Kein Aufnahmestopp für Neukunden bei Gas!

0
Haus & Grund fordert die Stadtwerke Stuttgart zur Rücknahme der Entscheidung auf

Stuttgart.| Haus & Grund Stuttgart kritisiert die Stadtwerke Stuttgart dafür, vorerst keine Neukunden mit Gas zu versorgen. Den Aufnahmestopp hat das kommunale Unternehmen, das zu 100 Prozent in städtischer Hand ist, kurz vor Weihnachten bekannt gemacht. Begründet wird die Weigerung, weitere Neukunden aufzunehmen, mit „starken Preissteigerungen und -schwankungen im Gasbereich“, die eine historische Ausnahmesituation darstellten. Für Haus & Grund Stuttgart ist diese Entscheidung trotzdem nicht akzeptabel. So betont Geschäftsführer Ulrich Wecker: „Als kommunales Unternehmen sind die Stadtwerke ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge und stehen so in der Verantwortung gegenüber der Bürgerschaft. Da geht es nicht an, Neukunden die Tür vor der Nase zuzuschlagen! Selbst dann nicht, wenn die Preise am Energiemarkt gerade Achterbahn fahren.“

Haus & Grund verkennt nicht die Probleme, die extrem schwankende Beschaffungspreise derzeit mit sich bringen und vor allem eine langfristige Kalkulation der Angebotspreise schwierig machen. Dies stellt aber aktuell ein typisches Risiko dar, das alle Anbieter am Markt trifft; ebenso wie die Stadtwerke. Hinzukommt, dass die Entwicklung sich schon länger abgezeichnet hatte.

Langfristige Laufzeiten mit Preisgarantie haben keine Zukunft

Darauf mit einem Neukunden-Stopp zu reagieren, ist für Haus & Grund vollkommen unverständlich. Stattdessen müssten die Stadtwerke ihre Vertrags- und Tarifpolitik anpassen, wie das andere Anbieter bereits tun. So wird man von den bisher üblichen Laufzeitverträgen mit Preisgarantien wohl Abstand nehmen müssen, denn derzeit kann sich auf der Bezugseite niemand laufzeitkongruent eindecken. Die Stadtwerke Stuttgart sollten deswegen zumindest kurzlaufende Verträge anbieten, um so Preisänderungen je nach Marktlage zeitnah an die Verbraucher weitergeben zu können – und zwar im Guten wie im Schlechten.

Das erschwert zwar die Planbarkeit für Mieter und Eigentümer, muss aktuell aber wohl hingenommen werden. Denn Preisgarantien in langfristigen Verträgen, das haben die Stadtwerke und die gesamte Branche erkannt, würden einen unverhältnismäßigen Risikoaufschlag mit sich führen und sind deshalb aktuell kaum darstellbar. Damit wird dann ein Teil des preislichen Beschaffungsrisikos an den Abnehmer weitergegeben.

„Die Mitbewerber am Markt zeigen, dass es auch anders geht. Sich vom Neugeschäft zurückzuziehen, wie das die Stadtwerke derzeit praktizieren, ist jedenfalls keine Lösung“, stellt Wecker fest. Womöglich liege der fehlende Ehrgeiz, Neukunden zu bedienen, auch daran, dass dieses Geschäftsfeld bei den Stadtwerken sowieso schwach entwickelt sei. So konnten in diesem Segment in 2019 gerade mal 857 Neukunden gewonnen werden.

Nun sei das Unternehmen gefordert, statt Neukunden auszusperren, neue Preismodelle zu entwickeln, die an die dynamische Entwicklung angepasst sind: „Dies ist für Eigentümer und Vermieter momentan eine missliche Situation. Allerdings müssen sich alle darauf einstellen, dass die Gaspreise auf absehbare Zeit wohl ganz erheblich zulegen werden und es einige Zeit dauern dürfte, bis sich die Rohstoffmärkte wieder beruhigen“, ergänzt Geschäftsführer Wecker.

Imageschaden belastet die Stadtwerke als Akteur der Energiewende

Unmittelbar gefragt seien nun aber die Stadtwerke Stuttgart. Dabei gelte es auch, den verursachten Imageschaden zu bedenken und zu reparieren. Nur dann könnten die Stadtwerke ihrem selbstgesetzten Anspruch, als kommunaler Versorger ein wichtiger Akteur der Energiewende zu sein, perspektivisch gerecht werden.

Ungeachtet dessen sei in dieser Situation aber auch die Höhe der staatlichen Abgabenlast auf die Energiekosten in Frage zu stellen. Bei Gas betragen diese jetzt 30 Prozent. Davon entfallen 20 Prozent auf Steuern und Abgaben und bereits zehn Prozent auf den CO2-Preis, der zum Jahreswechsel weiter gestiegen ist. Dazu stellt Wecker klar: „Die durch diese Abgabe beabsichtigte Lenkungswirkung beim Verbraucher ist angesichts der hohen Beschaffungspreise auf den Rohstoffmärkten hinfällig. Es ist deshalb geboten, die CO2-Bepreisung zumindest auszusetzen.“


SG BBM Bietigheim gewinnt Topspiel

0
Handball-Luchse nun Schlusslicht

Coronabedingt konnten nur vier Partien des zehnten Spieltags in der Handball Bundesliga Frauen absolviert werden. Den Sieg im Topspiel sicherte sich die SG BBM Bietigheim und ist als einzige Mannschaft nun verlustpunktfrei. Das Kellerduell zwischen Bad Wildungen und Zwickau kannte keinen Sieger, dennoch konnten die Vipers die Rote Laterne an die HL Buchholz 08-Rosengarten abgeben.

Im Duell der beiden verlustpunktfreien Mannschaften der Frauenbundesliga setzte sich die SG BBM Bietigheim im live bei Eurosport gezeigten Spiel,  deutlich mit 33:22 (14:12) durch und steht damit weiterhin an der Tabellenspitze der HBF. Borussia Dortmund hat nach der ersten Saisonniederlage nun vier Pluspunkte Rückstand, allerdings auch noch ein Nachholspiel. Cheftrainer Markus Gaugisch sagte zum Sieg im Topspiel: “Wir zeigten eine starke Defensivleistung und fuhren heute verdient zwei Big-Points ein. Insgesamt haben wir offensiv wenig leichte Fehler gemacht und eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. Jeder hat heute einen tollen Job gemacht”, freute sich BBM-Cheftrainer Markus Gaugisch und Dortmunds Spielmacherin Alina Grijseels musste einräumen: “Bietigheim hat eine unfassbare Breite im Kader und konnte durchwechseln.  So  geht  am  Ende  der Sieg  auch  völlig  in Ordnung.”

Im oberen Drittel platzieren konnten sich auch der Buxtehuder SV und die TuS Metzingen, die mit ihren Siegen bis auf einen Zähler an den Thüringer HC heranrückten. Metzingen siegte klar mit 35:26 (19:11) gegen Bayer Leverkusen. “Meine Mannschaft hat heute gezeigt was in ihr steckt.
In den ersten Minuten hatten wir leichte Probleme ins Spiel zu finden, mit der Zeit lief es dann richtig gut bei uns”, so TusSies-Trainerin Edina Rott und Bayer-Coach Johan Petersson analysierte: “Die ersten 10 bis 15 Minuten waren in Ordnung. Dann häuften sich technische Fehler und die Unsicherheit wuchs von Minute zu Minute. Zudem haben wir in der Abwehr unsere Aufgaben nicht gemacht.”

Der Buxtehuder SV hatte hingegen viel Mühe, um am Ende sein Derby bei der HL Buchholz 08-Rosengarten mit 26:23 (13:14) für sich zu entscheiden. BSV-Trainer Dirk Leun lobte nach dem Spiel sein Team dafür, dass es “in der Schlussphase den Kopf oben” behalten, “clever agiert” und den Sieg gesichert habe. Ansonsten sah sich der Buxtehuder Coach in seiner Prognose bestätigt: “Es war extrem intensiv, der Einsatz beider Mannschaften hat absolut gestimmt.” Anders war die Gemütslage bei Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: “Es ist natürlich bitter, wenn meine Mannschaft bei drei Angriffen in Folge nur den Innenpfosten trifft und der Gegner das gnadenlos im Anschluss zu eigenen Toren ausnutzt. In solchen Situationen ist das dann eine Kraftfrage und bewirkt auch etwas in den Köpfen der Mädels.”

Keinen Sieger gab es beim 19:19 (10:10) zwischen der HSG Bad Wildungen Vipers und dem BSV Sachsen Zwickau. “Wir haben den Abstand auf Bad Wildungen mit diesem Remis gleich gehalten”, war Zwickaus Cheftrainer Norman Rentsch mit der Punkteteilung nicht unzufrieden, nachdem man unter der Woche noch mit dem Heimsieg über die Handball-Luchse auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert war. “Die Abwehrleistung hat diesmal gestimmt. Auch kämpferisch war es gut, aber im Angriff hat mir bis auf Ausnahmen in der zweiten Halbzeit wieder die Überzeugung gefehlt”, so Vipers-Trainerin Tessa Bremmer.


Schlossplatz in Silvesternacht gesperrt

0
  • Ordnungsamt: „Zeitweilige Sperrung des Stuttgarter Schlossplatzes war äußert sinnvoll“
  • Oberbürgermeister Frank Nopper dankt den Einsatzkräften

Stuttgart.| Polizei und Städtischer Vollzugsdienst haben in der Silvesternacht erfolgreich die Maßnahmen umgesetzt, die die Landeshauptstadt Stuttgart im Vorfeld aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes beschlossen hatte.

Oberbürgermeister Frank Nopper bewertet das Geschehen in der Stuttgarter Innenstadt wie folgt: „Trotz einer zeitweilig sehr angespannten Situation um den Jahreswechsel im Umfeld des Schlossplatzes ist es überwiegend ruhig geblieben. Fast alle, die in der Silvesternacht in der Innenstadt unterwegs waren, haben sich an Regeln und Vorgaben gehalten. Dank gebührt der Bundespolizei, der Landespolizei und dem Städtischen Vollzugsdienst, die mit starken Kräften, auch mit einer Reiterstaffel, vertreten waren.“

Teil des Konzepts war auch, dass die Bahnen der SSB in der Silvesternacht nicht am Schlossplatz hielten. Der Leiter der Polizeibehörde beim Amt für öffentliche Ordnung, Stefan Praegert, war selbst in der Nacht vor Ort. Er erklärt, die zeitweilige Sperrung des Schlossplatzes im Zeitraum von 23.15 Uhr bis 1.30 Uhr habe sich als äußerst sinnvoll erwiesen. „Egal wie sehr man sich darüber ärgert, nicht auf den Schlossplatz zu kommen: Angriffe auf Polizisten sind nicht hinnehmbar. Wenn wir den Schlossplatz nicht abgesperrt hätten, wäre die dortige Situation noch wesentlich brenzliger gewesen.“

Abgesehen vom Umfeld des Schlossplatzes wurde in Stuttgart sehr friedlich ins neue Jahr hinein gefeiert. Neben dem Cityring hatte die Stadtverwaltung für die Silvesternacht fünf weitere Sicherheitszonen benannt: den Marienplatz, den Platz rund um den Feuersee, den Wilhelmsplatz, die Grabkapelle Rotenberg und Schloss Solitude. Dort waren Pyrotechnik und Alkohol verboten und es bestand ein Verweilverbot für Gruppen mit mehr als zehn Personen. Der Städtische Vollzugsdienst beobachtete dort wie auch an anderen beliebten Plätzen in der Stadt bis 2 Uhr morgens eine friedliche und fröhliche Atmosphäre ohne Aggressionen.


Silvesterbilanz der Feuerwehr Stuttgart

0
  • Vergleichsweise ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr Stuttgart
  • Feuerwehr Stuttgart arbeitete 36 Einsätze ab
  • 10 Brandeinsätze im Stadtgebiet Stuttgart

Stuttgart.| Für die Feuerwehr Stuttgart war es das zweite Jahr in Folge ein vergleichsweiser ruhiger Jahreswechsel. Vom 31.12.2021 12:00 Uhr bis zum 01.01.2022 2:30 Uhr arbeitete die Feuerwehr Stuttgart 36 Einsätze ab, welche sich wie folgt aufteilten:

  • 15 Rettungsdiensteinsätze
  • 10 Brandeinsätze
  • 8 Technische Hilfeleistungen
  • 3 Sonstige Einsätze

Die Rettungsdiensteinsätze beziehen sich nur auf die zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Stuttgart. Zahlreiche weitere Rettungsdienst- einsätze wurden durch Einsatzkräfte andere Organisationen abgearbeitet.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich hauptsächlich um Kleinbrände, welche durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart schnell abgelöscht werden konnte. Einige Kleinbrände waren bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von selbst erloschen, oder von Passanten gelöscht worden.

31.12.2021, 16:40 Uhr, Stuttgart-Hofen: Personenrettung über Drehleiter
Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste ein Patient schnell und schonend aus seiner Wohnung geholt werden. Nach einer medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst wurde die Person in einer Schleifkorbtrage über eine Drehleiter aus der Wohnung gehoben.

31.12.2021, 20:32 Uhr, Stuttgart-Obertürkheim: Türöffnung
Mit Spezialwerkzeug öffnete die Feuerwehr eine Wohnungstüre, da der Bewohner aufgrund eines medizinischen Notfalls die Türe nicht selbstständig öffnen konnte. Zur weiteren Behandlung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.

31.12.2021, 21:48 Uhr, Stuttgart-Ost: Angebranntes Essen
Angebrannte Speisen und die dadurch entstandene Rauchentwicklung führten zu einer Alarmierung der Feuerwehr. Bis auf die Kontrolle der Einsatzstelle und eine natürliche Belüftung waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr notwendig.

01.01.2022, 00:18 Uhr, Stuttgart-Heumaden: Brand in Wohnung
In einem Mehrfamilienhaus wurden brennende Einrichtungsgenstände in einer Wohnung gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits zum Großteil gelöscht. Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart führte Nachlöscharbeiten mit einem Löschrohr durch.

01.01.2022, 01:19 Uhr: Stuttgart-Burgholzhof: Brennende Mülltonnen am Gebäude
An einem Wohngebäude wurden brennende Müllbehälter gemeldet. Es waren mehrere Wertstoffsäcke in einem Müllunterstand in Brand geraten. Der Brand wurde durch einen Atemschutztrupp mit einem Löschrohr gelöscht. Das Gebäude wurde durch den Brand nicht beschädigt.

01.01.2022, 01:40 Uhr: Stuttgart-Mitte: CO-Warnung
In einem Wohngebäude in Stuttgart-Mitte löste ein Warnmelder für Kohlenstoffmonoxid (CO) aus. Auch bei den vor Ort tätigen Einsatzkräften lösten die CO-Warnmelder aus. Die im Haus befindliche Gastherme wurde abgeschaltet, der Keller natürlich belüftet und abschließende Messungen durch die Feuerwehr durchgeführt.


Auf diese Weise trinken Sie nie wieder zu wenig

0

Geschäftliche Information

Es ist überaus wichtig, dass wir genug trinken. In der Regel sagt man, dass man als Erwachsene zwei bis zweieinhalb Liter Wasser trinken sollte. Verständlicherweise ist es aber für manche von uns schwieriger um zu setzten, wie es auf den ersten Blick scheint. Etwa, weil man viel Unterwegs ist und nicht immer die Möglichkeit hat etwas zu trinken. Aber auch Menschen, die während der Arbeit kaum Zeit finden etwas zu trinken, laufen die Gefahr zu dehydrieren.

Gesundheitliche Symptome
Anzeichen dafür, dass zu wenig Flüssigkeit getrunken wurde, sind unter anderem: ein trockener Mund, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel, trockene und juckende Haut sowie spröde Lippen. Um zu vermeiden, dass diese schlimmen Folgen auftreten, gibt es einige Tricks, die wir Ihnen gerne verraten. Selbstverständlich liegt uns Ihre Gesundheit am Herzen.

Wasserhaushalt in Schuss kriegen
Gehören Sie zu den Personen, die das Getränk zwar in Reichweite haben, aber so tief in Ihrer Arbeit versunken sind, dass Sie es schlichtweg vergessen. Was das angeht, können wir schnell Abhilfe verschaffen. Denn es gibt etliche Apps, die Sie auf dem Smartphone installieren können, um Sie daran zu erinnern etwas zu trinken. Auch über die Apple Watch lässt sich die Erinnerung simpel einrichten. Im Prinzip kriegen Sie von da an jedes Mal eine Benachrichtigung, wenn es wieder Zeit ist zu trinken. Fordern Sie Ihre Kollegen auf mitzumachen und es wird schon bald zur täglichen Routine gehören.

Wasserflaschen to go
Wir verstehen aber, dass ein langweiliges und schlichtes Trinkglas ziemlich öde sein kann, um raus zutrinken. Vor allem kleine Kinder möchten am liebsten einen schönen Becher oder eine bunte Flasche haben, am besten sogar eine, die mit dem eigenen Namen bedruckt werden kann. Zum Glück gibt es die Wasserflaschen von MyMepal, die nicht nur eine nachhaltige Lösung bieten, sondern zudem auch noch Klasse aussehen.

Eine Freude für die ganze Familie
Dadurch, dass die Wasserflaschen sich mehrmals verwenden lassen und leicht zu reinigen sind, sind die Flaschen optimal für Kinder geeignet. Aber auch Sie selbst können eine richtige Freude an die Produkte von MyMepal haben. Es lassen sich nämlich unterschiedliche Getränke wie Saft, Tee, Kaffee oder Kakao leicht mitnehmen. Somit brauchen Sie nicht auf Ihrer tägliche Dosis Koffein zu verzichten.

Trinkflaschen kaufen
Möchten Sie gerne eine personalisierte Trinkflasche von MyMepal bestellen? Dann werfen Sie doch einen Blick auf das breite Angebot aus dem Webshop. Ob für Sie selbst oder die ganze Familie, es ist wirklich für jeden etwas dabei.


Pokalsieger Bietigheim empfängt Meister Dortmund

0
Topspiel live bei Eurosport

Am 10. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) empfängt der Pokalsieger SG BBM Bietigheim am Sonntag, 02. Januar 2022, den Deutschen Meister Borussia Dortmund. Die Begegnung wird live im Free-TV bei Eurosport 1 übertragen, der Anwurf erfolgt um 16.30 Uhr.

Es ist das Topduell der Handball Bundesliga Frauen. Am 10. Spieltag empfängt Pokalsieger SG BBM Bietigheim den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund in der Stuttgarter SCHARRena.

Beide Mannschaften sind derzeit noch ohne Punktverlust und damit die einzigen beiden Teams, die im deutschen Profihandball noch ungeschlagen sind.

Bereits zum Auftakt der Saison trafen beide Mannschaften im Rahmen des HBF-Supercups aufeinander. In der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle war es die SG BBM Bietigheim, die nach einem furiosen Spiel die Oberhand behielt und das Spiel mit 31:21 (16:13) für sich entschied.

Als ein Indiz auf den Ausgang der Partie am Sonntag kann der Supercup jedoch nicht dienen. Denn im bisherigen Saisonverlauf zeigten sich beide Mannschaften äußerst konstant.

Personell sieht es auf Seiten der Bietigheimerinnen etwas besser aus als beim BVB. Die SG muss lediglich auf Torhüterin Melinda Szikora verzichten, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat und derzeit in Isolation befindet. Die Infektion von Szikora stellt allerdings keine Gefahr für die Austragung der Partie dar. „Wir haben alle Spielerinnen getestet, bevor wir nach der WM mit dem Training wieder begonnen haben. Melinda hatte also keinen Kontakt zur Mannschaft“, erklärt SG-Trainer Markus Gaugisch. Beim BVB fallen mit Delaila Amega, Haruno Sasaki, Dana Bleckmann und Viktoria Woth gleich vier Spielerinnen aus.

Da in der Stuttgarter SCHARRena aufgrund der Vorgaben des Landes Baden-Württemberg nur 500 Zuschauer mit dem 2G Plus-Modell zugelassen sind, ist es umso erfreulicher, dass das Spitzenspiel des 10. Spieltags und der gesamten Hinrunde live bei Eurosport im Free-TV gezeigt wird.

Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Stefan Schneider und Colin Hartmann. Kommentator bei Eurosport, das ab 19.20 Uhr live auf Sendung geht, ist wie gewohnt Uwe Semrau, die ehemalige deutsche Nationalspielerin Isabell Klein unterstützt ihn als Expertin.


Impfaktion auf der Landesmesse

0
Kinder-Impfungen und Booster-Impfungen möglich

Kreis Esslingen.| In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst und weiteren Rettungs- und Hilfsorganisationen findet von Montag, 03. bis einschließlich Donnerstag, 06. Januar 2022 auf der Messe Stuttgart eine Impfaktion im Drive-in-Verfahren statt. Mit und ohne Termin können sich Interessierte jeweils von 7 bis 23 Uhr in der Messehalle 9 impfen lassen – am Montag, 03. Januar, startet der Impfbetrieb um 13 Uhr.

Nachdem inzwischen auch Impfstoff für Kinder zur Verfügung steht, wird eine separate „Kinderimpfstraße“ eingerichtet. Hier werden Kinder-Impfungen ab 5 Jahren und Booster-Impfungen ab 12 Jahren durchgeführt.

Angesichts der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante sind sich alle Akteure einig, das Impfangebot auch auf diesen Personenkreis auszudehnen. Derzeit ist noch ausreichend Impfstoff vorhanden.

Die Zufahrt zur Messe erfolgt über das Verkehrsleitsystem. Es stehen noch viele Termine zur Verfügung. Die Impfungen sind aber auch ohne Termin möglich. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kann  dies unter www.landkreis-esslingen.de und www.malteser-neckar-alb.de/impfmarathon tun.


Keine “Spaziergänge” mehr in Stuttgart

0
Stuttgart verbietet als „Spaziergänge“ deklarierte Demonstrationen gegen die Corona-Verordnung

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart verbietet zum 1. Januar per Allgemeinverfügung alle nicht angemeldeten und als „Spaziergänge“ deklarierte Demonstrationen in der Stuttgarter Innenstadt, die sich gegen die Corona-Verordnung richten. Darüber hat die Stadt am Donnerstag, 30. Dezember, informiert. Das Verbot tritt am 31. Januar außer Kraft, sofern es nicht vorher aufgehoben wird.

Derzeit wird in den sozialen Medien verstärkt zu sogenannten „Spaziergängen“ aufgerufen, die sich gegen die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg richten. Bei diesen „Spaziergängen“ handelt es sich um Demonstrationen, die bewusst nicht bei den Behörden angemeldet werden, um eventuelle corona- und versammlungsrechtliche Auflagen zu umgehen. Die Stadt hat sich daher für ein Verbot entschieden. Sie begründet dies mit den vorsätzlichen Verstößen gegen das Versammlungsrecht sowie mit bewussten Verstößen gegen die Masken- und Abstandspflicht bei vorangegangenen vergleichbaren „Spaziergängen“. Zudem zeigen die Erfahrungen anderer Städte wie Mannheim (20. Dezember), München (22. Dezember) oder Schweinfurt (26. Dezember), dass die Aktionen der Bewegung zunehmend aggressiver und gewaltbereiter verlaufen.

Bereits im Oktober hatte die Landeshauptstadt Stuttgart sogenannte „Spaziergänge“ verboten. Damals wollten sich die Teilnehmer unter anderem vor dem Landtag im Mittelpunkt der Bannmeile treffen und anschließend mit Fackeln in der Hand durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen.


Bilanz zum Jahresende im KIS: rund 33.000 Impfungen

0
Landrat Roland Bernhard: „Als Landkreis haben wir mit dem KIS genau das Richtige getan und können mit der bisherigen Bilanz zufrieden sein!“

Kreis Böblingen.| Am 1. Dezember war der Kreisimpfstützpunkt (KIS) in der Messe Sindelfingen gestartet – nachdem innerhalb weniger Tage die Impf-Infrastruktur wieder aufgebaut worden war. (Wir erinnern uns: Die Messe Sindelfingen hatte auch bereits das vom Land Baden-Württemberg beauftragten und zum 30. September geschlossenen Kreisimpfzentrum beherbergt). „Als Landkreis haben wir mutig und schnell auf die Aufforderung des Landes reagiert, in der Impfoffensive aktiv zu werden. Wir haben in kürzester Zeit die Voraussetzungen dafür geschaffen, an einem zentralen Ort im Landkreis die Kräfte zu bündeln, und so mit kurzen Abläufen und vielfältigen Synergien viele Menschen impfen zu können.“ Die Schließung der Impfzentren durch das Land zum 30. September 2021 hatte Landrat Bernhard immer kritisiert. Das sei ein großer Fehler gewesen – eine bis dahin bestehende und gut funktionierende Infrastruktur sei ohne Not wieder aufgelöst worden. Für den Landkreis Böblingen war es ein Glücksfall, dass man in der Messe Sindelfingen in wenigen Tagen alles wieder aufbauen konnte.

Mit am Ende rd. 33.000 Impfungen im KIS nach nur einem Monat stehe man gut da, so der Landrat, jedoch gelte wie überall: „Die Zahl der Erstimpfungen könnte höher sein.“ Ca. 28.000 sind Booster-, ca. 2.700 Erstimpfungen, ca. 1.200 Zweitimpfungen und es gibt auch bereits rd. 1.100 Kinderimpfungen (5 bis 11 Jahre).

Der KIS wird in Federführung des Landkreises betrieben. Genutzt wird er bisher von dem Netzwerk aus Ärzte- und Apothekerschaft rund um Dr. Martina Burchert-Graeve und Dr. Björn Schittenhelm. Es können ihn grundsätzlich aber alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte nutzen sowie Betriebsärztinnen und -ärzte. Die Terminvergabe funktioniert über ein eigenes System, das über Apotheker Dr. Björn Schittenhelm entwickelt wurde und von ihm auch betreut wird.

„Es ist nachvollziehbar, dass viele Menschen in Sachen Erstimpfung auf ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt vertrauen. Insofern eignen sich die schnellen und unkomplizierten Abläufe im KIS insbesondere für den Booster, also die Auffrischung, wo es nicht mehr im gleichen Maß die ärztliche Aufklärung braucht“, erklärt Dr. Martina Burchert-Graeve, Laborärztin in Sindelfingen. Sie hatte im früheren Kreisimpfzentrum die medizinische Leitung übernommen und steht auch im KIS mit Rat und Tat zur Seite. Am 29.12.2021 verabreichte sie selbst die 30.000 Impfung.

Landrat Roland Bernhard zeigt sich stolz auf das Engagement und dankt allen Akteuren, die sich im gemeinsamen Schulterschluss in seinem Landkreis gegen die Pandemie engagieren. Man sei bisher verhältnismäßig gut durchgekommen. „Natürlich blicken auch wir besorgt auf unsere Kliniken und lehnen uns keinesfalls zurück; wir sind noch lange nicht durch“, so Landrat Bernhard. Insgesamt sei das Angebot aber verhältnismäßig sehr gut. Und so hält Landrat Bernhard an seinem Appell fest, sich impfen zu lassen. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen, es gibt nach wie vor dezentrale Angebote (z.B. auch das Pop-up Impfen in Herrenberg und Leonberg), und zu guter Letzt gibt es den Kreisimpfstützpunkt (KIS), wo ein breites Angebot zentralisiert ist und viele Termine zur Verfügung stehen oder man in bestimmten Zeitfenstern ohne Termin kommen kann.

Der KIS hat auch an Silvester geöffnet, von 9 bis 13 Uhr. An Neujahr ist geschlossen, dann geht es wie gewohnt weiter. Termine gibt es online über die Homepage des Landkreises, www.lrabb.de, Stichwort: Informationen zur Corona-Impfung. Bei der Registrierung über den „Impfomizer“ erhält man einen QR-Code und eine Mail, mit der man den richtigen Adressat bestätigen muss. Der Code muss dann vor Ort vorgezeigt werden. An Werktagen ist von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr freies Impfen, also ohne vorherige Terminvereinbarung.

Zum Impfen müssen ein Ausweispapier sowie der Impfpass (wenn vorhanden) mitgebracht werden. Den Code zum Einlesen der Impfung in die Handy-App gibt es wenige Tage nach der Impfung per Mail; ein Ausdruck direkt vor Ort ist nicht möglich. Adresse des KIS: Messehalle Sindelfingen, Mahdentalstr. 116, 71065 Sindelfingen (für die Navigation: Schwertstraße 58). Mehrere Buslinien fahren die Messe an, es sind ausreichend Parkplätze vorhanden.


Dr. Otto Schäfer verstorben

0

Dr. Otto Schäfer, früherer Sprecher der Geschäftsführungen der Bausparkasse GdF Wüstenrot gGmbH und der Wüstenrot Holding GmbH, ist am 27. Dezember 2021 im Alter von 91 Jahren verstorben. Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) trauert um einen engagierten Unternehmenslenker und einen Visionär des Bausparens.

Schäfer, gebürtiger Stuttgarter und gelernter Bankkaufmann, studierte in den 1950er-Jahren in Tübingen und Hamburg Rechtswissenschaft und promovierte über ein bankrechtliches Thema. Nach ersten beruflichen Stationen an der Universität Tübingen, in einer Rechtsanwaltskanzlei und bei der Energieversorgung Schwaben AG trat er 1967 in die Geschäftsführung der Bausparkasse Wüstenrot ein, um 1978 zugleich Geschäftsführer der Wüstenrot Holding, der damaligen Muttergesellschaft aller Wüstenrot-Unternehmen, zu werden. Von 1989 bis 1995 amtierte er als Sprecher der Geschäftsführungen beider Gesellschaften.

Schäfer prägte das Bausparen über seine Tätigkeit bei Wüstenrot hinaus: Als einer der ersten hatte er erkannt, dass durch die Öffnung Osteuropas das Bausparen auch dort der Schaffung von Wohneigentum für breite Bevölkerungsschichten dienen könnte. Seine hohe Expertise brachte er als Mitglied der Aufsichtsräte etwa der Bausparkasse Wüstenrot in Prag oder als Aufsichtsratsmitglied der Bausparkassen Wüstenrot in Salzburg und Bratislava ein. Darüber hinaus machte sich Schäfer in den 1980er- und 1990er-Jahren durch sein umfassendes Engagement in verschiedenen Verbänden der Bausparbranche einen Namen. Zudem wirkte er an der Entstehung des deutschen Bausparkassengesetzes sowie an dessen Fortentwicklung entscheidend mit, veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Fragen des Bausparens und war Mitautor des Kommentars zum Bausparkassengesetz – dem Standardwerk zu bauspartechnischen Fragen. Auch nach seiner aktiven beruflichen Tätigkeit blieb Schäfer Wüstenrot verbunden, insbesondere durch seine über fünfzig Jahre bestehende Mitgliedschaft bei der gemeinnützigen Wüstenrot Stiftung, der Anker-Aktionärin der W&W-Gruppe.

Das private Interesse von Otto Schäfer galt neben seiner Familie stets der Musik: Insbesondere jungen Menschen wollte er hierzu einen Zugang eröffnen. Er war Gründungsmitglied der Jugendmusikschule Ludwigsburg und 18 Jahre lang deren Vorsitzender. Darüber hinaus wirkte Schäfer als Präsidiumsmitglied der Ludwigsburger Schlossfestspiele mit. 1997 wurde ihm für sein ehrenamtliches Engagement die Bürgermedaille der Stadt Ludwigsburg überreicht.

Mit Dr. Otto Schäfer verliert die W&W-Gruppe einen weitsichtigen Unternehmenslenker, der das Bausparen unermüdlich vorantrieb und entwickelte, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die W&W-Gruppe wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sich seiner mit großer Dankbarkeit erinnern.