Wahl von Dr. Frank Nopper zum Amtsverweser am 4. Februar

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Stuttgart.| Dr. Frank Nopper – im November zum künftigen OB gewählt – stellt sich dem Gemeinderat zur Wahl als Amtsverweser. Dafür ist eine separate zusätzliche Sitzung des Gremiums am Donnerstag, 4. Februar vorgesehen. Ein „Amtsverweser“ hat alle Rechte und Pflichten eines Oberbürgermeisters mit Ausnahme des Stimmrechts im Gemeinderat und führt ebenfalls die Bezeichnung „Oberbürgermeister“. Dieses Verfahren ist notwendig, weil drei Klagen gegen die Oberbürgermeisterwahl beim Verwaltungsgericht anhängig sind. Darauf wies die Stadtverwaltung am Dienstag, 26. Januar, hin.

Die Verwaltung hat für zwei Sitzungen des Rats am 4. Februar in der Liederhalle eingeladen: Eine reguläre ab 15.30 Uhr mit tagespolitischer Agenda und eine separate ab 18 Uhr, die ausschließlich die Wahl Dr. Noppers und Ansprachen vorsieht. Diese Sitzung wird mittels Livestream im Internet übertragen.

Der Rat tagt zunächst unter Vorsitz des Ersten Bürgermeister Dr. Fabian Mayer. Gründe für die Aufteilung sind zeitlicher, organisatorischer und protokollarischer Natur.

Nach der Wahl nimmt der Erste Bürgermeister die Amtseinführung mit Ernennung und der Vereidigung von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper vor. Dann sind Ansprachen des Ministerpräsidenten, der Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen und der Gesamtpersonalratsvorsitzenden vorgesehen und auch die Antrittsrede von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. Das Ende der Gemeinderatssitzung ist für 19:30 Uhr geplant. Es stehen nur begrenzte Zuschauerplätze zur Verfügung.

Dr. Nopper tritt sein Amt als Oberbürgermeister mit allen Rechten erst an, wenn die Gerichtsverfahren abgeschlossen sind. Dann erhält er auch die Amtskette des Oberbürgermeisters – bei einer Amtseinführung als rechtskräftig volksgewählter Oberbürgermeister. In diesem Zusammenhang wird dann auch die förmliche Verpflichtung als Oberbürgermeister durch ein vom Gemeinderat gewähltes Mitglied stattfinden.


Stadt schlägt freiwilligen Verzicht auf Kita-Elternbeiträge vor

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Beschlussfassung für 4. Februar vorgesehen

Stuttgart.| Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat vorschlagen, für den Januar 2021 auf die Erhebung der Kita-Elternbeiträge zu verzichten. Weiter wird vorgeschlagen, ab Februar 2021 für jede weitere volle Schließungswoche freiwillig auf 25 % der maßgeblichen monatlichen Elternbeiträge zu verzichten. Voraussetzung ist jeweils, dass die Kinder nicht notbetreut werden.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, erklärte am Montag, 25. Januar: „Die Pandemie und der Lockdown treffen uns alle, gerade Eltern, die auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, und auch die Kinder, die auf ihr gewohntes Umfeld und den Kontakt zu den Freunden verzichten müssen. Daher möchten wir diese Mehrbelastung nun ausgleichen.“ Fezer weiter: „Wir erwarten, dass sich das Land an erneuten Einnahmeausfällen beteiligen wird und eine schnelle Lösung herbeigeführt wird.“

Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflege sind seit dem 16. Dezember 2020 grundsätzlich geschlossen. Es ist eine Notbetreuung eingerichtet. Die eingerichtete Notbetreuung steht nur einem begrenzten Kreis an Kindern zur Verfügung. Daher hat eine Vielzahl an Familien keine Möglichkeit, Kindertageseinrichtungen oder Angebote der Kindertagespflege zu nutzen. Darüber hinaus gibt es den klaren infektionsschutzbegründeten Appell, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit der Betreuung besteht.

Die hierfür erforderliche Beschlussfassung der entsprechenden Vorlage (GRDrs 22/2021) soll in der Sitzung des Gemeinderats am 4. Februar 2021 erfolgen.

Wie bereits im letzten Jahr schließt der Vorschlag der Verwaltung auch freie Träger und die Kindertagespflege mit ein. Die Entscheidung, auf Kostenbeiträge ganz oder teilweise zu verzichten, liegt in der Entscheidungshoheit des jeweiligen Trägers. Wenn sich Träger dazu entscheiden, erhalten sie von der Landeshauptstadt eine Erstattung.

Anders als 2020 soll nun für die Inanspruchnahme der Notbetreuung ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies müssten sich dann auch die freien Träger bei einer Erstattung pauschal anrechnen lassen.

Die Abbuchung der städtischen Elternbeiträge wurde – wie mit Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020 mitgeteilt – ohne Anerkennung einer Rechtspflicht für den Januar 2021 ausgesetzt.

Ursprünglich wollte die Verwaltung vor dem Entscheidungsvorschlag abwarten, ob und inwieweit sich Bund oder Land an den erneuten Einnahmeausfällen beteiligen. Diese Entscheidung steht jedoch noch aus. Um den Eltern Planungssicherheit zu geben, geht die Stadt in Vorleistung. Die finanzielle Belastung für die Stadt beträgt für den Januar rund 3,4 Millionen Euro.

  • Notbetreuung: Ab 17. März 2020 waren die Einrichtungen geschlossen und es fand eine Notbetreuung statt.
  • Erweiterung der Notbetreuung: Zum 29. April 2020 wurde die Notbetreuung erweitert.
  • Eingeschränkter Regelbetrieb: Zum 25. Mai 2020 startete die Stadt mit der Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs, womit noch mehr Kindern die Möglichkeit hatten, wieder ihre Kita zu besuchen.
  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen: Zum 29. Juni 2020 wurden die Kindertageseinrichtungen wieder für alle geöffnet, allerdings unter sog. Pandemiebedingungen.
  • Erneute Schließung: Seit 16. Dezember 2020 sind die Kitas erneut geschlossen und es findet eine Notbetreuung in den Einrichtungen statt.

In der Zeit, in denen die Kitas im Jahr 2020 geschlossen waren, befreite die Stadt die Eltern freiwillig von den Kita-Gebühren und ersetzte den freien Trägern entsprechende Einnahmeausfälle. Hierfür wurden in Summe bereits rund 11 Mio. Euro (Monate April bis Juni) ausgeglichen, welche zu einem großen Teil direkt vom Land (8,3 Mio. Euro) kompensiert wurden.


Stadt hilft Alten- und Pflegeheimen bei Umsetzung der Testpflicht

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Bundeswehr unterstützt ab Mittwoch

Stuttgart.| Die Bundeswehr unterstützt die stationären Alten- und Pflegeheime in Stuttgart ab Mittwoch, 27. Januar, bei der Umsetzung der Testpflicht. Insgesamt werden 28 Soldatinnen und Soldaten in den Einrichtungen eingesetzt. Zusätzlich wird ein Soldat die Koordination in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt übernehmen. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Montag, 25. Januar, bekannt gegeben.

Mitarbeiten werden die Soldatinnen und Soldaten in 27 Einrichtungen, die dem Gesundheitsamt zuvor Bedarf gemeldet haben. Sie werden Besucherinnen und Besucher sowie Externe mittels Schnelltests auf das Coronavirus testen. Auch Mitarbeitertestungen sind möglich. Die Tests der Bewohnerinnen und Bewohner nehmen weiterhin die Pflegekräfte vor.

Alle Soldatinnen und Soldaten, die in Baden-Württemberg für die Testung in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden, erhalten eine intensive Online-Schulung. Diese erfolgt in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden- Württemberg.

Zusätzlich werden die Soldatinnen und Soldaten, die in Stuttgart aushelfen, am Dienstag, 26. Januar, nach ihrer Ankunft im Gesundheitsamt vertieft zu folgenden Themen geschult: Hygiene, richtiges An- und Ablegen der Schutzkleidung, Entnahme des Abstrichs sowie Durchführung des Schnelltests. Auch in der Struktur und dem Arbeitsablauf hinsichtlich der Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen werden sie unterrichtet.

Zudem erhalten die Soldatinnen und Soldaten an ihrem ersten Einsatztag Unterstützung von Dr. Hans-Jörg Wertenauer, dem leitenden Arzt des Corona- Testzentrums Cannstatter Wasen, und dessen Team.

Dr. Wertenauer und rund 20 seiner Mitarbeitenden sowie Helferinnen und Helfer der DLRG unterstützen die Heime bei der Testpflicht bereits seit vergangener Woche. Sie waren nach Bekanntwerden der Verordnung kurzfristig eingesprungen. Darüber hinaus hat die Stadt bei der Bundeswehr einen Hilfeleistungsantrag gestellt.


Wüstenrot Immobilien vermittelt größeres Immobilienportfolio

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Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) hat in mehreren Tranchen ein größeres Immobilienportfolio, bestehend aus sechs Liegenschaften in Frankfurt am Main, vermittelt.

Das Portfolio umfasst insgesamt 79 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit rund 4.300 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Die Standorte der sechs Liegenschaften befinden sich alle in guten und besten Lagen Frankfurts.

Die Transaktion wurde von der WI-Verkaufsleitung Steffen Horn in Berlin begleitet. Verkäufer war ein privater Immobilieneigentümer, Käufer ein Family Office aus der Region. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Investorengeschäfte runden am oberen Ende unser breites Dienstleistungsspektrum für private und institutionelle Kunden ab. Speziell unsere Berliner Verkaufsleitung um Steffen Horn leistet dazu regelmäßig erfolgreiche Beiträge“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI.


Handwerk schraubt am Image – auch im Lockdown

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Stuttgart.| Seit dem 22. Januar macht das Handwerk mit seiner Imagekampagne wieder deutschlandweit auf sich aufmerksam und will damit unter anderem für die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in über 130 Ausbildungsberufen werben. Vier junge „Botschafter“ sind im Rahmen der Kampagne des Handwerks für einen Monat in TV-Spots sowie auf Motiven im Internet, auf Infoscreens und auf Großplakaten sowie Bussen zu sehen. Ergänzend bieten Mini-Dokus auf YouTube einen tieferen Einblick in den Arbeitsalltag der Handwerker.

Bereits das Vorjahr hat gezeigt: In der Corona-Pandemie ist es wichtiger denn je, für die Ausbildung im Handwerk zu trommeln. „Jetzt gilt es, handwerkliche Ausbildungsberufe als Karriereweg für die Menschen relevant zu machen“, betont Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. Das Handwerk zeige sich in vielen Bereichen als relativ krisensicher und unabhängig von der Pandemie sind handwerkliche Fachkräfte gefragt, die in der Lage sind, wichtige Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Mobilität und Demografie zu meistern. Schulabgängern, aber auch Quereinsteigern würden sich hier interessante berufliche Perspektiven bieten.

„Das Pandemie-Jahr 2020 hat deutlich gemacht, wie wichtig das Handwerk für uns ist“, so Kammerchef Hoefling. Die Betriebe mit ihren Mitarbeitern hätten einen großen Beitrag geleistet, das Land am Laufen zu halten. Gleichzeitig sei es den Unternehmern schwerer denn je gefallen, Nachwuchs anzusprechen und zu gewinnen. Auch in diesem Jahr erschwere Corona die Maßnahmen zur Berufsorientierung. „Das Handwerk will hier gegenhalten. Ein weiterer Baustein zu den vielfältigen digitalen Angeboten ist der anlaufende 1. Flight der bundesweiten Imagekampagne, der mit dem Slogan „Wir wissen, was wir tun.“ auf Plakaten, aber vor allem auch in TV-Schaltungen und digitalen Werbemaßnahmen auf das Handwerk aufmerksam macht.“ Junge „Botschafter“ des Handwerks berichten aus ihrer Erfahrung mit ihrem spannenden Arbeitsalltag. Sie stammen aus den Berufen Orthopädietechniker, Kfz-Mechatroniker, Konditor und Klempner.


Corona – Mutierte Südafrika-Variante erstmals in Stuttgart nachgewiesen

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Stuttgart.| In Stuttgart ist nun zum ersten Mal die sogenannte Südafrika-Variante des neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Der Typ B.1.351 ist eine Mutation des herkömmlichen Virus. Entdeckt wurde er bei einem Ehepaar, das aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist. Wie das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart am Sonntag, 24. Januar, mitteilte, handelt es sich dabei um die beiden ersten bestätigten Fälle dieser neuen Virusmutation in Stuttgart.

Nach Angaben des Gesundheitsamts kehrte das Paar Anfang Januar von einem Aufenthalt in Südafrika nach Stuttgart zurück. Bereits vor der Abreise aus Südafrika und unmittelbar nach der Einreise nach Deutschland seien PCR-Tests gemacht worden – beide Male mit einem negativen Ergebnis. Nach der Einreise habe sich das Paar pflichtgemäß in Quarantäne begeben. „Im Verlauf entwickelten beide Eheleute milde Krankheitssymptome“, heißt es im Bericht des Gesundheitsamts weiter. „Folglich sind die beiden abermals getestet worden. Das Ergebnis fiel positiv aus.“

Die im Labor des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg daraufhin durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass der nachgewiesene Erreger aufgrund typischer Mutationen der Linie B.1.351 zugeordnet werden kann – also eben jener Variante, die zuerst in Südafrika identifiziert wurde.

In Europa und auch in Deutschland existieren derzeit vor allem zwei relevante Virusvarianten, die hierzulande bislang vereinzelt nachgewiesen wurden: die Variante B.1.1.7, die zuerst in Groß-Britannien aufgetaucht ist, und die Variante B.1.351, von der aus Südafrika berichtet wurde. Beide Mutationen sollen nach derzeitigen Erkenntnissen ansteckender sein als das bisherige Virus.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Stuttgarter Gesundheitsamts, warnte am Sonntag, 24. Januar, deshalb eindringlich: „Die Virusmutationen beobachten wir mit Sorge. Bislang lässt sich nur schwer abschätzen, welche Krankheitsverläufe die neuen Varianten nehmen. Aber die Statistiken in den Ursprungsländern zeigen, dass sie sich schneller übertragen. Umso wichtiger ist daher, dass die Corona-Regeln – allen voran die Kontaktreduktion sowie die Abstands- und Hygieneregeln – jetzt besonders sorgfältig und gewissenhaft eingehalten werden.“


SG BBM unterliegt im Test gegen HBW Balingen-Weilstetten

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von Bernhard Gaus

Bereits am kommenden Mittwoch endet für die Handballer der SG BBM Bietigheim eine kurze Winterpause. Im einzigen Vorbereitungsspiel zeigte der Zweitligist am Samstag gegen den HBW Balingen-Weilstetten gute Phasen, musste sich am Ende aber mit 24:32(12:16) Toren geschlagen geben.

Für die SG BBM Bietigheim wird es ein Frühstart werden in die zweite Saisonhälfte. Noch vor dem Abschluss der Handball-WM und dem Liga-Neustart am ersten Februar-Wochenende bestreitet Bietigheim zwei seiner vier ausstehenden Nachholpartien, am Mittwoch steht zunächst das Spiel bei Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck auf dem Spielplan. Umso wertvoller werden für SG BBM-Coach Hannes Jón Jónsson die Erkenntnisse sein, die er aus dem letzten Härtetest in der Viadukthalle gegen den Erstligisten mitnimmt.

„Unsere Leistung war für ein typischen Testspiel ok, mehr nicht, die Abwehr stand 60 Minuten gut“; so Jónsson. „Vorne haben wir in der ersten Halbzeit eine gute Wurfgefahr entwickeln können.“ Der Zweitligist hatte zunächst starke 20 Minuten, führte mit 9:7. Tim Dahlhaus markierte fünf seiner insgesamt sechs Tore in dieser Phase. Sein Pendant im Rückraum des HBW Balingen-Weilstetten war Lukas Saueressig mit fünf Torerfolgen im ersten Abschnitt. Der HBW-Spielmacher war es auch, der mit seinem Treffer zum 10:11 die Führung für den Erstligisten zurückholte. Zehn torlose Minuten verwandelten die letzte 10:9-Führung der SG BBM in einen 10:15-Rückstand. Der aktuell 17. der 1. Liga holte sich bis zum 12:16-Pausenstand die Spielkontrolle.

Erneut folgten 20 Minuten auf Augenhöhe, nach denen Bietigheim den Rückstand bis auf zwei Tore verkürzen konnte. Paco Barthe traf zum 22:24 ins verwaiste Tor der Gäste. HBW-Coach Jens Bürkle probte in der letzten Viertelstunde seine Offensive mit dem siebten Feldspieler. Und das spätestens nach dem Tor der SG BBM zum 22:24 durchaus erfolgreich. Balingen-Weilstetten kam zu einem ungefährdeten und am Ende deutlichen 24:32-Erfolg.

„In der 2. Halbzeit fehlt bei uns noch die Verantwortung für den Ball“, sagte Jónsson zum Einbruch ganz am Ende der Partie, der letztendlich verschmerzbar sein wird. Der Isländer gibt sich zuversichtlich: „Wir werden nächste Woche sehr gut vorbereitet in unser erstes Punktspiel gehen.“ Und auch Christian Schäfer wird sein Visier bis dahin ordentlich eingestellt haben. Bietigheims treffsicherster Werfer der aktuellen Saison ließ seine zwei Siebenmeter- Chancen am Samstag beide ungenutzt.

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Lehmann; Dahlhaus (6), Vlahovic (4), Asmuth (4), de la Peña (2), Rentschler (2), Barthe (2), Marčec (1), Schäfer (1), Claus (1), Boschen (1), Öhler, M. Urban, Link, L. Urban.

HBW: Jensen, Božić, Ruminsky; Nothdurft (7/2), Strosack (7), Saueressig (7), Heinzelmann (3), Schoch (2), Zintel (2), Wiederstein (2), Diebel (1), Scott (1), Kirveliavičius, Röller, Thomann

Zeitstrafen: 0 – 0
Siebenmeter: 0/2 – 2/3
Schiedsrichter: Markus Hehn / Felix Mayer (Pfullingen, DHB Perspektivkader)


Eine Taskforce soll Impfwillige bei der Anmeldung unterstützen

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Landrat Roland Bernhard: „Ich begrüße den Vorstoß des DRK ausdrücklich, mithilfe der Ortsverbände vor Ort die Menschen zu unterstützen.“

Kreis Böblingen.| Gestern waren die Impftermine für die meisten Kreisimpfzentren im Land freigeschaltet worden, jedoch mit viel zu wenig verfügbaren Terminen für all die impfwilligen Menschen in der ersten Personengruppe. Im Landkreis Böblingen öffnet das dortige Kreisimpfzentrum in Sindelfingen zunächst gar nicht mit Vor-Ort-Terminen. Angesichts der geringen Menge an Impfdosen fährt man hier die Strategie, rein mobil zu starten, d.h. allen Impfstoff in die Mobilen Teams zu geben, die damit die Altenpflegeheime anfahren. Zudem geht ein Anteil von 20% an die Kliniken.

Im Landratsamt kommt hierzu viel Frust und Enttäuschung an. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen nach, sind hilflos, wissen nicht wie sie an Termine kommen sollen. „Ich habe Verständnis für jede und jeden, der jetzt enttäuscht und auch verärgert ist“, betont Landrat Roland Bernhard. „An der Tatsache, dass der Impfstoff knapp ist, können wir nichts ändern. Aber auch die Situation rund um die Terminvergabe ist unbefriedigend und viele der älteren Menschen sind mit den Anmeldeformalitäten überfordert.“

Gleichwohl bittet der Landrat darum, die nun überall entstehenden Ideen zur Unterstützung zu kanalisieren und abzustimmen. Niemandem sei geholfen, wenn kreisweit verschiedene Hilfen entstehen. Vielmehr sucht man den Schulterschluss mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), wo die nötige Helferinfrastruktur ohnehin bereits vorhanden ist und ein entsprechendes Konzept bereits vorliegt.

Das DRK plant, eine „Corona-Impfhilfe“ ins Leben zu rufen. Ziel sei, so heißt es im entsprechenden Aufruf des DRK, eine Hotline einzurichten, an die sich impfwillige Menschen des Landkreises Böblingen wenden können, die Unterstützung bei der Anmeldung zum Impftermin benötigen. Außerdem soll eine „Task Force“ eingerichtet werden, die bei Bedarf zu den Menschen fährt und vor Ort behilflich ist, die Menschen über das Onlineportal für eine Impfung anzumelden. „Ich begrüße diese Idee ausdrücklich und danke dem DRK für dieses tolle Engagement“, so der Landrat.

Das DRK begleitet die Pressemeldung des Landkreises parallel mit einer eigenen Presseerklärung, in der das Angebot im Detail erläutert wird.


Wachstum im Blick: Wie entwickeln sich Stuttgarts starke Branchen 2021?

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Geschäftliche Information

Stuttgart gehört zu den innovativsten Standorten Deutschlands und hat sich vor allem dank der Automobilbranche einen internationalen Ruf erwirtschaftet. Doch aktuell stehen gleich in mehreren Branchen Veränderungen an: Wie werden sich starke Sektoren wie die Stuttgarter Börse, die hiesige Finanzwelt und die Automobilwirtschaft in den kommenden Monaten entwickeln? Wir gehen ins Detail und zeigen die größten Chancen auf.

Stuttgarter Börse
Stuttgart mag deutschlandweit und international vor allem für seine Automobil-Industrie bekannt sein. Tatsächlich hat die Stadt aber noch einen zweiten Schwerpunkt: Nach Frankfurt ist der Finanzplatz Stuttgart mit der Stuttgarter Börse der zweitwichtigste Börsenplatz in ganz Deutschland. Insgesamt drei Prozent der Baden-Württemberger sind beruflich im Finanz- und Versicherungsdienstleistungssektor unterwegs, knapp 40 Prozent von ihnen arbeiten in der Stuttgarter Region. Mit der Landesbank Baden-Württemberg befindet sich in Stuttgart zudem die größte Landesbank der Bundesrepublik.

Dabei ist der hiesige Börsenplatz extrem innovativ unterwegs: So ist die Börse Stuttgart etwa europäischer Marktführer für verbriefte Derivate und für den Handel von Unternehmensanleihen. Im Jahr 2021 ergeben sich für die Stadt dadurch große Chancen. Denn der Finanzsektor wächst aktuell nicht nur stark, sondern steht auch vor großen Umwälzungen. Dies liegt vor allem an Entwicklungen wie Online Banking und Internet-Brokern.

Stuttgarter Finanzwelt
Denn auch die weitere Finanzwelt verändert sich – hier und in ganz Europa. Inzwischen gibt es eine breite Auswahl an Online Brokern in Bereichen wie dem Forex-Trading (dem Währungshandel), die mit Konzepten wie sogenannten Forex-Bonus-Angeboten auf sich aufmerksam machen – so gibt es beispielsweise Boni für Anfänger beim Handel, Boni für regelmäßige Kunden oder auch andere Arten von Vergütungen, wenn Kunden im Netz mit dem Spekulieren auf Währungsschwankungen beginnen. Ähnlich sieht es aus, beim Kauf von Einzelaktien: Wer heutzutage in die Wirtschaft investieren möchte, kann dies dank Internet-Anbietern innerhalb weniger Minuten tun und sich dabei oft im Vergleich zu lokalen Banken Gebühren sparen. Durch diese Entwicklungen sind auch die sonst börsenscheuen Deutschen in den vergangenen Jahren in großer Zahl zu Anlegern geworden. Auch der Rohstoffmarkt ist für Investoren aktuell im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Nicht nur die Klassiker Gold und Silber, sondern auch Rohstoffe wie Platin und Palladium werden bei Investoren immer beliebter – sowohl online als auch beim Erwerb vor Ort.

Bei sicherheitsorientierten Anlegern sind zudem die bekannten Staatsanleihen weiter populär. Staatsanleihen sind der Bereich der Börse, der sich bislang am wenigsten stark ins Netz verlagert hat – doch auch hier spürt man die Veränderungen bereits heute. Dank dieser Entwicklungen wächst natürlich die Konkurrenz für den Standort Stuttgart, gleichzeitig locken die Internet-Angebote aber auch viele neue Kunden in den Markt. Und sorgen so dafür, dass das Interesse der Deutschen am Thema Finanzen immer weiter zunimmt. Das ist für die digitalisierte Börse der Stadt eine positive Nachricht – starkes Wachstum für 2021 kann erwartet werden.

Foto: A. Krebs auf Pixabay

Stuttgarter Elektromobilität
In der Region Stuttgart arbeiten rund 110.000 Menschen im Automobil-Cluster; wenn man auch diejenigen Firmen hinzuzählt, die nicht direkt mit dem Fahrzeugbau zu tun haben, erhöht sich diese Zahl sogar auf 200.000 Personen. Und das Thema Elektromobilität treibt nicht nur die Stuttgarter Automobilhersteller um: 2020 haben sich die Zulassungen für Elektroautos verdreifacht, der Marktanteil von elektrischen PKWs liegt inzwischen bei 6,4 Prozent. Für 2021 wird ein weiterer deutlicher Zuwachs erwartet, was natürlich auch die in Stuttgart ansässigen Firmen wie Daimler, Porsche, Bosch, Mahle und weitere freut. Denn dank staatlichen Prämien wird der Elektro-Kauf inzwischen noch einmal einfacher. Insbesondere in Städten ist Elektromobilität inzwischen nicht mehr wegzudenken. Hiervon wird Stuttgart stark profitieren: Bereits jetzt kommen rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes der Stuttgarter Industrie aus der KFZ-Branche und insgesamt 60 Prozent des Umsatzes der baden-württembergischen Fahrzeugbauindustrie werden in der Stadt erwirtschaftet. Diese Zahlen könnten dank der aktuellen Trends nun sogar noch weiter steigen. Denn mit Wasserstoff-PKWs und vollständig autonomen Fahrzeugen sind bereits weitere bahnbrechende Entwicklungen am Horizont absehbar. Selbiges gilt für Fahrzeugcomputer: Bosch beispielsweise erhielt erst Ende des letzten Jahres Aufträge in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, um für mehr Intelligenz im Auto zu sorgen und Werkzeuge wie Fahrerassistenzsysteme und mehr zur Verfügung zu stellen. Auch hier gibt es noch gewaltige Wachstumspotentiale.

Fazit
Stuttgarts starke Branchen werden sich 2021 und darüber hinaus aller Voraussicht nach sehr gut entwickeln. Dass die Stadt beim Thema Automobilbau weltweit zu den Spitzenreitern gehört, ist den meisten Stuttgartern klar. Doch dank Elektromobilität, autonomen Fahrzeugen und Wasserstoff-PKWs stehen hier gleich drei Entwicklungen mit großem Potenzial an. Ähnlich sieht es an der Börse und in der allgemeinen Finanzwelt aus: Dank Internet, neuen Investitionsmöglichkeiten und immer schnelleren Märkten wird auch hier 2021 ein starkes Wachstum möglich sein.


WHS ist Beratungsunternehmen des Kompetenzzentrums Wohnen BW

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Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat sich als Beratungsunternehmen beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg qualifiziert und wird ab sofort Kommunen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beratend unterstützen. Das Angebot im Rahmen des Kompetenzzentrums Wohnen BW wurde neu geschaffen und ist Teil der Wohnraumoffensive des Landes.   

Das Land Baden-Württemberg stellt Kommunen, die Unterstützung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum suchen, seit diesem Jahr ein ganzheitliches Unterstützungspaket mit Beratungsangeboten zur Verfügung. Die WHS ist gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen, der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA), für alle sieben Beratungsmodule zugelassen. Aus diesem Baukasten können die Kommunen ihre Beratungen flexibel und individuell zusammenstellen. „Wir freuen uns, dass wir das Land mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung überzeugen konnten und sind stolz, in allen sieben Beratungspools mitwirken zu dürfen“, sagt Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS.

Die WHS unterstützt im Auftrag des Landes Kommunen von Beginn an und Schritt für Schritt bis zum tatsächlichen Baubeginn. Das umfasst unter anderem die begleitende Kommunikation, die Bürgerbeteiligung sowie die Ausarbeitung von städtebaulichen Rahmenbedingungen für die Flächenentwicklung. „Der ganzheitliche Ansatz gibt Kommunen Unterstützung über die gesamte Projektlaufzeit und wird dafür sorgen, dass im Land bezahlbarer Wohnraum schnell und ausreichend entstehen kann“, fasst Marc Bosch, ebenfalls Geschäftsführer der WHS, zusammen.