WürttKranken mit neuem Vorstand

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Im Vorstand der Württembergischen Krankenversicherung AG (WürttKranken), Teil der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), kommt es zu Veränderungen. Dr. Jonas Eickholt wird Vorstand des Unternehmens.

Dr. Jonas Eickholt (37), seit 2019 innerhalb der W&W-Gruppe in leitender Funktion aktiv und seit September 2021 Generalbevollmächtigter der WürttKranken, wird ab 1. Mai 2022 Vorstand der Gesellschaft. Er folgt auf Dr. Gerd Sautter (48), der auf eigenen Wunsch jetzt als Abteilungsleiter die Einheit Strategie, Produkt und Steuerung der WürttKranken übernimmt. Sautter ist seit 2004 bei der Württembergischen und seit 2007 in leitender Position tätig. Jacques Wasserfall (46), seit Jahresbeginn 2021 Vorstandsvorsitzender der WürttKranken und der Württembergischen Lebensversicherung AG,

Der Aufsichtsrat der Württembergischen Krankenversicherung dankt den Beteiligten für ihre bisherige erfolgreiche Arbeit und wünscht ihnen für die anstehenden Aufgaben alles Gute.


Bietigheim springt auf Platz 4

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die EgeTrans Arena wird in der Rückrunde für die Top-Teams der 2. Liga zum unüberwindbaren Hindernis. Die SG BBM gewinnt am Dienstag auch das Nachholspiel gegen den Tabellendritten ASV Hamm-Westfalen verdient mit 33:26(14:9) und feiert überschwänglich mit den 1726 Zuschauern den Sprung auf Rang 4. Hamm-Westfalen kann von den jüngsten Niederlagen von Nordhorn-Lingen und Gummersbach nicht profitieren und den Abstand zu den beiden Aufstiegsplätzen nicht verkürzen.

Die SG BBM kann gegen Hamm-Westfalen erneut eine konzentrierte und solide Leistung abrufen. „Mir ist wichtig, dass die Mannschaft weiter mit dieser Mentalität spielt“, freute sich Iker Romero über den sechsten Erfolg seiner Jungs aus den letzten 7 Partien. Die Mannschaft vertraue auf ihre Leistung und gehe fokussiert in jedes Spiel. Und das zahlt sich mit fortschreitendem Saisonverlauf immer mehr aus. „Wir sind über 60 Minuten in der Abwehr konzentriert geblieben und haben im Angriff mit Ruhe gespielt und unsere Tore erzielt“, so der Bietigheimer Trainer.

ASV-Coach Michael Lerscht sah seine Handballer schon früh in Rücklage. „Nach einer guten Anfangsphase haben wir sieben Minuten keine Tore gemacht, geraten in Rückstand und laufen diesem Rückstand das ganze Spiel hinterher. Das ist ärgerlich.“ Bietigheim macht aus einem 2:3-Rückstand in dieser Phase eine 8:4-Führung, die auch noch beim 14:9 zur Pause Bestand hat. Die SG BBM stützt sich auf eine sattelfeste Abwehr vor einem erneut starken Nick Lehmann im Tor, der am Ende auf 12 Paraden kommt. Nikola Vlahovic ist schon früh mit zwei Zeitstrafen belastet, Romero muss reagieren. Der ASV aber lässt zu viele Chancen liegen. Auf Bietigheimer Seite liegt Christian Schäfers Torekonto dagegen nach der ersten Halbzeit schon bei sechs, Dominik Claus spielt wie schon in den letzten Partien eine brandgefährliche Rolle im halbrechten Rückraum und auch Sven Weßeling trifft nach gefühlt langer Zeit wieder zweimal aus der Distanz.

In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts gibt die SG BBM dem Tabellendritten zunächst wenig die Gelegenheiten zu verkürzen. Dreimal trifft Jonathan Fischer am Kreis für die SG BBM. Hamm-Westfalen gelingen jetzt schnelle Tore, immer wieder über Fabian Huesmann und Tim Wieling auf den Außenpositionen und den sechsmal erfolgreichen Spielmacher Dani Baijens. Bietigheim setzt ballsichere lange Angriffe dagegen, behauptet seine Fünf- Tore-Führung beim 22:17 (44.) und beim 27:22. Neun Minuten vor dem Ende war die SG BBM da aber noch nicht durch. Der ASV schließt mit drei Toren in Folge auf, Alexander Engelhardt erzielt das 27:25. „Am Ende der zweiten Halbzeit haben wir etwas Pech mit den Abprallern, können nicht auf Minus 1 verkürzen“, so Michael Lerscht. „Das Minus 7 fällt am Ende zu hoch aus“.

Die Bietigheimer Handballer versenken in den letzten fünf Minuten kaltschnäuzig noch sechs Bälle. Da war sie zum Greifen spürbar, die von Ikero Romero propagierte Mentalität im Team, die dem Spanier nach dem Schlusspfiff ein entspanntes Lächeln ins Gesicht zaubert.

SG BBM Bietigheim: Weller, Poltrum, Lehmann; Vlahovic, Claus (5), Öhler (1), Dahlhaus (1), Schäfer (9/3), de la Peña (4), M. Urban, Barthe (2), Asmuth (2), Weßeling (5/2), Pfeifer, Boschen, Fischer (4).

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck, Bozic; Gen, Huesmann (9/3), Reimann, Engelhardt (1), Kooij, Pretzewofsky, Schöße, Orlowski (3), Meschke (1), Baijens (6), Mikita, von Boenigk (2), Wieling (4).

Spielverlauf: 2:3 (5.), 6:3 (14.), 12:7 (26.), 14:9 (30.), 17:11 (34.), 20:17 (41.), 25:21 (50.), 27:25 (55.), 30:25 (58.), 33:26 (60.).
Zeitstrafen: Dahlhaus (27., 33.), Vlahovic (10., 20.) – Meschke (1.), Wieling (48.), Engelhardt (51.) Siebenmeter: 5/7 – 3/3
Schiedsrichter: Thomas Kern / Thorsten Kuschel (DHB Elitekader)
Zuschauer: 1726 (EgeTrans Arena, Bietigheim-Bissingen)


Stuttgart Reds gehen im Spitzenduell gegen Regensburg leer aus

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Die Baseballer des TV Cannstatt erhalten ersten großen Dämpfer und verlieren beide Spiele gegen die Top-Konkurrenten aus Regensburg.

Stuttgart.| Am vergangenen Freitag und Samstag waren die Guggenberger Legionäre aus Regensburg zu Gast in der Baustelle der Stuttgart Reds. Am Freitagabend fand das erste Spiel unter (temporärem) Flutlicht im neuen Ballpark am Schnarrenberg statt.

Die Gäste von der Donau konnten gleich im ersten Spielabschnitt den ersten Run erzielen. Vorausgegangen war ein Fehler in der Defensive der Reds und ein Wurf auf den Boden von Stuttgarts Werfer Jose Mendoza, der Lukas Jahn ermöglichte die Homeplate zum 1:0 zu überqueren. Danach fand Mendoza ins Spiel und schickte die folgenden sieben Legionäre direkt zurück ins Doug-Out, davon vier mittels Strike-Out. Die Cannstatter hingegen konnten ihre Offensive in der ersten Hälfte des Spiels nicht zünden. Die Schlagleute der Reds konnten allesamt die Bases nicht erreichen. Lediglich Dustin Ward wurde im zweiten Inning von Regensburgs Werfer Christian Pedrol abgeworfen und durfte so auf die erste Base vorrücken.

Im vierten Inning konnten die Legionäre durch drei Base-Hits und einen weit geschlagenen Ball ins Outfield zwei weitere Runs auf die Anzeigetafel bringen und ihren Vorsprung auf 3:0 ausbauen. Dieselbe Anzahl an Runs konnten die Legionäre auch im sechsten Inning erzielen. Devon Ramirez drosch den Ball über den Zaun und Pascal Amon konnte durch Base-Hits seiner Kollegen ebenfalls einen Punkt erzielen. In der unteren Hälfte des Innings konnten die Reds zum ersten Mal zählbares für sich verbuchen. Nach einem Base-Hit von Yannick Witt und einem Walk für Danilo Weber schickte der Kroate Andrija Tomic das Spielgerät weit in die Bäume hinter dem Spielfeld zum neuen Spielstand von 5:3.

Im achten und neunten Inning konnten die Gäste jeweils noch zwei weitere Runs gegen Stuttgarts Einwechselwerfer Jose Pimentel erzielen. Devon Ramirez zeigte seine Klasse mit einem zweiten Homerun. Außerdem glänze Pascal Amon mit insgesamt drei Runs für sein Team. In der letzten Offensive der Stuttgarter schlug Neuzugang Marco Cardoso seinen ersten Homerun im Trikot der Roten zum 9:4 Endstand. Am Ende standen magere 5 Hits auf Seiten der Reds zu Buche, zu wenig um die gewohnt starken Regensburgern die Stirn bieten zu können.

Am Samstagnachmittag stand die zweite Begegnung des Doppelspieltags auf dem Programm. Die Gastgeber fanden besser in dieses zweite Spiel: Im ersten Inning konnten die Reds direkt durch einen Walk des ersten Schlagmann Danilo Weber auf Base kommen. In der Folge machte Marco Cardoso genau da weiter, wo er am Vorabend aufgehört hatte.

Cardoso beförderte den Ball erneut sehr weit über den Zaun zur 0:2 Führung für den TV Cannstatt. Moritz van Bergen kam bei zwei Aus noch auf Base, das sollte allerdings bereits das viel zu frühe Ende der Stuttgarter Offensive bedeuten. Im kompletten restlichen Spiel konnten die Gäste alle Stuttgarter Schlagleute „Out“ machen. Die Legionäre hingegen kamen im zweiten Inning ins Spiel und zeigten eine ähnlich starke Leistung wie im ersten Spiel. Zwei Homeruns im zweiten Inning und drei Base-Hits im dritten Inning bedeuteten eine 5:2 Führung. In den Innings vier bis acht zeigten die Stuttgart Reds zumindest ihre defensiven Fähigkeiten und ließen auch in knappen Situationen mit mehreren Regensburger Läufern auf den Bases keine weiteren Runs zu. Erst im neunten und letzten Inning brachen bei den Bayern alle Dämme: Zwei weitere Homeruns bedeuteten vier weitere Runs, was zu einem Endstand von 9:2 führte. Die Stuttgarter schienen völlig von der Rolle und kassierten ganze 17 Strike-Outs, was ihnen in über der Hälfte des Spiels sämtliche Chancen auf Punkte nahm.

Die Stuttgart Reds müssen so nach einem starken Saisonstart einen herben Dämpfer hinnehmen. Die Reds fallen auf Grund der sehr engen Leistungsdichte vom zweiten auf den sechsten Tabellenplatz. Grundsätzlich sorgt diese Dichte für ein spannendes Rennen um die Play-Off Plätze, dadurch kann aber jede Niederlage zum Ende der Saison sehr bitter werden. Für die Reds gilt es nun die Wunden zu lecken und sich auf die anstehenden Spiele gegen Mannheim vorzubereiten. Im Hinspiel konnten die Tornados im ersten Spiel knapp geschlagen werden. Die Spiele finden am Samstag, 30. April um 13 Uhr und 15:30 Uhr in Stuttgart statt. Wie immer gibt es auch einen kommentierten Livestream der Spiele. Alle Infos dazu sind unter www.stuttgart-reds.de zu finden.

Ebenfalls Pech hatten das Damenteam der Reds in der Softball Bundesliga. Das Schwaben-Derby gegen die Tübingen Hawks fiel am Sonntag dem Dauerregen zum Opfer. Das nächste und damit erste Spiel der Ladies findet am kommenden Sonntag, 01. Mai auswärts in Freising statt.


„Wir werden alles reinwerfen“

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Der SG BBM Bietigheim bleibt nur wenig Zeit den begeisternden 20:24-Auswärtserfolg bei den Eulen Ludwigshafen gebührend zu feiern. Am Dienstag (19 Uhr) erwartet das Team von Iker Romero den Tabellendritten ASV Hamm- Westfalen zum Nachholspiel des 26. Spieltages in der EgeTrans Arena. Das Spiel wird auch als kostenfreier Livestream auf www.handball-deutschland.tv zu sehen sein.

In der aktuellen Tabellenkonstellation könnte der SG BBM im Aufstiegskampf die Rolle des Züngleins an der Waage zufallen. Nach der überraschenden 20:25-Heimniederlage der HSG Nordhorn-Lingen gegen Ferndorf ist der ASV Hamm-Westfalen nur noch einen Punkt vom zweiten Tabellenplatz entfernt, der am Ende der Saison das Ticket für die 1. Liga bedeuten würde. Noch ist die Mannschaft von Michael Lerscht auf Schützenhilfe angewiesen, aber die könnte schon am Sonntag folgen, wenn der Tabellenführer VfL Gummersbach die HSG Nordhorn-Lingen empfängt.

Voraussetzung ist immer, dass sich der ASV schadlos hält und auch die Punkte aus der EgeTrans Arena mitnehmen kann. Die Schwaben-Handballer freuen sich auf dieses Topspiel und hoffen auf kräftigen Rückenwind durch ihre Fans. Mit einem Erfolg könnte sich Bietigheim an die Spitze der Verfolger des Führungstrios setzen und seine jüngste Serie von fünf Siegen aus den letzten sechs Partien krönen.

Die Belastungsteuerung vor einer neuerlichen Englischen Woche ist bei beiden Teams ein Thema. Hamm-Westfalen setzte sich am Freitag bei den Rimpar Wölfen mit 32:34 Toren durch und spielt in Bietigheim das dritte einer Serie von vier Auswärtsspielen. „Wenn du das Vertrauen in deine Leistung hast und alles läuft im Moment gut“, so Iker Romero, dann sei diese Belastung natürlich besser zu verarbeiten. Das gilt aktuell für beide Teams. „Wir spielen am Dienstag zuhause und werden alles reinwerfen“, verspricht der frühere Weltklassespieler. In Ludwigshafen war Max Öhler nach seiner Fußverletzung in den Kader zurückgekehrt, blieb aber noch 60 Minuten auf der Bank. Ein Einsatz des angeschlagenen Torstehers Konstantin Poltrum entscheidet sich kurzfristig. Bereits am 1. Mai reist die SG BBM zu Elbflorenz Dresden.

Nur gegen wenige Teams sah der spanische Trainer der SG BBM in der Vorrunde seine Mannschaft so chancenlos wie beim Auftritt im Oktober in Hamm. Die SG BBM unterlag mit 30:24 Toren und hatte im zweiten Abschnitt keinen Zugriff mehr aufs Spiel. „Hamm-Westfalen ist schon seit Jahren eine Mannschaft mit Ambitionen, die individuell sehr gute Spieler besitzt“, weiß Romero über die Schwere der Aufgabe.

Der Spanier betont immer wieder das Vertrauen in seine Mannschaft, und das scheint sie in der Rückrunde zurückzuzahlen. Zuletzt stimmte viel bei den Schwaben. Selbstvertrauen, Leistungsbereitschaft und die trotz Mittelfeldplatz hohe Motivation waren auch der Schlüssel zum jüngsten 20:24-Erfolg bei den Eulen Ludwigshafen. Immer wieder stechen andere Spieler aus der Teamleistung heraus. In Ludwigshafen zum Beispiel Torsteher Nick Lehmann, Nikola Vlahovic, Dominik Claus oder Spielmacher Juan de la Peña, während im Hinspiel gegen die Eulen, das vor gut zwei Wochen nachgeholt wurde, noch Jonathan Fischer am Kreis und Rechtsaußen Christian Schäfer die Scorerliste anführten.

Egal wie die Saison enden wird, mit dem Aufstieg oder einer weiteren Runde im Unterhaus, der ASV Hamm- Westfalen steht vor einem neuerlichen Umbruch. Mit Spielmacher Dani Baijens (HSV Hamburg), Jo Gerrit Genz (N- Lübbecke) im rechten Rückraum und Jan Brosch (TBV Lemgo) am Kreis werden drei der fünf Top-Torewerfer den Verein am Ende der Saison verlassen. Bis dahin wird Hamm-Westfalen alles in die Waagschale werfen, um nach elf Jahren in der 2. Liga wieder in die Beletage des deutschen Handballs zurückzukehren.


Bietigheim siegt auch bei den Eulen

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM hat’s noch einmal gemacht. Nur gut zwei Wochen nach dem 26:22-Sieg im Nachholspiel der Hinrunde entführten die Bietigheimer Handballer am Freitag mit einem 20:24(5:8)-Erfolg auch die Punkte aus der „Ebert-Hölle“ in Ludwigshafen.

Mit dem fünften Sieg aus den letzten 6 Spielen rücken die Spieler von Iker Romero in der Zweitliga-Tabelle vor auf Platz 6. Entscheidend für den Erfolg beim Bundesliga-Absteiger war, dass die SG BBM dieselbe kämpferische Einstellung und Leidenschaft auf den Platz bringen konnten wie im Hinspiel. Die Bietigheimer Handballer zeigen anders als noch in der Hinrunde stabile Leistungen auf dem Parkett.

„Das fühlte sich heute an wie ein Heimspiel“, freute sich Dominik Claus über die lautstarke Unterstützung von rund 100 Fans, die nicht erst in der Schlussphase die Friedrich-Ebert-Halle akustisch kaperten. Für den Halbrechten der SG BBM fühlte es sich in zweifacher Hinsicht wie ein Heimspiel an, wechselte Claus doch 2017 von den Eulen an Enz und Metter.
„Wir haben gewusst, dass es ein Kampfspiel wird“, sagt Iker Romero. „Beide Mannschaften haben richtig gut gearbeitet in der Abwehr. Die Mannschaft hat einen klaren Plan, den Sie perfekt verfolgen“, so der Coach der SG BBM.

Dabei musste die SG BBM ohne Konstantin Poltrum antreten, der nach einer Trainingsverletzung kurzfristig passen musste. Nick Lehmann war im Tor auf sich allein gestellt und avancierte zu einem der entscheidenden Faktoren im Spiel. Lehmann hielt zahlreiche Bälle aus allen Positionen und hatte da die Nase vor Eulen-Keeper Ašanin. Die SG BBM musste im ersten Abschnitt nur fünf Gegentore hinnehmen. Eine außergewöhnliche Bilanz, die neben der erneut starken Bietigheimer Defensivleistung auch die aktuellen Schwächen des Bundesliga-Absteigers, „Baustellen“ nennt es Interims-Coach Biegler, offenlegt. Ludwigshafens Distanzwerfer kommen oft nur in Bedrängnis zum Abschluss, weil Bietigheims leichtfüßige Abwehr keine Lücken lässt. Entsprechend schlecht die Wurfquote der Gastgeber. EM- Teilnehmer Hendrik Wagner bleibt bei einem Tor, Stefan Salger im rechten Rückraum war mit sechs Treffern immerhin bester Werfer seines Teams.

„Der Mannschaft muss man noch ein wenig Zeit geben“, sagt Michael Biegler, der am Ostermontag als Interimscoach für den freigestellten Ceven Klatt vorgestellt wurde. „Ich kann der Mannschaft bei Leidenschaft, Kampf und Aggressivität keinen Vorwurf machen. Wir haben aber eine große Baustelle im Angriff, wo wir zu statisch agieren.“

Defensiv war der 61-Jährige übrigens mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. Denn auch die SG BBM hatte es schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. Beide Teams waren darauf bedacht, den jeweils anderen erst gar nicht ins Tempospiel kommen zu lassen. Bietigheims 2:4-Führung war nach einer Viertelstunde wieder ausgeglichen. Dominik Claus war an den ersten drei Treffern beteiligt, schließt eines der wenigen spielerischen Highlight der ersten Hälfte ab, einen von Linksaußen Alexander Pfeifer aufgelegten Kempa zum 1:2. Erst in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel setzte sich die SG BBM verdient von 5:5 zum 5:8-Halbzeitstand ab.

Der schnelle 9:9-Ausgleich sorgte nur für einen kurzen Hoffnungsschimmer bei der Biegler-Truppe. Verpasste Torchancen wie in dieser Phase kurz nach der Pause bringen die SG BBM mittlerweile kaum noch aus dem Konzept. Dann stehen eben plötzlich andere Spieler im Rampenlicht wie Nikola Vlahovic, der fünf seiner Tore in dieser Phase zur 12:16-Führung beisteuerte. Oder Juan de la Peña. Der Spielmacher der SG BBM zwirbelte drei seiner Treffer unnachahmlich am eingewechselten Eulen-Keeper Urbič vorbei zum 15:20-Zwischenstand ins Netz.

Zehn Minuten vor dem Ende war die SG BBM da schon auf dem besten Weg zum sechsten Auswärtssieg der Saison. Siebter Feldspieler von Ludwigshafen, offene Manndeckung verpuffen. Die letzte Auszeit von Iker Romer beim Stand von 20:23 dient nur noch dazu, die Partie abzukühlen. Bietigheimer Cleverness bis zur letzten Sekunde zeigt auch die Aktion von Jan Asmuth, der Eulen-Keeper Ašanin einen Abwurf stibitzt und zum 20:24-Endstand stellt.

Eulen Ludwigshafen: Hoblaj, Ašanin, Urbič; Salger (6), Dietrich (1), Eisel, Keskic, Meyer-Siebert (1), Falk (2), Hofmann (2), Durak (3/3), Wagner (1), Meddeb, Neuhaus (3), Klimek (1), Schlafmann.

SG BBM Bietigheim: Lehmann; Vlahovic (6), Claus (5), Öhler, Dahlhaus, Schäfer, de la Peña (5), M. Urban, Barthe, Asmuth (3), Weßeling (2/2), Pfeifer (2), Boschen, Fischer (1).

Spielverlauf: 2:4 (11.), 5:4 (17.), 5:8 (30.), 9:9 (35.), 9:12 (40.), 12:16 (46.), 15:20 (50.), 18:21 (55.), 20:24 (60.). Zeitstrafen: Klimek (4., 28.) – de la Peña (17.), Dahlhaus (28.), Vlahovic (49.)
Siebenmeter: 3/3 – 2/2
Schiedsrichter: Manuel Lier / Jan Lier (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 1811 (Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen)


Nachbar muss Kosten für neues Zuhause ersetzen

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Wer seine Nachbarinnen und Nachbarn laufend bedroht und schikaniert, muss ihnen die Kosten ersetzen, wenn diese deshalb umziehen und ein neues Haus erwerben.  Die Wüstenrot Bausparkasse AG, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe (10 U 6/20) hin, mit dem ein Mann zum Schadensersatz von 44.000 Euro verurteilt wurde.

Der Mann hatte die benachbarte vierköpfige Familie, die in einem Eigenheim lebte, über mehrere Jahre schikaniert. Er beleidigte sie mehrmals heftig, drohte, sie umzubringen, und verfolgte den Nachbarn einmal sogar mit einem Beil. Die Familie entschloss sich daher, in eine Mietwohnung umzuziehen. Nach einigen Monaten kauften sie ein neues Familienheim und verkauften ihr seitheriges Anwesen. Sie verklagten ihren Nachbarn, ihnen die dabei entstandenen Schäden zu ersetzen.

Das Gericht gab der Klage in Höhe von 44.000 Euro statt. Der Mann habe sich strafbar gemacht und die Familie so sehr bedroht, dass sie sich in ihrem Haus nicht mehr sicher fühlte. Es verurteilte den Mann zum einen, der Familie die Umzugskosten und die Mieten zu ersetzen, die bis zum Kauf eines neuen Hauses anfielen. Zum anderen muss dieser auch die Notarkosten und Grunderwerbsteuer begleichen, die der Familie durch den Kauf eines neuen Hauses entstanden. Das Gericht begründete dies damit, dass die Familie seither in einem eigenen Haus gelebt hatte. Es sei daher angemessen, diese im Vergleich zu einer Mietwohnung höherwertige Wohnsituation wieder herzustellen.


Reds mit Heimsieg und Auswärts-Niederlage

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Stuttgart Reds erreichen Split der Osterwochenend-Serie gegen den amtierenden Deutschen Meister

Dem 5:3-Heimsieg folgt eine 2:6-Niederlage in Heidenheim

Nach dem beeindruckenden Saisonstart der Bundesliga-Baseballer des TV Cannstatt in Mannheim haben die Stuttgart Reds noch einen draufgesetzt: Zum „Home Opener“ am Ostersamstag im TVC Ballpark besiegten sie den amtierenden Deutschen Meister Heidenheim Heideköpfe mit 5:3. Im 2. Spiel des Osterwochenendes unterlagen die Stuttgart Reds dann auf der Ostalb mit 2:6.

Mit dem Deutschen Meister der vergangenen drei Jahre hatten die Stuttgart Reds beim ersten Heimspiel der Saison eine harte Nuss zu knacken – und taten dies in beeindruckender Manier. Vor vielen begeisterten Zuschauern in der Baustelle des neuen Baseball-Stadiums zeigten die Reds, dass sie 2022 ganz oben mitspielen können.

Keine Frage: Heidenheim ist auch dieses Jahr der Favorit in der starken Süd-Gruppe der 1. Bundesliga. Und die Ostälbler starteten entsprechend: Der neue Reds-Pitcher José Mendoza benötigte eine paar Würfe, um sich zu akklimatisieren. Der erste Heidenheimer erreichte so das 1. Base durch einen Walk und ein missglückter Pickoff-Versuch schuf die Basis für das 0:1 der Gäste.

Ab hier ließ Mendoza kaum noch etwas „anbrennen“. Nur im dritten Inning konnte Heidenheims Simon Gühring einen Pitch voll erwischen: der Ball segelte über den Leftfield-Zaun zum Homerun und zwischenzeitlichen 0:2. In der 2. Hälfte des Innings schlug dann allerdings Moritz van Bergen erstmals zu: seinem tollen Double folgte ein Base Hit durch Jannik Denz. Nachwuchs-Catcher Yannick Witt gelang ebenfalls ein Double, was den 2:2-Ausgleich einbrachte.

Dieser Spielstand hatte bis ins 7. Inning Bestand, denn auch der sehr erfahrene Starting Pitcher der Heidenheimer, Mike Bolsenbroek, zeigte die erwartet souveräne Vorstellung. Beide Teams brachten kaum Baserunner zustande. Teils war dies auch ein Resultat spektakulärer Defensiv-Aktionen. Vor allem Andrija Tomic, der nach Stuttgart zurückgekehrte Kroate, konnte im Centerfield glänzen. Zum Auftakt der 2. Hälfte des 7. Innings brachte erneut Moritz van Bergen die Reds-Fans zum Jubeln, als er den Ball über den Zaun zur Stuttgarter 3:2-Führung drosch. Jose Mendoza pitchte souverän bis in 8. Inning, wo José Pimentel dann für die beiden letzten „Outs“ sorgte.

Auch für Heidenheim übernahm ein neuer Pitcher: U23-Nationalspieler Luca Hörger. Andrija Tomic schlug prompt ein Single, Danilo Weber tat es ihm gleich. Ein durchgelassener Ball des Heidenheimer Catchers ließ beide vorrücken. Der Respekt vor Xavi Gonzalez‘ Schlagleistungen brachte dem Stuttgarter Shortstop einen „Intentional Walk“ und ein Aus später schlug Dustin Ward den Ball weit genug ins Outfield, dass die Reds einen weiteren Punkt erzielen konnten. Schließlich war es Moritz van Bergen, dessen Base Hit zum 5:2 für die Hausherren führte.

Das letzte Inning begann mit einem Homerun durch Shawn Larry, der damit auf 3:5 verkürzen konnte. Grund genug für Stuttgarts Head Coach Curtis di Salle, den Pitcher zu wechseln. Auch vom Werferhügel konnte dann Moritz van Bergen an diesem Tag glänzen: drei souveräne „Outs“ sicherten den vielumjubelten Sieg der Reds.

Insgesamt konnten die Heideköpfe an diesem Tag nur drei Hits erzielen. Zu den neun Hits auf Stuttgarter Seite trugen Moritz van Bergen drei und Xavi Gonzalez zwei bei. José Mendoza bekam den „Win“. Mit seinen 111 Pitches schaffte er unter anderem sechs Strike Outs. Moritz van Bergen verbuchte ein „Save“.

Umgekehrte Vorzeichen bei Spiel 2

Am Ostermontag trafen die beiden Teams dann in Heidenheim aufeinander. Und auch hier mussten die Reds einen frühen Rückstand hinnehmen. Erstmals stand der britische Neuzugang Austin Hassani auf dem Werferhügel, der aber gleich den ersten Heidenheimer Batter mit einem Pitch traf. Ein Single von Shawn Larry und ein Homerun von Gary Owens brachten das schnelle 3:0 für die „Heideköpfe“.

Doch die Aufholjagd verpuffte. In der Folge hatten die Stuttgarts Reds meistens Pech bei ihren Schlägen. Wenn sie den Ball satt erwischten, flog er entweder exakt auf einen Heidenheimer Verteidigungsspieler zu oder so hoch, dass die Heideköpfe die Bälle problemlos erlaufen konnten. Dass Heidenheim nicht wirklich davonziehen konnte, war auch den Fehlern der Heideköpfe beim Base Running zu verdanken. Dennoch hieß es nach fünf Spieldurchgängen 5:0 für die Heideköpfe bevor die „Reds“ erstmals punkten konnten. Durch einen Fehler der Heidenheimer hatte Andrija Tomic die erste Base erreicht als Xavi Gonzalez und Dustin Ward mit Base Hits zum 5:1 folgten. Mehr ließ Heideköpfe-Pitcher Jared Mortensen, der das komplette Spiel bestritt, zunächst nicht zu zu. Beide Teams konnten gegen Ende des Spiels noch je einen Punkt zum 6:2-Endstand erzielen.

Auf Stuttgarter Seite hatte Dustin Ward im vierten Inning das Pitching übernommen. Wie Hassani konnte er die Heidenheimer Offensive nicht wirklich in Schach halten. Hassani ließ acht, Ward sieben Hits zu. Einzig Jose Pimentel, der das achte Inning bestritt, gab zwar zwei Walks aber keine Hits ab. Den 15 Heidenheimer Hits standen nur vier der Reds gegenüber. Austin Hassani erhielt den „Loss“ zugeschrieben.

Ausblick

Mit nun zwei Siegen und einer Niederlage steht Stuttgart auf Tabellen-Platz 2 in der Südgruppe der 1. Baseball-Bundesliga. Besser gestartet ist nur Regensburg – der nächste Gegner der „Reds“. Am Freitag, 22. April 2022, beginnt um 19 Uhr im heimischen TVC Ballpark auf dem Cannstatter Schnarrenberg das erste Spiel gegen die „Guggenberger Legionäre“. Das zweite Spiel ist für Samstag, 23. April 2022, ab 14 Uhr angesetzt.


Gefordert in Pokal und Playoffs

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Die Bundesliga-Wasserballer des SVL spielen am Ostersamstag, 16. April, im DSV-Pokal in Hannover gegen Waspo Hannover. Diese Partie dürfte kaum zu gewinnen sein. Am 27. April geht es für Ludwigsburg voraussichtlich weiter mit den Playoff-Spielen in der Bundesliga – auch in Hannover, gegen die White Sharks, sofern diese die Quali überstehen. Dieses Spiel indes wollen die SVL-Wasserballer auf jeden Fall gewinnen.

Beim Viertelfinale im DSV-Pokal sei Waspo Hannover ganz klar Favorit, sagt der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel. Ludwigsburg hatte leider kein Losgl&uu ml;ck, Waspo ist noch eine Nummer zu groß für die Schwaben. Gespielt wird am Ostersamstag, 16. April, freilich trotzdem. Die Potsdamer hatten ihr Viertelfinale gegen Duisburg hingegen kampflos hergegeben – „sportlich fragwürdig“, sagt Nagel zu dieser Entscheidung. Das Spiel Duisburg-Potsdam wurde so mit 10:0 für Duisburg gewertet.

Im dritten Viertelfinale hat Spandau gegen die White Sharks klar mit 19:8 gewonnen. Und im vierten Viertelfinale treffen mit Krefeld und Uerdingen zwei Teams aus der Bundesliga-B-Gruppe aufeinander, zwei Mannschaften, gegen die der SVL sich Chancen ausgerechnet und gerne gespielt hätte. Nun also dürfte nach dem Spiel gegen Waspo Schluss sein im Pokal. Aber abwarten.

Der Pokal ist gelegentlich für Überraschungen gut. Der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch sagt, klar, Waspo sei „kein einfaches Los“, die Chancen auf den Einzug in die nächste Runde seien „nicht so groß“. Er sagt allerdings auch: Ludwigsburg wolle „jedes Spiel gewinnen“. Es gelte so lange wie möglich „dagegen zu halten und dann sehen wir, was rauskommt.“ Der SVL-Kapitän Ivan Pisk sagt, „in Hannover wollen wir mit dem Kopf durch die Wand“, was wohl heißen soll: wir wollen durchaus gewinnen. Viel wichtiger seien aber die anstehenden Bundesligaspiele.

Die Wasserball-Bundesliga geht nach Ostern mit den Playoffs weiter. Ludwigsburg trifft am Mittwoch, 27. April, voraussichtlich auf die White Sharks. Das Rückspiel findet am Samstag, 07. Mai, statt, vor den eigenen Fans im Freibad Hoheneck. Sollte es nach diesen zwei Parteien unentschieden stehen, fände am Sonntag, 8. Mai, das Entscheidungsspiel statt, wieder im Freibad Hoheneck. Die Spiele gegen die White Sharks, so van der Bosch, „müssen wir gewinnen“, denn der SVL wolle um den dritten Platz in der Liga spielen – und dafür müssen Siege her. Van der Bosch: „Wir haben gegen die White Sharks in der Vorrunde zweimal gewonnen und sind Favorit.“

Wenn der SVL die White Sharks schlägt, dann geht es in der nächsten Runde der Playoffs aller Voraussicht nach gegen die beste deutsche Mannschaft weiter, gegen Spandau. Das erste Spiel fände am 13. Mai im Freibad Ludwigsburg statt, das Rückspiel am 15. Mai in Berlin. Spandau zu schlagen ist für fast alle Teams in der Bundesliga zurzeit kaum möglich. Ludwigsburg dürfte, so die Kalkulation der Schwarz-Gelben, nach den Niederlagen gegen Spandau aber um Platz drei spielen, was ein großer Erfolg wäre.

Der Gegner wäre dann voraussichtlich der ASC Duisburg, eine Mannschaft mit der Ludwigsburg noch eine Rechnung offen hat, weil zuletzt zweimal recht knapp und einmal unglücklich verloren. Um Platz drei würde am 21. Mai in Ludwigsburg und am 28. Mai in Duisburg gespielt. Sollt es nach diesen Partien eins zu eins stehen, müssen beide Mannschaften am 29. Mai nochmal ran, wieder in Duisburg.

Das DSV-Pokalspiel gegen Waspo Hannover am 16. April wird um 16.30 Uhr angepfiffen und kann in DSV-Liveticker verfolgt werden. Ob es einen Livestreamer gibt, steht noch nicht fest.


Fontänenfeld sprudelt auf dem Stuttgarter Marktplatz

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Bürgermeister Thürnau: „Meilenstein auf dem Weg zum neuen Markplatz“

Stuttgart.| Stuttgart ist um eine Attraktion reicher: Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau hat am Donnerstag, 14. April, ein Fontänenfeld mit 36 Wasserdüsen auf dem Marktplatz in Betrieb genommen. Das Wasserspiel ist Bestandteil des neu gestalteten Marktplatzes. Die Kosten für das Fontänenfeld liegen inklusive der Steuer- und Wasseraufbereitungstechnik bei rund 900.000 Euro.

Bürgermeister Thürnau sagte: „Das Fontänenfeld ist ein Meilenstein auf dem Weg zum neuen Markplatz. Es ist ein echter Blickfang und lädt in Kombination mit den sechs neuen Sitzbänken zum Verweilen ein. Außerdem sorgt es dafür, dass der Marktplatz an heißen Sommertagen nicht zum Hitzepol wird, denn bewegtes Wasser führt zu einer Verdunstungsabkühlung.“

Das Wasserspiel besteht aus 36 Düsen, die in Gruppen steuerbare Fontänen erzeugen, die zwischen 70 und 150 cm hoch sind. Die Steuerungstechnik und Wasseraufbereitungsanlage für die neue Anlage wurde in den Räumen des Marktplatzbunkers untergebracht. Das Wasser wird aus Wasserspargründen im Kreislauf gepumpt und damit nicht ständig erneuert. Es hat daher keine Trinkwasserqualität und sollte nicht getrunken werden. Das Fontänenfeld ist von April bis Oktober in Betrieb und sprudelt in diesem Zeitraum täglich zwischen 8.30 und 22 Uhr.

Die Inbetriebnahme des neuen Wasserspiels bildet den Auftakt zur Brunnensaison. Nach den Osterfeiertagen werden die rund 250 öffentlichen Brunnen, Wasserspielanlagen und Trinkbrunnen im Stadtgebiet nacheinander gereinigt und in Betrieb genommen: Zunächst in der Stuttgarter Innenstadt und anschließend in den Außenbezirken.

Die Umgestaltung des Marktplatzes befindet sich im Zeitplan: Der Platz ist in Kürze wieder bespielbar. Vom 25. bis 29. Mai wird der Marktplatz zum Austragungsort des Katholikentags und ab Samstag, 4. Juni, kehrt der Wochenmarkt zurück vor das Rathaus.


Hinweise für Besucher des Naherholungsgebiets Max-Eyth-See

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Stuttgart.| An den kommenden, durch Feiertage verlängerten Wochenenden und an den Brückentagen lockt das Naherholungsgebiet Max-Eyth-See besonders bei schönem Wetter sehr viele Ausflügler an. Die Besucherinnen und Besucher werden daher gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, weil die öffentlichen Stellplätze meist belegt und in den anliegenden Wohngebieten keine freien Plätze zu finden sind.

Die Stadt Stuttgart hat das Grillen am Max-Eyth-See besonders geregelt und bittet die Besucher, die Regeln zu beachten: Auf den Liegewiesen bei der Stadtbahnhaltestelle Wagrainäcker ist der offizielle Grillbereich eingerichtet. Für die Grillkohleentsorgung stehen spezielle Behältnisse zur Verfügung. Einweggrills sind nicht erlaubt. Wer ein eigenes Grillgerät mitbringt, muss darauf achten, dass das Grillgerät mindestens 30 Zentimeter Abstand zum Boden hat. Der Umwelt zuliebe und um Müll zu vermeiden, werden die Besucher gebeten, Mehrweggeschirr zu nutzen.

Auf allen anderen Flächen sollen die Besucher die Natur ungestört genießen können. Die Nachtruhe gilt ab 22 Uhr. Die Stadtverwaltung wünscht ein gutes Miteinander und viel Freude im größten innerstädtischen Naherholungsgebiet am Max-Eyth-See.