Weitreichende Öffnungen in Stuttgart frühestens ab Donnerstag

Lesart des Landes verbindlich

Stuttgart.| Weitreichende Öffnungen des öffentlichen Lebens sind in Stuttgart frühestens am Donnerstag der kommenden Woche möglich. Das hat die die Landeshauptstadt Stuttgart am Freitag, 21. Mai, klargestellt. Hintergrund sind Aussagen vom Vortag, mit denen die Stadt Öffnungen am Pfingstmontag in Aussicht gestellt hatte.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, sagte: „Alle Öffnungsschritte in einer Pandemie müssen verantwortbar sein – sowohl infektiologischer und auch rechtlicher Art. Hier ist die Lesart des Landes in Bezug auf die Bundesnotbremse zutreffend und von uns als Kommune als verbindlich zu achten.“ Das Infektionsgeschehen in Stuttgart entspreche erfreulicherweise nun auch dem bundes- und landesweiten Trend: Seit mehreren Tagen liegen in der die Inzidenzwerte unter 100. Dr. Maier weiter: „Allerdings mussten wir – wie auch Nachbarkreise – die Erfahrung machen, dass eben nicht die tagesgenau gemeldeten Infektionen des städtischen Gesundheitsamtes bzw. des Landesgesundheitsamtes, sondern vielmehr die nachgezogene Meldung des Robert Koch-Instituts am Folgetag der Gradmesser ist. Und da nur Werktage in Betracht gezogen werden, könnten wir bei anhaltender Entwicklung frühestens am Dienstag nach Pfingsten ein dauerhaftes Unterschreiten der Inzidenz von 100 formal bekanntgeben, womit der Donnerstag der erste Tag wäre mit eingeschränkten Öffnungen der Gastronomie, von kulturellen Einrichtungen oder von Sportanlagen für Genesene, Getestete oder Geimpfte.

Das ist bedauerlich, die Regelung im Bundesinfektionsschutzgesetz, dass nur Werktage, nicht aber Sonn- und Feiertage mitgezählt werden, nicht ohne weiteres einsichtig ist. Ich bitte um Nachsicht, wenn die gestrigen Äußerungen zu Irritationen geführt haben.“ Die Vorfreude auf Lockerungen des öffentlichen Lebens seien groß. „Dennoch mahne ich zur Vorsicht und Achtsamkeit. Für eine nachhaltige Entspannung des Infektionsgeschehens ist es wichtig, dass wir weiter die gängigen Vorgaben achten und damit das Erreichte auch absichern.“


Disziplinarverfahren gegen sieben Stuttgarter Polizeibeamte

Stuttgart.| Anlässlich der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen hat das Polizeipräsidium Stuttgart gegen sieben Beamte Disziplinarverfahren eingeleitet. Gleichzeitig wurde gegen diese Beamten ein vorläufiges Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen.

Das Polizeipräsidium Stuttgart führt über die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen vier Beschuldigte hinaus, nicht nur gegen sie disziplinarrechtliche Ermittlungen, sondern auch gegen drei weitere Beschäftigte, die ebenfalls in den Kommunikationsprozess der beschuldigten Beamten eingebunden waren. Ziel ist es, alle relevanten Kommunikationsinhalte und Kommunikationsbeziehungen aufzuklären.

“Fremdenfeindlichkeit oder Diskriminierung haben in den Werten der Polizei keinen Platz und werden bei der Stuttgarter Polizei in keiner Weise geduldet”, so Polizeipräsident Franz Lutz.


Ermittlungen gegen Polizeibeamte

Verdacht auf Verbreitung fremdenfeindlicher Inhalte in Chats und Nachrichten

Stuttgart/Ludwigsburg.| Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg ermitteln derzeit strafrechtlich gegen fünf Polizeibeamte des Landes Baden-Württemberg sowie einen Angehörigen eines der betroffenen Beamten unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Vier der Beamten gehören dem Polizeipräsidium Stuttgart, ein Beamter gehört dem Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei an.

Im Rahmen anderweitiger strafrechtlicher Ermittlungen war bekannt geworden, dass einer der Beamten auf seinem Mobiltelefon Bilder und Videos mit zum Teil volksverhetzenden Inhalten sowie Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gespeichert und mit den anderen Beschuldigten in Einzelchats ausgetauscht haben soll. Hieraus ergab sich gegen die sechs Beschuldigten ein Anfangsverdacht unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll jeweils eine zweistellige Anzahl an solchen Bildern und Videos ausgetauscht worden sein.

Heute durchsuchte die eingesetzte Ermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Ludwigsburg insgesamt neun Objekte, vorwiegend im Großraum Stuttgart. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden u.a. Mobiltelefone, Datenträger und Computer sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an.

Gegen insgesamt acht Polizeibeamte sind durch das personalführende Polizeipräsidium Stuttgart bzw. personalführende Präsidium Technik, Logistik, Service Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Hiervon erfolgten bei drei Beamten mangels strafrechtlichen Anfangsverdachts die Durchsuchungs- und Beschlagnahme-maßnahmen auf disziplinarrechtlicher Grundlage mit Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart.

Als Sofortmaßnahme wurde den betroffenen acht Polizeibeamten die Führung ihrer Dienstgeschäfte verboten.


TVB fixiert Team um Chef-Trainer Sánchez

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Stuttgart, 20. Mai 2021.| Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart geht mit einem neuen Team um Chef-Trainer Roi Sánchez in die Saison 2021/22. Als Co- und Torwarttrainer fungiert ab der kommenden Spielzeit Vicente Alamo. Neuer Athletiktrainer wird Steffen Hepperle. Karsten Schäfer wird den TVB nach 9 Jahren verlassen.

Seit Januar ist klar, dass Roi Sánchez ab Sommer der neue Chef-Trainer beim TVB wird. Nun wurde auch sein Assistenz-Team fixiert: Vicente Alamo wird ab Juli 2021 als Co- und Torwarttrainer Roi Sánchez unterstützen. Alamo war in seiner aktiven Karriere selbst Torwart und 19-facher spanischer Nationalspieler. Der 45-Jährige ist aktuell für die Frauen des spanischen Erstligisten BM Granollers im Torhüterbereich verantwortlich und trainiert zudem die Torhüterinnen der spanischen Frauennationalmannschaft.

Als Athletiktrainer wird zukünftig Steffen Hepperle für die Fitness der Wild Boys zuständig sein. Der 36- jährige Stuttgarter war bereits beim HBW Balingen-Weilstetten sowie bei der SG BBM Bietigheim für den Athletikbereich verantwortlich. Hauptberuflich wird Hepperle weiterhin seinem Beruf als Lehrer am Wirtemberg-Gymnasium nachgehen.

Karsten Schäfer wird hingegen seine Tätigkeit beim TVB nach 9 Jahren beenden. Schäfer hat beim TVB 2012 als Co-Trainer unter Günter Schweikardt begonnen und das Team mit Chef-Trainer Jürgen Schweikardt 2015 zum Aufstieg in die 1. Bundesliga geführt. Anschließend war er auch unter den Chef- Trainern König und Baur tätig und hatte seit der Rückkehr von Jürgen Schweikardt auf die Trainerbank 2018 einen großen Anteil an der Etablierung des Teams in der 1 Liga. Wie es bei Karsten Schäfer in der nächsten Saison weiter gehen wird, ist momentan noch offen.

„Nach so vielen Jahren fällt ein Abschied natürlich nie leicht. Trotzdem möchte ich mich bei Jürgen, der Mannschaft und dem gesamten TVB für die wunderbare Zeit bedanken. Ich bin stolz, den erfolgreichen Weg des TVB mitgestaltet zu haben und wünsche mir, dass wir uns in den verbleibenden Spielen noch mit möglichst vielen Punkten belohnen. Für die Zukunft bin ich überzeugt, dass der TVB seinen Weg weitergehen wird und wünsche allen viel Erfolg“, so Karsten Schäfer.

„Mein Dank sowie der des gesamten TVB gilt Karsten Schäfer für die erfolgreiche, gemeinsame Zeit. Er hat in den letzten 9 Jahren dafür gesorgt, dass die Mannschaft immer topfit war und war auch handballerisch maßgeblich an der Weiterentwicklung des Teams beteiligt. Karsten hat mir stets den Rücken freigehalten, sodass meine Doppelfunktion überhaupt erst möglich war. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg sowohl privat als auch beruflich nur das Beste“, sagt TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt, der anfügt: „Wir wollten Roi die Möglichkeit geben, sein Team nach seinen Wünschen zu gestalten. Zusammen mit Vicente Alamo und Steffen Hepperle sind wir für die neue Saison bestens aufgestellt.“


Softball-Nationalteam für zwei EM-Vorbereitungsspiele in Stuttgart

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Stuttgart.| Die Deutsche Softball-Nationalmannschaft nutzt das lange Pfingstwochenende zur intensiven Vorbereitung, auf die ab dem 27.06.21 im italienischen Friuli Venezia Giulia ausgetragenen Europameisterschaften.

Zunächst stehen am Samstag und Sonntag in Regensburg je zwei Spiele gegen die Nationalteams Tschechiens und Österreichs an. Am Pfingstmontag folgen dann auf der Anlage des Turnverein Cannstatt 1846 e.V. zwei weitere Spiele gegen die Nationalmannschaft der Schweiz.

Mit dabei sein wird dann natürlich auch Jenny Weil, die sich über die U16 und U19-Nationalteams zu einer festen Größe im deutschen Spitzensoftball entwickelt hat und jetzt nahtlos auch im Damenbereich im Kader etabliert ist.

Wie schon an den beiden Vortagen sind auch gegen die Schweiz zwei Spiele angesetzt. Spiel 1 ist dabei für 13.00 h angesetzt, Spiel 2 im Anschluss gegen 15.30 h. Diese beiden Spiele sind im Übrigen die Premiere einer Deutschen Softballnationalmannschaft im TVC Ballpark. Daher ist doppelt schade, daß aufgrund der Covid-Regen auch für dieses Highlight keine Zuschauer im TVC Ballpark erlaubt sind. Unter normalen Bedingungen hätten die Spiele sicherlich eine größere Anzahl Zuschauer nach Cannstatt gelockt. Bleibt zu hoffen, daß die Nationalmannschaft auch in Zukunft einmal wieder den Weg nach Stuttgart findet – dann hoffentlich auch wieder mit Zuschauern.


Schnell zum idealen LKW-Leasing

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Geschäftliche Information

Das LKW-Leasing kann im Vergleich zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten sehr flexibel gestaltet werden. Dabei wird Ihnen das ausgewählte Fahrzeug der von Ihnen gewählten Leasinggesellschaft für eine vertraglich geregelte Nutzungsdauer überlassen. Die Vertragslaufzeit sowie der Zahlungsverlauf können entsprechend Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Mit einem LKW Leasing besitzen Sie gewisse Kalkulations- und Planungssicherheit durch feststehende monatliche Raten und Gesamtlaufzeit.

Verschiedene Möglichkeiten des LKW Leasings
Aus den folgenden Möglichkeiten können Sie Ihre gewünschte Leasingart frei wählen.

Kilometerleasing
Wenn Sie Ihre Fahrleistung pro Jahr kennen und die reine Nutzung Ihres LKWs im Vordergrund steht, ist das Kilometerleasing die beste Variante für Sie. In dieser Vertragsform wird die Kilometer Laufleistung vereinbart und bei der Leasingrate berücksichtigt. Vorteile dieser Leasingmöglichkeit sind günstige monatliche Nutzungsraten, die steuerlich abzugsfähig sind. Durch fixe Monatsraten haben Sie eine klare Kostengrundlage und eine Verbesserung der Bilanzrelation wird für Sie erreicht.

Full-Service-Leasing
Bei dieser Art des Leasings zahlen Sie nur für die wirkliche Nutzung Ihres LKWs. Vorteile dieser Leasingmöglichkeit sind eine sichere Kalkulationsbasis, kein Verwertungsrisiko und Preisvorteile durch Werterhalt.

Teilamortisations-Leasing
In der Regel wird diese Leasingmöglichkeit am häufigsten genutzt. In diesem Vertrag wird ein Teil des Objektes über die Laufzeit bis zu einem rechnerischen Restwert amortisiert. Dabei gilt: Bei niedrigen monatlichen Leasingraten fällt die Restwertgestaltung umso höher aus. Wollen Sie den geleasten LKW am Laufzeitende übernehmen oder kaufen, ist mindestens der rechnerische Restwert zu zahlen, damit Sie die volle Amortisation des Fahrzeuges erlangen können. Auf dieser Website erhalten Sie dazu genauere Informationen.

Vorteile des LKW Leasings
Da der LKW über die gesamte Vertragslaufzeit das Eigentum des Leasing-Gebers ist und die Bilanzierung Ihres LKWs außerhalb Ihrer Unternehmensbilanzierung erfolgt, bleibt Ihnen Ihre Eigenkapital-Quote erhalten. Durch die monatlichen Raten erhalten Sie einen größeren finanziellen Handlungsspielraum, im Gegensatz zum Barkauf Ihres LKWs. In der Regel können Sie Ihre Leasingraten aus den Einnahmen, die Sie mit dem geleasten LKW erzielen, begleichen. Damit finanziert sich Ihr geleaster LKW laufend selbst und Ihnen werden sämtliche finanzielle Vorleistungen erspart. Als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar ist das Leasing auch in Ihrer Steuererklärung hilfreich. Für ertragsreiche Unternehmen kann es durchaus sehr sinnvoll sein, mit einer kurzen Vertragslaufzeit und einen geringen Restwert eine hohe Leasingrate zu erzielen. Das hat den Vorteil, dass der Teil Ihrer Leasingrate, der über die normale AFA hinausgeht, aus Ihrer ersparten Steuer finanziert wird. Weiterhin können Sie Ihren Fahrzeugbestand jederzeit nach den Anforderungen des Marktes anpassen.

Leasing möglich bei gebrauchten LKWs?
Nachdem neue LKWs bis zu 200.000 EUR kosten können, gebrauchte Fahrzeuge hingegen bis zur Hälfte günstiger sind, stellt sich natürlich die Frage, ob es möglich ist, einen wenige Jahre alten gebrauchten LKW zu leasen. Auch diese Möglichkeit ist beim Leasing nutzbar.

Vertragsabwicklung des Leasings
Auch ein Leasinggeber wird Sie bei den entsprechenden Banken prüfen, ob Sie die entsprechende Bonität aufweisen. Denn einen Leasingvertrag bekommen Sie nur, wenn Sie kreditwürdig sind. Zusätzlich kann es erforderlich sein, dass auch ein Blick in Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse, z.B. Bilanz und BWA geworfen wird.
Leasingverträge sind, anders als Finanzierungsverträge, in der Regel während der gesamten Laufzeit nicht kündbar.
Auch bei steigenden Zinsen ist die Leasingrate über den gesamten Vertragszeitraum unveränderbar.

Fazit
Leasing von einem LKW lohnt sich ganz besonders in steuerlichen Aspekten, aber auch um Ihre finanzielle Belastung und den Kreditrahmen zu schonen. Da Sie Ihre Liquidität behalten, bewahren Sie sich Ihrer unternehmerischen Bewegungsfreiheit. Leasing ist sehr sinnvoll, wenn Sie es – statt bei Ihrer Hausbank – bei einer Leasinggesellschaft durchführen.


Lebensrettendes System für Kinder im Klinikum Stuttgart

Olgäle-Stiftung übergibt ECMO-System ans Klinikum Stuttgart

Stuttgart.| Ein ECMO-System im Gesamtwert von 95.000 Euro hat die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. an das Klinikum Stuttgart übergeben. Die Maschine übernimmt bei schwerstem Lungenversagen die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff außerhalb des Körpers und ist damit lebensrettend.

Im Klinikum Stuttgart mit dem Olgahospital als größten Kinderkrankenhaus Deutschlands werden jährlich über 1.000 kritisch kranke Kinder behandelt, darunter auch Kinder mit schwerstem Lungenversagen. Das ECMO-System (extrakorporale Membranoxygnierung) sichert dann den Gasaustausch außerhalb des Körpers, wenn die klassische maschinelle Beatmung in der Intensivmedizin nicht mehr genügt. Es pumpt Blut kontinuierlich durch einen Membran-Oxygenator, der den Gasaustausch in der Lunge ersetzt. Kohlendioxid wird so aus dem Blut entfernt und Sauerstoff zugeführt. Das so aufbereitete Blut wird zum Patienten zurückgeführt. Durch das Verfahren hat z. Bsp. bei einer schweren Lungeninfektionen, einer akuten Herzmuskelentzündung oder nach einer Operation die Lunge die Möglichkeit, sich zu regenerieren oder bei Neugeborenen zu reifen. „Ich bin unheimlich froh, dass wir diese Methode Kindern jeden Alters mit schwerem Lungenversagen anbieten können“, freute sich Dr. Frank Uhlemann, der Ärztliche Direktor der pädiatrischen Kardiologie und Intensivmedizin im Olgahospital und des Zentrums für Angeborene Herzfehler Stuttgart. „Ich bin glücklich, dass wir das Olgahospital mit dem ECMO- System unterstützen und so Leben retten können“, sagte Dr. Stefanie Schuster, Präsidentin des Vorstands der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V..

Im Namen des Klinikums bedankte sich der Medizinische Vorstand Prof. Jan Steffen Jürgensen für die großzügige Spende: „Unsere Kinderintensivstation ist die größte in Deutschland. Wir danken der Olgäle-Stiftung sehr, die unserem Olgahospital durch ihre immer wieder großartige Unterstützung eine besondere Ausstattung ermöglicht. Als Maximalversorger für Kinder- und Jugendmedizin in der Metropolregion Stuttgart sind wir deshalb sehr glücklich, dass wir auch unseren kleinen Patienten eine Lungenersatztherapie anbieten können.“

Das ECMO-System ist in den letzten Monaten durch die Pandemie in den Focus gerückt. Im Klinikum Stuttgart werden zurzeit gleich mehrere erwachsene Patienten mit COVID19 mit einer ECMO-Therapie behandelt. Bei Kindern sind schwere COVID-Erkrankungen zum Glück eine absolute Rarität. Komplizierte Verläufe anderer Viruspneumonien, beispielsweise auch nach Influenzainfektion, wurden in den letzten Jahren häufiger auf der Intensivstation des Olgahospitals behandelt. Die neue apparative Ausstattung erweitert die Kapazität und Möglichkeiten Deutschlands größter Kinderklinik nochmals.


W&W-Gruppe unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

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Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und verpflichtet sich damit zur Förderung von Diversität im Unternehmen. Initiator der Charta ist der Verein Charta der Vielfalt e. V. unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin.

Zur Umsetzung der Charta wird die W&W:

  1. Eine Organisationskultur pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Führungskräfte wie Mitarbeitende diese Werte erkennen, teilen und leben. Dabei kommt ihnen eine besondere Verpflichtung zu.
  2. Ihre Personalprozesse überprüfen und sicherstellen, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten und Talenten aller Mitarbeitenden sowie unserem Leistungsanspruch gerecht werden.
  3. Die Vielfalt innerhalb und außerhalb der Organisation anerkennen, die darin liegenden Potenziale wertschätzen und für das Unternehmen oder die Institution gewinnbringend einsetzen.
  4. Die Inhalte der Charta zum Thema des internen und externen Dialogs machen.
  5. Über ihre Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft geben.
  6. Ihre Belegschaft über den Mehrwert von Vielfalt informieren und sie bei der Umsetzung der Charta einbeziehen.

Mit der Umsetzung der „Charta der Vielfalt“ möchte sich die W&W noch aktiver dafür einsetzen, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.

Die W&W setzt damit ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt und ergänzt die weiteren Maßnahmen, die sie bereits im Bereich Diversity unternimmt. Dazu zählen beispielweise eine freiwillige Quote zur Förderung von Frauen, Karriere-Beratung und Coaching-Programme sowie diverse Arbeitszeitmodelle und Maßnahmen zur Unterstützung lebensphasenorientierter Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Schaffung eines von Chancengleichheit und Toleranz geprägten Arbeitsklimas ist zudem im Verhaltenskodex der W&W-Gruppe festgehalten.


WHS erweitert Portfolio um Gesundheitsimmobilien

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Ein zukunftsweisendes Gesundheitsprojekt realisiert die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) in Oberau in Tirol: Dort wird für gut 50 Millionen Euro das mehr als 850 Jahre alte Gasthaus „Kellerwirt“ zum Mountain Health Resort restauriert und erweitert. Für die WHS ist es das erste Projekt in Österreich und eine Erweiterung des Leistungsportfolios.

„Mit diesem einzigartigen Flagship im Gesundheitssektor erweitern wir unser Produktportfolio um Gesundheitsimmobilien“, sagt WHS-Geschäftsführer Marc Bosch anlässlich des kürzlich erfolgten Spatenstichs. Dafür wurde eigens die Kellerwirt Mountain Health Resort GmbH gegründet, ein Unternehmen der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH. „Ressourcenschonung und die sanfte Integration in die Natur sind die Basis für das neue Gesundheitsresort, das die ganzheitliche Prävention und Regeneration sowie die nachhaltige Steigerung des Wohlbefindens der künftigen Gäste wie auch der Mitarbeiter zum Ziel hat.“

Nachhaltigkeit in allen Dimensionen
Der Fokus bei diesem Projekt, das als Meilenstein für die Region und die Gesundheitsbranche gleichermaßen gilt, liegt auf der sanften Revitalisierung des historischen Gebäudes in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz. „Besonders wichtig ist uns, die beeindruckende Geschichte des Kellerwirts zu wahren und durch eine schonende Renovierung und einen harmonischen Neubau das Resort in eine nachhaltige Zukunft zu führen“, sagt Marc Bosch. Nachhaltig sind daher auch die Technologien, die im künftigen Gesundheitsresort aus überwiegend alternativen Energiequellen gespeist werden – von Erdwärme über Luftwärmepumpen bis Photovoltaik. Ein energiesparendes, insektenschonendes Beleuchtungskonzept sowie ein nachhaltiges Müllmanagement mit dem Ziel, ein weitgehend verpackungsloses und plastikfreies Resort zu führen, sind weitere Eckpfeiler.

Bis zu 80 neue Arbeitsplätze in der Region
Auf 7.700 Quadratmetern entstehen nun 148 Betten, sieben À-la-carte-Restaurants sowie 3.300 Quadratmeter Wellness-, Fitness-, Spa- und Gesundheitsbereich. Martin Ortner, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft: „Wir schaffen hier etwa 70 bis 80 Arbeitsplätze, die wir vor allem mit heimischen Fachkräften, Mitarbeitern und Lehrlingen in Ganzjahresanstellung besetzen möchten. Zudem setzen wir künftig auf die enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten und Produzenten. Denn uns war es von Anfang an wichtig, einen Mehrwert für die Region und die Menschen hier zu schaffen. Mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH haben wir einen starken Partner gefunden, der uns in diesen Zielen mit Kräften unterstützt.“ Die Fertigstellung ist für Winter/Frühjahr 2022/23 geplant.


Anstrengende Woche für die Stuttgart Reds

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Licht und Schatten lagen für die Stuttgart Reds am vergangenen langen Wochenende nah beieinander. Die Cannstatter verlieren zweimal in Regensburg und fertigen Mainz mit zwei Offensiv-Feuerwerken deutlich ab.

Am langen Vatertags Wochenende standen für die Baseballer des TV Cannstatt gleich vier Spiele in fünf Tagen auf dem Spielplan. Mittwoch und Donnerstag war die Bundesligamannschaft um Curtis di Salle in Regensburg gefordert, weitere Partien am Samstag und Sonntag fanden in Mainz statt.

Nimmt man die beiden Heimspiele am vergangenen Sonntag gegen die Mannheim Tornados dazu, so ergibt sich das rekordverdächtige Pensum von sechs Spielen in acht Tagen. Dieses Pensum sollte noch seinen Tribut fordern…

Das erste Spiel am Mittwochabend in Regensburg begann für die Stuttgart Reds direkt mit einem Schockmoment, als First Baseman Toni Horvatic beim Versuch einen etwas ungenau geworfenen Ball noch zu fangen am Bein verletzte. Somit fehlte dem Team ein wichtiger Spieler und eine Option auf dem Pitchers Mound. In der Folge fanden die Roten in der Defensive nicht wirklich ins Spiel. Während Starting Pitcher Marcel Giraud im ersten Inning noch alle drei benötigten Outs selbst per Strikeout produzierte, konnten die Regensburg Legionäre im zweiten Inning alle drei Bases besetzen. In der Folge beförderte Regensburgs Alexander Schmidt den Ball aus dem Stadion und sorgte mit einem seltenen Grand-Slam-Homerun für eine frühe 0:4 Führung für die Legionäre. Kurz danach war der Arbeitstag für Marcel Giraud nach nur gut einem Inning beendet. Headcoach Curtis Di Salle übergab den Ball an Ruben Kratky, dieser musste aber auch gleich mit dem ersten Pitch einen Homerun von David Grimes zum 0:6 einstecken. Danach fand der zweite Pitcher der Stuttgarter ins Spiel und benötigte nur sieben Würfe für die fehlenden zwei Outs im zweiten Inning.

Die Offensive der Stuttgarter kam zum ersten Mal im dritten Inning zum Laufen als der gefährlichste Schlagmann der Reds, Billy Germaine, mittels 2-Run Homerun zum zwischenzeitlichen 2:6 verkürzen konnte. Danach konnten die Reds allerdings lange offensiv nichts Zählbares produzieren. Im 4. Inning beim Spielstand von 2:7 kam Reds Eigengewächs Moritz van Bergen auf den Mound. Der erst 17-jährige zeigte vier bärenstarke Innings, in denen er keinen weiteren Punkt für die Legionäre mehr zuließ. Die Innings vier bis acht verliefen unspektakulär, beide Pitcher ließen nichts anbrennen, wenngleich die Reds häufig Läufer auf die Bases bringen konnten. Erst in der oberen Hälfte des 8. Innings konnten die Reds ihren dritten Run verbuchen: Billy Germaine konnte nach schönen Schlägen von Elias Macias und Danilo Weber zum 3:8 Punkten. In der unteren Hälfte des 8. Innings übergab Moritz van Bergen nach seinem starken Einsatz den Ball an Yannick Witt. Dieser musste einen weiteren Homerun für die Legionäre zum 3:9 Endstand hinnehmen. Insgesamt war dieser Abend für die Reds mit vier Errors und 12 Walks in der Defensive kein guter Tag.

Im zweiten Spiel des Spieltags fand die Mannschaft des TV Cannstatt im ersten Inning nicht gleich ins Spiel: In der Offensive mussten alle drei Schlagmänner unverrichteter Dinge wieder ins Dougout zurückkehren. In der Defensive kamen die Reds nach einem Error von Xavi Gonzalez mit 0:1 in Rückstand. Im zweiten Inning sah man dann zum ersten Mal die aus den ersten Saisonspielen bekannte Schlagstärke der Reds: Mit Jonas van Bergen und Kruno Gojkovic erreichten die ersten beiden Schlagmänner per Base Hit die Bases. Nach einem Opferschlag (Sacrifice Bunt) von Danilo Weber und einem gut platzierten Ball von Daniel Zeller konnten die Reds das Spiel mit 1:1 ausgleichen. Im zweiten und dritten Inning zeigte Stuttgarts Starting Pitcher Dustin Ward, warum er zu den besten der Liga gehört: Er ließ keine Base Hits und Runs zu. Die Reds konnten hingegen Offensiv an das zweite Inning anknüpfen und mit einem Run zum 2:1 erstmals an diesem Spieltag in Führung gehen. Im folgenden vierten Inning konnten weitere vier Runs erzielt werden. Der Versuch der Legionäre dem gefährlichen Billy Germaine das erste Base zu schenken ging ordentlich nach hinten los. Nach seinem Intentional Walk waren alle drei Bases durch Stuttgarter besetzt. Regensburgs eingewechselter Werfer Philipp Meyer gab zwei Walks ab, durch die je ein Run für Stuttgart hinzukam. In der unteren Hälfte des Innings konnten die Bayern ebenfalls einen Run erzielen. Nach dem vierten Inning führten die Reds also mit 6:2.

In der Folge konnte Regensburg durch einen 2-Run Homerun von David Grimes auf 6:4 verkürzen. Die Antwort der Reds folgte prompt: Xavi Gonzalez drosch den Ball im 6. Inning seinerseits zum 8:4 aus dem Stadion. Gonzalez war es auch, der für die Szene des Spiels in der unteren Hälfte des 6. Innings sorgte, als er Elias Redle am zweiten Base mit dem Hidden-Ball-Trick auf dem falschen Fuß erwischte und so für das dritte Out des Innings sorgte.

Im 7. Inning kamen die Reds wieder ins Wanken. Dustin Ward ließ drei Regensburger auf die Bases. Coach Di Salle reagierte und brachte Kruno Gojkovic auf den Werferhügel. Die Legionäre zeigten sich davon unbeeindruckt und brachten sich mit zwei Base Hits und einem 2-Run Homerun erneut mit 8:10 in Führung. Stuttgart wechselte erneut den Pitcher: Yannick Witt kam nach seinem Einsatz im ersten Spiel erneut kurz auf den Mound und beendete das Inning. In den folgenden zwei finalen Innings übernahmen die Pitcher auf beiden Seiten das Kommando. Christian Pedrol bei den Legionären und Daniel Zeller auf Seiten der Reds ließen keine weiteren Runs zu. Somit verloren die Reds auch das zweite Spiel in Regensburg nach deutlicher Führung knapp mit 8:10.

Am Spielfreien Freitag galt es die Wunden zu lecken und den Blick auf die Spiele am Wochenende in Mainz zu richten. Dann erreichte das Team des TV Cannstatt allerdings die Hiobsbotschaft: Gleich vier Spieler hatten sich in Regensburg verletzt, ein Einsatz am Wochenende bei allen fraglich. Besonders bitter: Alle vier Spieler sind Pitcher oder als Pitcher einsetzbar.

Reds laufen in Mainz zur Höchstform auf
Die ersten beiden Innings im ersten Spiel in Mainz am Samstagabend verliefen Punktlos. Im dritten Inning eröffnete Billy Germaine mit einem Homerun zum 1:0 ein Offensivfeuerwerk das in diesem Jahr seinesgleichen sucht. Taten sich die Reds in den Hinspielen vor einigen Wochen noch schwer gegen die Athletics brachen im vierten Inning alle Dämme: Alle neun Schlagmänner der Reds kamen mindestens einmal zum Schlagen, es konnten ganze acht Runs erzielt werden! Danilo Weber steuerte einen 2-Run Homerun und ein Double bei. Elias Macias konnte bei geladenen Bases mit einem weiten Schlag ins Outfield drei Stuttgarter Läufer nach Hause bringen. Auch die untere Hälfte des Stuttgarter Line-Ups trug einen großen Teil zum Erfolg des Innings bei. Die jungen Moritz van Bergen, Fridolin Fink und Fabian Beck kamen mit satten Schlägen auf die Bases. Nach dem vierten Inning stand es so bereits 9:0 für Stuttgart.

Im fünften Inning standen trotz eines Mainzer Pitcher Wechsels erneut alle neun Spieler der Reds am Schlag. Durch Fehler der A‘s Defense konnten Kevin Heininger und Fridolin Fink punkten. Erneut brachte ein weiter Schlag von Elias Macias einen Runner zum 12:0 nach Hause. Direkt danach feuerte Shortstop Xavi Gonzalez den Ball zum 14:0 aus dem Mainzer Stadion. Im folgenden sechsten Inning kam es zu einer Premiere: Moritz van Bergen zeigte nach seinem starken Pitching in Regensburg seine Offensivqualitäten. Er schlug den ersten Homerun seiner noch jungen Bundesliga Karriere zur Stuttgarter 15:0 Führung. Danach war es wieder einmal Billy Germaine der mit seinem zweiten Homerun des Spiels einen weiteren Punkt für die Stuttgarter auf die Anzeigetafel brachte. Ein Schlag von Danilo Weber brachte später im Inning Elias Macis zum 17:0 Endstand nach Hause. Das Spiel wurde auf Grund des großen Vorsprungs der Reds Regelgemäß bereits nach sechs Innings beendet.

Bei all den offensiv Leistungen muss an dieser Stelle auch der einzige Pitcher der Stuttgarter gelobt werden.  Marcel Giraud bekam zum dritten Mal in dieser Marathon Woche das Vertrauen von Headcoach Curtis Di Salle. Nach 100 Pitches gegen Mannheim und 49 gegen Mannheim startete er auch das Samstagsspiel gegen Mainz auf dem Mound. Trotz der hohen Vorbelastung konnte Giraud mit der Leistung der Stuttgarter Offensive mehr als gleichziehen. Marcel Giraud ging über die komplette Spieldistanz von 6 Innings, ließ dabei keinen einzigen Run der Mainzer zu. Besonders die sonst starken Schlagmänner Peter Johannessen und Max Boldt hatte er komplett im Griff. Max Boldt musste zwei Strike-Outs hinnehmen. Im Allgemeinen sah Mainz gegen das Stuttgarter Pitching kein Land: Nur zwei Base Hits und vier Walks konnten sich die Athletics erarbeiten. Dem entgegen stehen 13 Strike-Outs, also durchschnittlich mehr als zwei pro Inning! Die fehlerfreie Defense der Stuttgarter ließ Mainz keine Chance. In diesem ersten Spiel konnten die Stuttgart Reds nach einem Tief und vielen knappen Spielen wieder an ihre starke Form aus den ersten 8 Spielen der Saison anknüpfen.

Das zweite Spiel in Mainz am Sonntag fand bei bestem Wetter ebenfalls im Ballpark am Mainzer Hartmühlenweg statt. Die Reds konnten vor dem Spiel gute Nachrichten verkünden: Dustin Ward war doch bereit für Stuttgart zu werfen, die am Freitag gemeldete Verletzung vorerst auskuriert.

Die Reds verschwendeten keine Zeit und konnten im ersten Inning direkt mit Home-Runs von Billy Germaine und Elias Macias an die offensiven Leistungen vom Vortag anknüpfen. Beinahe wäre die Sensation für Stuttgart perfekt gewesen, denn sowohl Xavi Gonzalez als auch Toni Horvatic, der trotz seiner leichten Verletzung zumindest als Designated Hitter auflaufen konnte, schlugen den Ball nur kurz vor die Stadionbegrenzung. Es fehlte jeweils nur ein halber Meter zu zwei weiteren Home-Runs. In der Defensive überzeugte der genesene Dustin Ward gleich mit zwei schnellen Innings in denen nur ein Mainzer das erste Base erreichen konnte.

Im dritten Inning konnten die Roten die Bases mit drei Läufern und nur einem Aus laden. Dem Mainzer Pitcher rutschte daraufhin ein Ball von den Fingern und erlaubte so einen weiteren Run für die Stuttgarter. Danilo Weber, der bei diesem Wurfschon am Schlag war, schlug den Ball zum dritten Homerun aus dem Mainzer Stadion. Das Team des TV Cannstatt führte so im dritten Inning bereits mit 6:0. Die Mainz Athletics bäumten sich im 4. Inning in Form ihres besten Schlagmanns Max Boldt kurz auf. Boldt beförderte das Spielgerät zum 6:1 weit aus dem Ballpark. Mehr konnte die Mainzer Offensive in diesem und dem Folgenden Durchgang nicht zeigen, alle sechs Schlagmänner konnten das erste Base nicht erreichen. Dustin Ward zeigte seine Klasse mit harten, aber sehr präzisen Würfen auf die Kanten der Strikezone. Nach Boldts Homerun antworteten die Baseballer des TV Cannstatt sofort: Der angeschlagene Toni Horvatic konnte nach Fehlern im Mainzer Feldspiel einen Run erzielen. Dann brillierte, wie schon häufiger in den letzten Spielen, Moritz van Bergen. Nach seinem ersten Homerun im Spiel zuvor legte er direkt mit seinem zweiten Longball zum 9:1 nach. Im selben Inning sorgte Billy Germaine mit seinem zweiten Homerun des Spiels für einen Zwischenstand von 11:1. Im nächsten, sechsten Spielabschnitt ließ er direkt seinen dritten Homerun zum 14:1 folgen.

In der unteren Hälfte des sechsten Innings zeigten die A’s nochmal kurz ihre Qualitäten aus den beiden Hinspielen: Stuttgarts eingewechselter Nachwuchspitcher Yannick Witt musste in seinem Dritten Einsatz in den vergangenen vier Spielen trotz guter Würfe zwei Runs der Mainzer zum 14:3 hinnehmen. Die Reds reagierten im 7. Inning in Person von Daniel Zeller, der sein kleines Tief mit einem weiten Schlag ins Outfield beendete und gleichzeitig Toni Horvatic zum Endstand von 15:3 nach Hause schlug. Das Spiel wurde auf Grund des Vorsprungs von mehr als Zehn Punkten für die Stuttgarter vorzeitig im 7. Inning beendet.

In dieser zweiten offensiv Gala konnten die Reds ganze sechs Homeruns, 13 Hits und sieben Walks bei nur vier Strike-Outs verbuchen.

Diesen Schwung gilt es nun in die nächsten Begegnungen am Pfingstmontag im heimischen TVC-Ballpark mitzunehmen. Hier kommt es um 15:30 und 19 Uhr zu den Rückspielen gegen die Haar Disciples. Die beiden Hinspiele in München konnten die Reds für sich entscheiden, dies gilt es jetzt auf dem Heimischen Feld zu wiederholen, um den dritten Tabellenplatz zu festigen.

Die beiden Spiele werden, wie gewohnt, von Reds TV (www.stuttgart-reds.de) mit Kommentar übertragen.