DFB-Spitze unterstützt Joachim Löw als Bundestrainer

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Das DFB-Präsidium hat am heutigen Montag in einer Telefonkonferenz einvernehmlich festgehalten, den seit März 2019 eingeschlagenen Weg der Erneuerung der Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw uneingeschränkt fortzusetzen. Das Präsidium folgte damit einer Empfehlung des Präsidialausschusses und von Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften & Akademie.

Am Montagvormittag hatten sich zunächst die Mitglieder des Präsidialausschusses (Präsident Fritz Keller, 1. Vizepräsident Amateure Rainer Koch, 1. Vizepräsident Profifußball Peter Peters, Schatzmeister Stephan Osnabrügge; Generalsekretär Friedrich Curtius fehlte krankheitsbedingt) mit Oliver Bierhoff und Joachim Löw in Frankfurt am Main getroffen. Es war dem Bundestrainer wichtig, in einem offenen, konstruktiven und intensiven Austausch die aktuelle Lage, die Niederlage gegen Spanien und die bevorstehenden Monate bis zur Europameisterschaft zu erörtern. Dabei hat Joachim Löw die Beteiligten über seine Einschätzungen, Vorstellungen und die weiteren Planungen informiert. Die Mitglieder des Präsidialausschusses stellten übereinstimmend fest, dass die hochqualitative Arbeit des Trainerstabes, das intakte Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer sowie ein klares Konzept für das bisherige und weitere Vorgehen zählen. Ein einzelnes Spiel kann und darf nicht Gradmesser für die grundsätzliche Leistung der Nationalmannschaft und des Bundestrainers sein.

Das DFB-Präsidium ist sich einig: Auf dem Weg zur EM 2021 sind bereits wichtige sportliche Ziele erreicht worden – darunter die EM-Qualifikation, der Verbleib in Liga A der Nations League und die Positionierung im ersten Lostopf bei der WM-Qualifikation. Entsprechend hat Joachim Löw weiterhin das Vertrauen des DFB-Präsidiums.

In dem Gespräch mit dem Bundestrainer und in der nachfolgenden Telefonkonferenz des DFB-Präsidiums ist die Niederlage der Nationalmannschaft gegen Spanien ebenfalls diskutiert worden. Für alle – die Spieler, den Bundestrainer, den DFB, die Fans und die fußballinteressierte Öffentlichkeit – war das 0:6 gegen Spanien eine Enttäuschung.

Gemeinsam geht der Blick zielgerichtet und fokussiert auf die weitere EM-Vorbereitung im nächsten Jahr. Es besteht die feste Überzeugung, dass Joachim Löw und sein Trainerteam trotz einer für alle herausfordernden Situation erfolgreiche Spiele und Ergebnisse liefern werden. Der Bundestrainer wird alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um mit der Mannschaft eine begeisternde EM 2021 zu spielen. Zustimmung erhält auch die Einschätzung des Bundestrainers, dass nachfolgende Turniere – konkret die WM 2022 in Katar und die EM 2024, die im eigenen Land stattfindet – als Perspektiven und sportliche Ziele bereits zum jetzigen Zeitpunkt in den weiteren sportlichen und personellen Überlegungen eine Rolle spielen müssen.


Dr. Frank Nopper mit 42,3 % zum Oberbürgermeister gewählt

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  • „Trotz der großen Freude blicke ich mit Demut und Respekt auf die große Aufgabe“
  • OB Kuhn: „Wir werden einen perfekten Übergang organisieren“
  • Wahlbeteiligung bei 44,7 %

Stuttgart.| Dr. Frank Nopper wird neuer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. Er setzte sich bei der Neuwahl am Sonntag, 29. November, mit 42,3 % der Stimmen durch. Dr. Nopper folgt auf Fritz Kuhn, der nicht erneut kandidierte.

OB Kuhn empfing seinen Nachfolger am Wahlabend im Rathaus. Er sagte: „Persönlich die besten Glückwünsche an den Wahlsieger, auch für dieses klare Votum. Sie haben diesen außergewöhnlichen Wahlkampf mit Abstand und Maske gut gemeistert. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem, dass Sie umsetzen können, was Sie sich vorgenommen haben. Wir beide organisieren nun gemeinsam einen perfekten Übergang.“

Dr. Nopper führte aus: „Das klare Ergebnis ermutigt, stärkt und bewegt mich. Ich danke für das Vertrauen, das mir von den Wählerinnen und Wählern geschenkt wurde und möchte das Vertrauen derer gewinnen, für die ich nicht die erste Wahl war. Trotz der großen Freude blicke ich mit Demut und Respekt auf die große Aufgabe.“ Es sei eine Stunde des Aufbruchs, der Hoffnung und der Zuversicht. Dr. Nopper will nun einen „neuen ‚Stuttgart-Spirit‘ entwickeln. Ich möchte ein Oberbürgermeister für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sein. Ich möchte verbinden, versöhnen und Brücken bauen.“ Als Beispiele nannte er Weltoffenheit, schwäbische Bodenständigkeit, die Sicherung von Arbeitsplätzen oder den Klimaschutz.

Der 59-Jährige ist bislang Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Backnang. Der gebürtige Stuttgarter ist Mitglied der CDU. (https://www.stuttgart.de/service/wahlen/vorstellung-der-ob-kandidaten/dr.frank-nopper.php)

Zuvor verkündete der Wahlleiter, Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer, das vorläufige amtliche Endergebnis. Er sagte: „Es war ein ruhiger, routinierter Wahltag. Wir haben gesehen, dass auch in Krisenzeiten die Demokratie vor Ort stabil funktioniert. Ich danke allen 3.200 ehrenamtlichen Wahlhelfern für ihr Engagement.“

Das Ergebnis lautet:
• Dr. Frank Nopper: 42,3 %
• Marian Schreier: 36,9 %
• Hannes Rockenbauch: 17,8 %
• Michael Ballweg: 1,2 %
• Dr. Ralph Schertlen: 0,6 %
• Issam Abdul-Karim: 0,4 %
• Friedhild Miller: 0,3 %
• Marco Völker: 0,2 %
• Werner Ressdorf: 0,1%
29. November 2020

Die Beteiligung bei der Neuwahl betrug 44,7 %; 2012 waren es 47,2 %. Der Gemeindewahlausschuss tagt am Dienstag, 1. Dezember, zur Feststellung des Wahlergebnisses.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn beabsichtigt, mit Ablauf des 6. Januars 2021 in den Ruhestand zu gehen. Bis dahin wird er das Amt mit allen Rechten und Pflichten ausfüllen. Damit könnte Dr. Nopper am 7. Januar sein Amt antreten. Voraussetzung ist, dass das Regierungspräsidium bis dahin den Wahlprüfungsbescheid erlässt und keine Einsprüche oder Klagen gegen die Wahl vorliegen. Sollte ein Amtsantritt zum 7. Januar nicht möglich sein, würde zunächst Erster Bürgermeister Dr. Mayer die Amtsgeschäfte fortführen. Möglich wäre dann, dass bei der regulären Sitzung des Gemeinderats am 4. Februar Dr. Nopper in sein Amt eingeführt wird oder, falls notwendig, er als Amtsverweser bestellt wird.


Wasserballer beim Euro-Cup in Aix

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Premiere für den SVL

Ludwigsburg.| Die Erstliga-Wasserballer des SVL treten am ersten Dezemberwochenende beim LEN Euro-Cup im französischen Aix-en-Provence an. Das Turnier findet unter extrem schwierigen Corona-Bedingungen satt. Ziel ist Platz zwei – damit würden sich die Ludwigsburger bei ihrer internationalen Premiere für die Runde der letzten 16 Mannschaften qualifizieren.

Trotz Corona spielen oder nicht spielen beim Euro-Cup in Aix? Diese Fragen war für den Ludwigsburger Team-Manager Adrian Jakovcev und den Vizepräsident, Matthias Nagel, schnell geklärt. Ludwigsburg tritt an – trotz der Pandemie. Auch, um eine Zeichen zu setz en: seht her, der Wasserball lebt! Obgleich in der Bu ndesliga der Spielbetrieb nach wie vor ruht.

Bei dem kleinen Turnier in Südfrankreich spielt der SVL gegen Vouliagmeni aus Griechenland, Carouge aus der Schweiz und gegen den Gastgeber Pays d’Aix. Das große Ziel sei Platz zwei, sagt der Manager. Denn die ersten beiden Teams qualifizieren sich für das Achtelfinale im kommenden Jahr. Die Griechen seien kaum zu schlagen, es handele sich um eine Profimannschaft auf dem Niveau des deutschen Top-Teams aus Spandau.

Die Schweizer hingegen sollten zu schlagen sein. Im Spiel gegen Aix also dürfte es um die Entscheidung gehen. Der Spielplan, sagt Jakovcev, „ist gut für uns“ – denn das vermutlich entscheidende Spiel gegen die Franzosen ist das letzte der drei Spiele.

In der Woche vor dem kleinen Turnier bereitet sich der SVL mit einem Trainingslager in Montpellier vor. Geplant sind mehrere Testspiele gegen Montpellier, einer Mannschaft, die laut Team-Manager etwa auf dem Niveau von Aix spielen sollte. Diese Vorbereitung während der Tage bis zum ersten Spiel gegen die Griechen sei bitter nötig. Denn in der Wasserball-Bundesliga laufe nichts, leider.

Sehr zum Ärger vieler deutscher Teams. Die Clubs sind nicht glücklich mit ihrem Verband, denn vom DSV „kommt gar nichts“, kritisiert Jakovcev. Es gebe keine Ansagen zum Thema Bundesliga. Und auch die Vorbereitungen für den ersten internationalen Auftritt des SVL musste der Verein komplett ohne Beratungen oder Tipps speziell zum Thema Corona stemmen.

Nun sei aber alles geregelt. Die Spieler werden mindestens viermal auf das Virus getestet: vor der Abreise sowie vor den gemeinsamen Trainingsmaßnahmen in Montpellier und nach Vorgabe der LEN unmittelbar vor und während dem Turnier.

In Montpellier und in Aix dürfen die Spieler das Hotel nur verlassen, um ins Bad zu gelangen. Frankreich ist im Lockdown. Nach dem Training beziehungsweise nach den Spielen geht es dann sofort wieder direkt zurück ins Hotel. Nach Aix fährt die Mannschaft mit zwei Kleinbussen und einem PKW. Die Anreise dauert etwa zehn Stunden, aber es gebe derzeit keine Direktflüge, sagt der Manager. Man habe alles getan, um eine Infektion der Spieler zu verhindern. Aber klar, ein Restrisiko bleibe immer.

„Wir wollen den Verein, die Stadt Ludwigsburg und Deutschland  auf internationalem Parkett würdig vertreten“, sagt Jakovcev. Mit einem Augenzwinkern und mit Blick auf die anstehenden Spiel spricht er indes auch von einem „Glücksspiel“ und sagt: „Es kann alles passieren.“ Niemand wisse, wo genau die Mannschaft zurzeit stehe.

Klar, man konnte einigermaßen trainieren. Das Ludwigsburger Fitnessstudio Pure öffne speziell für die Wasserballer. Und das Campusbad war für die Ludwigsburger Erstligaspieler in den vergangenen Wochen auch geöffnet. Doch seit dem ersten Lockdown ein Frühjahr waren die Bäder eben oft auch geschlossen, immer wieder habe man aussetzten müssen mit dem regulären Training.

Im April wurde sogar ab und zu im Neckar geschwommen – Not macht halt erfinderisch. Die ganz spezielle Lage wegen Corona, sagt der Manager, sei allen Spielern bewusst. „Aber wir denken nicht ständig dran, wir lassen uns nicht belasten.“

Der SVL reist mit 13 Spielern nach Frankreich, Abiturient Leopold Friedrich bleibt mangels Schulbefreiung in Ludwigsburg. Das Turnier findet wie zuletzt shcon gewohnt ohne Zuschauer und unter strengen Hygieneauflagen statt. Das ist schade, aber wegen der Pandemie gibt es keine Alternative.

In anderen Zeiten wären sicherlich eine paar Fans und Vertreter der Sponsoren sehr gerne mit der Mannschaft nach Aix gereist. Das SVL-Wasserball-Urgesteien Dieter Gscheidle zum Beispiel wäre sicherlich dabei gewesen, sagt Jakovcev. Der Dieter hätte sich den ersten internationalen Auftritt seines SVL bei einem Turnier sicherlich nicht entgehen lassen.

Der SV Ludwigsburg will mit den Spielen in Südfrankreich auch an die großen Zeiten des Vereins anknüpfen. In der 1960er-Jahren stellte der SVL mehrere Nationalspieler und Olympiateilnehmer. 1961 war der SV Ludwigsburg Süddeutscher Meister und Deutscher Vizemeister. Der aktuelle Team-Manager hatte vor dem geplanten und dann abgesagten Start der Bundesliga erklärt, der SVL wolle spätestens in fünf Jahren wieder mitspielen um den nationalen Titel.

Jetzt also geht es zunächst mal um den Euro-Cup. „Wir werden uns durch die schwierigen Zeiten kämpfen“, sagt Jakovcev. Für die deutschen Teams dürfte das Turnier auch deshalb besonders schwer werden, weil sie seit vielen Monaten kaum Spielpraxis haben. In vielen andern Ländern, sagt der Manager, werde in den obersten Liegen schon wieder gespielt, etwa in Italien, Ungarn, Spanien – und auch in Frankreich, was ein Vorteil für Aix sein könnte.

Um besser zu werden, sagt der Manager, „müssen wir spielen, das ist einfache Mathematik“. Deshalb sei die Vorbereitung in Montpellier auch so wichtig. Die Reise nach Südfrankreich wird für des SVL ein großes sportliches Abenteuer mit ein paar Unbekannten.

Ein finanzielles Abenteuer werde der Trip aber nicht, sagt Nagel. Weil der Bundesliga-Betrieb ruhe, werde Geld eingespart und auch bei der Anreise wählte man gezwungenermaßen die kostengünstigste Variante. Die Kosten für den Wasserball im Verein würden „nicht viel größer als sonst“. Zudem solle der erste internationale Auftritt des SVL zu „einem Türöffner für weitere Sponsoren werden“ und man hoffe zudem noch auf avisierte öffentliche Förderungen.

Im Falle einer Qualifikation des SVL für die nächste Runde im Euro-Cup würden die kommenden Spiele wohl erst im Frühjahr stattfinden – so Corona will. „Alles, sagt Matthias Nagel, „ist ein Wundertüte“. Die Achtelfinal-Spiele finden dann – wie beim Fußball auch – jeweils mit Hin- und Rückspiel statt.

Die Ludwigsburger dürften also einmal daheim antreten. Wobei sich die Frage stellt: Wo ist daheim? Das Campusbad ist ungeeignet, weil zu klein. Gleiches dürfte für das Stadionbad gelten, das derzeit ohnehin geschlossen ist. Bliebe womöglich nur ein Ausweichen in das Stuttgarter Inselbad. Aber vielleicht, vielleicht öffnen die Stadtwerke ja das Freibad in Hoheneck früher als sonst.

Zunächst indes gilt es für den SVL, die Qualifikation zu schaffen. Wer zuschauen will, wie sich das Team am ersten Wochenende im Dezember schlägt: der Club aus Aix hat angekündigt, dass es im Internet einem Live-Stream geben soll.


Weihnachten 2020: Ein Fest unter speziellen Bedingungen

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Das Weihnachtsfest ist für viele Deutsche – so wie für Millionen Menschen weltweit – der vielleicht schönste Anlass des Jahres. Dass 2020 besondere Bedingungen gelten, kann eine Herausforderung sein, aber kein Grund für Traurigkeit.

Mehr denn je: Online-Welt als Basis für Weihnachtseinkäufe
Deutschlands Großstädte lieferten über das Jahr stets anschauliche Bilder zum Verlauf der Pandemie. Völlige Leere und Stillstand im März, ein lebendiger, fast schon befreiter Sommer und ein ruhiger, aber immer noch aktiver Herbst – dieses Wechselbad zeigte sich auch in Stuttgart mehr als deutlich. Ebenfalls unterstrichen wurde die Bedeutung des Internets, dank dem die lokale Wirtschaft in Krisenzeiten immerhin einen Teil ihrer Umsatzverluste auffangen konnte.

Hinsichtlich der kommenden Weihnachtszeit setzt sich dies fort. Zu verdanken ist dies dem Fundament, das in den letzten Jahren so rasant gewachsen ist. Neu sind die Möglichkeiten der Online-Welt schließlich keineswegs und das betrifft praktisch alle Lebens- und Geschäftsbereiche: Ob für Arbeit, Shopping, Essensbestellungen, Unterhaltung oder Kommunikation, ist die digitale Welt längst fest im Leben verankert. Und da die coronabedingten Beschränkungen auch im Dezember Bestand haben werden, ist der Fokus auf das Online-Geschäft für Verbraucher und Handel beinahe alternativlos.

Darum sind die kommenden Wochen langfristig wichtig
Dies zeigt sich auch bei Themen, die einen größeren Zeithorizont erfassen. Dinge, die aktuell noch nicht möglich sind, können nämlich bereits jetzt arrangiert werden, und das aufgrund der Situation zu teils besonders attraktiven Konditionen. Beispiele dafür gibt es viele: Unternehmen, die für nächstes Jahr ein Tagungshotel in Stuttgart suchen, können dies weiterhin online tun und wichtige Termine bereits abdecken. Auch Fachmessen werden bereits eifrig geplant und die Gastronomie rechnet damit, im Laufe von 2021 endlich wieder richtig hochfahren zu können.

Damit dies gelingt, wird die Bevölkerung gebeten, während der Weihnachtszeit mit Bedacht vorzugehen. So soll das Fest für niemanden vollständig ausfallen; nach Möglichkeit soll der Kreis jedoch klein gehalten werden, allen voran wegen älteren Familienmitgliedern, die zur Risikogruppe gehören. Ergänzend dazu wird eine freiwillige Selbstquarantäne vor dem Fest empfohlen – diese soll dabei helfen, selbst bei Feiern mit der zulässigen Gesamtzahl von zehn Personen keine neue Infektionswelle zu verursachen. Kinder bis 14 Jahre fallen übrigens nicht unter diese Vorgabe.

Weitere Maßnahmen wie die AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen) bleiben ergänzend dazu bestehen. Daraus entsteht ein Gesamtpaket, aus dem in absehbarer Zeit Besserung folgen soll. Ob dies gelingt, wird sich kurz nach dem Jahreswechsel zeigen.


VVS-Fahrplanbuch jetzt druckfrisch zu haben

Letzte Auflage jetzt im Handel – ab nächstes Jahr Fahrpläne nur noch digital

Unser Alltag wird immer schnelllebiger – auch der öffentliche Nahverkehr. Gab es früher nur einen Fahrplanwechsel im Jahr, werden heute Fahrpläne verschiedener Linien im Jahresverlauf wegen zahlreicher Verbesserungen häufiger angepasst. Das hat zur Folge, dass das gedruckte Fahrplanbuch heute noch aktuell ist, in zwei Wochen aber an einigen Stellen schon veraltet sein kann. Auch die Nachfrage ist in den letzten Jahren stark gesunken. Deshalb ist nun das gedruckte Fahrplanbuch in seiner letzten Auflage im Handel.

Über die Fahrplanauskunft www.vvs.de und über die App „VVS Mobil“ können Fahrgäste immer die aktuellen Verbindungen abrufen. Für stark nachgefragte Linien wird der VVS weiterhin die beliebten Minifahrpläne in gedruckter Form herausgeben. Sie passen gut in den Geldbeutel und werden zum Beispiel über die Kundenzentren der Verkehrsunternehmen angeboten. Die Fahrplanbuchseiten in gewohnter Form lassen sich nach wie vor über die Homepage abrufen und zwar über den Button „mehr Auskunft“ auf der Homepage und dann rechts „Fahrplanbuchseiten“. Dort können Fahrgäste dann Ihre Linie auswählen. Neu gibt es die Fahrplanbuchseiten in Kürze auch in der App „VVS Mobil“.


Wüstenrot erweitert Kooperation mit ERGO

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG erweitert ihre langjährige Kooperation mit der ERGO Beratung und Vertrieb AG in Richtung Baufinanzierungsgeschäft. Der Start der langfristig ausgelegten Zusammenarbeit in diesem erweiterten Bereich ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Mit dem Ausbau der Kooperation wird Wüstenrot exklusiver Partner von ERGO neben Bausparen auch in der Baufinanzierung. Die beiden Unternehmen bauen damit ihre erfolgreiche Partnerschaft, die im Bauspargeschäft bereits seit mehr als zehn Jahren besteht, weiter aus.

ERGO erhält durch die Kooperation Zugang zum Baufinanzierungsportal von Wüstenrot. Das Portal steht den Vertriebspartnern zur Verfügung und ermöglicht die vollelektronische Einreichung und Abwicklung von Finanzierungsanträgen. Es erlaubt damit eine optimale und bedarfsorientierte Beratung der Kunden mit schneller Finanzierungszusage. Wüstenrot wiederum profitiert vom großen Vertriebsnetz von ERGO und kann so ihre Marktposition in der Baufinanzierung weiter ausbauen.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender von Wüstenrot: „Wir freuen uns sehr, dass wir die partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ERGO weiter ausbauen und so auch unsere Vertriebskraft in der Baufinanzierung erhöhen. Der Baufinanzierungsmarkt ist ein Wachstumsmarkt, weil die eigene Wohnimmobilie bei den Menschen hoch im Kurs steht und die Nachfrage nach Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen, insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten, stetig steigt.“

Olaf Bläser, Vorsitzender des Vorstands der ERGO Beratung und Vertrieb AG: „Wir sind schon seit vielen Jahren vertrauensvolle Partner von Wüstenrot. Diese bestehende erfolgreiche Kooperation bauen wir nun um das Geschäftsfeld Baufinanzierung aus. Die Kombination von innovativer Technik und persönlicher Unterstützung der Vertriebspartner sehen wir als Erfolgsrezept für erfolgreiche Baufinanzierungsberatung. Davon profitieren vor allem unsere Kunden.“


DHB-Pokal: Viertelfinal-Begegnungen stehen fest

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Dortmund, 25.11.2020.| Die ehemalige Profi-Handballerin und 222-fache Nationaltorhüterin Clara Woltering hat heute in der Geschäftsstelle der Handball Bundesliga Frauen (HBF) in Dortmund die Begegnungen des Viertelfinals im DHB-Pokal der Spielzeit 2020/21 ausgelost.

Die Livestream-Zuschauer bei Sportdeutschland.TV sahen, wie Clara Woltering als letzte Begegnung einen echten Pokal-Kracher zog: Der Thüringer HC tritt gegen die TuS Metzingen an!

Viertelfinale DHB-Pokal der Frauen 2020/21:
SG BBM Bietigheim vs. HSG Bad Wildungen Vipers
HSG Blomberg-Lippe vs. Buxtehuder SV
TSV Bayer 04 Leverkusen vs. HL Buchholz 08-Rosengarten
Thüringer HC vs. TuS Metzingen

Das Viertelfinale wird am 30./31. Januar 2021 ausgespielt. Die Gewinner qualifizieren sich für das OLYMP Final4 2021, das am 15. und 16. Mai in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfindet.


84 Prozent der Deutschen stellen jedes Jahr einen Christbaum auf

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O Tannenbaum, o Tannenbaum: Kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum

Hamburg, 23. November 2020.| Eines ist klar: Für die Deutschen gibt es kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum! Wie die Tankstellenkette HEM jetzt in einer repräsentativen Studie1 herausfand, stellen mehr als acht von zehn Bundesbürgern (84 Prozent) einen Christbaum in ihrem Zuhause für das Fest der Liebe auf. Jeder Dritte empfindet erst bei frischem Tannenduft und leuchtenden Christbaumkugeln in den eigenen vier Wänden das Gefühl von Weihnachten. 47 Prozent der 2.791 Teilnehmer gaben an, dass vor allem ein Weihnachtsbaum als langlebige Tradition essentiell für das Weihnachtsfest der Familie ist.

Es kommt aufs Aussehen an
Wer denkt, dass im heutigen Zeitalter die meisten Weihnachtsbäume online geshoppt werden, liegt falsch: nur schmale ein Prozent bestellen ihren Baum im Internet. Das mag daran liegen, dass für jeden Fünften vor allem das Aussehen der Tanne bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend ist. Das lässt sich direkt vor Ort natürlich am besten feststellen. Dabei zieht es 34 Prozent der Deutschen an den temporären Verkaufsstand oder in den stationären Handel, also ins Gartencenter oder in den Baumarkt (24 Prozent). Zwölf Prozent wählen den traditionellen Weg und schlagen ihren Baum im Wald selbst. Dabei muss es für jeden zweiten Baumkäufer eine schöne Nordmanntanne sein.

Selbst ist der Deutsche
Der Transport der großen und kleinen Tannen stellt kein Problem für die Bundesbürger dar. Während jeder Zweite seinen Baum im Kofferraum des eigenen Pkws transportiert, schnallen ihn sieben Prozent einfach aufs Dach. 13 Prozent der Befragten nutzen einen Transporter und weitere sieben Prozent klemmen ihn einfach unter den Arm. Deutlich ist: Die Deutschen bringen ihren geliebten Weihnachtsbaum unzweifelhaft sicher und heil nach Hause.

Die Vorfreude ist groß
Während 14 Prozent der Deutschen es kaum erwarten können, ihren Christbaum direkt Anfang Dezember aufzustellen, folgen 44 Prozent erst Mitte des Monats der Weihnachtstradition. Weitere 29 Prozent bringen ihre Tanne sogar erst am Morgen des 24. Dezembers in kuschelige Warm. Geschmückt wird der Baum von der Mehrzahl der Deutschen (61 Prozent) direkt nach dem Aufstellen. Weitere 18 Prozent dekorieren ihn erst am Morgen des 24. Dezembers, um für die morgendliche Weihnachtsstimmung zu sorgen.

Alle Jahre wieder
Der Abschied vom geliebten Weihnachtsbaum nach dem frohen Fest kann schwerfallen. 62 Prozent der Befragten entsorgen ihre Tanne in der ersten Januarwoche, während einige ihn sogar bis Februar stehen lassen. Spätestens dann heißt es für zwölf Prozent: Raus mit dem Baum. Nur vier Prozent nehmen direkt nach den Weihnachtsfeiertagen Abschied vom geliebten Lichterbaum.


W&W-Gruppe stärkt Außendienst in Corona-Zeiten durch Online-Beratung

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Besonders in der aktuellen Krisenzeit ist es von großer Bedeutung für Finanzdienstleister und Vermittler, ihren Kunden trotz Kontaktbeschränkungen mit einer persönlichen Beratung zur Seite stehen zu können. Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) stattet daher ihren Außendienst mit der Communication Cloud der flexperto GmbH aus. Auf diese Weise können Kunden über die Distanz online beraten und betreut werden.

Die Wüstenrot Bausparkasse AG nutzt flexperto bereits seit September 2019 und hat damit wertvolle und positive Erfahrungen gesammelt. Jetzt hat sich auch die Württembergische Versicherung AG für eine Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Softwarelösungen für digitale Beratung und digitalen Vertrieb entschieden.

Die Communication Cloud von flexperto ermöglicht Vermittlern, per Audio- oder Videochat mit Kunden und Interessenten wie bisher persönlich, aber kontaktlos zu kommunizieren. Dank Screensharing haben Vermittler und Kunden darüber hinaus den gleichen Bildschirminhalt vor Augen und können gemeinsam Dokumente betrachten und bearbeiten. Bei Bedarf können sogar Anträge oder andere Formulare online rechtssicher per fortgeschrittener Signatur unterzeichnet werden. Außerdem wird eine Online-Terminbuchungsfunktion angeboten. Dies funktioniert sowohl für die Vermittler als auch für die Kunden ohne Installationen oder Downloads auf allen Endgeräten und ist vollständig DSGVO-konform. Das Angebot steht aktuell bereits über 300 W&W-Vermittlern zur Verfügung. Langfristig ist eine Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter vorgesehen.

Felix Anthonj, Gründer und Geschäftsführer von flexperto: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe innerhalb kürzester Zeit mit flexperto ausstatten und unterstützen konnten. Besonders in Zeiten wie diesen ist die Erweiterung der Kundenbetreuung auf digitale Kanäle unerlässlich. Mit flexperto können die Vermittler nun trotz einer minimalen Anzahl an persönlichen Treffen maximalen Vertriebserfolg erzielen.“

Alexander Schlüter, Leiter Kunden- und Marktmanagement der Württembergischen Versicherungen: „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung gerade beim Kundenkontakt ist. Mit der Anwendung von flexperto konnten wir schnell die digitale Beratungsunterstützung für unseren Außendienst realisieren. Dadurch gewinnen wir Zeit für mehr Terminvereinbarungen und können die Beratung noch flexibler im Interesse unserer Kunden gestalten.“

Stephan Müller, Leiter Vertrieb der Wüstenrot Bausparkasse AG: „Mit der Lösung von flexperto ermöglichen wir persönliche Beratung unabhängig von Ort und Zeit. Wüstenrot ist dadurch mit seiner hohen Beraterkompetenz auch in der digitalen Welt für unsere Kunden erreichbar”.


Häusliche Gewalt im Fokus

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Fahnenaktion zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen

Stuttgart.| Frauen sind von häuslicher Gewalt häufiger bedroht, als durch andere Gewaltdelikte – und diese Gewalt findet in den eigenen vier Wänden statt. 25 Prozent aller Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren Lebenspartner erlebt. 2019 musste die Polizei in Stuttgart insgesamt 925 Mal wegen häuslicher Gewalt eingreifen. Diese Form von Gewalt findet meist im Verborgenen statt. Es ist von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen. Schätzungen zufolge ereignet sich Partnerschaftsgewalt in 17.000 Stuttgarter Haushalten.

In Stuttgart findet das Thema häusliche Gewalt besondere Beachtung: Bereits 2001 wurde in der Landeshauptstadt die „Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen häusliche Gewalt (STOP)“ initiiert. Verschiedene Institutionen und Beratungsstellen haben sich darin zusammengeschlossen, um unter der Federführung der Abteilung für individuelle Chancengleichheit kontinuierlich die Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt zu verbessern. Ziel ist der Abbau beziehungsweise die Verhinderung häuslicher Gewalt sowie die zeitnahe Beratung und Hilfestellung für Opfer, aber auch Täter und Täterinnen nach einem Platzverweis, bei dem der Täter oder – sehr viel seltener – die Täterin die gemeinsame Wohnung verlassen muss. Neben dem polizeilichen Einschreiten und der Beratung bilden eine konsequente Strafverfolgung sowie zivilrechtliche Schutzmaßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz die Basis für ein Vorgehen gegen häusliche Gewalt.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, 25. November, der das Thema aus der Tabuzone in die Öffentlichkeit bringt, wird sich die Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern wieder an der Fahnenaktion von Terre des Femmes beteiligen. An der Ecke Königstraße/Bolzstraße hängen dort für eine Woche vier Fahnen mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“.

Auch der Gleichstellungsbeirat der Stadt beschäftigt sich in seiner Sitzung am 25. November ausführlich mit dem Schwerpunktthema häusliche Gewalt in Zeiten von Corona. Die weltweite UN-Kampagne „Orange the World“ hat sich das Ziel gesetzt, weltweit Gebäude in oranger Farbe erstrahlen zu lassen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und damit zur Enttabuisierung dieses Themas beizutragen.

Anlauf- und Beratungsstellen zum Thema häusliche Gewalt
Krisen- und Notfalldienst Telefon 0180 / 5110444 Betroffene Frauen bekommen Rat und Hilfe bei folgenden Beratungsstellen:
Frauen-Interventionsstelle (FIS) FrauenFanal
Beratung und Info für Frauen (BIF) Städtisches Frauenhaus Autonomes Frauenhaus
Telefon 6744826 Telefon 4800212 Telefon 6494550 Telefon 4142430 Telefon 542021
Betroffene Männer bekommen Rat und Hilfe bei:
Sozialberatung Stuttgart e.V., Gewaltschutz für Männer, Telefon 9455853-10
Für Täter oder Täterinnen, die bereit sind, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen ist die Sozialberatung Stuttgart e.V., Fachberatungsstelle Gewaltprävention, zuständig unter Telefon 9455853-10