehr. Aus den bisherigen Tarifzonen 10 und 20 in Stuttgart wurde die Tarifzone 1. Die Sektorengrenzen in den Außenringen fielen weg und die zwei Außenringe 60 und 70 wurden zur neuen Tarifzone 5 zusammengefasst. Die Landeshauptstadt Stuttgart und die vier Verbundlandkreise finanzieren die Tarifreform mit einem Betrag von bis zu 42,1 Millionen Euro pro Jahr. Auch das Land Baden-Württemberg beteiligt sich an der Finanzierung.

Verbesserungen gibt es zudem beim Fahrplan von S-Bahn und Stadtbahn. Im S- Bahn-Verkehr wird bis Ende 2020 schrittweise der 15-Minuten-Takt auf den ganzen Tag ausgedehnt.

Im Herbst 2018 ist die neue Schnellbuslinie X1 gestartet. Der X1 verbindet Bad Cannstatt mit der Stuttgarter Innenstadt und fährt montags bis freitags von 6 bis 20.30 Uhr im 5-Minuten-Takt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ist eine zweite Schnellbuslinie an den Start gegangen: Der X2 verbindet Leonberg mit der Stuttgarter Innenstadt und verkehrt von Montag bis Freitag zwischen 6 und 20.30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Die Stadtbahnlinie U16 bildet seit dem Fahrplanwechsel 2018 eine neue Achse von Fellbach über Bad Cannstatt nach Feuerbach und Giebel. Sie fährt von Montag bis Freitag morgens und abends in den Hauptverkehrszeiten. Damit entlastet sie vor allem die U13 und die U1 sowie die U6 im Stuttgarter Norden und bietet eine weitere attraktive Umsteigemöglichkeit für alle Pendler. Im Dezember 2019 soll die Schnellbuslinie X7 hinzukommen, die ganztägig in einem 30-Minuten- Takt die Strecke Harthausen – Bonlanden – Plattenhardt – Stetten – Fasanenhof – Landhaus – Sternhäule – Degerloch ZOB verbinden wird.

Auch bei den städtischen Buslinien wurden Taktverdichtungen und Verbesserungen vorgenommen. So wird die Buslinie 65 (Obertürkheim – Plieningen) beschleunigt und bis zum Flughafen verlängert, die Innenstadtlinie 42 erhält einen verlängerten 7,5-Minuten-Takt (bis ca. 19 Uhr) und die Buslinie 80 (Bahnhof Vaihingen – Synergiepark) wird in ihrem Linienverlauf an die veränderte Nachfrage angepasst und erhält in den Hauptverkehrszeiten einen 5-Minuten-Takt.

Mit SSB Flex bietet die SSB zudem täglich von 18 bis 2 Uhr sowie freitags und samstags bis 4 Uhr ein Ride-Sharing-Angebot. Dieses ist per App zugänglich und gilt seit dem Sommer im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet. Die App SSB Flex ist im Apple App Store und bei Google Play kostenlos erhältlich.

Abo-Einsteiger-Aktion im ÖPNV
Bei der SSB profitieren in dieser Feinstaubalarm-Periode sowohl die Stammkunden im Abo als auch Neueinsteiger. Mit der Aktion „Stuttgart macht 50/50” belohnt die SSB sowohl empfehlende Abo-Stammkunden als auch die geworbenen Neukunden mit jeweils 50 Euro. Das Geld gibt es für einen Einstieg in ein Jedermann-, Firmen-, 9-Uhr- oder 9-Uhr-Firmen-Abo zum 1. Dezember 2019, 1. Januar 2020 oder 1. Februar 2020.

Bei der DB profitieren Kunden ebenfalls von einer Prämie in Höhe von 50 Euro, wenn sie zum 1. November 2019, 1. Dezember 2019 oder 1. Januar 2020 ein neues Firmen-Abo abschließen.

Vergünstigungen bei SHARE NOW und stadtmobil
Mit insgesamt 500 Elektro-Smarts und 50 elektrischen Mercedes-Benz B-Klassen betreibt SHARE NOW (ehemals car2go) in Stuttgart die größte Elektro-Leihflotte weltweit. Auch die Carsharing-Anbieter stadtmobil und Flinkster bieten für ihre Mitglieder emissionsarme Fahrzeuge. Stadtmobil ist in 33 Städten und Gemeinden der Region Stuttgart vertreten. Allein in Stuttgart gibt es über 140 Stationen. Zur Flotte mit über 520 Fahrzeugen gehören Miniklasse- und Kleinwagen, Kombis, Kleinbusse und Transporter. Auch zwei Elektro- und elf Hybridfahrzeuge sind in Stuttgart nutzbar.

Beim stationsunabhängigen Carsharing-Anbieter SHARE NOW können sich Neukunden kostenlos anmelden und ein Startguthaben von 10 Euro erhalten. Der Promotioncode lautet: J19_B2C_STG/Feinstaub. Wer als SHARE NOW/car2go- Kunde eine Freundin oder einen Freund wirbt, erhält ebenfalls 10 Euro Guthaben. Neukunden des Carsharing-Anbieters stadtmobil Stuttgart bekommen bei Vertragsabschluss an Tagen mit Feinstaubalarm einen Bonus in Höhe von 2 x 10 Euro Zeitkostenguthaben auf die ersten beiden Fahrtkostenabrechnungen. Das Angebot gilt bis zum Ende der aktuellen Feinstaubalarm-Periode und im Gebiet der stadtmobil carsharing AG, Stuttgart. Eine Barauszahlung oder eine Kombination mit anderen Rabatten oder Aktionen ist nicht möglich. Zusammen mit vielen weiteren Mobilitätsangeboten kann stadtmobil mit der polygoCard des VVS genutzt werden.

Weitere Infos zum Feinstaubalarm, zu den Komfort-Kaminen und zu den Widgets gibt es unter www.feinstaubalarm.stuttgart.de. Infos zum Diesel-Verkehrsverbot und dessen Ausnahmen stellt die Stadt auf www.stuttgart.de/diesel-verkehrsverbot bereit.


5. Fortschreibung Luftreinhalteplan

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Gemeinderat stimmt der optionalen Einführung von zonalen Verkehrsverboten für Diesel-5/V-Fahrzeuge mit Anmerkungen zu

Stuttgart.| Das Land Baden-Württemberg plant in dem aktuell vorliegenden Entwurf der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans, ab dem 1. Juli 2020 zusätzliche zonale Verkehrsverbote für Dieselfahrzeuge der Euronorm 5/V und schlechter im Stuttgarter Talkessel sowie den Bezirken Feuerbach, Zuffenhausen und Bad Cannstatt – die sogenannte „kleine Umweltzone“ – einzuführen. Die Maßnahme soll greifen, wenn der für das Jahr 2020 prognostizierte Jahresmittelwert bei Stickstoffdioxid (NO2) weiterhin über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert bleibt. Das Land will die NO2-Werte nach dem ersten Quartal 2020 entsprechend auswerten. Zum Entwurf der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans und der beschriebenen optionalen Maßnahme hat der Stuttgarter Gemeinderat am Donnerstag, 6. Februar, eine Stellungnahme abgegeben. Der Rat hat den zonalen Diesel-5/V-Verkehrsverboten zugestimmt, sofern eine ausreichende Verbesserung der NO2-Werte nicht absehbar ist. Allerdings beinhaltet die Stellungnahme auch Anmerkungen und Empfehlungen an das Land.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte in der Gemeinderatssitzung: „Die Stickstoffdioxid-Werte haben sich sehr positiv entwickelt. Von 2018 auf 2019 sind die Werte am Neckartor um fast 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zurückgegangen. Mit 53 Mikrogramm liegen wir damit zwar immer noch über dem zulässigen Grenzwert, aber es gibt Hoffnung. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in einem Jahr auf die Grenze von 40 Mikrogramm zubewegen. Dazu kann jeder beitragen, zum Beispiel indem er auf den ÖPNV umsteigt.“

Anwohner, P+R-Plätze und KfZ-Werkstätten sollen ausgenommen werden
Der Gemeinderat regt in seiner Stellungnahme an das Land an, dass bei zonalen Diesel-5/V-Verkehrsverboten Anwohnerinnen und Anwohner mit einem betroffenen Dieselfahrzeug, die in einer der vom Verbot betroffenen Zone leben, eine Übergangsfrist von zwei Jahren bekommen sollen. Zudem sollen Fahrten von und zu P+R-Plätzen innerhalb der Verbotszonen erlaubt sein – analog dem Diesel-4/IV-Verkehrsverbot aus der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans. Möglich sein sollen auch Fahrten zu KfZ-Werkstätten für Reparatur- und Wartungsarbeiten.

Der Gemeinderat empfiehlt dem Land darüber hinaus, gewisse Streckenzüge auszunehmen: die Straßenzüge B10/B27 zwischen Anschlussstelle Zuffenhausen und Kornwestheim, der Knotenbereich B10/B14 im Neckartal sowie der Kappelbergtunnel vom Remstal kommend zur B10 Richtung Esslingen/Neckar. Generell ist es aus Sicht der Stadt erforderlich, sich mit dem Land hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der „kleinen Umweltzone“ abzustimmen und diese straßenscharf auszugestalten.

Regionalweite Zuflussregulierung und Temporeduzierung auf Bundesstraßen
Als weitere Maßnahme für die 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans empfiehlt der Gemeinderat eine regionalweit abgestimmte Zuflussregulierung. Dazu soll das Land in Absprache mit der Stadt Stuttgart sowie den umliegenden Kommunen und Landkreisen ein Konzept erarbeiten, um die Menge an Fahrzeugen, die über die Gemarkungsgrenze in die Landeshauptstadt fahren, aktiv in den Spitzenstunden regulieren zu können.

Zudem hält der Gemeinderat eine Temporeduzierung auf Bundesstraßen im Stadtgebiet für sinnvoll und empfiehlt dies als Maßnahme in den Luftreinhalteplan aufzunehmen. Vornehmlich auf der B10/B27 in Zuffenhausen zwischen der Auffahrt Friedrichswahl und dem Ende der Wohnbebauung soll die Geschwindigkeit auf 60 Kilometer pro Stunde herabgesetzt werden. Im Bereich des Kulturzentrums soll eine Messstelle errichtet werden, um die Einhaltung der Grenzwerte zu überprüfen.

Außerdem wird die Stadt Stuttgart in die anstehenden Untersuchungen zu Tempo 30 nachts die Stadtbezirke der geplanten „kleinen Umweltzone“ mit einbeziehen. Zusätzlich sollte das Land abwägen, ob die Einführung von Tempo 30 nachts für Kommunen auch ohne vorhergehende aufwendige gutachterliche Untersuchungen erfolgen kann.

Wie bereits in früheren Stellungnahmen fordert die Stadt das Land auf, zur dauerhaften Finanzierung des ÖPNV den Kommunen die Möglichkeit einer Nahverkehrsabgabe zu eröffnen. Künftig soll es Kommunen auf freiwilliger Basis ermöglicht werden, den öffentlichen Verkehr als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge solidarisch zu finanzieren und hierzu eine Nahverkehrsabgabe zu erheben oder das Modell eines Jobtickets für alle zur Finanzierung eines VVS-weit gültigen 365-Euro-Tickets einzuführen.

Im Übrigen fordert die Stadt vom Land, sämtliche Kosten vollständig zu übernehmen, die durch die Umsetzung der Maßnahmen aus der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans entstehen.

NO2-Werte gehen zurück
Die NO2-Werte in Stuttgart haben sich dank vielfältiger Maßnahmen zur Luftreinhaltung deutlich verbessert. Im Jahr 2019 wurde die Anzahl der zulässigen Überschreitungsstunden (maximal 18 pro Jahr) zum dritten Mal in Folge an allen Messstellen im Stadtgebiet eingehalten. Ebenfalls zurückgegangen ist der Jahresmittelwert von NO2: So hat die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg im Jahr 2019 an der Messstelle Arnulf-Klett-Platz 43 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3) Luft gemessen (2018: 46; 2017: 56), an der Messstelle Hohenheimer Straße 50 μg/m3 Luft (2018: 65; 2017: 69) und an der Messstelle Am Neckartor 53 μg/m3 Luft (2018: 71; 2017: 73). Der gesetzliche Jahresmittelgrenzwert liegt bei 40 μg/m3 Luft.


Stuttgart Hauptbahnhof: Bahnverkehr normalisiert sich

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  • Regionalverkehr fährt ab 16 Uhr wieder ab Hauptbahnhof
  • Ab Freitag folgt auch der Fernverkehr • Kulanzregelung gilt weiter

Stuttgart.| Die Instandsetzungsarbeiten nach dem Brand am Stuttgarter Hauptbahnhof am Dienstag gehen stetig voran. Alle drei Infotafeln auf dem Querbahnsteig sowie die vorderen Zugzielanzeiger an den Bahnsteigen sowie Bahnsteigbeschallung sind bereits wieder in Betrieb. Auch die Bahnsteigbeleuchtung läuft größtenteils wieder. An der Instandsetzung der weiteren elektronischen Zugzielanzeiger, der Uhren und Fahrkartenautomaten arbeitet die DB mit Hochdruck. Weiterhin sind daher zusätzliche Servicemitarbeiter im Einsatz.

Ab heute, 16 Uhr sind 15 Gleise im Hauptbahnhof wieder nutzbar. Nahezu der gesamte Regionalverkehr fährt daher ab 16 Uhr nach dem regulären Fahrplan von und nach Stuttgart Hauptbahnhof, Ausnahme ist die Regionalbahn von/ nach Geislingen/Ulm, diese Züge, die im Stundentakt fahren, wenden bis heute Betriebsschluss weiterhin in Plochingen. Im Hauptbahnhof kann es aber im Rahmen der Betriebsaufnahme noch zu kurzfristigen Gleisverlegungen bei den Nahverkehrszügen kommen.

Züge in Richtung Paris starten und enden in Karlsruhe. Die IC-Verbindung zwischen Karlsruhe und Nürnberg wird nur zwischen Aalen und Nürnberg bedient. Alle anderen Fernverkehrszüge halten anstatt Stuttgart Hbf in Esslingen am Neckar und teilweise in Vaihingen (Enz). IC-Züge aus dem Rhein/Ruhr-Gebiet enden und beginnen vorzeitig in Heidelberg. Es kann darüber hinaus noch zu vereinzelten Zugausfällen kommen.

Ab Freitag verkehren dann Nah- und Fernverkehr wieder nach dem regulären Fahrplan ab Hauptbahnhof bis auf die IC Verbindung von Klagenfurt über Stuttgart nach Frankfurt/Main.

Folgende ICE/IC-Linien im Fernverkehr fahren heute von und nach Stuttgart Hauptbahnhof:

• Die ICE-Linien Berlin/Dortmund-Stuttgart-München
• IC-Linie Stuttgart Singen -Zürich (Gäubahn)
• ICE Linien Essen/Hamburg-Mannheim-Stuttgart
• IC-Linie Essen-Mannheim-Stuttgart

Die S-Bahn fährt ohne Einschränkungen auf allen Linien und setzt überwiegend Züge mit maximaler Zuglänge ein.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen sich rechtzeitig vor Reiseantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und eine längere Reisezeit einzuplanen.

Alle Tickets des Fernverkehrs für Stecken, die vom 04.02.- 07.02 2020 von der Sperrung des Stuttgarter Hauptbahnhofs betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit. Tickets können bis zum 14.02.2020 kostenfrei storniert oder nach Störungsende flexibel genutzt werden. Dies gilt auch für zuggebundene Tickets. Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden. Weitere Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte.


MADE IN STUTTGART 2020 das interkulturelle Festival

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Bewerbungsverfahren für Stuttgarter Künstler*innen eröffnet

Stuttgart.| Vom 11. bis zum 15. November 2020 findet zum fünften Mal das interkulturelle und spartenübergreifende Festival MADE IN STUTTGART statt, veranstaltet vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V. in Kooperation mit 21 Stuttgarter Kultureinrichtungen.

Wie auch beim Schwester-Festival MADE IN GERMANY wird eine aus Stuttgarter Bürger*innen bestehende Jury, die ihre Arbeit bereits aufgenommen hat, das Programm für MADE IN STUTTGART 2020 gestalten – eine Besonderheit in der deutschen Kulturlandschaft!

Professionelle und semi-professionelle Künstler*innen aus Stuttgart mit Migrationsgeschichte sind nun aufgerufen, sich mit ihren fertigen Produktion zu bewerben: Theater, Musik, Tanz, Literatur, Film, neue Medien, Performance und mehr – das interkulturelle Festival MADE IN STUTTGART steht ausdrücklich allen Kunstformen offen.

Neben dem Festivalprogramm sollen sogenannte Labore Raum für aktiven künstlerischen Austausch bieten und kreative Begegnungen zwischen Künstler*innen und Einrichtungen ermöglichen. Bestenfalls können daraus Kooperationen entstehen, die über den Festivalzeitraum hinausreichen. Auch für die Teilnahme an den Laboren können sich die Künstler*innen ab sofort und bis zum 31. März 2020 bewerben!

Alle weiteren Informationen zum Bewerbungsverfahren unter: mis.madeingermany-stuttgart.de/mitmachen/kuenstlerinnen/


WHS ausgezeichnet für „beispielhaftes Bauen“

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Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) wurde dieser Tage von der Architektenkammer Baden-Württemberg für ihr Projekt Urbanstraße 36 mit einem Preis für „Beispielhaftes Bauen in Stuttgart“ ausgezeichnet. Im Zuge einer umfassenden Revitalisierung wandelte die WHS dort ein ehemaliges Bürogebäude in ein Wohnensemble mit 19 attraktiven Stadtwohnungen um. Zusätzlich wurde bestehende Wohnbebauung durch Sanierung und Aufstockung aufgewertet. Die Bodenversiegelung konnte die WHS deutlich reduzieren, stattdessen schuf sie Grün- und Aufenthaltsflächen.

Peter Pätzold, Baubürgermeister von Stuttgart, und Robert Piotrowski, Vorsitzender der Jury, übergaben die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Ehrung an die WHS. „Umnutzung eines leerstehenden Bürogebäudes, hohe Energiestandards und hochwertiger Wohnraum in zentraler Innenstadtlage: Für die WHS ist die Urbanstraße 36 ein echtes Modellprojekt. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Bemühungen von der Architektenkammer Baden-Württemberg in dieser Form gewürdigt werden“, sagt Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS. Mit der WHS wurde auch das verantwortliche Architekturbüro PLANFORWARD für sein zukunftsweisendes Konzept ausgezeichnet.

Das bestehende Bürogebäude wurde bis auf die Außenmauern zurückgebaut und danach unter Berücksichtigung aktueller energetischer Maßstäbe wieder neu aufgebaut. In erster Reihe entstanden so 19 moderne Wohnungen, die sich über ein bis vier Zimmer erstrecken und ein großzügiges Penthouse mit Dachterrasse. In zweiter Reihe wurden durch Modernisierung und Aufstockung der bereits bestehenden Bebauung drei Townhouses mit vier und fünf Zimmern geschaffen. Diese sind über einen begrünten Innenhof zugänglich und vermitteln ein besonderes Lebensgefühl: wohnen wie im eigenen Haus, und das mitten in Stuttgart.

Vor allem in angespannten Wohnungsmärkten wie Stuttgart sind Innenentwicklung, Umnutzung und innerstädtische Nachverdichtung seit vielen Jahren wichtige Werkzeuge für die WHS, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. „Die WHS hat den Trend zum nachhaltigen Bauen und Wohnen früh erkannt – sowohl im Hinblick auf den Flächen-, als auch den Ressourcenverbrauch. So konnten wir mit der Urbanstraße 36 bereits 2016 ein Projekt abschließen, das noch heute Maßstäbe setzt“, sagt Marc Bosch, ebenfalls Geschäftsführer der WHS.


Wasserball: Der Knoten ist beim SVL geplatzt

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Ludwigsburger lassen die rote Laterne bei den Gastgebern

Ludwigsburg.| Dem SV Ludwigsburg gelingt durch einen 10:8-Auswärtserfolg bei der SG Neukölln Berlin der erste Saisonsieg in der Pro A-Wasserballbundesliga. Der ehemalige Weltwasserballer Sandro Sukno muss noch auf seinen ersten Einsatz warten.

Nach der Schlusssirene in der Schöneberger Schwimmhalle in Berlin wirkten die Wasserballer des SV Ludwigsburg wie von allen Problemen gelöst. Nicht ohne Grund. Mit den 10:8-Erfolg über die SG Neukölln Berlin gelang der Mannschaft um Kapitän Ivan Pisk der erste Saisonsieg in der Pro A-Bundesliga nach zuletzt sieben Niederlagen und einem Unentschieden.

“Dieser Sieg war heute wichtig. Wir sind den Klassenverbleib einen Schritt näher“, sagt SVL-Torwart Ivan Pisk. Besonders Neuzugang Nino Blazevic feierte mit drei Toren einen bärenstarken Einstand beim SVL. Auch Ivan Capan zeigte in der Centerverteidigung eine ordentliche Leistung.

Sandro Sukno, Top-Transfer des SV Ludwigsburg und London-Olympiasieger mit Kroatien 2012, muss hingegen auf seinen ersten SVL-Einsatz warten und war stattdessen als Mannschaftsbetreuer in Berlin tätig. „Es gab Komplikationen beim Spielerpass. Wir warten noch auf die Bestätigung des kroatischen Wasserballverbandes und seines aktuellen Vereins Jug Dubrovnik. Sind aber guter Dinge, dass sie diese Woche über die Bühne geht“, sagt SVL-Coach Adrian Jakovcev.

Auch ohne den Weltwasserballer von 2017 hatte der SV Ludwigsburg die Auswärtspartie gegen die SG Neukölln Berlin weitgehend unter Kontrolle gehabt. Mit einer partiellen Zonenverteidigung, bei der die Ludwigsburger Wasserballer den schwächeren rechten Angriff der Berliner zum Schuss kommen ließen, entschied der SVL das erste Viertel mit 5:0.

„Die Abwehr stand sehr gut. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben“, sagt SVL-Trainer Adrian Jakovcev. Doch dann der Einbruch: die Gastgeber kamen auf 4:6 im dritten Viertel heran. „Mit Nino Blazevic, Ivan Capan und Attila Beretka hatten wir gleich drei Neuzugänge im Wasser. Das braucht nun mal ein bisschen Eingewöhnungszeit“, sagt Jakovcev.

Die zuvor fehlende Konsequenz im Angriff erarbeitete sich SVL-Center und Nationalmannschaftspieler Timo van der Bosch zurück: durch sein starkes Stellungsspiel erzwang van der Bosch in der Folge mehrere Überzahlspiele für seine Mannschaft. Der SV Ludwigsburg, wie neu geboren, führte zum Anfang des letzten Viertels mit 10:5 und gewann am Ende mit 10:8. Mit den ersten Saisonsieg klettert der SVL auf den siebten Tabellenrang.


Polizei warnt dringend vor Telefontrickbetrügern

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Stuttgart-Stadtgebiet.| Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor der perfiden Betrugsmasche “Falsche Polizeibeamte”. Im Laufe des Montags (03.02.2020) griffen die Betrüger bereits rund 20 Mal zum Telefon, um überwiegend ältere Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und gaukeln ihren potenziellen Opfern vor, dass aufgrund einer herumtreibenden Einbrecherbande Geld und Wertsachen nicht mehr sicher seien. Schließlich kündigen sie an, einen Kollegen vorbei zu schicken, der Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholt. Nicht selten werden die Opfer auch dazu gedrängt, ihre Wertsachen vor der Haustüre oder an einen bestimmten Ort zu deponieren.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser bekannten Betrugsmasche. Die echte Polizei will Ihr Geld nicht und wird Sie niemals auffordern, Ihre Wertsachen in einem Mülleimer, auf einer Parkbank oder an einem sonstigen Ort zu hinterlegen. Seien Sie sich bewusst, dass die Betrüger absichtlich Druck und immensen Stress aufbauen, um gewollt Ängste und Sorgen zu schüren – diese sind jedoch unbegründet. Lassen Sie sich keineswegs, egal zu welcher Uhrzeit, unter Druck setzen. Ziehen Sie bei Bedenken Verwandte, Vertrauenspersonen oder die echte Polizei in Ihre Entscheidungen mit ein. Legen Sie hierfür den Telefonhörer auf und wählen Sie mit der 110 den Polizeinotruf. Drücken Sie NICHT die Rückruftaste, ansonsten landen Sie wieder bei den Betrügern. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein, haben Sie Mut zur Unfreundlichkeit und bewahren Sie stets ein gesundes Misstrauen.


Bietigheim setzt Erfolgsserie fort

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von Bernhard Gaus

Bietigheim.| Auch von der EM-Pause lässt sich die SG BBM Bietigheim nicht stoppen und gewinnt ihr erstes Punktspiel im neuen Jahr vor 2004 Zuschauern in der EgeTrans Arena gegen die HSG Konstanz mit 28:25 (15:14) Toren.

Die Siegesserie des Bundesliga-Aufsteigers hält an. Mit dem achten Sieg im neunten Spiel festigte Bietigheim seinen fünften Tabellenplatz und muss nun am Freitag zum Verfolgerduell zu TUSEM Essen.

Der Heimauftakt gegen den Aufsteiger vom Bodensee wurde zum erwartet harten Prüfstein für die Schwaben. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Hälfte konnte sich die SG BBM Mitte der zweiten Halbzeit jedoch entscheidend absetzen. „Sicher kann man viele Punkte finden, die wir noch besser machen können. Aber ich bin heute nur überglücklich über den Sieg“, freute sich Hannes Jón Jónsson. „Meine Mannschaft hat den richtigen Kampfgeist gezeigt.“ Der Coach der SG BBM sah eine aus seiner Sicht hektische erste Hälfte, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

„Wir haben die erste Halbzeit auch im Angriff sehr gut gespielt“, analysierte Gästetrainer Daniel Eblen, „dann aber die letzten fünf Minuten etwas leicht hergegeben.“ Beide Teams schenkten sich mit einer effektiven Chancenverwertung zunächst nichts. Während bei der SG BBM vor allem „Mimi“ Kraus mit seinen trockenen Schlagwürfen immer wieder sein Auge für die Lücken in der Konstanzer Hintermannschaft bewies und Christian Schäfer neben seinen fünf Feldtoren einmal mehr mit einer makellosen Bilanz vom Siebenmeterpunkt glänzte, setzten sich bei den Gästen Paul Kaletsch und Tom Wolf in Szene. Fünf Minuten vor der Pause führte Konstanz gar mit 12:14 und wurde dann doch noch mit einem ganz starken Schlussspurt von der SG BBM mit einem 15:14-Rückstand in die Halbzeit geschickt.

Christian Schäfers 17:15 war dann die erste Zwei-Tore-Führung für die Hausherren, die fortan mehr Spielkontrolle gewannen. Bietigheim konnte seine Abwehr stabilisieren, brachte Konstanz immer wieder unter Zeitdruck. Jürgen Müller im Tor hatte jetzt mehr und mehr gute Aktionen, während Konstanz sein sehr kontrolliertes Angriffssystem aus der ersten Hälfte nicht mehr auf diesem Niveau halten konnte. Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte sich Bietigheim eine 22:17-Führung erarbeitet und Konstanz in diesen 15 Minuten gerade einmal drei Treffer erlaubt. Nur HSG- Rechtsaußen Mathias Hild behielt bei seinen fünf Versuchen eine makellose Bilanz.

„Ich bin alles andere als enttäuscht über die Leistung meiner Jungs“, sagte Daniel Eblen. „Es hätte im zweiten Abschnitt etwas glücklicher für uns laufen können. So sind fünf, sechs Abpraller bei Bietigheim gelandet.“ Dennoch gab es auch für den Coach des Aufsteigers keine Diskussion über den verdienten Bietigheimer Sieg, der am Ende noch höher hätte ausfallen können.

Dass das Überzahlspiel – Jónsson hatte nach der 24:18-Führung seinen Angriff auf sieben Feldspieler umgestellt – nicht besonders glücklich gelaufen ist, nahm der Isländer auf seine Kappe: „Die Mannschaft wollte das nicht spielen. Hätte ich mir denken können, dass das dann nicht so funktioniert.“ Am Ende schickte Jónsson seine jungen Spieler aufs Feld, die dann prompt „ein wenig Lehrgeld zahlten“ (Jónsson), als Konstanz seine Abwehr vollends öffnete. Den letzten Bietigheimer Treffer wuchtete schließlich Dominik Claus in die Maschen, der seine starke Leistung mit dem Treffer zum 28:25-Endstand krönte.

SG BBM Bietigheim: Müller, Maier; Schäfer (9/4), Kraus (8), Claus (4), Link (3), Rentschler (2), Rønningen (1), Vlahovic (1), Dahlhaus, Asmuth, Fischer, Öhler, Boschen, M. Urban, L. Urban.

HSG Konstanz: Haßferter, Tölke; Wolf (5), Hild (5), Kaletsch (4), Wiederstein (3), Beckmann (2), Braun (2/2), Wendel (1), Jud (1), Krüger (1), Stotz (1), Maier-Hasselmann, Schlaich, Czakó, Stotz.

Spielverlauf: 4:2 (8.), 5:6 (11.), 11:11 (19.), 12:14 (27.), 15:14 (30.), 18:15 (39.), 22:17 (46.), 24:18 (49.), 27:22 (58.), 28:25 (60.).

Zeitstrafen: Rentschler (10., 17.), Asmuth (32.), Vlahovic (47.) – Wolf (20.), Krüger (34.), Schlaich (36.), Wiederstein (42.)

Siebenmeter: 4/4 – 2/4

Schiedsrichter: André Kolb / Markus Kauth (Bundesligakader)

Zuschauer: 2004 (EgeTrans Arena Bietigheim)


Alexander Schulze verstärkt den TVB Stuttgart

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Linksaußen wird mit Zweifachspielrecht bis Saisonende ausgestattet

Bittenfeld/Stuttgart.| Der 1,90 m große Schulze spielt seit der Jugend für den Drittligisten und erzielte in der laufenden Saison bereits 110 Tore. Damit steht er derzeit auf Platz sechs in der Torjäger- Rangliste der 3. Liga. Das Zweifachspielrecht ermöglicht Spielern unter 23 Jahren ab der dritten Liga auch für einen höherklassigen Verein aufzulaufen. Sofern es keine Terminüberschneidungen gibt, wird Schulze sowohl bei Dansenberg, als auch beim TVB Stuttgart im Kader stehen. Ab der kommenden Saison 2020/2021 erhält der Linksaußen dann einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2022 beim Bundesligisten.

„In Alexander Schulze haben wir das gefunden, was wir in den letzten Monaten intensiv gesucht haben: einen jungen, talentierten und aufstrebenden Spieler, der auf Linksaußen für Patricks Entlastung sorgen kann“, erklärt TVB-Trainer Jürgen Schweikardt und ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass Alexander das Potenzial besitzt, seine guten Leistungen auch in der Bundesliga abzurufen und unsere Mannschaft in ihren bevorstehenden Aufgaben unterstützen kann.“

„Ich bin glücklich über diese Möglichkeit und das Vertrauen, das mir der TVB entgegenbringt, mich in der höchsten deutschen Spielklasse weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, dem Verein beim Erreichen seiner Ziele behilflich zu sein. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen weiterhin für Dansenberg zu spielen und die Saison gemeinsam mit der Mannschaft dort zu beenden“, so Schulze.

Alexander Schmitt, Teammanager des TuS Dansenbergs, ist überzeugt von den Qualitäten des Dansenberger Eigengewächses: „Für Alex freut es mich ungemein. Trotz seines jungen Alters ist er bereits eine wichtige Stütze unserer Mannschaft. Dass mit ihm ein Spieler aus unserer eigenen Jugend der Sprung in die erste Liga gelingt, macht uns als Verein sehr stolz!“


Wetten überall: Was sind Cappers und wie funktioniert das?

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Geschäftliche Information

Durch die ständige Verfügbarkeit von Sportwetten und Glücksspielen im Internet können Spiel- und Wettenthusiasten jederzeit bequem ihrer Leidenschaft nachgehen. Das Angebot ist mittlerweile zu einem wahrlich gigantischen Ausmaß angewachsen und bietet die Vielfältigkeit aus aller Herren Länder rund um den Globus. Der Konkurrenzkampf unter den Glücksspielbetreibern wird immer größer und jeder versucht mit noch besseren Promotionen neue Kunden anzulocken.

Virtuelle Casinos als auch Wettportale offerieren mitunter fantastische Willkommensboni mit Freispielen oder Freiwetten. Jeder Glücksspieler möchte natürlich vom besten Schnäppchen profitieren und wird bei der Bonusjagd von https://bonus-jaeger.de/ optimal unterstützt. Zudem können Online Spieler kostenlose Demospiele nutzen, um bis dato noch unbekannter Spieleentwicklungen ohne eigene Investition zu testen. Somit wird auch Neulingen der Einstieg in die Cyberspielwelt erheblich erleichtert.

Andererseits finden Freunde von Sportwetten bei Online Buchmachern eine enorme Vielfalt an Wettmöglichkeiten für internationale Sportveranstaltungen jeder Art. Für den unerfahrenen Anfänger ist es oftmals schwierig, seine Wette optimal zu platzieren. Dabei sollen sogenannte Cappers helfen, die anhand von Analysen ihre Vorhersagen für jeden Sportevent online stellen. Doch was steckt wirklich hinter diesen Prognosen?

Der Begriff Capper und seine Bedeutung für Sportwetten
Fachleute, die Prognosen für zukünftige Sportwettkämpfe erstellen, werden im Fachjargon als Capper bezeichnet. Wobei es so ziemlich für jede Sportart eigene Experten gibt, die auf ihr Metier spezialisiert sind. Somit wird der Ausgang des nächsten Fußballmatches genauso vorhergesagt, wie die zu erwartenden Ergebnisse bei Tennis, Basketball, Baseball, Eishockey, Motorsport, Pferderennen und allen anderen Sportveranstaltungen.

Erfahrene Sportexperten nehmen jedes Spiel fachmännisch auseinander und führen detaillierte Analysen durch. Anschließend wird eine klar strukturierte Prognose aufgrund solider Daten erstellt. So sieht die Prognoseerstellung zumindest theoretisch aus, wie es in der Praxis tatsächlich abläuft, nehmen wir später noch genauer in Augenschein.

Ein Capper sagt also zum Beispiel für ein Fußballspiel voraus, wie viele Tore jede Mannschaft voraussichtlich erzielen wird und welcher Fußballer diese vermutlich ins gegnerische Tor bringt. Zweifellos sind selbst die besten Sportexperten keine Hellseher und von daher keinesfalls in der Lage, hundertprozentig sichere Vorhersagen zu erstellen. Denn bei jeder noch so hohen Wahrscheinlichkeit bleibt immer ein unbestimmter und nicht kalkulierbarer Zufallsfaktor offen.

Das wird sofort klar, wenn man sich die unterschiedlichen spezifischen Faktoren vor Augen hält, von denen der Ausgang jedes einzelnen sportlichen Wettbewerbs abhängen kann. Beispielsweise belegte schon so mancher prognostizierte Favorit im Motorsport durch einen nicht vorhergesehen Klimaumschwung nur den vierten oder gar sechsten Platz. Genauso kommt es vor, dass ein Rennpferd am Renntag aus irgendeinem Grund nervöser ist als sonst und nicht zur erwarteten Höchstform aufläuft.

Wie hilfreich sind Cappers in Wirklichkeit?
Im Internet kursieren hunderte Webseiten verschiedener Capper Gruppen mit Vorhersagen für den Wettsport. Man bekommt beinahe den Eindruck eines Prognosewettbewerbs und wundert sich wahrscheinlich, dass es tatsächlich so viele Sportexperten geben soll. Auf der Homepage prangen häufig verheißungsvolle Zukunftsillusionen mit Fotos dicker Geldbündel, luxuriöser Autos und schöner Frauen.

Überall werden todsichere Prognosen gepriesen, mit deren Hilfe selbst Amateurspieler bei jeder getätigten Sportwette hohe Gewinne erzielen sollen. Diese Behauptung wird mit einer angeblich großen Kundenzufriedenheit untermauert, für die es bei genauerer Betrachtung allerdings keinen Beweis gibt. Nimmt man solche Portale etwas intensiver unter die Lupe, dürften sogar bei Laien die Alarmglocken schrillen.

Einige betrügerische Merkmale, die Grund zu Skepsis geben:

  • Keine kostenfreien Prognosen verfügbar.
  • Geld zurück Garantie bei Fehlschlag (als leeres Versprechen).
  • Promotion für Wetten auf extrem hohe Quoten (die unmöglich zu gewinnen sind).
  • Förderung von Wetten auf unwahrscheinliche Sportergebnisse.
  • Gefälschte Statistiken als Beleg der Vorhersagen.
  • Falsche Angaben zu wöchentlichen Prozentsätzen von Gewinn und Verlust.
  • Prophezeiung für garantiert hohe Gewinne (kann sich nicht erfüllen).
  • Keine Informationen über den Seitengründer und wer hinter der Webseite steckt.
  • Gekaufte Fake Bewertungen zufriedener Kunden (und Kommentarfunktion geschlossen).
  • Kaufoptionen für Informationen zu Spielabsprachen (die nicht existieren).

Angebliche Spielabsprachen kaufen zu können ist kompletter Humbug. Sollten tatsächlich solche Absprachen bestehen, ist zweifellos eine Unmenge Geld im Spiel und nur ein sehr enger Personenkreis wüsste davon Bescheid. Jeder Beteiligte würde sich hüten, nur ein Sterbenswörtchen darüber preiszugeben, um nicht die unweigerlich folgende Verhängung einer Strafe zu riskieren. Schließlich ist der Profisport genauso mit finanziellem Gewinn verbunden und es gibt vertraglich festgelegte Wettkampfregeln, die eingehalten werden müssen.

Fakt ist, es gibt nur eine Handvoll seriöser Prognosen für Sportwetten, die tatsächlich von Experten stammen. Vorhersagen mit Gewinngarantie sind utopisch und kein Sportprofi würde solche Versprechen abgeben. Kurz und gut, meistens handelt es sich um Betrüger, die rein für den eigenen Profit Fantasieprognosen an leichtgläubige Wettfreunde verkaufen.

Da die Webseiten dieser Capper Gruppen schnell in der schwarzen Liste landen, werden permanent neue Online Portale ins Leben gerufen die größtenteils alle unter einem Hut stecken. Der einzige Zweck ist und bleibt derselbe: Potentiellen Wettkunden mit falschen Prognosen das Geld aus der Tasche ziehen.

Abschließende Tipps für mehr Spaß beim Wetten
Zufall und Glück zählen nun einmal zu den Hauptfaktoren, die letztendlich zum Wetterfolg beitragen. Selbst unter Verwendung der besten Profiprognosen gibt es keine Garantie für einen sicheren Gewinn und man kann trotzdem verlieren. Man sollte sich daher keinesfalls von leeren Versprechungen irgendwelcher Scharlatane ins Bockshorn jagen lassen und seinen gesunden Hausverstand nutzen.

Es ist natürlich immer besser, Wetten auf Sportarten abzugeben, bei denen man über ein gewisses Grundwissen verfügt. Wer dann noch den Zufalls- und Spaßfaktor mit einbezieht, ist mit Sicherheit auf dem richtigen Weg. Im Internet gibt es zahlreiche seriöse Wettportale mit Wettoptionen zu den verschiedensten Sportveranstaltungen weltweit.

So finden auch Neueinsteiger einen individuell passenden Wettsport, mit dem sie leicht zurechtkommen können. Auf neue Wettkunden warten oftmals lukrative Bonusangebote oder eine erste Freiwette. Zudem erhält jeder wettbegeisterte Glücksspieler im Online Portal jederzeit hilfreiche Unterstützung von freundlichen Mitarbeitern eines geschulten Kundendienstes.

Kurzer Leitfaden für jeden Wettenthusiasten:

  • Wetten sind immer vom Glück abhängig und dürfen nicht als sichere Einnahme betrachtet werden.
  • Spaß sollte die Hauptmotivation bleiben und der Wetteinsatz stets unter der Schmerzgrenze für Verluste gehalten werden.
  • Beim Experimentieren mit einer nicht geläufigen Sportart selbst die Regeln und Nuancen im Internet nachforschen, anstatt heiße Luft mit falschen Vorhersagen kaufen.

Mit der richtigen Einstellung und selbst erforschtem Knowhow dürfte jeder mehr Freude an Sportwetten finden und ohne Zweifel auch öfter gewinnen, als mithilfe falscher Capper Prognosen.