Genaue Ortung im Notfall: Branddirektion nutzt neue Technologie

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Stuttgart.| Personen in Notsituationen wissen häufig nicht, wo sie sich genau befinden, wenn sie ortsfremd oder desorientiert sind. Für Sicherheitskräfte sind diese Personen nur schwer zu finden. In Stuttgart können Feuerwehr und Rettungsdienst Anrufer, die den Notruf 112 gewählt haben, zukünftig mit der Advanced-Mobile-Location-Technik (AML) exakt orten. Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, hat sich die neue Ortungstechnik am Dienstag, 11. Februar, dem europaweiten Notruftag, vom Leiter der Branddirektion, Dr. Georg Belge, vorstellen lassen.

Bürgermeister Schairer sagte: „Ich freue mich, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern in Stuttgart zukünftig noch schneller und zielgenauer helfen können, wenn Feuerwehr oder Rettungsdienst benötigt werden.“

Durch die AML- Schnittstelle ist es der Integrierten Leitungsstelle (ILS) in Stuttgart jetzt möglich, die Position von Anrufern, die mit modernen Smartphones anrufen, bei Bedarf automatisch genau zu orten. So kann die benötigte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst den Anrufer auch bei schlechtem Empfang, Verbindungsabbrüchen oder fehlenden Sprachkenntnissen schneller erreichen. Die Schnittstelle wird von der Berliner Feuerwehr und der Leitstelle Breisgau-Hochschwarzwald deutschlandweit zur Verfügung gestellt. Zur Wahrung des Datenschutzes sind Ortungen nur während oder kurz nach einem Notruf über die 112 möglich. Die Besonderheit in Stuttgart ist die direkte Einbindung der Ortung ins Einsatzleitprogramm.


Stadt Stuttgart bereitet sich auf autonomes Fahren vor

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Tiefbauamt nimmt erste Roadside Unit in Betrieb

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart leitet die Digitalisierung in der Verkehrstechnik ein und schafft so wesentliche technische Grundlagen für das autonome Fahren. Dafür hat das Tiefbauamt am Dienstag, 11. Februar, die erste Roadside Unit in Stuttgart- Weilimdorf in Betrieb genommen.

Jochen Hutt, Abteilungsleiter Straßen und Verkehr im Tiefbauamt, sagte bei dem Termin: „Der Straßenverkehr wird künftig vernetzt sein. Autos werden mit anderen Autos oder mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren und Informationen über Staus, Unfälle, Baustellen oder Ampelschaltungen austauschen. Heute machen wir einen wichtigen Schritt: Wir machen die Straße digital.“

Zu den Verkehrssystemen der Zukunft gehört unter anderem die Kommunikation von Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur, die sogenannte „Car2X-Kommunikation“. Diese Kommunikation hilft den Fahrzeugen bei ihrer Orientierung. Hier kommen die Roadside Units ins Spiel, die an Ampeln angebracht werden. Die Geräte besitzen einen GPS-Empfänger und Funkantennen und fungieren als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. Das Fahrzeug funkt seine Position über WLAN an eine Roadside Unit, die wiederum Informationen über die Topologie der Kreuzung und über die Signalphasen der Ampel an das Fahrzeug zurücksendet.

In Stuttgart-Weilimdorf hat das Tiefbauamt sieben Lichtsignalanlagen technisch erneuert, um diese zusätzlich mit Roadside Units auszustatten. Weitere Units sollen in absehbarer Zeit in Bad Cannstatt, Hofen, Zuffenhausen, Wangen, Hedelfingen und Obertürkheim an Lichtsignalanlagen installiert werden.

Abteilungsleiter Hutt erklärte: „Mit den Roadside Units wird eine neuartige Form der Verkehrsbeeinflussung getestet. Die ersten Units sollen zunächst als Testfeld für die Stadt selbst dienen. Zudem sollen sie für Automobilhersteller und die SSB Erkenntnisse aus der Praxis liefern.“

Das Projekt wird aus dem Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssyteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.


Vorsicht in den Wäldern nach Orkantief „Sabine“

Aufräumarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen

Auch nach dem Orkantief „Sabine“ ist das Betreten der Wälder gefährlich. Anhaltende Sturmböen können Bäume entwurzelt haben oder zu Astbrüchen führen. „Auch nach dem Abflauen der stärksten Böen ist bei Waldbesuchen erhöhte Vorsicht geboten.“, beurteilt Reinhold Kratzer, Leiter des Amts für Forsten, die Lage. „Durch den Sturm abgebrochene, in den Gipfeln der Bäume lose hängende Äste und Kronenteile können bei leichtem Wind oder gar Windstille plötzlich herunterfallen.“ Deshalb werden alle gebeten, Waldgebiete zu meiden und keinesfalls Sturmwurfflächen zu betreten.

Die Aufräumarbeiten im Forst beginnen, wenn sich der Sturm ganz beruhigt hat. Bis dahin ist die Aufarbeitung von umgestürzten und angeschobenen Bäumen zu gefährlich. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Sicherheit entlang von Wegen und rund um Erholungseinrichtungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis die Schäden wieder behoben sind, kann es lokal zu Sperrungen von Waldwegen kommen. Das Landratsamt Böblingen bittet alle Waldbesuchenden um Verständnis für die dadurch entstehenden vorübergehenden Einschränkungen.


Infos zum Klimaschutzkonzept des Landkreises

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Bürgermeister und Gemeinderäte informieren sich über Integriertes Klimaschutzkonzept Landkreis Esslingen

Kreis Esslingen.| Am vergangenen Samstag (08.02.2020) informierte Landrat Heinz Eininger rund 140 Gemeinderäte und Bürgermeister der am Integrierten Klimaschutzkonzept (IKK) des Landkreises Esslingen beteiligten 26 Städte und Gemeinden im Quadrium in Wernau über die weiteren Umsetzungsschritte des gemeinsam erarbeiteten Konzepts.

Landrat Eininger unterstrich die Schlüsselrolle der Kommunen beim Klimaschutz. „Klimaschutz beginnt vor Ort. Sie wissen am besten, wann und wie die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden können“, so der Landrat zu den kommunalen Entscheidungsträgern. Er warb für ein Handeln der Kommunen als Reaktion auf den Klimawandel. “Landkreis und Kommunen müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn wir erfolgreich sein wollen”, sagte der Landrat.

Das IKK wird rund 370 Maßnahmen zum Klimaschutz enthalten. Die speziell für die Kommunen zugeschnittenen Handlungsempfehlungen sind in maßgeschneiderten Steckbriefen für jede Gemeinde festgehalten. Das Gesamtkonzept des Integrierten Klimaschutzkonzepts wird am 02.04.2020 im Kreistag des Landkreises Esslingen verabschiedet.

Als erste Schritte laufen auf Kreisebene bereits die Vorbereitungen für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers und die Weiterentwicklung der bisherigen Energieagentur zu einer Klimaschutzagentur mit einem deutlich breiteren Aufgabenspektrum. Dazu gehört u.a. die Beratung der Städte und Gemeinden im Landkreis bei ihren eigenen Klimaschutzmaßnahmen.

Nachdem wesentliche Elemente des Klimaschutzkonzepts im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Oktober vergangenen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, richtete sich die aktuelle Veranstaltung – die vom ifeu Institut begleitet wurde – speziell an die politischen Entscheidungsträger in den beteiligten Kommunen. Neben der Darstellung des Gesamtprojekts ging es im Wesentlichen darum, den Vertretern der kommunalen Ebene ergänzende Informationen für die weitere Umsetzung des Projekts, sowohl unmittelbar auf ihrer Handlungsebene als auch im Zusammenspiel mit dem Landkreis, zu geben.


Keine witterungsbedingten Beeinträchtigungen auf stark frequentierten Strecken

  • Fernverkehr und S-Bahn Stuttgart fahren mit planmäßigem Angebot
  • Im Regionalverkehr weiterhin starke Einschränkungen nach Schäden durch Sturmtief Sabine

Stuttgart, 11. Februar 2020, Stand: 6 Uhr.| Auf den stark frequentierten Bahnstrecken in Baden-Württemberg gibt es infolge des Sturmtiefs Sabine keine witterungsbedingten Beeinträchtigungen mehr. Der Fernverkehr und die S-Bahn Stuttgart sind am Dienstagmorgen mit dem planmäßigen Angebot gestartet. Lediglich die IC-Züge zwischen Stuttgart und Singen beginnen und enden noch vorzeitig in Tuttlingen.

Im Regionalverkehr gibt es weiterhin noch starke Beeinträchtigungen durch die Schäden des Sturmtiefs. Folgende Bahnstrecken sind noch nicht befahrbar und bleiben zum Teil bis auf Weiteres gesperrt:

  • Die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und St. Georgen, Hattingen und Engen sowie zwischen Singen (Htw) und Konstanz.
  • Die Höllentalbahn zwischen Hüfingen und Himmelreich.
  • Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg.
  • Die Gäubahn ist zwischen Hattingen und Engen unterbrochen. (gemeinsamer Streckenabschnitt mit Schwarzwaldbahn siehe oben)

Auf den gesperrten Strecken setzt die Deutsche Bahn heute die Arbeiten zur Erkundung und Beseitigung der Störungen fort.

Die DB bittet alle Reisenden um Verständnis für die weiterhin andauernden Einschränkungen. Die kostenfreie Hotline unter der 08000 99 66 33 bleibt geschaltet. Die DB empfiehlt Reisenden, vor Fahrtbeginn ihre Verbindung über bahn.de/aktuell oder den DB Navigator zu prüfen. Pendler im Regionalverkehr werden auch über den DB Streckenagenten über aktuelle Einschränkungen auf ihrer Verbindung informiert.

Aktuelle Informationen für Redaktionen im Presseblog zum Sturmtief Sabine: https://www.deutschebahn.com/presse.


Sturmtief Sabine wirbelt auch im Landkreis Böblingen

Rund 75 Meldungen kreisweit

Kreis Böblingen.| Auch im Landkreis Böblingen sorgt Sabine ordentlich für Wirbel. Die Feuerwehrleitstelle berichtet aktuell von rund 75 Einsätzen im ganzen Landkreisgebiet. Es handelt sich um kleinere wetterbedingte Schäden wie umgestürzte Bäume, Zäune oder Baugerüste. Ein Schwerpunkt ist nicht auszumachen, der gesamte Landkreis ist betroffen. Bis auf zwei leicht verletzte Personen gibt es keine Personenschäden.

Im Bezirk der Straßenmeisterei Leonberg waren am frühen Vormittag des 10. Februar zwei Straßen durch umgestürzte Bäume gesperrt – die K1013 von Perouse nach Malmsheim und die K1016 von Malmsheim nach Heimsheim. Die Bäume wurden von den Örtlichen Forstbehörden und Feuerwehren auf die Seite geräumt. Gegen 8.30 Uhr wurden beide Strecken wieder für den Verkehr frei gegeben.

Insgesamt sind 14 Feuerwehren im Kreis mit der Abarbeitung der gemeldeten Einsätze beschäftigt. Die Integrierte Leitstelle wurde ab dem Vorabend, 22 Uhr, personell verstärkt, eine Lagedienstführung wurde eingerichtet. Die ständige Überwachung der Wettermodelle war und ist gewährleistet.


SVL am Wochenende auf Deutschland Tour

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In der Liga und im Pokal gefordert

Ludwigsburg.| Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg erwartet nach den ersten Saisonerfolg bei der SG Neukölln Berlin (10:8) nun beim OSC Potsdam an diesem Samstag (16 Uhr) die nächste schwerere Hürde. Ehe dann am Sonntag (16 Uhr) beim ASC Duisburg um ein Ticket für das Final Four im Deutschen Pokal gefightet wird.

Von Punktesammeln beim deutschen Bundesliga-Vorjahresdritten OSC Potsdam zu sprechen, wäre aus Ludwigsburger Sicht vielleicht gewagt. Geht es nach SVL-Trainer Adrian Jakovcev aber, stehen die Chancen für den SVL gar nicht mal so schlecht beim zweiten Rückrundenspiel in der Pro A-Bundesliga gegen die Potsdamer Wasserballer um den ehemaligen Nationaltorhüter und heutigen Trainer Alexander Tchigir zu punkten.

„Potsdam ist für seine sehr konsequente Spielweise, vor allem bei ihren Heimspielen, bekannt. Sie können leichtfertige Fehler des Gegners schnell mit Kontern bestrafen“, sagt SVL-Trainer Adrian Jakovcev und fügt hinzu: „Wenn wir aber konzentriert und intelligent bis zum Schluss spielen, dann können wir sie ärgern und auch etwas Zählbares nach Ludwigsburg mitnehmen“.

Die Vorzeichen stehen für die Ludwigsburger Wasserballer nicht schlecht und mit Maksim Osyka gibt ein weiterer Neuzugang am Samstag sein Debüt im DWL Team der Schwarz-Gelben. „Wir sind uns bewusst, dass wir gegen die aktuell drittbeste Wasserball-Mannschaft Deutschlands spielen. Deswegen aufgeben werden wir sicherlich nicht.” Gibt sich der SVL-Coach kämpferisch. Im engen Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt und sein Team möchte sich nach der knappen Niederlage in der Hinrunde, bei der Jakovcev neben Timo van der Bosch noch auf weitere Stammkräfte verzichten musste, revanchieren.

Nach der Partie geht es dann direkt weiter in den Westen der Republik, wo am Sonntag die nächste Aufgabe im Pokal wartet. Dem engen Terminplan geschuldet, dürfen die Schwaben am Wochenende auf ihrer Deutschland Tour knappe 1500 km zurück legen, was sicherlich weit entfernt von idealen sportlichen Bedingungen einzuordnen ist.

Chance auf eine weitere Revanche am Sonntag
Erneut Viertelfinale, erneut gegen den ASC Duisburg. Wie in der Vorsaison geht es gegen den Pro A Vertreter aus dem Ruhrgebiet um den Einzug in das Final Four Turnier um den Deutschen Wasserballpokal. Mit einem 10:12 musste sich der damalige Pro B Ligist geschlagen geben.

Die DWL-Partie in der Hinrunde endete mit einem 15:15 Unentschieden. Nicht zuletzt der Erfolg des SSV Esslingen am letzten DWL Spieltag bei den Duisburgern macht Hoffnung, dass es dieses Mal auch für die Barockstädter mit einem Sieg gegen den Altmeister klappen und ein weiterer Meilenstein gesetzt werden könnte. Eine Teilnahme am Pokalfinalturnier fehlt dem Traditionsverein aus dem Süden noch in seiner 112-jährigen Historie. Es wäre also an der Zeit Geschichte zu schreiben.


Verzicht auf Eigenbedarfskündigung gilt auch nach Verkauf einer Immobilie

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Vermieter können ihren Mietern schriftlich zusichern, dass sie wegen Eigenbedarfs auf Dauer oder bis zu einem bestimmten Termin nicht kündigen werden. Daran ist auch ein späterer Erwerber der vermieteten Wohnung oder des Mietshauses gebunden. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Berlin (67 S 22/19) hin.

Im entschiedenen Fall hatte der Vermieter seiner Mieterin schriftlich zugesichert, dass er für die Dauer des Mietverhältnisses auf eine Kündigung wegen Eigenbedarfs verzichte. Jahre später verkaufte der Vermieter die vermietete Wohnung. Der Erwerber kündigte der Mieterin wegen Eigenbedarfs und verklagte diese auf Räumung. Damit kam er jedoch nicht durch. Laut der Gerichtsentscheidung habe der frühere Vermieter wirksam auf sein Recht verzichtet, die Wohnung wegen Eigenbedarfs zu kündigen. Dazu bedurfte es nicht einmal der Unterschrift des Mieters. Damit sei der Mietvertrag modifiziert worden, woran auch ein späterer Erwerber gebunden ist.

Die Wüstenrot Immobilien GmbH rät daher Kaufinteressenten von vermieteten Wohnungen, sich nicht nur den Mietvertrag vorlegen zu lassen, sondern sich auch nach eventuellen Ergänzungen des Mietvertrags zu erkundigen, an die Erwerber der Wohnung gebunden sind. Verkäufer wiederum sollten auf solche Ergänzungen vor Abschluss des Kaufvertrags hinweisen, um eventuelle Schadensersatzforderungen des Käufers zu vermeiden. In Betracht kommt auch eine Klausel im Kaufvertrag, dass der vorliegende Mietvertrag bekannt ist und hierzu keine Nebenabsprachen bestehen.


NeckarPark: Wohnungsbau geht weiter

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Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart betont, dass die Bebauung des NeckarParks wie geplant fortläuft. Die Stuttgarter Zeitung berichtete am Freitag, 7. Februar, vom Rückzug einer Baugenossenschaft.

Dazu erklärte der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold: „Wir akzeptieren die Entscheidung der Landesbaugenossenschaft. Es gab noch keinen beurkundeten Kaufvertrag und somit können potenzielle Erwerber aussteigen. Wir begrüßen zugleich die Bereitschaft der Baugenossenschaften Bad Cannstatt, Münster und der Gartenstadt Luginsland den Grundstücksanteil zu übernehmen.“ Nach dem Ausstieg der LBG haben die verbleibenden Baugenossenschaften ihre Bereitschaft erklärt, die 104 Wohneinheiten zu übernehmen. Diesem Verfahren hat der Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen am 31. Januar zugestimmt. Die konkrete Aufteilung dieser Einheiten wird derzeit abgestimmt.

Pätzold weiter: „Im NeckarPark sollen von den geplanten und gebauten Wohnungen 80% gefördert sein. Damit wird der Großteil der Wohnungen gerade auch für Gering- oder Normalverdiener bezahlbar.“ Er sagte auch: „Wärmenetze für Quartiere, energetisch gute Baustandards, Dach- und Fassadengrün, Regenwassermanagement oder ein nachhaltiges Mobilitätskonzept sind selbstverständlich für die Entwicklung neuer Quartiere in Stuttgart. Dies ist vom Gemeinderat gewollt und wurde auch mit dem Aktionsprogramm zum Klimaschutz bekräftigt.“

Pätzold unterstreicht: „Die Befürchtung stand im Raum, dass die Flächen für die Erschließung von Q 5 nicht verfügbar sind. Allerdings unbegründet: Seit kurzem gibt es mit den Beteiligten Vorvereinbarungen zu den Umlegungsflächen.“ Die Entwicklung des Quartiers ist beachtlich: Es sei klar, wie die Bewohner vor Lärm geschützt werden. Das Sportbad ist im Bau und der Wettbewerb zum Bildungshaus – einer Investition von über 90 Millionen Euro – ist gestartet.

Der Zeitungsbericht moniert hohe Baukosten. Der Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen, Thomas Fuhrmann erläutert: „Der Quadratmeterpreis entspricht dem Verkehrswert, der durch das Stadtmessungsamt ermittelt wurde. Der Bauplatzkaufpreis wurde entsprechend der Regularien bei gefördertem Wohnungsbau reduziert. Der Bodenpreis für den Wohnungsbau mit rund 1100 €/qm ist der reduzierte Wert.“ Pätzold ergänzt: „Die Diskussion um rapide steigende Grundstückskosten zeigt, dass es richtig ist, dass der Gemeinderat darüber diskutiert, wie mit dieser Entwicklung bei städtischen Grundstücken, somit auch für das RosensteinViertel, umgegangen werden kann. Dabei ist auch das Erbbaurecht zu diskutieren.“


Stuttgart Hauptbahnhof: Bahnverkehr läuft wieder auf allen Gleisen

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Stuttgart.| Der Bahnbetrieb im Stuttgarter Hauptbahnhof läuft ab 15 Uhr wieder auf allen 16 Gleisen. Im Nah- und Fernverkehr sind die Züge nach dem regulären Fahrplan unterwegs, einzige Ausnahme ist der IC 218 von Klagenfurt über Stuttgart nach Frankfurt/Main, der nicht in Stuttgart, sondern in Esslingen (Neckar) hält.

Die Instandsetzungsarbeiten nach dem Brand am Dienstag laufen weiter, beeinträchtigen aber nicht den Bahnverkehr.