Stadt sperrt Heilbronner Straße und Teile des Europaviertels

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Baurechtsamt fürchtet Schäden durch Sturm im Umfeld des Mailänder Platzes

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt sperrt aktuell die Heilbronner Straße beidseitig. Die Sperrung gilt zwischen der Wolframstraße und dem Arnulf-Klettplatz. Die Verkehrsbehörde richtet eine Wendemöglichkeit am Hauptbahnhof ein. Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar, es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderung zu rechnen. Auch Teile des Europaviertels werden für Passanten gesperrt.

Grund für die Sperrung sind auftretende Sturmschäden an einem Gebäude am Mailänder Platz. Hier hatte sich eine Platte gelöst und es ist nicht auszuschließen, dass der sich ankündigende Sturm weitere Platten vom Gebäude abtrennen wird. Daher wird der Bereich weiträumig abgesperrt.


Sind Online Casinos ein gesunder Zeitvertreib oder nicht?

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Geschäftliche Information

Einige Menschen in Österreich sind der Meinung, dass das Spielen in einem Online Casino Gefahren birgt. Es heißt, ein online casino Österreich hat hohes Suchtpotenzial. Doch ist das wirklich der Fall? Es stimmt, dass Glücksspielstätten lange Zeit einen recht zweifelhaften Ruf hatten. Von Ausbeutung und Abzocke war die Rede.

Wenn wir einen Blick in die Vergangenheit wagen, dann könnte diese Behauptung stimmen, denn früher waren Online Casinos nicht reguliert. Viele schwarze Schafe tummelten sich im Netz und hatten nur zum Ziel, so viel Gewinn wie möglich zu machen, um dann zu verschwinden. Doch mittlerweile hat sich die Situation geändert.

Das Online Glücksspiel ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Hinter den Casino Webseiten stehen seriöse Unternehmen, die viel in den Spielerschutz investieren und auch eine Menge für das Allgemeinwohl tun. Unsere Autorin Simona Eichelberg, deren Profil hier einzusehen ist, ist Expertin auf diesem Gebiet und hat sich mit der Materie intensiver befasst.

Sicheres Online Glücksspiel in Österreich

Das Online Glücksspiel in Österreich ist heute so sicher wie nie zuvor. Ein gutes lizenziertes und sicheres casino online Österreich birgt kaum noch Gefahren, denn die Betreiber bieten zahlreiche Tools an, die es dem Spieler ermöglichen, die Kontrolle über sein Spiel zu behalten. Dazu gehören:

  •         Festlegung eines Einzahlungslimits
  •         Bestimmung der Dauer einer Sitzung in Casino
  •         Die Festlegung von Verlustgrenzen
  •         Bereitstellung von Kontakten zu Suchtberatungsstellen
  •         Geschultes Personal, das den Spieler beraten kann

Dies sind nur einige der Hilfen, die Online Casinos ihren Kunden bereitstellen. Gute Online Casinos stellen auch Guides bereit, wie ein gutes Bankroll Management auszusehen hat und bieten zudem Strategien und Regeln zu den Spielen.

Außerdem muss noch erwähnt werden, dass es sich für ein Casino kaum rentiert, wenn ein Spieler mehr Geld einsetzt, als er zur Verfügung hat. Dieser Spieler wird so schnell nicht mehr wiederkehren. Vielmehr ist es den Unternehmen wichtig, einen Kundenstamm aufzubauen, der die Angebote regelmäßig in Anspruch nimmt.

Und natürlich kostet es Geld, in einem Casino Poker, Black Jack, Roulette und die Spielautomaten zu spielen, doch ist es nicht auch bei anderen Unterhaltungsmöglichkeiten so? Zahlen wir nicht auch Eintritt, wenn wir eine Bar, ein Kino oder ein Theater besuchen wollen? Die Einsätze sind quasi das Ticket für die Unterhaltung im Casino, mit dem Unterschied, dass man mit etwas Glück oder Geschick sogar sein Geld zurückgewinnen kann. Manchmal kann man die Webseite sogar mit einem Gewinn im Portemonnaie verlassen.

Übrigens kann man nicht ins Kino oder ins Restaurant gehen, wenn man gerade kein Geld hat. Der Besuch einer Casino Webseite ist trotzdem möglich, denn Online-Casinos bieten kostenlose Spiele an. Das ist eine gute Gelegenheit, sich mit einem Spielautomaten zu entspannen oder neue Strategien am Blackjack-, Poker- oder Roulette Tisch auszuprobieren. Auch für das Kennenlernen eines völlig neuen Spiels ist das kostenlose Spiel eine hervorragende Gelegenheit. Bei der nächsten Echtgeld Session kann sich das positiv auswirken.

Lizenzierte Casinos online in Österreich

Online Casinos sind heutzutage gesetzlich reguliert. Seriöse Betreiber besitzen eine Lizenz, die in einem europäischen Land ausgestellt wurde, zum Beispiel in Großbritannien oder Malta. Die Vorgaben sind äußerst streng und Betreiber, die sich nicht an die Regeln halten, müssen mit überaus hohen Strafen rechnen. Vergehen können sogar den Entzug der Lizenz zur Folge haben.

Für die Spieler ist es einfach, sich davon zu überzeugen, ob ein Casino lizenziert ist. Das Siegel der Regulierungsbehörde befindet sich am unteren Rand der Homepage. Dort findet man auch die Logos weiterer verpartnerter Organisationen, zum Beispiel Spielsuchthilfen oder Organisationen, die dem Spieler bei Konflikten beistehen, etwa die eCOGRA.

Schlussfolgerung

Das Spiel im Casino kann wirklich aufregend sein. Es ist spannend, Spiele wie Poker, Roulette, Blackjack und Baccarat zu spielen. Wichtig hierbei ist vor allem, das Spiel als das zu betrachten, was es ist, nämlich Unterhaltung, und nicht eine Option, um Geld zu verdienen.

Sollte Fortuna gut gestimmt sein und wir verlassen das Online Casino als Gewinner, dann ist das ein überaus erfreuliches Extra. Für den Spieler, der seine Grenzen kennt und der sich an bestimmte Regeln hält, gibt es keinen Grund, das Spiel in einem Online Casino nicht als unterhaltsamen Zeitvertreib zu genießen.


Kampagne „Rad nimmt Rücksicht“ stößt auf viel Resonanz

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Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart erfährt eine große Resonanz zur Verkehrssicherheitskampagne „Rad nimmt Rücksicht“. Seit Montag wird auf vielen Kanälen das umsichtige und vorsichtige Verhalten von Radfahrenden gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern thematisiert. Plakate, mit Sprühkreide aufgebrachte Aufschriften auf Radwegen mit dem Kampagnenmotto und Lenker- Anhänger weisen auf das Anliegen der Rücksichtnahme hin.

Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr im Amt für öffentliche Ordnung: „Das Thema hat einen wichtigen Punkt getroffen, der viele beschäftigt. Die Reaktionen verdeutlichen nochmals: Schwächere Verkehrsteilnehmende müssen sich im Verkehr sicher fühlen. Wir begrüßen es deshalb, mit der Kampagne das Gespräch dazu in Gang gebracht zu haben.“

Inzwischen haben etliche Reaktionen die Stadt erreicht. Viele Fußgängerinnen und Fußgänger haben inzwischen Zuspruch für das Anliegen der Kampagne signalisiert. Zugleich weisen Radfahrinnen und Radfahrer darauf hin, dass sie selbst im Straßenverkehr gefährlichen Situationen ausgesetzt sind.

Eva Adam, Fahrradbeauftragte der Stadt Stuttgart: „Für die Stadt Stuttgart ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gleich wichtig. Das zeigt auch schon das Motto der Dachkampagne „Miteinander läufts besser“. Der Gemeinderat hat die Verwaltung im Beschluss zur Fahrradfreundlichen Stadt damit beauftragt, für die Verkehrs- sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden öffentlichkeitswirksame Kampagnen umzusetzen. Gegenseitige Rücksichtnahme ist dabei ein entscheidender Punkt, der für alle gilt – auch für den Radverkehr.“

Dass das Thema eine hohe Bedeutung hat, zeigen die zahlreichen Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürger an die Stadtverwaltung. Alleine beim Team Radverkehr beziehen sich rund 40 Prozent der eingegangenen Beschwerden auf die Sicherheit des Fußverkehrs. Nachdem unter der Dachmarke „Miteinander läufst besser“ im Jahr 2021 der Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden im Fokus stand, wurde nun in 2022 dieses wichtige Thema aufgegriffen.

Auf der städtischen Homepage gibt es weitere Informationen und Verhaltensregeln, denn „Miteinander läufts besser“: https://www.stuttgart.de/miteinander


Rettung eines Kormorans

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Feuerwehr und Tiernotdienst befreien Kormoran aus Fischernetz

Stuttgart.| Der Tiernotdienst des städtischen Vollzugsdienstes forderte die Feuerwehr zur Unterstützung bei einer Tierrettung am Max-Eyth-See an. Ein Kormoran hatte sich unter der Wasseroberfläche in einem Fischernetz verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Die Feuerwehr näherte sich vorsichtig in einem Schlauchboot an den panischen Vogel an. Es gelang den Einsatzkräften den Kormoran zu sichern und aus dem Netz herauszuschneiden. Anschließend verbrachten sie ihn an Land, wo gemeinsam mit dem Tiernotdienst die Reste des Fischernetzes von den Füßen und den Flügeln entfernt wurde. Der Vogel hatte sich zum Glück nur leicht verletzt und wurde wieder in die Freiheit entlassen.

Einsatzkräfte
Berufsfeuerwehr
Feuerwache 3: Gerätewagen Wasserrettung


Bietigheim kriegt noch die Kurve

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Das war eine Achterbahn der Gefühle für die Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim und ihre Fans. In einem Nachholspiel des 12. Spieltages besiegten die Schwaben die Eulen Ludwigshafen mit 26:22 (15:8) Toren. Nach einem deutlichen Pausenrückstand war der Bundesliga-Absteiger im zweiten Abschnitt bis auf ein Tor herangekommen.

Da haben die Jungs von Iker Romero gerade noch die Kurve gekriegt. Nach einer glänzenden ersten Hälfte, in der Bietigheim sich einen 7-Tore-Vorsprung erstürmte, benötigten die Eulen gerade einmal neun Minuten, um auf 16:15 aufzuschließen. Der Ausgleich fiel nicht, die SG BBM erwachte aus ihrer Schockstarre nach dem Seitenwechsel und brachte die Partie auf ihre Seite. Der Lohn ist Platz 6, die beste Platzierung im bisherigen Saisonverlauf.

„Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt mit einer überragenden Abwehr und haben in Angriff richtig clever gespielt“, freute sich Iker Romero über die ersten 30 Minuten. Nach dem 6:6-Zwischenstand hatte seine Mannschaft richtig aufgedreht. Konstantin Poltrum reihte im Tor der SG BBM eine Parade an die andere und vorne fand der Ball meist über die Kreisanspiele an Jonathan Fischer oder über Dominik Claus im rechten Rückraum den Weg ins Tor der Eulen. 15:8 zur Pause, die 1432 Zuschauer in der EgeTrans Arena, darunter rund 50 Fans der Eulen, rieben sich verwundert die Augen, das war eine deutliche Ansage.

„Das war eine Halbzeit, mit der wir natürlich nicht zufrieden sein können“, analysierte Eulen-Coach Ceven Klatt. „Wir vergeben zu viele Bälle, machen zu viele technische Fehler. Nach der Pause haben wir uns so präsentiert, wie ich mir das wünsche und haben eine gute Halbzeit gespielt.“ Der Schwung der Bietigheimer Handballer war komplett in der Kabine geblieben, Ludwigshafen nutzt zwei Überzahlphasen konsequent und war schon in der 40. Spielminute beim 16:15 wieder auf Tuchfühlung. Jetzt war Eulen-Keeper Matej Ašanin derjenige, der den Werfern der SG BBM den Zahn zog. Und es war Feuer im Spiel, beispielsweise als Jan Asmuth und Stefan Salger nach einem Gerangel gemeinsam auf die Strafbank geschickt wurden. Das Spiel sollte noch einmal eine Wendung erfahren.

„Wir hatten 10, 15 Minuten richtige Probleme, Lösungen zu finden“, sah SG BBM-Trainer Romero, der von seiner Mannschaft in der Auszeit mehr Konzentration einforderte. „Wir haben aber weiter an uns geglaubt und nur 22 Gegentore am Ende gegen ein Team wie die Eulen sind überragend.“

Für Christian Klimek im Innenblock der Eulen war mit der dritten Zeitstrafe die Partie schon in der 41. Minute beendet. Eine Schwächung für die Gäste, denn Bietigheim fand jetzt wieder den Schlüssel, um seine Tore zu machen. Nach dem 20:19 durch Eulen-Kapitän Gunnar Dietrich baute die SG BBM ihre Führung über 22:19 und 24:20 auf 26:21 Tore aus. Die SG BBM findet nach den Heimsiegen gegen Essen, Nordhorn-Lingen und Ludwigshafen Gefallen daran, die Bundesliga-Absteiger zu ärgern. Am Freitag (19 Uhr, EgeTrans Arena) kann mit dem HSC Coburg der vierte Absteiger kommen.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (3), Claus (4), Titzmann, Dahlhaus (1), Schäfer (5), de la Peña (1), M. Urban, Barthe (1), Brenner, Asmuth (2), Weßeling (3/3), Pfeifer, Fischer (6).
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ulen Ludwigshafen: Ašanin, Urbič; Salger (3), Dietrich (2), Eisel (4), Keskic (2), Meyer-Siebert, Haider, Falk (2), Hofmann, Durak (5/3), Wagner (3), Meddeb, Neuhaus, Klimek (1).

Spielverlauf: 6:6 (12.), 11:6 (22.), 15:7 (28.), 15:8 (30.), 16:15 (40.), 19:16 (49.), 20:19 (53.), 24:20 (58.), 26:22 (60.). Zeitstrafen: Claus (5.), Vlahovic (32.), Barthe (34., 44.), Asmuth (50.) – Klimek (3., 37., 41.), Haider (8.), Salger (50.) Rote Karte: Klimek (41.)
Siebenmeter: 3/3 – 3/5
Schiedsrichter: Tobias Schmack / Philipp Dinges (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1432 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


Corona: Stadt Stuttgart rät zur Vorsicht

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  • Impfkampagne läuft weiter
  • Hinweis auf mehrsprachige Infoveranstaltung des Landes

Stuttgart.| Das Coronavirus ist aktuell weiter stark verbreitet in der Landeshauptstadt. Die 7- Tage-Inzidenz bewegt sich fortdauernd mit über 1.300 auf hohem Niveau.

Die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, sagte am Montag, 4. April: „Die Öffnungen im gesellschaftlichen Leben machen den Alltag spürbar leichter. Dennoch sehen wir es alle in unserem Umfeld: Viele Menschen sind aktuell von einer Infektion mit dem Coronavirus betroffen. So wurden vom Gesundheitsamt innerhalb der letzten sieben Tagen in der Landeshauptstadt über 8.000 Neuinfektionen registriert, bei jeder und jedem Einzelnen bedeutet die Infektion einen Einschnitt in den Alltag.“

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, unterstrich: „Die Impfung wirkt, das ist belegt. Sie schützt individuell und gesellschaftlich. Die Impfung hilft, eine breite Immunität in der Bevölkerung aufzubauen. Und genau diese Immunität führt zu einem geringen Anteil schwerer Erkrankungen. Dazu kommt auch, dass die Omikron- Variante seltener zu einem schweren Verlauf führt. Wir werden genau beobachten, wie sich die Lockerungen auf das Infektionsgeschehen und die Hospitalisierung auswirken. Vorsicht ist weiter eine gute Richtschnur, und für uns Grund genug, weiter für die Impfung zu werben.“
Der Mediziner verwies auf Maßnahmen und Ratschläge des Robert Koch-Instituts, die für ihn ein guter Leitfaden für den individuellen und gesellschaftlichen Alltag sind.

Dazu zählen:

  • Symptome? Daheim bleiben!
  • Test positiv? Weitersagen!
  • Kontakt zu Risikogruppen? Nur geimpft oder genesen und mit negativem Testergebnis und ohne Symptome!
  • Drinnen unter vielen? Maske tragen!
  • Treffen? Wenn möglich nach draußen verlegen!
  • Noch immer nicht geimpft? Die Impfung schützt vor schwerer Erkrankung
  • Ist dein Umfeld geschützt? Über die Impfung sprechen und bei Impfterminen unterstützen!
  • Fallzahlen? Weiter im Blick behalten!
  • Corona-Blues? Oder Verdacht auf Long COVID? Hilfe suchen!

Die Stadt empfiehlt auch die Teilnahme an einer mehrsprachigen Informationsveranstaltung des Sozial- und Gesundheitsministeriums zur Corona- Schutzimpfung am 5. April. Der Livestream startet um 18 Uhr auf www.dranbleiben-bw.de. Die Veranstaltung wird simultan in Arabisch, Englisch, Französisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch sowie in Gebärdensprache übersetzt.


„Stark starten“

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Landratsamt legt Programm für seine Berufsanfänger nach dem Studium auf

Kreis Esslingen.| Um den Übergang vom Studium in den Beruf gut meistern zu können, bietet die Kreisverwaltung allen Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit dem Antritt ihrer Stelle im Landratsamt ab sofort das Programm „Stark starten“ an. Es geht auf Arbeitsabläufe und persönliche Entwicklungspotentiale ein. Die aktive und bewusste Gestaltung des Berufseinstiegs bildet die Grundlage zur Personalbindung.

Der Einstieg ins Berufsleben bedeutet einen Rollenwechsel. Den will das Landratsamt für die Nachwuchskräfte künftig noch besser begleiten und gestalten. Das Entwicklungsprogramm gibt Hilfestellung beim Organisieren des Arbeitsalltags in der fachlich breit aufgestellten Verwaltung. Schließlich erweist es sich als nützlich, gleich von Anfang an gezielt die Arbeitsprozesse und -abläufe kennenzulernen, eine wichtige Voraussetzung für das gute Gelingen der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen genauso wie mit den Vorgesetzten. Das Entwicklungsprogramm „Stark starten“ möchte Nachwuchskräfte dabei unterstützen, alle möglichen Herausforderungen beim Einstieg in das Arbeitsleben souverän zu meistern. Wichtiges Ziel des Landratsamts ist es, dass Nachwuchskräfte gut in der Organisation ankommen und dann auch gerne bleiben.

Das Programm beinhaltet verschiedene Lernformate, wie klassische Seminare zu den Themen „Rollenänderung“, „Kommunikation“, „Zeitmanagement“ und „Umgang mit schwierigen Situationen“. Einzelcoachings und Reflexionsgespräche stellen über eine Zeitdauer von eineinhalb Jahren hinweg die weiteren Säulen des Programms dar.

Die Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Studienrichtungen können beim Programm „Stark starten“ neben ihrem Wissen ein gutes Netzwerk innerhalb der Verwaltung aufbauen. „Stark starten“ will zugleich einen Beitrag zur Mitarbeiterbindung leisten und ist damit ein wichtiges Element der Personal- und Führungsarbeit.


Freibadsaison 2022 in Stuttgart startet

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  • Freibad Möhringen und Höhenfreibad Killesberg öffnen am 30. April
  • Freibad Rosental, Sillenbuch und Inselbad Untertürkheim am 14. Mai

Stuttgart.| Der Startschuss für die Freibadsaison 2022 fällt in Stuttgart in diesem Jahr am Samstag, 30. April. Ab 9 Uhr öffnen im Freibad Möhringen und im Höhenfreibad Killesberg die Pforten für die Badegäste. Die Freibäder Rosental und Sillenbuch sowie das Inselbad Untertürkheim folgen am 14. Mai. Alle Stuttgarter Sommerbäder haben bis Sonntag, 11. September, geöffnet.

Umfangreiche Öffnungszeiten in allen Freibädern
Alle fünf städtischen Freibäder inklusive dem Inselbad Untertürkheim, das vergangenes Jahr aufgrund von Personalmangel die Öffnungszeiten verkürzen musste, sind einheitlich unter der Woche ab 7 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 9 Uhr geöffnet. Im April, Mai und September schließen die Sommerbäder um 19.30 Uhr und im Juni, Juli sowie August um 20.30 Uhr. Die Corona-bedingten Zeitfenster gibt es in dieser Freibadsaison nicht mehr.

Eintrittspreise wie vor der Corona-Pandemie – Dauerkarte wieder erhältlich
Trotz gestiegener Kosten für Energie, Personal und Hygiene beträgt der reguläre Einzeleintritt wie vor der Corona-Pandemie 4,50 Euro. Der ermäßigte Eintritt beträgt nach wie vor 2,70 Euro. Wer zum Feierabend die letzten Sonnenstrahlen genießen möchte, und noch eine Abkühlung sucht, spart: Eine halbe Stunde vor Kassenschluss beträgt der reguläre Einzeleintritt 3,30 Euro und der ermäßigte Tarif 1,90 Euro. Tickets können online und an der Freibadkasse erworben werden – wobei aus technischen Gründen nur an der Freibadkasse alle Zahlungsarten möglich sind. Für alle Vielschwimmer gibt es in diesem Jahr auch wieder eine Freibad-Dauerkarte. Diese ist für 103 Euro, ermäßigt für 53 Euro, ab dem ersten Öffnungstag an den Freibadkassen erhältlich.

Keine Einschränkungen bei den Thermen
Anders als im vergangenen Jahr bleiben die Schwimmbad- und Sauna-Bereiche aller Thermen während der kompletten Freibadsaison geöffnet. Im Leuze, dem Mineralbad Berg und dem SoleBad Cannstatt ist somit ebenfalls Licht- und Luftbaden im Freien möglich.

Schul-, Vereins- und Kursbetrieb in den Hallenbädern
Aufgrund des anhaltenden, bundesweiten Saisonkräftemangels, der sich durch die Corona-Pandemie noch einmal verschärft hat, gibt es während der diesjährigen Freibadsaison keinen öffentlichen Badebetrieb in den Hallenbädern. Alle Beschäftigten aus den Hallenbädern werden für die Vorbereitung und Durchführung des Freibadbetriebs benötigt. Auch in diesem Sommer liegt der Schwerpunkt auf dem Freibadbetrieb mit großen Liege- und Schwimmflächen sowie Schwimmen unter freiem Himmel mit frischer Luft. Die Hallenbäder bleiben jedoch für den wichtigen Schul-, Vereins- und Kursbetrieb geöffnet. Auch wird die Zeit genutzt, um unter anderem das Kassensystem zu modernisieren.

Der öffentliche Badebetrieb endet im Hallenbad Vaihingen am 23. April, in den Hallenbädern Feuerbach, Sonnenberg sowie Zuffenhausen am 24. April und im Leo- Vetter-Bad am 30. April. Nach der Freibadsaison nehmen diese Hallenbäder voraussichtlich ab 19. September wieder ihren Betrieb für die Öffentlichkeit auf.


Zwei Bundesliga-Absteiger in der EgeTrans Arena

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Während für die meisten Teams die Englische Woche in der 2. Liga am vergangenen Wochenende ihren Abschluss fand, legen die Bietigheimer Handballer mit zwei Heimspielen gegen Bundesliga-Absteiger noch eins drauf. Am Dienstag (19 Uhr) ist die Nachholpartie gegen die Eulen Ludwigshafen in der EgeTrans Arena angesetzt. Am Freitag kommt dann der HSC Coburg in die Bietigheimer Arena.

Nachdem viele der Corona-Beschränkungen gefallen sind, hofft auch die SG BBM, dass die sechs noch ausstehenden Heimspiele in dieser Saison ihre Fans wieder in die EgeTrans Arena locken werden. Tickets sind online, an den üblichen Vorverkaufsstellen und in der Geschäftsstelle der SG BBM erhältlich. Auch eine Abendkasse ist für Kurzentschlossene geöffnet.

„Diese Jungs geben alles“, unterstrich Iker Romero kurz nach dem Schlusspfiff in Hüttenberg. Dennoch hat es hauchdünn nicht zu einem Punktgewinn im Verfolgerduell bei den Mittelhessen gereicht, am Ende stand ein 27:26 auf der Anzeigetafel. Die SG BBM ist wieder auf Rang 10 der Tabelle zurückgerutscht. „Die Einstellung, die die Jungs gehabt haben ist, ist unglaublich“, sagt der spanische Coach der SG BBM dennoch. „Jetzt ist Regeneration das Wichtigste. Wir wollen am Dienstag fit ins Spiel gehen“. Weniger als 72 Stunden nach dem Abpfiff im Hüttenberger Sportzentrum muss die SG BBM wieder ran, der Gegner aus Ludwigshafens Stadtteil Friesenheim hat dieselbe kurze Erholungsphase. Dennoch stellt Romero fest: „Wir werden in dieser Woche alles geben müssen, was wir haben“.

Ob die drei Spieler, die am Samstag ausgefallen waren, in dieser Woche wieder einsatzfähig sein werden, wird sich erst kurz vor dem Anpfiff weisen. Bei Nils Boschen sieht die Verletzung wohl nicht so ernst aus, wie zunächst befürchtet. „Wir wissen noch nicht, ob er diese Woche spielen wird können“, schränkt Romero jedoch ein. Zum Kurzeinsatz des gesundheitlich angeschlagenen Dominik Claus in Hüttenberg sagt der Spanier: „Wir wollten mit ihm kein Risiko eingehen.“ Für den Linkshänder ist die Partie gegen seinen Ex-Verein Friesenheim immer eine besondere.

Die Eulen Ludwigshafen, die in der vergangenen Saison trotz 25 Pluspunkten den Gang in die Zweitklassigkeit antreten mussten, spielen eine Saison im Mittelfeld der Liga. Verletzungs- und Krankheitsgründe spielen da sicher eine wichtige Rolle. Aber auch einige personelle Wechsel müssen sich in dieser Saison erst verfestigen, allen vorab auf der Trainerbank, wo der von den Rimpar Wölfen gekommene Ceven Klatt den nach Wetzlar gewechselten Benjamin Matschke ersetzt. Der Rückraum der Eulen besitzt Gardemaß wie kaum ein zweiter in der Liga. Top- Torjäger Hendrik Wagner (2,00 m, 148/27) hat in der laufenden Saison für Aufmerksamkeit gesorgt, als er für die deutsche Nationalmannschaft bei der EM im Einsatz war. Der von Melsungen zurück nach Friesenheim gewechselte Stefan Salger (2,00 m) ist mit seinen Toren in letzter Sekunde der Buzzerbeater-König der Liga. Auch der 36-jährige Abwehrchef Gunnar Dietrich, Christian Klimek am Kreis und Torsteher Matej Asanin gehören zum 2-Meter-Club.

Mit insgesamt sechs Spielen im Rückstand kann die Mannschaft von Ceven Klatt bei aktuell 27:21 Punkten noch einen Platz im vorderen Drittel der Tabelle anvisieren. Dann aber dürfen Niederlagen wie das jüngste 24:26 zu Hause gegen die Rimpar Wölfe nicht mehr geschehen. Weiter ersatzgeschwächt ging das Spiel in der Crunchtime trotz 24:23-Führung der Eulen an die Unterfranken. Immerhin war erstmals nach langer Verletzungspause Pascal Durak wieder zurück im Spiel. Der Rechtsaußen hatte in der Saison 2012/13 im Bietigheimer Kader ein Gastspiel gegeben. „Eine Riesenaufgabe“, sagt indes Trainer Ceven Klatt zum Spiel in Bietigheim und hofft auf weitere Rückkehrer im Kader.


Glücklicheres Ende für Hüttenberg

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von Bernhard Gaus

Hüttenberg triff am Ende, Bietigheim nicht. Die SG BBM unterliegt bei den Mittelhessen ganz knapp mit 27:26 (13:13) Toren und fokussiert sich jetzt auf die Heimpartie am Dienstag (19 Uhr) in der EgeTrans Arena gegen die Eulen Ludwigshafen.

„Das fairste Ergebnis wäre wohl ein Unentschieden gewesen“, sagte Iker Romero nach dem Schlusspfiff. „Natürlich ist es hart, so die Punkte zu verlieren. Aber das ist Handball.“ Der Spanier wirkte am Samstag, zumindest was die Einstellung und die Bereitschaft seiner Jungs betrifft, ganz und gar nicht unzufrieden. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat gekämpft und alles gegeben.“ Am Ende verhinderte eine im Spielverlauf schlechter werdende Wurfquote, dass die Schwaben etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen konnten.

Auch Johannes Wohlrab war mit dem Auftritt seiner Jungs einverstanden. „Das Quäntchen Glück, das wir am Ende hatten, haben wir uns zuvor hart erarbeitet“, so der TVH-Chefcoach. „Heute wurde 60 Minuten auf beiden Seiten um jeden Zentimeter gekämpft. Am Ende einer Englischen Woche hat meine Mannschaft in punkto Leidenschaft und Einstellung noch eins draufgesetzt.“

In der Tabelle trennten beide Teams vor diesem 29. Spieltag nur ein Punkt und das spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wider. Mehrfach wechselten im Verlauf der 60 Minuten die Führungen, kein Team konnte sich mehr als zwei Tore absetzen. Meist kam die Antwort postwendend. So wie nach der Hüttenberger 24:22-Führung nach 53 Spielminuten. Die SG BBM nutzte eine anschließende Überzahlsituation mit Toren von Sven Weßeling, Paco Barthe und Nikola Vlahovic wieder zur eigenen 24:25-Führung. Doch während die SG BBM in den letzten fünf Spielminuten nur noch einmal treffen sollte, markierte Hüttenbergs Bester, Dominik Mappes, in Überzahl den 27:26-Siegtreffer. Den letzten Wurf des starken Tim Dahlhaus parierte Sekunden vor dem Ende TVH-Keeper Böhne.

Romero musste gegenüber dem letzten Heimerfolg über den Tabellenzweiten Nordhorn-Lingen Änderungen vornehmen. Nils Boschen und Max Öhler nicht dabei, Dominik Claus angeschlagen nur auf der Bank. Dafür drehte auf der rechten Rückraumposition Tim Dahlhaus auf. Nachdem er zunächst an der fraglichen Situation völlig unbeteiligt nach nicht einmal zwei Minuten von den Unparteiischen vom Feld geschickt wurde, hatte der Halbrechte seine beste Phase im zweiten Abschnitt, als er aus einem 19:18-Rückstand mit einem Dreierpack die 19:21-Führung markierte. Doch ein belastbarer Vorsprung wurde das auch nicht.

Die Herausforderungen im Spiel waren nicht einfach für Iker Romero. „Wir mussten nach dem überragenden Spiel gegen Nordhorn ohne zwei verletzte Spieler nur drei Tage später gegen ein total anderes 3-2-1-Abwehrsystem spielen“, so der Spanier, „da war heute weniger Rotation möglich“. Keinen Grund einen Wechsel gegenüber den letzten Spielen vorzunehmen, sah Romero auf der linken Außenposition, wo Jan Asmuth schon vor der Pause vier Treffer markierte.

SG BBM-Keeper Konstantin Poltrum, der bis 2015 selbst das Hüttenberger Trikot getragen hatte, stand bei einigen Holztreffern der Gastgeber schon vor der Pause das Glück des Tüchtigen zur Seite. Auch eine mehr oder weniger deutliche Führung für die eine oder andere Seite wäre beim Wechsel im Bereich des Möglichen gelegen und die Partie wäre eventuell anders verlaufen. „Am Ende kommt die besondere Situation mit dem Schlüsselmoment. Hüttenberg macht das Tor, wir nicht“, so Romero. „Aber wir müssen am Dienstag so weitermachen, das ist genau unser Weg.“

TV Hüttenberg: Plaue, Böhne; Schwarz (2), Kneer, Kirschner (4), Opitz, Theiß (3), Fujita, Weber (2), Rompf (3), Zörb (3), Mappes (11/3), Ribeiro, Hahn, Klein (2), Jockel.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Lehmann; Vlahovic (3), Claus (1), Dahlhaus (6), Schäfer (4/1), de la Peña (4), M. Urban, Barthe (2), Asmuth (5), Weßeling (2/1), Pfeifer, Fischer (2).

Spielverlauf: 6:4 (13.), 7:9 (19.), 11:13 (27.), 13:13 (30.), 16:17 (36.), 19:18 (41.), 19:21 (44.), 24:22 (53.), 24:25 (56.), 26:26 (59.), 27:26 (60.).
Zeitstrafen: Zörb (14.), Hahn (44.), Kneer (47.), Klein (54.) – Dahlhaus (2., 39.), Vlahovic (10.), Weßeling (45.), Barthe (58.)
Siebenmeter: 3/4 – 2/4
Schiedsrichter: Malte Frank / Leonard Bona (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 700 (Sportzentrum Hüttenberg)