Auftaktspiele der 1. Baseball-Bundesliga abgesagt

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Die für den 02. April angesetzten Spiele der Stuttgart Reds bei den Munich Haar Disciples mussten wetterbedingt abgesagt werden.

Nahezu alle Begegnungen des ersten Spieltags der 1. Baseball Bundesliga wurden auf Grund des Wintereinbruchs abgesagt und werden zu einem späteren Termin im Jahr nachgeholt.

Somit verschiebt sich der Saisonauftakt für die Baseballer des TV Cannstatt auf den kommenden Samstag, 09. April. Die Reds müssen dann bei den Mannheim Tornados ran.

Das erste Spiel auf heimischem Boden findet am 16. April gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Heidenheim statt.


W&W-Gruppe erreicht im Jahr 2021 Rekordergebnis

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  • Gutes Neugeschäft, freundliches Kapitalmarktumfeld, Effizienzgewinne und vorsichtige Risikopolitik führen zu einem Ergebnis deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.
  • Belastungen aus Elementarschäden durch Sommer-Unwetter bilanziell bereits vollständig verarbeitet.
  • Deutliche Zuwächse bei der Immobilienfinanzierung und im Versicherungsgeschäft.
  • Digitalversicherer „Adam Riese“ setzt Erfolgsgeschichte fort.

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Rekordüberschuss im Konzern abgeschlossen. Das IFRS-Konzernergebnis betrug 352,2 Millionen Euro, das ist eine Steigerung von 67 Prozent zum Vorjahreswert von 210,8 Millionen Euro. Das Ergebnis lag damit im Rahmen der zu Jahresbeginn 2022 noch einmal angehobenen Prognose. Die deutlich über den ursprünglichen Erwartungen liegende Ertragsentwicklung ist auf das Zusammenwirken eines guten Neugeschäfts, des 2021 deutlich freundlicheren Kapitalmarktumfelds, Effizienzgewinnen durch die fortschreitende Digitalisierung und eine vorsichtige und vorausschauende Risiko- und Rückversicherungspolitik zurückzuführen. Im Einzelabschluss der W&W AG stieg der Jahresüberschuss (nach HGB) um 11,4 Prozent auf 111,7 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der ordentlichen Hauptversammlung der W&W AG am 25. Mai 2022 vor, für das Jahr 2021 eine zum Vorjahr konstante Dividende von 65 Eurocent je Aktie zu zahlen. Damit setzt die W&W ihre stabile und verlässliche Dividendenpolitik fort.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „In angesichts des Krieges bedrückenden Zeiten fällt es schwer, über eigene Erfolge zu sprechen. Die herausragende Geschäftsentwicklung 2021 beweist die innere Stärke der W&W-Gruppe. Angesichts der Herausforderungen des vergangenen Jahres ist dies alles andere als selbstverständlich. Alles, was wir selbst gestalten konnten, ist erfolgreich verlaufen. Der monatelange Lockdown durch die Coronavirus-Pandemie hat unsere Teams ebenso gefordert wie die starken Unwetter im Sommer, deren erhebliche Schadenbelastungen wir aber zu einem großen Teil durch unsere Rückversicherungspolitik auffangen konnten. Die Unwetterfolgen sind somit bereits bilanziell vollständig verarbeitet. Es zeigt sich, dass die Transformation der W&W-Gruppe, die vor fünf Jahren begonnen hat, unser Unternehmen stärker, ertragreicher und krisenfester gemacht hat. Wir sind agiler, kundennäher, effizienter und digitaler geworden. Mein Dank und Respekt gelten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Beraterinnen und Beratern, die erneut gezeigt haben, dass die W&W-Gruppe ein verlässlicher und fairer Partner für unsere Kundinnen und Kunden ist.“ 

Neugeschäft 2021

Die W&W-Gruppe verbuchte 2021 teilweise sehr deutliche Zuwächse im Neugeschäft. In der Schaden-/Unfallversicherung konnten die gebuchten Bruttobeiträge um 6,7 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro erhöht werden. Wie im Vorjahr war das Firmenkundengeschäft Wachstumstreiber, aber auch die Sparten Kfz und Privatkunden legten zu.  Die Schaden-Kosten-Relation in der Schaden-/Unfallversicherung (Combined Ratio) verbesserte sich trotz der Belastungen durch die hohen Elementarschäden um 1,3 Prozentpunkte auf 87,7 Prozent. Die Netto-Schadenquote erreichte sehr gute 62,6 Prozent (2020: 64,1 Prozent). Neben der generell vorsichtigen Zeichnungspolitik und der weitgehenden Rückversicherung der Unwetterschäden wirkte sich auch eine moderate Entwicklung der Kfz-Schäden aus, da die Menschen pandemiebedingt weniger mobil waren.

Der mittlerweile vielfach ausgezeichnete Digitalversicherer „Adam Riese“ konnte im Jahr 2021 die Kundenzahl um knapp ein Drittel weiter steigern und kommt aktuell auf rund 250.000 Kunden, die aus sieben Versicherungsprodukten wählen können. In diesem Jahr wurde das Angebot um eine E-Scooter-Versicherung erweitert, um den Trend zur E-Mobilität im Leistungsangebot abzubilden.

In der Personenversicherung stiegen 2021 die Bruttobeiträge weiter um 4,0 Prozent auf 2,54 Milliarden Euro, wozu sowohl die Lebens- als auch die Krankenversicherung beitrugen. Der Neubeitrag erhöhte sich sogar um 16,1 Prozent, getragen vom Lebensversicherungsgeschäft. Die Württembergische Versicherung hat im Berichtsjahr ihr Angebot für fondsgebundene Renten, für betriebliche Altersvorsorge und für Berufsunfähigkeitsversicherungen ausgeweitet und spürbar flexibilisiert.

Erneut stark legte das Kreditneugeschäftsvolumen in der Baufinanzierung (inklusive Vermittlungen an Partnerbanken) im Geschäftsfeld Wohnen zu. Es wuchs 2021 um 12,5 Prozent auf 6,85 Milliarden Euro. Das fünfte Jahr in Folge wurde damit ein Rekordwert erzielt. Die Nachfrage nach privatem Wohneigentum blieb hoch, ebenso investierten Immobilienbesitzer in die energetische Ertüchtigung ihrer Objekte, unterstützt durch staatliche Förderprogramme. Beeinträchtigungen ergaben sich unter anderem aus Corona-bedingten Restriktionen sowie durch die hohe Auslastung von Handwerksbetrieben und steigende Materialpreise.

Das Netto-Bausparneugeschäft sank um 3,8 Prozent auf 10,0 Milliarden Euro. Da die Branche insgesamt rund 6 Prozent verlor, erhöhte sich der Marktanteil von Wüstenrot leicht von 13,4 auf 13,7 Prozent. Insgesamt wurden mehr höhervolumige Finanzierungen abgeschlossen als kleinvolumige Vorsorgeverträge. Zudem gab es von den Immobilientöchtern Wüstenrot Haus- und Städtebau (WHS) und Wüstenrot Immobilien (WI) zahlreiche positive Impulse in Vertrieb und Ergebnis.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2022

Die W&W-Gruppe wird auch im Jahr 2022 die digitale Transformation fortsetzen und in erheblichem Umfang in Produkte, Menschen und Prozesse investieren. Strategische Ziele bleiben ertragreiches Wachstum in allen Segmenten über dem Marktdurchschnitt, Senkung der operativen Kosten auf Marktniveau und die weitere Steigerung der Kundenzufriedenheit. Neben dem Fortgang der Coronavirus-Pandemie und wachsenden Inflationstendenzen führen vor allem die Folgen des Krieges gegen die Ukraine zu einer erhöhten Unsicherheit und Volatilität der Kapital- und Finanzmärkte, deren Dauer und Ausmaß derzeit nicht seriös abgeschätzt werden kann. Auf Basis dieser Rahmenbedingungen und unter der Annahme einer wieder normalisierten Schadenentwicklung geht der Vorstand für das Jahr 2022 derzeit von einem Konzernüberschuss in der Größenordnung von 250 Millionen Euro aus.

Jürgen A. Junker: „Für alles das, was wir selbst als W&W-Gruppe beeinflussen und bestimmen können, erwarten wir 2022 eine weiterhin positive Entwicklung. Wir sind bei der digitalen Transformation unseres Geschäfts gut im Plan, wir gewinnen in vielen Bereichen Kunden und Marktanteile, und wir werden uns in diesem Jahr verstärkt wichtigen Zukunftsthemen wie Employer Branding und Nachhaltigkeit widmen. Dennoch tun wir gut daran, vorsichtig zu sein und die gestiegenen gesamtwirtschaftlichen Risiken genau im Auge zu behalten.“


SG BBM brennt gegen Nordhorn ein Feuerwerk ab

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von Bernhard Gaus

Die Handballer der SG BBM Bietigheim setzen ein dickes Ausrufezeichen und gewinnen ihre Heimpartie gegen den Bundesligaabsteiger HSG Nordhorn-Lingen vor 1565 begeisterten Zuschauern mit 30:23 (17:10) Toren. Die direkten Verfolger können am 28. Spieltag jedoch nicht vom Ausrutscher des Tabellenzweiten profitieren. Auch Hamm- Westfalen und Hüttenberg verlieren ihre Auswärtspartien.

So muss es sich wohl anhören, wenn SG BBM-Trainer Iker Romero seine Idee von Handballspiel umgesetzt sieht. „Ich habe immer Vertrauen in einen Sieg meiner Mannschaft. Wir waren unglaublich in der Abwehr und auf der Torhüterposition, haben clever gespielt im Angriff. Es ist super gelaufen für uns“, freute sich der Spanier nach dem Schlusspfiff einer denkwürdigen Partie, aus der eigentlich schon nach 45 Minuten die Spannung gewichen war. Mit 26:14 Toren führte die SG BBM, als HSG-Coach Daniel Kubes zu seiner letzten Auszeit griff. Die diente kaum mehr dazu, die letzte Offensive des Tabellenzweiten einzuläuten, als vielmehr den Lauf der Schwaben zu unterbrechen, die zuvor drei Tore innerhalb von 80 Sekunden markiert hatten.

„Bietigheim war die absolut bessere Mannschaft. Wir waren heute nicht bereit für ein Bundesligaspiel, unkonzentriert, nicht aggressiv genug in der Abwehr“, übte der Tscheche Manöverkritik. „Mit der Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, kann ich mich nicht identifizieren.“

Schon früh sah sich der Bundesliga-Absteiger mit einem veritablen Rückstand konfrontiert. Nach sechs Minuten beim Stand von 3:3 war die Partie zum letzten Mal ausgeglichen. Anschließend bauten sich die Schwaben eine Führung auf, die im 17:10-Halbzeitstand gipfelte. Wer damit gerechnet hatte, dass der bisherige Tabellenelfte irgendwann seinem hohen Tempo Tribut zahlen würde, wartete vergebens. 21:12, 26:14, 30:19 – die SG BBM ließ nicht locker und hielt die Intensität hoch. „Es gibt solche Spiele, in denen der Gegner einfach nicht ins Spiel kommt“, versuchte sich Konstantin Poltrum mit Erklärungsversuchen und stellte dabei fast sein eigenes Licht unter den Scheffel. Der Bietigheimer Keeper war mit 15 Paraden und 40 Prozent abgewehrter Bälle im Verbund mit der Hintermannschaft einer der Garanten für den Erfolg der Schwaben. Herausragend auch die Spielgestaltung von Juan de la Peña, der zudem mit sechs Toren bei sechs Wurfversuchen ohne Fehler blieb.

Doch der eigentliche Star des Spiels war für Iker Romero die Mannschaft. Eine Top-Note für die Defensive, wenige technische Fehler bei eigenem Ballbesitz und Kaltschnäuzigkeit im Verwerten der Torchancen. Am Mittwoch passte bei der SG BBM vieles wie bisher noch selten in dieser Saison. Dank der Mannschaftsleistung fiel beispielsweise gar nicht ins Gewicht, dass von der rechten Außenposition die Bälle von Christian Schäfer und Mario Urban partout nicht ins Tor wollten. Der eingewechselte Björn Buhrmester war mit 9 Paraden neben dem siebenfachen Torschützen Georg Pöhle noch einer der Besten bei den Gästen.

Ikero Romero wird dafür sorgen, dass seine Jungs nach dieser Galavorstellung auf dem Teppich bleiben, genauso wie Daniel Kubes seine Mannschaft wieder in die Spur bringen wird. Beweist die Partie doch nur einmal mehr, dass es in der 2. Liga extrem ausgeglichen zugeht und Überraschungen vielleicht gar keine sind. „Alle können uns schlagen, aber wir haben heute gesehen, dass wir gegen alle Teams in der Liga kämpfen können und eine Siegchance haben“, formuliert das der Trainer der Schwaben.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (3), Claus (3), Öhler, Dahlhaus (3), Schäfer (1), de la Peña (6), M. Urban, Barthe (4), Asmuth (4), Weßeling (3/3), Pfeifer, Boschen, Fischer (3).

HSG Nordhorn-Lingen: Ravensbergen, Buhrmester; Torbrügge (3), Weber (1), Mickal, Miedema, Stegefelt (1), Patzel, Fontaine (1), Terwolbeck (2), de Boer (2), Visser (1), Seidel (3), Possehl, Wasielewski (2), Pöhle (7/2).

Spielverlauf: 2:3 (7.), 9:5 (15.), 14:9 (28.), 17:10 (30.), 21:12 (37.), 26:14 (44.), 28:19 (52.), 30:19 (55.), 30:23 (60.).
Zeitstrafen: Schäfer (28.), Barthe (36.) – Stegefelt (9.), Pöhle (12.)
Siebenmeter: 3/3 – 2/3
Schiedsrichter: Manuel Lier / Jan Lier (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1565 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


Baseball Bundesliga startet: Reds wollen oben mitmischen

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Stuttgart.| In den USA heißt es immer, wenn die Baseball Saison anfängt, “the boys of summer are back in town”. Leider sehen die Wetterprognosen aber für das kommende Wochenende eher winterlich aus. Die Baseballer des TV Cannstatt, die Stuttgart Reds, müssen bedingt durch den Stadionbau auf dem Schnarrenberg zuerst zweimal hintereinander auswärts antreten.

Der erste Doppelspieltag sieht am kommenden Samstag die richtungsweisende Partie in München bei den Haar Disciples vor. Am zweiten Spieltag muss man dann in Mannheim antreten. Nach den jeweiligen Playoff-Teilnahmen in den beiden letzten Jahren hintereinander möchten die Reds genau dieses Ziel erneut erreichen und oben mitmischen.

Doch quasi die ganze Liga hat keine Lust auf Playdowns. Nein, alle Teams in der Süd-Bundesliga schielen auf einen der ersten vier Tabellenplätze, die dazu berechtigen, in den Playoffs mit den besten vier Teams aus der Nord-Bundesliga zusammen um die Deutsche Meisterschaft zu spielen. Meisterschaftskampf macht natürlich viel mehr Spaß als Abstiegskampf. Daher ist Spannung dieses Jahr in der Baseball Bundesliga garantiert. Klar ist, dass die Topteams der letzten Jahre, Heidenheim (vier Deutsche Meistertitel in den letzten fünf Jahren) und Regensburg, zusammen mit dem Topteam aus dem Norden, den Bonn Capitals, die großen Favoriten für den Deutschen Meistertitel 2022 sind. Aber gerade danach ist die Hierarchie im Süden momentan überhaupt nicht klar. Neben den Stuttgart Reds streiten hier Mannheim, Mainz, München, Tübingen und Ulm um die begehrten Playoff-Tickets.

“Leider konnte man das Erfolgsteam der letzten beiden Jahre nicht zusammenhalten”, bedauert Andre Fink, der Teammanager der Reds, die abgeschlossene Kaderplanung. So mussten die Reds ihren bisherigen Pitcher, Neu-Nationalspieler Marcel Giraud, nach Mannheim, und ihren besten Schlagmann, wahrscheinlich der beste offensive Spieler der Liga, William Germaine, nach Tübingen schweren Herzens an die direkte Konkurrenz abgeben. Auch kehren die beiden kroatischen Publikumslieblinge Toni Horvatic (Olimpija Karlovac) und Kruno Gojkovic (Dornbirn Indians) nicht mehr an den Neckar zurück. Doch hoffen die Verantwortlichen der Stuttgart Reds, dass man beide Spieler mit ihren Landsleuten Andrija Tomic und Jose Mendoza gleichwertig ersetzen konnte. Zudem wechselt mit José Pimentel ein großes Talent, spanischer Juniorennationalspieler, aus Genua zu den Reds und soll Marcel Giraud als Starting Pitcher ersetzen. Besonders freuen dürfen sich die Baseballfans auf Neuzugang Marco Cardoso. Der deutsche Nationalspieler gilt als eines der größten Talente des Deutschen Baseballs. Im vergangenen Winter war Cardoso erst vom MLB-Topclub Boston Red Sox zu einem Trainingslager in der Karibik eingeladen worden und konnte sich dort internationalen Scouts zeigen. Der gebürtige Paderborner suchte eine neue Herausforderung und wollte unbedingt in der vermeintlich stärkeren Süd-Bundesliga spielen. Von der Altersstruktur passt Cardoso perfekt zu den Reds und wird daher in der Saison 2022 statt Ostwestfale nun ein Schwabe sein und zukünftig für das Team des TV Cannstatt auflaufen.

Das erste Heimspiel steigt im Ballpark des TVC am Samstag, den 16. April, gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Heidenheim Heideköpfe, um 14:00 Uhr. Tickets können ausschließlich an der Tageskasse erworben werden. Zusätzlich bieten die Stuttgart Reds einen kostenlosen Live-Stream im Internet an. Weitere Informationen unter www.baseball-bundesliga.de


Bahnhofsplatz in Bad Cannstatt wird umgestaltet

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Stuttgart macht sich bereit für die Fußball-Europameisterschaft 2024 – Attraktive Gestaltung von „Fassade zu Fassade“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt wird im Sommer 2024 einer von zehn Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft sein. Bis dahin soll der Bahnhofsplatz in Bad Cannstatt zu einem urbanen Aufenthaltsraum und attraktiven Eingangstor in den Stadtbezirk umgestaltet werden, der die Fans aus der ganzen Welt willkommen heißt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik hat am 29. März der Vorplanung zugestimmt.

Neben der geplanten Aufwertung der Mercedes-Benz Arena sind weitere Anpassungen der städtischen Infrastruktur im Umfeld des Stadions sowie im Stadtbezirk Bad Cannstatt vorgesehen. Die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes spielt dabei eine zentrale Rolle. So sollen durch die Verbreiterung der Gehwege und das Anlegen neuer Radinfrastrukturen sowie urbaner Freiräume die Flächen zu Gunsten des Fuß- und Radverkehrs neu verteilt werden, wobei die Fußgängerüberwege erhalten bleiben. Die Schaffung von Aufenthalts- und Begegnungsräumen ermöglicht später das flexible Bespielen des Bahnhofsvorplatzes.

Neue Baumstandorte sowie der Erhalt der bestehenden Bäume und ein einheitlicher Bodenbelag über den gesamten Platz stärken das städtebauliche Gesamtbild und verbessern die Klima- und Aufenthaltsqualität. Der Zugang zum Bahnhofsgebäude wird ebenso wie der gesamte Platz barrierefrei gestaltet.

Der heutige Platzbereich wird stark von seiner Verkehrsfunktion geprägt und durch die direkte Vorfahrt zu Parkplätzen vor dem Bahnhofsgebäude zerschnitten. Um einen zusammenhängenden, verkehrsarmen Platz zu erreichen, soll die Durchfahrt zwischen Frösnerstraße und Parkhaus Wilhelmsplatz für den allgemeinen Kfz- Verkehr unterbrochen werden. Zudem ist vorgesehen die Kiss+ride-Flächen in die östliche Bahnhofstraße, ins Parkhaus Wilhelmsplatz sowie auf die Südseite des Bahnhofs zu verlagern.

Bei der Umgestaltung wird zudem Augenmerk auf den Busverkehr gelegt, um ein attraktives Verkehrssystem gewährleisten zu können. Die Intermodalität und Vernetzung spielt eine wichtige Rolle bei der Mobilitätswende.

Weitere Ziele sind die Gestaltung des Platzes von „Fassade zu Fassade“ zu betrachten, um eine einheitliche Wirkung erzeugen zu können, aber auch die Inszenierung der denkmalgeschützten Bausubstanz des Bahnhofsgebäudes sowie die Freihaltung wichtiger Sichtachsen. Darüber hinaus soll der in die Jahre gekommene Kiosk durch einen neuen ersetzt werden.

Das Auswahlverfahren für das ausführende Büro wurde bereits gestartet, um die Arbeiten rechtzeitig zur EM 2024 fertigzustellen. Die Umgestaltung soll im Jahr 2023 umgesetzt werden. Dafür sind Kosten von rund 5,8 Millionen Euro vorgesehen, die in den Haushaltsjahren 2022 bis 2024 finanziert werden.

Ergänzend zum Beschlussantrag der Verwaltung wurde einem mündlichen Antrag aus der Mitte des Gemeinderats ebenfalls mehrheitlich zugestimmt. Dieser sieht eine sogenannte Pop-up-Fußgängerzone in der Seelbergstraße, im Abschnitt Frösnerstraße bis Waiblinger Straße vor, die spätestens mit dem Baubeginn des Bahnhofsvorplatzes eingerichtet werden soll. Die Fußgängerzone soll als Verkehrsversuch über einen Zeitraum von zwei Jahren laufen.


Top-Gegner in der EgeTrans Arena

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Am Mittwoch (19 Uhr) wartet ein echtes Highlight-Spiel auf die SG BBM Bietigheim, wenn der Tabellenzweite und heiße Aufstiegskandidat HSG Nordhorn-Lingen seine Visitenkarte in der Bietigheimer EgeTrans Arena abgibt.

„Die Jungs haben Lust, sich wieder in der Liga im Wettbewerb zu zeigen“, hat Iker Romero nach dem 27:29- Auswärtssieg bei EHV Aue festgestellt. „Der Sieg ist ein gutes Signal für die nächsten zwei Wochen“, so der spanische Trainer der Bietigheimer Handballer, die vor Ostern fünf Partien innerhalb von 13 Tagen zu absolvieren haben. Dass die SG BBM im ersten Spiel dieser Serie nach einem Monat Wettkampfpause beim EHV Aue eine abgeklärte Leistung abgerufen konnte, ist sicher nicht selbstverständlich. Erst recht nicht gegen einen Gegner, der im Kampf um den Klassenerhalt mit dem Rücken an der Wand steht. „Das war der schwierigste Monat für uns“, sagt der frühere Weltklassehandballer über die Zwangspause. „Wir haben sehr gut trainiert, mussten aber ganz auf uns selbst fokussieren.“ Der Erfolg soll also für gehörigen Rückenwind sorgen, auch in der Partie gegen das Topteam aus Nordhorn-Lingen.

Die Mannschaft aus der Grafschaft Bentheim hat sich unter den vier Bundesliga-Absteigern mit Abstand am besten in der 2. Liga akklimatisieren können. Der sofortige Wiederaufstieg liegt für die Mannschaft von Daniel Kubes in greifbarer Nähe. Aktuell haben die Jungs des früheren Bundesligaspielers und früheren tschechischen Nationaltrainers drei Zähler Vorsprung auf den ASV Hamm-Westfalen. Die Gäste dürfen sich also an Metter und Enz eigentlich keinen Ausrutscher erlauben, wenn sie den zweiten Platz absichern wollen.

Mit sieben Siegen ist das Nordhorn-Lingen in den letzten sieben Spielen ganz gut gelungen. Der jüngste Erfolg, ein 22:23 beim EHV Aue liegt nach zwei coronabedingten Spielabsagen aber auch schon vier Wochen zurück. Die Niedersachsen besitzen Qualität auf allen Positionen. Im Rückraum setzen Georg Pöhle (132/14) und der Schwede Markus Stegefelt (76/9) die Akzente. Die Torquote des österreichischen Rechtsaußen und früheren Torschützenkönigs der 1. Bundesliga Robert Weber (115/44) und von Linksaußen Pavel Mickal (61/8) unterstreichen die Gefährlichkeit im Tempospiel. Im Schnitt weniger als 26 Gegentore sind Bestwert in der Liga, auch die Defensive ist ein Erfolgsgarant des Tabellenzweiten.

„Wir spielen gegen eine Top-Mannschaft, die in einer super Form ist“, unterstreicht SG BBM-Coach Iker Romero. Auch das Topspiel stellt der Spanier unter sein Credo: „Wir müssen uns in jedem Spiel weiterentwickeln“. Wie wäre beispielsweise ein Vergleich mit dem Hinspiel? Im Oktober unterlag die SG BBM im Euregium in Lingen nur denkbar knapp mit 25:24 Toren.

Vier Tore steuerte damals Alexander Pfeifer bei, der nach einem im Training erlittenen Kopftreffer beim Sieg über den EHV Aue am Samstag nicht mit dabei war. Romero ist vorsichtig optimistisch, dass sein Linksaußen gegen Nordhorn- Lingen wieder mitwirken kann. Soll mit den eigenen Fans im Rücken eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten gelingen, muss am Mittwoch einiges bei der SG BBM in die richtige Richtung laufen. „Wir werden alles dafür tun und wir werden kämpfen bis zum Ende“, verspricht Romero. Das Spiel wird auch im kostenfreien Live-Stream unter www.handball-deutschland.tv zu sehen sein.


Petition bremst Umsetzung von Tempo 20 im Citybereich aus

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Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart kann aktuell nicht Tempo 20 innerhalb des Cityrings beschildern. Gegen die Regelung wurde eine Online-Petition beim Landtag eingereicht. Die Verwaltung wird die Maßnahme vorerst nicht vollziehen.

Die geplanten Tempo 20 Regelungen sind Teil des Gesamtkonzepts „Lebenswerte Innenstadt“. Der Gemeinderat hatte das Konzept im Oktober 2021 nach einer breiten Akteurs- und Bürgerbeteiligung beschlossen.

Im Bereich der Lautenschlagerstraße und der Tübinger Straße gilt schon seit einigen Jahren Tempo 20. Diese Regelungen bleiben während des laufenden Verfahrens bestehen.


SG BBM beweist beim EHV Aue kühles Blut

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim meldet sich nach einmonatiger Spielpause mit einem Erfolg zurück in die 2. Handball- Bundesliga. Die Jungs von Iker Romero gewinnen beim abstiegsgefährdeten EHV Aue mit 27:29 (12:14) Toren. Die Sachsen warten weiter auf das zweite Erfolgserlebnis in diesem Jahr, fünf Punkte fehlen aktuell zum rettenden Ufer.

„Der Sieg war wichtig für uns. Nach einem Monat ohne Wettbewerb weiß man nicht so genau, wo man steht“, freute sich der spanische Trainer der SG BBM über die Vorstellung seiner Jungs. „Ich bin sehr froh darüber, wie die Leistung und die Einstellung über 60 Minuten waren.“ Der EHV Aue baut im Rennen um den Klassenerhalt besonders mit den eigenen Fans im Rücken auf seine kämpferischen Tugenden, die Schwaben setzten Spielfreude und einen kühlen Kopf dagegen.

EHV-Coach Kirsten Weber: „Wer nach dem 6:7 die Führung verteidigt und bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gibt, hat am Ende auch verdient gewonnen. Bei uns sieht man die Nervosität, wir spielen nicht befreit auf. Momentan ist das bei uns so, dass 3 bis 4 Positionen das abrufen, was sie können, aber auf 2 bis 3 Positionen kommen wir nicht ans Level. Dann ist es verdammt schwer zu punkten.“

Nach dem Tor zum 6:7 in der 17. Minute durch Jonathan Fischer sollte die SG BBM tatsächlich ihre Führung nicht mehr abgeben. Schon früh hatte der EHV Aue seinen Linksaußen Kevin Roch durch eine Rote Karte nach einem Foul an Dominik Claus verloren. Bietigheim verzichtete auf einen Einsatz von Linksaußen Alexander Pfeifer, der im Training einen Kopftreffer einstecken musste. Dirigiert von Juan de la Peña spielte die SG BBM mit Köpfchen eine 7:11-Führung heraus. Die Erzgebirgs-Handballer schafften zwar kurz vor der Pause wieder den 12:13-Anschluss, doch Christian Schäfer behielt vom Siebenmeterpunkt die Ruhe und verschaffte seinem Team mit der 12:14- Pausenführung etwas Luft.

Und auch im zweiten Abschnitt gab die SG BBM nach schnellen Toren zur 12:16-Führung lange den Takt vor. Dann war es Bengt Bornhorn, der den EHV Aue mit vier Toren in Folge wieder auf 20:22 heranbrachte. „In dieser Phase haben wir Probleme mit der Verteidigung am Kreis bekommen“, analysierte Romero. „Das konnten wir aber später korrigieren. Im Angriff waren wir aber immer clever genug, haben Lösungen gefunden und unsere Tore gemacht.“ Beispielsweise über gelungene Anspiele auf Jonathan Fischer. Der Kreisläufer war am Ende mit sieben Toren erfolgreichster Bietigheimer Werfer.

Einer Situation trauerte EHV-Coach Weber im zweiten Abschnitt heftig nach. Nach dem 23:24 nutzt sein Team die Chance zum Ausgleich nicht, stattdessen gelingt Paco Barthe das 23:25, die SG BBM übersteht in der Crunchtime noch drei Unterzahlsituationen, Christian Schäfer fängt in der Schlussminuten einen Pass ab und kontert zum 26:29. „Wir haben heute fast alle Spieler in die Rotation gebracht und waren dadurch am Ende vielleicht etwas frischer“, freute sich Romero über den fünften Auswärtserfolg der laufenden Saison. Die Bietigheimer Handballer gehen mit einem Erfolgserlebnis in die Top-Heimpartie am Mittwoch gegen den Tabellendritten HSG Nordhorn-Lingen.

EHV Aue: Töpfer, Petursson; Roch (2), Bornhorn (6), Egilsnes (4), M. Lux (1), Bombelka, Dutschke, Sova, Slachta (1), Kammlodt (2), Jerebie, K. Lux, Paraschiv (1), Halfdansson (1), Ribeiro (9/3).

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic, Claus (1), Öhler, Dahlhaus (3), Schäfer (6/2), de la Peña (5), M. Urban, Barthe (3), Asmuth (1), Weßeling (3), Boschen, Fischer (7).

Spielverlauf: 5:5 (11.), 7:11 (23.), 10:12 (26.), 12:14 (30.), 12:16 (32.), 14:18 (36.), 20:23 (43.), 23:24 (49.), 25:28 (56.), 27:29 (60.).
Zeitstrafen: Dahlhaus (27., 36.), Vlahovic (51.), de la Peña (53., 60.) – Jerebie (4.), Ribeiro (23.)
Rote Karte: Roch (14.)
Siebenmeter: 3/3 – 2/3
Schiedsrichter: Sascha Standke / Steven Heine (Elite Anschlusskader)
Zuschauer: 843 (Erzgebirgshalle, Lößnitz)


Rosensteintunnel für den Verkehr freigegeben

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Entlastung von Wohnquartieren und Verbesserung einer Verkehrsachse

Stuttgart.| Der Verkehr läuft nun durch den neuen B10-Rosensteintunnel. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat zusammen mit dem Minister für Verkehr des Landes Baden- Württemberg, Winfried Hermann, den Tunnel am frühen Nachmittag freigegeben. Der Tunnel ist 1,3 Kilometer lang, unterquert Teile des zoologisch-botanischen Gartens der Wilhelma und stellt eine große verkehrliche Entlastung das angrenzende Quartier dar.

OB Nopper sagte bei der Eröffnung: „Der Rosensteintunnel ist nach Stuttgart 21 das größte Infrastruktur-Projekt in der Stadt. Er bietet große Chancen für die Neckarvorstadt und das Neckarufer. Damit verbessern wir eine wichtige Verkehrsachse in Stuttgart, entlasten Wohngebiete von Durchgangsverkehr und gewinnen Flächen für mehr Lebensqualität.“ Stuttgart sei Tunnel-Hauptstadt Deutschlands. „Mit dem Schwabtunnel haben wir den ältesten Tunnel Deutschlands und mit dem heutigen Tag auch den jüngsten Tunnel“, so OB Nopper.

Minister Hermann betonte in seiner Rede: „Der Rosensteintunnel ist das größte und teuerste Straßenverkehrsprojekt, das wir fördern. Er verbessert die Lebensqualität am Neckar und sorgt für städtebauliche Beruhigungseffekte. Das Areal vor der Wilhelma wird schöner, die Begegnungs- und Aufenthaltsqualität verbessert sich.“ Er unterstrich die Bedeutung eines guten öffentlichen Nahverkehrs und der Förderung von Rad- und Fußverkehr. Hermann weiter: „Bei neuen Projekt der Nachhaltigen Mobilität stehen wir gern an der Seite der Landeshauptstadt.“

Der neue Rosensteintunnel besteht aus zwei Tunnelröhren, der mit modernster Betriebs- und Sicherheitstechnik ausgestattet ist. Der Verkehr wird jeweils zweispurig im Richtungsverkehr durch die beiden Tunnelröhren auf direktem Wege zwischen dem Löwentor und der Neckartalstraße geführt.

Die Kosten des Straßenbauprojekts Rosensteintunnels belaufen sich auf etwa 456 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg.

Die B10 ist einer der Hauptverkehrsadern der Stadt und der umliegenden Region. Sie verknüpft die Wirtschaftsstandorte der Stadt mit der Autobahn und den Nachbarstädten im Neckartal. An ihr liegen eine Vielzahl von bedeutenden Unternehmen. 2012 hat sich die Landeshauptstadt Stuttgart entschlossen, mit dem Straßenbauprojekt Rosensteintunnel diese wichtige Achse zu stärken, den Verkehr darauf zu bündeln und damit die Wohngebiete in den angrenzenden Stadtbezirken zu entlasten.

Die mit dem Projekt beschlossenen Begleitmaßnahmen können nach der Inbetriebnahme des Rosensteintunnels weiter umgesetzt werden.

In der Pragstraße werden kurz nach der Tunneleröffnung auf den jeweils rechten Fahrspuren Pop-up Radwege eingerichtet. Im Frühjahr 2023 beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Prag- und Neckartalstraße. Die Pragstraße wird auf eine Fahrbahn im Gegenverkehr rückgebaut. Zwischen Haltestelle Rosensteinpark und der Haldenstraße entstehen getrennte Geh- und Radwege mit Baumpflanzungen.

Die Wilhelmsbrücke wird von Montag 28. März 2022, 22 Uhr an für den Kfz-Verkehr gesperrt. Sie ist im Zuge eines Verkehrsversuchs dem Fuß- und Radverkehr vorbehalten. Die Der Verkehrsversuch ist zunächst für ein Jahr vorgesehen. Während der Versuchsdauer werden die verkehrlichen Auswirkungen mittels Verkehrszählungen und Beobachtungen ausgewertet.


Wüstenrot erweitert nachhaltiges Produktangebot

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG hat ihre Produktangebote für nachhaltige, klimaschützende Investitionen in Wohnimmobilien ergänzt. Zwei neue Baufinanzierungsprodukte sind seit Kurzem erhältlich: das Wohndarlehen Klima Flex und das Wohndarlehen Klima Classic. Hinzugekommen ist ferner der Klimabonus im Wohnsparen.

Mit seinem Angebot honoriert die Bausparkasse Investitionen in klimaschonende Bau- und Modernisierungsmaßnahmen. Im Vergleich zu herkömmlichen Darlehen sind die neuen Wohndarlehen Klima Flex und Klima Classic um zehn Basispunkte vergünstigt.

Im Gegensatz zu anderen Angeboten im Energiesparbereich ermöglichen die neuen Darlehen auch die Finanzierung von Gesamtprojekten, beispielsweise den Neubau/Kauf eines Niedrigenergie-Wohnhauses oder den Erwerb einer Bestandsimmobilie (mit dem Ziel einer energetischen Optimierung). Auch eine Anschlussfinanzierung oder umfangreiche energetische Sanierungen an bereits vorhandenen Wohnimmobilie sind mit den neuen Offerten möglich.

Voraussetzung für die Nutzung des Wohndarlehens Klima Flex und Klima Classic ist, dass nach Abschluss der finanzierten Maßnahmen die Immobilie taxonomiekonform die Energieklassen A+ oder A im Energieausweis besitzt. Das bedeutet, der maximale Primärenergiebedarf beträgt 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter/Jahr. Bei größeren Modernisierungen oder energetischen Sanierungen von Bestandsimmobilien reicht es aus, wenn sich der Primärenergiebedarf nach Abschluss der Maßnahme um 30 Prozent reduziert. Der erforderliche Nachweis erfolgt je nach Art der Wohnimmobilie über einen Energieausweis oder einen individuellen Sanierungsfahrplan.

Seit Februar 2022 bietet Wüstenrot das Wohnsparen auch mit einem Klimabonus von bis zu 300 Euro an. Damit möchte das Unternehmen seine Kundinnen und Kunden beim Klimaschutz unterstützen, sofern sie das Bauspardarlehen der Tarife Komfort und Premium für bestimmte energetische Maßnahmen einsetzen. Bei planmäßiger Rückzahlung des Darlehens erhalten sie den Wüstenrot-Klimabonus.

Die neuen Angebote schließen nahtlos an ein bereits bestehendes Wüstenrot-Finanzierungsangebot an: Seit 2020 ist bei Wüstenrot das Wohndarlehen Klima Turbo verfügbar, welches für Investitionen im energetischen Bereich bis 50.000 Euro konzipiert ist – ohne Grundbucheintrag und damit ohne teuren Gang zum Notar. Es wird in der Regel für Einzelmaßnahmen verwendet, beispielsweise einen Heizungstausch.

Informationen rund um nachhaltiges Wohnen bietet Wüstenrot über seine Internetseiten. Hier gibt es viel Wissenswertes, umfassende Beratung und Service beispielsweise bei der Suche nach einem Energieberater, oder den sogenannten Energiesparrechner und den CO2-Rechner.