Daimler erhöht Renditeziele nach starkem ersten Quartal

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  • Starke Nachfrage: Konzernabsatz 728.600 (Q1 2020: 644.300) Fahrzeuge
  • Guter Produktmix und vorteilhafte Preise: Konzernumsatz 41,0 (Q1 2020: 37,2) Mrd. €
  • Gewinn vervielfacht: Konzernergebnis 4,4 Mrd. € (Q1 2020: 168 Mio. €)
  • Voll im Zeitplan: Strategische Transformation mit geplanter Abspaltung von Daimler Truck sowie beschleunigter Ausbau des Elektro-Portfolios
  • Besserer Ausblick: Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars & Vans und Daimler Mobility erhöhen Rendite-Erwartungen für 2021

Stuttgart.| Die Daimler AG (Börsenkürzel: DAI) hat heute die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht, das am 31. März 2021 abgeschlossen wurde, und erhöht die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021. Der Konzernabsatz stieg um 13% auf 728.600 (Q1 2020: 644.300) Pkw und Nutzfahrzeuge und profitierte dabei von der sich erholenden Weltwirtschaft sowie einem attraktiven Produktportfolio. Der Umsatz legte unterstützt durch einen guten Produktmix und eine vorteilhafte Preisgestaltung auf 41,0 (Q1 2020: 37,2) Mrd. € zu. Das starke operative Geschäft führte im ersten Quartal zu einem sprunghaften Anstieg des EBIT auf 5.748 (Q1 2020: 617) Mio. €. Auch das bereinigte EBIT, welches das laufende Geschäft reflektiert, vervielfachte sich auf 4.970 (Q1 2020: 719) Mio. €.

Harald Wilhelm, Chief Financial Officer der Daimler AG: „Absatz, Umsatz und Gewinn stiegen deutlich insbesondere durch Rückenwind aus China, einen starken Produktmix und eine vorteilhafte Preisdurchsetzung. Verbesserungen der industriellen Performance und Kostendisziplin trugen dazu ebenfalls bei. Nach diesem vielversprechenden Start sind wir sehr zuversichtlich, dass wir bei der nachhaltigen Verbesserung unserer Renditen weiterhin schnell vorankommen, während wir gleichzeitig unser Elektro-Fahrzeugportfolio weiter ausbauen.“

Das Konzernergebnis betrug im ersten Quartal 4.373 (Q1 2020: 168) Mio. €. Das auf die Aktionäre der Daimler AG entfallende Konzernergebnis belief sich auf 4.290 (Q1 2020: 94) Mio. €; dies führte zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie auf 4,01 (Q1 2020: 0,09) €.

Investitionen, Free Cash Flow und Liquidität
In den ersten drei Monaten 2021 wurden 1,2 (Q1 2020: 1,3) Mrd. € in Sachanlagen investiert. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei 2,4 (Q1 2020: 2,4) Mrd. €. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug 1,8 (Q1 2020: minus 2,3) Mrd. €, darin sind essentielle Zukunftsinvestitionen berücksichtigt. Der Umschwung resultiert aus einem besseren operativen Geschäft, einer disziplinierten und fokussierten Kapitalallokation und effektiven Maßnahmen zur Working Capital-Steuerung. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts verzeichnete mit 2,8 (Q1 2020: minus 1,9) Mrd. € ebenfalls einen hohen Zufluss. Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich auf 20,1 Mrd. € am Ende des ersten Quartals im Vergleich zu 17,9 Mrd. € zum 31. Dezember 2020. Der Anstieg ist insbesondere auf den Free Cash Flow des Industriegeschäfts zurückzuführen.

Die Geschäftsfelder im Einzelnen
Der Absatz des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars & Vans stieg im ersten Quartal um 15% auf 627.300 (Q1 2020: 546.700) Fahrzeuge. Der Umsatz betrug 26,9 (Q1 2020: 23,2) Mrd. €. Das EBIT lag bei 4.078 (Q1 2020: 510) Mio. €, die Umsatzrendite bei 15,2% (Q1 2020: 2,2%). Das um wesentliche Einzelsachverhalte bereinigte EBIT betrug 3.841 (Q1 2020: 603) Mio. €, die bereinigte Umsatzrendite 14,3% (Q1 2020: 2,6%). Der Cash Flow before Interest and Taxes (CFBIT) lag bei 1.968 (Q1 2020: minus 1.729) Mio. €, der bereinigte CFBIT betrug 3.129 (Q1 2020: minus 1.281) Mio. €. Die bereinigte Cash Conversion Rate (CCR) belief sich auf 0,8 (Q1 2020: minus 2,1).

Mercedes-Benz Cars verkaufte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 538.900 (Q1 2020: 470.600) Pkw – ein Plus von 15%. Der Absatz von Mercedes-Benz Vans stieg um 16% auf 88.400 (Q1 2020: 76.200) Einheiten.

Der Absatz des Geschäftsfelds Daimler Trucks & Buses legte im ersten Quartal um 4% auf 101.300 (Q1 2020: 97.600) Fahrzeuge zu. Der Umsatz betrug 8,7 (Q1 2020: 8,7) Mrd. €. Das EBIT betrug 1.041 (Q1 2020: 247) Mio. € und die Umsatzrendite 12,0% (Q1 2020: 2,8%). Das bereinigte EBIT lag bei 518 (Q1 2020: 247) Mio. €, die bereinigte Umsatzrendite bei 6,0% (Q1 2020: 2,8%). Der Cash Flow before Interest and Taxes (CFBIT) betrug 621 (Q1 2020: minus 85) Mio. €. Der bereinigte CFBIT betrug 435 (Q1 2020: minus 85) Mio. €. Die bereinigte Cash Conversion Rate (CCR) belief sich auf 0,8 (Q1 2020: minus 0,3).

Daimler Trucks verkaufte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 97.600 (Q1 2020: 92.500) Lkw – ein Plus von 6%. Der Absatz von Daimler Buses sank um 27% auf 3.700 (Q1 2020: 5.100) Einheiten.

Bei Daimler Mobility legte das Neugeschäft getrieben durch die starke Absatzentwicklung des Industriegeschäfts im ersten Quartal um 4% auf 16,8 (Q1 2020: 16,2) Mrd. € zu. Das Vertragsvolumen belief sich zum Ende des Quartals auf 152,7 (Jahresende 2020: 150,6) Mrd. €. Der Umsatz betrug 7,0 (Q1 2020: 7,1) Mrd. €. Das EBIT stieg auf 744 (Q1 2020: 58) Mio. €. Die Eigenkapitalrendite lag mit 20,2% deutlich über dem Vorjahreswert von 1,6%. Das bereinigte EBIT belief sich auf 691 (Q1 2020: 58) Mio. €, die bereinigte Eigenkapitalrendite auf 18,7% (Q1 2020: 1,6%).

Abspaltung von Daimler Truck im Zeitplan
Um Wert für die Aktionäre zu schaffen und die Profitabilität weiter zu erhöhen, beabsichtigt Daimler zwei eigenständige Unternehmen mit Fokus auf Pkw und Vans sowie auf Lkw und Busse zu schaffen. Angestrebt wird die Übertragung einer bedeutenden Mehrheitsbeteiligung an Daimler Truck an die Daimler-Aktionäre. Die Transaktion und die Notierung von Daimler Truck an der Frankfurter Wertpapierbörse liegen voll im Zeitplan und sollen vor Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorbereitungs- und Prüfungsphase. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Herbst soll die Zustimmung der Aktionäre der Daimler AG zu diesem historischen Schritt eingeholt werden.

Ausblick für Daimler und die Geschäftsfelder
Daimler erwartet eine sukzessive Normalisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den wichtigsten Märkten. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft unter anderem mit Hilfe der zunehmenden Verfügbarkeit wirksamer Impfstoffe von der pandemiebedingten Schwäche des Jahres 2020 erholen kann. Auf Basis der erwarteten Marktentwicklung und der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler weiterhin, dass Absatz, Umsatz und EBIT im Jahr 2021 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen werden. Der aktuelle Engpass in der Halbleiter-Industrie hat im ersten Quartal den Fahrzeugabsatz beeinflusst. Daimler geht davon aus, dass der Engpass auch Auswirkungen auf den Absatz im zweiten Quartal haben wird. Obwohl die weitere Entwicklung derzeit nur schwer absehbar ist, erwartet Daimler eine Erholung im dritten und vierten Quartal.

Die Geschäftsfelder erwarten auf Grundlage der Entwicklung im ersten Quartal folgende bereinigte Renditen für das Jahr 2021:

  • Mercedes-Benz Cars & Vans: bereinigte Umsatzrendite von 10 bis 12%
  • Daimler Trucks & Buses: bereinigte Umsatzrendite von 6 bis 7%
  • Daimler Mobility: bereinigte Eigenkapitalrendite von 14 bis 15%.

Der Geschäftsplan von Daimler deckt das gesamte Jahr 2021 ab und beruht auf der bestehenden Konzernstruktur, einschließlich Daimler Trucks & Buses. Die Abspaltung von Daimler Truck, einschließlich wesentlicher Teile des damit verbundenen Finanzdienstleistungsgeschäfts, vor Ende des Jahres 2021 wird geprüft. Vor der Abspaltung wird Daimler Truck als nicht fortgeführte Aktivität von Daimler klassifiziert. Die daraus in der zweiten Jahreshälfte zu erwartenden beträchtlichen positiven Effekte können derzeit noch nicht zuverlässig bestimmt werden.

Für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars & Vans wird die bereinigte Cash Conversion Rate (Verhältnis von Cash Flow zu EBIT) im Jahr 2021 voraussichtlich zwischen 0,7 und 0,9 liegen, für Daimler Trucks & Buses voraussichtlich zwischen 0,8 und 1,0.

Daimler erwartet für 2021, dass der Free Cash Flow des Industriegeschäfts unter dem Vorjahr liegen wird, aufgrund von Zahlungen im Rahmen des Vergleichs mit US-Behörden bei zivilrechtlichen Diesel-Emissions-Verfahren. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts sollte nun in der Nähe des Vorjahresniveaus liegen.


240.000 weitere Schnelltests für Kinder in Tageseinrichtungen

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BM Fezer: „Konsequentes Testen immens wichtig“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart beschafft erneut Corona-Testkits für Stuttgarter Kindertageseinrichtungen. Für den Zeitraum bis Pfingsten stellt die Stadtverwaltung den Einrichtungen städtischer und freier Träger 240.000 Selbsttests zur Verfügung. Das hat der Gemeinderat am 22. April beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass die ca. 30.000 Kita-Kinder in Stuttgart zwei Mal pro Woche getestet werden können.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, betonte am Donnerstag, 22. April: „Die Inzidenzen von Kita-Kindern sind weiterhin besorgniserregend hoch. Die höchste Inzidenz liegt bei Kindern der Altersgruppe drei bis fünf Jahre.“ Zudem sei der Krankheitsverlauf bei diesen Kindern oft asymptomatisch. Fezer weiter: „Es ist daher immens wichtig, dass neben den pädagogischen Beschäftigten auch die Kinder in den Einrichtungen weiter konsequent getestet werden können.“ Infektionen könnten so frühzeitig erkannt, weitere Ansteckungen vermieden und Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden.

Testungen für 3-6-Jährige in der Notbetreuung verpflichtend
Aufgrund der hohen Infektionszahlen sind seit Donnerstag, 22. April, alle Stuttgarter Kitas, Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und die Tagespflege geschlossen. Es gibt eine Notbetreuung. In dieser muss für Kinder ab drei Jahren zweimal wöchentlich ein negativer Test auf das Coronavirus vorgelegt werden. Dies sieht eine Allgemeinverfügung (vom 20. April) vor. Die Testungen sollen mittels Selbsttests (Nasal-Tests) durchgeführt werden.


Professorin Beatrice Longuenesse erhält den Hegel-Preis

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Stuttgart.| Die Professorin Béatrice Longuenesse wird mit dem Hegel-Preis 2021 der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet, der mit 12.000 Euro dotiert ist. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper wird den Preis wegen der Corona-Pandemie im Juni 2022 im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses übergeben.

Die Jury hat ihre Entscheidung am 5. März 2021 mit der folgenden Begründung getroffen: „Béatrice Longuenesse, emeritierte Professorin für Philosophie auf der renommierten Silver Stiftungsprofessur an der New York University, gehört zu den international anerkanntesten Philosophinnen unserer Zeit. In ihren Arbeiten ist es ihr gelungen, ganz unterschiedliche Traditionen, Fragestellungen und kulturelle Impulse in einzigartiger Weise aufzugreifen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Die mittlerweile zu Standardwerken avancierten Studien über Kant und Hegel bezeugen, dass Béatrice Longuenesse herausragende philosophie-historische Forschung betreibt. Zugleich kann sie beeindruckend erkennbar machen, dass Fragen zur Geschichte der Philosophie ihre Aktualität nicht eingebüßt haben. Bemerkenswert ist zudem, wie Béatrice Longuenesse in ihren Untersuchungen und mit ihren Fragen den Bereich enger akademischer Wissenschaft auch immer wieder transzendiert und die Grenzen innerakademischer Fachdiskussionen verlässt. So sind vielbeachtete und gewichtige Beiträge zu aktuellen philosophischen Fragen entstanden, die auch in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert werden. In diesem integrativen Werk, das − wie kaum ein zweites − verschiedene Fragen und Traditionen zusammenbringt und weiterführt, ohne es je an philosophie-historischer Umsichtigkeit fehlen zu lassen, sieht die Jury eine Leistung, die es aufgrund ihrer außerordentlichen Eigenständigkeit und Güte verdient, mit dem Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet zu werden.“

Die Jury
Der Jury gehören derzeit die vier Fachjurorinnen und -juroren Martin Bauer, Hamburger Institut für Sozialforschung, Prof. Dr. Dina Emundts, Präsidentin der Internationalen Hegel-Vereinigung, Prof. Dr. Dres.h.c. Ulfrid Neumann, Goethe- Universität Frankfurt am Main und Prof. Dr. Reinhard Steiner, Institut für Kunstgeschichte Stuttgart, an. Der Jury gehören außerdem die Vertreterinnen und Vertreter des Stuttgarter Gemeinderats Dr. Christine Lehmann (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Jürgen Sauer (CDU), Laura Halding-Hoppenheit (Die FrAKTION) und Susanne Kletzin (SPD) an. Stimmberechtigt ist ferner der Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner. Vorsitzender der Jury ist Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer.

Vita der Preisträgerin
Béatrice Longuenesse wurde am 6. September 1950 in Dieulefit im französischen Département Drôme geboren. Sie studierte Philosophie an der Universität Paris- Sorbonne und an der Princeton University. 1981 schloss sie ihre Promotion und 1992 ihre Habilitation an der Universität Paris-Sorbonne ab. Longuenesse war außerordentliche Gast-Professorin (1993-94), außerordentliche Professorin (1994-96) und ordentliche Professorin für Philosophie (1996-2004) an der Princeton University. In den Jahren 2004 bis 2020 war sie Professorin für Philosophie an der New York University. Heute ist sie emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Philosophie auf der renommierten Silver Stiftungsprofessur an der New York University. Béatrice Longuenesse ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und war Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg.

Longuenesse’ jüngste Arbeit umfasst – über die Geschichte der modernen Philosophie hinausgehend – die zeitgenössische Philosophie des Geistes und der Sprache unter Einbeziehung der Psychologie, Psychoanalyse und Neurowissenschaft. Im Fokus ihrer Forschung stehen verschiedene Arten des Selbstbewusstseins und deren Zusammenhang mit dem Gebrauch des Pronomens der ersten Person Singular in Sprache und Denken. Sie greift auf die Ressourcen der sowohl analytischen als auch kontinentalen Tradition der Philosophie zurück, um eigene Beiträge zu zeitgenössischen Debatten über das Selbstbewusstsein zu liefern. Ihre Arbeiten auf diesem Gebiet erschienen in interdisziplinären Organen zusammen mit Beiträgen von Sprachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, Sprachphilosophen und Neurowissenschaftlern.


Reds: Volle Konzentration gegen Mainz

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1.Baseball-Bundesliga Süd, 24. April 2021

Stuttgart.| Nach dem sehr guten Saisonstart mit 6:0 Siegen möchte das Team des TV Cannstatt 1846 e.V. auch gegen Mainz mit voller Konzentration, aber auch mit viel Selbstbewusstsein, antreten.

Spiele gegen die Mainz Athletics waren nie Selbstläufer. Ein Blick in die Statistik genügt: Von 34 Spielen in der 1. Bundesliga gegeneinander konnten die Stuttgart Reds lediglich 9 gewinnen. Die beiden Starting-Pitcher für die beiden Spiele am Samstag ab 13:00 Uhr und ca. 16:30 Uhr haben der Reds Offensive immer Kopfschmerzen bereitet.

Mit den zwei Deutschen Nationalspielern Tim Stahlmann und Lennard Stöcklin haben die Mainzer zwei überdurchschnittliche Werfer, die an guten Tagen ganz allein Spiele entscheiden können, was die Baseballer des TV Cannstatt in der Vergangenheit oftmals selbst erleben konnten.

Zwar hat Mainz schon 3 Niederlagen diese Saison hinnehmen müssen, allerdings war das Anfangsprogramm mit dem amtierenden Deutschen Meister Heidenheim, Rekordmeister Mannheim und dem Playoff-Kandidaten München-Haar deutlich schwerer als das der Reds.

Mut macht aber auf alle Fälle, dass sich das Team aus Mainz letztes Wochenende gegen München-Haar in den beiden Spielen die Siege teilen mussten. Wogegen die Stuttgart Reds eine Woche zuvor beide Spiele gegen das Team aus Bayern für sich entscheiden konnten.

Pandemiebedingt sind weiterhin keine Zuschauer erlaubt. Allerdings werden beide Spiele über die Internetplattform SportDeutschland.TV live gestreamt.


Wirtschaftliche Entwicklung und die Corona-Krise 2021

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Die Weltwirtschaft könnte in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie um 1 Prozent schrumpfen. Laut Wirtschaftsprognosen kann sich diese Zahl noch erhöhen, wenn es im dritten Quartal Beschränkungen der Wirtschaftstätigkeit immer noch gelten und die Haushaltseinkommen weiterhin sinken.

Die Beschränkungen des Personenverkehrs und Grenzschließungen in einigen Ländern von Europa und Nordamerika haben besonders negativ auf den Dienstleistungssektor ausgewirkt, insbesondere in Branchen, in denen persönliche Interaktion wichtig ist – Einzelhandel, Hotel- und Gastgewerbe, Unterhaltungs- und Verkehrsdienstleistungen. Zwar decken folgende Branchen ein Viertel der Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor, aber die aktuelle Rezession hat ernste negative Auswirkungen auf die ganze Wirtschaft.

Die geltenden Beschränkungen scheinen den Online-Dienstleistungsmarkt weniger zu beeinflussen, doch selbst die Wettanbieter und die Videospielentwickler verzeichnen für diesen Zeitraum einen spürbaren Rückgang. Die Ursache besteht darin, dass ein allgemeiner Rückgang der Zahlungsfähigkeit der Bevölkerung zu einer gesamten Rezession in allen Wirtschaftssektoren führt.

Wie schwerwiegend die wirtschaftlichen Auswirkungen sein werden, hängt davon ab, wie lange die Beschränkungen in den größten Volkswirtschaften geltend bleiben, sowie vom Umfang und der Wirksamkeit der steuerlichen Maßnahmen. Den Wirtschaftswissenschaftlern zufolge wird es möglich sein, die Wahrscheinlichkeit einer tiefen Rezession durch Investitionen in die Gesundheitsversorgung zu verringern. Zusammen mit der finanziellen Unterstützung der von der Pandemie betroffenen Bevölkerungsgruppen können diese Maßnahmen die Ausbreitung des Virus eindämmen.

Experten verweisen darauf, dass ein starker Einbruch der Konsumnachfrage in der Europäischen Union und in den Vereinigten Staaten zu einer Senkung der Importe aus den Entwicklungsländern führen wird. Ihre Volkswirtschaften werden auch von einer Verringerung der globalen Wirtschaftsleistungen und von dem Investitionsdefizit betroffen sein. Besonders hohem Risiko sind kleine Inselstaaten ausgesetzt, die stark auf den Tourismus angewiesen sind.

Es sind dringend politische Maßnahmen erforderlich, um nicht nur die Pandemie einzudämmen und Menschenleben zu retten, sondern auch um die am stärksten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu bewahren, das Wirtschaftswachstum zu unterstützen und die Finanzstabilität zu wahren, sagte der UN-Untergeneralsekretär für Wirtschaft und Soziales Liu Zhenmin.


Handy nicht bei Fahrt nutzen

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Wer ein Fahrzeug steuert, darf während der Fahrt im Straßenverkehr kein Handy in der Hand halten. Wie die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, mitteilt, ist es nach einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln (1 RBs 347/20) auch verboten, das Handy zwischen Ohr und Schulter einzuklemmen.

Eine Autofahrerin wurde wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt. Auf dem Messfoto stellte man fest, dass sie ein Handy zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt hatte. Sie wurde zu einer Geldbuße von 115 Euro verurteilt, weil sie zu schnell gefahren und verbotswidrig ein Mobilgerät während der Fahrt genutzt hatte. Dagegen wehrte sich die Autofahrerin mit dem Argument, dass sie das Handy bereits bei Fahrtantritt zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt und somit während der Fahrt nie in der Hand gehabt habe. Damit kam sie jedoch vor Gericht nicht durch.

Laut der Entscheidung liegt das Halten eines elektronischen Gerätes auch dann vor, wenn es nicht mit den Händen, sondern mit anderen Körperteilen fixiert wird. Mit dieser Vorschrift solle verhindert werden, dass der Fahrer oder die Fahrerin sich während der Fahrt mit dem Handy beschäftigt und damit die Aufmerksamkeit nicht voll auf den Straßenverkehr richtet. Es bestehe zudem das Risiko, dass sich das Mobiltelefon aus seiner Position löst und dies den Fahrer oder die Fahrerin zu unkontrollierten, gefährlichen Reaktionen verleitet. Somit sei die Fahrerin im vorliegenden Fall mehr abgelenkt gewesen, als wenn sie von einer zulässigen Freisprecheinrichtung Gebrauch gemacht hätte. Autofahrer dürften daher ein Handy nur nutzen, wenn das Fahrzeug steht und abgeschaltet ist.


Dürr: Nachhaltigkeits-Rating weiter verbessert

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Bietigheim-Bissingen, 20. April 2021 – Der Dürr-Konzern hat sich im Nachhaltigkeits-Rating von EcoVadis erneut verbessert. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Gesamtpunktzahl von 55 auf 58 Punkte. Den Ausschlag gaben Fortschritte im Bereich Nachhaltige Beschaffung. Unter anderem hat der Maschinen- und Anlagenbauer seinen Lieferantenkodex überarbeitet, um noch effektiver auf die Einhaltung von Umweltstandards sowie Menschen- und Arbeitnehmerrechten in der Lieferkette hinzuwirken.

EcoVadis misst die Nachhaltigkeits-Performance von Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Das Rating berücksichtigt die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik/Integrität und Nachhaltige Beschaffung. Der Dürr-Konzern liegt unter den besten 25 % aller von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Bei mehreren seiner Finanzierungsinstrumente ist die Verzinsung an das EcoVadis-Rating gekoppelt ist. Damit zählt die Dürr AG zu den Vorreitern bei nachhaltigkeitsorientierten Finanzierungen.

Dr. Jochen Weyrauch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Dürr AG und zuständig für Nachhaltigkeit „Unsere Kunden investieren zunehmend in energie- und ressourceneffiziente Produktionstechnik, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Und sie legen – wie wir selbst – Wert auf gute Unternehmensführung und faire Arbeitsbeziehungen. Die Rating-Verbesserung zeigt, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie auf dem richtigen Weg sind.“

Der überarbeitete Lieferantenkodex des Dürr-Konzerns ist Bestandteil aller Verträge, die das Unternehmen mit seinen weltweit rund 30.000 Lieferanten schließt. Er wird ergänzt durch eine Anfang 2021 abgegebene Grundsatzerklärung zur Achtung von Menschenrechten und fairen Arbeitsbedingungen. Der Kodex sieht unter anderem vor, dass Lieferanten vermehrt anhand sozialer und ökologischer Kriterien ausgewählt werden. Dazu dienen Fragebögen zur Selbstauskunft und Audits durch den Einkauf der Konzerngesellschaften. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein System für die Einstufung sozialer und ökologischer Risiken bei Lieferanten eingeführt werden. Zudem wird ein E-Learning-Programm eingeführt, durch das Einkäufer im Umgang mit Nachhaltigkeitskriterien bei der Auftragsvergabe geschult werden.

Die Lieferkette ist einer von aktuell drei Schwerpunkten des Dürr-Konzerns im Bereich Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen darüber hinaus die neue EU-Taxonomie zur Förderung nachhaltiger Investitionen und eine Klimastrategie für den Dürr-Konzern. Die Klimastrategie soll im laufenden Jahr veröffentlicht werden und konkrete Ziele für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen des Unternehmens enthalten.


Corona: Stadt verfügt Schließung von Schulen und Kitas

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Strikte Vorgabe für Notbetreuung

Stuttgart, 19.04.2021.| Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben in Stuttgart die meisten Schulen nach den Osterferien nicht für den Präsenzunterricht geöffnet. Damit sind der Empfehlung der Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, gefolgt. Die Stadtverwaltung hatte bereits am Freitag (16. April) in Vorausschau an die Eltern appelliert, ihre Kinder ab Montag zu Hause zu betreuen. Der Empfehlung folgt nun wie angekündigt eine verbindliche Anordnung. Diese sieht vor, dass die rund 230 Schulen und 600 Kindertageseinrichtungen aller Träger ab Donnerstag schließen müssen. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt am Montag, 19. April, öffentlich bekannt gab. Die Allgemeinverfügung zur Schließung von Schulen und Kitas gilt ab Donnerstag als rechtlich bindend.

Bürgermeisterin Fezer sagte: „Die Schließungen von Kitas und Schulen schützen unsere Kinder und vermeiden weitere Ansteckungen. Auch Schul- und Kitakinder sind nicht sicher vor einer Infektion und können ansteckend sein. Umso wichtiger ist es, dass Eltern die Notbetreuung wirklich nur in Notfällen in Anspruch nehmen.“

Damit Eltern für ihre Kinder die Notbetreuung in Schulen und Kitas in Anspruch nehmen können, müssen sie in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sein und eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Darüber hinaus werden Kinder aus Familien, die sich in besonderen Notlagen befinden, aufgenommen werden.

Zudem müssen die Kinder für die Notbetreuung negative Ergebnisse von Corona- Schnelltests vorweisen. Das wird für die Kita-Kinder aus einer weiteren Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt hervorgehen, für Schulkinder ist dies per Verordnung des Landes festgelegt.

Die Stadtverwaltung kündigt an, über die Einzelheiten der Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notbetreuung in Kürze detailliert zu unterrichten.

Die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg sieht eine Schließung von Schulen und Kitas vor, wenn an drei Tagen in Folge die Sieben-Tages-Inzidenz über 200 Neuinfektionen liegt. Ausgenommen von der Schließung sind unter anderem Abschlussjahrgänge. Die Einrichtungen können wieder öffnen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Dies muss das Gesundheitsamt Stuttgart feststellen.


Finanzplatz Stuttgart gibt sich Nachhaltigkeitsstrategie

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Stuttgart.| Mit der Diversität seiner Akteure ist der Finanzplatz Stuttgart ein Innovationstreiber für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung in Baden-Württemberg. Nun gibt sich der Finanzplatz Stuttgart eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie, um sich als Zentrum für Sustainability und Sustainable Finance in Deutschland zu positionieren. Die „Stuttgarter Erklärung zur nachhaltigen Transformation des Finanzplatzes“ wurde heute im Rahmen des Finanzplatzgipfels 2021 vorgestellt. Federführend war die Finanzplatzinitiative Stuttgart Financial in enger Zusammenarbeit mit den Instituten am Finanzplatz und der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young als inhaltlichem Begleiter. Neben Akteuren aus der Finanzwirtschaft sind auch Unternehmen der Realwirtschaft sowie Vertreter von Bildungs- und Forschungseinrichtungen in die Entwicklung der strategischen Ausrichtung eingebunden.

Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt und begleitet die für den Finanzplatz Stuttgart angestrebte Nachhaltigkeitsstrategie. „Ich freue ich mich sehr, dass Stuttgart Financial sich mit der Stuttgarter Erklärung auf den Weg in Richtung mehr Nachhaltigkeit macht. Das ist genau der Pioniergeist, den wir in Baden-Württemberg brauchen. Klimaschutz ist eine Jahrhundertaufgabe, der wir uns alle stellen müssen – und werden“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die neue Nachhaltigkeitsstrategie greift Referenzpunkte auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene auf und berücksichtigt Vorgaben der Europäischen Union. Die konkreten Aktivitäten am Finanzplatz Stuttgart im Rahmen der Strategie werden sich an den fünf Handlungsfeldern der Initiative „Financial Centers for Sustainability“ (FC4S) der Vereinten Nationen orientieren. Dazu zählen die Stärkung des strategischen Engagements, etwa durch Reduzierung des Carbon Footprint gemäß wissenschaftsbasierten Klimazielen, sowie die Stärkung der Marktintegrität durch Weiterbildungsangebote und die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen. Auch der Aufbau von Kapazitäten zum Thema Nachhaltigkeit, die Innovationsförderung und die Unterstützung der Realwirtschaft sollen in Projekten vorangetrieben werden. Dahinter steht das gemeinsame Ziel, ein führender nachhaltiger Finanzplatz zu werden.

„Sustainable Finance ist für alle Akteure des Finanzplatzes von entscheidender Bedeutung, nicht nur wegen steigender regulatorischen Anforderungen, sondern auch aufgrund der Kundenerwartungen an die Branche. Wir freuen uns sehr, dass sich der Finanzplatz zusammenschließt und mit der Stuttgarter Erklärung gemeinsam den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreitet“, sagt Dr. Michael Völter, CEO der Gruppe Börse Stuttgart.


Widerruf der zuvor erlassenen Allgemeinverfügung des Landkreises

Ausgangssperre ab Inzidenz 100 laut Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Kreis Böblingen, 20.04.2021.| In der vergangenen Woche hatte der Landkreis Böblingen mittels Allgemeinverfügung (AV) eine Ausgangssperre angeordnet, die am Samstag, 17. April, in Kraft getreten war. Man hatte, angesichts steigender Zahlen, damit etwas umgesetzt, von dem man schon wusste, dass es ab Montag, 19. April, ohnehin durch das Land Baden-Württemberg angekündigt wird. Seit 19. April gilt nun die neue Corona-Verordnung (Corona-VO) des Landes, die selbst schon eine Ausgangssperre in der Zeit von 21 bis 5 Uhr enthält, und zwar überall dort, wo die Inzidenz über 100 liegt.

Entsprechend ist damit die AV des Landkreises Böblingen überholt und wird widerrufen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist dieser rechtliche Hintergrund verwirrend – er ist aber nötig, um die Rechtsgrundlagen jeweils korrekt zu haben. Der Widerruf der AV des Kreises heißt aber natürlich nicht, dass im Landkreis Böblingen keine Ausgangssperre mehr gilt. Vielmehr wird diese jetzt über die Corona-VO des Landes geregelt.