Dank für die riesige Spendenbereitschaft

0

Landrat Bernhard dankt allen, die Spenden auf das zentrale Spendenkonto des Landkreises, der Städte und Kommunen im Kreis sowie der Kreissparkasse einbezahlt haben

„Spendenkonto Ukrainehilfen“

IBAN DE05 6035 0130 0001 1320 49

Kreissparkasse Böblingen

Kreis Böblingen.| Das gemeinsame Spendenkonto aller Städte und Gemeinden im Landkreis Böblingen, der Kreissparkasse Böblingen und des Landkreises ist erst seit rd. zwei Wochen eingerichtet. Und schon ist die 100.000 Euro-Marke geknackt. „Ich kann nur sagen, herzlichen Dank für diese riesige Spendenbereitschaft“, so Landrat Roland Bernhard.

Das zentrale Spendenkonto wurde eingerichtet, um Aktionen und Projekte zur Unterstützung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine zu ermöglichen. Dabei wurde an Hilfen für geflüchtete Menschen im Landkreis Böblingen gedacht, aber auch an den Einsatz von Geldern für Aktionen in den zur ukrainischen Grenze nahe gelegenen Gebieten etwa in Polen oder Rumänien oder auch in Partnerkommunen der Städte und Gemeinden im Kreis.

„Ich ermuntere die Vereine, Kommunen, aber auch Schulen oder andere Organisationen, die sich hier engagieren, einen Antrag zu stellen, um ihr Projekt aus dem Spendenkonto heraus finanziert zu bekommen“, so der Landrat weiter. Die Richtlinien und ein Antragsformular finden sich auf der Homepage des Landkreises Böblingen; über die Bewilligung entscheidet ein Ausschuss des Kreistags; ein Gremium aus Vertretern der Landkreisverwaltung, den Kommunen und der Kreissparkasse haben dabei eine beratende Funktion.

Die erste Bewilligung erfolgt auf den Antrag des Sindelfinger Vereins „Helfen statt Hamstern e.V.“ ein. Der Verein gründete sich vor rd. zwei Jahren als Solidargemeinschaft zur Unterstützung während der Corona-Pandemie. Aus dieser Hilfe für Menschen, die nicht selbst einkaufen konnten o.ä. wurde jetzt ein riesig angelegter Hilfsapparat zum Sammeln und Weitervermitteln von Sachspenden aller Art. Der Verein wird mit einer Summe von 15.000 Euro aus dem Spendenkonto heraus unterstützt. Er unterstützt mit einem riesigen Spendenaufkommen die Partnerstadt der Stadt Sindelfingen Chelm in Polen, unweit der ukrainischen Grenze, sowie auch Menschen, die hier angekommen sind. Das wird sicher auch im Rahmen der Belegung des Glaspalasts mit voraussichtlich bis zu 440 Menschen eine wichtige Rolle spielen.

„Die große Hilfsbereitschaft der Menschen macht Mut in diesen Zeiten. Auch für die Kreissparkasse war von Anfang an klar, dass wir hier unterstützen wollen. Umso mehr freut es uns, dass unsere Startspende in Höhe von 10.000 Euro innerhalb weniger Tage bereits verzehnfacht wurde. Durch unser Mitwirken im Gremium für die Spendenvergabe können wir gemeinsam mit den anderen Partnern eine transparente Verteilung der Hilfen gewährleisten, um die Not der Menschen zu lindern“, sagte Dr. Detlef Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Böblingen.

Als Vertreterin der Kommunen ergänzt Bürgermeisterin Anna Walther aus Schönaich: „Ich bin überwältigt und dankbar für die unglaubliche Hilfsbereitschaft. Für die Geflüchteten, aber auch für uns Städte und Kommunen im Kreis, ist die ehrenamtliche Unterstützung in der aktuellen Lage ein wichtiger Anker. Mit dem Spendenkonto kann sichergestellt werden, dass jene, die Hilfe leisten, gezielt und zügig mit den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet werden und so ihr Bestmögliches für die Leidenden des schrecklichen Krieges in der Ukraine tun können.“

Informationen zum Spendenkonto finden sich auf der Homepage des Landkreises Böblingen. Dort ist auch der Antrag hinterlegt, um Mittel aus dem Spendenkonto zu beantragen. „Diese nun ersten beiden Aktionen zeigen, wie wertvoll die Spenden sind und wie gut und transparent angelegt diese Spendengelder für die genannten Hilfsleistungen sind“, unterstreicht Landrat Bernhard. „Ich bin sicher, wir werden noch viel Gutes mit dem Geld tun können, das auf dieses Konto gespendet wird.“ Die Kontoverbindung lautet: „Spendenkonto Ukrainehilfen“, Kreissparkasse Böblingen, IBAN DE05 6035 0130 0001 1320 49.


Erpressungsmails mit angeblichen Zusammenhang zum Ukraine-Krieg

Stuttgart.| Derzeit kursiert bundesweit eine Spam-E-Mail-Welle mit erpresserischem Hintergrund. Seit dem 22. März 2022 gehen bei der Polizei Baden-Württemberg viele Anzeigen und Hinweise zu Erpressungsnachrichten ein über Kontaktformulare von Firmen-Webseiten. Betroffen sind hier Betreiberinnen und Betreiber von Webseiten.

Die bislang unbekannten Absender behaupten deutschsprachig, ukrainische Hacker zu sein und Webseiten gehackt zu haben. Sie fordern ihre vermeintlichen Opfer auf, 0,05 Bitcoin auf zu transferieren. Das entspricht rund 1.950 Euro. Falls die Summe nicht bezahlt wird, drohen die Kriminellen die Homepage zu schädigen.

Sie nutzen hierbei unzureichend abgesicherte Formulare auf den Webseiten der Empfängerinnen und Empfänger. Die erpresserischen Nachrichten werden so automatisiert und massenhaft an die Inhaberinnen und Inhaber der Webseiten versendet.

Nach Einschätzung der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Baden-Württemberg liegt keine konkrete Erpressungslage und demzufolge kein Hacker-Angriff vor. Es handelt sich um eine haltlose Drohung, die keine reale Grundlage besitzt, da die vermeintlichen Hacker keinen Zugang auf die Webseite beziehungsweise Server haben.

Diese Einschätzung stützt, dass die Tätergruppe die Nachricht über das Kontaktformular verschiedener Webseiten-Systeme senden. Dies macht eine ausgenutzte Lücke unwahrscheinlich. Ferner sind die Kontaktformulare nicht mit einem Captcha geschützt. Das ermöglicht eine vollständige Automatisierung des Nachrichtenversands.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg empfiehlt folgende Verhaltenshinweise:

  • Bezahlen Sie keine Bitcoins an die angegebene Adresse
  • Seien Sie dennoch wachsam was Ihren Online-Auftritt und etwaige Änderungen betrifft
  • Erstatten Sie Anzeige über die Onlinewache: www.polizei-bw.de/internetwache

Zahnbehandlung auf dem Meer

0

von Simone Ruoffner-Unterrainer

Die Dürr Dental SE aus Bietigheim-Bissingen ist weltweit eines der führenden Unternehmen für zahnmedizinische Produkte. Die Firma engagiert sich stark im sozialen Bereich, u.a. auf einem Krankenhausschiff in Afrika

Regelmäßig läuft das Hospitalschiff „Africa Mercy“ aus seinem Heimathafen im Mittelmeer aus, um kostenlose medizinische Hilfe in Afrika zu ermöglichen. Angeboten werden auch zahnmedizinische Behandlungen. Auch Dürr Dental aus Bietigheim-Bissingen unterstützt mit Gerätespenden. Zeitweise helfen auch Mitarbeiter von Dürr Dental auf dem Schiff. „Bislang wurden zahlreiche Menschen auf dem Schiff und auch vor Ort in Afrika zahnmedizinisch versorgt und haben Gesundheits- und Hygiene-Schulungen erhalten.“, erklärt Lena Schollenberger von Dürr Dental. Die Firma produziert Röntgengeräte, Absaug-Maschinen und spezielle Desinfektionsmittel für die Dental-Branche.

Großes Engagement im sozialen Bereich

Neben dem Einsatz auf dem Krankenhausschiff unterstützt Dürr Dental immer wieder verschiedene wohltätige Organisationen, u.a. eine Non-profit-Organisation in Israel, die für Ältere und Holocaust-Überlebende kostenlose Zahnbehandlungen anbietet: Dürr Dental spendet Geräte, im vergangenen Jahr beispielsweise einen Speicherfolienscanner, der beim Röntgen des Kiefers benötigt wird. Für dieses soziale Engagement wurde Dürr Dental bereits mehrfach ausgezeichnet.

Soziale Verantwortung heißt auch Umweltschutz

„Soziale Verantwortung übernehmen, heißt für uns aber auch, sich für den Umweltschutz einsetzen“, sagt Schollenberger. Seit 2018 bezieht Dürr Dental beispielsweise den Strom am Hauptstandort komplett aus erneuerbaren Energien und ist damit CO2-neutral. So sind Produktion und Service-Center am Hauptstandort beispielsweise mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. „In Zukunft möchten wir unser Engagement für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen weiter ausbauen“, so Schollenberger. Doch nicht nur am Unternehmenssitz achtet Dürr Dental auf Nachhaltigkeit. Auch bei neuen Produkten wird darauf Rücksicht genommen. Beispielsweise verbrauchen die neuentwickelten Saugmaschinen bis zu 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche.

Die Produkte von Dürr Dental werden in erster Linie an Zahnarztpraxen und Dentallabore verkauft. Ein weiterer großer Kundenbereich sind spezielle Zahnkliniken, die es vor allem in Skandinavien gibt. Da sie einen viel höheren Bedarf an zahnmedizinischen Produkten haben als herkömmliche Zahnarztpraxen, hat Dürr Dental sogar eine eigene Abteilung, die die Zahnkliniken berät und die passenden der aktuell über 1.000 Produkte vermittelt.

Weltweit tätiges Familienunternehmen

Seinen Ursprung hat Dürr Dental in der Werkstatt für Feinmechanik der Brüder Karl und Wilhelm Dürr. 1946 sollten sie den kaputten Bohrer eines ortsansässigen Zahnarztes reparieren – und stießen so auf eine Marktlücke: Zahnmedizinische Instrumente waren Mangelware. Dürr Dental war geboren. Heute ist Dürr Dental einer der führenden Hersteller für Maschinen im zahnmedizinischen Bereich.

Dürr Dental ist in 146 Ländern auf der Welt tätig – immer noch als Familienunternehmen und inzwischen in der dritten Generation. Am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen sind 475 Mitarbeiter*innen beschäftigt, weltweit sind es 1.300. Bereits seit ihrer Gründung vor achtzig Jahren ist die Firma in der Region Stuttgart angesiedelt: Erst in Stuttgart-Feuerbach, dann in Ludwigsburg und seit 1954 in Bietigheim-Bissingen. Der Unternehmensstandort wurde bewusst ausgesucht: „Die Region Stuttgart ist nicht umsonst die Tüftlerregion in Deutschland. Von hier stammen tolle und innovative Unternehmen“, sagt Schollenberger. Zudem sei die Region wegen ihrer gut ausgebildeten Fachkräfte und der hervorragenden Vernetzung optimal. „Die Region Stuttgart ist nicht nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort, der zahlreiche Innovationen hervorgebracht hat, sondern es finden sich hier auch traditionelle Werte. Das passt gut zu unserem Unternehmen.“


SVL beendet Hauptrunde mit Sieg gegen Potsdam

0

Ludwigsburg.| Das Heimspiel gegen Potsdam am Samstagnachmittag war die letzte Partie der Vorrunde. Der SVL gewinnt knapp mit 15:14 und landet auf Platz vier der Tabelle. Jetzt haben die Spieler knapp fünf Wochen spielfrei bis zum Start der Playoffs.

Anpfiff der Partie gegen den OSC Potsdam, der SVL gewinnt das Anschwimmen. Dann aber Foul SVL und Strafwurf für den OSC, Tor. 0:1. War der Ball überhaupt drin? Kurze Unterbrechung. Das Tornetz ist nämlich kaputt, es wird vom Ludwigsburger Torwart Josip Katuša repariert. Das Tor für P otsdam zählt, so die Schiedsrichter. Als das Tornetz wieder in Ordnung ist, macht der SVL-Nationalspieler Timo van der Bosch das 1:1. Wenig später die 2:1 Führung für Ludwigsburg durch Nino Blazevic.

Der SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev ist wegen einer Roten Karte aus dem Spiel gegen Esslingen am Mittwochabend nicht bei der Mannschaft. Er kommentiert zusammen mit Jan Wörsinger den SVL-Livestream und lobt das Spiel seiner Mannschaft. Als Eric Fernandez Rivas das 3:1 macht, sagt Jakovcev, der Eric bringe viel Erfahrung mit. Angriff Potsdam, Katuša hält.

Der SVL ist immer wieder schnell vor dem OSC-Tor – Mikael Metodiev erzielt das 4:1. Ludwigsburg ist auf Kurs. Die Betreuer sind zufrieden, die Fans im Inselbad gut gelaunt. Für Ludwigsburg spielen jetzt viele junge Wasserballer, diese Partie ist eine gute Gelegenheit für ein paar Experimente, denn Platz vier in der Tabelle ist bereits gesichert. Foul SVL, Strafwurf für den OSC, Treffer. Nach dem ersten Viertel steht es 4:2.

Noch kein hochkarätiges Spiel, sagt Wörsinger. Egal, so Jakovcev. Die Nachwuchsspieler sollten lernen und besser werden. Zu Beginn des zweiten Viertels indes macht der Routinier van der Bosch nach einem schönen Anspiel das nächste Tor, 5:2 für den SVL. Wenig später der Anschlusstreffer für den OSC zum 5:3 und im Gegenzug das 6:3 durch Tobias Bauer.

Foul Kristian Lipar, sein zweites, Strafwurf für Potsdam und das 6:4. Der OSC bleibt dran. Wenig später wieder ein Foul, diesmal van der Bosch, wieder ein Fünfmeter für den OSC, Treffer, 6:5. Diese Partie ist noch lange nicht entschieden. Gut eine Minute vor dem Ende des Viertels trifft zunächst van der Bosch zum 7:5, wenig später macht Potsdam das 7:6 und schließlich Bauer das 8:6. Der Halbzeitpfiff.

Das Zwischenfazit des Teammanager: „Ich bin nicht ganz zufrieden.“ Aber es sei eben der Plan gewesen, dass die jungen Spieler ihre Zeit bekommen. Er sei sich sicher, sagt Jakovcev, der SVL werde gewinnen. Nach dem Anpfiff allerdings verkürzt der OSC auf 8:7. Dann trifft erneut van der Bosch zum 9:7, Potsdam verkürzt nur ein paar Sekunden später erneut, es steht 9:8 und bald fällt der Ausgleich zum 9:9. Jakovcev spricht von individuellen Fehlern, „die nicht passieren dürfen“.

Auszeit SVL – und danach wieder Treffer van der Bosch. 10:9. Ein wichtiges Tor für den SVL. So viel Platz dürfen die Gegner dem Nationalspieler nicht lassen. Kommentator Wörsinger sagt, er hoffe, dass Ludwigsburg „jetzt den Turbo zündet“. Zunächst aber fällt erneut der Ausgleich zum 10:10. Nach einer tollen Parade des SVL-Keepers: van der Bosch, immer wieder van der Bosch, er macht das 11:10.

Das letzte Viertel beginnt. Jetzt trifft erstmals in dieser Partei der SVL-Goalgetter Marko Martinic, endlich, denken sich vermutlich einige Fans. 12:10. Kommt nun ein bisschen Ruhe in das Ludwigsburger Spiel? Zunächst ja. Strafwurf für den SVL, Martinic legt nach zum 13:10. Unterzahl Ludwigsburg, Auszeit Potsdam – und das 13:11 für den OSC. Gut drei Minuten vor Schluss macht Rivas das 14:11 – das sollte reichen für den SVL-Sieg.

Aber Potsdam bleibt dran, macht im Gegenzug das 14:12. Auszeit Ludwigsburg, noch sind knapp zwei Minuten auf der Uhr. Danach aber erzielt der OSC das 14:13. Diese Partie bleibt spannend bis zum Schluss. Als Aleksa Manic 40 Sekunden vor dem Abpfiff das 15:13 gelingt, ist klar: der SV Ludwigsburg wird gewinnen. 20 Sekunden vor Schluss nochmal Auszeit Potsdam. Sieben Sekunden vor dem Ende fällt noch das 15:14 für den OSC. Und dann ist Schluss. Der Abpfiff.

Der SVL gewinnt ein kurioses Spiel. Und Jan Wörsinger sagt: „Sieg ist Sieg.“ Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle erklärt: „Heute nicht mit Ruhm bekleckert, aber die Hauptrunde erfolgreich abgeschlossen.“ Nun gelte es, die Zeit im Training zu nutzen.

Ludwigsburg liegt nach der Vorrunde auf Platz vier. Und der Teammanager Jakovcev sagt: „Wir wollen jetzt mit Duisburg um Platz drei kämpfen.“ Die jungen Spieler hätten gezeigt, „dass man mit ihnen rechnen kann“. Rivas sagt unmittelbar nach dem Spiel: „Ich bin sehr müde, aber zufrieden.“ Jetzt habe die Mannschaft ein paar Tage frei, „wir machen vielleicht ein bisschen Party heute Abend“, dann stehe aber wieder hartes Training auf dem Programm und „100 Prozent Konzentration, denn wir wollen Platz drei.“

Der Kapitän Ivan Pisk, er hat gegen Potsdam nicht gespielt, sagt: „Wieder wie am Mittwoch gegen Esslingen, sehr gut gestartet – und dann nichts.“ Nun habe die Mannschaft ein paar Wochen Zeit, die Ursache dafür zu suchen und zu finden. Timo van der Bosch erklärt: „Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen.“ Woran liegt das wohl? „Einige Spieler gehen unkonzentriert rein, machen zu viele einfache Fehler. Bei einer Mannschaft, die so viel trainiert wie wir, darf so was nicht passieren.“ Der SVL sei eigentlich deutlich besser als Potsdam, hätte das Spiele mit sechs oder sieben Toren Vorsprung gewinnen müssen.

Ende April geht es in Pokal und Liga weiter

Am 24. April spielt der SVL im Pokalviertelfinale beim Deutschen Meister Waspo Hannover. Eine Partie, die kaum als Glückslos bezeichnet werden kann. Das nächste Ligaspiel des SVL findet voraussichtlich am 27. April auswärts statt. Gegner im Viertelfinale könnten dann die aktuell Fünftplatzierten White Sharks Hannover sein. Das Rückspiel ist für den 30. April im Freibad Hoheneck angesetzt. Sollten danach beide Teams eine Partie gewonnen haben, fände die entscheidende, dritte Begegnung am 1. Mai nochmal in Ludwigsburg statt.


Das Stuttgart Reds Schülerteam in Barcelona

0

Die U13-Mannschaft der Baseballer vom TV Cannstatt belegt Platz 3 bei der Catalunya Baseball& Softball Week. Mit Gegnern auf internationalem Top-Niveau konnten die Stuttgarter erneut unter Beweis stellen, dass die hervorragende Nachwuchsarbeit bei den Stuttgart Reds Früchte trägt.

Das U12-Team der Stuttgart Reds gewann 2021 spektakulär die Deutsche Meisterschaft in Mainz. Belebt durch einen außergewöhnlichen Teamgeist spielten sich die Reds zum Titel. Aufgrund von C konnte die Meistermannschaft nach diesem Erfolg im weiteren Verlauf des Jahres jedoch nicht mehr oft zusammenkommen.

Da kam die Catalunya Baseball & Softball Week in Barcelona vom 10. -13. März genau richtig um sich erneut in ein Abenteuer zu stürzen und sich mit Schüler-Baseball auf internationalem Top- Niveau auf die Saison 2022 vorzubereiten. Mit einigen Jungs an Bord, die mittlerweile zur Jugend wechselten, war es praktisch ein U13-Team. Die anderen Spots des Turniers waren mit der Auswahl der Deutschen Baseball Akademie, der Auswahlmannschaft aus Tschechien, dem Team der Katalanen und den London Archers hochkarätig besetzt.

Mit der Schulbefreiung im Gepäck ging es für das Team am Mittwoch schon zum Flughafen. Nach sanfter Landung im abendlichen Barcelona, stellten die Kinder zu ihrem Erstaunen fest, dass auch in Spanien so etwas wie Wolken und Regen möglich sind. Durchwachsenes Wetter zog sich durch das gesamte Turnier, aber tat dem Hunger der Kinder auf Baseball keinen Abbruch.

Direkt zu Beginn des Turniers trafen die Stuttgarter mit der tschechischen Nationalmannschaft auf einen traditionell starken Gegner. Auch wenn die Reds somit vor eine Herausforderung gestellt wurden, hatten die tschechischen Pitcher dem erfahreneren Teil der roten Schlagmänner nicht viel entgegenzusetzen. Die ersten Jungs am Schlag legten eindrucksvoll los und sorgten für eine solide Führung. Gegen Ende des Spiels gaben sie noch einige Punkte ab, aber gewannen dann doch sicher mit 16:11.

Nach einer ausgedehnten Siesta im Hotel ging es zurück zum Platz für das Spiel gegen die Deutsche Nationalmannschaft, die auch den Reds-Spieler Michel Hundt im Team hatte. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Rennen. Das Auswahlteam legte immer wieder gut vor, woraufhin es die Reds das ein oder andere Mal schafften ran zu kommen und auch auszugleichen. Am Ende unterlagen die Stuttgarter dann mit 8:11. Geknickt waren die Kinder nicht, da jeder zufrieden mit seiner Leistung sein konnte. Spätestens nach dem Burger zum Abendessen und Handy-Spielen auf den Zimmern war die Niederlage verschmerzt.

Den darauffolgenden Turniertag bestritten die Stuttgart Reds in Sant Boi, einer sehr schönen Baseball-Anlage zwischen grünen Hügeln und Wohnblöcken mit Blick ins Tal. Erster Gegner waren die London Archers. Die noch etwas unerfahren wirkende Mannschaft aus England wurde von den Roten wohl etwas unterschätzt und so sah es lange danach aus, als würde dies die zweite Niederlage des Turniers für die Jungs aus Cannstatt werden. Die Londoner brachten den Ball oft ins Spiel und unsere Defense agierte etwas zäh. Auch am Schlag wollte den Reds nicht viel gelingen. Als unser Coaching-Staff dann umstellte und einige turniererprobte Spieler brachte, schafften es die Reds das Spiel wieder zu drehen. Durch die lang ersehnten Hits und geschicktes Baserunning, gelang es den Stuttgartern am Ende einen 2:7 Rückstand in ein 12:7 Sieg umzumünzen.

Leider spielte den Rest des Tages das Wetter nicht mehr mit und so musste das mit viel Vorfreude erwartete Abendspiel unter Flutlicht auf dem Hauptplatz gegen das Heimteam leider aufgrund des Dauerregens mit einem Spielstand von 6:3 für die Reds frühzeitig abgebrochen werden.

Alles deutete darauf hin, dass es die nächsten Tage wohl kein Baseball-Wetter mehr geben würde. Daher sah man lauter nervöse Väter und Mütter unterschiedlichste Wetter-Apps abgleichen und dabei versuchen die angezeigte Menge an Regentropfen möglichst positiv zu interpretieren. Und siehe da: der Eltern-Voodoo hat gewirkt, teilweise zumindest. Nach einer mehrstündigen Verschiebung am Samstag, konnte das Halbfinale, in dem die Reds erneut auf die Katalanentrafen, gespielt werden. Leider verloren die Baseballer vom TV Cannstatt das Spiel trotz Führung noch, verpassten somit das Finale und waren dann für den letzten Turniertag für das Spiel um Platz 3 gegen die Auswahl aus Tschechien gesetzt.
Dieses konnten die Reds aber dann klar für sich entscheiden. Auch die jüngeren Spieler zeigten hier, dass sie im Verlauf des Turniers schon was mitgenommen hatten und konnten am Schlag überzeugen, was die Mannschaftsleistung insgesamt fein abrundete. Verdienter Sieger des Turniers wurde die DBA-Auswahl.

Die Baseball & Softball Week Catalunya wird bei den Kindern sicher lange in bester Erinnerung bleiben. Erwähnt werden müssen noch die beeindruckenden vier Homeruns von Reds-Spieler László Hellwig. Der Spirit des Meisterteams von 2021 ist definitiv am Leben. Insgesamt ein verheißungsvoller Start in die Saison 2022.


Impfstützpunkte im Landkreis Esslingen schließen Ende März

Unkompliziert vor Ort zur vierten Impfung

Kreis Esslingen.| Die sechs Impfstützpunkte im Landkreis Esslingen schließen Ende März. Bis dahin kann man sich an den Stützpunkten, die es in Esslingen, Nürtingen, Ostfildern, Filderstadt, Kirchheim und Plochingen gibt, noch gegen Corona impfen lassen. Insbesondere Menschen ab 70 Jahren, Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, Bewohner und Betreute in Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren können sich dort unkompliziert in den nächsten beiden Wochen die für diese Personengruppen empfohlene zweite Auffrischungsimpfung, die zweite Booster-Impfung, verabreichen lassen.

Diese zweite Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach der ersten Booster-Impfung erhalten. Eine einzelne Impfdosis ist ausreichend. Personen, die nach erfolgter erster Auffrischungsimpfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird in der Regel vorerst keine weitere Impfung empfohlen.

Rund um die Impfung

Auch Erst- und Zweitimpfungen sowie die erste Booster-Impfung mit den mRNA-Impfstoffen sind weiterhin in den sechs Impfstützpunkten möglich. Der neue Protein-Impfstoff „Nuvaxovid“ der Firma Novavax wird in den beiden Stützpunkten in Esslingen und Nürtingen angeboten.

Zur Impfung werden der Personalausweis, wenn möglich der Impfausweis und die Krankenkassenkarte, benötigt. Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen muss der Nachweis der bisherigen Covid-19-Impfungen mitgebracht werden. Personen unter 16 Jahren können nur in Begleitung eines Sorgeberechtigten geimpft werden.

Einen Impftermin kann man online unter www.malteser-neckar-alb.de/impfen.html oder www.landkreis-esslingen.de reservieren oder ohne Termin einen der Impfstützpunkte aufsuchen. Wer einen Termin bucht, muss die Terminbestätigung ausgedruckt oder digital vorlegen.

Seit das Impfangebot ab Ende November 2021 auf die Impfstützpunkte verteilt wurde, haben die Impfteams im Landkreis insgesamt 64.240 Impfungen verabreicht. Dabei handelte es sich zu rund 81 Prozent um dritte oder vierte Impfungen, also Auffrischungsimpfungen. Knapp 10 Prozent waren Erstimpfungen, etwa 9 Prozent Zweitimpfungen. Während es zu Spitzenzeiten im November und Dezember vergangenen Jahres durchschnittlich bis zu 870 Impfungen pro Tag waren, wurden in der gesamten vergangenen Woche noch 626 Menschen geimpft.

Weiterhin Impfung bei niedergelassenen Ärzten, Apotheken und Impfbus

Zum 1. April reduziert das Land Baden-Württemberg die Impfinfrastruktur weiter und reagiert damit auf einen gesunkenen Bedarf. Pro Stadt- und Landkreis soll für die folgenden sechs Monate ein Impfteam als Grundversorgung vorgehalten werden. Im Landkreis Esslingen wird mit diesem Team der bekannte Impfbus weiterbetrieben, der damit auch weiterhin flexibel und gezielt eingesetzt werden kann. Die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte und Apotheken laufen ebenfalls weiter. Die niedergelassenen Ärzte in derzeit 332 Praxen im Kreis sind über www.arztsuche-bw.de zu finden. Impfende Apotheken lassen sich über die Homepage der Landesapothekerkammer unter www.lak-bw.de ermitteln.


BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten

0

Bonn.| Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt nach §7 BSI-Gesetz vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.

Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten. Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur.

Das Vorgehen militärischer und/oder nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland sowie die im Zuge des aktuellen kriegerischen Konflikts von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland sind mit einem erheblichen Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs verbunden. Ein russischer IT-Hersteller kann selbst offensive Operationen durchführen, gegen seinen Willen gezwungen werden, Zielsysteme anzugreifen, oder selbst als Opfer einer Cyber-Operation ohne seine Kenntnis ausspioniert oder als Werkzeug für Angriffe gegen seine eigenen Kunden missbraucht werden.

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Virenschutzsoftware können von solchen Operationen betroffen sein. Unternehmen und Behörden mit besonderen Sicherheitsinteressen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind in besonderem Maße gefährdet. Sie haben die Möglichkeit, sich vom BSI oder von den zuständigen Verfassungsschutzbehörden beraten zu lassen.

Unternehmen und andere Organisationen sollten den Austausch wesentlicher Bestandteile ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur sorgfältig planen und umsetzen. Würden IT-Sicherheitsprodukte und insbesondere Virenschutzsoftware ohne Vorbereitung abgeschaltet, wäre man Angriffen aus dem Internet möglicherweise schutzlos ausgeliefert. Der Umstieg auf andere Produkte ist mit vorübergehenden Komfort-, Funktions- und Sicherheitseinbußen verbunden. Das BSI empfiehlt, eine individuelle Bewertung und Abwägung der aktuellen Situation vorzunehmen und dazu gegebenenfalls vom BSI zertifizierte IT-Sicherheitsdienstleister hinzuzuziehen.


Dürr AG will Dividende auf 0,50 € je Aktie erhöhen

0

Bietigheim-Bissingen, 16. März 2022.| Die Dürr AG plant die Zahlung einer Dividende von 0,50 € je Aktie, das entspricht einer Erhöhung um 67 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit möchte der Konzern seine Aktionärinnen und Aktionäre an der deutlichen Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2021 beteiligen. Einem entsprechenden Vorschlag des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat heute angeschlossen. Der Dividendenbeschluss erfolgt auf der virtuellen Hauptversammlung am 13. Mai.

Im Vorjahr hatte die Dividende 0,30 € je Aktie betragen. Gründe für die vorgeschlagene Erhöhung sind die Ertragsverbesserung und der hohe Free Cashflow im Geschäftsjahr 2021. Der Free Cashflow erreichte mit 120,8 Mio. € den höchsten Wert seit 2016. Das EBIT vor Sondereffekten verdoppelte sich nach dem pandemiebedingten Rückgang des Vorjahres auf 199,1 Mio. €. Auch das Nachsteuerergebnis stieg deutlich auf 84,9 Mio. €. Insgesamt plant die Dürr AG in diesem Jahr eine Dividendenausschüttung von 34,6 Mio. €, dies ent- spricht einem Anteil von 40,7 % am Ergebnis nach Steuern für das Jahr 2021. Damit liegt die Ausschüttungsquote am oberen Ende der in der Dividenden- politik der Dürr AG festgelegten Spanne von 30 bis 40 % des Nachsteuer- ergebnisses.

Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Dank der robusten Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 sind wir in einer guten Position, um die Dividendenausschüttung an unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu erhöhen. Den profitablen Wachstumskurs wollen wir auch in diesem Jahr und darüber hinaus fortsetzen. Grundlage dafür sind die vielversprechenden Geschäfts- chancen, die sich durch den steigenden Bedarf unserer Kunden an nach- haltigen Technologien bieten.“

Erfolgsbeteiligung für Belegschaft
Auch die Belegschaft profitiert von dem guten Ergebnis. Die inländischen Tarifangestellten des Dürr-Konzerns erhielten bereits im Dezember eine Erfolgsbeteiligung von 2.250 €. „Trotz Lieferkettenproblemen und fortdauernder Pandemie konnten wir 2021 einen Rekordauftragseingang erzielen und das Ergebnis verdoppeln. Diese positive Entwicklung haben wir in erster Linie dem großartigen Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken“, so Dr. Jochen Weyrauch.


Kreisimpfstützpunkt (KIS) öffnet seine Tore im Stern-Center

Ab 15. März 2022 in der Sindelfinger Innenstadt

Kreis Böblingen.| Der KIS ist umgezogen, der Mietvertrag mit der Messe Sindelfingen ist ausgelaufen. Ab Dienstag, 15. März, sind die Türen im 1. Obergeschoss des Stern-Centers in der Sindelfinger Innenstadt (Mercedesstr. 12, 71063 Sindelfingen) geöffnet.

Montag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr, Samstag von 12 bis 18 Uhr. Sonntags ist der KIS geschlossen. Die Öffnungszeiten sowie der Link zur Terminvereinbarung finden sich unter www.lrabb.de. Impfen ohne Terminvereinbarung ist jederzeit möglich; einzige Ausnahme ist das Impfen von Kindern, hierfür müssen Termine gebucht werden.

Am neuen Standort ist die Fläche deutlich kleiner als die in der Messe Sindelfingen, es sind aber immer noch 6 Impfstraßen im neuen KIS. Und – was gleich bleibt: Alle Impfstoffe sind verfügbar. Der Landkreis stellt, wie bisher, die Infrastruktur zur Verfügung. Impfen wird dort weiterhin das Netzwerk aus Ärzte- und Apothekerschaft.

Der noch relativ neue Impfstoff Novavax wird ebenfalls in zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen verabreicht. Auf der Homepage des Landkreises, Stichwort Informationen zur Corona-Impfung, sind Infos zum Impfstoff verlinkt. Und übrigens – auch Geflüchtete aus der Ukraine können selbstverständlich unkompliziert und ohne Termin im KIS zum Impfen kommen.


9. Stuttgarter Kinderkrimiwochen

0

Zwölf Tage Gänsehaut und jede Menge Spannung

Stuttgart.| Bekannte Krimiautorinnen und -autoren kennenlernen, verzwickte Kriminalfälle lösen oder sich als Detektiv ausbilden lassen, das können Kinder bei den 9. Stuttgarter Kinderkrimiwochen vom 16. bis 27. März in spannungsgeladener Atmosphäre. Die jungen Krimifans und Nachwuchsermittler haben alle Hände voll zu tun, um die hinterlistigen Täter zu überführen und diesen das Handwerk zu legen. In mehr als 50 spannenden Veranstaltungen können alle Nachwuchsdetektive ihren Spürsinn unter Beweis stellen. Das abwechslungsreiche Programm, das vom Jugendamt Stuttgart und der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft organisiert wird, hat zudem noch einen pädagogischen Nebeneffekt: zahlreiche Lesungen, eine Schreibwerkstatt für Rätselkrimis und ein Schreibwettbewerb fördern die Lese- und Rechtschreibkompetenzen.

Auch in diesem Jahr sind viele Autorinnen und Autoren der Einladung gefolgt, um aus ihren neuesten Werken vorzulesen und mit den jungen Krimifans ins Gespräch zu kommen. Einige Autoren können von Schulen sogar in die Schulaula oder in die Klassenzimmer eingeladen werden. Die insgesamt rund 50 Einzelveranstaltungen richten sich an Schulklassen, Horte und Kinder ab sechs Jahren mit ihren Familien. Neben Lesungen, Theateraufführungen, Kinovorführungen und Krimispielen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, selbst als Ermittler tätig zu werden. Bei Krimi-Touren gilt es, ungeklärte Kriminalfälle zu lösen, Geheimschriften müssen entschlüsselt werden und auch die Büchereien oder das Haus der Geschichte wurden von kriminellen Tätern heimgesucht. Die jungen Ermittler können bei Hörspielworkshops des SWR oder bei Workshops im Spielhaus und in anderen Kindereinrichtungen kreativ werden. Tipps zum erfolgreichen Ermitteln gibt es am Samstag, 19. März, von einem professionellen Detektiv. Alexander Schrumpf von der Detektei Adler kommt für diesen Workshop zu uns nach Stuttgart und berichtet aus seinem aufregenden Berufsalltag. Ein spannend und gleichzeitig amüsantes Theaterstück für die ganze Familie präsentiert das Trotz- Alledem-Theater aus Bielefeld am 20. März in der VHS: Kommissar Gordon – Der erste Fall, nach der preisgekrönten Buchvorlage von Ulf Nilsson und Gitte Spee.

Die Stuttgarter Kinderkrimiwochen sind aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Stuttgart nicht mehr wegzudenken und haben sich mittlerweile zu einem der führenden Kinderkrimifestivals in Deutschland entwickelt. Dies vor allem auch Dank der großartigen Zusammenarbeit und Unterstützung mit zahlreichen Einrichtungen und Institutionen wie Büchereien, Buchhandlungen und Verlage, Museen, SWR, der

offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Stuttgarter Kinderzeitung/Stuttgarter Kindernachrichten und die VHS Stuttgart.

Alle Infos und das ausführliche Programm unter www.kinderkrimiwochen.de oder unter Telefon 216-57711. Veranstalter: Jugendamt Stuttgart und Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, Heike Simmerlein, Jugendamt Stuttgart, Telefon 216- 57711.