Reds-Damen nicht zu schlagen

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Softball-Bundesligateam der Reds holt mit starker Leistung auch in Regensburg zwei Siege

von Monja Keßler

An ihrem zweiten Spieltag in der Softball Bundesliga mussten die Softballerinnen des Turnverein Cannstatt die weite Reise nach Regensburg antreten. Das Team der gastgebenden Guggenberger Legionäre war ebenfalls in der Vorwoche in die Saison gestartet und konnte mit zwei klaren Siegen seine Favoritenrolle in der Gruppe Süd unterstreichen.

Anfahrt und Warm-up liefen noch nach Plan, dann schlug der Frühling 2021 wieder gnadenlos zu. Hagel und anschließend Regen sorgten pünktlich zu Spielbeginn für eine ungewollte Pause. Zum Glück nur ein kurzes Intermezzo und mit rund 15 Minuten Verspätung konnte dann gespielt werden.

Im ersten Inning neutralisierten sich beide Teams noch gegenseitig, doch bereits in Durchgang zwei drosch Jennifer Weil den Ball über den Outfieldzaun. Homerun und erster Punkt für die Reds. Stuttgarts Starting Pitcherin Annie Stepniak hatte die Regensburger Offense indes weiter gut im Griff, so daß die Reds ihre Führung in Durchgang drei mit zwei weiteren Runs auf 3:0 ausbauen konnten.

Das vierte Inning brachte zwar keine weiteren Punkte für die Reds, doch im Nachschlag gelang den Legionären der erste Run. Dieser wurde dann aber auch gleich wieder gekontert, Jessi Weil war durch einen Walk auf Base gekommen und im Anschluss jagte Hope Cornell einen Pitch über den Zaun zum Zwischenstand von 5:1 Runs.

Das hatte nun offenbar die Oberpfälzer Schläger aufgeweckt. In Durchgang fünf schafften sie zunächst drei Runs zum Anschluss und drehten in Inning sechs mit weiteren drei Runs das Spiel. Nachdem sie praktisch durchgehend in Führung gelegen waren, gingen die Reds nun mit einem 7:5 Rückstand in das siebte und letzte Inning.

Dort zeigten die Reds dann Kampfgeist. Es wurde auf alles geschlagen, was sich in die Nähe der Strike Zone wagte. Die Legionärinnen wurden zu Fehlern gezwungen und als, nachdem bereits 6 Runs auf 4 Hits und 3 Errors erzielt waren, Hope Cornell zum zweiten Mal in diesem Spiel eine Bombe über den Zaun jagte, war das Spiel faktisch entschieden. Die anschließende Defense brachte dann auch keine Ergebnisveränderung mehr und die Reds holten sich mit 13:7 Runs in Spiel drei nach der Rückkehr in die Softball-Bundesliga den dritten Sieg.

Das anschließende zweite Spiel brachte das Duell der „Import Pitcher“ beider Teams. Die Regeln im Bundesligaspielbetrieb sehen vor, daß im zweiten Spiel eines Double-Headers ein ausländischer Pitcher eingesetzt werden darf. Auf Stuttgarter Seite Kaleigh Fisher, die erst zu Wochenbeginn aus den USA eingetroffen ist, sowie für Regensburg Kiley Jones.

Bis zur Mitte des fünften Innings belauerten sich beide Teams, ohne daß etwas Zählbares heraussprang. Den Reds gelang dabei lediglich ein Single, den Legionärinnen immerhin vier. In der zweiten Hälfte des fünften Innings brachte Regensburg dann durch ein Single und ein Double den ersten Run des Spiels über die Platte und ging in Führung. Im 6. Inning schlugen dann auch die Reds zu. Ein Single von Annie Stepniak, ein intentional Walk für Hope Cornell und ein Triple von Kaleigh Fisher brachte zwei Runs für die Reds auf die Tafel. Ein RBI von Jenny Weil scorte dann auch den Run für Kaleigh Fisher.

Der weitere Spielverlauf war dann an Dramatik kaum zu erbieten. Bei bereits zwei Aus im siebten und vermeintlich letzten Inning mit einem Runner on Base schlug Lisa Gruber den Ball für Regensburg über den Zaun zum Ausgleich. Trotz dieses Schocks brachten die TVC-Softballerinnen dann aber das Inning zu Ende, ohne weitere Punkte abzugeben.

Die regulär angesetzten Innings waren damit gespielt und mit dem Stand von 3:3 ging es nun in Extra-Innings, um den Sieger zu ermitteln. Diese erfolgen in einem Tie-Breaker Modus. Hierbei wird jeweils „das letzte Aus“ des vorangegangen Innings direkt auf die zweite Base gestellt, um sofort Druck auf die Defensive zu erzeugen und die Chance auf Runs zu erhöhen.

Tatjana Teschner startete an der zweiten Base und rückte auf ein Ground Out von Annie Stepniak auf die dritte Base vor. Den folgenden Bunt von Jessi Weil hatte die Regensburger Defense leider perfekt antizipiert und Tatjana war beim Versuch den Run zu scoren das zweite Aus. Den Schlag von Hope Cornell konnte Regensburg dann zum dritten Aus verwerten.

Die Chance für die Gastgeberinnen, mit nur einem weiteren Run das Spiel für sich zu entscheiden. Regensburgs US-Pitcherin Kiley Jones schlug einen harten Groundball auf die linke Infieldseite, den Annie Stepniak gerade noch im Infield halten konnte. Somit waren die Corners besetzt und der kleinste Fehler hätte das Spiel zugunsten der Legionäre entschieden. Doch die Reds bewiesen Nerven aus Stahl. Der nächste Schlag landete bei Jessi Weil, die zunächst sicherstellte, daß die Läuferin an der dritten Base blieb wo sie war, bevor sie mit einem Wurf an die erste Base das erste Aus erzielte. Auch die nächste Schlagfrau brachte den Ball ins Spiel. Diesmal zu Hope Cornell, die ebenfalls die Läuferin erst mit den Augen zurück an ihre Base „schickte“ und dann hart, kontrolliert und rechtzeitig den Ball an die erste Base warf – 2 Aus. Danach folgte ein hoher, weiter Schlag ins linke Centerfield, den Jule Breuninger kurz vor dem Outfieldzaun aus der Luft fischen konnte – 3 Aus und ein weiteres Extra-Inning.

Mit Hope Cornell an der zweiten Base legte Kaleigh Fisher einen Sacrifice Bunt, der Hope Cornell an die dritte Base brachte. Ein weiterer Sacrifice Bunt, diesmal von Jenny Weil, brachte dann endlich den Run für Stuttgart über die Platte, da die Regensburger Catcherin schon taggen wollte, bevor sie den Ball sicher im Handschuh hatte.

Diesen einen Run Vorsprung galt es nun in der unteren Hälfte des Innings zu verteidigen. Regensburg machte weiter Druck und brachte den Ball ins Spiel, aber drei eiskalt und bombensicher gespielte Plays im Infield strandeten auch im zweite Tie-Breaker die Regensburger Läuferin an der dritten Base.

Damit gingen zwei umkämpfte Spiele, bei denen die Reds am Ende die besseren Nerven hatten, vielleicht etwas überraschend, aber keinesfalls unverdient an die Softballerinnen des TV Cannstatt. Mit einem perfekten Start in die Saison geht es jetzt in eine leider etwas längere Pause. Weiter geht es am 13.06. auswärts bei den Tübingen Hawks, bevor am 20.06. die Karlsruhe Cougars zum ersten Heimspiel nach Stuttgart kommen.


Neue Corona-Verordnung des Landes tritt in Kraft

  • Im Landkreis Böblingen sind Öffnungen ab Montag, 17. Mai, möglich
  • Inzidenz am Samstag voraussichtlich an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten

Kreis Böblingen.| Am Donnerstag, 13. Mai, ist die überarbeitete Corona-Verordnung notverkündet worden. Mit integriert sind auch gestufte Öffnungsschritte, wenn – wie im Kreis Böblingen – die Inzidenz von 100 unterschritten ist. Die Regelungen der sogenannten „Bundesnotbremse“ treten aber erst außer Kraft, wenn die 100er-Marke an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten ist und dann am übernächsten Tag. Für den Kreis Böblingen heißt das: Sollte der Wert heute und am Samstag, 15. Mai, unterschritten sein, so wäre Samstag der fünfte Werktag, und es gelten ab Montag, 17. Mai, die entsprechenden neuen Regelungen.

Die Neuerung, auf die wohl viele warten, betrifft die Gastronomie. Sie darf – sowohl Innen- als auch Außengastronomie, zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. Dabei ist jeweils ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch einen tagesaktuellen Test für die Gäste vorschreibt (oder Impfpass / Genesenenbescheinigung), die Gastraumfläche je Gast ist im Inneren genau begrenzt und die Kontaktdaten der Gäste müssen analog oder digital dokumentiert werden. Auch Betriebskantinen oder Mensen und Cafeterien an Hochschulen dürfen wieder öffnen. Beherbergungsbetriebe dürfen touristische Gäste empfangen; dabei müssen Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen. Generell sind lt. Information des Landes für all die zusätzlichen Öffnungsschritte jeweils tagesaktueller Coronatest, Hygienemaßnahmen vor Ort sowie Kontaktdokumentation erforderlich.

Museen, Galerien, Gedenkstätten, Archive sowie Bibliotheken und Büchereien sowie botanische und zoologische Gärten dürfen öffnen. Im Freien können wieder Kulturveranstaltungen sowie Spitzen- oder Profisportveranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern stattfinden. Hygieneregeln und Abstandsgebote sind dabei immer einzuhalten. Kurse in Volkhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen (Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen) dürfen in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen stattfinden (Tanz- und Sportkurse oder Blasinstrumentunterrichte sind in geschlossenen Räumen nicht erlaubt). Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülerinnen und Schülern möglich. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne vorherige Anmeldung und Anzeige gestattet.

Der bisher geschlossene Einzelhandel darf im Rahmen der Click and Meet-Regelung öffnen. Auch hier ist die Kundenzahl je Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt. Minigolfanlagen, Hochseilgärten, und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern dürfen öffnen. Und auch der Betrieb von Tiersalons, Tierfriseuren und vergleichbaren Einrichtungen der Tierpflege ist wieder möglich.

Unabhängig von den Öffnungsschritten gilt: Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind wieder mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt, (Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt) und es bestehen keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Für die Schulen gilt weiterhin Testpflicht und Wechselunterricht, sofern und soweit dies zur Wahrung des Mindestabstands erforderlich ist. Kita-Betrieb ist unter Pandemiebedingungen im Regelbetrieb möglich.

Parallel bzw. in Ergänzung der Öffnungsstrategie kommt dem Netz an Schnellteststellen im Landkreis Böblingen eine wachsende Bedeutung zu. Stand jetzt gibt es landkreisweit rd. 80 Schnell-testzentren, daran angedockte Schnellteststellen sowie private Teststellen. Eine Übersicht, wo welche Teststellen sind, mit welchen Öffnungszeiten oder Prozedere, findet sich auf der Homepage des Landkreises Böblingen. In Sachen Dokumentation und Kontrolle tagesaktueller Testergebnisse kann man zudem von der in den Schnelltestzentren und vielen Schnellteststellen praktizierten DoctorBox-Lösung profitieren. Die App zeigt automatisch die Ergebnisse von Schnelltestungen an. Zudem sind die Schnelltestzentren und die ihnen angeschlossenen Teststellen mit Armbändern ausgestattet, auf die ein Barcode gedruckt werden kann. Dieses Armbändchen dokumentiert dann ebenso ein negatives Testergebnis. Und für das Armband braucht man selbstverständlich keine App-Installation; damit ist der Einlass also einfacher.


Sinkende Inzidenzzahlen stellen Lockerungen in Aussicht

  • Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung wären Kita-Öffnungen und Click and Meet ab Freitag möglich
  • Vor den Pfingstferien kein Präsenzunterricht an Schulen

Stuttgart.| Die Inzidenzzahlen in der Landeshauptstadt Stuttgart entwickeln sich positiv. Stand Donnerstag, 13. Mai, lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 131,3. Abhängig vom weiteren Verlauf sind Öffnungen perspektivisch möglich: Für die Stadt Stuttgart würde dies bei den derzeitigen Zahlen bedeuten, dass ab Freitag, 21. Mai, Kitas öffnen könnten und der Einzelhandel Click and Meet anbieten könnte. Nach den bevorstehenden Pfingstferien könnten dann auch die Schulen wieder in den Wechselunterricht zurückkehren. Das hat die Stadt am Freitag, 14. Mai 2021, bekannt gegeben.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Unsere Bestrebungen und unsere Vorsicht als Stadt zahlen sich aus. Die aktuellen Zahlen sind ein Hoffnungsschimmer und machen Mut. Wenn die Inzidenz weiter sinkt, dann können wir zeitnah erste Öffnungsschritte einleiten. Das haben wir auch der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu verdanken.“

Das Infektionsschutzgesetz sieht bei einer durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (ohne Sonn- und Feiertage) Lockerungen bei Schulen und Kitas vor. Die Lockerungen treten laut § 28b Abs. 2 Infektionsschutzgesetz am übernächsten Tag in Kraft, nachdem für fünf Werktage in Folge der maßgebliche Schwellenwert unterschritten worden ist – nach derzeitigem Stand wäre dies in Stuttgart am Freitag, 21. Mai, der Fall, falls die Inzidenz in den kommenden Tagen unter 165 bleibt.

Da die Pfingstferien am Samstag, 22. Mai, beginnen, hat sich die Stadt Stuttgart gemeinsam mit den geschäftsführenden Schulleitungen und dem Gesamtelternbeirat der Stuttgarter Schulen aus schulorganisatorischen Gründen darauf verständigt, dass die Schulen die vom Land eingeräumte Übergangsfrist in Anspruch nehmen und vor den Pfingstferien keine Rückkehr in den Wechselunterricht mehr erfolgen soll. Ausgenommen davon sind die geltenden Regelungen für die Abschlussklassen, die bestehende Notbetreuung in den Klassen 1 bis 7 sowie für die Sonderpädagogischen Beratungszentren (GENT und KMENT) und die Schulkindergärten mit diesem Förderschwerpunkt.

Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, sagte: „Bei den Kitas können wir voraussichtlich schon am Freitag zum Normalbetrieb zurückkehren. Das ist eine wichtige Perspektive für die Kita-Kinder und deren Eltern. Bei den Schulen schaffen wir mit der Vereinbarung, dass vor den Pfingstferien keine Rückkehr in den Wechselunterricht erfolgen soll, frühzeitig Klarheit für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und das Schulpersonal.“

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 150 an fünf aufeinander folgenden Werktagen darf der Einzelhandel wieder Click and Meet (Einkaufen mit vorheriger Terminvereinbarung) anbieten. Voraussetzung ist, dass die Kunden negativ getestet, von einer Corona-Infektion genesen oder gegen Corona geimpft sind. Außerdem muss eine Datenerhebung stattfinden. Click and Meet wäre voraussichtlich ab Freitag, 21. Mai, wieder erlaubt, falls die Inzidenz in den kommenden Tagen unter 150 bleibt.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärte: „Bei den Fallzahlen zeichnet sich ein positiver Trend ab. Das liegt ganz maßgeblich an dem umsichtigen Verhalten in den vergangenen Wochen. Aber: Die Inzidenzzahlen sind noch immer viel zu hoch. Jetzt gilt es dranzubleiben, sonst steigen die Zahlen wieder an.“

Weitere Infos und aktuelle Fallzahlen gibt es online unter www.stuttgart.de/corona.


SG BBM testet Aufstiegskandidat Gummersbach

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von Bernhard Gaus

Mit fünf Siegen in Serie im Gepäck treffen die Handballer der SG BBM jetzt auf eines der drei Topteams der 2. Liga, die um den Aufstieg spielen. Dass Bietigheim mit dem VfL Gummersbach seit dem dramatischen Abstieg aus der 1. Liga in der Saison 2018/19 ein gemeinsames Schicksal teilt, wird am Sonntag (17 Uhr) in der Viadukthalle keine Rolle spielen. Die Partie wird ohne Zuschauer ausgetragen und kann im kostenfreien Livestream unter www.sportdeutschland.tv verfolgt werden.

Die deutliche 17:31-Niederlage im Hinspiel Mitte Dezember in der Gummersbacher Schwalbe-Arena war ein Tiefschlag, an dem die SG BBM eine Zeitlang zu knabbern hatte. Zeigte das Spiel doch, dass die Schwaben in dieser Phase der Saison mit der Spitze der Liga nicht mithalten konnten. Jetzt soll das besser aussehen, die Bietigheimer Handballer wollen einen heißen Kampf liefern. Die Oberberger benötigen im Dreikampf mit Hamburg und N-Lübbecke an der Tabellenspitze jeden Punkt, wenn es am Ende mit der Rückkehr in die 1. Liga klappen soll.

SG BBM-Trainer Brian Ankersen kann am Sonntag auf dieselbe Aufstellung bauen wie beim 34:29-Erfolg am Mittwoch in Wilhelmshaven. Während der an einer Muskelverletzung laborierende Nils Boschen die Fahrt in den hohen Norden nicht mitmachen konnte, waren Patrick Rentschler und Jan Asmuth nach überstandener Erkrankung wieder mit an Bord. Der breitere Kader der SG BBM wurde zum Faktor in Wilhelmshaven und auch Ankersen betont immer wieder die Bedeutung der Zweitbesetzung, wechselt in der Regel entsprechend ohne Qualitätsverlust durch. Mindestens ebenso wichtig ist, dass die SG BBM in ihrer jetzt fünf Spiele andauernden Siegesserie im Rückraum zu alter Gefährlichkeit zurückzufinden scheint. Das gilt nicht nur für Jonas Link, über den viele torgefährliche Szenen laufen. Auch Juan de la Peña und Paco Barthe gewinnen auf der Spielmacherposition an Schärfe. Und Tim Dahlhaus und Dominik Claus zeigen zuletzt wieder, dass sie im rechten Rückraum eines der besten Gespanne der Liga bilden.

In punkto Kadertiefe agiert der VfL Gummersbach vermutlich auf einem noch höheren Niveau als die SG BBM. Alle Positionen sind doppelt mit hoher Qualität besetzt. Beim jüngsten 27:35-Erfolg beim ThSV Eisenach konnte VfL- Trainer Gudjon Valur Sigurdsson im Rückraum auch wieder auf den lange verletzten österreichischen Nationalspieler Alexander Hermann zurückgreifen. Dagegen spielt Robin Haller unter dem Isländer aktuell nur eine Rolle als Wechselalternative. Der 35-jährige Rechtshänder, zwischen 2006 und 2019 einer der Leitwölfe und immer unter den herausragenden Spielern bei der SG BBM, war zu Beginn der Saison noch verletzt. Er erhält unter dem früheren Weltklasse-Linksaußen Sigurdsson im überragend besetzten Rückraum des VfL nur geringe Spielzeiten. Sein Vertrag in Gummersbach läuft am Saisonende aus.

Kopf im Team des Traditionsvereins ist der von MT Melsungen gewechselte Timm Schneider, der den Spielaufbau beim VfL häufig an sich zieht. Bei den Feldtorschützen liegt nur Hermann vor dem 32-Jährigen. Überhaupt ist der Rückraum neben dem Tempospiel die gefährlichste Waffe des Tabellendritten, den rechten Rückraum beackert mit Janko Bozovic ein weiterer wurfgewaltiger österreichischer Nationalspieler. Aber auch die Defensivleistung der Oberberger liegt in der 2. Liga ganz weit vorne. Torsteher Matthias Puhle hat die besten Statistikwerte der Liga mit über 35 Prozent parierter Würfe.

Im Statistikvergleich kann die SG BBM nur mit Christian Schäfer punkten. Der Rechtsaußen der SG BBM führt mit 111 Feldtoren und 81 verwandelten Siebenmetern unverändert die ligaweite Rangliste der Torschützen an. Aber mit den Statistiken ist es ja so eine Sache. Die Wahrheit liegt auch am Sonntag auf dem Spielfeld.


Softballteam der Reds vor schwerem Auswärtsspiel in Regensburg

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Nach ihrem überzeugenden Debüt am vergangenen Wochenende in Karlsruhe steht für die Bundesligadamen des TV Cannstatt am Sonntag die weite Reise nach Regensburg auf dem Plan. Die Favoritenrolle in diesem Duell liegt dabei sicherlich bei den Gastgeberinnen, dennoch gehen die Coaches Nadja Manske und Markus Weil mit dem Ziel einen Sieg aus der Domstadt zu entführen in den Spieltag.

Der überzeugende Saisonauftakt sollte dem jungen Team das nötige Selbstvertrauen verschafft haben um sich auch in Regensburg gut zu präsentieren. Die Stimmung im Team ist jedenfalls gut und das Team kann als Underdog bei einem der beiden Topfavoriten in der Liga ohne großen Druck antreten, zumal sich das Saisonziel nicht geändert hat: die vielen jungen Stuttgarter Eigengewächse sollen weiter gefördert und an das Niveau der höchsten Spielklasse in Deutschland herangeführt werden.

Rechtzeitig zum Spiel haben die Reds-Damen unter der Woche auch noch zusätzliche Verstärkung bekommen. US-Import Kaleigh Fisher ist am Montag in Stuttgart eingetroffen und ab sofort einsatzbereit. Sie wird die Reds vornehmlich als Pitcherin verstärken, spielt aber auch dritte Base und Outfield. Zusätzlich wird sie den Trainerstab als Pitching Coach ergänzen.

Play Ball in Regensburg ist am Sonntag um 13.00h für Spiel 1, Spiel 2 im Anschluss gegen 15.30h. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Verordnung weiterhin keine erlaubt, die Legionäre übertragen die Spiele aber live im Internet. Auf legionaere.de führt der Button „Live“ zu den Übertragungen.


Öffnungsschritte im Landkreis Esslingen

Wechselunterricht an Schulen, Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen und Click and Meet im Handel

Kreis Esslingen| Die Schulen im Landkreis Esslingen können von Freitag, 14. Mai an in Wechselunterricht gehen und die Kindertageseinrichtungen den Regelbetrieb wieder aufnehmen. Im Einzelhandel ist von Sonntag, 16. Mai an aller Voraussicht nach „Click and Meet“ möglich.

„Wir freuen uns, dass im Landkreis Esslingen nun erste Öffnungen möglich sind und sind zuversichtlich, dass wir mit einer weiter sinkenden Inzidenz bald nächste Öffnungsschritte ermöglichen können“, sagt Peter Freitag, der Gesundheitsdezernent im Landratsamt Esslingen. „Die Inzidenzwerte sinken aber nicht von alleine, sondern nur, wenn wir alle uns verantwortungsbewusst verhalten und weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.”

Das Gesundheitsamt im Landkreis Esslingen kann am Samstag, 15. Mai höchstwahrscheinlich feststellen, dass an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die 7-Tage Inzidenz im Landkreis unter 150 liegt. Damit werden Öffnungsschritte für den bisher geschlossenen Einzelhandel möglich: Click and Meet ist dann von Sonntag, 16. Mai an für den Einzelhandel im Landkreis Esslingen unter den gesetzlichen Voraussetzungen wieder erlaubt. Dabei kann sich Kundschaft nach vorheriger Terminabsprache in einem Laden in einem festen Zeitfenster beraten lassen und einkaufen.

Voraussetzung für Click and Meet ist gemäß der Bundesnotbremse die Vorlage eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 24 Stunden ist. Die Vorlage eines Tests entfällt für vollständig Geimpfte mit dem entsprechenden Eintrag im Impfpass und Genesene mit Nachweis eines höchstens sechs Monate alten positiven PCR-Testergebnisses.

Die Schulen im Landkreis können bereits von Freitag, 14. Mai an in Wechselunterricht gehen. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag förmlich festgestellt, dass der mit der Bundesnotbremse festgelegte Inzidenzwert von 165 als Voraussetzung für Öffnungsschritte an Schulen und Kindertageseinrichtungen fünf Werktage lang unterschritten wurde. Sollte es den Schulen nicht möglich sein, kurzfristig Wechselunterricht zu ermöglichen, können diese eine Übergangsfrist von drei Tagen nutzen, bis Wechselunterricht stattfindet. Die Kindertageseinrichtungen können ebenfalls von Freitag, 14. Mai an den Regelbetrieb wieder aufnehmen.

Die notwendige förmliche Feststellung des Inzidenzwertes für die Öffnungsschritte an Schulen und Kindertageseinrichtungen ist auf der Homepage des Landkreises eingestellt. Dort wird auch die Feststellung des Inzidenzwertes für das Verfahren Click and Meet veröffentlicht: www.landkreis-esslingen.de


Stadtradeln 2021 – anmelden und ab 20. Juni mitmachen

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Stuttgart.| „Aufsatteln, mitmachen, gemeinsam Spaß haben“ – so lautet das Motto für die Kampagne Stadtradeln 2021. Vom 20. Juni bis 10. Juli sind alle Fahrradfans eingeladen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Jeder kann mitmachen und seine Kilometer eintragen, egal, ob Schulen, Firmen, Vereine oder einzelne Personen, die gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob man zur Schule oder in die Arbeit fährt. Wer will, kann sich auch bei einem Sonntagsausflug auf das Fahrrad schwingen.

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, der selbst mit Begeisterung am Stadtradeln teilnimmt, sagt: „Im vergangenen Jahr konnten wir erneut einen Teilnehmerrekord verzeichnen trotz Ausweichtermin im September. Viele Teams haben wieder mitgemacht und gezeigt, dass Radfahren in Corona- Zeiten eine gesunde und nachhaltige Form der Fortbewegung ist und im Trend liegt. Und mit der Möglichkeit Unterteams zu bilden, ist es noch leichter, Unternehmen, Schulen oder Vereine trotz Abstandsgebot zusammen zu bringen und gemeinsam in die Pedale zu treten.“

Die Landeshauptstadt engagiert sich nicht nur beim Stadtradeln für den Radverkehr. 25 Prozent der Verkehrsteilnehmer sollen bis 2030 mit dem Rad unterwegs sein. Dafür werden neue Fahrradstraßen eingerichtet oder bestehende Strecken verbessert. Ein aktuelles Projekt ist die Kampagne zum sicheren Überholen von Radfahrenden. Zudem ist Stuttgart auch dieses Jahr RadKULTUR-Kommune und macht sich mit Hilfe der Landesinitiative stark für das Radfahren im Alltag. So helfen Reparatursäulen der RadKULTUR bei einer kleinen Panne, das Rad schnell wieder flott zu machen.

Der Startschuss zum Stadtradeln fällt am 20. Juni. Die Aktion dauert bis 10. Juli. Wer in Stuttgart wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder einem Verein angehört, kann sich unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren.


Stuttgarter Musikschule präsentiert sich digital

Stuttgart.| In den nächsten Wochen bis zu den Sommerferien bietet die Stuttgarter Musikschule ihre Beratung online an. Die nächste Instrumentenvorstellung unter dem Motto „Wir machen mit der Stuttgarter Musikschule einen Zoobesuch und jedes Tier hat sein Lieblingsinstrument“ wird am Samstag, 15. Mai, ab 10 Uhr als Livestream auf Youtube gezeigt. Anschließend können sich Interessierte von Bezirksleiterin Claudia Cassel beraten lassen.

Die Musikschule möchte auch in Zeiten der Corona-Pandemie allen ein Forum bieten, die auf der Suche nach dem richtigen Instrument für ihr Kind sind, sich über das Angebot der Elementaren Musikpädagogik für die ganz Kleinen informieren möchten oder einfach Fragen und Anregungen haben. Dafür hat die Musikschule das Format „Beratung digital“ entwickelt. Die einzelnen Unterrichtsangebote werden in der Instrumentenvorstellung präsentiert. In einem Chat können Fragen gestellt werden. Bezirksleiterinnen und Bezirksleiter der Stadtteilmusikschulen stehen Rede und Antwort. Um Informationen im Detail zu jedem Instrument und zur Stimme zu erhalten, gibt es bei gesonderten Terminen die Möglichkeit, sich an einem digitalen Beratungsgespräch zu beteiligen und die Fachbereichsleiter der jeweiligen Fachgruppen direkt zu befragen.

Das Ziel ist immer: „Wir machen Musik!“. Unter diesem Motto steht auch der Aktionstag der Stuttgarter Musikschule am Samstag, 3. Juli, an dem es mehrere kleine Konzerte an verschiedenen öffentlichen Orten geben wird.

Alle Beratungsangebote, Links und weitere Informationen sind auf der Website www.stuttgarter-musikschule.de zu finden.

Projekt „Digitale Musikschule“
Die Stuttgarter Musikschule arbeitet bereits seit einigen Jahren an dem Projekt „Digitale Musikschule“. Wie sehen alternative Unterrichtsmethoden aus? Wie können digitale Formate das musikalische Lernen unterstützen? Wie können musikalisch- kulturelle Teilhabe im digitalen Zeitalter ermöglichet werden? Wie können Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern datenschutzkonform kommunizieren? Wie kann eine agile Verwaltung mit einem papierlosen Büro gestaltet werden? Das sind einige der zentralen Fragen, die sich der Stuttgarter Musikschule stellen. Dass sie damit auf dem richtigen Weg ist, um die Schule in die Zukunft zu führen, wurde spätestens durch die Corona-Pandemie deutlich.

Viele innovative und kreative Projekte sind in den letzten zwölf Monaten entstanden. Die Musikschule hat sehr gute Erfahrungen mit dem Onlineunterricht gemacht. Die Lehrkräfte entwickelten mit Schülerinnen und Schüler Methoden, die vom Einzelunterricht, über Meetings mehrerer Schüler, Techniktraining, Theorieunterricht, digitales Vorspielen bis zum Ensembleunterricht und dem gemeinsamen Musizieren reichen. Es gibt persönliche Onlinetreffen, aber auch die Möglichkeit, Aufnahmen zu versenden, die dann eine ausführliche Bewertung durch die betreuende Lehrkraft erhält. Die Musikschule hat Wege gefunden, einen alternativen Musikunterricht anzubieten, der den Präsenzunterricht nicht ersetzten kann, aber eine gute Alternative darstellt und in Teilbereichen zukunftsorientiertes Lernen aufzeigt.

Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde für die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Onlinewettbewerb durchgeführt. Die Aufnahmen, die hierfür entstanden sind, spiegeln die große Motivation der beteiligten Musiker und Lehrkräfte. Sie zeugen auch von den hohen technischen Standards und von den heutigen Möglichkeiten, selbst mit einfachsten Hilfsmitteln wie dem Handy Ergebnisse in sehr hoher Qualität zu erzielen.

Konzerterfahrung, ein Podium zu haben, ist für die jungen Musikerinnen und Musiker von unschätzbarem Wert. Einen Ersatz für die vielen ausgefallenen öffentlichen Veranstaltungen der Musikschule zu schaffen, war ein großes Anliegen. Mit Hilfe und der finanziellen Unterstützung der Stiftung Stuttgarter Musikschule konnte einer der Säle mit neuester Tontechnik zu einem „digitalen“ Konzertsaal ausgestattet werden.


W&W-Gruppe ist erfolgreich ins Jahr 2021 gestartet

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  • Konzernüberschuss im ersten Quartal auf 104,4 Millionen Euro gesteigert.
  • Starkes Wachstum in der Baufinanzierung, Dynamik bei Versicherungen.
  • Ergebnis im oberen Bereich des Zielkorridors von 220 bis 250 Millionen Euro im Gesamtjahr 2021 angestrebt.
  • Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „Starker Jahresauftakt zeigt Erfolg des Umbaus und der erhöhten Marktpräsenz der W&W-Gruppe.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. War das Ergebnis im Vorjahreszeitraum noch stark durch die coronabedingten Verwerfungen an den Kapitalmärkten gekennzeichnet, konnte der Konzern im ersten Quartal 2021 einen Anstieg des Konzernüberschusses von 25,0 Millionen Euro auf 104,4 Millionen Euro erreichen. Dieser lag damit auch deutlich über dem Wert im ersten Quartal des Vor-Corona-Jahres 2019 (78,5 Millionen Euro). Wichtige Einflussfaktoren waren das weiter gute Neugeschäft, insbesondere in der Baufinanzierung, ein erfreulicher Schadenverlauf sowie die positive Entwicklung des Finanzergebnisses. Im Zuge dessen ist die W&W-Gruppe jetzt zuversichtlich, im Gesamtjahr 2021 einen Konzernüberschuss im oberen Bereich des strategischen Zielkorridors von 220 bis 250 Millionen Euro erreichen zu können.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Der starke Jahresauftakt zeigt, dass unsere Gruppe dank ihres umfassenden Umbaus die Marktpräsenz deutlich erhöhen konnte, schlagkräftiger geworden ist und an innerer Stärke gewonnen hat. Auch in dem anhaltend schwierigen Marktumfeld gelingt es uns, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen und unsere Produktpalette erfolgreich zu erweitern. Zudem behalten wir die Kosten im Griff und treiben den Wandel des Konzerns in eine digitale Zukunft voran. Dabei wachsen wir in wichtigen Bereichen stärker als der Markt. Nach dem erfreulichen ersten Quartal sind wir – bei aller gebotenen Vorsicht – für den weiteren Jahresverlauf sehr zuversichtlich.“

Geschäftsfeld Wohnen
Die W&W-Gruppe konnte das Baufinanzierungsgeschäft (inklusive der Vermittlungen an Partnerbanken) im ersten Quartal 2021 auf 1,79 Milliarden Euro steigern, das sind 23,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (1,45 Milliarden Euro). Bei der Wüstenrot Bausparkasse schnitt das Brutto-Neugeschäft mit 2,97 Milliarden besser als der Markt ab und lag fast auf Vorjahresniveau (-1,5 Prozent). Das Netto-Neugeschäft (eingelöstes Neugeschäft) lag mit 2,38 Milliarden Euro pandemiebedingt unter dem Vorjahreswert (2,65 Milliarden Euro).

Geschäftsfeld Versichern
In der Personenversicherung stiegen die Bruttobeiträge um 3,7 Prozent auf 653,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 629,7 Millionen Euro). Die Schaden- und Unfallversicherung erreichte ein Wachstum der Bruttobeiträge um 5,3 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro nach 989,2 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Sowohl im Kraftfahrtgeschäft als auch in den Sparten Firmenkunden und Privatkunden nahmen die Schadenaufwendungen infolge des Corona-Lockdowns, aber auch eines intelligenten Schadenmanagements, ab. Die Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) in der Schaden-/ Unfallversicherung verbesserte sich im Quartalsvergleich von 87,4 Prozent auf 76,6 Prozent.

Geschäftsfeld brandpool
Die Digitalmarke „Adam Riese“ setzte im ersten Quartal ihren eindrucksvollen Wachstumskurs fort und steigerte per Ende März die Kundenzahl auf rund 200.000 nach 164.000 Ende vergangenen Jahres. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um gewonnene Neukunden. Auch der „FinanzGuide“, der persönliche digitale Finanzassistent für W&W-Kunden, verzeichnete in den ersten drei Monaten 2021 einen starken Zulauf mit mehr als 20.000 Neuregistrierungen.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2021
Nach dem erfreulichen Verlauf des ersten Quartals ist der Vorstand zuversichtlich, im Gesamtjahr 2021 einen Konzernüberschuss im oberen Bereich des nachhaltig angestrebten, strategischen Zielkorridors von 220 bis 250 Millionen Euro zu erreichen. Eine konkretere Prognose ist aufgrund der unverändert bestehenden erheblichen Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht möglich.


Drei hoffnungsvolle Talente für Allianz MTV Stuttgart

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Stuttgart.| Allianz MTV Stuttgart setzt in der neuen Saison auch auf junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Mit Hannah Kohn, Lena Grundt und Helena Dornheim stehen kommende Spielzeit gleich 3 Spielerinnen aus dem Bundesstützpunkt im erweiterten Profi-Kader der Stuttgarterinnen.

Die 1.80m große Hannah Kohn wird als dritte Zuspielerin in der nächsten Saison für Allianz MTV Stuttgart ans Netz gehen. Die 2003 in Ulm geborene Kohn wechselte 2019 von ihrem Heimatverein VfB Ulm an den Olympiastützpunkt nach Stuttgart, um den nächsten Schritt in Richtung Profisport zu machen. Dort spielte sie im Kader des Bundesstützpunktes in der 3. Liga und erhält nun bei Allianz MTV Stuttgart einen Zwei-Jahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison.

Hannah Kohn: „Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe hier in Stuttgart meinen ersten Schritt in die 1. Liga zu machen. Ich freue mich riesig auf die nächste Saison und will mich nicht nur spielerisch, sondern auch persönlich weiterentwickeln. Ich bin gespannt und aufgeregt was alles an Neuem auf mich zu kommt!“

Kim Renkema: „Hannah ist ein großes Talent im Zuspiel. In die neue Spielzeit werden wir zum ersten Mal mit drei Zuspielerinnen gehen und sie wird eine davon sein. Damit setzen wir unseren Weg fort, junge deutsche Zuspielerinnen auszubilden und voran zu bringen. Von Seiten des Vereins wird sie alle Chancen bekommen, um sie an das Niveau der Volleyball Bundesliga heranzuführen. Perspektivisch sehen wir Hannah in den nächsten Jahren als eine unseren beiden Zuspielerinnen. Ich habe riesiges Vertrauen in sie und denke, dass sie es in unserem Sport sehr weit bringen kann.“

Lena Grundt dürfte den Fans von Allianz MTV Stuttgart bereits bekannt sein. So stand sie schon in der letzten Saison als Nachwuchspielerin im Kader des deutschen Vizemeisters und konnte direkt im ersten Saisonspiel ihre Premiere als Bundesligaspielerin feiern. Die 17-jährige, 1.65m große Libera soll von der erfahrenen Roosa Koskelo lernen und ihr bereits jetzt schon erkennbares Talent weiter ausbauen.

Lena Grundt: „Ich freue mich riesig, diese unglaubliche Chance bekommen zu haben und bin sehr dankbar dafür. Die nächste Saison wird sicher eine tolle Erfahrung für mich sein und ich bin mega gespannt auf die vielen Trainingseinheiten und Spiele mit dem Team. Jetzt ein Teil davon zu werden ist schon sehr cool!“

Kim Renkema: „Lena hat bereits in der abgelaufenen Saison häufiger die Möglichkeit bekommen ein Teil des Teams zu sein und sie hat ihre Sache sehr gut gemacht. Wir wollten das Engagement von unserer Seite ausbauen und sehen in ihr ein großes Talent für die Zukunft. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an den MTV und den BSP sowie insbesondere den Trainer Sebastian Schmitz, der maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Spielerinnen hat. Wir wollten hinter Roosa wieder einen zweiten Libero etablieren, der auch Roosa entlasten kann. Gleichzeitig setzen wir aber auch in der Zukunft auf Spielerinnen aus den eigenen Reihen. Auch Tore arbeitet gerne mit Nachwuchsspielerinnen, um diese weiter zu entwickeln und noch mehr aus ihnen herauszuholen.“

Die 2004 in Ostfildern geborene Helena Dornheim durfte in der letzten Saison ebenfalls schon Pokalluft schnuppern. Im Viertelfinalspiel gegen SW Erfurt wurde sie eingewechselt und war anschließend direkt am Matchball beteiligt. Die 1.85m große deutsche Jugendnationalspielerin, die mit einer Abschlagshöhe von 2.99m und einer Blockhöhe von 2.89m zu beeindrucken weiß, gilt bereits heute als eines der größten, deutschen Talente auf der Außenangriffsposition.

Helena Dornheim: „Das ist eine tolle Chance, die ich von Allianz MTV Stuttgart bekomme und ich freue mich auf das nächste Jahr und auf die Mannschaft. Ich will mich spielerisch und persönlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen. Ich freue mich über das Vertrauen, das mir der Verein und der Trainer entgegenbringen.“

Sportdirektorin Kim Renkema: „Helena hat schon in der letzten Saison immer wieder bei uns im Training ausgeholfen und hierbei auch ihr großes Talent bewiesen. Ihre Größe von 1.85m und ihr starker linker Arm sind ideale Voraussetzungen für eine Außenangreiferin. Auch ihr privater Hintergrund mit einer volleyballbegeisterten Familie hat an ihrer Entwicklung einen maßgeblichen Anteil. Sie wird als eine von vier Außenangreiferinnen in die neue Saison gehen und wir haben großes Vertrauen in sie.“

Geschäftsführer Aurel Irion:“Wir freuen uns, dass wir mit gleich drei jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs in die kommende Spielzeit starten werden. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir immer wieder angestrebt jungen und talentierten Spielerinnen die Chance zu ermöglichen in der Volleyball Bundesliga Fuß zu fassen. Das dies insbesondere in einem Club, der mittlerweile seit vielen Jahren immer wieder um den Titel mitspielt, nicht ganz einfach ist, ist uns dabei aber auch sehr bewusst. Um so mehr sind wir glücklich, dass unsere Nachwuchsarbeit immer wieder herausragende Talente hervorbringt, die wir gerne auf ihrem Weg in den Profisport unterstützen und weiter fördern wollen. Helena, Hannah und Lena haben in den vergangenen Jahren ihr Talent unter Beweis gestellt und sind bereit für den nächsten Schritt. Wir freuen uns, dass wir ihnen diesen im eigenen Verein ermöglichen können.“

Fotos: Allianz MTV Stuttgart