Vertragsverlängerung mit dem Erfolgstrainer Tore Aleksandersen

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Er bleibt bei Allianz MTV Stuttgart

Stuttgart.| Nach der Qualifikation für das Halbfinale der Playoffs gegen den SSC Palmberg Schwerin hatte Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema heute erneut Grund zur Freude: „Wir sind sehr glücklich, dass unser Trainer seinen Vertrag verlängert hat und freuen uns über sein weiteres Commitment. Tore Aleksandersen brennt für diese Aufgabe und seine Mannschaft.“

Aleksandersen verlängerte seinen Vertrag bei Allianz MTV Stuttgart damit bereits zum zweiten Mal um ein Jahr. Seit seiner Ankunft am 14.12 2020 in Stuttgart schreibt er mit der Mannschaft an einer großen gemeinsamen Erfolgsgeschichte, die in dieser Saison nach dem Pokalsieg und der Silbermedaille im CEV-Pokal sogar noch von einem weiteren Titel gekrönt werden könnte.

Der norwegische Erfolgstrainer steht seit der ersten Trainingseinheit für konzentrierte Arbeit mit dem Team und viele neue Ideen, die er jeden Tag in die Arbeit mit der Mannschaft einfließen lässt. Dazu gehören neben neuen Spielsystemen und Innovationen im taktischen Bereich auch die individuelle Weiterentwicklung einzelner Spielerinnen. Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema: „Er arbeitet mit den Mädels so intensiv, wie wir es uns erhofft, aber auch erwartet haben. So profitieren auch die jungen Spielerinnen, wie zum Beispiel Hannah Kohn bei ihrer Ausbildung für die Zuspielerrinnenposition, von der riesigen Erfahrung des Trainers und dem immer wieder neuen Input von Tore!“

Cheftrainer Tore Aleksandersen: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, von Kim, Aurel und dem Club! Die Arbeit mit der Mannschaft macht mir sehr viel Spaß und ich bin davon überzeugt, dass wir noch lange nicht am Ende unserer gemeinsamen Entwicklung sind. Wir wollen die sehr guten Möglichkeiten, die wir hier in Stuttgart haben weiter ausschöpfen, um mittelfristig vielleicht auch mal die ganz großen Gegner in Europa etwas zu ärgern. Die Mannschaft ist bereit weiter zu lernen und an sich zu arbeiten. Das ist die beste Basis um auch zukünftig etwas Großes zu erreichen. Jetzt freue ich mich aber erstmal darauf, gemeinsam mit dem Team, die aktuelle Saison erfolgreich zu Ende zu bringen,“ so der mehrfache Meistertrainer nach dem Erreichen der Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft.

Unabhängig vom Ausgang der diesjährigen Playoffs ist mit der Vertragsverlängerung von Tore Aleksandersen nun auch auf der Trainerposition Kontinuität im Club gewährleistet. „Damit sind die sportlichen Rahmenbedingungen für die nächste Saison bereits jetzt fast schon fast komplett abgesteckt. Wir behalten unseren Top-Trainer und auch die Mannschaft steht zu 90%“, so Sportdirektorin Kim Renkema.

Voller Vorfreude bereitet sich die Mannschaft nach der Vertragsverlängerung mit Tore Aleksandersen nun auf die Halbfinalspiele der diesjährigen Playoffs vor. Geschäftsführer Aurel Irion: „Wir sind von Tore‘s Arbeit zu 100% überzeugt. Deshalb ist es auch ein super Zeichen unseres Trainers, dass er sich mit seiner Vertragsverlängerung ebenfalls zu 100% zu AMTVS bekennt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und der ganze Club ist heiß darauf, die schon zum jetzigen Zeitpunkt sehr, sehr gute Saison mit einem weiteren Titel in den nächsten Spielen zu vergolden.“


Geheimtipps für Ihren Urlaub in Istrien

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Geschäftliche Information

Istrien ist vor allem für Orte wie Pula, Porec oder Rovinji bekannt, außerdem kommt man von dort auch schnell nach Venedig. Kein Wunder, dass viele Strandtouristen die Region lieben. Hier gibt es auch Unterkünfte für jeden Typ von Luxuriösen Villen über Ferienwohnungen bis zu Hotels. Aber auch wer es gerne ruhiger mag und seinen Urlaub abseits der großen Menschenmassen verbringen möchte, wird in Istrien fündig. Mit seinen malerischen, unberührten Bergdörfern und den unterentwickelten Orten an der Küste eignet sich Istrien perfekt für Besucher, die gerne wandern und keine großen Sehenswürdigkeiten oder Aktivitäten im Sinn haben. Der Tag kann durch die berühmte regionale Gastronomie abgerundet werden, denn neben dem italienischen Erbe teilen diese ländlichen Gemeinden auch die Liebe zur guten Küche.

Raša

Raša ist ein Kuriosum, eine historische Anomalie und ein Leckerbissen für Fans der italienischen Vorkriegsarchitektur. Ursprünglich eine Bergbaugemeinde, in der 1921 streikende Arbeiter gegen ihre italienischen Oberherren protestierten, wurde Raša von Mussolini als Modell für die Stadtplanung der 1930er Jahre ausgewählt. Il Duce ließ den Architekten Gustavo Pulitzer-Finali eine funktionalistische neue Stadt mit Arkaden und symbolischen Gebäuden entwerfen. Sogar die Kirche wurde in Form eines umgedrehten Kohlewagens gestaltet. Heute liegt Raša fast leer, die Minen sind längst geschlossen und Mussolini ist längst tot. Sie finden die Stadt vier Kilometer westlich von Labin an der Ostküste Istriens.

Grožnjan

Grožnjan, das als “Stadt der Künstler” bekannt ist, wurde ab den 1970er Jahren von der örtlichen Kulturgemeinde wiederbelebt. Nach und nach wurden Galerien und Boutiquen eröffnet, und die Gemeinde, die einzige in Istrien mit einer mehrheitlich italienischen Bevölkerung, begann zu florieren. Heute ist Grožnjan mit seinem sommerlichen Jazzfestival ein belebtes Dorf mit etwa 700 Einwohnern, das an den Wochenenden einen beträchtlichen Zustrom von Besuchern von jenseits der Grenze in Italien verzeichnet.

Žminj

In der Mitte der Halbinsel Istrien liegt Žminj an der Kreuzung der Hauptstraßen zu beiden Küsten und ins Landesinnere, was es zu einem praktischen Ausgangspunkt macht. Žminj ist aber auch selbst ein attraktives Reiseziel mit einer Reihe historischer Kirchen, die mit bunten Fresken geschmückt sind. Wandern, Radfahren und Agrotourismus sind die typischen Merkmale des touristischen Angebots.

Buzet

Das nahe der kroatischen Grenze zu Slowenien gelegene Buzet ist mehr als nur ein Verwaltungszentrum – auch wenn seine Supermärkte und Tankstellen bei einem Aufenthalt auf dem Land von unschätzbarem Wert sind. Buzet besteht aus einer historischen Siedlung auf einem Hügel mit engen, gepflasterten Gassen und einer modernen Gemeinde darunter, die während der Trüffelsaison ab Mitte September zum Leben erwacht.

Pazin

Pazin, die Hauptstadt Istriens, ist vor allem für seine Burg bekannt, die Jules Verne für seine Abenteuergeschichte Mathias Sandorf nutzte. Obwohl der französische Schriftsteller Pazin nie besuchte und sich auf lokale Kontakte verließ, um ihm Informationen zukommen zu lassen, ist die Stadt gerne bereit, diese Verbindung zu nutzen. Die Burg von Pazin ist nach wie vor ein dramatischer Anblick, der von einer Schlucht umrahmt wird und in dem das Ethnografische Museum Istriens untergebracht ist. Die Stadt verfügt sogar über einen für Istrien seltenen Bahnhof, auch wenn der Busverkehr häufiger und bequemer ist.


Schönbuch Trophy am Wochenende 7. und 8. Mai 2022

Sperrungen von Straßen und Wirtschaftswegen im Stadtgebiet Herrenberg sowie im Schönbuch zwischen Herrenberg und Hildrizhausen

Am Wochenende 7. und 8. Mai 2022 findet die große Mountainbike- und Trail-Run-Veranstaltung Schönbuch Trophy in und um Herrenberg sowie im Naturpark Schönbuch statt. Dabei werden am Samstag die Mountainbike-Rennen und am Sonntag die Läufe (Trail-Run) durchgeführt.

Am Samstag gehen ca. 500 Mountainbiker an den Start, ein Teil für eine Runde mit ca. 24 km, der andere Teil für 2 Runden mit insgesamt ca. 48 km Streckenlänge. Das 24 km-Rennen startet um 10 Uhr, das 48 km-Rennen um 12 Uhr. Start ist dieses Jahr in der Stuttgarter Straße (Einmündung Benzstraße bis Am Joachimsberg). Hier ist deshalb von ca. 8 bis 18 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Mountainbike-Strecke führt über die Straße Am Joachimsberg und den Schlossberg/“Rotes Meer“ über Waldwege und Singletrails durch den Naturpark Schönbuch, wobei auch die Kreisstraße 1045 zwischen Gärtringen-Rohrau und Hildrizhausen insgesamt zweimal gequert werden muss. Ziel ist für alle Teilnehmer die Stuttgarter Straße.

Am Sonntag finden die Trail-Runs mit rd. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt, dieses Mal mit 3 Streckenlängen (15 km, 24 km, und 42 km sowie 2er Staffel über 42 km). Start und Ziel ist der Herrenberger Marktplatz. Der 42 km-Lauf und der 24 km-Lauf starten um 8 Uhr, der 15 km-Lauf beginnt um 9 Uhr. Für die Veranstaltung werden Teile der Herrenberger Innenstadt, insbesondere in den Bereichen Stuttgarter Straße, Am Joachimsberg und Marktplatz sowie Bereiche am Schlossberg gesperrt. Fahrzeuge, die sonntags im Rahmen des Gottesdienstes bei der Stiftskirche parken dürfen, bekommen durch den Ordnungsdienst eine Zu- und Ausfahrtsmöglichkeit. Es kann jedoch zu Wartezeiten kommen.

Die Kreisstraße K1045 wird zwischen Gärtringen-Rohrau und Hildrizhausen auf dem Teilstück nach dem Ortsende von Rohrau bis zur Einmündung am Stellenhäusle bei Hildrizhausen für den Verkehr voll gesperrt: Am Samstag zwischen ca. 10 und 19 Uhr und am Sonntag zwischen ca. 8 und 17 Uhr. Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt über die B 14 – Nufringen – K 1077 – Ehningen – K 1000- Hildrizhausen und in Gegenrichtung. In Rohrau wird der Verkehr über die K 1045 in Richtung Gärtringen und in Gegenrichtung umgeleitet. Besucher des Waldspielplatzes bei Rohrau werden gebeten, mit dem Rad oder zu Fuß zu kommen.

Am Samstag werden aus Sicherheitsgründen während der Mountainbike-Rennen zusätzlich einige Waldwege im Naturpark Schönbuch sowie teilweise angrenzende Feldwege gesperrt. Dies betrifft den Bereich nördlich der Landstraße L1184 zwischen Herrenberg und Hildrizhausen. Alle Betroffenen in Sachen Holzaufarbeitung oder sonstige Betriebsarbeiten und Aktivitäten im und um den Wald werden um Berücksichtigung und Verständnis gebeten. Ebenso werden alle Erholungssuchenden gebeten, andere, frei zugängliche Bereiche zu nutzen und Verständnis für diese sportliche Veranstaltung zu haben.

Die beiden großen Parkplätze am Naturfreundehaus und Waldfriedhof sind auch während der Veranstaltung frei zugänglich und nutzbar.

Die Schönbuch Trophy ist ein gemeinsames Projekt des Eventservice Stahl, der Stadt Herrenberg und des Landkreises Böblingen. Infos, Anmeldung und Zeitplan zur Veranstaltung unter www.eventservice-stahl.de.


Guido Kenner wird neuer Kreisbrandmeister

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Kreis Esslingen.| Der Verwaltungs- und Finanzausschuss im Kreistag hat Guido Kenner zum Kreisbrandmeister bestellt und zugleich zum Leiter für das Amt für Katastrophenschutz und Feuerlöschwesen gewählt. Der 48-Jährige tritt am 01. August 2022 die Nachfolge von Bernhard Dittrich an, der sich Ende Juli in den Ruhestand verabschiedet.

„Mit der Bestellung von Guido Kenner zum Kreisbrandmeister haben wir einen erfahrenen und auch von seinen Kollegen sehr geschätzten Nachfolger für den scheidenden Kreisbrandmeister gefunden“, sagt Landrat Heinz Eininger nach dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses. Und mit der Verbindung der Tätigkeit als Kreisbrandmeister mit der Leitung des Amts für Katastrophenschutz und Feuerlöschwesen habe man in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. „Daran wollen wir anknüpfen“, sagt Eininger. Kenner arbeitet bereits im Landratsamt, er ist seit 2018 im Amt für Katastrophenschutz und Feuerlöschwesen als Brandschutzsachverständiger tätig.

Bereits im Februar dieses Jahres hatten sich die Feuerwehrkommandanten des Landkreises Esslingen nach der nach Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg erforderlichen Anhörung einstimmig für diesen Bewerber als künftigen Kreisbrandmeister ausgesprochen. Die entsprechende Bestellung erfolgte im Verwaltungs- und Finanzausschuss mit der Wahl zum Amtsleiter.


Reds gewinnen erstes Saisonspiel bei den Mannheim Tornados

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Die Baseballer des TV Cannstatt entscheiden das Pitcher-Duell im ersten Saisonspiel mit 5:3 für sich. Die zweite Begegnung des Tages wurde, beim Stand von 2:3 für Mannheim, wegen Dunkelheit abgebrochen und wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.

Es muss den Stuttgart Reds wie ein Déjà-vu vorgekommen sein: Schnee in Stuttgart und Mannheim am Samstagmorgen. Nachdem bereits die für das vergangene Wochenende in München angesetzten Spiele dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen waren, Stand man erneut vor derselben Situation. Die Spiele am Samstag konnten nicht stattfinden! Dank dem großen Einsatz der Mannheim Tornados wurde das Spielfeld vom Schnee befreit und so weit wie möglich trockengelegt, sodass die Spiele kurzerhand auf Sonntag verlegt werden konnten.

Das erste Spiel des Tages wurde in der ersten Hälfte von den Pitchern beider Teams geprägt: In den ersten fünf Innings konnten weder die Gastgeber noch die Gäste vom Schnarrenberg zählbares auf die Anzeigetafel bringen. Hauptverantwortlich dafür waren auf Seiten der Stuttgarter der Neuzugang Jose Mendoza und bei den Mannheim Tornados ein alter Bekannter: Der aus Stuttgart nach Mannheim gewechselte Marcel Giraud eröffnete die Saison auf dem Werferhügel. Die Tornados konnten in den ersten fünf Innings nur sieben Läufer auf die Bases bringen, mussten aber auch Zehn Strike-Outs hinnehmen. Die Gäste aus Stuttgart konnten nahezu identische Statistiken aufweisen. Erst im sechsten Inning wurden die ersten Runs der Begegnung erzielt. Nach zwei Base-on-Balls war der Arbeitstag von Jose Mendoza beendet und Jose Pimentel kam als zweiter Pitcher für das Team des TV Cannstatt auf den Mound. Auch Pimentel ist ein neues Gesicht in den Reihen der Roten. Er erwischte allerdings einen schlechteren Start als sein Vorgänger, was sicher auf seine Nervosität zurückzuführen war. Er gab zuerst ein Base-on-Balls an Dominik Höpfner ab um alle Bases zu füllen. Ein weiteres Base-on-Balls brachte den ersten Punkt für die Hausherren. Nach Würfen die für Catcher Yannick Witt nicht fangbar waren konnten die Tornados zwei weitere Punkte erzielen. Das rettende dritte Aus des sechsten Innings erreichte Jose Pimentel selbst per Strike-Out. Der Spielstand nach sechs Innings lautete damit 0:3 für die Wirbelwinde.

Die Antwort der Stuttgart Reds erfolgte prompt in der oberen Hälfte des siebten Innings. Für die Mannheimer kam der Niederländer Ferlon Gijsbertha auf den Werferhügel. Es schien so, als hätten die Stuttgarter Schlagleute seine Telefonnummer gehabt. Zunächst erreichte Reds-Eigengewächs Moritz van Bergen die erste Base nach einem schönen Schlag auf die linke Seite. Danach zeigte Dustin Ward, der in den vergangenen Jahren nur als Werfer im zweiten Spiel der Doppelspieltage eingesetzt wurde, dass er auch mit einem Schläger in den Händen brillieren kann. Ward drosch den Ball über den Zaun und verkürzte das Spiel damit auf 2-3. Die Reds waren damit aber noch lange nicht fertig: Sowohl Marco Cardoso als auch Andrija Tomic, der im Winter aus Mannheim zurück nach Stuttgart gewechselt war, erreichten per Base-Hit die Bases. Ein Walk für Jonas van Bergen lud alle drei Bases für die Reds. Direkt darauf schob ein weiterer Walk für Xavi Gonzalez Marco Cardoso zum 3:3 Ausgleich über die Homeplate. Das Team um Curtis diSalle legte weiter nach und holte sich mit Reds Eigengewächs Jannik Denz die Führung. Denz brachte mit seinem Schlag in de Mitte des Feldes zwei weiter Runs für die Reds nach Hause zu schlagen. Spätestens mit der 5:3 Führung kochte die Stimmung im Doug-Out der Reds über. Ein sehr Spannendes Spiel wurde zu Gunsten des TV Cannstatt gedreht.

Die starke Offensive der Reds gab auch Jose Pimentel die nötige Sicherheit um die Führung nach Hause zu bringen. Er erlaubte vom siebten Inning bis zum neunten und letzten Inning nur zwei Mannheimer Spielern die Bases zu erreichen, blieb Eiskalt und ließ nichts mehr anbrennen. Aber auch die Reds konnten im achten und neunten Inning keine weiteren Punkte mehr erzielen. Das erste Saisonspiel ging damit mit 5:3 an die Stuttgart Reds. Das Team aus Stuttgart zeigte eine starke Teamleistung, jeder Schlagmann konnte mindestens einmal die Bases sicher erreichen. Die Defensive arbeitete Fehlerfrei.

Das erste Spiel dauerte mit deutlich über drei Stunden überdurchschnittlich lang. Daher konnte das zweite Spiel des Tages erst um 17:30 begonnen werden. Das führte dann gegen 20 Uhr im siebten Inning zum Abbruch des Spiels wegen Dunkelheit. Die Flutlichtanlage am Roberto Clemente Field funktionierte nicht ordnungsgemäß. Das zweite Spiel wird an einem späteren Termin fortgesetzt.

Die zweite Begegnung der Doppelspieltage in der Baseball-Bundesliga ist traditionell das Duell der starken Nicht-EU Werfer. So wurde das zweite Spiel, ähnlich wie die erste Begegnung des Tages, von vielen Strike-Outs und starken Defensiv Leistungen geprägt. Die Stuttgarter kamen nach einem nicht ganz idealen Start von US-Pitcher Dustin Ward gleich im ersten Inning mit 0:1 in Rückstand. Einen größeren Rückstand konnte Ward selbst mittels zwei Strike-Outs bei geladenen Bases verhindern. Erst danach fand Ward so richtig ins Spiel und brachte die folgenden drei Innings ohne weitere Punkte hinter sich. Die Reds konnten in ihrer zweiten Offensive von einem Wackler von Mannheims Igor Januario profitieren. Jannik Denz fand sich nach einem Walk und einem Ungenauen Wurf von Januario auf der zweiten Base wieder. Ein satter Schlag von Moritz van Bergen brachte Denz zum 1:1 Ausgleich nach Hause. Mehr Punkte waren in diesem Inning für die Reds nicht möglich, sodass es bis ins fünfte Inning dauerte ehe sich am Spielstand etwas verändern sollte. Im besagten Inning kam Dominik Höpfner auf die erste Base und wurde von seinen Teamkollegen zur erneuten Mannheimer Führung nachhause geschlagen. Direkt in der Folge drosch der Stuttgarter Moritz van Bergen den Ball über den Zaun an einer der tiefsten Stellen des Spielfelds zum 2:2 Ausgleich. Im siebten Inning konnten die Reds dann keinen weiteren Stich machen. Die Tornados hingegen konnten gegen den zwischenzeitlich für Stuttgart auf den Werferhügel eingewechselten Austin Hassani im noch einen weiteren Punkt erzielen. Danach wurde das Spiel dann auf Grund der angesprochenen Dunkelheit abgebrochen. Das Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt beim Spielstand von 2:3 für die Tornados fortgesetzt.

Das Team des TV Cannstatt zeigte gegen die Tornados, mit denen man sich Mutmaßlich um die Play-Off Plätze streiten wird, eine solide Leistung.  Der Auftritt macht Mut für die anstehende Saison, insbesondere da am Osterwochenende die Spiele gegen dem amtierenden Deutschen Meister aus Heidenheim anstehen. Heidenheim verlor am Wochenende eines seiner beiden Spiele gegen die Mainz Athletics, sodass die Reds Blut geleckt haben und auch auf möglichst gute Spiele gegen den Meister hoffen. Die Partien finden am Ostersamstag, 16. April um 14 Uhr in Stuttgart und am Ostermontag, 18. April ebenfalls um 14 Uhr, dann aber in Heidenheim statt. Die Stadien sind wieder normal geöffnet, beide Spiele werden aber auch per Livestream übertragen.
Alle Infos dazu unter www.stuttgart-reds.de oder www.baseball-bundesliga.de


Fünf neue RegioRadStuttgart-Stationen jetzt in Betrieb

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Stuttgart baut Angebot an flexibler und umweltbewusster Mobilität aus

Stuttgart.| Das interkommunale Fahrrad- und Pedelecverleihsystem RegioRadStuttgart wächst sowohl in der Region als auch in der Landeshauptstadt. Fünf weitere Stationen in Bad Cannstatt, Birkach, Feuerbach und Zuffenhausen machen das umweltfreundliche Mobilitätsangebot auch in den äußeren Stadtbezirken noch attraktiver.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper erklärt: „Die Fahrräder und Pedelecs von RegioRadStuttgart bieten in allen inneren und äußeren Stadtbezirken ein flexibles Angebot. Sie fördern eine umweltbewusste Mobilität. Allein in Stuttgart können mittlerweile rund 900 Fahrräder und Pedelecs an 117 Stationen ausgeliehen werden.“

In Bad Cannstatt, Birkach, Feuerbach und Zuffenhausen stehen nun an fünf weiteren sogenannten „virtuellen“ Stationen insgesamt 19 Fahrräder und fünf Pedelecs bereit. Ralf Maier-Geißer, Gesamtkoordinator von RegioRadStuttgart, erläutert dazu: „Man erkennt die virtuellen Stationen an einer blauen Bodenmarkierung und einem Hinweisschild. Diese Stationen haben aber keine Anschluss- und Ladepoller. Über das installierte Nahfunknetz können die Räder dennoch wie üblich mit der polygoCard, über die App oder telefonisch entliehen und auch ohne Anschlussseil aufgrund des integrierten Schlosses abgeschlossen und damit dort zurückgegeben werden.“

Mit der Station „Welfenstraße/Birkach Friedhof“, ist der Stadtbezirk Birkach jetzt Teil der großen RegioRadStuttgart-Familie. Diese Station bietet eine praktische Verbindung zu den bestehenden fünf Stationen in Plieningen und weiteren Nachbarbezirken, aber auch zu den zwei Stationen am Stuttgarter Flughafen und der Landesmesse. Auch in Bad Cannstatt wird das Stationsnetz von bislang sechs Stationen weiter verdichtet. Fahrräder und Pedelecs können ab sofort an den beiden neuen Stationen „Marktplatz Bad Cannstatt/Lammgasse“ und „U-Bhf. Hallschlag/Löwentorstraße“ entliehen werden, wodurch das Angebot vor Ort noch attraktiver wird.

Wer mit dem Fahrrad zum Killesberg und im Sommer ins Höhenfreibad radeln möchte, kann dies jetzt bequem mit dem RegioRad oder RegioPedelec tun. Die Station „Höhenfreibad Killesberg/Lenbachstraße“ knüpft optimal an das umliegende Stationsnetz an. Besonders praktisch: Jugendliche können bereits ab 14 Jahren alleine das RegioRadStuttgart nutzen. Auch im Zuffenhausener Stadtteil Rot stehen an der neuen Station „U-Bhf. Tapachstraße/Fleiner Straße“ künftig RegioRäder und RegioPedelecs zur Ausleihe bereit.

Nachdem infolge der Neugestaltung des Stuttgarter Marktplatzes die beliebte Station „Rathaus/Marktstraße“ vorübergehend nicht genutzt werden konnte, ist diese jetzt ebenfalls wieder in Betrieb. Hier kann auch ein E-Lastenrad ausgeliehen und wieder zurückgegeben werden.

Auch außerhalb der Stadt Stuttgart wächst RegioRadStuttgart weiter. In 51 Städten und Gemeinden gibt es inzwischen über 245 Stationen. Insgesamt können so über 1.700 Fahrräder und Pedelecs genutzt werden. Die Einweihung der 250. Station steht kurz bevor.


Massenhafte Betrugsversuche durch angebliche Anwaltskanzlei

Landkreise Böblingen und Ludwigsburg.| Seit vergangenen Montag, 04. April, registriert das Polizeipräsidium Ludwigsburg in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg eine neue Betrugsmasche. Die bislang unbekannten Täter versenden im Namen einer vermeintlichen Anwaltskanzlei aus München ein Mahnschreiben. Gegenstand des vorgerichtlichen Mahnverfahrens sei ein telefonisch abgeschlossener Dienstleistungsvertag mit einer Lotto-Zentrale. Zwischenzeitlich seien Kosten von 289,50 Euro entstanden, die nun kurzfristig zu begleichen seien. Dem Mahnschreiben liegt ein bereits vorgefertigtes Kündigungsschreiben samt SEPA-Lastschriftmandats bei, das von den Angeschriebenen auszufüllen sei. Nach bisheriger Erkenntnisse handelt es sich um ein Massendelikt. Die Täter haben diese Schreiben in beiden Landkreisen massenhaft verteilt. Etwa 70 Anzeigen gingen innerhalb einer Woche beim Polizeipräsidium Ludwigsburg ein. Nach derzeitiger Erkenntnisse erkannten die Anzeigenden jedoch allesamt den Betrugsversuch.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg warnt vor den mutmaßlich unberechtigten Forderungen sowie in diesem Zusammenhang das beigefügte Kündigungsschreiben und das SEPA-Lastschriftmandat auszufüllen und an die angegebene Faxnummer bzw. mittels des QR-Codes zu übersenden.

Die genannte Anwaltskanzlei ist gemäß derzeitiger Ermittlungen nicht existent.


SGV Freiberg zieht die Reißleine

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Cheftrainer Evangelos Sbonias mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Freiberg.| Der SGV Freiberg Fußball hat am Sonntagmorgen, einen Tag nach dem 0:0 beim SV Linx, seinen Cheftrainer Evangelos Sbonias mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Das Freiberger Topteam zeigte in den letzten Wochen einen Negativtrend und blieb auf dem Platz, in Bezug auf sein sportliches Potenzial, einiges schuldig. Dies spiegelte sich schlussendlich auch in den Ergebnissen wieder. Platz 4 in der aktuellen Rückrundentabelle und der Verlust der Tabellenführung, brachten starke Verunsicherung ins Team und beim Wasenclub. Die Bekanntgabe des Cheftrainers „Laki“ Sbonias, den SGV am Saisonende zu verlassen, brachte zusätzlich Brisanz in die Gesamtsituation und ist für den Weg, wieder zurück in die Spur zu finden, sicher nicht zielführend.

Die Neuausrichtung auf das unveränderte Saisonziel übernehmen interimsweise, für die letzten 11 Spiele, die beiden Co-Trainer Ferdinand Groß und Marcel Ivanusa gemeinsam mit dem Teamkapitän und sportlichen Leiter Marco Grüttner. Es war sicher keine einfache Entscheidung, aber der SGV Freiberg Fußball ist überzeugt, in der aktuellen Situation die richtige Maßnahme getroffen zu haben, setzt sehr großes Vertrauen in sein Trainertrio und ist sich sicher, dass das Team wieder zu seinem Leistungspotential zurückfinden wird.


Sanierungsstau muss auch bei hohen Kosten behoben werden

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Eine Gemeinschaft von Wohnungs- und Teileigentümerinnen und -eigentümern muss gravierende bauliche Mängel beseitigen und behördliche Auflagen umsetzen, auch wenn damit hohe Kosten verbunden sind. Unzulässig wäre es, mehrheitlich zu beschließen, dass Teile der Anlage wegen der Mängel dauerhaft nicht mehr genutzt werden dürfen. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH V ZR 225/20) hin.

Im entschiedenen Fall hatte ein Bauordnungsamt verfügt, dass bei einem zur Anlage gehörenden Parkhaus die bestehenden Brandschutzmängel beseitigt werden müssen. Die Mehrheit der Eigentümerinnen und Eigentümer wollte die dafür notwendigen Kosten nicht aufbringen und beschloss ein dauerhaftes Nutzungsverbot des Parkhauses. Dagegen klagte eine überstimmte Miteigentümerin und bekam Recht.

Laut dem Urteil dürfe eine Gemeinschaft von Wohnungs- und Teileigentümerinnen und -eigentümern ein zeitweiliges Nutzungsverbot nur aus zwingenden Gründen erlassen, wenn dies zur akuten Gefahrenabwehr notwendig sei. Sie bleibe daneben jedoch verpflichtet, bauliche Mängel zu beseitigen, auch wenn dies mit hohen Kosten verbunden sei. Durch ein dauerhaftes Nutzungsverbot dürfe sie dies nicht umgehen. Sie könne sich auch nicht auf die gesetzliche Regelung des § 22 WEG berufen, wonach ein Wiederaufbau nicht beschlossen werden kann, wenn das Gebäude zu mehr als der Hälfte des Wertes zerstört ist. Diese Vorschrift betreffe nämlich nur punktuelle Ereignisse wie eine Überflutung oder Explosion, wenn der Schaden nicht versichert ist, nicht dagegen einen Sanierungsstau.


Tempo 20 im City-Bereich: Beschilderung startet

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Stuttgart.| Die Schilder für das Tempo-20-Limit können nun in den Erschließungsstraßen innerhalb des Stuttgarter City-Rings aufgestellt werden. Gegen die Maßnahme war beim Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg eine Petition eingereicht worden. Auf Ersuchen der Stadt Stuttgart hat der Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg das Aussetzen des Stillhalteabkommens bestätigt.

Das vom Gemeinderat der Stadt Stuttgart im vergangenen Oktober beschlossene Tempolimit von 20 Stundenkilometern innerhalb des Cityrings zugunsten von mehr Aufenthaltsqualität kann daher nun umgesetzt werden. Die Beschilderungs- maßnahmen beginnen ab dem heutigen Freitag, 08.04.2022 und werden in den kommenden Tagen abgeschlossen.

Die Tempo-20-Regelung gilt für die Erschließungsstraßen innerhalb des Cityrings, über die auch Parkhäuser und Tiefgaragen erreicht werden können. Auf dem Cityring selbst (Paulinenstraße, Theodor-Heuss-Straße, Hauptstätter Straße, Arnulf-Klett- Platz/Schillerstraße sowie im Planietunnel) gilt weiterhin die bisherige Geschwindig- keitsregelung von 40 Stundenkilometern.

Weitere Informationen zum Projekt „lebenswerte Innenstadt“, zu dem die Maßnahme zählt, sind auf der Homepage der Stadt Stuttgart zu finden: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/lebenswerte-innenstadt/