Wüstenrot Immobilien legt 2020 erneut zu

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Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) hat im Jahr 2020 bei der Vermittlung von Wohnimmobilien wieder einen Rekordwert erzielt. Mit 663 Millionen Euro (2019: 576 Millionen Euro) wurde das Vorjahr um fast 15 Prozent übertroffen. Die Provisionserlöse legten auf 31,3 Millionen Euro (2019: 27,7 Millionen Euro) zu. Für 2021 ist die WI zuversichtlich. Die Gesellschaft ist Teil des Geschäftsfelds Wohnen der W&W-Gruppe und beschäftigt bundesweit rund 200 Makler.

Traditionell am stärksten trugen zu den Objektwertumsätzen von 663 Millionen Euro Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen bei. In den Provisionserlösen von 31,3 Millionen Euro ist ein geringer Anteil aus der Vermittlung von Mietobjekten enthalten. Die Vermittlung von Finanzprodukten (Baufinanzierungen und Bausparverträge) erreichte mit 196 Millionen Euro (2019: 203 Millionen Euro) trotz der Corona-Pandemie fast das Vorjahresniveau.

Das Ende 2020 in Kraft getretene Gesetz zur Provisionsteilung begrüßt die WI, denn damit wird die unabhängige und faire Maklerstellung zwischen Verkäufer und Käufer gestärkt. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die örtlichen Marktkenntnisse und die neutrale Moderation unserer ausgebildeten Makler bei Verkaufsverhandlungen gefragt sind und von beiden Seiten honoriert werden“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI. Ergänzend setzt die WI seit Jahren verstärkt auf digitale Dienstleistungen, etwa virtuelle Besichtigungen, Online-Immobilienbewertung oder Prozesse zur Unterstützung des Kundenservices.

Das Geschäftsjahr 2021 beurteilt die WI vorsichtig optimistisch. Dörner: „Wohnimmobilien stehen weiter hoch im Kurs. Besonders die Schaffung eines zusätzlichen Arbeitszimmers zur Nutzung als Home-Office verstärkt die Nachfrage nach größeren Immobilien bei Eigennutzern.“ Die WI erwartet zudem, dass die Hypothekenzinsen niedrig bleiben. Differenzierter als in den Vorjahren müssen jedoch mögliche negative Marktfaktoren wie die Dauer der Corona-Pandemie und die daraus resultierende Entwicklung bei Arbeitsplätzen und Einkommen bei der Beurteilung gesehen werden.

2021 wird ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Mietendeckel erwartet, der richtungsweisenden Charakter für private Vermieter hat. Mit rund 15 Millionen Wohnungen sind sie die größte Vermietergruppe in Deutschland. Eine bundesweite Ausdehnung des Mietendeckels im Falle einer Bestätigung hätte nach Ansicht der WI nicht nur negative Auswirkungen auf die Mieteinnahmen, sondern auch auf die Bereitschaft, in Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu investieren.


Stadt bittet Bundeswehr um Mithilfe bei Coronatests

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Corona-Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen macht erhöhten Personaleinsatz erforderlich

Stuttgart.| In den Alten- und Pflegeheimen gilt nach der neuen Corona-Verordnung des Landes seit Montag, 18. Januar, eine erweiterte Testpflicht für Beschäftigte sowie für Besucherinnen und Besucher. Diese Maßnahme bedarf eines erhöhten Einsatzes an Mitarbeitenden, die vor Ort den Zugang kontrollieren und Testungen übernehmen. Die Landeshauptstadt Stuttgart hilft den Heimen bei der Rekrutierung von Personal und setzt dabei auf mehrere Komponenten – unterstützen soll unter anderem die Bundeswehr. Stadt und Bundeswehr sind hierzu bereits in engem Austausch. Das hat die Stadt am Montag, 18. Januar, bekannt gegeben.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, sagte: „Die Alten- und Pflegeheime sind besonders sensible und vulnerable Einrichtungen. Wir haben schon vieles getan, um das Coronavirus bestmöglich von den Bewohnerinnen und Bewohnern und vom Personal fernzuhalten: Freiwillige Schnelltests wurden in den Stuttgarter Heimen angeboten. Aber wir sehen, dass die Ansteckungs- und Todeszahlen in den Heimen immer noch hoch sind.“ Dem müsse die Stadt entgegenwirken und verhindern, dass das Virus weiter von außen in die Heime getragen wird. Sußmann weiter: „Deshalb bin ich voll und ganz für die Testpflicht wie sie das Land nun eingeführt hat. Dadurch bleiben Besuche von Angehörigen möglich und gleichzeitig wird das Risiko einer Ansteckung gesenkt.“

Um vor Ort die steigende Zahl an Corona-Schnelltests bewältigen zu können, die mit der Testpflicht einhergeht, braucht es ein hohes Aufkommen an Personal. Wie Bürgermeisterin Sußmann erklärte, baut die Stadt auf ein dreigliedriges Modell: „Bei uns werden es drei Säulen sein, die sicherstellen sollen, dass Beschäftigte und Externe in den Heimen rasch und reibungslos getestet werden.“ Die erste Säule besteht laut Sußmann aus einem Team rund um Dr. Hans-Jörg Wertenauer, dem Leiter des Corona-Testzentrums Cannstatter Wasen. Er wird mit rund zwei Dutzend Mitarbeitenden vor allem in den ersten Wochen aushelfen und zudem die Schulungen übernehmen. Die zweite Säule sollen Soldatinnen und Soldaten bilden. Die Stadt hat die Bundeswehr diesbezüglich um Unterstützung gebeten. Die Gespräche laufen. Ebenfalls in Vorbereitung befindet sich die dritte und letzte Säule: die Mithilfe von Personen aus der Bevölkerung. Koordiniert wird dieser Einsatz vom Jobcenter. Dazu wird die Stadt einen Aufruf starten.

Sußmann: „Wir dürfen in der jetzigen Situation keine Zeit verlieren. Um der Testpflicht nachzukommen, müssen wir schnell handeln. Dabei zählt jede helfende Hand. Nur so können wir unsere alten Menschen in den Heimen und auch das Personal bis zur Impfung schützen.“

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, wies am Montag, 18. Januar, darauf hin, dass die neue Testpflicht die bisherigen Maßnahmen in den Alten- und Pflegeheimen ergänzt, nicht ersetzt. Ehehalt betonte: „Gerne helfen wir den Alten- und Pflegeheimen durch Unterstützungsangebote, damit sie die zurecht verschärften Regelungen bewältigen können. Im Übrigen gelten das Tragen einer FFP-2-Maske sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandregeln selbstverständlich nach wie vor. Besucher und externe Personen dürfen die Einrichtungen nur mit einem negativen Testergebnis und einer FFP2-Maske betreten.“

Aktuell gibt es nach Angaben des Gesundheitsamts insgesamt 181 aktive Fälle (Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende) in 27 Alten- und Pflegeheimen. Verstorben mit oder an dem Coronavirus sind seit Beginn der Pandemie 100 Bewohnerinnen und Bewohner.


Wüstenrot-Umfrage: Hauseigentümer treiben Energiewende voran

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Gute Nachrichten vom Immobilienmarkt: Die Bereitschaft der heimischen Hauseigentümer, in energieeffiziente und klimafreundliche Technologien zur Erzeugung von Warmwasser, Heizwärme, Strom oder Wärmedämmung zu investieren, steigt momentan kräftig. Nach einer aktuellen Untersuchung von Wüstenrot* erwägen derzeit knapp 50 Prozent aller Hauseigentümer in den nächsten zwei bis drei Jahren den Einbau einer Anlage zur Erzeugung regenerativer Energie. Beflügelt durch die umfassenden staatlichen Förderprogramme könnte so der Schritt zum politischen Ziel eines nahezu klimaneutralen Wohnungsbestandes in den nächsten Jahrzehnten gelingen.

An erster Stelle der geplanten Maßnahmen steht bei Mehrfachnennung der Einbau einer Photovoltaik-Anlage, jeder vierte Hauseigentümer will diese Investition konkret in Angriff nehmen. Darauf folgen mit knapp 20 Prozent der Einbau eines Stromspeichers, der Einbau einer Solarthermie-Anlage (13 Prozent) und einer Wärmepumpe (10 Prozent). Ein wesentlicher Prozentsatz entfällt schließlich noch auf das Thema Biomasse: Sechs Prozent der Eigentümer erwägen den Einbau einer Pellet- oder Scheitholzheizung.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse: „Die Ergebnisse unserer Umfrage machen Mut, dass es bei der Energiewende im Wohnbereich voran geht. Das ist ein gutes Zeichen.“

Zwei Drittel der in Deutschland in Gebäuden benötigten Endenergie entfällt auf Wohngebäude und wird zum allergrößten Teil für Wärme (Heizung und Warmwasser) benötigt, Klimatisierung und Beleuchtung sind eher vernachlässigbar. Über 80 Prozent des Wohngebäudebestandes sind in Hand privater Wohneigentümer, die somit die wichtigsten Akteure für die Umsetzung der Energiewende im Immobilienbereich sind. Entsprechend große Hebelwirkungen gehen somit von ihren Vorhaben aus.

Hertweck: „Die Ergebnisse unserer Umfrage decken sich mit den Daten zur Inanspruchnahme der diversen staatlichen Förderprogramme, so dass wir insgesamt von einem gesicherten Trend sprechen können.“ Beim KfW-Förderprogramm 151 (Energieeffizient sanieren – Effizienzhäuser) stiegen die Investitionsvolumina im 1. Halbjahr 2020 um 180 Prozent gegenüber dem Vorjahr, beim Förderprogramm der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ kletterte die Zahl der Förderanträge im Vorjahresvergleich sogar um 190 Prozent auf 110.000. Bei rund der Hälfte der Fälle wurde auch die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen mitbeantragt.

Energiebewusste Hauseigentümer besitzen auch hohe Affinität zu Elektro-Autos

Eines der bemerkenswertesten Ergebnisse der Wüstenrot-Untersuchung ist die überproportionale Bereitschaft der energetisch aktiven Hauseigentümer zur Anschaffung eines Elektro-Autos. Während unter allen befragten Hauseigentümern nur rund 20 Prozent an den Erwerb eines teil- oder vollelektrisch betriebenen Fahrzeuges denken, liegt der Prozentsatz bei den Besitzern einer Photovoltaik-Anlage mit beachtlichen 38 Prozent nahezu doppelt so hoch. Auch Eigentümer, die Investitionen in Energieeffizienz konkret planen, kommen auf Werte deutlich jenseits der 30-Prozent-Marke. Hertweck: „Offensichtlich sind Hauseigentümer, die in Energieeffizienz investieren wollen oder dies bereits getan haben „Überzeugungstäter“. Das sind gute Nachrichten für den Klimaschutz und den Ressourcenverbrauch.“


Rallye Dakar 2021 – Sechster Gesamtsieg für MINI

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Rekordsieger Stéphane Peterhansel triumphiert in seinem MINI JCW Buggy

Titelverteidigung geglückt: Nach 2020 hat der MINI John Cooper Works Buggy zum zweiten Mal in Folge die Rallye Dakar gewonnen. Diesmal stand nach zwölf Etappen durch die Wüste Saudi-Arabiens Rekordsieger Stéphane Peterhansel (FRA) gemeinsam mit seinem Co-Piloten Edouard Boulanger (FRA) ganz oben auf dem Podium.

München. Titelverteidigung geglückt: Nach 2020 hat der MINI John Cooper Works Buggy zum zweiten Mal in Folge die Rallye Dakar gewonnen . Diesmal stand nach zwölf Etappen durch die Wüste Saudi-Arabiens Rekordsieger Stéphane Peterhansel (FRA) gemeinsam mit seinem Co-Piloten Edouard Boulanger (FRA) ganz oben auf dem Podium. Für Peterhansel war es der 14. Gesamtsieg bei der Dakar und der dritte für MINI nach 2012 und 2013. Insgesamt hat MINI nun sechs Gesamtsiege bei der berühmten Langstrecken-Rallye errungen. Carlos Sainz (ESP) und sein Co-Pilot Victor Cruz (ESP), die 2020 gewonnen hatten, kamen mit ihrem MINI JCW Buggy diesmal als Dritte ins Ziel.

Peterhansel und Boulanger hatten im Ziel der 43. Auflage der Rallye Dakar in Jeddah (KSA) 14:51 Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung. Das Duo sicherte sich zwar lediglich einen Etappensieg, zeigte jedoch eine große Konstanz und leistete sich keine großen Fehler. Die Drittplatzierten Sainz und Cruz fuhren drei Etappensiege heraus und hatten im Ziel 1:01:57 Stunden Rückstand auf die Sieger.

Peterhansel fügte seiner beeindruckenden Dakar-Bilanz ein weiteres Kapitel hinzu. Er hat die Rallye nun sechsmal auf dem Motorrad (1991, 1992, 1993, 1995, 1997, 1998) und achtmal im Auto (2004, 2005, 2007, 2012, 2013, 2016, 2017, 2021) gewonnen. MINI triumphierte zwischen 2012 und 2015 viermal in Folge mit dem MINI ALL4 Racing und nun nach 2020 zum zweiten Mal hintereinander mit dem MINI JCW Buggy.

Bei der diesjährigen Ausgabe fuhr neben Peterhansel und Sainz eine dritte MINI Crew in die Top-Ten. Vladimir Vasilyev (RUS) und Dmitry Tsyro (UKR) kamen im MINI JCW Rally auf dem sechsten Platz ins Ziel. Insgesamt traten 2021 acht MINI Fahrzeuge in Saudi-Arabien an, sechs davon kamen ins Ziel.

Stimmen zur Rallye Dakar 2021

Stéphane Peterhansel
„Ich freue mich riesig über den Sieg. Der Druck war schon sehr hoch, da wir die Gesamtwertung lange angeführt haben. In dieser Situation kannst du eigentlich nur verlieren. Doch ich muss sagen, dass wir eine nahezu perfekte Dakar ohne große Fehler gefahren sind. Das war, mal wieder, der Schlüssel zum Erfolg. Zwischen Edouard und mir hat es super funktioniert, und ich war froh, dass er neben mir gesessen hat. Er hätte es nicht besser machen können.“

Bernd Körber – Leiter Marke MINI
„Was für ein fantastischer Erfolg für den MINI John Cooper Works Buggy, das X-raid-Team und natürlich vor allem Stéphane Peterhansel und Edouard Boulanger. Herzlichen Glückwunsch zum Dakar-Sieg! Gratulation auch an Carlos Sainz und Lucas Cruz, die es nach ihrem Sieg 2020 erneut aufs Podium geschafft haben. Zweiter Dakar-Sieg in Folge, sechster MINI Triumph seit 2012: Auf diese Bilanz können alle Mitglieder der MINI Familie sehr stolz sein. Neben dem Buggy hat dabei auch diesmal wieder der MINI John Cooper Works Rally mit seinem Allradantrieb eine sehr gute Figur gemacht. Ich freue mich für alle MINI Starter, die sich der härtesten Langstrecken-Rallye der Welt gestellt und es ins Ziel geschafft haben. Leider steht dieser Erfolg im Schatten des tragischen Unfalls von Pierre Cherpin, der uns sehr betroffen macht. Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft.“


Stadt will Notbetreuung ausbauen

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  • Nach Beschluss der Landesregierung: Stadt will Notbetreuung ausbauen für Kinder, die digital schwer erreichbar sind
  • Bürgermeisterin Fezer: „Auch die Seele der Kinder soll gesund bleiben“

Stuttgart.| Kitas und Grundschulen bleiben in Stuttgart wie in ganz Baden-Württemberg weiter geschlossen. Das gaben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann am Donnerstag, 14. Januar, bekannt. Die Landeshauptstadt begrüßt die Klarheit, die die Bürgerinnen und Bürger nun bis Ende des Monats haben.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, unterstrich: „Diese Pandemie verlangt uns allen viel ab. Es ist immer noch nicht ganz klar, welche Rolle Kinder in der Corona-Pandemie spielen. Klar ist, dass sie unseren Schutz brauchen und auch bekommen: Wir achten auf das Wohl der Kinder und haben damit die Gesundheit der Kinder und ihrer Familien wie auch ihre sozialen Bedürfnisse im Blick.“

Bürgermeisterin Fezer tauschte sich heute ausführlich aus mit dem geschäftsführenden Schulleiter der Stuttgarter Grundschulen sowie den Leitungen des Staatlichen Schulamts, der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, dem Schulverwaltungssamt, dem Jugendamt und der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft. Dabei ging es um die Bildungs- und sozialen Angebote, die derzeit für Kinder in Kitas und Grundschulen gemacht werden können.

Deutlich wurde das hohe Engagement der Schulen und Kitas, um Angebote für Bildung und Betreuung im Fernunterricht und der Notbetreuung zu machen. Zusammen mit den Schulen werden Stadt und freie Träger diese Bemühungen verstärken. Bürgermeisterin Fezer: „Unser Blick richtet sich auf Kinder, die schwer zu Hause über digitale Medien erreicht werden können. Hier werden wir verstärkt darauf achten, dass diese Kinder in der Notbetreuung gefördert werden. Die Jugendhilfe und die freien Träger werden die Schulen in ihrem Bildungssauftrag unterstützen. Damit schützen wir – unsrem Auftrag gemäß – das Kindeswohl.“ Sie betont, dass die Schul- und Kitaschließung die Gesundheit der Kinder schützen solle. „Wir werden dazu beitragen, dass auch die Seele der Kinder gesund bleibt“, so Fezer wörtlich.

Baden-Württemberg will Grundschulen und Kitas mindestens bis Ende Januar geschlossen halten. Eine Öffnung soll laut Ministerpräsident Kretschmann ab Anfang Februar angestrebt werden, wenn es die Infektionslage zulässt.

Dabei weiß die Bürgermeisterin um die besonderen Herausforderungen, die Familien aktuell zu stemmen haben. Fezer sagte: „Gerade Familien und Kinder haben sehr unter der Pandemie zu leiden. Das ist uns bewusst. Wir danken allen Familien für ihren täglichen Einsatz allen Widrigkeiten zum Trotz, für ihr Durchhalten und ihre Stärke. Dank verdienen zudem alle, die sich derzeit in Unterricht und Betreuung in besonderem Maße für die Kinder in unserer Stadt einsetzen.“

Kinderbeauftragte: „Bitte melden, bevor die Decke auf den Kopf fällt“
In Stuttgart leben derzeit rund 35.000 Kleinkinder und Kinder unter 6 Jahren und rund 45.000 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren. Dass deren Bedürfnisse und Rechte sehr ernsthaft gegenüber den Gesundheitsrisiken abgewogen wurden, erkannte die städtische Kinderbeauftragte Maria Haller-Kindler an. Die Verantwortlichen hätten sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, so Haller-Kindler. Die Kinderbeauftragte appellierte an die Familien: „Ich bitte alle Kinder und Jugendlichen, sowie deren Eltern, Hilfe zu suchen und sich zu melden, bevor ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Auch wenn Einrichtungen geschlossen sind, sind wichtige Ansprechpersonen und Hilfeangebote per E-Mail und Telefon erreichbar.”

Zusammen mit der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft hat die Landeshauptstadt viele Ideen, aber auch Angebote für Hilfe und Beratung für Kinder und Familien zusammengestellt. Diese sind auf der Website: www.ideenwerkstadt.net zu finden.

Das Kinder- und Jugendtelefon Nummer gegen Kummer (Tel. 116111) ist anonym und kostenlos immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr und zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr zu erreichen.

Weitere Telefonnummern und Kontaktdaten für Beratungsstellen sind zu finden unter: https://coronavirus.stuttgart.de/kinder-jugendliche .


Handwerk bietet auch in schwierigen Zeiten Perspektiven

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Trotz Pandemie ist Ausbildungsengagement nur leicht rückläufig

Handwerksberufe sind für Schulabgänger nach wie vor sehr attraktiv. 4202 junge Menschen haben im vergangenen Corona-Jahr in der Region Stuttgart eine Berufsausbildung in einem der 130 Berufe des Handwerks begonnen. Das Minus zum Vorjahr liegt bei 3,3 Prozent, das sind 143 Lehrlinge weniger. „Die Betriebe haben nach großen Problemen im Frühjahr die Aufholjagd im Sommer begonnen und stark aufgeholt“, betont Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. Im Mai lag das Minus bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen noch bei 14,9 Prozent.

Selbst die von der Krise besonders betroffenen Friseurbetriebe haben in 2020 trotz verordneten Betriebsschließungen und einer unsicheren Geschäftsentwicklung weiter stark in ihren Nachwuchs investiert. 363 neue Azubis begannen in einem Salon ihre Ausbildung. Im Jahr 2019 waren es 380. Kammerchef Hoefling wertet dieses Engagement als Zeichen dafür, dass auf das Handwerk auch in Krisenzeiten Verlass ist und Schulabgänger selbst in schwierigen Zeiten willkommen sind. „Jeder ausbildungswillige und ausbildungsfähige Jugendliche kann noch einen Ausbildungsplatz bekommen.“ Das Handwerk freue sich jederzeit über neue Auszubildende, auch außerhalb des regulären Starts.

Die Entwicklung zeige deutlich, so Hoefling, dass die Anstrengungen des Handwerks zunehmend Früchte tragen, die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Ausbildungen zu verdeutlichen und sie im europäischen Qualifikationsrahmen zu verankern. „Dieses Engagement wird von der Gesellschaft zunehmend anerkannt und kommt den Betrieben bei ihrer Suche nach qualifizierten, ausbildungsreifen Nachwuchskräften zugute.“ In dem Zusammenhang bezeichnete der Kammerchef die neu eingeführte staatliche Ausbildungsprämie als wichtiges Signal an die Unternehmer, weiterhin in die Ausbildung zu investieren, „denn wenn wir die Jugendlichen heute nicht ausbilden, fehlen sie uns in drei Jahren als Fachkräfte.“ Insgesamt habe sich das Handwerk in 2020 als ein relativ stabiler Wirtschaftsbereich erwiesen.

Als große aber nicht unlösbare Aufgabe sieht Hoefling die Berufsorientierung der Schulabgänger in Pandemiezeiten. Weil Berufsmessen, Praktika oder Vorträge an Schulen in der Vergangenheit ausgefallen seien, konnte durch eine große Bandbreite an digitalen Angeboten viel aufgefangen werden. „Beispielsweise waren unsere Web-Seminare stets ausgebucht, weil sich Jugendliche mit dem Medium Internet leichttun.“ Die Vielfalt an Online-Infos der Handwerksorganisationen werde sich im laufenden Jahr fortsetzen, um die Chancen einer dualen Ausbildung ins richtige Licht zu rücken.

Insgesamt befinden sich im Handwerk der Region Stuttgart zum Jahreswechsel über alle drei Ausbildungsjahre 10.762 jungen Menschen in einer beruflichen Ausbildung. Besonders erfreulich sei, dass sich wie schon in den Jahren zuvor Abiturienten und Schüler mit Fachhochschulreife immer stärker für eine handwerkliche Ausbildung interessieren. Die Zunahme der Berufsanfänger mit höherer Schulbildung auf nun 718 liegt bei 3,9 Prozent.

Rückläufig ist der Anteil der weiblichen Azubis. 2020 lag er bei einem Minus von 6,1 Prozent. Maßnahmen wie der GirlsDay und eine Kommunikationskampagne sollen im laufenden Jahr die Akzeptanz von Handwerksberufen bei Schulabgängerinnen merklich erhöhen. Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen der Branche zählten im vergangenen Jahr der Kraftfahrzeugmechatroniker (582 Azubis), gefolgt vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (415) und dem Elektroniker (400). Die Berufe Friseur, Maler und Lackierer und der Schreiner folgen auf den nachfolgenden Plätzen. Die Top-Ten der „Modeberufe“ machen fast 64 Prozent aller neuen Ausbildungsstellen aus.


Free Spins Casino – Top oder Flop?

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Geschäftliche Information

Da in Stuttgart weiterhin die Casinos und Spielhallen geschlossen haben werden, entsteht ein regelrechter Hype um sogenannte Free Spins Casino. So sollen sozusagen einen Ausgleich schaffen für die regionalen Spielhallen – ist dies aber möglich? Was sind Free Spins Casinos (https://slots.info/de) eigentlich?

Was ist ein Free Spins Casino?
Bei diesen Casinos handelt es sich darum, dass innerhalb eines Spieles oder innerhalb eines virtuellen Casinos immer wieder zu Freispielen kommt. Es gibt im Glücksspiel zum Beispiel Slotmaschinen, welche lediglich wegen der Freispiele überhaupt gespielt werden. Es geht daher also nicht um die Gewinne je Drehung, sondern darum, eine gewisse Kombination zu erreichen, um Freispiele zu aktivieren.

Bei vielen Spielautomaten können das zum Beispiel vier Bücher sein oder eine Kombination aus den zwei wertvollsten Symbolen, hierfür gibt es unterschiedliche Konzepte. Als Bonus gibt es dann aber auch noch Multiplier, welche den Gewinn zum Beispiel nochmal verdoppeln können.

Wenn es zu den Free Spins kommt, dann gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Umdrehungen kostenlos. Die Gewinne, welche dabei erzielt werden, werden auch in voller Höhe ausbezahlt. Es entstehen außerdem keine weiteren Bedingungen oder ähnliches. Es kann sogar dazukommen, dass innerhalb der Freispiele nochmal Freispiele gewonnen werden.

Bonus bereits ohne Einzahlung möglich?
Bei vielen Anbietern gibt es als Werbeaktion auch die Möglichkeit ohne eine Einzahlung Freispiele zu erhalten. Darunter sind auch sehr große Anbieter, welche im Durchschnitt 20 Freispiele gewähren, damit sich die Neukunden den Dienst ansehen können. Ein solcher Bonus wird in der Regel als „Willkommensbonus“ präsentiert.

Die Freispiele gelten lediglich aber nur für die Spielautomaten und dabei auch nicht für jedes Spiel. Das soll auch dafür sorgen, dass auch eher unbekanntere Spiele gespielt werden. Selbstverständlich gibt es dann auch eine klare Kennzeichnung der Slots, an welchen die Freispiele gespielt werden können.

In der Regel handelt es sich um die Slots Book of Dead, Fire Joker, Play n Go Slots, Starbust und Vampires vs Wolves. Insgesamt sollen es über 30 Spiele sein, welche damit vorzugsweise beworben werden. Nachdem ein Gewinn hieraus erzielt worden ist, kann aber auch bei den Klassikern wie Books of Ra gespielt werden.

Die verschiedenen Arten von Freispielen
Als Spieler sollte auch immer auf die Art von Freispielen geachtet werden, denn es bestehen zum Teil Bedingungen, welche nur schwer einzuhalten sind. Wenn diese nicht eingehalten werden, kann es keine Auszahlung geben. Ein automatisches System zählt entsprechend mit.

Freispiele ohne Einzahlung: Bei einem virtuellen Casino wird sich angemeldet und sofort stehen die Free Spins zur Verfügung. Ein klassisches „Free Spin Casino“ – es kann sofort gespielt werden.

Zusätzliche Freispiele: Die Freispiele werden erst dann aktiviert, wenn das Geld eingezahlt wird. Dieses Konzept verfolgen die meisten Anbieter.

Limitierte Auszahlungen: Es könnte auch eine Limitierung des Bonusses geben. Wenn bei den Freispielen zum Beispiel 50 Euro gewonnen worden sind, können nur 20 Euro ausbezahlt werden. Dieser Bonus ist aber eher selten.

Umsatzbedingungen: Möglicherweise wird mit dem Bonus auch eine Option aktiviert, wodurch die Einzahlung verdoppelt wird. Dann muss das Geld 30-fach aber wieder gewonnen werden, um das gesamte Geld auszahlen zu können. Ebenfalls ein häufiges Konzept.

Wieso Free Spins Casinos bevorzugt werden
Casinos, welche mit Free Spins werben, werden tatsächlich eher von den Spielern bevorzugt. Selbstverständlich gibt es das Interesse, dass aus den Spielen auch Profite geschlagen werden, aber in erster Linie ist den Spielern auch der Spaß wichtig.

Mit einem Bonus gibt es mehr Geld, um daraus ein Unterhaltungsprogramm für den Abend zu gestalten. Daher sehen die Spieler den Bonus auch als Zusatz zum Spielspaß an. Wer aber tatsächlich eher schnell und unkompliziert das Geld wieder erhalten möchte, sollte eher darauf verzichten.

Sind Casinos mit über 100 Freispielen seriös?
Ob in den Livestreams auf Twitch oder innerhalb der Bannerwerbung auf Webseiten: Überall finden sich Angebote sogar mit über 100 Freispielen. Da kommt bei den Spielern schnell die Frage auf, ob das überhaupt seriös sein kann.

Es ist so, dass daraus nicht abgeleitet werden kann, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt. Es gelten andere Faktoren, wie zum Beispiel die Lizenzierung oder die Firma hinter dem Angebot, um die Seriosität zu prüfen.

Fazit: Free Spins Casinos sind Top!
Wenn alle Rahmenbedingungen klar sind, dann kann zusammengefasst werden, dass Free Spins Casinos durchaus „top“ sind. Wenn sich aber blind auf eine Vereinbarung verständigt wird, wie zum Beispiel auf eine Einzahlung mit 30-fachen Umsatzbedingungen, dann kann das eher als „Flop“ wahrgenommen werden.

Daher gilt: Ein Angebot sollte mit samt seiner Bedingungen gewählt werden. Dann kann das Unterhaltungsprogramm ganz ohne Frust stattfinden. Freispiele gibt es in jedem Casino – daher sollte sich von den Anbietern über Werbung nicht unter Druck gesetzt werden lassen.


Hauskäufer sollten auf ausreichenden Versicherungsschutz achten

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Käufer einer Immobilie sollten sich über die bestehende Gebäudeversicherung informieren und sich gegebenenfalls selbst um eine ausreichende Versicherung kümmern. Andernfalls riskieren sie, dass sie auf einem versicherbaren Schaden sitzen bleiben. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (V ZR 61/19) hin.

Im entschiedenen Fall informierten die Verkäufer eines Wohnhauses den Käufer nicht darüber, dass die Gebäudeversicherung nach Abschluss des notariellen Kaufvertrags gekündigt wurde. Nach Übergabe des Hauses wurde das Haus durch ein Unwetter beschädigt, was den Käufer rund 38.000 Euro kostete. Er verklagte den Verkäufer, ihm die Reparaturkosten zu ersetzen, da dieser es versäumt habe, ihn über die erloschene Gebäudeversicherung zu informieren. Damit kam er jedoch vor Gericht nicht durch.

Laut dem Urteil muss der Verkäufer einer Immobilie den Käufer nicht ungefragt darüber informieren, dass eine Gebäudeversicherung nicht besteht oder nach dem Verkauf erloschen ist. Vielmehr könne er zunächst einmal davon ausgehen, dass sich der Käufer selbst um den erforderlichen Versicherungsschutz kümmert. Erkundigt sich dagegen der Käufer nach der Versicherung, muss der Verkäufer ihn auch über eine eventuelle Kündigung vor der Übergabe informieren. Außerdem müsse dem Versicherer angezeigt werden, dass die Immobilie veräußert wurde. Andernfalls könne der Versicherer die Regulierung eines Schadens unter Umständen verweigern.


Landratsamt Esslingen ab dem 11. Januar wieder offen

Terminvereinbarung notwendig

Kreis Esslingen.| Ab dem 11. Januar sind das Landratsamt Esslingen und seine Dienststellen – nach vorheriger Terminvereinbarung – für die Bürgerinnen und Bürger wieder geöffnet.

Ohne Terminvereinbarung ist ein Besuch des Landratsamts lediglich für Kunden aller Zulassungsstellen zu den üblichen Öffnungszeiten möglich. Ebenfalls ohne Terminvereinbarung ist das Amt für Flüchtlingshilfe, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr in Kirchheim u.T. erreichbar.

Nur telefonisch erreichbar sind das Amt für Soziale Dienste und die Psychologischen Beratungsstellen:

Soziale Dienste
Montag – Freitag 08:00 – 12:00 Uhr
Montag – Mittwoch 13:30 – 15:00 Uhr
Donnerstag 13:30 – 18:00 Uhr für die Region:
Esslingen: 0711/3902-48340
Filderstadt: 0711/3902-42980
Leinfelden-Echterdingen: 0711/3902-43425
Ostfildern: 0711/3902-48023
Kirchheim-Umland: 0711/3902-42963
Kirchheim-Stadt: 07021/502 343
Plochingen 0711/3902-42923
Nürtingen: 0711/3902-42870

Psychologische Beratungsstellen
Montag – Freitag 09:00 – 12:00 Uhr
Montag – Mittwoch 13:30 – 16:00 Uhr
Donnerstag 13:30 – 18:00 Uhr
Esslingen 0711/3902-42671
Nürtingen 0711 3902-42828
Bei Bedarf können persönliche Gesprächstermine vereinbart werden.

Aufgrund des nach wie vor hohen Infektionsgeschehens werden die Mitarbeiter des Landratsamts im Schichtbetrieb tätig sein, das heißt, im Wechsel von Präsenz und Homeoffice. Die Mitarbeiter sind dabei telefonisch, schriftlich oder per E-Mail erreichbar – auch für eine Terminvereinbarung.

Für die Zulassungsstelle am Standort Esslingen gibt es einen separaten Eingang auf der Neckarseite des Gebäudes, Pulverwiesen 11.
Der Zugang zu allen Dienstgebäuden ist nur mit Mund- und Nasenschutz gestattet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.landkreis-esslingen.de


Schlag gegen internationalen Drogenschmuggel

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Ermittler der GER stellen rund acht Kilogramm Kokain sicher

Stuttgart.| Der Staatsanwaltschaft Stuttgart und den Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Stuttgart gelang ein empfindlicher Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität.

Als Ergebnis der Ermittlungen konnte ein aus Moldawien stammender Drogenkurier widerstandslos festgenommen werden. Am 23. Dezember 2020 hatte sich der 38-jährige Mann auf einem Parkplatz in Stuttgart-Mühlhausen aufgehalten, um ein Rauschgiftgeschäft abzuwickeln. Dort erfolgte dann die Festnahme durch Spezialkräfte. Der Kurier hatte das Rauschgift – etwa 8 Kilogramm Kokain – in seinem Fahrzeug aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt. Das sichergestellte Kokain hat einen geschätzten Straßenverkaufswert von ca. 600.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern an. Weitergehende Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt nicht erteilt werden.

In Baden-Württemberg gibt es in Karlsruhe und Stuttgart spezielle Ermittlungseinheiten zur Bekämpfung der organisierten, schweren sowie grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Die Einheiten bestehen paritätisch aus Zollbeamtinnen und Zollbeamten des Zollfahndungsamtes Stuttgart sowie Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg. Durch die Zusammenlegung der beiden Verwaltungen wird die Ermittlungsarbeit gebündelt und verstärkt.