Bietigheim-Bissingen, 20. April 2021 – Der Dürr-Konzern hat sich im Nachhaltigkeits-Rating von EcoVadis erneut verbessert. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Gesamtpunktzahl von 55 auf 58 Punkte. Den Ausschlag gaben Fortschritte im Bereich Nachhaltige Beschaffung. Unter anderem hat der Maschinen- und Anlagenbauer seinen Lieferantenkodex überarbeitet, um noch effektiver auf die Einhaltung von Umweltstandards sowie Menschen- und Arbeitnehmerrechten in der Lieferkette hinzuwirken.

EcoVadis misst die Nachhaltigkeits-Performance von Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Das Rating berücksichtigt die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik/Integrität und Nachhaltige Beschaffung. Der Dürr-Konzern liegt unter den besten 25 % aller von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Bei mehreren seiner Finanzierungsinstrumente ist die Verzinsung an das EcoVadis-Rating gekoppelt ist. Damit zählt die Dürr AG zu den Vorreitern bei nachhaltigkeitsorientierten Finanzierungen.

Dr. Jochen Weyrauch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Dürr AG und zuständig für Nachhaltigkeit „Unsere Kunden investieren zunehmend in energie- und ressourceneffiziente Produktionstechnik, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Und sie legen – wie wir selbst – Wert auf gute Unternehmensführung und faire Arbeitsbeziehungen. Die Rating-Verbesserung zeigt, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie auf dem richtigen Weg sind.“

Der überarbeitete Lieferantenkodex des Dürr-Konzerns ist Bestandteil aller Verträge, die das Unternehmen mit seinen weltweit rund 30.000 Lieferanten schließt. Er wird ergänzt durch eine Anfang 2021 abgegebene Grundsatzerklärung zur Achtung von Menschenrechten und fairen Arbeitsbedingungen. Der Kodex sieht unter anderem vor, dass Lieferanten vermehrt anhand sozialer und ökologischer Kriterien ausgewählt werden. Dazu dienen Fragebögen zur Selbstauskunft und Audits durch den Einkauf der Konzerngesellschaften. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein System für die Einstufung sozialer und ökologischer Risiken bei Lieferanten eingeführt werden. Zudem wird ein E-Learning-Programm eingeführt, durch das Einkäufer im Umgang mit Nachhaltigkeitskriterien bei der Auftragsvergabe geschult werden.

Die Lieferkette ist einer von aktuell drei Schwerpunkten des Dürr-Konzerns im Bereich Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen darüber hinaus die neue EU-Taxonomie zur Förderung nachhaltiger Investitionen und eine Klimastrategie für den Dürr-Konzern. Die Klimastrategie soll im laufenden Jahr veröffentlicht werden und konkrete Ziele für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen des Unternehmens enthalten.